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	<title>Malerczyk Martina &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Malerczyk Martina &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Professionelle Banden plündern teure BMW in Hofheim und Kriftel aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Foto oben zeigt einen BMW aus Hofheim. Er wurde heimgesucht von Mitgliedern einer professionellen Autoknacker-Bande, die sich auf Navigations- und Multimediageräte sowie Lenkräder aus BMW-Fahrzeugen spezialisiert haben. Tagelang trieben sie in Hofheim und Kriftel ihr Unwesen. Wir sagen, wo sie Autos ausplünderten – und weshalb sie ausgerechnet Fahrzeuge der Münchener Nobelmarke suchen.

Außerdem: Impressionen aus dem Stadtparlament: Von Geld, das keiner kennt, und einem Gremium, das nicht existiert --- Stadtverwaltung prüft Enteignung des Lorsbacher Reiterhofs --- Vorderheide II: Bürgermeister greift Stadtverordnete scharf an --- Aktuelle Nachrichten aus den Rathäusern u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>BMW-Fahrer genießen ein Image als sportliche, dynamische, manchmal auch etwas arrogante Automobilisten. Jetzt aber haben sie unser aller Mitleid verdient: Sie sind in das Visier internationaler Autoknacker-Banden geraten. Die gehen rücksichtslos und rabiat&nbsp;vor – auch in Hofheim und Kriftel. Dann sieht der Stolz eines BMW-Fahrers aus wie auf unserem Bild oben: Es zeigt das ausgeplünderte Cockpit eines Fahrzeugs, das in der Königsteiner Straße am Steinberg geparkt worden war&#8230;</strong></p>



<p><strong>Aus Kriftel </strong>meldet die Polizei gleich mehrere Fälle, bei denen ein <strong>Gesamtschaden von fast 40.000 Euro </strong>verursacht wurde:</p>



<p>In der Straße <strong>&#8222;Am Ringofen&#8220; </strong>stiegen die Täter gewaltsam in einen<strong> </strong>5er BMW ein und bauten den Airbag, das Lenkrad, die Navigations- sowie die Multimediaeinheit aus.</p>



<p><strong>Am</strong> <strong>Ziegelpark</strong> verschwand das Lenkrad aus einem 430er BMW.</p>



<p>Am<strong> Robert-Schuman-Ring</strong> ließen die Täter aus einem 3er BMW die Innenkonsole, das Lenkrad, das Navigationssystem sowie den Tacho mitgehen.</p>



<p><strong>&#8222;Am Erdbeeracker&#8220;</strong> stiegen Unbekannte gewaltsam in einen 3er BMW ein: Airbag, Konsole, Lenkrad und Navi wurden ausgebaut und gestohlen.</p>



<p>Bereits zu Beginn dieses Monats war in <strong>Kriftel</strong> in der Straße <strong>&#8222;Am Ringofen&#8220;</strong> ein weißer 5er BMW aufgebrochen worden. Die Täter bauten das Lenkrad mit Airbag sowie das Navigations- und Multimediasystem aus.</p>



<p>Nur wenige Tage zuvor waren in <strong>Hofheim</strong> binnen weniger Nachtstunden fünf BMW aufgebrochen worden – in den Straßen<strong> Am Steinberg, Wingertstraße, Königsteiner Straße</strong> und <strong>Am Alten Birnbaum</strong>. Auch hier wurden Lenkräder mit Airbags sowie festeingebaute Navigationsgeräte entwendet.</p>



<p><strong>Antonia Vogel </strong>berichtet in der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> über ihr &#8222;Erlebnis&#8220;: Der weiße BMW ihres Freundes sei nachts in der Königsteiner Straße aufgebrochen worden. <em>&#8222;Mithilfe eines Schneidewerkzeugs oder Ähnlichem wurde in die Fahrertür gewaltsam ein Loch geschnitten, um sich durch den Seilzug des Fensterhebers Zugang ins Innere des Autos zu verschaffen. Der gesamte Innenbereich mit Lenkrad, Navidisplay/-computer und Tacho wurde entwendet.&#8220;</em> Der Schaden allein in diesem Fall: rund 15.000 Euro.</p>



<p>Das Vorgehen der Täter ist nicht neu, ihre <strong>Spur der Verwüstung</strong> zieht sich inzwischen durch ganz Deutschland. Konkrete <strong>Fahndungsergebnisse</strong> liegen bei der Polizei bislang nicht vor. Die Täter sollen überwiegend aus <strong>Osteuropa</strong> stammen, wohin die Beute wohl auch auf schnellstem Weg gebracht wird. Die <strong>professionelle</strong> <strong>Durchführung</strong> der Taten lässt die ermittelnden Kripobeamten <strong>geschulte</strong> <strong>Autoknacker-Banden</strong> vermuten.</p>



<p>Warum werden vor allem <strong>Lenkräder</strong>, <strong>Navis</strong> und <strong>Entertainmentsysteme</strong> erbeutet? Und warum fast nur bei <strong>BMW</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left">Bei der Polizei heißt es, diese Technik ließe sich bei BMW-Fahrzeugen recht <strong>fix</strong> <strong>und</strong> <strong>einfach</strong> ausbauen. In der Regel stünden die teuren <strong>Navigationsgeräte</strong>, <strong>Entertainmentsysteme</strong> oder gleich das gesamte <strong>Lenkrad</strong> inclusive <strong>Airbag</strong> der neueren Modelle aus des Münchener Autoherstellers auf der <strong>Wunschliste</strong> der Hehler. Die seien am meisten gefragt – und bringen den Autoknackern <strong>das</strong> <strong>meiste</strong> <strong>Geld</strong>.</p>



<p><strong>Die Kriminalpolizei Hofheim </strong>hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06192 20790 um Hinweise.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-large-font-size"><strong>Impressionen aus dem Hofheimer Stadtparlament</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">Von Geld, das keiner kennt, und einem Gremium, das nicht existiert</h1>



<p><strong>Sieben Stunden lang haben Hofheims Stadtverordnete in der zurückliegenden Woche getagt, drei Stunden am Dienstag, vier am Mittwoch. Rund vierzig Themen standen auf der Tagesordnung, einige waren schnell abgehakt, andere fanden umso längere – manchmal auch arg langatmige – Diskussionen. Impressionen aus Hofheims wichtigster Politrunde.</strong></p>



<p>Zunächst ein Vorschlag zur <strong>Verkürzung der Sitzungen</strong>: Derzeit leitet nahezu<strong> jeder</strong> Stadtverordnete <strong>sein Statement</strong> mit den Worten ein: &#8222;<em>Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren&#8220;</em>.</p>



<p>Sagt ein Mandatsträger <strong>mehrmals</strong> etwas, wird der Spruch jedes Mal <strong>erneut</strong> aufgesagt. Manche hängen noch ein freundliches <em>&#8222;liebe Kolleginnen und liebe Kollegen&#8220;</em> <strong>hintendran</strong>. Selbst <strong>Parlaments-Youngster</strong> wie BfH-Chef <strong>Wilhelm Schultze</strong> oder der heimliche SPD-Frontmann <strong>Aaron Kowacs</strong> haben sich widerspruchslos dieser sinnentleerten Routine unterworfen:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und liebe Kollegen&#8220;</em>: <strong>Einmal am Abend</strong> pro Redner, das wäre ja <strong>okay</strong>. Aber gefühlte <strong>hundert</strong> <strong>Mal</strong> und vermutlich noch viel mehr in nur drei, vier Stunden: Da verkommt Freundlichkeit zur billigen Floskel.</p>



<p><strong>Muss das wirklich sein?</strong></p>



<p>Würde die <strong>Grußformel</strong> von jedem Redner nur ein Mal aufgesagt, ließe sich die <strong>Sitzungsdauer</strong> <strong>signifikant verkürzen</strong> – und das auch noch <strong>ohne Qualitätsverlust!</strong></p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Als nerviger Zeitschinder entpuppte sich <strong>Ralf Weber</strong>. Der FDP-Mann hat einen neuen <strong>Trick</strong> gefunden, mehr reden zu können: Er spaltete von einem <strong>Antrag</strong> (alle Bebauungspläne sollten überarbeitet und ggfls. geändert werden) einen <strong>Unterkomplex</strong> ab (Bebauungspläne sollten vom Magistrat großzügiger geändert werden können). So legte er <strong>zwei Anträge</strong> vor, durfte folglich auch <strong>zwei Mal</strong> reden. </p>



<p>In ermüdender Ausführlichkeit quälte Weber die Runde der Lokalpolitiker mit seinen persönlichen <strong>Überlegungen</strong>. Er <strong>versprach</strong>, sich kurz zu fassen, und redete dann <strong>immer weiter</strong>. Dabei wiederholte er sich <strong>mehrmals</strong>, das alles auch noch in <strong>einschläferndem</strong> <strong>Singsang</strong>. </p>



<p>Der <strong>Verdacht</strong>, dass der Mann lediglich eigene Geschäftsinteressen vertrat – Weber ist Immobilienmakler –, drängte sich auf. <strong>Seine Monologe</strong> kosteten jedem Stadtverordneten in Summe mindestens <strong>eine halbe Stunde Lebenszeit</strong>.</p>



<p>Sie haben aber wohl <strong>kaum eine Chance</strong>, sich gegen solche Auswüchse zu <strong>wehren</strong>. </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ingrid Schulz</strong>, meldete sich an diesem Abend einmal zu Wort. Sie hat nichts zu sagen im Stadtparlament, aber was sie sagt, hat durchaus Gewicht:</p>



<p>Frau Schulz: <em>&#8222;Manchmal habe ich hier das Gefühl: Es ist alles schon gesagt – nur noch nicht von jedem.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stadt Hofheim als Sponsor der Jäger?</h2>



<p><strong>Die</strong> <strong>kleinste</strong> <strong>Fraktion</strong> – die Linken – schafft es immer wieder, die Stadtspitze zur <strong>Weißglut</strong> zu bringen. Es reicht schon aus, dass sich<strong> Barbara Grassel </strong>und <strong>Bernd Hausmann</strong> zu Wort melden: Dann reagiert die <strong>Rathausführung</strong> und auch der eine oder andere <strong>Stadtverordnete</strong> wie <strong>ein Stier </strong>auf die rote Muleta&nbsp;des Matadors.&nbsp;</p>



<p>Jüngstes Beispiel: Die Stadt ist, weil sie entsprechende <strong>Grundstücke</strong> besitzt, Mitglied von <strong>Jagdgenossenschaften</strong>. Auf die <strong>Pachteinnahmen</strong> verzichtet sie: Das Geld dürfen die Jagdgenossenschaften behalten. Keiner weiß, um <strong>wie</strong> <strong>viel</strong> Geld es sich handelt. Die großzügige Praxis wurde im Stadtparlament offenbar <strong>nie</strong> <strong>hinterfragt</strong>. </p>



<p>Jetzt wollte <strong>Barbara Grassel</strong> vom Magistrat wissen, auf welche Summe die Stadt <strong>verzichtet</strong> und was die Jagdgenossenschaften mit dem <strong>städtischen</strong> <strong>Geld</strong> anfangen.</p>



<p>Die Frage ist natürlich <strong>völlig</strong> <strong>berechtigt</strong>. Und nicht nur das: <strong>Alle</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> sollten die <strong>Antwort</strong> kennen. Schließlich ist es <strong>städtisches</strong> <strong>Geld</strong>, das den Jagdgesellschaften zufließt.</p>



<p>In der <strong>Stadtspitze</strong> scheint man das anders zu sehen. Der zuständige<strong> Stadtrat Bernhard Köppler </strong>– ein SPD-Mann – trat wie ein ertappter Sünder auf. <em>&#8222;In der Frage schwingt was mit!&#8220; </em>empörte er sich. Es werde der Eindruck vermittelt, die Jagdgesellschaften würden mit Geld von der Stadt<strong> ein gutes Geschäft</strong> machen: <em>&#8222;Ich wehre mich dagegen.&#8220;</em></p>



<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> ging ans Rednerpult und sagte, er spüre eine <em>&#8222;athmosphärische Verstörung&#8220;</em>. Und mit <strong>bösem Blick </strong>in Richtung Grassel giftete er: Er sehe die <strong>Fragestellung</strong> <em>&#8222;als Verunglimpfung der Jäger und Landwirte&#8220;</em> an, als <em>&#8222;Vorverurteilung&#8220;.</em> </p>



<p>Auch <strong>Jürgen Pauly</strong> meldete sich zu Wort. Der Mann sitzt für die <strong>CDU</strong> im Stadtparlament und ist <strong>Vorsitzender der Hofheimer Jagdgenossenschaft</strong>. Er warf Frau Grassel eine <em>&#8222;bodenlose Frechheit&#8220;</em> vor und <strong>beteuerte</strong>: <em>&#8222;Hier läuft alles rechtmäßig ab.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p>Eine Antwort auf die <strong>simple Grassel-Frage</strong> war all das natürlich <strong>nicht</strong>. Und so konnte die Linke denn auch den <strong>Entrüsteten</strong> entgegenhalten: Sie könnten<strong> jedem ungewollten Eindruck</strong> ganz einfach und schnell entgegenwirken – mit <strong>Transparenz</strong>.</p>



<p>Köppler sah wohl ein, dass seine <strong>Attacke</strong> gegen Grassel unberechtigt war: Jedenfalls nahm er <strong>seinen Vorwurf zurück</strong>. Der Magistrat sammle derzeit Informationen bei <strong>Jagdgenossenschaften</strong> und <strong>Ortslandwirten</strong>, sagte er. Noch lägen nicht alle Daten vor. Sobald sie vollständig seien, würden die Stadtverordneten informiert.</p>



<p>Ach ja: Eine erste Anfrage zum <strong>Thema &#8222;städtische Jagdpachten&#8220; </strong>hatten die Linken bereits im <strong>Februar letzten Jahres</strong> gestellt. Dass der Magistrat <strong>bis heute</strong> nicht die Höhe der städtischen <strong>Pachteinnahmen</strong> und ihre <strong>Verwendung</strong> angeben kann:</p>



<p>Das sollte Hofheims Stadtverordnete <strong>nachdenklich</strong> stimmen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Arbeitskreis Energie&#8220;: Gremium ohne Mitglieder</h2>



<p>Und dann deckte Barbara Grassel noch mit einer kurzen Frage eine <strong>ganz besondere</strong> <strong>Abstrusität</strong> in Hofheims Politik auf:</p>



<p><strong>Es gibt städtische Gremien, die gibt&#8217;s gar nicht.</strong></p>



<p>Das ist kein Spruch. <strong>Das ist</strong> <strong>Realität in Hofheims Stadtpolitik</strong>:</p>



<p>Für die Grünen hatte <strong>Gabriele Colpe-Decker</strong> den Antrag gestellt, dass der Magistrat nach 2018 wieder einen <strong>Energiebericht</strong> vorlegen möge. In einem solchen Papier wird aufgezeigt, <strong>wie viel Energie</strong> die Stadt in ihren Liegenschaften (Rathaus, Kindergärten, Sportplätze, Friedhöfe usw.) verbraucht.</p>



<p>Umgehend schlug <strong>CDU-Fraktionschef Alexander Kurz</strong> vor, das Thema zunächst in den<strong> &#8222;Arbeitskreis Energie&#8220;</strong> zu überweisen. So macht man das, wenn man über ein Thema nicht in der ganz großen Runde diskutieren will.&nbsp;</p>



<p><strong>Barbara Grassel</strong> hatte dazu allerdings eine Frage: Man habe schon <strong>etliche Themen</strong> an den Arbeitskreis überwiesen –&nbsp;<em>&#8222;wann tagt der eigentlich?&#8220;</em></p>



<p>Und da musste <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) einräumen: Der Arbeitskreis <strong>existiert überhaupt nicht</strong>. Nach der letzten Kommunalwahl (die war im <strong>März 2021</strong>) seien die <strong>Fraktionen</strong> aufgefordert worden, die <strong>Teilnehmer</strong> zu benennen. <em>&#8222;Das haben nicht alle getan.&#8220;</em></p>



<p>Jetzt liegt also der <strong>grüne Antrag</strong>, einen aktuellen Energiebericht zu erstellen, in einem <strong>Arbeitskreis, den es gar nicht gibt</strong>. Da liegt auch noch ein weiteres Thema, es geht um <strong>Ladestationen</strong> für Autos: Dazu hatte die CDU bereits im <strong>Mai letzten Jahres </strong>einen Antrag gestellt, auch der war an den &#8222;Arbeitskreis Energie&#8220; überwiesen worden.</p>



<p><strong>Das ist bemerkenswert: Keiner unserer Stadtpolitiker hat gemerkt, dass es den Arbeitskreis gar nicht gibt&#8230;</strong></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadtverwaltung prüft Enteignung des Lorsbacher Reiterhofs</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg" alt="L 3011" class="wp-image-17656" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rechts das Klärwerk, geradeaus die Klärwerkskurve, dahinter liegt Lorsbach: Dieses Straßenstück soll für zwölf Monate gesperrt werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die <strong>Entscheidung</strong> ist gefallen: Lorsbach soll <strong>für ein Jahr abgesperrt</strong> werden, teilte die <strong>Landesbehörde Hessen Mobil </strong>am Freitagmittag mit (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/08/lorsbach-l-3011-wird-voll-gesperrt/">hier</a>). Im <strong>März</strong> <strong>2023</strong> sollen die Arbeiten an der <strong>Stützmauer</strong> des Mühlgrabens und zum Ausbau der L 3011 vor der <strong>Ortseinfahrt</strong> nach Lorsbach beginnen. Dann kommt kein Auto kommt mehr durch: Die Straße wird in beiden Richtungen dicht gemacht.</p>



<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> zeigte man sich <strong>empört</strong>: Unisono hieß es, das bedeute den <strong>Todesstoß</strong> für die letzten Lorsbacher Geschäfte, für die Tankstelle, den Imbiss, die Gastronomen&#8230;</p>



<p>Kann Hofheim noch etwas<strong> gegen die Vollsperrung</strong> unternehmen?</p>



<p>Theoretisch wäre eine <strong>einspurige Umfahrung</strong> der Baustelle möglich gewesen. Dafür hätte der benachbarte Reiterhof <strong>Grundstücksflächen</strong> zur Verfügung stellen müssen. Erst verhandelte Hessen Mobil, zuletzt versuchte es auch der Magistrat – <strong>vergebens</strong>. Der Besitzer des Reiterhofs lehnte ab. Er sieht sich in seiner Existenz bedroht.</p>



<p>Mit einer <strong>ungewohnt emotionalen Rede</strong> appellierte <strong>FWG-Chef Andreas Nickel </strong>– er wohnt in Lorsbach – an das Parlament und den Magistrat: Man müsse alles noch Mögliche unternehmen, um die Vollsperrung zu verhindern. <em>&#8222;Wir sollten in den Kampagnenmodus wechseln.&#8220;</em> Nickel sprach von <strong>Demonstrationen, </strong>und er forderte <strong>juristische Schritte</strong>.</p>



<p>Jetzt soll sogar geprüft werden, ob der Reiterhof enteignet werden könnte. In einer aktuellen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093411.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> des Magistrats heißt es dazu: Die Stadtverordnetenversammlung wolle rechtliche Schritte bis zur Enteignung. <em>&#8222;Diesem Prüfantrag </em><em>wird der Magistrat nachkommen und sich nochmals bemühen, eine einjährige Vollsperrung zu vermeiden.&#8220;</em></p>



<p>Diese Darstellung ist allerdings reine <strong>Augenwischerei</strong> und soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass Hofheims Magistrat der Planung von Hessen Mobil über lange Zeit <strong>tatenlos</strong> zugesehen hat. Der Linke<strong> Bernd Hausmann</strong> sprach das offen an: Der Magistrat habe wiederholt gesagt, sich nicht in die Planung anderer Behörden <strong>einmischen</strong> zu wollen. Als man im Rathaus Hofheim <strong>endlich aktiv</strong> wurde, war&#8217;s <strong>zu</strong> <strong>spät</strong>. Hausmann:<em> &#8222;Das Ergebnis ist auch Folge des Nicht-Handeln des Magistrats.&#8220;</em></p>



<p>Eine <strong>Enteignung</strong>, die der Magistrat jetzt prüfen will, ist ein <strong>langwieriges</strong> und <strong>kompliziertes</strong> <strong>Verfahren</strong>. Wenn sie <strong>überhaupt möglich</strong> wäre: Warum wurde darüber nicht <strong>vorher</strong> nachgedacht?</p>



<p>Nach längerer Debatte wurden vo Stadtparlament vier Aufträge an den <strong>Magistrat</strong> vergeben. Es geht um die <strong>Baustelle und die drohende Vollsperrung</strong>, aber auch um den seit Jahrzehnten geplanten <strong>Radweg</strong> von Lorsbach nach Hofheim, bei dessen Planung Hessen Mobil nicht vorankommt. Die <strong>Beschlüsse</strong> lauten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Magistrat wird gebeten, <strong>alle denkbaren Maßnahmen</strong> wie beispielsweise rechtliche Schritte zu prüfen, um eine Vollsperrung der L3011 <strong>abzuwenden</strong> bzw. sie zeitlich soweit wie möglich <strong>zu</strong> <strong>reduzieren</strong>.</li>



<li>Der <strong>Magistrat</strong> möge alle betroffenen <strong>Anliegerkommunen</strong> <strong>einbinden</strong> und bei Bedarf <strong>externen</strong> <strong>fachlichen</strong> <strong>Rat</strong> einholen.</li>



<li>Der Magistrat möge <strong>sicherstellen</strong>, dass der geplante <strong>Radweg</strong> in die Baumaßnahme soweit als möglich <strong>integriert</strong> wird.</li>



<li>Der Magistrat möge darauf <strong>hinwirken</strong>, dass das <strong>Planfeststellungsverfahren</strong> für den <strong>Radweg</strong> zwischen Hofheim und Lorsbach endlich <strong>abgeschlossen</strong> wird.</li>
</ol>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Bürgermeister greift Stadtverordnete scharf an</h1>



<p><strong>Vorderheide II</strong> geht weiter – wie erwartet: Das Stadtparlament hat am Mittwoch mit breiter Mehrheit den Beschluss wiederholt, dass die Stadt<strong> nicht weiter klagen soll.</strong> Damit wäre das umstrittene Baugebiet endgültig beerdigt. Bürgermeister Christian Vogt (CDU) allerdings hat den Beschluss <strong>erneut</strong> als <strong>rechtswidrig beanstandet </strong>und abgelehnt. Jetzt könnte die Stadtverordnetenversammlung gegen ihren Bürgermeister klagen&#8230;</p>



<p><strong>Vogt </strong>griff die Opposition – Grüne, SPD, BfH und Linke – <strong>scharf</strong> an. Er warf den Mandatsträgern vor, der Stadt <strong>vorsätzlich Schaden zuzufügen</strong>. <em>&#8222;Wenn mir einer sagt, es gebe keine Schäden, der will Schäden sehenden Augens nicht abwehren.&#8220;</em></p>



<p>Die <strong>Vorgänge</strong> wurden bereits ausführlich erläutert (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">hier</a>). Der Bürgermeister hat seine aktuelle <strong>Position</strong> jetzt in einer Pressemitteilung auf der <strong>Webseite der Stadt </strong>veröffentlicht (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093412.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Nicht veröffentlicht hat er ein <strong>sechsseitiges Schreiben</strong>, in dem er sein Vorgehen begründet. </p>



<p><strong>Ungewöhnlich</strong> genug, dass von der Rathaus-Pressestelle über Vorgänge im Stadtparlament berichtet wird. Aber dann bitte umfassend! Warum versucht Vogt, den Bürgern Informationen vorzuenthalten?</p>



<p>Zur <strong>Dokumentation</strong> des ungewöhnlichen, ja einmaligen stadtpolitischen Vorgangs <strong>veröffentlicht</strong> der Hofheim/Kriftel-Newsletter das Vogt-Schreiben <strong>im</strong> <strong>Original</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220407_Beanstandung-BGM.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Für mehr Infos auf Stadt-Webseite – gegen Tempo 30 auf Rheingaustraße </h1>



<p><strong>Einige ausgewählte Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung in Kürze:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf der städtischen Webseite sollen<strong> freie Gewerbeflächen</strong> angeboten werden:Ein Antrag der BfH – angenommen.</li>



<li>Die <strong>Ortsbeiräte</strong> bekommen eine neue Satzung: Die sollen sie vor einer endgültigen Beschlussfassung erst einmal selbst beurteilen.</li>



<li>Am Rande der Altstadt soll höher gebaut werden dürfen, deshalb soll der <strong>Bebauungsplan Nr. 75 &#8222;Alte Bleiche&#8220;</strong> geändert werden: Angenommen.</li>



<li>Die Stadt veröffentlicht Termine städtischer Gremien als Anzeige in der Hofheimer Zeitung und am Schwarzen Brett. Dort soll ein <strong>QR-Code</strong> eingefügt werden, der auf die entsprechende Internetseite mit der kompletten Tagesordnung hinweist. Ein Antrag der FWG – angenommen.</li>



<li>Eine Arbeitsgruppe aus Stadtverordneten und Verwaltungsmitarbeitern soll dafür sorgen, dass das <strong>Kinderparlament</strong> wieder aktiviert wird. Ein Antrag der Grünen – angenommen.</li>



<li>Der Magistrat soll dafür Sorge tragen, dass das Programm des Kreisstadt-Sommers zukünftig stärker die Interessen von <strong>Kindern und Jugendlichen</strong> berücksichtigt. Ein Antrag der SPD – angenommen.</li>



<li>Der Magistrat soll darauf hinwirken, dass auf der <strong>Rheingaustraße</strong> Tempo 30 eingerichtet wird, um die Lärm- und Gesundheitsbelastung der Anwohner zu reduzieren. Ein Antrag der Grünen &#8211; abgelehnt.</li>



<li>Der Magistrat soll klären, inwieweit <strong>Mehrweg-Pfandsysteme</strong> genutzt werden können bzw. ob die Stadt Hofheim die Gastronomen dabei unterstützen kann, diese einzuführen. Ein Antrag der BfH – das Thema wird zunächst im Ausschuss beraten.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel im Einsatz für die Ukraine</h1>



<p class="has-text-align-left"><strong>Spendenlauf der Krifteler Weingartenschule</strong> im Freizeitpark: Als Zeichen des Zusammenhaltes wurden rund 225 Runden gelaufen. Sie erbrachten einen Spendenbeitrag von 24.415 Euro.&nbsp;<strong>Tina Schehler</strong> berichtet auf der Gemeinde-Webseite (<a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-erliefen-fast-25-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Rund 30 Geflüchtete aus der Ukraine</strong> sind im Haus Maria Elisabeth in Hofheim untergekommen. Dort ist Platz für 170 Personen. Seit Anfang März haben sich zudem <strong>255 Ukrainer im Rathaus registriert</strong>. Sie sind in Privatunterkünften untergebracht. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093395.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Für die Vermittlung von Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge</strong> gibt es jetzt eine vom Bund unterstützte Plattform. Darauf weist das Landratsamt hin. Der Kreis stellt seine eigene Wohnraumbörse ein und empfiehlt die Webseite&nbsp;<a href="http://www.unterkunft-ukraine.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.unterkunft-ukraine.de</a>. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Wohnraum-unter-Unterkunft-Ukraine-10405.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim</strong> bietet zusätzlich zu seinem normalen Übungsangebot weitere Sportangebote für ukrainische Flüchtlinge an. Auf Anregung von <strong>Martina Malerczyk</strong> hat sich eine Gruppe von fünf Übungsleiterinnen bereit erklärt, unentgeltlich samstags zunächst zwei Turnstunden anzubieten. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/sportangebot-fuer-ukrainische-fluechtlingskinder" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Evangelische Johannesgemeinde</strong> lädt jeden Samstag ukrainische Flüchtlinge in den Gemeindesaal ein: <em>&#8222;Wir wollen die Ukrainer, die in Unterkünften in der Stadt untergekommen sind, einladen auf Kaffee, Kuchen, Gemeinschaft und eine Spielzeit für die Kinder.&#8220;</em> Kuchenspenden sind willkommen. Mehr <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/noch-mehr-kuchen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nachrichten aus den Rathäusern</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg" alt="20220409 laendcheshalle" class="wp-image-21071" width="688" height="396" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abteilungsleiter und Lokalpolitiker versammeln sich um Präsident Kage und präsentierten zur Eröffnung der Ländcheshalle einen Hefeteig-Schlüssel.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Den Schlüssel für die neue Ländcheshalle </strong>hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>an diesem Samstag an <strong>Michael Kage</strong>, den Präsidenten des TV Wallau 1860, überreicht. Der Verein mit seinen vier Abteilungen wird künftig – wie schon bei der alten Ländcheshalle – der Hauptnutzer sein. Die neue Dreifeld- und eine Mehrzweckhalle werden vornehmlich dem Vereins- und Schulsport dienen, aber auch für Kultur- und Wettkampfveranstaltungen genutzt. Die Dreifeldhalle bietet für bis zu 600 Personen Platz, die Mehrzweckhalle für bis zu 199 Personen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093435.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zur Erinnerung an den Heimatforscher Rolf Kubon</strong> hat die Stadt Hofheim eine Gedenkstele am Fuß des Kapellenbergs aufgestellt. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte im Januar ausführlich berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/25/heimatforscher-rolf-kubon/">hier</a>); an diesem Samstag fand die Einweihung statt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093430.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Beim &#8222;Frühjahrsputztrag&#8220;</strong> waren rund 120 Hofheimer im Einsatz. Die Pressestelle des Rathauses berichtet ausführlich (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093391.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<p><strong>Der Parkplatz hinter der Stadtbücherei</strong> wird vom 11. April an gesperrt. Grund ist der Umzug der Stadtbücherei und des Stadtarchivs. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093415.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein neues Freitagsblick-Video</strong> hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> ins Netz gestellt. Zu finden ist es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lJVqBNbybtU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Verein SeniorenNachbarschaftsHilfe</strong> lädt am Mittwoch, 27. April, zu einer Tagesfahrt zum Freilichtlabor Lauresham und zum Kloster Lorsch ein. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093414.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Rheingaustraße</strong> muss der Verkehr vom 11. April an mittels Ampeln um eine Baustelle geleitet werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093413.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die &#8222;Solmsstraße&#8220;</strong> in Marxheim wird vom 19. April bis 13. Mai voll gesperrt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/verkehrsnachrichten.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg"><img decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg" alt="40F5E571 9062 465B 8F79 4A4A9270CCC6" class="wp-image-20887" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6-300x143.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Michael Gottschalk und Franz Jirasek an der Magnolie &#8222;Krifteler Frühling&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Eine einzigartige Magnolie</strong> war im Herbst 2018 vor der Gemeindebücherei in Kriftel gepflanzt worden: <strong>Michael Gottschalk</strong> von der <a href="https://www.magnoliasforyou.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magnolia-Marketing GmbH</a> aus Kriftel hatte sie exklusiv für die Gemeinde Kriftel gezogen – eine ganz neue Sorte, die nicht im Verkauf erhältlich ist. Wegen Corona konnte die Pflanze bisher nicht eingeweiht werden, auch wird noch ein Name gesucht – bis dahin heißt die Magnolie noch <strong>„Krifteler Frühling“</strong>. Der Züchter hat sie jetzt mit dem Ersten Beigeordneten <strong>Franz Jirasek</strong> besichtigt: Die Magnolie werde sechs bis acht Meter hoch werden,&nbsp;sagte Gottschalk, und sie werde &#8222;<em>ein Monument darstellen“</em>. Rathaussprecherin <strong>Tina Schehler</strong> hat darüber einen Bericht geschrieben, der auf der Webseite der Gemeinde zu finden ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kriftel-magnolie-wird-immer-schoener/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das fertiggestellte Wohnquartier „Wohnen am Obstmarkt“</strong> wurde von Mitgliedern der gemeindlichen Gremien besichtigt. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wohnquartier-am-bahnhof-besichtigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong><strong>Dr. Holger Küst</strong> vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) </strong>traf sich mit Kriftels Ersten Beigeordneten <strong>Franz Jirasek</strong> und Ordnungsamtsleiter <strong>Volker Kaufmann</strong>: Er legte eine Liste vor mit Punkten, an denen eine Ver- oder Nachbesserung der Situation für Radfahrer erwünscht ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/verbesserungen-fuer-fahrradfahrende/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftels SPD-Chef von Zug überfahren</h1>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/A9994958-4371-48DB-8C15-44BB8366FFB6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/A9994958-4371-48DB-8C15-44BB8366FFB6.jpeg" alt="A9994958 4371 48DB 8C15 44BB8366FFB6" class="wp-image-20889" width="688" height="516"></a><figcaption class="wp-element-caption">An diesem Bahnübergang in Kriftel starben innerhalb weniger Tage zwei Menschen.</figcaption></figure>



<p>Zum zweiten Mal innerhalb nur von nur zwei Wochen ist es zu einem <strong>tödlichen Unfall</strong> am <strong>Bahnübergang in Kriftel </strong>gekommen. Opfer diesmal: Der Gemeindevertreter und Kreisbeigeordnete <strong>Werner Moritz-Kiefert </strong>und sein <strong>Assistenzhund Yogi</strong>.</p>



<p><strong>Der 74-Jährige&nbsp;</strong>war am letzten Sonntag abends zu einem kleinen Spaziergang mit seinem Hund aufgebrochen. Dabei wollte er in der <strong>Paul-Duden-Straße</strong> die Schienen überqueren.&nbsp;</p>



<p>Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren die <strong>Schranken</strong> zu dieser Zeit bereits <strong>geschlossen</strong>. Der Zugführer leitete eine <strong>Notbremsung</strong> ein, konnte aber den <strong>Zusammenstoß</strong> nicht mehr verhindern. <em>&#8222;Der Fußgänger und dessen Hund verstarben noch an der Unglücksstelle&#8220;</em>, heißt es in der <strong>Polizeimeldung</strong>. Und weiter: <em>&#8222;Zum jetzigen Ermittlungsstand wird von einem Unglücksfall ausgegangen.&#8220;</em></p>



<p>Nur zwei Wochen zuvor war an der gleichen Stelle ein <strong>12-jähriger Junge </strong>von einer S-Bahn <strong>überfahren</strong> worden. Nach einem <strong>Familienstreit</strong>, den die Polizei hatte schlichten müssen, war der Junge nach <strong>draußen</strong> <strong>gelaufen</strong> und kam wenig später mitten auf dem Bahnübergang <strong>ums</strong> <strong>Leben</strong>.</p>



<p>Werner Moritz-Kiefert ist seit 20 Jahren blind. Der pensionierte Verwaltungsfachwirt war seit Jahrzehnten in der SPD aktiv, erst in Hofheim und später in Kriftel, wo er neun Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins war. Auf Kreisebene engagierte er sich im Kreisausschuss und auch im Behindertenbeirat.</p>



<p><em>„Wir sind tief betroffen“</em>, werden<strong> Bürgermeister Christian Seitz</strong> und der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong>. In einem Bericht auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gemeinde-Webseite</a> heißt es, man sei wiederholt bei der Bahn vorstellig geworden, um auf eine Erhöhung der Sicherheit durch eine <strong>Vollschranke</strong> oder ein <strong>akustisches</strong> <strong>Warnsystem</strong> bei heruntergelassener Schranke hinzuwirken. <em>&#8222;Im März 2013 kam dann ein offizielles Schreiben der DB Netz mit der Information, die DB sehe keine Veranlassung, etwas zu ändern.“</em> Die DB argumentiere: Wer <em>„rechtswidriges Verhalten“</em> an den Tag lege, habe die Folgen selbst zu verantworten.</p>



<p>Jetzt, nach <strong>zwei tödlichen Unfällen</strong> innerhalb weniger Wochen, werde man sich erneut an die Bahn wenden und sie in die Verantwortung nehmen: Schließlich sei wegen der Entwicklung des <strong>Wohn- und Gewerbegebietes „Am Krifteler Wäldchen“ </strong>an dieser Stelle mit <strong>mehr Fußgänger- und Radverkehr</strong> zu rechnen.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Kurz nach dem tödlichen Unfall wurde in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> ein kleines <strong>Video</strong> veröffentlicht: Es zeigte die <strong>geöffneten</strong> <strong>Schranken</strong> am Bahnübergang in Kriftel, die<strong> rote Ampel</strong> blinkte: Ein Zug kam. Warum waren die Schranken <strong>nicht geschlossen</strong>?</p>



<p><strong>Michael Gärtner</strong>, Moderator der Facebook-Gruppe, fragte bei der Bahn nach und bekam zur Antwort:</p>



<p><em>&#8222;Am Morgen des 5. April war ein Lkw auf dem Bahnübergang in Kriftel stehengeblieben. Dieser hatte die Schranke auf einer Seite blockiert und so eine technische Störung hervorgerufen. Anschließend konnte der Lkw den Bahnübergang verlassen. Unsere Techniker haben die Anlage daraufhin schnellstmöglich repariert, sie funktioniert seitdem wieder einwandfrei.&#8220;</em></p>



<p><strong>Eine Gefahr habe nicht bestanden: </strong>Die Anlage am Bahnübergang sei <strong>signalgesteuert</strong>. Bei einer <strong>Störung</strong> erhalte der Zug <strong>kein</strong> <strong>grünes</strong> <strong>Signal</strong>: Das bedeute für den Lokführer, vor dem Bahnübergang zunächst zu halten. <em>&#8222;Hat sich der Lokführer davon überzeugt, dass der Bahnübergang frei ist, kann er diesen langsam passieren&#8220;. </em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p>Die <a href="https://www.ecokids.education/" target="_blank" rel="noopener">Ecokids-Education</a> lädt ein zu einem Waldspaziergang auf dem Waldvogelpfad mit Erlebnisstation und Quiz. Termin: 30. April, von 11 bis 12 Uhr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/events/3203797316519458/?ref=newsfeed" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim</strong> hat sein Outdoor-Fitnesstraining am Kapellenberg wieder aufgenommen. Das Training findet jeden Sonntag um 8 Uhr und jeden Mittwoch um 19 Uhr statt. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/outdoor-fitness-beim-tv-hofheim-startet-in-den-sommer" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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