<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jimenez Carmen &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/jimenez-carmen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2021 19:11:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Jimenez Carmen &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Hofheimer &#8222;Freiheitsboten&#8220; von Rechtsextremisten unterwandert?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 14:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Jimenez Carmen]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Niendorf Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=10371</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 10. März. Die wöchentlichen Anti-Corona-Demonstrationen in Hofheim haben das Bündnis "Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts" alarmiert. Es hat die Kundgebungen in der Altstadt wie auch die interne Kommunikation der selbsternannten "Freiheitsboten" über einen längeren Zeitraum beobachtet und analysiert. Erkenntnis: Die Demonstranten machten sich "mit rechtsextremen Haltungen und Verschwörungserzählungen gemein". Auch könnten sie zur Verbreitung des Virus beitragen, weil sie ohne Masken demonstrieren und dabei immer wieder die Abstandsregeln missachten. Die Stadt wird zum Eingreifen aufgefordert. -- Außerdem: Akteneinsichtsausschuss zu verlorenen Mieterschutzrechten: Verlorene Dokumente, fehlende Erinnerungen. MTK-Kliniken schaffen bezahlbaren Wohnraum für Mitarbeiter u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit Wochen demonstrierten Gegner der Corona-Regeln jeden Montag auf dem Untertorplatz. Sie nennen sich verharmlosend &#8222;Freiheitsboten&#8220;, lehnen die Maskenpflicht ab und missachten vielfach die Abstandsvorschriften. Das Bündnis <a rel="noreferrer noopener" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts&#8220;</a> hat sich die Kundgebungen mehrmals angesehen und auch die interne Kommunikation der Demonstranten analysiert. Erschreckende Erkenntnis: Ganz offen würden menschenfeindliche Ideologien wie auch rechtsextremes Gedankengut verbreitet. Und die Stadt schaue zu&#8230;</strong></p>



<p><strong>#Hofheimstehtzusammen</strong> ist ein Schlagwort, dass einige Lokalpolitiker immer wieder gerne zitieren. Wir haben es in diesem Blog einmal &#8222;entliehen&#8220;, um eine unerträgliche Situation zu demaskieren: <strong>#Hofheimstehtzusammen</strong> – jeden Montag am Untertorplatz.<strong> Ohne Masken</strong> und unter <strong>provokanter</strong> <strong>Missachtung</strong> <strong>der</strong> <strong>Abstandsvorschriften</strong> protestieren <strong>selbsternannte &#8222;Freiheitsboten&#8220;</strong> gegen die <strong>Diktatur</strong> <strong>der &#8222;Corona-Regeln&#8220;</strong> (nachzulesen <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> und <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/22/freiheitsboten-demo-und-gift-in-masken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<p>Wenn auf demselben Platz ein <strong>Wochenmarkt</strong> stattfindet, gilt<strong> strenge Maskenpflicht</strong>, und ihre Einhaltung wird auch regelmäßig kontrolliert. Die <strong>Demonstranten</strong> dagegen stehen oftmals <strong>eng an eng </strong>zusammen – <strong>allesamt ohne Maske</strong>. Die Behörde hat das genehmigt. Die Polizei steht daneben und schaut zu.</p>



<p>Und die<strong> verantwortlichen Politiker</strong> in der Stadt? Sie schweigen.</p>



<p>Jetzt allerdings erhebt sich <strong>Protest</strong>: Das Bündnis <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts&#8220;</a></strong> hat sich wiederholt die <strong>Kundgebungen</strong> angeschaut und auch die internen Mitteilungen im Telegram-Kanal der <strong>&#8222;Freiheitsboten Hofheim&#8220; </strong>ausgewertet. Das Urteil fällt <strong>vernichtend</strong> aus:</p>



<p>Die Demonstranten machten sich <em>&#8222;mit rechtsextremen Haltungen und Verschwörungserzählungen gemein&#8220;</em>, heißt es in einer Erklärung des Bündnisses. Und weiter:<em> &#8222;Zum anderen halten nicht alle Teilnehmenden die Abstandsregeln ein, was zu einer Verbreitung des Virus beitragen könnte.&#8220;</em></p>



<p>Das sind <strong>schwere Vorwürfe</strong>, die auch in Richtung <strong>Stadt Hofheim</strong> zielen. Während in vielen anderen Kommunen bei Kundgebungen Maskenpflicht gelte, <em>&#8222;wurde das in Hofheim von den Behörden bisher nicht zur Auflage gemacht&#8220;</em>, schreibt das Bündnis. Bei der Kundgebung am vergangenen Montag sei dieses <strong>großzügige Entgegenkommen</strong> sogar von einer Rednerin gefeiert worden als <em>&#8222;ein Luxus, für den man dankbar sei&#8220;</em>.</p>



<p>Die <strong>Befreiung von der Maskenpflicht</strong> dürfte mit dazu beitragen, dass inzwischen vermehrt Demonstranten <strong>von außerhalb des Main-Taunus-Kreises</strong> nach Hofheim anreisen. Das <strong>Tragen</strong> <strong>einer</strong> <strong>Maske</strong> bei den Kundgebungen müsste endlich zur <strong>Auflage</strong> gemacht werden, appelliert das MTK-Bündnis an die Verantwortlichen in der Stadt Hofheim. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg" alt="Rechtsextremisten" class="wp-image-9212" width="640" height="338" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Szene einer &#8222;Freiheitsboten&#8220;-Demo in Hofheim. Offenbar wirken im Hintergrund rechtsextreme Kräfte mit.</figcaption></figure></div>



<p>Zugleich wird auch auf eine <strong>eine offensichtliche Nähe</strong> vieler Demonstranten zur <strong>äußerst rechten Szene und zu Verschwörungstheoretikern</strong> hingewiesen.</p>



<p>Hofheims selbsternannte &#8222;Freiheitsboten&#8220; von Rechtsextremisten unterwandert? Es sieht ganz danach aus:</p>



<p>Im <strong>Telegram-Kanal der &#8222;Freiheitsboten Hofheim</strong>&#8220; entdeckte das MTK-Bündnis <em>&#8222;zahlreiche Personen und Medien, die dem äußerst rechten oder verschwörungstheoretischen Spektrum zugeordnet werden können&#8220;</em>.  Bei <strong>Telegram</strong> handelt es sich um einen Messenger, der wie Whatsapp funktioniert, aber als sicherer gilt und deshalb auch von <strong>politischen</strong> <strong>Extremisten</strong> und <strong>Kriminellen</strong> benutzt wird.</p>



<p>Derzeit würden die &#8222;Freiheitsboten Hofheim&#8220; für eine <strong>Demo am 13. März</strong> in Wiesbaden werben, bei der unter anderem der <strong>ehemalige AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner</strong> auftreten soll, der Inhalte der <strong>rechtsextremen</strong> <strong>QAnon-Bewegung</strong> und den Sturm auf das Kapitol unterstützt.</p>



<p>Das Bündnis kommt zu dem Schluss: &#8222;<em>Unter dem Deckmantel einer Relativierung und Leugnung der Corona-Pandemie verbreiten die Freiheitsboten Hofheim Ideologien gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die in einer vielfältigen, toleranten und offenen Gesellschaft keinen Platz haben.&#8220;</em></p>



<p>Selbstverständlich sei es legitim, die staatlichen Corona-Maßnahmen <strong>kritisch</strong> zu hinterfragen, betont das <strong>Bündnis „Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts</strong>“. Auch stehe es jedem Menschen frei, sich für oder gegen eine Corona-Impfung zu entscheiden. <em>&#8222;Doch dies darf nicht dazu führen, dass menschenfeindliche Stimmungen geschürt und die Vorgaben des Infektionsschutzes ignoriert werden, so wie dies derzeit in Hofheim geschieht.&#8220;</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + +&nbsp;</strong></p>



<p><strong>INFO:</strong> Das Bündnis „Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts“ ist nach eigener Darstellung  <em>&#8222;ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis für Demokratie und Vielfalt&#8220;</em>. <strong>Vereine</strong> und <strong>Wohlfahrtsverbände</strong> haben sich hier zusammengefunden, ebenso unabhängige <strong>Initiativen</strong>, <strong>Jugendorganisationen</strong>, <strong>Parteien</strong>, <strong>Schülervertretungen</strong>, <strong>Gewerkschaften</strong> und <strong>Religionsgemeinschaften</strong>.&nbsp;Auf der Webseite des Bündnisses heißt es: <em>&#8222;Uns verbindet der Widerstand gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung. Gemeinsam engagieren wir uns gegen menschenfeindliche Stimmungen, die auch im Main-Taunus-Kreis wieder verstärkt um sich greifen.</em>&#8220; Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Es ist angenehm ruhig</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg" alt="20210310 corona1" class="wp-image-10400" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Ktreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>An der Corona-Front sieht es heute angenehm ruhig aus. Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Main-Taunus-Kreis rückt auf 52 hoch (+1).</p>



<p>Es gibt <strong>25 neue Infektionen</strong>, die Zahl der Infizierten liegt jetzt bei <strong>282</strong>.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind <strong>52</strong> Menschen mit dem Covid-19-Virus infiziert, das sind vier mehr als gestern. In <strong>Kriftel</strong> sind <strong>7 </strong>Menschen erkrankt (+1).</p>



<p>Gestern wurden im Impfzentrum und durch ein mobiles Impfteam <strong>693</strong> Menschen geimpft, davon haben 522 die Erstimpfung erhalten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg" alt="20210310 Corona2" class="wp-image-10401" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Karte gibt den heutigen Inzidenzwert in allen MTK-Kommunen an.</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akteneinsichtsausschuss: Verlorene Dokumente – und fehlende Erinnerungen</h1>



<p><strong>Die verlorenen Mieterschutzrechte können für viele Hofheimer Bürger zu einem teuren Ärgernis werden. Für die Stadtverwaltung unter CDU-Bürgermeister Christian Vogt sind sie längst zu einem gewaltigen Polit-GAU geworden: Gestern tagte ein Akteneinsichtsausschuss zu dem Thema. Der Bürgermeister musste öffentlich eingestehen, dass in seiner Verwaltung Unterlagen verschwinden. Er selbst zeigte auffällige Erinnerungslücken – und einige schwer nachvollziehbare Handlungsweisen.</strong></p>



<p>Es war eine emotionsgeladene Sitzung, zeitweilig war die Stimmung explosiv. Beim CDU-Bürgermeister wie auch bei seinen Parteifreunden liegen die Nerven offensichtlich blank. Selbst der sonst um Besonnenheit bemühte Stadtverordnetenvorsteher<strong> Andreas Hegeler</strong> verlor zeitweilig die Contenance und bezichtigte die Grande Dame der Grünen einer <em>&#8222;bodenlosen Frechheit&#8220;</em>. Dabei hatte <strong>Marianne Knöß</strong> nur ein paar Fragen gestellt, wie es sich für jedes Mitglied eines Akteneinsichtsausschusses gehört. Die aber gefielen dem Christdemokraten wohl nicht.</p>



<p>Ergebnis der<strong> zweistündigen Sitzung</strong>: Der ganze Vorgang bleibt <strong>undurchsichtig</strong>. Und auch das steht fest: In der Hofheimer <strong>Stadtverwaltung</strong> geben sich <strong>Schlendrian und Schludrian</strong> die Hand. Zur &#8222;Tatzeit&#8220; vor einem Jahr ganz sicherlich; ob sich das gebessert hat, ist nicht klar erkennbar und muss hier offen bleiben.</p>



<p>Die <strong>Ausgangssituation</strong> ist bekannt: Ende 2020 sollten hessenweit die <strong>Mieterschutzrechte incl. Mietpreisbremse </strong>verlängert werden, allerdings nur in <strong>Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt.</strong> Hofheim zählt unstreitig dazu, ein Gutachten hatte das auch bestätigt. Die betroffenen Kommunen mussten gegenüber dem Land nur noch eine <strong>&#8222;qualifizierte Stellungnahme&#8220;</strong> abgeben, was die allermeisten taten (unter anderem auch <strong>Kriftel</strong>). Hofheim aber tat das nicht, hier gelten die Mieterschutzrechte seit Ende letzten Jahres <strong>nicht</strong> mehr.</p>



<p>Die <strong>Stadtführung</strong> hielt diese brisante Information monatelang &#8222;unter der Decke&#8220;. Die beiden Linken-Politiker <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> und <strong>Bernd Hausmann</strong> kamen dahinter und machten den Vorgang öffentlich. Inzwischen hat sich <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>öffentlich <strong>entschuldigt</strong>: In seiner Verwaltung seien mehrere E-Mails des zuständigen Landesministeriums <strong>verloren</strong> gegangen. Die Grünen und die Linken im Stadtparlament aber wollten das nicht so ohne weiteres glauben. Deshalb: Akteneinsicht! </p>



<p><strong>Die Fakten</strong>, wie sie sich nach der <strong>Sitzung des Ausschusses</strong> darstellen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 1: Dazu konnte nichts gefunden werden</h2>



<p>Am <strong>3. April 2020</strong> um 16.43 Uhr schickte das <strong>Wirtschaftsministerium</strong> <strong>Hessen</strong> die <strong>erste E-Mail</strong> an die Stadtverwaltung: Die Stadt wurde darin aufgefordert, zu den Mieterschutzrechten – wenn man die denn haben wollte – eine &#8222;qualifizierte Stellungnahme&#8220; abzugeben.</p>



<p>Diese erste E-Mail wurde im Akteneinsichtsausschuss vorgelegt. Aber was geschah mit ihr damals innerhalb der Verwaltung? Das liegt weiterhin im <strong>Dunkeln</strong>: Angeblich wurde die E-Mail <strong>ausgedruckt</strong>, mit einem <strong>Bearbeitungsvermerk</strong> versehen und an die <strong>zuständige Stelle</strong> geschickt. Wie gesagt: <strong>angeblich</strong>. Vogt im Ausschuss: <em>&#8222;Wir haben dazu nichts gefunden. Das muss ich Ihnen so mitteilen.&#8220;</em></p>



<p>Es gibt keine weiteren Aufzeichnungen, es gab damals weder ein Fristenbuch noch eine Wiedervorlagen-Planung. Die leitende Sachbearbeiterin im <strong>Fachbereich Bürgerdienste</strong>, der die ausgedruckte E-Mail angeblich übermittelt worden war, wurde nicht befragt: Sie wechselte im Sommer 2020.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 2: Dazu wurde keine Dokumentation gefunden</h2>



<p>Am <strong>5. Mai 2020</strong> schickte das Ministerium eine <strong>zweite E-Mail</strong> an die Stadtverwaltung: Darin wurde an die Stellungnahme <strong>erinnert</strong>. Die müsse spätestens am 18. Mai in Wiesbaden vorliegen.</p>



<p>Auch was mit dieser <strong>zweiten</strong> <strong>E-Mail</strong> geschah, konnte im Ausschuss <strong>nicht</strong> geklärt werden. Vogt: <em>&#8222;Ich habe dazu keine Dokumentation vorgefunden, kann mich auch nicht erinnern.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 3: Die hat der Bürgermeister nie gelesen</h2>



<p>Am <strong>20. Mai 2020</strong> wurde eine <strong>dritte E-Mail</strong> verschickt, da war die Frist schon abgelaufen. Diese <strong>dritte E-Mail</strong> kam in einem<strong> privaten E-Mail-Account</strong> des Bürgermeisters an. Vogt will sie angeblich nie gesehen haben: <em>&#8222;Ich habe die E-Mail auch nicht wissentlich gelesen, habe zumindest keine Erinnerung daran.&#8220;</em></p>



<p>Warum er heute trotzdem von der <strong>Existenz dieser E-Mail</strong> weiß? Für den Akteneinsichtsausschuss wurden im Rathaus die Unterlagen zusammengesucht, aber nur wenige gefunden. Weil zuletzt wiederholt von vier E-Mails aus Wiesbaden die Rede war, habe man im <strong>Wiesbadener Ministerium </strong>nachgefragt, sagte Vogt. So habe man erst vor kurzem, genau am 1. März 2021, erfahren, dass insgesamt drei E-Mails verschickt worden waren.</p>



<p><strong>Vogt wie seine Parteifreunde</strong> versuchten im Akteneinsichtsausschuss, die Landesbehörde als Schuldigen darzustellen: Die habe E-Mails <strong>nicht korrekt</strong> adressiert, zuletzt sogar an Vogts private E-Mail-Adresse geschickt.</p>



<p>In diesem Zusammenhang kam es zu dem erwähnten Ausrasters von CDU-Mann Hegeler gegenüber die Grüne Knöß: <em>&#8222;Dass Sie hier Verfehlungen des Ministeriums unserem Bürgermeister anlasten, ist eine bodenlose Frechheit&#8220;</em>, wetterte der CDU-Mann. Dabei hatte Knöß lediglich wissen wollen, ob Vogt das Ministerium inzwischen darauf hingewiesen habe, dass man ihm dienstliche E-Mails auf seinen privaten Account zugestellt habe. Erst auf wiederholte Nachfrage von Frau Knöß sagte Vogt dann, dass er dazu bisher <strong>keinen Anlass</strong> gesehen habe. Er wolle es aber vielleicht nun tun, demnächst, bei Gelegenheit&#8230;</p>



<p><strong>Offen</strong> blieb am Ende, warum der Bürgermeister auf <strong>die E-Mail</strong> eines Ministeriums, die an seine Privat-Account ging, damals nicht reagiert hat. Dass Vogt, der sich regelmäßig in allen möglichen Social-Media-Foren <strong>zu Wort meldet</strong>, diese E-Mail einfach nicht gesehen haben will: Ist das noch glaubhaft?</p>



<p>In der Ausschusssitzung wurden entsprechende Fragen nicht beantwortet. Vogt reagierte vielmehr zunehmend dünnhäutig und wurde zuletzt immer lauter: Es gehe hier <strong>allein</strong> um <strong>Akteneinsicht</strong>. Die Fragen an ihn würden nur gestellt, um <strong>Schlagzeilen</strong> zu produzieren. <em>&#8222;Langsam reicht&#8217;s mir&#8220;,</em> polterte er, hier werde <em>&#8222;ein Schauspiel oder was auch immer&#8220;</em> aufgeführt.</p>



<p>Zwischendurch versuchte er auch mal die <strong>Mitleidstour</strong>: Ein ums andere Mal erinnerte er daran, dass vor einem Jahr der erste <strong>Lockdown</strong> das Land überrollt und die <strong>Pandemie</strong> damals die ganze Verwaltung <strong>gefordert</strong> habe. Dem sei das <strong>Durcheinander</strong> in seinem <strong>Rathaus</strong> zuzuschreiben.</p>



<p>In angenehm ruhiger Tonart, sehr cool, konterte der Grüne <strong>Günter Mohr</strong>: <em>&#8222;Herr Vogt, fast 50 Kommunen konnten damals die gewünschte Stellungnahme abgeben. Gehe ich recht in der Annahme, dass all diese Kommunen ebenfalls von der Pandemie betroffen waren? Warum konnten diese Verwaltungen reagieren – und Hofheim nicht?&#8220;</em></p>



<p>Auch diese Frage blieb unbeantwortet.</p>



<p>Am <strong>23. März</strong> – wenn die Kommunalwahlen vorbei sind, die aktuelle Stadtregierung aber noch im Amt ist – findet eine weitere <strong>Sitzung</strong> des Akteneinsichtsausschusses statt. Dann soll ein <strong>Abschlussbericht</strong> vorgelegt werden. Über dessen Inhalt wird abgestimmt, die <strong>Mehrheit</strong> entscheidet also. Das Ergebnis dürfte kaum überraschen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">MTK-Kliniken schaffen bezahlbare Wohnungen für Mitarbeiter</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x.jpg" alt="21" class="wp-image-10390" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Die <strong>Gesundheitsakademie Main-Taunus</strong> war im Januar in neue Schulungsräume nach <strong>Hofheim</strong> umgezogen. Jetzt werden die bisherigen Räumlichkeiten in <strong>Bad Soden</strong> saniert: Dort sollen <strong>bezahlbare Wohnungen</strong> für Fachkräfte und Auszubildende der <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> geschaffen werden, um sie an die Kliniken binden zu können. Auszubildende der Gesundheitsakademie, die bislang dort wohnten, ziehen während der Bauarbeiten  in Wohnungen auf dem Gelände der <strong>Fachklinik in Hofheim</strong>. Das alte Gebäude soll bis Ende des Jahres<strong> 43 Einzimmerapartments</strong> und dazu <strong>Gemeinschaftsräume</strong> bieten, investiert werden rund <strong>3,3 Millionen Euro</strong> (mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Neuer-Wohnraum-fur-Klinikangehorige-9484.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>veröffentlicht auf seiner Facebookseite zudem eine kleine <strong>Video-Animation</strong>, wie es im Eingangsbereich des Gebäudes aussehen soll (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/videos/285977462963863" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Autokran in der Rathausstraße</h2>



<p>In der <strong>Wallauer Rathausstraße </strong>stehen Dacharbeiten an, für die ein Autokran benötigt wird. Vom 15. März bis voraussichtlich zum 11. April wird ein Teil der Straße <strong>gesperrt</strong>. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087134.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einbrecher in Kriftel ohne Erfolg</h2>



<p>In einem Mehrfamilienhaus an der Oberweidstraße in Kriftel versuchten <strong>Einbrecher</strong>, in die Wohnung im <strong>Erdgeschoss</strong> einzudringen. Sie scheiterten allerdings und verschwanden mit <strong>leeren</strong> <strong>Händen</strong>. Der <strong>Sachschaden</strong> an der Wohnungstür wird als gering bezeichnet.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zusammenstoß: 10.000 Euro Schaden</h2>



<p>Eine <strong>20-jährige Opel-Fahrerin</strong> aus Kriftel fuhr mittags auf der Kapellenstraße in Richtung Schmelzweg und musste verkehrsbedingt im Kreuzungsbereich Kapellenstraße / Oberweidstraße halten. Zeitgleich war eine <strong>32-jährige Hofheimerin</strong> am Steuer eines Range Rovers auf der Oberweidstraße unterwegs. Sie wollte nach links auf die Kapellenstraße einzubiegen.Dabei <strong>kollidierte</strong> sie aus bislang nicht bekannten Gründen mit dem Opel. Die jüngere Frau musste zur weiteren Behandlung in ein <strong>Krankenhaus</strong> gebracht werden. Der <strong>Sachschaden</strong> an den beiden Autos wird auf <strong>knapp 10.000 Euro</strong> geschätzt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zahnabteilung der Tierklinik jetzt noch größer</h2>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim</strong> ist noch keine fünf Jahre in ihren neuen Räumen – jetzt musste die <strong>Zahnabteilung</strong> umziehen. 2016 waren ein eigener &#8222;<strong>Zahnraum</strong>&#8220; mit zwei OP-Tischen eine echte Verbesserung. Doch die <strong>Patientenzahlen</strong> stiegen rasant, die Zahl der <strong>Mitarbeiter</strong> auch. Deshalb wurde jetzt innerhalb der Klinik umgezogen – und <strong>vier OP-Tische</strong> stehen ab sofort zur Verfügung. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.tierklinik-hofheim.de/aktuelles/nachrichten/details/unsere-zahnabteilung-ist-umgezogen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Die letzten Infos vor den Wahlen</h2>



<p>Neue Informationen zu den Wahlen am kommenden Sonntag, <strong>14. März, </strong>hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> auf ihrer Webseite zusammengestellt. Darin wird auch erklärt, wie die <strong>Auszählung</strong> der Stimmen erfolgt und ab wann Ergebnisse abrufbar sind. Alle Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087137.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p></p>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Golf-Club feiert Silbernes Jubiläum</strong></p>



<p>Für die <strong>Golfbranche</strong> war das Corona-Jahr 2020 ein <strong>erfolgreiches Jahr</strong>. Auf <strong>Hof Hausen</strong> wurden mehr Golfrunden gespielt als all die Jahre zuvor. Das berichtet <strong>Mark Niendorf,</strong> der Vorstand der <strong>Hof Hausen vor der Sonne Golf AG</strong>, dem Kreisblatt. Im Laufe der Saison habe sich gezeigt, <em>&#8222;dass ganz viele Leute Golf als eine der wenigen ,sicheren‘ Sportarten entdeckt beziehungsweise wiederentdeckt haben.&#8220;</em></p>



<p>Der Golf-Club feiert in diesem Jahr sein silbernes Jubiläum: Im <strong>Februar 1966 </strong>startete die Aktengesellschaft, 1997 erfolgte der erste Spatenstich für den 18-Loch-Platz. Inzwischen hat der Club <strong>1200 Mitglieder</strong>, darunter 220 Kinder und Jugendliche. Der ausführliche Kreisblatt-Bericht ist kostenfrei im Internet zu lesen. (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-golf-boom-in-der-corona-krise-90236235.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).&nbsp;</p>



<p><strong>Krifteler Ausländerbeirat erhofft zweistelliges Ergebnis</strong></p>



<p>Für seine Leser in Kriftel stellt das Kreisblatt den <strong>Ausländerbeirat</strong> vor, der am Sonntag, 14. März, ebenfalls gewählt wird. <strong>Carmen Jimenez,</strong> die amtierende Beiratsvorsitzende, die auch jetzt wieder an der Spitze der „<strong>Multikulturellen</strong> <strong>Liste</strong>“ steht, hat die Latte für den Wahlsonntag hochgelegt. „<em>Wir würden gerne bei der Wahlbeteiligung wieder zweistellig werden.“ </em>Mit 11 Prozent hatte man 2015 das <strong>beste Ergebnis </strong>im Main-Taunus-Kreis erzielt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hofheim: Mietpreisbremse wurde klammheimlich abgeschafft</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 14:07:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Wazir Tarek]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Carmen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hasel Klaus]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hennings Kevin]]></category>
		<category><![CDATA[Jimenez Carmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Kündiger Albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Mohabat Ramin]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wagenknecht Axel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilson Elvira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=5478</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 20. Januar. Die Information wurde im Rathaus gehütet wie ein Stadtgeheimnis, aber es kommt ja doch alles heraus: Die Mietpreisbremse und weitere Vorschriften zur Verbesserung der Mieterrechte sind in Hofheim abgeschafft worden – klammheimlich. Zu verantworten hat das die Stadtverwaltung, von der die Stadtverordneten bis heute nicht informiert wurden. Und wieder ist es die kleine Fraktion der Linken, die alles herausfand. – Außerdem: Neues Hofheim-Poster von "Der Hofheimer". 52-Jährige starb an Corona. Knatsch im Kreistag wegen Corona in Altenheimen. Druckerei bietet günstige FFP2-Masken. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es ist eine Schock-Nachricht für alle Mieter und Mietsuchenden in Hofheim: Die Mietpreisbremse in der Stadt wurde abgeschafft – klammheimlich! Sie gilt nicht mehr seit Ende letzten Jahres! Hofheim genießt damit einen zweifelhaften Sonderstatus in Hessen, und dafür gibt es einen Grund: Die Hofheimer Stadtverwaltung hat es unterlassen, dem hessischen Wirtschaftsministerium eine Stellungnahme zu schicken – trotz Aufforderung. Zugleich wird der Vorgang seit Wochen wie ein Stadtgeheimnis gehütet: Keine Information. Keine Pressemeldung. Nur Schweigen!</strong></p>



<p>Man mag es eigentlich kaum glauben: Ist das wieder so ein Fall von <strong>Hofem Schlofem</strong>? </p>



<p>Oder sind die Verantwortlichen in der Hofheimer Stadtverwaltung – namentlich Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> und der 1. Beigeordnete <strong>Wolfgang Exner</strong> – ganz gezielt aus den Mietschutzvorschriften ausgestiegen, ohne das Parlament zu informieren? Undenkbar erscheint das nicht: In der CDU gibt es bekanntlich starke Kräfte, die eine Mietpreisbremse ablehnen. Im Hofheimer Stadtparlament kuscheln die Christdemokraten zudem mit der FDP, die Mietpreisbremsen als „<strong>sozialistische Preiskontrolle“</strong> bekämpft.</p>



<p>Vogt ist CDU, Exner ist CDU. Zur Führungsspitze der Stadt zählt sicher auch <strong>Michael Henninger</strong>. Der frühere Fraktionsvorsitzende der CDU dürfte als Geschäftsführer bei einem Wohnungsbauunternehmen ein vitales Interesse daran haben, mit Wohnungen möglichst viel Geld zu verdienen. Mietpreisbremsen und Mieterschutz stören da nur.</p>



<p>Ist hier, in <strong>parteilichen wie privat-beruflichen Interessenlagen</strong>, eine Erklärung dafür zu finden, dass der Mieterschutz in der Stadt abgespeckt wurde?</p>



<p>Die <strong>Grünen</strong> im Stadtparlament haben sich bislang zu dem Thema nicht geäußert. Vielleicht wissen sie nichts davon &#8211; das wäre natürlich schlimm. Oder aber wollen sie es sich nicht mit der CDU verderben und schweigen deshalb? Die Vermutung liegt nahe: Schließlich sind bald Kommunalwahlen – vielleicht geht danach ja was gemeinsam&#8230;</p>



<p>Jedenfalls wirkt das Schweigen der lokalen Grünen schwer befremdlich. Denn es ist &#8222;ihr&#8220; Landes-Chef <strong>Tarek Al-Wazir</strong>, der sich als <strong>Wohnungsbauminister</strong> für die Mietpreisbremse einsetzte. Ende letzten Jahres konnte er sich nicht laut genug dafür loben: &#8222;Wir lassen nicht zu, dass Familien mit mittlerem Einkommen sich in Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt keine Wohnung mehr leisten können&#8220; Deshalb würden wichtige Mieterschutzvorschriften ausgeweitet.</p>



<p>Das klang richtig schön. Die kleine <strong>Gemeinde Kriftel</strong> profitiert auch davon. Hofheim jetzt nicht mehr. Warum nicht?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Untersuchung beweist: Wohnungmarkt ist angespannt</h2>



<p>Die Stadtverwaltung wollte die Angelegenheit  offensichtlich unter der Decke halten: Auf der Webseite des Rathauses findet sich kein einziger Text dazu. Nur dank der Beharrlichkeit des Linken-Gespanns <strong>Dr. Barbara Grassel/Bernd Hausmann</strong> kommt, wieder einmal, die Wahrheit heraus. Wir sind ihren Hinweisen nachgegangen, die Faktenlage stellt sich so dar:</p>



<p>Das Land Hessen hat eine Verordnung erlassen, die eine Mietpreisbremse und Mieterschutzvorschriften für Kommunen erlaubt, deren Wohnungsmarkt angespannt ist. Betroffenen Kommune können von drei Vorschriften profitieren:</p>



<p><strong>1. Mietpreisbremse</strong> – das heißt: Bei der Wiedervermietung einer Wohnung darf nicht einfach der Preis beliebig hoch angesetzt werden. Vielmehr sind bestimmte Höchstgrenzen zu beachten.</p>



<p><strong>2. Absenkung der Kappungsgrenze</strong> – das heißt: Mieterhöhungen dürfen innerhalb von drei Jahren nur um höchstens 15 Prozent erhöht werden (normal: max. 20 Prozent).</p>



<p><strong>3. Verlängerung der Kündigungssperrfrist</strong> – das heißt: Die Kündigungsfrist beträgt bei Umwandlung von Miet- und Eigentumswohnungen acht Jahre.</p>



<p>Diese drei Vorschriften sollen die <strong>Mieterrechte</strong> wie auch die <strong>Chancen von Normalverdienern</strong> am Wohnungsmarkt verbessern, verkündete die CDU/Grünen-Landesregierung.</p>



<p>Hofheim hat da bislang auch mitgemacht. Im letzten Jahr aber lief die Verordnung aus, vor einer Neuauflage stand eine landesweite Überprüfung an: Es sollte festgestellt werden, ob die Einordnung &#8222;Gemeinde mit angespanntem Wohnungsmarkt&#8220; – nur in diesen Kommunen können die Mieterschutzvorschriften angewendet werden – weiterhin zutrifft.</p>



<p>Die Untersuchung führte das<strong> Institut Wohnen und Umwelt</strong> (IWU) in Darmstadt durch. Das Ergebnis ist in einem 61-seitigen Bericht nachzulesen. Er trägt den ellenlangen Titel: &#8222;Feststellung von Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten im Sinne des § 556d Abs. 1 BGB anhand geeigneter Indikatoren im Land Hessen Fortschreibung 2020&#8220;. Wer ihn lesen will: Zum Download geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://wirtschaft.hessen.de/sites/default/files/media/hmwvl/fortschreibung_gutachten_mietpreisbremse.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>Hofheim wird in dem Bericht genannt. Auf Seite 45 heißt es: Die Bedingung &#8222;angespannter Wohnungsmarkt&#8220; sei in Hofheim <strong>&#8222;weiterhin erfüllt&#8220;</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mietpreisbremse: Stadtverordnete wurden nicht gefragt</h2>



<p>Nun kann eine solche Untersuchung nicht alleiniger Anlass sein, in einer Kommune eine Mietpreisbremse einzuführen: Es handelt sich schließlich um einen schwerwiegenden Eingriff in das <strong>verfassungsrechtlich</strong> <strong>geschützte Eigentum</strong>. Deshalb wurden die Kommunen gebeten, eine qualifizierte Stellungnahme abzugeben.</p>



<p>49 Gemeinden haben das getan und profitieren seither von den Mieterschutzvorschriften. Kriftel, wie gesagt, zählt dazu.</p>



<p>Die Hofheimer Stadtverwaltung aber hat – wie übrigens auch Hattersheim und Sulzbach – <strong>keine Stellungnahme</strong> abgegeben. Hofheim hat auf eine entsprechende Aufforderung des Landes einfach nicht reagiert. Die Folge war absehbar:</p>



<p><strong>Der Name Hofheim flog von der Liste. </strong></p>



<p>Die Mieterschutzverordnung von November 2020 schützt jetzt die Mieter und Mietsuchende in zahlreichen Orten Hessens. Aber nicht mehr die in Hofheim.</p>



<p>Die Linken haben umgehend eine Anfrage an die Stadtverwaltung geschickt. Das Papier datiert von November des letzten Jahres, es findet sich im Archiv der Stadtverwaltung unter dem <strong>Aktenzeichen 2020/153</strong>.</p>



<p>Die Stadtverwaltung(*) hat die Anfrage bis heute nicht beantwortet.</p>



<p>Dass Behörden – auch CDU-geführte! – durchaus schneller reagieren können, beweist das <strong>MTK-Landratsamt</strong>. Dr. Barbara Grassel hatte hier ebenfalls im November dieses Jahres nachgehakt:  Warum die laut Grünen-Minister &#8222;wichtigen Mieterschutzvorschriften&#8220; des Landes in Hofheim nicht mehr gelten würden, wollte sie wissen. Ob die Wohnungsmarkt-Situation in Hofheim etwa nicht mehr angespannt sei? </p>



<p>Die Antwort von Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> (CDU) stammt vom 13. Januar, ist unmissverständlich und kommt einer Ohrfeige für die Hofheimer Stadtverwaltung gleich: &#8222;Aus Sicht des Kreisausschusses ist der Wohnungsmarkt in der gesamten Region FrankfurtRheinMain und auch im Main-Taunus-Kreis angespannt.&#8220; </p>



<p>Die Stadt Hofheim hätte also – so ist diese Antwort der Kreisverwaltung zu interpretieren – von den <strong>Mieterschutzvorschriften</strong> durchaus profitieren können.&nbsp;Sie hätte nur die objektive wissenschaftliche Einschätzung bestätigen müssen.</p>



<p>Aber das geschah nicht. &#8222;Nach Rücksprache mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen&#8220;, so teilt der Kreis jetzt mit, habe die Stadtverwaltung Hofheim keine Stellungnahme zu dem Gutachten abgegeben.</p>



<p>Entweder war&#8217;s wieder einmal Schlamperei im Rathaus. Oder aber eine einsame Entscheidung der Stadtverwaltung. Die Stadtverordneten jedenfalls wurden nicht eingebunden. Auch Fragen, die wir gestern ans Rathaus schickten, wurden nicht beantwortet.</p>



<p>Es ändert nichts daran: Mieter und Mietsuchende in Hofheim werden die Folgen ausbaden müssen.</p>



<p class="has-text-align-center">+++ Das <strong>Titelfoto</strong> zeigt das winterliche Foto von Hofheim. Fotograf ist<strong> Ramin Mahabat</strong> aus Diedenbergen +++</p>



<p><strong>Korrektur:</strong></p>



<p>In einer ersten Fassung des Berichts sind zwei Fehler unterlaufen: Es hieß zunächst, der Hofheimer Magistrat sei mit der Abschaffung der Mietpreisbremse befasst gewesen. Das ist offenbar nicht der Fall gewesen: Es handelt sich um eine Angelegenheit, die allein die Stadtverwaltung von Bürgermeister Christian Vogt zu verantworten hat.</p>



<p>Die Anfrage der Linken an die Kreisverwaltung stammt nicht, wie berichtet, vom 13. Januar. Sie wurde im November letzten Jahres gestellt und am 13. Januar von Landrat Michael Cyriax beantwortet.</p>



<p>Der aktuelle Text ist korrigiert; ich bitte die Fehler zu entschuldigen. TR</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheimer Türen für jede Wohnung</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Tueren-neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Tueren-neu-365x1024.jpg" alt="Mietpreisbremse
" class="wp-image-5554" width="183" height="512" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Tueren-neu-365x1024.jpg 365w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Tueren-neu-107x300.jpg 107w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Tueren-neu.jpg 428w" sizes="(max-width: 183px) 100vw, 183px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Das Hofheimer Türen-Poster.</figcaption></figure></div>



<p>Super-Idee: <strong>Karl Kurjak</strong> – Eventmanager und Macher hinter der Facebookgruppe &#8222;<a aria-label="Wir in Hofheim (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Wir in Hofheim</a>&#8220; – hat kürzlich die Marke <strong>&#8222;Der Hofheimer&#8220;</strong> gegründet. Und bringt jetzt unter diesem Label – nach einem Foto-Kalender – ein Poster auf den Markt: &#8222;<strong>Hofheimer Türen</strong>&#8222;, gedruckt auf hochwertigem Fotopapier im stolzen Din-A2-Format (30 x 84 cm), Preis: ca. 13.50 Euro (Kurjak: &#8222;noch nicht ganz sicher&#8220;). Für die Umsetzung der originellen Idee zeichnete <strong>Kevin Hennings</strong> verantwortlich. Kurjak: &#8222;Die Idee entstand bei einem Cappuccino vorm Türmchen mit Blick auf die Tür des Restaurants.&#8220; Verkauft wird das Poster ab Ende nächster Woche bei <strong>Foto Gübert</strong> (neben &#8222;Balthasar&#8220;).</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: 52-Jährige starb in Wohnanlage</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona1.jpg" alt="20210120 Corona1" class="wp-image-5501" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt die Zahl der Infizierten in den einzelnen Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Sie war erst 52 Jahre alt, lebte in Hattersheim in der Wohnanlage Schlockerstiftung – und ist jetzt tot. Sie wurde ein weiteres Opfer von Corona. Auch ein 76-jähriger Mann in Hofheim und eine 92-jährige Frau in Hochheim wurden Opfer der Pandemie. Im Main-Taunus-Kreis weist die Corona-Statistik inzwischen 146 Tote aus.&nbsp;</p>



<p>Der Inzidenzwert ist auf dem Rückzug, liegt jetzt bei 94. Schwalbach liegt weiterhin über einer 7-Tage-Inzidenz von 200.</p>



<p>Die Zahl der bestätigten Infektionen ist – im Vergleich zu Dienstag – um 45 gestiegen. Aktuell sind 424 Menschen erkrankt, das sind 21 mehr als gestern.</p>



<p>In Hofheim sind, Stand heute, 67 Menschen an Covid-19 erkrankt, das sind 9 mehr als gestern. In Kriftel sind aktuell 12 Infizierte registriert (+1).&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona2.jpg" alt="20210120 Corona2" class="wp-image-5502" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210120-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt den Inzidenzwert in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: Gegenseitig Freude schenken</h1>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax </strong>klingt in seinem heutigen Corona-Tagebuch auf Facebook nicht richtig optimistisch. Lesen Sie selbst:</p>



<p><em>Bis zum Valentinstag, den 14. Februar, soll der Lockdown&nbsp; 5.0 andauern. Ob wir uns am darauf folgenden Rosenmontag wieder auf Lockerungen und etwas mehr an Normalität werden freuen können? Ich fürchte, wir werden den ganzen Winter hindurch mit den massiven Einschränkungen leben müssen.</em></p>



<p><em>Mir fehlt mittlerweile der Glaube, dass die alten und neuen Maßnahmen die Fallzahlen dauerhaft in den erwünschten grünen Bereich (Inzidenz deutlich unter 50) werden senken können. Das gelingt seit November weder in Deutschland noch sonst wo im winterlichen Europa. Eine wirkliche Entspannung wird wohl erst der Frühling und die Massenimpfung bringen. (&#8230;)</em></p>



<p><em>Ich plädiere für kein Gegenkonzept. Das habe ich nicht. Allenfalls Verbesserungen bei der Kontaktpersonennachverfolgung und der Fokussierung auf den Schutz von besonders gefährdeten Gruppen. Trotzdem will ich hier ansprechen, dass die derzeit nicht besonders wirkungsvollen Einschränkungen massive Beeinträchtigungen in sehr vielen Lebensbereichen hervorrufen. (&#8230;)</em></p>



<p><em>Uns alle nervt das Virus und die damit einhergehenden Beschränkungen unseres Lebens und unserer Freiheiten massiv. Auch mich. Mehr als ein Appell zum „Durchhalten“ habe ich leider nicht zu bieten. Nur mit Kontakten wird das Virus von einer zur anderen Personen übertragen. Hier liegt nach wie vor der Schlüssel.</em></p>



<p><em>Allerdings habe ich den Wunsch, dass wir weiter zusammenhalten und uns wo immer es geht gegenseitig ein wenig Freude und Zuversicht schenken.</em></p>



<p>Der ausführliche Cyriax-Text ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> nachzulesen.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Lorsbach: &#8222;Dem Vernehmen nach&#8220; 700 Unterschriften</strong></p>



<p>Der Widerstand gegen die von <strong>Hessen Mobil</strong> für den Herbst angekündigte Sperrung der <strong>Landesstraße 3011 zwischen Lorsbach und Hofheim</strong> wächst, heißt es im <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/schon-700-unterschriften-gegen-die-geplante-vollsperrung-der-3011-90174435.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a>. Laut Ortsvorsteher <strong>Dieter Kugelmann</strong> seien bereits mehr als 700 Unterschriften gesammelt. Auch der <strong>Allgemeine Deutsche Fahrrad Club</strong> (ADFC) fordert jetzt, dass es für Radfahrer eine Möglichkeit geben müsse, gefahrlos an der Baustelle vorbeizukommen.&nbsp;Außerdem will sich Eppsteins Bürgermeister <strong>Alexander Simon</strong> um das Thema zu kümmern. Die Zeitung schreibt auch, Hessen Mobil wolle &#8222;dem Vernehmen nach&#8220; das Anlegen einer provisorischen Fahrspur prüfen. Dem Vernehmen nach? Die <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/13/geschaftshaus-wird-zwangsversteigert/" class="rank-math-link">Quelle dieser Information</a> ist doch bestens bekannt&#8230;</p>



<p><strong>Feuerwehr Marxheim trotz Corona einsatzbereit</strong></p>



<p>Wie angekündigt, berichtet das Kreisblatt in einer zweiten Folge über die nunmehr <strong>120 Jahre alte Freiwillige Feuerwehr Marxheim</strong>. 38 aktive Mitglieder zählt sie, Männer wie Frauen, &#8222;darunter auch zwei mit Wurzeln in Albanien und dem Irak&#8220;. Das Jubiläum könne nicht wie gewohnt gefeiert werden, bedauert Wehr-Sprecher <strong>Axel Wagenknecht</strong>. Aber es gibt auch diese gute Nachricht: &#8222;Eines kann Corona nicht verhindern: Die Feuerwehr bleibt einsatzbereit.&#8220;</p>



<p><strong>Knatsch im Kreistag wegen Corona in Altenheimen</strong></p>



<p>Im Kreistag gab&#8217;s offenbar etwas Krach: Die <strong>Freien Wähler</strong> war mit ihrem bereits im <strong>Oktober</strong> gestellten Antrag auf „umfassende Screenings auf Covid 19“ in Altenheimen und Asylbewerber-Unterkünften gescheitert. Sie wollten das Thema dann im November behandelt wissen, was nicht geschah. Ein erneuter Vorstoß im Dezember scheiterte an der Koalition aus CDU, Grünen und FDP, woraufhin FWG-Mann <strong>Andreas Nickel </strong>Menschenleben in Gefahr sah, <strong>Albrecht Kündiger</strong> (Grüne) hingegen nur &#8222;kontraproduktive Spielchen&#8220;. Zwei Tage später allerdings erließ der Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> mit der Begründung, „hier geht es um Leben und Tod“, eine Verordnung für Schnelltests in Altenheimen&#8230;</p>



<p>An diesem Montag nun, schreibt das Kreisblatt weiter, forderten die Freien Wähler einen umfassenden Bericht des Kreisausschusses „über die Entwicklung sowie den aktuellen Stand bzw. die Wirksamkeit der Maßnahmen und Konzepte zum Schutz der Menschen mit besonderen Risiken vor einer Ansteckung“. Nickel muss wohl sehr gereizt gewesen sein: Das &#8222;Rudel Hauptamtlicher&#8220; an der Spitze der Kreisbehörde schaffe es nicht, proaktiv zu werden, wetterte er, und nannte Kündiger einen &#8222;Grünen-Regierungssprecher&#8220;, der sich schämen solle, woraufhin der sich den &#8222;dreisten Sprachgebrauch“ verbat.</p>



<p>Ende vom Lied: FWG, Linke und AfD stimmten für den Antrag, aber die Mehrheit aus CDU, Grünen und FDP lehnte ihn ab.&nbsp;</p>



<p><strong>Carmen Jimenez wirbt für Ausländerbeirat&nbsp;</strong></p>



<p>Bei den Kommunalwahlen im März wird auch über die Besetzung der Ausländerbeiräte abgestimmt. Im Kreisblatt berichtet die Vorsitzende <strong>Carmen Jimenez</strong>, sie habe elf Kandidaten für die multikulturelle Liste gewinnen können, die bei der Wahl auf möglichst viele Stimmen der 1632 wahlberechtigten ausländischen Mitbürger hoffen. Die Gemeinde hat einen Flyer drucken lassen, der an die Haushalte aller ausländischen Mitbürger verteilt wird und in dem die Kandidaten mit Namen und Foto vorgestellt werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">IHH wünscht &#8222;Happy New Year&#8220;</h2>



<p>Bisschen spät, aber gut: Der <a aria-label="Hofheimer Gewerbeverein IHH  (opens in a new tab)" href="http://www.ihh-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Hofheimer Gewerbeverein IHH</strong> </a>hat heute auf seiner Webseite die Weihnachtsgrüße durch ein zeitgemäßeres und allverständliches &#8222;<strong>Happy New Year</strong>&#8220; ersetzt:&nbsp; &#8222;Das gesamte IHH e. V. Team wünscht Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und hoffentlich dieses Jahr wieder mal endlich ein Stück weit Normalität und ein Paar Festivitäten&#8220;, heißt es dazu. Und dann noch die wichtige Nachricht: &#8222;<a aria-label="Hofheimliefert.de (opens in a new tab)" href="http://hofheimliefert.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimliefert.de</a> ist immer noch online und freut sich großer Beliebtheit.&#8220;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Bahn macht nachts Krach</h2>



<p>Die Gemeindeverwaltung Kriftel informiert auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>: Die Bahn führt Ende Januar auf Krifteler Gebiet „<strong>unaufschiebbare Gleisarbeiten</strong>“ durch. Die können zwischen dem 26. und 27. Januar aus Gründen der Betriebssicherheit nur nachts durchgeführt werden: Es kann laut werden! Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die <strong>CDU Kriftel</strong> lädt zu einem digitalen <strong>Neujahrsempfang</strong> am Sonntag, 24. Januar, um 11 Uhr ein. Mit dabei: Bürgermeister <strong>Christian Seitz</strong> und Landrat <strong>Michael Cyriax.</strong> Wie man an einem solchen Empfang teilnimmt, wird auf der Webseite der CDU erklärt (<a href="https://www.cdu-kriftel.de/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Krifteler Druckerei verkauft FFP2-Masken</strong></p>



<p>Die <a aria-label="Hasel Druck &amp; Medien GmbH  (opens in a new tab)" href="https://www.haseldruck.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Hasel Druck &amp; Medien GmbH</strong> </a>erweitert ihr Portfolio: Das Krifteler Unternehmen bietet ab sofort <strong>FFP2-Masken</strong> an. Wer mindestens 20 kauft, zahlt pro Maske 1,20 Euro, ab 80 Masken nur noch 1 Euro/Stück. <strong>Klaus Hasel:</strong> &#8222;Aufgrund der sehr hohen Nachfrage bitten wir um Vorbestellung.&#8220; Mehr <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/klaus.hasel" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Küchenspende für die Intensivstation</strong></p>



<p>Helfen kann Freu(n)de machen: Die <strong>Immobilien-Firma <a aria-label="Orban &amp; Partner (opens in a new tab)" href="https://www.orban-partner.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Orban &amp; Partner</a></strong> postet auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/orbanpartner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>, dass sie auf der Intensivstation des <strong>Hofheimer Krankenhauses</strong> eine Sachspende abgegeben habe. Es fehlte den etwa 30 Mitarbeitern an Küchenausstattung für die Versorgung während der Pausen. Und da Schokolade bekanntlich glücklich macht, hatte <strong>Elvira Wilson</strong> noch einen selbst gebackenen Schokoladenkuchen dabei.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Letzte Meldung: Chico ist noch nicht überm Berg</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1.jpg" alt="20210119 Chico1" class="wp-image-5417" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Chico – noch immer muss er schwer verletzt in der Tierklinik behandelt werden.</figcaption></figure></div>



<p>Der gestrige <a aria-label="Bericht (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/19/hundedrama-in-kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bericht</a> über den Mischling <strong>Chico</strong>, der in Kriftel von einem anderen Hund angegriffen und schwer verletzt wurde, hat große Anteilnahme im Netz erregt. Chicos Frauchen <strong>Carmen Christian</strong> hat am heutigen Abend ein kleines Update in der Facebookgruppe &#8222;<a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=10224557709001219&amp;set=a.2218302308086" target="_blank" aria-label="Wir in Hofheim (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Wir in Hofheim</a>&#8220; gepostet:</p>



<p><em>&#8222;Chico hat die zweite OP einigermaßen gut verkraftet. Allerdings frisst er nicht, das ist jedoch wichtig, damit er wieder auf die Beine kommt. Meine Mutter kocht ihm jetzt seine Leibspeise (vielleicht bringt das etwas). Ansonsten bekommt er spätestens morgen früh eine Sonde und wird zwangsernährt <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="&#x2639;" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t54/2/16/2639.png"> Sorge bereiten den Ärzten weiterhin die tiefen Bisswunden, hier kann es jederzeit dazu kommen, dass Hautgewebe abstirbt und eine lebensbedrohliche Sepsis entsteht. Lasst uns bitte gemeinsam beten, dass alles gut und ohne Komplikationen verheilt!&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
