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	Kommentare zu: Der Stadtwald, das Gütesiegel und das Pippi-Langstrumpf-Prinzip	</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		<title>
		Von: Eberhard Schmidt		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/#comment-1912</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eberhard Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2022 21:17:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das, was Frau Vogt beschreibt ist zu schön um in Hofheim wahr zu werden. Jedenfalls nicht mit der jetzigen Rathausbesatzung. Das Beispiel &quot;Heinrichsweg&quot; steht doch beispielhaft dafür:

Wo bleibt denn die nötige Sensibilität für den Erhalt von Bäumen? Vor einigen Tagen wurden am Heinrichsweg, dem Waldweg zwischen Hofheim und Lorsbach, beiderseits eine Vielzahl Bäume gefällt. Zum Teil sehr große gesunde Bäume, auch einige Meter vom Wegrand entfernt. Der in diesem heißen Sommer so wohltuend schattige kühle Weg wurde dadurch in weiten Bereichen zur offenen Schneise. In der Ankündigung dieser Maßnahme hieß es aber, dass darauf geachtet wird, nur im unbedingt nötigen Umfang Bäume zu fällen. Leider sieht das Bild, dass sich jetzt bietet ganz anders aus. Ich frage mich, ob dieser massive Eingriff für ein Provisorium derart nötig war – der Weg wird schließlich nur für die Zeit der Vollsperrung der L 3011 für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr befahrbar gemacht. Und falls doch noch eine vernünftige &quot;L 3011-Lösung&quot; gefunden wird, war der Kahlschlag auch noch unnötig. Leider bleibt wieder einmal der Eindruck, dass es wie so oft in Hofheim an der nötigen Sensibilität für den Erhalt von Bäumen fehlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das, was Frau Vogt beschreibt ist zu schön um in Hofheim wahr zu werden. Jedenfalls nicht mit der jetzigen Rathausbesatzung. Das Beispiel &#8222;Heinrichsweg&#8220; steht doch beispielhaft dafür:</p>
<p>Wo bleibt denn die nötige Sensibilität für den Erhalt von Bäumen? Vor einigen Tagen wurden am Heinrichsweg, dem Waldweg zwischen Hofheim und Lorsbach, beiderseits eine Vielzahl Bäume gefällt. Zum Teil sehr große gesunde Bäume, auch einige Meter vom Wegrand entfernt. Der in diesem heißen Sommer so wohltuend schattige kühle Weg wurde dadurch in weiten Bereichen zur offenen Schneise. In der Ankündigung dieser Maßnahme hieß es aber, dass darauf geachtet wird, nur im unbedingt nötigen Umfang Bäume zu fällen. Leider sieht das Bild, dass sich jetzt bietet ganz anders aus. Ich frage mich, ob dieser massive Eingriff für ein Provisorium derart nötig war – der Weg wird schließlich nur für die Zeit der Vollsperrung der L 3011 für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr befahrbar gemacht. Und falls doch noch eine vernünftige &#8222;L 3011-Lösung&#8220; gefunden wird, war der Kahlschlag auch noch unnötig. Leider bleibt wieder einmal der Eindruck, dass es wie so oft in Hofheim an der nötigen Sensibilität für den Erhalt von Bäumen fehlt.</p>
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		<title>
		Von: Anita Vogt		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/#comment-1903</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anita Vogt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 08:05:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich möchte meinen Kommentar noch ergänzen.

Habe heute nochmal auf der Naturlandseite nachgeschaut (https://www.naturland.de/de/naturland/wofuer-wir-stehen/oeko-wald.html) und mit Freude festgestellt, dass es mittlerweile 19(!) Kommunen sind, die nach diesen strengen ökologischen Richtlinien förstern und das Naturlandsiegel haben. Darunter sind Städte wie München, Berlin, Hannover, aber auch kleinere wie Üelzen usw.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte meinen Kommentar noch ergänzen.</p>
<p>Habe heute nochmal auf der Naturlandseite nachgeschaut (<a href="https://www.naturland.de/de/naturland/wofuer-wir-stehen/oeko-wald.html" rel="nofollow ugc">https://www.naturland.de/de/naturland/wofuer-wir-stehen/oeko-wald.html</a>) und mit Freude festgestellt, dass es mittlerweile 19(!) Kommunen sind, die nach diesen strengen ökologischen Richtlinien förstern und das Naturlandsiegel haben. Darunter sind Städte wie München, Berlin, Hannover, aber auch kleinere wie Üelzen usw.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anita Vogt		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/#comment-1901</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anita Vogt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 21:17:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist eine gute Nachricht, das FSC-Siegel wieder zu haben. Zudem wird gerade das Forsteinrichtungswerk erstellt. In ihm wird festgehalten, wie in den nächsten 10 Jahren der Wald beförstert werden soll. Jetzt kommt es darauf an, aus der Vergangenheit zu lernen. Wald liefert uns Erholung, Sauerstoff, sorgt für Grundwasser in Trinkwasserqualität, speichert CO2 und ist obendrein ökologisch wertvoll (Biodiversität). Zudem versorgt er uns mit Holz. Gründe genug, um mit ihm behutsam umzugehen.

Der Lübecker Wald macht es uns vor, wie mit und nicht gegen die Natur gearbeitet werden kann. Sie sagen dort, dass der Wald ihre Eingriffe nicht merken soll. Sie setzen auf einen Dauerwald, lassen die Bäume älter werden. Selbstverjüngung wird dort durch ein gutes Jagdkonzept ermöglicht. Die Bäume werden einzeln und nicht im sogenannten Femelhieb aus dem Wald genommen. Heimische Baumarten werden bevorzugt. Schwere Maschinen kaum bis gar nicht eingesetzt, da sie die empfindlichen Waldböden dauerhaft kaputt machen. Dieser Vorzeigewald wird wissenschaftlich begleitet, zählt zu den am meisten untersuchten Wäldern Deutschlands und hat das Naturlandsiegel. Mit diesem besten Siegel für eine Waldbewirtschaftung wurde nur noch der Göttinger Wald und der Wiesbadener Stadtwald ausgezeichnet.

Auch wenn es im Moment mit dem FSC-Siegel hakte, könnte ich mir vorstellen, dass Hofheim als Vorreiter für eine besondere Waldbewirtschaftung geeignet ist. So war Hofheim bei den Ersten, die das FSC-Siegel erhielten (2005-2010). Warum nicht noch einen Schritt weitergehen? Wir haben zwei junge und engagierte Förster im Wald und in der Verwaltung. Mit einer mutigen Entscheidung der politischen Entscheidungsträger ließe sich sicher eine noch weiter verbesserte Waldbewirtschaftung umsetzen. Man muss auch nicht gleich das hochwertigere Siegel beantragen. Es wäre toll, wenn zumindest weitgehend nach diesen höchsten ökologischen Standards der Wald bewirtschaftet und das neue Forsteinrichtungswerk danach ausgelegt wird. 

Übrigens zahlt sich diese Art der Beförsterung für die Stadt Lübeck auch ökonomisch aus. 

Anita Vogt, Ortbeirat Kernstadt / DieLinke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine gute Nachricht, das FSC-Siegel wieder zu haben. Zudem wird gerade das Forsteinrichtungswerk erstellt. In ihm wird festgehalten, wie in den nächsten 10 Jahren der Wald beförstert werden soll. Jetzt kommt es darauf an, aus der Vergangenheit zu lernen. Wald liefert uns Erholung, Sauerstoff, sorgt für Grundwasser in Trinkwasserqualität, speichert CO2 und ist obendrein ökologisch wertvoll (Biodiversität). Zudem versorgt er uns mit Holz. Gründe genug, um mit ihm behutsam umzugehen.</p>
<p>Der Lübecker Wald macht es uns vor, wie mit und nicht gegen die Natur gearbeitet werden kann. Sie sagen dort, dass der Wald ihre Eingriffe nicht merken soll. Sie setzen auf einen Dauerwald, lassen die Bäume älter werden. Selbstverjüngung wird dort durch ein gutes Jagdkonzept ermöglicht. Die Bäume werden einzeln und nicht im sogenannten Femelhieb aus dem Wald genommen. Heimische Baumarten werden bevorzugt. Schwere Maschinen kaum bis gar nicht eingesetzt, da sie die empfindlichen Waldböden dauerhaft kaputt machen. Dieser Vorzeigewald wird wissenschaftlich begleitet, zählt zu den am meisten untersuchten Wäldern Deutschlands und hat das Naturlandsiegel. Mit diesem besten Siegel für eine Waldbewirtschaftung wurde nur noch der Göttinger Wald und der Wiesbadener Stadtwald ausgezeichnet.</p>
<p>Auch wenn es im Moment mit dem FSC-Siegel hakte, könnte ich mir vorstellen, dass Hofheim als Vorreiter für eine besondere Waldbewirtschaftung geeignet ist. So war Hofheim bei den Ersten, die das FSC-Siegel erhielten (2005-2010). Warum nicht noch einen Schritt weitergehen? Wir haben zwei junge und engagierte Förster im Wald und in der Verwaltung. Mit einer mutigen Entscheidung der politischen Entscheidungsträger ließe sich sicher eine noch weiter verbesserte Waldbewirtschaftung umsetzen. Man muss auch nicht gleich das hochwertigere Siegel beantragen. Es wäre toll, wenn zumindest weitgehend nach diesen höchsten ökologischen Standards der Wald bewirtschaftet und das neue Forsteinrichtungswerk danach ausgelegt wird. </p>
<p>Übrigens zahlt sich diese Art der Beförsterung für die Stadt Lübeck auch ökonomisch aus. </p>
<p>Anita Vogt, Ortbeirat Kernstadt / DieLinke</p>
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