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	<title>Kress Matthias &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Kress Matthias &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Lorsbach atmet auf: Gericht verbietet einjährige Vollsperrung der L 3011</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 17:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Broich Prof. Christoph]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Kress Matthias]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist eine Nachricht, die ganz Lorsbach freuen wird: Die einjährige Vollsperrung der L 3011 ist endgültig vom Tisch. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof jetzt  entschieden. Die Zeit der Vollsperrung wird auf vier Monate reduziert. Danach folgt ein zweiter Bauabschnitt, bei dem  "Hessen Mobil" für eine Umfahrung der Baustelle sorgen muss – das soll acht Monate dauern, mindestens. Es gibt allerdings auch Hinweise, über die man sich in Lorsbach weniger freuen wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Endlich mal eine gute Nachricht für Lorsbach: Die einjährige Vollsperrung der L 3011 ist endgültig vom Tisch! Das hat soeben, kurz vor dem geplanten Beginn der Bauarbeiten, ein Gericht entschieden. Freie Fahrt zwischen dem kleinen Hofheimer Ortsteil und der Kernstadt wird&#8217;s trotzdem nicht geben: Die Stützmauer zum Mühlgraben neben der Fahrbahn muss dringend saniert werden, und dafür ist es unumgänglich, die Straße in einem ersten Bauabschnitt komplett zu sperren – jetzt „nur noch“ für vier Monate. Anschließend folgt eine zweite Baustelle: Nach dem Urteil soll die Strecke dann einspurig befahrbar sein. Das wird weitere acht Monate dauern – mindestens. Es gibt Hinweise, dass es länger dauern könnte. </strong></p>



<p>Wenigstens das <strong>Schreckgespenst</strong> <strong>einer</strong> <strong>einjährigen</strong> <strong>Vollsperrung</strong> ist gebannt! Für die Wende haben drei Richter am <strong>Verwaltungsgerichtshof</strong> (VGH) in Kassel gesorgt – und natürlich das <strong>Aktionsbündnis L 3011</strong>, das erst den <strong>Protest</strong> im Dorf schürte, dann die „große“ Lokalpolitik in Hofheim <strong>wachrüttelte</strong> und schließlich mit <strong>drei Klägern</strong> (Apotheke, Blumenladen, Dachdeckerei) und dank etlicher <strong>Spenden</strong> sowie kompetenter <strong>Unterstützung eines örtlichen Jura-Professors </strong>nach Kassel zog. </p>



<p>An diesem Freitag wurde im Hofheimer Rathaus bei einer Pressekonferenz über das <strong>Urteil des</strong> <strong>2. Senats des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs</strong> informiert. Aktenzeichen: 2 B 339/23.T – es herrschte <strong>Feierlaune</strong>:</p>



<p> <em>„Ein schönes Ostergeschenk“</em>, freute sich <strong>Bürgermeister Christian Vogt.</strong> <em>„Ein richtungsweisender Beschluss“</em>, befand <strong>Andreas Nickel</strong>, der mit<strong> Barbara Grassel </strong>und<strong> Matthias Kress </strong>vom Aktionsbündnis angereist war. Gemeinsam versicherte man <strong>nimmermüde</strong>, man strebe nunmehr<em> „eine konstruktive Zusammenarbeit mit Hessen Mobil“</em> an.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230331-Rathaus-PK-Lorsbach.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230331-Rathaus-PK-Lorsbach.jpg" alt="Lorsbach" class="wp-image-30675" width="688" height="187" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230331-Rathaus-PK-Lorsbach.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230331-Rathaus-PK-Lorsbach-300x82.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230331-Rathaus-PK-Lorsbach-768x210.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Pressekonferenz im Rathaus (v.l.) Stadtrat Wolfgang Exner, die Aktionsbündnis-Akteure Matthias Kress, Andreas Nickel, Prof. Christoph Broich und Barbara Grassel, Bürgermeister Christian Vogt und Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Christoph Broich</strong>, Jura-Professor aus Lorsbach, fasste den <strong>Richterspruch</strong> in verständliche Worte. Der in einem Eilverfahren erwirkte Beschluss sehe jetzt <strong>zwei Bau-Phasen</strong> vor:</p>



<p>Zuerst werde die Straße <strong>aus Richtung Ortskern bis zur Scheune des Reiterhofes </strong>gesperrt. Die Arbeiten würden <strong>vier Monate </strong>dauern. Die örtlichen Gegebenheiten ließen <strong>keine Alternative </strong>zu: Die Straße müsse für diese Zeit <strong>voll gesperrt </strong>werden.</p>



<p>Dann werde es – das ist neu – einen <strong>zweiten Bauabschnitt </strong>zur Sanierung der restlichen Stützmauer geben: Für diese Zeit müsse die Landesbehörde „Hessen Mobil“ neben der Baustelle <strong>eine</strong> <strong>Behelfsstraße</strong> anlegen. Der Verkehr könne dann, von Ampeln geregelt, zumindest <strong>einspurig</strong> fließen. Das werde noch einmal <strong>acht Monate </strong>dauern.</p>



<p>Prof. Broich: <em>&#8222;Hessen Mobil hatte eine einjährige Vollsperrung geplant, ohne den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu berücksichtigen.&#8220;</em> Die Richter hätten deutlich gemacht, dass stets das <strong>mildeste Mittel </strong>zur Erreichung eines angestrebten Ziels zu wählen sei, wobei auch die <strong>Interessen</strong> <strong>der</strong> <strong>Kläger</strong> zu beachten seien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lorsbach: Hessen Mobil muss &#8222;ernsthaft&#8220; verhandeln</h2>



<p><strong>In der juristischen Fachsprache</strong> klingt das Urteil naturgemäß etwas komplizierter: Hessen Mobil müsse<em> „über die Frage der bauzeitigen Verkehrsführung in dem genannten Streckenabschnitt der L 3011, für den eine Umfahrung auf Grundstücken des Reiterhofes und des Klärwerkbetreibers als Alternative in Betracht kommt, in einem ergänzenden Verfahren erneut entscheiden und dabei diese alternative Verkehrsführung ernsthaft in Erwägung ziehen“</em>, heißt es in einer Mitteilung des Gericht.</p>



<p>Gleichzeitig wird die Landesbehörde in dem Urteil deutlich <strong>gerüffelt</strong>: „<em>Ein ernsthaftes Bemühen von Hessen Mobil um eine Einigung mit dem Inhaber des Reiterhofs sei nicht zu erkennen“ </em>gewesen, sagte ein VGH-Richter.</p>



<p>Im Klartext bedeutet das Urteil: Eine <strong>Behelfsstraße</strong> muss über das Gelände des <strong>Klärwerks</strong> führen (<em>„bautechnisch unbedenklich“</em>, so <strong>Stadtrat Wolfgang Exner</strong>), sodann über ein Grundstück des <strong>Reiterhofs Georg</strong>. Genau da lag bislang der <strong>Knackpunkt</strong>:&nbsp;</p>



<p>Der Reiterhof hatte anfangs eine Zusammenarbeit mit Hessen Mobil <strong>abgelehnt</strong>. Erst wesentlich später konnte die Stadtverwaltung <strong>nach langen und zähen Verhandlungen</strong> eine Einigung mit ihm erzielen. Die allerdings wollte Hessen Mobil <strong>nicht mehr akzeptieren</strong>: Zu spät, hieß es, die Baustelle könne <strong>nicht mehr umgeplant</strong> werden.</p>



<p>Nach dem Urteil muss die <strong>Landesbehörde</strong> jetzt erneut mit Georg verhandeln. Das Gericht hat <strong>den Auftrag</strong> klar vorgegeben: Hessen Mobil müsse ein<em> „ernsthaftes Bemühen“ </em>um eine Einigung zeigen. </p>



<p>In der Landesbehörde musste man an diesem Freitag in Anbetracht des eindeutigen Auftrags wohl noch <strong>Wunden lecken</strong>. Auf eine Anfrage wurde nur <strong>wortkarg</strong> reagiert: „<em>Die Auswirkungen der Entscheidung auf das weitere Vorgehen der Verwaltung werden derzeit geprüft“</em>, hieß es lediglich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Lorsbach14.jpg" alt="Lorsbach14" class="wp-image-26395" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Lorsbach14.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Lorsbach14-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seit Monaten &#8222;schmücken&#8220; Protest-Plakate die Hauptstrasse von Lorsbach.</figcaption></figure>
</div>


<p>Tatsächlich gibt es noch <strong>jede Menge offener Fragen</strong> zu klären:</p>



<p>Die Bauarbeiten sollten ursprünglich im <strong>März</strong> beginnen, dann wurde der Start auf <strong>Mai</strong> verschoben. Bleibt’s dabei? </p>



<p>Bevor die <strong>Bauarbeiten</strong> starten können, muss erst noch der <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097048.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heinrichsweg</a> „ertüchtigt“ werden. Das ist die kürzeste Verbindung zwischen Hofheim und Lorsbach <strong>quer durch den</strong> <strong>Stadtwald</strong>,  <strong>Rettungsfahrzeuge</strong> sollen den Weg während der Bauarbeiten in Notfällen nutzen können. Dafür wurden bekanntlich <strong>jede Menge Bäume</strong> gefällt, demnächst soll noch der Weg entsprechend <strong>hergerichtet</strong> werden.</p>



<p>Und schließlich wird man abwarten müssen, <strong>in welchem</strong> <strong>Tempo</strong> Hessen Mobil die Arbeiten eines Tages durchführen wird: Laut <strong>Ausschreibung</strong> soll<strong> an sechs Tagen in der Woche </strong>gearbeitet werden, es wurde zudem eine <strong>Beschleunigungsprämie</strong> ausgelobt. Sollten die Firmen nicht zügig arbeiten, droht ihnen eine <strong>Vertragsstrafe</strong>.</p>



<p><strong>Die Mitglieder des Aktionsbündnisses</strong> zeigten sich angetan: <strong>Geht doch!</strong></p>



<p>Eine Baustelle mit &#8222;nur&#8220; vier Monaten <strong>Vollsperrung </strong>plus acht Monaten <strong>einspuriger Umfahrung: </strong>Damit, beteuerten sie, könnten sie in Lorsbach gut leben.</p>



<p>Andererseits: Bisher hatte Hessen Mobil eine <strong>einspurige Umfahrung</strong> auch mit dem Hinweis <strong>abgelehnt</strong>, dass die Arbeiten nicht nur <strong>erheblich teurer</strong> würden, sondern auch <strong>deutlich länger</strong> dauerten. Statt acht Monate würde die zweite Bauphase zwölf Monate dauern. </p>



<p>Das wäre <strong>keine so gute Nachricht</strong> für Lorsbach. Aber heute will man sich erst einmal freuen.<br></p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Nur eine Petitesse,</strong> aber nicht uninteressant: <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>hatte, um die einjährige Vollsperrung abzuwenden, den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags eingeschaltet. Heute teilte er mit, eine Antwort sei ihm soeben zugestellt worden: <strong>Petition abgelehnt</strong>.</p>



<p>Da kann man ruhig mal <strong>genauer</strong> hinschauen: Dem <a href="https://hessischer-landtag.de/content/petitionsausschuss" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petitionsausschuss</a> gehören <strong>fünf CDU-Mitglieder</strong> und <strong>vier Grüne</strong> an – die beiden Parteien bilden in Hessen die <strong>Landesregierung</strong>. Außerdem sitzen vier Abgeordnete von der <strong>SPD</strong>, zwei von der <strong>AfD</strong> und je ein Mitglied der <strong>Linken</strong> und der <strong>FDP</strong> in dem Gremium.</p>
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