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	Kommentare zu: Wochenend-News: Burleske um Kita-Not, Eltern-Aufstand &#038; geplatzte Träume	</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		<title>
		Von: Bernd Hausmann		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/#comment-4024</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bernd Hausmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 14:43:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[zu: „Bahnhof Wallau“: Ob das Millionen-Projekt noch kommt?

Eine gute Nachricht: Das Projekt ist erst einmal verschoben. Das weckt die Hoffnung, dass bei den verantwortlichen Kommunalpolitikern statt Größenwahn endlich Vernunft einkehrt.

Schon die ursprüngliche Planung des Haltepunktes Wallau/Delkenheim war wenig sinnvoll: Mit gerade mal (geschönt gerechneten) 1.140 Ein- und Aussteigern pro Werktag bei (netto) 7 Mio. Euro Kosten für Bahnsteige, 2 Bus-Haltestellen und 120 ebenerdige P+R-Plätze (s. die Anlage Intraplan zur Magistratrsvorlage 2020/099) könnte man u.E. das viele Geld sinnvoller ausgeben. Selbst mit dem stark überhöht angenommenen Verkehrsaufkommen und den zu niedrig angesetzten Kosten liegt der errechnete Nutzen nur 10% über den Kosten.

Diese Kosten haben sich mittlerweile auf 22 Mio. Euro verdreifacht: Zu diesen 7 Mio. Euro kommen nunmehr noch 15 Mio. Euro für zusätzliche Wünsche dazu, die von den Kommunen zu tragen sind (Parkhaus, Verkehrserschließung, Bushaltestellen, Rampen, Bahnsteigüberdachung usw., s. Vorlage 2022/002): Statt 120 ebenerdiger P+R-Plätze ist nunmehr ein Parkhaus mit 500 Plätzen (oder nunmehr 400?) geplant, statt deren 2 sind nunmehr 8  Bussteige vorgesehen (zum Vergleich: Der Hofheimer Zentrale Omnibusbahnhof hat 7 Bussteige, das P+R-Parkdeck bietet Stellflächen für 200 PKWs, und am Hofheimer Bahnhof halten in den Hauptverkehrszeiten 16 Züge, am Haltepunkt Wallau sind es 4). 

Bei der Frage nach den Nutzen-Kosten-Verhältnis dieser monströs aufgestockten Planungen verweist der Hofheimer Magistrat auf die alte Intraplan-Untersuchung, die von 7 Mio. Euro Gesamtkosten ausging. Wo die für einen solchen Riesen-Haltepunkt mitten auf dem Acker notwendigen Fahrgäste herkommen sollen: Davon haben wir noch nichts gehört!

Verkehrswert hat hier allenfalls die Relation Wiesbaden-Flughafen (in Halbstundentakt). Alle anderen Relationen kann man vergessen, sie verkehren nur im Stundentakt und werden – so die Planer – kaum genutzt. Eine Taktverdichtung für den Hessen-Express ist kaum möglich, da er nur die Lücken zwischen den ICEs auf der gut ausgelasteten Schnellfahrstrecke nutzen kann. Und am Flughafen hält der Hessen-Express am Fernbahnhof (mit seinen weiten Wegen zum Terminal). Für die Wiesbadener geht somit ein Gutteil des Fahrzeit-Gewinns des Hessen-Express ggü. der S-Bahn durch die längeren Fußwege verloren.

Und als Standort dieser Infrastruktur ist die beste Ackerfläche südlich der Bahntrasse vorgesehen, während genau im Norden eine entsprechend große Brachfläche zur Verfügung stünde, die sogar im Eigentum der DB ist (da war die Baustelleneinrichtung für den Wandersmann-Tunnel).

Nicht jede Millionen-Investition ist gut und sinnvoll, nur weil sie dem ÖPNV dient. Ein Riesen-Haltepunkt mitten auf einem Acker, der kaum von Zügen angefahren wird, ist sicher nicht sinnvoll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zu: „Bahnhof Wallau“: Ob das Millionen-Projekt noch kommt?</p>
<p>Eine gute Nachricht: Das Projekt ist erst einmal verschoben. Das weckt die Hoffnung, dass bei den verantwortlichen Kommunalpolitikern statt Größenwahn endlich Vernunft einkehrt.</p>
<p>Schon die ursprüngliche Planung des Haltepunktes Wallau/Delkenheim war wenig sinnvoll: Mit gerade mal (geschönt gerechneten) 1.140 Ein- und Aussteigern pro Werktag bei (netto) 7 Mio. Euro Kosten für Bahnsteige, 2 Bus-Haltestellen und 120 ebenerdige P+R-Plätze (s. die Anlage Intraplan zur Magistratrsvorlage 2020/099) könnte man u.E. das viele Geld sinnvoller ausgeben. Selbst mit dem stark überhöht angenommenen Verkehrsaufkommen und den zu niedrig angesetzten Kosten liegt der errechnete Nutzen nur 10% über den Kosten.</p>
<p>Diese Kosten haben sich mittlerweile auf 22 Mio. Euro verdreifacht: Zu diesen 7 Mio. Euro kommen nunmehr noch 15 Mio. Euro für zusätzliche Wünsche dazu, die von den Kommunen zu tragen sind (Parkhaus, Verkehrserschließung, Bushaltestellen, Rampen, Bahnsteigüberdachung usw., s. Vorlage 2022/002): Statt 120 ebenerdiger P+R-Plätze ist nunmehr ein Parkhaus mit 500 Plätzen (oder nunmehr 400?) geplant, statt deren 2 sind nunmehr 8  Bussteige vorgesehen (zum Vergleich: Der Hofheimer Zentrale Omnibusbahnhof hat 7 Bussteige, das P+R-Parkdeck bietet Stellflächen für 200 PKWs, und am Hofheimer Bahnhof halten in den Hauptverkehrszeiten 16 Züge, am Haltepunkt Wallau sind es 4). </p>
<p>Bei der Frage nach den Nutzen-Kosten-Verhältnis dieser monströs aufgestockten Planungen verweist der Hofheimer Magistrat auf die alte Intraplan-Untersuchung, die von 7 Mio. Euro Gesamtkosten ausging. Wo die für einen solchen Riesen-Haltepunkt mitten auf dem Acker notwendigen Fahrgäste herkommen sollen: Davon haben wir noch nichts gehört!</p>
<p>Verkehrswert hat hier allenfalls die Relation Wiesbaden-Flughafen (in Halbstundentakt). Alle anderen Relationen kann man vergessen, sie verkehren nur im Stundentakt und werden – so die Planer – kaum genutzt. Eine Taktverdichtung für den Hessen-Express ist kaum möglich, da er nur die Lücken zwischen den ICEs auf der gut ausgelasteten Schnellfahrstrecke nutzen kann. Und am Flughafen hält der Hessen-Express am Fernbahnhof (mit seinen weiten Wegen zum Terminal). Für die Wiesbadener geht somit ein Gutteil des Fahrzeit-Gewinns des Hessen-Express ggü. der S-Bahn durch die längeren Fußwege verloren.</p>
<p>Und als Standort dieser Infrastruktur ist die beste Ackerfläche südlich der Bahntrasse vorgesehen, während genau im Norden eine entsprechend große Brachfläche zur Verfügung stünde, die sogar im Eigentum der DB ist (da war die Baustelleneinrichtung für den Wandersmann-Tunnel).</p>
<p>Nicht jede Millionen-Investition ist gut und sinnvoll, nur weil sie dem ÖPNV dient. Ein Riesen-Haltepunkt mitten auf einem Acker, der kaum von Zügen angefahren wird, ist sicher nicht sinnvoll.</p>
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		<title>
		Von: Wähler		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/#comment-4017</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 08:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das alles ist zum Fremdschämen. Noch einmal: nächstes Jahr wird gewählt.

Bringt natürlich nichts für die fehlenden Kita Plätze in diesem Jahr. Die langen Prozesse in Lorsbach, für die Waldkindergarten Gruppe, sind bei den Entwicklungen in den anderen Stadtteilen ebenfalls zu sehen. Neue angekündigte Kitas werden nicht gebaut, weil der Investor in Verzug gerät. Oder weil es nicht genügend Fachpersonal in der Stadtverwaltung gibt, oder der Kreis ganz plöztlich neue Auflagen macht. 

Es ist sicher keine einfache Planung ohne Anzahl der Kinder und die dafür benötigten Kita Plätze. Dann melden Eltern ihre Kinder, aus Unsicherheit über die vorhandenen Anzahl Kita Plätze, doppelt an. Könnte eine zentrale Vergabestelle nicht helfen?. 
Ich bin sicher, sollte eine Fraktion diese Frage stellen, kommt wie so oft keine Antwort. Und wir führen die gleichen Diskussionen im nächsten Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das alles ist zum Fremdschämen. Noch einmal: nächstes Jahr wird gewählt.</p>
<p>Bringt natürlich nichts für die fehlenden Kita Plätze in diesem Jahr. Die langen Prozesse in Lorsbach, für die Waldkindergarten Gruppe, sind bei den Entwicklungen in den anderen Stadtteilen ebenfalls zu sehen. Neue angekündigte Kitas werden nicht gebaut, weil der Investor in Verzug gerät. Oder weil es nicht genügend Fachpersonal in der Stadtverwaltung gibt, oder der Kreis ganz plöztlich neue Auflagen macht. </p>
<p>Es ist sicher keine einfache Planung ohne Anzahl der Kinder und die dafür benötigten Kita Plätze. Dann melden Eltern ihre Kinder, aus Unsicherheit über die vorhandenen Anzahl Kita Plätze, doppelt an. Könnte eine zentrale Vergabestelle nicht helfen?.<br />
Ich bin sicher, sollte eine Fraktion diese Frage stellen, kommt wie so oft keine Antwort. Und wir führen die gleichen Diskussionen im nächsten Jahr.</p>
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