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	<title>Henninger Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Henninger Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>3x Hofheim exklusiv: Vogt-Verfügung, CDU übt Wahlkampf &#8211; und Kriftel amüsiert sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Fries Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Latsch Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei neue Geschichten gibt es - drei Nachrichten, die Sie garantiert noch nicht kennen: Es geht um die einst geheime Rathaus-Verfügung von Noch-Bürgermeister Vogt, die er nun überarbeiten muss, wenigstens ein bisschen. Seine Partei, die CDU, versucht derweil beim Wallauer Gewerbegebiet zu punkten - schließlich drohen bald Kommunalwahlen. Und wir erzählen eine neue Klamotte aus dem Hofem-Schlofem-Rathaus, die in Kriftel für großes Amüsement sorgte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Drei neue Geschichten gibt es &#8211; drei Nachrichten, die Sie garantiert noch nicht kennen: Es geht um die einst geheime Rathaus-Verfügung von Noch-Bürgermeister Vogt, die er nun überarbeiten muss, wenigstens ein bisschen. Seine Partei, die CDU, versucht derweil beim Wallauer Gewerbegebiet zu punkten &#8211; schließlich drohen bald Kommunalwahlen. Und wir erzählen eine neue Klamotte aus dem Hofem-Schlofem-Rathaus, die in Kriftel für großes Amüsement sorgte.</strong></p>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Vogt muss Verfügung überarbeiten &#8211; irgendwie, ein bisschen</h2>



<p>An diesem einen Blatt Papier wird <strong>Christian Vogt (CDU)</strong> noch lange zu knabbern haben. Im Mai 2022 unterzeichnete er als Bürgermeister der Kreisstadt auf einer DIN-A4-Seite eine Verfügung, von der außerhalb der Verwaltung niemand erfahren sollte. Er ernannte damit seinen engsten Vertrauten zu einer Art zweitem Bürgermeister. Der Hattersheimer Marc Schlüter sollte fortan gegenüber allen(!) Führungskräften im Rathaus weisungsbefugt sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="484" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504.jpg" alt="Hofheim" class="wp-image-55361" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Vogt mit Marc Schlüter, den er per Verfügung zu einer Art zweiten Bürgermeister von Hofheim gemacht hat. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Vogts behördliche Anordnung wurde dem Hofheim/Kriftel-Newsletter übermittelt, der darüber Mitte März dieses Jahres <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">berichtete</a>. Große Aufregung im Städtchen! Wenig später verlor Vogt die <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/30/buergermeister-schultze/">Bürgermeisterwahl</a> &#8211; ausgerechnet gegen den erst 29-jährigen <strong>Wilhelm Schultze</strong>. Den Schock darüber, erzählen sie im Rathaus, habe er bis heute nicht vollständig verarbeitet.</p>



<p>Die Kommunalaufsicht in der <a href="http://mtk.org" target="_blank" rel="noopener">Kreisverwaltung</a> kündigte damals an, die Verfügung prüfen zu wollen. Wobei man wissen muss: <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>ist ein strammer CDU-Mann, und er gilt als gut befreundet mit Vogt. Dass seine Behörde die umstrittene Verfügung besonders streng unter die Lupe nehmen würde, war nicht zu erwarten &#8211; zumal Vogts Amtszeit in wenigen Wochen endet.</p>



<p>Wir haben jetzt nachgefragt, was die Prüfung ergeben hat. Die Reaktion des Landratsamts fiel ungewöhnlich wortkarg aus, Pressesprecher <strong>Latsch</strong> schickte vier dürre Sätze:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Die Kommunalaufsicht hat die Verfügung als Ganzes nicht beanstandet.</em></li>



<li><em>Der Büroleiter vertritt den Bürgermeister im internen Verwaltungsbetrieb.</em></li>



<li><em>Hiervon unberührt bleiben die in der HGO verankerten Rechte des Ersten Stadtrats (und nachgeordnet dessen Vertretungen) und des Bürgermeisters.</em></li>



<li><em>Die Kommunalaufsicht hat die Stadt gebeten, das zur Vermeidung von Missverständnissen klarzustellen und die Verfügung in diesem Punkt zu überarbeiten.&nbsp;</em></li>
</ol>



<p>Wir haben diese Sätze einem ausgewiesenen Verwaltungsexperten vorgelegt. Wir dokumentieren hier im Wortlaut, was der Jurist, der auch viele Jahre als Bürgermeister tätig war, dazu schrieb:</p>



<p><em>„Der Landrat nimmt die Rechtsaufsicht über die Stadt Hofheim wahr, deshalb sollte eine klare, unzweideutige und umfassende Rechtsauskunft erfolgen. Doch die Mitteilung aus dem Kreishaus ist sehr vage, vieldeutig und offensichtlich unvollständig.</em></p>



<p><em>Was ist damit gemeint, dass die Kommunalaufsicht „die Verfügung als Ganzes nicht beanstandet“? Was konkret hat sie denn beanstandet &#8211; und was nicht?</em></p>



<p><em>Die weiteren Aussagen sind widersprüchlich und mit den verbindlichen Bestimmungen des hessischen Kommunalrechts nicht im Einklang.</em></p>



<p><em>Nach <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP70" target="_blank" rel="noopener">§ 70 Abs. 1 S. 2 der Hessischen Gemeindeordnung</a> (HGO) „leitet und beaufsichtigt“ der Bürgermeister „den Geschäftsgang der gesamten Verwaltung“. Er ist der Chef im Rathaus, und diese starke Stellung wird von der Direktwahl des Bürgermeisters, also seine unmittelbare Legitimation durch die Bürgerinnen und Bürger getragen.</em></p>



<p><em>Weil die Verwaltungsleitung so bedeutsam ist, regelt das Gesetz ebenso die Vertretung des Bürgermeisters klar und streng: Diese Vertretung obliegt dem Ersten Beigeordneten als Allgemeinen Vertreter (<a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP47" target="_blank" rel="noopener">§ 47 S. 1 HGO</a>). Und weil die Chef-Position und dementsprechend die Stellvertretung von so zentraler Bedeutung sind &#8211; sie sind im besten Sinne „mächtig“ -, bestimmt die Stadtverordnetenversammlung als kommunale Volksvertretung, wer als Allgemeiner Vertreter die Geschäfte im Rathaus leitet und beaufsichtigt, wenn der Bürgermeister diese Aufgabe nicht wahrnehmen kann.</em></p>



<p><em>Den Begriff eines „internen Verwaltungsbetriebs“, den die Kommunalaufsicht nun aus der fragwürdigen Verfügung des Bürgermeisters übernimmt, kennt das hessische Kommunalrecht nicht. Was soll damit gemeint sein? Nur der Allgemeine Vertreter ist vom Gesetz bestimmt und wird von den Stadtverordneten legitimiert, für den Bürgermeister im Falle der Verhinderung stellvertretend tätig zu werden. Dies betrifft nach § 70 Abs. 1 S. 2 HGO ausdrücklich die gesamte Verwaltung, es ist eine umfassende Kompetenz und Verantwortung.“</em></p>



<p>Wir lernen: Einen <em>„internen Verwaltungsbetrieb“</em>, von dem Vogt in seiner Verfügung schreibt, gibt es gar nicht, zumindest sieht das Gesetz ihn nicht vor. Wir haben deshalb noch einmal im Landratsamt nachgefragt, was damit gemeint ist. Wir dachten, der <a href="https://www.mtk.org/Dezernat-I-804.htm" target="_blank" rel="noopener">CDU-Landrat</a> könnte uns den Begriff <em>&#8222;Interner Verwaltungsbetrieb&#8220; </em>bestimmt schnell erklären, zumal er ihn jetzt selbst benutzt.</p>



<p>Aber da haben wir wohl einen sehr empfindlichen Punkt getroffen! <strong>Herr Latsch</strong>, der Sprecher der Kreisbehörde, reagierte regelrecht angezickt. Kurz angebunden und ohne jegliche Bereitschaft zur Erklärung teilte er mit:</p>



<p><em>„Der Landrat als Kommunalaufsicht hat das Nötige gesagt und seiner Auskunft nichts hinzuzufügen.“</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Giga-Halle in Wallau: CDU versucht, die Wähler wohlgelaunt zu stimmen</h2>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/14/giga-halle-in-wallau/">Die geplante Giga-Halle</a> in Wallau beunruhigt Hofheimer Kommunalpolitiker. Einige sind besorgt, da für den Bau mehr als 100.000 Quadratmeter bester Ackerboden planiert werden sollen. </p>



<p>Andere befürchten, dass eine solche Riesenhalle täglich von unzähligen Lastwagen angefahren werden wird. Das könnte für die Menschen in Wallau wie in Diedenbergen zu einer unerträglichen Belastung werden.</p>



<p>Wieder andere plagen ganz andere Befürchtungen. CDU-Bürgermeister Christian Vogt hatte unweit von Wallau entfernt das Gewerbegebiet &#8222;In der Lach&#8220; in Diedenbergen durchgesetzt &#8211; mit der Begründung, die Eigentümer bereits ausgewiesener Gewerbeflächen in Wallau wollten ihre Grundstücke nicht verkaufen. Nur wenige Monate später meldete dann ein Investor aus Frankfurt, er habe sich das gesamte Gebiet gesichert. Er legte sogar <a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/24/wallau-halle-im-detail/">ziemlich konkrete Pläne</a> für einen Hallenneubau vor.</p>



<p>Hat der Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger getäuscht? Und wie steht die Stadtpolitik und insbesonder die CDU jetzt da ?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg"><img decoding="async" width="723" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg" alt="Wallau Ost II und In der Lach" class="wp-image-57664" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg 723w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 723px) 100vw, 723px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Erst hieß es, Hofheim benötige dringend Gewerbeflächen &#8211; deshalb wurde das Gebiet &#8222;In der Lach&#8220; in Diedenbergen neu ausgewiesen. Kurz danach kam heraus: Wallau Ost III, nur 500 Meter Luftlinie entfernt, steht doch zur Verfügung.</figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen treiben die Pläne für Wallau Ost III einigen Partei-Funktionären kalten Angstschweiß auf die Stirn. Prinzipiell hat man nichts gegen ein weiteres Gewerbegebiet und auch nichts gegen eine Giga-Halle. Aber in sechs Monaten sind <a href="https://innen.hessen.de/presse/wahltag-fuer-die-kommunalwahlen-2026" target="_blank" rel="noopener">Kommunalwahlen</a>! Und schon die Bürgermeisterwahl hat gezeigt, dass sich die Wähler von der CDU abwenden. Die Wallau-Pläne könnten diesen Trend noch verstärken.</p>



<p>Was jetzt tun?</p>



<p>Die Hofheimer CDU, die seit der Vertreibung aus dem Rathaus-Chefzimmer wie von schweren Depressionen geplagt wirkt, versucht, mit einem Trick das Wohlwollen der Bürger zu gewinnen. Fraktionschef <strong>Michael Henninger</strong> und sein Stellvertreter <strong>Armin Thaler</strong> haben eine Anfrage eingereicht: Der Magistrat soll Auskunft darüber geben, welche Gewerbesteuereinnahmen durch die geplante Giga-Halle zu erwarten sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/CDU-zu-Wallau-Ost-III.pdf"><img decoding="async" width="284" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim.jpg" alt="Standesamt Kriftel Hofheim" class="wp-image-59157" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim.jpg 284w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der CDU-Antrag: Mit einem Klick aufs Bild kann er als PDF heruntergeladen werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im umständlichen Polit-Kauderwelsch klingt das so: <em>„Angesichts der aktuellen kolportierten Investitionssumme von ca. 125 Millionen Euro für die Flächen des Gewerbegebiets Wallau bitten wir um eine grobe prognostische Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen für die Stadt Hofheim, die sich aus dieser Entwicklung ergeben könnten.“</em></p>



<p>Dieser Satz ist aus zwei Gründen merkwürdig. Warum spricht die CDU von einer <em>„kolportierten Investitionssumme“</em>? Kolportieren bedeutet ungesicherte und womöglich unzutreffende Informationen zu verbreiten. Hält die CDU den Investor etwa für nicht glaubwürdig?</p>



<p>Sodann weiß heute niemand, welche Unternehmen eines Tages in die Halle einziehen werden. Die Bitte nach einer<em> „groben prognostischen Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen</em>” klingt deshalb wie eine Aufforderung zur Kaffeesatzleserei.</p>



<p><em>„Wir bitten um Beantwortung dieser Anfrage, um eine fundierte politische Diskussion und Entscheidungsfindung innerhalb der Fraktion und der städtischen Gremien zu ermöglichen“</em>, schreibt die CDU in ihrer Anfrage.</p>



<p>Ob Bürgermeister Vogt sich in seiner letzten Sitzung &#8211; sie findet Anfang September statt &#8211; zu der CDU-Frage noch eine Antwort ausdenkt? Wird er gar fette Einnahmen versprechen, um potentielle Wähler seiner Partei wieder wohlgesonnen zu stimmen?</p>



<p>Zu verlieren hat er ja nichts mehr.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Hofem-Schlofem-Rathaus: Schulden der Krifteler jahrelang vergessen</h2>



<p>Und dann gibt es noch diese kleine Geschichte, die wir durch Zufall in der Lokalpresse entdeckt haben. Klein und unauffällig stand sie dort, als solle es niemand mitkriegen: Kriftel hat Schulden bei Hofheim – und niemand hat es bemerkt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="451" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg" alt="Kriftel Ortsschild" class="wp-image-59204" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Die kleine Gemeinde hatte vor etwas mehr als zehn Jahren mit der großen Kreisstadt eine sogenannte &#8222;interkommunale Zusammenarbeit&#8220; vereinbart: Die Aufgaben des Standesamts sollten von Mitarbeitern des Hofheimer Rathauses wahrgenommen werden. Im Gegenzug wollten die Krifteler den Hofheimern jährlich 2,45 Euro pro Einwohner zahlen.</p>



<p>Eine klassische Win-win-Situation: Die Hofheimer Verwaltung konnte jedes Jahr ein hübsches Sümmchen für die Stadtkasse einstreichen. Und die Krifteler freuten sich, weil sie einen erklecklichen Betrag bei ihren Personalkosten einsparen konnten.</p>



<p>Alle waren zufrieden, all die Jahre.&nbsp;</p>



<p>Nun heißt die Stadtverwaltung in Hofheim nicht umsonst „Hofem Schlofem“: Hier hatte man in den letzten Jahren total vergessen, eine Rechnung an die Nachbargemeinde zu schicken &#8211; zuständig für Finanzen: das Dezernat von <strong>Bürgermeister Christian Vogt.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/2012-Standesamtsbezirk.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="284" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012.jpg" alt="Standesamt Kriftel 2012" class="wp-image-59169" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012.jpg 284w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Internet gefunden: So wurde die Kooperation mit Kriftel vorbereitet. Ein Klick auf das Bild öffnet die Magistratsvorlage aus dem Jahr 2012.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ob die Krifteler das nicht gemerkt haben oder einfach nur die Füße still hielten, wollen wir hier nicht hinterfragen. Im Hofheimer Rathaus sind sie irgendwann dann doch wieder aufgewacht. Und mit Datum vom 3. Juni dieses Jahres verlangten sie vom Rathaus Kriftel eine Nachzahlung für die Jahre 2022 bis 2024. In Summe: genau 66.588 Euro.</p>



<p>So viel Geld haben die Krifteler natürlich nicht einfach so herumliegen. Die Verwaltung musste sich extra eine „überplanmäßige Aufwendung“ vom Gemeindeparlament genehmigen lassen. Das geschah auch ohne größere Diskussionen, na klar, man wollte es sich mit dem großen Nachbarn nicht verscherzen.</p>



<p>Da stimmt doch einiges nicht, werden Sie als aufmerksamer Leser jetzt bestimmt sagen. In Kriftel leben inzwischen über 11.000 Menschen &#8211; bei 2,45 Euro pro Einwohner müsste Hofheim demnach jedes Jahr über 27.000 Euro bekommen! Und was ist mit der Rechnung für das Jahr 2025? Die Hofheimer könnten das Geld doch am besten gleich einfordern, bevor sie es wieder vergessen…</p>



<p>Beides richtig! Fangen wir mit dem Preis an, das ist schon etwas nebulös. 2012 schlug der Hofheimer Magistrat den Stadtverordneten 2,45 Euro vor (nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/2012-Standesamtsbezirk.pdf">hier</a>): Das wurde genehmigt! Heute spricht der Krifteler Bürgermeister von 2 Euro. Wie es zu dieser Preissenkung kam? Unklar! In den öffentlich zugänglichen Internet-Archiven beider Rathäuser finden sich dazu keine Angaben.</p>



<p>Das Geld für 2025 muss natürlich noch gezahlt werden. Weil der Hofheime Bürgermeister ein netter Mensch ist, wollte er die Krifteler nicht übermäßig belasten. Er erklärte sich bereit, dass die Rechnung für 2025 erst im nächsten Jahr fällig wird.&nbsp;</p>



<p>Angesichts dieser großmütigen Geste dürfte man in der Kreisstadt mit leichter Verbitterung zur Kenntnis genommen haben, dass der stellvertretende Vorsitzende der Krifteler CDU-Fraktion gesagt hat &#8211; und das auch noch öffentlich! -, dass die Schuld für das finanzielle Durcheinander <em>„nicht unbedingt bei uns</em>“ liege. Und dann fügte er noch hinzu: Hofheims Verwaltung bekleckere sich ja allgemein nicht unbedingt mit Ruhm&#8230;</p>



<p>Das war ganz schön fies! Dem Mann sei versichert:</p>



<p>Es wird alles besser! Schon bald, ab September <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorderheide II: Stadt will einem Unternehmen Millionen-Entschädigung zahlen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/06/21/stadt-zahlt-projektentwickler-1-mio/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 18:24:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheim in der Millionen-Falle: Ein Privatunternehmen, das vor 15 Jahren mit der Entwicklung des Baugebiets „Vorderheide II“ beauftragt wurde, soll über eine Million Euro von der Stadt bekommen. Der Bebauungsplan wurde Ende 2021 von einem Gericht für unwirksam erklärt, woraufhin das Unternehmen eine Entschädigung verlangte. Erst lehnte die Stadt ab, doch kürzlich wurde ein Vergleich vereinbart. Die Stadtverordneten erfuhren davon erst auf dem letzten Drücker: CDU-Bürgermeister Christian Vogt verlangt von ihnen Zustimmung, und zwar auf die Schnelle. Andernfalls drohten der Stadt - sagt Vogt - noch höhere Kosten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheim in der Millionen-Falle: Ein Privatunternehmen, das vor 15 Jahren mit der Entwicklung des Baugebiets „Vorderheide II“ beauftragt wurde, soll über eine Million Euro von der Stadt bekommen. Der Bebauungsplan wurde Ende 2021 von einem Gericht für unwirksam erklärt, woraufhin das Unternehmen eine Entschädigung verlangte. Erst lehnte die Stadt ab, doch kürzlich wurde ein Vergleich vereinbart. Die Stadtverordneten erfuhren davon erst auf den letzten Drücker: CDU-Bürgermeister Christian Vogt verlangt von ihnen Zustimmung, und zwar auf die Schnelle. Andernfalls drohten der Stadt &#8211; sagt Vogt &#8211; noch höhere Kosten.</strong></p>
</p>
<p>Es ist genau so eingetreten, wie vielfach befürchtet: „Vorderheide II“ wird für die Stadt Hofheim zum Millionengrab. Jahrelang hatten Lokalpolitiker versucht, auf dem Kapellenberg am Fuße des Stadtwaldes ein Luxusbaugebiet durchzusetzen. Der <a href="https://www.bund.net/" target="_blank" rel="noopener">Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</a> (BUND) hatte dagegen Klage eingereicht, doch die Stadt beharrte auf ihre Pläne. Der Rechtsstreit zog sich über mehr als zehn Jahre hin &#8211; Ende 2021 erklärte der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">Hessische Verwaltungsgerichtshof</a> den Bebauungsplan „Vorderheide II“ schließlich für unwirksam. Selbst da wollte Hofheims CDU-Bürgermeister noch nicht aufgeben und ging <a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">vor das Bundesverwaltungsgericht</a> &#8211; ohne Erfolg, nur mit hohen Kosten.</p>
</p>
<p>Längst hat die Stadt allein für Anwälte und Gerichtsverfahren viele hunderttausende Euro, angeblich sogar über eine Million ausgegeben – am Ende für nichts.</p>
</p>
<p>Und jetzt wird’s noch einmal deutlich teurer: Der damals von der Stadt beauftragte Projektentwickler &#8211; die <strong>Entwicklungsgesellschaft Hofheim mbH &amp; Co. KG</strong>, kurz EGH &#8211; verlangte nach dem Aus der Baupläne eine Entschädigung. Inzwischen deutet alles darauf hin, dass man sich einigen wird: Dem Unternehmen sollen aus der Stadtkasse 1,3 Millionen Euro überwiesen werden!</p>
</p>
<p>Nur am Rande: Rechnen wir Anwaltsvergütung und Verfahrenskosten hinzu, wird die Stadt &#8211; und damit der Steuerzahler &#8211; bei diesem Deal mutmaßlich mit <strong>mindestens 1,5 Millionen Euro</strong> belastet.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="642" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1.jpg" alt="EGH Webseite 202311 1" class="wp-image-36345" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1-300x241.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1-768x616.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So warb die Entwicklungsgesellschaft Hofheim mbH &amp; Co. KG im Internet für Vorderheide II. Die Webseite &#8211; hier ein Screenshot &#8211; ist inzwischen offline.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Pikant: Hinter der EGH steht unter anderem die&nbsp;<a href="https://frank.de/" target="_blank" rel="noopener">Frank Immobiliengruppe</a> aus Hamburg. Einer der Frank-Geschäftsführer war <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#frank202310">bis 2023</a> <strong>Michael Henninger</strong>: Der Mann ist zugleich Stadtverordneter in Hofheim und heute Vorsitzender der CDU-Fraktion.</p>
</p>
<p>Auch interessant: Ein weiterer EGH-Gesellschafter ist die Firma <a href="https://www.terramag.de/" target="_blank" rel="noopener">Terramag</a>. Das Unternehmen aus Hanau wurde inzwischen vom Magistrat damit beauftragt, die vorbereitenden Untersuchungen im geplanten <strong>Baugebiet „Marxheim II/Römerwiesen“</strong> durchzuführen. Das ist schon sehr ungewöhnlich: Stadt und Unternehmen bekriegen sich vor Gericht &#8211; und arbeiten gleichzeitig zusammen&#8230;</p>
</p>
<p>In Hofheim sind vergangene und aktuelle Projekte, das politische Geschehen und Privatgeschäfte immer wieder eng miteinander verwoben. Der neue Millionen-Deal zwischen Stadt und Privatunternehmen geht jedoch noch einen Schritt weiter:</p>
</p>
<p>Denn die Stadtverordneten erfuhren von dem Vergleich erst, als alles festgezurrt war. Zeit, sich zu informieren, wird ihnen nicht eingeräumt. Der Bürgermeister drängt auf Zustimmung. Und zwar jetzt! Sofort!</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Vogt: Millionenzahlung ist &#8222;sehr gutes Verhandlungsergebnis“</h2>
</p>
<p>Die EGH hatte ursprünglich eigentlich 5,6 Millionen Euro gefordert und begründete das so: Laut einem im Jahre 2010 mit der Stadt abgeschlossenen Vertrag konnten beide Parteien aus wichtigem Grund kündigen, hätten dann aber der anderen Seite eine Entschädigung zahlen müssen. Nicht geregelt war der Fall, dass keine der beiden Parteien den Kündigungsgrund zu vertreten hat. Genau das war der Fall, als ein Gericht die Planung endgültig stoppte.</p>
</p>
<p>Was vorab nicht geregelt wird, kann später schnell zum Streitthema werden. Die EGH verlangte Millionen für ihre Aufwendungen. Die Stadt wiederum hielt die Ansprüche <em>„für grundsätzlich unbegründet“</em>, wie Bürgermeister Christian Vogt in einer soeben herausgegeben Magistratsvorlage (Aktenzeichen: STV2025/086) schreibt.</p>
</p>
<p>Da keine außergerichtliche Einigung erzielt werden konnte, wurde &#8211; auch das war vertraglich so vereinbart &#8211; ein Schiedsgericht eingeschaltet. Dieses tagte Anfang Mai und kam zu dem Ergebnis, dass die 5,6 Millionen wohl eher einer Phantasiezahl entsprächen. Wenn überhaupt, so das Schiedsgericht, könne die EGH vielleicht 2,5 Millionen in Rechnung stellen – <em>„bestenfalls“.</em></p>
</p>
<p>Ob die Stadt bei einem Entscheidung des Gerichts wirklich hätte zahlen müssen und wenn ja, wie viel: Das blieb offen. Und wird wohl auch nie geklärt werden.</p>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="Stadt
" class="wp-image-19939" style="width:638px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor allem die traditionellen Streuobstwiesen prägen Vorderheide II. Hier wollten Lokalpolitiker Villen bauen. Für diese Planung muss die Stadt heute einen hohen Preis zahlen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Denn der Wiesbadener <strong>Rechtsanwalt Joachim Krumb</strong>, der die Stadt vertritt, handelte einen Vergleich aus: Die Stadt soll der EGH 1,3 Millionen zahlen &#8211; damit müssten dann alle Forderungen des Unternehmens abgegolten sein.</p>
</p>
<p>Die EGH akzeptierte. Und auch der Hofheimer Magistrat erklärte sich bereits einverstanden.</p>
</p>
<p>Nur die Stadtverordneten, die für die Stadt zu entscheiden haben, erfuhren bisher: kein Wort.</p>
</p>
<p>Erst vor wenigen Tagen wurden sie von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> informiert. Es eilt plötzlich: Am nächsten Mittwoch, dem <strong>25. Juni</strong>, tagt das Stadtparlament (ab 18 Uhr, Stadthalle). Dann sollen – genauer: dann <span style="text-decoration: underline;">müssen</span> die Stadtverordneten über die Millionenzahlung befinden.</p>
</p>
<p>Sie können den Vergleich ablehnen, ja, das ist noch durchaus möglich. Allerdings wurde vor dem Schiedsgericht auch vereinbart: Die Widerrufsfrist endet am <strong>26. Juni</strong>.</p>
</p>
<p>Das hat der Bürgermeister mal wieder ganz schlau eingefädelt: Er räumt den Lokalpolitikern keine Zeit ein, sich über eine Millionenausgabe zu informieren. Er setzt sie vielmehr regelrecht unter Druck: Sollte das Stadtparlament den Vergleich mit der Millionenzahlung am Mittwochabend <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> akzeptieren, könnten der Stadt &#8211; schreibt Vogt in seiner Magistratsvorlage &#8211; womöglich wesentlich höhere Kosten entstehen.</p>
</p>
<p>Nun gibt es <a href="https://hk-newsletter.de/2024/11/26/elisabethenstrasse-buergerforum/">viele</a> <a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/10/fake-news-vom-buergermeister/">gute Gründe</a>, solche Äußerungen des noch amtierenden Bürgermeisters kritisch zu überprüfen. Doch wie gesagt: Dafür ist jetzt keine Zeit mehr.</p>
</p>
<p>Hofheims Lokalpolitiker sollen bei einer Millionen-Ausgabe zu einer verantwortungsvollen Entscheidung kommen &#8211; ganz auf die Schnelle und ohne jede Chance auf vertiefende Informationen. </p>
</p>
<p>Ein Ding der Unmöglichkeit.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Es kann noch teurer werden: Stadt will Land verklagen</h2>
</p>
<p>Der Vergleich sieht vor, dass die Stadt das Geld<em> „innerhalb von 30 Bankarbeitstagen“</em> nach Ablauf der Widerrufsfrist überweisen muss. Damit ist das Thema „Vorderheide II“ aber noch lange nicht abgeschlossen.</p>
</p>
<p>Schon vor drei Jahren hatte der Magistrat angedeutet, dass er sich seine Ausgaben &#8211; die sich dann auf über drei Millionen Euro belaufen dürften &#8211; vom Land zurückholen wolle. Schließlich habe die Landesregierung seinerzeit versäumt, Vorderheide II zum Vogelschutzgebiet zu erklären.</p>
</p>
<p>In Vogts aktueller Magistratsvorlage findet sich dazu nur ein einziger Satz: <em>„Sollte ein Vogelschutzgebiet ausgewiesen werden, wird eine mögliche Klage gegen das Land Hessen geprüft</em>“, schreibt er knapp.&nbsp;</p>
</p>
<p>Hinter dem harmlosen Wörtchen <em>„geprüft“</em> verbirgt sich, dass eine solche Millionenforderung gegen die Landesregierung weitere &#8211; und sicher wieder horrende &#8211; Anwaltskosten zur Folge haben wird. Zahlen muss, wie immer, der Steuerzahler.</p>
</p>
<p>Das dürfte Christian Vogt allerdings kaum noch interessieren. Egal wie die Sache mit Vorderheide II weitergeht: Er wird sie allenfalls von einem Tribünenplatz aus verfolgen.</p>
</p>
<p>Im September muss er das Chefzimmer im Rathaus räumen. Dort zieht dann <strong>Wilhelm Schultze</strong> von der Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim“ ein &#8211; als neuer Bürgermeister von Hofheim.</p>
<p>Die Erblast, die ihm sein CDU-Vorgänger hinterlässt, wiegt schon heute verdammt schwer.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mehrheit im Stadtparlament: 40 Jahre alte Linde stört &#8211; weg damit!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/01/31/hof-ehry-und-die-linde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 13:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schicksal der alten Linde im Hof Ehry scheint besiegelt: Jahrzehntelang stand sie dort, sie ist kerngesund, doch der Magistrat will sie fällen. Und die Koalition aus CDU, FDP und FWG im Stadtparlament hat grünes Licht gegeben: Axt raus - Baum weg - das war's dann! Spätestens in vier Wochen soll die Linde verschwunden sein - wenn nicht noch ein Wunder geschieht...

UPDATE am 6. Februar: Es gibt wieder Hoffnung für die Linde. Aber gerettet ist sie noch nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Das Schicksal der alten Linde im Hof Ehry scheint besiegelt:  Jahrzehntelang stand sie dort, ein markanter Blickfang im Innenhof des denkmalgeschützten Ensembles, ein beliebter Schattenspender an heißen Sommertagen. Doch jetzt will der Magistrat sie fällen, und die Koalition aus CDU, FDP und FWG im Stadtparlament hat grünes Licht gegeben: Axt raus &#8211; Baum weg &#8211; das war&#8217;s dann! Spätestens in vier Wochen soll die Linde verschwunden sein &#8211; wenn nicht noch ein Wunder geschieht&#8230;</strong></p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><a href="#update20250206">Update am 6. Februar:</a></h2>
<p class="has-text-align-center">Es gibt wieder etwas Hoffnung für die Linde. Aber gerettet ist sie noch nicht.</p>
<p class="has-text-align-center">Mehr <a href="#update20250206">hier</a>.</p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>
<p>Wir hatten kurz darüber berichtet: <strong>Hofheims Magistrat</strong> hat in geheimer Sitzung beschlossen, <strong>einen</strong> <strong>der letzten Bäume in der Altstadt</strong> zu fällen. <strong>Eine große Linde</strong>, vor rund <strong>40 Jahren anlässlich eines Wäldchestages</strong> gepflanzt, immer noch <strong>gesund</strong> und <strong>putzmunter</strong>. Doch plötzlich wird sie nur noch als <strong>störend</strong> empfunden:</p>
<p><strong>Sie steht im Weg. </strong>Und deshalb soll sie weg.</p>
<p>Gibt es noch eine <strong>Chance</strong> <strong>auf Rettung für schönen Baum?</strong> Es sieht leider nicht gut aus&#8230;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="626" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2.jpg" alt="Linde Hof Ehry 2025 01 2" class="wp-image-53217" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2.jpg 626w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2-293x300.jpg 293w" sizes="(max-width: 626px) 100vw, 626px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schöner Baum, kerngesund &#8211; aber der Magistrat will ihn weg haben: Die Linde im Innenhof von Hof Ehry soll gefällt werden.</figcaption></figure>
</div>
<p>In einer Magistratsvorlage, unterzeichnet von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> und in der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch vorgetragen vom <strong>Beigeordneten Bernhard Köppler (SPD)</strong>, ist nachzulesen: Es ist geplant, <strong>das Pflaster im Innenhof</strong> neu zu verlegen. Dabei könne ein Teil der Wurzeln beschädigt werden, was die <strong>Standsicherheit</strong> <strong>und</strong> <strong>Gesundheit</strong> des Baumes gefährde.</p>
<p>Außerdem stehe das <strong>Gebäudeensemble unter Denkmalschutz</strong>. Die Äste des Baumes könnten das Dach der angrenzenden Scheune <strong>beschädigen</strong>, das Laub die Regenrinne verstopfen: Das könne man <strong>nicht zulassen.</strong></p>
<p>Und dann ist da noch dieses Problem: Der Innenhof soll &#8211; vielleicht &#8211; eines Tages für eine <strong>Außengastronomie</strong> genutzt werden. Das wäre zweifellos <strong>eine echte Bereicherung</strong> für die Innenstadt, wie <strong>der sommerliche Ausschank von Karl Kurjak</strong> in den letzten Jahren gezeigt hat. Die Gäste erinnern sich gerne: <strong>Die</strong> <strong>Schattenplätze</strong> <strong>unter dem Baum</strong> waren besonders begehrt. Doch nun heißt es, dass in den Blättern der Linde <strong>Blattläuse</strong> den so genannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Honigtau" target="_blank" rel="noopener">Honigtau</a> produzieren, der <strong>als klebrige Substanz</strong> herunterrieselt: <strong>Eine reibungslos funktionierende Außengastronomie </strong>sei daher mit dieser Linde <em>&#8222;kaum vorstellbar&#8220;.</em></p>
<p><strong>Also weg mit ihr.</strong></p>
<p><strong>Bemerkenswert</strong> ist, das aber nur am Rande: Seit Monaten verlangen Stadtverordnete <strong>Auskunft</strong> darüber, <strong>welche konkreten Pläne</strong> es für das seit Jahren leer stehenden Gebäude gibt. Der Magistrat belässt es <strong>bei nebulösen Andeutungen</strong>. Jetzt heißt es überraschend: <strong>Das Pflaster im Innenhof</strong> soll neu verlegt werden. Aber wie die Gebäude <strong>künftig aussehen und genutzt</strong> werden sollen: Das ist noch weitgehend unklar. Mitte letzten Jahres hieß es, der Inhaber des benachbarten&nbsp;<strong>Tapas-Restaurants&nbsp;</strong><a href="https://el-cilantro.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">“El Cilantro”</a> wolle in Hof Ehry einziehen. Es wird noch verhandelt,<strong> der Mann pokert</strong> angeblich, er weiß, dass der Magistrat <strong>unter Zeit- und Erfogsdruck</strong> steht.</p>
<p><strong>Als Ersatz für die Linde </strong>versprach Köppler den Stadtverordneten, in der Mitte des Innenhofes einen neuen und <em>&#8222;bereits etwas größerer Baum&#8220; </em>zu pflanzen: Sein Stammumfang soll <strong>mindestens 20 bis 25 Zentimeter </strong>betragen. Das klingt auf dem ersten Blick gut, aber: 20 Zentimeter Umfang bedeuten, dass der Stamm einen <strong>Durchmesser von nur sechs Zentimetern</strong> hat. Es ist also bestenfalls <strong>ein</strong> <strong>Bäumchen</strong>, das da gepflanzt werden soll.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kann der Ortsbeirat Kernstadt die Linde noch retten?</h2>
<p><strong>Über das Schicksal der alten Linde</strong> hatte der Magistrat <strong>in geheimer Sitzung</strong> entschieden. Die Nachricht sickerte durch, der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/01/26/hofheim-meisterturm-politik-kreisblatt/#Magistrat_holt_Axt_raus_Altstadt-Baum_in_groesster_Gefahr">hier</a>), und drei Fraktionsvorsitzende &#8211; <strong>Bettina Brestel</strong> (Grüne), <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) und <strong>Wilhelm Schultze </strong>(Bürger für Hofheim) &#8211; stellten umgehend einen <strong>Eilantrag im Parlament</strong>: <em>&#8222;Der Magistrat möge sämtliche Maßnahmen zum Schutz der Linde im Hof Ehry prüfen, damit der Baum gerettet werden kann.&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01.jpg" alt="Linde" class="wp-image-53218" style="width:250px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01.jpg 360w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern bitte anklicken: Der Magistrat meint, dass die Linde zu dicht am Gebäude steht. Deshalb: Fällen!</figcaption></figure>
</div>
<p>Bei den <strong>Wortführern der Regierungskoalition</strong> blitzten sie ab: <strong>Michael Henninger</strong> von der CDU sagte, dass man sich <strong>hinter die Verwaltung</strong> stelle &#8211; basta. <strong>Ralf Weber</strong> von der FDP meinte, man dürfe die Kompetenz der Verwaltung <strong>nicht anzweifeln</strong> <em>(&#8222;Wohin soll das führen? Was wollen wir künftig noch alles in Frage stellen?&#8220;</em>). Und <strong>Andreas Nickel</strong> von der FWG befand, dass sich <strong>Stadtverordnete mit Laienmeinung</strong> nicht in das operative Geschäft der Verwaltung einmischen dürften. Und überhaupt: Eigentlich hätte ja <strong>kein Außenstehender von der Fällung</strong> erfahren dürfen, der Magistratsbeschluss war geheim, die <strong>Vertraulichkeit</strong> sei nicht gewahrt worden.</p>
<p>So stimmten die Koalitionäre <strong>geschlossen gegen mögliche Rettungsmaßnahmen</strong>. Thema durch.</p>
<p>Nur <strong>ein Fünkchen Hoffnung </strong>bleibt:</p>
<p>Am Mittwoch tagt der <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong>, das Thema &#8222;Fällen von Linde im Innenhof von Hof Ehry&#8220; steht auf der Tagesordnung.<strong> Vor fünf Jahren</strong> hatte sich das Gremium mit einem ähnlichen Fall beschäftigt: Damals wollte der Magistrat <strong>die Linde vor dem Alten Rathauscafé</strong> fällen lassen. Ähnliche Argumente wie heute: Der Baum stehe <strong>zu nah am denkmalgeschützten Haus</strong>, die Wurzeln würden<strong> Pflastersteine hochdrücken</strong>. Und dann dieser <strong>Honigtau</strong>&#8230;</p>
<p>Die <strong>Zeitung &#8222;Main-Spitze&#8220;</strong> berichtete damals: <em>&#8222;Von allen Seiten, auch seitens des Café-Betreibers Konditormeister Daniel Anderlohr, wurde bekräftigt, dass der Schatten des Baums sowohl zu den Lieblingsplätzen im Café gehöre, als auch von Bürgern bei der hochsommerlichen Hitze aufgesucht werde. Ganz zu schweigen vom Vorteil für das innerstädtische Klima.&#8220;</em></p>
<p>Im <strong>Sitzungsprotokoll des Ortsbeirats vom August 2020</strong> heißt es: <em>&#8222;Die Mitglieder des Ortsbeirats sprechen sich mehrheitlich für den Erhalt der Linde aus.&#8220;</em></p>
<p><strong>Der Baum steht heute noch.</strong></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="392" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01.jpg" alt="Hof Ehry 2025 01" class="wp-image-53142" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor genau vier Jahren &#8211; es war Januar 2021 &#8211; haben wir die Geschichte des Gebäudeensembles in der Altstadt umfassend dokumentiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/">&#8222;Aufgedeckt! Deshalb verfällt das Hofheimer Altstadthaus ,Hof Ehry'&#8220;</a>. Sachstand damals: Im Jahr 2018 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, einen Ideenwettbewerb zur Nutzung der Gebäude durchzuführen, der Magistrat aber hatte den Beschluss nicht umgesetzt. Wochen später, es war Kommunalwahlkampf, forderte Hofheims CDU: <em>&#8222;Zügige Durchführung des Ideenwettbewerbs Hof Ehry und baldige Realisierung des Ideensiegerentwurfs”</em> (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/16/wahlkampf-cdu-entdeckt-hof-ehry/">hier</a>). Jetzt schreiben wir das Jahr 2025, und das Gebäude steht immer noch leer. Immerhin, die öffentlichen Toiletten werden saniert, seit Wochen schon&#8230;</figcaption></figure>
</div>
<p>Ob die <strong>Mitglieder des Ortsbeirats</strong> auch diesmal die Kraft und den Willen aufbringen, sich  zur Rettung eines Baumes <strong>gegen den Magistrat aufzulehnen</strong>? Es dürfte schwierig werden:</p>
<p><strong>Die Verantwortlichen im Rathaus </strong>wollen gar nicht, dass der Ortsbeirat darüber <strong>abstimmt</strong> oder gar <strong>eine Entscheidung fällt.</strong> Das Thema wurde lediglich <em>&#8222;zur Kenntnisnahme&#8220;</em> auf die Tagesordnung gesetzt.</p>
<p>Wer das <strong>live miterleben</strong> will: Der Ortsbeirat tagt am Mittwoch, <strong>5. Februar, um 19 Uhr </strong>im Obergeschoss der Stadthalle. Die Sitzung ist <strong>öffentlich</strong>: Zuhören ist erlaubt. </p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p class="has-text-align-center" id="update20250206" style="font-size:18px"><strong><a href="#update20250206">+++ <span style="text-decoration: underline;">UPDATE</span> +++</a></strong></p>
<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fällung der Linde ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben</h1>
<p>Es gibt wieder <strong>einen Funken Hoffnung für die Linde</strong> im Innenhof von Hof Ehry. Notorische Skeptiker halten den gewährten Zeitaufschub zwar für <strong>einen Trick der Stadtspitze:</strong> Angesichts der vielen <strong>Bürgerproteste,</strong> die nach Erscheinen unseres Berichts im Internet laut wurden, werde die Fällung des 40 Jahre alten Baumes lediglich <strong>aufgeschoben</strong> &#8211; bis <strong>nach der Bürgermeisterwahl </strong>am 16. März.</p>
<p>Schaun mer mal&#8230;</p>
<p><strong>Die Mitglieder des Ortsbeirates Kernstadt</strong> haben sich in ihrer Sitzung am Mittwoch kritisch mit den Argumenten für eine Fällung <strong>auseinandergesetzt</strong> und zeigten sich am Ende <strong><span style="text-decoration: underline;">nicht</span> überzeugt, </strong>dass der Baum weg muss. <strong>Renate Hofmann,</strong> die Vorsitzende der <a href="https://historisches-hofheim.de/Buergervereinigung-Hofheimer-Altstadt-e-V/" target="_blank" rel="noopener">Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt</a>, nannte es sogar <em>&#8222;eine Schande&#8220;</em>, wenn man den Baum nicht erhalte. Man könne für alles <strong>eine Lösung finden,</strong> hieß es auch &#8211; <strong>wenn man nur wolle</strong>.</p>
<p>Ergebnis der Debatte: Der Ortsbeirat wird sich <strong>am 18. Februar</strong> im Innenhof des Hofes Ehry <strong>treffen</strong> und die Linde <strong>in Augenschein nehmen</strong>. Parallel soll die Verwaltung prüfen, ob der Baum nicht doch noch gerettet werden kann. <strong>Stadtrat Bernhard Köppler </strong>(SPD) versicherte: <em>&#8222;Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen.&#8220;</em> <strong>Die Ergebnisse der Prüfung</strong> werde er zunächst dem Ortsbeirat vorstellen: <em>&#8222;Vorher passiert da gar nichts.&#8220;</em></p>
<p><strong>Bürgermeister Christian Vog</strong>t (CDU) hatte in der vergangenen Woche noch darauf <strong>gedrängt</strong>, den Baum <strong>bis zum 28. Februar</strong> zu fällen: Denn am 1. März beginnt die <strong>Brut- und Setzzeit</strong>, und dann darf erst einmal <strong>kein Baum</strong> gefällt werden. Jetzt erscheint der Termin<strong> nicht mehr so wichtig</strong> &#8211; sicher <strong>wegen der Bürgermeisterwahl</strong>, denn vorher will man es sich mit den Naturfreunden nicht unbedingt verscherzen. Aber dann hat sich im Rathaus auch <strong>die Erkenntnis durchgesetzt:</strong> Ein Baum darf <strong>jederzeit gefällt</strong> werden, auch während der Brut- und Setzzeit &#8211; dazu braucht man nur <strong>eine Ausnahmegenehmigung&#8230;</strong></p>
<p>Es gibt noch Hoffnung <strong>für die 40 Jahre alte Linde.</strong></p>
<p><strong>Gerettet ist sie aber noch nicht.</strong></p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Musikschul-Klotz an der Elisabethenstraße: Ist wirklich schon alles entschieden?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/11/26/elisabethenstrasse-buergerforum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Mittwoch (27.11.) findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin - und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="50030" class="elementor elementor-50030" data-elementor-post-type="post">
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									<p>An diesem Mittwoch, 27. November, findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin &#8211; und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint.&nbsp;</p>								</div>
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									<p class="p1">Es ist gut sechs Wochen her, da verbreitete <b>Christian Vogt</b> in verschiedenen <b>Internet-Netzwerken</b> diesen Satz: <i>&#8222;Mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst.&#8220;</i></p><p class="p1">Nur wenige Tage später veröffentlichte er <b>die gleiche Nachricht </b>noch einmal auf Facebook: An der Elisabethenstraße werde <b>eine neue Musikschule</b> gebaut &#8211; <i>&#8222;ein entsprechender Beschluss in den politischen Gremien ist gefasst worden&#8220;.</i></p><p class="p2">Monate zuvor hatte er <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UiKUy3yeSiI" target="_blank" rel="noopener">ein Video</a><b> ins Netz</b> <b>gestellt</b>, in dem er sich selbst <b>das Urheberrecht an diesem Projekt </b>zusprach: <i>&#8222;Ich habe einen Vorschlag gemacht, nämlich dass die Musikschule am alten Standort der Bücherei auf der Elisabethenstraße eine neue Heimat finden wird. (&#8230;) Und da danke ich jetzt schon, dass das mehrheitlich und parteiübergreifend so beschlossen wird.&#8220;</i></p><p>Nur eine Randnotiz: Den Vorschlag mit der Musikschule hat Vogt <strong>von der Hofheimer SPD</strong> &#8222;geklaut&#8220;, die ihn vor zwei Jahren erstmals ins Gespräch gebracht hatte, nachzulesen <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p><p>In dieser Woche, am <b>Mittwoch,</b> <b>27. November,</b> findet das <b>2. Bürgerforum</b> <b>zur Elisabethenstraße </b>statt. In der Einladung verweist <b>Hofheims Bürgermeister</b> erneut darauf, dass alles <b>längst entschieden</b> sei: Es gehe um die <i>&#8222;von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Nutzungen&#8220;</i>, schreibt er.</p><p>Immerhin: <strong>Die Bürger</strong> sollen nun <i>&#8222;Hinweise, Anregungen und Fragen&#8220; </i>vortragen dürfen.</p>								</div>
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					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf" tabindex="-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-buergerforum-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50421" alt="11 11 buergerforum elisabethenstrasse"></a></figure><div class="elementor-image-box-content"><h3 class="elementor-image-box-title"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf">Bürgerforum am 27. November</a></h3><p class="elementor-image-box-description">Die Stadtverwaltung lädt ein: An diesem <b>Mittwoch, 27. November, </b>beginnt <b>um 19.30 Uhr</b> <b>in</b> <b>der</b> <b>Stadthalle</b> das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße 3. In einer Mitteilung (links) des Rathauses heißt es, dass sich Interessierte per E-Mail anmelden sollen. Auf Nachfrage versichert man, dass das "rein organisatorische Gründe" habe. Eine Teilnahme sei <b>ohne Anmeldung </b>möglich, es gebe <b>keine Einlasskontrollen</b>, und die gesammelten Daten <i>"werden im Anschluss gelöscht."</i></p></div></div>				</div>
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									<p class="p1">Es ist nicht auszuschließen, dass <b>viele Hofheimerinnen und Hofheimer</b> das glauben, was Vogt verbreitet: <b>Musikschule = beschlossene Sache.</b></p><p class="p1">Denn ein Bürgermeister <b>lügt schließlich nicht!</b> Wenn <b>Christian Vogt</b> so etwas sagt, dann muss es <b>doch wahr sein, oder?!</b></p><p class="p1"><b>Stimmt es also wirklich: </b>Ist in Sachen Elisabethenstraße 3 schon <b>alles entschieden?</b></p><p class="p2"><b>Die Fakten</b> <b>erzählen eine andere Geschichte</b>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bürger-Protest machte Hotelklotz klein</h2>				</div>
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									<p>Ursprünglich wollte Vogt auf dem Gelände der alten Stadtbücherei <b>ein Hotel</b> errichten lassen. Auch damals tat er so, als sei <b>alles entschieden</b>. Im <b>Bürgermeister-Wahlkampf 2019 </b>veröffentlichte er auf der CDU-Homepage den Satz: <i>“Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.”</i></p><p>Im <b>Oktober 2020</b> nahm er an einer Sitzung des <b>Ortsbeirats Kernstadt</b> teil. Die Lokalzeitung berichtete: &#8222;<i>Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt jetzt im Ortsbeirat Kernstadt noch einmal klar machte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel solle dort gebaut werden&#8216;.&#8220;</i></p><p>Alles ausgemacht? <b>Von wegen!</b></p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="20220126 Hotelneubau" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTY2NTMsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIyXC8wMVwvMjAyMjAxMjYtSG90ZWxuZXViYXUuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="370" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-1024x370.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-16653" alt="Hotelneubau" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-1024x370.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-300x109.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-768x278.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die alte Stadtbücherei. Bürgermeister Vogt will sie abreißen lassen und einen vierstöckigen Klotz hinsetzen - jetzt für die Musikschule und ganz viele Büros.</figcaption>
										</figure>
									</div>
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									<p class="p1">Nachdem der<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/" target="_blank" rel="noopener"> Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> Ende 2021 Vogts Hotelpläne<b> einer breiten Öffentlichkeit </b>bekannt gemacht hatte, schwappte <b>eine Welle des Protests</b> durch die Stadt: Noch so ein <b>Riesenklotz in der Elisabethenstraße</b> &#8211; dagegen wehrten sich die Bürger <b>vehement</b>. </p><p class="p1"><b>Da ruderte die CDU schnell zurück:</b> Im Mai 2022 versprach Vogt, dass die Bürger <b>über die Zukunft des Areals</b> mitentscheiden dürften. <i>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft.“</i></p>								</div>
				</div>
					</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss sein, unbedingt!</h2>				</div>
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									<p>Im<b> September 2022</b> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/" target="_blank" rel="noopener">ein 1. Bürgerforum</a> statt. <strong>E</strong><b>ine Menge Ideen</b> wurden <b>eingebracht</b>, vor allem verlangten die Bürger <b>mehr Grün</b> in der Stadt.</p><p>Der Abend war allerdings <b>viel zu kurz</b>, um zu einem Ergebnis zu kommen: Die Diskussion sollte <b>bei einem zweiten Bürgerforum</b> fortgesetzt werden. In einer Pressemitteilung versicherte <b>der</b> <b>Magistrat</b>: <i>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</i></p><p><b>Im selben Monat</b> tagte das Stadtparlament. Die Stadtverordneten zeigten sich ungewöhnlich einig: <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grassel</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(Linke) befürchtete, dass sich die Bürger ohne eine Fortsetzung des Bürgerforums</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;veralbert vorkommen&#8220;.</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">FDP-Mann </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Ralf Weber</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> riet zu einer </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Fortsetzung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;In der Bürgerschaft könnte sonst das Gefühl entstehen, wir würden ohne sie einen Schritt weitergehen.&#8220;</i> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Tanja Lindenthal</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Bürger für Hofheim) schloss sich dem an:</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Man solle das Bürgerforum fortsetzen, </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;wir haben&#8217;s ein bisschen abgewürgt&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bettina Brestel</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Grüne) äußerte </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;die Sorge, dass die Bürger sich übergangen fühlen&#8220;.</i></p><p>Daraufhin befand auch <b>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</b>: <i>&#8222;Es kann nicht sein, das die Bürgerbeteiligung einen Schatten bekommt, gleich zu Anfang.&#8220;</i></p><p>Das war dann der Plan: <b>Auf der Grundlage des 1. Bürgerforums</b> sollte ein Kriterienkatalog erstellt werden, mit dem mehrere <b>Planungsbüros konkretere Vorschläge</b> für das Grundstück entwickeln sollten. Der damalige Fraktionschef der Grünen, <b>Daniel Philipp</b> &#8211; er sitzt heute als <b>Erster Beigeordneter</b> im Rathaus &#8211; stellte den Antrag, dass der Kriterienkatalog den Stadtverordneten <b>vorab</b> <b>zur Kenntnis vorgelegt </b>werden müsse.<b> Aaron Kowacs</b> von der SPD ging einen Schritt weiter &#8211; sein Vorschlag: <i>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.”</i></p><p>Das fanden alle gut, <b>und so wurde es auch beschlossen:</b> Ein Kriterienkatalog soll erstellt, sodann <b>den Bürgern vorgestellt</b> und <b>mit ihnen diskutiert</b> werden.</p><p>Es war eine klare Botschaft: Die Bürgerinnen und Bürger werden <b>umfassend in alle Überlegungen und Planungen</b> einbezogen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss nicht sein!</h2>				</div>
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									<p>Genau ein Jahr später aber kam <strong>alles ganz anders:</strong></p><p>Im <strong>September 2023</strong> präsentierte <strong>Bürgermeister Vog</strong>t im Stadtparlament eine <strong>Magistratsvorlage</strong> mit dem Aktenzeichen STV2023/124: Der <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Hofheim-Kriterienkatalog.pdf">Kriterienkatalog</a> sei fertig, teilte er darin mit, die <strong>Stadtverordneten</strong> könnten ihn <strong>zur Kenntnis nehmen</strong> &#8211; wie es Philipp beantragt hatte.</p><p><strong>Mit keinem Wort</strong> erwähnte er den ebenfalls beschlossenen <strong>Zusatz von Aaron Kowacs</strong>, wonach der Kriterienkatalog <strong>zunächst in einem 2. Bürgerforum</strong> zur Diskussion gestellt werden soll.</p><p>Nur die<strong> Linken Bernd Hausmann und Barbara Grassel</strong> begehrten auf: Sie forderten, dass <strong>der ursprüngliche Beschluss</strong> &#8211; Kriterienkatalog im 2. Bürgerforum diskutieren &#8211; auch <strong>umgesetzt</strong> werden müsse.</p><p><strong>Abgelehnt!</strong> Die meisten Stadtverordneten der Opposition räkelten sich gerade <strong>in</strong> <strong>Wohlfühlstimmung</strong>, hatten sie doch wenige Minuten zuvor mit <strong>Daniel Philipp</strong> erstmals <strong>einen Grünen zum Ersten Beigeordneten</strong> gewählt.</p><p><strong>Die</strong> <strong>Bürgerbeteiligung</strong>, die sie selbst beschlossen hatten, war ihnen offenbar <strong>nicht mehr so wichtig.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">CDU will Musikschule "beleuchten"</h2>				</div>
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									<p class="p1">Nur wenige Monate später &#8211; und wieder war <b>alles ganz anders:</b></p><p class="p1"><b>Dezember 2023 </b>&#8211; die Stadtverordneten mussten sich mit dem <b>Haushalt 2024/25 </b>befassen. Zahlen über Zahlen, endlos, ermüdend.</p><p class="p1">Überraschend schlug <strong>Michael Henninger</strong> (CDU) für die <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> vor, dass der Magistrat einen <strong>Neubau für die Musikschule</strong>, für das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong>, für <strong>Büros</strong> und für <strong>Gastronomie</strong> planen soll. Für den <strong>Kellereiplatz</strong> solle ein <strong>Baum- und Grünkonzept</strong> erarbeitet werden; und das Geld, das man für die <strong>Bürgerbeteiligung</strong> eingeplant habe, sollte in einen <strong>Architektenwettbewerb</strong> fließen.</p><p class="p2"><strong>Henningers Antrag</strong> sah wirklich vor, dass der <strong>Magistrat</strong> ein solches Konzept <strong><u>ohne</u> Beteiligung der Bürger</strong> erstellen sollte. Nur auf Drängen von <b>SPD</b> und <b>Grünen</b> wurde der Antrag <b>umformuliert:</b></p><p class="p2"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der Magistrat solle </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ein Bürgerforum organisieren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, bei dem </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">die </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Nutzung als Musikschule und Bürogebäude</b> <i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</a>
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					<div id="elementor-tab-content-2461" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2461"><p class="p1"><b>Den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung</b> aus Dezember 2023 dokumentieren wir im <b>Wortlaut</b>:</p><p class="p1"><i>1. Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen: Bebauung des Areals ,Elisabethenstraße 3a&#8216; mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.</i></p><p class="p1"><i>2. An der Platzkonzeption des Kellereiplatzes soll festgehalten werden und durch ein Baum- und Grünkonzept ergänzt werden, das den wachsenden klimatischen Anforderungen genügt und die Wegebeziehung Chinon-Center &#8211; Altstadt stärkt.</i></p><p class="p1"><i>3. Das Gebäude soll in städtischem Eigentum bzw. im städtischen Konzern (HWB) bleiben.</i></p><p class="p1"><i>4. Die bereits im Haushalt angesetzten Mittel für die aktuelle Bürgerbeteiligung sollen für einen Architektenwettbewerb analog der Auswahl zur Stadtbücherei und der in diesem Verfahren erfolgreich durchgeführten Bürgerbeteiligung verwendet werd</i><em>en.</em></p></div>
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				<div class="elementor-element elementor-element-d322f60 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d322f60" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
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									<p>Erstaunen<b> in der Runde: </b>Da hatte die CDU doch tatsächlich <a href="https://www.spd-hofheim.de/termin/austausch-ueber-die-nachfolgenutzung-des-gelaendes-der-alten-stadtbuecherei/" target="_blank" rel="noopener">einen Vorschlag der SPD</a><b> </b>&#8222;abgekupfert&#8220;! </p><p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Aaron Kowacs </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(SPD) sagte denn auch, seine Partei habe</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> nichts gegen eine neue Musikschule</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> an der Elisabethenstraße. Aber man dürfe den begonnenen</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Prozess der Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> nicht zu einem </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Architektenwettbewerb</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ummodeln</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, &#8222;</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">ohne die geplante Nutzung vorher mit der Öffentlichkeit zu diskutieren&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> müsse </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;vor der konkreten Festlegung auf konkrete Nutzung erfolgen&#8220;.</i></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Linke</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grasse</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">l machte noch &#8211; und auch völlig zu Recht &#8211; darauf aufmerksam, dass so ein Antrag <strong>bei Haushaltsberatungen</strong> nichts zu suchen habe:</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Dafür gebe es</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;"> Fachgremien</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, zum Beispiel den Bau- und Planungsausschuss.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es war </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">kurz vor Weihnachten</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, alle wirkten etwas </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ermattet </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">&#8211;  am Ende stimmte d</span><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">i</span></strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>e Mehrheit</strong> zu</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: <strong>In einem</strong></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong> Bürgerforum</strong> soll über die <strong>Zukunft des Areals</strong> gesprochen werden, wobei  </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> eine Nutzung als Musikschule </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule 2025-05a" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDI4MTUsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wNVwvTXVzaWtzY2h1bGUtMjAyNS0wNWEuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="387" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-42815" alt="Musikschule 2025 05a" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die Musikschule Hofheim hat ihren Sitz heute im Pfälzer Hof gegenüber vom Bahnhof.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Wenn Vogt heute verbreitet, <b>mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz</b> <i>&#8222;haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst&#8220;</i>, so findet sich dafür <b>nirgendwo ein Beleg.</b></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es klingt auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>nicht plausibel</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, dass alles beschlossen sein soll: Eine Politik, die sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">um sachgerechte Entscheidungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> bemüht, würde erst einmal prüfen, wie sich die Musikschule </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">in den letzten Jahren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> entwickelt hat? Welche </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Prognosen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> lassen sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">für die nächsten Jahre</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufstellen? </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wie viel Raum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> braucht sie &#8211; </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">heute und in einigen Jahren?</b></p><p><b>Zahlen, Daten und Fakten</b> sollten die Grundlage für die Planung eines Projekts sein, das <b>Millionen</b> kosten und <b>die Stadtkasse</b> auch in Zukunft <b>enorm belasten </b>wird.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMTQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvTXVzaWtzY2h1bGUtZWxpc2FiZXRoZW5zdHJhc3NlLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50214" alt="Musikschule elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">50 Jahre Musikschule - da ließen sie sich zusammen fotografieren: Bürgermeister Vogt (2.v.li.) zeichnet im Rathaus für das Thema Kultur zuständig. Seine Kultur-Fachbereichsleiterin Susanne Demuth (li.) ist die Lebensgefährtin von Musikschulleiter Sven Müller-Laupert (re.). Zweite von rechts: Dorothee Graefe-Hessler, die  Aufsichtsratsvorsitzende der Musikschule Hofheim gGmbH. Foto: Stadt Hofheim</figcaption>
										</figure>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Dass alles bereits <strong>beschlossen</strong> sein soll, muss <strong>als</strong> <strong>Falschinformation </strong>gewertet werden. Und da stellt sich dann schon die Frage:</p><p><b>Was treibt den Bürgermeister nur an</b>, solche Informationen &#8211; <b>Fake-News </b>&#8211; zu verbreiten? Er <strong>täuscht</strong> damit die eigenen Bürger:<b> Warum?</b></p><p><strong>Eine Erklärung</strong> liegt vielleicht auf der Hand&#8230;</p>								</div>
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		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3faf5b0 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3faf5b0" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-54ef977" data-id="54ef977" data-element_type="column" data-e-type="column">
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						<div class="elementor-element elementor-element-7a8245c elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="7a8245c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mit Fake-News in den Bürgermeister-Wahlkampf</h2>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Im Frühjahr nächsten Jahres, am 16. März, </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">soll ein neuer Bürgermeister für Hofheim gewählt werden.</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Christian Vogt</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> steht unter Druck: Nach fünf Jahren im Amt kann er </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">keinen echten Erfolg</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> vorweisen. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Seine großspurigen Versprechungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> der letzten Jahre: allesamt </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">geplatzt wie Seifenblasen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Kellereiplatz</b> sollte ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;City Tree&#8220;</a> installiert werden, ein meterhoher Schrank, in dem Moos wächst, das angeblich die Sommerhitze zwischen den geparkten Autos abkühlt. Viel Geld wollte er dafür ausgeben; gerade noch rechtzeitig stellte sich heraus, dass er auf dreiste Werbung hereingefallen war: <b>Thema durch.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Untertorplatz</b> wollte er zwei <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/" target="_blank" rel="noopener">Riesenschirme</a> aufstellen. Die Planung lief schon, die Vernunft der Bürger war stärker: <b>abgelehnt.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> In <b>Diedenbergen</b> gab er landwirtschaftliche Flächen für ein Gewerbegebiet her, angeblich, um die <strong>Jobs von Polar Mohr</strong> in Hofheim halten zu können. Doch ob das Unternehmen wirklich dahin umzieht: <b>bis heute völlig offen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Oben auf dem <span style="font-weight: bold;">Kapellenberg</span> wollte er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/" target="_blank" rel="noopener">Wald-Museum</a> errichten, inzwischen redet er nur noch <span style="font-weight: bold;">von einem Kinderspielplatz.</span><b></b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mit einem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/" target="_blank" rel="noopener">100.000-Euro-Taubenhotel</a> sollte die Taubenplage gelöst werden: nie wieder was von gehört.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span>Die <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> wird nächstes Jahr geschlossen,<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> was danach kommt: unbekannt. Aus </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/" target="_blank" rel="noopener">Hof Ehry</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wollte er ein Kulturzentrum machen: wohl eher Augenwischerei. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Das beliebte</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/11/17/exerzitienhaus/" target="_blank" rel="noopener">Exerzitienhaus</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">droht für ein Villenviertel geopfert zu werden. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/" target="_blank" rel="noopener">Ausbau von Radwegen</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, ein </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#CDU_macht_Druck_Wo_bleibt_Vogts_Schlagloch-Programm" target="_blank" rel="noopener">Anti-Schlagloch-Programm</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: Alles lauthals angekündigt &#8211; alles leere Versprechungen. </span></p><p>Wohl deshalb soll jetzt<b> eine neue Musikschule</b> her. Vierstöckig &#8211; so hoch wie das geplante Hotel, das die Bürger<b> abgelehnt</b> hatten, weil sie <b>mehr Grün in der City</b> wünschten. Ein Sattelgeschoss soll noch obendrauf: Der Bau würde <b>höher als das Chinon-Center.</b></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wen interessiert das Geschwätz von gestern?</h2>				</div>
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									<p class="p1">Die Aussagen von Politikern haben bisweilen die <b>Halbwertzeit eines Eiswürfels in der prallen Sonne &#8211;</b> auch <b>in</b> <b>Hofheim</b>:</p><p class="p1">Als <b>2021/22 </b>die <b>Pläne für ein</b> <b>Hotel an der Elisabethenstraße 3</b> öffentlich wurden, versicherten <b>CDU-Lokalpolitiker</b> unisono, das Grundstück <b>müsse verkauft</b> werden &#8211; unbedingt! Man benötige die Einnahmen zur <b>Finanzierung der neuen Stadtbücherei &#8211; zwingend! </b></p><p class="p1">In einer <b>Magistratsvorlage</b> (Aktenzeichen: STV2022/013) ist nachzulesen: <i>&#8222;Es bestand grundsätzliches Einvernehmen, dass das Grundstück der bisherigen Bücherei veräußert werden soll, um die nicht unerheblichen Investitionen zum Teil zu refinanzieren.&#8220;</i></p><p class="p1">Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, sagte schon Adenauer. Heute erzählen <b>die selben CDU-Politiker</b>, die Stadt dürfe <b>das Grundstück <u>nicht</u> verkaufen.</b> Sie müsse es <b>behalten</b>, damit die städtische Wohnungsbaugesellschaft<b> HWB </b>dort bauen könne.</p>								</div>
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									<p class="p1">Noch ist &#8211; wenn wir nur die Fakten betrachten &#8211; <b>nichts entschieden</b>. Die <strong>SPD</strong> hatte sich vor zwei Jahren <strong>an die Seite der Bürger</strong> gestellt: Das Grundstück könne <em>&#8222;auch als Grünfläche genutzt werden, um die Flächenversiegelung in der Innenstadt zu minimieren&#8220;</em>, lesen wir auf der <a href="https://www.spd-hofheim.de/?s=elisabethenstra%C3%9Fe" target="_blank" rel="noopener">SPD-Homepage</a>. Eine Bebauung sei möglich, &#8222;<em>die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel&#8220;</em>.&nbsp; <b>Beigeordneter Bernhard Köpple</b>r (SPD) gab <b>als Marschrichtung</b> vor: <i>„Die beste Option für Hofheim muss gewählt werden, und dabei muss die Bevölkerung intensiv eingebunden werden.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Heute schickt <b>die SPD</b> mit <b>Tobias Undeutsch</b> einen eigenen Kandidaten ins <b>Rennen um das Amt des Bürgermeisters.</b> Der hat sich bereits<b> klar positioniert:</b> Wenn <b>suggeriert</b> werde, dass die Entscheidung <b>bereits gefallen</b> sei, entspreche das <b>nicht</b> den Tatsachen.<em>&#8222;Die Sozialdemokraten vertreten weiterhin die Ansicht, dass die Entscheidung über die&nbsp; zukünftige Nutzung des ,Filetstücks&#8216; nur mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden dürfe.&#8220;</em></p>
<p class="p1">Die <b>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</b> (BfH) sah vor zwei Jahren <i>&#8222;die einmalige Chance&#8220;,</i> um mit einem<i> „grünen Korridor“</i> das <b>Wasserschloss</b> und das <b>Kellereigebäude</b> mit der <b>Stadthalle</b> und dem <b>Rathaus</b> zu verbinden. <i>&#8222;Dies würde dem Platz wieder etwas Charakter verleihen und wäre den historischen Gebäuden würdig.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Die BfH hat mit <b>Wilhelm Schultze</b> ebenfalls einen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Wird er jetzt für den&nbsp;<b>Musikschul-Klotz votieren?</b> Oder <b>die Chance nutzen </b>und den Hofheimern etwas <b>mehr Grün</b> gönnen?</p>
<p class="p1">Vielleicht erfahren wir <b>an diesem Mittwochabend </b>mehr&#8230;</p>								</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="SPD Elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMDEsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvU1BELUVsaXNhYmV0aGVuc3RyYXNzZS5qcGcifQ%3D%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="519" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50201" alt="SPD Elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse-768x498.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die SPD hatte 2022 den geplanten Hotel-Klotz in einer Grafik anschaulich dargestellt - und als zu groß abgelehnt. Jetzt sollen hier Musikschule und Büros entstehen, in einem Bau, der nach den Plänen der CDU mindestens ebenso groß werden soll.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Vogt ahnt wohl, das der von ihm favorisierte <b>Musikschul- und Büro-Klotz</b> kein Durchmarsch wird. Und so verbreitet er inzwischen auch, was die Menschen <b>gerne hören</b> wollen: dass man, wenn die Musikschule nur gebaut werde, <b>den Kellereiplatz</b> <i>&#8222;grüner und schattiger machen&#8220; </i>werde.</p><p>Die Bürger sind <b>gut beraten</b>, solchen Versprechungen <b>mit kritischer Wachsamkeit</b> zu begegnen: Denn natürlich will Vogt den Kellereiplatz auch <b>als Festplatz</b> <b>behalten.</b> Und auf <b>eine vorweihnachtliche Eisbahn</b> wollen die Hofheimer sicher auch <b>nicht verzichte</b>n. Das bedeutet: Viel Grün wird auf dem Platz <b>kaum gedeihen </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">können</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, schon </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gar kein echter Baum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wird da jemals wachsen. </span></p><p><b>Es ist kein halbes Jahr mehr bis zur Bürgermeisterwahl.</b> Zu erwarten ist, dass Christian Vogt demnächst <b>wie ein Weihnachtsmann</b> mit einem großen Sack durch die Stadt ziehen wird: <b>Viele schöne  Versprechungen</b> sind da drin!</p><p>Ob er sie wohl jemals <b>erfüllen</b> wird, sollte er <strong>im März 2025</strong> wiedergewählt werden?</p><p>Oder er macht&#8217;s <b>wie beim letzten Mal:</b></p><p><b>Versprechungen einfach vergessen.</b></p>								</div>
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		<title>Klimaschutzkonzept: Stadtparlament sagt Ja &#8211; Dezernent will Gas geben</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/09/15/klimaschutzkonzept-im-parlament/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Sapienza Giuseppe]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hofheimer Klimaschutzkonzept ist vom Stadtparlament verabschiedet worden. 50 konkrete Maßnahmen sind darin genannt - jetzt geht es an die Umsetzung. Der Verlauf der Stadtverordnetenversammlung lässt allerdings erahnen: Einfach wird's nicht.

Dazu: 5 Fragen an Hofheims Ersten Stadtrat Daniel Philipp (Grüne), in dessen Dezernat das Konzept erarbeitet wurde. Er kündigt an, Gas geben zu wollen, sofort.

Plus: Die Stadtverwaltung meint es ernst mit dem Klimaschutz. Nach der Klimaschutzmanagerin wurde kürzlich ein Klimaanpassungsmanager eingestellt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="46640" class="elementor elementor-46640" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Das Hofheimer Klimaschutzkonzept ist vom Stadtparlament verabschiedet worden. 50 konkrete Maßnahmen sind darin genannt &#8211; jetzt geht es an die Umsetzung. Der Verlauf der Stadtverordnetenversammlung lässt allerdings erahnen: Einfach wird&#8217;s nicht.</strong></p>
<p><strong>Dazu: 5 Fragen an Hofheims Ersten Stadtrat Daniel Philipp (Grüne), in dessen Dezernat das Konzept erarbeitet wurde. Er kündigt an, Gas geben zu wollen, sofort </strong>(<a href="#Philipp">hier</a>)<strong>.</strong></p>
<p><strong>Plus: Die Stadtverwaltung meint es ernst mit dem Klimaschutz. Nach der Klimaschutzmanagerin wurde kürzlich ein Klimaanpassungsmanager eingestellt </strong>(<a href="#Rathaus">hier</a>)<strong>.</strong></p>								</div>
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									<p class="p1">Es hätte eine Sternstunde des Parlaments werden können. Einer dieser Momente in der Kommunalpolitik mit Signalwirkung, nach dem <b>ein Ruck durch die Stadtgesellschaft </b>geht. Die Botschaft war vorbereitet: Hofheim sagt <b>Ja zum Klimaschutz</b>! Wir wollen <b>eine nachhaltige Entwicklung </b>fördern und die <b>Lebensqualität in unserer Stadt verbessern</b>. Wir sind jetzt gefordert &#8211; <b>wir machen alle mit!</b></p>
<p class="p1">Die Chance ist vertan: Hofheims Stadtverordnete haben es <b>nicht geschafft,</b> sich gemeinsam hinter das Klimaschutzkonzept des Magistrats zu stellen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/10/klimaschutzkonzept/">hier</a> ausführlich vorgestellt). <b>Stadtverordnete von CDU, FDP und FWG</b> verweigerten ihre Zustimmung: Sie drängten auf <b>eine Vertagung </b>&#8211; ihre Begründung: die <b>Vorbereitungszeit</b> sei zu kurz gewesen, nicht für alle Maßnahmen lägen <b>konkrete</b> <b>Kostenschätzungen</b> vor&#8230;</p>
<p class="p1">Angesichts der Bedeutung des Themas und<b> der unbestrittenen Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen für den Klimaschutz</b> wirkten die vorgetragenen Argumente <b>gegen eine schnelle Zustimmung</b> eher <b>kleinkariert</b>. Die Meinung eines Beobachters der Stadtpolitik brachte es auf den Punkt: Es müsse als <b>Glück für Hofheim</b> bezeichnet werden, dass diese Koalition <b>keine Mehrheit im Stadtparlament</b> hat.</p>
<p class="p1">Das Konzept war zuvor <b>in zwei Ausschüssen</b> diskutiert worden. Die Mini-Fraktionen<b> FDP und FWG</b> hatten da schon deutlich gemacht, dass sie das vorgeschlagene Maßnahmenpaket <b>so nicht akzeptieren</b> würden. Sie wollten zunächst <b>über einzelne Maßnahmen</b> sprechen, was allerdings <b>zu einer Verzettelung im Kleinklein</b> geführt hätte. <b>Die Masche </b>ist bekannt: Ein guter Plan wird <b>erst einmal vertagt</b> und dann <b>so lange</b> <b>zerredet</b>, bis nichts mehr davon übrig ist.</p>
<p class="p1">In den Ausschüssen hatte am Ende doch noch<b> die Vernunft gesiegt:</b> Die Vertagungsanträge wurden jeweils<b> mit deutlicher Mehrheit abgelehnt</b>, das Konzept wurde <b>akzeptiert</b> &#8211; übrigens auch mit den <b>Stimmen von CDU-Stadtverordneten.</b></p>
<p class="p1">Vor der entscheidenden Sitzung des Stadtparlaments soll es danach, hinter &#8222;verschlossenen Türen&#8220;, <b>zu hitzigen Diskussionen </b>gekommen sein. Am Ende <b>beugte sich die CDU</b> ihren kleinen Koalitionspartnern: Die Beschlüsse der Ausschüsse, das Konzept <b><u>nicht</u> zu vertagen</b>, interessierten plötzlich nicht mehr, obwohl doch erfahrene CDU-Stadtverordnete daran mitgewirkt hatten. Es gebe <b>keinen Grund</b>, das Konzept jetzt<b> auf die Schnelle</b> zu verabschieden, verkündete <b>CDU-Fraktionschef Michael Henninger</b> in der Stadtverordnetenversammlung. Man solle erst einmal <b>über die einzelnen Maßnahmen diskutieren </b>und könne dann <b>in vier Wochen entscheiden.</b></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">... und einen Klimaanpassungsmanager<br>gibt es jetzt auch noch im Rathaus</h2>				</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/13-09_klimaanpassungsmanager.jpg">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="441" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/klimaanpassungsmanager_sapienza.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-46743" alt="Klimaschutzkonzept" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/klimaanpassungsmanager_sapienza.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/klimaanpassungsmanager_sapienza-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Klimaanpassungsmanager Giuseppe Sapienza mit Hofheims Ersten Beigeordneten Daniel Philipp (zum Vergrößern anklicken).</figcaption>
										</figure>
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									<p>Erstmals gibt es im Rathaus einen Klimaanpassungsmanager: Der <b>Umweltwissenschaftler Giuseppe Sapienza</b> widmet sich seit kurzem der Frage, wie Hofheim die Folgen des Klimawandels für die Bevölkerung abmildern kann. Anders formuliert: Er soll die Stadt klimaresilienter und noch lebenswerter gestalten.</p>
<p>In einer <a href="https://www.hofheim.de/artikel/klimaanpassungsmanager-fuer-die-kreisstadt/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung der Stadtverwaltung</a> heißt es, die<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Stelle werde zu 80 Prozent vom Bundesumweltministerium gefördert. Das sei ähnlich wie bei </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Monique Delbos</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, die die Stadt vor knapp eineinhalb Jahren als Klimaschutzmanagerin eingestellt hat. Beide würden sich ergänzen: Einerseits gehe es um den Klimaschutz durch Einsparung von Treibhausgasen; andererseits um die nachhaltige Anpassung an das veränderte Klima.</span></p>								</div>
				</div>
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									<p style="text-align: right;">Foto: Stadt Hofheim</p>								</div>
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									<p class="p1">Mit diesem Vorgehen brüskierte die <b>CDU-Führung </b>nicht nur ihre Ausschussmitglieder: Sie fiel auch&nbsp;i<b>hrem eigenen Bürgermeister</b> <b>in den Rücken,</b> was man aber offensichtlich <b>als politischen Kollateralschaden</b> hinzunehmen bereit war:</p>
<p class="p1"><b>Christian Vogt</b>&nbsp;stehe, so heißt es in der Partei, voll und ganz hinter dem Klimaschutzpaket seines Ersten Beigeordneten. Dass er als Bürgermeister dazu<b>&nbsp;öffentlich schweigt</b> &#8211; ausgerechnet er, der doch sonst bei jedem Thema <b>nach vorne drängt</b> und etwas dazu sagen will &#8211; sei angeblich der&nbsp;<b>Parteiräson geschuldet</b>. Zudem sind in gut einem halben Jahr <b>Bürgermeisterwahlen</b>: Da wolle er es sich <b>mit</b> <b>niemandem</b> <b>verderben</b>, schon gar nicht <b>mit Leuten aus der eigenen Partei</b>.</p>
<p class="p1">Also sagte Vogt kein Wort. Unterstützung fanden&nbsp;<b>CDU/FDP/FWG</b> dann&nbsp; bei den Linken:<b> Fraktionsvorsitzende Barbara Grassel</b> hatte sich in das umfangreiche Werk <b>eingearbeitet</b> und nannte Kritikpunkte, über die man reden müsse: <b>Bessere Fußgängerführung</b> sei gut, aber dann bitte auch in den Stadtteilen; wenn man gegen <b>Elterntaxis</b> sei, müsse man die wohnortnahe Betreuung verbessern; <b>Wald und Landwirtschaft</b> kämen im Konzept zu kurz&#8230; <b>Das größte Manko </b>sah sie in der Maßnahme &#8222;Optimierung des Personennahverkehrs&#8220;: <b>Eine wirksame Verbesserung </b>sei erst ab 2026 vorgesehen, während die Stadt bisher <b>keine eigenen Verbesserungsvorschläge</b> eingebracht habe. Auf diese Weise, befand Frau Grassel, seien <b>die Klimaziele kaum zu erreichen..</b></p>
<p class="p1">Jetzt mussten die&nbsp;<b>Befürworter</b> des Klimaschutzkonzeptes <b>zittern</b>: Die Entscheidung stand<b> auf der Kippe.&nbsp;</b>Mit nur einer Stimme aus der Opposition hätte die Koalition&nbsp;<b>die Mehrheit </b>und könnte <b>das Konzept vertagen&#8230;</b></p>
<p class="p1">Am Ende ging alles gut, wenn auch<b> ganz knapp:</b></p>
<p class="p1"><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Der Antrag auf Vertagung wurde abgelehnt:&nbsp;</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">20 waren dagegen, 18 stimmten dafür.</span></p>
<p class="p1"><b>Das Klimaschutzkonzept wurde dann angenommen:</b> 21 sprachen sich dafür aus, 13 dagegen, 4 enthielten sich.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fünf Fragen an Hofheims Ersten Beigeordneten</h2>				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Daniel Philipp &amp; das Klimaschutzkonzept:<br>Wir beginnen mit der Umsetzung - sofort!</h2>				</div>
				</div>
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									<p><b>Daniel Philipp war früher Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtparlament und arbeitete als Klimaschutzmanager im Landratsamt des MTK. Ende letzten Jahres wählte ihn Hofheims Stadtverordnetenversammlung zum Ersten Beigeordneten. </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-weight: bold;">Nach dem Ja der Stadtverordneten</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-weight: bold;"> zum Klimaschutzpaket haben wir ihm fünf Fragen geschickt, die er umgehend beantwortete. </span></p>								</div>
				</div>
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									<p></p>
<p><strong><i>Nur eine knappe Mehrheit stimmte im Stadtparlament gegen eine Vertagung des Klimaschutzkonzeptes. Es wurde dann zwar verabschiedet, aber es gab auch viele Gegenstimmen: Sind Sie trotzdem zufrieden &#8211; oder hätten Sie sich eine breitere Unterstützung für so ein wichtiges Zukunftsthema gewünscht?</i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Natürlich wäre eine breitere Zustimmung seitens der Stadtverordneten wünschenswert gewesen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, dass das Klimaschutzkonzept mit seinem umfassenden Maßnahmenkatalog in der vorgelegten Form beschlossen wurde.</p>
<p></p>
<p><strong><i>Mehrere Stadtverordnete hatten beantragt, die Abstimmung zu vertagen: Sie wollten zunächst über das Konzept und die 50 Vorschläge diskutieren. Sie dagegen drängten auf eine schnelle Entscheidung: Warum die Eile? </i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Zum einen gab es reichlich Gelegenheit, das Konzept zu diskutieren: Im Arbeitskreis Energie und im Ausschuss für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr sowie im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss wurde darüber ausführlich gesprochen. Zum anderen besteht ein gewisser Zeitdruck: Die aktuelle Fördermaßnahme, mit der wir die Stelle unserer Klimaschutzmanagerin einrichten konnten, läuft Anfang 2025 aus. An dieses sogenannte Erstvorhaben soll ein Anschlussvorhaben nahtlos anknüpfen, das drei Jahre lang gefördert wird: In dieser Zeit sollen das Potenzial des Klimaschutzkonzepts voll ausgeschöpft und konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.</p>
<p></p>
<p>Für die Beantragung des Anschlussvorhabens ist der Stadtverordnetenbeschluss zum Klimaschutzkonzept zwingende Voraussetzung. Jetzt liegt der Beschluss vor, und wir können den entsprechenden Antrag stellen. Das Verfahren ist allerdings komplex, weshalb mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen ist. Daher bestand eine gewisse Eilbedürftigkeit, um die Kontinuität unseres Klimaschutzmanagements zu gewährleisten.</p>
<p></p>
<p><strong><i>Eine kritischer Einwurf lautet: Der Wald kommt in dem Konzept gar nicht vor. Gibt es dafür Gründe?</i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Das 5. Kapitel des Klimaschutzkonzeptes widmet sich der Bilanz der Land- und Forstwirtschaft. Auf Bundesebene sind für das Thema Wald das Umwelt- und das Land- und Forstwirtschaftsministerium zuständig, während für den Klimaschutz das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zuständig ist. Daher wird das Thema „Wald“ ebenso wie das Thema „Boden“ (z.B. Entsiegelung, etc.) eher zur Klimafolgenanpassung gezählt, was sich auch zum großen Teil in den Förderprogrammen niederschlägt, wie z.B. das Förderprogramm &#8222;Klimaangepasstes Waldmanagement&#8220; zeigt.</p>
<p></p>
<p>Dementsprechend werden Maßnahmen zum Wald im Rahmen des Klimaanpassungskonzeptes erarbeitet.</p>
<p></p>
<p><i><strong>Wie geht es jetzt weiter? Was sind die nächsten Schritte? Bitte konkret</strong>&#8230;</i></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Mit dem nun vorliegenden Beschluss wird Frau Monique Delbos &#8211; unsere Klimaschutzmanagerin &#8211; zunächst die Anschlussförderung beantragen. In dieser wird über drei Jahre die Personalstelle, die Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen aus dem Konzept gefördert (siehe oben).</p>
<p></p>
<ul>
<li>Direkt am Montag gibt es zudem wieder einen Workshop für Mitarbeitende der Verwaltung zu dem Thema Klimaschutz: Damit gehen wir direkt die Maßnahme „Klimaschutz in der Verwaltung stärken“ an.</li>
<li>Zeitgleich läuft auch schon die Vorbereitung zu der Maßnahme „Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie für den Bauhof“. Der erste Workshop soll schon im Oktober/November durchgeführt werden.</li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Parallel arbeiten wir daran, den kommunalen Wärmeplan zu erstellen: Er wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 vorliegen.</span></li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Maßnahme „Einführung des Ofenführerscheins“ soll als Pilotprojekt noch in diesem Herbst/Winter durchgeführt werden: Ziel ist es, kurzfristig und direkt Emissionen zu senken (Hofheim hat über 4.500 Einzelfeuerstätten).</span></li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Zusammen mit dem Arbeitskreis Innenstadt werden die Maßnahmen aus dem Handlungsfeld „Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung“ konkreter ausgearbeitet.</span></li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Zum Thema Begrünung gibt es vielfältige Forderungen aus den Gremien und der Stadtgesellschaft. Hier beschäftigen wir uns aktuell mit dem Thema Mikrowald auf Grundlage der Miyawaki-Methode. Damit ist es möglich, in kurzer Zeit dichte Wälder auch im städtischen Raum zu schaffen, und zwar auch Mikrowälder, also Wälder auf kleinen Flächen.</span></li>
</ul>
<p></p>
<p><strong><i>Im Klimaschutzkonzept ist die Rede von mehr Rechten und mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer, von verkehrsberuhigten und sogar autofreien Zonen, von Geschwindigkeitsreduzierung auf den Straßen, von Optimierung des Parkraums… Prompt klagen einige Lokalpolitker, Sie wollten die Stadt durch die Hintertür umbauen &#8211; ohne die Stadtverordneten zu beteiligen. Wollen Sie das?</i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Eine zeitgemäße integrierte Stadtplanung erfordert meines Erachtens auch für Hofheim neue Maßnahmen. Angesichts der Folgen des Klimawandels und auch der Auswirkungen der weiter zunehmenden Digitalisierung auch auf unsere Innenstadt besteht hier Handlungsbedarf. Stichworte sind hier u.a. Steigerung der Aufenthaltsqualität, Begrünung, Entsiegelung etc.</p>
<p></p>
<p>Allerdings ist ein „Stadtumbau durch die Hintertür“ weder gewollt noch möglich. Im Gegenteil halte ich es für zwingend notwendig, nicht nur die Gremien, sondern vor allem auch die Stadtgesellschaft dabei mitzunehmen. Das versuche ich z.B. durch die Einrichtung des Arbeitskreises Innenstadt, wo alle maßgeblichen Akteure beteiligt sind, und deren kommende Sitzungen (die nächste im November) öffentlich stattfinden werden.</p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Musikschule zieht um&#8220;: Faktencheck entlarvt Vogt-Nachricht als Zeitungsente</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/05/27/musikschule-umzug-faktencheck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Ottlik Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Preusche Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Schulze Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=42582</guid>

					<description><![CDATA[Hofheims Bürgermeister ließ vorige Tage aufhorchen, als er über die Lokalpresse verbreiten ließ: Der Umzug der Musikschule in einen Neubau an der Elisabethenstraße sei ausgemachte Sache. Stimmt das wirklich? Der Faktencheck ergibt: Die Nachricht ist nachweislich falsch – Christian Vogt hat für eine klassische Zeitungsente gesorgt. Was treibt den Mann nur an?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheims Bürgermeister ließ vor einigen Tagen aufhorchen, als er erst in einem Ausschuss und dann noch einmal gegenüber der Lokalzeitung versicherte: Der Umzug der Musikschule in einen Neubau an der Elisabethenstraße sei ausgemachte Sache. Stimmt das wirklich? Der Faktencheck zeigt: Christian Vogt hat für ei<strong>ne klassische Zeitungsente gesorgt – <strong>seine Darstellung ist schlicht falsch</strong>.</strong> Spurensuche:  Was treibt den Mann nur an, die Öffentlichkeit derart zu täuschen?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Beginnen wir ein wenig staatstragend: Journalisten sollen <strong>unabhängig</strong> und <strong>kritisch</strong> berichten, heißt es. Als <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321342/vierte-gewalt/" target="_blank" rel="noopener">Vierte Gewalt</a> sollen sie die <strong>Entscheidungsträger</strong> <strong>kontrollieren</strong> und die Öffentlichkeit <strong>objektiv</strong> <strong>informieren</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Soweit die <strong>Theorie</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Vor einigen Tagen war in der <strong>Lokalzeitung</strong> ganz groß zu lesen: Für <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> sei es eine <em>„ausgemachte Sache“</em>, dass die <strong>Musikschule</strong> in die Elisabethenstraße 3 umzieht. Die Zeitung wörtlich: <em>„Der Bürgermeister erinnert an entsprechende Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.“</em> Danach soll auf dem gut <strong>1100 Quadratmeter großen Grundstück</strong> <strong>der alten Stadtbücherei</strong> ein Neubau entstehen, in dem laut Vogt die <strong>Musikschule</strong> und das <strong>Hofheimer Bürgerbüro </strong>untergebracht werden,<em> &#8222;eventuell noch Gastronomie und Büroflächen“.</em>&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Eine Bürgerbeteiligung</strong> zur Zukunft des Geländes sei zwar noch <strong>nicht abgeschlossen</strong>, schreibt die Zeitung weiter. <em>„Aber nach Vogts Einschätzung bleibt es offensichtlich beim Umzug der Musikschule.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es las sich wie: Eine Bürgerbeteiligung brauchen wir eigentlich nicht mehr, <strong>es</strong> <strong>ist ja schon alles entschieden.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Der</strong> <strong>Faktencheck</strong> zeigt zweierlei:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Christian Vogt </strong>hat sich mit seinen Aussagen weit <strong>vom Pfad der Wahrheit entfernt.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und die <strong>Zeitung</strong> muss sich den Vorwurf gefallen lassen, durch <strong>unkritische Berichterstattung</strong> die öffentliche Meinung zu <strong>beeinflussen</strong>: Sie informiert nicht, sondern macht sich <strong>zum Sprachrohr des Bürgermeisters.&nbsp;</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Vogt in 2020: Neubau eines Hotels ist ausgemacht</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>In den <strong>Protokollen städtischer Gremien </strong>wie auch in den <strong>Unterlagen der Stadtparteien</strong> finden wir eine Vielzahl von <strong>Beschlüssen</strong> und <strong>Informationen</strong>. Eine Entscheidung, wonach eine <strong>Umzug der Musikschule</strong> eine <em>&#8222;ausgemachte Sache&#8220;</em> ist, finden wir <strong>nicht</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gehen wir Schritt für Schritt vor:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Als er <strong>2019</strong> Bürgermeister werden wollte, <strong>favorisierte</strong> Vogt noch einen ganz anderen Plan: <em>„Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln“, </em>schrieb er in einer <strong>Wahlkampfbroschüre</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es klang, und das war sicher <strong>beabsichtigt</strong>, als sei ein Hotelneubau<strong> längst beschlossene Sache</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Monate später – <strong>Vogt war gewählt</strong> – berichtete dann auch die <strong>Lokalzeitung</strong> unter Berufung auf den Bürgermeister, der Bau des Hotels gelte als<em> „ausgemacht“</em>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Nur nebenbei: Heute verwendet die Zeitung die gleiche Formulierung – jetzt ist der <strong>Bau einer neuen Musikschule</strong> für Vogt <em>&#8222;ausgemachte Sache&#8220;.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Reaktionen</strong> gab es damals übrigens <strong>keine</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>
</p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vogt 2020: Hotel ist ausgemacht</h2>
<p></p>
<p></p>
<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:15px"><p></p>
<p style="font-size:18px">„Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt (&#8230;) klarmachte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel&#8216; solle dort gebaut werden.“</p>
<p><cite><em>– Kreisblatt am 10. Oktober 2020</em></cite></p></blockquote>
<p></p>
<p></p>
<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>
</p>
<p></p>
<p><strong>Ende 2021</strong> machte der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> die Vogtschen Hotelpläne <strong>einer breiten Öffentlichkeit bekannt</strong>. Daraufhin schwappte eine <strong>Welle des Protests</strong> durch die Stadt. Vogt lenkte schnell ein:&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im <strong>Mai 2022</strong> kündigte er in einem <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=10209884312982240&amp;set=a.1412626373442" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Post</a> <strong>ein öffentliches Beteiligungsverfahren</strong> an. Die Bürger sollten über die Zukunft des Geländes <strong>mitentscheiden</strong> dürfen. <em>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft“</em>, schrieb Vogt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im <strong>September 2022</strong> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/">das erste Bürgerforum</a> in der Stadthalle statt. Das Rathaus teilte anschließend mit: <em>„Aus den Ergebnissen werden nun die Inhalte einer Aufgabenstellung für eine Mehrfachbeauftragung von Planungsbüros abgeleitet. Diese Planungsbüros sollen dann städtebauliche Konzeptionen zur räumlichen Verknüpfung der innerstädtischen Platzräume erarbeiten und klären, welche Funktion das Grundstück Elisabethenstraße 3 dabei übernehmen soll.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und dann <strong>der entscheidende Satz</strong>: <em>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das war <strong>ein klares, ja ein starkes Versprechen: </strong>Die Hofheimerinnen und Hofheimer sollten weiterhin <strong>mitreden</strong> können.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenig später tagte das <strong>Stadtparlament</strong>. Auch hier wurde ein Beschluss gefasst, der an <strong>Deutlichkeit</strong> nichts zu wünschen übrig lässt:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Magistrat solle <em>&#8222;von unabhängiger Stelle&#8220;</em> einen <strong>Kriterienkatalog</strong> erarbeiten lassen, mit dem wiederum Planungsbüros beauftragt werden, erste <strong>Vorschläge</strong> <strong>aus den Ergebnissen des Bürgerforums</strong> zu erstellen. Und dann steht in dem Beschluss auch noch dieser Satz (35 Stadtverordnete stimmten dafür, zwei dagegen, drei enthielten sich):</p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.&#8220;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im <strong>September 2023</strong> wurde der <strong>Kriterienkatalog</strong> nicht in einem weiteren Bürgerforum, sondern in einer Stadtverordnetenverordnetenversammlung – nein, nicht zur Diskussion gestellt, sondern <strong>lediglich zur Kenntnisnahme</strong> vorgelegt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>In dem <strong>Kriterienkatalog</strong> finden wir einen Satz, der<strong> von zentraler Bedeutung</strong> ist: <em>„Den teilnehmenden Büros ist freigestellt, eine Bebauung in ihren Entwurf zu integrieren, als auch einen rein landschaftsplanerischen Entwurf einzureichen.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Noch einmal, weil&#8217;s wichtig ist: <strong>Ob</strong> <strong>Bebauung oder Landschaftsplanung – alles sollte möglich sein.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>In städtischen Papieren finden wir einen Satz, den <strong>führende CDUler </strong>damals <strong>wie eine Monstranz vor sich hertrugen</strong>: Es bestehe ein <em>„grundsätzliches Einvernehmen“</em>, dass das Grundstück <strong>verkauft werden <span style="text-decoration: underline;">müsse</span>. </strong>Denn der Erlös werde <strong>dringend benötigt</strong>, um die Ausgaben für die neue Stadtbücherei <strong>refinanzieren</strong> zu können.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Rechnung der CDU</strong> war einfach: Je größer<strong> ein Investor</strong> bauen kann, desto mehr zahlt er fürs Grundstück. Deshalb: <strong>Vierstöckig</strong> sollte das Hotel werden, plus ein <strong>Sattelgeschoss</strong> obendrauf. <strong>Viel</strong> <strong>Grün</strong> drumherum, wie von vielen Bürgern gewünscht, gar <strong>einen</strong> <strong>größeren</strong> <strong>Park</strong> – das hätte kein<strong> Geld gebracht</strong>. Das wollte die CDU<strong> absolut nicht.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Doch dann, im <strong>Dezember 2023</strong>, also gerade mal vier Monate später, folgte <strong>die überraschende Wende</strong>:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im Stadtparlament standen die <strong>Beratungen für den Haushalt 2024/25</strong> an, und <strong>Michael Henninger </strong>trug<strong> für seine CDU </strong>diesen Vorschlag vor:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das Grundstück solle<strong> nicht mehr verkauft </strong>werden. Die Stadt solle es behalten und selbst bebauen: mit Räumen für die <strong>Musikschule</strong>, dazu <strong>Gastronomie</strong> und <strong>Büros</strong>, und auch das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong> sollte hier untergebracht werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gegen <strong>mehr Platz für die Musikschule</strong> hat doch keiner etwas einzuwenden, oder? Die Stadtverordneten, gegen Ende des Jahres <strong>auf wohliges Miteinander gepolt</strong>, stimmten <strong>ohne großes Nachdenken </strong>dem CDU-Antrag<strong> </strong>zu.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg" alt="Elisabethenstrasse 202405" class="wp-image-42610" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Chinon-Center auf das Gebäude der alten Stadtbücherei: Hier soll neu gebaut werden, und eigentlich sollte die Bürgerschaft an der Planung beteiligt werden. Jetzt lässt der Bürgermeister wissen: Alles sei &#8222;ausgemacht&#8220;,</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Der Beschluss ist vielleicht etwas <strong>kompliziert</strong> <strong>formuliert</strong>, aber <strong>unmissverständlich</strong>. Er liegt uns im Wortlaut vor. Er lautet:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>„Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen:</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Bebauung des Areals „Elisabethenstraße 3a“ mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Zusammengefasst: Ein <strong>Bürgerforum</strong> soll stattfinden – das ist im ersten Satz<strong> eindeutig festgelegt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>In diesem Bürgerforum soll <em>„insbesondere“</em> die Nutzung als <strong>Musikschule</strong> <strong>und</strong> <strong>Bürogebäude</strong> <em>„beleuchtet“</em> werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das heißt zugleich: <strong>Alle anderen Nutzungen</strong> sind weiterhin möglich.</p>
<p></p>
<p></p>
<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>
</p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vogt 2024: Musikschule ist ausgemacht</h2>
<p></p>
<p></p>
<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:15px"><p></p>
<p style="font-size:18px">„Für Vogt ist es ausgemachte Sache, dass diese Einrichtung [die Musikschule] an die Stelle der alten Stadtbücherei an den Kellereiplatz zieht.“</p>
<p><cite>– Kreisblatt am 21. Mai 2024</cite></p></blockquote>
<p></p>
<p></p>
<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>
</p>
<p></p>
<p>Heute aber lässt<strong> Christian Vogt</strong> verbreiten, der Umzug der Musikschule sei<em> „ausgemachte Sache“.</em> Und die <strong>Lokalzeitung</strong> schreibt unter Berufung auf Vogt dazu, entsprechende <strong>Beschlüsse des Stadtparlaments</strong> lägen vor.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es hätte der Zeitung <strong>gut</strong> <strong>angestanden</strong>, die Darstellung des Bürgermeisters <strong>nicht</strong> <strong>unkommentiert</strong> zu verbreiten, sondern <strong>kritisch</strong> zu hinterfragen, um <strong>zu einer objektiven Darstellung</strong> zu kommen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>„Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten“,</em> lautet ein bekanntes Zitat des Schweizer Politologen<strong> Gerhard Kocher</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Das gilt auch für Hofheim.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Renommierter Architekt warnt vor einem Klotz</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Ein</strong> <strong>Detail</strong> in dem Beschluss des Stadtparlaments verdient <strong>besondere Beachtung</strong>: Demnach soll ein Gebäude mit <strong>4.300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche</strong> möglich sein. Das bedeutet angesichts der <strong>Grundstücksgröße</strong>: Es könnte <strong>ein viergeschossiges Gebäude</strong> entstehen, vermutlich mit <strong>einem</strong> <strong>Staffelgeschoss</strong> <strong>obendrauf</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>So könnte die CDU am Ende doch noch ihren Plan durchsetzen:<strong> In bester Hofheimer Innenstadtlage</strong> entsteht – <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">Lorsbach lässt grüßen</a> – <strong>ein weiterer Klotz</strong>. Die Elisabethenstraße würde endgültig <strong>zur</strong> <strong>Schlucht</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>An dieser Stelle müssen wir an den renommierten Darmstädter <strong>Architekten und Städteplaner Trojan </strong>erinnern, der vor gut 15 Jahren <strong>ein städtebauliches Konzept</strong> für das gesamte Areal entwickelt hatte. Seine Planung findet sich sowohl im <strong>CDU-Antrag</strong> als auch im <strong>Parlamentsbeschluss</strong> von Ende letzten Jahres erwähnt (<em>„auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan“</em>).</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Verschwiegen</strong> wird, dass die Stadt die ursprüngliche Idee des Architekten<strong> so stark verändert</strong> hat, dass der Mann <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>mitmachte</strong>. Er zog sich zurück.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das war der <strong>Plan von Trojan</strong> gewesen: Gegenüber dem <strong>Rathaus</strong> und dem <strong>Chinonplatz</strong> sollten <strong>L-förmige Wohn- und Bürogebäude</strong> entstehen. Die Häuserfront sollte bis zum Kellereiplatz reichen, dabei <strong>sechs Meter von der Bordsteinkante entfernt</strong> bleiben: Ein langgezogener „Vorgarten“ wäre entstanden, in dem <strong>echte Bäume</strong> hätten gepflanzt werden können.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Für den nördlichen Rand des Kellereiplatzes</strong> sah Trojan viel Grün vor: Hier wollte er <strong>die</strong> <strong>neue</strong> <strong>Stadtbücherei</strong> errichten, umgeben von <strong>einem kleinen Park</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Was aus der <strong>Vision des Architekten</strong> wurde, ist bekannt: Am nördlichen Rand des Kellereiplatzes wurde die <strong>Stadtbücherei</strong> gebaut – <strong>mit möglichst wenig Grün</strong>. Direkt daneben setzte die HWB <strong>ein riesiges Sparkassengebäude</strong>, dessen Fassade <strong>so nah wie möglich</strong> an die Elisabethenstraße gerückt wurde, so dass dort nur noch <strong>Bäumchen in Blumenkübeln</strong> stehen können.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das habe, sagte Trojan später mal, <em>„nichts mehr mit dem ursprünglichen Konzept bzw. den Wettbewerbsergebnissen zu tun“</em>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Als 2022 <strong>das</strong> <strong>erste Bürgerforum</strong> stattfand, meldete sich der Architekt noch einmal zu Wort:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn schon ein <strong>Gebäude auf dem Grundstück der alten Stadtbücherei</strong> errichtet werde, dann dürfe das nur eines<em> „im angemessenen Maßstab“ </em>werden. Dass die <strong>Denkmalschützer</strong> auf dem Grundstück <strong>vier Geschosse plus Staffelgeschoss </strong>zulassen würden, sei städtebaulich nicht nachvollziehbar. <em>„Es ist nicht immer richtig, was die Behörden sagen“,</em> sagte Trojan, und in diesem Fall sei es <em>„einfach falsch“</em>.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die zuhörenden Bürger <strong>applaudierten</strong> spontan.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Stadtspitze verheddert sich in ihren Aussagen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Über den Beschluss des Stadtparlaments aus September 2022, wonach der <strong>Kriterienkatalog</strong> <em>„im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt“</em> werden soll, spricht heute <strong>keiner</strong>. Die Situation wird <strong>zunehmend</strong> <strong>verworrener</strong>:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Im Februar dieses Jahres </strong>berichtete <strong>Stadtrat Bernhard Köppler (SPD)</strong> im Ortsbeirat Kernstadt, dass Überlegungen zum Umzug der Musikschule<em> „im Zuge des bereits avisierten Bürgerforums II mit der interessierten Stadtgesellschaft diskutiert“</em> werden sollen. So steht&#8217;s in einem Magistratspapier. <strong>Ein Umzug der Musikschule</strong> dürfte demnach noch gar nicht feststehen, darüber müsste <strong>erst noch diskutiert</strong> werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Damit ist der Mann auf<strong> Linie seiner Partei</strong>: Die <strong>SPD</strong> hatte sich <strong>für eine Grünfläche </strong>an der Elisabethenstraße 3 ausgesprochen. <strong>Möglich sei zwar auch eine Bebauung,</strong> <em>„die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel“</em>, heißt es in einer <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">Parteimitteilung</a> aus 2022.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Den</strong> <strong>Ortsbeirat</strong> ließ Köppler noch wissen: <em>„Das Planungsbüro BSMF, das auch den Kriterienkatalog für das Wettbewerbs-/Ausschreibungsverfahren erstellt hat, wurde beauftragt, das Verfahren weiterzuführen und voraussichtlich im Frühjahr 2024 die Durchführung des Bürgerforum II zu koordinieren.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Nur einen Monat später, im <strong>März 2024</strong>, teilt <strong>Bürgermeister Christian Vogt (CDU) </strong>den Stadtverordneten mit, dass <em>„die HWB mit dem weiteren Verfahren zur Neugestaltung des Grundstückes Elisabethenstraße 3 beauftragt werden“</em> soll. <strong>Das zweite Bürgerforum</strong> solle <em>„in der 2. Jahreshälfte durchgeführt werden“</em>. Dabei <em>„sollen die möglichen Nutzungen für einen Neubau auf dem Grundstück diskutiert werden“.</em></p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="407" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg" alt="Musikschule" class="wp-image-42602" style="width:688px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022-300x153.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022-768x391.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Facebook wünschte sich Bürgermeister Vogt einen fairen und ehrlichen Diskurs über die Zukunft der Elisabethenstraße. Das allerdings war vor zwei Jahren.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Im April tagte wieder der<strong> Ortsbeirat Kernstadt</strong>. Die Grünen schlugen vor, <strong>das bestehende Gebäude</strong> nicht abzureissen, sondern in eine neue Planung zu integrieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Peter Ottlik (SPD) </strong>drängte darauf, erst einmal über den aktuellen Sachstand informiert zu werden: Man wisse schließlich nicht, ob <strong>die Musikschule</strong> am Ende wirklich dort untergebracht werde.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Michael Schulze (BfH) </strong>ergänzte: Man solle sich bei der neuen Nutzung nicht auf die Musikschule beschränken, <em>„das ist noch nicht entschieden“.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Erster Stadtrat Daniel Philipp (Grüne)</strong>, seit Anfang dieses Jahres im Amt, sicherte den Ortsbeiräten zu: <strong>Nach der Sommerpause </strong>werde es <strong>ein zweites Bürgerforum</strong> geben. Zu Ablauf und Inhalten könne er allerdings nichts sagen: Er müsse sich <strong>erst</strong> <strong>einlesen</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im Publikum saß <strong>Altstadtbewohner Norbert Preusche </strong>und nickte zustimmend: <em>„Ich halte es für ganz entscheidend, ob wir dann nur ein Modell präsentiert bekommen, um es uns anzuschauen, oder ob wir auch Anregungen einbringen können.“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Wer blickt bei diesem Kuddelmuddel noch durch?</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Fassen wir zusammen:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der <strong>SPD-Stadtrat</strong> nannte als Termin für das <strong>Bürgerforum II</strong> das Frühjahr 2024. Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> gab kurz darauf in einer Mitteilung ans Stadtparlament <strong>die zweite Jahreshälfte</strong> an.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der eine sagt, die <strong>Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung </strong>(<a href="https://www.bsmf.de/" target="_blank" rel="noopener">BSMF</a>) werde das weitere Verfahren durchführen – das wäre, wie ursprünglich beschlossen, <strong>ein externes und vor allem unabhängiges Fachbüro</strong>. Vogt dagegen will jetzt die <strong>stadteigene Wohnungsbaugesellschaft HWB</strong> mit dem weiteren Verfahren beauftragen. Da ist er <strong>Vorsitzender des Aufsichtsrates</strong>.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und schließlich: Laut <strong>Kriterienkatalog</strong> soll die Nutzung des Grundstücks<strong> völlig offen</strong> sein. Im <strong>März</strong> sagte Vogt noch, dass <strong>über die Nutzung eines Neubau diskutiert </strong>werde. Jetzt verbreitet er, <strong>dass ein Umzug der Musikschule beschlossene Sache sei.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>In diesem <strong>Kuddelmuddel</strong> an Beschlüssen, Entscheidungen, Magistratspapieren und öffentlichen Verlautbarungen dürften<strong> die verantwortlichen Stadtverordneten</strong> längst <strong>jeden Durchblick</strong> verloren haben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aber vielleicht ist das ja auch <strong>beabsichtigt?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Mit Luftschlössern auf der Suche nach Aufmerksamkeit</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Ein Trost, eine Hoffnung bleibt: </strong>Vogt hat schon mehrfach <strong>große Projekte</strong> angekündigt, die sich als <strong>Luftschlösser</strong> entpuppten oder aber in seiner als <strong>Hofem Schlofem berüchtigten Verwaltung</strong> versandeten:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Für <strong>viel Geld</strong> wollte er auf dem <strong>Kellereiplatz</strong> eine <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Frischluftmaschine &#8222;City Tree&#8220;</a> errichtet sehen. Für <strong>noch mehr Geld</strong> wollte er auf dem <strong>Untertorplatz</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/23/erste-bilder-von-riesenschirmen/">riesige Trichterschirme</a> aufstellen. <strong>Glück für Hofheim:</strong> Beide Vorhaben konnten<strong> rechtzeitig gestoppt</strong> werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>2021 versprach er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/">Museum neben dem Meisterturm</a> für<strong> 500.000 Euro</strong>, 2022 ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">Taubenhotel in der Innenstadt</a> für <strong>100.000 Euro</strong>. Beide Projekte wurden bis heute <strong>nicht realisiert</strong>.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg" alt="Hof Ehry" class="wp-image-5101" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor zwei Jahren versprach Christian Vogt, aus dem Hof Ehry ein Kulturzentrum zu machen.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Im<strong> Jahr 2022</strong> kündigte er an, das verfallende Altstadtjuwel <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/">Hof Ehry zu einem Kulturzentrum</a> umbauen zu wollen. Das Gebäude steht <strong>noch immer lee</strong>r.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und haben Sie schon mal wieder etwas vom <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/">Mega-Wohngebiet &#8222;Römerwiesen&#8220;</a> gehört, das in <strong>Marxheim</strong> entstehen soll? 2020 wurde es in einer großen Bürgerversammlung <strong>angekündigt</strong>: Seitdem herrscht Schweigen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Jetzt die Darstellung, dass <strong>die Musikschule in die Elisabethenstraße</strong> umzieht – angeblich ausgemachte Sache, von den Stadtverordneten so beschlossen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Warum nur versucht der Mann immer wieder, mit der <strong>Ankündigung von Projekten</strong> zu punkten, die <strong>weder</strong> <strong>durchdacht</strong> <strong>noch</strong> <strong>abgestimmt</strong> sind? Warum verbreitet er jetzt sogar eine Nachricht, <strong>die offensichtlich nicht stimmt</strong>?</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Unter Stadtverordneten</strong> kursiert inzwischen eine Erklärung:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Mann <strong>heischt nach Aufmerksamkeit</strong>. Er will<strong> wahrgenommen werden</strong>, um jeden Preis, notfalls auch mit Informationen, die eher <strong>seinem Wunschdenken entspringen</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Ein Bürgermeister jedoch, der <strong>leere Versprechungen</strong> macht und <strong>falsche Informationen</strong> streut, um den <strong>Beifall der Bürger</strong> zu ernten: Der handelt zutiefst <strong>populistisch</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das ist gerade in diesen Zeiten <strong>unverantwortlich</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Womit hat Hofheim das verdient?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/05/27/musikschule-umzug-faktencheck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wochenend-News: Burleske um Kita-Not, Eltern-Aufstand &#038; geplatzte Träume</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=40732</guid>

					<description><![CDATA[Wenn wir die täglichen Mitteilungen des Rathauses lesen oder die allwöchentlichen Internet-Videos des Bürgermeisters anschauen, wähnen wir Hofheim auf einer Insel der Glückseligkeit. Hier dagegen gibt's aktuelle und exklusive News ohne rosaroten Zuckerguss: Kita-Notstand, Behördenversagen, Eltern-Aufstand, geplatzte Träume, Müll auf dem Kapellenberg... Vor dem Start in die Osterferien: ein ungefilterter Blick auf die Realität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p style="font-size:19px"><strong>Wenn wir die Pressemitteilungen lesen, die das Rathaus tagtäglich verschickt, wähnen wir Hofheim auf einer Insel der Glückseligkeit. Die Nachrichten der letzten Woche: Nahkauf-Geschäfte eröffnen, Stadtteiltreffs werden gebaut, die Sonnenschirme kehren zurück, das Marxheim-Museum wird eingeweiht&#8230; Dazu schüttet der CDU-Bürgermeister <strong><strong>allwöchentlich</strong></strong></strong> <strong>einen rosaroten Farbeimer über die Stadt: In seinen &#8222;Freitagvideos&#8220; erzählt er</strong> <strong>von einer &#8222;wunderschönen Woche&#8220;, in der alles ganz toll, wunderbar und voller Harmonie war. Hier dagegen erleben Sie das Kontrastprogramm: Kita-Notstand, Behördenversagen, Eltern-Aufstand, geplatzte Träume, Müll auf dem Kapellenberg&#8230; Vor dem Start in die Osterferien: ein ungefilterter Blick auf die Realität in der Stadt.</strong></p>
<p></p>
<p>
<p></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Kita-Notstand I:&nbsp;Dorftheater um einen Bauwagen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Verzweifelten Eltern</strong> auf die Schnelle <strong>beistehen</strong> – das war <strong>der Plan</strong>. Und er klang <strong>gut</strong>:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>In Lorsbach herrscht <strong>ein dramatischer Mangel an Kitaplätzen</strong> – das ist seit langem bekannt. <strong>Zur Linderung der schlimmsten Not </strong>sollte ein kleiner <strong>Waldkindergarten</strong> eingerichtet werden. Und dafür sollte ein <strong>Bauwagen</strong> angeschafft werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das dürfte nicht allzu kompliziert sein, oder? Doch wir sind in Hofheim: <strong>Vorhang auf</strong> zu einer <strong>Behörden-Burleske</strong>, die wir eher in einem <strong>Dorftheater</strong> erwartet hätten!</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bereits im<strong> März 2023</strong> – also vor einem Jahr! – legten die Stadtverordneten den Standort fest, wo ein <strong>Kindergarten-Bauwagen</strong> aufgestellt werden soll: am Ende der Straße &#8222;Am Lorsbacher Kopf&#8220;, auf dem sogenannten „<strong>Holzfällerplatz“</strong>, also direkt<strong> am Waldrand.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die <strong>Vorschriften</strong> sind eindeutig und nicht sonderlich überraschend: Bevor ein Bauwagen am Waldrand aufgestellt werden darf, muss die <strong>Forst- und die Naturschutzbehörde</strong> zustimmen. Und weil Strom-und Wasserleitungen benötigt werden, muss auch die <strong>MTK-Bauaufsichtsbehörde</strong> ihre Genehmigung geben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Hofheims Magistrat</strong> übernahm. Damit fingen <strong>die</strong> <strong>Probleme</strong> an.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im Rathaus &#8222;regieren&#8220; <strong>Christian Vogt</strong> <strong>als CDU-Bürgermeiste</strong>r und Chef der Behörde und <strong>Bernhard Köppler</strong> <strong>als SPD-Beigeordneter</strong> und zuständiger Kita-Dezernent. Es gibt auch einen <strong>Ersten Beigeordneten</strong>, den wir fairerweise (noch) außen vor lassen wollen: <strong>Daniel Philipp </strong>von den Grünen ist erst seit Anfang des Jahres im Amt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das <strong>Duo Vogt/Köppler</strong>, der eine <strong>Jurist</strong>, der andere <strong>Architekt</strong>, sollte wissen, wie man einen Bauwagen <strong>durchs bürokratische Gestrüpp</strong> manövriert. Denken wir. Das ist <strong>ein Fehler</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Platz für den Bauwagen wurde, wie gesagt, im <strong>März 2023</strong> festgelegt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Auftrag an eine Firma, einen Bauwagen für eine Kita-Gruppe herzurichten, ging <strong>im August 2023</strong> raus!</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wie: erst im August? Ja, wirklich wahr: <strong>fast ein halbes Jahr später</strong>!</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Firma versprach, sich zu beeilen: Eine Fertigstellung wurde für <strong>Dezember 2023</strong> angekündigt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Kurzes</strong> <strong>Zwischenfazit</strong>: Im<strong> März 2023</strong> wurde der Platz für den Waldkindergarten festgelegt – erst im <strong>August 2023</strong> wurde der Wagen bestellt – im<strong> Dezember 2023</strong> sollte er fertig sein.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Ein</strong> <strong>Waldkindergarten</strong> <strong>als</strong> <strong>Weihnachtsgeschenk für Lorsbachs Kita-Eltern: </strong>Wäre es so gekommen, dann wäre zwar <strong>nicht</strong> <strong>alles</strong> <strong>gut</strong>. Aber vermutlich hätte <strong>keiner</strong> <strong>was</strong> <strong>gesagt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Jetzt ist ein Jahr um, wir haben <strong>März 2024</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Der Baukinderwagen ist immer noch nicht da.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und es geht <strong>noch</strong> <strong>weiter</strong>.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="732" height="231" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen.jpg" alt="Kita" class="wp-image-40735" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen.jpg 732w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen-300x95.jpg 300w" sizes="(max-width: 732px) 100vw, 732px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hier soll der Kita-Bauwagen aufgestellt werden – wenn denn die zuständigen Behörden ihr &#8222;go&#8220; gegeben haben. Die Fläche wurde aufgeschottert, obwohl eine Baumaßnahme im Waldgebiet ohne Genehmigung nicht erlaubt ist. Die Linken fragen, es klingt süffisant: &#8222;Ist es mit der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand vereinbar, im Vorgriff auf ausstehende Genehmigungen vollendete Tatsachen zu schaffen?&#8220;</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p><strong>Eine wache Stadtverwaltung</strong> hätte gleich nach der Bestellung des Bauwagens die <strong>Zustimmung</strong> <strong>der</strong> <strong>Forst- und Naturschutzbehörde</strong> eingeholt. Und zwar <strong>umgehend</strong>, ohne Zeit zu verlieren: Die Angelegenheit <strong>pressiert</strong> schließlich.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Hat man im Hofheimer Rathaus aber <strong>nicht getan.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Erst im <strong>Dezember</strong> <strong>letzten</strong> <strong>Jahres</strong> wurde der Bauantrag bei der <strong>Kreisverwaltung</strong> gestellt. Dabei wurde übersehen: Eine Baugenehmigung gibt&#8217;s nur, wenn <strong>die forstrechtlichen Genehmigungen </strong>vorliegen. Die aber waren noch <strong>nicht einmal beantragt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die <strong>Untere Naturschutzbehörde</strong> wurde erst <strong>Ende Januar dieses Jahres</strong> &#8222;eingeweiht&#8220;. Und erst im <strong>Februar</strong> wurde ein Antrag bei der <strong>Unteren Jagd- und Fischereibehörde</strong> eingereicht.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Warum so lange gewartet wurde? Das wollen wir nicht fragen. Dafür kann&#8217;s <strong>keine vernünftige Erklärung</strong> geben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir wollen uns hier auch nicht <strong>mit fremden Federn schmücken</strong>: Dass wir die <strong>Chronologie des behördlichen Totalversagens</strong> so genau kennen, ist <strong>Barbara Grassel und Bernd Hausmann</strong> zu verdanken. Die beiden <strong>Stadtpolitiker</strong> <strong>der</strong> <strong>Linken</strong> sind in Lorsbach beheimatet, haben sich der <strong>Kita-Misere</strong> angenommen und <strong>piesacken</strong> den Magistrat fortwährend mit Fragen. Im <strong>August</strong> letzten Jahres reichten sie den ersten Fragenkatalog zum geplanten Waldkindergarten ein, im <strong>Januar</strong> den zweiten, jetzt einen <strong>dritten</strong>. So sorgten sie dafür, dass <strong>die</strong> <strong>Wahrheit</strong> Stück für Stück <strong>aufgedeckt</strong> wurde.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Jetzt, wo das <strong>Versagen im Rathaus</strong> offensichtlich ist, wacht auch die <strong>CDU</strong> auf. Und zeigt sich ob des <strong>amtlichen Schlendrians</strong> erkennbar angesäuert:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>&#8222;Mit großem Erstaunen&#8220;</em> habe man erfahren, dass es <em>&#8222;zu weiteren Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Waldkindergartens kommt&#8220;,</em> heißt es in einer <strong>Anfrage</strong> (Akt.-Zeichen STV2024/036), die am <strong>8. März</strong> geschrieben wurde und <strong>vom</strong> <strong>Magistrat</strong> beantwortet werden soll.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Bauwagen sei im <strong>Dezember</strong> <strong>fertiggestellt</strong> worden und <em>&#8222;hätte kurzfristig in Betrieb genommen werden können&#8220;,</em> schreibt <strong>CDU-Fraktionschef Michael Henninger</strong>. Er ließ <strong>FDP-Fraktionschefin Michaela Schwarz</strong> seine Fragen mitunterzeichnen: Warum wurde der Bauantrag für den Bauwagen erst im Dezember 2023 gestellt? Warum wurde <strong>die notwendige Genehmigung der Forstbehörde</strong> nicht früher beantragt?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Was nicht dabei steht: Die Fragen haben sich CDU-Henninger und FDP-Schwarz <strong>nicht selbst ausgedacht</strong>. Es handelt sich um ein klassisches <strong>Plagiat</strong>: Die Fragen haben sie <strong>bei den Linken &#8222;geklaut&#8220;</strong>: Grassel/Hausmann hatten exakt <strong>die gleichen Fragen</strong> an den Magistrat geschickt, zuletzt am <strong>2. März</strong> dieses Jahres.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Natürlich spricht nichts dagegen, wenn die <strong>CDU und die FDP</strong> jetzt – endlich! –  <strong>die richtigen Fragen</strong> stellen und dem Magistrat – hoffentlich! – Antworten abverlangen. Aber<strong> eine Quellenangabe</strong> wäre nur anständig gewesen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Jetzt sind wir <strong>gespannt</strong>, was der Magistrat sagt: <strong>Wir bleiben dran!</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Kita-Notstand II: Eltern planen den Aufstand</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn so viel über den <strong>Lorsbacher Kita-Notstand </strong>geredet und geschrieben wird, dann liegt&#8217;s vor allem daran, dass in dem kleinen Ortsteil <strong>ein paar aktive Lokalpolitiker</strong> das Thema immer wieder <strong>auf die Tagesordnung</strong> bringen (siehe oben). Dabei sieht&#8217;s anderswo im Stadtgebiet <strong>nicht</strong> <strong>besser</strong> aus, nur zeigen sich die betroffenen<strong> </strong>Eltern <strong>eher</strong> <strong>brav und zurückhaltend</strong> – bis jetzt:&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Auf <strong>Facebook</strong> wurde eine neue Gruppe gegründet: <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630/?links=821122106517417" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Betreuungsplätze in Hofheim</a>&#8220; nennt sie sich, innerhalb weniger Stunden meldeten sich <strong>mehr als 100 Mitglieder</strong> an. <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630/user/100000079527739/" target="_blank" rel="noopener">Zoe Fee</a>, die Initiatorin der Gruppe, schreibt: <em>&#8222;Mein Ziel ist es, das wichtige Thema Kinderbetreuung (U3 und Kindergarten) in unserer Stadt unübersehbar zu machen, so dass die Politik endlich nicht mehr drum herumkommt, diesem Thema eine höhere Priorität zu geben.&#8220;</em></p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630/?links=821122106517417" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="335" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Betreuungsplaetze-202403.jpg" alt="Betreuungsplaetze 202403" class="wp-image-40788" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Betreuungsplaetze-202403.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Betreuungsplaetze-202403-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Facebookseite der neuen Guppe &#8222;Betreuungsplätze für Hofheim&#8220;. </figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Schon wird darüber diskutiert, ob man <strong>Demos, Petitionen und weitere Aktivitäten</strong> organisieren sollte. Und deutlich wird auch, dass nicht nur fehlende Plätze <strong>das</strong> <strong>Problem</strong> sind, sondern auch die <strong>Kommunikation der Stadtverwaltung:</strong> weil die <strong>nicht proaktiv</strong> informiert, sondern Eltern viel zu lange <strong>im Unklaren</strong> lässt, ob sie einen Platz für ihr Kind bekommen. <em>&#8222;Aus meiner Erfahrung muss man die Einrichtungen selber immer wieder kontaktieren. Das gilt auch, wenn man Absagen bekommen hat. So bleibt man im Gedächtnis, falls dann doch mal Plätze frei werden&#8220;</em>, schreibt <strong>eine Frau</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Ein anderes Ärgernis</strong>: der &#8222;Auswahlprozess&#8220;. <em>&#8222;Meiner Meinung nach fehlt da die Transparenz&#8220;,</em> moniert eine Mutter. Und <strong>ein Vater</strong> fragt: <em>&#8222;Was sind die Kriterien, die für eine Zusage oder Absage entscheidend sind?&#8220;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Ein drohender Eltern-Aufstand</strong> wird im Rathaus gar nicht gerne gesehen. Die Stadtspitze versucht bereits, <strong>die erwachenden Proteste</strong> einzudämmen: Hofheims Stadtrat für Kinderbetreuung, <strong>Bernhard Köppler</strong>, meldete sich prompt bei der Gruppen-Administratorin. Er wünscht einen <strong>Austausch</strong>. Es ist nicht zu erwarten, dass er <strong>Lösungsvorschläge</strong> mitbringt – die hätte er längst umsetzen können/müssen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Was also will er?</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>In der Politik</strong> läuft das gewöhnlich so: Die <strong>&#8222;Rädelsführer&#8220;</strong> <strong>des Aufstands </strong>werden <strong>identifiziert</strong> – und dann möglichst schnell <strong>ruhig</strong> <strong>gestellt</strong>. In diesem Fall beispielsweise: <strong>mit einem Kita-Platz.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Abwarten, wie&#8217;s weitergeht&#8230;</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Bahnhof Wallau&#8220;: Ob das Millionen-Projekt noch kommt?</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Es ist eines dieser Mega-Projekte, von denen Lokalpolitiker in höchsten Tönen schwärmen: die &#8222;Wallauer Spange&#8220;. Eigentlich sollten die Bauarbeiten im nächsten Jahr beginnen. Jetzt wurden sie verschoben – erst einmal auf 2026. Ob&#8217;s dann was wird? Sicher ist das keineswegs. </strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>&#8222;Wallauer Spange&#8220;</strong> – hinter diesem etwas eigentümlichen Namen verbirgt sich <strong>eine geplante Bahnverbindung </strong>zwischen der Landeshauptstadt<strong> Wiesbaden</strong> und dem <strong>Frankfurter Flughafen.</strong> Schon <strong>in drei Jahren</strong> sollte sie fertig sein: <strong>Auf</strong> <strong>einer vier Kilometer langen Trasse</strong> sollte der „Hessen-Express“ mit drei Verbindungen pro Stunde fahren. <strong>Fahrzeit: 16 Minuten</strong> (statt heute ca. 30 Minuten).</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wo ein <strong>Zug</strong> fahren soll, muss auch ein <strong>Bahnhof</strong> her: Geplant war, ihn auf <strong>besten landwirtschaftlichen Flächen</strong> in der Wallauer Wallachei zu errichten, mitsamt einem gewaltigen <strong>Busbahnhof</strong> (mit acht bis zehn Haltestellen) und einem riesigen <strong>Park&amp;Ride-Parkhaus</strong> (für bis zu 500 Autos).</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Dass ein paar Landwirte <strong>murrten</strong>, konnte die Macher <strong>nicht</strong> <strong>stoppen</strong>.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof.jpg" alt="Wallauer Spange Bahnhof" class="wp-image-40754" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof-300x152.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof-768x388.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So soll das Millionen-Projekt &#8220; &#8222;Bahnhof in Wallau&#8220; aussehen – wenn denn die Bahn eines Tages eine neue Strecke zwischen Wiesbaden und Frankfurter Flughafen baut.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p><strong>Über die Kosten</strong> reden Politiker nicht gerne. Wir tun&#8217;s: Die Bahn will den Ausbau der Strecke bezahlen. Für die Kosten der <strong>Bahnhofsanlage</strong> (plus <strong>Zubringerstraßen</strong>) müssen und wollen <strong>Wiesbaden</strong> und <strong>Hofheim</strong> (mit je 40 Prozent) sowie <strong>Hochheim</strong> (20 Prozent) aufkommen.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>2020</strong> war von <strong>7 Millionen Euro</strong> die Rede.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>2021</strong> verschickte die Stadt Hofheim ein Foto, das <strong><strong>die stolzen Bürgermeister</strong> </strong>bei der Vertragsunterzeichnung zeigt.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="220" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Buergermeister.jpg" alt="Wallauer Spange Buergermeister" class="wp-image-40752" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Buergermeister.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Buergermeister-300x103.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sie unterzeichneten den Millionen-Deal: Hofheims Bürgermeister Vogt (Mitte), Wiesbadens Oberbürgermeister Mende (li.) und Hochheims Bürgermeister Dirk Westedt (re). Das Bild entstand 2021 – damals hieß es noch, die Stadt Hofheim sei mit rund 3 Millionen dabei.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p><strong>2022</strong> hatten sich die Kosten bereits mehr als verdoppelt: Sie wurde mit <strong>15 Millionen Euro </strong> beziffert.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Seither sind wieder <strong>zwei Jahre</strong> ins Land gegangen. Es dürfte <strong>kaum</strong> <strong>günstiger</strong> geworden sein, <strong>im Gegenteil&#8230;</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es wird natürlich <strong>Zuschüsse</strong> geben. Aber ein <strong>Milllionen-Betrag</strong> wird auf alle Fälle an den <strong>Hofheimer Steuerzahlern</strong> hängen bleiben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und natürlich werden, wenn erst alles fertig ist, <strong>&#8222;Betriebskosten&#8220;</strong> anfallen. Über deren Höhe schweigt man sich aus: <strong>Informationen gibt&#8217;s bisher keine.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die &#8222;Wallauer Spange&#8220; sei ein<em> „entscheidender Mosaikstein für die Verkehrswende im Rhein-Main-Gebiet“</em>, posaunte Bürgermeister Vogt. Dummerweise läuft bei solchen <strong>Millionen-Projekten</strong> <strong>selten</strong> alles nach Plan. Mitte der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Bahn <strong>Verluste in Milliardenhöhe</strong> einfährt. Aber das soll angeblich <strong>nicht die Ursache</strong> für den Stopp der &#8222;Wallauer-Spange&#8220; sein: Es soll, so heißt es, <strong>Verzögerungen</strong> <strong>im</strong> <strong>Genehmigungsprozess</strong> gegeben haben. Deshalb werde <strong>der Baubeginn</strong> auf <strong>2026</strong> verschoben – <strong>erst einmal.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das heißt zugleich: Frühestens ab <strong>Ende</strong> <strong>2028</strong> – also wohl eher <strong>ab</strong> <strong>2029</strong> – könnten <strong>die ersten Züge</strong> auf der neuen Strecke fahren.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Reflexartig</strong> die Reaktionen der <strong>Lokalpolitiker</strong>: Man messe der <strong>&#8222;Wallauer Spange&#8220; </strong>eine &#8222;<em>erhebliche verkehrsrelevante als auch wirtschaftliche Bedeutung&#8220;</em> zu, schreibt die <strong>Koalition im Hofheimer Stadtparlament </strong>und klagt: <strong>Eine Verzögerung</strong> bedeute &#8222;<em>einen herben Rückschlag für die Mobilität der Bürger in Wallau und Umgebung inklusive Wiesbadens und Darmstadt&#8220;.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die drei Fraktionsvorsitzenden <strong>Michael Henninger (CDU)</strong>, <strong>Michaela Schwarz (FDP) </strong>und <strong>Andreas Nickel (FWG) </strong>haben Fragen formuliert, die der Magistrat beantworten soll. Viel Neues ist nicht zu erwarten: &#8222;<em>Bleibt es beim geplanten Baubeginn in 2025?&#8220; </em>lautet eine Frage.  Die Antwort wissen wir bereits, sie ist inzwischen auch auf der Bahn-Webseite <a href="https://www.wallauer-spange.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wallauer Spange&#8220;</a> zu lesen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wörtlich heißt es da: <em>&#8222;Der nach heutigem Stand geplante Baubeginn ist in Abhängigkeit des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2026 möglich.&#8220;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>&#8222;Nach heutigem Stand&#8220;</em> und <em>&#8222;in Abhängigkeit des Planfeststellungsverfahren&#8220;</em> – solche Formulierungen verraten: Sicher ist noch nichts. </p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Bis 2026 kann noch viel passieren!</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Schwarzer Folien-Müll: Magistrat muss Farbe bekennen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Die <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> haben ein Thema aufgegriffen, über das der Hofheim/Kriftel-Newsletter wiederholt berichtet hat: Was hat es mit <strong>der schwarzen Folie</strong> auf sich, die an etlichen Stellen in <strong>Vorderheide II </strong>herumliegt und vergammelt? <strong>Kunststoffmüll</strong> in einem faktischen <strong>Vogelschutzgebiet</strong>: Wer ist verantwortlich, wer kümmert sich darum?</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Hintergrund: </strong>Die <strong>Investoren</strong>, die hier ein <strong>Luxusbaugebiet</strong> anlegen wollten, hatten mit der Folie das Gebiet eingezäunt – so sollten <strong>Eidechsen</strong> <strong>verbannt</strong> <strong>werden</strong>. Als der Bebauungsplan vom Bundesverwaltungsgericht endgültig <strong>gekippt</strong> wurde, kümmerten sie sich nicht mehr drum.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete erstmals vor einem Jahr: Der <strong>Bauhof</strong> hatte begonnen, <strong>Teile</strong> <strong>der Folie</strong> abzubauen. Wir hatten damals nachgefragt, wer für die Kosten aufkomme: die <strong>Stadt</strong> (und damit wir <strong>Steuerzahler</strong>) oder die <strong>Investoren</strong>? Im Rathaus gab man sich <strong>ahnungslos</strong>: Das müsse noch geklärt werden, <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/10/vorderheide-und-die-schwarze-folie/">hieß es</a>.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide.jpg" alt="Vorderheide" class="wp-image-29434" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das war vor einem Jahr: MItarbeiter des Bauhofs bauen einen Teil des Anti-Eidechsen-Zauns ab. </figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Solche <strong>Klärungsprozesse</strong> können in Hofheims Stadtverwaltung lange dauern. Ein halbes Jahr später war man immer noch <strong>nicht schlauer</strong>, da lautete die Antwort der Stadtverwaltung:<em> &#8222;Die Kosten trägt die Kreisstadt Hofheim am Taunus, bis die Kostenübernahme abschließend geklärt ist.“&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der BfH reicht&#8217;s offenbar, sie reichte <strong>die drängenden Fragen</strong> ganz offiziell ein: Warum liegt noch immer <strong>Müll</strong> <strong>im faktischen Vogelschutzgebiet</strong> herum? Warum hat der Bauhof <strong>jede Menge Folien-Reste</strong> liegen gelassen? Und natürlich auch: Wer kommt für die <strong>Müllbeseitigung</strong> auf? Etwa die Stadt?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Mal schauen, ob der Magistrat diesmal <strong>eine Antwort</strong> gibt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Und wann.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex"></p>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide-2-Zaun-e1711123676441.jpg" alt="Vorderheide 2 Zaun e1711123676441" class="wp-image-40744" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide-2-Zaun-e1711123676441.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide-2-Zaun-e1711123676441-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht&#8217;s noch immer im faktischen Vogelschutzgebiet auf dem Kapellenberg aus.</figcaption></figure>
<p></div></div>
<p></p>
<p></p>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide1-Zaun.jpg" alt="Vorderheide1 Zaun" class="wp-image-40745" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide1-Zaun.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide1-Zaun-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Überall liegen Reste der Folie herum, mit der die Investoren das Gebiet umzäunt hatten.</figcaption></figure>
<p></div></div>
<p></div>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-align-right" style="font-size:10px">Fotos: Leser (4), Stadt Hofheim (2)</p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
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https://www.wallauer-spange.de/
</div>
</figure>
<p></p>
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