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	<title>Latsch Johannes &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Latsch Johannes &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>3x Hofheim exklusiv: Vogt-Verfügung, CDU übt Wahlkampf &#8211; und Kriftel amüsiert sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Fries Daniel]]></category>
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		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei neue Geschichten gibt es - drei Nachrichten, die Sie garantiert noch nicht kennen: Es geht um die einst geheime Rathaus-Verfügung von Noch-Bürgermeister Vogt, die er nun überarbeiten muss, wenigstens ein bisschen. Seine Partei, die CDU, versucht derweil beim Wallauer Gewerbegebiet zu punkten - schließlich drohen bald Kommunalwahlen. Und wir erzählen eine neue Klamotte aus dem Hofem-Schlofem-Rathaus, die in Kriftel für großes Amüsement sorgte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Drei neue Geschichten gibt es &#8211; drei Nachrichten, die Sie garantiert noch nicht kennen: Es geht um die einst geheime Rathaus-Verfügung von Noch-Bürgermeister Vogt, die er nun überarbeiten muss, wenigstens ein bisschen. Seine Partei, die CDU, versucht derweil beim Wallauer Gewerbegebiet zu punkten &#8211; schließlich drohen bald Kommunalwahlen. Und wir erzählen eine neue Klamotte aus dem Hofem-Schlofem-Rathaus, die in Kriftel für großes Amüsement sorgte.</strong></p>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Vogt muss Verfügung überarbeiten &#8211; irgendwie, ein bisschen</h2>



<p>An diesem einen Blatt Papier wird <strong>Christian Vogt (CDU)</strong> noch lange zu knabbern haben. Im Mai 2022 unterzeichnete er als Bürgermeister der Kreisstadt auf einer DIN-A4-Seite eine Verfügung, von der außerhalb der Verwaltung niemand erfahren sollte. Er ernannte damit seinen engsten Vertrauten zu einer Art zweitem Bürgermeister. Der Hattersheimer Marc Schlüter sollte fortan gegenüber allen(!) Führungskräften im Rathaus weisungsbefugt sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="484" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504.jpg" alt="Hofheim" class="wp-image-55361" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Vogt mit Marc Schlüter, den er per Verfügung zu einer Art zweiten Bürgermeister von Hofheim gemacht hat. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Vogts behördliche Anordnung wurde dem Hofheim/Kriftel-Newsletter übermittelt, der darüber Mitte März dieses Jahres <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">berichtete</a>. Große Aufregung im Städtchen! Wenig später verlor Vogt die <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/30/buergermeister-schultze/">Bürgermeisterwahl</a> &#8211; ausgerechnet gegen den erst 29-jährigen <strong>Wilhelm Schultze</strong>. Den Schock darüber, erzählen sie im Rathaus, habe er bis heute nicht vollständig verarbeitet.</p>



<p>Die Kommunalaufsicht in der <a href="http://mtk.org" target="_blank" rel="noopener">Kreisverwaltung</a> kündigte damals an, die Verfügung prüfen zu wollen. Wobei man wissen muss: <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>ist ein strammer CDU-Mann, und er gilt als gut befreundet mit Vogt. Dass seine Behörde die umstrittene Verfügung besonders streng unter die Lupe nehmen würde, war nicht zu erwarten &#8211; zumal Vogts Amtszeit in wenigen Wochen endet.</p>



<p>Wir haben jetzt nachgefragt, was die Prüfung ergeben hat. Die Reaktion des Landratsamts fiel ungewöhnlich wortkarg aus, Pressesprecher <strong>Latsch</strong> schickte vier dürre Sätze:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Die Kommunalaufsicht hat die Verfügung als Ganzes nicht beanstandet.</em></li>



<li><em>Der Büroleiter vertritt den Bürgermeister im internen Verwaltungsbetrieb.</em></li>



<li><em>Hiervon unberührt bleiben die in der HGO verankerten Rechte des Ersten Stadtrats (und nachgeordnet dessen Vertretungen) und des Bürgermeisters.</em></li>



<li><em>Die Kommunalaufsicht hat die Stadt gebeten, das zur Vermeidung von Missverständnissen klarzustellen und die Verfügung in diesem Punkt zu überarbeiten.&nbsp;</em></li>
</ol>



<p>Wir haben diese Sätze einem ausgewiesenen Verwaltungsexperten vorgelegt. Wir dokumentieren hier im Wortlaut, was der Jurist, der auch viele Jahre als Bürgermeister tätig war, dazu schrieb:</p>



<p><em>„Der Landrat nimmt die Rechtsaufsicht über die Stadt Hofheim wahr, deshalb sollte eine klare, unzweideutige und umfassende Rechtsauskunft erfolgen. Doch die Mitteilung aus dem Kreishaus ist sehr vage, vieldeutig und offensichtlich unvollständig.</em></p>



<p><em>Was ist damit gemeint, dass die Kommunalaufsicht „die Verfügung als Ganzes nicht beanstandet“? Was konkret hat sie denn beanstandet &#8211; und was nicht?</em></p>



<p><em>Die weiteren Aussagen sind widersprüchlich und mit den verbindlichen Bestimmungen des hessischen Kommunalrechts nicht im Einklang.</em></p>



<p><em>Nach <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP70" target="_blank" rel="noopener">§ 70 Abs. 1 S. 2 der Hessischen Gemeindeordnung</a> (HGO) „leitet und beaufsichtigt“ der Bürgermeister „den Geschäftsgang der gesamten Verwaltung“. Er ist der Chef im Rathaus, und diese starke Stellung wird von der Direktwahl des Bürgermeisters, also seine unmittelbare Legitimation durch die Bürgerinnen und Bürger getragen.</em></p>



<p><em>Weil die Verwaltungsleitung so bedeutsam ist, regelt das Gesetz ebenso die Vertretung des Bürgermeisters klar und streng: Diese Vertretung obliegt dem Ersten Beigeordneten als Allgemeinen Vertreter (<a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP47" target="_blank" rel="noopener">§ 47 S. 1 HGO</a>). Und weil die Chef-Position und dementsprechend die Stellvertretung von so zentraler Bedeutung sind &#8211; sie sind im besten Sinne „mächtig“ -, bestimmt die Stadtverordnetenversammlung als kommunale Volksvertretung, wer als Allgemeiner Vertreter die Geschäfte im Rathaus leitet und beaufsichtigt, wenn der Bürgermeister diese Aufgabe nicht wahrnehmen kann.</em></p>



<p><em>Den Begriff eines „internen Verwaltungsbetriebs“, den die Kommunalaufsicht nun aus der fragwürdigen Verfügung des Bürgermeisters übernimmt, kennt das hessische Kommunalrecht nicht. Was soll damit gemeint sein? Nur der Allgemeine Vertreter ist vom Gesetz bestimmt und wird von den Stadtverordneten legitimiert, für den Bürgermeister im Falle der Verhinderung stellvertretend tätig zu werden. Dies betrifft nach § 70 Abs. 1 S. 2 HGO ausdrücklich die gesamte Verwaltung, es ist eine umfassende Kompetenz und Verantwortung.“</em></p>



<p>Wir lernen: Einen <em>„internen Verwaltungsbetrieb“</em>, von dem Vogt in seiner Verfügung schreibt, gibt es gar nicht, zumindest sieht das Gesetz ihn nicht vor. Wir haben deshalb noch einmal im Landratsamt nachgefragt, was damit gemeint ist. Wir dachten, der <a href="https://www.mtk.org/Dezernat-I-804.htm" target="_blank" rel="noopener">CDU-Landrat</a> könnte uns den Begriff <em>&#8222;Interner Verwaltungsbetrieb&#8220; </em>bestimmt schnell erklären, zumal er ihn jetzt selbst benutzt.</p>



<p>Aber da haben wir wohl einen sehr empfindlichen Punkt getroffen! <strong>Herr Latsch</strong>, der Sprecher der Kreisbehörde, reagierte regelrecht angezickt. Kurz angebunden und ohne jegliche Bereitschaft zur Erklärung teilte er mit:</p>



<p><em>„Der Landrat als Kommunalaufsicht hat das Nötige gesagt und seiner Auskunft nichts hinzuzufügen.“</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Giga-Halle in Wallau: CDU versucht, die Wähler wohlgelaunt zu stimmen</h2>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/14/giga-halle-in-wallau/">Die geplante Giga-Halle</a> in Wallau beunruhigt Hofheimer Kommunalpolitiker. Einige sind besorgt, da für den Bau mehr als 100.000 Quadratmeter bester Ackerboden planiert werden sollen. </p>



<p>Andere befürchten, dass eine solche Riesenhalle täglich von unzähligen Lastwagen angefahren werden wird. Das könnte für die Menschen in Wallau wie in Diedenbergen zu einer unerträglichen Belastung werden.</p>



<p>Wieder andere plagen ganz andere Befürchtungen. CDU-Bürgermeister Christian Vogt hatte unweit von Wallau entfernt das Gewerbegebiet &#8222;In der Lach&#8220; in Diedenbergen durchgesetzt &#8211; mit der Begründung, die Eigentümer bereits ausgewiesener Gewerbeflächen in Wallau wollten ihre Grundstücke nicht verkaufen. Nur wenige Monate später meldete dann ein Investor aus Frankfurt, er habe sich das gesamte Gebiet gesichert. Er legte sogar <a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/24/wallau-halle-im-detail/">ziemlich konkrete Pläne</a> für einen Hallenneubau vor.</p>



<p>Hat der Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger getäuscht? Und wie steht die Stadtpolitik und insbesonder die CDU jetzt da ?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg"><img decoding="async" width="723" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg" alt="Wallau Ost II und In der Lach" class="wp-image-57664" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg 723w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 723px) 100vw, 723px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Erst hieß es, Hofheim benötige dringend Gewerbeflächen &#8211; deshalb wurde das Gebiet &#8222;In der Lach&#8220; in Diedenbergen neu ausgewiesen. Kurz danach kam heraus: Wallau Ost III, nur 500 Meter Luftlinie entfernt, steht doch zur Verfügung.</figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen treiben die Pläne für Wallau Ost III einigen Partei-Funktionären kalten Angstschweiß auf die Stirn. Prinzipiell hat man nichts gegen ein weiteres Gewerbegebiet und auch nichts gegen eine Giga-Halle. Aber in sechs Monaten sind <a href="https://innen.hessen.de/presse/wahltag-fuer-die-kommunalwahlen-2026" target="_blank" rel="noopener">Kommunalwahlen</a>! Und schon die Bürgermeisterwahl hat gezeigt, dass sich die Wähler von der CDU abwenden. Die Wallau-Pläne könnten diesen Trend noch verstärken.</p>



<p>Was jetzt tun?</p>



<p>Die Hofheimer CDU, die seit der Vertreibung aus dem Rathaus-Chefzimmer wie von schweren Depressionen geplagt wirkt, versucht, mit einem Trick das Wohlwollen der Bürger zu gewinnen. Fraktionschef <strong>Michael Henninger</strong> und sein Stellvertreter <strong>Armin Thaler</strong> haben eine Anfrage eingereicht: Der Magistrat soll Auskunft darüber geben, welche Gewerbesteuereinnahmen durch die geplante Giga-Halle zu erwarten sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/CDU-zu-Wallau-Ost-III.pdf"><img decoding="async" width="284" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim.jpg" alt="Standesamt Kriftel Hofheim" class="wp-image-59157" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim.jpg 284w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der CDU-Antrag: Mit einem Klick aufs Bild kann er als PDF heruntergeladen werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im umständlichen Polit-Kauderwelsch klingt das so: <em>„Angesichts der aktuellen kolportierten Investitionssumme von ca. 125 Millionen Euro für die Flächen des Gewerbegebiets Wallau bitten wir um eine grobe prognostische Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen für die Stadt Hofheim, die sich aus dieser Entwicklung ergeben könnten.“</em></p>



<p>Dieser Satz ist aus zwei Gründen merkwürdig. Warum spricht die CDU von einer <em>„kolportierten Investitionssumme“</em>? Kolportieren bedeutet ungesicherte und womöglich unzutreffende Informationen zu verbreiten. Hält die CDU den Investor etwa für nicht glaubwürdig?</p>



<p>Sodann weiß heute niemand, welche Unternehmen eines Tages in die Halle einziehen werden. Die Bitte nach einer<em> „groben prognostischen Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen</em>” klingt deshalb wie eine Aufforderung zur Kaffeesatzleserei.</p>



<p><em>„Wir bitten um Beantwortung dieser Anfrage, um eine fundierte politische Diskussion und Entscheidungsfindung innerhalb der Fraktion und der städtischen Gremien zu ermöglichen“</em>, schreibt die CDU in ihrer Anfrage.</p>



<p>Ob Bürgermeister Vogt sich in seiner letzten Sitzung &#8211; sie findet Anfang September statt &#8211; zu der CDU-Frage noch eine Antwort ausdenkt? Wird er gar fette Einnahmen versprechen, um potentielle Wähler seiner Partei wieder wohlgesonnen zu stimmen?</p>



<p>Zu verlieren hat er ja nichts mehr.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Hofem-Schlofem-Rathaus: Schulden der Krifteler jahrelang vergessen</h2>



<p>Und dann gibt es noch diese kleine Geschichte, die wir durch Zufall in der Lokalpresse entdeckt haben. Klein und unauffällig stand sie dort, als solle es niemand mitkriegen: Kriftel hat Schulden bei Hofheim – und niemand hat es bemerkt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="451" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg" alt="Kriftel Ortsschild" class="wp-image-59204" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Die kleine Gemeinde hatte vor etwas mehr als zehn Jahren mit der großen Kreisstadt eine sogenannte &#8222;interkommunale Zusammenarbeit&#8220; vereinbart: Die Aufgaben des Standesamts sollten von Mitarbeitern des Hofheimer Rathauses wahrgenommen werden. Im Gegenzug wollten die Krifteler den Hofheimern jährlich 2,45 Euro pro Einwohner zahlen.</p>



<p>Eine klassische Win-win-Situation: Die Hofheimer Verwaltung konnte jedes Jahr ein hübsches Sümmchen für die Stadtkasse einstreichen. Und die Krifteler freuten sich, weil sie einen erklecklichen Betrag bei ihren Personalkosten einsparen konnten.</p>



<p>Alle waren zufrieden, all die Jahre.&nbsp;</p>



<p>Nun heißt die Stadtverwaltung in Hofheim nicht umsonst „Hofem Schlofem“: Hier hatte man in den letzten Jahren total vergessen, eine Rechnung an die Nachbargemeinde zu schicken &#8211; zuständig für Finanzen: das Dezernat von <strong>Bürgermeister Christian Vogt.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/2012-Standesamtsbezirk.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="284" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012.jpg" alt="Standesamt Kriftel 2012" class="wp-image-59169" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012.jpg 284w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Internet gefunden: So wurde die Kooperation mit Kriftel vorbereitet. Ein Klick auf das Bild öffnet die Magistratsvorlage aus dem Jahr 2012.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ob die Krifteler das nicht gemerkt haben oder einfach nur die Füße still hielten, wollen wir hier nicht hinterfragen. Im Hofheimer Rathaus sind sie irgendwann dann doch wieder aufgewacht. Und mit Datum vom 3. Juni dieses Jahres verlangten sie vom Rathaus Kriftel eine Nachzahlung für die Jahre 2022 bis 2024. In Summe: genau 66.588 Euro.</p>



<p>So viel Geld haben die Krifteler natürlich nicht einfach so herumliegen. Die Verwaltung musste sich extra eine „überplanmäßige Aufwendung“ vom Gemeindeparlament genehmigen lassen. Das geschah auch ohne größere Diskussionen, na klar, man wollte es sich mit dem großen Nachbarn nicht verscherzen.</p>



<p>Da stimmt doch einiges nicht, werden Sie als aufmerksamer Leser jetzt bestimmt sagen. In Kriftel leben inzwischen über 11.000 Menschen &#8211; bei 2,45 Euro pro Einwohner müsste Hofheim demnach jedes Jahr über 27.000 Euro bekommen! Und was ist mit der Rechnung für das Jahr 2025? Die Hofheimer könnten das Geld doch am besten gleich einfordern, bevor sie es wieder vergessen…</p>



<p>Beides richtig! Fangen wir mit dem Preis an, das ist schon etwas nebulös. 2012 schlug der Hofheimer Magistrat den Stadtverordneten 2,45 Euro vor (nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/2012-Standesamtsbezirk.pdf">hier</a>): Das wurde genehmigt! Heute spricht der Krifteler Bürgermeister von 2 Euro. Wie es zu dieser Preissenkung kam? Unklar! In den öffentlich zugänglichen Internet-Archiven beider Rathäuser finden sich dazu keine Angaben.</p>



<p>Das Geld für 2025 muss natürlich noch gezahlt werden. Weil der Hofheime Bürgermeister ein netter Mensch ist, wollte er die Krifteler nicht übermäßig belasten. Er erklärte sich bereit, dass die Rechnung für 2025 erst im nächsten Jahr fällig wird.&nbsp;</p>



<p>Angesichts dieser großmütigen Geste dürfte man in der Kreisstadt mit leichter Verbitterung zur Kenntnis genommen haben, dass der stellvertretende Vorsitzende der Krifteler CDU-Fraktion gesagt hat &#8211; und das auch noch öffentlich! -, dass die Schuld für das finanzielle Durcheinander <em>„nicht unbedingt bei uns</em>“ liege. Und dann fügte er noch hinzu: Hofheims Verwaltung bekleckere sich ja allgemein nicht unbedingt mit Ruhm&#8230;</p>



<p>Das war ganz schön fies! Dem Mann sei versichert:</p>



<p>Es wird alles besser! Schon bald, ab September <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Untertorplatz: Die ersten Bilder von den Riesenschirmen sind da!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/11/23/erste-bilder-von-riesenschirmen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Altstadt soll umgestaltet werden: CDU-Bürgermeister Christian Vogt will zwei Riesenschirme auf dem Untertorplatz aufstellen lassen. Jetzt wurden uns Computer-Bilder übermittelt, die in einer vertraulichen Rathaus-Sitzung vorgestellt worden waren.  Sie lassen erahnen, wie sich der Blick auf die historische Häuserzeile mit dem bekannten "Türmchen" verändern wird. 

<strong>Update am Montag, 27. November:</strong> Die Riesenschirme könnten deutlich teurer werden als bisher bekannt. Das geht aus einem neuen Rathaus-Papier hervor.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheims Altstadt soll umgestaltet werden: CDU-Bürgermeister Christian Vogt will zwei Riesenschirme auf dem Untertorplatz aufstellen lassen. Erste Details haben wir kürzlich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/">auf dieser Webseite</a> aufgedeckt; jetzt wurden uns Computer-Bilder übermittelt, die in einer vertraulichen Rathaus-Runde vorgestellt worden waren. Sie lassen erahnen, wie sich der <strong>Blick auf die historische Häuserzeile mit dem bekannten &#8222;Türmchen&#8220;</strong> verändern wird. Wir dokumentieren die geheimen Pläne: Denn Hofheims Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf umfassende Information, wenn derart massive Eingriffe in das von ihnen geliebte Stadtbild geplant sind.</strong></p>
</p>
<p>Es war die 133. Sitzung der <strong>&#8222;Steuerungsgruppe City Marketing&#8220;</strong>, sie fand zu Beginn dieses tristgrauen Novembers statt: Die handverlesenen Teilnehmer, <strong>sechs Männer und zwei Frauen</strong>, wurden am Freitagmorgen um 10 Uhr von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Rathaus-Saal &#8222;Chinon&#8220; begrüßt. Vier weitere Personen waren <strong>eingeladen</strong>, fehlten allerdings entschuldigt.</p>
</p>
<p>Man tagte wie üblich<strong> unter Ausschluss der Öffentlichkeit</strong>. <strong>Thorsten Kolar</strong>, zuständig im Rathaus für <strong>Wirtschaftsförderung</strong> und <strong>&#8222;City Marketing&#8220;</strong>, machte sich während der Sitzung Notizen: Er musste <strong>Protokoll</strong> führen. Seine <strong>Aufzeichnungen</strong> sollten eigentlich <strong>niemals an die Öffentlichkeit</strong> gelangen, liegen uns jetzt aber <strong>im</strong> <strong>Wortlaut</strong> vor:</p>
</p>
<p>So wissen wir, was <strong>in der Sitzung</strong> besprochen wurde und wie der <strong>Untertorplatz</strong> schon im nächsten Jahr <strong>umgestaltet</strong> werden soll – wenn denn Vogts Pläne <strong>wirklich realisiert werden</strong> <strong>sollten</strong>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="580" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311.jpg" alt="Riesenschirm" class="wp-image-36423" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311-300x218.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311-768x557.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Plan für den Untertorplatz, noch ganz geheim: Ein riesiger Sonnenschutz-Trichterschirm soll Schatten spenden – und verdeckt die Sicht auf die historische Häuserzeile. Unser Bild zeigt eine Seite aus der Präsentation des Stuttgarter Unternehmens &#8222;AR Ingenieure GmbH&#8220;. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Kurz zum Hintergrund: <strong>Zehn Millionen Euro</strong> hatte das <strong>Land Hessen</strong> im letzten Jahr über das <strong>Förderprogramm &#8222;Zukunft Innenstadt&#8220;</strong> verteilt. Kommunen konnten sich mit bis zu drei Projekten bewerben.</p>
</p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> wurde darüber <strong>nicht öffentlich</strong> gesprochen. Die Entscheidung fiel im Rathaus –<strong> ohne Absprache</strong> mit den Stadtverordneten und <strong>ohne Information</strong> der Öffentlichkeit. <strong>Drei Vorschläge</strong> schickte der Magistrat nach Wiesbaden: Man wolle <strong>Kinderspielgeräte</strong> erneuern, eine <strong>Frischluftmaschine</strong> namens <strong>&#8222;City Tree&#8220;</strong> für <strong>60.000 Euro </strong>auf dem Kellereiplatz aufstellen und <strong>&#8222;Ein Dach für die City&#8220;</strong> für <strong>100.000 Euro</strong> errichten.</p>
</p>
<p>Das Land bewilligte <strong>200.000 Euro</strong>. Vogt ließ umgehend <strong>ein</strong> <strong>Foto</strong> <strong>verteilen</strong>, das ihn bei der <strong>Scheckübergabe</strong> mit <strong>Grünen-Minister Tarek Al-Wazir</strong> zeigt.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Neue Spielgeräte</strong> – das war natürlich kein Problem. Die Idee vom<strong> &#8222;City Tree&#8220;</strong> erwies sich dagegen als <strong>purer Trash</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">hier</a>) und wurde schnell <strong>gemüllt</strong>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="464" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Vogt-City-Trees.jpg" alt="20220924 Vogt City Trees" class="wp-image-23807" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Vogt-City-Trees.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Vogt-City-Trees-300x218.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir haben&#8217;s ja: 200.000 Euro bekam Bürgermeister Vogt von Grünen-Minister Al-Wazir für Projekte in der Innenstadt bewilligt. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Jetzt soll noch <strong>Vorschlag Nr. 3</strong> umgesetzt werden. Vogt hatte seinen Plan so angekündigt: <em>„Ein Dach für die City &#8211; Einkaufen, Verweilen, Genießen bei Wind und Wetter“</em>. <strong>Ernsthaft </strong>hinterfragt wurde das Vorhaben <strong>in den politischen Gremien</strong> bisher nicht. Im <strong>Stadtparlament</strong> mäkelten nur die <strong>Linken</strong> ein bisschen – alle anderen zeigten <strong>null Interesse</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Vielleicht hat auch aus diesem Grund keiner nachgefragt: weil es keiner für möglich hielt, dass Hofheims Bürgermeister monströs wirkende Schirme mitten in der historischen Altstadt aufstellen lässt – dies auch noch, ohne <span style="text-decoration: underline;">vorher</span> offen und umfassend darüber zu informieren.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Vertrauliche Rathaus-Runde begrüßt Riesenschirme</h2>
</p>
<p>Jetzt sehen wir erstmals <strong>Computer-Bilder, </strong>wie der <strong>Untertorplatz</strong> vielleicht schon bald <strong>aussehen</strong> könnte. </p>
</p>
<p><strong>Der Magistrat </strong>hatte einen entsprechenden Auftrag an die <a href="https://www.ar-ingenieure.com/" target="_blank" rel="noopener">Alfred Rein Ingenieure GmbH</a> (Sitz: Stuttgart) vergeben. Das Unternehmen entwirft feststehende<strong> Dach- und Fassadenstrukturen</strong> und ist damit nach eigener Darstellung <strong>weltweit</strong> unterwegs.</p>
</p>
<p>Das Büro hat eine <strong>Power-Point-Präsentation</strong> erstellt, in der <strong>Computerbilder</strong> <strong>erste</strong> <strong>Eindrücke</strong> <strong>vermitteln</strong>, wie – so die Überschrift – <em>&#8222;Trichterschirme für den Marktplatz in Hofheim“</em> aussehen könnten.</p>
</p>
<p>Dazu finden wir <strong>auf</strong> <strong>technischen Zeichnungen</strong> exakte Größenangaben: <strong>Der erste Schirm</strong> (er soll dort aufgebaut werden, wo sich heute ein <strong>Dauer-Marktstand</strong> befindet) würde <strong>8,15 Meter</strong> hoch werden. <strong>Der</strong> <strong>zweite</strong> <strong>Schirm</strong> (er soll mitten auf dem Parkplatz <strong>vor</strong> <strong>dem</strong> <strong>Türmchen</strong> stehen) würde über anderthalb Meter größer: <strong>9,75 Meter</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Auf den Bildern wirken die alten Fachwerkhäuser hinter dem Riesenschirm ziemlich klein, nahezu mickrig.</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="619" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311.jpg" alt="schirm 2 202311" class="wp-image-36422" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311-300x232.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311-768x594.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Zeichnung der AR Ingenieure GmbH lässt die Ausmaße des geplanten Schirms auf dem Untertorplatz erkennen. Selbst größere Fahrzeuge wirken darunter klein, die Menschen sowieso.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>In der Rathaus-Runde wurden die Pläne angeblich abgenickt. <strong>Wirtschaftsförderer Kolar</strong> hielt in seinem <strong>Protokoll</strong> fest: &#8222;<em>Der aus 2 Marktschirmen bestehende Entwurf mit Schirmdurchmessern von 10 m (Bereich Saisonmarkt) und 12,50 m (Bere inich Mitte Marktplatz) wird seitens der Mitglieder begrüßt.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Unter dem größeren Schirm soll, auch das ist der Präsentation zu entnehmen, <strong>ein unterirdischer Behälter</strong> (Zisterne) gebaut werden: Dort könnte <strong>Regenwasser</strong> gesammelt werden. <strong>Diese</strong> <strong>Idee</strong> <em>&#8222;findet Zustimmung&#8220;</em>, notierte Protokollant Kolar.</p>
</p>
<p><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:0px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:0px;border-top-right-radius:0px">Das ist die Steuerungsgruppe City-Marketing</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:0px;border-bottom-right-radius:0px">In der Steuerungsgruppe City-Marketing sind vertreten: die Stadtverwaltung, der Stadtverordnetenvorsteher, der Gewerbeverein, die Bürgervereinigung Altstadt und das Management des Chinon-Centers. Man trifft sich 4 bis 6 Mal im Jahr, um – so heißt es offiziell – &#8222;über Feste, Events und alle Themen rund um das City-Marketing&#8220; zu reden. </p>
<p>Offenbar bespricht man in dem Gremium auch größere Themen – wie  den Umbau des Untertorplatzes mit Riesenschirmen. An der Sitzung am 3. November nahmen laut Protokoll teil – <strong>für die Stadt:</strong> Bürgermeister Christian Vogt, Erster Stadtrat Wolfgang Exner, Stadtrat Bernhard Köppler, die Verwaltungsmitarbeiter Susanne Demuth und Jonathan Vorrath sowie Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar; <strong>für den Gewerbeverein IHH:</strong> Vorsitzender Markus Buch und seine City-Managerin Ines Pierau; <strong>für den Verein Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt:</strong> Sascha Bronte, der seit kurzem 2. Vorsitzender ist. <strong>Es fehlten</strong>: Andreas Hegeler (Stadtverordnetenvorsteher), Britta Schley (Rathaus), Anna Schwabe (IHH), Uwe Lippold (Chinon-Center).</div></div>
</p>
</p>
<p>Es wurden offenbar auch´<strong>kritische Gedanken</strong> geäußert, die Kolar in seinem Protokoll aber<strong> nur am Rande erwähnt.</strong> Demnach wurde darauf hingewiesen, dass der Riesenschirm mitten auf dem Parkplatz<strong> allenfalls von begrenztem Nutzen</strong> für Fußgänger sei: Schließlich finde dort nur zwei Mal in der Woche ein Markt statt. <strong>Im Protokoll </strong>heißt es dazu: <em>&#8222;Bedenken, dass eine Beschattung nur an 2 Tagen in der Woche während des Marktgeschehens erfolge, werden dahingehend begegnet, dass (&#8230;) der große Schirm in der ,Nicht-Markt-Zeit&#8216; die dort abgestellten Fahrzeuge beschattet.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Ein Riesenschirm in Hofheims Altstadt, aufgestellt als Schattenspender für Autos: Das ist ja mal ein toller Plan!</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="439" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311.jpg" alt="Schirm 4 202311" class="wp-image-36424" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311-300x165.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311-768x421.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unser Titelbild: So stellen sich die Experten der AR Ingenieure GmbH den &#8222;kleinen&#8220; Riesenschirm vor. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Entscheidungen<strong> hinter verschlossenen Türen</strong> zu fällen, die Stadtgesellschaft <strong>vor vollendete Tatsachen</strong> zu stellen: Dieser<strong> Politik-Stil</strong> des <strong>Hofheimer Bürgermeisters</strong>, der inzwischen auch <strong>innerhab der CDU </strong>zunehmend auf <strong>Unverständnis und Kritik </strong>stößt, dürfte in diesem Fall <strong>nicht mehr funktionieren</strong>. Nachdem der Hofheim/Kriftel-Newsletter letzte Woche <strong>erste Details</strong> zu den Riesenschirmen <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/">veröffentlicht</a> hatte, wurden umgehend <strong>zwei Briefe an die Stadtspitze</strong> geschickt:</p>
</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende der <strong>Linken</strong> im Stadtparlament, <strong>Barbara Grassel</strong>, verlangt Antwort auf <strong>naheliegende Fragen</strong>: Aus welchem <strong>Material</strong> sind die Schirme, und wie oft und <strong>zu welchen</strong> <strong>Kosten</strong> müssen sie repariert bzw. ausgetauscht werden? Kurzum: Welche <strong>Folgekosten</strong> kommen eigentlich auf die Stadt zu?</p>
</p>
<p>Auch von den <strong>Grünen</strong> liegt inzwischen ein Antrag im Rathaus vor. Der Stadtverordnete <strong>Martin Haindl</strong> fordert darin, dass über die Pläne für die Schirme <strong>öffentlich</strong> diskutiert wird – und zwar <strong><span style="text-decoration: underline;">vor</span> einer Bestellung</strong>. Denn die <strong>Förderbedingungen</strong> würden verlangen, <em>&#8222;dass diese Maßnahme unter Bürgerbeteiligung inhaltlich geplant werden und nachhaltig sein soll&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Spätestens nach diesem Antrag muss sich das <strong>Stadtparlament</strong> mit dem Thema befassen. Es muss <strong>über Haindls Antrag entscheiden</strong>: Wollen die Stadtverordneten<strong> eine offene Diskussion</strong> – oder soll allein der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> mit seiner <strong>&#8222;Steuerungsgruppe City-Marketing&#8220;</strong> über <strong>Wohl und Wehe der Altstadt</strong> entscheiden, dies auch noch <strong>hinter verschlossenen Türen?</strong></p>
</p>
<p><strong>Ein gewichtiges Wörtchen </strong>dürfte schließlich auch die <strong>Denkmalschutzbehörde</strong> mitreden wollen. Auf Anfrage teilte <strong>Kreissprecher Johannes Latsch</strong> mit, die Stadtverwaltung Hofheim habe das Landratsamt zwar <strong>über die Schirm-Pläne informiert</strong>, <em>&#8222;aber noch keinen denkmalschutzrechtlichen Antrag gestellt&#8220;.</em> Der werde geprüft, sobald er vorliege.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="440" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311.jpg" alt="Schirm 1 202311" class="wp-image-36421" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311-300x165.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311-768x422.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch diese Zeichnung des Ingenieurbüros AR Ingenieure wurde der &#8222;Steuerungsgruppe City Marketing&#8220; vorgelegt. Im Vergleich zum großen Schirm wirkt das &#8222;Türmchen&#8220; fast mickrig.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Die jetzt anstehende <strong>öffentliche Diskussion</strong> hatte <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> unbedingt <strong>verhindern</strong> wollen. Auch das entnehmen wir dem <strong>Protokoll von &#8222;City Marketing&#8220;</strong>:</p>
</p>
<p>In der Sitzung der &#8222;Steuerungsgruppe&#8220; wurde festgelegt, dass vorerst <strong>kein Mensch außerhalb des kleinen Kreises</strong> von dem geplanten <strong>Umbau des Untertorplatzes</strong>  erfahren sollte.</p>
</p>
<p>Einen entsprechenden Satz schrieb <strong>Thorsten Kolar</strong> in sein Protokoll, er druckte ihn <strong>extra fett,</strong> um seine Bedeutung <strong>hervorzuheben</strong>:&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>&#8222;Die Mitglieder werden darum gebeten, dass Konzept nicht nach außen zu kommunizieren bevor nicht die städtischen Gremien hierüber befunden haben.&#8220;</strong></p>
</p>
<p><strong>Das Schweigegebot</strong> wurde durchbrochen. <strong>Welch ein Glück für Hofheim.</strong></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p class="has-text-align-center"><strong>+ + + + +</strong></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Neueste Information: Riesenschirme könnten deutlich teurer werden</h1>
</p>
<p><strong>Update am Montag, 27. November:</strong> Hofheims Stadtpolitiker sollen jetzt auch <strong>ganz offiziell</strong> die neuesten Informationen zu den <strong>Riesenschirmen auf dem Untertorplatz</strong> bekommen:</p>
</p>
<p>Das Thema wurde auf die Tagesordnung für den <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> gesetzt, der am <strong>Dienstag, 5. Dezember</strong>, tagt. Einen Tag später, am <strong>Mittwoch, 6. Dezember</strong>, wird sich der <strong>Haupt- und Finanzausschuss </strong>damit befassen. Beide Sitzungen beginnen jeweils um <strong>19 Uhr in der Stadthalle</strong> und sind öffentlich.</p>
</p>
<p>Nicht ausgeschlossen ist, dass die Riesenschirme <strong>deutlich teurer</strong> als bekannt werden: Bisher war &#8222;nur&#8220; von <strong>100.000 Euro</strong> die Rede, die der Stadt als Zuschuss aus dem <strong>Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ </strong>überwiesen wurden. Für weitere<strong> 60.000 Euro </strong>wollte das Land auf Antrag des Magistrats einen <strong>&#8222;City Tree&#8220;</strong> in Hofheim fördern. Die Anschaffung einer solchen <strong>Frischluftmaschine</strong> wurde allerdings von den Stadtverordneten <strong>blockiert</strong>, nachdem<strong> Zweifel an ihrer Tauglichkeit</strong> aufgetaucht waren.</p>
</p>
<p><strong>Die &#8222;eingesparten&#8220; 60.000 Euro</strong> müssen wohl <strong>irgendwie</strong> <strong>ausgegeben</strong> werden – und sollen <strong>in die Anschaffung der Riesenschirme</strong> gesteckt werden: Das geht aus Unterlagen hervor, die <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vog</strong>t unterschrieben hat und die nächste Woche den beiden Ausschüssen vorgelegt werden.</p>
</p>
<p>In dem <strong>Rathaus-Papier</strong> heißt es unter <strong>Aktenzeichen STV2023/169</strong>: Für das <strong>Projekt „Beschattung Marktplatz“</strong> stünden jetzt <em>&#8222;Fördergelder in Höhe von 160.000 Euro zur Verfügung&#8220;.</em></p>
</p>
<p><strong>160.000 statt 100.000 Euro</strong> – das ist <strong>eine beachtliche Preissteigerung</strong>. Wobei die Formulierung <strong>offen</strong> lässt, ob die Schirme am Ende nicht <strong>noch teurer </strong>werden: Vielleicht soll ja auch noch<strong> Geld aus der Stadtkasse</strong> dazugegeben werden&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Eine echte Überraschung wäre das nicht!</strong></p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2023/11/23/erste-bilder-von-riesenschirmen/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Straßenbeleuchtung: Hofheim gibt viel Geld aus – keiner weiß wofür</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/02/hofheim-gibt-geld-aus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 11:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Kreiser Laura]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Latsch Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Seewald Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhlmiller Michael]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=9743</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 2. März. Seit einigen Jahren wird in Hofheim die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Das kostet erst einmal viel Geld, was sich aber dank weniger Stromverbrauch schnell rechnen soll – hieß es immer. Als erste Zweifel an den Berechnungen aufkamen, wurde der Magistrat gebeten, harte Fakten zu liefern. Der Beschluss des Stadtparlaments erging 2019 einstimmig, aber bis heute hat die Stadtverwaltung nicht geliefert. Warum nicht? – Außerdem: Corona-Inzidenzwert geht weiter runter. Facebook-Tauschbörse für Hofheim. Video-Tipps u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Jahren gibt die Stadt Hofheim viel Geld aus, um die Straßenbeleuchtung auf moderne LED umstellen zu lassen. Die Investitionen sind hoch; aber eines Tages, hieß es stets, werde man wegen des geringen Stromverbrauchs sehr viel mehr einsparen können. Inzwischen ist das nur noch Hoffnung: Erste Zweifel tauchten auf, ob die Stadt jemals nennenswert sparen wird – oder am Ende nicht draufzahlen muss. Denn keiner weiß, welche Arbeiten gemacht wurden, und noch viel weniger ist klar, welche Spareffekte es gibt. Die Stadtverordneten verlangten bereits vor zwei Jahren entsprechende Berechnungen, bekommen sie aber nicht zu sehen: Die Stadtverwaltung liefert einfach nicht.&nbsp;</strong></p>
<p>Es war in der letzten Sitzung des Stadtparlaments in dieser Legislaturperiode. Da meldete sich <strong>Marianne Knöss </strong>zu Wort, <strong>Stadtverordnete der Grünen</strong>. Über 75 Jahre ist sie alt, seit Jahrzehnten engagiert sie sich in der Kommunalpolitik. <strong>Kompetent</strong> und <strong>sachlich</strong>, dabei durchaus <strong>eindringlich</strong>: Wenn Marianne Knöss etwas sagt, hat das Gewicht. Man sollte ihr zuhören, sie kennt sich ziemlich gut aus.</p>
<p>Sie ging zum Mikrofon, und was sie dann mit ruhigen Worten ausführte, kam einer <strong>schallenden Ohrfeige</strong> für die Stadtverwaltung gleich: Vor Jahren habe die Stadt einen Vertrag mit der <strong>Syna</strong> GmbH geschlossen, einem Tochterunternehmen des Stromproduzenten <strong>Süwag</strong>: Das soll die Straßenbeleuchtung auf <strong>LED</strong> umstellen, die Stadt zahlt dafür. Während die Stadt ihren <strong>Verpflichtungen</strong> nachkomme, so Frau Knöss, halte sich die Syna nicht an die <strong>vertraglichen Absprachen</strong>.</p>
<p>Ende <strong>2019</strong> habe sich das <strong>Plenum</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> Klarheit verschaffen wollen: Es forderte den Magistrat auf – <strong>einstimmig</strong>! –, alle umgesetzten und geplanten Maßnahmen zu <strong>dokumentieren</strong>. Dieser Beschluss, so sagte Frau Knöss, sei von der Stadtverwaltung bis heute nicht umgesetzt worden.</p>
<p><strong>Wieder einmal</strong> wird Hofheims Stadtverwaltung mit dem <strong>Vorwurf</strong> konfrontiert, nicht ordentlich zu arbeiten, Beschlüsse des Parlaments <strong>nicht</strong> <strong>auszuführen</strong> und damit den Willen der gewählten Bürgervertreter zu <strong>missachten</strong>.</p>
<p>Wie reagierte Hofheims Verwaltung diesmal? In der Sitzung der Stadtverordneten trat nach der Knöss-Kritik <strong>Wolfgang Exner</strong> ans Mikrofon, der zuständige <strong>CDU-Dezernent</strong>. Das Auftreten des Mannes wirkte kraft- und hilflos: Man führe <strong>Gespräche</strong>, wie Dritte ihre Pflichten erfüllen könnten, sagte er. Für den <strong>Sommer</strong> werde eine <strong>Vorlage</strong> vorbereitet: Man werde <strong>versuchen</strong>, die offenen Punkte bis dahin abzuarbeiten.</p>
<p>Dann Exners letzter Satz, er klang schon ziemlich wehklagend: <em>&#8222;Es ist nicht alles einfach.&#8220;</em></p>
<p>Da hat er natürlich recht. Aber weil&#8217;s so ist, weil <strong>nicht</strong> <strong>alles</strong> einfach ist, deshalb beschäftigt eine Stadtverwaltung sogenannte <strong>Spitzenbeamte</strong>, deren Job es ist, auch <strong>nicht so einfache Dinge</strong> ordentlich zu regeln.</p>
<p>Wenn diese <strong>Führungskräfte</strong> ihren Job nicht machen: Sind sie <strong>überfordert</strong>? <strong>Lustlos</strong>? <strong>Desinteressiert</strong>? Oder spielen im Hintergrund <strong>ganz andere Interessen</strong> eine Rolle? Wir wollen es hier offen lassen.</p>
<p>Darum geht&#8217;s diesmal:&nbsp;</p>
<p>An den Straßen und Wegen der Stadt Hofheim stehen rund<strong> 4.600 Leuchten</strong>. Aus dem Jahr <strong>2015</strong> liegt eine Kostenberechnung vor: Damals betrugen die Stromkosten 242.000 Euro, hinzu kamen Kosten für Wartung, Instandsetzung, Neubau etc. in Höhe von rund 150.000 Euro.</p>
<p>Die <strong>Dunkelheit in Hofheims Straßen</strong> zu erhellen ist also ganz schon teuer: Rund <strong>1000 Euro</strong> gibt die Stadt dafür aus – <strong>Tag für Tag</strong>!</p>
<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Magistrat machte in Vorlage wolkige Versprechungen</h2>
<p>Früher hatte man Quecksilberdampflampen. Ein Großteil von ihnen wurde <strong>2009</strong> durch <strong>Natriumdampfdrucklampen</strong> ersetzt, denen ein <strong>geringerer</strong> <strong>Stromverbrauch</strong> bei <strong>höherer</strong> <strong>Lebensdauer</strong> bescheinigt wird.</p>
<p>Kurz darauf kamen die <strong>LED</strong>, die noch energieeffizienter und angeblich noch länger haltbar sein sollen. Ein regelrechter <strong>Hype</strong> entstand: Viele Kommunen wollten das vermeintlich enorme <strong>Einsparpotential</strong> nutzen – und waren bereit, dafür hohe&nbsp;<strong>Investitionen</strong> zu tätigen.</p>
<p><strong>2016</strong> wurden in Hofheim die ersten <strong>Straßenlampen</strong> mit LED-Lampen ausgestattet.</p>
<p>In einer Verwaltungsvorlage aus dem Jahre <strong>2017</strong> hieß es, die Umstellung auf LED würde im Vergleich zu den alten Quecksilberleuchten den Stromverbrauch um rund <strong>70 bis 80 Prozent</strong> reduzieren (wobei eingeräumt wurde, dass der wahre Kosteneffekt deutlich geringer ausfallen wird, weil man ja bereits die sparsameren Natriumdampfdruckleuchten einsetzte).</p>
<p><strong>Genauere Zahlen</strong> wurden damals in der Magistratsvorlage nicht genannt. Das amtliche Schreiben formulierte eher blumig: Bei einer <strong>LED-Umrüstung </strong>aller Laternen würden sich <em>&#8222;relativ hohe Einsparungen bei den Stromkosten und eine entsprechende CO2-Reduktion&#8220; </em>ergeben. Dank <em>&#8222;maximierter Reduzierung des Stromverbrauchs&#8220;</em> würden sich <em>&#8222;die Herstellungskosten schnellstmöglich amortisieren&#8220;.</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2.jpg" alt="Geld" class="wp-image-9799" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>LED-Leuchten in der Altstadt.</figcaption></figure>
</div>
<p>Ein Jahr später beschloss das Stadtparlament, die <strong>komplette</strong> <strong>Straßenbeleuchtung</strong> auf LED umzustellen – beginnend im Stadtteil Wildsachsen. Haushaltsmittel in sechsstelliger Höhe wurden bereitgestellt.</p>
<p>Bereits damals tauchten <strong>erste</strong> <strong>Fragen</strong> auf: Sollte man die erst wenige Jahre zuvor angeschafften Natriumdampfdrucklampen, die ja noch voll <strong>funktionsfähig</strong> waren, ernsthaft alle austauschen? Würden die <strong>neuen LED-Leuchten</strong> wirklich so lange <strong>halten</strong> wie versprochen? Wie hoch würde der tatsächliche <strong>Einspareffekt</strong> sein bzw. nach wie vielen Jahren würde sich die teure Umrüstung <strong>rechnen</strong>?</p>
<p>Antworten gab es keine. Frau Knöss forderte damals – es war die Sitzung des Stadtparlaments im<strong> Juni 2018</strong> –, dass <strong>vor</strong> einer Umrüstung eine <em><strong>&#8222;detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung&#8220;</strong></em> vorgelegt werde. Auch sollten <strong>Garantieleistungen</strong> vertraglich über <strong>zehn Jahre</strong> fest vereinbart werden.</p>
<p>Das klang überlegt, vernünftig und auch nicht allzu schwierig. Aber so ist das in Hofheim: Die <strong>übermächtige Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG</strong> wollte LED, und zwar schnell. Sie wischte den Antrag von Frau Knöss <strong>vom Tisch</strong>. Man beschloss, die Umrüstung voranzutreiben – <strong>ohne</strong> Wirtschaftlichkeitsberechnung, <strong>ohne</strong> Garantieleistungen.</p>
<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Stadtverwaltung führte Auftrag des Parlaments nicht aus</h2>
<p><strong>2019</strong> waren die meisten Straßenleuchten in Wallau, Langenhain und Wildsachsen umgerüstet. Marxheim und die Kernstadt standen als nächstes auf dem Programm. Inzwischen waren <strong>erste</strong> <strong>Zweifel</strong> aufgekommen, ob sich die ganze Aktion am Ende wirklich <strong>rechnen</strong> würde. Frau Knöss sagt heute: <em>&#8222;Wenn ein Stromlieferant durch technische Umrüstung 70 Prozent des Stromverbrauchs einsparen soll, dann müsste man eigentlich einkalkulieren, dass er seine Verluste an anderer Stelle kompensieren will.&#8220;&nbsp;</em></p>
<p>In einer Stadtverordnetenversammlung im <strong>Dezember 2019 </strong>kamen Fragen auf den Tisch: Wie viel Geld kostet die Stadt die <strong>Umrüstung</strong> auf LED-Leuchten wirklich? Wieviel Geld wird die Stadt dank des geringeren <strong>Stromverbrauchs</strong> einsparen? Wie stellt sich die <strong>Wirtschaftlichkeit</strong> der Leuchten-Austauschaktion wirklich dar?</p>
<p>Frau Knöss fasste die Fragen zu einem <strong>Antrag</strong> zusammen: Der Magistrat solle eine <strong>Dokumentation</strong> aller&nbsp;Maßnahmen im Zusammenhang mit der LED-Umrüstung seit 2016 vorlegen. Ebenso sollten die <strong>Kosten</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>Stromverbrauch</strong> im Jahr 2018 genannt werden.</p>
<p>Diesmal überzeugte die Fraktionsvorsitzende der Grünen das ganze Parlament. Ihr <strong>Antrag</strong> wurde angenommen, und zwar <strong>einstimmig</strong>. Es war ein klarer <strong>Auftrag</strong> an die Verwaltung, nachzulesen noch heute im Protokoll der Sitzung:</p>
<p><em>&#8222;Der Magistrat wird gebeten, alle Dokumentationen vom Vertragspartner der Stadt Hofheim für Maßnahmen im Zusammenhang mit der LED-Umrüstung seit 2016 vorzulegen. Ebenso die Kosten für den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung 2018.&#8220;</em></p>
<p>Der Magistrat hat diesen Beschluss <strong>bis heute nicht</strong> ausgeführt. Angeblich habe die Syna nicht geliefert, heißt es. Dabei sei mit dem Süwag-Tochterunternehmen vertraglich vereinbart worden, dass alle Maßnahmen zu <strong>dokumentieren</strong> seien, sagt Frau Knöss. Syna müsse laut Vertrag zudem eine <strong>Investitionsplanung</strong> für das kommende Jahr vorlegen: Auch das geschah bisher nicht. Syna müsse laut Vertrag die <strong>Standfestigkeit</strong> <strong>der</strong> <strong>Leuchtenmasten</strong> überprüfen: Entsprechende Protokolle seien bis heute nicht vorgelegt worden.</p>
<p>Es ist der <strong>Job einer Stadtverwaltung</strong>, darauf zu achten, dass städtische Vertragspartner ihre Verpflichtungen einhalten. Das geschah in diesem Fall offensichtlich nicht. Die Stadt erfüllt ihrerseits den Vertrag – sie zahlt. Aber weiß sie auch, was mit dem vielen Geld geschieht? Daran bestehen berechtigte <strong>Zweifel</strong>.</p>
<p>Eine <strong>Dokumentation</strong> aller ausgeführten Arbeiten, eine <strong>Information</strong> darüber, wie hoch die <strong>Kosten</strong> für den Stromverbrauch der Straßenlampen ist, damit auch endlich eine <strong>Aufklärung</strong>, ob die LED-Umrüstung überhaupt für <strong>Einsparungen</strong> sorgt oder vielleicht doch <strong>höhere Kosten</strong> verursacht: All diese Informationen haben die Stadtverordneten vor zwei Jahren angefordert. Die Verwaltung hat sie bis heute <strong>nicht</strong> geliefert.</p>
<p><strong>In der letzten Sitzung der Stadtverordneten</strong> sagte Frau Knöss, bevor sie wieder zu ihrem Platz ging, in ihrer ruhigen, unprätentiösen Art: <em>&#8222;So etwas ist mir in dreißig Jahren noch nicht vorgekommen.&#8220;</em></p>
<p class="has-text-align-center">+++</p>
<p><strong>Korrektur</strong>:</p>
<p>In einer ersten Fassung des Berichts hieß es, Frau Knöss sei Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtparlament. Das ist sie seit 2016 nicht mehr. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Zahlen: Inzidenzwert geht weiter runter</h1>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1.jpg" alt="20210302 Corona1" class="wp-image-9763" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Kreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
</div>
<p>Die aktuellen Corona-Zahlen im Main-Taunus-Kreis lassen vorsichtigen Optimismus zu: Der <strong>Inzidenzwert</strong> liegt heute bei 47. Es gibt nur<strong> elf neue Infektionen</strong>, insgesamt sind derzeit im ganzen Kreisgebiet 268 Menschen an Covid-19 erkrankt.</p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> gibt es zwei neue Infektionen, aktuell sind <strong>46</strong> Menschen erkrankt. In <strong>Kriftel</strong> sind es unverändert <strong>neun</strong>.</p>
<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> liegen sieben Patienten mit bestätigter COVID-19-Infektion, zwei von ihnen werden beatmet.</p>
<p>Im <strong>Hattersheimer Impfzentrum </strong>wurden gestern <strong>335 Personen </strong>geimpft, davon erhielten 274 die Erstimpfung. Laut Landratsamt wurden zusätzliche <strong>Impfstofflieferungen</strong> angekündigt. <em>&#8222;Wenn sie eintreffen, kann das Impfzentrum nach derzeitigem Stand von Anfang April an mit vollen Kapazitäten laufen.&#8220;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2.jpg" alt="20210302 Corona2" class="wp-image-9764" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>
</div>
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<h2 class="wp-block-heading">Landrat: Auch Feuerwehrleute sollten geimpft werden</h2>
<p>In seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> fasst <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> weitere wichtige Nachrichten des Tages zu Corona zusammen. Wir zitieren auszugsweise:</p>
<p>Der Entwurf der neuen Impfverordnung des Bundes liegt vor: Arztpraxen und Betriebsärzte können demnach bald Schutzimpfungen geben. Cyriax: <em>&#8222;Die Reihenfolge der Impfpriorisierung muss auch durch sie eingehalten werden. Bin überzeugt, dass wir mit dem Einbezug der Ärzteschaft zügiger (weil unbürokratischer in der Anmeldung und Durchführung) werden impfen können.&#8220;</em></p>
<p>Eine weitere Änderung sei seiner Meinung nach angezeigt:<em> &#8222;Den Feuerwehrleuten sollte jetzt auch eine Impfung angeboten werden!&#8220;</em></p>
<p>In den Medien sei schon heute nachzulesen, was morgen bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz festgelegt werden könnte: <em>&#8222;Das Bundeskanzleramt schlägt eine Verlängerung des bestehenden Lockdowns bis zum 28. März vor. An der erst vor drei Wochen festgelegten 35er-Inzidenz für weitere Öffnungsschritte soll wohl nicht mehr festgehalten werden. Relativ gesichert sind Schnelltests für alle: Auf Kosten des Bundes können wir uns zweimal pro Woche testen lassen.&#8220;</em></p>
<p>Am 14. März sind Kommunalwahlen in Hessen. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Wahlhelfern wäre die Wahl nicht durchführbar. <em>&#8222;Freue mich daher, dass das Land Hessen zum Schutz der Wahlhelferinnen ein großzügiges Kontingent an Masken und Handschuhen zur Verfügung stellt. &#8222;</em></p>
<p>Jeder Wähler müsse am Wahlsonntag Maske tragen und sollte einen eigenen Schreibstift mitbringen. Der Landrat: <em>&#8222;Wer das Wahllokal nicht aufsuchen mag, kann per Briefwahl seine wichtige Stimme abgeben. Bitte beteiligen Sie sich an den Wahlen.&#8220;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Facebook-Tauschbörse für Hofheimer</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="304" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse.jpg" alt="20210302 Tauschbörse" class="wp-image-9760" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das erste &#8222;Titelbild&#8220; der Facebook-Tauschbörse.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Karl Kurjak</strong> bleibt aktiv. Der Veranstaltungsmacher, coronabedingt gerade nicht so gefordert, nutzt die von ihm geleitete Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> zunehmend, um eigene Projekte anzustoßen. Eine erste Idee, die <strong>Hofheim-Poster</strong>, war wohl noch nicht der große Renner: Billig gemacht, teuer angeboten – das war&#8217;s noch nicht. Dann versuchte er es mit Lebensmitteln unter dem Label <strong>&#8222;Der Hofheimer&#8220;</strong>: Das scheint nicht so einfach zu sein.</p>
<p>Jetzt eine neue Idee: eine <strong>Tauschbörse</strong> auf Facebook. Dafür eröffnete Kurjak die Gruppe <a aria-label="&quot;Lass uns tauschen&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/1783717451791714/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Lass uns tauschen&#8220;</a>. Funktioniert recht einfach: Wenn jemand etwas abgeben will, könne er sagen, was er dafür haben möchte. Vielleicht findet sich einer&#8230;</p>
<p>Kurjak:<em> &#8222;Ebenso soll diese Gruppe eine Art Nachbarschaftshilfe sein. Ihr könnt z.b. Gartenarbeit oder eine Dienstleistung gegen etwas tauschen oder anbieten.&#8220;</em> Unklar ist derzeit noch, ob man Sachen oder Dienstleistungen auch gegen Geld &#8222;tauschen&#8220; kann. Aber das wird sicher noch geklärt.</p>
<p>Über 100 Mitglieder sammelte die Gruppe innerhalb weniger Stunden. Und ein erster Tauschversuch wurde auch gepostet: <a href="https://www.facebook.com/sybille.seelbach?__cft__%5B0%5D=AZW6aRo6OjDp5fw9vIZ6vrLzW_Tt9iucXags7EZr5Jo5f7nAPfL8MLcXEXkXu__zicspJX-IOSwV86NTBikxcGlmnUQ44UZeOsN0U3TbNQVxdqfMsW3NlVCJdkli75vnbvXhYQgJFYVqS95K4szxAX_tUL4QK85VELn62hVj87hHXHS-lG8k16X6wKr4NgFeRAU&amp;__tn__=-UC%2CP-R" target="_blank" rel="noopener">Sybille Seelbach</a>&nbsp;würde ihr <strong>Waffeleisen</strong> abgeben – gegen einen <strong>Gugelhupf-Maker</strong>.&nbsp;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps des Tages</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/zdf-mittagsmagazin-vom-1-maerz-2021-100.html" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Stuhlmiller-ZDF.jpg" alt="20210302 Stuhlmiller ZDF" class="wp-image-9746" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Stuhlmiller-ZDF.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Stuhlmiller-ZDF-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Clown bringt uns das Lachen zurück</h3>
<p><strong>Michael Stuhlmiller</strong> findet mit seinem <strong>Clown-Notdienst</strong> breite Anerkennung. Erst berichtete der Hessische Rundfunk landes-, jetzt das ZDF bundesweit. In der Sendung &#8222;<strong>Mittagsmagazin</strong>&#8220; (Mima) konnte der Leiter der <strong>Lorsbacher Clownschule</strong>, der sich seit mehr als 30 Jahren die rote Nase aufsetzt, sein Angebot vorstellen. Es wurden auch Besucher seines virtuellen Notdienstes interviewt; eine Ärztin sagt: <em>&#8222;Mit Corona haben wir nicht viel zu lachen. Es ist wichtig, dass man Spaß hat und Spaß gemeinsam erlebt.&#8220;</em> Zum ZDF-Beitrag geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/zdf-mittagsmagazin-vom-1-maerz-2021-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>; weitere Infos auf Michael Stuhlmillers <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/michael.stuhlmiller" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/2476231903486" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210302 MTK Kliniken" class="wp-image-9747" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-MTK-Kliniken-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Handchirurgie erklärt: So schont man die Hände im Homeoffice</h3>
<p>Am <strong>&#8222;Tag der Hand&#8220;</strong> drehte das Social-Media-Team der<strong> Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> wieder ein kleines Video: <strong>Laura Kreiser</strong> von der Handchirurgie Bad Soden erklärt, wie man seine&nbsp;Hände im <strong>Homeoffice</strong> schont und auch dauerhaft schmerzfrei arbeiten kann. Für alle, die viel am Computer sitzen, empfehlenswert! Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/247623190348605" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Smartgames für die Lindenschul-Kinder</h2>
<p>Der <strong>Förderverein der Lindenschule</strong> in Kriftel hat der Schulleitung zwei große Kisten mit <strong>Smartgames</strong> übergeben. <em>&#8222;Mit den ausgewählten Spielen können die Kinder sich super selbst am Platz beschäftigen, da das gemeinsame Spielen zurzeit leider sehr eingeschränkt ist&#8220;</em>, heißt es auf Facebook. Dazu ein Dank an alle Spender und Freunde des Fördervereins. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FoerdervereinLindenschuleKriftel/photos/a.1971887163039251/298007832888679" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tibetische Flagge vor dem Hofheimer Rathaus</h2>
<p>Am <strong>10. März</strong> soll vor dem Hofheimer Rathaus die <strong>tibetische Flagge </strong>gehisst werden. Die Kreisstadt beteiligt sich damit wieder an der bundesweiten Kampagne des Vereins <strong>&#8222;Tibet Initiative Deutschland&#8220;,</strong> die diesmal unter dem Motto <strong>„Wir sehen nicht weg!“</strong> steht. Hintergrund: 1949/50 wurde Tibet von China besetzt; am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die Besatzungsmacht. Tausende versuchten, ihr Oberhaupt, den <strong>Dalai Lama</strong>, vor der Gefangennahme zu schützen. Der <strong>Aufstand</strong> wurde blutig niedergeschlagen, mindestens <strong>87.000 Tibeter</strong> kamen ums Leben, der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen. Die Pressemitteilung der Stadt ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087065.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden. Weitere Infos auch auf der <a aria-label="Vereins-Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.tibet-initiative.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Vereins-Webseite</a>. </p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Unfallfahrer machte sich aus dem Staub</h2>
<p>Ein <strong>Audi A6 </strong>war für für einen Tag auf dem ehemaligen Parkplatz eines ehemaligen <strong>Einkaufsmarktes</strong> <strong>in</strong> <strong>Lorsbach</strong> abgestellt worden. Als der Besitzer seinen Wagen wieder benutzen wollte, stellte er an der hinteren, linken Fahrzeugecke einen frischen <strong>Unfallschaden</strong> fest. Die Reparatur wird mindestens <strong>1.000 Euro </strong>kosten. Vom Unfallverursacher fehlt jede Spur.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Kreis plant Ladesäulen-Online-Report</strong></p>
<p>Im Main-Taunus-Kreis soll ein <strong>Pilotprojekt</strong> die Frage beantworten: Wo können <strong>Ladesäulen</strong> für Fahrzeuge mit <strong>Elektromotor</strong> eingerichtet werden? Die Hofheimer Zeitung schreibt, dass Umweltdezernentin <strong>Madlen Overdick</strong> den Kreistag entsprechend informiert habe: Im zweiten Quartal des Jahres werde der <strong>Ladesäulen-Online-Report</strong> des Energieunternehmens Süwag vorgestellt. Dieser soll den Bedarf an Lade-Infrastruktur abbilden bzw. angeben, wo es sinnvoll wäre, eine Infrastruktur aufzubauen.</p>
<p>Ein Antrag der <strong>FWG</strong>, der in die ähnliche Richtung zielte, wurde an den <strong>Umweltausschuss</strong> überwiesen. Die Freien Wähler wollen unter anderem geklärt sehen, an welchen Liegenschaften des Kreises Stromtankstellen eingerichtet werden können – zum Beispiel an Parkplätzen der Schulen. Zum Zeitungsbericht geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/wo-ladesaulen-notig-sind_232487" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Kfz-Zulassung: Es läuft noch nicht ganz rund</strong></p>
<p>Von langen <strong>Warteschlangen</strong>, dreisten <strong>Vordränglern</strong>&nbsp;und <strong>Beinahe-Prügeleien</strong> in der <strong>Kfz-Zulassungsstelle</strong> berichtet das Kreisblatt. Kronzeuge: ein Kelkheimer, der auch beobachtet haben will, dass die Kunden zwar Masken trugen, aber sich immer näher kamen. <strong>Johannes Latsch</strong> als Sprecher der Kreisbehörde weist darauf hin, dass sich einiges angestaut habe: Schließlich hatte die Behlrde wegen eines <strong>Corona-Ausbruchs</strong> längere Zeit schießen müssen. Jetzt seien die Schichten nur noch zur Hälfte oder zu zwei Dritteln besetzt, auch würden nur noch acht Kunden gleichzeitig ins Haus gelassen. Derzeit werden <strong>Bürocontainer</strong> eingerichtet, um die Abläufe schneller hinzubekommen.</p>
<p><strong>Polizei gibt Tipps für besseren Einbruchschutz</strong></p>
<p>Die Zahl der Einbrüche ist wegen Corona deutlich zurückgegangen, schreibt das Kreisblatt. Jetzt aber kommt der Frühling, die Leute gehen wieder raus – das lockt Einbrecher! Die <strong>Polizeidirektion Main-Taunus</strong> hat deshalb ihr telefonisches <strong>Beratungsangebot</strong> erweitert: Polizeioberkommissar <strong>Jürgen Seewald</strong> von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hofheim beantwortet Fragen rund um den Einbruchschutz auch außerhalb der normalen Dienstzeiten, und zwar an diesem <strong>3. März</strong> von 12 bis 18 Uhr, sowie am <strong>Samstag, 13. März</strong>, von 10 bis 14 Uhr. Seine Telefonnummer: 06192 2079231.</p>
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]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/02/hofheim-gibt-geld-aus/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Hofheim: Das große Bäume-Schlachten hat begonnen!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/18/das-grosse-baume-schlachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 12:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bergmann Hans]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[David-Eifert Ingrid]]></category>
		<category><![CDATA[Guibert Yanet Martinez]]></category>
		<category><![CDATA[Jirasek Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Latsch Johannes]]></category>
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		<category><![CDATA[Rauh Lydia]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Weiß Michael]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 18. Februar. In diesen Tagen mussten in Hofheim jede Menge Bäume sterben. "Das schönste Grün ist grauer Beton" scheint das Leitmotiv der Großen Koalition in der Stadtverordnetenversammlung zu sein. Das aktuelle Baumfällen im großen Stil ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Doch dahinter steckt System, wir zeigen es auf: Seit zehn Jahren verweigern die verantwortlichen Lokalpolitiker konsequent einen besseren Schutz für die verbliebenen Bäume in der Stadt. –– Außerdem: Inzidenzwert steigt an, MTK  ist wieder Hotspot. Einbrecher in Hofheimer Geschäft. Kriftel verabschiedet den Paten der Wirtschaft u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist, zugegeben, nur eine <strong>Momentaufnahme</strong> am heutigen Donnerstag. Aber sie wirft ein <strong>grelles Schlaglicht</strong> auf den Zustand und die Überzeugungen in der <strong>Hofheimer Kommunalpolitik</strong>.</p>
<p>Es war <strong>heute morgen gegen 10 Uhr</strong>.</p>
<p>An dem einen Ende der Stadt, hinterm <strong>Kreishaus</strong>, liegen einst <strong>große Bäume</strong> am Boden. Sie begrenzten bislang das Seeufer, jetzt wurden sie gefällt und kleingesägt. Sie mussten weichen, weil die Verwaltung sich für einen <strong>zweistelligen Millionenbetrag</strong> neue Büros schaffen will. </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus2.jpg" alt="Bäume" class="wp-image-8740" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Im &#8222;Park&#8220; hinter der Kreisverwaltung am heutigen Vormittag.</figcaption></figure>
</div>
<p>Zur gleichen Zeit am anderen Ende der Stadt: Erst vor wenigen Tagen hatten die Stadtverordneten ein städtisches Grundstück an der Ecke <strong>Im Langgewann/Altenhainer Straße</strong> verkauft. Investor <strong>Michael Weiß</strong> bekam von der Rathaus-Koalition den Zuschlag – ohne jedes Bieterverfahren, zum Schnäppchenpreis, ja, die Stadt hatte ihm Grund und Boden ganz <a aria-label="heimlich (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/09/stadt-verkauft-millionen-grundstueck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">heimlich</a> zukommen lassen. Schon kurze Zeit später kreischten die <strong>Sägen</strong> auf, und die <strong>Bäume</strong> fielen. <strong>Schwere Baumaschinen</strong> machen jetzt die <strong>Natur</strong> auf einigen tausend Quadratmetern platt: So wird Platz geschaffen für den Bau von <strong>Luxuswohnungen</strong>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Langgewann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Langgewann.jpg" alt="20210218 Langgewann" class="wp-image-8737" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Langgewann.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Langgewann-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Heute Vormittag im Langgewann: Bäume mussten für Luxuswohnungen weichen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Wenige hundert Meter davon entfernt: Die <strong>Steinbergschule</strong> wird erweitert, eigentlich finden das alle  gut. Aber dass für neue <strong>Lehrer-Parkplätze</strong> mehrere <strong>Bäume</strong> auf einer Grünfläche weichen mussten: Das hat die Anwohner auf die <strong>Barrikaden</strong> getrieben, zu spät allerdings, vergebens: Ein stolzer, gut 30 Jahre alter <strong>Ahornbaum</strong> – man hätte ihn retten können, sagen sie, man hätte nur auf einen einzigen Parkplatz verzichten müssen. Jetzt liegt er da, <strong>kleingeschnitten</strong> in mehrere Stücke.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Steinbergschule.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Steinbergschule.jpg" alt="Bäume" class="wp-image-8738" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Steinbergschule.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Steinbergschule-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>An der Steinbergschule wurden Bäume für Parkplätze geopfert.</figcaption></figure>
</div>
<p>So ist das in Hofheim: Weg mit den Bäumen – mehr Platz zum Bauen. Bäume schützen? Wir doch nicht! <strong>Das</strong> <strong>schönste Grün</strong> <strong>ist</strong> <strong>grauer Beton</strong>, scheint das Leitmotiv der Großen Koalition in der Stadtverordnetenversammlung zu sein.<strong> CDU, SPD, FDP und FWG </strong>haben hier eine übergroße Mehrheit. Und damit wehrten sie bislang erfolgreich jeden Versuch ab, die Bäume in der Stadt zu schützen. Seit Jahren schon machen sie das so.</p>
<p>Das große <strong>Bäume-Schlachten</strong> in Hofheim – es soll einfach <strong>ungehindert</strong> weitergehen.</p>
<p>Ein Blick in das Archiv der <strong>Stadtverwaltung</strong> beweist: Seit genau zehn Jahren gibt es Bestrebungen, eine Satzung für Hofheim zu erstellen, mit der Bäume <strong>besser geschützt</strong> werden. Doch jeder Versuch wurde <strong>im Ansatz erstickt</strong>:</p>
<p>Im <strong>Jahre 2011</strong> – damals saßen nur CDU und SPD in der Koalition – waren es die <strong>Grünen</strong>, die einen Antrag  eingebracht hatten: Auf Landesebene war das Hessische Naturschutzgesetz geändert worden, womit ein zuvor vorhandener Schutz von Bäumen wegfiel. &#8222;<em>Die Auswirkungen können überall besichtigt werden&#8220;,</em> schrieben die Grünen in ihrem Antrag mit der Nummer <strong>2011/135</strong>. Die Verwaltung solle deshalb eine neue Satzung zum Schutz der Bäume erarbeiten.</p>
<p><strong>Keine Chance</strong> in Hofheim: Der Antrag wurde bei 10 Ja-Stimmen mit <strong>29 Gegenstimmen</strong> abgelehnt.</p>
<p>Acht lange Jahre gingen ins Land. Im <strong>April 2019</strong> meldeten sich die <strong>Linken</strong> zu Wort. Die Mehrheitsverhältnisse hatten sich geändert, CDU und SPD hatten die FDP als Koalitionspartner an sich gebunden, dazu auch noch – wiewohl für eine Mehrheit völlig überflüssig – die FWG. Das war politisch ziemlich ausgebufft: Die beiden großen Fraktionen hatten die beiden Kleinparteien ans <strong>Gängelband</strong> genommen. <strong>Aufmucken</strong> durften die fortan nicht mehr: Sonst wären sie den Status <strong>&#8222;Hofheimer Mitregierungspartei&#8220;</strong> ganz schnell wieder los geworden.</p>
<p>Die Linken schrieben damals in ihrem Antrag (<strong>Nr. 2019/048</strong>), dass allein auf städtischen Grundstücken in den letzten fünf Jahren <strong>120 große Bäume</strong> <strong>gefällt</strong> worden seien. Nur <strong>70 kleine</strong> seien <strong>nachgepflanzt</strong> worden. <em>&#8222;Die Innenstadt Hofheims droht zu einer baumlosen Steinwüste zu werden&#8220;</em>, der Magistrat solle deshalb eine Baumschutzsatzung erarbeiten.</p>
<p>Ein Antrag von den Linken? Da ist jedwedem <strong>Parteipolitiker</strong> in der Großen Koalition das <strong>Wohl der Stadt</strong> offenbar vollkommen egal, da kennt er nur ein Wort: <strong>abgelehnt</strong>.&nbsp;</p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Baum-wilhelmstrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Baum-wilhelmstrasse.jpg" alt="20210218 Baum wilhelmstrasse" class="wp-image-8752" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Baum-wilhelmstrasse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Baum-wilhelmstrasse-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ende Januar <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/28/das-brautmoden-desaster/" target="_blank" aria-label="im HK-Newsletter dokumentiert (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">im HK-Newsletter dokumentiert</a>: Die Stadt hatte mehrere große Bäume im Park an der Wilhelmstrasse fällen lassen. Der Ortsbeirat war nicht informiert worden.</figcaption></figure>
</div>
<p>Im gleichen Jahr, im <strong>Dezember 2019</strong>, meldete sich<strong> Silvia Stengel </strong>von der <strong>FWG</strong> im Ortsbeirat Marxheim: Viele Städte hätten mit einer Baumschutzsatzung <em>&#8222;zum Glück bereits vor Jahrzehnten richtig gehandelt und können heute mit einem verhältnismäßig hohen Baumbestand und vor allem dem wichtigen Altbaumbestand punkten&#8220;</em>. Das sollte für eine Kreisstadt wie Hofheim ebenfalls angestrebt werden: Der Schutz der Bäume müsse hohe Priorität haben. Frau Stengels Antrag (<strong>Nr. MXH2019/048</strong>) wurde von allen Fraktionen im Ortsbeirat angenommen: Der Magistrat soll eine Baumschutzsatzung vorbereiten.</p>
<p>Aber ein Ortsbeirat hat in Hofheim bekanntlich nichts zu melden: Der Antrag wurde von den Stadtverordneten nicht weiter diskutiert.</p>
<p>Im <strong>Juli 2020</strong> versuchten es die Linken noch einmal. In einem neuen Antrag (<strong>Nr. 2020/086</strong>) hatten sie ihre Argumentation überarbeitet:</p>
<p>Die Stadtverordneten hätten kurz zuvor eine <em>„Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Hofheim am Taunus“</em> beschlossen. Darin werde als <em>&#8222;mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität&#8220;</em> ausdrücklich eine <em><strong>&#8222;Baumschutz-/fördersatzung&#8220;</strong></em> empfohlen.</p>
<p><strong>Clever</strong> gedacht von den Linken: Die Stadtverordneten hatten sich damit ja <strong>indirekt</strong> für eine Baumschutzsatzung ausgesprochen&#8230;</p>
<p>Aber wollen die regierenden Lokalpolitiker wirklich einen besseren Schutz für die Bäume in der Stadt? Oder möchten sie nicht doch lieber die <strong>Interessen der Immobilienbranche</strong> ungehindert bedient sehen?</p>
<p>Das <strong>Schicksal der Anträge</strong> von den Linken kennen wir mittlerweile, die Entscheidung der Stadtverordneten fiel im September letzten Jahres wie üblich aus: Baumschutzsatzung für Hofheim? Abgelehnt!</p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4-.jpg" alt="20210218 Kreishaus4" class="wp-image-8753" width="640" height="356" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4--300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Alles umgesägt, zerstört, plattgemacht. Auf dem Schild hinterm Kreishaus steht: &#8222;Parkanlage – Mitbürgerinnen und Mitbürger, schützen Sie Ihre Grünanlagen&#8220;. </figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading">Abgeholzte Bäume: Es ist ein Stich ins Herz</h2>
<p>In breiten Kreisen der Bevölkerung herrscht längst <strong>großes</strong> <strong>Unverständnis</strong>, ja <strong>massiver</strong> <strong>Unmut</strong> über eine solche Politik. Facebook gibt erste Eindrücke von der <strong>Stimmungslage</strong>. Hören wir kurz in eine Diskussion herein, die heute morgen die Baumfällungen für den Kreishaus-Neubau begleiteten. Auch dies ist natürlich nur eine Momentaufnahme, aber auch sie sehr aufschlussreich:</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100013670387190/?__cft__%5B0%5D=AZUACc12Svd9VDouLvCxUyzTh91f0y54OqUIVtOo14R-WQlDN7wZa5M5rnao03m9NSQwYjhWxyULNW1Ga7cTPOJWZkePXRdPtrth3cHRXtwYwjFp6lTIC37Bnbe2_Rdhq5SA6cdCTvj68xkA_yZn0Z4dfbADnYaferlzzN3Gsf3G9qM36KiQyw4U87OjKQsggOs&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Mari Anne</a></strong>: Wie ignorant sind diese Politiker?!</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000378609504/?__cft__%5B0%5D=AZUACc12Svd9VDouLvCxUyzTh91f0y54OqUIVtOo14R-WQlDN7wZa5M5rnao03m9NSQwYjhWxyULNW1Ga7cTPOJWZkePXRdPtrth3cHRXtwYwjFp6lTIC37Bnbe2_Rdhq5SA6cdCTvj68xkA_yZn0Z4dfbADnYaferlzzN3Gsf3G9qM36KiQyw4U87OjKQsggOs&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Nadja Köhler</a></strong>: Es wird alles zerstört. Echt schade.</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100005658733674/?__cft__%5B0%5D=AZUACc12Svd9VDouLvCxUyzTh91f0y54OqUIVtOo14R-WQlDN7wZa5M5rnao03m9NSQwYjhWxyULNW1Ga7cTPOJWZkePXRdPtrth3cHRXtwYwjFp6lTIC37Bnbe2_Rdhq5SA6cdCTvj68xkA_yZn0Z4dfbADnYaferlzzN3Gsf3G9qM36KiQyw4U87OjKQsggOs&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Lisha Candyheart</a></strong>: Wenn man sich überlegt, wieviele Jahre solch ein Baum dort steht und wieviele Sekunden es braucht, um zu beschließen, dass er nun den Platz räumen muss. Wir leben bald auf und mit Betonflächen.</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100004897867989/?__cft__%5B0%5D=AZUACc12Svd9VDouLvCxUyzTh91f0y54OqUIVtOo14R-WQlDN7wZa5M5rnao03m9NSQwYjhWxyULNW1Ga7cTPOJWZkePXRdPtrth3cHRXtwYwjFp6lTIC37Bnbe2_Rdhq5SA6cdCTvj68xkA_yZn0Z4dfbADnYaferlzzN3Gsf3G9qM36KiQyw4U87OjKQsggOs&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Nauheimer Birgit</a></strong>: Hofheim wird immer häßlicher, alles wird zu gebaut.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000229457334/?__cft__[0]=AZUaC_cDoUtoOOS1f8rQB4_JhTlgAvEO5YC8YXobvnDIkjJCGyTUR2ePWuy0UX_ouuOUjNI0550iCaFL8YM6txOGrlgWKh0r7mlHOE7DtMsCVviGXTY6UNS6ZPtuK7etTw5o9j1PMFII1m1ILbCwkclmTg8YLBmgkL5FtXf3EVNX53PQnFUmV7eXqT2Fl8fmUpE&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Susan Büchner</a>: Schrecklich.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000729819792/?__cft__[0]=AZUaC_cDoUtoOOS1f8rQB4_JhTlgAvEO5YC8YXobvnDIkjJCGyTUR2ePWuy0UX_ouuOUjNI0550iCaFL8YM6txOGrlgWKh0r7mlHOE7DtMsCVviGXTY6UNS6ZPtuK7etTw5o9j1PMFII1m1ILbCwkclmTg8YLBmgkL5FtXf3EVNX53PQnFUmV7eXqT2Fl8fmUpE&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Margaretha Hartmann</a>: Bin sehr traurig.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1106973803/?__cft__[0]=AZWnRl9eGsBLVznXVB0pTTzYphrz3D0KoWhGT0QnnYscWGiOjfwulQfdQkA1Zgu1D8jusrMI7aKCe2XtTjbCdo9B0SjJZG4mb32P8R8ZnH4TiCa_F1jAtefSskKmuhqlOc9Qi_tu3SHssS1NDCc6OcJUeY63hArw5WyzNSyhurE100xlNGWJ3sIafwUL9jPMLJk&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Jörg Liebisch</a>: Meine Mädels mit 5 und 7 Jahren waren entsetzt und haben geweint. Vor ein paar Tagen noch das gefrorene Eis dort bestaunt und durch die Hecken gestriffen &#8211; jetzt alles platt. Sehr schade&#8230;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000079218345/?__cft__[0]=AZUaC_cDoUtoOOS1f8rQB4_JhTlgAvEO5YC8YXobvnDIkjJCGyTUR2ePWuy0UX_ouuOUjNI0550iCaFL8YM6txOGrlgWKh0r7mlHOE7DtMsCVviGXTY6UNS6ZPtuK7etTw5o9j1PMFII1m1ILbCwkclmTg8YLBmgkL5FtXf3EVNX53PQnFUmV7eXqT2Fl8fmUpE&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Frank Dittler</a>: Es mag sein, dass Ersatzbäume gepflanzt werden, dass der Bereich vom Teich für das neue Gebäude gebraucht wird, dass die Metallcontainer endlich verschwinden. Aber es ist wie ein Stich ins Herz,  wenn man sieht, wie hier alles abgeholzt wird. Der Teich verschwindet, auf dem ich mit meinen Kindern Schlittschuh gelaufen bin und der einfach nur ein schöner Ruhepunkt war, der zum Verweilen eingeladen hat. Es mag sein, dass alles für richtig befunden wurde, nur in dieser Zeit gerade tut es besonders weh&#8230;.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Leser an Bäume-weg-Politiker: Bald sind Wahlen!</h2>
<p>In der Umgebung der <strong>Steinbergschule</strong> ist unterdessen der Protest verstummt. Die Bäume sind gefällt: Was gibt es auch noch zu sagen? Ein letzter <strong>Anwohner</strong> erhebt noch einmal sein Wort: Jürgen Mayer wohnt in der Altenhainer Straße, in seinen Worten klingt nicht nur <strong>Wut</strong>, sondern auch echter <strong>Schmerz</strong>:</p>
<p><em>&#8222;Es gibt Aussagen von einem zuständigen Hofheimer Politiker (SPD), der behauptet mit seinem Team um jeden Baum zu kämpfen&#8230;&#8220;</em> Diese Aussage sei <em>&#8222;eine Frechheit</em>&#8222;, wenn man die mittlerweile zahlreichen Baumfällungen sehe.</p>
<p>Herr Mayer spricht in seinem Brief die <strong>Lokalpolitiker</strong> direkt an: <em>&#8222;Haben Sie vergessen, dass Sie unsere gewählten Volksvertreter sind und &nbsp;die Aufgabe haben, die Interessen der Bürger zu vertreten? Dies wurde durch Ihr Vorgehen uns gegenüber mit Füßen getreten. Aber denken Sie daran, es ist bald Kommunalwahl!&#8220;</em></p>
<p>Dem Brief legte er Fotos von den gefällten Bäumen an der Steinbergschule bei. Dazu ein Bild, das zeigt, wie er die versprochenen Neuanpflanzungen in Hofheim erlebt. Ein Bild, das alles sagt. Hier ist es:</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Stadtbaum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Stadtbaum.jpg" alt="20210218 Stadtbaum" class="wp-image-8747" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Stadtbaum.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Stadtbaum-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Neuanpflanzung im Zentrum von Hofheim.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Inzidenzwert 50: Main-Taunus-Kreis wieder Hotspot!</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona1.jpg" alt="20210218 Corona1" class="wp-image-8769" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den MTK-Kommunen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Und schon sind wir wieder im <strong>kritischen Bereich</strong>: Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Main-Taunus-Kreis wird am heutigen Donnerstag mit <strong>50</strong> angegeben. Das meldete das Landratsamt am frühen Nachmittag. Damit sei der Landkreis erneut als <strong>Hotspot</strong> einzustufen, so <strong>Landrat Michael Cyriax</strong>.</p>
<p>Es wurde auch ein neuer <strong>Todesfall</strong> gemeldet. In Eppstein verstarb eine <strong>92-jährige Frau</strong>. Damit forderte die Pandemie bisher <strong>164 Todesopfe</strong>r in MTK.</p>
<p>Es wurden <strong>24 Neuinfektionen</strong> registriert, aktuell liegt die Zahl der Infizierten bei <strong>238</strong>.&nbsp;</p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> gibt es <strong>8</strong> neue Corona-Fälle, damit sind aktuell <strong>56</strong> Menschen infiziert. In Kriftel <strong>liegt</strong> die Zahl bei <strong>9</strong>.</p>
<p>Gestern wurden 124 Personen im Impfzentrum <strong>geimpft</strong>, davon haben 115 Personen die <strong>Erstimpfung</strong> erhalten.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona2.jpg" alt="20210218 Corona2" class="wp-image-8768" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik gibt den Inzidenzwert in den einzelnen Kommunen an. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat: Ü80-Senioren können früheren Termin buchen</h1>
<p><strong>Landrat Michael Cyriax </strong>spricht in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> zwei Impfthemen an:</p>
<p>Wer bereits einen Impftermin nach dem 22. März 2021 habe, könne ab Samstag dieser Woche auf einen früheren Impftermin umbuchen. <em>&#8222;Es gibt mehr Impfstoff, so dass die Seniorinnen und Senioren (Ü80) schneller geimpft werden können.&#8220;</em> Einen kleinen Pferdefuß nennt Cyriax:<em> &#8222;Die Umbuchung muss wieder über die bekannte Hotline oder das Onlineportal vorgenommen werden.&#8220;</em></p>
<p>Und dann noch einmal zum <strong>Impfstoff von Astra-Zeneca</strong>: Der drohe vorerst nicht zu verfallen, stellt der Landrat klar. „<strong><em>Notverimpfungen</em></strong>“ seien deswegen <strong>nicht</strong> <strong>erforderlich</strong>, man werde sich auch an die in der Impfverordnung (geltendes Recht) vorgegebene Reihenfolge halten. <strong>Vordrängler</strong> wie in anderen Landkreisen Deutschlands soll&#8217;s hier nicht geben.&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;Was ich aber schon für notwendig halte ist: 18- bis 64-Jährige aus anderen Impfgruppen sollten die Möglichkeit erhalten, sich mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff impfen zu lassen. Das geht nur rechtskonform. Also müsste das in der Impfverordnung geregelt werden.&#8220;</em></p>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Pate&#8220; Hans Bergmann verabschiedete sich</h1>
<p>17 Jahre lang hat <strong>Hans Bergmann</strong> (77) im Rat- und Bürgerhaus Kriftel einmal im Monat eine qualifizierte <strong>Wirtschaftsberatung</strong> angeboten: Als „<strong>Pate</strong>“ hat er hunderten Menschen geholfen, beruflich auf die Beine zu kommen. <strong>635 Beratungsprojekte</strong> führte er durch, teils im Rathaus, teils im Kreishaus Hofheim und bei sich zuhause. Nun hat er sich aus diesem Amt verabschiedet, der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek </strong>bedankte sich für das große Engagement Bergmanns und übergab ein Geschenk.</p>
<p>Bergmann hatte sich rechtzeitig auf die Suche nach einem <strong>Nachfolger</strong> begeben – mit Erfolg: Der <strong>„Verein zur Förderung von Existenzgründungen Kelkheim“</strong> (<a aria-label="VFE (opens in a new tab)" href="https://www.vfe-kelkheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">VFE</a>) erklärte sich bereit, die Beratungen zu übernehmen. Weitere Infos zu dem Thema auf der <a aria-label="Webseite der Gemeinde. (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wirtschaftspate-im-ruhestand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite der Gemeinde.</a></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einbrecher klauten vierstelligen Betrag</h2>
<p>Einen <strong>vierstelligen Bargeldbetrag</strong> haben Einbrecher in der Nacht zum Mittwoch aus einem Geschäft an der <strong>Hauptstrasse</strong> in Hofheim entwendet. Die Täter waren durch die <strong>Eingangstür</strong> in den Verkaufsraum eingedrungen und bedienten sich dann an dem Bargeld, das sie in einer <strong>Geldkassette</strong> fanden. Sie entkamen unerkannt; der <strong>Sachschaden</strong> beträgt laut Polizei mindestens 300 Euro.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel meldet schon 806 Briefwähler</h2>
<p><strong>Briefwahl</strong> boomt in Kriftel. <strong>806 Anträge</strong> seien eingegangen, 503 davon online, 303 Krifteler kamen ins Wahlbüro. So lautet die erste Zwischenbilanz von <strong>Wahlleiter Franz Jirasek.</strong> Insgesamt gibt es in Kriftel 8568 Wähler. Angesichts der Pandemie ruft Jirasek dazu auf, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen: <em>„Gerade ältere Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählen, können per Briefwahl am sichersten ihre Stimme abgeben.“</em> Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kommunalwahl-briefwahl-boomt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheimer Spielmobil unterhält online</h2>
<p>Das Team des <strong>Hofheimer Spielmobils</strong> kann derzeit nicht persönlich zu den Kindern kommen und hat sich deshalb Online-Angebote ausgedacht: ein <strong>Malbuch</strong> und ein <strong>Bilderrätsel</strong> für eine kreative und knifflige Unterhaltung. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086948.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurs &#8222;Finde den Löwen in dir&#8220; verschoben</h2>
<p>Das <strong>Familienzentrum Kriftel </strong>bietet einen <strong>Selbstbehauptungskurs</strong> für Krifteler Kinder zwischen <strong>5 bis 8 Jahren</strong> an. Der Kurs unter dem Motto <em>„Finde den Löwen in dir“</em> sollte im März stattfinden, wurde jetzt in den August verschoben. Das teilt <strong>Lydia Rauh</strong> vom Familienzentrum mit. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schüler trainieren ihre Konzentration</h2>
<p>Im Kurs <strong>„Konzentrationstraining</strong> für Schüler/innen der 3. bis 5. Klasse“ sind noch Restplätze frei. Veranstalter ist das Familienzentrum Kriftel, Kursleiterin ist <strong>Yanet Martinez Guibert</strong>. Mehr Infos auf der Facebookseite der Gemeinde (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Anonymus beschwert sich über Kreisbehörde</strong></p>
<p>16 Mitarbeiter der <strong>Kfz-Zulassung</strong> haben sich mit Corona infiziert. Jetzt beklagte sich angeblich einer, leider nur <strong>anonym</strong>, beim Kreisblatt: Die Behörde habe keine <strong>FFP2-Masken</strong> ausgegeben, keine <strong>Trennwände</strong> aufgestellt und teiweise seien <strong>zu viele Besucher</strong> eingelassen worden. Kreissprecher<strong> Johannes Latsch </strong>sagte dazu, es habe bisher keine Beschwerden von Mitarbeitern gegeben. Man habe das damals geltende <strong>Hygienekonzept</strong> umgesetzt, in dem beispielsweise auch die Anzahl von <strong>maximal zehn Besuchern</strong> festgelegt worden sei. Ein <strong>Sicherheitsdienst</strong> habe die Einhaltung der Vorschriften überwacht. Nach dem Corona-Ausbruch sollen <strong>mehr Räume</strong> für den Besucherverkehr eingerichtet werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Neue Ortsgerichtsschöffin in Kriftel</strong></p>
<p><strong>Ingrid David-Eifert</strong> wurde vom Präsidenten des Frankfurter Amtsgerichtes offiziell zur neuen&nbsp; <strong>Ortsgerichtsschöffin</strong> von Kriftel ernannt. Die 61-Jährige ist Nachfolgerin von <strong>Christian Schwarz</strong>, der nach seinem Wegzug aus Kriftel nicht mehr dem Gremium angehören konnte. <strong>Ulrike Kleinekoenen</strong> stellt &#8222;die Neue&#8220; im heutigen Kreisblatt vor.</p>
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		<title>Corona: Neue Details aus dem Tagebuch des Landrats</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 16:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 24. November. Landrat Michael Cyriax schreibt in seinem Internet-Tagebuch erneut nachdenklich-kritisch über die bevorstehenden Corona-Impfungen, welche Räumlichkeiten er dafür sucht, welche offene Frage ihn umtreibt... Außerdem: Die wohl teuerste Wohnung Hofheims sucht einen Mieter. SPD stellt Kandidatenliste auf. MTK-Kliniken mit neuem Mini-Schrittmacher. CDU startet Umfrage im Internet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> veröffentlicht jeden Tag eine Art Tagebuch auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a>, in dem er neue Informationen zur Corona-Pandemie mitteilt. Manchmal übt er auch, ganz sachte natürlich nur, Kritik an den offiziellen Maßnahmen. Das macht seine Texte angenehm ehrlich, authentisch und unbedingt lesenswert. </p>
<p>So erfuhren wir von ihm gestern am späten Nachmittag, dass – Überraschung! – die Impfungen schon <a aria-label="Mitte Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mitte Dezember</a> starten sollen. Dass der Kreis noch ein Gebäude als Impfzentrum suche. Und dass es vielleicht schwierig werden könne, auf die Schnelle ausreichend Personal zu finden.</p>
<p>Heute gibt es neue Details. Er habe, schreibt Cyriax, <em>&#8222;meine Kolleginnen und Kollegen Bürgermeister gebeten, mir geeignete kommunale Liegenschaften vorzuschlagen. Die Anforderungen sind</em></p>
<p><em>&#8211; Mindestgröße Nutzfläche 1.200 Quadratmeter<br />&#8211; Parkplatzsituation mind. 100 Parkplätze<br />&#8211; Ausreichende Lüftungssituation (Frischluft)<br />&#8211; Ausreichende Heizungssituation<br />&#8211; Gute Infrastruktur (Internetanbindung, Strom, Wasser)<br />&#8211; Sanitäranlagen auch für Personal<br />&#8211; ÖPNV-Anbindung.&#8220;</em></p>
<p>Ansonsten wisse er derzeit keine weiteren Einzelheiten, teilt er mit, und deshalb könne er die <em>&#8222;zahlreiche Fragen, wer wann geimpft wird und wie das mit den Einladungen funktionieren wird&#8220;,</em> nicht beantworten. <em>&#8222;Alles hängt von der Auslieferung des zugelassenen Impfstoffes ab. Verbindliche Informationen liegen mir noch keine vor.&#8220;</em></p>
<p>Für die geschätzten mehr als 20 Millionen Risikopatienten arbeite wohl die Entwicklungsabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin an einem Modell. Die Entscheidung über die bevorrechtigte Impfung solle demnach bei den Hausärzten liegen, die ihren jeweiligen Patienten je nach persönlichem Risiko einen QR-Code zuweisen könnten. Mit diesem Code kann sich der Bürger einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren.</p>
<p>Und wieder sind, ganz leise, kritische Untertöne zu hören, wenn der Landrat schreibt:</p>
<p><em>&#8222;Wenn sämtliche Risikopatienten in den nächsten Wochen ihren Hausarzt aufsuchen müssen, frage ich mich, warum die niedergelassenen Ärzte im Bedarfsfall nicht gleich auch die Impfung für diese Personengruppe vornehmen können&#8230; Es scheint zwischenzeitlich gesichert, dass selbst der Biontech-Impfstoff einige Tage in einem haushaltsüblichen Kühlschrank aufbewahrt werden kann.&#8220;</em></p>
<p>Viele hätten sich inzwischen gemeldet, um bei der Impfaktion mitzuhelfen. <em>&#8222;Ich bitte hier noch um ein wenig Geduld.&#8220; </em>Erst müsse das Betriebskonzept nicht erstellt werden. <em>&#8222;Möglicherweise werden wir auch einen Kooperationspartner gewinnen können, der das Impfzentrum betreibt (also auch Personal einstellt.&#8220;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg" alt="Tagebuch
" class="wp-image-2864" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Die Grafik des Landratsamtes zeigt den Inzidenzwert seit Ausbruch der Pandemie bis heute an.</figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading">Neue Zahlen: 56-Jährige ist gestorben</h2>
<p>Die neuen Corona-Zahlen sehen unverändert ernst aus: Im Main-Taunus-Kreis wurden seit gestern 25 neue Covid-19-Befunde registriert. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt relativ stabil bei 145 (landesweit: 171). Aktuell sind derzeit in MTK 588 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.</p>
<p>In Hofheim gibt es aktuell 82 Infizierte (im Vergleich zu gestern plus 2), in Kriftel 34 (plus 1)</p>
<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 29 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. 6 Patienten müssen beatmet werden.</p>
<p>Es gibt vier weitere Sterbefälle, darunter eine 56-jährige Frau, die bereits seit mehreren Tagen in der Uni Klinik Mainz beatmet wurde, sowie 2 Bewohner des Altenheims in Schwalbach.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Hofheimerin vermietet Wohnung: für 38 Euro/qm</h1>
<p>Heute Vormittag tauchten in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> zwei Posts hintereinander auf. Gesendet worden waren sie von einer Hofheimerin und einem Hofheimer, und zwar unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten. Die Inhalte ihrer Post haben auch nichts miteinander zu tun, also wenigstens kaum etwas. Sie lassen allerdings kurz innehalten, auch ein wenig nachdenklich werden:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/mona.krutsch?fref=gs&amp;__tn__=%2CdC-R-R&amp;eid=ARCYkU_u9YbCA4xFMpsIEGzrKesaGMmMHcnWBj4PcWzJOqEK3gpPFMh0zNOLR_yUHAUfnCcGGZZ8z7Tj&amp;hc_ref=ARSyi1mJa-VI3kG-bRVeVMp-EDQaUwNZqPYUSNCLNWTyq2nkTuPUqEtbb5YKjlpTsCA&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Mona Krutsch</strong></a> bietet eine Wohnung an. Es handelt sich um ein Minihäuschen, schreibt sie, gelegen am Steinberg. 18 Quadratmeter groß, für gerade mal eine Person geeignet. Toilette und Dusche sind links vom Eingang (können durch einen Vorhang abgetrennt werden), rechts steht eine Mini-Küche (augenscheinlich schon etwas in die Jahre gekommen). Dazu ein Mini-Tisch, natürlich ein Bett – viel Platz bleibt da nicht.</p>
<p>Wer einziehen will: Die Monatsmiete beträgt 700 Euro. Warm und incl. Internet.&nbsp;Das macht einen Quadratmeterpreis von 38 Euro. Es dürfte sich damit um eine der teuersten Mietwohnungen Hofheims handeln. Wenn nicht die teuerste.</p>
<p>Nur unweit entfernt taucht in der Facebookgruppe ein Post auf, den <a href="https://www.facebook.com/thomas.volker.1?fref=gs&amp;__tn__=%2CdlC-R-R&amp;eid=ARAo_rmWz4sq97uttcZQMnUJ75fHykoC86obFzBqFj3qRUQFMnfpL5KJ4dz79pHvMZR8TfLSVIQIGRGx&amp;hc_ref=ARQvxEPZmdL4qhCNz0oyVdV6M328nAEmiNChD-NA4E9c1Cr8SPIZAkTD8FhpEnHZwtg&amp;ref=nf_target&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Thomas Völker</strong></a> zuvor abgesetzt hatte. Der Mann steht auf der Kandidatenliste der Hofheimer Linken für die Kommunalwahl im März 2021, er weist auf einen Bericht in der <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kirchen-und-gewerkschaften-fordern-mehr-geld-fuers-wohnen-90106101.html?fbclid=IwAR2_9CDA1HkD8vwRCpPD6w3180UWMs-tEVE6hY1-6nq5R3fWt0wnU4beP4Q" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> hin:</p>
<p>Danach zahlt der Main-Taunus-Kreis für die Unterbringung von Geringverdienenden und Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, maximal 7,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter beziehungsweise acht Euro für größere Wohnungen. Der Betrag habe sich seit zehn Jahren nicht verändert, schreibt die Zeitung. Die katholische und die evangelische Kirche, der DGB-Kreisverband und Flüchtlingshelfer:innen, die im runden Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“ zusammenarbeiten, hätten das deutlich kritisiert. Die Linken hatten deshalb Anfang November im Kreistag beantragt, dass man den Betrag erhöhe. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, nur die SPD stimmte zu.</p>
<p>Die Zeitung zitiert Kreissprecher<strong> Johannes Latsch</strong> mit dem Satz: <em>„Auswertungen einschlägiger Internetportale ergeben regelmäßig, dass Angebote nach unseren Sätzen zu finden sind.“</em> Die Sätze für die Kaltmietpreise seien angemessen, es seien keine Anpassungen nötig.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">Mini-Herzschrittmacher in MTK-Kliniken</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg" alt="20201124 MTK Kliniken" class="wp-image-2853" width="643" height="384" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a><figcaption>Screenshot vom Facebook-Eintrag der MTK-Kliniken: Mediziner präsentierten in einem Operationssaal den neuen Mini-Herzschrittmacher.</figcaption></figure>
</div>
<p>Im Mai dieses Jahres hatten die Kliniken des Main-Taunus-Kreises „Micra VR“ vorgestellt, den kleinsten&nbsp;Herzschrittmacher der Welt (<a href="https://hk-newsletter.de/2020/05/08/herzschrittmacher" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Er ist so groß wie eine Ein-Euro-Münze, funktioniert kabellos und verursacht dem Patienten nach der OP kaum Einschränkungen. Einziger Haken: Er eignet sich nicht für alle Patient:innen, da er nur in der Herzhauptkammer arbeiten kann.</p>
<p>Jetzt aber – so verkünden die Kliniken auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a> – kommt „Micra VDD“: Er ist ebenso klein, funktioniert aber sowohl in der Herzhauptkammer als auch in der Vorkammer und erweitert somit den Kreis an Herz-Patienten, die von dieser Technik profitieren können.&nbsp;</p>
<p>Die Kliniken: <em>&#8222;Bundesweit gibt es bisher nur wenige Kliniken, die diese neuartige Technik anwenden. In Hessen haben die Kliniken des MTK sogar die Vorreiterrolle übernommen und sind die erste Klinik hessenweit, die einen solchen Schrittmacher implantiert hat!&#8220;</em> Wow!</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg" alt="20200507 herzschrittmacher3" class="wp-image-572" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Micra, der kleinste Herzschrittmacher der Welt. Zum Vergleich daneben eine 1-Euro-Münze.</figcaption></figure>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">SPD setzt Alexander Tulatz auf Platz 1</h1>
<p>Jetzt hat auch die Hofheimer SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 benannt, genauer: Es geschah bereits am letzten Freitag, heute steht’s groß im Kreisblatt und inzwischen auch auf der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/23/hofheimer-spd-nominiert-ihr-team-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank">Webseite der Partei</a>: Der Jurist&nbsp;<strong>Alexander Tulatz</strong>&nbsp;ist zum Spitzenkandidaten&nbsp;gewählt worden. Er sagt, es soll sicher spannend klingen: <em>“Im Wahlkampf müssen wir andere Wege bestreiten als sonst, aber ich denke, wir haben bereits einige interessante Ideen.“</em></p>
<p>Auf Listenplatz 2 folgt <strong>Britta Schäfer</strong> aus Lorsbach, sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende, was auf der SPD-Webseite mit &#8222;Konstanz an der Spitze&#8220; beschrieben wird. Auf Listenplatz 3 folgt mit <strong>Aaron Kowacs </strong>aus Langenhain der neue stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende.</p>
<p>Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Förderschulrektorin <strong>Anette Wenzel</strong>, der Wallauer Ortsgerichtsvorsteher und SPD-Ortsbezirksvorsitzende <strong>Harald Piazzi </strong>und der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses <strong>Rolf Engelhard</strong> aus der Kernstadt.&nbsp;</p>
<p>Auffällig sind etliche junge Kandidat:innen auf der Liste –&nbsp;und viele Frauen, womit man sich deutlich von der CDU absetzt, die aus <a aria-label="mittlerweilen bekannten Gründen  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mittlerweile bekannten Gründen</a> nur wenige Kandidatinnen nominierte.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">CDU startet Hofheim-Umfrage im Internet</h1>
<p>Der Wahlkampf zieht an: Die CDU wird aktiv und veröffentlicht zwei weitere Meldungen auf ihrer Webseite:</p>
<p>Weil Corona normale Begegnungen mit Bürger:innen nicht möglich macht, wurde – Bericht Nummer 1 –&nbsp;eine Umfrage im Internet gestartet: Die Fragen lauten beispielsweise: Fühlen Sie sich in Hofheim wohl? Was gefällt Ihnen besonders in Hofheim? Was gefällt Ihnen weniger? Welche Ideen und Anregungen haben Sie?</p>
<p>Etwas aus der Art schlägt die Frage: Wie empfinden Sie das politische Klima in Hofheim und seinen Stadtteilen? Was soll man denn darauf ernsthaft antworten?</p>
<p>Die Umfrage ist anonym, nur Alter und Stadtteil sollen angegeben werden. Unklar ist, ob eine mehrfache Teilnahme möglich ist, was das Ergebnis fragwürdig machen könnte. Direkt zur Umfrage geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.survio.com/survey/d/S5Z6G1B9Y5E7N5K6V" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p>In einem zweiten <a aria-label="Bericht auf der CDU-Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.cdu-hofheim.de/2020/11/24/kw21-senioren-union-hofheim-bereit-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank" class="rank-math-link">Bericht auf der CDU-Webseite</a> wird die Senioren-Union mit ihren Zielen vorgestellt. Die Namen von Mitgliedern – <strong>Armin Thaler</strong>, <strong>Giuseppe Carleo</strong> sowie <strong>Dieter Kugelmann</strong> – stehen auf aussichtsreichen Listenplätzen für die Kommunalwahl 2021.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Großes Drama um kleine Kinder</strong></p>
<p><em>&#8222;Dramatisch spitzt sich die Lage in der Kindertagesstätte Lorsbach zu.&#8220;</em> So aufgeregt beginnt ein Bericht von <strong>Sonja Lehnert </strong>in der <a aria-label="Hofheimer Zeitun (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/es-wird-untragbar_22649529" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a>. Darum geht&#8217;s: Eine geplante Aufstockung der Kita war aus statischen Gründen nicht machbar, das Jugendamt reduzierte deshalb die zulässige Kinderzahl von 100 auf 60 Plätze. Eltern beschwerten sich bei <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong>, <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> und dem Träger, die Evangelische Kirchengemeinde in Lorsbach. Am heutigen Dienstagabend will man sich zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Unter den Lorsbacher Eltern entstehe Verzweiflung, soll die Elternbeiratssprecherin <strong>Tina Morscheck</strong> an den Bürgermeister geschrieben haben. Jetzt gibt es wohl Hoffnung:<em> „Es bewegt sich viel“, </em>wird <strong>Wolfgang Nothdurft</strong> zitiert, der Vorsitzende des Kirchenvorstands.</p>
<p><strong>Der für die Senioren kämpft</strong></p>
<p>Die <a aria-label="Hofheimer Zeitung  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/altere-mussen-ernst-genommen-werden_22649533" target="_blank">Hofheimer Zeitung</a> veröffentlicht ein Porträt über <strong>Volker Gebhardt</strong>: Der ist im Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde und als Sicherheitsberater engagiert, seit Beginn des Jahres zudem Mitglied des Seniorenbeirats. „<em>Ich glaube, dass die Belange älterer Mitbürger allzu oft nicht den richtigen Stellenwert genießen und daher vernachlässigt werden. Leider nicht nur in der ‚großen Politik’, sondern auch im kommunalen Bereich“</em>, lautet eine seiner Erfahrungen.&nbsp;</p>
<p><strong>128 Lorsbacher wollten Apfelbaum pflanzen</strong></p>
<p>Als vollen Erfolg preisen die <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/renaissance-fuer-den-quotgold-von-tannquot-90110059.html" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> wie auch das Kreisblatt (nur in der gedruckten Ausgabe) eine Aktion des Lorsbacher Heimatvereins: &#8222;Gold-von-Tann&#8220;-Apfelbäume wurden vor etwa 150 Jahren in Lorsbach eingeführt und anschließend auf den Streuobstwiesen veredelt. <em>&#8222;Wir wollen nun helfen, das Gold von Tann zu bewahren&#8220;,</em> wird Vereinsvorsitzender <strong>Carsten Zeitz </strong>zitiert.&nbsp; Anfang des Jahres wurde den alten Bäumen Edelreiser entnommen, die von einer Baumschule zu 45 kleinen Bäumchen veredelt werden konnten. 128 Bestellungen gingen dazu ein! &#8222;<em>Die Aktion wird im kommenden Jahr weitergehen. Wer jetzt keinen Baum bekommen hat, der ist für 2021 vorgemerkt&#8220;,</em> so Zeitz.</p>
<p><strong>Besuch im Bahnhofskiosk</strong></p>
<p>Das Kreisblatt hat in Kriftel <strong>Hans und Usch Willig </strong>besucht. Die beiden betrewiben das Bistro am Bahnhof, wo natürlich kaum noch Kunden kommen. Ein Trend macht beiden Mut: Sie bieten frisch gekochte Mittagessen an, zum Abholen natürlich. Die Zahl der Kunden, die sich das Essen abholen, sei im Lockdown spürbar gestiegen.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Drei Männer greifen 44-Jährigen an</h2>
<p>Aus unbekannten Gründen wurde am Montagabend ein 44-jähriger Mann in Hofheim von drei Männern angegriffen. Er sei im Hundshager Weg im Bereich des Wildschweingeheges unterwegs gewesen, als er dem Trio begegnete. Die Männer sollen ihn zunächst angesprochen und ihm dann unvermittelt Reizstoff ins Gesicht gesprüht und ihn zudem geschlagen haben. Es soll sich um Osteuropäer gehandelt haben, wobei einer eine gelb-weiße Laufjacke trug. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und nimmt sachdienliche Hinweise unter Telefon 06192 2079 0 entgegen.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Auto des Ordnungsamtes beschädigt</h2>
<p>In der Nacht zum Montag haben Unbekannte einen Stein auf die Windschutzscheibe eines in der Rudolf-Mohr-Straße geparkten Skoda geworfen. Es handelt sich um ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Wasserhähne auf Friedhof zu</h2>
<p>Die Wasserentnahmestellen auf allen Friedhöfen Hofheims werden am Dienstag, 1. Dezember, abgestellt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085961.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>
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