<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grundstein Ylva &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/grundstein-ylva/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jan 2026 10:44:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.3</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Grundstein Ylva &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Von 5 auf 20 Mio Euro: Brücken-Neubau kommt bei Hofheimern nicht gut an</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/02/14/bruecken-neubau2/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2025/02/14/bruecken-neubau2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 15:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte Sascha]]></category>
		<category><![CDATA[Deutenberg Joachim]]></category>
		<category><![CDATA[Dömel Sybille]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstein Ylva]]></category>
		<category><![CDATA[Haagen Annette]]></category>
		<category><![CDATA[Hofmann Renate]]></category>
		<category><![CDATA[Jackson Joe]]></category>
		<category><![CDATA[Konetzki Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Pätzold Petra]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Pillitteri Inge]]></category>
		<category><![CDATA[Potthoff Sissi]]></category>
		<category><![CDATA[Raab Torsten]]></category>
		<category><![CDATA[Schenker Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Schiela Mel]]></category>
		<category><![CDATA[Schmelz Monika]]></category>
		<category><![CDATA[Schneider Nicole]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
		<category><![CDATA[Wei Isi]]></category>
		<category><![CDATA[Winkler Andy]]></category>
		<category><![CDATA[Ziller Wolfgang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=53747</guid>

					<description><![CDATA[In der Hofheimer Stadtpolitik rumort es gewaltig, und Bürgermeister Christian Vogt ist - salopp formuliert - ganz schön durch den Wind: Anfang dieser Woche ließ er sichtlich stolz die Pläne für eine gigantische Fußgänger- und Radfahrerbrücke vorstellen. Die Freude währte nur kurz: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete (hier) - seitdem schwappt eine Welle aus aufgeregter Empörung und sarkastischem Spott durch die Stadt. Immer wieder geht es dabei auch um ein Thema, zu dem Vogt vor der letzten Bürgermeisterwahl ein großes Versprechen abgegeben hatte - das er aber, kaum war er gewählt, brach. Und heraus kommt auch: Die Kosten für die Brücke waren ursprünglich deutlich niedriger angegeben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In der Hofheimer Stadtpolitik rumort es gewaltig, und Bürgermeister Christian Vogt ist &#8211; salopp formuliert &#8211; ganz schön durch den Wind: Anfang dieser Woche ließ er sichtlich stolz die Pläne für eine gigantische Fußgänger- und Radfahrerbrücke von seinem Ersten Beigeordneten Daniel Philipp vorstellen. Die Freude währte nur kurz: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/10/8-meter-hohe-bruecke-durch-hofheim/">hier</a>) &#8211; seitdem schwappt eine Welle aus aufgeregter Empörung und sarkastischem Spott durch die Stadt. Immer wieder geht es dabei auch um ein Thema, zu dem Vogt vor der letzten Bürgermeisterwahl ein großes Versprechen abgegeben hatte &#8211; das er aber, kaum war er gewählt, brach. Und jetzt kommt auch noch heraus: Die Kosten für die Brücke waren ursprünglich deutlich niedriger angegeben.</strong></p>



<p>Selten haben Hofheimer Stadtpolitiker <strong>eine solche Klatsche</strong> kassiert. Unisono hatten sich die Stadtverordneten aller Fraktionen für den <strong>Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke</strong> von Marxheim in die Kernstadt ausgesprochen. Jetzt liegt der neueste Plan vor: <strong>263 Meter lang</strong> soll die Brücke werden, bis zu <strong>8 Meter hoch</strong> und <strong>5 Meter breit.</strong></p>



<p>Die Kosten sind <strong>geradezu explodiert</strong>: In einer <strong>Magistratsvorlage aus dem Jahre 2022</strong> hieß es noch, dass <em>&#8222;die geschätzten Baukosten der Brücke bei 5 Millionen Euro&#8220;</em> liegen.</p>



<p>Geschätzt <strong>5 Millionen</strong> &#8211; das war <strong>eine klare Ansage! </strong></p>



<p>Heute, drei Jahre später, werden die Kosten allein für die bisherige Grobplanung &#8211; bei der nur die Wegführung definiert wurde &#8211; mit <strong>1,7 Millionen Euro</strong> angegeben. Das Geld ist bereits weg. Insgesamt soll die Brücke eines Tages rund <strong>20 Millionen Euro</strong> kosten (Stand heute).</p>



<p><strong>Die Kostenexplosion</strong> wurde bisher noch nicht weiter thematisiert, geschweige kritisch beleuchtet oder den Bürgern erklärt.<strong> Aus 5 werden 20 Millionen</strong> &#8211; einfach so. In nur drei Jahren! Und was sagt  <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> dazu, der doch sonst zu jedem Thema was sagen will? Genau: <strong>Kein Wort. Nichts.</strong> </p>



<p><strong>Die öffentliche Aufregung </strong>hat aber noch einen anderen Grund: Viele Bürger fühlen sich von der Stadtpolitik <strong>übergangen</strong>, ja geradezu <strong>überfahren</strong>.</p>



<p>Im eigentlich zuständigen <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong>, der <strong>öffentlich</strong> tagen muss und wo interessierte Bürger <strong>zuhören</strong> und sich <strong>informieren</strong> können, wurden die bisherigen Pläne <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> diskutiert. Die Hofheimer Stadtverordneten taten das, was sie inzwischen <strong>immer öfter</strong> tun: Sie gründeten einen <strong>Arbeitskreis</strong>. Dann dürfen sie <strong>geheim</strong> tagen und sich untereinander absprechen, ohne dass der Bürger was mitkriegt. So wurden auch alle Details zum Brücken-Neubau<strong> hinter verschlossenen Türen</strong> untereinander ganz stiekum ausgehandelt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Fussgaengerbruecke-2025-02.jpg" alt="Fussgaengerbruecke 2025 02" class="wp-image-53700" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Fussgaengerbruecke-2025-02.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Fussgaengerbruecke-2025-02-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Pressekonferenz im Rathaus: Hofheims Erster Beigeordnete Daniel Philipp stellte den Plan für das Brücken-Bauwerk vor.</figcaption></figure>
</div>


<p>Hätte die Stadtspitze die Bürgerinnen und Bürger <strong>frühzeitig</strong> in die Diskussion einbezogen, wäre <strong>das</strong> <strong>Desaster</strong> vielleicht vermieden worden. Das haben sie nun davon:</p>



<p>Kaum wurden die Brückenpläne auf dieser Webseite vorgestellt, ging&#8217;s in den großen Hofheimer Facebook-Gruppen ab, aber richtig. <strong>Über 200 Kommentare</strong> wurden allein in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gepostet. Eine schnelle Auswertung ergab: In über 90 Prozent der Kommentare sprechen sich Hofheimer <strong><span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den Brückenbau</strong> aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brücken-Protest: Geldverschwendung! Hybris!  </h2>



<p>Beispielhaft ein paar Stimmen:</p>



<p><strong>Wolfgang Ziller</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Der Größenwahn der Stadtoberen ist schon lange vor Ort zu sehen. Sollten sich lieber mal Gedanken machen um den KFZ-Verkehr.&#8220;</em></p>



<p><strong>Petra Pätzold: </strong><em>&#8222;Nicht nur Deutschland schafft sich ab, auch Hofheim. (&#8230;) Da fehlen einem die Worte. Das Geld könnte man sich sparen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Joachim C. Deutenberg:</strong> <em>&#8222;</em><em>Diese Brücke wird von Radfahrern wahrscheinlich genauso wenig genutzt, wie die Radfahrstrasse in Lorsbach. Reine Geldverschwendung.&#8220;</em></p>



<p><strong>Isi Wei:</strong> <em>&#8222;Man kommt doch wunderbar nach Marxheim. Für was das also? Derartige Projekte werden immer erheblich teurer als geplant &#8211; und wir zahlen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Thomas Konetzki</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Bin 1952 in Hofheim geboren, habe viele Jahrzehnte in Hofheim gelebt, wohne jetzt auf dem Land, Gottseidank etwas weiter weg, bin heilfroh, diesen ganzen Mumpitz, den ich seit Jahren beobachte, nicht mehr hautnah erleben zu müssen.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="709" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Bruecke-202502.jpg" alt="Facebook Bruecke 202502" class="wp-image-53754" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Bruecke-202502.jpg 709w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Bruecke-202502-266x300.jpg 266w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Post zu unserem Brücken-Bericht: Allein in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> wurde er bereits mehr als 200 Mal kommentiert (Stand Freitag, 15 Uhr).</figcaption></figure>
</div>


<p>Natürlich gab es auch <strong>Stimmen für die Brücke,</strong> aber die gingen im Proteststurm unter: Auf einen <strong>Pro-Kommentar</strong> kamen schätzungsweise zehn <strong>Contra-Kommentare.</strong> Unermüdlich hielt <strong>Sascha Bronte, bekennender Zweirad-Freund,</strong> den Kritikern und Skeptikern vor: <em>&#8222;Man könnte das Gefühl bekommen, dass viele Kommentatoren sehr selten auf dem Rad sitzen und dementsprechend nicht nachvollziehen können, wie wichtig eine bessere Infrastruktur für die Radler ist!&#8220;</em></p>



<p><strong>Joe Jackson </strong>schrieb: <em>&#8222;Die Brücke wäre eine enorme Aufwertung für Marxheim, den Fahrrad- und Fußverkehr. Absolut sinnvoll.&#8220;</em></p>



<p><strong>Renate Hofmann</strong> &#8211; sie ist die Vorsitzende des <a href="https://historisches-hofheim.de/Buergervereinigung-Hofheimer-Altstadt-e-V/" target="_blank" rel="noopener">Altstadtvereins</a> &#8211; kommentierte: <em>&#8222;Seit mehr als 20 Jahren wird über die Brücke diskutiert. Sie könnte längst stehen und Fußgänger und Radfahrer entlasten. Wie lange soll das noch dauern? Denke, ich erlebe das nicht mehr.&#8220;</em></p>



<p>Ansonsten aber schwankt die Stimmungslage zwischen <strong>Belustigung</strong> (<strong>Annette Haagen:</strong><em> &#8222;Ist schon 1. April?&#8220;</em>),<em> </em><strong>Verärgerung</strong> (<strong>Sissi Potthoff:</strong> <em>&#8222;Was für ein Schwachsinn&#8220;</em>)&nbsp;und <strong>schwarzem</strong> <strong>Sarkasmus</strong><em> </em>(<strong>Torsten Raab:</strong> <em>&#8222;Ach Gott, hört auf zu Flennen&#8230; bis das fertig wird, sind 50% des Hofheimer Wahlvolkes schon unter der Erde.&#8220;</em>)</p>



<p>Die Stadtspitze versuchte, <strong>die negative Stimmung</strong> einzufangen: <strong>Pressesprecher Jonathan Vorrath</strong> veröffentlichte auf allen Internet-Kanälen die offizielle <a href="https://www.hofheim.de/artikel/neue-bruecke-soll-marxheim-und-die-innenstadt-verbinden/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> des Rathauses. Es nutzte nichts, im Gegenteil: Er heizte damit die Protest-Welle nur noch weiter an.</p>



<p><strong>Mel Schiela</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Was ein Blödsinn. Hofheim und Marxheim sind doch gut verbunden, hinten übers Kreishaus und schon ist man am Bahnhof.&#8220;</em></p>



<p><strong>Sybille Dömel</strong><strong>:</strong> <em>&#8222;</em><em>Ist dieses Hybrisprojekt nicht überflüssig? Man kommt ja auch ohne Brücke von Marxheim in die Hofheimer Innenstadt.&#8220;</em></p>



<p><strong>Nicole Schneider</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Also wenn die Dimensionen auf dem Bild stimmen, muss man ca. den 4- fachen Weg in Kauf nehmen. Für so einen Unsinn ganz schön weit.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="636" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Stadt-Bruecke-.jpg" alt="Brücke
" class="wp-image-53756" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Stadt-Bruecke-.jpg 636w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Stadt-Bruecke--239x300.jpg 239w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rathaussprecher Vorrath postete die Pressemitteilung &#8211; vergebens: In den meisten Kommentaren sprechen sich die Hofheimer gegen das Millionen-Projekt aus.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Inge Pillitteri</strong><strong>:</strong> <em>&#8222;</em><em>Die Hofheimer Steuerzahler können nur hoffen, dass dieser Unsinn niemals genehmigt wird! Es gibt vieles, in das investiert werden müsste (z. B. in unsere Jugend etc). Aber solch ein die Landschaft verschandelndes Monstrum&#8230; einfach unglaublich!&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Millionen für Brücke? Besser: Wahlversprechen halten!</h2>



<p>Auffallend häufig erwähnten viele Kommentatoren ein Thema, das ihnen offensichtlich <strong>sehr unter den Nägeln brennt</strong>: Viel zu viele Straßen in Hofheim seien <strong>in einem erbärmlichen Zustand.</strong>  Es sei <strong>viel sinnvoller</strong>, die 20 Millionen in die <strong>Sanierung der Straßen</strong> zu investieren, als eine riesige Brücke zwischen der Innenstadt und Marxheim zu bauen.</p>



<p><strong>Monika Schmelz</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Das ist doch nur Geldverschwendung und Umweltverschandelung. Lasst alles so wie es ist und macht erst mal die kaputten Straßen wieder ganz: überall Löcher!&#8220;</em></p>



<p><strong>Marc Skydreamer</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Geld lieber verwenden, um die vielen Schlaglochpisten mal zu sanieren.&#8220;</em></p>



<p><strong>Caro Pier</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Wer braucht diese Brücke? Wie wäre es denn mit mal mit den dringenderen Dingen, wie zum Beispiel Instandhaltung von Straßen und Gehwegen&#8230;&#8220;</em></p>



<p><strong>Stefan Schenker</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Erstmal die Rheingaustrasse und die Gehwege sanieren, bevor mit so einem Schwachsinn angefangen wird.&#8220;</em></p>



<p>Diese Äußerungen dürften vor allem<strong> dem amtierenden CDU-Bürgermeister</strong> sauer aufstoßen. <strong>Christian Vogt</strong> hatte 2019, vor der letzten Bürgermeisterwahl,&nbsp; <strong>ein großes Versprechen</strong> abgegeben &#8211; Zitat: <em>&#8222;In Hofheim muss ein Anti-Schlaglochprogramm aufgesetzt werden, um die Straßenqualität zu verbessern. Bereits im ersten Jahr meiner Amtszeit werde ich ein Programm für die Erneuerung von Straßendecken starten.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Bereits im ersten Jahr meiner Amtszeit&#8220;</em>: Die Bürger <strong>glaubten</strong> dem Mann, <strong>wählten</strong> ihn zum Bürgermeister &#8211; und wurden <strong>enttäuscht</strong>: Die Straßenqualität hat sich seitdem <strong>nicht</strong> <strong>verbessert</strong>, sondern ist <strong>eher noch</strong> <strong>schlechter</strong> geworden. Das von Vogt versprochene&nbsp; Schlaglochprogramm gibt es <strong>bis heute nicht.</strong></p>



<p>Dabei ist der Mann<strong> seit sechs Jahren im Amt!</strong></p>



<p>Damals hatte er übrigens auch <strong>angekündigt</strong>: <em>&#8222;Ich möchte kontinuierlich Fahrradwege ausbauen.&#8220;</em> Auch das hat er nie umgesetzt. Hat er deshalb jetzt die Brückenpläne präsentiert? Um kurz vor der Bürgermeisterwahl <strong>die Radfahrern zu bezirzen</strong>? Weil er ihre Stimme haben will? </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="394" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg" alt="Schlagloch Bild2" class="wp-image-41648" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2-300x148.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2-768x378.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Große Worte: Als er 2019 Bürgermeister werden wollte, versprach Christian Vogt ein &#8222;Anti-Schlagloch-Programm für ganz Hofheim&#8220;. Hier ein Ausriss aus seinem damaligen Wahlkampf-Flyer. Nach der Wahl passierte: nichts.</figcaption></figure>
</div>


<p>Bei der <strong>Bürgermeisterwahl am 16. März</strong> will Vogt wiedergewählt werden, es gibt zwei Gegenkandidaten: Die Bürger für Hofheim schicken <strong>Wilhelm Schultze</strong> ins Rennen, für die SPD kandidiert <strong>Tobias Undeutsch</strong>.</p>



<p>Aber wird es <strong>besser</strong>, wenn es <strong>anders</strong> wird?</p>



<p><strong>Ylva Grundstein </strong>stellte auf Facebook <strong>diese Frage</strong><em>: &#8222;Weiß zufällig jemand, welche der Bürgermeister-Kandidaten dafür und welche dagegen sind?&#8220; </em>Und<em> </em><strong>Andy Winkle</strong>r wollte wissen:&nbsp; <em>&#8222;Kann mir jemand sagen, welche Partei spricht sich gegen dieses Projekt aus bzw. gibt es schon eine Interessengemeinschaft gegen dieses Vorhaben?&#8220;</em></p>



<p>Die Antwort wird die beiden kaum glücklich machen: <strong>Alle Stadtverordneten</strong> waren dafür. Im <strong>April 2022</strong> beschloss die Stadtverordnetenversammlung, eine <strong>&#8222;interfraktionelle Arbeitsgruppe&#8220; , </strong>einzurichten, die <strong>vertraulich</strong> das Thema <em>&#8222;Rad- und Fußgängerbrücken&nbsp;in Stahl-, Beton- und ggfs. Holzbauweise&#8220;</em> vorbereiten sollte.&nbsp;</p>



<p><strong>Belastbare Zahlen</strong>, wie viele Fußgänger und Radfahrer die Brücke nutzen würden, lagen und liegen nicht vor. Über <strong>Alternativen</strong> wurde bis heute nicht nachgedacht.</p>



<p>Trotzdem fiel die Entscheidung einstimmig: <strong>Alle Stadtverordneten waren für den Neubau einer Brücke.</strong></p>



<p>Ob es dabei bleibt?</p>



<p>Geben wir heute <strong>Manfred Becht</strong> das Schlusswort, er ist Redakteur bei der Lokalpresse und <strong>ein aufmerksamer Beobachter der Lokalpolitik.</strong> Er kommentierte <strong>die Kommentarflut zu unserem Bericht</strong> so:</p>



<p><em>&#8222;Spannend, wie sehr die Meinungen auseinander gehen. Die Parteien waren sich bisher ja allesamt einig, dass die Brücke gebaut werden soll. Bin gespannt, ob das so bleibt.&#8220;</em></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2025/02/14/bruecken-neubau2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leere Versprechungen im Rathaus? Hofheims Revierförster wirft hin</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 11:35:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Conrad Florian]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstein Ylva]]></category>
		<category><![CDATA[Hasel Klaus]]></category>
		<category><![CDATA[Klein Jeannette]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinekoenen Ulrike]]></category>
		<category><![CDATA[Kollmannsberger Karlheinz]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kruse Ingo]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Schönling Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=6973</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 3. Februar. Der Zustand des Stadtwaldes macht seit einiger Zeit allergrößte Sorgen – jetzt verliert Hofheim auch noch den Fachmann, der sich um die bedrohten Bäume gekümmert hat. Der Revierförster, der erst vor einem Jahr von der Stadtvertretung angestellt worden war, hat überraschend gekündigt. Die Gründe haben mit dem Wald nichts zu tun, sie sind vielmehr in der Personalpolitik des Rathauses zu suchen. –– Außerdem: Kreis informiert über das Impfzentrum. Backhaus führt digitalen Bon ein. Frischlinge im Wildpark nach einem Tag tot. Schwarzbach brodelt gewaltig. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor einem Jahr hat man ihn mit lauten Lobgesängen im Hofheimer Rathaus präsentiert: <strong>Karlheinz Kollmannsberger</strong> wurde Anfang 2020 von der Stadt Hofheim als neuer <strong>Revierförster</strong> eingestellt. Jetzt, nach nur einem Jahr, hat er hingeworfen, will nicht mehr: Er hat sich einen <strong>neuen Job</strong> gesucht und hier <strong>gekündigt</strong>. Von nicht eingehaltenen <strong>Versprechungen</strong> ist die Rede, sogar von <strong>Vertrauensverlust</strong>. Was ist passiert?</p>



<p>Dem heute 37-Jährigen bescheinigte Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (CDU) vor einem Jahr ausdrücklich <em>&#8222;Fachkompetenz, Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl&#8220;. </em>Der für den Stadtwald zuständige Stadtrat <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) freute sich, Kollmannsberger als neuen Angestellten in der Rathaus-Abteilung <strong>&#8222;Umwelt und Natur&#8220;</strong> aufnehmen zu können: <em>&#8222;Er kennt unseren Wald und seine Besonderheiten und hat mit seinem Fachwissen und seiner Umsicht bereits in den vergangenen Jahren überzeugt.“</em></p>



<p>Tatsächlich kannte man den Mann bestens und wusste um seine Qualitäten: Kollmannsberger war schließlich bereits seit 2016 im Auftrag von <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.hessen-forst.de/" target="_blank">HessenForst</a></strong> für den Hofheimer Wald zuständig. 2019 dann kam der Stadt die Idee, die Försterei nicht länger dem Land zu überlassen: Man wollte, so beschlossen es dann auch die Stadtverordneten, die Bewirtschaftung des <strong>1.456 Hektar großen Stadtwaldes</strong> selbst übernehmen. Kollmannsberger wurde von der Landesbehörde weggelockt – und zwar offenbar mit <strong>Zusagen</strong>, die &#8222;<em>dann nicht eingehalten wurden&#8220;,</em> wie <strong>Stadtveordnete</strong> dem HK-Newsletter berichten.</p>



<p>Hat man ihm versprochen, <strong>Beamter</strong> zu werden? Sollte er nach dem Wechsel <strong>mehr Geld</strong> verdienen? Es muss Gründe geben, warum ein vielgelobter Fachmann nach so kurzer Zeit hinwirft. Fakt ist auch: Kollmannsberger durfte zwar weiterhin die <strong>Försterei</strong> am Stadtwald als <strong>Dienstwohnung</strong> nutzen. Aber dann sei ihm auch noch die <strong>Monatsmiete</strong> von der Stadt erhöht worden, heißt es, um mehr als 300 Euro. Viel Geld für einen jungen Familienvater!</p>



<p>Wie konnte es soweit kommen? Warum ließen die <strong>Verantwortlichen</strong> im Rathaus den anerkannten <strong>Wald-Experten</strong> einfach ziehen? Entsprechende Anfragen wurde von der Stadt kurzangebunden abgewiesen: Zu Personalangelegenheiten nehme man keine Stellung, teilte Rathaussprecherin<strong> Iris Bernardelli</strong> mit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="339" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger-3.jpg" alt="Revierförster" class="wp-image-6989" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger-3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger-3-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Da freuten sie sich noch: Vor einem Jahr stellten Bürgermeister Vogt (CDU, re.) und Stadtrat Köppler (SPD, li.) den neuen Revierförster Karlheinz Kollmannsberger vor. (Fotos: Stadt Hofheim)</figcaption></figure></div>



<p>Das Vorgehen der Stadtverwaltung ist nur schwer nachzuvollziehen. Förster sind heutzutage <strong>gefragte Fachleute</strong>: In den nächsten fünf Jahren geht eine ganze Generation in den Ruhestand, Nachwuchs wird überall händeringend dringend gesucht. Dazu kommen seit Jahren die hinlänglich bekannten großen Waldprobleme wie <strong>Klimawandel</strong> und <strong>Rekord-Trockenheit</strong>: Überall werden deshalb die zuständigen Stellen personell verstärkt.</p>



<p>Der <strong>Hofheimer Wald leidet</strong> seit Jahren massiv. Massenhaft mussten Bäume, vor allem Fichten, bereits gefällt werden. Beim letzten <strong>Fastnachtsumzug</strong> traten Hofheims Magistratsmitglieder als <strong>verkleidete</strong> <strong>Bäume</strong> auf, um auf das drängende Problem hinzuweisen. Im Herbst letzten Jahres nannten Vogt wie auch Köppler den Zustand des Stadtwaldes &#8222;<em><strong>dramatisch</strong></em>&#8222;.</p>



<p>Vergangene Woche wurde auch noch ein weiteres <strong>Wald-Problem</strong> bekannt, wobei Fachleute sagen, dass es in diesem Ausmaß ein <strong>&#8222;typisches Hofheim-Problem&#8220;</strong> sei: Auf Betreiben einflussreicher <strong>Ortslandwirte</strong> und <strong>Jagdgenossenschaften</strong> hat sich das Rehwild im Stadtwald viel zu stark vermehren können. Das gefällt zwar den <strong>Jägern</strong>, macht es doch ihre Jagden weniger aufwendig; und es freut auch die <strong>Landwirte</strong>, die über die Jagdgenossenschaften von den Pachteinnahmen profitieren. Allerdings: Die Rehe fressen alle Jungpflanzen auf, und dafür ist dann wieder die Stadt zuständig, also auch wir <strong>Steuerzahler</strong> .</p>



<p><em>&#8222;Die Menge an Rehwild, die heute im Stadtwald anzutreffen ist, hält keine Vegetation lange aus&#8220;</em>, heißt es. Zwei Zahlen machen die Bedrohung des Baumbestandes schnell greifbar: Normalerweise sind in einem gesunden Wald rund <strong>25</strong> Baumarten zu finden, sagen die Fachleute. Im Hofheimer Stadtwald aber soll es nur noch <strong>fünf</strong> geben. Neuanpflanzungen wurden versucht – vergebens, viele Jungpflanzen wurden allzu schnell weggefressen. Erst jetzt, da die Kosten aus dem Ruder laufen und die <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/29/mieterschutzrechte-ausschuss-soll-klaeren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Aberkennung</a></strong> des Gütesiegels für nachhaltige Waldbewirtschaftung droht, geht die Stadt das Problem an.</p>



<p>Die <strong>Not des Waldes</strong> ist also groß. Im<strong> Rathaus</strong> aber wurde der zuständige Experte immer wieder hingehalten, wenn er an die <strong>Versprechungen</strong> erinnerte. Glaubte man, das Thema <strong>aussitzen</strong> zu können? Ein folgenschwerer Irrtum: Kollmannsberger wollte sich offenbar nicht länger hinhalten lassen. Er kündigte.</p>



<p>Der Mann hat bereits einen neuen Job. Er zieht demnächst mit Frau und kleiner Tochter in den Süden: Im schönen <strong>Schwarzwald</strong>, so hört man, freue man sich schon sehr auf den ausgewiesenen Wald-Fachmann.</p>



<p>Die <strong>Stadt Hofheim</strong> hingegen muss jetzt zusehen, dass sie schnellstens <strong>Ersatz</strong> findet. Die Zeit drängt: Kollmannsberger kündigte zu Ende <strong>März</strong>, und er ist, ließ ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung verlauten, vermutlich wegen <strong>Urlaubsansprüchen</strong> und <strong>Überstunden</strong> schon in vier bis sechs Wochen weg.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">14 Infizierte: Corona-Schub in Hofheim</h1>



<p>Die Entwicklung der <strong>Corona-Zahlen</strong> im Kreisgebiet ist heute insgesamt recht <strong>unspektakulär</strong>: Der <strong>Inzidenzwert</strong> liegt weiter erfreulich niedrig bei <strong>67</strong>. Es gibt keine weiteren Toten. Zwar wurden <strong>30 Neuinfizierte</strong> gemeldet, aber insgesamt sank die Zahl der aktuell an Covid-19 Erkrankten auf 322 (-3).</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> gibt es allerdings mit <strong>14 Neuinfizierten</strong> einen kleinen &#8222;Schub&#8220;, aktuell sind 70 Erkrankte in der Stadt gemeldet. In Kriftel sind unverändert <strong>11 Infizierte</strong> registriert.</p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Cyriax: Ein Beispiel guter Zusammenarbeit&#8230;</h2>



<p>Recht <strong>subtile Kritik</strong> an den Corona-Maßnahmen übergeordneter Behörden ließ Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> in seinem <strong>Corona-Tagebuch </strong>auf <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> bereits mehrfach durchblicken. Heute zum Beispiel schreibt er von einem <em>&#8222;Beispiel guter Zusammenarbeit in unserem Land&#8220;</em>, er meint es wohl eher ironisch:</p>



<p><em>&#8222;Irgendwann im Jahr 1 der Pandemie&#8220;</em> hätten Bund und Länder <strong>Laptos für Lehrer </strong>versprochen, wollten 500 Millionen investieren. <em>&#8222;Nachdem lange nichts von diesem lobenswerten Projekt zu hören war&#8220;</em>, sei kürzlich eine Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet worden –&nbsp;und die Aufgabe landet bei den kommunalen Schulträgern. Die hätten die <em>„zügige Bereitstellung der Endgeräte sicherzustellen.“</em> Cyriax: <em>&#8222;Frage mich nur, warum das Land Hessen die Bestellung für seine Beschäftigen nicht der Einfachheit halber selbst organisiert? Immerhin wissen nur sie exakt, wieviele Lehrerinnen und Lehrer für das Land Hessen in einer Region arbeiten&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Und noch einen zweites<strong> Ärger-Thema</strong> spricht der Landrat offen an: Auch das zweite <strong>Anmeldeverfahren</strong> für die Vergabe von Corona-Impfterminen für <strong>Senioren über 80 Jahre </strong>verläuft offenbar nicht reibungslos. <em>&#8222;Die Internetseite für die Terminbuchung ließ sich am Morgen nicht öffnen. Mitarbeiter der Telefon-Hotline sprachen von technischen Problemen, es konnten zeitweise keine Termine vergeben werden. Also: leider nichts neues.&#8220;</em></p>



<p>Dafür sei die Plattformen jetzt dauerhaft geöffnet, weshalb mit einigem zeitlichen Versatz jeder Impfberechtigte die Termine ergattern könne. <em>&#8222;Ich wünsche weiter Glück und Erfolg und bedaure, dass für die Seniorinnen und Senioren keine besser geeigneten Terminangebote gemacht werden.&#8220;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">So funktioniert das Impfzentrum in  Hattersheim</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Impfzentrum-Hattersheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="392" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Impfzentrum-Hattersheim.jpg" alt="20210203 Impfzentrum Hattersheim" class="wp-image-7009" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Impfzentrum-Hattersheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Impfzentrum-Hattersheim-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zufahrt zum Impfzentrum am Kastengrund in Hattersheim ist bereits ausgeschildert.</figcaption></figure></div>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax </strong>und Kreisbeigeordnete <strong>Madlen Overdick</strong> haben ein mehrseitiges <a aria-label="Merkblatt (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/MerkblattImpfzentrum.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Merkblatt</a> und eine <a aria-label="Frage-Antwort-Liste (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Impfzentrum-9337.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Frage-Antwort-Liste</a> vorgestellt, mit denen im Internet umfassend über den Ablauf eines Corona-Impftermins in Hattersheim informiert wird. Die <strong>Impfanmeldungen</strong> laufen über das <strong>Land Hessen</strong>, das auch die <strong>Termine</strong> vergibt. Die Betroffenen werden dann vom Land <strong>persönlich</strong> in einem Brief eingeladen. Der Kreis liefert mit seinem <strong>Merkblatt</strong> und der <strong>Frage-Antwort-Liste</strong> praxisorientierte Zusatzinformationen, unter anderem zur Anfahrt, zum Ablauf des Impftermins, und zur Frage, was man zur Impfung mitbringen muss.</p>



<p>Bis das <strong>Impfzentrum in Hattersheim</strong> richtig zum Einsatz kommt, wird es allerdings noch etwas dauern: &nbsp;Nach derzeitigem Stand sind zunächst täglich rund <strong>100 Impfungen</strong> möglich; ausgelegt ist das Impfzentrum für <strong>1200 Impfungen</strong>, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Weitere Informationen <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Informationen-zum-Corona-Impftermin-9366.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Autoreifen in Tiefgarage zerstochen</strong></p>



<p>Die Besitzer zweier Fahrzeuge mussten am Dienstag feststellen, dass <strong>mehrere Reifen </strong>ihrer Fahrzeuge vorsätzlich beschädigt worden waren. Die Autos standen in einer Tiefgarage in der <strong>Gleiwitzer Straße </strong>in Hofheim. Der Schaden beläuft sich auf einige Hundert Euro.</p>



<p><strong>Verkehrskontrolle: Polizei fand nicht viel</strong></p>



<p>Beamte aus dem gesamten Main-Taunus-Kreis haben in der vergangenen Nacht in <strong>Kriftel</strong> eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Zwischen 23.15 und 1.30 Uhr positionierten sich die Polizisten aus Eschborn, Flörsheim, Hofheim und Kelkheim an der <strong>Hattersheimer Straße</strong> und überprüften etwa zwei Dutzend Fahrzeuge sowie deren Nutzer. Laut Polizeimeldung wurden <em>&#8222;erfreulicherweise nur wenige Verstöße&#8220;</em> festgestellt: <strong>Fahrzeugleuchten</strong> waren defekt,  Warndreieck, <strong>Verbandskasten</strong> und Warnweste fehlten. In einem Wagen waren <strong>drei Personen </strong>aus unterschiedlichen Haushalten unterwegs, so dass entsprechende <strong>Ordnungswidrigkeitsverfahren</strong> eingeleitet wurden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Backhaus führt den digitalen Bon ein</h1>



<p>Ein interessantes Projekt stellt das <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://heislitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Backhaus Heislitz</a></strong> in Kriftel auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/backhausheislitz/photos/a.121969354614696/2263873210424289/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> vor: Die Kassen werden derzeit auf den <strong>&#8222;digitalen Kassenbon&#8220;</strong> umgestellt. Geht so: Kunden können mit dem <strong>Smartphone</strong> ihren Kassenbon abscannen (alternativ können sie ihn nazürlich auch wie bisher <strong>ausdrucken</strong> lassen). Der erste Kommentar kommt von <strong>Anna Schwabe</strong> von <a aria-label="Annas Tee &amp; Geschenke-Shop (opens in a new tab)" href="https://www.tee-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Annas Tee &amp; Geschenke-Shop</a> Hofheim: &#8222;Super, da sind wir auch gerade dran.</p>



<p>Auch sonst viel Zustimmung:&nbsp;</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/thosch73?comment_id=Y29tbWVudDoyMjYzODg5NTQwNDIyNjU2XzIyNjQ0MjQyMjcwMzU4NTQ%3D&amp;__cft__%5B0%5D=AZUD8gQCOeTa8A1z_mIyAlG7dIKMm6Uk9Kg_aqPXb1XlBZ3xPgEjiFiexM-5IL3MVFuKyjLW9I05b0pbgNnC2WLOyZ6DHrE26WXSC1IhasXAvaH-6Qn7kYtzDDwt9JI5EZGYQVOz5qkI7jC3sjGtXqwO&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Thomas Schönling</a></strong>: &#8222;Meine Meinung dazu ist ganz klar: ich möchte keine Papierverschwendung durch Zwangsbons (Schwachsinn). Jeder sollte selbst entscheiden, ob er einen Bon möchte und braucht.&#8220;</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/ingo.kruse.148?comment_id=Y29tbWVudDoyMjYzODg5NTQwNDIyNjU2XzIyNjQ0NDgxNzM3MDAxMjY%3D&amp;__cft__%5B0%5D=AZUD8gQCOeTa8A1z_mIyAlG7dIKMm6Uk9Kg_aqPXb1XlBZ3xPgEjiFiexM-5IL3MVFuKyjLW9I05b0pbgNnC2WLOyZ6DHrE26WXSC1IhasXAvaH-6Qn7kYtzDDwt9JI5EZGYQVOz5qkI7jC3sjGtXqwO&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Ingo Kruse</a></strong>: &#8222;Beim Bäcker benötige ich keinen Beleg.&#8220;</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/klaus.hasel?comment_id=Y29tbWVudDoyMjYzODg5NTQwNDIyNjU2XzIyNjQ0MTkzMzAzNjk2Nzc%3D&amp;__cft__%5B0%5D=AZUD8gQCOeTa8A1z_mIyAlG7dIKMm6Uk9Kg_aqPXb1XlBZ3xPgEjiFiexM-5IL3MVFuKyjLW9I05b0pbgNnC2WLOyZ6DHrE26WXSC1IhasXAvaH-6Qn7kYtzDDwt9JI5EZGYQVOz5qkI7jC3sjGtXqwO&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Klaus Hasel</a></strong>: &#8222;Ein Lichtblick aus dem Verwaltungss-Wahn! Sehr gut!&#8220;</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/jeanette.klein1?comment_id=Y29tbWVudDoyMjYzODg5NTQwNDIyNjU2XzIyNjQ0MzcxNDAzNjc4OTY%3D&amp;__cft__%5B0%5D=AZUD8gQCOeTa8A1z_mIyAlG7dIKMm6Uk9Kg_aqPXb1XlBZ3xPgEjiFiexM-5IL3MVFuKyjLW9I05b0pbgNnC2WLOyZ6DHrE26WXSC1IhasXAvaH-6Qn7kYtzDDwt9JI5EZGYQVOz5qkI7jC3sjGtXqwO&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Jeanette Klein</a></strong>: &#8222;Sehr gut&nbsp;&#8222;</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/ylva.grundstein?comment_id=Y29tbWVudDoyMjYzODg5NTQwNDIyNjU2XzIyNjQ0MjcyNTAzNjg4ODU%3D&amp;__cft__%5B0%5D=AZUD8gQCOeTa8A1z_mIyAlG7dIKMm6Uk9Kg_aqPXb1XlBZ3xPgEjiFiexM-5IL3MVFuKyjLW9I05b0pbgNnC2WLOyZ6DHrE26WXSC1IhasXAvaH-6Qn7kYtzDDwt9JI5EZGYQVOz5qkI7jC3sjGtXqwO&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Ylva Grundstein</a></strong>: &#8222;Klasse!&#8220;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video: Schwarzbach wird zum brodelnden Strom</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://youtu.be/NAurus6bqyY" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Schwarzbach.jpg" alt="20210203 Schwarzbach" class="wp-image-7044" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Schwarzbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Schwarzbach-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Trotz tagelangen <strong>Dauerregens</strong>: Von Hochwasser sind wir bisher verschont geblieben. Doch das Wasser im Schwarzbach hat inzwischen eine beachtliche Höhe erreicht, der Fluß – normalerweise ein kleines Bächlein – schiebt sich <strong>braun und breit durch Hofheim und Kriftel</strong>. An einigen Stellen ist zu sehen, wie hoch die Fließgeschwindigkeit ist: Oben zum Beispiel –  Ortsausgang Richtung Lorsbach, in Höhe des Reitvereins: Da brodelt und zischen die <strong>Wassermassen</strong> ganz gewaltig.&nbsp;Oder unten – der Bachlauf mitten in Hofheim, ganz in der Nähe des Bahnhofs.</p>



<p>Wenn Sie den Schwarzbach brodeln sehen wollen, klicken Sie hier oder <a href="https://youtu.be/NAurus6bqyY" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> oder <a href="https://youtu.be/Vn5SLVln840" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> auf eines der Bilder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://youtu.be/Vn5SLVln840" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="350" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Schwarzbach-2.jpg" alt="20210203 Schwarzbach 2" class="wp-image-7066" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Schwarzbach-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Schwarzbach-2-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mini-Wildschweinchen leben nicht mehr</h1>



<p>Sie hatten nur wenige Stunden Spaß an ihrem Leben: Die <strong>Frischlinge</strong> im Wildpark sind tot, teilt <strong>Tanja Lindenthal</strong> mit, deren Fotos von den Mini-Schweinchen uns <a aria-label="gestern (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/02/einrichtungs-boutique-kommt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gestern</a> noch so gut gefallen haben. Wie das in der Tierwelt so passiert, es ist nicht unnatürlich: Die Tochterbache hatte die Frischlinge zur Welt gebracht, und vermutlich hat die Leitbache das nicht akzeptiert. </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert </h1>



<p>Personalausfall? Technikprobleme? Keine Lust? Das <strong>Kreisblatt</strong> hat seinen Hofheimer Lesern heute nicht viel Neues zu bieten:<em> &#8222;Rehe verbeißen junge Bäume&#8220;</em> lautet die große Geschichte auf der ersten Lokalseite – darüber war bereits im <a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/29/mieterschutzrechte-ausschuss-soll-klaeren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter</a> und dann auch in der <a aria-label="Frankfurter Rundschau (opens in a new tab)" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/zu-viele-rehe-im-hofheimer-stadtwald-90184233.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Frankfurter Rundschau</a> zu lesen. Zwei weitere Berichte hat das Landratsamt geschrieben: Es sind die Pressemitteilungen der Behörde, dass der Kreis die Betreuung in der Marxheimer und Lorsbacher Schule übernimmt (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Qualitat-zum-Wohl-der-Kinder-9335.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>) und dass Bundeswehrsoldaten zum Corona-Einsatz in Altenheimen eingetroffen sind (hier).</p>



<p>Für Krifteler Leser hat <strong>Ulrike Kleinekoenen</strong> eine interessante Diskussion im Planungsausschuss aufgeschrieben: FDP-Fraktionsvorsitzender <strong>Florian Conrad</strong> vertrat die Ansicht, dass man <strong>Raser</strong> nicht bestrafen solle, sondern stattdessen besser regelkonformes Verhalten belohnen solle. Er wünschte sich eine Anlage, die einen <strong>grünen Smiley</strong> zeigt, wenn sich ein Autofahrer an die vorgeschriebe Geschwindigkeit hält. Die <strong>CDU-Mehrheit </strong>zeigte sich von <strong>Soft-Erziehung</strong> nicht überzeugt: Antrag abgelehnt.</p>



<p>Dafür unterstützten die Christdemokraten – was angeblich eine <strong>Seltenheit in Kriftel</strong> ist – den Antrag von <strong>SPD</strong> und <strong>FDP</strong>, dass die Verwaltung Standorte für neue <strong>Ladestationen</strong> prüfen soll. Die Infrastruktur für die <strong>E-Mobilität</strong> solle in der Gemeinde ausgebaut werden. Und gegen Dauerparker an den bereits vorhandenen Ladestationen soll eine Parkscheibenregelung helfen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bastelsets und Quatschtelefon für Kinder</h2>



<p>Die Betreuung an der <strong>Heiligenstockschule</strong> reaktiviert ihre <strong>Betreuung „To Go“</strong>. Während des ersten Corona-Lockdowns waren bis zu <strong>200 Bastelsets</strong> pro Woche an Schüler verteilt worden. Jetzt können wieder wöchentlich Kreativ-Sets abgeholt werden. Außerdem wurde ein „<strong>Quatschtelefon</strong>“ eingerichtet: Täglich können Schüler zwischen 13.30 und 16 Uhr dort anrufen, mit ihren Betreuern einfach mal„quatschen“, sich vielleicht bei Schulaufgaben helfen lassen oder erzählen, was sie derzeit bewegt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Online-Infos zum Beruflichen Gymnasium</h2>



<p>Die <strong>Brühlwiesenschule</strong> bietet für das Berufliche Gymnasium einen <strong>Online-Informationsabend </strong>an. Er findet am 8. Februar um 17 Uhr statt. Anmeldung per E-Mail ist notwendig. Mehr <a href="https://bws-hofheim.de/bws-goes-online/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corona-Leugner in Hofheim: Ohne Masken – dafür mit Polizeischutz</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 11:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bender Dietrich]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstein Ylva]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Koeth Christine]]></category>
		<category><![CDATA[Kolar Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Mouvée Lara]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Sander Dr. Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Schehler Tina]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerdtfeger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Seelbach Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Soucek Stefanie]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner Elli]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=5253</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 18. Januar. Es war schon dunkel, und es war auch etwas gespenstisch heute Abend in Hofheims Innenstadt. 50, vielleicht auch 60 Menschen zogen durch die Altstadt. Sie trugen Kerzen in den Händen – und keine Masken. Dafür wurden sie beschützt von der Polizei: Die Corona-Leugner lassen nicht locker, wollen weiter demonstrieren - unter anderem gegen die Impfung. Ironie der Geschichte: Das MTK-Impfzentrum ist zwar fertig,. Aber es gibt keinen Impfstoff. Alles steht erstmal still. –– Außerdem: In Kriftel gibt's Ärger mit Paketen, die keiner bestellt hat. Hahn Flecko aus Marxheim ist happy. Kreisblatt berichtet über Schlafmützigkeit im Rathaus. Künstler klagen über gekappte Wäscheleine. Ein Video von zwei verrückten Jungs. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war eine gespenstische Veranstaltung, die an diesem Montagabend um 19 Uhr in Hofheims Stadtmitte begann: 50 bis 60 Menschen waren in der Dunkelheit auf dem Untertorplatz zusammengekommen. Einige hatten Kerzen in der Hand, eine ältere Dame hielt sich an ihrem Rollator fest, einige Kinder sprangen umher.</p>



<p>Ein Fahrzeug der Polizei und ein Wagen der Ordnungspolizei parkten direkt daneben.</p>



<p>Es handelte sich um eine Veranstaltung der <strong>Hofheimer Corona-Leugner</strong>. Katja, eine Frau mittleren Alters, stellte sich als Organisatorin der Demo vor. Ihren Nachnamen wollte sie nicht nennen, auch nicht ihren Beruf: &#8222;Ich will meinen Job nicht verlieren.&#8220; Sie sagte, sie habe vor einigen Wochen erstmals eine solche Veranstaltung gemacht, &#8222;da war ich noch allein mit zwei, drei Freundinnen&#8220;. Mit der Zeit seien immer mehr gekommen, inzwischen melde sie jede Demo im Rathaus an, &#8222;alles ganz ordnungsgemäß&#8220;. Sie seien &#8222;Freiheitsboten&#8220;, und ganz unterschiedlichen Motive würde die Menschen zu diesen Versammlungen treiben: Einige hätten Angst um den Job. Andere akzeptierten die &#8222;völlig überzogenen Maßnahmen&#8220; nicht. Sie schaut sich um: &#8222;Und hier sind wohl alle gegen die Impfung, also mindestens 99 Prozent.&#8220;</p>



<p>Nur wenige Minuten blieben sie an diesem Abend am Untertor zusammen, dann zogen sie los. In kleinen Grüppchen über den Parkplatz, rechts ab in die Hauptstraße – eine lange dunkle Prozession in dunkler Innenstadt. Es ging weiter durch die Burgstraße, bis zum Kellereigebäude, von dort aus wieder Richtung Untertor.</p>



<p>Vornweg Katja, eine Kerze in der Hand. Es wird geredet, es wird gelacht. Mit Abstand zueinander? Erkennbar nein, und gegen Ende der Demo sind die meisten eng beieinander. Mundschutz? Nein, kein einziger.</p>



<p>Ganz hinten sichert das Polizeifahrzeugr mit eingeschalteten Warnblinkern den Marsch der Hofheimer Corona-Leugner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg" alt="Corona-leugner" class="wp-image-5297" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Am Untertor: Katja (Mitte) hatte die Demo angemeldet.</figcaption></figure></div>



<p>Gruppierungen der &#8222;Freiheitsboten&#8220; existieren in etlichen Städten Deutschlands. Ursprünglich waren sie vom umstrittenen Arzt Bodo Schiffmann, der als eine der Führungsfiguren der deutschen Corona-Leugner-Szene gilt, ins Leben gerufen worden. Inzwischen werden ihnen Verbindungen in ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Meinungsmachern und Anwälten nachgesagt, auch eine Nähe zur Querdenken-Szene und in Kreise, in denen teilweise Verschwörungsmythen verbreitet werden.</p>



<p>&#8222;Die Verbreitung von Desinformation mag keine Straftat sein.&nbsp;Aber sie kann Gesellschaften&nbsp;spalten, Angst und Hetze verbreiten und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten&#8220;, schreiben die Faktenchecker der <a href="https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/12/18/flyer-maschinerie-corona-gegner-freiheitsboten-desinformation/" target="_blank" aria-label="Recherche-Gesellschaft Correctiv, (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Recherche-Gesellschaft Correctiv,</a> die den Hintergrund der &#8222;Freiheitsboten&#8220; intensiv ausgeleuchtet haben. Dabei agierten Corona-Leugner durchaus konspirativ: Sie organisieren sich über &#8222;Telegram&#8220;, einem sozialen Netzwerk, das anders als Facebook, Whatsapp oder Twitter bislang nichts gegen Desinformation unternimmt.&nbsp;</p>



<p>Auf dem Untertorplatz sagte Katja an diesem Abend, alle Informationen über die Hofheimer Freiheitsboten könne man auf einer Webseite im Internet nachlesen. Den Namen der Seite will sie allerdings nicht verraten. Die Google-Suche zeigte später kein Ergebnis – außer Seiten, die lediglich auf die Telegram-Gruppe der &#8222;Hofheimer Freiheitsboten&#8220; verweisen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona in MTK: Die Zahlen gehen zurück – etwas</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg" alt="Heute ist Montag, der 18. Januar. Es war dunkel, und es war auch etwas gespenstisch. 50, vielleicht auch 60 Menschen zogen am Abend durch Hofheims Innenstadt. Einige mit Kerzen in der Hand – alle ohne Masken. Dafür geschützt von der Polizei. Die Corona-Leugner lassen nicht locker: Woche für Woche treffen sie sich am Untertor und demonstrieren – unter anderem gegen die Impfung. Ironie der Geschichte: Das Impfzentrum des Kreises ist fix und fertig, aber es gibt noch immer keinen Impfstoff. Außerdem: In Kriftel gibt's wieder Ärger mit Paketen, die keiner bestellt hat. " class="wp-image-5305" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Corona-Infizierten in den einzelnen Orten des Landkreises (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



<p>Im <strong>Impfzentrum in Hattersheim</strong> hatte es am Wochenende eine Übung gegeben. DRK und ASB, die für die Durchführung der Impfungen engagiert wurden, probten den &#8222;Ernstfall&#8220;. Es klappte angeblich alles. &#8222;Ich konnte mich davon überzeugen, dass alles reibungslos und gut funktionierte. Herzlichen Dank an alle Beteiligte, die daran mitwirkten&#8220;, schreibt Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> in seinem <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a> auf Facebook.</p>



<p>Aber sich dort impfen lassen? Das geht noch nicht! Und keiner kann sagen, wann es losgeht.</p>



<p>Bisher haben im ganzen Main-Taunus-Kreis erst 1.923 Personen eine Impfung erhalten. Das sind nicht mal ein Prozent der Menschen, die im Kreisgebiet leben.</p>



<p>In einer Altenpflegeeinrichtung wurde am Wochenende die Zweitimpfung gegeben. Danach musste die Arbeit wieder eingestellt werden: &#8222;Heute wird es mangels Impfstoffs keine Impfungen geben&#8220;, heißt es lapidar in einer Mitteilung des Landratsamtes.</p>



<p>Dafür gibt es Nachrichten, die uns vielleicht ein wenig beruhigter stimmen können: Die aktuellen Corona-Zahlen deuten auf eine leichte Entspannung hin. Die <strong>7-Tage-Inzidenz</strong> im Main-Taunus-Kreis sinkt wieder etwas und beträgt 105 (Hessen: 129).&nbsp;</p>



<p>In den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises </strong>liegen aktuell 25 Patienten mit Covid-19, acht von ihnen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Anfang Januar waren es noch 48 Patienten.</p>



<p>In den <strong>Alteneinrichtungen</strong> sind „nur“ noch 35 Bewohner und 15 Beschäftigte infiziert. In der Dorea Familie Hattersheim wurden übers Wochenende ein Bewohner und eine Pflegekraft als infiziert gemeldet. In Eppstein wurden in der Seniorenresidenz Main-Taunus-Kreis zwei Pflegekräfte als infiziert gemeldet. Cyriax: &#8222;Vor einer Woche hatten wir fast drei Mal so hohe Fallzahlen in den Einrichtungen.&#8220;</p>



<p>Ein 72-Jähriger aus Liederbach verstarb mit Corona: Damit wurde übers Wochenende &#8222;nur&#8220; ein neuer Todesfall gemeldet. Diese Angabe ist allerdings wie alle anderen Montags-Zahlen nur mit großer Vorsicht zu betrachten: Die Zahlen zum Wochenbeginn sind in der Regel &#8222;geschönt&#8220;, weil nicht alle Daten vom Wochenende vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg" alt="20210118 corona2" class="wp-image-5306" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den MTK-Kommunen. Schwalbach liegt immer noch über 200. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Ärger mit Paketen, die nie bestellt wurden</h1>



<p><strong>Christine Koeth</strong>&nbsp;macht auf in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> auf ein großes Ärgernis aufmerksam: <em>&#8222;Aktuell bekomme ich Pakete mit hochwertiger Ware auf meine Rechnung geschickt, die ich nie bestellt habe. Der Sinn dahinter ist, dass die Betrüger versuchen, die Pakete vor der Zustellung beim Paketboten abzugreifen. Ist hier im Umkreis noch jemand betroffen?&#8220;</em></p>



<p>Die Empörung in der Facebook-Gruppe ist verständlicherweise groß. Ylva Grundstein kommentierte: <em>&#8222;Wir waren letztes Jahr betroffen. Das nennt sich Warenkreditbetrug und war in Kriftel damals sehr verbreitet gewesen (mehrere hundert Fälle im Laufe von 2 Wochen, laut Polizei damals). Wichtig ist, dass man umgehend die Polizei informiert. Diese kommt dann, kümmert sich um die Pakete und nimmt die Anzeige auf.&#8220;</em></p>



<p>Sie hat Recht! Die <strong>Betrugsmasche</strong> grassiert seit ein paar Jahren, die Fälle haben stetig zugenommen. Im Mai 2019 berichtete die Polizei von Vorkommnissen in Kriftel und bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach den Tätern:</p>



<p>Es gab damals rund 30 <strong>Ermittlungsverfahren</strong>, der <strong>Gesamtschaden</strong> lag bei mindestens 5.000 Euro. Die Polizei: <em>&#8222;Die Vorgehensweise bei diesen Taten war immer sehr ähnlich: Es wurden Pakete auf einen fiktiven Namen mit einer Anschrift im Krifteler Wohngebiet bestellt und im Rahmen des im Vorfeld bekannten Zustellungstermins an der Adresse abgegriffen.&#8220;</em> Zeugen hatten damals aufgerissene und leere Pakete im Bereich des Schwarzbaches und auf dem Hattersheimer Weg in Kriftel gefunden. Auch wurden zwei Männer beobachtet, die auf dem Spielplatz &#8222;An der Landwehr 114&#8220; Pakete öffneten.</p>



<p>Monate später meldete die Polizei in einem ähnlichen Fall einen <strong>Fahndungserfolg</strong>: Ein 38-jähriger Frankfurter hatte im Internet unter falschem Namen Smartphones im Wert von einigen tausend Euro bestellt und diese an eine Adresse in Hattersheim schicken lassen. An der Lieferanschrift nahm er die Pakete vor dem Eingang eines Mehrfamilienhauses entgegen, wobei er einen gefälschten Ausweis vorlegte. Irgendwann schöpfte der Paketbote <strong>Verdacht</strong> und informierte vorab die Polizei in Hofheim. Daraufhin konnten Polizeibeamte den 38-Jährigen <strong>auf frischer Tat festnehmen</strong>.</p>



<p>Vor einem Jahr veröffentliche <strong>Tina Schehler</strong> auf der Homepage der Gemeinde den Bericht &#8222;<a aria-label="Betrug per Identitätsklau (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/pressearchiv/betrug-per-identitaetsklau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Betrug per Identitätsklau</a>&#8222;: Senioren hatten jede Menge Rechnungen von online bestellten Kleidungsstücken und Schuhen bekommen. Dabei hatten sie die Waren weder bestellt noch geliefert bekommen. Insgesamt handelte es sich um eine Summe von mehreren hundert Euro.</p>



<p>Der Rat von <strong>Ylva Grundstein </strong>auf Facebook sollte unbedingt beherzigt werden:<em> &#8222;Bitte niemals Pakete annehmen, die man nicht bestellt hat. Und falls man doch betroffen sein sollte (indem man ein nicht-bestelltes Paket geliefert bekommen hat oder eine unbegründete Mahnung erhält): umgehend die Polizei verständigen!&#8220;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Dieb wollte Elektroschrott klauen</strong></p>



<p>Ohne um Erlaubnis zu fragen hat sich ein Mann am Elektromüll eines Marktes an der Straße Am Wandersmann in Hofheim bedienen wollen. Doch auch vermeintlicher Müll ist eine <strong>fremde Sache</strong>: Wer die mitnehmen will, sollte vorher die <strong>Eigentumsverhältnisse</strong> klären. Dies tat der 34-jährige Wiesbadener nicht und lud mehrere <strong>defekte Elektrogeräte </strong>in seinen Transporter, was allerdings das Wachunternehmen des Marktes bemerkte. Das Unternehmen hat zur Entsorgung der Gegenstände einen Vertrag mit einer speziellen Firma, die die im Schrott enthaltene Rohstoffe ausbaut und die Edelmetalle verwertet. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Verdacht des <strong>Diebstahls</strong> und <strong>Hausfriedensbruchs</strong> eingeleitet.</p>



<p><strong>Auto vorm Einkaufsmarkt zerkratzt</strong></p>



<p>Nach einem Besuch in einem <strong>Einkaufsmarkt in Kriftel</strong> stellte die Halterin einer schwarzen Mercedes A-Klasse <strong>Kratzer</strong> an ihrem Fahrzeug fest. Der Sachschaden wird mit 150 Euro beziffert. Die Polizeistation Hofheim nimmt Hinweise auf den Täter unter Tel. 06192 20790 entgegen.</p>



<p><strong>Baum kippte um – Bahnhof gesperrt</strong></p>



<p>Wegen eines umgestürzten Baumes mussten am Samstag der<strong> Bahnhof Hofheim</strong> und die <strong>Bahnstrecke Richtung Lorsbach</strong> gesperrt werden. Der Baum war mittags in die Oberleitung gestürzt und hatte dabei Feuer gefangen. De Feuerwehr Hofheim löschte; erst nach Beendigung der notwendigen Reparatur der Oberleitung konnte die Sperrung des Bahnhofs und der Strecke zwischen Hofheim und Lorsbach wieder aufgehoben werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video des Tages</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MZE1-4TTK6Q" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach.jpg" alt="20210118 Schwarzbach" class="wp-image-5262" width="640" height="359" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mit dem Kajak den Schwarzbach bezwungen</h2>



<p>Wie verrückt ist das denn! Zwei junge Männer – sie heißen <strong>Jonas</strong> und <strong>Kevin</strong>, nennen sich<strong> JK lives</strong> – sind mit ihren Kajaks auf dem <strong>Schwarzbach</strong> von Eppstein bis nach Hofheim gefahren, bei Hochwasser, durch wilde Strudel und unter umgestürzten Bäumen hindurch&#8230; Das Video ist auf <a aria-label="Youtube (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=MZE1-4TTK6Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube</a> zu sehen: Kalt war&#8217;s und streckenweise auch ganz schön ruppig, die Jungs wollen es aber noch einmal wagen: &#8222;Es wird noch einen zweiten Teil geben&#8220;, versprechen sie, nachdem sie in Hofheim gestrandet waren. Okriftel heißt das Ziel, da mündet der Schwarzbach in den Main.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mülldeponie: So teuer waren die Ex-Geschäftsführer</h1>



<p>Die <strong>SPD im Main-Taunus-Kreis</strong> hatte eine Anfrage an die Kreisverwaltung zu den Kosten der Mülldeponie in Flörsheim-Wicker gestellt. Jetzt hat die Partei die Antwort ins Internet gestellt – zusammengefasst: 1,5 Million Euro kosteten die drei Geschäftsführer, die zeitweise gleichzeitig seit 2017 tätig waren und jetzt allesamt nicht mehr für die RMD tätig sind. Dazu kommen 173.000 Euro Kosten für Rechtsstreite und eine Abfindungssumme für den ehemaligen Geschäftsführer Töpfer, deren beträchtliche Höhe öffentlich nicht genannt werden darf.&nbsp;Die ganze Antwort steht <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.spd-fraktion-mtk.de/2021/01/06/beantwortung-spd-anfrage-belastungen-der-rmd-aus-rechtsstreiten-und-der-gescheiterten-deponieerweiterung-ka-2020-369-18-wp/?fbclid=IwAR0_ygY9lULUDEzd8M3Pa2pP-0pH1jRrzgDZiSycwv5lkdnr5wPaXeZYH3Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hahn Flecko happy: Es darf weiter gekräht werden!</h1>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="591" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg" alt="20210118 Flecko" class="wp-image-5275" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg 591w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko-277x300.jpg 277w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></figure></div>



<p>Darauf erst einmal ein Glas Sekt! <strong>Flecko</strong>, der stolze Hahn von Marxheim, darf weiter krähen! Besitzerin <strong>Silvia Stengel</strong> verkündete glücklich via Facebook, dass der seit drei Jahren schwelende Nachbarschaftsstreit nun endlich ein Ende gefunden habe. Das Urteil war bereits Anfang Dezember letzten Jahres ergangen, aber die Kläger hätten noch Widerspruch einlegen können. Jetzt ist die Frist abgelaufen, der Richterspruch rechtswirksam.</p>



<p>Die Geschichte ist schon etwas <strong>irre</strong>: Familie Stengel wohnt <strong>mitten in Marxheim</strong> und hält sich seit vielen Jahren ein paar Tiere, darunter Hühner und eben Hahn Flecko. Der kräht, wie Hähne es eben tun, und kein Mensch hatte etwas dagegen – bis ein älteres Ehepaar aus Bayern in die Nachbarschaft zog, sich von Flecko gestört fühlte und auf Ruhe in Stall und Garten klagte.</p>



<p>Vor zwei Jahren sagte das Gericht, dass die Kläger ihre Vorwürfe schon nachweisen müssten. Und das geht nur mit einem <strong>Gutachten</strong>, das ein Sachverständiger erstellen muss – was nicht ganz billig ist. In den Kosten und vielleicht auch in der Erkenntnis, dass eine unzumutbare Lärmbelästigung wohl kaum vorliege, mag der Grund zu finden sein, weshalb die Kläger nie einen Gutachter engagierten. Und so blieb dem Gericht keine andere Wahl: Die Klage wurde abgewiesen. Und: &#8222;Die Kläger haben die Kosten des Rechtssteit zu tragen.&#8220;</p>



<p><strong>Familie Stengel happy.</strong> Der Stress, den ein Gerichtsverfahren macht, ist vergessen. Auch das Kreisblatt freut sich und schreibt heute: &#8222;Für Tochter Kiara, die den stolzen Hahn und zwei weitere weibliche Küken mit Hilfe einer Wärmeplatte in ihrem Zimmer ausgebrütet hatte, ist es ein tolles Geburtstagsgeschenk. Heute wird sie 14 Jahre alt.&#8220;</p>



<p>Silvia Stengel will sich nun verstärkt für etwas größere Ziele als Fleckos gelegentliches Krähen im kleinen Marxheim einsetzen: Sie rief übers Internet eine Online-Petion ins Leben. Der Gesetzgeber solle dafür sorgen, dass die üblichen Geräusche des Landlebens als <strong>kulturelles Erbe </strong>geschützt werden. <em>&#8222;Ein Gesetz, das die Nutztierhaltung sowie alle anderen ortsüblichen Emissionen unter ,kulturellen Schutz&#8216; stellen würde, würde den Gerichten viel Zeit sparen. Zudem würde die Existenz von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetrieben gesichert und die private Nutztierhaltung gefördert werden, die vielerorts zum Glück noch die Ortskerne prägen&#8220;</em>, schreibt Frau Stengel im Internet.</p>



<p><strong>50.00 Stimmen </strong>braucht sie, <strong>knapp 12.000 </strong>hat sie bereits zusammen. Wer unterschreiben will: Zur Online-Petition geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-des-landlebens-als-kulturelles-erbe-schuetzen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>CDU Hofheim: Laschet ist &#8222;auch kein Falscher&#8220;</strong></p>



<p>Vor der Wahl des CDU-Vorsitzenden hatte das <strong>Kreisblatt</strong> ein paar lokale Politgrößen <a aria-label="gefragt (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/08/stadt-sucht-freiwillige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gefragt</a>, nach der Wahl machte die Redaktion erneut eine Umfrage. Stadtverbandsvorsitzender <strong>Christian Vogt</strong> tendierte bislang zu Norbert Röttgen, aber die CDU habe ja ausgemacht, nach der Wahl gemeinsam nach vorn schauen zu wollen. <strong>Stefanie Soucek</strong>, Vorsitzende der Frauen-Union in Hofheim und im Kreis, wird mit Worten zitiert, die nicht gerade Begeisterung verraten: „Wir können mit Herrn Laschet leben.“ Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, Fraktionschef <strong>Alexander Kurz </strong>und die Ortsvorsteherin der Kernstadt, <strong>Elli Wagner</strong>, waren für Merz: Laschet sei aber &#8222;auch kein Falscher&#8220;, wird Hegeler zitiert. Lediglich <strong>Axel Wintermeyer</strong>, CDU-Kreisvorsitzender aus Hofheim und Landesminister in Wiesbaden, der sich vor der Wahl nicht festlegen wollte, fand uneingeschränkt positive Worte: Laschet sei „eine richtige Entscheidung“, denn jetzt würden Leitungs- und auch Regierungserfahrung gebraucht.&nbsp;</p>



<p><strong>Feuerwehr Marxheim wird 120</strong></p>



<p>Die <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.feuerwehr-marxheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Freiwillige Feuerwehr Marxheim</a></strong> wird 120 Jahre alt. Das Kreisblatt schaut zurück: Fleißig werden die Namen all der Männer aufgezählt, die seit 1901 Führungsaufgaben innehatten. Die Zeitung kündigt zudem ein weiteren Bericht an: &#8222;Blick auf Gegenwart und Zukunft&#8220;.</p>



<p>Den <strong>Krifteler werden Gratis-Berichte verkauft</strong></p>



<p>Die Krifteler Leser sind an diesem Montag arm dran: Im <strong>2,20 Euro teuren Kreisblatt</strong> finden sie nur zwei Berichte, die sie auch auf der <a aria-label="Homepage (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/bald-online-terminvergabe-moeglich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Homepage</a> und <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde lesen können – völlig kostenlos: Ehrenamtliche Wahlhelfer werden gesucht. Und: Rathaus vergibt Termine bald online.</p>



<p><strong>Neues Buch über das alte Hofheim</strong></p>



<p>In der Samstagsausgabe stellte das Kreisblatt groß das Buch vor, in dem sich die drei Hofheimer <strong>Dieter Bender, Bernd Seelbach</strong> und <strong>Peter Kolar</strong> an ihre Kindheit erinnern. Es erschien bereits vor sechs Wochen, die Autoren hatten damals mit einem Video dafür geworben (<a aria-label="HK-Newsletter vom 6. Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/08/hofheim-corona-leugner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter vom 6. Dezember</a>). Wer das Buch noch nicht hat:&nbsp;„Dehaam, uff de Gass un in de Schul“ kann weiterhin für 14,60 Euro nach Vorbestellung in den Buchhandlungen am Alten Rathaus und Tolksdorf abgeholt werden.</p>



<p><strong>Klage über Schlafmützigkeit im Rathaus</strong></p>



<p>Ab und zu finden sich auch im Kreisblatt kritische Anmerkungen zur <strong>Hofem Schlofem-Stadtverwaltung</strong>. Am Samstag zum Beispiel: Vor vier Monaten hatte es einen Workshop in Diedenbergen zur Zukunft des <strong>ehemaligen Feuerwehrhauses</strong> gegeben. Eigentlich sollte dort das Stadtarchiv einziehen, das aber nach Bürgerprotesten im Neubau der Sparkasse/Bücherei seinen Platz finden wird. Bis heute liege kein Protokoll des Workshops vor, kritisiert laut Kreisblatt <strong>Michael Müller</strong>, der CDU-Fraktionschef im Ortsbeirat und und Vorsitzender des Vereinsrings ist. Unterstützung findet er in Stadtverordneten-Vorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> (CDU), der eine etwas schnellere Gangart der Verwaltung ebenfalls für notwendig hält: „In einem halben Jahr weiß ja keiner mehr, was wir dort gesagt haben.“ Hofheims CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>hingegen, als Chef der Stadtverwaltung für deren Schlafmützigkeit verantwortlich, will keinen Grund zur Eile erkennen: Die Ideen, die Ende August genannt worden seien, müssten erst einmal auf ihre Umsetzungsmöglichkeit geprüft werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Zuschuss vom Land für TV 1860 </strong></p>



<p>5740 Euro erhält der <strong>TV 1860 Hofheim</strong> aus dem Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert!“ des Landes Hessen. Von dem Geld soll ein Programm angeschafft werden, dass die bisher dezentrale Verwaltung der neun Abteilungen in dem 2300 Mitglieder zählenden Verein vereinheitlicht und damit vereinfacht. Das Fördergeld „erleichtert uns die dringend notwendige Transformation all unserer Geschäftsprozesse in die digitale Zukunft“, werden die Vorstandsvorsitzenden <strong>Dr. Peter Sander</strong> und <strong>Michael Schwerdtfeger</strong> im Kreisblatt zitiert. – Die Mitteilung des Landes ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/tv-hofheim-fuer-engagement-ausgezeichnet-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu lesen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Künstler klagen über gekappte Wäscheleine</h1>



<p>Mitglieder des <strong>Kulturkreises Wallauer Fachwerk </strong>hatten vor einiger Zeit eine Wäscheleine im Mini-Park an der Wilhelmstraße von Baum zu Baum gezogen und ein paar Bilder aufgehängt, wetterfest verschweißt in Plastikfolie. Sie sprachen von einem <strong>Kunstinstallation</strong> und nannten sie &#8222;<strong>Miteinander</strong>&#8222;. Später wurden auch Bilder von Kindern dazugehängt.</p>



<p>Vor einer Woche hat jemand die Wäscheleine gekappt, die Bilder lagen am Boden: Da war die Empörung unter den Kunstschaffenden sehr groß. Von &#8222;<em>Vandalismus</em>&#8220; und &#8222;<em>Zerstörung</em>&#8220; sprachen am Wochenende Kreisblatt (nur in der gedruckten Zeitung) und<a aria-label=" Frankfurter Rundschau  (opens in a new tab)" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kunstinstallation-ueber-nacht-zerstoert-90169200.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> Frankfurter Rundschau </a>in identischen Artikeln. <em>„Der Täter oder die Täterin ist sehr gezielt vorgegangen“,</em> zitieren beide Blätter die Aktion-Initiatorin <strong>Lara Mouvée</strong>. Wobei: Blinde Zerstörungswut sei es wohl nicht gewesen, schreiben die Zeitungen dann auch, denn die Arbeiten selbst seien schließlich nicht beschädigt worden. </p>



<p>Heute Nachmittag, eine Woche nach dem mutwilligen Zerstörungswerk bis heute Unbekannter,  hat dann auch die Stadtverwaltung einen Empörungsbericht auf ihrer <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086589.php" target="_blank" aria-label="Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> veröffentlicht. Und wieder wird Frau Mouvée zitiert: Sie hätte nie gedacht, <em>&#8222;dass alle drei Schnüre mit jeweils nur einem Schnitt durchtrennt würden und jemand so die Arbeiten, die darin enthaltenen Gefühle und Gedanken und die Kunst einfach fallen lässt&#8220;</em>.</p>



<p> Auf Facebook fragte letztens einer: Könnte nicht auch heftiger Wind dafür gesorgt haben, dass die Wäscheleine riss? Widerspruch gab&#8217;s keinen, es klang ja auch nicht völlig abwegig&#8230;&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Spielenachmittag per Zoom</h2>



<p>Kriftels Gemeindeverwaltung macht schon heute darauf aufmerksam: Am Sonntag, den 31. Januar, geht es von 16 bis 17 Uhr mit den <strong>„Online-Spielenachmittagen“</strong> weiter: Familienzentrum und Spiel-Punkt laden zum <strong>„3. Familien-Bingo“</strong> per Zoom ein. Rechtzeitig anmelden per E-Mail an <a aria-label="info@familienzentrum-kriftel.de (opens in a new tab)" href="mailto:info@familienzentrum-kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">info@familienzentrum-kriftel.de</a> – dann wird der Link zur Zoom-Sitzung zugemailt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Diedenbergen: Fasse-Netz-Sitzung</h2>



<p>Der Vorstand der <strong>Narrengilde Diedenbergen</strong> will seiner Fangemeinde wenigstens ein bisschen Fassenachts-Feeling bieten – und lädt zur <strong>1. Fasse-Netz-Sitzung</strong> ein. Termin unbedingt vormerken: 2. Februar, 19.11 Uhr. Details folgen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Geisenheimer Weg gesperrt</h2>



<p>Der Geisenheimer Weg in Wallau ist in Höhe der Hausnummer 18 voraussichtlich bis 25. Januar vollgesperrt.&nbsp;Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086588.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
