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	Kommentare zu: Hofheim macht&#8217;s möglich: Schmausen unter den Namen der ermordeten Juden	</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-3043</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 20:33:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[5 Wochen und 1.300 tote Juden später habe ich mich an diesen Bericht und die Kommentare erinnert. Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt der Toten zu gedenken und sich - vor allem! - für die lebenden Juden zu interessieren und ihnen Solidarität zu zeigen. Jetzt, und nicht erst wieder in weiteren 5 Wochen, am 09.11. Auch in Hofheim, auch in diesem Blog, in dem sich ja offensichtlich für jüdisches Leben und Sterben interessiert wird, fände ich das sehr angemessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5 Wochen und 1.300 tote Juden später habe ich mich an diesen Bericht und die Kommentare erinnert. Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt der Toten zu gedenken und sich &#8211; vor allem! &#8211; für die lebenden Juden zu interessieren und ihnen Solidarität zu zeigen. Jetzt, und nicht erst wieder in weiteren 5 Wochen, am 09.11. Auch in Hofheim, auch in diesem Blog, in dem sich ja offensichtlich für jüdisches Leben und Sterben interessiert wird, fände ich das sehr angemessen.</p>
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		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2934</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 13:48:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diejenigen, die sich schützend vor die toten Juden stellen, tun dies hoffentlich umso stärker für die lebenden Juden. Daran darf man allerdings Zweifel haben, und dann sind diese Empörungsreflexe, die auch hier aufscheinen, pure Heuchelei; &quot;unverzeihlich&quot;, um den Autor zu zitieren. Die Zahl der Kritiker, der Hasser und der erklärten Todfeinde der lebenden Juden dürfte in den letzten Jahren auch in Hofheim gestiegen sein. Gedenktafeln haben das nicht verhindert, und diejenigen, die sich über Tische davor empören, auch nicht. Warum eigentlich nicht, wenn die Juden am Herzen liegen? Nur die toten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diejenigen, die sich schützend vor die toten Juden stellen, tun dies hoffentlich umso stärker für die lebenden Juden. Daran darf man allerdings Zweifel haben, und dann sind diese Empörungsreflexe, die auch hier aufscheinen, pure Heuchelei; &#8222;unverzeihlich&#8220;, um den Autor zu zitieren. Die Zahl der Kritiker, der Hasser und der erklärten Todfeinde der lebenden Juden dürfte in den letzten Jahren auch in Hofheim gestiegen sein. Gedenktafeln haben das nicht verhindert, und diejenigen, die sich über Tische davor empören, auch nicht. Warum eigentlich nicht, wenn die Juden am Herzen liegen? Nur die toten?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Ulrike		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2897</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 15:38:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sollten wir nicht mal die Kirche im Dorf belassen? Dieses unsägliche ‚Empörungsgehabe‘ muß mal ein Ende haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollten wir nicht mal die Kirche im Dorf belassen? Dieses unsägliche ‚Empörungsgehabe‘ muß mal ein Ende haben.</p>
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		<title>
		Von: Hans-Joachim Busch		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2886</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Joachim Busch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 15:04:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Erinnerungstafel muss sofort vollkommen frei von Gastronomie stehen. Der Wirt sollte sich für diese Geschmacklosigkeit entschuldigen. Und die Stadtverwaltung weiß offenbar nicht, was in der Stadt, einige Meter vom Rathaus entfernt, los ist. Auch der Bürgermeister müsste sich entschuldigen. Man schämt sich als Deutscher und Hofheimer über solche Schlafmützigkeit und moralische Schwäche.

Hans-Joachim Busch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erinnerungstafel muss sofort vollkommen frei von Gastronomie stehen. Der Wirt sollte sich für diese Geschmacklosigkeit entschuldigen. Und die Stadtverwaltung weiß offenbar nicht, was in der Stadt, einige Meter vom Rathaus entfernt, los ist. Auch der Bürgermeister müsste sich entschuldigen. Man schämt sich als Deutscher und Hofheimer über solche Schlafmützigkeit und moralische Schwäche.</p>
<p>Hans-Joachim Busch</p>
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		<title>
		Von: Elvira Neupert-Eyrich		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2878</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elvira Neupert-Eyrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 21:08:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie kann das &quot;Nicht-Vergessen&quot; wirklich erreicht werden? Ich habe Freunde, die sich von Beginn an geweigert haben jemals in einem &quot;umfunktionierten Gotteshaus&quot; zu Essen und zu Trinken. Ich selbst denke immer, wenn ich vor Ort bin, &quot;Geht das eigentlich, dass ich mich hier wohlfühle und gut esse und trinke?&quot;, Aber ich tue es trotzdem. Wenn Joachim Janz von den Menschen erzählt, die hier in Hofheim gelebt haben, wie sie zum Teil vor 33 mit ihren Nachbarn auch gut zusammen gelebt haben und dann erlebten wie alle sich abwandten ist das für mich viel deutlicher gegen das Vergessen, wie das Lesen der Namen. Das sind dann auch noch mal andere Orte und Häuser in Hofheim, die mit diesen Menschen verbunden werden. Für Oppenheimers gibt es Stolpersteine in der Burgstraße 6, aber wer redet und erinnert an sie, außer Joachim Janz am 9. November oder manchmal im privaten Gespräch?
Ich denke, die Gedenktafel ist wichtig, sie sollte auch lesbar sein und wir sollten die Geschichten dazu erzählen immer wieder, auch um zu sehen, wie schnell aus Freunden Feinde werden, wenn wir nicht darauf achten mit allen Menschen respektvoll umzugehen. Gerade jetzt, wo schnell für alles Schuldige gefunden werden, wenn ich mich in meiner Haut nicht wohl fühle und glaube, es würde besser, wenn andere weg wären oder das täten was ich will, statt darauf zu achten, was wirklich das ist, was ich tun kann, wie ich auf andere zugehen kann usw..., aber das ist eine andere Geschichte, sie passt nur zu der, die jetzt gerade erzählt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann das &#8222;Nicht-Vergessen&#8220; wirklich erreicht werden? Ich habe Freunde, die sich von Beginn an geweigert haben jemals in einem &#8222;umfunktionierten Gotteshaus&#8220; zu Essen und zu Trinken. Ich selbst denke immer, wenn ich vor Ort bin, &#8222;Geht das eigentlich, dass ich mich hier wohlfühle und gut esse und trinke?&#8220;, Aber ich tue es trotzdem. Wenn Joachim Janz von den Menschen erzählt, die hier in Hofheim gelebt haben, wie sie zum Teil vor 33 mit ihren Nachbarn auch gut zusammen gelebt haben und dann erlebten wie alle sich abwandten ist das für mich viel deutlicher gegen das Vergessen, wie das Lesen der Namen. Das sind dann auch noch mal andere Orte und Häuser in Hofheim, die mit diesen Menschen verbunden werden. Für Oppenheimers gibt es Stolpersteine in der Burgstraße 6, aber wer redet und erinnert an sie, außer Joachim Janz am 9. November oder manchmal im privaten Gespräch?<br />
Ich denke, die Gedenktafel ist wichtig, sie sollte auch lesbar sein und wir sollten die Geschichten dazu erzählen immer wieder, auch um zu sehen, wie schnell aus Freunden Feinde werden, wenn wir nicht darauf achten mit allen Menschen respektvoll umzugehen. Gerade jetzt, wo schnell für alles Schuldige gefunden werden, wenn ich mich in meiner Haut nicht wohl fühle und glaube, es würde besser, wenn andere weg wären oder das täten was ich will, statt darauf zu achten, was wirklich das ist, was ich tun kann, wie ich auf andere zugehen kann usw&#8230;, aber das ist eine andere Geschichte, sie passt nur zu der, die jetzt gerade erzählt wird.</p>
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		<title>
		Von: Harald Scholtz		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2876</link>

		<dc:creator><![CDATA[Harald Scholtz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 16:46:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2873&quot;&gt;Martin Haindl&lt;/a&gt;.

Ich finde es vollkommen würdelos unter bzw. vor der Gedenktafel Tische aufzubauen. Der Zugang zu der Gedenktafel sollte frei bleiben und damit jederzeit zugänglich. Es gibt genug Platz drumherum um dem Gastwirt Möglichkeiten zu schaffen. Aber noch würdeloser ist der Zustand der Tafel. Hierfür sollte sich die Stadtverwaltung schämen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2873">Martin Haindl</a>.</p>
<p>Ich finde es vollkommen würdelos unter bzw. vor der Gedenktafel Tische aufzubauen. Der Zugang zu der Gedenktafel sollte frei bleiben und damit jederzeit zugänglich. Es gibt genug Platz drumherum um dem Gastwirt Möglichkeiten zu schaffen. Aber noch würdeloser ist der Zustand der Tafel. Hierfür sollte sich die Stadtverwaltung schämen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: DererVonZiethen		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/#comment-2874</link>

		<dc:creator><![CDATA[DererVonZiethen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 13:10:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich denke, daß das an sich gar kein erwähnenswertes Thema ist. Sondern es könnte für manche Eltern die Gelegenheit sein, ihrem jugendlichen Nachwuchs aus der Zeit 1933 bis 1945 zu erzählen, sie ggf. sogar anhand des Beispiels &quot;Gedenkplatte&quot; aufzuklären, warum manch eine Partei für Deutschland zu einem Problem werden könnte. Also Lernen in der Gegenwart aus der Vergangenheit... 
Und warum denn nicht dieses &quot;vor Ort&quot; bei Pfannkuchen und einem Gläschen Wein?
Denn ja: das Geschehene darf nie, niemals vergessen werden !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, daß das an sich gar kein erwähnenswertes Thema ist. Sondern es könnte für manche Eltern die Gelegenheit sein, ihrem jugendlichen Nachwuchs aus der Zeit 1933 bis 1945 zu erzählen, sie ggf. sogar anhand des Beispiels &#8222;Gedenkplatte&#8220; aufzuklären, warum manch eine Partei für Deutschland zu einem Problem werden könnte. Also Lernen in der Gegenwart aus der Vergangenheit&#8230;<br />
Und warum denn nicht dieses &#8222;vor Ort&#8220; bei Pfannkuchen und einem Gläschen Wein?<br />
Denn ja: das Geschehene darf nie, niemals vergessen werden !</p>
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