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	<title>Beisheim Monika &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<title>Beisheim Monika &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Kriminalstatistik 2021: Ist Hofheims Polizei etwa gedopt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 16:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Kriminalstatistik 2021 der Hofheimer Kripo wurde letztens vorgestellt. Es ist ein Phänomen: Die Zahl der Straftaten im Main-Taunus-Kreis geht angeblich seit Jahren zurück, während zugleich die Aufklärungsquote immer besser wird. Kann das wirklich sein? Im Sport würde man angesichts immer neuer "Rekorde" Doping vermuten. Wir haben uns das Werk etwas genauer angesehen: Selbst die Polizei warnt davor, die Zahlen voreilig zu bewerten.

Außerdem: Eine Hofheim-Straße jetzt auch in Italien – Ausgezeichnete Feuerwehrmänner – Kriftels CDU-Frauen wählten Vorstand – Ukraine-Benefizgala des Showspielhauses – BMW-Autoaufbrecher weiter aktiv – Video über Hofheims Rettungssanitäter – Termine, Termine – Kostenlose Werbung, u.a. für Bier in Flaschen, die ein echter Hofheimer unbedingt haben muss.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es kann gar nicht mehr allzu lange dauern, vielleicht ein paar Jährchen noch: Dann müssten wir in Hofheim und Kriftel – und überhaupt alle Menschen im Main-Taunus-Kreis – in einer wahrhaft vollkommenen Welt leben. Es wird keine Verbrechen mehr geben und keine Straftaten; sollten Bösewichter es wagen, hier aufzutauchen, kriegt die Polizei sie, garantiert! Solch&#8216; heile Zukunft verheißt uns die Polizeiliche Kriminalstatistik, wie sie alljährlich vom Landrat und von den Chefs der Hofheimer Polizei vorgestellt wird. Jedes Mal verkünden sie, dass die Zahl der Straftaten stetig abnehme und die Aufklärungsquote unaufhörlich steige. Letztens erzählten sie das wieder, und da wurden wir dann doch ein wenig nachdenklich: Kann das wirklich wahr sein? Oder wird bei der Statistik getrickst und getäuscht?</strong></p>



<p>The same procedure as every year: <strong>Michael Cyriax</strong>, der Chef der MTK-Kreisverwaltung, hatte letztens zur Pressekonferenz eingeladen, und auch die <strong>Spitzen der Hofheimer Kripo</strong> rückten dazu an. Vor den Vertretern der versammelten Lokalpresse schlug man sich gegenseitig auf die Schultern: <strong>Sind wir nicht gut?</strong></p>



<p>Eine rein rhetorische Frage war das, sie meinen es wirklich <strong>ernst</strong>! Das Kreisblatt fasste die Stimmungslage in fetten Lettern so zusammen:<em> &#8222;Polizei: Wir werden immer besser&#8220;</em>. Diese <strong>behördliche</strong> <strong>Selbsteinschätzung</strong> aber wäre, wenn die Zahlen nicht lügen, gewaltig <strong>untertrieben</strong>:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="479" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik.jpg" alt="Kriminalstatistik" class="wp-image-21718" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Dynamisch und erfolgreich präsentiert sich die Polizei im Main-Taunus-Kreis: Hier die erste Seite der amtlichen Kriminalstatistik 2021. </figcaption></figure></div>



<p>Im letzten Jahren wurden im Main-Taunus-Kreis nur noch <strong>9.429 Straftaten</strong> registriert: <em>&#8222;Das ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 1981.&#8220;</em></p>



<p>Um die Zahlen vergleichbar zu machen, werden sie auf 100.000 Einwohner umgerechnet: Diese &#8222;<strong>Häufigkeitszahl</strong>&#8220; rutschte <em>&#8222;auf das tiefste jemals erreichte Niveau&#8220;.</em></p>



<p>Gleichzeitig war die Polizei <strong>erfolgreich</strong> wie nie zuvor, ihre <strong>Aufklärungsquote</strong> übertraf alles Dagewesene: <em>&#8222;Prozentual wurden so viele Verbrechen aufgeklärt wie noch nie.&#8220;</em></p>



<p>Die <strong>Superlativ-Zitate</strong> haben wir der offiziellen <a href="https://www.mtk.org/Dreifaches-Rekordjahr-bei-der-Polizei-10452.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> entnommen, die der Landrat zur Vorstellung der <strong>Kriminalstatistik</strong> <strong>2021</strong> hatte schreiben lassen. Die Lokalzeitung hinterfragte nicht, sondern verbreitete die Botschaft <strong>folgsam</strong> weiter: <em>&#8222;Aufklärungsquote im MTK war noch nie so hoch – Zahl der Straftaten sinkt weiter.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriminalstatistik 2021: immer neue Super-Superlative</h2>



<p>Die meisten Menschen sind geneigt, einer <strong>gewichtigen Kreisbehörde</strong>, <strong>altgedienten Kriminalbeamten</strong> und <strong>ehrbaren Lokalredakteuren</strong> Glauben zu schenken. Doch selbst dem  <strong>Vertrauensseligsten</strong> müssten beim Rückblick auf die vergangenen Jahre leise Zweifel kommen: Kann das wirklich alles so stimmen? Die <strong>Super-Super-Erfolge</strong> unserer Polizei in 2021 waren ja nicht die <strong>Ausnahme</strong>! Sie sind inzwischen die Regel, schauen wir uns die letzten fünf Jahre an:</p>



<p>Als die <strong>Kriminalstatistik 2017</strong> vorgestellt wurde, bilanzierte der Landrat: Es seien <em>&#8222;noch weniger Straftaten verübt (worden) als im Jahr zuvor, und die Aufklärungsquote erreichte ein neues Rekordhoch&#8220;</em>.</p>



<p>Zur<strong> Kriminalstatistik 2018 </strong>verkündete der Landrat: <em>&#8222;Der Statistik zufolge ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. (&#8230;) Die Aufklärungsquote von 59,7 Prozent war die dritthöchste jemals verzeichnete.&#8220;</em></p>



<p>Zur <strong>Kriminalstatistik 2019</strong> teilte der Landrat mit: <em>&#8222;Der Statistik zufolge ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr erneut deutlich zurückgegangen (&#8230;)&nbsp;Die Aufklärungsquote von 59,9 Prozent war die zweithöchste jemals verzeichnete.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>(Einschub: Sollten Sie über die <strong>identischen</strong> <strong>Formulierungen</strong> in 2018 und 2019 stolpern – das ist hier <strong>kein</strong> <strong>Fehler</strong>. Es handelt sich um Originalzitate aus den Pressemitteilungen des Landratsamtes; offenbar arbeitet man mit<strong> copy &amp; paste</strong>.)</p>



<p>Als der Landrat die <strong>Kriminalstatistik 2020</strong> vorstellte, mussten Super-Superlative her: <em>&#8222;Fallzahlen auf Tiefststand&#8220;</em>. Nur noch 9.625 registrierte Straftaten – <em>&#8222;der niedrigste Wert seit mehreren Jahrzehnten&#8220;. </em>Gleichzeitig wurde die Aufklärungsquote von 60,7 Prozent als <em>&#8222;Top-Aufklärungsquote&#8220; </em>bejubelt: Das sei <em>&#8222;die höchste je im Main-Taunus-Kreis gemessene Quote&#8220;</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1.jpg"><img decoding="async" width="800" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1.jpg" alt="Kriminalstatistik" class="wp-image-21647" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1-300x154.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1-768x394.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Diese Darstellung zeigt die Entwicklung der Straftatenzahlen in den letzten fünf Jahren im Main-Taunus-Kreis. Rot: die Aufklärungsquote, die rasant ansteigt.</figcaption></figure></div>



<p>Und damit kommen wir zur aktuellen <strong>Kriminalstatistik 2021</strong>: Erneut ein Tiefststand bei den Straftaten – <em>&#8222;Rekord!&#8220;</em> Dazu die niedrigste Häufigkeitszahl ever ever – <em>&#8222;Rekord!&#8220;</em> Und schließlich ein neuer Höchststand bei der Aufklärung – <em>&#8222;Rekord!</em>”</p>



<p><em>&#8222;Dreifaches Rekordjahr bei der Polizei&#8220;</em> frohlockte der Landrat. Keine Frage: Die Polizei leistet g<strong>ute, ja sehr gute Arbeit</strong>. Aber kann es wirklich sein, dass die Statistik am Ende eines jeden Jahres ein klitzekleines Bißchen besser ausfällt als im Vorjahr? Wie kriegen die das nur hin?</p>



<p>Im Sport würde man sofort <strong>Doping</strong> mutmaßen, also die Nutzung unerlaubter Methoden zur <strong>Steigerung der Leistung</strong>. Hier drängt sich diese Frage auf: Können wir der Statistik, können wir den Zahlen unserer Polizei eigentlich noch <strong>Glauben</strong> <strong>schenken</strong>?</p>



<p>Oder <strong>gaukeln</strong> uns Landrat und Kripo alljährlich <strong>eine heile Welt</strong> vor, in der es sich vorgeblich sicher – ach was: <strong>am</strong> <strong>allersichersten</strong> leben lässt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Polizei warnt vor leichtfertigem Umgang mit Statistik</h2>



<p>Wir verraten <strong>kein Polizei-Geheimnis</strong>, wenn wir schreiben: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeichnet ein <strong>verzerrtes</strong> <strong>Trugbild</strong> von der Wirklichkeit. Die vorgelegten Zahlen spiegeln die wahre Kriminalitätslage <strong>in keiner Weise</strong> wider, auch wenn der Landrat uns alljährlich etwas anderes glauben machen will.</p>



<p><strong>Größte</strong> <strong>Schwachstelle</strong> in dem Zahlenwerk: Die Statistik erfasst <strong>ausschließlich</strong> <strong>Vergehen</strong>, die von der Polizei bearbeitet werden, sowie Tatverdächtige, die ermittelt werden konnten. Polizei-Experten sprechen von einem <strong>&#8222;Hellfeld der Kriminalität&#8220;</strong>.</p>



<p>Diese Zahlen aber leuchten nur einen<strong> Bruchteil der Wirklichkeit </strong>aus. Studien belegen: Das <strong>Dunkelfeld der Kriminalität</strong>, in dem die Polizei weder Täter noch Taten kennt, ist um<strong> ein Vielfaches größer.</strong></p>



<p>Eine weitere Besonderheit der amtlichen Kriminalstatistik: Dort werden ausschließlich <strong>Tatverdächtige</strong> gezählt, die angezeigt oder von der Polizei ermittelt wurden. Sollte sich im Zuge der Ermittlungen oder später vor Gericht herausstellen, dass <strong>Straftatbestände</strong> nicht oder ganz anders gegeben waren: Die Fälle bleiben als &#8222;aufgeklärte Straftaten&#8220; <strong>verbucht</strong>.</p>



<p>Schließlich gilt: Eine <strong>Intensivierung polizeilicher Kontrollen</strong> führt in der Regel dazu, dass die<strong> registrierten Kriminalität</strong> ansteigt. Mit anderen Worten: Wenn unsere Polizei <strong>weniger arbeitet</strong>, würde die Kriminalstatistik <strong>weniger Straftaten</strong> melden. Und der Landrat könnte im nächsten Jahr wieder jubeln: Die Zahl der Straftaten ist deutlich zurückgegangen.</p>



<p>Wollen wir das wirklich? </p>



<p>Die Beamten in der <strong>Polizeidirektion Main-Taunus</strong> geben zu, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) nicht <strong>die wahre Kriminalität</strong> abbildet: &#8222;<em>Die Aussagekraft der PKS wird besonders dadurch eingeschränkt, dass der Polizei ein Teil der begangenen Straftaten nicht bekannt wird.&#8220;</em> <strong>Wegen des Dunkelfeldes</strong> könne<em> &#8222;nicht von einer feststehenden Relation zwischen begangenen und statistisch erfassten Straftaten ausgegangen werden&#8220;.</em></p>



<p>Das ist unmissverständlich: Die vorgelegten Zahlen sind nur <strong>mit größter Vorsich</strong>t zu bewerten, warnt selbst die Polizei. In der Politik aber hat man an einer differenzierten Betrachtung wohl <strong>kein</strong> <strong>Interesse</strong>. Landrat Michael Cyriax jedenfalls lässt in seiner <strong>&#8222;Rekord&#8220;-Pressemitteilung</strong> die Schwachstellen des Zahlenwerks außen vor.</p>



<p>Der <strong>CDU-Politiker</strong>, der schwer unter Beschuss steht, weil er einen <strong>Luxus-Dachgarten</strong> statt Photovoltaik auf dem Kreishaus-Erneuerungsbau sehen will und zugleich die Behördenleitung weiter aufbläht, hat ein vitales Interesse daran, <strong>positive Nachrichten</strong> verkünden zu können. Dafür <strong>instrumentalisiert</strong> er die Kriminalstatistik. Und verbreitet, was die Leute gerne hören wollen:</p>



<p><em>&#8222;Der Main-Taunus-Kreis ist nach den Zahlen der jüngsten Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 erneut sicherer geworden.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die Polizei manchmal so erfolgreich ist</h2>



<p>Vom früheren US-Präsidenten Franklin Roosevelt ist der Satz überliefert: <em>&#8222;Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Schlucker je eine halbe Million.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p>So entstehen unsere <strong>Kriminalstatistiken</strong>: Es gibt Straftaten, bei denen sich unsere Polizei <strong>mega-erfolgreich </strong>präsentiert – <strong>Aufklärungsquote fast 100 Prozent</strong>. Beispiele aus dem Main-Taunus-Kreis:</p>



<p><strong>Erschleichen von Leistungen: </strong>370 Fälle, <strong>98,6</strong> <strong>Prozent</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Rauschgiftdelikte: </strong>668 Fälle, <strong>95,8 % </strong>aufgeklärt.</p>



<p><strong>Leichte Körperverletzung:</strong> 752 Fälle, <strong>94,7%.</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Bedrohung: </strong>315 Fälle,<strong> 93%</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Ladendiebstahl:</strong> 403 Fälle, <strong>86,6%</strong> aufgeklärt.</p>



<p>Es handelt sich um <strong>Straftaten</strong>, bei denen zu jeder nahezu Anzeige der Tatverdächtige gleich <strong>mitgeliefert</strong> wird. Der Aufklärungserfolg ist der Polizei also quasi <strong>zugefallen</strong>.</p>



<p>Daneben gibt es Straftaten, bei denen nur <strong>echte Ermittlungsarbeit </strong>zum Täter führt. Da sieht die <strong>Erfolgsstatistik</strong> der Polizei etwas anders aus:</p>



<p><strong>Sachbeschädigung:</strong> 1.227 Fälle, <strong>30,4% </strong>aufgeklärt.</p>



<p><strong>Wohnungseinbruch: </strong>132 Fälle, <strong>26,5% </strong>aufgeklärt.</p>



<p><strong>Diebstahl in/aus Autos:</strong> 311 Fälle, <strong>22,5%</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Schwerer Diebstahl in/aus Diensträumen:</strong> 146 Taten, <strong>17,8%</strong> aufgeklärt.</p>



<p>Aus diesem Zahlen-Mix wird alljährlich eine Statistik &#8222;gebastelt&#8220;. <strong>Hilfreich</strong> wirkt der Umstand, dass Straftaten erst <strong>bei Abgabe</strong> des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft<strong> in die Statistik</strong> aufgenommen werden. Es heißt bei der Polizei, dass regelmäßig jede Menge Fälle<strong> ins nächste Jahr </strong>geschoben würden, damit die <strong>Bilanz</strong> wie gewünscht ausfällt:</p>



<p><strong>Immer neue</strong> <strong>Rekorde</strong> müssen her! Damit sich die Politik damit <strong>schmücken</strong> kann&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Sulzbach die Kriminalitäts-Hochburg im MTK?</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1.jpg" alt="Kriminalitätsstatistik" class="wp-image-21642" width="688" height="344" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1-300x150.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption>Die Häufigkeitszahlen lassen einen Vergleich zu, in welchen Orten umgerechnet auf die Einwohnerzahl die meisten Straftaten passieren.</figcaption></figure></div>



<p>Wie sehr der <strong>oberflächliche Blick </strong>auf die Statistik <strong>trügen</strong> kann, lässt sich an einem konkreten Beispiel aufzeigen: In der 9.170 Einwohner zählenden Gemeinde <strong>Sulzbach</strong> wurden im letzten Jahr <strong>488 Straftaten</strong> registriert. Die Häufigkeitszahl (also Straftaten hochgerechnet auf 100.000 Einwohner) wird deshalb mit <strong>5.322</strong> angegeben: Das ist <strong>Rekord</strong> im Kreisgebiet!</p>



<p>Zum Vergleich: In <strong>Hofheim</strong> (1.613 Straftaten in 2021) wird die Häufigkeitszahl mit <strong>4.042</strong> angegeben, in <strong>Kriftel</strong> (448 Straftaten) liegt sie bei <strong>4019</strong>.</p>



<p>Den besten MTK-Wert liefert übrigens <strong>Bad Soden</strong> (643 Straftaten) mit einer Häufigkeitszahl von nur <strong>2.811</strong>.</p>



<p>In der Kriminalstatistik heißt es ausdrücklich: <strong>Bad Soden</strong> sei <strong>der sicherste Ort</strong> im Kreisgebiet. Im Umkehrschluss hätte man dann auch schreiben müssen: <strong>Sulzbach</strong> ist die <strong>Kriminellen-Hochburg</strong> im MTK.</p>



<p>Das eine wie das andere ist natürlich <strong>Unfug</strong>.</p>



<p><strong>Sulzbach</strong> hat das Einkaufszentrum MTZ –&nbsp;die Folge: <strong>106 Ladendiebstähle</strong> wurden im letzten Jahr in der Gemeinde gemeldet. Das ist auch so ein <strong>Rekord</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Kriminalstatistik</strong>: Keine andere Kommune im Kreisgebiet meldete so viele Ladendiebstähle (Hofheim <strong>86</strong>; Kriftel: <strong>1</strong>).</p>



<p>Während die <strong>&#8222;Hitliste der Straftaten&#8220;</strong> in nahezu allen Orten des Kreisgebietes von <strong>&#8222;Sachbeschädigung&#8220;</strong> angeführt wird, liegt nur in <strong>Sulzbach</strong> der <strong>Ladendiebstahl</strong> auf <strong>Platz 1</strong>: Dieses Delikt macht in der Gemeinde mehr als ein Fünftel aller in Sulzbach angezeigten Straftaten aus.</p>



<p>Ein solcher Ausreißer macht <strong>jede Statistik kaputt</strong> –&nbsp;einerseits.</p>



<p>Andererseits: Da bei der <strong>Anzeige eines Ladendiebstahls </strong>der Täter in der Regel gleich <strong>mitgeliefert</strong> wird, kann die Polizei in Sulzbach <strong>eine der besten Aufklärungsquoten </strong>im Kreisgebiet vorweisen: <strong>67,8 Prozent</strong>!</p>



<p>Für <strong>Bad Soden</strong> dagegen meldet die Polizei eine <strong>Aufklärungsquote</strong> von nur<strong> 58,3 Prozent</strong>. Das ist der schlechteste Wert im ganzen Kreisgebiet. Auch das wird in der Kriminalstatistik nicht extra erwähnt.</p>



<p>Von <strong>Winston Churchill</strong> ist der legendäre Ausspruch überliefert: <em>„Ich glaube&nbsp;keiner Statistik, die ich&nbsp;nicht selbst gefälscht&nbsp;habe.“</em></p>



<p>Ein Polizeibeamter sagte zum Umgang mit der Kriminalstatistik: <em>&#8222;Dass die Bevölkerung manipuliert wird, ändert sich vielleicht nie. Aber wenigstens sollte sie darum wissen.&#8220;</em></p>



<p>Das gilt auch im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Via Hofheim&#8220; liegt südlich von Neapel</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim.jpg" alt="20220504 Italien via Hofheim" class="wp-image-21629" width="640" height="365" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem Beitrag des italienischen TV-Senders über die Einweihung der &#8222;Via Hofheim&#8220;.</figcaption></figure></div>



<p>Es gibt eine <strong>neue Straße </strong>in Italien, die heißt <em>&#8222;Via Hofheim&#8220;</em>. Zu finden ist sie etwas südlich von Neapel: im 1.500 Kilometer entfernten <strong>4.800-Seelen-Städtchen Buccino</strong>, das Hofheim seit knapp 15 Jahren mit einer <strong>Städtepartnerschaft</strong> verbunden ist. Eine Abordnung der Stadt Hofheim sowie des <strong>Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften</strong> war jetzt bei der &#8222;Einweihung&#8220; des Straßenschildes zugegen.</p>



<p>Auf der <a href="https://www.facebook.com/partnerstaedtehofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Seite</a> des Vereins Städtepartnerschaften berichten <strong>Stephan Reimer</strong> und <strong>Sylvia Borroni-Reimer</strong> über den Ausflug. Wir erfahren: <em>&#8222;Das neue Straßenschild und eine Informationstafel wurden feierlich enthüllt. Die Via Hofheim erstreckt sich aus dem alten Ortskern nahe der alten Kirche in Richtung dem Rathaus in einer Länge von ca. 350 Metern.</em>“</p>



<p>Der italienische Lokal-Fernsehsender <strong>Volcei Press</strong> berichtete über den Besuch aus Deutschland. Der Beitrag ist <a href="https://www.facebook.com/158664364209485/videos/509614580710374" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ausgezeichnete Feuerwehrleute</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr.jpg" alt="20220504 Feuerwehr" class="wp-image-21626" width="640" height="326" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr-300x153.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Einige der ausgezeichneten Feuerwehrmänner mit den Rathaus-Chefs Christian Vogt und Wolfgang Exner.</figcaption></figure></div>



<p><strong>14 Hofheimer Feuerwehrleute</strong> wurden mit einer Anerkennungsprämie des Landes Hessen ausgezeichnet. <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> und <strong>Erster Stadtrat Wolfgang Exner</strong> würdigten bei einem <strong>Empfang im Rathaus</strong> den Einsatz der <strong>zwei Frauen und zwölf Männer</strong>. Die Anerkennungsprämie hat das <strong>Land Hessen</strong> als bisher einziges Bundesland im Jahr 2011 eingeführt; je nach Dienstzeit werden zwischen 250 und 1000 Euro ausgezahlt.&nbsp;</p>



<p>Feuerwehrleute verdienen unser aller <strong>Respekt</strong>! Hier die Namen der <strong>Ausgezeichneten</strong>:</p>



<p><strong>&#8230;für zehn Jahre Dienstzeit:</strong> <strong>Andreas Buchholz</strong>, Marxheim; <strong>Meike Haas</strong>, Hofheim; <strong>Julia Hein</strong>, Lorsbach; <strong>Martin Rüth</strong>, Wildsachsen; <strong>Martin Schatz</strong>, Hofheim; <strong>Dr. Stephan Thiel</strong>, Lorsbach; <strong>Paul Wiedemann</strong>, Lorsbach;</p>



<p><strong>&#8230;für 20 Jahre Dienstzeit: Jens Gommermann</strong>, Diedenbergen; <strong>Christian Lederer</strong>, Lorsbach;</p>



<p>.<strong>..für 30 Jahre Dienstzeit:</strong> <strong>Daniel Prokop</strong>, Hofheim;&nbsp;</p>



<p><strong>&#8230;für 40 Jahre Dienstzeit:</strong> <strong>Thilo Kolb</strong>, Langenhain; <strong>Jürgen Krehan</strong>, Langenhain; <strong>Roger Müller</strong>, Diedenbergen; <strong>Stefan Schmelz</strong>, Marxheim.</p>



<p>Die Pressestelle des Rathauses berichtet auf der städtischen Webseite (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093944.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gaby Feist bleibt Chefin von Kriftels CDU-Frauen</h1>



<p>Die Krifteler <strong>Frauen-Union</strong> gibt es seit elf Jahren. Jetzt wurde das Jubiläum gefeiert – nach den Wahlen zum Vorstand, deren Ergebnis auf <a href="https://www.facebook.com/Frauenunionkriftel/photos/a.1313591201985589/5452356501442351/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> verkündet wurde: Die Vorsitzende <strong>Gaby Feist</strong> und ihre Stellvertreterin <strong>Sabine Kreische</strong> wurden in ihren Ämtern bestätigt. <strong>Monika Beisheim</strong> übernimmt das Amt der Schriftführerin. Als Beisitzer wurden <strong>Bianca Dybus</strong>, <strong>Bärbel Leister</strong>, <strong>Marion Leonhardt</strong> sowie <strong>Tanja Seitz</strong> wiedergewählt. Neu im Vorstand sind <strong>Julia Schmitt</strong> und <strong>Marie Weydmann-Kühn</strong>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Infos aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Achtung, Staugefahr in der Rheingaustraße! </strong>An der Ecke zum Amselweg hat sich die Straße gesenkt, Grund ist ein Rohrbruch. Hier muss die Straße voraussichtlich bis Ende Mai halbseitig gesperrt werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094063.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Stadtwerke Hofheim</strong> werden ab Montag, 9. Mai, das nördliche Kanalisationsnetz von Marxheim inspizieren. Autofahrer sollen bis Ende Mai nicht auf Kanaldeckeln parken. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093960.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Rund 300 Tüten mit Lebensmitteln</strong> sind im Rathaus Hofheim abgegeben worden: Sie sind für den Transport nach Pruszcz Gdański bestimmt. An Geldspenden für die polnische Partnerstadt sind mittlerweile rund 44.000 Euro eingegangen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093959.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Bürgerstiftung Hofheim </strong>und die Mainova AG haben für 6675 Euro insgesamt 102 Uniformen für die städtische Kinderfeuerwehr angeschafft.</p>



<p><strong>Die Senioren-Nachbarschaftshilfe</strong> unternimmt eine Tagesfahrt nach Darmstadt zur Mathildenhöhe und zur Grube Messel. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093948.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zufriedenheit allenthalben</strong> mit dem ersten Hofheimer Präventionsmarkt. Die Rathaus-Pressestelle hat einen kleinen Bericht dazu verfasst. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093942.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Tolle Idee des Ausländerbeirats in Kriftel:</strong> Beiratsmitglied <strong>Fatma Gencer</strong> hat einen befreundeten Friseur angesprochen: <strong>Mert Akgül</strong> aus Frankfurt war sofort bereit, Flüchtlings-Kindern kostenlos die Haare zu schneiden.&nbsp;Der Bericht darüber ist <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neuer-look-fuer-fluechtlingskinder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu lesen.</p>



<p><strong>Zwei Schülerinnen </strong>hatten sich für den Girls- und Boys-Day bei der Gemeinde Kriftel angemeldet. Sie gingen mit dem Wassermeister und dem Hilfspolizist auf Tour. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/girls-schnupperten-in-maennerjobs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Mehr als 100 Zuhörer</strong> kamen zum ersten Konzert des Krifteler Musikforums seit Ausbruch der Pandemie. Auf der Bühne:<strong> Andrea Post</strong>&nbsp;und <strong>Friederike Wiesner</strong>. Einen Bericht über das Konzert gibt&#8217;s <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/musik-und-spenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>&nbsp;<strong>Die Krifteler Sevgi Sapsizoglu und Kübra Buch </strong>sind zu Integrationslotsen ausgebildet worden. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/lotsen-helfen-bei-der-integration/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Showspielhaus: Benefiz-Gala für die Ukraine</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n.png" alt="278924455 4538843996215273 8773482912924517786 n" class="wp-image-21675" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n.png 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Das Showspielhaus zeigt<strong> Solidarität mit der Ukraine </strong>und lädt zu einer großen <strong>Benefiz-Gala</strong> ein. Auf der Webseite heißt es: <em>&#8222;Unsere Antwort auf Hass und Hetze ist ein Abend voller Lachen, Liebe und Lebenslust. Dafür steht Kultur. Mit einem bunt gemischten Abend, vollgepackt mit Comedy, Kabarett und musikalischen Acts, wollen wir mit rund 1100 verfügbaren Tickets 50.000 Euro zusammenkriegen, um die Menschen zu unterstützen, denen so viel genommen wurde.&#8220;</em></p>



<p>Die Gala findet parallel im <strong>Showspielhaus</strong> und in der <strong>Stadthalle Hofheim</strong> statt. In der Pause wechseln <strong>alle</strong> <strong>Künstler</strong> die Location. <strong>Hans-Jürgen Mock</strong>, einer der Chefs des Theaters, macht noch einmal richtig Werbung für die Benefiz-Show.<strong> Bürgermeister Christian Vogt </strong>stellte ihm dafür sein Freitagsblick-Video zur Verfügung (<a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/1738727796458694" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<p>Das Showspielhaus ist bereits <strong>ausverkauft</strong>, in der Stadthalle aber sind <strong>noch Plätze zu vergeben</strong>. Die 50-Euro-Tickets gibt es <a href="https://www.showspielhaus.de/shows/voice-for-peace/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Mock: Der komplette Erlös &#8222;<em>geht zu 100 Prozent in die Ukraine&#8220;.</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



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<h4 class="wp-block-heading">BMW-Aufbrecher sind weiter aktiv</h4>



<p>Mehrere Autos wurden in der Nacht auf Freitag in Hofheim <strong>aufgebrochen</strong>, wobei <strong>erheblicher</strong> <strong>Sachschaden</strong> entstand:</p>



<p>In der Innenstadt hatten es die Täter vor allem auf <strong>Wertsachen</strong> abgesehen, die in Autos zurückgelassen wurden: Vier Geschädigte zählte die Polizei bis Freitagmittag. Bereits am Mittwoch hatten zwei junge Männer &#8222;Am Untertor&#8220; die Seitenscheibe eines schwarzen BMW <strong>eingeschlagen</strong>: Sie ließen eine <strong>Umhängetasche samt Handy</strong> mitgehen. </p>



<p>In <strong>Marxheim</strong> waren wieder die <strong>BMW-Aufbrecher</strong> unterwegs, über deren Treiben der HK-Newsletter kürzlich berichtet hatte (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/10/banden-pluendern-bmw/">hier</a>): Die Täter schneiden sich durch das Blech der <strong>Fahrzeugtüren</strong> und bauen <strong>Lenkräder</strong>, <strong>Navigationsmonitore</strong> und <strong>Digitaltachos</strong> aus. Der Sachschaden könnte erneut <strong>im mittleren fünfstelligen Bereich</strong> liegen, so die Polizei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stromverteiler wurde umgerissen</h4>



<p>Unbekannte haben einen ein <strong>Stromverteilerkasten</strong> in der Nähe des Hofheimer Rathauses umgerissen. Dadurch entstand ein Sachschaden von <strong>rund 2.000 Euro</strong>. Die Stromversorgung wurde nicht beeinträchtigt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Frau bei Unfall leicht verletzt</h4>



<p>Unfall auf der Berliner Straße in Hofheim: Eine <strong>37-jährige Autofahrerin </strong>übersah am Freitagmorgen in ihrem Renault bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr einen Skoda: Bei dem Zusammenstoß entstand ein <strong>Schaden von rund 8.000 Euro</strong>. Die Frau wurde <strong>leicht</strong> <strong>verletzt</strong> und in ein Krankenhaus gebracht.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dAGSUKJ0LGk" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="359" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Retter-Video.jpg" alt="Die Kriminalstatistik 2021 der Hofheimer Kripo wurde kürzlich präsentiert, sie ist ein echtes Phänomen: Seit Jahren geht die Zahl der Straftaten stetig zurück, gleichzeitig steigt die Aufklärungsquote der Polizei. Kann das wirklich wahr sein? Wir haben uns das Zahlenwerk etwas genauer angesehen. Und auch herausgefunden: Selbst die Polizei warnt vor voreiligen Schlüssen!

Außerdem. Via Hofheim jetzt auch in Italien. – Auszezeichnete Feuerwehrmänner. – CDU-Frauen in Kriftel wählten Vorstand. – Große Ukraine-Benefizgala des Showspielhauses. – News aus den rRathäusern. – Termine,Termine! – Und kostenlose Werbung, u.a. für Bier in Flaschen, die ein echter Hofheimer haben muss." class="wp-image-21850" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Retter-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Retter-Video-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mit einem Klick aufs Bild kommen Sie direkt zum Youtube-Video.</figcaption></figure></div>



<p>Der Frankfurter Student und Fotograf <strong>Alexander Schmitt</strong> (22) hat einen Film über die <strong>Rettungs- und Notfallsanitäter des DRK Hofheim</strong> gedreht. Das 16-minütige Video ist auf <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dAGSUKJ0LGk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube</a></strong> zu finden. Schmitt schreibt dazu: Es gehe um Menschen, die täglich großem <strong>Stress</strong> ausgesetzt seien. Dass es in diesem Job nicht selten um <strong>Leben und Tod</strong> geht, hat er gekonnt eingefangen. Prädidat: <strong>sehenswert</strong>!&nbsp;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day!</h1>



<p><strong>Nach längerer Corona-Auszeit starten in Hofheim und Kriftel viele Vereine und Organisationen wieder voll durch. Hier ausgewählte Mai-Termine:</strong></p>



<p><strong>Der VCP-Pfadfinderstamm Dietrich von Bern </strong>wird 75: Das Jubiläum wird an diesem Samstag, 7. Mai, am Sportpark Heide gefeiert. Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Kindertagesstätte „Am Steinberg“</strong> findet an diesem Samstag, 7. Mai, ab 11 Uhr ein Open-Air-Basar „Alles rund ums Kind“ statt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/events/Mai_2022/openairbasar.php?fbclid=IwAR11shuIHtUX46gE3BBFQzLT9elQvy0nN0Kh3y4C2qKpa7g3xyWbV3NEkCg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Kolpingsfamilie</strong> lädt zur Maiandacht an der Bergkapelle. Termin: 8. Mai um 15 Uhr. (<a href="https://stpup.de/index.php/aktuelles-pfarrblatt/947-kolping-maiandacht" target="_blank" rel="noopener">hier</a>)</p>



<p><strong>Die Thomaskirche </strong>lädt zu einer musikalischen Abendandacht am 8. Mai um 18 Uhr ein: <strong>Nora-Gudrun Spitz-Zipper</strong> (Oboe) und <strong>Guido Spitz</strong> (Fagott) musizieren mit Dekanatskantorin <strong>Katharina Bereiter </strong>(Orgel). Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Reit-und Fahrverein Hofheim</strong> veranstaltet am 14./15. Mai ein Turnier mit Dressur- und Springprüfungen bis Klasse L. Ort: der Reitplatz am Ende der Kurhausstrasse (vor Hotel Burkartsmühle). Mehr <a href="https://www.reit-und-fahrverein-hofheim.de/?loadCustomFile=Turnier_2022/Zeiteinteilung_Hofheim_2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Freiwillige Feuerwehr Marxheim</strong> lädt zu einem Tag der offenen Tür ein – am Sonntag, 15. Mai, ab 11 Uhr. Mehr <a href="https://www.feuerwehr-marxheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Trio „Reveal“ </strong>spielt am 21. Mai um 19 Uhr im Landratsamt in Hofheim. Drei Musiker und drei Musikkulturen – mehr <a href="https://www.mtk.org/Weltmusik-aus-Hofheim-10470.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Familienzentrum Kriftel</strong> und <strong>Charly Braun</strong>&nbsp;vom&nbsp;<a href="https://www.spiel-punkt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spiel-Punkt Kriftel</a>&nbsp;laden Väter&nbsp;mit ihren Kindern ab 6 Jahren zur Papa-Kind-Gruppe ein. Los geht&#8217;s am 22. Mai um 10.30 Uhr. Mehr <a href="https://familienzentrum-kriftel.de/aktuelles/neustart-der-papa-kind-gruppe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Männerballett „Le Fiasco“</strong> vom Krifteler Karnevals-Klub lädt zum Vatertag ein: Am 26. Mai von 10 bis 21 Uhr gibt&#8217;s Worscht vom Grill, Bier vom Fass und Apfelwein aus Kriftel vor der Kleinen Schwarzbachhalle.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier entdeckt</h1>



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<h4 class="wp-block-heading">Was wird aus dem Exerzitienhaus?</h4>



<p>Die <strong>Franziskaner</strong> werden bis Ende des Jahres Hofheim <strong>verlassen</strong>. Dabei bleibt&#8217;s definitiv. Und es bleibt auch dabei, dass die <strong>Zukunft des Exerzitienhauses</strong> unklar ist. Das Kreisblatt berichtet über eine Gruppe &#8222;Bürger für das Exerzitienhaus&#8220;, die ein Konzept für ein &#8222;Haus der Stille und Begegnung&#8220; erarbeitete und einen Sozial-Investor habe finden können. Die Pläne seien bei Vertretern des Ordens <em>&#8222;auf großes Interesse gestoßen&#8220;</em>. Aber die Gruppe, als deren Sprecher<strong> Professor Dr. Joachim Schrey</strong> und <strong>Dr. Esther Stahl-Buhl</strong> auftreten, ist nicht alleiniger Interessent. Die <strong>Entscheidung</strong>, wer den Zuschlag bekommt, soll – angeblich – bis<strong> Ende des Jahres</strong> fallen. Ob dabei nach <strong>Angebot</strong> oder nach <strong>Konzept</strong> entschieden wird, haben die Franziskaner noch nicht zu erkennen gegeben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Montessori: Schüler in Container</h4>



<p>Die <strong>Montessori-Schule in Marxheim</strong> wächst. Der Trägerverein lässt deshalb einen Containerbau errichten, um in den nächsten Jahren genügend Raum für Schüler zu haben. Der Kaufmännische Direktor der Schule, <strong>Ralf Beyer</strong>, beziffert die Kosten auf 320.000 Euro, schreibt das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-montessori-schule-erweitert-ihre-oberstufe-91518584.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Auszeichnungen für einen Sänger</h4>



<p><strong>Ungewöhnliche Doppel-Ehrung: </strong>Für seine Mitgliedschaft im Deutschen Sängerbund erhielt der Krifteler <strong>Severin Leber</strong> vor kurzem eine Urkunde für <strong>60 Jahre aktives Singen</strong> in verschiedenen Chören, wie die <a href="https://www.verlag-dreisbach.de/home/krifteler-nachrichten/rund-um-kriftel/saengerleben-ueber-sechs-jahrzehnte-id23469.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krifteler Nachrichten</a> berichteten. Allein <strong>50 Jahre </strong>hiervon singt er mit beim <a href="https://www.liederkranz-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesangverein Liederkranz Kriftel</a>, wofür Leber eine zweite Urkunde überreicht wurde.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="638" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell.jpg" alt="20220506 Taunus Hell" class="wp-image-21714" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell.jpg 638w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 638px) 100vw, 638px" /></a><figcaption>Das &#8222;must have&#8220; für echte Hofheimer: Das &#8222;Taunus Hell&#8220; der Hofheimer Braumanufaktur gibt&#8217;s ab sofort auch in Flaschen.</figcaption></figure></div>



<p>Endlich! <strong>Marcel Reimer und Jascha Wolf</strong> von der <strong>Hofheimer Braumanufaktur</strong> – im HK-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/10/braumanufaktur-und-taunus-hell/">hier</a> vorgestellt – starten langsam durch und bieten ihr lecker Bier jetzt auch in Flaschen an. Der erste Verkauf von Kisten voll <strong>&#8222;Taunus Hell&#8220;</strong> findet an diesem Samstag, 7. Mai, von 12 bis 15 Uhr an der Ostpreußenstraße 2A in Marxheim statt. Dazu gibt es Worscht vom Grill und ein Fässchen zum Probieren.</p>



<p>Wer den Jung-Unternehmern helfen kann: Sie suchen noch einen Lagerraum, möglichst in der Kreisstadt, möglichst 150 bis 200 Quadratmeter groß. Kontakt am besten per E-Mail: <a href="mailto:info@taunus-braumanufaktur.de">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ort der Begegnung für junge Familien</h4>



<p>In Kriftel gibt es jetzt einen <a href="https://minime-loft.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Mini &amp; Me Loft – Taunus Family Club&#8220;</a>. Inhaberin <strong>Tanja Sahin</strong> möchte einen Ort der Begegnung für die <strong>ganze Familie</strong> schaffen. Mit Kursen zur Geburtsvorbereitung, Yoga für Schwangere, Babymassage und dem „Mini &amp; Me-Treff“ will sie Eltern in vielen Situationen helfen. Auch Rückbildungskurse, das Kanga Training sowie spezielle Angebote für Eltern von Sternenkindern und die Bewältigung von Geburts-Traumata sind Bestandteil der Arbeit. Mehr <a href="https://minime-loft.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Taunus-Barber</strong>: Ein Friseur nur für Männer </h4>



<p>Ebenfalls neu in Kriftel: der erste Herren-Friseur der Gemeinde –<strong> &#8222;Taunus-Barber&#8220;</strong> – hat im Gewerbegebiet neben dem Showspielhaus eröffnet. <strong>Armando Arman</strong> zeigt Fotos aus dem Geschäft in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=699550497957704&amp;set=pcb.954328558584596" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Hofheim/Kriftel/Hattersheim&#8220;</a>, er bekommt durchweg positive Kommentare. Nur eine Frau klingt etwas klagend: Endlich ein Friseur direkt vor der Haustür – und dann ist&#8217;s ein Männerfriseur. Ihr antwortet <strong>Pietro Gilberto</strong> (er hat kürzlich den Vodafone-Shop nebenan eröffnet):<em> &#8222;Auf Anfrage machen die Jungs auch Frauenschnitte.&#8220;</em> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Weine aus Sizilien zum Probieren</h4>



<p><strong>Der</strong> <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/?__cft__%5B0%5D=AZXWaKA3gerkIrXI7-klkqSX3-HYlu38gVwkqNa4Gk_xOIbC__xlxs5nR3s5ztbqddYc8YTB4tDMEYT7WmSHeOmwZ7-rdDK8zbZm3nR5Ok-C5SbHrJ3eixc4OhNnCpUmiNOMtGDbA5Ji2xuYmyHB_lbpnt1kqyK9nqN-GrS-WwhZIdOxGTf2SzKuYDDXd9hQyXiupR1HwN3sQAuiwhWn8UzA&amp;__tn__=-UC,P-y-R" target="_blank" rel="noopener"><strong>Coppola Distribution Service</strong></a> lädt zu einem <strong>Pop-up-Tasting sizilianischer Weißweine</strong> ein. Für Kenner und Genießer: Drei der vier Weine sind aus autochthone Reben hergestellt, die nur auf Sizilien angebaut werden – <strong>Grillo, Zibibbo und Catarratto</strong>. Angeboten wird auch ein <strong>Viognier</strong>, der ebenfalls auf Sizilien angebaut wird. Beginn ist am 13. Mai um 16 Uhr am Holzweg 28-32 in Kriftel. Infos <a href="https://www.facebook.com/116853646390441/photos/a.116870596388746/765520718190394/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Physiotherapiepraxis mit neuem Inhaber</h4>



<p>Die <strong>Massagepraxis Studenroth </strong>in der Krifteler Richard-Wagner-Straße 13 hat einen neuen Inhaber: Der seit 18 Jahren dort beschäftigte Physiotherapeut <strong>Nicolas Feuser</strong> führt die <a href="http://www.physio-feuser.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Praxis</a> unter seinem Namen weiter. Auf <strong>Manfred Studenroth</strong> werden die Patienten nicht verzichten müssen, er wird immer wieder mal aushelfen.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt</em></h1>



<p>Das ist jetzt schon ein bisschen peinlich: Die grüne <strong>Kreisbeigeordnete Madlen Overdick</strong> hat in einer <a href="https://www.mtk.org/Auf-dem-Balkon-Beitrag-zur-Energiewende-10462.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> die Menschen im Main-Taunus-Kreis aufgefordert, <strong>Mini-Photovoltaik-Anlagen</strong> für den Balkon zu kaufen. Das sei ein <strong>Beitrag zur Energiewende</strong>, schreibt Frau Overdick. Auch die MTK-Kreisverwaltung leiste ihren Beitrag und gebe <strong>100 Euro</strong> Zuschuss pro Anlage dazu</p>



<p>Dieselbe Frau Overdick nimmt widerspruchslos hin, dass der Erweiterungsbau des Landratsamt nicht für<strong> Photovoltaikanlagen</strong> genutzt wird: Dort soll ein<strong> üppiger Dachgarten</strong> angelegt werden – <strong>exklusiv für Behördenmitarbeiter. </strong></p>



<p>Das wurde schon wiederholt kritisiert, jetzt lud das Kreisblatt nach. Die Lokalzeitung ließ <strong>Dr. Claus Escher</strong> aus allen Rohren gegen die <strong>Spitze der</strong> <strong>Kreisverwaltung</strong> schießen: In einem Leserbrief schreibt er, für den Dachgarten würden<em> &#8222;neben der eigenen Glaubwürdigkeit und dem Steuergeld der Bürger auch die Solidarität mit der Gesellschaft&#8220; geopfert.</em> Escher spricht angesichts der Kreis-Verlautbarungen von <em>&#8222;bewusster Irreführung&#8220;</em>, von <em>&#8222;Verschleierungen, Halbwahrheiten und manipulatorischen bis unwahren Einsatz von Zahlen&#8220;</em>.</p>



<p>Auch die <strong>Grünen</strong> kriegen in dem Zeitungsbeitrag <strong>ihr Fett weg</strong>: <em>&#8222;Leider haben sich auch die mitregierenden Grünen dem Diktat des Landrats willfährig unterworfen&#8220;,</em> schreibt Dr. Esser.<em> </em>Und: <em>&#8222;Wie weit können sich die Kreisgrünen noch verbiegen, ohne vollends schwarz zu werden?&#8220;</em></p>



<p>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten 350.000 Euro ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 14:01:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beisheim Monika]]></category>
		<category><![CDATA[Dillmann Ferdinand]]></category>
		<category><![CDATA[Feist Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Fichert Dr. Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Goldbach Herwart]]></category>
		<category><![CDATA[Hauzel Anja]]></category>
		<category><![CDATA[Hoss Edelbert]]></category>
		<category><![CDATA[Jäger Prof. Clemens]]></category>
		<category><![CDATA[Knopf Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Koch Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[May Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Dr. Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Stoll Majo]]></category>
		<category><![CDATA[Ströhmann Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 24. März. In der neuen Kriminalitätsstatistik der Hofheimer Polizei  findet sich eine ziemlich widerwärtige Masche ausländischer Betrügerbanden. Als angebliche Polizisten oder Enkel rufen sie ältere Menschen an und quatschen ihnen alles Geld und Wertgegenstände ab. Mit der Beute verschwinden sie auf Nimmerwiedersehen. Im Schnitt wird täglich ein Mensch im Kreisgebiet von solchen Anrufern traktiert, und es scheint sich auch zu lohnen. Die Täter sackten 350.000 Euro ein. Mindestens! -- Außerdem: Impfzentrum läuft nur schleppend weiter. Schweigeminute auch für die 174 Corona-Toten bei uns. Verlorene Mieterschutzrechte in Hofheim: Der Ausschuss, der Bürgermeister und der Lügen-Verdacht u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Falsche Polizisten</strong> haben im letzten Jahr im Main-Taunus-Kreis <strong>150.000 Euro</strong> erbeutet – <strong>mindestens</strong>. Falsche Enkel kassierten sogar noch mehr ab: Sie erbeuteten weitere <strong>200.000 Euro</strong> – auch hier: <strong>mindestens</strong>.</p>



<p>Das geht aus der <strong>Kriminalstatistik 2020 </strong>hervor, die von der Kriminalpolizei in Hofheim jetzt vorgelegt wurde. Allein<strong> 360 Anrufe </strong>von falschen Polizisten wurden gemeldet, im Schnitt also jeden Tag einer. Das sind weniger als in den Jahren zuvor, aber offenbar lohnt sich die Masche noch immer:</p>



<p>Die Täter, so die Kripo, rufen meist aus Callcentern an, die sich im Ausland befinden. Sie sprechen natürlich perfekt deutsch, die Namen ihrer Opfer haben sie sich aus Telefonbüchern herausgesucht. Angerufen werden in der Regel Frauen, die <strong>älter als 70 Jahre </strong>alt sind.</p>



<p>Die Anrufer, also die <strong>angeblichen</strong> <strong>Polizisten</strong>, erzählen ihren Opfern, dass sie eine <strong>Einbrecherbande</strong> festgenommen hätten. Einige der Täter hätten in den <strong>Vernehmungen</strong> gestanden, dass <strong>weitere</strong> <strong>Einbrüche</strong> stattfinden würden. Auf der Liste stünde auch der Name der Angerufenen, die deshalb um ihre <strong>Wertsachen</strong> fürchten müsse. Aber die Polizei helfe natürlich und biete an,<strong> Geld und Schmuck </strong>vorübergehend sicher aufzubewahren. Ein Beamter werde gleich vorbeikommen und alles abholen&#8230;</p>



<p>So arbeiten die <strong>Betrüger</strong>. Das mag auf dem ersten Blick <strong>dummdreist</strong> klingen, aber die Täter sind <strong>geschult</strong> und <strong>raffiniert</strong>. In der Polizeistatistik wird dazu ausgeführt:</p>



<p>In <strong>stundenlangen</strong>, sich zum Teil <strong>über Tage erstreckenden Telefongesprächen</strong> werden die Opfer derart <strong>manipuliert</strong> und unter Druck gesetzt, dass sie zunächst Angaben zu ihren <strong>Vermögensverhältnissen</strong> machen. Anschließend übergeben sie aus <strong>Furcht</strong> vor bevorstehenden <strong>Einbrüchen</strong> und Überfällen ihren <strong>Schmuck</strong> und alles <strong>Bargeld</strong> an die angeblichen Polizisten – zur vermeintlich sichereren Verwahrung.</p>



<p>Wiederholt kassierten die <strong>kriminellen Abholer</strong> auf diese Weise Wertsachen und Geld im hohen fünfstelligen Bereich ab.</p>



<p>Ähnlich funktioniert die <strong>Masche</strong> mit dem <strong>Enkel-Trick</strong>. 101 Personen meldeten sich im letzten Jahr bei der Polizei (sechs mehr als 2019) und berichteten von solchen Anrufern. Nur ein <strong>Bruchteil</strong> <strong>der</strong> <strong>Angerufenen</strong> zahlte, das aber ordentlich: Die <strong>200.000 Euro,</strong> die von der Kripo genannt werden, wurden von nur drei Personen an die Betrüger übergeben.</p>



<p>Wenn&#8217;s denn dabei bliebe, wäre es ja gut! <strong>Sehr wahrscheinlich</strong> aber ist, dass der Polizei längst nicht alle<strong> Falsche-Enkel- und Falsche-Polizisten-Anrufe</strong> gemeldet werden. Die Betrüger dürften mit ihrer Masche weitaus mehr Erfolg und <strong>viel mehr abkassier</strong>t haben. Denn vielfach verdrängen die <strong>Opfer</strong>, was ihnen widerfahren ist – auch aus <strong>Scham</strong>.</p>



<p>Die <strong>Kriminalpolizei</strong> ahnt, dass da noch einiges schlummert. In der <strong>Polizeistatistik</strong> heißt es: <em>&#8222;Es ist davon auszugehen, dass sich ein weitaus höherer Teil der Angerufenen nicht bei der Polizei gemeldet hat, weshalb das Dunkelfeld deutlich höher liegen dürfte.&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Impfzentrum läuft noch nicht auf Hochtouren</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg" alt="20210324 Corona1" class="wp-image-11857" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Corona-Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises (Stand heute).</figcaption></figure></div>



<p>Es herrscht eine bedrückende Ruhe an der <strong>Corona-Front</strong>: Die Zahlen gehen weiter nach oben, langsam nur, aber offenbar unaufhaltsam.</p>



<p>Es gibt <strong>56 neue Infektione</strong>n. Der <strong>Inzidenzwert</strong> wurde heute mit <strong>103</strong> angegeben (gestern: 100). Aktuell sind <strong>477</strong> Menschen an Covid-19 erkrankt</p>



<p>In Hofheim gibt es drei neue Infektionen, aktuell sind in der Kreisstadt <strong>72</strong> Menschen erkrankt. In Kriftel sind es 19 Menschen (+1)</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken liegen<strong> 23 Patienten</strong>, davon werden sechs beatmet.</p>



<p>Das <strong>MTK-Impfzentrum</strong> läuft noch immer nicht &#8222;auf Hochtouren&#8220;: Gestern wurden in Hattersheim und durch ein mobiles Impfteam insgesamt <strong>801</strong> Personen geimpft, davon haben 451 die Erstimpfung erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2.jpg" alt="20210324 Corona2" class="wp-image-11856" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik nennt den aktuellen Inzidenzwert in den Orten des Main-Taunus-Kreises (Grafiken: MTK).</figcaption></figure>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Eine Minuten Schweigen – auch für die 174 Toten im Main-Taunus-Kreis</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/281578440047029/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="320" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken.jpg" alt="Falsche Polizisten" class="wp-image-11839" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot der Facebookseite von den MTK-Kliniken.</figcaption></figure></div>



<p>Heute um <strong>12 Uhr</strong> haben viele Menschen kurz innegehalten: Zum Gedenken an die <strong>Corona-Toten</strong> gab es eine <strong>Schweigeminute</strong>. Dazu hatte das europäische <strong>Städtenetzwerk &#8222;Eurocities&#8220;</strong> aufgerufen, in dem rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern zusammengeschlossen sind. <strong>2,7 Millionen Tote</strong> weltweit, fast <strong>75.000</strong> in ganz Deutschland. Im Main-Taunus-Kreis sind bisher <strong>174 Menschen</strong> der Pandemie zum Opfer gefallen. Die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> riefen via <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/281578440047029/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> zur Schweigeminute auf: Die Zahl der Toten mache uns allen noch einmal bewusst, <em>&#8222;wie wichtig es ist, jetzt zusammenzuhalten – auch wenn das Jeder und Jedem aktuell viel Kraft kostet. Diesen Marathon schaffen wir – aber nur gemeinsam.&#8220;&nbsp;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="ausschuss20210324"><a href="#ausschuss20210324">Der Ausschuss, der Bürgermeister und der Lügen-Verdacht</a></h1>



<p><strong>Christian Vogt</strong> wurde vor genau zwei Jahren zu <strong>Hofheims Bürgermeister</strong> gewählt, ist seit anderthalb Jahren im Amt. Er ist nahezu täglich auf allen möglichen <strong>Internetkanälen</strong> unterwegs und zeigt sich dort <strong>sichtlich bemüht</strong>, als <strong>netter Mensch </strong>wahrgenommen zu werden. Aber was nutzt das? <strong>Fachlich</strong> hat sich Christian Vogt in eine<strong> sehr unangenehme Lage</strong> manövriert: Er musste bereits <strong>eingestehen</strong>, dass er seine Verwaltung <strong>nicht in Griff</strong> hat und dass es dort gravierende organisatorische Mängel gibt. Dazu zeigt er sich erschreckend <strong>vergesslich</strong>. Er musste auch einräumen, dass er seine <strong>E-Mails nicht</strong> liest. </p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Diese Frage schickte CDU-Mann<strong> Armin Thaler</strong> gleich mehrmals durch den großen Saal der Stadthalle, er gab sich dabei sehr empört. Es war am Dienstag in der Sitzung des <strong>Akteneinsichtsausschusses</strong>: Der tagte nun schon <a aria-label="zum zweiten Mal (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">zum zweiten Mal</a>, um die Hintergründe der <strong>verlorenen Mieterschutzrechte </strong>aufzuklären. Die Noch-Koalitionäre von <strong>CDU, SPD, FDP und FWG </strong>(sie bestimmen die Politik in Hofheim noch bis Ende dieses Monats) stellten sich schützend vor Vogt: Alles sei gesagt, versuchten sie zu vermitteln, alles sei geklärt. Die <strong>Opposition</strong> hingegen stellte unbeeindruckt drängende Fragen, die auch ziemlich naheliegend klangen. Das gefiel Sitzungsleiter Thaler ganz offensichtlich nicht:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Keiner antwortete mit klarem<strong> &#8222;ja&#8220;</strong>. Aber gedacht haben dürften es einige in der Runde<strong> </strong>– aus gutem Grund:</p>



<p>Gleich<strong> drei Schreiben</strong> des hessischen <strong>Wirtschaftsministeriums</strong> waren, wie <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>, im Hofheimer Rathaus unbeantwortet geblieben: Sie gingen angeblich <strong>verloren</strong> oder aber wurden <strong>nie gesehen</strong>. Das sei ein <strong>organisatorisches Versagen</strong> gewesen, hatte Vogt dargestellt, und er hatte auch Mitarbeiter <strong>persönlicher Versäumnisse </strong>bezichtigt. So will er das erste Schreiben aus Wiesbaden an die <strong>&#8222;zuständige Mitarbeiterin&#8220; </strong>im <strong>Fachbereich Bürgerdienste</strong> weitergeleitet haben, wo es allerdings versandet sein soll. Die Frau arbeitet heute nicht mehr in der Stadtverwaltung; <strong>ihre Vorgesetzte</strong>, die von dem Vorgang hätte wissen müssen, konnte zur <strong>Aufklärung</strong> nichts beitragen: Sie wusste offenbar nichts, konnte auch keine schriftlichen Vermerke finden, die Vogts Aussage hätten stützen können.</p>



<p>Das ist äußerst <strong>ungewöhnlich</strong> für eine Verwaltung: Alle Papiere <strong>verschwunden</strong>? Das kam <strong>Grünen wie Linken </strong>mindestens merkwürdig vor. Seither steht ein unangenehmer<strong> Verdacht</strong> im Raum: Hat Vogt die Unterlagen vielleicht gar<strong> nicht weitergeleitet</strong>?</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Eine weitere Frage war bisher noch offen, jetzt allerdings könnte eine <strong>Antwort</strong> gefunden sein:</p>



<p>Wenn die Geschichte von einer Mitarbeiterin, die Unterlagen vom Bürgermeister bekam und sich nicht darum kümmerte, nur ein Märchen wäre: Was könnte denn dann, diese Frage stellt sich natürlich, Christian Vogt veranlasst haben, durch <strong>Nicht-Handeln</strong> die Mieterschutzrechte <strong>auszuhebeln</strong>? Die Mieterschutzrechte sollten doch einem <strong>Großteil der Bürger seiner Stadt</strong> zugute kommen&#8230;</p>



<p>Die Antworf auf diese Frage könnte jetzt gefunden worden sein: Der <strong>Hofheimer Magistrat</strong> hatte sich bereits <strong>2019</strong> gegenüber dem <strong>Hessischen Städtetag </strong>sehr deutlich <strong><em>gegen</em></strong> <strong>Mietobergrenzen</strong> ausgesprochen. Das kam im <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> heraus:<em> &#8222;Die Stadt Hofheim befürchtet, dass durch die Beschränkung Neubauprojekte gehemmt und somit der Nachfragedruck noch verschärft werden könnte&#8220;</em>, hieß es damals in einem<strong> Verwaltungs-Papier</strong>.</p>



<p>Exakt so argumentiert die <strong>Immobilienbranche</strong>, wenn sie versucht, mehr Rechte für Mieter abzuwehren.&nbsp;</p>



<p>Dieser <strong>neue Kenntnisstand</strong> – Hofheims<strong> Magistra</strong>t hat sich bereits 2019<strong> gegen bessere Mieterrechte</strong> ausgesprochen – könnte erklärlich machen, weshalb heute die Mieterschutzrechte in Hofheim nicht gelten. Es war ja auch ganz einfach: Die <strong>drei Schreiben </strong>des Wirtschaftsministeriums im Jahr 2020 mussten einfach <strong>nicht beantwortet</strong> werden. Schon waren die Mieterrechte weg, und die <strong>Immobilienbranche</strong> war zufrieden.</p>



<p>Das Beste: Keiner hat&#8217;s gemerkt! Wenigstens lange Zeit nicht. Dann kamen die Linken dahinter und machten den Vorgang öffentlich. Jetzt steht fest:</p>



<p>Erst spricht sich der <strong>Magistrat gegen Mieterrechte </strong>aus. Dann <strong>verschwinden</strong> drei Schreiben, in denen es um die <strong>Verbesserung</strong> der Mieterrechte geht.</p>



<p>Wie <strong>unbedarft</strong> und <strong>vertrauensselig</strong> muss man sein, um hier an ein &#8222;<strong>Verwaltungsversagen</strong>&#8220; zu glauben?</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em> </p>



<p>Die <strong>Akteneinsicht</strong> endete wie erwartet: Details wurden nicht aufgearbeitet. In dem Abschlussbericht heißt es lapidar, die Mieterschutzrechte seien wegen <strong>&#8222;organisatorischer Mängel in der Stadtverwaltung&#8220; </strong>verloren gegangen. Das muss wohl reichen, die Mehrheit im Ausschuss wollte das so.</p>



<p>Lediglich in einem kleinen Punkt konnten <strong>Grüne und Linke </strong>eine Änderung erreichen: Ursprünglich wollte der Bürgermeister den Verlust der Mieterschutzrechte auch<strong> Mitarbeitern seiner Verwaltung</strong> – die namentlich nicht genannt wurden – in die Schuhe schieben. Dann wäre er<strong> nicht allein schuld</strong> gewesen. Im Entwurf des Abschlussberichts war der Satz bereits zu lesen: &#8222;<em>Ebenso gab es Versäumnisse von Mitarbeitern.&#8220;</em> Grüne und Linke protestierten: Das habe vielleicht der Bürgermeiser so erzählt. Für eine solche <strong>Schuldzuweisung</strong> aber habe es in den Akten <strong>keinerlei Hinweise</strong> gegeben. Der Satz wurde gestrichen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipp des Tages</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rsnapRwrXBI&amp;t=3s" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video.jpg" alt="20210324 Huskie Video" class="wp-image-11838" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>



<p>Mit dem <strong>Husk</strong>y den Kapellenberg hoch – und dann mit der <strong>Drohne</strong> die Welt von oben betrachten: Meisterturm, Bergkapelle, Kreisstadt Hofheim&#8230; Kleines nettes Filmchen, bei Youtube entdeckt. Ruhig mal reinschauen, macht Spaß: <a aria-label="Hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=rsnapRwrXBI&amp;t=3s" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier</a> geht&#8217;s lang.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Zentrum der Behandlung von Menschen mit Diabetes</h2>



<p>Gute Nachricht für die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>: Die <strong>Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie und Endokrinologie</strong> in Bad Soden wurde erneut von der <strong>Deutschen Diabetes Gesellschaf</strong>t (DDG) als Zentrum für die stationäre Behandlung von <strong>Menschen mit Diabetes</strong> ausgezeichnet. <strong>Klinik-Leiter Professor Clemens Jaeger</strong> sagt: <em>&#8222;Die Versorgung von Patienten mit Diabetes im Akutkrankenhaus stellt eine besondere Herausforderung dar. Oft müssen Patienten mit Diabetes wegen ganz anderer Erkrankungen in einer Klinik behandelt werden und liegen daher in unterschiedlichen Abteilungen des Krankenhauses, verteilt auf die verschiedensten Stationen.“</em> Das <strong>Diabetes-Team im Krankenhaus</strong> habe sich deshalb zum Ziel gesetzt, neben den <strong>Patienten</strong> der eigenen Abteilung auch diejenigen zu erkennen und aufzusuchen, die <strong>außerhalb</strong> <strong>der</strong> <strong>Abteilung</strong> behandelt werden und einer <strong>intensiven Betreuung</strong> bedürfen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kliniken-mtk.de/cipp/mtk/lib/pub/tt,oid,8554/lang,1/ticket,guest" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Dr. Neuhaus nach SPD-Schlappe wiedergewählt</strong></p>



<p>Was sagt man, wenn man bei einer Wahl ganz böse abgestraft wurde? Zum Beispiel dieses: Der Wahlsonntag habe ein<strong> SPD-Ergebnis für den Kreistag</strong> <em>„ziemlich exakt im hessischen Mittel gebracht und spiegele den landesweiten Trend der Partei bei dieser Kommunalwahl wieder“</em>. Deshalb kann man natürlich weitermachen wie bisher: Die SPD-Kreistagsfraktion hat <strong>Dr. Philipp Neuhaus </strong>zu ihrem Fraktionschef wiedergewählt, schreibt das Kreisblatt. Man werde wohl die Rolle der <strong>Oppositionsführerschaft</strong> übernehmen, sagte Neuhaus, <em>„weiterhin beharrlich, aber immer konstruktiv und sachbezogen&#8220;. </em>Soll heißen: Wir ändern nichts. Wohin soll das noch führen, SPD?</p>



<p><strong>CDU-Männer bekabbeln sich in Wallau</strong></p>



<p>Als großes Thema hat das Kreisblatt den<strong> Ortsbeirat Wallau</strong> ausgemacht: In dem Dörfchen hatte vor fünf Jahren eine <strong>Wählergemeinschaft</strong> für etwas <strong>Unruhe</strong> gesorgt; in diesem Jahr trat sie nicht an, was ebenfalls für etwas <strong>Unruhe</strong> sorgt. Die <strong>CDU</strong> heimste diesmal für den Ortsbeirat satte <strong>42,3 Prozent </strong>der Stimmen ein (vorher: 26,9%), was normalerweise Grund zur Freude ist, aber wohl nicht in Wallau: Dort bekam <strong>Herwart Goldbach</strong> – bislang CDU-Vorsitzender des Gremiums – weniger Stimmen als seine Parteifreunde <strong>Anja Hauzel</strong> und<strong> Jörg Ströhmann</strong>. Woraufhin Ströhmann erzählte, er sei darauf angesprochen worden, ob er nicht den<strong> Posten des Ortsvorstehers </strong>annehmen wolle. Er sei da nicht abgeneigt, sagte er wohl auch, obwohl er eigentlich gar nicht in den Ortsbeirat gewollt habe. Aber jetzt müsse man <strong>Wählers Willen </strong>natürlich beachten&#8230; Was wiederum Goldbach nicht gefällt: Er kündigte an, sein <strong>Mandat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>annehmen</strong> zu wollen. Sein Nachrücker würde<strong> Majo Stoll.</strong></p>



<p><strong>Alexander Feist wird Vorsitzender der Gemeindevertretung</strong></p>



<p>Eine Polit-Personalie hat das Kreisblatt auch in Kriftel gefunden: <strong>CDU-Parteichef Alexander Feist </strong>soll <strong>Bodo Knopf </strong>als Vorsitzender der Gemeindevertretung beerben. Das beschloss die <strong>Fraktion</strong>. Der 53-jährige Geschäftsführer einer IT-Firma wird bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am <strong>22. April</strong> gewählt. Fraktionsvorsitzenden bleibt <strong>Dr. Frank Fichert</strong>. Der 52 Jahre alte Professor für Volkswirtschaftslehre gehört seit 1993 der Gemeindevertretung an. In den Gemeindevorstand wurden <strong>Ferdinand Dillmann, Edelbert Hoss, Erhard Koch, Silvia May und Monika</strong> <strong>Beisheim</strong> geschickt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Statistik des Todes: So wütet Corona bei uns</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/06/statistik-des-todes-so-wuetet-corona-bei-uns/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/01/06/statistik-des-todes-so-wuetet-corona-bei-uns/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 15:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beisheim Monika]]></category>
		<category><![CDATA[Brüggemeier Beate]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Edwards Beatrice]]></category>
		<category><![CDATA[Kornmann Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Kunze Robin]]></category>
		<category><![CDATA[Lippold Uwe]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhlmiller Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Gabriele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=4541</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 6. Januar. Corona bedeutet nicht nur Geschäfte dicht, keine Schule, keine Kultur, kaum Kontakte. Corona bedeutet vor allem: Leiden. Krankheit. Und immer wieder auch: Tod. Wir haben uns die Zahlen für den Main-Taunus-Kreis etwas genauer angeschaut: Sie haben sich in nur zwei Monaten vervielfacht – es ist dramatisch! Außerdem: Chinon Center-Läden treten kürzer. Kreisblatt: Die Nerven liegen blank. Im Video: Clownschule lehrt die Kunst des spielerischen Scheiterns.  u.v.m. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das große Leid, das Corona bringt, wird uns in seiner ganzen Dimension zumeist erst dann begreiflich, wenn wir die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser erleben. Oder zumindest Bilder davon sehen oder Berichte darüber lesen.</p>



<p><strong>Die zerstörerischen Kräfte</strong> dieser Pandemie lassen sich aber auch in der nüchternen, kalten Statistik erkennen. Hier lesen wir derzeit zuallererst, dass der Inzidenzwert heruntergeht, zumindest bei uns, im Main-Taunus-Kreis. Das ist gut so, das könnte uns beinahe beruhigen&#8230;</p>



<p>Aber dann sehen wir die Zahlen aus den einzelnen Orten. In <strong>Hofheim</strong> gibt es 7 weitere Erkrankte (im Vergleich zu Dienstag). Damit haben sich in der Stadt seit Ausbruch der Pandemie schon 739 Menschen mit dem Virus infiziert. Diese Zahl steigt <a aria-label="unaufhaltsam (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/04/zahl-der-infizierten-steigt-rasant-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">unaufhaltsam</a>.</p>



<p>In <strong>Kriftel</strong> ist diese Entwicklung naturgemäß etwas langsamer: Es gibt einen weiteren Infizierten, meldet das Landratsamt heute: Damit hat das Virus jetzt 233 Menschen in der kleinen Gemeinde &#8222;erwischt&#8220;. </p>



<p>Und dann schauen wir uns noch die <strong>Zahl der Verstorbenen</strong> im Main-Taunus-Kreis an – und erschrecken: Schon wieder 4 Tote! Die Pandemie hat bereits 120 Tote gefordert, und wir reden hier nur vom Main-Taunus-Kreis.</p>



<p>Wenn wir diesen kleinen Ausschnitt der Statistik etwas genauer unter die Lupe nehmen, wird deutlich, wie gefährlich das Virus inzwischen wütet:</p>



<p>Anfang April wurden die ersten <strong>4</strong> Toten registriert. Im Mai waren es dann <strong>10</strong>, im Juli <strong>17</strong>. Das sind im Durchschnitt – die Pandemie brach im März aus – gerade mal drei Tote pro Monat. Wen sollte das aufregen?</p>



<p>Es kam der Sommer, es veränderte sich wenig. Am 1. Oktober nannte die Kreisbehörde die neuesten Corona-Zahlen: Immer noch &#8222;nur&#8220; <strong>17</strong> Tote. </p>



<p>Vier Wochen später waren es <strong>24</strong>. Na und?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Corona-Tote.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="565" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Corona-Tote.jpg" alt="Statistik
" class="wp-image-4553" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Corona-Tote.jpg 565w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Corona-Tote-265x300.jpg 265w" sizes="(max-width: 565px) 100vw, 565px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern Grafik anklicken: Seit November hat sich die Zahl der Corona-Toten im Main-Taunus-Kreis vervielfacht.</figcaption></figure></div>



<p>Aber dann, im November, explodierten die Zahlen regelrecht. Innerhalb von vier Wochen rund 30 weitere Tote! Am 1. Dezember teilte die Kreisverwaltung mit: Jetzt schon <strong>54</strong> Corona-Tote im Main-Taunus-Kreis!</p>



<p>Seither hört es nicht mehr auf: Tag für Tag wächst die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen. Kurz nach Weihnachten lag sie bereits bei <strong>100</strong>. Am 4. Januar dieses neuen Jahres teilte das Landratsamt mit: <strong>112</strong> Tote im Main-Taunus-Kreis!</p>



<p>Heute, am 6. Januar, sind es bereits <strong>120</strong>! Und es hört bestimmt noch nicht auf.</p>



<p>Auf der Webseite des <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Robert-Koch-Instituts</a></strong> sind die Todeszahlen etwas genauer aufgeschlüsselt: 68 der Toten im Main-Taunus-Kreis – 30 Männer, 38 Frauen – waren über 80 Jahre alt. In der Gruppe der 60 bis 79-Jährigen trifft es vor allem die Männer: 24 Tote werden hier genannt, davon 16 Männer und 8 Frauen.</p>



<p>Der Schrecken geht wohl weiter. Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> schreibt in seinem heutigen <strong>Corona-Tagebuch</strong>: <em>&#8222;Die Lage in den Altenheimen ist weiter angespannt.&#8220; </em>Aktuell weise die Statistik 111 infizierte Bewohner und 26 Beschäftigte auf.</p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-corona1.jpg" alt="Statistik" class="wp-image-4567" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik der Kreisbehörde nennt die Zahl der Infizierten in den einzelnen MTK-Kommunen.</figcaption></figure></div>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: 1032 Menschen wurden bisher geimpft</h1>



<p><em>&#8222;Bis gestern Abend wurden 1.032 Mitbürger im Main-Taunus-Kreis geimpft. Neben Personal aus den Main-Taunus-Kliniken konnte zwischenzeitlich in neun der 16 Senioren- und Pflegeeinrichtungen im MTK geimpft werden. Heime, in denen aktuell ein Corona-Ausbruchsgeschehen ist, konnten bislang nicht aufgesucht werden. Damit ist mehr als ein Drittel der Heimbewohner im MTK sowie mehr als ein Viertel des Personals zwischenzeitlich geimpft.&#8220;</em></p>



<p>Das schreibt Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> in seinem heutigen <strong><a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a></strong>. Und weiter:</p>



<p><em>&#8222;Eine neue Impfstofflieferung ist für Freitag, den 8. Januar angekündigt. Wieviel Dosen wir erhalten werden, vermag ich noch nicht zu sagen.&nbsp;</em></p>



<p><em>Auch vermag ich noch nicht zu sagen, wie es ab Montag in hessischen Kindergärten und Schulen weitergeht. Die hessische Landesregierung berät noch.&#8220;</em></p>



<p>Schließlich ruft der Landrat noch auf, an der diesjährigen Sternsingeraktion unter dem Motto: <strong>„Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft!</strong>“ teilzunehmen:</p>



<p><em>&#8222;Da die Kinder und Jugendlichen der MTK-Gemeinden in diesem Jahr beim Dreikönigssingen nicht persönlich von Tür zu Tür gehen können, sammeln sie auf neuen Wegen Spenden: mit Segenspaketen, kontaktlos und kreativ.&#8220;</em></p>



<p>Im Jahr 2020 habe das Dreikönigssingen in der Pfarrei St. Peter und Paul Hofheim-Kriftel 16.985 Euro für bedürftige Kinder erbracht. <em>&#8222;Wenn Sie mögen, machen Sie ebenfalls mit und unterstützen die Sternsinger in Ihrer Kommune – der Segensspruch „20 * C + M + B + 21“ („Christus mansionem benedicat“, also „Christus segne dieses Haus“, und die aktuelle Jahreszahl) soll durch ein gesundes neues Jahr begleiten!</em></p>



<p><em>Ich denke, dass können wir alle gut gebrauchen.&#8220;</em></p>



<p>(Info: Mehr Informationen über die Sternsingeraktion von St. Peter und Paul finden Sie auf der Webseite der Kirchengemeinde (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://stpup.de/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>)</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/202101060-corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/202101060-corona2.jpg" alt="Statistik
" class="wp-image-4566" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/202101060-corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/202101060-corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt den Inzidenzwert in den MTK-Kommunen an.</figcaption></figure></div>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Eine Stunde lang Vögel zählen</strong></p>



<p>Das <strong>Kreisblatt</strong> macht auf eine Aktion des <strong>Naturschutzbundes Deutschland</strong> (Nabu) aufmerksam: In ganz Deutschland werden vom 8. bis zum 10. Januar Vögel gezählt. Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands.&nbsp; Mindestens eine Stunde muss man investieren, zu gewinnen gibt&#8217;s auch etwas. Alle Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.nabu.de/news/2020/12/29082.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>BI Marxheim2: Für eine neue Art der Politik</strong></p>



<p>Wir wissen es zwar seit längerer Zeit, aber macht ja nichts, wenn man es noch einmal liest. Und deshalb berichtet das Kreisblatt nochmals: Die <strong>Bürgerinitiative</strong> <strong>Marxheim2</strong> nimmt mit den Kandidaten <strong>Helmut Kornmann</strong> (72) und <strong>Gabriele Wilhelm</strong> (60) an den Kommunalwahlen im März dieses Jahres teil. Man wolle das geplante Mega-Baugebiet am liebsten ganz verhindern, auf alle Fälle auch mehr Einblick in die Planung bekommen. Außerdem wolle man sich des „Hofheimer Hauptproblems“ annehmen, der zunehmenden Verkehrsbelastung, die ja längst nicht nur Marxheim betreffe. Und überhaupt: Man wolle sich für mehr Bürgerbeteiligung und eine neue Art, Politik stärker vom Bürger her zu denken, stark machen, wird <strong>Beate Brüggemeier </strong>von der Wählergemeinschaft zitiert. Der Bericht ist auch online zu lesen: <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/buergerinitiative-hofheim-braucht-mehr-opposition-90159938.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Kreisblatt: Die Nerven liegen blank</strong></p>



<p>Haben Sie auch schon über den <strong>Ford</strong> gesprochen? Oder zumindest davon gehört? Nein? Da weiß das Kreisblatt irgendetwas mehr: <em>&#8222;Ein Ford sorgt seit Monaten für Gesprächsstoff und Spekulationen im Taunusörtchen.&#8220;</em> Die Fakten: Der Wagen steht seit einiger Zeit irgendwo in der Stadt, den genauen Ort verrät die Lokalzeitung nicht, denn das Auto wurde schließlich ganz ordnungsgemäß am Straßenrand geparkt. Doch nun gibt es ein Problem: Das Auto steht da. Und keiner fährt damit. Das wiederum regt angeblich eine Nachbarin auf, schreibt jedenfalls das Kreisblatt: <em>&#8222;Jedes Mal, wenn sie aus dem Küchenfenster schaue, sehe sie das Fahrzeug. Wer wisse schon, was eigentlich los ist? ,Die Nerven liegen langsam blank – es könnte ja auch sein, dass der Halterin oder dem Halter etwas passiert ist'&#8220; </em>wird die Frau zitiert, anonym, leider. Die <strong>Polizei</strong> wurde bereits alarmiert, das <strong>Ordnungsamt</strong> benachrichtigt, sogar das <strong>Polizeipräsidium Westhessen </strong>musste sich mit dem Ford befassen. Ergebnis: Auch wenn&#8217;s der lieben Nachbarin nicht gefällt – es ist nicht verboten, sein Auto ordnungsgemäß am Straßenrand abzustellen. </p>



<p><strong>DRK wartet auf ein neues Domizil</strong></p>



<p>Kreisblatt-Redakteur <strong>Robin Kunze</strong> hat sich beim DRK Kriftel umgehört, welche Auswirkungen Corona auf die Ortsvereinigung hat. „Normalerweise haben wir pro Jahr zwischen 11.000 und 13.000 Einsatzstunden. 2020 waren es etwa 6.400“, berichtet Bereitschaftsleiterin <strong>Monika Beisheim</strong>.  Denn all die Veranstaltungen, bei denen die Rotkreuzler ihren Dienst taten, fielen weg. Für das neue Jahr hofft man sehnlichst auf ein neues Domizil. Die Gemeinde müsse endlich tätig werden, die ersten Helfer zeigten schon Anzeichen von Demotivation.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipp des Tages</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5YSxiRfYv2Y" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Clownschule.jpg" alt="20210106 Clownschule" class="wp-image-4570" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Clownschule.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210106-Clownschule-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Probleme haben wir ja derzeit mehr als genug – deshalb empfehlen wir Ihnen heute das Video der <a aria-label="Clownschule (opens in a new tab)" href="https://www.clownschule.de/index.php/Startseite-Clownschule.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Clownschule</a> in Lorsbach: &#8222;Ein Clown ohne Problem hätte ein Problem&#8220;, sagt Schulleiter <strong>Michael Stuhlmiller</strong> und nennt das &#8222;die gute Nachricht&#8220;: Denn was wir im richtigen Leben als Scheitern betrachten, ist für einen Clown eine Einladung zum Spielen.  In dem <a aria-label="Video (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=5YSxiRfYv2Y" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube-</a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5YSxiRfYv2Y" target="_blank" aria-label="Video (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">V</a><a aria-label="Video (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=5YSxiRfYv2Y" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ideo</a> führen Clowns die<strong> &#8222;Kunst des spielerischen Scheiterns&#8220; </strong>auf. O-Ton Stuhlmiller: <em>&#8222;Der Zuschauer hat die Wahl, über die Tollpatschigkeit des Clowns zu lachen oder sich selbst darin zu erkennen. Auf jeden Fall löst das Lachen den Stau, die Starre und den Schock.&#8220; </em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>Chinon Center-Läden treten kürze</strong>r</h1>



<p>Der Bericht im <a aria-label="gestrigen Hofheim/Kriftel-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gestrigen Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> über die Mietpreise im Chinon Center war heute eines der Top-Themen in den sozialen Netzwerken – und wohl nicht nur dort! Laut Maklerangaben sollen künftige Mieter des bisherigen Restaurants &#8222;Yangtse&#8220; für die Nutzung der Räumlichkeiten 6.600 Euro zahlen, pro Monat natürlich. Hinzu kommen Nebenkosten in Höhe von 1.980 Euro, natürlich ebenfalls pro Monat. 8.580 Euro muss also berappen, wer hier einzieht – und er kriegt noch nicht mal einen Parkplatz dafür. Der kostet 66 Euro extra (pro Monat).</p>



<p>In den lokalen Netzwerken <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot;  (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220; </a>und <a aria-label="&quot;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> wurden mehr als 100 Kommentare zu dem Bericht geschrieben: von ungläubigem <em>&#8222;Das soll wohl ein Witz sein?!&#8220; </em>oder auch <em>&#8222;Einfach nicht mehr normal&#8220; </em>über ein ironisches <em>&#8222;ein Schnäppchen&#8220;</em> bis hin zur fachlichen Einschätzung: <em>&#8222;Regulärer Kurs, das geht noch teurer in der Branche&#8220;.</em></p>



<p><strong>Beatrice Edwards</strong> Ist mit ihrer Einschätzung vermutlich ganz dicht an der Wahrheit: <em>&#8222;Nordsee, McDonalds oder wie sie auch alle heißen freuen sich&#8220;.</em></p>



<p>Noch ist gar nicht sicher, ob dort wieder ein Restaurant eröffnet: Möglich wäre schließlich auch eine Arztpraxis, eine Anwaltskanzlei, ein Fitnesscenter&#8230; Centermanager <strong>Uwe Lippold </strong>wollte gestern keine Stellungnahme geben: Ihm gefiel nicht, dass über die 6.600-Euro-Offerte berichtet worden war.</p>



<p>Nur eines bestätigte er: Die Filialen von <strong>Müller</strong> wie auch<strong> Apollo Optik</strong> schließen ab sofort früher. Sie haben jetzt nur noch bis 19 Uhr geöffnet (statt wie bisher bis 20 Uhr). Zu abendlicher Stunde noch schnell Drogerieartikel kaufen? Oder nach einer neuen Brille schauen? Das ist im Chinon Center ab sofort nicht mehr möglich.</p>



<p>Gründe wollte der Center Manager nicht verraten. Auch wollte er nicht sagen, was mit den großen Geschäftsräumen passieren soll, dessen Fenster abgeklebt sind: Hier war bisher <strong>Bijoux Brigitte</strong>. Laut Internet-Kommentaren steht das Schmuckgeschäft leer. Tatsächlich verzeichnete das internationale Unternehmen dramatische Umsatzeinbrüche, schloss diverse Filialen auch in Deutschland und verhandelte mit Vermietern, um Kosten reduzieren zu können. </p>
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