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	<title>König Markus &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>König Markus &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Magistrat hat entschieden: Flörsheimer wird neuer Pächter unterm Meisterturm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 17:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Lazhar Saad]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Soeben im Stadtparlament verkündet: Lazhar Saad, ein 47 Jahre alter Tunesier und aktuell Pächter der Gaststätte "Zum Hirsch" in Flörsheim, wird die Waldgaststätte Meisterturm übernehmen. Fragen aber sind noch offen. Hier die ersten Details.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Soeben in der Stadtverordnetenversammlung bekannt gegeben: <strong>Lazhar Saad</strong>, ein 47-jähriger Tunesier (vollständiger Name: <strong>Lazhar Ben Mohamed Saad</strong>) und derzeit Pächter der Gaststätte <a href="https://www.xn--zumhirsch-flrsheim-o3b.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Zum Hirsch&#8220;</a> in Flörsheim, wird die <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> übernehmen. Bekanntlich wurde der Vertrag mit dem derzeitigen Pächterehepaar nicht verlängert: <strong>Markus und Barbara König</strong> schließen die Gaststätte am 29. Mai, müssen dann bis Ende Juni Gebäude und Gelände geräumt haben. Danach soll angeblich der Umbau beginnen, während der Bauphase will die Stadt eine &#8222;Pop-up-Gastronomie&#8220; organisieren.</p>



<p>Saad habe sich gegenüber den anderen vier Bewerbern <em>&#8222;durch ein schlüssiges Konzept, sehr gute Referenzen und ein besonders hohes Maß an Flexibilität, gepaart mit einer großen Begeisterung für das Projekt Meisterturm hervorgehoben&#8220;</em>, heißt es in einer bislang nicht öffentlich gemachten Magistratsvorlage.</p>



<p>Noch-Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> informierte die Stadtverordneten und die zahlreichen Zuhörer der Sitzung nur kurz über die Entscheidung des Magistrats. Was er nicht sagte: Einen Vertrag mit Saad gibt es wohl noch nicht: Demnächst &#8211; angeblich noch im Mai &#8211; soll erst einmal ein &#8222;Letter of Intent&#8220;, also eine Absichtserklärung unterzeichnet werden. Und auch die Fragen, wie ein Um- oder Neubau der Waldgaststätte aussehen soll, welche Kosten auf die Stadt zukommen, was der Pächter beisteuern muss und wann mit einer Fertigstellung zu rechnen ist &#8211; alles noch offen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/neuer_paechter_waldgaststaette_meisterturm_foto__stadt_hofheim.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="403" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/neuer_paechter_waldgaststaette_meisterturm_foto__stadt_hofheim.jpg" alt="Meisterturm
" class="wp-image-55723" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/neuer_paechter_waldgaststaette_meisterturm_foto__stadt_hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/neuer_paechter_waldgaststaette_meisterturm_foto__stadt_hofheim-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Stadtverwaltung veröffentlichte am Tag nach der Stadtverordnetenversammlung dieses Foto. Es zeigt Bürgermeister Christian Vogt, Lazhar Saad, Stadtrat Bernhard Köppler und Erster Stadtrat Daniel Philipp.</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Magistrat hat wiederholt angekündigt, neben der neuen Gaststätte eine Art Museum (&#8222;Haus des Waldes&#8220;) mit weiteren Lern- und Spielangeboten errichten zu wollen. Auch hier: Details sind bis heute nicht bekannt. Fest steht dagegen: Die Hofheimer werden auf die beliebte Gastronomie unterm Meisterturm lange verzichten müssen &#8211; bis Ende 2026, mindestens. </p>



<p>Nur am Rande: Die Stadtverwaltung hat in ihren Unterlagen Vor- und Nachnamen des neuen Pächters vertauscht, schreibt von Herrn <strong>Saad Lazhar</strong>, der ansonsten überall <strong>Lazhar Saad</strong> heißt. Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen&#8230;</p>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">SAVE THE DAY</h2>



<p>Am Donnerstag, 29. Mai (Christi Himmelfahrt/Vatertag), will das Ehepaar König ein Abschiedsfest unterm Meisterturm feiern.  „Letzte Runde&#8220;: Alle Hofheimer sind herzlich eingeladen. Mehr <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Meisterturm-Ende.jpg"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Meisterturm-Ende.jpg" alt="Meisterturm Ende" class="wp-image-55707" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Meisterturm-Ende.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Meisterturm-Ende-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Meisterturm-Ende-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Meisterturm-Ende-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">INFO DER STADT</h2>



<p>Am Tag nach Erscheinen dieses Berichts verschickte das Rathaus eine Pressemitteilung. Der Text &#8211; jetzt mit korrekter Schreibweise des Pächters &#8211; ist auch auf der städtischen Internetseite zu finden (<a href="https://www.hofheim.de/artikel/neuer-paechter-ein-neues-kapitel-fuer-das-ausflugslokal-am-meisterturm/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>), die Mitteilung als PDF gibt&#8217;s <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/08-05-neuer-paechter-waldgaststaette-meisterturm.pdf">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">LESETIPP</h2>



<p>Die ganze Geschichte vom traurigen Ende der Waldgaststätte Meisterturm finden Sie <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/">hier</a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>4x Hofheim exklusiv: CDU in Angst, Demos gegen Stadtpolitik, Schlagloch-Elend &#038; Meisterturm-News</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 11:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hahn Zoe]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Senne Helga]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Hofheimer CDU kursieren vertrauliche Schreiben, die ein alarmierendes Bild zeichnen: Demnach wächst die Unzufriedenheit der Bürger mit dem Magistrat und insbesondere mit der Arbeit von Bürgermeister Christian Vogt spürbar. Diese Erkenntnis treibt einigen Parteifunktionären den Angstschweiß auf die Stirn: Sie fürchten, dass Vogt bei der nächsten Bürgermeisterwahl im März 2025 abgestraft werden könnte. Die Sorge scheint nicht unbegründet, wie aktuelle Ereignisse zeigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In der Hofheimer CDU kursieren vertrauliche Schreiben, die ein alarmierendes Bild zeichnen: Demnach wächst die Unzufriedenheit der Bürger mit dem Magistrat und insbesondere mit der Arbeit von Bürgermeister Christian Vogt spürbar. Diese Erkenntnis treibt einigen Parteifunktionären den Angstschweiß auf die Stirn: Sie befürchten, dass<strong> Vogt bei der nächsten Bürgermeisterwahl im März 2025 abgestraft werden könnte. Die Sorge scheint nicht unbegründet, wie aktuelle Ereignisse </strong>zeigen.</strong></p>






<h2 class="wp-block-heading">Vor Bürgermeister-Wahl: Schuldige fürs Rathaus-Chaos gesucht</h2>



<p>Die Stadtverordneten haben entschieden: Am <strong>16. März nächsten Jahres</strong> sollen die Hofheimer <strong>einen neuen Bürgermeister </strong>wählen &#8211; oder den amtierenden wiederwählen. Sollte eine <strong>Stichwahl</strong> nötig sein, findet diese am <strong>30. März</strong> statt.</p>



<p><strong>Nur noch sechs Monate</strong> <strong>bis dahin! </strong>Derzeit als Kandidaten ausgemacht: <strong>Christian Vogt</strong> (CDU), <strong>Tobias Undeutsch</strong> (SPD) und <strong>Wilhelm Schultze</strong> (Bürger für Hofheim).</p>



<p>In der CDU herrscht längst <strong>große Nervosität</strong>, bei einigen Lokalpolitikern macht sich sogar <strong>blanke Angst</strong> breit. Frontleute der Partei haben ausgemacht, dass<strong> viele Bürger </strong>mit der Arbeit von Christian Vogt<strong> sehr unzufrieden</strong> sind. Und dass sich das <strong>von ihm geführte Rathaus</strong> allzu oft <strong>als überfordert bis unfähig</strong> erweist. Selbst <strong>bei wichtigen Projekten</strong> <em>&#8222;klappt so gut wie überhaupt nichts&#8220;</em>, heißt es in <strong>einem internen Schreiben</strong>, das derzeit in CDU-Kreisen kursiert.</p>



<p>Verfasst hat es der <strong>Lorsbacher Ortsvorsteher Dieter Kugelmann (CDU)</strong>, der den <strong>Angstschweiß auf der Stirn seiner Parteifreunde</strong> mit dem kämpferischen Aufruf wegzuwischen versucht: <em>&#8222;Ab sofort gilt für uns: Absolute Unterstützung für unseren Bürgermeister Christian Vogt!!!&#8220;</em></p>



<p>Kugelmann schreibt, er höre immer wieder: Der Bürgermeister hat das Sagen, aber er<strong> tut nichts. </strong><em>&#8222;Diese Aussage ist falsch!&#8220;</em>, formuliert der Lorsbacher forsch, denn: &#8222;<em>Das ist eine gesteuerte Kampagne im Vorfeld der 2025 stattfindenden Bürgermeisterwahl, die Christian Vogt diskreditieren soll.&#8220;</em></p>



<p>Wer die angebliche <strong>Kampagne</strong> steuert, verrät er <strong>leider nicht&#8230;</strong></p>



<p>Offen räumt er ein, dass in Hofheim &#8211; wie er schreibt &#8211;<strong> vieles schlecht läuft, liegen bleibt</strong> oder nur<strong> langsam vorangeht</strong>. O-Ton Kugelmann: In einem <strong>Dezernat</strong> <em>&#8222;klappt so gut wie überhaupt nichts&#8220;</em>. Konkret führt er an: <em>&#8222;Kitas, Bauhof, Wald, Waldgaststätte Meisterturm, Verkehr usw.&#8220;</em> &#8211; das sind Themen, für die im Rathaus der <strong>Beigeordnete Bernhard Köppler (SPD)</strong> zuständig ist.</p>



<p>Kugelmann weiter: Gegen die &#8222;<em>falschen Beschuldigungen&#8220;</em>, wonach der Bürgermeister am<strong> Hofheimer Rathaus-Chaos</strong> schuld sei, müsse <strong>unbedingt</strong> etwas getan werden, <em>&#8222;und zwar schnell!!!&#8220;</em> (<strong>drei Ausrufezeichen</strong>). Jetzt gelte es:<em> &#8222;Auf geht’s Mädels und Jungs, schon heute anfangen und mit guten Argumenten für den besten Mann im Bürgermeisteramt, für unseren Christian Vogt werben!!!&#8220;</em> (noch einmal <strong>drei Ausrufezeichen</strong>).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kugelmann-Vogt.jpg" alt="CDU
" class="wp-image-46911" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kugelmann-Vogt.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kugelmann-Vogt-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ortsvorsteher Dieter Kugelmann (li.) und Bürgermeister Christian Vogt, beide CDU.  (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Wir haben Herrn Kugelmann einige Fragen zukommen lassen: Wir wollten zum Beispiel wissen, was <strong>die CDU</strong> unternimmt, wenn sie doch <strong>ein breites Versagen der Verwaltung</strong> festgestellt haben will, z.B. im <strong>Dezernat von SPD-Stadtrat Köppler</strong>. Kugelmann weicht aus, geht auf die Frage nicht ein, antwortet nur: <em>&#8222;Ich habe Herrn Stadtrat Köppler mit keinem Wort erwähnt.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>Wir wollten von dem<strong> CDU-Mann</strong> auch wissen, warum der CDU-Bürgermeister als Chef der Verwaltung <strong>nicht einschreite</strong>, wenn die <strong>Probleme im Rathaus</strong> doch angeblich so <strong>offensichtlich</strong> sind? Kugelmann: Dazu könne er<strong> nichts sagen,</strong> <em>&#8222;weil dies verwaltungsinterne Angelegenheiten sind, über die ich keine Kenntnis habe&#8220;.</em></p>



<p><strong>Solche Ausflüchte </strong>machen deutlich, wie die CDU ihren Bürgermeister <strong>durch den Wahlkampf bugsieren</strong> will: <strong>Christian Vogt ist an der Rathaus-Misere nicht schuldig</strong>, wird als Parole ausgegeben &#8211; <strong>die Beigeordneten sind&#8217;s, die den ganzen Mist verzapfen</strong>.</p>



<p>Ähnlich wie Kugelmann äußert sich auch <strong>Helga Senne</strong>, die sich in der <strong>CDU-Organisation &#8222;Senioren-Union&#8220;</strong> engagiert und kürzlich alle Mitglieder angeschrieben hat:</p>



<p>Auch sie will eine <em>&#8222;Unzufriedenheit einiger Bürger/innen über die Arbeit unseres Bürgermeisters Christian Vogt&#8220; </em>festgestellt haben: Das sei Anlass, so Frau Senne, <em>&#8222;hier einmal über seine Aufgabenbereiche und Kompetenzen aufzuklären.&#8220;</em> Sie legte <strong>ein Organigramm der Stadtverwaltung</strong> bei, das klarstellen soll: <em>&#8222;Alles, was in Hofheim nicht im Sinne einzelner Bürger/innen verläuft, liegt gar nicht im Verantwortungsbereich des Bürgermeisters.&#8220;</em></p>



<p>Damit hat sie natürlich <strong>recht</strong> &#8211; und auch wieder <strong>nicht</strong>: Denn Christian Vogt gaukelt in regelmäßigen <strong>Pressemitteilungen</strong>, wöchentlichen <strong>Youtube-Filmchen</strong> und unzähligen <strong>Social-Media-Beiträgen</strong> vor, dass es <strong>in &#8222;seiner&#8220; Stadt</strong> eigentlich nur<strong> gute Nachrichten</strong> gebe: Er als Bürgermeister kümmere sich schließlich um alles. Diese Verklärung seiner eigenen Rolle könnte ihm <strong>auf die Füße fallen</strong>: Vogt hat offenbar nicht <strong>einkalkuliert</strong>, dass er <strong>als vermeintlich omnipräsenter Rathauschef</strong> auch für <strong>die schlechten Nachrichten </strong>verantwortlich gemacht wird. Und davon gibt es bekanntlich<strong> eine ganze Menge&#8230;</strong></p>



<p>Außerdem gilt: Wenn im Rathaus <strong>massive Probleme</strong> auftauchen, kann sich <strong>ein Bürgermeister kaum</strong> darauf zurückziehen, er sei <strong>nicht zuständig</strong> und könne <strong>nichts machen</strong>.</p>



<p>Frau Senne schreibt, es klingt ein wenig belehrend, aber trifft es genau: <strong>Der Bürgermeister </strong><em>&#8222;beaufsichtigt den Geschäftsgang der gesamten Verwaltung und sorgt für den geregelten Ablauf der Verwaltungsgeschäfte&#8220;.</em></p>



<p>Das wäre doch mal <strong>ein Auftrag für Christian Vogt</strong>:</p>



<p>Der <strong>Hofheimer Bürgermeister </strong>sorgt endlich für einen <strong>geregelten Ablauf der Verwaltungsgeschäfte!</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">CDU macht Druck: Wo bleibt Vogts Schlagloch-Programm? </h2>



<p>An der Zahl und Tiefe der <strong>Schlaglöcher in den Straßen</strong> einer Stadt lässt sich gemeinhin gut erkennen: Kümmert sich das Rathaus <strong>um die Belange der Bürger</strong> &#8211; oder eher nicht?</p>



<p><strong>Hofheims Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte das Interesse der meisten Hofheimer richtig erkannt. <strong>Vor seiner Wahl im Jahre 2019</strong> kündigte er <strong>vollmundig</strong> an: <em>&#8222;In Hofheim muss ein Anti-Schlagloch-Programm aufgesetzt werden, um die Straßenqualität zu verbessern.&#8220;</em></p>



<p>Die Mehrheit der Wähler glaubte, dass der Mann <strong>nicht nur redet</strong>, sondern auch <strong>handeln</strong> <strong>würde</strong>.</p>



<p>Vogt wurde <strong>gewählt</strong>. Das haben die Hofheimer nun davon:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg" alt="Schlagloch1" class="wp-image-41673" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alltagsleid in Hofheim: In vielen Straßen klaffen große Schlaglöcher. </figcaption></figure>
</div>


<p>Unstrittig ist sicherlich, dass seither<strong> hier und da ein Schlagloch</strong> gestopft wurde. Aber <strong>ein erfolgreiches und erkennbares Anti-Schlagloch-Programm</strong>, wie es Vogt als <strong>Bürgermeister-Kandidat</strong> verheißen hatte, bleibt weiterhin ein <strong>Wunschtraum</strong>.</p>



<p>Inzwischen wächst selbst<strong> in seiner eigenen Partei </strong>der Unmut über <strong>das leere Versprechen</strong> und vor allem über die<strong> Untätigkeit der Stadtverwaltung</strong>:</p>



<p>Der <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> will in seiner nächsten Sitzung (Mittwoch, <strong>25. September, ab 19 Uhr</strong>, Stadthalle) über einen <strong>Antrag der CDU</strong> sprechen, in dem es heißt</p>



<p><em>&#8222;Eine ganze Reihe von Straßen haben Straßenschäden, und nach dem letzten Winter sind die mit Kalt-Asphalt geflickten Schlaglöcher wieder aufgebrochen.&#8220;</em> <strong>Der städtische Mängelmelder</strong> auf der Internetseite der Stadt, mit dem Bürger die Stadtverwaltung über <strong>Schlaglöcher</strong> informieren könnten, helfe nicht weiter: Das sei zwar eine <em>&#8222;super Einrichtung&#8220;, </em>aber <em>&#8222;die gemeldeten Schäden sollten auch beseitigt werden&#8220;.</em></p>



<p><strong>Das Thema ist nicht neu! </strong>Schon vor eineinhalb Jahren hatte die<strong> SPD im Ortsbeirat</strong> bemängelt:<em> &#8222;An vielen Stellen im Stadtgebiet weist der Strassenbelag Schäden und Schlaglöcher auf, wobei die Schlaglöcher z.T. so tief sind, das der Schotterunterbau offen liegt.&#8220;</em></p>



<p><strong>Vor acht Wochen</strong> trug <strong>Elli Wagner</strong> <strong>(CDU), die</strong> <strong>Ortsvorsteherin der Kernstadt, </strong>das Thema erneut vor: Sie habe der Stadtverwaltung <strong>wiederholt Schlaglöcher gemelde</strong>t &#8211; ohne Erfolg. Im Sitzungsprotokoll ist die Beschwerde von Frau Wagner nachzulesen: <em>&#8222;Es entsteht jedoch der Eindruck, dass diese Schlaglöcher nicht geflickt werden.&#8220;</em></p>



<p>Ähnliche Töne im <strong>Ortsbeirat Langenhain</strong>: Zwar habe die Stadt an verschiedenen Stellen <em>&#8222;Schlaglöcher, die bereits eine erhebliche Tiefe erreicht hatten, ausgebessert&#8220;</em>, heißt es in einem aktuellen <strong>CDU-Antrag.</strong> Es habe sich aber <em>&#8222;bedauerlicher Weise herausgestellt&#8220;</em>, dass die Ausbesserungen <em>&#8222;wenn überhaupt, nur maximal ein Jahr gehalten haben&#8220;.</em> <strong>Die Unzufriedenheit der Stadtpolitiker </strong>mit der Arbeit der <strong>Verantwortlichen im Rathaus</strong> ist auch hier unüberhörbar: <em>&#8222;Die scheibchenweise Beseitigung der Missstände ist nicht zielführend und auch nicht wirtschaftlich.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="507" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg" alt="Schlagloecher 202404" class="wp-image-41650" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So arbeitet Hofheims Magistrat: Nachdem in Langenhain eine Straße von Schlaglöchern befreit worden war, reiste Bürgermeister Vogt (Mitte) mit vier Rathausmitarbeitern an und feierte &#8222;seinen&#8220; Erfolg per Pressemitteilung.</figcaption></figure>
</div>


<p>Vielleicht hilft den CDU-Mitgliedern <strong>ein ernstes Gespräch</strong> mit dem Bürgermeister: <strong>Vogt </strong>hatte vor seiner Wahl <strong>sein Versprechen</strong> mit der <strong>ganz konkreten Ankündigung</strong> ausgeschmückt: <em>&#8222;Bereits im ersten Jahr meiner Amtszeit werde ich ein Programm für die Erneuerung von Straßendecken starten.&#8220;</em></p>



<p>Inzwischen ist er<strong> fast fünf Jahre im Amt. </strong>Will er sein Versprechen auch <strong>nur ansatzweise einlösen,</strong> muss er sich <strong>beeilen</strong>:</p>



<p>In einem halben Jahr sind <strong>Neuwahlen</strong>&#8230;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kitas und Radler: Zwei Demos gegen untätige Stadtpolitik</h2>



<p>In Hofheim wird der <strong>Protest gegen die aktuelle Rathaus-Politik</strong> drängender. Gleich<strong> zwei Demos</strong> sind angesagt: <strong>gegen den Kita-Notstand </strong>und für <strong>mehr und sicherere Radwege</strong>. Organisatorisch nicht so gelungen: <strong>Beide Demos </strong>finden am selben Tag statt, am<strong> Samstag, 28. September</strong>:&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="470" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand.jpg" alt="Kita Notstand" class="wp-image-46895" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand-300x141.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand-768x361.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild anklicken zum Vergrößern: 321 Kinder hat die Bürgerinitiative „Hofheimer Kinder &#8211; Für mehr Betreuungsplätze“ vor einigen Wochen vor das Rathaus gemalt &#8211; weil es in der Kreisstadt keine Betreuungsplätze für 321 Kinder gibt.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Ab 10 Uhr </strong>protestiert die <a href="https://www.hofheimer-kinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bürgerinitiative „Hofheimer Kinder &#8211; Für mehr Betreuungsplätze“</a> auf dem Chinonplatz, weil zu viele Kita-Plätze in der Stadt fehlen. <strong>Demo-Organisatorin Zoe Hahn: </strong><em>&#8222;Viele Familien, deren Kinder in Betreuungseinrichtungen sind, stehen aufgrund von Gruppenschließungen, ,Notbetreuung&#8216; oder gekürzten Betreuungszeiten immer wieder vor dem Problem, Kinderbetreuung und Arbeitsverpflichtungen unter einen Hut zu bekommen.&#8220;</em> Der Wunsch sei, <em>&#8222;dass die Politik endlich etwas tut, damit unsere Erzieher und die Kindertagespflege gestärkt werden&#8220;</em>.</p>



<p>Für mehr Infos: <a href="https://www.hofheimer-kinder.de" target="_blank" rel="noopener">www.hofheimer-kinder.de</a><a href="https://hofheimer-kinder.de/" target="_blank" rel="noopener">.</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hofheimbewegtsich.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="449" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Radfahrer-Demo.jpg" alt="Radfahrer Demo" class="wp-image-32059" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Radfahrer-Demo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Radfahrer-Demo-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Bündnis &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220; lädt ein zur Demo: Ein Klick aufs Foto führt Sie direkt zur Webseite.<br></figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Eine Stunde später, um 11 Uhr, treffen sich die Radfahrer auf dem Kellereiplatz</strong>. Dahinter steht das <strong><a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bündnis &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</a>.</strong> Es veranstaltet seit langem jeden Monat eine Fahrraddemo, um <strong>gegen die Fahrrad-Unfreundlichkeit</strong> der Stadtpolitik zu protestieren. Im Magistrat reagierte man bisher: <strong>gleichgültig, desinteressiert.</strong></p>



<p><strong>Die Demonstration</strong> an diesem letzten September-Wochenende soll <strong>größer und lauter </strong>werden. Auf der <strong>Webseite des Bündnisses</strong> heißt es: <em>&#8222;In der Vergangenheit hat Hofheim gezeigt, wie gut es im Ignorieren von Konzepten, Plänen, Absichtserklärungen, Versprechen und sogar Verpflichtungen ist.&#8220;</em></p>



<p>So hatte der Bürgermeister<strong> vor seiner Wahl 2019</strong> noch laut getönt, er wolle <strong>für einen Ausbau der Radwege</strong> sorgen. <em>&#8222;Ich möchte kontinuierlich Fahrradwege ausbauen, die</em> <em>Ortsteile mit Fahrradwegen vernetzen&#8230;&#8220;</em>, schrieb Christian Vogt damals <strong>in sein</strong> <strong>Wahlprogramm</strong>. Passiert ist bekanntlich: <strong>nichts.</strong> Ob sich Vogt <strong>für</strong> <strong>die Belange von Radfahrern</strong> wirklich ernsthaft interessiert: <strong>unbekannt</strong>. Bei den Demos von &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220; wurde er jedenfalls <strong>noch nicht gesichtet</strong>&#8230;</p>



<p>Stattdessen kommt jetzt <strong>Hofheims Erster Stadtrat Daniel Philipp</strong>: Der grüne Rathauspolitiker, erst <strong>seit Anfang des Jahres im Amt,</strong> wird auf dem Kellereiplatz das neue <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/10/klimaschutzkonzept/">Klimaschutzkonzept</a> vorstellen, das kürzlich vom Stadtparlament verabschiedet wurde. Die Radfahrer erhoffen sich davon <strong>eine Wende in der Verkehrspolitik</strong>: <em>&#8222;Radikale Umbrüche sind zwar nicht zu verzeichnen, allerdings spricht das Konzept in Hofheim sensible Themen wie Parkraummanagement, Ausbau von autofreien Bereichen und Geschwindigkeitsbeschränkungen immerhin an, anstatt einen Bogen darum zu machen.&#8220;</em></p>



<p>Nach der Auftaktveranstaltung auf dem Kellereiplatz beginnt <strong>eine gut einstündige Radler-Demo</strong> durch die Stadt &#8211; <em>&#8222;mit Musik und guter Stimmung, Klingeln, Tröten, Fahnen und Plakaten für mehr, bessere und v.a. sichere&nbsp;Radwege&nbsp;für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Hofheim&#8220;.</em></p>



<p>Für mehr Infos: <a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noopener">www.hofheimbewegtsich.org</a><a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">.</a></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"> Waldgaststätte Meisterturm: Neuer Pächter gesucht</h2>



<p><strong>Wahrlich, die Wege des Magistrats sind unergründlich: </strong>Letzte Woche hat die Hofheimer Stadtverwaltung die <strong>Bewirtschaftung der Waldgaststätte Meisterturm</strong> ausgeschrieben &#8211; und zwar<strong> der <span style="text-decoration: underline;">neuen</span> Waldgaststätte</strong>. Dumm nur, dass niemand weiß, wie sie aussehen soll. Auch <strong>über die Kosten</strong> <strong>des Neubaus </strong>wurde bisher <strong>nicht informiert, </strong>nicht einmal <strong>die</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> wissen Bescheid.</p>



<p>Was an Fakten bekannt ist: <strong>Mitte nächsten Jahres</strong> läuft der Vertrag mit dem <strong>Pächter-Ehepaar Markus und Barbara König</strong> aus. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte Anfang Juni<strong> exklusiv informiert</strong>, das Interesse war <strong>riesig</strong> &#8211; mehr als <strong>22.000 Mal </strong>wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">der Bericht</a> bisher aufgerufen.</p>



<p>Sobald die Königs ausgezogen sind, soll die Gaststätte nach dem Willen des Magistrats&nbsp; <strong>abgerissen</strong> <strong>und neugebaut </strong>werden. Doch wie <strong>die neue Waldgaststätte</strong> aussehen soll: <strong>völlig unbekannt.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg" alt="Meisterturm1" class="wp-image-43403" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses wird bald der Vergangenheit angehören: Im Sommer nächsten Jahres soll die Waldgaststätte Meisterturm abgerissen werden. Was dann kommt, weiß keiner.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>In</strong> <strong>der</strong> <strong>Ausschreibung</strong> heißt es: <em>&#8222;Das in seiner Größe und Nutzfläche nicht wesentlich veränderbare neue Gasthaus wird wie bisher über 80 &#8211; 90 Innenplätze und rd. 200 &#8211; 250 Plätze im Biergarten verfügen.&#8220;</em> Und weiter: <em>&#8222;Die Gaststätte soll sowohl Wanderer und Ausflügler als auch Familien ansprechen. Geplant ist ein rustikales Ambiente mit moderner Ausstattung, das</em> <em>regionale und saisonale Speisen sowie Getränke anbietet.&#8220;</em></p>



<p>Neben dem <strong>Gastwirtschaft</strong> sollen weitere<em> &#8222;touristische Anziehungspunkte&#8220; </em>geschaffen werden: <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte vor zwei Jahren <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/">ein Museum angekündigt</a>, die Pläne sind seither jedoch deutlich geschrumpft</p>



<p> Jetzt ist ein <strong>Spielhaus</strong> geplant, das an die auf dem Kapellenberg angesiedelte<strong> Michelsberger Kultur</strong> erinnern soll. Dazu soll ein<strong> &#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> den <strong>Spiel- und Freizeitbereich</strong> ergänzen und über den<strong> Hofheimer Stadtwald</strong> informieren. Details: siehe oben &#8211; kennt keiner.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel.jpg" alt="Meisterturm Titel" class="wp-image-43216" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Pächterehepaar Markus und Barbara König: Bis Mitte nächsten Jahres müssen sie die Gaststätte geräumt haben. </figcaption></figure>
</div>


<p>Das alles soll &#8211; laut <strong>Ausschreibungsunterlagen</strong> &#8211; bis <strong>Herbst 2026</strong> fertig sein. Wie gesagt: Die Pläne und Kosten kennt noch keiner.</p>



<p>Für <strong>Irritationen</strong> sorgte auch die Ankündigung, <strong>noch in diesem Jahr</strong> mit der<strong> Herrichtung der Außenanlagen</strong> beginnen zu wollen: <strong>Außen wird alles fein gemacht</strong> &#8211; und dann kommen die Bagger und <strong>reißen die Gaststätte </strong>ab?</p>



<p><strong>Die Wege des Hofheimer Magistrats</strong> sind wirklich <strong>unergründlich&#8230;</strong></p>



<p>Bis zum <strong>3. Oktober</strong> müssen interessierte Gastronomen die <strong>Bewerbungsunterlagen</strong> bei der Stadt eingereicht haben. Ein <strong>Pachtvertrag</strong> würde erst einmal<strong> für fünf Jahre </strong>geschlossen (mit Option auf Verlängerung). Die Konditionen? Sie werden, heißt es in der Ausschreibung,<em> &#8222;im Rahmen der Verhandlungen festgelegt und orientieren sich an marktüblichen Bedingungen&#8220;.</em></p>



<p class="has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e6165670474b3c1d3d0e99328422556" style="font-size:17px"><strong>NACHTRAG:</strong> </p>



<p>Beachten Sie bitte auch den <strong>Kommentar von Rechtsanwalt Axel Pabst</strong> aus Hofheim (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#comment-7282">unten</a>).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4 Polit-Geschichten aus Hofheim: Meisterturm, Hof Ehry, Intim-Feinde und eine Sau, die vom Tisch ist</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Gronenborn]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=44046</guid>

					<description><![CDATA[Das Hofheimer Stadtparlament hat getagt, ein letztes Mal vor der Sommerpause. Es ging um Bebauungspläne, um Satzungen, um den Flächennutzungsplan und um Feuerwehrbedarfspläne. Und – lange diskutiert, also wohl ein wichtiges Thema ;-)  – Fahrradstellplätze für Mitglieder städtischer Gremien. Wir haben uns hier vier Themen "herausgepickt": Der Magistrat tat so, als gäbe es neue Informationen zur Waldgaststätte Meisterturm und zu Hof Ehry  – das haben wir uns genauer angeschaut. Und zwischendurch menschelte es ein bisschen: Ein SPD-Mann unterhält angeblich keine Intim-Feindschaften, und ein CDU-Mann nimmt die Sau zurück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Das Hofheimer Stadtparlament hat getagt, ein letztes Mal vor der Sommerpause. Es ging um Bebauungspläne, um Satzungen, um den Flächennutzungsplan und&nbsp;um Feuerwehrbedarfspläne. Und – lange diskutiert, also wohl<strong> ein wichtiges Thema <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </strong> – Fahrradstellplätze für Mitglieder städtischer Gremien. Wir haben uns hier vier Themen &#8222;herausgepickt&#8220;: Der Magistrat tat so, als gäbe es <strong>neue Informationen</strong></strong> <strong>zur Waldgaststätte Meisterturm und zu Hof Ehry  – das haben wir uns genauer angeschaut. Und zwischendurch menschelte es ein bisschen: Ein SPD-Mann unterhält angeblich keine Intim-Feindschaften, und ein CDU-Mann nimmt die Sau zurück.</strong></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p>
</p>
</p>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Meisterturm: Nichts Genaues weiß man nicht</h2>
</p>
<p>Machen wir uns nichts vor: Noch <strong>etwas mehr als 300 Tage von heute an</strong> – dann ist die <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> endgültig Geschichte. Die <strong>Hofheimerinnen und Hofheimer</strong> wurden nicht gefragt, auch nicht ihre<strong> gewählten Vertreter</strong> im Stadtparlament: Der <strong>Magistrat</strong> hat im Alleingang über die <strong>Zukunft der beliebten Waldgaststätte</strong> entschieden. Wir haben ausführlich darüber berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/">hier</a>) – jetzt hat <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Stadtparlament erstmals<strong> ein paar Informationen</strong> herausgerückt.</p>
</p>
<p>Seine <strong>18-seitige Magistratsvorlage</strong> ist bei näherem Hinsehen allerdings ernüchternd. Sie nährt den Verdacht, dass die Hofheimer Stadtspitze <strong>weitgehend</strong> <strong>plan- und ahnungslos</strong> agiert.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg" alt="Meisterturm1" class="wp-image-43403" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In die Jahre gekommen, von der Stadt vernachlässigt, jetzt bald Geschichte: Die Waldgaststätte Meisterturm auf dem Kapellenberg. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Das ist <strong>die aktuelle Lage:</strong></p>
</p>
<p>Oben auf dem <strong>Kapellenberg</strong>, unterhalb des <strong>Meisterturms</strong>, gibt es <strong>drei Objekte</strong>: Die <strong>Gaststätte</strong>&nbsp; ist stark <strong>baufällig</strong> (Magistrat: <em>&#8222;Aufgrund der umfangreichen Schäden und mangelnder Wirtschaftlichkeit wird eine Sanierung oder Modernisierung nicht empfohlen.&#8220;</em>). Dahinter befinden sich ein <strong>ehemaliges Wohnhaus</strong> (Totalruine) und eine <strong>Scheune</strong> (51 Quadratmeter).</p>
</p>
<p>Lediglich ein Termin steht unumstößlich fest, das ist inzwischen auch bekannt: Am<strong> 30. Juni 2025 </strong>müssen die Pächter <strong>Markus und Barbara König </strong>das Gelände geräumt haben. Am <strong>Vatertag 2025</strong> (29. Mai) wollen sie die Gaststätte <strong>ein letzten Mal </strong>öffnen.</p>
</p>
<p>Und jetzt <strong>eine neue Informatio</strong>n: Bis zum <strong>Auszug der Königs</strong> will die Stadtverwaltung die <strong>Ausschreibungen</strong> für die <strong>Außenanlagen</strong> und den <strong>Abriss der Gebäude</strong> abgeschlossen haben. Und: Spätestens <strong>2026</strong> soll mit dem <strong>Neubau der Gaststätte </strong>begonnen werden.</p>
</p>
<p>Offen ist, <strong>wie lange</strong> sich die Bauarbeiten hinziehen werden. Vogt: <em>&#8222;Die Dauer der Baumaßnahme ist nicht bezifferbar.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Nun könnte man <strong>als verantwortungsbewusster Stadtverordneter</strong> ja mal&nbsp; fragen: Hallo Magistrat, was ist denn da oben <strong>eigentlich <span style="text-decoration: underline;">genau</span> geplant</strong>?&nbsp;</p>
</p>
<p>Die Antworten, die bisher gegeben wurden, waren mehr als dürftig. Nur Schlagworte: eine neue <strong>Gaststätte</strong> soll gebaut werden, dahinter ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> und ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong>.</p>
</p>
<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> hat niemand <strong>nach weiteren Einzelheiten </strong>gefragt – außer der <strong>Linken Barbara Grassel,</strong> die fragt immer, und sie hat wieder <strong>keine Antwort </strong>bekommen.</p>
</p>
<p>Es wird wohl <strong>ein Überraschungspaket</strong>.</p>
</p>
<p>Was noch mitgeteilt wurde: Die <strong>Gaststätte</strong> soll etwas größer werden als heute. Statt 249 Quadratmeter sollen es <strong>358 Quadratmeter</strong> sein (darin enthalten ist allerdings auch <strong>die</strong> <strong>Lagerfläche</strong>: einen Keller wird es <strong>nicht mehr geben</strong>).</p>
</p>
<p>Wie die Gaststätte aussehen wird: <strong>Nüchterner Zweckbau?</strong> Oder – wie schon mal in der Überlegung – ein <strong>Wirtshaus im prolligen Bayern-Look?</strong></p>
</p>
<p><strong>Niemand</strong> weiß es genau.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg" alt="Meisterturm Planung 1" class="wp-image-44093" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-300x224.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-768x574.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Rechts die Fläche der Gaststätte, links sollen das &#8222;Haus des Waldes&#8220; und ein &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220; entstehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Wie<strong> wenig durchdacht</strong> das ganze Vorhaben ist, zeigt folgendes Beispiel:</p>
</p>
<p>Hinter der Gaststätte soll laut Magistrat ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong> entstehen. Man wüsste natürlich gerne mal, was darunter zu verstehen ist&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Vor zwei Jahren</strong> berichtete die <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/hofheim-stadt-plant-haus-der-michelsberger-kultur-91232368.html" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> unter Berufung auf Bürgermeister Vogt, dass dort <strong>Fundstücke präsentiert werden</strong> sollen: Geplant sei die Rekonstruktion der<strong> Lebensumstände in der Jungsteinzeit</strong> sowie ein <strong>3-D-Modell</strong> des Kapellenbergs mit <strong>Ringwall, Hügelgräbern und Wachturm.</strong></p>
</p>
<p>Im <strong>August letzten Jahres</strong> schrieb das Kreisblatt, laut <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> wolle man die Öffentlichkeit <strong>über die Steinzeit-Siedlung </strong>auf dem Kapellenberg <strong>informieren</strong>.</p>
</p>
<p>Im <strong>Mai dieses Jahres</strong> erkundigten sich <strong>CDU, FWG und FDP</strong> nach Details. Sie wurden <strong>vom Magistrat </strong>mit der Antwort abgespeist: Ein<strong> Landschaftsplaner</strong> habe ein Konzept erarbeitet, und zwar in Abstimmung mit <strong>Prof. Dr. Detlef Gronenborn</strong>, einem Archäologen an der <strong>Universität Mainz</strong>, der seit Jahren die <strong>Forschungen auf dem Kapellenberg</strong> leitet. Wie das Konzept aussieht: Das wurde <strong>nicht verraten</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Und jetzt die allerneueste Entwicklung:</strong></p>
</p>
<p>In den Plänen, die den Stadtverordneten vorgelegt wurden, ist von einem<strong> &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220;</strong> die Rede.</p>
</p>
<p>Ein Spielhaus?</p>
</p>
<p><strong>Ja, wirklich wahr: ein Spielhaus!</strong></p>
</p>
<p>Ebenso unklar sind Vogts Pläne für ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong>. Als er 2022 beim Kreis<strong> um einen Zuschuss </strong>nachfragte, war von <strong>Räumen für Ausstellungen und Seminaren sowie einer Waldapotheke</strong> die Rede. Vogt versprach <strong>Sozialräume für den Gaststättenbetrieb und neue Toiletten.</strong></p>
</p>
<p>In den aktuellen Magistratsplänen ist das<strong> &#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> gerade noch <strong>52 Quadratmeter</strong> groß. Was da wohl rein soll?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="829" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg" alt="Meisterturm Vogt Plan" class="wp-image-43225" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-300x249.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In einem Zuschussantrag an den Kreis zeigte Bürgermeister Vogt, wie er sich die neue Waldgaststätte vorstellt: ein derber Holzbau im Kanada-Look.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>So geht sie dahin, <strong>die gute Meisterturm-Zeit. </strong>Ein <strong>Schmankerl</strong> tischte<strong> Bürgermeister Vogt</strong> den Stadtverordneten noch auf: Während der Bauphase werde es einen <strong>&#8222;Pop-Up-Biergarten&#8220;</strong> in einem Container geben.</p>
</p>
<p>Ist das nicht<strong> eine tolle Idee?</strong></p>
</p>
<p>Breite Zustimmung im Rund des Stadtparlaments. Aber was ist eigentlich ein <strong>Pop-Up-Biergarten?</strong> <strong>Blitzumfrage</strong> – wir fragten <strong>eine Handvoll Kommunalpolitiker</strong>. Sie zuckten mit den Schultern. <strong>Keine Ahnung.</strong></p>
</p>
<p><strong>Ein Pop-Up-Biergarten</strong> ist ein Ausschank, der nur geöffnet wird, wenn es <strong>passt</strong> und vor allem, wenn es sich <strong>rechnet</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Das war&#8217;s dann wohl </strong>mit dem Meisterturm. <strong>Nur noch 321 Tage ist er geöffnet. </strong>Übrigens hat <strong>keiner</strong> unserer Stadtverordneten am Ende mal gefragt: <strong>Wie&nbsp; teuer</strong> wird das eigentlich? Hoch <strong>sechsstellig</strong>? Oder nicht doch eher <strong>siebenstellig</strong>?</p>
</p>
<p><strong>Alles offen. </strong>Zu den Kosten wurde bis heute <strong>nichts gesagt.</strong></p>
</p>
<p><strong>Kein Wort.</strong></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hof Ehry: Alte Bilder und ein namenloser Gastronom</h2>
</p>
<p>Die <strong>Geschichte</strong> <strong>vom Meisterturm </strong>ist <strong>harmlos</strong> im Vergleich zu dem, was sich die Stadt mit dem <strong>Hof Ehry</strong> leistet:</p>
</p>
<p><strong>Jahrelanger Leerstand.</strong> Kein Plan erkennbar. Immer wieder <strong>Versprechungen</strong>, die nicht eingehalten wurden, und <strong>Parlamentsbeschlüsse</strong>, die im Rathaus nicht beachtet wurden. <strong>Kommunalpolitisches Versagen</strong> auf breiter Front – im <strong>Magistrat</strong> wie in der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong>.</p>
</p>
<p><strong>So ist die Geschichte von Hof Ehry</strong> längst<strong> ein dunkles Kapitel Hofheimer Stadtpolitik</strong>. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat es umfassend dokumentiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/">Deshalb verfällt das Hofheimer Altstadthaus „Hof Ehry“</a> – das ist auch schon wieder <strong>drei Jahre her</strong>&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Jetzt</strong> aber soll es – angeblich – was werden. Laut Magistrat gibt es bereits einen Vorvertrag mit einem <strong>Gastronomen</strong>, dessen Name allerdings nicht genannt wurde (die Zeitungen spekulieren, es handele sich um den Betreiber des benachbarten <strong>Tapas- Restaurants </strong><a href="https://el-cilantro.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;El Cilantro&#8220;</a>)</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="396" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry.jpg" alt="20221203 hof ehry" class="wp-image-26136" style="width:643px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hof Ehry verfällt seit Jahren, jetztendlich gibt&#8217;s einen Plan. In dem denkmalgeschützte Haupthaus soll ein Restaurant eingerichtet werden.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Im <strong>Haupthaus von Hof Ehry </strong>soll demnach <strong>Gastronomie</strong> einziehen – mit Küche, Bar und <strong>Restaurant</strong> <strong>im</strong> <strong>Erdgeschoss</strong> sowie Lagerräumen im Untergeschoss. Im Obergeschoss sowie im angrenzenden Nebengebäude sollen weitere <strong>Räume für die Gastronomie</strong> eingerichtet werden, im Dachgeschoss könnten <strong>Gästeappartements</strong> entstehen.</p>
</p>
<p>Die Scheune im hinteren Teil des Grundstücks will die Stadt als<strong> &#8222;Kulturscheune&#8220; </strong>betreiben. Raum für <strong>Musikveranstaltungen, Vorträge </strong>und <strong>Trauungen</strong>; auch <strong>externe Veranstalter </strong>können sich am Programm beteiligen.</p>
</p>
<p>Auf Hof Ehry gibt es schließlich noch<strong> die öffentliche Toilettenanlage</strong>, die seit langem zu den größten <strong>Peinlichkeiten</strong> <strong>der Stadt</strong> zählt. Noch in diesem Jahr soll die Sanierung <strong>in Angriff genommen werden.</strong></p>
</p>
<p>All diese <strong>Überlegungen</strong> sind nicht gerade neu. Man fragt sich, was die <strong>Stadtverwaltung</strong> in den letzten Jahren gemacht hat, um <strong>das denkmalgeschützte Ensemble </strong> zu retten.<strong> In den Magistratsunterlagen,</strong> die jetzt den Stadtverordneten übergeben wurden, findet sich ein <strong>Bild der Scheune</strong>: Auf der Rückseite – am Weg zwischen Kellereiplatz und Untertor – sind zwei Glastüren eingezeichnet.</p>
</p>
<p>Eine neue Idee? Ach was: Dieses Bild hatte <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> auf Facebook gepostet – <strong>vor sechs Jahren&#8230;</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="500" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg" alt="20220131 Ehry Köppler1" class="wp-image-16910" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schon vor sechs Jahren von Stadtrat Köppler bei Facebook gepostet, jetzt dem Stadtparlament vorgelegt_ So stellen sich die Planer die Rückseite der Scheune von Hof Ehry vor.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Erste Schätzungen des Magistrats gehen von <strong>Kosten in Höhe von knapp zwei Millionen Euro</strong> aus. Da Behörden-Kalkulationen bekanntlich oft <strong>zu</strong> <strong>niedrig</strong> ausfallen, sich zugleich bei einem denkmalgeschützten Objekt häufig <strong>unerwartete und meist teure Baustellen </strong>auftun, ist davon auszugehen, dass der Umbau<strong> deutlich mehr kosten wird.</strong></p>
</p>
<p>Immerhin: <strong>Die Hof-Ehry-Planung</strong> wollen sich die Stadtverordneten genauer ansehen. <strong>Nach der Sommerpaus</strong>e soll das Thema im <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> auf den Tisch kommen..</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Köppler &amp; Baltruschat – zwei lupenreine Freunde</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="484" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler.jpg" alt="Bernhard Koeppler" class="wp-image-44127" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler.jpg 484w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler-227x300.jpg 227w" sizes="(max-width: 484px) 100vw, 484px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bernhard Köppler</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Eigentlich wollten die Stadtverordneten nicht<strong> über das umstrittene &#8222;Chalet&#8220;</strong> reden. Sie beschlossen, dass sich der Ortsbeirat Kernstadt mit der <strong>Suche nach einem neuen Standort</strong> befassen soll (tagt Mittwoch, 17. Juli, 19 Uhr, Stadthalle). Das große Parlament wollte sich nicht weiter mit den<strong> undurchsichtigen Geschäften </strong>von <strong>CDU-Stadtrat</strong> und <strong>Vereinsring-Vorsitzenden <strong><strong>Wulf Baltruschat</strong></strong></strong> herumschlagen, schon gar nicht so kurz<strong> vor der Sommerpause..</strong>.</p>
</p>
<p>Doch dann meldete sich <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> zu Wort. Er wollte<em> &#8222;eine persönliche Erklärung&#8220; </em>abgeben:</p>
</p>
<p>Er habe in Berichten zur <strong>Chalet-Standortfrage </strong>von einer <strong>Intimfeindschaft zwischen ihm und CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat </strong>gelesen. Köppler wörtlich: &#8222;<em>Dazu möchte ich erklären, dass ich Feindschaften nicht unterhalte, und sie sind auch keine Kategorie für mich, auch nicht und schon gar nicht Intimfeindschaften.&#8220;</em> In der Chalet-Frage gebe es sicherlich <strong>Klärungsbedarf</strong> und vielleicht auch einen <strong>Dissens</strong>. Aber ihm <strong>persönlich</strong> sei <strong>wichtig</strong> – und er glaube, dass gelte auch für<strong> Wulf Baltruschat</strong> –, dass es <strong>keine Feindschaften</strong> gebe.</p>
</p>
<p>Das möchte man<strong> gerne glauben.</strong> Aber dann erinnern wir uns an <strong>diese Geschichte</strong>:</p>
</p>
<p><strong>2019</strong> nominierte die <strong>Hofheimer SPD</strong> ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. <strong>Wulf Baltruschat</strong> wollte es unbedingt werden, doch die <strong>Mehrheit der Genossen </strong>lehnte ihn ab. Sie favorisierte <strong>Köppler</strong>.</p>
</p>
<p>Einige Tage später rief Baltruschat bei der <strong>Lokalzeitung</strong> an und erzählte eine Geschichte, die<strong> prompt veröffentlicht </strong>wurde: Eine <strong>Clique in der SPD </strong>habe massiv <strong>gegen</strong> <strong>ihn</strong> <strong>intrigiert</strong>. Er habe<em> &#8222;zufällig mitbekommen, wie sich der SPD-Vorsitzende Köppler mit zwei Vertrauten unterhalten habe, ,wie sie jetzt taktisch gegen mich vorgehen&#8216;.&#8220;</em><strong><em> </em>Ein solches Verhalten </strong>sei für ihn <strong>völlig</strong> <strong>inakzeptabel</strong>, so Baltruschat damals. Er beklagte auch, dass Köppler ihn <strong>nicht angerufen habe</strong>. In der Lokalzeitung war zu lesen: &#8222;<em>Er hat nie das Gespräch mit mir gesucht&#8216;, sagt Baltruschat&#8220;</em>.</p>
</p>
<p><strong>Köppler</strong> wurde damals um eine <strong>Stellungnahme</strong> gebeten, wollte sich aber laut Zeitung<em> &#8222;nicht weiter äußern&#8220;</em>. Baltruschat gab wenige Tage später sein <strong>SPD-Parteibuch</strong> zurück und trat der <strong>CDU</strong> bei.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Zurück in die Gegenwart: </strong>Kürzlich kündigte <strong>Köppler</strong> im Bau- und Planungsausschuss an, der <strong>Magistrat</strong> werde die <strong>Weinstand-Verträge prüfen</strong> und <strong>Transparenz in die undurchsichtigen Chalet-Geschäfte</strong> bringen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete: <em>&#8222;Beobachter der Lokalpolitik verfolgten Köpplers Aufräum-Ankündigung mit Schmunzeln: Denn der Mann gilt als Intimfeind von Baltruschat.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Jetzt, nach Köpplers Erklärung, wissen wir es<strong> besser</strong>. Um es in Abwandlung eines bekannten Zitats von <strong>Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder</strong> zu sagen:</p>
</p>
<p><strong>Köppler &amp; Baltruschat sind lupenreine Freunde.</strong></p>
</p>
<p class="has-text-align-center">+++</p>
</p>
<p><strong>PS: </strong>Baltruschat reagierte auf unseren <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">Bericht</a>, dass seine Chalet-Geschäfte durchleuchtet werden sollen, mit einem Post auf Facebook. Viele Stadtverordnete, so <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/08/welt-von-baltruschat-und-weber/">weinte er</a>, würden <strong>nicht mit ihm reden</strong>, geschweige denn<strong> Wein trinken</strong>. Nun ja&#8230;</p>
</p>
<p>Von Köpplers <strong>persönlicher Erklärung </strong>im Stadtparlament bekam er nichts mit, konnte also auch <strong>nicht widersprechen:</strong> Baltruschat war mal wieder nicht da. Im November 2023 hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtet: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</a>. Seitdem ist es nicht besser geworden:</p>
</p>
<p>Letzte Woche war es die <strong>29. Sitzung des Stadtparlaments </strong>–<strong> Baltruschat war nicht dabei </strong>(entschuldigt natürlich, wie immer, diesmal: Urlaub) Er fehlte damit<strong> zum 22. Mal</strong> in dieser Legislaturperiode.</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Auftritt Hegeler: Die Sau ist vom Tisch</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="484" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler.jpg" alt="Andreas Hegeler" class="wp-image-44126" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler.jpg 484w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler-227x300.jpg 227w" sizes="(max-width: 484px) 100vw, 484px" /><figcaption class="wp-element-caption">Andreas Hegeler</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Und dann gab es in der Stadtverordnetenversammlung auch noch <strong>eine persönliche Erklärung</strong> von<strong> Andreas Hegeler</strong> (CDU): Der <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> wollte sich <em>&#8222;ausdrücklich&#8220;</em> bei<strong> Bettina Brestel</strong>, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, entschuldigen.</p>
</p>
<p>Hintergrund: Hegeler war Ende Mai während einer Sitzung des Stadtparlaments <strong>ohne ersichtlichen Grund</strong> <strong>ausgerastet</strong>. Unbeherrscht hatte er Brestel nach einem kurzen Redebeitrag <strong>angebrüllt</strong>:<em> „Ihr Verhalten hier heute Abend ist unter aller Sau.“</em></p>
</p>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/29/hegeler-ausraster/">dokumentierte</a> den Vorfall. Einige Tage später berichtete auch die <strong>Lokalzeitung</strong>, stellte sich aber <strong>auf die Seite des Lokalpolitikers</strong>: <em>&#8222;Stadtverordnetenvorsteher Hegeler entschuldigt sich bei Bettina Brestel&#8220;</em>, lautete die Überschrift. Leider hatte außer <strong>Hegeler</strong> – und vielleicht auch der <strong>Zeitungsmitarbeiter </strong>– niemand die Entschuldigung <strong>gehört</strong>, schon gar nicht Frau Brestel, die es ja wohl wissen müsste.</p>
</p>
<p><strong>Aber jetzt ist die Sau vom Tisch:</strong> Er habe einen <em>&#8222;unangemessenen Kommentar abgegeben&#8220;, </em>räumte <strong>Hegeler vor dem Plenum</strong> ein, dafür entschuldige er sich. Sein Wunsch sei es, dass wieder<em> &#8222;ordentliche Diskussionen&#8220;</em> stattfinden werden, <em>&#8222;ohne persönliche Angriffe&#8220;.</em>&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Die Vergangenheit</strong> hat gezeigt: <strong>Das liegt auch bei ihm.</strong></p>
</p>
<p class="has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-389fdb5a2161130c56a850402952aea3">Fotos: Stadt Hofheim (4), privat (3) </p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldgaststätte Meisterturm: Wehmut, Wut – und ein 5-Punkte-Plan</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 14:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Pabst Axel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=43364</guid>

					<description><![CDATA[Wir müssen noch einmal über die Waldgaststätte Meisterturm sprechen: Die Resonanz auf unseren letzten Bericht war überwältigend: Fast 19.000 Mal wurde er bereits aufgerufen! Viele Hofheimer äußerten sich wehmütig über den drohenden Abriss der beliebten Gastwirtschaft, aber auch verärgert über die Stadtpolitik. Ein Rechtsanwalt legte einen interessant klingenden 5-Punkte-Plan vor: Die Stadtverordneten haben schon bald die Chance, das Heft des Handelns wieder in die Hand zu nehmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Wir müssen noch einmal über die Waldgaststätte Meisterturm sprechen: Die Resonanz auf unseren letzten Bericht war überwältigend. Viele Hofheimer äußerten sich wehmütig über den drohenden Abriss der beliebten Gastwirtschaft, aber auch verärgert über die Stadtpolitik. Ein Rechtsanwalt legte einen interessant klingenden 5-Punkte-Plan vor: Die Stadtverordneten haben schon bald die Chance, das Heft des Handelns wieder in die Hand zu nehmen.</strong></p>
</p>
<p>Am späten Nachmittag des vergangenen Sonntags, es war genau <strong>17.09 Uhr</strong>, meldete sich <strong>Christian Vogt</strong> zu Wort. Auf Facebook veröffentlichte der CDU-Bürgermeister von Hofheim die folgende Nachricht:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Hallo an Alle, der Meisterturm als Ausflugsziel und -gastronomie wird selbstverständlich erhalten bleiben&#8220;, </em>schrieb er. Und weiter: Es sei <em>&#8222;ratsam, hier nicht in Panik zu verfallen. (&#8230;) Der Sachverhalt ist sehr komplex und ist schwer in Social Media zu erörtern &#8211; das sollte generell besser zwischen Pächter und Verpächter bilateral geklärt werden.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Der Beitrag machte inhaltlich<strong> wenig Sinn</strong> und war zudem in Teilen <strong>schlicht falsch</strong>:</p>
</p>
<p><strong>Niemand</strong> <strong>hatte </strong> gesagt, dass der <strong>Meisterturm</strong> <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> <strong>als</strong> <strong>Ausflugsziel</strong> erhalten bleibt. Solche Feinheiten aber stören einen Vogt nicht: <strong>Er tut einfach so</strong>, als sei das behauptet worden.</p>
</p>
<p>Gleichzeitig verschweigt er die eigentliche Information, die viele Hofheimer bewegt: dass er die <strong>Gaststätte auf dem Kapellenberg </strong>abreißen lassen will, und zwar komplett, und zwar schon<strong> Mitte nächsten Jahres</strong>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Vogt-Facebook-202406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="708" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Vogt-Facebook-202406.jpg" alt="Waldgaststätte Meisterturm" class="wp-image-43381" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Vogt-Facebook-202406.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Vogt-Facebook-202406-300x212.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Vogt-Facebook-202406-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Christian Vogt veröffentlichte einen Post auf Facebook, nachdem ihn Susanne Heil-Stippler zu einer Stellungnahme aufgefordert hatte.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Es war auch <strong>niemand</strong> auf Facebook in Panik verfallen, wie Vogt vorgab. Vielmehr herrscht weit über die Stadt hinaus <strong>Unverständnis</strong> und auch große <strong>Traurigkeit</strong>, seit der Hofheim/Kriftel-Newsletter öffentlicht gemacht hat:</p>
</p>
<p>Der Magistrat hat den <strong>Pachtvertrag</strong> mit <strong>Markus und Barbara König</strong> für die Waldgaststätte Meisterturm nicht verlängert. <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">&#8222;Waldgaststätte Meisterturm: Nur noch 355 Tage – dann wird sie dicht gemacht&#8220;</a> lautete unsere Überschrift.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm3.jpg" alt="Meisterturm3" class="wp-image-43396" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm3-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beliebtes Ausflugsziel aller Hofheimer: die Waldgaststätte Meisterturm auf dem Kapellenberg. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Und was passiert <strong>nach der Schließung</strong>?</p>
</p>
<p>Im Rathaus gilt <strong>als beschlossene Sache</strong>, wir hatten es geschrieben: <strong>Die Gaststätte soll abgerissen werden.</strong></p>
</p>
<p>Und danach?</p>
</p>
<p>Genau das ist <strong>das</strong> <strong>Problem </strong>und gleichzeitig<strong> das große Ärgernis</strong>:</p>
</p>
<p>Was danach kommt, <strong>weiß</strong> <strong>derzeit niemand.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Zukunft der Waldgaststätte bewegt Hofheimer</h2>
</p>
<p>Als sich der Bürgermeister via Facebook zu Wort meldete, war die<strong> Stadtgesellschaft bereits in Aufruhr</strong>. Innerhalb weniger Stunden wurde unser Bericht über<strong> 4.000 Mal</strong> aufgerufen. Er verbreitete sich rasend schnell; zeitweise registrierte das <strong>Analyse-Tool</strong>, das im Hintergrund der Website den Traffic misst, <strong>mehr als 100 Besucher</strong> &#8211; gleichzeitig.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse-202406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="473" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse-202406.jpg" alt="Analyse 202406" class="wp-image-43382" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse-202406.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse-202406-300x142.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse-202406-768x363.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick in das Analysetool am Montagvormittag: 177 Besucher hatten in den letzten 30 Minuten, 46 in den letzten 5 Minuten den Meisterturm-Bericht aufgerufen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Bis zum Ende des Sonntags wurde der Bericht über <strong>9.000 Mal</strong> aufgerufen –<strong> in nur</strong> <strong>zwölf Stunden</strong>.</p>
</p>
<p>Inzwischen wurden <strong>18.539 Aufrufe</strong> gezählt (Stand:&nbsp; 11. Juni, 21.05 Uhr). Damit ist der Bericht der mit Abstand <strong>meistgelesene Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> in diesem Jahr. Zum Vergleich:</p>
</p>
<p><strong>Platz 2:</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/30/auf-den-gleichen-ist-tot/">Natur darf leben: Mega-Baugebiet „Auf den Gleichen“ ist tot!</a> (erschienen am 30. Januar) – <strong>4.365 Aufrufe</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Platz 3:</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/28/krankenhaus-hofheim-und-insolvenz/">Geheimpapier empfiehlt: Krankenhaus Hofheim sollte in die Insolvenz gehen</a> (28. Januar) – <strong>3.588 Aufrufe.</strong></p>
</p>
<p><strong>Platz 4:</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">Es geht um CDU-Baltruschat: Strafanzeige gegen eine BfH-Stadtverordnete</a> (21. Januar) – <strong>2701 Aufrufe.</strong></p>
</p>
<p><strong>Platz 5:</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">Interessentenplanung“: Jetzt hat auch Lorsbach seinen dunklen Riesen-Klotz</a> (6. Mai) – <strong>2.582 Aufrufe.</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse2-202406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="858" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse2-202406.jpg" alt="Analyse2 202406" class="wp-image-43386" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse2-202406.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse2-202406-300x257.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Analyse2-202406-768x659.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blick in das Backend der Website: Die Kurven zeigen diewöchentlic hen Seitenaufrufe und Besucherzahlen an. Darunter sind die Seitenaufrufe aufgeschlüsselt: Der Bericht zur Waldgaststätte Meisterturm wurde bisher 18.539 mal angeklickt (Stand 11. Juni, 21.05 Uhr).</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Die Zahlen sprechen <strong>eine deutliche Sprache</strong>: Das Thema &#8222;Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm&#8220; bewegt die Hofheimerinnen und Hofheimer wie kaum ein anderes. Doch wird<strong> die Lokalpolitik</strong>, werden die verantwortlichen <strong>Stadtverordneten</strong> dies auch<strong> als Auftrag</strong> verstehen?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">130 Kommentare in einer Facebook-Gruppe</h2>
</p>
<p>Unser Bericht<strong> </strong>machte die einschlägigen Facebook-Gruppen, in denen heutzutage – wie früher an den <strong>Stammtischen der Wirtshäuser</strong> – über das Stadtgeschehen debattiert wird, zu einem <strong>Wallfahrtsort der</strong> <strong>Wehmut und der Wut</strong>. Spätestens hier wurde erkennbar:</p>
</p>
<p>Die Waldgaststätte Meisterturm ist für viele Hofheimer ein Stück <strong>geliebte Heimat</strong>. Ein Hort der <strong>Erinnerungen</strong> und des <strong>Wohlfühlens</strong>.</p>
</p>
<p>Einhellige Meinung: Das wollen wir <strong>nicht verlieren!</strong></p>
</p>
<p>In der größten aller großen Hofheimer Facebook-Gruppen – <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Wir in Hofheim</a> – schaltete der Administrator nach 130 Kommentaren die <strong>Kommentarfunktion</strong> ab: <strong>Diskussion beendet!</strong> Ein solch bevormundender <strong>Eingriff in die Meinungsfreiheit</strong> – noch dazu ohne erkennbaren Grund und ohne jede Erklärung – ist absolut ungewöhnlich. Prompt wurde gemunkelt, <strong>die</strong> <strong>Stadtspitze</strong> habe <strong>maßregelnd</strong> auf den <strong>Gruppen-Administrator </strong>eingewirkt.</p>
</p>
<p>Dass <strong>solche Gerüchte</strong> überhaupt aufkommen, zeigt <strong>in erschreckender Weise</strong>, was die Bürger von den <strong>Verantwortlichen</strong> <strong>im Rathaus </strong>halten und welches<strong> Image der Stadtspitze</strong> anhaftet:</p>
</p>
<p>Man hält es offenbar für möglich, das in der Kreisstadt Hofheims <strong>unliebsame Nachrichten</strong> und <strong>kritische Meinungen</strong> gezielt unterdrückt werden.&nbsp;Ein solches Verhalten widerspräche allen<strong> Prinzipien der Offenheit und Transparenz</strong>, die als <strong>Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft</strong> gelten.</p>
</p>
<p>Deshalb würde man sich schon <strong>wünschen</strong>, dass es sich <strong>nur um Gerede</strong> handelt.</p>
</p>
<p>Aber <strong>sicher</strong> ist man sich da wohl <strong>nicht</strong>&#8230;</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Also irgendwas läuft hier massiv falsch&#8220;</h2>
</p>
<p>In diesem Fall kam der Versuch, <strong>unliebsame Meinungsäußerungen</strong> zu unterbinden, glücklicherweise zu spät. Viele Hofheimer hatten sich bereits zu Wort gemeldet. Hier ein paar Zitate, die die <strong>Stimmungslage </strong>wiedergeben:</p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100001389172049/?__cft__%5B0%5D=AZVrAHhJQOeFgfjyHBNf3FyZAGDZagm6OH4Rn0fmYnCkzSeKf63R5qrnGjlflAAPV6WdOgZOwXzt2PRHZWG9racinwajrIVPH8bElx_ksgWJQYRddPCHnPtgAz7-YLFd7ixRKLwr5mnUklXaGuWWpEJqkeZPNfC4GKWh55ReOH5Uexn6tZ_aq_kBM6DxRf9pikw_f9U4uLc_CA0BQ-RmprHM&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Alexandra Noll:</a> <em>&#8222;Was für ein Armutszeugnis für die Stadt Hofheim.&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100087972854081/?__cft__%5B0%5D=AZVrAHhJQOeFgfjyHBNf3FyZAGDZagm6OH4Rn0fmYnCkzSeKf63R5qrnGjlflAAPV6WdOgZOwXzt2PRHZWG9racinwajrIVPH8bElx_ksgWJQYRddPCHnPtgAz7-YLFd7ixRKLwr5mnUklXaGuWWpEJqkeZPNfC4GKWh55ReOH5Uexn6tZ_aq_kBM6DxRf9pikw_f9U4uLc_CA0BQ-RmprHM&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Stina Thomasdóttir:</a> <em>&#8222;Schon krass, wie einfach über die Existenz, das Leben und die Zukunft von Familie König und deren Angestellte entschieden wird!&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/1426517221453744/user/1686993208/?__cft__%5B0%5D=AZVpSeeWNn4ay9H2Nh8Sw2WYRHniKEtE5oWFVhaqnBo0xnuEgd6MbNq7LrzpuQMHstGvomGI_Pb8XJvGXlxxtjFaTRgb71JZxh7njHyxfoetoM09vDdY1nbM1De25s3ydUfNxkjLXCUTi19xn8IMSSzn6DxHxT8UtQNTydx0dKNXdwOu019L0v_CMmoCrHTE8tlGcJ2prG4erh1vrrw8Z_Ji&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Yvonne Guretzka: </a><em>&#8222;Ich kenne Babs und Markus seit vielen Jahren persönlich und kann nicht verstehen, was mit &#8222;unserem&#8220; Bürgermeister da los ist&#8230;!&nbsp;Bessere Pächter kann man sich ehrlich nicht wünschen oder vorstellen!Ich finde es eine absolute Unverschämtheit wie in&nbsp;Hofheim mit den Bürgern und den Gastronomen (teilweise) umgegangen wird. Und gerade der Meisterturm MUSS bewahrt werden! Und zwar MIT seinen Pächtern.&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100003799668289/?__cft__%5B0%5D=AZVrAHhJQOeFgfjyHBNf3FyZAGDZagm6OH4Rn0fmYnCkzSeKf63R5qrnGjlflAAPV6WdOgZOwXzt2PRHZWG9racinwajrIVPH8bElx_ksgWJQYRddPCHnPtgAz7-YLFd7ixRKLwr5mnUklXaGuWWpEJqkeZPNfC4GKWh55ReOH5Uexn6tZ_aq_kBM6DxRf9pikw_f9U4uLc_CA0BQ-RmprHM&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Markus Ritzheim:</a> <em>&#8222;Die Gaststätte hat Tradition. Die Hofheimer Politik ist ein Trauerhaufen. Ist ja nicht das erste Mal, dass man sowas gegen den Bürgerwillen durchboxt.&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000005793281/?__cft__%5B0%5D=AZVbdelG7zqCiLSQBbvtmAN-ydjQCqN5CWyJ7A3GEQoPVZqwBKpbaPXgjJz1cA1Cmw60uVd0gFNShhFFCUEBusXODZn9Wk_NsFX5xiidoUwXN8NjoPbGhxueuFg4CXid8gkmWT24Xe4KsGA4MqCin4UHa8JJC228uh_crYL1CkWkIO_63pKkwxeLxcer7QAA303Kgnieafr2PmwSr2fQa3xX&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Hanna Sophie Schnee:</a> <em>&#8222;Also irgendwas läuft hier massiv falsch.&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100088249540291/?__cft__%5B0%5D=AZVbdelG7zqCiLSQBbvtmAN-ydjQCqN5CWyJ7A3GEQoPVZqwBKpbaPXgjJz1cA1Cmw60uVd0gFNShhFFCUEBusXODZn9Wk_NsFX5xiidoUwXN8NjoPbGhxueuFg4CXid8gkmWT24Xe4KsGA4MqCin4UHa8JJC228uh_crYL1CkWkIO_63pKkwxeLxcer7QAA303Kgnieafr2PmwSr2fQa3xX&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Erika Klann:</a> <em>&#8222;Ich dachte, ich lese nicht richtig. Das kann doch nicht sein, dass die Stadt Hofheim den Pächtern, Familie König, die Pacht nicht mehr verlängert. Ich kenne den Meisterturm seit meiner Kindheit. Die Eltern haben auch schon den Wäldchestag da oben gefeiert, bevor das in die Stadt verlegt wurde. Macht nur alles alte weg&#8230;&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100001750489678/?__cft__%5B0%5D=AZVbdelG7zqCiLSQBbvtmAN-ydjQCqN5CWyJ7A3GEQoPVZqwBKpbaPXgjJz1cA1Cmw60uVd0gFNShhFFCUEBusXODZn9Wk_NsFX5xiidoUwXN8NjoPbGhxueuFg4CXid8gkmWT24Xe4KsGA4MqCin4UHa8JJC228uh_crYL1CkWkIO_63pKkwxeLxcer7QAA303Kgnieafr2PmwSr2fQa3xX&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Barbara Thoma:</a> <em>&#8222;Das ist wirklich super traurig!!!&#8220;</em></p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100007771601163/?__cft__%5B0%5D=AZVrAHhJQOeFgfjyHBNf3FyZAGDZagm6OH4Rn0fmYnCkzSeKf63R5qrnGjlflAAPV6WdOgZOwXzt2PRHZWG9racinwajrIVPH8bElx_ksgWJQYRddPCHnPtgAz7-YLFd7ixRKLwr5mnUklXaGuWWpEJqkeZPNfC4GKWh55ReOH5Uexn6tZ_aq_kBM6DxRf9pikw_f9U4uLc_CA0BQ-RmprHM&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Susanne Heil-Stippler</a> schrieb etwas ausführlicher:<em> &#8222;Hofem schlofen kommt nicht von ungefähr. Dass die Stadtverordneten vor vollendete Tatsachen gestellt werden ist ja hier wohl nicht zum ersten Mal der Fall, wie man hört. Hofheim ist meine Heimatstadt, auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort lebe, und ich verfolge seit der Wahl des Herrn Vogt das Ganze mit großen Bedenken. Es macht den Anschein, als wenn dieser Mann versucht, in Eigenregie zu regieren. Seine größte Herausforderung dabei: ein ständig breites Grinsen in die Kamera. Es langt aber nicht, nach außen hin den Strahlemann zu geben. Man sollte schon auch wissen, was man tut und was man seinen Bürgern antut. Der Meisterturm hat Tradition und Generationen von Familien begleitet. Auch meine Großeltern und Urgroßeltern waren bereits dort. Mein Vater besucht heute noch ab und zu die Pächter aus den sechziger Jahren. Was da passieren soll, das geht überhaupt nicht. Ich bin erschüttert, traurig und wütend das Lesen zu müssen.&#8220;</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="527" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm5.jpg" alt="Meisterturm5" class="wp-image-43411" style="width:480px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm5.jpg 527w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm5-247x300.jpg 247w" sizes="(max-width: 527px) 100vw, 527px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da geht man doch gerne ein: Die Waldgaststätte Meisterturm ist bekannt für gutes Essen und ein gepflegtes Helles.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Auch <strong>Bürger der Nachbargemeinde Kriftel</strong> zeigten auf ihrer lokalen Facebookseite <strong>Anteilnahme und Betroffenheit</strong>:</p>
</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988/user/1036229155/?__cft__%5B0%5D=AZVEWzvIkF3PYP2ITcZHz6r3t-XeQszY-SoR65kB8px43BtkEt9QWhPoAZLwt0AaVeXpwtA4dBblg4oFsSgbOeiwXZnRg5mMSBJlPd9We11pyJsWYg8Xvl6qRprIyqQ5ShdhWOBta8nuidkSB8FII0-BeJrDsOCFZieSRFIUNO83-WCwNHpwr2vnez0zDcuyaAlGpIj54vwNYQtH8fFKD_ziR5p3ADPHNp3RljE8svz3S8eB5-0OZSnCT6lJIDYSf8OMenfsmncKj6OKngiLo8Tv&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Henriette Claussen</a> zeigte sich nachdenklich: <em>&#8222;Kann man was tun? Demonstrieren – Mails schreiben – anrufen? Es kann doch nicht sein, dass eine unfähige Verwaltung schalten und walten kann wie sie will, ohne Rückkopplung aus der Bevölkerung.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und <a href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988/user/100000533658954/?__cft__%5B0%5D=AZVEWzvIkF3PYP2ITcZHz6r3t-XeQszY-SoR65kB8px43BtkEt9QWhPoAZLwt0AaVeXpwtA4dBblg4oFsSgbOeiwXZnRg5mMSBJlPd9We11pyJsWYg8Xvl6qRprIyqQ5ShdhWOBta8nuidkSB8FII0-BeJrDsOCFZieSRFIUNO83-WCwNHpwr2vnez0zDcuyaAlGpIj54vwNYQtH8fFKD_ziR5p3ADPHNp3RljE8svz3S8eB5-0OZSnCT6lJIDYSf8OMenfsmncKj6OKngiLo8Tv&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Dirk Davenport</a> fragte mit leicht sarkastischem Unterton: &#8222;<em>Bekommt Hofheim überhaupt etwas hin?&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Die Stimmung in den sozialen Netzwerken</strong> war eindeutig: <span style="text-decoration: underline;">pro</span> Waldgaststätte Meisterturm. Lediglich ein Beitrag zielte in eine andere Richtung, was sich bei näherem Hinsehen schnell als <strong>interessengeleitet</strong> herausstellte.</p>
</p>
<p>&#8222;<a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10160447493347984&amp;set=p.10160447493347984&amp;type=3" target="_blank" rel="noopener">Ni Na</a>&#8220; umschmeichelte erst Christian Vogt: <em>&#8222;Also der Bürgermeister hat sich sehr qualifiziert geäußert&#8220;</em>. Sodann versuchte sie – vermeintlich in seinem Sinne – Stimmungsmache zu betreiben: &#8222;<em>Es ist nicht immer wahr was im Internet steht. Aber der reißerische Artikel hat viele Klicks gebracht, daher Ziel erreicht!&#8220;</em></p>
</p>
<p>Die Frage liegt auf der Hand: <strong>Vogt-Fan &#8222;Ni Na&#8220;</strong> – wer verbirgt sich hinter diesem Namen? Wer nutzte die Gelegenheit, um mit dem <strong>Bürgermeister</strong> verbal ein bißchen <strong>zu kuscheln</strong>?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/NiNa-Facebook-202406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="204" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/NiNa-Facebook-202406.jpg" alt="NiNa Facebook 202406" class="wp-image-43390" style="width:652px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/NiNa-Facebook-202406.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/NiNa-Facebook-202406-300x61.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/NiNa-Facebook-202406-768x157.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein positives Echo bekam Bürgermeister Vogt auf seinen Facebook-Beitrag: &#8222;Ni Na&#8220; umgurrte ihn mit dem Kommentar, er habe sich &#8222;sehr qualifiziert geäußert&#8220;.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Hier die Antwort: Sie heißt <strong>Nina St. </strong>und betreibt ein kleines <strong>Immobilienbüro</strong> in Marxheim. Das erklärt natürlich alles: Es gehört ja bekanntlich zum <strong>Selbstverständnis</strong> <strong>der Branche</strong>, <strong>Lokalpolitiker zu bebalzen</strong> – könnte ja mal<strong> gut fürs Geschäft</strong> sein&#8230;</p>
</p>
<p>Wo wir gerade dabei sind: Eine weitere <strong>Aussage des Bürgermeisters</strong> in seinem kurzen Post bedarf der <strong>Klarstellung</strong>: Er schreibt, der Sachverhalt (er meint die Zukunft der Waldgaststätte) solle <em>&#8222;generell besser zwischen Pächter und Verpächter bilateral geklärt werden&#8220;</em>.</p>
</p>
<p><strong>Das ist reine Augenwischerei:</strong></p>
</p>
<p>Denn zwischen <strong>Pächter</strong> (also dem Ehepaar König) und <strong>Verpächter</strong> (also der Stadt, vertreten durch den Bürgermeister) gibt es – zumindest aus Sicht des Magistrats – eigentlich <strong>nichts mehr</strong> zu klären. Wir hatten berichtet: Der <strong>Bürgermeister</strong> hatte <strong>den Königs</strong> über einen <strong>Rathausjuristen</strong> mitteilen lassen, dass sie&nbsp;„<em>die Pachtsache (also auch sämtliche Schlüssel) spätestens am 30.06.2025 an die Kreisstadt Hofheim am Taunus zurückgeben“</em> müssten.</p>
</p>
<p>Warum tut Christian Vogt jetzt <strong>öffentlich</strong> so, als gäbe es da <em>&#8222;bilateral&#8220;</em> <strong>noch</strong> <strong>etwas zu klären</strong>?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Stadtverordnete sollen Heft des Handelns übernehmen</h2>
</p>
<p>Etliche <strong>Hofheimer Stadtverordnete</strong> reagierten nach unserem Bericht ziemlich verschnupft: Es stört sie zunehmend, dass sie<strong> vom Rathauschef</strong> wie <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/12/magistrat-buergervertreter/">Hampelmänner</a> behandelt würden.</p>
</p>
<p>Fakt ist: <strong>Mehrfach</strong> hatten sie versucht, vom <strong>Magistrat</strong> Informationen über die <strong>Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm</strong> zu bekommen. Jedes Mal wurden sie<strong> mit nichtssagenden Informationen</strong> abgespeist. <strong>Detaillierte Auskunft</strong> gab es bis heute nicht, <strong>Gespräche oder Diskussionen</strong> schon gar nicht.</p>
</p>
<p><em>&#8222;Wie könnte man nun die Kuh vom Eis bekommen?&#8220;</em> Das fragt <strong>Axel Pabst</strong> in einem <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/#comment-5238">Kommentar unter unserem Bericht</a>. Der Mann ist <a href="https://www.kanzlei-pabst.de/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwalt und Mediator</a>, sein Vorschlag verdient <strong>nähere Betrachtung</strong>, weshalb wir ihn hier (leicht gekürzt) zitieren wollen. Pabst schlägt vor:</p>
</p>
<p>➤ Zunächst müssten die Stadtverordneten <strong>ein Ziel </strong>vorgeben: Welche Funktionen soll es auf dem Meisterturmgelände geben, wie soll es dort <strong>in Zukunft</strong> aussehen und <strong>wie viel Geld</strong> wollen wir dafür ausgeben?</p>
</p>
<p>➤ Parallel dazu könnte man die <strong>Eheleute König</strong> fragen, ob sie bereit wären, bis zum Baubeginn ihren <strong>Pachtvertrag</strong> jährlich zu verlängern. Man könnte dann in Ruhe planen und <strong>eine architektonische Spitzenleistung</strong> anstreben.</p>
</p>
<p>➤ Dann könnte man <strong>den Bau angehen</strong>, der auf diesem Gelände kein Spaziergang werden wird.</p>
</p>
<p>➤ Idealerweise würde<strong> die neue Gastronomie</strong> neben der bestehenden errichtet, so dass <strong>der Abriss erst nach dem Umzug </strong>erfolgt. Alternativ dazu könnte man für die Dauer der Bauzeit an einer <strong>„Notgastronomie“ </strong>im Festzelt oder im Container festhalten.</p>
</p>
<p>➤ Anschließend könnte man <strong>ein transparentes Verfahren zur Neuvergabe der Gastronomie</strong> durchführen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Markus-und-Barbara-Koenig.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Markus-und-Barbara-Koenig.jpg" alt="Markus und Barbara Koenig" class="wp-image-43405" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Markus-und-Barbara-Koenig.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Markus-und-Barbara-Koenig-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Barbara und Markus König: Mitte Nächsten Jahres müssen sie die Waldgaststätte Meisterturm räumen – nach 15 Jahren. Wie&#8217;s dort oben weiter geht? Das weiß keiner.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Pabst schreibt auch, dass die Stadtverordneten <strong>ihre Handlungshoheit zurückgewinnen</strong> müssten. Und dass er sich <em>&#8222;über eine visionäre Lösung&#8220;</em> freuen würde, <em>&#8222;die einen anständigen Umgang mit der Familie König und einen Gewinn für Hofheim beinhaltet&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Hinter seinem <strong>5-Punkte-Plan </strong>zur Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm dürfte sich <strong>die große Mehrheit der Stadtgesellschaft</strong> versammeln können. Die Hofheimer Bürgerinnen und Bürger haben <strong>Herz und Leidenschaft</strong> für die Waldgaststätte&nbsp; Meisterturm gezeigt – jetzt sollte die Lokalpolitik <strong>Vernunft und Klugheit</strong> beweisen.</p>
</p>
<p><strong>Gelegenheit</strong> dazu gibt es bald: Am 10. Juli tagt das <strong>Stadtparlament</strong>, davor die Ausschüsse. Hier könnten die Hofheimer Stadtverordnete öffentlich zeigen, dass sie <strong>das Heft des Handelns</strong> wieder in die Hand nehmen.</p>
</p>
<p>Diesmal <span style="text-decoration: underline;">nicht</span>, <strong>um Eigeninteressen zu bedienen.</strong></p>
</p>
<p>Sondern ausschließlich <strong>zum Wohle <span style="text-decoration: underline;">aller</span> Bürger dieser Stadt.</strong></p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldgaststätte Meisterturm: Nur noch 355 Tage – dann wird sie dicht gemacht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 16:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur noch 355 Tage von heute an – dann wird es die Waldgaststätte Meisterturm so, wie sie die Hofheimer kennen und lieben, nicht mehr geben. Die Stadt hat den Pachtvertrag mit Familie König nicht verlängert: Sie will alles abreißen. Wie es danach weitergeht? Völlig unklar. Der Magistrat hat keinen erkennbaren Plan, und die Stadtverordneten wissen von nichts.

UPDATE an Heiligabend 2024: Nur noch 159 Tage Waldgaststätte Meisterturm - dann ist alles vorbei.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>So langsam können wir anfangen, die Tage zu zählen. Nur noch 355 Tage von heute an – dann wird es die Waldgaststätte Meisterturm so, wie sie die Hofheimer kennen und lieben, nicht mehr geben. Die Stadt hat den Vertrag mit der Pächter-Familie König nicht verlängert und will alle Gebäude abreißen. Es gibt allerdings ein Problem: Es ist völlig unklar, wie es danach weitergehen soll. Der Magistrat hat keinen erkennbaren Plan, und die Stadtverordneten wissen von nichts.</strong></p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background"/>
<p class="has-text-align-center" style="font-size:19px"><strong>UPDATE an Heiligabend 2024:</strong></p>
<p class="has-text-align-center" style="font-size:19px"><a href="#Heiligabend2024">Nur noch 159 Tage Waldgaststätte Meisterturm &#8211; dann ist&#8217;s vorbei</a></p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-wide"/>
<p>Noch einmal hinauf zum Meisterturm, <strong>292 Meter über Hofheim: </strong>Einkehren in herzlicher <strong>Gastlichkeit</strong> und uriger <strong>Gemütlichkeit</strong> –&nbsp;allzu oft wird das<strong> nicht mehr</strong> möglich sein. <strong>Höchste Zeit</strong> also, dort mal wieder <strong>lecker zu essen</strong>! Empfehlung gewünscht?</p>
<p><strong>Spinat-Käse-Knödel </strong>auf Blattsalat&nbsp;mit gebratenen Pilzen und Parmesan für 15,90 Euro – das ist <strong><span style="text-decoration: underline;">der</span> Favorit</strong> <strong>auf der Speisekarte!</strong></p>
<p>Oder <strong>ein goldbraun gebratenes Schnitzel</strong> <strong>vom Eifeler Landschwein</strong> mit Pommes frites oder Bratkartoffeln und Salat, ab 12,90 Euro: <strong>Schmeckt immer!</strong></p>
<p>Wer davon nicht satt wird: Zum Nachtisch gibt&#8217;s <strong>Kaiserschmarrn mit Mandeln und Apfelmus</strong> (9,90 Euro) –<strong> sehr empfehlenswert!</strong></p>
<p><em>&#8222;Das sind die beliebtesten Gerichte aus unserer Küche&#8220;</em>, verrät <strong>Barbara Kön</strong>ig. Und versichert, es ist ihr <strong>sehr wichtig</strong>:&nbsp; <em>&#8222;Wir machen alles selbst – außer Pommes.&#8220;</em></p>
<p>Aber nicht mehr lange! <strong>Der Countdown läuft</strong> <strong>bereits:</strong></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm4.jpg" alt="Meisterturm4" class="wp-image-43230" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm4.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm4-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Herzlich Willkommen – Sie haben ihr Ziel erreicht!&#8220; So kennen und lieben die Hofheimer ihre Waldgaststätte Meisterturm. Nicht mehr lange, dann wird sie abgerissen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Nur noch<strong> 355 Tage</strong> gibt es die <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a>:<em> &#8222;Unser Vertrag geht bis Ende Juni 2025. Einen Monat brauchen wir für den Auszug, deshalb: Am 29. Mai 2025 ist Christi Himmelfahrt und Vatertag – da machen wir zum letzten Mal auf. Danach ist Schluss hier oben.&#8220;</em></p>
<p>Familie König müsse, so teilte ihr ein Rathaus-Jurist im Auftrag von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> schriftlich mit,<em> &#8222;die Pachtsache (also auch sämtliche Schlüssel) spätestens am 30.06.2025 an die Kreisstadt Hofheim am Taunus zurückgeben&#8220;. </em></p>
<p><strong>Das war&#8217;s dann.</strong></p>
<p>Schon traurig?</p>
<p><strong>Barbara König</strong> nickt: <em>&#8222;Natürlich&#8220;,</em> sagt sie. <em>&#8222;15 Jahre Meisterturm &#8211; das war eine schöne, ach was: eine wunderbare Zeit! Unsere Mitarbeiter, unsere Gäste – wir blicken mit Freude und großer Dankbarkeit zurück.&#8220;</em></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * *</h2>
<p><strong>Der Weg auf den Kapellenberg</strong> war in all den Jahren kein leichter. <strong>Markus und Barbara König</strong>, seit 32 Jahren verheiratet, drei Kinder (29, 30 und 31 Jahre alt).&nbsp; Früher hatten sie ein Lokal <strong>&#8222;Zur Schmiede&#8220;</strong> mitten in der Innenstadt (direkt nebenan führt Barbara Königs Bruder <strong>Ralph Stöckle</strong> seit 1994 in zweiter Generation das Restaurant <a href="https://www.die-scheuer.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Die Scheuer&#8220;</a>).</p>
<p>Im<strong> Jahr 2010</strong> schlossen die Königs mit der Stadt einen <strong>Zehn-Jahres-Vertrag </strong>für den Meisterturm mit einer Option auf weitere <strong>fünf Jahre</strong>. Der Vorpächter verlangte <strong>eine stolze Ablösesumme</strong>: Da kamen die Königs nicht drumherum, die mussten sie zahlen.</p>
<p><strong>2014</strong> traf sie ein Schicksalsschlag, der alle Pläne zu zerstören drohte: <strong>Markus König</strong> erlitt einen <strong>Schlaganfall</strong>. Er rappelte sich wieder auf, steht heute wieder hinter der Theke. <strong>Ein echter</strong> <strong>Kämpfer</strong>, der sich nicht unterkriegen lässt. <strong>Größten Respekt!</strong></p>
<p>Aber dann <strong>dieses</strong> <strong>Objekt</strong>! Und dann noch die <strong>Stadt Hofheim</strong> als Verpächter! <strong>Eine echte Herausforderung!</strong></p>
<p>Blättern wir durch die <strong>Meisterturm-Chronik der Königs</strong>, finden wir jede Menge Belege für das stetige Bemühen der Königs, Haus und Anlage <strong>in gutem Zustand</strong> zu halten. <em>&#8222;Das sind wir unseren Gästen <em>schließlich</em></em> <em>schuldig&#8220;</em>, sagt Barbara König nur.</p>
<p>Doch einfach wurde ihnen das <strong>nicht gemacht.</strong></p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-50er-Jahre.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="392" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-50er-Jahre.jpg" alt="Meisterturm 50er Jahre" class="wp-image-43232" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-50er-Jahre.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-50er-Jahre-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So sah der Eingang zur Waldgaststätte Meisterturm in den 50er Jahren aus.</figcaption></figure>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-alt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="392" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-alt-e1717843084189.jpg" alt="Meisterturm alt e1717843084189" class="wp-image-43266" style="width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-alt-e1717843084189.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-alt-e1717843084189-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beliebtes Ausflugsziel seit jeher: Dieses alte Foto zeigt Ausflüger im Biergarten.</figcaption></figure>
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<p>Die Stadt hat sich<strong> über all die Jahre</strong>, um es freundlich auszudrücken, <strong>sehr zurückhaltend</strong> engagiert. <em>&#8222;Das fängt schon damit an, dass man im Rathaus keinen klaren Ansprechpartner findet&#8220;</em>, sagt<strong> Barbara König</strong>. Oft habe sie den Eindruck, die Akten würden <strong>von Schreibtisch zu Schreibtisch</strong> weitergereicht. Jede Unterstützung, wenn es sie überhaupt gab, habe man sich <strong>erkämpfen</strong> müssen.</p>
<p><em>&#8222;Seit Beginn unseres Pachtverhältnisses hat die Stadt ausschließlich in ,Gefahr im Verzug-Mängel&#8216; investiert&#8220;</em>, heißt es in einem<strong> </strong>Brief, den die Königs <strong>im</strong> <strong>Jahr</strong> <strong>2016</strong> ans Rathaus schickten: Das <strong>Wohnhaus hinter der Gastwirtschaft</strong>, in dem der Koch damals wohnte, war nach einem <strong>Wasserschaden</strong> unbewohnbar.</p>
<p><strong>Die Reaktion der Stadt? </strong>Das ehemalige Wohnhaus ist heute noch <strong>eine</strong> <strong>Ruine</strong>&#8230;</p>
<p>Die Gaststube verlangte eine <strong>Renovierung</strong>, der Fußboden musste erneuert, neue Heizungen mussten eingebaut und die Fenster besser gesichert werden&#8230; <strong>Manchmal</strong> rührte sich die Stadt auch, aber in der Regel dauerte das <strong>ewig</strong>. Das meiste mussten die Königs <strong>selbst machen</strong>.&nbsp;</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * *</h2>
<p>Es gab Zeiten, da schmiedete das Pächter-Ehepaar ganz große Pläne: <strong>Abriss und Neubau</strong> – schöner und moderner sollte alles werden. <strong>Gutachten</strong> wurden erstellt, <strong>Berechnungen</strong> erarbeitet. Alles nicht billig. Es war die Zeit, in der sich ein <strong>&#8222;Machtwechsel&#8220; im Rathaus</strong> anbahnte. Die Königs setzten alle Hoffnungen auf einen <strong>neuen</strong> <strong>Bürgermeister</strong>. Und es sah zunächst auch gut aus:</p>
<p>Im Jahr <strong>2018</strong> – ein Jahr vor der Wahl – schrieb Barbara König an <strong>Christian Vogt</strong>: <em>&#8222;Wir planen den Abriss im Juni 2020 und hoffen sehr, dass wir mit Ihnen an unserer Seite dieses Ziel erreichen können.&#8220;</em></p>
<p>Der<strong> CDU-Mann</strong> war damals noch<strong> Kandidat</strong> und wollte gewählt werden: Er ließ<strong> volle Unterstützung</strong> erkennen. <em>&#8222;Unser Hausberg ist unser Stolz! Das muss bewahrt bleiben&#8220;</em>, schrieb Vogt zurück. Und weiter: <em>&#8222;Zu ihrem Vorhaben bzw. Umbau: entsprechende Mittel stehen meines Erachtens im Haushalt. Auf meine Nachfragen hin erhielt ich die Antwort, man sei in konstruktiven Gesprächen. Sollte dies nicht so sein, so lassen Sie es mich wissen.&#8220;</em></p>
<p><strong>Vogt wurde Bürgermeister</strong> – und es passierte: <strong>nichts</strong>. Man müsse auf <strong>Bernhard Köppler </strong>warten, hieß es: Der <strong>SPD-Mann</strong> sollte als Dezernent zuständig werden.</p>
<p><strong>Köppler</strong> <strong>kam.</strong> Und es passierte erst recht <strong>nichts</strong> mehr.</p>
<p>Im <strong>Jahr 2020</strong> erkundigte sich die <strong>Kernstadt-CDU</strong> nach den <strong>Umbauplänen</strong> der Stadt. Köppler antwortete: Ein Umbau oder eine Sanierung mache <strong>keinen Sinn</strong>, man verhandele auch bereits <strong>mit den Pächtern</strong>. <em>&#8222;Wunsch ist es, im Jahr 2021 einen Neubau in Fertigbauweise zu errichten. Sobald genaue Erkenntnisse hinsichtlich Planung, Kosten und Termine vorliegen, wird der Ortsbeirat informiert.&#8220;</em></p>
<p><strong>2021! Neubau! Fertigbauweise! </strong>Das klang doch gut!</p>
<p>Jetzt haben wir <strong>2024</strong>. Passiert ist: <strong>nichts.</strong></p>
<p>Im Jahr <strong>2021</strong> drängte sich CDU-Bürgermeister Vogt mit einer Top-Nachricht <strong>ins</strong> <strong>Rampenlicht</strong>: Neben der Gaststätte wolle er ein <strong>Museum</strong> errichten lassen, verkündete er. Er versprach ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220; </strong>mit allem Drum und Dran – Platz für <strong>Ausstellungen</strong> und <strong>Seminare</strong>, eine <strong>Waldapotheke</strong>, ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong> zur Rekonstruktion frühzeitlichen Lebens, dazu <strong>Sozialräume</strong> für die Gaststätte und neue <strong>Toiletten</strong> &#8230;</p>
<p>Geschätzte Kosten:<strong> über 500.000 Euro.</strong></p>
<p>Längst wissen wir: Vogt macht gerne große <strong>Versprechungen</strong>, <strong>Taten</strong> sind seine Stärke leider nicht (Beispiele: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/04/15/sprueche-des-christian-vogt/">hier</a>).</p>
<p>Nicht einmal <strong>die</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> wissen bis heute, was konkret der Mann <strong>da oben im Wald vorhat.</strong> Hat er überhaupt einen klaren Plan?</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="829" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg" alt="Meisterturm Vogt Plan" class="wp-image-43225" style="width:639px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-300x249.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Typisch Christian Vogt: Vor drei Jahren legte der Hofheimer CDU-Bürgermeister den Stadtverordneten ein Papier mit dem Titel &#8222;Rund um den Meisterturm&#8220; vor. Im letzten Kapitel (Bild) kündigte er &#8211; mit Foto &#8211; ein &#8222;Haus des Waldes&#8220; und ein &#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220; an.</figcaption></figure>
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<p>Nur eines steht jetzt <strong>unumstößlich</strong> fest: Der Magistrat hat den Pachtvertrag <strong>nicht verlängert.</strong> Die Königs müssen <strong>raus</strong>. Die Gaststätte wird <strong>dicht gemacht:</strong></p>
<p>Die <strong>Stadtverordneten</strong> erfuhren es kürzlich<strong> unter &#8222;ferner liefen&#8220;.</strong> In einem zweiseitigen <strong>Magistratsschreiben</strong> vom 23. Mai findet sich <strong>der lapidare Hinweis</strong>: <em>&#8222;das laufende Pachtverhältnis endet mit Ablauf des 30.06.2025&#8220;.</em></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * *</h2>
<p><strong>Zustand und Zukunft der Waldgaststätte</strong> – das Thema wurde bereits mehrfach in den städtischen Gremien angesprochen. Manchmal schien es, als wollten sich die Stadtverordneten<strong> von einem Blinden</strong> die Farben erklären lassen.</p>
<p><strong>Im Jahr 2022</strong> teilte der Magistrat auf eine Anfrage der Linken mit, es klang etwas <strong>kryptisch</strong>: &#8222;<em>Erste Konzeptideen zur&nbsp;Verortung der einzelnen baulichen Elemente wurden erarbeitet. (&#8230;) Eine ausgearbeitete Ausstellungskonzeption liegt noch nicht vor.&#8220; </em>Immerhin: Es sei <strong>ein Architekt </strong>gefunden worden, &#8222;<em>der bei der Planung der Gebäude selbst in den ersten Planungsphasen unterstützen wird&#8220;.</em></p>
<p>Ein Jahr später, bei einer Sitzung des <strong>Bauausschusses im Sommer 2023</strong>: Die Stadtverordnete <strong>Barbara Grassel </strong>(Linke) sagte, sie sei <em>&#8222;nicht verwundert, sondern entsetzt&#8220;.</em> Seit Jahren sei bekannt, dass das Haus saniert werden müsse. Man könne doch nicht <strong>fünf Jahre nur planen</strong>: <em>&#8222;Was ist denn das für ein Verhalten als Verpächter?&#8220;</em></p>
<p>Köppler wies die Vorwürfe <strong>mannhaft</strong> zurück: <em>&#8222;Die Skandalisierung ist nicht nötig.&#8220; </em>Dann verlor er sich wieder <strong>in wolkigen Formulierungen:</strong> Der Magistrat sei <em>&#8222;an einer Fortführung des Gaststättenbetriebes am Meisterturm interessiert&#8220;</em>. Man wolle es<em> &#8222;sorgfältig machen und nicht schnell&#8220;</em>, ließ er die Stadtverordneten wissen. </p>
<p>In seiner <strong>schriftlichen</strong> <strong>Antwort</strong> hieß es auch: <em>&#8222;Aktuell befindet sich das Projekt in der Entwurfsphase.&#8220;</em> Wann<strong> das neue Konzept</strong> vorgestellt werde, könne nicht gesagt werden. Nur so viel: Die <strong>Vorarbeiten</strong> würden<em> &#8222;voraussichtlich im 4. Quartal 2023 erfolgen&#8220;</em>. Die Sanierungsarbeiten würden <em>&#8222;nach derzeitiger Schätzung voraussichtlich 3 Jahre dauern.&#8220;</em></p>
<p><strong>Vorarbeiten</strong> hat es tatsächlich gegeben: Im Waldgelände <strong>hinter</strong> <strong>der</strong> <strong>Wohnhausruine</strong> wurde <strong>eine große Eiche</strong> gefällt, denn dort sollten angeblich übergangsweise Sanitärcontainer aufgestellt werden. <strong>Barbara König</strong> staunte nur: <em>&#8222;Der Baum war gesund, stand nicht im Weg&#8230;&#8220;</em></p>
<p><strong>Nicht sonderlich erstaunlich</strong>: Die Sanitärcontainer sind bis heute <strong>nicht angekommen</strong>.</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm2.jpg" alt="Meisterturm2" class="wp-image-43213" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diese Eiche hinter den Nebengebäuden ließ die Stadt im November letzten Jahres fällen: Der prächtige Baum musste für Toilettencontainer weichen – die aber bis heute nicht aufgestellt wurden.</figcaption></figure>
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<p>Inzwischen sind selbst Stadtverordnete der Koalition aus <strong>CDU, FDP und FWG</strong> irritiert, wie im Rathaus gearbeitet wird. Im März schickten sie <strong>eine schriftliche Anfrage</strong> an den Magistrat und verlangten Auskunft: Warum wurde 2023 <strong>nicht</strong>, wie angekündigt, mit den Vorarbeiten begonnen? </p>
<p>Die Verwaltung brauchte <strong>zweieinhalb Monate</strong>, um eine Antwort zu formulieren: Man habe <strong>im Januar</strong> eine Bauvoranfrage beim Kreis eingereicht. Sobald diese geklärt sei, könne <strong>mit</strong> <strong>dem</strong> <strong>Abriss</strong> begonnen werden.</p>
<p>So geht das immerzu. Auffällig: Die <strong>Stadtverordneten</strong>, die eigentlich für zentrale Entscheidungen in Hofheim verantwortlich sind, haben bis heute <strong>keine Details</strong> über die Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm erfahren.</p>
<p>Der Magistrat hält <strong>die gewählten Bürgervertreter</strong> immer nur hin. Letzte Auskunft:</p>
<p><em>&#8222;Die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für das gesamte Areal/Ensemble ist bis Sommer 2024 in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Bauvoranfrage vorgesehen.&#8220;</em></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * *</h2>
<p>Oben auf dem Berg, <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Waldgaststätte</strong>, machen sie derweil <strong>unverdrossen</strong> weiter. Ein Jahr haben sie noch, also nicht mehr ganz:<strong> Nur</strong> <strong>noch 355 Tage von heute an.</strong></p>
<p>Es ist ein richtiges kleines Unternehmen. <strong>Sieben Festangestellt</strong>e stehen bei den Königs auf der Payroll. Dazu <strong>ein Dutzend Aushilfen</strong>. <em>&#8222;Wir sind wie eine Familie. Wir lassen uns nicht unterkriegen&#8220;</em>, sagt<strong> Barara König</strong>, die seit der Erkrankung ihres Mannes die Geschäfte führt. Sie sagt auch, dass es ihr <strong>sehr wichtig</strong> sei, dass <strong>die Stimmung gut is</strong>t. <em>&#8222;Sonst würde es nicht funktionieren.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Alle ziehen mit. Immer. Dafür bin ich meinen Mitarbeitern unendlich dankbar&#8220;</em>, sagt sie. Sie sagt es <strong>mehrmals</strong> im Gespräch, und sie sagt auch: <em>&#8222;Das Wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das ist und bleibt unser Meisterturm.&#8220;</em></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * *</h2>
<p><strong>Ihre Zukunft</strong> hatten sich die Königs natürlich schon ein bisschen anders vorgestellt. <strong>Im</strong> <strong>Rathaus</strong> hatte man ihnen <strong>vor vielen Monaten</strong> zugesichert, dass sie sich <strong>um einen neuen Vertrag bewerben</strong> könnten. Gleichzeitig aber führte die Stadtverwaltung <strong>konkrete Verhandlungen</strong> mit einem anderen Gastronomen, &#8222;<em>hinter unserem Rücken, wir haben es nur zufällig erfahren&#8220;</em>, sagt <strong>Barbara König. </strong><em>&#8222;Das war nicht besonders schön&#8220;, </em>fügt sie hinzu. <em>&#8222;Aber so ist das eben &#8230;&#8220;</em></p>
<p>Die Verhandlungen der Stadt mit einem <strong>Nachfolger</strong> blieben wohl <strong>ohne Ergebnis</strong>. Jetzt soll es einen kompletten Neuanfang geben. <strong>Kündigung </strong>der Königs –<strong> Auszug</strong> Mitte 2025 – dann <strong>Abriss</strong>.</p>
<p><strong>Und dann? </strong>Wird wirklich neu gebaut?</p>
<p><strong>Großes Fragezeichen!</strong></p>
<p><em>&#8222;Hoffentlich endet es nicht wie bei Hof Ehry&#8220;, s</em>agt Barbara König. <strong>Das Trauerspiel </strong>ist <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/">bekannt</a>: Das alte Gemäuer <strong>mitten in Hofheim</strong> steht seit Jahren <strong>leer</strong> <strong>und</strong> <strong>verfällt</strong> zusehends. Der Magistrat hangelt sich von <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/">Ankündigung</a> zu <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/31/hof-ehry-ideenwettbewerb-startet/">Ankündigung</a>. Und es passiert: <strong>nichts</strong>.</p>
<p>Wird dieses Schicksal auch die Waldgaststätte Meisterturm ereilen? <strong>Droht jahrelanger Leerstand</strong> oben auf dem <strong>Kapellenberg</strong>?</p>
<p>Das hätte <strong>Hofheim</strong>, das hätten die Hofheimerinnen und Hofheimer <strong>nicht verdient.</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * *</h2>
<p>Noch ist es nicht so weit. <strong>Dieses Jahr</strong> und noch ein paar Monate in <strong>2025</strong> wird die Waldgaststätte Meisterturm geöffnet sein. <strong>Barbara König </strong>verspricht, nicht nachzulassen: <em>&#8222;Wir geben Vollgas bis zum letzten Tag&#8220;</em>, sagt sie.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Koenig-Barbara-und-Markus.jpg" alt="Meisterturm
" class="wp-image-43221" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Koenig-Barbara-und-Markus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Koenig-Barbara-und-Markus-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Barbara und Markus König vor dem Eingang zu ihrer Waldgaststätte Meisterturm.</figcaption></figure>
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<p>Spaziergänger, Wanderer, Ausflügler – wer immer kommt, ist <strong>herzlich willkommen. </strong>Familienfeste, Geburtstage, Hochzeiten, Betriebsfeiern – sie finden nach wie vor <strong>in dieser herrlichen Umgebung</strong> statt.</p>
<p>In diesem Jahr gibt es auch noch einmal ein Oktoberfest – sorry, das darf man nicht sagen, also: Es werden wieder die beliebten <strong>&#8222;Wirtshaus-Wiesn&#8220;</strong> oben auf dem Kapellenberg stattfinden.</p>
<p>292 Meter über Hofheim – <strong>nur noch 355 Tage von heute an:&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Genießen wir&#8217;s!</strong></p>
<p class="has-text-align-center">+ + + + +</p>
<h1 class="wp-block-heading" id="Heiligabend2024">Heiligabend 2024: Nur noch 159 Tage Waldgaststätte Meisterturm &#8211; dann ist&#8217;s vorbei</h1>
<p><strong>Über 27.000 Mal</strong> wurde der Bericht oben bis heute aufgerufen. Was danach geschah:</p>
<p>Im September berichteten wir (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#Waldgaststaette_Meisterturm_Neuer_Paechter_gesucht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>), dass der Magistrat die <strong>Bewirtschaftung der Waldgaststätte Meisterturm</strong> neu ausgeschrieben habe. Ein Anwalt kommentierte, dass die Ausschreibung <em>&#8222;nicht sonderlich geeignet erscheint, um vergleichbare Angebote mehrerer Bewerberinnen und Bewerber zu erhalten&#8220;</em>. Die Vermutung wurde geäußert, dass die Vergabe <strong> längst &#8222;unter der Hand&#8220; geklärt</strong> sei. Gemunkelt wird, dass der Betreiber des <strong>Restaurants Viehweide</strong> der Favorit der Stadtspitze ist und <strong>den Zuschlag für den Meisterturm</strong> bereits bekommen hat.</p>
<p>Vor vier Wochen &#8211; Ende November &#8211; beantwortete der Magistrat eine Anfrage von <strong>Barbara Grassel</strong>, der Fraktionsvorsitzenden der Linken: Die Stadt habe bei der Kreisverwaltung eine <strong>Bauvoranfrage</strong> für eine neue Gaststätte eingereicht, die <strong>etwas größer </strong>werden soll als die heutige. Die Bauaufsicht des Kreises soll die Bauvoranfrage <strong>positiv</strong> beschieden haben.</p>
<p>Der Magistrat fügte seiner Antwort eine Skizze bei, wie man sich die Aufteilung des Grundstücks vorstellt &#8211; mit <strong>Gaststätte, Spielhaus und Haus des Waldes</strong>. Die Grafik liegt schon länger im Rathaus: Wir hatten sie schon im Juli veröffentlicht (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/#Meisterturm_Nichts_Genaues_weiss_man_nicht">hier</a>).</p>
<p><strong>Jetzt sind es nur noch 159 Tage: </strong>Sommer 2025 &#8211; dann ist&#8217;s vorbei. Dann wird die Waldgaststätte Meisterturm, wie sie die Hofheimer seit vielen Jahren lieben, verschwinden.</p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg" alt="Meisterturm Planung 1" class="wp-image-44093" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-300x224.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-768x574.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So stellt sich der Magistrat die künftige Aufteilung des Grundstücks unterhalb des Meisterturms vor: Neben dem Königsteiner Weg wird die (vergrößerte) Gaststätte gebaut, dahinter sollen ein &#8222;Haus des Waldes&#8220; und ein &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220; entstehen (rot). Die gelben Linien zeigen an, wo derzeit noch Gebäude stehen.</figcaption></figure>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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