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	Kommentare zu: Hofheimer Polizei lobt sich: Beste Aufklärungsquote aller Zeiten	</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		Von: Berthold Neitzel		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Berthold Neitzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 19:18:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zur Kriminalstatistik: Dabei beschreibt die Aufklärungsquote lediglich den Anteil der Straftaten im fraglichen Zeitraum, bei denen ein Tatverdächtiger ermittelt worden ist. Nach dem normalen Sprachgebrauch würde man eigentlich vermuten, die Zahl stelle den Prozentsatz der Straftaten dar, bei denen letztlich der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wurde, doch das ist schlichtweg nicht der Fall.

Für die Statistik spielt es keine Rolle ob sich der ermittelte Verdächtige letztendlich auch als der tatsächlich Schuldige herausstellt oder nicht. Selbst bei einem Freispruch wird also die einzelne Straftat in der PKS als aufgeklärt erscheinen.

Auch über die Arbeitsweise der Polizei sagt die Aufklärungsquote nur vergleichsweise wenig aus. Denn differenziert man die jeweils aufgeklärten Delikte danach, ob die Polizei den Verdächtigen aufgrund eigener Tätigkeit ermittelt hat oder nur weil das Opfer den Verdächtigen praktisch durch seine Aussage „mitgeliefert“ hat, ergibt sich ein eher ernüchterndes Bild.

Alles also relativ relativ.

Bei der heutigen Demo der &quot;Freiheitsboten&quot; wurde die Demo in Kassel gelobt, bei der sich einige Teilnehmer rühmten, dabeigewesen zu sein. Die ungenehmigte Demo von 20.000 Teilnehmern, die in der Innenstadt teilweise gegen Polizeikräfte vorgingen und verletzten. Ich habe da eine klare Position.

In Hofheim können die Freiheitsboten, egal wie, machen was sie wollen.

Ich parkte neben einem Polizeifahrzeug und beobachtete die Demo daneben stehend. Plötzlich klopfte es an der Scheibe des Funkwagens. &quot;Passen Sie auf, Sie haben unseren Spiegel berührt&quot;, kam dann von einem mutigen Beamten. &quot;Gehen Sie zu Seite, falls ich aussteigen möchte!&quot; danach. Ich wünschte diesem Beamten mal einen Einsatz an der Front in Kassel, wo sich die wirklichen Straftaten abspielten. Normale Bürger gängeln, das ist leicht und erfordert keinen Mut, zumal keiner zuschaut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Kriminalstatistik: Dabei beschreibt die Aufklärungsquote lediglich den Anteil der Straftaten im fraglichen Zeitraum, bei denen ein Tatverdächtiger ermittelt worden ist. Nach dem normalen Sprachgebrauch würde man eigentlich vermuten, die Zahl stelle den Prozentsatz der Straftaten dar, bei denen letztlich der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wurde, doch das ist schlichtweg nicht der Fall.</p>
<p>Für die Statistik spielt es keine Rolle ob sich der ermittelte Verdächtige letztendlich auch als der tatsächlich Schuldige herausstellt oder nicht. Selbst bei einem Freispruch wird also die einzelne Straftat in der PKS als aufgeklärt erscheinen.</p>
<p>Auch über die Arbeitsweise der Polizei sagt die Aufklärungsquote nur vergleichsweise wenig aus. Denn differenziert man die jeweils aufgeklärten Delikte danach, ob die Polizei den Verdächtigen aufgrund eigener Tätigkeit ermittelt hat oder nur weil das Opfer den Verdächtigen praktisch durch seine Aussage „mitgeliefert“ hat, ergibt sich ein eher ernüchterndes Bild.</p>
<p>Alles also relativ relativ.</p>
<p>Bei der heutigen Demo der &#8222;Freiheitsboten&#8220; wurde die Demo in Kassel gelobt, bei der sich einige Teilnehmer rühmten, dabeigewesen zu sein. Die ungenehmigte Demo von 20.000 Teilnehmern, die in der Innenstadt teilweise gegen Polizeikräfte vorgingen und verletzten. Ich habe da eine klare Position.</p>
<p>In Hofheim können die Freiheitsboten, egal wie, machen was sie wollen.</p>
<p>Ich parkte neben einem Polizeifahrzeug und beobachtete die Demo daneben stehend. Plötzlich klopfte es an der Scheibe des Funkwagens. &#8222;Passen Sie auf, Sie haben unseren Spiegel berührt&#8220;, kam dann von einem mutigen Beamten. &#8222;Gehen Sie zu Seite, falls ich aussteigen möchte!&#8220; danach. Ich wünschte diesem Beamten mal einen Einsatz an der Front in Kassel, wo sich die wirklichen Straftaten abspielten. Normale Bürger gängeln, das ist leicht und erfordert keinen Mut, zumal keiner zuschaut.</p>
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