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	<title>Müller-Laupert Sven &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Müller-Laupert Sven &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Musikschul-Klotz an der Elisabethenstraße: Ist wirklich schon alles entschieden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Mittwoch (27.11.) findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin - und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="50030" class="elementor elementor-50030" data-elementor-post-type="post">
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									<p>An diesem Mittwoch, 27. November, findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin &#8211; und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint.&nbsp;</p>								</div>
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									<p class="p1">Es ist gut sechs Wochen her, da verbreitete <b>Christian Vogt</b> in verschiedenen <b>Internet-Netzwerken</b> diesen Satz: <i>&#8222;Mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst.&#8220;</i></p><p class="p1">Nur wenige Tage später veröffentlichte er <b>die gleiche Nachricht </b>noch einmal auf Facebook: An der Elisabethenstraße werde <b>eine neue Musikschule</b> gebaut &#8211; <i>&#8222;ein entsprechender Beschluss in den politischen Gremien ist gefasst worden&#8220;.</i></p><p class="p2">Monate zuvor hatte er <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UiKUy3yeSiI" target="_blank" rel="noopener">ein Video</a><b> ins Netz</b> <b>gestellt</b>, in dem er sich selbst <b>das Urheberrecht an diesem Projekt </b>zusprach: <i>&#8222;Ich habe einen Vorschlag gemacht, nämlich dass die Musikschule am alten Standort der Bücherei auf der Elisabethenstraße eine neue Heimat finden wird. (&#8230;) Und da danke ich jetzt schon, dass das mehrheitlich und parteiübergreifend so beschlossen wird.&#8220;</i></p><p>Nur eine Randnotiz: Den Vorschlag mit der Musikschule hat Vogt <strong>von der Hofheimer SPD</strong> &#8222;geklaut&#8220;, die ihn vor zwei Jahren erstmals ins Gespräch gebracht hatte, nachzulesen <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p><p>In dieser Woche, am <b>Mittwoch,</b> <b>27. November,</b> findet das <b>2. Bürgerforum</b> <b>zur Elisabethenstraße </b>statt. In der Einladung verweist <b>Hofheims Bürgermeister</b> erneut darauf, dass alles <b>längst entschieden</b> sei: Es gehe um die <i>&#8222;von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Nutzungen&#8220;</i>, schreibt er.</p><p>Immerhin: <strong>Die Bürger</strong> sollen nun <i>&#8222;Hinweise, Anregungen und Fragen&#8220; </i>vortragen dürfen.</p>								</div>
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					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf" tabindex="-1"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="212" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-buergerforum-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50421" alt="11 11 buergerforum elisabethenstrasse"></a></figure><div class="elementor-image-box-content"><h3 class="elementor-image-box-title"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf">Bürgerforum am 27. November</a></h3><p class="elementor-image-box-description">Die Stadtverwaltung lädt ein: An diesem <b>Mittwoch, 27. November, </b>beginnt <b>um 19.30 Uhr</b> <b>in</b> <b>der</b> <b>Stadthalle</b> das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße 3. In einer Mitteilung (links) des Rathauses heißt es, dass sich Interessierte per E-Mail anmelden sollen. Auf Nachfrage versichert man, dass das "rein organisatorische Gründe" habe. Eine Teilnahme sei <b>ohne Anmeldung </b>möglich, es gebe <b>keine Einlasskontrollen</b>, und die gesammelten Daten <i>"werden im Anschluss gelöscht."</i></p></div></div>				</div>
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									<p class="p1">Es ist nicht auszuschließen, dass <b>viele Hofheimerinnen und Hofheimer</b> das glauben, was Vogt verbreitet: <b>Musikschule = beschlossene Sache.</b></p><p class="p1">Denn ein Bürgermeister <b>lügt schließlich nicht!</b> Wenn <b>Christian Vogt</b> so etwas sagt, dann muss es <b>doch wahr sein, oder?!</b></p><p class="p1"><b>Stimmt es also wirklich: </b>Ist in Sachen Elisabethenstraße 3 schon <b>alles entschieden?</b></p><p class="p2"><b>Die Fakten</b> <b>erzählen eine andere Geschichte</b>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bürger-Protest machte Hotelklotz klein</h2>				</div>
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									<p>Ursprünglich wollte Vogt auf dem Gelände der alten Stadtbücherei <b>ein Hotel</b> errichten lassen. Auch damals tat er so, als sei <b>alles entschieden</b>. Im <b>Bürgermeister-Wahlkampf 2019 </b>veröffentlichte er auf der CDU-Homepage den Satz: <i>“Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.”</i></p><p>Im <b>Oktober 2020</b> nahm er an einer Sitzung des <b>Ortsbeirats Kernstadt</b> teil. Die Lokalzeitung berichtete: &#8222;<i>Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt jetzt im Ortsbeirat Kernstadt noch einmal klar machte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel solle dort gebaut werden&#8216;.&#8220;</i></p><p>Alles ausgemacht? <b>Von wegen!</b></p>								</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="20220126 Hotelneubau" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTY2NTMsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIyXC8wMVwvMjAyMjAxMjYtSG90ZWxuZXViYXUuanBnIn0%3D">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die alte Stadtbücherei. Bürgermeister Vogt will sie abreißen lassen und einen vierstöckigen Klotz hinsetzen - jetzt für die Musikschule und ganz viele Büros.</figcaption>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1">Nachdem der<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/" target="_blank" rel="noopener"> Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> Ende 2021 Vogts Hotelpläne<b> einer breiten Öffentlichkeit </b>bekannt gemacht hatte, schwappte <b>eine Welle des Protests</b> durch die Stadt: Noch so ein <b>Riesenklotz in der Elisabethenstraße</b> &#8211; dagegen wehrten sich die Bürger <b>vehement</b>. </p><p class="p1"><b>Da ruderte die CDU schnell zurück:</b> Im Mai 2022 versprach Vogt, dass die Bürger <b>über die Zukunft des Areals</b> mitentscheiden dürften. <i>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft.“</i></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss sein, unbedingt!</h2>				</div>
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									<p>Im<b> September 2022</b> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/" target="_blank" rel="noopener">ein 1. Bürgerforum</a> statt. <strong>E</strong><b>ine Menge Ideen</b> wurden <b>eingebracht</b>, vor allem verlangten die Bürger <b>mehr Grün</b> in der Stadt.</p><p>Der Abend war allerdings <b>viel zu kurz</b>, um zu einem Ergebnis zu kommen: Die Diskussion sollte <b>bei einem zweiten Bürgerforum</b> fortgesetzt werden. In einer Pressemitteilung versicherte <b>der</b> <b>Magistrat</b>: <i>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</i></p><p><b>Im selben Monat</b> tagte das Stadtparlament. Die Stadtverordneten zeigten sich ungewöhnlich einig: <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grassel</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(Linke) befürchtete, dass sich die Bürger ohne eine Fortsetzung des Bürgerforums</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;veralbert vorkommen&#8220;.</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">FDP-Mann </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Ralf Weber</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> riet zu einer </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Fortsetzung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;In der Bürgerschaft könnte sonst das Gefühl entstehen, wir würden ohne sie einen Schritt weitergehen.&#8220;</i> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Tanja Lindenthal</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Bürger für Hofheim) schloss sich dem an:</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Man solle das Bürgerforum fortsetzen, </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;wir haben&#8217;s ein bisschen abgewürgt&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bettina Brestel</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Grüne) äußerte </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;die Sorge, dass die Bürger sich übergangen fühlen&#8220;.</i></p><p>Daraufhin befand auch <b>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</b>: <i>&#8222;Es kann nicht sein, das die Bürgerbeteiligung einen Schatten bekommt, gleich zu Anfang.&#8220;</i></p><p>Das war dann der Plan: <b>Auf der Grundlage des 1. Bürgerforums</b> sollte ein Kriterienkatalog erstellt werden, mit dem mehrere <b>Planungsbüros konkretere Vorschläge</b> für das Grundstück entwickeln sollten. Der damalige Fraktionschef der Grünen, <b>Daniel Philipp</b> &#8211; er sitzt heute als <b>Erster Beigeordneter</b> im Rathaus &#8211; stellte den Antrag, dass der Kriterienkatalog den Stadtverordneten <b>vorab</b> <b>zur Kenntnis vorgelegt </b>werden müsse.<b> Aaron Kowacs</b> von der SPD ging einen Schritt weiter &#8211; sein Vorschlag: <i>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.”</i></p><p>Das fanden alle gut, <b>und so wurde es auch beschlossen:</b> Ein Kriterienkatalog soll erstellt, sodann <b>den Bürgern vorgestellt</b> und <b>mit ihnen diskutiert</b> werden.</p><p>Es war eine klare Botschaft: Die Bürgerinnen und Bürger werden <b>umfassend in alle Überlegungen und Planungen</b> einbezogen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss nicht sein!</h2>				</div>
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									<p>Genau ein Jahr später aber kam <strong>alles ganz anders:</strong></p><p>Im <strong>September 2023</strong> präsentierte <strong>Bürgermeister Vog</strong>t im Stadtparlament eine <strong>Magistratsvorlage</strong> mit dem Aktenzeichen STV2023/124: Der <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Hofheim-Kriterienkatalog.pdf">Kriterienkatalog</a> sei fertig, teilte er darin mit, die <strong>Stadtverordneten</strong> könnten ihn <strong>zur Kenntnis nehmen</strong> &#8211; wie es Philipp beantragt hatte.</p><p><strong>Mit keinem Wort</strong> erwähnte er den ebenfalls beschlossenen <strong>Zusatz von Aaron Kowacs</strong>, wonach der Kriterienkatalog <strong>zunächst in einem 2. Bürgerforum</strong> zur Diskussion gestellt werden soll.</p><p>Nur die<strong> Linken Bernd Hausmann und Barbara Grassel</strong> begehrten auf: Sie forderten, dass <strong>der ursprüngliche Beschluss</strong> &#8211; Kriterienkatalog im 2. Bürgerforum diskutieren &#8211; auch <strong>umgesetzt</strong> werden müsse.</p><p><strong>Abgelehnt!</strong> Die meisten Stadtverordneten der Opposition räkelten sich gerade <strong>in</strong> <strong>Wohlfühlstimmung</strong>, hatten sie doch wenige Minuten zuvor mit <strong>Daniel Philipp</strong> erstmals <strong>einen Grünen zum Ersten Beigeordneten</strong> gewählt.</p><p><strong>Die</strong> <strong>Bürgerbeteiligung</strong>, die sie selbst beschlossen hatten, war ihnen offenbar <strong>nicht mehr so wichtig.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">CDU will Musikschule "beleuchten"</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-813ae2e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="813ae2e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
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									<p class="p1">Nur wenige Monate später &#8211; und wieder war <b>alles ganz anders:</b></p><p class="p1"><b>Dezember 2023 </b>&#8211; die Stadtverordneten mussten sich mit dem <b>Haushalt 2024/25 </b>befassen. Zahlen über Zahlen, endlos, ermüdend.</p><p class="p1">Überraschend schlug <strong>Michael Henninger</strong> (CDU) für die <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> vor, dass der Magistrat einen <strong>Neubau für die Musikschule</strong>, für das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong>, für <strong>Büros</strong> und für <strong>Gastronomie</strong> planen soll. Für den <strong>Kellereiplatz</strong> solle ein <strong>Baum- und Grünkonzept</strong> erarbeitet werden; und das Geld, das man für die <strong>Bürgerbeteiligung</strong> eingeplant habe, sollte in einen <strong>Architektenwettbewerb</strong> fließen.</p><p class="p2"><strong>Henningers Antrag</strong> sah wirklich vor, dass der <strong>Magistrat</strong> ein solches Konzept <strong><u>ohne</u> Beteiligung der Bürger</strong> erstellen sollte. Nur auf Drängen von <b>SPD</b> und <b>Grünen</b> wurde der Antrag <b>umformuliert:</b></p><p class="p2"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der Magistrat solle </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ein Bürgerforum organisieren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, bei dem </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">die </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Nutzung als Musikschule und Bürogebäude</b> <i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
				</div>
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					<div id="elementor-tab-title-2461" class="elementor-tab-title" data-tab="1" role="button" aria-controls="elementor-tab-content-2461" aria-expanded="false">
												<span class="elementor-toggle-icon elementor-toggle-icon-left" aria-hidden="true">
															<span class="elementor-toggle-icon-closed"><i class="fas fa-caret-right"></i></span>
								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened fas fa-caret-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2461" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2461"><p class="p1"><b>Den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung</b> aus Dezember 2023 dokumentieren wir im <b>Wortlaut</b>:</p><p class="p1"><i>1. Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen: Bebauung des Areals ,Elisabethenstraße 3a&#8216; mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.</i></p><p class="p1"><i>2. An der Platzkonzeption des Kellereiplatzes soll festgehalten werden und durch ein Baum- und Grünkonzept ergänzt werden, das den wachsenden klimatischen Anforderungen genügt und die Wegebeziehung Chinon-Center &#8211; Altstadt stärkt.</i></p><p class="p1"><i>3. Das Gebäude soll in städtischem Eigentum bzw. im städtischen Konzern (HWB) bleiben.</i></p><p class="p1"><i>4. Die bereits im Haushalt angesetzten Mittel für die aktuelle Bürgerbeteiligung sollen für einen Architektenwettbewerb analog der Auswahl zur Stadtbücherei und der in diesem Verfahren erfolgreich durchgeführten Bürgerbeteiligung verwendet werd</i><em>en.</em></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Erstaunen<b> in der Runde: </b>Da hatte die CDU doch tatsächlich <a href="https://www.spd-hofheim.de/termin/austausch-ueber-die-nachfolgenutzung-des-gelaendes-der-alten-stadtbuecherei/" target="_blank" rel="noopener">einen Vorschlag der SPD</a><b> </b>&#8222;abgekupfert&#8220;! </p><p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Aaron Kowacs </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(SPD) sagte denn auch, seine Partei habe</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> nichts gegen eine neue Musikschule</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> an der Elisabethenstraße. Aber man dürfe den begonnenen</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Prozess der Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> nicht zu einem </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Architektenwettbewerb</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ummodeln</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, &#8222;</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">ohne die geplante Nutzung vorher mit der Öffentlichkeit zu diskutieren&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> müsse </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;vor der konkreten Festlegung auf konkrete Nutzung erfolgen&#8220;.</i></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Linke</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grasse</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">l machte noch &#8211; und auch völlig zu Recht &#8211; darauf aufmerksam, dass so ein Antrag <strong>bei Haushaltsberatungen</strong> nichts zu suchen habe:</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Dafür gebe es</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;"> Fachgremien</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, zum Beispiel den Bau- und Planungsausschuss.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es war </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">kurz vor Weihnachten</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, alle wirkten etwas </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ermattet </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">&#8211;  am Ende stimmte d</span><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">i</span></strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>e Mehrheit</strong> zu</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: <strong>In einem</strong></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong> Bürgerforum</strong> soll über die <strong>Zukunft des Areals</strong> gesprochen werden, wobei  </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> eine Nutzung als Musikschule </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule 2025-05a" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDI4MTUsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wNVwvTXVzaWtzY2h1bGUtMjAyNS0wNWEuanBnIn0%3D">
							<img decoding="async" width="640" height="387" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-42815" alt="Musikschule 2025 05a" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die Musikschule Hofheim hat ihren Sitz heute im Pfälzer Hof gegenüber vom Bahnhof.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wenn Vogt heute verbreitet, <b>mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz</b> <i>&#8222;haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst&#8220;</i>, so findet sich dafür <b>nirgendwo ein Beleg.</b></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es klingt auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>nicht plausibel</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, dass alles beschlossen sein soll: Eine Politik, die sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">um sachgerechte Entscheidungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> bemüht, würde erst einmal prüfen, wie sich die Musikschule </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">in den letzten Jahren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> entwickelt hat? Welche </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Prognosen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> lassen sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">für die nächsten Jahre</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufstellen? </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wie viel Raum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> braucht sie &#8211; </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">heute und in einigen Jahren?</b></p><p><b>Zahlen, Daten und Fakten</b> sollten die Grundlage für die Planung eines Projekts sein, das <b>Millionen</b> kosten und <b>die Stadtkasse</b> auch in Zukunft <b>enorm belasten </b>wird.</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMTQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvTXVzaWtzY2h1bGUtZWxpc2FiZXRoZW5zdHJhc3NlLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50214" alt="Musikschule elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">50 Jahre Musikschule - da ließen sie sich zusammen fotografieren: Bürgermeister Vogt (2.v.li.) zeichnet im Rathaus für das Thema Kultur zuständig. Seine Kultur-Fachbereichsleiterin Susanne Demuth (li.) ist die Lebensgefährtin von Musikschulleiter Sven Müller-Laupert (re.). Zweite von rechts: Dorothee Graefe-Hessler, die  Aufsichtsratsvorsitzende der Musikschule Hofheim gGmbH. Foto: Stadt Hofheim</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Dass alles bereits <strong>beschlossen</strong> sein soll, muss <strong>als</strong> <strong>Falschinformation </strong>gewertet werden. Und da stellt sich dann schon die Frage:</p><p><b>Was treibt den Bürgermeister nur an</b>, solche Informationen &#8211; <b>Fake-News </b>&#8211; zu verbreiten? Er <strong>täuscht</strong> damit die eigenen Bürger:<b> Warum?</b></p><p><strong>Eine Erklärung</strong> liegt vielleicht auf der Hand&#8230;</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mit Fake-News in den Bürgermeister-Wahlkampf</h2>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Im Frühjahr nächsten Jahres, am 16. März, </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">soll ein neuer Bürgermeister für Hofheim gewählt werden.</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Christian Vogt</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> steht unter Druck: Nach fünf Jahren im Amt kann er </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">keinen echten Erfolg</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> vorweisen. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Seine großspurigen Versprechungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> der letzten Jahre: allesamt </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">geplatzt wie Seifenblasen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Kellereiplatz</b> sollte ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;City Tree&#8220;</a> installiert werden, ein meterhoher Schrank, in dem Moos wächst, das angeblich die Sommerhitze zwischen den geparkten Autos abkühlt. Viel Geld wollte er dafür ausgeben; gerade noch rechtzeitig stellte sich heraus, dass er auf dreiste Werbung hereingefallen war: <b>Thema durch.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Untertorplatz</b> wollte er zwei <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/" target="_blank" rel="noopener">Riesenschirme</a> aufstellen. Die Planung lief schon, die Vernunft der Bürger war stärker: <b>abgelehnt.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> In <b>Diedenbergen</b> gab er landwirtschaftliche Flächen für ein Gewerbegebiet her, angeblich, um die <strong>Jobs von Polar Mohr</strong> in Hofheim halten zu können. Doch ob das Unternehmen wirklich dahin umzieht: <b>bis heute völlig offen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Oben auf dem <span style="font-weight: bold;">Kapellenberg</span> wollte er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/" target="_blank" rel="noopener">Wald-Museum</a> errichten, inzwischen redet er nur noch <span style="font-weight: bold;">von einem Kinderspielplatz.</span><b></b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mit einem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/" target="_blank" rel="noopener">100.000-Euro-Taubenhotel</a> sollte die Taubenplage gelöst werden: nie wieder was von gehört.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span>Die <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> wird nächstes Jahr geschlossen,<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> was danach kommt: unbekannt. Aus </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/" target="_blank" rel="noopener">Hof Ehry</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wollte er ein Kulturzentrum machen: wohl eher Augenwischerei. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Das beliebte</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/11/17/exerzitienhaus/" target="_blank" rel="noopener">Exerzitienhaus</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">droht für ein Villenviertel geopfert zu werden. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/" target="_blank" rel="noopener">Ausbau von Radwegen</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, ein </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#CDU_macht_Druck_Wo_bleibt_Vogts_Schlagloch-Programm" target="_blank" rel="noopener">Anti-Schlagloch-Programm</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: Alles lauthals angekündigt &#8211; alles leere Versprechungen. </span></p><p>Wohl deshalb soll jetzt<b> eine neue Musikschule</b> her. Vierstöckig &#8211; so hoch wie das geplante Hotel, das die Bürger<b> abgelehnt</b> hatten, weil sie <b>mehr Grün in der City</b> wünschten. Ein Sattelgeschoss soll noch obendrauf: Der Bau würde <b>höher als das Chinon-Center.</b></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wen interessiert das Geschwätz von gestern?</h2>				</div>
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									<p class="p1">Die Aussagen von Politikern haben bisweilen die <b>Halbwertzeit eines Eiswürfels in der prallen Sonne &#8211;</b> auch <b>in</b> <b>Hofheim</b>:</p><p class="p1">Als <b>2021/22 </b>die <b>Pläne für ein</b> <b>Hotel an der Elisabethenstraße 3</b> öffentlich wurden, versicherten <b>CDU-Lokalpolitiker</b> unisono, das Grundstück <b>müsse verkauft</b> werden &#8211; unbedingt! Man benötige die Einnahmen zur <b>Finanzierung der neuen Stadtbücherei &#8211; zwingend! </b></p><p class="p1">In einer <b>Magistratsvorlage</b> (Aktenzeichen: STV2022/013) ist nachzulesen: <i>&#8222;Es bestand grundsätzliches Einvernehmen, dass das Grundstück der bisherigen Bücherei veräußert werden soll, um die nicht unerheblichen Investitionen zum Teil zu refinanzieren.&#8220;</i></p><p class="p1">Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, sagte schon Adenauer. Heute erzählen <b>die selben CDU-Politiker</b>, die Stadt dürfe <b>das Grundstück <u>nicht</u> verkaufen.</b> Sie müsse es <b>behalten</b>, damit die städtische Wohnungsbaugesellschaft<b> HWB </b>dort bauen könne.</p>								</div>
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									<p class="p1">Noch ist &#8211; wenn wir nur die Fakten betrachten &#8211; <b>nichts entschieden</b>. Die <strong>SPD</strong> hatte sich vor zwei Jahren <strong>an die Seite der Bürger</strong> gestellt: Das Grundstück könne <em>&#8222;auch als Grünfläche genutzt werden, um die Flächenversiegelung in der Innenstadt zu minimieren&#8220;</em>, lesen wir auf der <a href="https://www.spd-hofheim.de/?s=elisabethenstra%C3%9Fe" target="_blank" rel="noopener">SPD-Homepage</a>. Eine Bebauung sei möglich, &#8222;<em>die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel&#8220;</em>.&nbsp; <b>Beigeordneter Bernhard Köpple</b>r (SPD) gab <b>als Marschrichtung</b> vor: <i>„Die beste Option für Hofheim muss gewählt werden, und dabei muss die Bevölkerung intensiv eingebunden werden.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Heute schickt <b>die SPD</b> mit <b>Tobias Undeutsch</b> einen eigenen Kandidaten ins <b>Rennen um das Amt des Bürgermeisters.</b> Der hat sich bereits<b> klar positioniert:</b> Wenn <b>suggeriert</b> werde, dass die Entscheidung <b>bereits gefallen</b> sei, entspreche das <b>nicht</b> den Tatsachen.<em>&#8222;Die Sozialdemokraten vertreten weiterhin die Ansicht, dass die Entscheidung über die&nbsp; zukünftige Nutzung des ,Filetstücks&#8216; nur mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden dürfe.&#8220;</em></p>
<p class="p1">Die <b>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</b> (BfH) sah vor zwei Jahren <i>&#8222;die einmalige Chance&#8220;,</i> um mit einem<i> „grünen Korridor“</i> das <b>Wasserschloss</b> und das <b>Kellereigebäude</b> mit der <b>Stadthalle</b> und dem <b>Rathaus</b> zu verbinden. <i>&#8222;Dies würde dem Platz wieder etwas Charakter verleihen und wäre den historischen Gebäuden würdig.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Die BfH hat mit <b>Wilhelm Schultze</b> ebenfalls einen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Wird er jetzt für den&nbsp;<b>Musikschul-Klotz votieren?</b> Oder <b>die Chance nutzen </b>und den Hofheimern etwas <b>mehr Grün</b> gönnen?</p>
<p class="p1">Vielleicht erfahren wir <b>an diesem Mittwochabend </b>mehr&#8230;</p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="SPD Elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMDEsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvU1BELUVsaXNhYmV0aGVuc3RyYXNzZS5qcGcifQ%3D%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="519" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50201" alt="SPD Elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse-768x498.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die SPD hatte 2022 den geplanten Hotel-Klotz in einer Grafik anschaulich dargestellt - und als zu groß abgelehnt. Jetzt sollen hier Musikschule und Büros entstehen, in einem Bau, der nach den Plänen der CDU mindestens ebenso groß werden soll.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Vogt ahnt wohl, das der von ihm favorisierte <b>Musikschul- und Büro-Klotz</b> kein Durchmarsch wird. Und so verbreitet er inzwischen auch, was die Menschen <b>gerne hören</b> wollen: dass man, wenn die Musikschule nur gebaut werde, <b>den Kellereiplatz</b> <i>&#8222;grüner und schattiger machen&#8220; </i>werde.</p><p>Die Bürger sind <b>gut beraten</b>, solchen Versprechungen <b>mit kritischer Wachsamkeit</b> zu begegnen: Denn natürlich will Vogt den Kellereiplatz auch <b>als Festplatz</b> <b>behalten.</b> Und auf <b>eine vorweihnachtliche Eisbahn</b> wollen die Hofheimer sicher auch <b>nicht verzichte</b>n. Das bedeutet: Viel Grün wird auf dem Platz <b>kaum gedeihen </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">können</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, schon </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gar kein echter Baum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wird da jemals wachsen. </span></p><p><b>Es ist kein halbes Jahr mehr bis zur Bürgermeisterwahl.</b> Zu erwarten ist, dass Christian Vogt demnächst <b>wie ein Weihnachtsmann</b> mit einem großen Sack durch die Stadt ziehen wird: <b>Viele schöne  Versprechungen</b> sind da drin!</p><p>Ob er sie wohl jemals <b>erfüllen</b> wird, sollte er <strong>im März 2025</strong> wiedergewählt werden?</p><p>Oder er macht&#8217;s <b>wie beim letzten Mal:</b></p><p><b>Versprechungen einfach vergessen.</b></p>								</div>
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		<title>Weinstand &#8222;Chalet&#8220;: Magistrat verspricht Transparenz – alles soll auf den Prüfstand</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 11:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Und er bewegt sich doch! Der Magistrat der Stadt Hofheim will endlich Licht in die undurchsichtigen Geschäfte am Weinstand "Chalet" bringen. Wer profitiert, wer kassiert – und was kostet das die Stadt eigentlich? Über allem schwebt die Frage: Welche Geheimnisse verbirgt der Vereinsring, und warum verhindert er jede Transparenz? Wieder einmal wurde das Thema in einem städtischen Gremium diskutiert: Jetzt zeichnet sich ab, dass es so wie bisher nicht weitergehen soll.  Ein Ausschussbericht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Und er bewegt sich doch! Der Magistrat der Stadt Hofheim will endlich Licht in die undurchsichtigen Geschäfte am Weinstand &#8222;Chalet&#8220; bringen. Im Rathaus scheint sich die Einsicht durchgesetzt zu haben, dass es schwer irritierend wirkt, wenn Privatleute und Gewerbetreibende auf städtischem Grund und Boden zu Lasten der Stadtkasse <strong>im großen Stil Geschäfte </strong>machen – ohne angemessene Gegenleistung.  Jetzt ist Aufräumen angesagt – angeblich.</strong></p>



<p>Der <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> hat am Dienstagabend erneut und <strong>mit viel Emotionen </strong>über das &#8222;Chalet&#8220; diskutiert. Das Ergebnis vorweg: Jetzt soll angeblich <strong>aufgeräumt</strong> werden! Die Stadt will <strong>Verträge</strong> prüfen, <strong>Genehmigungen</strong> hinterfragen, <strong>Kosten</strong> checken und auf jeden Fall auch mehr <strong>Informationen</strong> <strong>vom</strong> <strong>Vereinsring</strong> einfordern.</p>



<p><strong>Wulf Baltruschat, CDU-Stadtrat </strong>und Betreiber des &#8222;Chalet&#8220;, meldete sich derweil per Whatsapp aus Italien. Der Polizist macht offenbar gerade Urlaub <strong>im mondänen Badeort Riva</strong> und hat dort eine <strong>Holzhütte</strong> entdeckt, die dem &#8222;Chalet&#8220; ähnelt. Er schickte ein <strong>Foto</strong> davon und unkte: <em>&#8222;Zweites Standbein für den Vereinsring&#8220;</em>. Dazu musste er, das konnte er sich wohl <strong>nicht</strong> <strong>verkneifen</strong>, wieder ein bisschen <strong>hetzen</strong>: <em>&#8222;Keine Verhinderer aus dem Grünen Lager&#8220;.</em></p>



<p>So kennt man ihn&#8230;</p>



<p>Die <strong>Grünen</strong> blieben diesmal stumm; für die überraschende Nachricht sorgte in der Ausschusssitzung der<strong> SPD-Beigeordnete Bernhard Köppler</strong>: Man werde den <strong>Vertrag</strong> mit dem Vereinsring prüfen, sich die <strong>Nutzungsgenehmigung</strong> genau unter die Lupe nehmen und auch die <strong>Kosten der Stadt</strong> für Strom- und Wasserverbrauch klären&#8230;.</p>



<p>Es klang wie: <strong>Alles kommt auf den Prüfstand.</strong> <em>&#8222;Ich bin für größtmögliche Transparenz&#8220;, </em>versicherte Köppler <strong>mehrfach</strong>. Die Stadt wolle auch wissen, wie <strong>viele Vereine</strong> den Weinstand noch nutzen – und wie viele Gewerbetreibende profitieren.</p>



<p>Das wird Wulf Baltruschat<strong> nicht gerne hören</strong>. Al<strong>s Vorsitzender des Vereinsrings </strong>organisiert er das &#8222;Chalet&#8220;, flankiert wird er dabei vom <strong>Leiter der städtischen Musikschule</strong>: <strong>Sven Müller-Laupert</strong> hat als Baltruschats Stellvertreter dafür gesorgt, dass der Vereinsring <strong>die offizielle Software der Musikschule </strong>für die &#8222;Chalet&#8220;-Buchungen nutzen konnte (dazu später mehr). </p>



<p><strong>Baltruschat</strong>, der <strong>Vorsitzende</strong>, und <strong>Müller-Laupert</strong>, der auch als <strong>Kassenwart</strong> <strong>im Vereinsring </strong>fungiert (Kassenprüfer werden<strong> </strong>auf der Vereinswebseite nicht genannt), verwalten die &#8222;Chalet&#8220;-Gelder, als handele es um ihr privates <strong>Unternehmen</strong>. Einblick in die Geschäfte? <strong>Gibt es nicht!</strong> Fragen dazu, gar kritische? <strong>Werden nicht beantwortet.</strong></p>



<p>Und das soll sich <strong>jetzt wirklich ändern?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Weinstand &#8222;Chalet&#8220;: &#8222;eine undurchsichtige Grauzone&#8220;</h2>



<p>Beobachter der Lokalpolitik verfolgten <strong>Köpplers Aufräum-Ankündigung</strong> mit Schmunzeln: Denn der Mann gilt als <strong>Intimfeind von Baltruschat</strong>. Das kann noch interessant werden!</p>



<p>Baltruschat wollte einst <strong>Bürgermeister</strong> <strong>von</strong> <strong>Hofheim</strong> werden, doch die <strong>Stadt-SPD </strong>wollte ihn nicht: Sie gab <strong>Köppler</strong> den Vorzug. Der verlor zwar die Wahl, wurde aber immerhin <strong>Beigeordneter</strong> <strong>im</strong> <strong>Rathaus</strong>. Baltruschat, schwer beleidigt über die <strong>parteiinterne Abfuhr</strong>, wechselte umgehend und<strong> unter Absingen schmutziger Lieder</strong> zur CDU, die ihn dafür mit einem <strong>Platz im Magistrat</strong> belohnte. Dort fällt der Mann seither vor allem dadurch auf, dass er seinen Pflichten <strong>nicht nachkommt</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">hier</a>). Und dass er dafür sorgt, dass ihm bei seinen Geschäften im und mit dem &#8222;Chalet&#8220; <strong>niemand in die Quere kommt.</strong></p>



<p>Köppler (<em>&#8222;Ich habe mich vorbereitet&#8220;</em>) erinnerte im Ausschuss an die Anfänge: Der Weinstand wurde <strong>2019</strong> aufgestellt (Zwischenruf von<strong> CDU-Bürgermeister Vogt:</strong> <em>&#8222;Das war vor meiner Zeit&#8220;</em>). Die Holzhütter war laut Köppler nur<strong> befristet geplant</strong>, dann gab es per Vereinbarung eine Verlängerung für den <strong>Weihnachtsmarkt</strong>, und danach blieb sie <strong>einfach stehen.</strong>..</p>



<p><strong>Ein</strong> <strong>Kühlanhänger</strong>, der vom Weinstand genutzt wird und <strong>einen Dauerparkplatz </strong>auf dem Untertorplatz einnimmt, soll laut Köppler als erstes <strong>verschwinden</strong>: Mit seinem Lärm sei er für <strong>ein ständiges Ärgernis</strong>, <em>&#8222;deshalb muss hierfür ein anderer Standort gesucht werden&#8220;.</em></p>



<p>Man könnte natürlich fragen, warum die <strong>Lärmbelästigung</strong> <strong>so lange geduldet wurde</strong> oder warum die Stadtverwaltung <strong>nicht längst eingegriffen</strong> hat&#8230; Aber schauen wir jetzt lieber <strong>nach vorn</strong>:</p>



<p>Auf <strong>Beschluss der Stadtverordnetenversammlung</strong> hatte die Stadtverwaltung einen alternativen <strong>Standort für die Holzhütte</strong> gesucht. Das Ergebnis (wir berichteten <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/01/magistrat-standort-chalet/">hier</a>) las sich wie von Baltruschat <strong>diktiert</strong>: Angeblich gibt es in der ganzen Stadt <strong>keinen besseren</strong> <strong>Platz für Weintrinker</strong> als vor dem<strong> Restaurant im</strong> <strong>historischen Türmchen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche-Uebersicht.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="453" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche.jpg" alt="Chalet Standortsuche" class="wp-image-43659" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: In diesem PDF hat die Stadtverwaltung sechs weitere Plätze mit dem &#8222;Chalet&#8220;-Standort auf dem Untertorplatz verglichen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Neben dieser Standortsuche hatte es einen <a href="https://hk-newsletter.de/2024/04/03/privatgeschaefte-im-chalet/">Fragenkatalog</a> gegeben, den <strong>Grüne, Bürger für Hofheim</strong> und <strong>Linke </strong>eingereicht hatten. Der Magistrat hatte sich <strong>angeblich auch bemüht</strong>, Antworten zu geben,  musste aber <strong>mehrfach passen</strong> (<em>&#8222;keine Erkenntnisse&#8220;</em>). Ein deutlicher Hinweis: Der Vereinsring, der von der Stadt <strong>profitiert</strong>, <strong>verweigert</strong> der Stadtführung wesentliche Informationen. </p>



<p>Das wollte <strong>Tanja Lindenthal von den Bürgern für Hofheim</strong> nicht einfach akzeptieren: <em>&#8222;Wir als Stadtverordnete <em>müssen</em></em> <em>doch erfahren können, was in einem Vertrag mit der Stadt steht&#8220;</em>, sagte sie jetzt im Ausschuss. Warum muss der Vertrag <strong>geheim</strong> bleiben? Und <strong>profitieren</strong> wirklich nur Vereine – oder auch Gewerbetreibende? Lindenthal: <em>&#8222;Ohne umfassende Informationen macht es wenig Sinn, über einen Standort zu diskutieren.&#8220;</em></p>



<p>Auch <strong>Barbara Grassel von den Linke</strong>n forderte umfassende <strong>Aufklärung</strong>: Der Weinstand sei <em>&#8222;eine undurchsichtige Grauzone”, </em>niemand wisse, wie hoch die Kosten für die Stadt seien. Dass dort Gewerbetreibende subventioniert würden, nannte sie <em>&#8222;bedenklich&#8220;</em>. Und die Erklärung der Stadt, sie wisse nicht, wer dort ausschenke, bezeichnete sie als <em>&#8222;nicht nachvollziehbar&#8220;</em>: Die Standbetreiber müssten schließlich eine Genehmigung einholen – beim Ordnungsamt der Stadt. </p>



<p><em>&#8222;Es kann doch nicht sein, dass alles geheim ist&#8220;, </em>sagte Grassel. Und: <em>&#8222;Wir sind es den Menschen schuldig, zu sagen, wofür wir städtisches Geld ausgeben.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Fragen: FDP-Mann empfiehlt Strafanzeige</h2>



<p>Natürlich gab es auch Stadtverordnete, die sich <strong>für das &#8222;Chalet&#8220; aussprachen</strong>, das wollen wir hier keinesfalls verschweigen. Allen gemeinsam ist ihnen, dass sie sich <strong>Ahnungslosigkeit</strong> geprägt gaben und/oder<strong> bewusst die Wahrheit</strong> <strong>verdrehten</strong>.</p>



<p><strong>Armin Thaler</strong> (CDU, Jahrgang 1958) meinte, es sei <strong>wichtig</strong>, dass es das &#8222;Chalet&#8220; gebe – <em>&#8222;wo die Leute hingehen und in Ruhe ein Glas Wein trinken können –&nbsp; das auch noch zu annehmbaren Preisen&#8220;.</em></p>



<p>Über solche Worte werden sich die<strong> Gastronomen in der Nachbarschaft</strong> des &#8222;Chalets&#8220; bestimmt freuen: Kann man bei ihnen etwa nicht in Ruhe <strong>ein Glas Wein</strong> <strong>genießen</strong>? Sie könnten zudem darauf verweisen, dass der Wein im &#8222;Chalet&#8220; <strong>nicht besonders günstig</strong> angeboten wird (5 bis 7 Euro/0,2 l), sie aber mit ganz anderen <strong>unternehmerischen Belastungen</strong> fertig werden müssen.</p>



<p><strong>Ralf Weber</strong> (FDP, Jahrgang 1950) tat so, als könne er nicht verstehen, dass der Weinstand <strong>hinterfragt</strong> wird. <em>&#8222;Diese ganzen Fragen – die muss man nicht stellen&#8220;</em>, befand er. Eine weitere <em>&#8222;Auswälzung des Fragenkatalogs&#8220;</em> empfinde er als <em>&#8222;unangenehm und unangemessen&#8220;.</em> Wer darin <strong>rumbohren</strong> wolle, <em>&#8222;dem empfehle ich eine Anzeige bei der Polizei&#8220;.</em></p>



<p><strong>Andreas Hegeler </strong>(CDU, Jahrgang 1966) wurde grundsätzlich: Alle <strong>jammerten</strong>, dass es Vereine heute <strong>so schwer</strong> hätten. Im &#8222;Chalet&#8220; könnten sich die Mitglieder treffen und Einnahmen generieren. Er verstehe nicht, <em>&#8222;dass man das wieder so kaputt redet&#8220;.</em> Und laut rief Hegeler aus: <em>&#8222;Wenn ihr das ,Chalet&#8216; nicht wollt, dann sagt das doch.&#8220;</em></p>



<p>Das war wieder einmal Hegelersche<strong> Polemik in Reinkultur</strong>: Niemand hat gesagt, dass er das &#8222;Chalet&#8220;<strong> nicht wolle</strong>. Auch haben selbst die schärfsten Chalet-Kritiker*innen wiederholt betont, dass man den Vereinen <strong>keineswegs</strong> die Möglichkeit nehmen wolle, neue Einnahmen zu generieren. Der <strong>Standort</strong> ist&#8217;s, der in Frage gestellt wird. Und <strong>Transparenz im Umgang mit städtischen Geldern</strong>, die will man auch. Und Klarheit darüber, wie oft Vereine den Weinstand nutzen – und wie oft <strong>Privatleute bzw. Gewerbetreibende</strong> das &#8222;Chalet&#8220; buchen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle.jpg" alt="Weinstand
" class="wp-image-43720" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Weinstand von der anderen Seite aus gesehen: Schöner wird&#8217;s nicht – und das beliebte Türmchen ist nicht mehr zu sehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Apropos Weinstand buchen: Die Reservierungen wurden, wie gesagt, jahrelang über eine <strong>Software der Musikschule</strong> abgewickelt. Am Anfang wurde das wirklich <strong>transparent</strong> gehandhabt: Im Internet war <strong>offen und für jeden einsehbar,</strong> wann welcher Verein das &#8222;Chalet&#8220; gebucht hatte und wann welche Wochenenden <strong>noch</strong> <strong>frei</strong> waren. Dann drängten Gewerbetreibende in <strong>das</strong> <strong>lukrative &#8222;Chalet&#8220;-Geschäft</strong> – und das Buchungstool wurde <strong>auf nicht mehr einsehbar umgestellt</strong>. Niemand sollte sehen, <strong>wer wirklich vom Weinstand profitiert.</strong></p>



<p>Für <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> war im Ausschuss noch diese Information wichtig: Die Möglichkeit, unter dem Label der Musikschule und mit deren Software <strong>Buchungen</strong> für das &#8222;Chalet&#8220;&#8220; durchzuführen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/#Chalet_I_Wo_sind_die_fetten_Gewinne_geblieben">hier</a>), sei gestoppt worden. Der Vereinsring habe sich <strong>eine eigene Software </strong>angeschafft und in seine <a href="https://vereinsring-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> integriert.</p>



<p><strong>Geht doch!</strong></p>



<p><strong>Und wie geht&#8217;s jetzt weiter?</strong></p>



<p><strong>Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses</strong> fanden nach längerer Diskussion diese Lösung: Demnächst soll sich ein weiteres Gremium –<strong> der Ortsbeirat Kernstadt</strong> – mit der Zukunft des &#8222;Chalets&#8220; befassen. Er soll Vorschläge machen: Soll der <strong>Standort vor dem Restaurant Türmchen</strong> bleiben – oder soll<strong> ein neuer Platz </strong>her, und wenn ja: wo könnte der sein?</p>



<p>In der Zwischenzeit will Köppler <strong>die vertraglichen Regelungen</strong> überprüfen und Transparenz schaffen. Einfach wird das nicht: Köppler wird sich erneut <strong>gegen Baltruschat</strong> durchsetzen müssen.</p>



<p>Für die Hofheimer Stadtgesellschaft Hofheim wäre es nur gut, wenn dies gelänge: Schluss mit der ganzen <strong>Geheimniskrämerei</strong> und mit den <strong>undurchsichtigen Geschäften</strong> auf Kosten der Stadtkasse!</p>



<p>Alles muss <strong>auf den Prüfstand – wie versprochen!</strong></p>



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		<item>
		<title>Privatgeschäfte im &#8222;Chalet&#8220;? Magistrat weiß angeblich von nichts&#8230;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/04/03/privatgeschaefte-im-chalet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gotta Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Topaktuelle Nachrichten gibt es zur nachösterlichen Wochenmitte – Sie erfahren sie nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Der Magistrat verweigert den Stadtverordneten wichtige Informationen zum umstrittenen Weinstand "Chalet". Das Chinon-Center erfreut sich neuer Popularität: Einer der erfolgreichen deutschen Judo-Clubs zieht demnächst ein. Die Polizei-Statistik schmiert ab – ohne die Super-Zahlen von Landrat Cyriax wird das wohl nix mehr mit Rekorden. Und: Hofheims SPD-Stadtrat versucht uns behördliches Vollversagen als Erfolg zu verkaufen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Topaktuelle Nachrichten gibt es zur nachösterlichen Wochenmitte – Sie erfahren sie nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Der Magistrat verweigert den Stadtverordneten wichtige Informationen zum umstrittenen Weinstand &#8222;Chalet&#8220;. Das Chinon-Center erfreut sich neuer Popularität: Einer der erfolgreichsten deutschen Judo-Clubs zieht demnächst ein. Die Polizei-Statistik schmiert ab: Ohne die Super-Zahlen von <strong>Landrat Cyriax</strong> wird das wohl nix mehr mit Rekorden. Und: Hofheims SPD-Stadtrat versucht, behördliches Vollversagen als Erfolg zu verkaufen.</strong></p>



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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Magistrat: Vertrag mit Vereinsring ist geheim</h2>



<p style="font-size:17px"><strong>Die Diskussion um die Holzhütte auf dem Untertorplatz – genannt &#8222;Chalet&#8220; – reißt nicht ab. Anfang dieses Jahres hatten drei Fraktionen im Stadtparlament 15 Fragen an den Magistrat geschickt. Mit erheblicher Verspätung wurden jetzt die Antworten gegeben – oder besser: Der Magistrat reagiert nur auf die Fragen, er verweigert zugleich die wichtigsten Antworten. Die geheimbündlerische Geschäftemacherei im Herzen der Altstadt unter dem Deckmantel der Vereinsförderung dürfte damit weitergehen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217.jpg" alt="Chalet 20240217" class="wp-image-39171" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Stolz der Hofheimer: die historische Häuserzeile mit Türmchen. In der ollen Holzhütte davor werden undurchsichtige Geschäfte gemacht – mit dem Segen des Magistrats.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Holzhütte gehört dem <strong>Vereinsring</strong>, und ursprünglich sollte sie der <strong>Förderung der Vereine</strong> dienen: Die sollten dort Weine <strong>ausschenken</strong> und mit dem Erlös <strong>ihre</strong> <strong>Vereinskasse</strong> <strong>aufbessern</strong> können.</p>



<p>Das war der Plan, er änderte sich schnell: Heute betreiben <strong>Vereins-Vorsitzender Wulf Baltruschat </strong>(ein Polizeibeamter) und sein <strong>Kassierer Sven Müller-Laupert</strong> (der Leiter der städtischen Musikschule) recht undurchsichtige Geschäfte im und mit dem &#8222;Chalet&#8220;. Auskünfte dazu verweigern sie: Auf Fragen geben sie einfach <strong>keine Antworten</strong>.</p>



<p><strong>Hochgekocht</strong> war das Thema im letzten Jahr: In städtischen Gremien hatten es Stadtverordnete &#8222;gewagt&#8220;, <strong>leise Kritik am Standort</strong> der etwas heruntergekommenen Holzhütte mitten in der Altstadt zu üben. Baltruschat reagierte <strong>sofort</strong> <strong>konfrontativ</strong>: Der Mann, der als <strong>CDU-Stadtrat dem Magistrat</strong> angehört, schickte einer Stadtverordneten erst <strong>Drohmails</strong> und erstattete dann <strong>Strafanzeige</strong> gegen sie bei der Polizei (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">hier</a>).</p>



<p>Baltruschat wollte offensichtlich <strong>ein Exempel statuieren:</strong> Um männliche <strong>Stadtverordnete</strong>, die Kritik geübt hatten, machte er einen Bogen. Er nahm sich nur <strong>die Frau </strong>vor, <strong>Tanja Lindenthal</strong> von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;.</p>



<p>Dass ein <strong>CDU-Stadtrat </strong>versucht, eine engagierte Lokalpolitikerin <strong>an der freien Meinungsäußerung zu hindern</strong>, dürfte ein einmaliger Vorgang<strong> in der Geschichte der Kreisstadt</strong> sein. Dass <strong>Hofheims</strong> <strong>Stadtführung</strong> – beispielsweise Baltruschats Parteifreund<strong> Bürgermeister Christian Vogt </strong>– mäßigend eingeschritten sein soll: Das wurde <strong>nie</strong> <strong>bekannt</strong>.</p>



<p><strong>Im Gegenteil: </strong>Der Fragenkatalog der drei Fraktionen – die <strong>Grünen</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> und die <strong>Linken</strong> hatten ihn eingereicht –, mit dem <strong>Licht in die unduchsichtige Geschäftsmacherei </strong>gebracht werden sollte, wurde im Rathaus erst einmal <strong>beiseite</strong> <strong>gelegt</strong>. Dabei ist die&nbsp;Geschäftsordnung <strong>unmissverständlich</strong>:<em> &#8222;Die Beantwortung von Anfragen soll innerhalb von vier bis sechs Wochen erfolgen.&#8220;</em></p>



<p>Demnach hätten die Antworten<strong> spätestens Anfang März</strong> vorliegen müssen.</p>



<p>Doch <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> hat <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/12/magistrat-buergervertreter/">bekanntlich</a> sehr eigene Vorstellungen davon, wie mit&nbsp; <strong>Stadtverordneten</strong> umzugehen ist. Tage und Wochen vergingen – <strong>Antworten gab&#8217;s keine</strong>. Erst jetzt wurden sie vorgelegt, und wieder ist zu <strong>erkennen</strong>: Die Bereitschaft, <strong>berechtigte Kritik </strong>aufzunehmen und zu diskutieren und so einen <strong>Konflikt in der Stadtgesellschaft</strong> zu lösen, ist nicht vorhanden.</p>



<p>Im Gegenteil: <strong>Informationen zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>werden weiterhin im Rathaus gebunkert. <strong>Geheimhaltung</strong> <strong>wird</strong> <strong>proklamiert</strong>: angeblich unumgänglich.</p>



<p>Wirklich wahr?</p>



<p>Wir <strong>dokumentieren</strong> hier die 15 Fragen – und veröffentlichen dazu die&nbsp; <strong>Antworten</strong> <strong>des</strong> <strong>Magistrats</strong>. Dazu stellen wir, als Ergänzung, einige <strong>Informationen</strong>, die wir vor einigen Wochen auf unsere Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; von der <strong>Rathaus-Pressestelle</strong> bekommen haben.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_29094"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/LjBP8PaoIG0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gunter von der Langenhainer Kleinkunstbühne <a href="https://www.theatersonnendeck.de/" target="_blank" rel="noopener">Theater Sonnendeck</a> drehte kürzlich ein Witz-Video vor der Holzbude auf dem Unterto</em>r<em>platz.</em></figcaption></figure>



<p><strong>Frage 1: Welche Verträge bestehen zwischen dem Vereinsring und der Stadt Hofheim über welche Nutzung?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Es besteht ein Gestattungsvertrag zwischen dem Vereinsring Hofheim am Taunus und der Kreisstadt Hofheim am Taunus aus den Jahren 2019/2020. Die Stadt gestattet dem Vereinsring auf einer Teilfläche „Am Untertor“ die Errichtung und den Betrieb eines Weinprobierstandes (Holzhütte).</em></p>



<p><strong style="font-weight: bold;">Frage 2:</strong> <strong>Wie ist der Inhalt und wie sind die finanziellen Auswirkungen auf die Stadt geregelt?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Vertragsinhalte werden grundsätzlich nicht offengelegt.</em></p>



<p><strong>Frage 3: Wer zahlt Wasser und Strom für das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Die Kosten für Wasser und Strom werden durch den Vereinsring pauschal gegenüber der Kreisstadt Hofheim am Taunus erstattet.</em></p>



<p><strong>Ergänzung: </strong>Gegenüber dem Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte der Magistrat mitgeteilt: <em>&#8222;Für Wasser und Strom muss der Vereinsring eine Pauschale von jährlich 360 Euro zahlen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Frage 4: Wird das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;&nbsp;ausschließlich zur Vereinsförderung genutzt?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Grundlage des Vertrags mit dem Vereinsring ist die Weitergabe an Vereine des Vereinsrings zum Ziele der Vereinsförderung.</em></p>



<p><strong>Frage 5: Wenn nein, welche vertraglichen Regelungen gibt es hierzu?</strong></p>



<p><strong>Antwort:</strong> <em>Die vertraglichen Regelungen zwischen dem Vereinsring und Dritten sind dem Magistrat nicht bekannt.</em></p>



<p><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten gefragt: An etlichen Wochenenden wird der Weinstand geschäftlich betrieben. Entspricht dieses Vorgehen den „Genehmigungsbedingungen“ bzw. wie steht der Magistrat zu einer solchen Nutzung des „Chalets&#8220;? <strong>Die Antwort aus dem Rathaus: </strong><em>&#8222;Vertragliche Regelungen zur Vergabe des Weinstands gibt es bis auf die folgende Festsetzung keine. ,Der Gestattungsnehmer ist befugt, die in Anspruch genommene Fläche ganz oder teilweise an Dritte zur Nutzung zu überlassen, die Verkehrssicherungspflicht obliegt ihm gleichwohl.</em>’”</p>



<p><strong>Frage 6: Erteilt bei gewerblicher oder privater Nutzung die Stadt Hofheim jeweils eine Genehmigung des abweichenden Nutzungszwecks (außerhalb der Vereine)?</strong></p>



<p><strong>Antwort:</strong> <em>Nein.</em></p>



<p><strong>Frage 7: Werden, wenn es eine gewerbliche oder private Nutzung geben sollte, die Satzungen (Marktgebühren, Sondernutzung…) eingehalten?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Der Nutzungszweck ist für die Anwendung der Satzungen unerheblich.</em></p>



<p><strong>Frage 8: Sollte es eine gewerbliche Nutzung geben: Wie wurden die Hofheimer Gastronomen in die Abwicklung und Nutzung eingebunden?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten in einer Frage an den Magistrat darauf hingewiesen, dass Gastronomen einen dauerhaften Weinstand kritisch sehen. <strong>Die Antwort aus dem Rathaus: </strong>&#8222;<em>Wie bei anderen Aktionen in der Innenstadt, sieht der Magistrat auch den Weinstand als Belebung der Besucher-Frequenz im Stadtkern. Davon profitieren am Ende alle Akteure.&#8220;</em></p>



<p><strong>Frage 9: Wie erfolgt die Abwicklung mit der Musikschule und welche Verträge gibt es hier bei der Nutzung?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Die vertraglichen Regelungen zwischen dem Vereinsring und Dritten sind dem Magistrat nicht bekannt.</em></p>



<p><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten in einer Frage an den Magistrat darauf hingewiesen, dass die Aktivitäten im &#8222;Chalet&#8220; (also auch die Privatgeschäfte) über die Webseite der städtischen Musikschule gesteuert werden. Ob im Gegenzug die Musikschule von den &#8222;Chalet&#8220;-Einnahmen profitiere? wollten wir wissen. <strong>Die Antwort aus dem Rathaus:</strong> <em>&#8222;Fragen zur gemeinsamen Nutzung eines Buchungssystems durch Musikschule und Vereinsring kann der Magistrat mangels Zuständigkeit nicht beantworten.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="573" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule.jpg" alt="Musikschule" class="wp-image-41077" style="width:639px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule-300x215.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule-768x550.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto wurde uns von einem Leser geschickt. Er schrieb dazu: <em>&#8222;Gesehen an der Musikschule: Dort hängt ein Plakat, mit dem der Förderverein der Musikschule neue Mitglieder und damit neue Einnahmen sucht. Effektiver wäre es doch, wenn der Verein im &#8222;Chalet&#8220; Wein verkaufen würde. Dann würde er an nur einem Wochenende ein paar Tausend Euro einnehmen. Nur müssten die private Geschäftemacher an einem solchen Wochenende mal verzichten ;-)&#8220;</em></figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Frage 10: Die Nutzung des&nbsp;&#8222;Chalets&#8220;&nbsp;ist in Teilen gerade an Markttagen bereits vorbelegt. Wer legt diese Vorbelegung, an denen Vereine nicht buchen können, fest? Und wer profitiert in welchem Umfang finanziell an diesen Tagen (100%Vereine?)?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p><strong>Frage 11: Wer haftet bei Unfällen rund ums&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;? Wie ist z.B. hier die Dauernutzung des Kühlwagens geregelt? Stolpern über den Zuweg…</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Der Stellplatz des Kühlwagens ist im Gestattungsvertrag geregelt. Die Verkehrssicherungspflichten obliegen dem Vereinsring Hofheim.</em></p>



<p><strong>Frage 12: Wer zahlt die geplante Verlegung der Zuleitungen unter die Gehwegplatten?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Wenn der Anfragesteller den Beschluss des Ortsbeirats Kernstadt meint, kann berichtet werden, vorbehaltlich weiterer Beschlüsse zu alternativen Standorten, dass die Kosten aufgeteilt werden. Der Ortsbeirat Kernstadt beteiligt sich im Rahmen seines Ortsbeiratsbudgets mit 1.000 Euro ebenso der Vereinsring Hofheim mit 4.000 Euro und die Kreisstadt Hofheim am Taunus. Der Vereinsring ist bereit, mehr als zwei Drittel der Kosten der Gesamtmaßnahme zu übernehmen.</em></p>



<p><strong>KORREKTUR: </strong>Anders als der Magistrat hier schreibt, hat der Ortsbeirat Kernstadt in seiner Sitzung im November letzten Jahres beschlossen: Die unterirdische Verlegung der Leitung für das &#8222;Chalet&#8220; wird <strong>mit 500 Euro</strong> (nicht mit 1000 Euro) bezuschusst.</p>



<p><strong>Frage 13: Wie wird der Strom des Kühlwagens bei evtl. gewerblicher Nutzung verrechnet?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p><strong>Frage 14: Wohin fließen die Einnahmen, sollte das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;&nbsp;nicht an Vereine, sondern gewerblich vermietet sein?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p><strong>Frage 15: Wird/Ist der Vereinsring zum/ein Gewerbebetrieb, falls eine gewerbliche oder private Nutzung stattfindet?</strong></p>



<p><strong>Antwort: </strong><em>Es liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor, dass der Vereinsring ein Gewerbebetrieb i.S.d. Gewerbesteuergesetz i.V.m. dem Einkommenssteuergesetz ist.</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Beschlossen: Judokas ziehen ins Chinon-Center</h2>



<p>Sie wollen es wirklich wagen: Der <strong>1. Judo-Club Hofheim</strong> will schon bald ins <strong>Chinon-Center </strong>einziehen. Im Obergeschoss befinden sich großzügige <strong>Geschäftsräume</strong>, die seit Jahren leer stehen. <strong>Rund 400 Quadratmeter: </strong>Früher war dort ein <strong>China-Restaurant,</strong> dann eine<strong> Corona-Teststation</strong>, dann <strong>nichts mehr</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg" alt="Chinon Center 202402" class="wp-image-38652" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Chinon-Center: Im Obergeschoss will demnächst der Judo-Club einziehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte berichtet: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/">Vor drei Jahren</a> wurden die Räumlichkeiten zum Top-Preis von <strong>15 Euro/Quadratmeter</strong> inseriert, mit Nebenkosten sollte die Miete <strong>8.590 pro</strong> Monat betragen. War wohl <strong>zu teuer</strong>. <a href="https://hk-newsletter.de/2023/08/03/polar-und-gewerbeimmobilien/#chinon-center20230730">Später</a> wurde der Preis gesenkt, gleichzeitig stiegen die Nebenkosten: <strong>7.555 Euro</strong> hätte ein Mieter zahlen müssen. <strong>Keiner wollte.&nbsp;</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="521" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club.jpg" alt="Judo Club" class="wp-image-41056" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club.jpg 521w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Wir sind seit vielen Jahren auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten&#8220;</em>, sagt jetzt <strong>Ernst Golla</strong>, der Vorsitzende des Judo-Clubs. Der Verein zähle im Wettkampf-Bereich zu den <strong>erfolgreichsten in Deutschland</strong>, habe <strong>Weltmeister</strong> und <strong>Deutsche Meister</strong> in seinen Reihen: Wenn man auf diesem Niveau <strong>Leistungs- und Breitensport</strong> betreibe, müsse man sich <strong>weiterentwickeln</strong> und dürfe <strong>nicht</strong> <strong>stehen</strong> bleiben. Die Jahreshauptversammlung habe die Expansions-Pläne befürwortet:</p>



<p>Noch <strong>in diesem Jahr</strong>, wenn alle <strong>Genehmigungen</strong> vorliegen und ein notwendiger <strong>Umbau</strong> erledigt ist, soll der <strong>Umzug</strong> stattfinden. Mit dem Center-Betreiber habe man eine langfristig sichere Vereinbarung getroffen: <strong>Rund 7000 Euro</strong> werde der Verein monatlich für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Dazu kommen wie bisher Kosten für <strong>Trainer</strong>, <strong>Wettkämpfe</strong>,<strong>Verbandsmitgliedschaften</strong>&#8230;</p>



<p>Um das stemmen zu können, wurden die Beiträge der aktuell rund <strong>250 Mitglieder</strong> im Schnitt verdoppelt.<strong> Kinder und Jugendliche</strong> sollen demnächst <strong>29 Euro</strong> zahlen (statt bisher 15), <strong>Erwachsene</strong> <strong>39 Euro</strong> (statt 20). Das klingt <strong>happig</strong>, Golla aber sagt: Angesichts des breiten <strong>Angebots</strong>, das der Verein seinen Mitgliedern biete – <strong>Judo</strong> und <strong>Ju-Jutsu</strong> für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, dazu <strong>Sportwettkämpfe</strong> und auch <strong>Ferienfreizeiten</strong> für Kids – seien die Preise keineswegs zu hoch.</p>



<p>Knapp werden könnte es trotzdem: Die <strong>Rechnung</strong>, die den Mitgliedern vorgelegt wurde, sieht <strong>monatliche</strong> <strong>Einnahmen</strong> in Höhe von rund <strong>9.400 Euro</strong> vor – bei <strong>Ausgaben</strong> von rund<strong> 9.300 Euro</strong>. Bleibt gerade mal <strong>ein Hunderter </strong>übrig&#8230;</p>



<p><em>&#8222;Wir haben sehr konservativ gerechnet&#8220;</em>, gibt sich Golla <strong>optimistisch</strong>. Man rechne mit <strong>weiteren</strong> <strong>Einnahmen</strong>, etwa von <strong>Sponsoren</strong> und <strong>neuen</strong> <strong>Mitgliedern</strong>, die man dank der zentralen Lage gewinnen werde, sowie durch den Verkauf von <strong>Sportartikeln</strong> im Club-Shop.</p>



<p>Golla, 31 Jahre alt, ein <em>&#8222;glücklicher Hofheimer&#8220;</em>, wie er sagt, der derzeit in Frankfurt lebt, aber <em>&#8222;spätestens im übernächsten Jahr wieder in Hofheim wohnen wird&#8220;</em>, gibt sich <strong>überzeugt</strong>, dass am Ende alle gewinnen: der <strong>Verein</strong>, der künftig <strong>in bester Innenstadtlage</strong> zu finden sei, die <strong>Mitglieder</strong>, die <strong>optimale Trainingsmöglichkeiten</strong> geboten bekämen, und das <strong>Chinon-Center</strong>, das <strong>einen lebendigen Verein</strong> ins Haus hole.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schluss mit Rekorden: Keine guten Polizei-Zahlen mehr</h2>



<p>Vor zwei Jahren war <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> noch ganz vorne mit dabei: Alljährlich stellte er die <strong>Kriminalstatistik</strong> <strong>für den Main-Taunus-Kreis</strong> vor, und jedes Jahr verkündete er <strong>neue Rekordzahlen</strong>. Angesichts dieser schier unglaublichen Leistungsbilanz – immer <strong>weniger Straftaten</strong> bei gleichzeitig stets <strong>verbesserter Aufklärungsquote</strong>: wie ist das möglich? – fragten wir leicht amüsiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/">Ist Hofheims Polizei etwa gedopt?</a></p>



<p><strong>Seit unserem Bericht</strong> stellte Landrat Cyriax <strong>keine einzige Kriminalstatistik </strong>mehr vor – gleichzeitig fand <strong>die angebliche Erfolgsserie</strong> der Polizei<strong> ein abruptes Ende</strong>: Die Zahlen der Straftaten <strong>steigen</strong> seither an, und die Aufklärungsquote <strong>sinkt</strong>.</p>



<p>Jüngst wurden <strong>die neuesten Zahlen</strong> vorgestellt (wieder ohne Cyriax). Es sieht nicht richtig gut aus: Die Zahl der <strong>Straftaten</strong> im Main-Taunus-Kreis stieg von 9.553 auf <strong>10.318</strong>, gleichzeitig rutschte die Aufklärungsquote <strong>auf den niedrigsten Stand</strong> seit Jahren: Nur <strong>59,8 Prozent </strong>aller Straftaten wurden aufgeklärt.</p>



<p>Zum Vergleich: Laut <strong>Cyriaxs letzter Polizeibilanz</strong> wurden im Jahr 2021 nur noch <strong>9.429 Straftaten</strong> registriert, gleichzeitig lag die Aufklärungsquote bei satten <strong>64,5 Prozent</strong>!</p>



<p><strong>Müssen wir uns Sorgen machen? </strong>Eigentlich nicht: Der Main-Taunus-Kreis, das betont die Polizei gerne, sei <strong>ein sicherer Kreis</strong>. Als Beleg dient die <strong>Häufigkeitszahl</strong>, das ist die Zahl der Straftaten <strong>umgerechnet auf 100.000 Einwohner</strong>: Die ist kreisweit zwar <strong>angestiegen</strong> (von 3.992 auf <strong>4.256</strong>), liegt im <strong>Landesvergleich</strong> aber in einem durchaus <strong>akzeptablen Bereich</strong>. <strong>Hessenweit</strong> wird die Häufigkeitszahl mit <strong>6.220</strong> angegeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="763" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg" alt="Straftaten 2023" class="wp-image-41083" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg 763w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 763px) 100vw, 763px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Aus Hofheim</strong> meldet die Polizei <strong>1.921 Straftaten</strong> und damit 224 mehr als in 2022. Das erklärt die Entwicklung der Häufigkeitszahl in der Kreisstadt: Die stieg von 4.274 auf <strong>4.758</strong> in 2023.</p>



<p>Zum Vergleich: <strong>Kelkheim</strong> ist ein <strong>Hort der Sicherheit</strong> – dort wurden nur <strong>847</strong> <strong>Straftaten</strong> gezählt, 25 weniger als im Jahr zuvor. Das sind auf 100.000 Einwohner umgerechnet <strong>2.909</strong> Straftaten – ein Top-Wert im Kreisgebiet.</p>



<p><strong>Sulzbach</strong> dagegen könnte man als <strong>Verbrechenshochburg</strong> bezeichnen: Dort wurden <strong>660 Straftaten</strong> gezählt, die Häufigkeitszahl liegt damit bei <strong>7.098</strong>. Ein negativer Spitzenwert für die kleine Gemeinde, weit über dem Landesdurchschnitt – das lässt sich allerdings schnell erklären: Die vielen <strong>Ladendiebstähle im MTZ</strong>, so die Kripo, würden die Zahlen nach oben treiben.</p>



<p>Aus <strong>Kriftel</strong> meldet die Polizei ganze <strong>468 Straftaten</strong>. Klingt wenig, ist aber angesichts der relativ wenigen Einwohner nicht besonders gut: Die Häufigkeitszahl wird mit <strong>4.197</strong> angegeben (nach 3.875 in 2022).</p>



<p>Sicherste Gemeinde, noch vor Kelkheim, ist <strong>Eppstein</strong>: Die von der Polizei registrierten <strong>402 Straftaten</strong> ergeben umgerechnet auf 100.000 Einwohner eine Häufigkeitszahl von <strong>2.922</strong>.</p>



<p><strong>Wichtiger Hinweis:</strong></p>



<p>Wie jede Statistik ist auch die Kriminalstatistik der Polizei nur <strong>mit Vorsicht</strong> zu genießen. Größte Schwachstelle in dem Zahlenwerk: Die Statistik erfasst&nbsp;ausschließlich&nbsp;<strong>Vergehen</strong>, die von der Polizei <strong>bearbeitet</strong> wurden, sowie <strong>Tatverdächtige</strong>, die <strong>ermittelt</strong> werden konnten. Polizei-Experten sprechen von einem <em>„Hellfeld der Kriminalität“.</em> Das&nbsp;<strong>Dunkelfeld der Kriminalitä</strong>t, in dem die Polizei weder Täter noch Taten kennt, ist um&nbsp;ein Vielfaches größer.</p>



<p>Vor zwei Jahren zitierten wir einen Polizeibeamten: <em>„Dass die Bevölkerung manipuliert wird, ändert sich vielleicht nie. Aber wenigstens sollte sie darum wissen.“</em></p>



<p>Das gilt auch heute noch.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Guter Journalismus wirkt: Kita-Bauwagen steht!</h2>



<p>Das musste er unbedingt loswerden: <em>&#8222;Wir freuen uns sehr, in Lorsbach nun weitere dringend benötigte Ganztagsplätze anbieten zu können und danken allen Beteiligten, die an diesem Erfolg beteiligt waren.&#8220;&nbsp;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="322" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572.jpg" alt="Kita Bauwagen Lorsbach e1712137147572" class="wp-image-41049" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nach einem Jahr Untätigkeit präsentiert Stadtrat  Köppler seinen &#8222;Erfolg&#8220;: </figcaption></figure>
</div>


<p>Das Zitat stammt von <strong>Bernhard Köppler</strong>, dem SPD-Mann an Hofheims Stadtspitze. <strong>Die vermeintliche Erfolgsmeldung</strong> verbreitete die Pressestelle des Rathauses gleich mehrmals über alle<strong> Internet-Kanäle.</strong></p>



<p>Unmittelbar vorausgegangen war ein <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, der gänzlich andere Informationen enthielt: Demnach hatte das <strong>Stadtparlament</strong> bereits vor einem Jahr beschlossen, dass <strong>zur Linderung der Kita-Not</strong> ein Waldkindergarten in Lorsbach eingerichtet werden soll. Und dafür sollte, so wurde <strong>im März 2023</strong> festgelegt, ein <strong>Bauwagen</strong> angeschafft werden. Zuständig im Rathaus:<strong> Bernhard Köppler</strong>.</p>



<p>Nach dem Beschluss der Stadtverordneten aber passierte erst einmal: <strong>nichts</strong>. Erst im <strong>August</strong> bestellte Hofheims Stadtverwaltung den Bauwagen. Allerdings <strong>vergass</strong> Köppler, die <strong>notwendigen Genehmigungen</strong> für einen Waldkindergarten bei den übergeordneten Behörden einzuholen. Damit holte er erst <strong>Anfang dieses Jahres</strong> nach.</p>



<p>Die <strong>Linken</strong> prangerten das wiederholt an; zuletzt empörte sich sogar die <strong>CDU</strong> über den <strong>Schlendrian</strong> <strong>im</strong> <strong>Rathaus</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="287" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2.jpg" alt="Kita Bauwagen Lorsbach2" class="wp-image-41051" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Endlich da: der Kita-Bauwagen für Lorsbach. Bis dort Kinder spielen können, soll&#8217;s noch vier Wochen dauern.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die <strong>Dokumentation</strong> des behördlichen Versagens im <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> muss auf Köppler wie eine <strong>Adrenalinspritze</strong> gewirkt haben: Er reagierte <strong>umgehend</strong>! Nur zwei Tage später ließ er den Bauwagen, der angeblich bereits <strong>im</strong> <strong>Dezember</strong> geliefert worden war, am Waldrand in Lorsbach <strong>aufstellen</strong>. Ende dieses Monats soll die Kita <strong>eröffnet</strong> werden&#8230;</p>



<p>Und seither spricht <strong>Köppler</strong> allüberall von einem <em>&#8222;erfreulichen Abschluss&#8220;</em> und sogar von einem <em>&#8222;Erfolg&#8220;</em>. <strong>Kritische Selbstreflexion</strong> zählt sicher nicht zu den nennenswerten Eigenschaften dieses Mannes.</p>



<p class="has-text-align-right" style="font-size:10px">Bilder (2) Stadt Hofheim</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wochenend-News: Neue Strafanzeigen drohen – Das &#8222;Chalet&#8220; und die 100.000-Euro-Frage&#8230;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2024 13:44:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Engelhard Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Härder Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hebling Hartmut]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Lokalpolitiker haben ein neues Thema entdeckt: den Weinstand des Vereinsrings, der sich wohltönend "Chalet" nennt, aber für viele Bürger nur noch eine Verschandelung der Altstadt darstellt. Um die Holzhütte gibt's allerlei neue Geschichten – viel Geld spielt dabei eine zentrale Rolle. Dazu passt: Ein führender CDU-Politiker versucht, es dem Vorsitzenden des Vereinsrings nachzumachen – auch er droht jetzt mit Strafanzeigen. Kommen Sie mit auf einen kleinen Wochenend-Bummel durch die Kreisstadt: Exklusive Hofheim-News erwarten Sie!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="38838" class="elementor elementor-38838" data-elementor-post-type="post">
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									<p style="font-size: 19px;"><strong>Hofheims Lokalpolitiker haben ein neues Thema entdeckt: den Weinstand des Vereinsrings, der sich wohltönend &#8222;Chalet&#8220; nennt, aber für viele Bürger nur noch eine Verschandelung der Altstadt darstellt. Um die Holzhütte gibt&#8217;s allerlei neue Geschichten – viel Geld spielt dabei eine zentrale Rolle. Dazu passt: Ein führender CDU-Politiker versucht, es dem Vorsitzenden des Vereinsrings nachzumachen – auch er droht jetzt mit Strafanzeigen. Kommen Sie mit auf einen kleinen Wochenend-Bummel durch die Kreisstadt: Exklusive Hofheim-News erwarten Sie!</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnetenvorsteher will Stadtverordnete anzeigen 
</h2>				</div>
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									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Als der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> noch Stadtverordneter war, hat er die Stadtvorderen mit allerlei Klagen und Dienstaufsichtsbeschwerden immer wieder <strong>genervt</strong>. Weshalb ihn vor allem <strong>Hofheims CDU-Granden</strong> der <strong>Prozesshanselei</strong> bezichtigten, wobei der Vorwurf nie so richtig zündete: Hausmann hatte oft genug Recht.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Rechtswidriges Verhalten </strong>ist eben auch einer Stadtspitze <strong>nicht erlaubt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Hausmann hat sein Mandat im Stadtparlament vor einiger Zeit <strong>aus</strong> <strong>Altersgründen</strong> niedergelegt. Die <strong>Klageritis</strong> aber hört nicht auf:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bei der <strong>Amtsanwaltschaft</strong> in Frankfurt liegt <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">bekanntlich</a> eine Klage von <strong>Wulf Baltruschat</strong>: Der CDU-Stadtrat hatte der <strong>BfH-Stadtverordneten Tanja Lindenthal</strong> wegen kritischer Kommentare zum Weinstand &#8222;Chalet&#8220; eine <strong>Drohmail</strong> geschickt und sie anschließend bei der Polizei angezeigt, weil sie erzählt hatte, dass sie von ihm eine Drohmail bekommen habe.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="alignright size-full is-resized">
<figure id="attachment_38718" aria-describedby="caption-attachment-38718" style="width: 297px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38718" style="width: 250px;" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Hegeler.jpg" alt="Hegeler" width="297" height="640" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Hegeler.jpg 297w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Hegeler-139x300.jpg 139w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption id="caption-attachment-38718" class="wp-caption-text">Andreas Hegeler</figcaption></figure>
<figcaption class="wp-element-caption"></figcaption>
</figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p><strong>Jetzt ein neuer Vorgang</strong>, live miterlebt in der letzten Versammlung der Stadtverordneten:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Andreas Hegeler (CDU) </strong>begann die Sitzung mit einer überraschenden Ankündigung: Er werde <strong>Strafanzeige</strong> erstatten, sollte es jemand wagen, die Sitzung des Parlaments <strong>aufzuzeichnen</strong>. Hegeler wörtlich:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>&#8222;<em>Ich darf es nochmals ankündigen: Sämtliche Tonaufzeichnungen und sonstige Mitschriften elektronischer Art sind untersagt.&#8220; </em>Wer im Sitzungssaal <em>&#8222;Tonaufzeichnungen erstellt und reproduziert, muss mit einer Anzeige meinerseits rechnen&#8220;.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das kam <strong>&#8222;wie Kai aus der Kiste&#8220;</strong>, und natürlich fragten sich Zuhörer: Was nur treibt den Mann um?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es ist kaum anzunehmen, dass er seine <strong>Parteifreunde</strong> öffentlich <strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">illegaler Aufzeichnungen </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">verdächtigt.</span></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch die <strong>CDU-Koalitionspartner in FDP und FWG</strong> dürften den implizierten Vorwurf empört zurückweisen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bleiben die <strong>Stadtverordneten der SPD, Grünen, BfH und Linken: </strong>Hat Hegeler etwa sie <strong>im Visier?</strong> Oder verdächtigt er die paar Hofheimer Bürger, die im Publikum sitzen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es ergibt alles<strong> keinen Sinn</strong>. Warum sollte sich jemand – nach der <strong>Fron stundenlangen Zuhörens </strong>– den Sitzungsverlauf noch einmal <strong>mittels heimlich angefertigter Mitschnitte </strong>anhören wollen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Unklar auch, was nach der <strong>Hegelerschen Klageandrohung</strong> folgen soll: Will er im nächsten Schritt – Baltruschat sei sein Vorbild – <strong>Anzeige</strong> <strong>erstatten</strong>, erst einmal gegen unbekannt? Oder gar <strong>Durchsuchungen</strong> veranlassen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gibt&#8217;s bald <strong>Razzien im Stadtparlament</strong>?</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Auguren der Hofheimer Lokalpolitik </strong>glauben die Erklärung für die <strong>Lust an justitiablen Auseinandersetzungen </strong>zu kennen: Einige CDU-Lokalpolitiker haben <strong>jegliche</strong> <strong>Balance</strong> verloren. Die Mehrheit im <strong>Parlament</strong> ist ihnen abhanden gekommen, seit Anfang dieses Jahres auch im <strong>Magistrat</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Den<strong> Verlust von Bedeutung und Macht</strong> scheinen diese Herrschaften nur schlecht <strong>verknusen</strong> zu können. Jetzt versuchen sie es <strong>mit</strong> <strong>verbaler</strong> <strong>Aufrüstung</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Für das <strong>Klima in der Stadtgesellschaft</strong> wie auch für das <strong>Image der Kreisstadt</strong> ist das leider alles andere als positiv.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Womit wir zum Chalet kommen.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet I: Wo sind die fetten Gewinne geblieben?
</h2>				</div>
				</div>
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									<p class="wp-block-heading"><span style="color: #666666; font-size: 16px;">Man stellt sich das mit dem &#8222;Chalet&#8220; ja so vor: Vereine buchen den Weinstand für ein Wochenende beim </span><strong style="color: #666666; font-size: 16px;">Vereinsring</strong><span style="color: #666666; font-size: 16px;"> – der Erlös aus dem Weinverkauf fließt in die </span><strong style="color: #666666; font-size: 16px;">Vereinskassen</strong><span style="color: #666666; font-size: 16px;">.</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das klingt doch <strong>super</strong>, nicht wahr?! Es wäre auch ohne Zweifel <strong>eine</strong> <strong>prima</strong> <strong>Sache</strong>, und die lokalen Wirte hätten ganz bestimmt <strong>nichts</strong> <strong>dagegen</strong>, wenn nicht&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>&#8230;ja, wenn nicht die <strong>Realität</strong> <strong>völlig</strong> <strong>anders</strong> aussehen würde. Die meisten Vereine zeigen sich <strong>zurückhaltend</strong>, denn sie wissen: Wenn sie mit dem Verkauf von Wein <strong>Geld</strong> <strong>einnehmen</strong>, können sie vom Finanzamt sehr schnell als <strong>steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb</strong> eingestuft werden – ihre <strong>Gemeinnützigkeit</strong> wäre in Gefahr.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Die</strong> <strong>angebliche</strong> <strong>Vereinsförderung</strong> des Weinstands dürfte eher<strong> ein großer Bluff </strong>sein: In Wahrheit wird dort oftmals <strong>geschäftsmäßig</strong> Wein ausgeschenkt. Dabei werden offenbar <strong>Umsätze</strong> erzielt, über die sich <strong>jeder</strong> <strong>Gastronom</strong> freuen würde. Beispiel:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ein <strong>Logistik-Unternehmen aus Flörsheim</strong> – die <a href="https://dmg-ag.de/" target="_blank" rel="noopener">DMG Aktiengesellschaft</a> – hatte den Weinstand für ein Wochenende gemietet (warum ein <b>Flörsheimer Unternehmen </b>den<b> </b>Weinstand betreibt, der doch angeblich den Hofheimer Vereinen dienen soll,<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wollen wir hier nicht weiter hinterfragen).</span></p>
<p>Hinterher teilte das Unternehmen mit, man habe einen <strong>Gewinn(!) </strong>in Höhe von <strong>über</strong> <strong>3.000 Euro</strong> gemacht (das Geld wurde später gespendet).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn <strong>an</strong> <strong>einem</strong> <strong>normalem</strong> <strong>Wochenende</strong> derartige Einnahmen erzielt werden, wären das in einem Jahr – wir gehen mal von nur 30-35 Weinstand-Wochenenden aus – <strong>fast 100.000 Euro Gewinn!</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Hofheims Vereine müssten in Geld schwimmen!</strong></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240216.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-39172" alt="Chalet 20240216" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240216.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240216-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Hofheim mit Fachwerkhäusern und "Chalet" zu später Stunde. </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><b>Das ist jetzt die 100.000-Euro-Frage</b>: Wo bleibt nur <strong>das ganze Geld</strong>? Wer macht wirklich <strong>Kasse im &#8222;Chalet&#8220;?</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ebenso unklar: Welche Rolle spielt <a href="https://booking.locaboo.com/de/musikschule-hofheim/" target="_blank" rel="noopener">die städtische Musikschule</a> bei den <strong>Geschäften im &#8222;Chalet&#8220;? </strong>Deren <strong>Geschäftsführer Sven Müller-Laupert </strong>müsste als <strong>Kassierer des Vereinsrings </strong>nach bald fünf Jahren &#8222;Chalet&#8220; über <strong>ein sattes Vermögen</strong> verfügen! Der Mann, dem <b>sehr</b> <strong>enge Beziehungen</strong> in die Stadtverwaltung nachgesagt werden, stellt sogar die <strong>Webseite der Musikschule</strong> für Buchungen des Weinstands zur Verfügung:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Was, bitte, hat eine städtische Musikschule mit gewerbsmäßigem Alkoholausschank zu tun?</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Noch verweigern <strong>Baltruschat</strong> wie auch <strong>Müller-Laupert</strong> jede Antwort. Aber <strong>die</strong> <strong>Omertà in der Vereinsring-Führung </strong>wird sicher<strong> </strong>bald durchbrochen:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Stadtverordnete haben<strong> 15 Fragen </strong>an den Magistrat geschickt: Die <strong>Grünen</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim </strong>und die <strong>Linken</strong> wollen wissen, welche <strong>Verträge zwischen Stadt und Vereinsring</strong> abgeschlossen wurden, ob das &#8222;Chalet&#8220; wirklich <strong>ausschließlich der Vereinsförderung </strong>dient – und wenn nicht: welche vertraglichen Regelungen<strong> zur geschäftlichen Nutzung</strong> bestehen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aufklärung wird auch über die<strong> Rolle der Musikschule</strong> verlangt. Das scheint dringend angeraten: <b>Der gute Ruf der Schule</b> könnte ansonsten wegen der Geschäfte am Weinstand noch <b>Schaden nehmen</b>. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><b>S</b><strong>pannend</strong> klingt Frage Nr. 14: <em>&#8222;Wohin fließen die Einnahmen, sollte das Chalet nicht an Vereine, sondern gewerblich vermietet sein?&#8220; </em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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															<span class="elementor-toggle-icon-closed"><i class="fas fa-caret-square-down"></i></span>
								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened far fa-caret-square-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Die 15 Fragen von Grünen, BfH und Linken</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1801" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1801"><p class="p1"><b>Drei Fraktionsvorsitzende haben 15 Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; gestellt. Ihr Schreiben datiert vom 22. Januar und wurde im Rathaus unter dem Aktenzeichen STV2024/005 abgeheftet. Wir dokumentieren den Wortlaut:</b></p>
<p class="p1"><i>Die Sondernutzung des Chalets dient nach Angaben des Magistrats im Ortsbeirat der Vereinsförderung. Aufgrund der Berichterstattungen der letzten Wochen kamen Zweifel auf, ob das Chalet ausschließlich zur Vereinsförderung zur Verfügung steht oder evtl. auch gewerblich genutzt wird. Daher bitten wir den Magistrat, diese Zweifel aufzuklären und uns folgende Fragen zur Nutzung des Chalets zu beantworten:</i></p>
<ol>
<li class="p1"><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Welche Verträge bestehen zwischen dem Vereinsring und der Stadt Hofheim über welche Nutzung?</i></li>
<li class="p1"><i>Wie ist der Inhalt und wie sind die finanziellen Auswirkungen auf die Stadt geregelt?</i></li>
<li class="p1"><i>Wer zahlt Wasser und Strom für das Chalet?</i></li>
<li class="p1"><i>Wird das Chalet ausschließlich zur Vereinsförderung genutzt?</i></li>
<li class="p1"><i>Wenn nein, welche Vertraglichen Regelungen gibt es hierzu?</i></li>
<li class="p1"><i>Erteilt bei gewerblicher oder privater Nutzung die Stadt Hofheim jeweils eine Genehmigung des abweichenden Nutzungszwecks (außerhalb der Vereine)?</i></li>
<li class="p1"><i>Werden, wenn es eine gewerbliche oder private Nutzung geben sollte, die Satzungen (Marktgebühren, Sondernutzung&#8230;) eingehalten?</i></li>
<li class="p1"><i>Sollte es eine gewerbliche Nutzung geben: Wie wurden die Hofheimer Gastronomen in die Abwicklung und Nutzung eingebunden?</i></li>
<li class="p1"><i>Wie erfolgt die Abwicklung mit der Musikschule und welche Verträge gibt es hier bei der Nutzung?</i></li>
<li class="p1"><i>Die Nutzung des Chalets ist in Teilen gerade an Markttagen bereits vorbelegt. Wer legt diese Vorbelegung, an denen Vereine nicht buchen können, fest; und wer profitiert in welchem Umfang finanziell an diesen Tagen (100%Vereine?)?</i></li>
<li class="p1"><i>Wer haftet bei Unfällen rund ums Chalet? Wie ist z.B. hier die Dauernutzung des Kühlwagens geregelt? Stolpern über den Zuweg&#8230;</i></li>
<li class="p1"><i>Wer zahlt die geplante Verlegung der Zuleitungen unter die Gehwegplatten?</i></li>
<li class="p1"><i>Wie wird der Strom des Kühlwagens bei evtl. gewerblicher Nutzung verrechnet?</i></li>
<li class="p1"><i>Wohin fließen die Einnahmen, sollte das Chalet nicht an Vereine, sondern gewerblich </i><i>vermietet sein?</i></li>
<li class="p1"><i>Wird/Ist der Vereinsring zum/ein Gewerbebetrieb, falls eine gewerbliche oder private </i><i>Nutzung stattfindet?</i></li>
</ol>
<p class="p1"><i>gez.<br /><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>Wilhelm Schultze</strong> (BfH)<br /></span><strong>Bettina Brestel</strong> (DIE GRÜNEN)<br /><strong>Dr. Barbara Grassel</strong> (DIE LINKE)</i></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>In einem <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/#comment-3625">Kommentar auf dieser Webseite</a> schreibt unser <strong>Leser Hartmut Hebling</strong>: Jetzt müsse <strong>Alles auf den Tisch</strong>! <em>&#8222;Hat das Ding sozialen Charakter? Wird damit Geld verdient? Was sagt das Finanzamt? Wie sind die Eigentumsverhältnisse? Und wo kommen die Genehmigungen her – oder gibt’s vielleicht gar keine&#8230;&#8220; </em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Hebling spricht von<em> &#8222;Giftprivilegien”</em>, eine sicher <strong>treffende Bezeichnung</strong>, wenn ein CDU-Stadtrat mit dem Leiter der städtischen Musikschule<strong> undurchsichtige Geschäfte</strong> auf städtischem Grund und Boden macht – unter <strong>dem</strong> <strong>Deckmantel</strong> <strong>der</strong> <strong>Vereinsförderung</strong> und mit dem stillschweigenden <strong>Segen des Magistrats.</strong></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet II: Gibt es Sonderrechte für den Weinstand?</h2>				</div>
				</div>
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									<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Für vergangen Sonntag – Karnevalssonntag – hatte</span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Karl Kurjak</strong><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">eine After-Umzugs-Party</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> geplant. Der </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Veranstaltungsunternehmer</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> hatte bereits Werbung in seiner Facebook-Gruppe </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (über 16.000 Mitglieder) gemacht, wurde dann aber ziemlich </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">tricky</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> gestoppt:</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Stadtverwaltung <strong>untersagte</strong> die Party zwar nicht. Aber sie belegte sie <strong>mit derart hohen Auflagen</strong>, dass Kurjak dankend abwinkte: Lohnt sich nicht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenig später teilte <strong>Wulf Baltruschat</strong> via Facebook mit, dass er seinen <strong>Weinstand auf dem Untertorplatz</strong> zum Faschingsumzug öffnen werde.</p>
<figure id="attachment_38749" aria-describedby="caption-attachment-38749" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38749" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Baltruschat-1-157x300.jpg" alt="Baltruschat 1" width="250" height="478" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Baltruschat-1-157x300.jpg 157w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Baltruschat-1.jpg 335w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-38749" class="wp-caption-text">CDU-Stadtrat und Polizist: Weinstand-Betreiber Wulf Baltruschat</figcaption></figure>
<p>Gibt es<strong> Sonderrechte für Baltruschat</strong>? Auf diese Frage reagierte die Rathaus-Pressestelle <strong>ungewöhnlich fix</strong>:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:image {"align":"left","id":38749,"width":"250px","sizeSlug":"full","linkDestination":"none"} --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Für das &#8222;Chalet&#8220; habe der Vereinsring bzw. Baltruschat einen sogenannten <strong>Gestattungsvertrag</strong> mit der Stadt abgeschlossen: <em>&#8222;Das Chalet ist als vorübergehendes Gaststättengewerbe anzeige-, jedoch nicht genehmigungspflichtig.&#8220;</em> Deshalb durfte dort am <strong>Karnevalssonntag</strong> <strong>von 11 bis 17</strong> Uhr ausgeschenkt werden, die dafür notwendige <strong>Genehmigung</strong> sei erteilt worden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Karl Kurjak</strong> wollte direkt daneben, auf dem <strong>Tivertonplatz</strong>, eine Party mit Musik feiern – <strong>bis 22 Uhr.</strong> Daraufhin hatte ihm die Stadtverwaltung einen <strong>Forderungskatalog</strong> vorgelegt: Er müsse <strong>Dixi-Klos </strong>aufstellen (dabei gibt&#8217;s öffentliche Toiletten in der Nähe). Außerdem müsse er ein <strong>Sicherheitskonzept</strong> erarbeiten, u.a. mit Zugangskontrollen (was sehr kostenintensiv ist). Und schließlich hätte die Party<strong> deutlich früher zu Ende</strong> sein müssen (womit sich der ganze Aufwand nicht lohnt).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Bedenken habe auch die <strong>Polizei</strong> geäußert, schreibt das Rathaus: Zu viele Leute würden <strong>stark</strong> <strong>alkoholisiert</strong> kommen, was <em>&#8222;hinsichtlich des dortigen Ausschanks von Longdrinks problematisch zu sehen</em>&#8220; sei. Zudem berge der Tivertonplatz wegen enger Zugänge <strong>mehr</strong> <strong>Risiken</strong>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Polizei und Magistrat</strong> waren sich demnach einig: <strong>Das &#8222;Chalet&#8220; darf ausschenken – Kurjak nur unter großen Auflagen.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist sicher <strong>nur ein Zufall</strong>, dass &#8222;Chalet&#8220;-Betreiber Baltruschat <strong>von</strong> <strong>Beruf</strong> <strong>Polizist</strong> ist und für die CDU<b> im Magistrat</b> sitzt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das soll aber bei den Entscheidungen<strong> keine Rolle</strong> gespielt haben. Die Rathaus-Pressestelle versichert: <em>&#8222;Eine direkte Beteiligung der Dezernenten oder des Magistrats erfolgt bei Verwaltungsvorgängen dieser Art nicht.&#8220;</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-acbce5f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="acbce5f" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet III: Magistrat soll neuen Standort suchen</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wenn von der <b>Dauer einer Diskussion</b> im Stadtparlament auf die <b>Bedeutung eines Themas</b> zu schließen wäre, dann genießt die Holzhütte des Vereinsrings – oder besser: ihr <b>Standort</b> derzeit ziemlich höchste <b>Priorität</b> in der Lokalpolitik. Auch dazu Beobachtungen aus erster Hand aus der letzten <b>Stadtverordnetenversammlung</b>:</p>
<p><b>Das Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; </b>wurde in nur zwei, drei Minuten endgültig <b>beerdigt</b>. Nach dem <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/30/auf-den-gleichen-ist-tot/">Bauausschuss</a> machte das Parlament den Sack endgültig zu: <b>22 dagegen, 19 Enthaltungen – keiner dafür.</b></p>
<p><b>Das war&#8217;s. </b>Pläne für 400 neue Wohnungen wurden ohne jede Diskussion <b>vom Tisch gewischt</b>. &#8222;<i>Das habe ich in 13 Jahren mit mehr als 100 Sitzungen noch nie erlebt&#8220;</i>, sagte <b>Rolf Engelhard von der SPD.</b></p>
<p><b>Thema durch!</b></p>
<p>Wesentlich länger und intensiver widmeten sich die Stadtverordneten der <b>Holzhütte</b> <b>auf dem</b> <b>Untertorplatz</b>. Aktueller Anlass: Ein <b>Antrag der Grünen</b>, dass der Magistrat einen passenderen Standort suchen soll – und zwar, <u>bevor</u> die vielfach als Stolperfallen kritisierten <b>Wasser- und Stromleitungen</b> unter die Erde verlegt werden, was aus der <b>Stadtkasse</b> bezahlt werden soll (und damit von uns <b>Steuerzahlern</b>).</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Stolperfalle-Chalet.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-38720" alt="Stolperfalle Chalet" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Stolperfalle-Chalet.jpg 360w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Stolperfalle-Chalet-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Auf einem Bild: Die berüchtigte Stolperfalle, die umstrittene Holzhütte und das berühmte "Türmchen".</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Es klingt <b>crazy</b>, aber ist <strong>original Hofheimer Lokalpolitik</strong>: Von dem Weinverkauf im &#8222;Chalet&#8220; profitieren diverse <strong>Privat- und Geschäftsleute</strong> – und dafür soll jetzt die Stadtverwaltung <strong>einen neuen Platz</strong> suchen&#8230;</p>								</div>
				</div>
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													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Der Antrag der Grünen im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1181" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1181"><div>
<div>
<p><strong>Der Antrag der Grünen zum &#8222;Chalet&#8220; wurde im Rathaus unter Aktenzeichen STV2024/001 abgeheftet. Wir dokumentieren ihn im Wortlaut:</strong></p>
<p><i>Immer wieder sorgt der Standort des sogenannten „Chalet“, welches vom Vereinsring Hofheim als Weinprobierstand bzw. Weinausschank betrieben wird, für Kritik innerhalb der Hofheimer Bevölkerung. Die Sicht auf die dahinter liegende vorbildlich gestaltete Fachwerkhäuserzeile wird durch den dauerhaft aufgebauten Stand leider massiv gestört.</i></p>
<p><i>Zu der notwendigen provisorischen Wasserversorgungsleitung gab es im Ortsbeirat Kernstadt zuletzt die bislang unbeantwortete Anfrage der CDU &#8211; KERN 2023/062. Darin wird bemängelt, dass diese Leitung eine Stolperfalle darstellt, und angeregt, die Wasserleitung unter die Erde zu verlegen.</i></p>
<p><i>Bevor hier Strukturen dauerhaft installiert werden, wäre unseres Erachtens unbedingt zu prüfen, ob es nicht einen geeigneteren Standort für das Wein-Chalet gibt. Eventuell auch an einer Stelle, an der eben nicht entsprechende Gastronomie mit Schwerpunkt Wein schon vorhanden ist. Und an der eben nicht ein schöner Anblick dauerhaft beeinträchtigt wird.</i></p>
<p><i>Neu ist die Idee einer Verlegung des Chalets an einen anderen Standort nicht. Schon in der Ortsbeiratssitzung vom 18.05.2022 gab es bei den Mitteilungen der Ortsvorsteherin die folgende Anregung: „Es wird um Prüfung gebeten, ob eine Verlegung des Chalets oder die Verlegung der Kabel unterirdisch Abhilfe schaffen.“</i></p>
</div>
</div>
<div>
<div>
<p><i>Daher bitten wir wie folgt zu beschließen:</i></p>
<p><i>Vor Schaffung von Tatbeständen wie der unterirdischen Verlegung von Leitungen bitten wir den Magistrat, sich auf die Suche zu machen und zu prüfen, ob es für das Wein-Chalet einen geeigneteren Standort gibt.</i></p>
</div>
</div></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>So richtig <strong>dagegen</strong> hatte keiner was. <strong>Frank Härder von der CDU</strong> befand, dass <strong>jedes Auto</strong> und <strong>jeder Baum</strong> den Blick auf die Fassade mehr störe als die Holzhütte.</p>
<p><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Ralf Weber (FDP</strong><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">)</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> höhnte: </span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;Der Weinstand stört das Stadtbild? Da muss ich richtig laut lachen!&#8220;</em></p>
<p style="box-sizing: border-box; margin: 1.5em 0px; color: #7a7a7a; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 17px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">Andreas Nickel (</b><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">FWG)</b><span style="font-weight: 400;"> </span>plädierte für eine<span style="font-weight: 400;"> </span><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">Vertagung</b>, bis die 15 Fragen der Opposition beantwortet seien; der Vorschlag fand aber<span style="font-weight: 400;"> </span><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">keine Mehrheit</b><span style="box-sizing: border-box;">.</span></p>
<p style="box-sizing: border-box; margin: 1.5em 0px; color: #7a7a7a; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 17px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die Abstimmung ergab: </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">23 Stadtverordneten waren für den Grünen-Antrag, zwei (aus der FWG) </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">stimmten </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">dagegen, 17 enthielten sich. Damit war der Antrag </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">angenommen</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">:</span></p>
<p><b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die Stadtverwaltung muss jetzt </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">liefern</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">.</span></b></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Der Beschluss des Stadtparlaments</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-7401" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-7401"><p><strong>In der offiziellen Niederschrift der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Februar 2024 ist nachzulesen, was genau zum &#8222;Chalet&#8220; beschlossen wurde. Hier die entsprechende Protokoll-Seite (zum Vergrößern anklicken):</strong></p>
<p><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-39010 size-large" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-724x1024.jpg" alt="Protokoll STVV Chalet" width="724" height="1024" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-724x1024.jpg 724w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-212x300.jpg 212w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-768x1086.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet.jpg 849w" sizes="(max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>war in der Sitzung anwesend. Er saß am Tisch der ehrenamtlichen Stadträte und schaute während der Debatte angestrengt <strong>in sein Handy</strong>. Aber vielleicht überlegte er auch nur:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Er hatte der <strong>BfH-Stadtverordneten Lindenthal </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">– damit war die ganze &#8222;Chalet&#8220;-Chose öffentlich geworden –</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">wegen ihrer kritischen Worte zum Standort der Holzhütte per E-Mail gedroht: </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wer den Vereinsring kritisiert, der fliegt raus.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wen muss er jetzt noch alles <strong>aus &#8222;seinem&#8220; Vereinsring werfen</strong>?</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0a26570 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="0a26570" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet IV: Baltruschat &amp; seine Fake News
</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-f17b622 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="f17b622" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
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									<p><strong>Nach der Sitzung des Stadtparlaments</strong> schrieb Baltruschat wieder mal eine <strong>E-Mai</strong>l, diesmal verschickte er sie an ausgesuchte <strong>Vereine. </strong>Einige Informationen, die er darin verbreitet, sind<b> nachweislich falsch.</b></p>
<p><span style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">So schreibt er: </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„</span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Fakt ist, die Fraktion der Grünen, der Linken und die Fraktion der Bürger für Hofheim möchten das Chalet nicht und schon gar nicht an dieser exponierten Stelle.“</em><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Und weiter:</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Das &#8222;Chalet&#8220; solle </span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;irgendwo&#8220;</em><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufgestellt werden, </span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;wo es nicht stört, wo man es nicht sieht und die Vereine keine Einnahmen generieren können&#8220;.</em></p>
<p>Es sind typische<span style="font-weight: bold;"> Fake News</span>, die der Mann verbreitet. <span style="font-weight: bold;">Falschnachrichten</span>, mit denen er <span style="font-weight: bold;">Verunsicherung</span> und auch <span style="font-weight: bold;">Hassgefühle</span> zu schüren versucht.</p>
<p><b>Tatsache ist</b>, dass die drei Fraktionen den Standort <b>überprüft</b> und <b>alternative Standorte</b> gesucht sehen wollen. Die Behauptung, sie wollten einen <b>Weinstand der Vereine</b> in Hofheim nicht haben, grenzt an <b>übler Nachrede</b>.</p>
<p><b>Absurd</b> ist Baltruschats Behauptung, dass das &#8222;Chalet&#8220; dort aufgestellt werden solle, wo es <b>keine Einnahmen</b> <b style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">für die Vereine </b><span style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">generieren könne. </span></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Wir müssen erkennen: </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Ein </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>CDU-</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Mitglied des Hofheimer Magistrats</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> verbreitet gezielt </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Falschaussagen</b></span> <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>über</b></span> <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Parlamentsbeschlüsse</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> und </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>gewählte</b></span> <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Bürgervertreter</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">.</span></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Hat es so etwas schon mal gegeben </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>in der Geschichte der Kreisstadt</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">?</span></p>								</div>
				</div>
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Baltruschats neue E-Mail im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1801" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1801"><p><em>Sehr geehrte Vorstände der das Chalet buchenden Vereine,</em></p><p><em>ich wollte Sie darüber informieren, dass es letzten Mittwoch eine Stadtverordnetensitzung gab, in der aufgrund eines Antrages der Fraktion der Grünen, der Magistrat der Stadt Hofheim prüfen soll, ob es nicht einen anderen Platz für das Chalet geben würde.</em></p><p><em>Dieser sollte nicht in der Nähe von anderen Weinanbietern sein!!</em></p><p><em>Also lese ich daraus, möglichst irgendwo wo es nicht stört, wo man es nicht sieht und die Vereine keine Einnahmen generieren können.</em></p><p><em>Unabhängig davon, dass dies einem neuen Einzelhändler oder auch neuem Gastronom verbieten würde, seinen neuen Laden in der Nähe von vorhandenen Angeboten zu eröffnen. Denn dort müsste das Gleiche gelten. Kein Angebot zu bestehendem Angebot. Kein Weinverkauf wo schon Wein verkauft wird.</em></p><p><em>Fakt ist, die Fraktion der Grünen, der Linken und die Fraktion der Bürger für Hofheim möchten das Chalet nicht und schon gar nicht an dieser exponierten Stelle.</em></p><p><em>20 Vereine haben sich dieses Jahr eingebucht! Das bedeutet nicht nur Werbemöglichkeiten für die Vereine, sondern auch Einnahmen ohne große Mühen.</em></p><p><em>Einnahmen generiert damit auch der Vereinsring selbst, um die Mitgliedsvereine mit den verschiedensten Dingen zu unterstützen (Tische, Spuckschutze, Beamer etc.).</em></p><p><em>Der Vorstand des Vereinsring würde sich freuen, wenn Sie und auch ihre Mitglieder sich mit Leserbriefen oder auch in Socialmedia pro Chalet äußern. Sollten sich die drei Fraktionen durchsetzen, wird es das Chalet nicht mehr geben.</em></p><p><em>Gerne können Sie diese Mail an ihre Mitglieder verteilen. Seitens der beteiligten Fraktionen wird vermutlich wieder Meinung über den Hofheim/Krifteler Newsletter gegen das Chalet gemacht.</em></p><p><em>Weiterhin gibt es einen 15 seitigen Fragenkatalog der Fraktion der Grünen zum Chalet.</em></p><p><em>Langsam ist öffentlicher Widerstand gegen die Meinungs dieser Parteien nötig um das Chalet zu erhalten.</em></p><p><em>Ich persönlich habe keinerlei Vorteile oder Einnahmen aus dem Chalet. Ich investiere nur ehrenamtliches Engagement wie sie alle. Mein Leben läuft auch ohne Chalet weiter.</em></p><p><em>Es ist Ihr Chalet, Ihre Einnahmen, und am Ende Ihre Meinungsäußerung.</em></p><p><em>Beste Grüße</em><br /><em>Wulf Baltruschat</em><br /><em>1. Vorsitzender</em></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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									<p><strong>Die Mail des Vereinsring-Vorsitzenden</strong> inspirierte die Lokalzeitung zur Überschrift: <em>&#8222;Vereinsringchef fordert zum </em>Widerstand<em> auf&#8220;.</em></p>
<p><strong>Ein Leser</strong> des Hofheim/Kriftel-Newsletters schreibt: <em>&#8222;Autokrat im Magistrat ruft zum Widerstand auf: Haben wir bald auch unseren 6. Januar?&#8220;</em></p>
<p>So abwegig erscheint die Sorge nicht: Demnächst ruft Baltruschat als <strong>Mini-Trump von Hofheim</strong> die Bürger zum<strong> Sturm aufs Rathaus</strong> auf&#8230;</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stollbergstraße bekommt Zusatzschild – mit nur einem ”l”</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Ganz anderes Thema: <b>Unweit des &#8222;Chalets&#8220; </b>liegt eine kleine Altstadtgasse namens <b>Stollbergstraße</b> (mit zwei &#8222;l&#8220; bitte!). Um sie rankt sich eine <b>Posse</b>, wie es sie wohl <b>nur in Hofheim</b> gibt. Wir haben vor einem Jahr <a href="https://hk-newsletter.de/2023/02/02/falscher-strassenname-zusatzschild/">ausführlich</a> berichtet, deshalb hier nur die Kurzform:</p>
<p>Die Straße ist benannt nach dem <b>mittelalterlichen Geschlecht derer von Stolberg</b> (mit einem &#8222;l&#8220;). Im amtlichen <b>Liegenschaftskataster</b> aber wurde sie als „Stollbergstraße“ eingetragen – mit zwei „l“. Das ist zwar <b>falsch</b>, soll aber so bleiben, beschloss der <b>Magistrat:</b> Den Anwohnern, auch wenn es nur wenige sind, sei eine Namensänderung <b>nicht</b> <b>zuzumuten</b>.</p>
<p>Um die <b>Verwirrung</b> komplett zu machen: An der Ecke <b>Stephanstraße</b> steht auf dem Straßenschild<b> &#8222;Stollbergstraße&#8220;</b> (mit zwei &#8222;l&#8220;), an der Ecke <b>Langgasse</b> steht <b>&#8222;Stolbergstraße&#8220;</b> (mit einem &#8222;l&#8220;).</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Stollbergstraße mit zwei "l": Das ist zwar falsch, gilt in Hofheim aber als richtig.</figcaption>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Stolbergstraße mit einem "l": Das ist zwar richtig, gilt in Hofheim aber als falsch.</figcaption>
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									<p>Der <strong>Ortsbeirat</strong> plädierte für eine <strong>korrekte</strong> <strong>Schreibweise</strong>, der Magistrat beharrte auf die falsche. Man einigte sich darauf, ein <strong>Zusatzschild</strong> aufzuhängen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das war vor genau einem Jahr. Wir haben letztens bei der <strong>Stadtverwaltung</strong> nachgefragt, was aus dem <strong>Zusatzschild</strong> geworden sei. Tatsächlich: Der Beschluss wurde <strong>ausgeführt</strong>! Die Rathaus-Pressestelle teilte mit:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>„Dem Ortsbeirat wurde ein vom Stadtarchiv erstellter Text für das Zusatzschild zur Information eingereicht. Dieser wurde nach Rückmeldungen nochmals überarbeitet. Ein Zusatzschild mit folgendem Text wird nun erstellt und angebracht: &#8218;Grafen Ludwig (1505-1574) und Christoph (1525-1581) von Stolberg'&#8220;</em>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Frage jetzt aber bitte keiner, </strong>warum das Erstellen des Textes &#8222;<em>Grafen Ludwig (1505-1574) und Christoph (1525-1581) von Stolberg</em>&#8220; <b>ein ganzes Jahr</b> gedauert hat!</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Freuen wir uns lieber:</strong> Der Bauhof, teilt das Rathaus mit, sei mit der <b>Anbringung des Schildes </b>beauftragt. </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das lange Warten auf die E-Bike-Ladestationen
</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Mit einer anderen Anfrage von uns tut man sich in der Stadtverwaltung deutlich schwerer:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Noch</strong> <strong>etwas</strong> <strong>älter</strong> als der Antrag auf Stollbergstraßen-Zusatzschilder ist das Versprechen von <strong>Bürgermeister Christian Vogt,</strong> zwei E-Bike-Ladestationen installieren zu lassen. Im<strong> November 2022</strong>&nbsp;hatte er während einer Stadtverordnetenversammlung gesagt:<em> &#8222;Wir sind gerade dabei, zwei neue E-Bike-Ladestationen einzurichten, höchstwahrscheinlich am Untertor und am Rathaus.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Das</strong><b>&nbsp;hat uns sehr gefreut: </b>Wir haben unseren Bürgermeister <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/13/verpackungssteuer-und-ladestationen/#e-biker">damals</a> für sein Engagement&nbsp;<strong>gelobt</strong>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Und dann passierte lange Zeit: nichts. <strong>Hofem Schlofem</strong> eben.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Im <strong>Sommer</strong> <strong>letzten</strong> <strong>Jahres</strong> fragten wir im Rathaus nach, was aus der Ankündigung geworden sei. Die Antwort: Der <strong>Auftrag zur Aufstellung der E-Ladesäulen</strong> sei vergeben, &#8222;i<em>m Laufe des zweiten Halbjahrs 2023 ist&nbsp;</em><em>mit Ergebnissen der Ausarbeitung seitens des Unternehmens zu rechnen&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Als sich das <strong>zweite Halbjahr 2023 </strong>seinem Ende entgegen neigte, haben wir nochmals an die <strong>Rathaustür</strong> angeklopft: Wann, bitte, ist es denn nun soweit? Die Antwort diesmal: <em>&#8222;Seitens der beauftragten Fachfirma wurde die Installation zweier E-Bike-Ladestationen am Platz Am Untertor und vor dem Rathaus bis spätestens Januar 2024 bestätigt.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Jetzt ist auch der <strong>Januar</strong> vorbei, bald auch der Februar. Fast anderthalb Jahre sind seit der <strong>Vogt-Ankündigung</strong> (<em>&#8222;Wir sind gerade dabei&#8230;&#8220;</em>) ins Land gegangen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wir haben <strong>Anfang Februar</strong> ein drittes Mal im Rathaus nachgefragt. <strong>Mehr als zehn Tage</strong> sind seither vergangen, und noch immer gibt&#8217;s <strong>keine Antwort</strong>:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist halt <strong>unsere</strong> <strong>Stadtverwaltung</strong>: Da geht alles nicht so schnell&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:spacer --></p>								</div>
				</div>
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									<p><b>Update am18. Februar: </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Eine erste Ladestation soll inzwischen am Rathaus stehen, schreibt Leser Thomas Ficht (</span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/#comment-3662">hier</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">).</span></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>Update am 21. Februar:</strong> Die Rathaus-Pressestelle beantwortet unsere Fragen vom 6. Februar: Die Ladestation am Rathaus sei noch nicht in Betrieb. Für die geplante Ladestation am Untertor gebe es Lieferschwierigkeiten des Dienstleisters: &#8222;Dieser hat nun eine Lieferung im Laufe des ersten Halbjahrs 2024 in Aussicht gestellt.&#8220;</span></p>								</div>
				</div>
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									<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;">Fotos: Stadt Hofheim, privat</span></p>								</div>
				</div>
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		</div>
					</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Stadtparlament: Die beste Entschuldigung, die Hofheim je gehört hat</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/12/12/die-beste-entschuldigung-hofheims/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/12/12/die-beste-entschuldigung-hofheims/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 22:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Härder Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war ein Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter, der für enormes Aufsehen gesorgt hatte und die Stadtgesellschaft durchrüttelte: "CDU-Stadtrat verschickt Drohmail an Stadtverordnete". Jetzt gab es eine Fortsetzung – mit der besten Entschuldigung, die Hofheim je gehört hat. Leider sprach nicht der eigentliche "Täter". Und die CDU-Fraktion steht – so sagt man ja wohl – mit heruntergelassener Hose da.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p style="font-size:19px"><strong>Es war ein Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter, der für enormes Aufsehen gesorgt hatte und die ganze Stadtgesellschaft durchrüttelte: &#8222;<a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">CDU-Stadtrat verschickt Drohmail an Stadtverordnete</a>”. Im St<strong><strong>adtparlament am Dienstagabend</strong></strong> gab es jetzt eine Fortsetzung –</strong> <strong>mit der besten Entschuldigung, die Hofheim je gehört hat. Leider sprach nicht der eigentliche &#8222;Täter&#8220;. Und die CDU-Fraktion steht ziemlich düpiert da.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Zum allseitigen Verständnis</strong> kurz die Vorgeschichte: <strong>Wulf Baltruschat ist CDU-Stadtrat</strong> und <strong>Vorsitzender des Vereinsrings</strong>. Der betreibt auf dem Untertorplatz den <strong>Weinstand</strong> <strong>&#8222;Chalet&#8220; </strong>– offiziell zur <strong>Unterstützung von Vereinen</strong>, angeblich aber auch <strong>aus privatgeschäftlichen Interessen.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Vielen Hofheimern ist die <strong>Bretterbude</strong> direkt vor der historischen Häuserfassade <strong>ein</strong> <strong>Greuel</strong>. <strong>Tanz Lindenthal</strong> brachte das als <strong>Stadtverordnete der</strong> <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> (BfH) im Ortsbeirat Kernstadt zur Sprache. Daraufhin bekam die <strong>Hofheimer Ortsgruppe</strong> im <strong>Bund für</strong> <strong>Umwelt und Naturschutz Deutschland</strong> (kurz <a href="https://www.bund-hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">BUND</a>; Lindenthal sitzt im Vorstand) eine <strong>Mail von Wulf Baltruschat</strong>: Wenn sich Lindenthal nochmals <strong>negativ übers Chalet</strong> äußere, werde der ganze BUND<strong> aus dem Vereinsring ausgeschlossen</strong>.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg" alt="Entschuldigung" class="wp-image-37113" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diese Bretterbude im Herzen der Hofheimer Altstadt nennt sich &#8222;Chalet&#8220; und ist mittlerweile vielen Bürgern ein Dorn im Auge.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Baltruschats Mail wurde <strong>mit der Bitte um Klärung</strong> an <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> <strong>Andreas Hegeler (CDU)</strong> weitergeleitet. Woraufhin Baltruschat <strong>eine zweite Mail </strong>an den BUND schickte: Die Weitergabe seiner ersten Mail sei ein <strong>Gesetzesverstoß</strong>. Er kündigte<strong> rechtliche Schritte</strong> an.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> machte <strong>das übergriffige Vorgehen Baltruschats</strong> öffentlich. Tage später tagte ein städtischer Ausschuss: Die <strong>CDU-Mannen</strong> zeigten sich erkennbar <strong>angefasst</strong>, versuchten es auch <strong>mit mobbinghaften Sticheleien</strong> – und im Verlauf einer <strong>hitzigen Debatte</strong> über ein Bauthema rutschte Lindenthal der Satz heraus: Sie bekomme <em>&#8222;Drohmails von der CDU-Fraktion&#8220;.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Während der Sitzung sagte keiner etwas dazu. Der neue <strong>Co-Fraktionsvorsitzende der CDU, Frank Härder</strong>, ging erst hinterher Frau Lindenthal an, und zwar <strong>massiv</strong>: Er warf ihr <strong>Rufschädigung</strong> vor und <strong>üble Nachrede</strong> und drohte mit <strong>Klage</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Frau <strong>entschuldigte</strong> sich bei Härder. Sie schickte wenig später eine <strong>Rundmail</strong> <strong>an alle Ausschussmitglieder </strong>und bekannte sich zu ihrem <strong>Fehler</strong>. Das reichte einigen <strong>CDU-Männern</strong> nicht: Sie verlangten eine <strong>&#8222;richtige&#8220; Entschuldigung</strong>. Öffentlich!<strong> In der Stadtverordnetenversammlung</strong>!</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und so kam es zum <strong>Auftritt Lindenthals</strong>, als an diesem Dienstagabend das Stadtparlament tagte. Wir dokumentieren <strong>die</strong> <strong>beste Entschuldigung, die Hofheim je gehört</strong> <strong>hat</strong>, im Wortlaut:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>&#8222;In der Sitzung des Ausschusses für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr vom 5. Dezember ist mir ein Fehler unterlaufen.&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Meiner siebenjährigen Tochter versuche ich die Werte zu vermitteln, die mir selbst sehr wichtig sind.&nbsp;Dazu gehören unter anderem Aufrichtigkeit, Kampfgeist, Ehrlichkeit und das Eintreten für Fehler, die gemacht wurden.&nbsp;Darum möchte ich letzteres heute auf diese Weise tun:</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Ich wurde mehrfach – auch unter der Androhung rechtlicher Konsequenzen – dazu aufgefordert, mich zu erklären.&nbsp;Dies tue ich nicht, weil ich mich dazu gezwungen sehe, sondern weil ich es für richtig halte.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>In einem emotionalen Moment habe ich mich versprochen und fälschlicherweise die CDU-Fraktion beschuldigt, mir Drohmails geschickt zu haben. Dies ist nicht richtig, und es tut mir leid.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Richtig ist, dass der CDU-Stadrat Wulf Baltruschat in seiner Funktion als 1. Vorsitzender im Namen des Vereinsringsvorstandes einem Verein, in dessen Vorstand ich sitze, mit Konsequenzen gedroht hat, wenn ich in meiner Funktion als politische Mandatsträgerin weiterhin eine Meinung in den Gremien vertrete, die er nicht teilt.&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Es mag Themen geben, wo es keine zwei Meinungen geben sollte.&nbsp;Bezüglich des Standorts des sogenannten Chalets müssen unterschiedliche Meinungen in meinen Augen zwar nicht geteilt, aber zumindest ausgehalten werden.&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Ich würde mich freuen, wenn auch Wulf Baltruschat und der Vereinsringsvorstand sich ihren Fehler eingestehen und die Grenzüberschreitung dieser Mail einsehen.&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Gerade Herr Baltruschat als Inhaber eines wichtigen politischen Mandats unserer Stadt sollte den Gedanken der Demokratie und der Meinungsfreiheit eigentlich teilen.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Für die Zukunft wünsche ich mir, dass uns die Schaffung eines politischen Klimas gelingt, in dem niemandem nach einem Versprecher umgehend mit einer Klage gedroht wird. Ein kollegiales Miteinander sieht anders aus.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Ich spreche hier im Namen meiner Fraktion, wenn ich sage, hier muss sich grundsätzlich etwas im Verständnis des gegenseitigen Umgangs ändern.&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Vielleicht kann ein jeder die doch eigentlich besinnliche Weihnachtszeit dazu nutzen, im Stillen in sich zu gehen und sich selbst kritisch zu hinterfragen.&nbsp;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Auch ich werde das tun.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>Vielen Dank.</em>”</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Beifall </strong>von etlichen <strong>Stadtverordneten </strong>und auch im<strong> Publikum</strong>. Die <strong>CDU-Fraktion</strong>, die gedacht hatte, eine taffe Stadtverordnete <strong>in die Knie zwingen</strong> zu können, stand nach diesem Auftritt – so sagt man ja wohl –<strong> mit heruntergelassenen Hosen</strong> da.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Kein schöner Anblick.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Nach Entschuldigung: Der eigentliche &#8222;Täter&#8220; schwieg</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Frank Härder</strong> meldete sich zu Wort. Er nehme die <strong>Entschuldigung</strong> an, sagte er. Der Mann ist erst seit kurzem <strong>Co-Vorsitzender der CDU-Fraktion</strong>. <strong>Ein kluger Lokalpolitiker </strong>hätte <strong>den Moment genutzt</strong> und sich <strong>distanziert</strong> vom unsäglichen Verhalten Baltruschats. Tat Härder aber nicht. Ihm war wohl wichtiger, <strong>nochmals öffentlich</strong> in Richtung Lindenthal zu sagen: <em>&#8222;Das war nicht einfach nur ein Versprecher, sondern ein heftiger Vorwurf.&#8220; </em>Und dann auch, endlich: <em>&#8222;Mit der Entschuldigung ist das für uns aus der Welt.&#8220;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Einer saß vorne am <strong>Sitzungstisch der Stadträte</strong> und guckte starr geradeaus. <strong>CDU-Mann Wulf Baltruschat</strong> war erschienen (es wäre auch <strong>kaum akzeptiert</strong> worden, wenn er <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">wieder geschwänzt</a> hätte):</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Er hatte den <strong>Eklat</strong> ausgelöst – angeblich mit <strong>voller Rückendeckung des Vereinsrings-Vorstandes</strong>, was inzwischen für weitere Irritationen sorgt: Im <strong>Vorstand</strong> sitzt auch der <strong>Leiter der städtischen Musikschule</strong>. Unterstützt<strong> Sven Müller-Laupert</strong> etwa wirklich einen <strong>Maulkorb für Stadtverordnete</strong>? Er sagte bisher <strong>nichts</strong> dazu. Aber das ist <strong>ein anderes Thema.</strong>..</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Stadtverordnetenversammlung</strong> wäre für Wulf Baltruschat <span style="text-decoration: underline;"><strong>die</strong></span> <strong>Chance</strong> gewesen, das &#8222;Chalet&#8220;-Thema wenn <strong>nicht vom Tisch zu kriegen</strong>, dann zumindest etwas zu <strong>beruhigen</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Er hätte nur eine <strong>angemessene Reaktion</strong> zeigen müssen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Chance hat er verpasst.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Er schwieg</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vereinsring &#038; Weinstand: Welche Geschäfte laufen im &#8222;Chalet&#8220; wirklich ab?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/12/11/vereinsring-und-chalet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Haindl Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Hofmann Renate]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Ottlik Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Pollok-Müller Anne]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit seinem Versuch, eine Lokalpolitikerin mundtot zu machen, hat sich Wulf Baltruschat als Vorsitzender des Vereinsrings selbst ein Problem geschaffen. Denn jetzt werden viele Fragen gestellt, die ihm nicht gefallen dürften: Kommt der umstrittene Weinstand "Chalet" wirklich nur Vereinen zugute – oder werden dort auch private Geschäfte getätigt? Und was passiert mit dem vielen Geld, das dort eingenommen wird? Spurensuche in einem Verein, dessen Vorstand sich plötzlich abschottet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p style="font-size:19px"><strong><strong>Es war das große Gesprächsthema am Wochenende beim Weihnachtsmarkt: Das Vorgehen eines CDU-Stadtrats gegen eine BfH-Stadtverordnete, die sich kritisch zu &#8222;seinem&#8220; Weinstand geäußert hatte. Inzwischen zeichnet sich ab: Wulf Baltruschat hat sich mit seinem brachialen Verhalten selbst ein Problem geschaffen. Denn jetzt werden Fragen laut, die ihm als Vorsitzenden des Vereinsrings nicht gefallen dürften: Kommt das &#8222;Chalet&#8220; wirklich nur Vereinen zugute – oder werden dort auch private Geschäfte getätigt, die indirekt aus der Stadtkasse gesponsert werden? Und was passiert mit dem vielen Geld, das eingenommen wird? Schätzungen zufolge soll der bisherige Umsatz im &#8222;Chalet&#8220; etliche zehntausend, vielleicht sogar weit über hunderttausend Euro betragen. Spurensuche.</strong></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Kurzer Rückblick: </strong>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte letzte Woche <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">berichtet</a>, dass <strong>CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</strong> die <strong>Stadtverordnete Tanja Lindenthal </strong>massiv unter Druck zu setzen versucht. Die Frau – sie gehört der <strong>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; (BfH)</strong> an – hatte sich als <strong>Mandatsträgerin</strong> im Ortsbeirat Kernstadt <strong>kritisch</strong> <strong>zum &#8222;Chalet&#8220;-Standort </strong>geäußert: Die etwas <strong>heruntergekommene Holzbude</strong> in der kleinen Parkanlage des Untertorplatzes störe den <strong>Blick</strong> <strong>auf die historische Häuserfassade mit dem &#8222;Türmchen&#8220;</strong>. Es gebe, sagte sie, sicher <strong>geeignetere Plätze</strong>&#8230;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Lindenthal war nicht die einzige, die solche Überlegungen äußerte. Auch <strong>Peter Ottlik </strong>von der <strong>SPD</strong> und <strong>Martin Haindl</strong> von den <strong>Grünen</strong> plädierten im Ortsbeirat <strong>für einen anderen &#8222;Chalet&#8220;-Standort.</strong> Baltruschat aber nahm nur Lindenthal ins Visier:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Als <strong>Vorsitzender des Vereinsrings</strong> teilte er dem <a href="https://www.bund-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</a> (BUND) schriftlich mit, dass man die Hofheimer Ortsgruppe aus dem Vereinsring <strong>ausschließen</strong> werde, wenn sich Tanja Lindenthal – sie sitzt im örtlichen BUND-Vorstand – noch einmal<strong> kritisch zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>äußern sollte.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der <strong>BUND</strong> informierte Lindenthal und die <strong>BfH-Fraktion</strong>, und die rief <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) </strong>an. Der wiederum muss seinen <strong>Parteifreund</strong> <strong>Baltruschat</strong> informiert haben, denn der schickte umgehend<strong> eine neue E-Mail an den BUND</strong>, in der er behauptete: Mit der Weitergabe seines ersten Schreibens sei <strong>gegen</strong> <strong>das</strong> <strong>Datenschutzgesetz</strong> verstoßen worden.</p>
<p></p>
<p><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Stadtparlament tagt am Dienstag und Mittwoch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">An diesem Dienstag und Mittwoch tagt das Stadtparlament zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Tagesordnung ist lang, sie beginnt mit der Verpflichtung des neuen Ersten Stadtrats Daniel Philipp (Grüne), der im neuen Jahr antritt. Ansonsten geht&#8217;s viel um Bau- und Finanzthemen.</p>
<p>Mit einer gewissen Spannung wird erwartet, ob CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat kommt. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte kürzlich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">aufgedeckt</a>: 23 Mal tagte das Stadtparlament in dieser Legislaturperiode – 18 Mal fehlte Baltruschat. Dabei ist eine Teilnahme für Stadträte Pflicht&#8230;</p>
<p>Interessant wird auch zu beobachten sein, wie Tanja Lindenthal (BfH) sich verhält: Im Verlauf einer hitzigen Ausschuss-Debatte hatte sie versehentlich gesagt, sie bekomme Drohmails von der CDU-Fraktion (sie meinte: von CDU-Stadtrat Baltruschat). Wegen des kleinen Versprechers machte der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Härder einen <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">Riesen-Aufstand</a>: Er drohte Lindenthal mit Klage (Rufschädigung! Üble Nachrede!) und verlangte, dass sie sich entschuldige. Das tat sie umgehend, aber das reichte den CDU-Mannen nicht: Sie verlangen eine öffentliche Erklärung von ihr. An diesem Dienstag, im Stadtparlament.</p>
<p>Die Sitzungen beginnen jeweils um 18 Uhr in der Stadthalle. Wer Interesse hat, kann gerne kommen: Zuhören und zugucken ist erlaubt. Mitreden nicht.</div></div>
<p></p>
<p><strong>Juristen</strong>, um Einschätzung gebeten, sagen unisono, ein solcher Vorwurf <strong>entbehre jeder Grundlage</strong>. Die unterschwellige Klageandrohung, sagte einer, sei wohl eher als ein <strong>Versuch der</strong> <strong>Einschüchterung</strong> zu werten.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch im <strong>BUND</strong> deutet man die Mails des CDU-Stadtrats als <strong>Drohung</strong> und Versuch, eine Stadtverordnete <strong>zum Schweigen zu bringen.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Baltruschat</strong>, vom Hofheim/Kriftel-Newsletter <strong>um Beantwortung einiger Fragen gebeten</strong>, wollte <strong>nichts sagen</strong>: Das gehe nur den <strong>Vorstand</strong> etwas an. Mit der Lokalzeitung aber, die sich <strong>Tage später</strong> angesichts der breiten öffentlichen Erregung <strong>gezwungen</strong> sah, das Thema <strong>aufzugreifen</strong>, redete er dann doch noch, wenigstens kurz:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Ausschluss des BUND aus dem Vereinsring sei <strong>keine Drohung</strong> gewesen, sondern <strong>eine Ankündigung</strong>, soll er gesagt haben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und auch diese Information ließ er via Zeitung verbreiten: <strong>Alle</strong> <strong>Vorstandsmitglieder</strong> hätten seiner Vorgehensweise <strong>zugestimmt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Altstadtverein bekam (noch) keinen Drohbrief</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Da wird&#8217;s interessant! </strong>Denn dem Vereinsring-Vorstand gehört <strong>als Beisitzerin</strong> auch <strong>Renate Hofmann</strong> an. Sie ist die <strong>Vorsitzende </strong>des Vereins <a href="https://www.historisches-hofheim.de/Buergervereinigung-Hofheimer-Altstadt-e-V/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bürgervereinigung Altstadt Hofheim&#8220;</a>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bekannt ist auch: Mindestens ein <strong>Vorstandsmitglied</strong> des Altstadt-Vereins hat sich bereits öffentlich kritisch über den &#8222;Chalet&#8220;-Standort geäußert. In einem Leserbrief an die Lokalzeitung schrieb <strong>Anne Pollok-Müller</strong>: <em>&#8222;Wir appellieren somit an die Verwaltung, den Vereinsring als Betreiber des Häuschens dazu zu veranlassen, den Weinstand aus Gründen des Gemeinsinns und der Vernunft auf den Tiverton-Platz umzuziehen – das wäre eine Win-win-Situation!&#8220;</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Leserbrief erschien am<strong> 15. November</strong>. Dass Baltruschat daraufhin <strong>Drohmails</strong> an den Altstadtverein geschickt hätte, ist <strong>nicht bekannt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das wiederum schürt <strong>Mutmaßungen unter Stadtverordneten</strong>, weshalb der Mann so <strong>massiv</strong> gegen <strong>Lindenthal</strong> und den <strong>BUND</strong> vorgeht:</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211.jpg" alt="Chalet 20231211" class="wp-image-37273" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein kleiner Park vor historischen Fachwerkhäusern – und mittendrin eine Bretterbude: Hier schenkt der Vereinsring regelmäßig Wein aus.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p>Baltruschat, der vor wenigen Jahren <strong>von der SPD zur CDU</strong> übergewechselt war, wolle vor allem <strong>den BUND</strong> <strong>abstrafen</strong>. Denn der habe mit einer Klage vor Gericht das <strong>Luxus-Baugebiet &#8222;Vorderheide II&#8220;</strong> auf dem Kapellenberg verhindert, wo einige von Baltruschats neuen <strong>Parteifreunden</strong> so gerne gebaut hätten.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und jetzt fängt Lindenthal auch noch an, das geplante <strong>Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;</strong> kritisch zu hinterfragen (<a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/05/milllionen-coup-eines-cdu-politikers/">hier</a>). Das war <strong>von einem führenden CDU-Stadtverordneten</strong> jahrelang geplant worden, alles ganz stiekum. Eigentlich sollte die <strong>Aufstellung eines Bebauungsplanes</strong> noch vor dem Jahresende ganz schnell durchs Stadtparlament <strong>gepeitscht</strong> werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das wurde im Bau- und Planungsausschuss jetzt erst einmal <strong>gestoppt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Nur Vereinsförderung? Oder auch Geschäftsmodell?</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Die <strong>Gemengelage von Lokalpolitik, Vereinsmeierei und persönlicher Übergriffigkeit </strong>wird inzwischen um einen <strong>Fragenkomplex</strong> erweitert, der die Zukunft des &#8222;Chalet&#8220; mehr <strong>gefährden</strong> könnte als<strong> zugestellte Sichtachsen</strong> auf eine historische Häuserzeile:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Das ist jetzt die zentrale Frage: </strong>Dient der Vereinsring-Weinstand wirklich<strong> ausschließlich Hofheimer Vereinen</strong> als Geldquelle – oder werden hier auch regelmäßig<strong> private Geschäfte getätigt</strong>?&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Das sind die Fakten:</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wer das &#8222;Chalet&#8220; <strong>anmieten</strong> will, muss über das Internet <strong>einen Antrag an den Vereinsring</strong> schicken. Zuständig fürs &#8222;Chalet&#8220;: <strong>Wulf Baltruschat</strong>.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Schon etwas merkwürdig: </strong>Der gesamte Buchungsvorgang wird <strong>unter dem Logo der Musikschule </strong>abgewickelt. Vor dem Einloggen heißt es auch: <em>&#8222;Ihre Anmeldung muss von Musikschule Hofheim bestätigt werden&#8220;</em>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir hätten vom <strong>Geschäftsführer der städtischen Musikschule</strong> gerne mehr über das offensichtlich enge Zusammenspiel von <strong>Musikschule und Weinausschank </strong>erfahren.<strong> Profitiert</strong> er vielleicht davon,&nbsp;kriegt die Musikschule <strong>Geld aus den Weinverkäufen</strong>?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Doch <strong>Sven Müller-Laupert </strong>reagiert nicht: Er ist <strong>Kassierer</strong> im Vereinsring. Wir hätten auch schon gerne von ihm gewusst, warum er sich an der <strong>Abstrafungsaktion gegen den BUND</strong> beteiligt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aber der Mann antwortet auch nicht auf <strong>nochmalige Aufforderung</strong>. Vielleicht muss er ja schweigen&#8230;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch ohne Auskünfte von Müller-Laupert <strong>erfahren wir</strong>:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Vereinsmitglieder</strong> müssen bei der &#8222;Chalet&#8220;-Buchung als Gebühr <strong>40 Euro pro Tag</strong> zahlen, macht zusammen <strong>mindestens 80 Euro,</strong> weil der Weinstand nur <strong>für zwei Tage</strong> gebucht werden kann. Nicht-Mitglieder müssen laut Satzung <strong>60 Euro pro Tag</strong> zahlen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Längst nicht für jedes Wochenende</strong> findet sich ein Verein. Dann wird aus der <strong>Vereinsförderung</strong> ein <strong>Geschäftsmodell</strong>: Eine <strong>Gelegenheits-Gastronomin</strong> aus Rüsselsheim übernimmt den Ausschank. Sie betreibt laut Medienberichten auch den <strong>Weinausschank in Flörsbach-Weilbach</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Dass sich in <strong>der kleinen Nachbarstadt Flörsheim</strong> das <strong>Weingut Flick</strong> befindet, ist sicher <strong>nur ein Zufall</strong>. Der Winzer hat mit zwei Kollegen aus Flörsheim-Wicker und Hochheim <strong>das exklusive Recht,</strong> den Hofheimer Weinstand zu beliefern.* <strong>Kein Verein</strong> <strong>darf eigene Weine</strong> im Chalet <strong>ausschenken</strong>, selbst wenn&#8217;s <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Vereinskasse</strong> besser wäre. Angeblich nicht einmal <strong>caritativen Organisationen</strong> wird das erlaubt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Baltruschat passt auf!</strong></p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312.jpg" alt="Chalet 2 202312" class="wp-image-37112" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Seit Monaten immer wieder als Stolperfalle kritisiert: Die Zuleitungen für den Weinstand überm Gehweg. Jetzt will die Stadtverwaltung investieren.</figcaption></figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p><strong>Die</strong> <strong>Gastronomen</strong> rund um den Untertorplatz sehen den Weinstand längst <strong>mit gemischten Gefühlen</strong>: Natürlich sind sie bereit,<strong> Vereine zu unterstützen</strong>! Sie haben, beteuern sie, überhaupt nichts gegen einen <strong>gelegentlichen Weinausschank für einen guten Zweck</strong>!</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aber haben sie&#8217;s nicht schon schwer genug? Erst <strong>Corona</strong>! Demnächst <strong>Mehrwertsteuer-Erhöhung</strong>! Dass die Stadt in dieser Situation <strong>dauerhaft einen Ausschank</strong> direkt vor ihren Lokalen zulässt: Das verstehen <strong>die</strong> <strong>Wirte</strong> <strong>nicht</strong>. Offen gegen das &#8222;Chalet&#8220; zu <strong>protestieren</strong> wagen sie aber nicht: <strong>Die Furcht ist zu groß</strong>, dass der bisweilen <strong>mit unangenehmer Hemdsärmeligkeit</strong> auftretende Baltruschat auch gegen sie <strong>wüten</strong> könnte.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Winzer-Deal: Gibt&#8217;s Profiteure außerhalb des Vereinsrings?</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Die Stadtspitze duckt sich weg. </strong>Von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> ist kein klärendes Wort zu vernehmen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter schickte deshalb <strong>Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>ans Rathaus, um <strong>Licht</strong> <strong>in die verworrene Situation </strong>zu bringen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir wollten zum Beispiel wissen: Während und auch nach der Corona-Pandemie <strong>lobte sich der Magistrat </strong>für seine Unterstützung der Gastronomen. <strong>Die klagen heute, </strong>dass <strong>ein permanenter Wochenend-Weinausschank</strong> direkt vor ihren Lokalen alle Bemühungen <strong>konterkariere</strong>. Wie bewertet der Magistrat das?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir wollten auch wissen: Was sagt der Magistrat <strong>zur geschäftlichen Nutzung des Weinstandes</strong>? In diesem Zusammenhang wäre interessant zu wissen: Wer kommt eigentlich für den <strong>Wasser- und Strom-Verbrauch im &#8222;Chalet&#8220; </strong>auf? Etwa die Stadt? Zahlt sie auch dann, wenn das &#8222;Chalet&#8220; <strong>geschäftlich genutzt</strong> wird?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir wollten wissen: <strong>Schläuche und Leitungen,</strong> die zum Weinstand führen, liegen auf Gehwegen und werden seit Monaten als gefährliche <strong>Stolperfallen</strong> moniert. Kürzlich teilte der <strong>Magistrat</strong> mit, dass die Leitungen <strong>unter die Erde</strong> verlegt würden. <strong>Erste Kostenberechnungen</strong> gehen von einem<strong> fünfstelligen Betrag </strong>aus: Kommt <strong>die Stadt</strong> etwa dafür auf? Sponsert sie damit nicht indirekt auch die <strong>geschäftlichen &#8222;Chalet&#8220;-Aktivitäten</strong>?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir wollten auch wissen: Wenn der Magistrat das &#8222;Chalet&#8220; als <strong>Beitrag zur Vereinsförderung </strong>erlaubt – warum lässt er zu, dass nur <strong>Weine ausgesuchter Winzer</strong> ausgeschenkt werden dürfen? Ist eine solche<strong> Exklusiv-Belieferung</strong> wirklich im Sinne einer <strong>Vereinsförderung</strong> – oder gibt&#8217;s<strong> Profiteure des Deals mit dem Winzer</strong>?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Unsere Fragen liegen <strong>im Rathaus</strong> vor. Seit <strong>zwei Wochen</strong> schon. Man tut sich wohl sehr schwer mit <strong>Antworten</strong>: Bis heute gibt es keine.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch <strong>Wulf Baltruschat</strong>, dem wir Fragen geschickt hatten, <strong>meldete sich nicht mehr.</strong> Transparenz und Offenheit, mehr denn je notwendig in einer<strong> Interessenvertretung aller Hofheimer Vereine</strong>, scheinen <strong>nicht</strong> <strong>zu seinen Stärken zu zählen</strong>. Nicht einmal eine ganz simple Frage beantwortete er:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Warum eigentlich wurde der Vereinsring – anders als bei öffentlichen Vereinen üblich – <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> in das behördliche Vereinsregister eingetragen?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Volksmund hätte eine Antwort parat: <strong>Im Dunkeln ist gut munkeln.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<p style="font-size:16px">* In einer ersten Fassung hieß es, dass nur ein Winzer das Chalet beliefere. Ein Leser weist darauf hin, dass Weine von drei Winzern ausgeschenkt werden dürfen: vom Weingut Joachim Flick und Weingut Hans Jörg Venino (beide Flörsheim-Wicker) sowie Weingut Peter Flick (Hochheim).</p>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<p></p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
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