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	<title>Becht Oliver &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Becht Oliver &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Zum Ferienende: 7 Geschichten über Sextäter &#038; Suffköppe, Rathaus-Papiere, Schleichwege&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antenbrink Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Sechs Wochen Sommerferien sind zu Ende. Wer nach längerer Reise zurückkehrt, stellt immer wieder fest: Eigentlich hat sich nichts verändert. Aber passiert ist natürlich doch so einiges. Zum Ferienende haben wir ein paar interessante Meldungen der letzten Wochen herausgesucht, die Sie sonst nirgendwo zu lesen bekommen: 7 Geschichten – damit Sie wissen, worüber die Leute hier reden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sechs Wochen Sommerferien sind zu Ende. Wer nach längerer Reise zurückkehrt, stellt immer wieder fest: Eigentlich hat sich nichts verändert. Aber passiert ist natürlich doch so einiges. Zum Ferienende haben wir ein paar interessante Meldungen der letzten Wochen herausgesucht, die Sie sonst nirgendwo zu lesen bekommen: 7 Geschichten – damit Sie wissen, worüber die Leute hier reden.</strong></p>






<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="sextaeter20230902"><a href="#sextaeter20230902">Polizei I: Angebliches Sex-Verbrechen in Hofheim</a></h2>



<p>Es war die <strong>Schock-Meldung in den Ferien</strong>. In einem Park in Hofheim wurde angeblich eine Frau vergewaltigt. Die Nachricht sorgte für <strong>hitzige Kommentare</strong> bei Facebook, die Lokalzeitung titelte <strong>reißerisch</strong>: <em>&#8222;Mehrere Männer zerren 21-Jährige ins Gebüsch&#8220;</em>. <strong>Ausländer</strong> sollen&#8217;s gewesen sein, natürlich&#8230;</p>



<p><strong>Eine junge Frau wird mitten in Hofheim von mehreren Männern vergewaltigt: Ist das wirklich so passiert?</strong></p>



<p>Die Wahrheit: Es gibt <strong>erhebliche Zweifel</strong>, dass ein solches Verbrechen stattgefunden hat. Die unstrittigen <strong>Fakten</strong> sind schnell erzählt: Eine <strong>21-jährige</strong> Frau hatte bei Hofheims Polizei angegeben, sie sei kurz vor 23 Uhr <strong>in der Rudolf-Mohr-Anlage</strong> von <em>&#8222;mindestens zwei Männern&#8220;</em> in ein Gebüsch gezogen worden. Dort sei es <em>&#8222;zu einem sexuellen Übergriff gekommen&#8220;</em>. Die Täter, die <em>&#8222;südländisch&#8220;</em> ausgesehen hätten, seien <strong>geflüchtet</strong>.</p>



<p>Die junge Frau traf sich nach Polizei-Angaben anschließend am <strong>Bahnhof</strong> mit einem Bekannten, danach erstattete man <strong>Anzeige</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Polizei.jpg" alt="Ferienende
" class="wp-image-21702" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Polizei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Polizei-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Polizei in Hofheim. Hier wurde der Fall einer angeblichen Vergewaltigung aktenkundig.</figcaption></figure>
</div>


<p>Schon die <strong>Formulierung</strong> in der Polizeimeldung, es seien<em> &#8222;mindestens zwei Männer&#8220; </em>gewesen, lässt stutzen. Was bedeutet <em>&#8222;mindestens&#8220;</em>! Waren es etwa drei Täter? <strong>Oder noch mehr?</strong> Die Zeitung macht daraus <em>&#8222;mehrere Männer&#8220;</em>. Konnte die Frau vielleicht keine <strong>genauen Angaben</strong> machen? </p>



<p>In der Polizeimeldung ist ausdrücklich von einem <em>&#8222;möglichen Sexualdelikt&#8220;</em> die Rede. Eine derart <strong>zurückhaltende Formulierung</strong> ist ungewöhnlich: Sie erlaubt den Schluss, dass die <strong>Sachlage</strong> <strong>zumindest</strong> <strong>unklar</strong> ist. Tatsächlich bestätigt ein Polizeisprecher auf Anfrage: Die Frau sei <strong>erheblich alkoholisiert</strong> gewesen, und sie habe sich bei ihren Aussagen <strong>in</strong> <strong>Widersprüche</strong> <strong>verheddert</strong>. Es gebe hinreichende Gründe, ihre Darstellung <strong>mit Vorsicht</strong> zu bewerten.</p>



<p><strong>Zeugen</strong> für die Tat haben sich bisher, das dürfte kaum überraschen, <strong>nicht gemeldet</strong>. Die <strong>Ermittlungen</strong>, sagt die Polizei wie immer in solchen Fällen, <strong>gingen weiter</strong>.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="hallenbad20230902"><a href="#hallenbad20230902">Kreishallenbad in Kriftel: kommt später – wird teuer</a></h2>



<p>In Kriftel wird gerade ein neues <strong>Hallenbad</strong> gebaut. Mit wettkampffähigem <strong>25-Meter-Becken</strong> (6 Bahnen), <strong>Sprungtürmen</strong> und <strong>Lehrschwimmbecken</strong>. Finden alle gut.</p>



<p>Leider läuft es derzeit <strong>nicht mehr so richtig</strong> nach Plan:</p>



<p>Ursprünglich sollte das <strong>&#8222;main-taunus-bad&#8220;</strong> im <a href="https://www.mtk.org/Wasser-viel-Glas-und-ein-Hubboden-9540.htm" target="_blank" rel="noopener">Frühjahr dieses Jahres</a> fertig werden. Dann wurde eine Eröffnung für <a href="https://www.mtk.org/Eine-Wegmarke-fur-den-Schwimmsport-10589.htm" target="_blank" rel="noopener">Ende dieses Jahres</a> angekündigt, daraus wurde <a href="https://www.mtk.org/Dynamischer-Schwimmer-im-main-taunus-bad-11133.htm" target="_blank" rel="noopener">Februar 2024</a>, und jetzt soll das Bad<em> </em><a href="https://www.mtk.org/Keine-Ferien-an-den-Baustellen-11272.htm" data-type="link" data-id="https://www.mtk.org/Keine-Ferien-an-den-Baustellen-11272.htm" target="_blank" rel="noopener">nach den Sommerferien 2024</a> eröffnet werden. Bis dahin ist noch viel Zeit für <strong>weitere Terminankündigungen</strong>&#8230;</p>



<p><strong>Gleichzeitig steigen die</strong> <strong>Kosten</strong>: Ursprünglich sollte das Bad <strong>15,9 Millionen Euro</strong> kosten. Inzwischen musste die Kreisverwaltung einräumen, dass sich die Ausgaben bereits auf <strong>18,8 Millionen Euro</strong> belaufen. <strong>Drei Millionen mehr! </strong>Wie bei kommunalen Projekten nicht unüblich, dürfte es dabei nicht bleiben. Die <strong>20-Millionen-Marke</strong> wird bestimmt bald genommen.</p>



<p>Die Kosten für <strong>Betrieb und Unterhalt </strong>werden <strong>mit mehreren hunderttausend Euro</strong>  angegeben, pro Jahr. Auch hier sind <strong>Preissprünge nach oben</strong> nicht auszuschließen.</p>



<p>Und wer bezahlt das alles? Natürlich der Bauher, also <strong>der Main-Taunus-Kreis</strong>. Der pflegt sich das Geld allerdings stets von den <strong>Kommunen</strong> wiederzuholen&#8230;</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="heinrichsweg20230902"><a href="#heinrichsweg20230902">Heinrichsweg – ein Schleichweg für Autofahrer</a></h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="322" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Auto-heinrichsweg-640.jpg" alt="Auto heinrichsweg 640" class="wp-image-33195" style="width:640px;height:322px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Auto-heinrichsweg-640.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Auto-heinrichsweg-640-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein schwarzer Golf brettert über den Heinrichsweg Richtung Lorsbach.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Die Straße zwischen Hofheim und Lorsbach</strong> ist dicht: Direkt vor dem kleinen Ortsteil wurde die L3011 <strong>komplett</strong> <strong>gesperrt</strong>. Auf wenigen hundert Metern muss eine <strong>Stützmauer</strong> zu einem kleinen Bächlein erneuert werden, die <strong>Landesbehörde Hessen Mobil</strong> hat dafür ein Jahr veranschlagt, mindestens. </p>



<p><strong>Immer mehr Autofahrer</strong> wählen nicht mehr den<strong> Umweg über Langenhain</strong> (sehr eng und steil) oder <strong>über Kelkheim</strong> (sehr weit): Sie fahren einfach über den <strong>Heinrichsweg</strong>. Der <strong>Wanderweg durch den Stadtwald</strong> wurde bekanntlich ausgebessert und verbreitert: Während der <strong>Zeit der</strong> <strong>Straßensperrung</strong> müssen ihn Rettungsfahrzeuge nutzen können. Jetzt es ist nicht mehr ausgeschlossen, dass ihnen bei einer Blaulicht-Einsatzfahrt ein Privatfahrzeug entgegenkommt. Wer in diesen Tagen über den Weg wandert oder radelt, kann davon erzählen: Der Heinrichsweg ist längst <strong>zum beliebten Schleichweg</strong> für Autofahrer.</p>



<p><a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100084193596120" target="_blank" rel="noopener">Birgit Mitchell</a> hat sich darüber bei Facebook beschwert: <em>&#8222;Wo man normalerweise seinen ,fast ungestörten Waldspaziergang&#8216; geniessen kann – bis auf die&nbsp; ,50plus Spandex Tour de France Radler Brigade&#8216;, die diesen Weg gerne als Rennstrecke nutzt –&nbsp; stehlen sich nun neuerdings private PKWs nach Lorsbach durch.&#8220;</em></p>



<p>Der Wald sei unser <strong>Naherholungsgebiet</strong> und solle es auch bleiben, schreibt Frau Mitchell auch. Sie hoffe, dass die Stadt &#8222;<em>umgehend Maßnahmen ergreift, um diesem Treiben ein Ende zu machen&#8220;.</em> </p>



<p>Das allerdings dürfte schwierig werden: Die <strong>Mitarbeiter des Ordnungsamtes</strong> sind <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/14/neues-aus-hofheim/#parken20230715">bekanntlich</a> schon damit überfordert, den <strong>ruhenden Verkehr in der Innenstadt</strong> zu kontrollieren&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Lorsbach-20230831.jpg" alt="Lorsbach 20230831" class="wp-image-33240" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Lorsbach-20230831.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Lorsbach-20230831-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Vollsperrung in Lorsbach in dieser Woche: Es geht nur ganz langsam voran.</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="ordnungsamt20230902"><a href="#ordnungsamt20230902">Landrat watscht Hofheims Ordnungsamt ab</a></h2>



<p>Über den Fall war im Hofheim/Kriftel-Newsletter ausführlich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/17/rechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus/">berichtet</a> worden: Das <strong>Ordnungsamt</strong> hatte im Herbst letzten Jahres versucht, eine Demo des <strong>Bündnisses &#8222;MTK gegen rechts&#8220;</strong> zu verhindern. Es verhängte <strong>völlig überzogene Auflagen</strong>, die später von einem Gericht als <strong>unzulässig</strong> <strong>und</strong> <strong>rechtswidrig</strong> verurteilt wurden.</p>



<p>Gleich nach der Demo hatten die <strong>Linken im Stadtparlamen</strong>t eine Anfrage ans Rathaus gestellt, und auch hier verhielt sich der Magistrat <strong>nicht</strong> <strong>gerade</strong> <strong>rechtskonform</strong>: Er legte erst <strong>nach sieben Monaten</strong> Antworten vor, die auch noch <strong>in Teilen falsch </strong>waren.</p>



<p>Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> hatte sich deshalb an die <strong>Aufsichtsbehörde bei der Kreisverwaltung</strong> gewandt. Jetzt meldete sich <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> bei ihm, er schreibt: <em>&#8222;lhre Beschwerde habe ich zum Anlass genommen, die Ordnungsbehörde der Stadt Hofheim am Taunus darauf hinzuweisen, ihre künftigen Auflagenverfügungen rechtssicher auszuführen.&#8220;</em></p>



<p>Erst bescheinigt <strong>ein Gericht</strong> dem Ordnungsamt <strong>rechtswidriges Verhalten</strong>. Jetzt fordert <strong>der CDU-Landrat</strong> die Stadtverwaltung auf, sich künftig <strong>rechtssicher</strong> zu verhalten.</p>



<p><strong>Ein solches Schreiben (hier als <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Cyriax-zu-Hofheimer-Demo-Auflagen.pdf" data-type="link" data-id="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Cyriax-zu-Hofheimer-Demo-Auflagen.pdf">PDF</a> nachzulesen) ist an Peinlichkeit nur noch schwer zu überbieten</strong>.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="gutachten20230902"><a href="#rathaus20230902"></a><a href="#gutachten20230902">Rathaus hält Papiere monatelang unter Verschluss</a></h2>



<p>Wiederholt ist im Hofheim/Kriftel-Newsletter thematisiert worden, dass sich der <strong>Magistrat</strong> über Entscheidungen der Stadtverordneten<strong> einfach hinwegsetzt</strong>. Beschlüsse der gewählten Bürgervertreter werden im Hofheimer Rathaus <strong>nicht</strong> <strong>beachtet</strong>, manchmal monatelang, manchmal sogar über Jahre hinweg nicht.</p>



<p>Auffällig: Die <strong>Mehrheit der Stadtverordneten</strong> nimmt dieses Verhalten klaglos hin. Nur ganz selten wird <strong>aufgemuckt</strong>.&nbsp;So haben die <strong>CDU-Mitglieder im Ortsbeirat Kernstadt</strong> jetzt einen Antrag formuliert, der sich wie eine <strong>Ohrfeige für die Stadtverwaltung</strong> liest:</p>



<p>Man habe bereits<strong> im Jahre 2020</strong> beantragt, schreiben sie, dass vor der Türmchen-Zeile <strong>größere Müllbehälter </strong>aufgestellt werden sollten. <strong>2022</strong> habe man nachgehakt:<em> &#8222;Leider ist bisher nichts passiert&#8220;</em>&#8230;</p>



<p>Der <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> tagt an diesem Mittwoch (<strong>6. September, 19 Uhr, Stadthalle</strong>). Man darf gespannt sein, ob sich der <strong>Magistrat</strong> nach drei Jahr zu einer Antwort bequemt&#8230;</p>



<p><strong>Noch ein Beispiel </strong>gefällig für den Umgang der<strong> Rathausspitze</strong> mit <strong>Bürgervertretern?</strong></p>



<p><strong>Mitten in Lorsbach</strong> errichtet die städtische Wohnungsbaugesellschaft <strong>HWB</strong> einen Neubau: Zwölf <strong>Wohnungen</strong>, ein kleines <strong>Geschäft</strong>, eine kleine <strong>Kita</strong>, ein Raum für einen <strong>Geldautomaten</strong> (&#8222;Finanzpunkt&#8220;). Dazu eine <strong>Tiefgarage</strong> für 13 Autos plus fünf <strong>Kurzzeit-Parkplätze</strong> vorm Haus.</p>



<p><strong>Der</strong> <strong>Klotz</strong> entsteht direkt neben den <strong>Bahnschranken</strong>. Weil dort die Verkehrssituation schon heute oftmals <strong>chaotisch</strong> ist, wurde ein <strong>Verkehrsgutachten</strong> erstellt.</p>



<p>Natürlich wollten die <strong>Mitglieder</strong> <strong>des</strong> <strong>Ortsbeirates</strong> wissen, was in diesem Gutachten steht. Sie bekamen es erst kürzlich übermittelt, genauer: am <strong>3. Juli 2023</strong>. Da lasen sie, dass das Gutachten bereits seit <strong>Frühjahr 2022</strong> im Rathaus vorlag.</p>



<p>Warum das <strong>29-seitigen Papier</strong> mehr als ein Jahr lang <strong>unter</strong> <strong>Verschluss</strong> gehalten wurde: unbekannt. Eine mögliche Erklärung: Die vielen <strong>Kritikpunkte</strong>, die der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> beim akribischen Studium gefunden hat, sollten so spät wie möglich bekannt werden.</p>



<p><strong>Der</strong> <strong>Plan</strong> ging voll auf: Jetzt ist alles <strong>zu</strong> <strong>spät</strong>. Der Mitglieder des Ortsbeirates stehen <strong>dumm</strong> da: Die <strong>Bauarbeiten</strong> laufen längst.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="youtopia20230902"><a href="#youtopia20230902">Youtopia – auf dass Hofheim nachhaltiger werde</a></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://youtopia-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/youtopia-magazin-7-Titel.jpg" alt="youtopia magazin 7 Titel" class="wp-image-33167" style="width:250px;height:undefinedpx" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/youtopia-magazin-7-Titel.jpg 450w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/youtopia-magazin-7-Titel-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Titelseite der neuesten Youtopia-Magazins. Ein Klick aufs Bild führt zur Youtopia-Webseite.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Ein tolles Engagement,</strong> das alle Unterstützung verdient: Ausgabe 7 des <strong>Magazins &#8222;Youtopia&#8220; </strong>ist soeben erschienen. <strong>Oliver Becht</strong> und <strong>Aaron J. Lange</strong> gründeten  vor drei Jahren den Umweltbildungsverein &#8222;Youtopia&#8220;, sie wollen sich damit für mehr Nachhaltigkeit einsetzen.</p>



<p>Dass sie so lange <strong>durchgehalten</strong> haben, ist <strong>eine starke Leistung</strong>. Inzwischen gibt&#8217;s ein<strong> Youtopia-Camp</strong>, geplant ist ein <strong>Youtopia-Waldgarten</strong>&#8230;Beachtlich auch das <strong>journalistische Engagement</strong>: Das vierfarbige Magazin &#8222;Youtopia&#8220; erscheint <strong>drei- bis viermal im Jahr</strong> und bietet Artikel und Reportagen zu Vorgängen in Hofheim und weltweit, Einblicke in die Arbeit lokaler Vereine und Akteure, Rätsel und Rezepte sowie eine Ansammlung von inspirierenden Alltagstipps.</p>



<p><strong>Die neueste Youtopia-Ausgabe</strong> gibt&#8217;s <strong>gedruckt</strong> an elf Orten in der Stadt (Stadtbücherei, Bücherstube, Weltladen&#8230;) und im <strong>Internet</strong> zum <a href="http://youtopia-hofheim.de/magazin/" target="_blank" rel="noopener">Download</a>. Weil das alles nicht nur mit <strong>Aufwand</strong>, sondern auch mit <strong>Kosten</strong> verbunden ist, wird auf der Youtopa-Webseite für <strong>Fördermitgliedschaften</strong> geworben (<a href="https://youtopia-hofheim.de/foerdermitgliedschaft/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="vollrausch20230902"><a href="#vollrausch20230902">Polizei II: Lebensgefährlicher Vollrausch&nbsp;</a></h2>



<p>Von drei <strong>Suffköppen</strong> <strong>im</strong> <strong>Straßenverkehr</strong> mit beachtlichem <strong>Promille-Gehalt </strong>weiß <strong>Hofheims Polizei</strong> zu berichten</p>



<p>Auf der <strong>Rheingaubrücke</strong> in Richtung Marxheim fiel einer Streife kurz nach Mitternacht ein <strong>Radfahrer</strong> auf, der offensichtlich nicht nur mit dem Anstieg der Straße zu kämpfen hatte. Der <strong>52-jährige Hofheimer</strong> schwankte und roch erkennbar nach Alkohol: Er hatte<strong> 3 Promille</strong> intus.</p>



<p>Deutlich mehr getankt hatte ein <strong>39-Jähriger,</strong> der bei seiner Autofahrt durch <strong>Diedenbergen</strong> mehrere geparkte Autos <strong>beschädigte</strong> und zu <strong>flüchten</strong> versuchte. Er konnte schnell <strong>ermittelt</strong> werden: Ein Reifen seines Audis war <strong>geplatzt</strong>, die Felge hatte den Fahrbahnbelag <strong>aufgekratzt</strong> und der Polizei den Weg gewiesen. Der Alkoholtest ergab rekordverdächtige <strong>3,7 Promille!</strong></p>



<p><strong>Das ist allerdings nichts im Vergleich</strong> zu einer Frau, die mit ihrem Auto in <strong>Schlangenlinien</strong> durch Bad Soden fuhr und von der Polizei <strong>gestoppt</strong> wurde. Die <strong>36-Jährige </strong>hatte unfassbare <strong>5 Promille Alkohol</strong> im Blut. Ein Polizeisprecher sagte, er klang beeindruckt:<em> &#8222;Ich mache diesen Job seit Jahrzehnten. Einen solchen Wert habe ich noch nie erlebt!&#8220;</em></p>



<p>Zur Einordnung: Laut der <strong>Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen</strong> beginnt bei <strong>über drei Promille</strong> <em>&#8222;die schwere, akute Alkoholvergiftung, die im schlimmsten Fall zum Tod durch Atemstillstand führen kann&#8220;.</em></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Hotel-Neubau: Diskussion ist eröffnet – Hotelier macht Vorschlag</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 18:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Oliver]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=21481</guid>

					<description><![CDATA[Die Diskussion über einen Hotel-Neubau in Hofheims Innenstadt geht weiter – besser: Sie hat begonnen, endlich! Im Hofheim/Kriftel-Newsletter finden Sie alle relevanten Informationen, um mitreden zu können: Wir berichten über die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, in der die Hotel-Machbarkeitsstudie vorgestellt wurde. Wir präsentieren Überlegungen eines Hofheimers Hoteliers, der sich mit der städtischen Planung intensiv auseinandergesetzt hat und einen überdenkenswerten Vorschlag macht. Schließlich stellen wir – zur Dokumentation, aber auch als Gedankenanstoß und ersten Beitrag zu einem offenen Diskurs – die Machbarkeitsstudie zum Download bereit.

Dazu, wie gewohnt, weitere Nachrichten und Informationen aus der Kreisstadt und der Gemeinde Kriftel.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Die ersten <strong>Fakten</strong>, nur grobe natürlich, liegen auf dem Tisch: Die <strong>Diskussion</strong> um einen Hotel-Neubau im Zentrum Hofheims kann <strong>beginnen</strong>. Endlich! Das Thema ist raus aus den <strong>Hinterstübchen</strong> der Lokalpolitiker. Die <strong>Geheimniskrämerei</strong> der Stadtführung hat ein Ende. Und das ist gut so:</p>
</p>
<p>Denn es geht <strong>um mehr als nur einen</strong> <strong>Hotel-Neubau</strong>. Es geht um ein <strong>Filet-Grundstück</strong> im Herzen der Stadt. <strong>Elisabethenstraße Nr. 3</strong>, wo bis vor kurzem <strong>Stadtbücherei</strong> und <strong>Stadtarchiv</strong> untergebracht waren: Soll hier – zwischen <strong>dem mächtigen Sparkassen-Bauwerk </strong>und <strong>der HWB-Verwaltung</strong> – ein weiterer <strong>gewaltiger Betonklotz</strong> hingesetzt werden, deutlich höher noch als das Chinon Center auf der anderen Straßenseite? Oder soll kleiner geplant und vor allem auch eine <strong>Grünanlage</strong> entstehen? Oder gibt&#8217;s vielleicht noch ganz <strong>andere</strong> <strong>Ideen</strong>?</p>
</p>
<p>Bisher wird in <strong>Politkreisen</strong>, vor allem von der <strong>CDU</strong>, nur von einem Hotel-Neubau gesprochen. Die <strong>Hintergründe</strong> wurden im Hofheim/Kriftel-Newsletter ausführlich dargelegt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/27/hotel-neubau-im-ausschuss/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). In einem zweiten Bericht haben wir am Donnerstagnachmittag exklusiv die Ergebnisse einer <strong>Hotel-Machbarkeitsstudie</strong> vorgestellt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="435" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg" alt="20220430 Bauausschuss" class="wp-image-21547" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses und interessierte Bürger trafen sich zum Außentermin im Wasserschloss. Links auf der Treppe stehend: Ausschuß-Vorsitzender Patrick von Rosen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p id="laur2022043">Zwei Stunden nach unserer Veröffentlichung wurde die Studie auch im Bau- und Planungsausschuss präsentiert. Hinterher  meldete sich ein <strong>Hotelier</strong> zu Wort, der die Debatte mitverfolgt hatte: <strong>Frank Laur</strong> betreibt das Hotel &#8222;<a href="https://www.hotel-dreispitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dreispitz</a>&#8220; an der Niederhofheimer Straße, deshalb ist er natürlich indirekt betroffen. Aber vor allem ist er <strong>Hofheimer aus</strong> <strong>Leidenschaft</strong> und <strong>mit</strong> <strong>ganz viel Herzblut</strong>. Seine Meinung, erfrischend offen dargelegt, ist von <strong>Sachkenntnis</strong> geprägt. Deshalb sollten sich auch die <strong>Befürworter</strong> eines Hotel-Neubaus die Zeit nehmen und ihm <strong>zuhören</strong>: Wir drucken den <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/#laur20220430">Beitrag von Frank Laur</a> weitgehend ungekürzt ab (die Zwischen-Überschriften wurden von uns für die bessere Lesbarkeit eingefügt).</p>
</p>
<p>Was gibt es aus der <strong>Sitzung des Ausschusses</strong> zu berichten? Erst einmal wurde das Grundstück besichtigt. Dann stellte <strong>Martina Carduck</strong> von der Wiesbadener Unternehmensberatung <a href="https://www.hogarat.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hogarat</a> die Machbarkeitsstudie vor. Der Standort sei für ein Hotel <em>&#8222;außergewöhnlich gut”</em>, ja <em>&#8222;fantastisch”</em>, eine <em>&#8222;1-A-Lage”</em>, ein <em>&#8222;Filetgrundstück”</em>. Die <strong>schöne Innenstadt</strong> nebenan, der <strong>Bahnhof</strong> ganz in der Nähe, und dann habe sich auch die <strong>Zahl der Übernachtungen</strong> in Hofheim gut entwickelt, also wenigstens <strong>vor Corona</strong>.</p>
</p>
<p>Allerdings: Das Grundstück sei <strong>recht klein</strong>, hier könnten <strong>maximal 70 Zimmer</strong> entstehen, und das auch nur, wenn auf ein <strong>Restaurant verzichtet</strong> würde. Auch seien in den letzten beiden Jahren in der Rhein-Main-Region Hotels mit <strong>rund 2400 Zimmer</strong> neueröffnet worden, weitere <strong>6.800</strong> seien in Planung: <em>&#8222;Wenn die Nachfrage <em>nicht</em></em> <em>sehr sehr deutlich wächst, wird es einen Verdrängungswettbewerb geben. Und dann wird es auch Verlierer geben.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Frau Carduck: <em>&#8222;Eigentlich brauchen wir im Rhein-Main-Gebiet kein weiteres Hotel mehr, wir haben genug. Aber wenn sich ein Investor das hier zutraut&#8230;&#8220;</em></p>
</p>
<p>Die streckenweise <strong>euphorisch wirkenden Ausführungen</strong> der Hotel-Beraterin sind erklärlich: Sie betrachtet aus <strong>sehr engem Blickwinkel</strong> nur das Grundstück. Magistrat wie Mandatsträger aber müssen die <strong>Entwicklung der ganzen Innenstadt</strong> im Blick haben. Außerdem müssten sie beachten, dass ein <strong>weiterer gewaltiger Betonklotz</strong> weite Teile der Elisabethenstraße endgültig in eine <strong>dunke Straßenschlucht</strong> verwandeln würde&#8230;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427_Zusammenfassung-Hotelprojekt-Hofheim.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel.jpg" alt="20220430 Machbarkeitsstudie Hotel" class="wp-image-21542" width="640" height="455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Eine Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage der Diskussion über einen Hotel-Neubau. Deshalb dokumentiert der Hofheim/Kriftel-Newsletter die Powerpoint-Präsentation, die dem Ausschuss vorgestellt wurde: Mit einem Klick aufs Foto kann sie downgeladen werden.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Ein zentraler Satz der <strong>Machbarkeitsstudie</strong> wurde den Ausschussmitgliedern nicht genannt, Frau Carduck <strong>unterschlug</strong> ihn aus unerklärlichen Gründen: Bei der Planung eines Hotels sollte darauf geachtet werden, so die Gutachter, dass die Zimmer jederzeit – <em>&#8222;je nach Markterfordernis&#8220;</em> – in Wohnungen umgewandelt werden könnten. Genau diese Überlegung war zuvor als <strong>Befürchtung</strong> laut geworden: Würden ein Investor das städtische Grundstück kaufen und eines Tages die Hotelzimmer in <strong>teure Eigentumswohnungen</strong> umbauen, würde sich der Hotel-Neubau <strong>als</strong> <strong>Goldgrube</strong> erweisen. Die Stadt wäre der <strong>Verlierer</strong>.</p>
</p>
<p>Inzwischen hat ein Hofheimer Rechtsanwalt dazu einen <strong>konstruktiven Vorschlag</strong> als Kommentar auf dieser Webseite eingereicht (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/#comment-1445">hier</a>).</p>
</p>
<p>Die Ausschussmitglieder, die durchaus <strong>beeindruckt</strong> wirkten von der insgesamt <strong>positiven Darstellung</strong>, legten sich – auch wenn CDU-Bürgermeister und <strong>Hotel-Fan Christian Vogt </strong>zu drängeln versuchte – zunächst<strong> Zurückhaltung</strong> auf. Die Anträge der Grünen und Bürger für Hofheim, die für mehr Grün plädieren, wurden vertagt: Jetzt soll  das Thema erst einmal in den Parteigremien und  Fraktionen besprochen werden.</p>
</p>
<p>Also: Zeit zum Nachdenken, zum Besprechen, zum Abwägen. Diskutieren Sie gerne mit! <strong>Pro und contra</strong> <strong>Hotel-Neubau</strong> – und vielleicht gibt&#8217;s auch noch weitere <strong>Gedanken</strong> und <strong>Überlegungen</strong> zu diesem Thema: Unter jedem Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter ist ein <strong>Kommentarfeld</strong>, da können Sie Ihre Meinung offen kundtun. </p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="laur20220430"><a href="#laur20220430">Frank Laur: Das Grundstück sollte im städtischen Besitz bleiben</a></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-13633" width="309" height="320" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1.jpg 618w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1-290x300.jpg 290w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /><figcaption>Frank Laur schreibt im Hofheim/Kriftel-Newsletter seine Gedanken zu einem Hotel-Neubau an der Elisabethenstraße.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Nachdem ich am Donnerstagabend den Vor-Ort-Termin und die anschließende Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wahrgenommen habe, bin ich tatsächlich etwas über den Vortrag und die Präsentation der Firma Hogarat verwundert.</p>
</p>
<p>Zuerst aber möchte ich den Verantwortlichen der Stadt danken, dass sie den Vor-Ort-Termin endlich umgesetzt haben, dies sogar mit erheblichem Aufwand. Es wurde gut dargestellt, welche baulichen Maßnahmen möglich sind, und auch die abschließende Gestaltung des Kellereiplatzes mit den Parkplätzen wurde gut präsentiert.</p>
</p>
<p>Soweit so gut.</p>
</p>
<p>Nun stellen sich mir folgende Fragen:</p>
</p>
<p><span style="color:#3a3a3a" class="tadv-color"><strong>1. Wurde die Feuerwehr-Zufahrt vergessen?</strong></span></p>
</p>
<p>Es wird davon gesprochen, einen Gebäudekomplex bis zur Abfahrt der vorhandenen Tiefgarage der HWB zu bauen. Dort soll auch eine Zuwegung zu den Bestandsgebäuden im Hinterhof führen. Dies ist laut Modell und Zeichnung allerdings meines Erachtens nach nicht möglich bzw. wurde nicht beachtet.</p>
</p>
<p>In unserem Hotel ist es aus brandschutztechnischen Gründen unumgänglich, dass ein Feuerwehrzug mit Drehleiter an jede Gebäudeseite heranfahren kann. Dies ist bei der Planung entweder vergessen worden, oder ich habe das Modell und die roten Kennzeichnungen der möglichen Gebäudebebauung falsch verstanden.</p>
</p>
<p><strong>2. Wie groß ist das Grundstück wirklich?</strong></p>
</p>
<p>Nach Auskunft der Verantwortlichen steht die Größe des Baugrundstücks, das verkauft werden soll, nicht fest. Sie lautet auf Nachfrage: ca 1.200, 1.400 oder 1.600 Quadratmeter. Wie kann eine Agentur eine Planung vornehmen, ohne diese Angabe zu haben?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="788" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-1024x788.jpg" alt="20220429 Hotel Neubau" class="wp-image-21467" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-1024x788.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-300x231.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-768x591.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Die Stadtverwaltung hat ein Modell des Bereichs um das Grundstück Elisabethenstraße erstellt. Mit etwas Phantsasie lässt sich erahnen: Das geplante Hotel wird ein gewaltiger Klotz werden. Zur Erläuterung: <strong>1:</strong> Hier ist das heutige Gebäude auf dem Grundstück dargestellt, in dem bislang Stadtbücherei und Stadtarchiv untergebracht waren. <strong>2:</strong> Die Linie zeigt die möglichen Außenmauern des geplanten Hotels. <strong>3: </strong>Die vorhandene Tiefgaragen-Einfahrt zum HWB-Gebäude soll auch in eine Hotel-Garage führen. <strong>4: </strong>Hier beginnt das Gebäude der HWB: Mindestens so hoch würde sich das neue Hotel entlang der Elisabethenstraße entlangziehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>3. Mindestens 60 Parkplätze werden notwendig</strong></p>
</p>
<p>Es wird von 70 Zimmern gesprochen und von einer angenommenen Kubatur – aber es wird nicht berichtet, auf welche Grundstücksgröße sich das bezieht. Des Weiteren wird angedeutet, dass genug Parkplätze für das mögliche Hotel im Chinon Center zur Verfügung stehen und auch durch die Erweiterung der benachbarten HWB-Tiefgarage keine Probleme entstehen.</p>
</p>
<p>Gemäß behördlicher Auflagen müssen wir Hoteliers für 3 Betten je 1 Stellplatz und für 8 Sitzplätze im Restaurantbereich nochmals 1 Stellplatz zur Verfügung stellen. Dazu kommen Parkplätze für Angestellte und die entsprechenden Flächen für die Anlieferung. Dadurch, dass man die Zimmer heutzutage hauptsächlich mit einem Bett von 1,60 Meter Breite ausstattet (um sie als Doppel- und/oder Einzelzimmer belegen zu können), würden wir schätzungsweise auf 100 bis 140 Betten kommen. Kurz überschlagen sind also für dieses Projekt mindestens 60 Stellplätze (plus x) notwendig.</p>
</p>
<p>Wenn diese Parkflächen nicht in der Tiefgarage untergebracht werden können, müsste ein Investor sie kostenpflichtig als feste Stellplätze von der Betreibergesellschaft des Parkhauses im Chinon Center übernehmen. Ich bin gespannt, wie sich das darstellen lässt.</p>
</p>
<p><strong>4. Deshalb wird es nur ein Hotel Garni geben</strong></p>
</p>
<p>Bei der Darstellung der Firma HoGaRat wird von einem reinen Übernachtungsbetrieb gesprochen mit möglicher Bar. Ich habe gespürt, dass dies die Zuschauer im Raum etwas verwunderte. Hierzu eine kurze fachliche Anmerkung: Für einen Restaurantbetrieb wären größere Flächen für Kühlhäuser und natürlich Küchenfläche notwendig. Diese Anforderungen sind neben den Personal- und Materialaufwendungen sehr kostspielig. Bei einem Hotel Garni werden diese Flächen klein gehalten und durch eine (sogenannte) Pilotküche ersetzt. Somit spart man sich Platz, und nur so kommt man meiner Meinung nach auf die Zahl von 70 Zimmer.</p>
</p>
<p><span style="color:#000000" class="tadv-color"><strong>5. Hotel-Neubau könnte anderes Hotel aus dem Markt drängen</strong></span></p>
</p>
<p>In fast allen Fachzeitungen wird davon gesprochen, dass sehr viele zusätzliche Betten in der Rhein-Main-Region geschaffen werden. Allerdings sind diese Hotelprojekte meistens in der Dimension über der Grenze von 200 Betten ausgelegt, um wirtschaftlich arbeiten zu können.</p>
</p>
<p>Dadurch, dass wir in Hofheim keine direkte öffentliche Anbindung zu Flughafen bzw. zur Frankfurter Messe haben und sich gerade in den letzten Jahren der Markt für Geschäftsreisende (durch Homeoffice und Digitalisierung) stark verändert hat, sehe ich ein solches Projekt in der Innenstadt derzeit nicht für wirtschaftlich sinnvoll an.</p>
</p>
<p>In der Machbarkeitsstudie wird davon gesprochen, dass ein neues Hotel den Verdrängungswettbewerb beschleunigen wird. Es wurde auch ein Kollege in Hofheim benannt, der vielleicht zum Opfer fallen würde. Damit wird deutlich, dass ein neues Hotelprojekt keine Ergänzung oder Erweiterung des Angebotes darstellt, sondern Kollegen aus dem Markt drängt und die Bettenanzahl wieder gleich bleibt. &#8222;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8220; ist für mich in Ordnung. Aber man sollte nochmals den eigentlichen Sinn dieses städtischen Bauvorhabens hinterfragen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="532" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-21400" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg 532w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1-249x300.jpg 249w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></a><figcaption>Die blau-gestrichelte Linie kennzeichnet das Grundstück Elisabethenstraße 3. Die rote Linie zeigt die mögliche Grundfläche des Gebäudes: Vier Vollgeschosse plus Staffelgeschoß sind erlaubt. Auf der Rückseite ist ein eingeschossiger Anbau möglich (gelbe Linie). Die schraffierte Fläche im Grundstück stellt das heutige Gebäude von alter Stadtbücherei/Stadtarchiv dar.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>6. Übernachtungszahlen sind nicht nachvollziehbar</strong></p>
</p>
<p>Die Übernachtungszahlen und die entsprechenden Belegungsquoten, die von der Firma Hogarat angegeben wurden, beinhalten keine Airbnb-Wohnungen, keine Privatunterkünfte und keine kleinere Pensionen mit bis zu acht Betten in Hofheim.</p>
</p>
<p>Vielleicht habe ich das in den zur Verfügung gestellten Unterlagen nicht richtig gelesen. Aber dies würde ja schon wieder bedeuten, dass man von falschen Grunddaten ausgeht, um irgendwelche Ideen schön zu reden.</p>
</p>
<p>Hofheim möchte ja nun eine Satzung für Airbnb-Unterkünfte verfassen, da noch nicht einmal bekannt ist, wie viele private Wohnungen hier bereits vermietet werden.</p>
</p>
<p><strong>7. Schon jetzt liegt Bettenauslastung unter 50 Prozent</strong></p>
</p>
<p>Zu den angegebenen Belegungsquoten ist zu sagen, dass eine Steigerung von den angegebenen 68 Prozent keine maßgebliche Zahl ist: Denn das statische Bundesamt fordert nicht alle Betriebe bzw. erst ab einer gewissen Größe zu der Abgabe der Zahlen auf. Außerdem wird trotz dieser Steigerung eine Bettenauslastung von nicht mal mehr 50 Prozent (laut Marktanalyse 48 Prozent!) in Hofheim erreicht.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hotel-Neubau? Stadt sollte ein eigenes Konzept umsetzen</h2>
</p>
<p>Ja , ich betreibe ein Hotel in Hofheim. Und nein, ich habe nichts gegen ein weiteres Hotel. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist allein das gewählte Grundstück für mich das Problem!</p>
</p>
<p>Abschließend meine persönliche Einschätzung von einem Hotelbau an der Elisabethenstraße:</p>
</p>
<p>Nach meinem Empfinden ist das Grundstück wirklich ein Filetstück von Hofheim, das sich im Moment noch in städtischem Besitz befindet. Somit finde ich es gut, dass ein öffentlicher Austausch stattfindet, der die weitere Nutzung bestimmen soll.</p>
</p>
<p>Wir wissen alle, dass es bei der neuen Ansiedlung eines Geschäftes (egal aus welcher Branche) immer als erstes um die Lage geht. Vielleicht hätte ein kleines Hotel hier eine Chance – genauso gut ist die Lage aber auch für jedes andere Gewerbe bzw. für weiteren benötigten Wohnraum.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg" alt="20220430 Hotel Neubau" class="wp-image-21552" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vom Dach des Chinon Centers aus ist die Dimension des geplanten Hotel-Neubaus zu erahnen: Er würde höher werden als der beigefarbene Gebäude, wo derzeit noch Büros der Stadtverwaltung untergebracht sind, und sich bis zur Tiefgarage der HWB hinziehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Man sollte sich nur fragen, warum die Stadt nicht selbst mit der HWB ein schönes Konzept mit Grünflächen, Wohnungen, weiteren Kleingewerbe und einer Freifläche für die Marktstände des Wochenmarktes auf den Weg bringt. Die Stadt bzw. die HWB könnte ja mal eine Vorreiterrolle einnehmen und eine wirklich CO2 neutrale Umsetzung eines solchen Gebäudes mitten in der Stadt planen. Sozusagen eine Innovation im Bereich Bauen und Umwelt zum Anfassen und fast täglich zum Anschauen direkt in der Stadtmitte – und vielleicht sogar unter Einbeziehung unseres schönen Wasserschlosses.</p>
</p>
<p>Sollte es sich wirklich &#8222;nur &#8220; um ein Grundstück in der Größe von 1200 Quadratmeter handeln, bringt es (trotz der momentanen Grundstückspreise) nicht annähernd genug Geld ein, um die eigentlich geplante Refinanzierung der Stadtbücherei umzusetzen.</p>
</p>
<p>Das Grundstück sollte im städtischen Besitz bleiben, dann kann sie auch selbst bestimmen, was dort passiert, jetzt und auch in der Zukunft.</p>
</p>
<p>Wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Grundstück an den einzigen Festplatz grenzt, der uns geblieben ist, um größere Veranstaltungen im Freien durchzuführen.</p>
</p>
<p>Ein Hotelbetreiber bzw. dessen Gäste sind bestimmt ganz glücklich, wenn sie den Gallusmarkt, den Kreisstadtsommer oder sonstige Veranstaltungen direkt vor der Tür haben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Ernst: Man würde sich hier nur selbst Probleme schaffen&#8230;</p>
</p>
<p>Ich wünsche mir eine gute Lösung für uns alle. Ich denke, der Platz &#8222;gehört&#8220; uns Hofheimern, und jeder hat ein Recht, eine Meinung und einen Wunsch betreffend der weiteren Nutzung und Bebauung zu äußern.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<hr class="wp-block-separator"/>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Männer von der Stadt&#8220; klauten Familienschmuck</h1>
</p>
<p><strong>Marion Müller </strong>berichtet auf <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=1172044713608225" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>, was die Polizei bestätigt: An der Tür hatte es geklingelt, ihre Mutter – <strong>87 Jahre alt</strong> – öffnete. Da stand jemand, der sagte, <strong>er sei</strong> <strong>von der Stadt,</strong> er müsse in ihr Bad, wegen eines <strong>Rohrbruchs</strong>. Und die alte Dame ließ ihn rein&#8230; Im Polizeibericht heißt es weiter: <em>&#8222;Im Haus lenkte er die Dame geschickt ab, sodass sich ein zweiter Komplize unbemerkt Zutritt zur offen stehenden Wohnung verschaffen konnte und dort Schmuck mitnahm.&#8220;</em> Marion Müller: <em>&#8222;Danach war unser wertvoller Familienschmuck weg. Erinnerungen&#8230;&#8220; </em>Im konkreten Fall wird wohl kaum noch was zu retten sein – außer: <strong>Lernt daraus!</strong><em> &#8222;Bitte fragt, wer an der Tür ist. Dafür gibt&#8217;s Sprechanlagen&#8220;</em>, schreibt Frau Müller. Die <strong>Polizei</strong> wiederum weist immer wieder darauf hin: Wer ältere Menschen kennt, sollte sie warnen: Niemals Fremde in die Wohnung lassen!</p>
</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurznachrichten aus den Rathäusern</h1>
</p>
<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hat wieder ein Freitagsblick-Video online gestellt. Darin gibt er auch preis:<em> &#8222;Ich bin Papa geworden.&#8220;</em> Zwillinge hat seine Frau zur Welt gebracht, zwei Mädchen. Herzlichen Glückwunsch! Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/440898434462394" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Mobile Skateanlage</strong> der Stadt Hofheim wird zwischen Mai und Oktober in den Stadtteilen Wallau, Marxheim und Lorsbach aufgebaut. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093883.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Infos zu Photovoltaikanlagen</strong> gibt es bei einer virtuellen Beratungsstunde am 10. Mai. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093889.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zwei Angebote für Senioren:</strong> Gehirntrainings-Kurse und einen Schnupperkurs Spanisch bietet die Senioren-Nachbarschafts-Hilfe an. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093895.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093894.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Schöne Idee: Die erste „Mitfahrerbank“</strong> im Stadtgebiet Hofheim steht seit kurzem in der Oranienstraße in Langenhain, kurz hinter der Bushaltestelle „Paulinenweg“. Sie ist als „Mitfahrerbank“ beschildert und wurde aufgestellt für alle, die von einem privaten Fahrzeug in Richtung Diedenbergen/Hofheim mitgenommen werden möchten. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093533.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Für die Hofheimer Ferienspiele 2022</strong> werden ab sofort Anmeldungen entgegen genommen. Teilnehmen dürfen Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/leben/Ferienspiele-2022-Anmeldung.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Im Parkhaus des Chinon Centers </strong>können Parktickets an den Kassenautomaten jetzt auch ohne Bargeld bezahlt werden. Das teilen Stadtverwaltung und HWB mit.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg" alt="20220429 Freizeitbad" class="wp-image-21489" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das beliebte Freizeitbad in Kriftel öffnet wieder. Die Gemeinde bietet an: Bei Fragen zur Badesaison oder den Tarifen einfach eine E-Mail schicken an<em> <a href="mailto:MeinParkbad@kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MeinParkbad@kriftel.de</a></em>   Foto: Gemeinde Kriftel</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Die Badesaison 2022 in Kriftel</strong> startet an diesem Samstag! Neu: In diesem Jahr werden keine Saisonkarten angeboten; dafür gibt es für Stammgäste und Vielschwimmer eine Guthabenkarte, die einen Rabatt von bis zu 30 Prozent auf das Tagesticket bietet. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/im-parkbad-startet-die-saison/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Das Ortsgericht Kriftel </strong>wurde neu aufgestellt: <strong>Christoph Rosenkranz</strong> rückte zum Orstgerichtsvorsteher auf, Erste Stellvertreterin ist <strong>Ingrid David-Eifert</strong>.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/ortsgericht-neu-aufgestellt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die mobile Beratung Kriftel </strong>und das Familienzentrum Kriftel hatten Kin­der und Jugendliche  in den Osterferien zu „Freizeithaus-Aktionstagen“ eingeladen.&nbsp;Der Bericht darüber steht <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/weltreise-im-freizeithaus/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zu viele Kranke: </strong>Deshalb muss in Kriftel eine Sitzungsrunde gemeindlicher Gremien verschoben werden. Eine gemeinsame Sitzung des Planungs- und Haupt- und Finanzausschusses findet erst am Montag, 16. Mai, um 19 Uhr statt. Sie startet mit einer Begehung des Restaurants in den Schwarzbachhallen. Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Corona-Impfungen ohne Termin</strong> bieten die Varisano-Kliniken im Auftrag des Main-Taunus-Kreises an. Erste Termine in Hofheim und Kriftel sind gleich am 2. Mai. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Mobile-Corona-Impfungen-im-Mai-10456.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheimer Pfadfinder suchen Nachwuchs</h2>
</p>
<p><strong>Pfadfinder</strong> &#8211; es gibt sie tatsächlich noch! <strong>Oliver Becht</strong> sucht via Facebook Nachwuchs für die <strong>Wölflingsstufe</strong>: Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können bei einer<strong> Schnupper-Gruppenstunde</strong> vorbeischauen – jeden Mittwoch ab 17.30 Uhr im Gemeindehaus St. Bonifatius (Hermann-Löns-Straße 26). Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=1130338097532500&amp;set=gm.2307046152780421" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kids der Musicalschule jetzt im Kino-Film</h2>
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<p>Die Musicalschule <a href="https://www.carolins-kids-on-stage.com/" target="_blank" rel="noopener">Carolins Kids on Stage</a> hat in der <strong>Pandemiezeit</strong> mit Kindern und Jugendlichen aus Kriftel, Hofheim und Umgebung aus ihren Musicals <strong>zwei Filme </strong>gemacht. Die werden <strong>an diesem Wochenende</strong> im Kino im Chinon Center gezeigt. Weitere Infos und Tickets gibt&#8217;s <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/uebersicht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tierklinik sucht Kommunikationsmitarbeiterin</h2>
</p>
<p>Nach dem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/">Bericht</a> über einen möglichen Verkauf&nbsp; an einen g<strong>lobalen Konzern</strong> gibt&#8217;s einige Neuigkeiten aus der <strong>Hofheimer Tierklinik</strong>: Ein <strong>Mitarbeiter für die Kommunikation</strong> wird gesucht (mehr <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/photos/a.760051617397058/4955993767802801/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Die Oberärztinnen <strong>Dr. Stephanie Schaalo</strong> und TÄ <strong>Davinia Fleuth</strong> wurden zu <strong>Mitarbeiterinnen des Monats</strong> gekürt: Sie hatten sofort nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine eine große klinikinterne <strong>Sammelaktion</strong> für Hilfsgüter initiiert (mehr <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/photos/a.760051617397058/4951530331582478" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Und <strong>Caruso</strong> darf sich <strong>Patient des Monats</strong> nennen: Der zweijährige <strong>Doggenrüde</strong> hat einen schweren Leidensweg hinter sich, wurde aufwendig therapiert – jetzt flitzt er wieder über die Wiesen.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>
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<p><strong>Der Förderverein der städtischen Kindertagesstätte „Am Steinberg“ </strong>organisiert am Samstag, 7. Mai, von 11 bis 15 Uhr einen Open Air Basar „Alles rund ums Kind“ für Selbstverkäufer. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093844.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Der Französische Markt </strong>kommt von Donnerstag bis Samstag, 5. bis 7. Mai, erneut nach Hofheim auf den Kellereiplatz. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093898.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zu einem Solar-Business-Brunch</strong> sind Hofheimer Unternehmer eingeladen. Termin: Freitag, 6. Mai, in der Stadthalle Hofheim. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093897.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>WiesnART,</strong> ein Markt für Trachten, Trends &amp; Köstlichkeiten, kommt nach Hofheim: am 8. Mai in der Stadthalle. Mehr <a href="https://www.facebook.com/wiesnArt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Das Lindenblütenfest</strong> im Herzen von Kriftel findet wieder statt: am 28. und 29. Mai. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Kerbegesellschaft-Kriftel-eV-233070960113530/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Straußwirtschaft am Berg</strong> öffnet am 9. Juni ihre Pforten für die bereits 12. Saison! Mehr <a href="https://www.facebook.com/215521468470704/photos/a.698749056814607/5261375740551893/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Konzert im Landratsamt:</strong> Es spielt die aus der Ukraine stammende Pianistin Anna Tyshayeva. Das Konzert beginnt am 8. Mai um 18 Uhr. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Musikalisches-Zeichen-der-Hoffnung-10446.htm?fbclid=IwAR1j3QEVT0V5BeKm60JRlugQuXYUW_kKfmnDS4QciRiKUodVKQfcRbGj8rY" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Schönes Wochenende!</em></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg" alt="20220429 Amsel" class="wp-image-21491" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p>Ein wirklich netter Brief erreichte den Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletter: Eine Hofheimerin, die ihren Namen nicht genannt sehen möchte (<em>&#8222;da bin ich etwas zurückhaltend&#8220;</em>), schrieb ein kleines Geschichtchen, und sie schickte es als &#8222;<em>Dankeschön für Ihre Mühe mit dem Newsletter&#8220;</em>. Das Vergnügen des Lesens ganz allein zu haben ist sicher nicht erstrebenswert – deshalb hier, für alle:</p>
</p>
<p><em>&#8230;es passiert ja auch dauernd etwas mehr oder weniger Angenehmes. Ich zum Beispiel habe jemand Neuen in der Nachbarschaft. Es sind, wenn ich das mal so sagen darf, Schwarze.</em></p>
</p>
<p><em>Sie etwas sanfter getönt, er aber deutlich schwarz. Gesprochen haben wir noch nicht miteinander, sie sind aber stets wie aus dem Ei gepellt anzusehen und sie scheinen fleißig zu sein. So etwas merkt man ja – bei aller gebotenen Diskretion.</em></p>
</p>
<p><em>Immer wieder sehe ich sie die Beete im Garten bearbeiten. Na ja, es ist halt Frühling.</em></p>
</p>
<p><em>Ach ja, für Langschläfer halte ich sie nicht. Also ihn zumindest höre ich schon in den frühen Morgenstunden sein Liedchen pfeifen. Aber das stört mich nicht, klingt ganz melodiös und irgendwie nach guter Stimmung.</em></p>
</p>
<p><em>Heute nun habe ich etwas beobachtet, was mich vermuten lässt, dass die beiden auch schon was Kleines haben. Der schwarze Herr saß nämlich mit einem ganzen Schnabel voller zappelndem Getier auf dem Zaun. Also entweder er versorgt seine brütende Gattin oder bereits die Kinder des Paares. Ich bin gespannt.</em></p>
</p>
<p><em>Mich versorgen die beiden jedenfalls mit hoffnungsfrohen Gedanken – auch wenn sich die Menschen so unfriedlich verhalten.&nbsp;</em></p>
</p>
<p class="has-text-align-right has-small-font-size"><span style="color:#abb8c3" class="tadv-color">Foto: pixabay</span></p>
</p>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>8 Millionen geboten! Geschäftshaus in bester Lage wird zwangsversteigert</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/13/geschaftshaus-wird-zwangsversteigert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 11:38:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anderlohr Katja und Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Asante Luisa]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Bertram Rasmus]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hering Luca]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Lührmann Harald]]></category>
		<category><![CDATA[Mielert Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Pieper Ute]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfer Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfer Dr. Hans-Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfer Günter und Margret]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfer Klaus-Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Schneider Carmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldt Andreas]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 13. Januar. In der Hofheimer Innenstadt stehen in diesem Jahr offenbar größere Veränderungen bevor. Im aktuellen Hofheim/Kritftel-Newsletter erfahren Sie exklusiv, dass eines der zentralen Geschäftshäuser in bester Lage demnächst unter den Hammer kommt. Ein Gutachten spricht von einem Verkehrswert von 5,75 Millionen, ein Anwalt sagt, ein Investor habe auch 8 Millionen zahlen wollen. Das Amtsgericht hat inzwischen den Termin für die Zwangsversteigerung anberaumt. – Außerdem: Corona, die neuesten Zahlen. Landrat spricht von "Planwirtschaft" beim Impfen. Wieder ein Fall von Hofem Schlofem im Rathaus. Krifteler Kirchengemeinde sucht Spender. Jede Menge kostenloser Werbung. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hofheimer Innenstadt scheint ein aufregendes Jahr bevorzustehen! Ein erstes <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/07/altstadt-geschaeft-muss-schliessen/">Ladenlokal</a> wurde bereits wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Im Chinon Center stehen Räumlichkeiten leer, für das ehemalige China-Restaurant werden Mieter gesucht, die <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/">8.580 Euro/Mona</a>t zahlen können.</p>
<p>Und jetzt diese Nachricht: </p>
<p>Ein <strong>Wohn- und Geschäftshaus in bester Hofheimer Innenstadtlage</strong> soll demnächst zwangsversteigert werden. Sie kennen es bestimmt: Es liegt an der Hauptstraße, im Erdgeschoß befinden sich eine Parfümerie, eine Buchhandlung und zwei Textilgeschäfte. Oben drüber sind Arztpraxen, Büros und Wohnungen. Es gibt eine Tiefgarage und ein Außenparkplatz. Zur Immobilie gehören außerdem zwei Gartengrundstücke in der Mühlgasse.</p>
<p>Ein Gutachter hat die Immobilie genau unter die Lupe genommen. Sein Bericht umfasst mehr als 150 Seiten, den Verkehrswert beziffert er auf <strong>5,750 Millionen Euro</strong>. Diese Angabe basiert allerdings auf Berechnungen im November 2018, seither sind die Preise weiter angestiegen. Im Gespräch sind bereits <strong>8 Millionen</strong>, mindestens&#8230;</p>
<p>Das <a href="https://www.zvg-online.net/index.php" target="_blank" rel="noopener">Amtsgericht Frankfurt</a> hat den Termin für die Zwangsversteigerung schon festgesetzt: Aktenzeichen 844 K 36/18 – die Immobilie soll am <strong>23. März um 9 Uhr</strong> unter den Hammer kommen, und zwar im Kongresshaus der Messe Frankfurt an der Osloer Straße.</p>
<p>Im Hintergrund schwelt wie so oft eine<strong> Auseinandersetzung unter Erben</strong>. Es gibt vier Eigentümer, zwei wollen in dem Haus wohnen bleiben und nicht verkaufen. Die anderen beiden wollen die Erbschaft versilbern. Sie haben den Frankfurter Rechtsanwalt <strong>Jürgen Mielert</strong> eingeschaltet. Der sagte auf Anfrage: &#8222;Wir hatten bereits einen Interessenten, der bot deutlich über dem Schätzwert, wollte auch acht Millionen Euro zahlen. Aber es gab keine Einigung. Deshalb bleibt jetzt nur noch der Weg über die Zwangsversteigerung.&#8220;</p>
<p>Die vier Erben – das sind die Kinder von <strong>Günter und Margret Schäfer.</strong> Das Ehepaar hatte die frühere &#8222;Marien-Drogerie&#8220;, die sich ursprünglich in der Hauptstraße 28 befand, am heutigen Standort in zweiter Generation weitergeführt und zu einem Parfümeriegeschäft mit Fotoladen ausgebaut.</p>
<p>Im Jahr 2013 feierte Sohn <strong>Klaus-Peter Schäfer</strong> mit Frau <strong>Bettina</strong> das 85-jährige Bestehen des Geschäfts. 2018 wurde die Parfümerie vom saarländischen<a href="https://www.parfuemerie-cb.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong> Familienunternehmen &#8222;CB&#8220; </strong></a>(38 Parfümerien, 240 Mitarbeiter) übernommen.</p>
<p>Das Fotogeschäft nebenan hatte Sohn <strong>Dietmar Schäfer</strong> übernommen. Ende 2014 gab er auf: Er sah gegen die Internet-Konkurrenz keine Chance. In die Räume zog die Buchhandlung Tolksdorf (vorher Wilhelmstraße) ein.</p>
<p>Sohn <strong>Dr. Hans-Michael Schäfer</strong>, der in dem Geschäftshaus eine Praxis als Allgemeinmediziner  eingerichtet hat, machte Ende 2019 öffentlich: Einer der Erben bestehe auf Auszahlung, deshalb müsse der Komplex verkauft werden. Man versuche, eine Zwangsversteigerung zu vermeiden, und sei bereits mit einem Investor im Gespräch. </p>
<p>Es war ein Bauunternehmer, der größere Um- und auch Neubaupläne mitbrachte. Denn bei dem Objekt handelt es sich um drei drei Immobilienteile:</p>
<p>Es gibt zwei unbebaute Gartengrundstücke, die direkt am Schwarzbach liegen: das eine ist rund 238, das andere knapp 479 Quadratmeter groß. Ihr Wert wird vom Gutachter mit je 150.000 Euro angegeben. Die unterschiedliche Bewertung hängt unter anderem mit der Bebaubarkeit zusammen sowie der Lage: Die Grundstücke befinden sich im Überschwemmungsgebiet des Schwarzbachs.</p>
<p>Die Hauptimmobilie liegt direkt an der Hauptstraße, auf einem Grundstück, das 1.673 Quadratmeter umfasst. Es ist mit zwei Geschäftshäusern bebaut:</p>
<p>Im ersten Gebäude befinden sich die <strong>Parfümerie</strong> und ein <strong>Textilladen</strong>, eine <strong>Arztpraxis</strong> und vier <strong>Wohnungen</strong>.</p>
<p>Im direkt angrenzenden Haus sind eine <strong>Buchhandlung</strong> und ein <strong>Textilgeschäft</strong>, zwei <strong>Praxen</strong> (Augenarzt und Zahnarzt) und im Dachgeschoss eine <strong>Anwaltskanzlei</strong> untergebracht. Außerdem gibt es 16 <strong>Außenparkplätze</strong> und die <strong>Tiefgarage</strong> mit 14 Stellplätzen.</p>
<p>In dem Gutachten werden die aktuellen Mieteinahmen aufgelistet: Die Wohnungen bringen 4.796 Euro ein, die Geschäfte, Praxisräume und Büros zusammen 20.659 Euro, die Stellplätze weitere 1.485 Euro – jeweils pro Monat. Macht zusammen 26.941 Euro.</p>
<p>Pro Jahr belaufen sich damit die Miteinnahmen auf rund 323.300 Euro.</p>
<p>In einer komplizierten Berechnung hat der Gutachter den Verkehrswert ermittelt. Er beziffert ihn auf 5,450 Millionen Euro. Dazu kommen die beiden unbebauten Grundstücke für zusammen 300.000 Euro.</p>
<p>Macht zusammen <strong>5,750 Millionen Euro</strong>.</p>
<p>Anwalt Mielert weist darauf hin, dass im ersten Versteigerungstermin mindestens 50 Prozent des Verkehrswerts geboten werden müssen, sonst darf der Richter keinen Zuschlag geben. Das hat hier aber eher rein theoretische Bedeutung, denn er sei sicher: Ein Objekt in dieser Lage und Größe sei eine seltene Gelegenheit, und es gebe Interessenten genug – &#8222;wir werden deutlich darüber kommen&#8220;.</p>
<p>Alle Details zu der Zwangsversteigerung sind auf der <a href="https://www.zvg-online.net/index.php" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Amtsgerichts Frankfurt</a> zu finden.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Schon zwei Orte über Inzidenzwert 200</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona1.jpg" alt="20210113 Corona1" class="wp-image-4988" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt die Zahl der Infizierten in den einzelnen MTK Kommunen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Keine weiteren Toten! Das ist die erste wichtige Information im Lagebericht von der Corona-Front, den die Kreisverwaltung in Hofheim jeden Tag herausgibt. Aber: Der Inzidenzwert ist auf 122 angestiegen. Noch schlimmer: In Kelkheim liegt der Wert bereits den zweiten Tag über 200, und auch Schwalbach überschritt diese Marke.</p>
<p>Die weiteren Zahlen: Seit gestern wurden 47 Neuinfektionen gemeldet.  Aktuell sind 468 Menschen im Kreisgebiet betroffen. In Hofheim wurden sechs weitere Infizierte registriert, damit sind in der Stadt bereits 782 Menschen an Corona erkrankt. In Kriftel sind bisher 240 betroffen (+1).</p>
<p>Derzeit liegen 30 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion in den Main-Taunus-Kliniken, acht Menschen müssen beatmet werden.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona2.jpg" alt="20210113 Corona2" class="wp-image-4991" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210113-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen. Schwalbach und Kelkheim liegen über 200.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: Planwirtschaft beim Impfen</h1>
<p>Zahlreiche Fakten und Zahlen hat Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> für den aktuellen Eintrag in seinem <strong><a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a></strong> zusammengetragen. Die aktuell wichtigste und interessanteste Information steht im letzten Absatz: Das Land Hessen gebe vor, dass bis zum 18. Januar alle Heimbewohner geimpft sein sollen, wenigstens ein erstes Mal. Cyriax spricht, es klingt zynisch, von &#8222;Planwirtschaft&#8220;.: Es gebe ja nicht genug Impfstoff!</p>
<p>Hier sein Tagebuch-Eintrag im Wortlaut:</p>
<p><em>Hauptsächlich infiziert sind Mitbürger im besten Alter, nämlich zwischen 40 und 59 Jahren (159 Personen).</em></p>
<p><em>Leider sind aktuell 81 über 80-Jährige infiziert. Zwei Drittel der im Main-Taunus-Kreis Verstorbenen waren älter als 80 Jahre. Zum Glück gab es heute keinen weiteren Todesfall. </em></p>
<p><em>In Summe sind 25 Schüler sowie 4 Kindergartenkinder und 4 Betreuungskräfte mit dem Covid-19-Virus infiziert. Wenn ich diese Zahlen hier aufführe, will ich damit nicht zum Ausdruck bringen, dass die Infektion in der Einrichtung selbst stattgefunden hat. Das vermag ich nicht zu beurteilen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass nur rund ein Drittel der Schüler die Schule derzeit aufsuchen. Der Rest ist zu Hause. </em></p>
<p><em>Nach dem doch deutlichen Rückgang der Fallzahlen in den Altenheimen stagnieren sie heute: 69 infizierte Bewohner und 19 Beschäftigte sind mit Covid-19 infiziert. Der Kreisausschuss hat heute das Schutzkonzept für die Altenheime und Behinderteneinrichtungen (Test, Masken, Besuchsregelungen, etc.) verlängert. </em></p>
<p><em>Bundesweit sinkt die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Das Gleiche beobachten wir in unseren Kliniken. Das Team der Kliniken des Main-Taunus-Kreises behandelt heute 30 Patienten, von denen 8 intensivmedizinisch betreut werden. Anfang Januar waren es noch 48 Patienten. Allen Erkrankten wünsche ich baldige und gute Besserung. </em></p>
<p><em>Mangels Impfstoff können wir bis auf weiteres keine Impfungen in den Altenheimen durchführen. Allerdings gibt uns Land Hessen vor, bis zum 18. Januar alle Heimbewohner ein erstes Mal geimpft zu haben. Wie das in einer Planwirtschaft oft beobachtet werden kann, wird das nicht gelingen! Schon rechnerisch nicht. Zur Planerfüllung benötigen wir vom Land Hessen mehr Impfstoff!</em></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Lorsbach: Hofem Schlofem – dafür antwortet Hessen Mobil </h1>
<p>Wenn Kommunalpolitiker von &#8222;ihrer&#8220; Hofheimer Stadtverwaltung Informationen wünschen, müssen sie oft lange, manchmal sogar sehr lange auf Antworten warten (zumindest wenn sie zur Opposition gehören). Offenheit und Transparenz, die Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> vor seiner Wahl versprochen hatte, sind in der städtischen Behörde offenbar keine besonders gepflegte Tugend.</p>
<p>Das ist erneut deutlich geworden beim Thema <strong>Vollsperrung der Landstraße L3011 </strong>zwischen Hofheim und Lorsbach: In der Klärwerkskurve muss eine Stützmauer gebaut werden, die Landesbehörde &#8222;Hessen Mobil&#8220; will dafür die Straße komplett sperren, Autofahrer sollen einen weiten Umweg über Langenhain fahren. Lorsbach ist geschockt; inzwischen hat CDU-Ortsvorster <strong>Dieter Kugelmann</strong> eine <a aria-label="Unterschriftenaktion (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/11/metzgerei-in-der-altstadt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Unterschriftenaktion</a> gestartet: Der Magistrat möge sich dafür einsetzen, dass die Vollsperrung verhindert wird.</p>
<p>Bereits Wochen zuvor hatte <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> von den Linken einige Fragen zu dem Thema an den Magistrat geschickt: Bis heute hat sie darauf keine Antwort erhalten.</p>
<p>Dabei hätte die Stadtverwaltung mit nur etwas guten Willen zeitnah reagieren können. So geht&#8217;s nämlich auch: Wir haben zu Beginn dieser Wochen Fragen an Hessen Mobil geschickt – und innerhalb von zwei Tagen Antworten erhalten. Wichtigste Erkenntnis: Der Baubeginn ist für wahrscheinlich im Herbst. Wie lange die Arbeiten dauern, steht noch nicht fest – auch weil derzeit noch die Verkehrsführung in Arbeit ist. Eine Vollsperrung sei &#8222;nach jetzigem Kenntnisstand alternativlos&#8220;, aber die Klärung läuft noch.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210111-Korsbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210111-Korsbach.jpg" alt="20210111 Korsbach" class="wp-image-4757" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210111-Korsbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210111-Korsbach-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die L 3011 zwischen Hofheim und Lorsbach: Sie soll für Bauarbeiten komplett gesperrt werden. Jetzt teilte Hessen Mobil, wann die Arbeiten voraussichtlich beginnen sollen</figcaption></figure>
</div>
<p>Zur Dokumentation hier die Fragen und (leicht gekürzten) Antworten von Hessen Mobil:</p>
<p><strong>Wann sollen die Arbeiten beginnen bzw. gibt es zumindest eine Grobplanung?</strong></p>
<p><em>Derzeit läuft noch eine intensive Phase der Planung sowie der Abstimmung zur Baurechtschaffung. Der Beginn der Stützwanderneuerung ist für Herbst dieses Jahres vorgesehen. Vorlaufend müssen aber noch Versorgungsleitungen umverlegt werden. Eine endgültige Aussage bzgl. des Beginns dieser bauvorbereitenden Arbeiten kann derzeit noch nicht getroffen werden.</em></p>
<p><strong>Wie lange sollen die Arbeiten bzw. die Straßensperrung voraussichtlich dauern?</strong></p>
<p><em>Auch hierzu lässt sich noch keine seriöse Angabe machen. Die Dauer der Arbeiten und die Dauer der Sperrung hängen von noch zu prüfenden Alternativen ab. Derzeit wird noch abgewogen, welche baustellenbedingte Verkehrsführung während der Bauzeit und der einzelnen Bauphasen gelten wird</em>.</p>
<p><strong>Aktuell ist offenbar geplant, die Straße komplett zu schließen und den Verkehr auf eine lange Umleitung zu schicken. Ist eine provisorische Fahrspur anzulegen völlig ausgeschlossen, und wenn ja: warum?</strong></p>
<p><em>Nach jetzigem Erkenntnisstand ist eine Vollsperrung während der Bauzeit leider alternativlos. Die geringen Straßenbreiten sowie die Gewährleistung der Verkehrssicherheit und die Sicherheit der Bauarbeiter sind hierbei zwingend zu berücksichtigende Faktoren, die für unsere Entscheidungsfindung maßgeblich sind. Jedoch ist zur Verkehrsführung während der Baumaßnahme noch keine endgültige Entscheidung gefallen.</em> <em>Die Prüfung der Umsetzbarkeit einer provisorischen Fahrspur wird derzeit durchgeführt. Diesbezüglich muss jedoch auch die Wirtschaftlichkeit eines solchen Vorgehens bedacht werden.</em></p>
<p>So schnell kann&#8217;s also gehen – wenn man nur will. Eine Frage von Dr. Grassel ist jetzt noch offen: Sie hat den Magistrat auch gefragt, ob er im Sinne des Ortsbeiratsbeschlusses gegen eine Vollsperrung bei Hessen Mobil interveniert habe.</p>
<p>Bis heute: Schweigen. Wieder so ein Fall von Hofem Schlofem. Dabei dürfte eine Antwort darauf eigentlich nicht so schwierig sein, oder?</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand</strong></p>
<p>Das Kreisblatt schreibt sehr ausführlich über den <strong>Nachhaltigkeitsbericht</strong> der Stadt Hofheim, den eine <strong>&#8222;Lokale Agenda 21&#8220; </strong>in Zusammenarbeit mit dem Magistrat vorgelegt hat. In dem Bericht wird dokumentiert, wie sich die Stadt in Sachen Nachhaltigkeit bewegt. Wobei Agenda-Sprecher <strong>Harald Lührmann</strong> offen einräumt, dass die Zahlen nicht sehr aussagestark sind: Wenn man die Zielmarke – zum Beispiel Stromerzeugung mittels Solaranlagen – nur genügend reduziert, ist man eben ganz schnell nachhaltig. Der Zeitungsbericht findet sich im Internet (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/oeko-hofheim-es-gibt-noch-viel-zu-tun-90166971.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>Zwei junge Männer gründeten Verein &#8222;Youtopia&#8220;</strong></p>
<p>Ein neuer Verein namens &#8222;Youtopia&#8220; wurde in Hofheim gegründet, berichtet das Kreisblatt. Es gehe um Umweltschutz und Nachhaltigkeit.<strong> Oliver Becht </strong>(21), der in Lüneburg studiert, ist Vorsitzender, sein Stellvertreter ist <strong>Aaron Lange</strong> (23), der eine Erzieher-Ausbildung absolviert. Weitere Informationen sind auf einer neuen Webseite (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://youtopia-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>) zu finden.</p>
<p><strong>Auferstehungsgemeinde sucht Spender</strong></p>
<p>Die Evangelische Auferstehungsgemeinde in Kriftel sucht Spender, um eine neue Stelle für Jugendarbeit einrichten zu können. Das Kreisblatt schreibt, dass es seit 2005 einen sogenannten „100er Club“ gibt – die Mitglieder verpflichten sich selbst, jährlich (mindestens) 100 Euro an die Kirchengemeinde zu spenden. Derzeit bringen 32 Mitglieder 5000 Euro zusammen. Um <strong>Luca Hering</strong>, der ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeinde absolviert hat, dauerhaft halten zu können, benötigt man rund 9000 Euro. „Wir wollen gerne Kontinuität in unsere evangelische Jugendarbeit bringen und sie weiter ausbauen“, schreiben Pfarrerin <strong>Carmen Schneider</strong> und Pfarrer <strong>Rasmus Bertram</strong>. Dafür sei aber die verlässliche Finanzierung der FSJ- Stelle wichtig.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Auto offen gelassen – Geld weg</h1>
<p>In Hofheim hat ein unbekannter Mann am Dienstag Wertgegenstände aus einem Fiat Ducato gestohlen. Der Fahrer hatte den Wagen auf einer Baustelle in der &#8222;Alte Bleiche&#8220; abgestellt und die Tür nicht verschlossen. Diese Gelegenheit nutzte der Täter: Er durchsuchte zwei Rucksäcke und verschwand mit einem Mobiltelefon sowie einem Geldbeutel mit persönlichen Karten und über 200 Euro Bargeld. Er trug eine schwarze Winterjacke mit weißem Kragen: Die Polizei bittet um Hinweise unter 06192 20790.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>
<p><strong>Gesunde Kost aus der Home-Office-Tüte</strong></p>
<p><strong>Ute Pieper</strong> &#8222;serviert&#8220; seit ein paar Jahren ein ganz besonderes gastronomisches Angebot in der Kreisstadt: &#8222;Ich liebe es, Gäste bei mir willkommen zu heißen, sie zu verwöhnen und zu bekochen.&#8220; Seit 2014 lädt sie zweimal im Monat zu einem Menü ein, seit 2020 bietet sie ausschließlich vegetarische bzw. vollwertig pflanzliche Küche. Das ist zur Zeit natürlich nicht möglich, Frau Pieper bleibt dennoch kreativ: Sie bietet jetzt über ihren Interne-Shop die &#8222;<strong>Home Office Tüte</strong>&#8220; an. Inhalt: Buchweizen-Granola 250 g, Kürbis-Orangen-Marmelade 140 g,  vegane Leberwurst 100 g, Grünkohl-Walnuss-Pesto 120 g,  Zitronen-Power- Balls 3 Stück. Dazu legt sie Rezeptanregungen und die Zutatenliste. Die Tüte ist mit 19 Euro nicht ganz billig, ihr Inhalt aber bestimmt gesund! Weitere Leckereien auf der Webseite (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://meinegaestetafel14.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>) und Facebook (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/Meinegaestetafel" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>&#8222;Worscht Deluxe&#8220; serviert hausgemachten Eintopf</strong></p>
<p><strong>Luisa Asante</strong> (vorher Tobisch) hat ihren Imbiss <strong>&#8222;Worscht Deluxe&#8220;</strong> in der Kurhausstraße 4 wieder aufgemacht – natürlich nur mit Abholservice. An diesem Donnerstag gibt es hausgemachten Linseneintopf wahlweise mit Worschteinlage, Freitags kommt lecker Backfisch mit selbstgemachtem Kartoffelsalat (auf den Tisch&#8220;. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 12 bis 14 Uhr, Vorbestellung unter 06192 9519497. Mehr jeden Tag auf der <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/worschtdeluxe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>.</p>
<p><strong>&#8222;Die Scheune&#8220; liefert wieder Essen aus</strong></p>
<p>Auch das <strong>Restaurant &#8222;Die Scheuer&#8220; </strong>macht die Küche wieder auf: <strong>Ralph Stöckle</strong> teilt auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100005237867515/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> mit, dass der Abholservice ab Donnerstag, 14. Januar, wieder an den Start geht. Dazu postet er seine neue Speisekarte für die nächsten Tage: Das Angebot reicht vom Feldsalat für 5 Euro bis zum panierten Schnitzel vom Hohenloher Wiesenkalb mit Bratkartoffel und gebratenen Petersilienwurzeln (22 Euro). Bestellungen werden von Donnerstag bis Sonntag zwischen 11.30 und 14 Uhr und 17.30 bis 20 Uhr entgegengenommen (Tel. 06192 27774 oder E-Mail <a href="mailto:restaurant@die-scheuer.de" class="rank-math-link">restaurant@die-scheuer.de</a>). Mehr auf der <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.die-scheuer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a>.</p>
<p><strong>Rathaus-Cafe mit neuen Öffnungszeiten</strong></p>
<p><strong>Katja und Daniel Anderlohr</strong> melden sich per <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/KoCaAltesRathaus" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> aus dem Urlaub zurück: Sie haben das <strong>Konditorei-Cafe &#8222;Altes Rathaus&#8220; </strong>in der Hauptstraße 40 in Hofheim wieder aufgeschlossen. Wegen Corona gelten neue Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag von 9 bis 16 Uhr und an Sonntagen von 10 bis 14 Uhr. Brot, Brötchen und Croissants, die am Vortag bis 15 Uhr bestellt werden, können an allen Öffnungstagen ab 8.30 Uhr abgeholt werden. Alle Infos auf der <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.konditorei-cafe-altes-rathaus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a>.</p>
<p><strong>Pflanzen &amp; Blumen Outlet macht wieder auf</strong></p>
<p>So richtig blickt keiner mehr durch, welches Geschäft öffnen darf und welches nicht. Blumenläden, Gartenfachmärkte und Gärtnereien dürfen wieder! <strong>Andreas Schuldt</strong>, Inhaber des <strong>&#8222;Pflanzen &amp; Blumen Outlet&#8220;</strong>  (&#8222;<strong>Finestgreen Store</strong>&#8222;) in der Niederhofheimer Straße 50 , sagt, er sei von dieser Nachricht selbst überrascht: Wie gewohnt habe er über den Jahreswechsel Urlaub gemacht; nach Abklärung bei IHK und Stadt (&#8222;ich darf!&#8220;) informierte er seine Kunden via <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FinestgreenStore" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>: &#8222;Ab Freitag, 15. Januar, sind wir zu den normalen Öffnungszeiten wieder für Euch da.&#8220; Alle Infos auch auf der <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.pflanzen-blumenoutlet.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a>.</p>
<p><strong>Tropica: Neues Gartenjahr hat begonnen</strong></p>
<p>&#8222;Wir dürfen öffnen&#8220;, jubeln auch die <strong>Tropica</strong>-Macher in Kriftel auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/tropica.kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>. Rechtzeitig zum neuen Gartenjahr wurde das Gartencenter wieder geöffnet, Zutritt ist nur mit Einkaufswagen erlaubt: &#8222;So kontrollieren wir die Besucherzahl.&#8220; Mehr Infos incl. der neuen Angebote auf der <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.tropica-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Unser Service für den Lieferservice</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/lieferservice-640.jpg" alt="Geschäftshaus" class="wp-image-2835" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/lieferservice-640.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/lieferservice-640-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>
<p>Alle Gastro-Geschäfte in Hofheim und Kriftel, die Abhol- oder Lieferservice anbieten, haben wir für Sie übersichtlich auf einer Extra-Seite zusammengestellt. Die Adressen sind mit den jeweiligen Webseiten verlinkt: Dort finden Sie weitere Informationen, oft auch die aktuelle Speisekarte.</p>
<p>Wenn Sie ergänzende Hinweise haben oder weitere Gastro-Läden kennen, die hier genannt werden sollen, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an <a aria-label="mail@hk-newsletter.de (opens in a new tab)" href="mailto:mail@hk-newsletter.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mail@hk-newsletter.de</a> </p>
<p>Direkt zur Lieferservice-Seite geht&#8217;s hier. Nutzen Sie bitte diesen Service – helfen Sie den Gastronomen durch diese schwere Zeit: <strong>#wirstehenzusammen</strong></p>
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