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	<title>Müller Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Müller Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Zeitung kritisiert Rathaus. Und CDU-Exner soll sich entschuldigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 11:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 15. Februar. Über dem Hofheimer Rathaus brauen sich dunkle Gewitterwolken zusammen: Jetzt hat auch das Kreisblatt ganz offen die Geheimnistuerei um ein Millionen-Grundstück angeprangert, das die Stadt einem Investor für Luxuswohnungen verkauft hat. Dazu gibt es weiteren handfesten Ärger: Rathaus-Mann Wolfgang Exner (CDU) hatte dem Linken Bernd Hausmann öffentlich vorgeworfen, mehr zu lügen als jeder andere Stadtverordnete. Hausmann verlangt jetzt Beweise – oder eine öffentliche Entschuldigung. Alternativ, das ist so noch nicht ausgesprochen worden, aber sonst macht das Ganze ja keinen Sinn, sieht man sich vor Gericht.  -- Außerdem: Jede Menge Videos. Niedrige Corona-Zahlen, aber auch drei Tote. Zeitung erkennt staatsfeindliche Umtriebe in der Stadt u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Hofheims Stadtverwaltung gerät immer mehr unter Druck. Jetzt hat auch die Lokalzeitung erkannt, dass einige Dinge im Rathaus äußerst merkwürdig laufen. Mit einer Deutlichkeit, wie man sie im Kreisblatt lange nicht mehr gelesen hat, wird die Geheimniskrämerei bei politischen Entscheidungen angeprangert. Damit nicht genug: Der Linke Stadtverordnete Bernd Hausmann beschuldigt die Stadtspitze<strong> in einem offenen Brief</strong>, unwahre Behauptungen über ihn zu verbreiten. Er fordert namentlich den Ersten Beigeordneten Wolfgang Exner (CDU) auf, Belege für von ihm erhobene Anschuldigungen zu bringen – oder sich zu entschuldigen.</strong></p>



<p>Es brodelt in der Stadtverwaltung. In vier Wochen sind <strong>Kommunalwahlen</strong> – und Hofheims Rathausspitze mit dem Trio <strong>Christian Vogt</strong> und <strong>Wolfgang Exner</strong> (beide CDU) sowie <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) steht unter schwerstem <strong>Beschuss</strong>:</p>



<p><strong>Schlamperei</strong> bei der Aktenführung, schwer nachvollziehbare <strong>Geheimnistuerei</strong>, unsinnige <strong>Geldausgaben</strong>, Ärger in <strong>Personalfragen</strong>, Verweigerung von <strong>Auskünften</strong>&#8230; Die Liste der Vorwürfe wird nahezu täglich länger. In letzter&nbsp; Zeit wurden Dinge bekannt (und im HK-Newsletter beschrieben), die man sich selbst in wildesten Träumen nicht vorzustellen wagte.</p>



<p>Vor einer Wahl können solche <strong>Enthüllungen</strong> fatale Folgen haben. Deshalb stellten sich in der letzten Sitzung des Stadtparlaments die Mannen der <strong>Regierungskoalition</strong> aus <strong>CDU</strong>, <strong>SPD</strong>, <strong>FDP</strong> und <strong>FWG</strong> breitbrustig vor &#8222;ihre&#8220; Verwaltungsführung: Alles sei in bester Ordnung, alles rechtens, alles gut – das war die <strong>Botschaft</strong>, die vermittelt werden sollte.</p>



<p>Sie verhallte.</p>



<p>Am Samstag bewies das <strong>Kreisblatt</strong>, dass doch noch ein wenig journalistische Kraft in ihm steckt. Redaktionsleiter <strong>Karl-Josef Schmidt</strong> schrieb selbst – endlich! Gleich die ersten beiden Sätze in &#8222;<strong>Kajos Wochenschau</strong>&#8220; wirkten, als halte er ein Feuerzeug an eine Zündschnur:</p>



<p><strong><em>&#8222;Und ich dachte, in Hofheim seien die Zeiten der organisierten Geheimniskrämerei vorbei. Aber irren ist menschlich.&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Organisierte</strong> <strong>Geheimniskrämerei</strong> in Hofheim: Das klingt nach gefährlichem <strong>Sprengsatz</strong>!</p>



<p>Schmidt schreibt, die Öffentlichkeit sei bei den Beratungen über den Verkauf eines Millionen-Grundstücks an den Hofheimer Baulöwen <strong>Michael Weiß</strong> ausgeschlossen worden, obwohl da nichts war, <em>&#8222;was man hinter verschlossenen Türen beschließen muss&#8220;</em>.</p>



<p>Die Stadt habe die Öffentlichkeit nur ausgesperrt, weil der Vertragspartner das gewünscht habe. Diese Begründung habe ihn <em>&#8222;aus den Socken gehauen&#8220;,</em> so Schmidt. Die brennende Zündschnur erreicht den Sprengsatz:</p>



<p><strong><em>&#8222;Investor Weiß hat sich das also gewünscht. Und die Stadt folgt ihm wie ein Hündchen an der Leine. Mein lieber Scholli, wer so viel Intransparenz zulässt, der bereitet Gerüchten, Halbwahrheiten und Spekulationen einen fetten Nährboden.&#8220;</em></strong></p>



<p>Die Stadt wie ein Hündchen <strong>an der Leine </strong>eines Investors. Und sie bereitet selbst den Nährboden für <strong>Gerüchte, Halbwahrheiten, Spekulationen</strong>. Mein lieber Scholli: So eine <strong>knüppelharte Analyse </strong>der aktuellen Hofheimer Rathaus-Politik hat man lange nicht mehr im Kreisblatt gelesen! Alle Achtung!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hausmann &amp; Exner: Zwei, die sich nicht mögen</h2>



<p>Ausgerechnet in dieser Situation platzte heute ein Schreiben von <strong>Bernd Hausmann</strong>. Hintergrund: Die Linken hatten sich <strong>gegen den Verkauf </strong>des städtischen Grundstücks im Baugebiet &#8222;Im Langgewann III&#8220; gestellt, weil sie sozialen Wohnungsbau wollen und keine weiteren Luxuswohnungen. Doch über die Verwendung und den Verkauf des Grundstücks war nie öffentlich diskutiert worden: Dafür hatte die Stadtverwaltung gesorgt, indem sie in Verwaltungsunterlagen schrieb, die Stadt besitze in dem Baugebiet kein Grundstück – was natürlich nachweislich falsch war.&nbsp;</p>



<p>Das führte in der letzten Stadtverordnetensitzung zu einem <strong>Eklat</strong> (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/12/100000-seitenaufrufe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> beschrieben): Hausmann warf Exner vor, in den städtischen <strong>Schriftstücken</strong> die <strong>Unwahrheit</strong> behauptet zu haben (<em>&#8222;Herr Exner, sie haben gelogen&#8220;)</em>.&nbsp; Exner ging auf den Vorwurf allerdings <strong>nicht</strong> ein, sondern verkündete via <strong>Mikrofon</strong>, er und seine Verwaltung hätten Lob verdient für das, was sie geleistet hätten. Und dann sagte er diesen Satz: <strong>Kein anderer im Parlament</strong> sage so oft wie Hausmann die <strong>Unwahrheit</strong>.</p>



<p>Wirklich wahr?</p>



<p>Hausmann nennt in seinem heutigen Schreiben <strong>drei Beispiele</strong>, in denen die Verwaltung nachweislich <strong>falsche Angaben</strong> gemacht hatte. Neben dem Baugebiet &#8222;Im Langgewann III&#8220; geht es um das Mega-Baugebiet Marxheim II/Römerwiesen und die Planung eines neuen Busbahnhofs. Zuständig in allen Fällen: die <strong>Abteilung Exner</strong> im Rathaus. Wann aber soll er, Hausmann, die Unwahrheit gesagt haben? Der Stadtverordnete fordert den Beigeordneten auf, seine Behauptung &#8222;<em>anhand nachprüfbarer Äußerungen&#8220;</em> <strong>zu belegen</strong> – oder sich dafür öffentlich zu <strong>entschuldigen</strong>.</p>



<p>Hausmann setzt Exner eine Frist bis zum <strong>28. Februar</strong>. &#8222;<em>Ansonsten muss ich davon ausgehen, dass Sie mit Ihrer Äußerung in der öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 11.02.21 wider besseres Wissen eine unwahre Tatsache behauptet haben (§ 188 StGB).&#8220;</em></p>



<p><a aria-label="Paragraf 188 (opens in a new tab)" href="https://dejure.org/gesetze/StGB/188.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Paragraf 188</a> Strafgesetzbuch betrifft die <em>&#8222;Üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens&#8220;</em>. Der Paragraf im Wortlaut: <em>&#8222;Wird gegen eine im politischen Leben des Volkes stehende Person öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts eine üble Nachrede aus Beweggründen begangen, die mit der Stellung des Beleidigten im öffentlichen Leben zusammenhängen, und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.&#8220;</em></p>



<p>Es ist also jetzt ein ziemlich dünnes Eis, auf dem sich Exner bewegt. Er muss den <strong>Nachweis</strong> bringen, dass Hausmann im Parlament die Unwahrheit gesagt hat, öfter als jeder andere. Sonst wartet am <strong>Ende seines beruflichen Weges</strong> ein Prozess auf ihn, der ziemlich peinlich enden kann. Oder eine öffentliche Entschuldigung wird fällig&#8230;</p>



<p>Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist klar: <strong>CDU-Mann Exne</strong>r hängt die<a aria-label=" verpatzte Präsentation  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong> verpatzte Präsentation </strong></a>von Marxheim II/Römerwiesen an. Selbst sein Parteifreund und Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> hatte sich öffentlich von ihm <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/11/schwarzer-peter/" target="_blank" aria-label="distanziert (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">distanziert</a>. Dann wurde sein <a aria-label="Gemauschel (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/04/exner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Gemauschel</a> mit der FDP bekannt. Das alles schmerzt Exner, der sich lieber als <strong>hemdsärmeliger Haudrauf </strong>gebärdet. Dass ihm ein Stadtverordneter, ein Linker zumal, immer wieder Fehler nachweist, hat ihn <strong>extrem dünnhäutig</strong> werden lassen. Seine Abneigung gegen Hausmann kann er längst nicht mehr unterdrücken, in Sitzungen ist sie ihm deutlich anzusehen.</p>



<p>Bernhard Hausmann nimmt seine Rolle als <strong>Stadtverordneter</strong> ernst: Er soll schließlich die Verwaltung <strong>kontrollieren</strong>, wer sonst? Man mag seinen manchmal etwas ausschweifenden, bisweilen auch <strong>sarkastischen Ton</strong> monieren. Aber Hausmann kennt die Aktenlage, studiert alle Unterlagen bis in kleinste Details. Und so findet er die <strong>Fehler der Verwaltung</strong>, immer wieder.</p>



<p>Schon einmal hat Hausmann den Magistrat <strong>verklagt</strong>, es ist  noch gar nicht so lange her. Er gewann auf ganzer Linie: Ein Gericht untersagte dem Magistrat die weitere Verbreitung <strong>ehrenrühriger Behauptungen</strong> gegen den Lokalpolitiker. Und es wäre nicht die Stadtverwaltung von Hofheim, wenn danach nicht ein weiterer, richtig <strong>dusseliger Fehler</strong> im Rathaus <a aria-label="passiert (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/04/zahl-der-infizierten-steigt-rasant-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">passiert</a> wäre: Man vergass, die vom Gericht <strong>verbotene Pressemitteilung</strong> von der städtischen Webseite zu löschen. Das tat die Verwaltung erst Monate später, nachdem Hausmann mit <strong>juristischen Schritten</strong> gedroht hatte: Wieder einmal stand Hofheims Stadtverwaltung ziemlich dumm dar..</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Videotipps zum Wochenanfang</h1>



<p class="has-text-align-center">Jeden Tag “fahnden” wir im Internet nach neuen Videos aus Hofheim und Kriftel. Wenn Sie für uns einen Hinweis haben, schicken Sie bitte eine kurze E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:mail@hk-newsletter.de">mail@hk-newsletter.de</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/mfgrafik/videos/846856912712524" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Bahai.jpg" alt="Exner" class="wp-image-8376" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Bahai.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Bahai-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schönheit des Bahá&#8217;í-Tempels aus neuer Perspektive</h2>



<p>Dass der <strong>Bahá&#8217;í-Tempel</strong> in Langenhain trotz seiner Schlichtheit ein prachtvolles Gebäude ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Eine ganz überraschende, beeindruckende <strong>Perspektive</strong> haben die Macher der <a aria-label="Kommunikationsbüros MF Grafikdesign (opens in a new tab)" href="https://mf-grafik.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Designagentur MF Grafikdesign</a> entdeckt: Sie ließen eine Drohne senkrecht über der riesigen Kuppel aufsteigen. Die an der <strong>Drohne</strong> befestigte Kamera blickte nach unten &#8211; und filmte das Haus der Andacht in seiner perfekten <strong>Symmetrie</strong>. Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/mfgrafik/videos/846856912712524" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MTxykH9WnYU&amp;fbclid=IwAR0D_dlRNoF1ZH5u9CChptpqUVpIazFeEJrTGlF75ECbuIZ_6KraRWMpliA" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="640" height="331" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Kanu.jpg" alt="20210215 Kanu" class="wp-image-8377" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Kanu.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Kanu-300x155.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mit dem Kanu den Schwarzbach herunter, Teil II</h2>



<p><strong>Jonas</strong> und <strong>Kevin</strong> haben es noch einmal gewagt – und sind mit ihrem Kanus den <strong>Schwarzbach</strong> weiter herunter gefahren. Von <strong>Lorsbach</strong> bis zur Einmündung in den Main, diesmal mit Helm, Schwimmweste und dichtem Spritzschutz. Die Jungs nutzten das Hochwasser, schwärmen unterwegs von der Schönheit der Landschaft – und werden ziemlich nass. Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=MTxykH9WnYU&amp;fbclid=IwAR0D_dlRNoF1ZH5u9CChptpqUVpIazFeEJrTGlF75ECbuIZ_6KraRWMpliA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. (Schwarzbach-Tour Teil I im<a aria-label=" HK-Newsletter vom 18. Januar (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> HK-Newsletter vom 18. Januar</a>).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/watch/?v=257168859154654" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="640" height="366" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210115-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210115 MTK Kliniken" class="wp-image-8405" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210115-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210115-MTK-Kliniken-300x172.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Diese Nummer sollte man sich merken. Immer!</h2>



<p>Kleines nettes Filmchen des <strong>besten</strong> <strong>SocialMedia-Teams in Stadt und Kreis</strong>: Die Main-Taunus-Kliniken haben zum<strong> Tag des Europäischen Notrufs </strong>ein Mini-Video gedreht (ist nun schon vier Tage alt, aber noch immer aktuell): &#8222;<strong>112</strong> – die Nummer, die Du im medizinischen Notfall oder bei Bränden rufst. Unter der <strong>112</strong> erreichst Du den Rettungsdienst und die Feuerwehr.&#8220;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>



<p>Bei leichten Erkrankungen sollte man natürlich nicht diese Notrufnummer anwählen, heißt es auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/257168859154654" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> weiter, sondern&nbsp; den <strong>Ärztlichen Bereitschaftsdienst</strong> unter der <strong>116 117.</strong> Denn: &#8222;Unnötige Anrufe überlasten das System und gefährden das Leben derer, die wirklich Hilfe brauchen!&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/dagmar.gaube.5/videos/923815905059765" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="408" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Diedenbergen.jpg" alt="20210215 Diedenbergen" class="wp-image-8379" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Diedenbergen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Diedenbergen-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jerusalema: Narrengilde gibt Tanzunterricht</h2>



<p>Im Corona-Jahr 2020 begeisterte der Song <strong>„Jerusalema“ </strong>Millionen von Menschen von Afrika bis Australien. Rund um den Globus entstand so ein <strong>Gemeinschaftsgefühl</strong> – über alle Grenzen hinweg. Die <strong>Narrengilde Diedenbergen</strong> hat vor ihrer Online-Sitzung am Samstag digitale Probestunden für ihre Zuschauern gegeben. Wer mitüben möchte: <strong>Christa, Anna Maria, Alexander</strong> und <strong>Achim</strong> helfen (<a href="https://www.facebook.com/dagmar.gaube.5/videos/923815905059765" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_pxdjnPe_c0" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Diedenbergen-1.jpg" alt="20210215 Diedenbergen 1" class="wp-image-8422" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Diedenbergen-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Diedenbergen-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Fasse-Netz-Sitzung begeistert im Netz</h2>



<p>Die erste <strong>Diedenbergener Fasse-Netz-Sitzung</strong> ist absolviert und kann ab sofort und weiterhin im Netz bestaunt werden. Im Abspann ist zu lesen, wem der unterhaltsame Abend zu verdanken ist: Idee: <strong>Thomas</strong> &amp; <strong>Marvin Gaube</strong>. Musik: <strong>Detlef Wittig</strong>, Sitzungspräsident: <strong>Michael Müller</strong> – und viele, viele Namen mehr, dazu fast 30 Sponsoren. Da muss ja ein Großteil des Ortsteils aktiv mitgewirkt haben!  2.419 Aufrufe des <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_pxdjnPe_c0" target="_blank" aria-label="Youtube-Video (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube-Video</a>s lassen vermuten, dass das Video in jedem Diedenbergener Wohnzimmer zu sehen war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/permalink/707199509964170/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="419" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Rosenmontag.jpg" alt="20210215 Rosenmontag" class="wp-image-8395" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Rosenmontag.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Rosenmontag-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Rosenmontagsumzug im Homeoffice</h2>



<p>Was macht der echte <strong>Karnevalist</strong>, den <strong>Corona</strong> zum Alleinsein in den eigenen vier Wänden zwingt zwingt und alles genommen hat, was ihm lieb und teuer war? Genau: Er bastelt sich im Homeoffice seinen <strong>eigenen Karnevalsumzug</strong>. Entdeckt in der Facebookgruppe &#8222;<a aria-label="Hofheim/Kriftel/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/permalink/707199509964170/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheim/Kriftel/Hattersheim&#8220;</a>: <strong>Wolfgang Ulrich</strong> feierte am Wochenende sein ganz persönlichen Fastnacht. Mit vielen Motivwagen und noch mehr Zuschauern am Straßenrand. Musik an – und losmarschiert! Rosenmontag 2021 – <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/permalink/707199509964170/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu erleben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9oCSOjWQZ98" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="356" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-KKK-Kriftel.jpg" alt="20210215 KKK Kriftel" class="wp-image-8402" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-KKK-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-KKK-Kriftel-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ebenfalls grandios: Kinderfastnacht in Kriftel</h2>



<p>Wer noch einmal eine richtig gute <strong>Karnevalsparty</strong> erleben will, der sollte sich – zumindest wenn Kinder im Hause sind – unbedingt die Aufzeichnung von der <strong>Kinderfastnacht</strong> <strong>in Kriftel</strong> anschauen. Top-Qualität, wie wir sie bereit bei der grandiosen <strong>Sofafastnacht</strong> erleben durften. Zur Aufzeichnung der Sendung geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=9oCSOjWQZ98" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">+++ Unsere Bilder zeigen Screenshots aus den Videos. Ein Klick aufs Bild bringt Sie zur Webseite mit dem Film. +++</p>



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<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Inzidenzwert weiter bei 37 – aber drei Tote</h1>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/21-0215_coronazahlen__verschoben_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/21-0215_coronazahlen__verschoben_.jpg" alt="21 0215 coronazahlen verschoben" class="wp-image-8457" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/21-0215_coronazahlen__verschoben_.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/21-0215_coronazahlen__verschoben_-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Infizierten in den einzelnen Orten des Main-Taunus-Kreises&#8230;</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Corona2.jpg" alt="20210215 Corona2" class="wp-image-8458" width="328" height="246" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>&#8230;und die Zahl des Inzidenzwerts in den Kommunen des Kreisgebiets. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
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<p>Man mag&#8217;s kaum laut sagen – besser dreimal auf Holz klopfen: An der Corona-Front bleibt&#8217;s bemerkenswert ruhig. Die <strong>7-Tage-Inzidenz</strong> liegt wie am Freitag bei nur noch <strong>37</strong>.</p>



<p>Es gibt 36 Neuinfektionen, aktuell sind <strong>239 Menschen</strong> im gesamten Kreisgebiet mit dem Covid-19-Virus infiziert. &nbsp;</p>



<p>Allerdings sind drei weitere Menschen an Corona gestorben: In Schwalbach verstarb ein <strong>55-jähriger Mann</strong>, in Kelkheim ein <strong>72-jähriger Mann</strong>. In Kelkheim verstarb außerdem ein <strong>91-Jähriger</strong>, der gerade erst in ein Seniorenheim eingezogen war und positiv getestet worden war. Insgesamt forderte die Pandemie bisher <strong>163</strong> Todesopfer im Kreisgebiet.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind zwar seit Freitag<strong> 8 </strong>weitere Menschen mit dem Virus infiziert, aber die Zahl der aktuell Infizierten liegt mit <strong>58</strong> vergleichsweise niedrig.</p>



<p>In Kriftel sind aktuell <strong>11</strong> Menschen infiziert (+1).</p>



<p>In den <strong>Kliniken</strong> entspannt sich die Lage weiter: Dort wurden heute <strong>12</strong> <strong>Patienten</strong> behandelt, sechs weniger als vor einer Woche. Fünf von ihnen müssen noch beatmet werden.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/videos/831816804040588" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="419" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Cyriax.jpg" alt="20210215" class="wp-image-8459" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Cyriax.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210215-Cyriax-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Landrat Michael Cyriax zur Corona-Lage in MTK. Zum Anschauen des Videos aufs Bild klicken.</figcaption></figure></div>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax </strong>hat Ende letzter Woche ein Video ins Netz gestellt: Er spricht dort zur aktuellen Lage im Main-Taunus-Kreis, bewertet die neueste 7-Tage-Inzidenz, gibt Informationen zum Impfzentrum in Hattersheim, zur Öffnung der Schulen. Sein Wunsch für die nächste Zeit: Das wir uns weiter umsichtig verhalten – und dass sich die Zahlen stabilisieren. Deutlich sagt er auch: Mehröffnungen bedeutet auch mehr Infektionen. Zehn Minuten ruhiger, sachlicher Information: <a aria-label="Ruhig mal reinschauen (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/videos/831816804040588" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">reinschauen</a>!</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Zeitung erkennt staatsfeindliche Umtriebe in der Stadt</strong></p>



<p>Sie hängen in allen Straßen Hofheims, an nahezu jedem Laternenmast und Straßenschild: <strong>Polit-Plakate</strong> der Parteien, die für die <strong>Kommunalwahl</strong> am 14. März trommeln. Das eine oder andere Plakat geht schon mal kaputt, wird auch von Wind und Regen zerzaust – und vielleicht wird der eine oder andere <strong>nächtliche Passant</strong> seine Unzufriedenheit mit Hofheims Polit-Szene an einem <strong>unschuldigen Plakat</strong> auslassen. Im Kreisblatt führt das heute zu einem sehr großen Artikel, in dem es von <strong>Schreckenswörtern</strong> nur so wimmelt: <strong>Zerstörung</strong>. <strong>Politisch motivierte Kriminalität</strong>. <strong>Straftatbestände</strong>. <strong>Sachbeschädigung</strong>. <strong>Brandstiftung</strong>! <strong>Menschenleben in Gefahr!</strong>  Und natürlich: <strong>Strafanzeige</strong> – Polizei! <strong>Michaela Schwarz </strong>von der kleinen FDP schafft es in die Zeitung, weil sie richtig markige Worte sagt (&#8222;<strong>mies, widerwärtig und feige</strong>&#8222;).</p>



<p>Aber schon einen Absatz weiter schreibt die Zeitung dann doch plötzlich: &#8222;Die anderen Parteien haben schon auch Beschädigungen festgestellt, aber sie hätten sich im üblichen Rahmen gehalten.&#8220; Was denn nun? Ein &#8222;<strong>Angriff auf die kommunale Demokratie</strong>&#8222;, wie der Artikel überschrieben wird. Oder in Wahrheit alles halb so schlimm?</p>



<p><strong>Gemeinde-Pressemitteilung für 2,20 € in der  Lokalzeitung</strong></p>



<p>Die Krifteler werden heute auf <strong>Schonkost</strong> gesetzt: Wer die Zeitung für 2,20 Euro kauft, kriegt  einen Artikel vorgesetzt, der seit Tagen auf der Webseite der Gemeinde zu finden ist – kostenfrei. Abgedruckt wird der <strong>Bericht der Verwaltung </strong>über die Entwicklung der Obdachlosenzahlen in der Gemeinde. Wenn Sie ihn lesen wollen: Sie finden ihn gratis <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/zahl-der-obdachlosen-waechst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Nach 25 Jahren: Wirtsleute denken ans Aufhören</strong></p>



<p><strong>Milka und Bernhard Schmidt</strong> feierten ihr Silber-Jubiläum: Vor 25 Jahren übernahmen sie die <a href="http://www.zumtaunus-hofheim.de" target="_blank" aria-label="Gaststätte &quot;Zum Taunus&quot;  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Gaststätte &#8222;Zum Taunus&#8220;</strong> </a>in der Hauptstrasse in Hofheim. Der Lockdown bremst sie aktuell natürlich völlig aus: Den Kontakt zu ihren Kunden halten sie durch einen <strong>Abholservice</strong>. Das Kreisblatt deutet vorsichtig an, dass sich das Ehepaar auf den <strong>Ruhestand</strong> freut und die Zeit mit dem <strong>Enkelkind</strong>, das Mitte des Jahres erwartet wird. Wann die Schmidts genau aufhören und wie es mit der Gaststätte weitergeht, verrät die Zeitung nicht.</p>



<p><strong>Bodo Knopf ist jetzt Ehrenbürger von Kriftel</strong></p>



<p>Die Gemeindevertretung Kriftel hat einstimmig <strong>Bodo Knopf zum Krifteler Ehrenbürger</strong> gewählt. Das Kreisblatt berichtet (Samstagausgabe): Der heute 70-Jährige habe die Gemeinde als <strong>Erster Bürger</strong> gut vertreten, sei ein Motor der <strong>Partnerschaft</strong> mit Airaines und habe auch maßgebend dazu beigetragen habe, dass die Freundschaft durch die polnische Stadt Pilawa Gorna erweitert wurde. Außerdem habe er vielfältig das <strong>Vereinsleben</strong> bereichert: Er sei ein echter &#8222;<strong>Aktivposten</strong>&#8220; für die Gemeinde, erklärte Bürgermeister <strong>Christian Seitz</strong>. Die Ernennung zum Ehrenbürger fiel <strong>einstimmig</strong> aus, auch ein deutliches Zeichen für die breite, parteiübergreifende <strong>Hochachtung</strong>, die Knopf genießt. </p>



<p><strong>Gerlinde Sittig hört mit der Kommunalpolitik auf</strong></p>



<p><strong>Gerlinde Sittig</strong> hat sich nach <strong>36 Jahren</strong> aus der Krifteler <strong>Kommunalpolitik</strong> verabschiedet. Die <strong>76-jährige Christdemokratin</strong> hatte über Jahrzehnte den Sozialausschuss geleitet. Das Kreisblat schreibt: Bürgermeister<strong> Christian Seitz</strong> würdigte ihr Wirken mit den Worten: „Gerlinde, du warst viele Jahre unser Kompass im Sozialausschuss.“</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bis Ende 2023: Schulerweiterung für 15 Mio Euro</h1>



<p>Das Landratsamt informiert via <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/?eid=ARDr6Qkimd1dQw_eRkplAjDJWwkplwR4ck6qxT4vGJwHZfPQtu6P3ZNwPX61QVPMRl536e8BpsGFBDG5&amp;hc_ref=ARTbVH32qs1Tlqcgbd6NNnM2M_zPJm9wteLelQvteBBiinFUuxjNgBNtFRH83yYrOtw&amp;fref=nf&amp;hc_location=group" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>: An der <strong>Steinbergschule in Hofheim</strong> hat der nächste Schritt zum Erweiterungsbau begonnen: Der Baukran steht. Die Rohbauarbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Bis Ende 2023 soll die Schule erweitert und saniert werden.&nbsp;Der Neubau wird mit dem vorhandenen Schulgebäude verbunden, das saniert wird und in dem ebenfalls neue Räume entstehen. Auch das benachbarte Schulkinderhaus „Taubenschlag“ wird renoviert. Insgesamt investiert der Kreis 15,7 Millionen Euro. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/?eid=ARDr6Qkimd1dQw_eRkplAjDJWwkplwR4ck6qxT4vGJwHZfPQtu6P3ZNwPX61QVPMRl536e8BpsGFBDG5&amp;hc_ref=ARTbVH32qs1Tlqcgbd6NNnM2M_zPJm9wteLelQvteBBiinFUuxjNgBNtFRH83yYrOtw&amp;fref=nf&amp;hc_location=group" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">85-jährige Hofheimerin um 500 Euro &#8222;erleichtert&#8220;</h2>



<p>Eine 85-jährige Hofheimerin wurde in der Fußgängerzone vor einer Bankfiliale von einem Mann angesprochen: Ob sie ihm eine Zwei-Euro-Münze in zwei Ein-Euro-Münzen wechseln könne? Die alte Dame, die gerade Bargeld abgehoben hatte, holte ihr Portemonnaie heraus, das ihr der Fremde mit der Begründung abnahm, er werde das Zwei-Euro-Stück selbst wechseln. Anschließend fehlten der Frau 500 Euro.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: 19-Jähriger mit Drogen am Steuer erwischt</h2>



<p>Ein 19-jähriger Kelkheimer fuhr nachts mit seinem BMW über die Kapellenstraße in Kriftel. Er fiel einer Streife der Hofheimer Polizei auf, die ihn stoppte und kontrollierte: Tatsächlich hatte der Mann Drogen konsumiert. Er musste mitkommen zur Blutprobe.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Unbekannter schlägt Taxifahrer</h2>



<p>Ein Unbekannter hat am Sonntagnachmittag in Hofheim einem 31-jährigen Taxifahrer ins Gesicht geschlagen. Der etwa 20 Jahre alter Mann war in das Fahrzeug gestiegen, wollte aber nach kurzer Fahrt wieder aussteigen. Am Busbahnhof stieg er aus, schlug dem Fahrer durch das Fenster der Fahrertür ins Gesicht und flüchtete – ohne die Taxifahrt bezahlt zu haben.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Straßenbäume werden gefällt</h2>



<p>An der L 3018 zwischen Hofheim Waldfriedhof und Diedenbergen werden vom 15. bis 18. Februar nicht mehr verkehrssichere Bäume gefällt. Die gleichen Arbeiten stehen an der L 3011 von Lorsbach in Richtung Eppstein an, und zwar zwischen dem 22. und dem 25. Februar. Mehr Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086877.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Simone Falk leitet jetzt die Erdbeerlöscher</h2>



<p>Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Kriftel meldet auf ihrer Facebookseite einige personelle Veränderungen:&nbsp; <strong>Sven Mukrasch</strong>, bislang Leiter der Kinderfeuerwehr,&nbsp; ist neuer Jugendwart. <strong>Simone Falk</strong> wird seine Nachfolgerin bei den &#8222;Erdbeerlöschern&#8220;. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kinderjugendfeuerwehrkriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<p></p>
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			</item>
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		<title>Bürgermeister im Büßerhemd: Sagte er wirklich die Wahrheit?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/11/verlorene-mieterrechte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 17:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Rupp Raimund]]></category>
		<category><![CDATA[Tulatz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 11. Februar. Christian Vogt hat sich gestern Abend in der Versammlung der Stadtverordneten für schwerwiegende Fehler seiner Verwaltung entschuldigt. Die hätten dazu geführt, dass wichtige Mieterrechte in Hofheim nicht mehr gelten. Der Auftritt des CDU-Bürgermeisters im Büßerhemd konnte seine Kritiker allerdings nicht überzeugen. Ihr Verdacht: Vogt habe im Interesse von Immobilienbesitzern vorsätzlich auf die Mieterrechte verzichtet. Jetzt soll ein Ausschuss die Wahrheit herausfinden. --- Außerdem: Alter Ahornbaum wurde für Lehrerparkplatz gefällt. Inzidenzwert bei 40 – Landrat trotzdem nicht zufrieden. Einbrecher verursachen hohen Schaden. Samstag Fasse-Netz-Sitzung in Diedenbergen. Kriftel hat zwei Jobs zu vergeben u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war am gestrigen Mittwochabend im großen Saal der Stadthalle: Die letzte <strong>Sitzung des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode fand statt. Für CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>dürften es die <strong>bittersten Stunden</strong> seiner politischen Laufbahn gewesen sein: Nahezu kniefällig bat er die Stadtverordneten für den <strong>Verlust von Mieterrechten</strong> in Hofheim um Entschuldigung: Das sei ein <strong>Fehler</strong> seiner Verwaltung gewesen, für den er die <strong>Verantwortung</strong> übernehme, erklärte er wiederholt. Doch trotz dieser auf dem ersten Blick klaren Worte blieben <strong>starke</strong> <strong>Zweifel</strong> an Vogts Wahrhaftigkeit, und sie wurden auch <strong>offen</strong> ausgesprochen: Konnte das, was Vogt vortrug, überhaupt der Wirklichkeit entsprechen? Hat er nicht vielleicht doch <strong>vorsätzlich</strong> zum <strong>Schaden der Hofheimerinnen und Hofheimer</strong> gehandelt?</p>



<p>Dass sich der <strong>ungeheuerliche Verdacht</strong> festsetzen konnte, durfte am Ende eigentlich niemanden überraschen: Das hat sich der Verwaltungschef in weiten Teilen durch sein schwer nachvollziehbares Verhalten selbst zuzuschreiben.</p>



<p>Der HK-Newsletter hat darüber mehrmals berichtet: Ende letzten Jahres konnten Kommunen, in denen Wohnungsnot herrscht, wichtige <strong>Mieterschutzrechte</strong> für weitere fünf Jahre verlängern: Sie mussten dazu lediglich eine <strong>Stellungnahme</strong> ans hessische Wirtschaftsministerium schicken.</p>



<p><strong>48 Städte und Gemeinden</strong> haben das getan – <strong>Hofheim nicht</strong>. Das Gesetz trat in Kraft, Hofheim steht seither ohne die Mieterschutzrechte dar. Die&nbsp; Bürger erfuhren <strong>nichts</strong> davon, auch nicht die Stadtverordneten. Der Bürgermeister und seine Verwaltung verschwiegen den Vorgang. Ein Verhalten, das bis heute weder erklärt wurde noch aufgeklärt werden konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Stadtverordnete1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="249" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Stadtverordnete1.jpg" alt="Mieterrechte" class="wp-image-8074" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Stadtverordnete1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Stadtverordnete1-300x117.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Blick in den großen Sall der Stadthalle: Hier tagten die Stadtverordneten, natürlich alle maskiert.</figcaption></figure></div>



<p>Die Linken hatten bereits am <strong>22. November</strong> letzten Jahres in einer Anfrage an den Magistrat Antworten verlangt (Aktenzeichen 2020/153). Hier machte Vogt seinen<strong> ersten schweren Fehler</strong>: Seine Verwaltung beantwortete die Anfrage nicht, bis heute nicht.</p>



<p>Ein solches Verhalten einer Stadtverwaltung ist nicht nur ein <strong>krasser</strong> <strong>Verstoß </strong>gegen die Geschäftsordnung. Es ist vor allem ein <strong>Akt grober Respektlosigkeit</strong> gegenüber den gewählten Bürgervertreterinnen und Bürgervertretern.</p>



<p>Außerdem war Vogts Verhalten in diesem Fall, man kann es nicht anders bezeichnen, einfach nur: <strong>dumm</strong>. Hätte er bereits Ende letzten Jahres gesagt, was er jetzt in der Versammlung der Stadtverordneten sagte: Das Thema wäre vielleicht vom Tisch gewesen.</p>



<p>Aber so begann die Lawine zu rollen: Mitte Januar berichtete der <a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter</a> – und die Menschen in der Stadt waren plötzlich informiert. Vogt schwieg weiter. Wenn er gehofft hatte, er komme damit irgendwie durch, sollte er irren: Denn jetzt wollten auch die <strong>Grünen</strong> wissen, was in der Verwaltung passiert sei. Als Vogt weiter beharrlich schwieg, verlangten sie die <strong>Einsetzung eines Akteneinsichtsausschusses.</strong> Nahezu zeitgleich stellten auch die <strong>Linken</strong> einen solchen Antrag.&nbsp;</p>



<p>Ein <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> ist in der Lokalpolitik kein besonders scharfes <strong>Schwert</strong>. Aber es kann ziemlich <strong>weh</strong> tun. Und manchmal <strong>blutige Spuren </strong>hinterlassen.</p>



<p>An diesem Mittwochabend in der Sitzung der Stadtverordneten versuchte der Bürgermeister einen <strong>Befreiungsschlag</strong>. Er wirkte dabei sichtlich <strong>angeschlagen</strong>. Er wiederholte vor dem Plenum der Stadtverordneten, was er den Mitgliedern eines Ausschusses bereits letzte Woche erzählt hatte, da allerdings noch unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit (<a aria-label="hier nachzulesen (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/08/buergermeister-entschuldigt-sich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier nachzulesen</a>): Das Schreiben des Ministeriums mit der Aufforderung um eine Stellungnahme sei im Frühjahr 2020 im Rathaus eingetroffen, aber in seiner Abteilung liegen geblieben. Er übernehme dafür die volle <strong>Verantwortung</strong>, sagte Vogt. Und er entschuldigte sich gleich mehrmals für den Fehler.</p>



<p>Es gebe Erklärungen, sagte er auch: Umorganisation, Personalausfälle, dann kam Corona – das sei &#8222;eine große Herausforderung für seine Verwaltung gewesen.&#8220; Und &#8222;ja, da ist das Schreiben verschütt gegangen&#8220;. Vogt sagte, es <strong>bedrücke</strong> ihn, dass das passiert sei. Er werde versuchen, den Fehler <strong>wiedergutzumachen</strong>. Man möge ihm bitte glauben, dass das Schreiben des Landes <strong>nicht absichtlich</strong> in die unterste Schublade gesteckt worden sei.</p>



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<h3 class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-heading" style="background-color:#f8850a">Sitzung der Stadtverordneten wird heute fortgesetzt</h3>



<p>Die Versammlung der Stadtverordneten wurde am Mittwoch nach vier Stunden, um 22 Uhr, unterbrochen. Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> (CDU) hatte das zu Beginn angekündigt: &#8222;Wie Sie der Presse entnehmen konnten, sind wir dann alle etwas müde und erschöpft.&#8220; Der Satz outete ihn als <strong>Leser des HK-Newsletters</strong>, wo dieser Satz vor Tagen zu lesen war. Die Versammlung wird am heutigen <strong>Donnerstagabend</strong> fortgesetzt. Dann geht es auch um den Bebauungsplan<strong> &#8222;Im Langgewann III&#8220; </strong>und den Verkauf eines städtischen Grundstücks zum Schnäppchenpreis (<a aria-label="HK-Newsletter vom  9. Februar (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/09/stadt-verkauft-millionen-grundstueck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter vom  9. Februar</a>). </p>



<p>Über die weiteren <strong>Beschlüsse und Diskussionen</strong> im Stadtparlament wird Sie der HK-Newsletter in den kommenden Tagen informieren.</p>



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<p>Vogts <strong>Auftritt im Büßerhemd</strong>, ganz nah an der Grenze zum <strong>Mitleid</strong> erregen, warf am Ende mehr Fragen auf, als es Antworten gab. Es überzeugte nicht. Denn schließlich war nicht nur <em>ein</em> Schreiben in seiner Verwaltung verloren gegangen, &#8222;das wäre ärgerlich, aber vielleicht noch hinnehmbar&#8220;, sagte Linken-Fraktionschefin <strong>Dr. Barbara Grassel</strong>. Es gab außerdem noch drei Erinnerungsschreiben vom Landesministerium: Was passierte damit? Auch alle verschütt gegangen? Was ist denn dann nur los in dieser Verwaltung? &#8222;Dazu sagen Sie nichts, Herr Vogt. Das macht ihre Erklärung nicht plausibel&#8220;, sagte Grünen-Fraktionschef <strong>Daniel Philipp</strong>.</p>



<p>Die Große Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG versuchte an diesem Abend, sich mit ihrer geballten Übermacht vor Vogt zu stellen. CDU-Mann <strong>Alexander Kurz</strong> monierte formale Mängel an den Anträgen zur Bildung eines Akteneinsichtsausschusses, und er befand gewohnt zackig: &#8222;Es bringt nichts, wenn wir jetzt die Akten einsehen.&#8220;</p>



<p>SPD-Chef <strong>Alexander Tulatz </strong>sprach zwar von &#8222;Schlamperei&#8220; in der Stadtverwaltung und auch von &#8222;Unverständnis&#8220;, wollte aber keine &#8222;rückwärtsgewandte Aufarbeitung&#8220; und warf Linken wie Grünen &#8222;billige Skandalisierung vor&#8220;. Seine Ansage, man werde sich dafür einsetzen, dass Mieter keine Nachteile erleiden würden, darf man sicher der Kategorie <strong>&#8222;leere Polit-Floskel&#8220; </strong>zuordnen: Was will Tulatz betroffenen Mietern denn bieten? Und überhaupt: Vorher war von dem SPD-Mann zur Sache nichts zu hören – interessiert die SPD der Verlust von Mieterschutzrechten nicht mehr?</p>



<p>Auch <strong>Andreas Nickel </strong>warf sich für Vogt in die Bresche. Wenn der FWG-Mann in seinem früheren Job als <strong>Kripoermittler</strong> so leichtherzig Geständnissen geglaubt haben sollte wie heute den Beteuerungen des Bürgermeisters, dürfte er <strong>der beste Freund aller</strong> <strong>Ganoven</strong> gewesen sein. Zwar räumte er ein, die &#8222;fehlenden Kontrollmechanismen&#8220; und &#8222;mangelhafte Kommunikation&#8220; in der Verwaltung gefielen auch ihm nicht, allein: Linke wie Grüne sollten ihren &#8222;<strong>Verfolgungseifer</strong>&#8220; gefälligst herunterfahren. Wenn Vogt schon &#8222;seine <strong>Kehle</strong> hinhalte&#8220;, solle man das anerkennen und endlich Ruhe geben. </p>



<p>Ein <strong>guter Ermittler</strong> hätte an dieser Stelle zum <strong>Beschuldigten</strong> gesagt: &#8222;Junge, leg&#8216; die Karten auf den Tisch: dann wird vielleicht noch alles gut.&#8220; Übertragen auf den <strong>Polit-Alltag</strong> des Bürgermeisters wird hier sein <strong>zweiter großer Fehler</strong> erkennbar:</p>



<p>Vogt hätte die wenigen Papiere, die diesen Fall betreffen und die wohl kaum einer Geheimhaltung unterliegen, spätestens jetzt, in dieser Stadtverordnetenversammlung, ganz einfach vorlegen können, nach dem Motto: &#8222;Schaut her, hier ist alles nachzulesen: Ich habe Fehler gemacht, aber ich habe nichts zu verbergen.&#8220; Etwas mehr <strong>Offenheit</strong> und <strong>Ehrlichkeit</strong> an der Stadtspitze: Dann hätte es vielleicht – natürlich! – Gegrummel gegeben. Aber was hätte man noch sagen können?</p>



<p>Das aber ist das <strong>Problem des Christian Vogt</strong>: Offenheit und Transparenz scheinen seine Stärke <strong>nicht</strong> zu sein. Es sind Vokabeln, die er wohl gerne in den Mund nimmt, aber nicht mit Leben füllt. Eine umfassende Aufklärung hat er bisher <strong>verweigert</strong>. Dass sich da der <strong>Verdacht</strong> bei kritischen Stadtverordneten verfestigt, er halte Informationen <strong>zurück</strong> oder, schlimmer noch, er sage nicht die Wahrheit, darf nicht verwundern. </p>



<p>Jetzt wird ein <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> kommen, wohl erst <strong>nach der Wahl</strong>. Bis dahin hängt Hofheims Stadtoberhaupt weiter der <strong>schwerwiegende</strong> <strong>Verdacht</strong> an, dass er vor den Stadtverordneten nicht die Wahrheit gesagt hat – dass der Verlust der Mieterschutzrechte in Hofheim eben nicht ein versehentlicher Fehler seiner Verwaltung war:</p>



<p>War es vielleicht nicht doch <strong>Vorsatz</strong>?</p>



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<h3 class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-heading" style="background-color:#f8850a">Lokalzeitung bestätigt Berichte im HK-Newsletter</h3>



<p>Das <strong>Kreisblatt</strong> bestätigt in seiner heutigen Ausgabe zwei exklusive Informationen des HK-Newsletters:</p>



<p>&#8222;<strong>Stadt sucht neuen Förster</strong>&#8220; ist der erste Bericht in der Lokalzeitung überschrieben. Leser des HK-Newsletters wissen das seit dem <a aria-label="3. Februar (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">3. Februar</a>. Im Stil eines <strong>amtlichen Mitteilungsblatts</strong> schreibt die Zeitung, der Magistrat sei zuversichtlich, zum 1. April einen neuen Förster zu finden.</p>



<p>In einem zweiten Bericht erfahren die Zeitungsleser erstmals mehr als nur in einer kleinen Meldung, dass wichtige <strong>Mieterschutzrechte</strong> in Hofheim nicht mehr gelten. &#8222;<strong>Vogt räumt Fehler ein</strong>&#8220; lautet die Überschrift des Artikels, der immerhin eine neue Information enthält: Das Thema Mieterschutzverordnung sei nicht mehr dem Fachbereich Bürgerdienste (Dezernat Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong>, CDU) zugeordnet, sondern der Stadtplanung (Dezernat Erster Stadtrat <strong>Wolfgang Exner</strong>, CDU). Was sich dadurch ändert? Das wurde offenbar nicht gefragt&#8230;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Sie haben es getan: Ahornbaum ist weg </h1>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum1.jpg" alt="20210211 Baum1" class="wp-image-8162" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Der Baum im Herbst 2020&#8230;</figcaption></figure></div>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum-2.jpg" alt="20210211 Baum 2" class="wp-image-8161" width="328" height="246" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Baum-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>&#8230;und jetzt im Februar 2021. </figcaption></figure></div>
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<p>Der 30 Jahre alte <strong>Ahornbaum</strong> an der Steinbergschule – er ist verschwunden. Umgehauen. Gefällt. In kleine Stücke zersägt. Er musste nicht weichen, weil die Schule vergrößert wird. Er musste weg, weil hier für Lehrer neue Parkplätze angelegt werden sollen.</p>



<p><strong>Raimund Rupp</strong> ist einer der Anlieger, die dafür gekämpft haben, dass wenigstens dieser eine Baum erhalten bleibt. Die Schule hätte auf nur einen Parkplatz verzichten müssen. Er hat den Kampf verloren. Auf Facebook postete er seine <strong>Entäuschung</strong> und macht den <strong>Lokalpolitikern</strong> Vorwürfe. Er schreibt:</p>



<p><em>Das einzige, was in der Bezeichnung ,Volksvertreter&#8216; in diesem Fall gelebt wurde, ist das Wort „treten“. Wir Anwohner wurden getreten mit Ignoranz und Rücksichtslosigkeit, es wurden Fakten geschaffen, monatelang wurde auf Rückmeldung zu den Vorschlägen und auf Antworten auf die Fragen gewartet.&nbsp;</em></p>



<p>Leute, die mit Unterschriften um eine Alternative bitten würden, die sich einbringen und helfen wollten bei der Suche nach Alternativen, seien mit einem Standardbrief (Ausgleichspflanzungen usw.) abgefertigt worden.<em> &#8222;Man tritt die Anwohner damit, dass man ihnen zeigt: Ihr habt nichts zu sagen und zu melden. Man tritt die Anwohner damit, dass man früh morgens Fakten schafft.&#8220;</em></p>



<p>Die <strong>Abrechnung</strong>, schreibt Rupp auch, komme hoffentlich bei der Wahl.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einbrecher verursachten hohen Schaden</h1>



<p>Sachschaden in Höhe von mindestens <strong>3.000 Euro </strong>haben drei Einbrecher in der Nacht zum Mittwoch in Hofheim verursacht. Gegen Mitternacht hatten sich die Täter gewaltsam an den Türen zu einem <strong>Lebensmittelgeschäft</strong> in der Niederhofheimer Straße zu schaffen gemacht. Sie drangen auch in den Verkaufsraum ein, flüchteten aber wenig später ohne Beute. Ob ein Zusammenhang zwischen dieser Tat und dem versuchten Einbruch in ein <strong>Lebensmittelgeschäft in Wallau </strong>besteht, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Inzidenzwert 40! Landrat: Wir brauchen endlich verlässliche Perspektiven</h1>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona1.jpg" alt="20210211 Corona1" class="wp-image-8157" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Diese Grafik nennt die Zahl der Covid-19-Infizierten&#8230;</figcaption></figure></div>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona2.jpg" alt="20210211 Corona2" class="wp-image-8156" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>&#8230;und diese Grafik den Inzidenzwert in den Kommunen des Kreisgebiets. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>
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<p><em>&#8222;Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 40! Das Gesundheitsamt berichtet mir von 11 Neuinfektionen (13 weniger als Donnerstag letzter Woche). Insgesamt sind 262 Bürger mit dem Covid-19-Virus infiziert. Bei aller Demut &#8211; ich freue mich und glaube, wir können gemeinsam stolz auf das Erreichte sein.&#8220;</em></p>



<p>Das schreibt Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> heute in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <strong><a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></strong>. Bei aller Zufriedenheit: Der <strong>MTK-Verwaltungschef</strong> findet auch deutliche Worte der <strong>Kritik</strong> am Vorgehen der Regierung. Auszüge aus seinem Text:</p>



<p><em>&#8222;Bundesweit haben wir eine Inzidenz von 64. Damit liegen wir nahe an der seit Monaten hochgehaltenen 50-ziger Inzidenz. Was macht die Corona-Regierung? Sie ändert die Regel: ,35&#8242; ist ab sofort das neue ,50&#8220;. Keine vertrauensbildende Maßnahme. (&#8230;)</em></p>



<p><em>In Hessen beträgt die Inzidenz 66. Auch andere hessische Landkreise sind auf einem guten Weg. Wenn man dem Dokument dieses Mal Glauben schenken darf, dann können die Länder bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen ,nächste Öffnungsschritte&#8216; gehen. Die hessische Landesregierung sollte die ,nächsten Schritte der sicheren und gerechten Öffnungsstrategie&#8216; kurzfristig erstellen und mit uns diskutieren.</em></p>



<p><em>Ich bleibe dabei: Verlässliche Perspektiven sind elementar zur Motivation und für Vertrauen in staatliches Handeln. Aufgrund der derzeit in Deutschland noch immer schleppend verlaufenden Impfung der Bevölkerung, dem winterlichen Wetter und den alsbald wieder zunehmenden Kontakten sollten wir nicht überrascht sein, wenn die Fallzahlen auch wieder steigen. (&#8230;)</em></p>



<p><em>Auch Virusmutationen werden wohl zu einem Fallanstieg beitragen. Nach meiner festen Überzeugung werden wir noch lange mit dem Virus, seinen Mutationen und Varianten leben müssen. Ein unbefristeter Lockdown ist hier auf Dauer keine gute Strategie. Wie wäre es mit besserer Kontaktverfolgung? Leichter Zugang zu Schnelltests? </em>&#8222;</p>



<p>Den vollständigen <strong>Text von Michael Cyriax</strong> finden Sie auf seiner Facebookseite (<a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Samstag: Fasse-Netz-Sitzung in Diedenbergen</strong></p>



<p>Nach der grandiosen Krifteler Sofafastnacht in Kriftel folgt die <strong>&#8222;Fasse-Netz-Sitzung&#8220;</strong> der  Diddeberjer Narrengilde: Statt einer Sitzung in der Diedenberger Turnhalle gibt’s am Fastnachtssamstag,<strong> 13. Februar, ab 19.11 Uhr </strong>einen Livestream im Internet. Gesendet wird aus einer <strong>Mini-Narrhalla</strong> von &#8222;Holler Raumausstattung&#8220;, berichtet das Kreisblatt. Sitzungspräsident <strong>Michael Müller </strong>wird gut ein Dutzend Programmpunkte präsentieren. Wer sie miterleben will: Samstagabend auf der <a aria-label="Homepage (opens in a new tab)" href="http://www.narrengilde-diedenbergen-2011.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Homepage</a> der Narrengilde den <strong>Link zum Stream</strong> anklicken – oder direkt den <a aria-label="Youtube-Kanal (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=5gVKbcN0bKE&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube-Kanal</a> aufrufen.</p>



<p><strong>Für mehr Artenvielfalt im Freizeitpark</strong></p>



<p>Für Kriftel veröffentlicht das Kreisblatt einen längeren Artikel der <strong>Gemeindeverwaltung</strong>: Man wolle ein Zeichen für <strong>Artenvielfalt</strong> setzen und künftig eine 3800 Quadratmeter große Fläche im <strong>Freizeitpark</strong> (zwischen der Wassergewinnungsanlage am Brunnenweg und den Beachvolleyballfeldern) statt zehn- bis zwölfmal nur noch ein- bis zweimal im Jahr schneiden. Damit eine <strong>blühende Wiese</strong> entsteht, soll mit einer Ansaat nachgeholfen werden. Heute Abend sollen die Gemeindevertreter dem Plan zustimmen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Luftretter trotzen der eisigen Kälte</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/256731352531738/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210211 MTK Kliniken" class="wp-image-8041" width="688" height="376" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-MTK-Kliniken.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-MTK-Kliniken-300x164.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210211-MTK-Kliniken-768x420.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a></figure></div>



<p>Ein richtig starkes Foto postet das Social-Media-Team der <strong>MTK-Kliniken</strong> auf ihrer Facebookseite. Dazu der Text: &#8222;Mit diesem tollen Schnappschuss von unserem<strong> Heli-Landeplatz</strong> schicken wir euch heute in den <strong>frostigen Feierabend</strong>. Auch bei diesen Temperaturen sind unsere Kolleg:innen vom <strong>Rettungsdienst</strong> in der Luft im Einsatz – rund um die Uhr! Vielen Dank für Euer Engagement und die gute Zusammenarbeit!&#8220; Zur Facebookseite der Kliniken geht&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/256731352531738/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Straßensperrung: Hydrant wird repariert</h2>



<p>In der Straße „<strong>Alt Wildsachsen“ </strong>muss ein Hydrant repariert werden. Die Arbeiten sind vom 17. Februar bis 5. März geplant. Hierfür muss die <strong>Ortsdurchfahrt</strong> in Höhe der Straße „Am Born“ halbseitig gesperrt werden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086856.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Brezel&#8220; ist Patientin des Monats</h2>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim</strong> hat die 13-jährige &#8222;<strong>Brezel</strong>&#8220; zur Patientin des Monats ernannt. Die Liste ihrer Erkrankungen ist lang, die Hündin muss deshalb seit Jahren regelmäßig die Klinik aufsuchen und zeitweilig <strong>Cocktails</strong> aus vier verschiedenen Präparaten zu sich nehmen. Angeblich geht&#8217;s ihr jetzt besser, heißt es. Mehr Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.tierklinik-hofheim.de/aktuelles/nachrichten/details/brezel-ist-unsere-patientin-des-monats.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">VHS startet am 1. März mit Online-Angeboten</h2>



<p>Die <strong>Volkshochschule Main-Taunus-Kreis </strong>teilt mit, dass am 1. März das neue Semester startet. Wegen Corona gebe es erst einmal nur <strong>Online-Angebote,</strong> davon aber viele. Mehr Informationen <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.vhs-mtk.de/einzelnachricht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=891&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d8c4f150c4fcd39649a0f44a28adb782" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gemeinde Kriftel mit zwei Stellenangeboten</h2>



<p>Die Gemeinde <strong>Kriftel</strong> hat auf <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> zwei Stellenanzeigen veröffentlicht: Gesucht werden ein <strong>Inspektoranwärter</strong> (mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/stellenangebote/ausbildung/inspektoranwaerter2021-alternativ-2.pdf?fbclid=IwAR2FQHc_QFAIlMsCOm3lZK4y6g_v46P0-Hb7ShaoxNulR2kiRufFNNo2rRo&amp;cid=66p" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>) und ein Auszubildender für den Beruf des Fachangestellten für <strong>Bäderbetriebe</strong> (mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/stellenangebote/ausbildung/baederbetriebe-2021-vers1.pdf?cid=66s&amp;fbclid=IwAR0WOOXJdRfAr3r-g0ebjTe_WnB6qJyIq-vyeZz3TvWNSPVX3_jtCuzHA9s" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



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<p>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/02/11/verlorene-mieterrechte/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Leugner in Hofheim: Ohne Masken – dafür mit Polizeischutz</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 11:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bender Dietrich]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=5253</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 18. Januar. Es war schon dunkel, und es war auch etwas gespenstisch heute Abend in Hofheims Innenstadt. 50, vielleicht auch 60 Menschen zogen durch die Altstadt. Sie trugen Kerzen in den Händen – und keine Masken. Dafür wurden sie beschützt von der Polizei: Die Corona-Leugner lassen nicht locker, wollen weiter demonstrieren - unter anderem gegen die Impfung. Ironie der Geschichte: Das MTK-Impfzentrum ist zwar fertig,. Aber es gibt keinen Impfstoff. Alles steht erstmal still. –– Außerdem: In Kriftel gibt's Ärger mit Paketen, die keiner bestellt hat. Hahn Flecko aus Marxheim ist happy. Kreisblatt berichtet über Schlafmützigkeit im Rathaus. Künstler klagen über gekappte Wäscheleine. Ein Video von zwei verrückten Jungs. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war eine gespenstische Veranstaltung, die an diesem Montagabend um 19 Uhr in Hofheims Stadtmitte begann: 50 bis 60 Menschen waren in der Dunkelheit auf dem Untertorplatz zusammengekommen. Einige hatten Kerzen in der Hand, eine ältere Dame hielt sich an ihrem Rollator fest, einige Kinder sprangen umher.</p>



<p>Ein Fahrzeug der Polizei und ein Wagen der Ordnungspolizei parkten direkt daneben.</p>



<p>Es handelte sich um eine Veranstaltung der <strong>Hofheimer Corona-Leugner</strong>. Katja, eine Frau mittleren Alters, stellte sich als Organisatorin der Demo vor. Ihren Nachnamen wollte sie nicht nennen, auch nicht ihren Beruf: &#8222;Ich will meinen Job nicht verlieren.&#8220; Sie sagte, sie habe vor einigen Wochen erstmals eine solche Veranstaltung gemacht, &#8222;da war ich noch allein mit zwei, drei Freundinnen&#8220;. Mit der Zeit seien immer mehr gekommen, inzwischen melde sie jede Demo im Rathaus an, &#8222;alles ganz ordnungsgemäß&#8220;. Sie seien &#8222;Freiheitsboten&#8220;, und ganz unterschiedlichen Motive würde die Menschen zu diesen Versammlungen treiben: Einige hätten Angst um den Job. Andere akzeptierten die &#8222;völlig überzogenen Maßnahmen&#8220; nicht. Sie schaut sich um: &#8222;Und hier sind wohl alle gegen die Impfung, also mindestens 99 Prozent.&#8220;</p>



<p>Nur wenige Minuten blieben sie an diesem Abend am Untertor zusammen, dann zogen sie los. In kleinen Grüppchen über den Parkplatz, rechts ab in die Hauptstraße – eine lange dunkle Prozession in dunkler Innenstadt. Es ging weiter durch die Burgstraße, bis zum Kellereigebäude, von dort aus wieder Richtung Untertor.</p>



<p>Vornweg Katja, eine Kerze in der Hand. Es wird geredet, es wird gelacht. Mit Abstand zueinander? Erkennbar nein, und gegen Ende der Demo sind die meisten eng beieinander. Mundschutz? Nein, kein einziger.</p>



<p>Ganz hinten sichert das Polizeifahrzeugr mit eingeschalteten Warnblinkern den Marsch der Hofheimer Corona-Leugner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg" alt="Corona-leugner" class="wp-image-5297" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Am Untertor: Katja (Mitte) hatte die Demo angemeldet.</figcaption></figure></div>



<p>Gruppierungen der &#8222;Freiheitsboten&#8220; existieren in etlichen Städten Deutschlands. Ursprünglich waren sie vom umstrittenen Arzt Bodo Schiffmann, der als eine der Führungsfiguren der deutschen Corona-Leugner-Szene gilt, ins Leben gerufen worden. Inzwischen werden ihnen Verbindungen in ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Meinungsmachern und Anwälten nachgesagt, auch eine Nähe zur Querdenken-Szene und in Kreise, in denen teilweise Verschwörungsmythen verbreitet werden.</p>



<p>&#8222;Die Verbreitung von Desinformation mag keine Straftat sein.&nbsp;Aber sie kann Gesellschaften&nbsp;spalten, Angst und Hetze verbreiten und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten&#8220;, schreiben die Faktenchecker der <a href="https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/12/18/flyer-maschinerie-corona-gegner-freiheitsboten-desinformation/" target="_blank" aria-label="Recherche-Gesellschaft Correctiv, (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Recherche-Gesellschaft Correctiv,</a> die den Hintergrund der &#8222;Freiheitsboten&#8220; intensiv ausgeleuchtet haben. Dabei agierten Corona-Leugner durchaus konspirativ: Sie organisieren sich über &#8222;Telegram&#8220;, einem sozialen Netzwerk, das anders als Facebook, Whatsapp oder Twitter bislang nichts gegen Desinformation unternimmt.&nbsp;</p>



<p>Auf dem Untertorplatz sagte Katja an diesem Abend, alle Informationen über die Hofheimer Freiheitsboten könne man auf einer Webseite im Internet nachlesen. Den Namen der Seite will sie allerdings nicht verraten. Die Google-Suche zeigte später kein Ergebnis – außer Seiten, die lediglich auf die Telegram-Gruppe der &#8222;Hofheimer Freiheitsboten&#8220; verweisen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona in MTK: Die Zahlen gehen zurück – etwas</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg" alt="Heute ist Montag, der 18. Januar. Es war dunkel, und es war auch etwas gespenstisch. 50, vielleicht auch 60 Menschen zogen am Abend durch Hofheims Innenstadt. Einige mit Kerzen in der Hand – alle ohne Masken. Dafür geschützt von der Polizei. Die Corona-Leugner lassen nicht locker: Woche für Woche treffen sie sich am Untertor und demonstrieren – unter anderem gegen die Impfung. Ironie der Geschichte: Das Impfzentrum des Kreises ist fix und fertig, aber es gibt noch immer keinen Impfstoff. Außerdem: In Kriftel gibt's wieder Ärger mit Paketen, die keiner bestellt hat. " class="wp-image-5305" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Corona-Infizierten in den einzelnen Orten des Landkreises (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



<p>Im <strong>Impfzentrum in Hattersheim</strong> hatte es am Wochenende eine Übung gegeben. DRK und ASB, die für die Durchführung der Impfungen engagiert wurden, probten den &#8222;Ernstfall&#8220;. Es klappte angeblich alles. &#8222;Ich konnte mich davon überzeugen, dass alles reibungslos und gut funktionierte. Herzlichen Dank an alle Beteiligte, die daran mitwirkten&#8220;, schreibt Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> in seinem <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a> auf Facebook.</p>



<p>Aber sich dort impfen lassen? Das geht noch nicht! Und keiner kann sagen, wann es losgeht.</p>



<p>Bisher haben im ganzen Main-Taunus-Kreis erst 1.923 Personen eine Impfung erhalten. Das sind nicht mal ein Prozent der Menschen, die im Kreisgebiet leben.</p>



<p>In einer Altenpflegeeinrichtung wurde am Wochenende die Zweitimpfung gegeben. Danach musste die Arbeit wieder eingestellt werden: &#8222;Heute wird es mangels Impfstoffs keine Impfungen geben&#8220;, heißt es lapidar in einer Mitteilung des Landratsamtes.</p>



<p>Dafür gibt es Nachrichten, die uns vielleicht ein wenig beruhigter stimmen können: Die aktuellen Corona-Zahlen deuten auf eine leichte Entspannung hin. Die <strong>7-Tage-Inzidenz</strong> im Main-Taunus-Kreis sinkt wieder etwas und beträgt 105 (Hessen: 129).&nbsp;</p>



<p>In den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises </strong>liegen aktuell 25 Patienten mit Covid-19, acht von ihnen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Anfang Januar waren es noch 48 Patienten.</p>



<p>In den <strong>Alteneinrichtungen</strong> sind „nur“ noch 35 Bewohner und 15 Beschäftigte infiziert. In der Dorea Familie Hattersheim wurden übers Wochenende ein Bewohner und eine Pflegekraft als infiziert gemeldet. In Eppstein wurden in der Seniorenresidenz Main-Taunus-Kreis zwei Pflegekräfte als infiziert gemeldet. Cyriax: &#8222;Vor einer Woche hatten wir fast drei Mal so hohe Fallzahlen in den Einrichtungen.&#8220;</p>



<p>Ein 72-Jähriger aus Liederbach verstarb mit Corona: Damit wurde übers Wochenende &#8222;nur&#8220; ein neuer Todesfall gemeldet. Diese Angabe ist allerdings wie alle anderen Montags-Zahlen nur mit großer Vorsicht zu betrachten: Die Zahlen zum Wochenbeginn sind in der Regel &#8222;geschönt&#8220;, weil nicht alle Daten vom Wochenende vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg" alt="20210118 corona2" class="wp-image-5306" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den MTK-Kommunen. Schwalbach liegt immer noch über 200. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Ärger mit Paketen, die nie bestellt wurden</h1>



<p><strong>Christine Koeth</strong>&nbsp;macht auf in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> auf ein großes Ärgernis aufmerksam: <em>&#8222;Aktuell bekomme ich Pakete mit hochwertiger Ware auf meine Rechnung geschickt, die ich nie bestellt habe. Der Sinn dahinter ist, dass die Betrüger versuchen, die Pakete vor der Zustellung beim Paketboten abzugreifen. Ist hier im Umkreis noch jemand betroffen?&#8220;</em></p>



<p>Die Empörung in der Facebook-Gruppe ist verständlicherweise groß. Ylva Grundstein kommentierte: <em>&#8222;Wir waren letztes Jahr betroffen. Das nennt sich Warenkreditbetrug und war in Kriftel damals sehr verbreitet gewesen (mehrere hundert Fälle im Laufe von 2 Wochen, laut Polizei damals). Wichtig ist, dass man umgehend die Polizei informiert. Diese kommt dann, kümmert sich um die Pakete und nimmt die Anzeige auf.&#8220;</em></p>



<p>Sie hat Recht! Die <strong>Betrugsmasche</strong> grassiert seit ein paar Jahren, die Fälle haben stetig zugenommen. Im Mai 2019 berichtete die Polizei von Vorkommnissen in Kriftel und bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach den Tätern:</p>



<p>Es gab damals rund 30 <strong>Ermittlungsverfahren</strong>, der <strong>Gesamtschaden</strong> lag bei mindestens 5.000 Euro. Die Polizei: <em>&#8222;Die Vorgehensweise bei diesen Taten war immer sehr ähnlich: Es wurden Pakete auf einen fiktiven Namen mit einer Anschrift im Krifteler Wohngebiet bestellt und im Rahmen des im Vorfeld bekannten Zustellungstermins an der Adresse abgegriffen.&#8220;</em> Zeugen hatten damals aufgerissene und leere Pakete im Bereich des Schwarzbaches und auf dem Hattersheimer Weg in Kriftel gefunden. Auch wurden zwei Männer beobachtet, die auf dem Spielplatz &#8222;An der Landwehr 114&#8220; Pakete öffneten.</p>



<p>Monate später meldete die Polizei in einem ähnlichen Fall einen <strong>Fahndungserfolg</strong>: Ein 38-jähriger Frankfurter hatte im Internet unter falschem Namen Smartphones im Wert von einigen tausend Euro bestellt und diese an eine Adresse in Hattersheim schicken lassen. An der Lieferanschrift nahm er die Pakete vor dem Eingang eines Mehrfamilienhauses entgegen, wobei er einen gefälschten Ausweis vorlegte. Irgendwann schöpfte der Paketbote <strong>Verdacht</strong> und informierte vorab die Polizei in Hofheim. Daraufhin konnten Polizeibeamte den 38-Jährigen <strong>auf frischer Tat festnehmen</strong>.</p>



<p>Vor einem Jahr veröffentliche <strong>Tina Schehler</strong> auf der Homepage der Gemeinde den Bericht &#8222;<a aria-label="Betrug per Identitätsklau (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/pressearchiv/betrug-per-identitaetsklau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Betrug per Identitätsklau</a>&#8222;: Senioren hatten jede Menge Rechnungen von online bestellten Kleidungsstücken und Schuhen bekommen. Dabei hatten sie die Waren weder bestellt noch geliefert bekommen. Insgesamt handelte es sich um eine Summe von mehreren hundert Euro.</p>



<p>Der Rat von <strong>Ylva Grundstein </strong>auf Facebook sollte unbedingt beherzigt werden:<em> &#8222;Bitte niemals Pakete annehmen, die man nicht bestellt hat. Und falls man doch betroffen sein sollte (indem man ein nicht-bestelltes Paket geliefert bekommen hat oder eine unbegründete Mahnung erhält): umgehend die Polizei verständigen!&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Dieb wollte Elektroschrott klauen</strong></p>



<p>Ohne um Erlaubnis zu fragen hat sich ein Mann am Elektromüll eines Marktes an der Straße Am Wandersmann in Hofheim bedienen wollen. Doch auch vermeintlicher Müll ist eine <strong>fremde Sache</strong>: Wer die mitnehmen will, sollte vorher die <strong>Eigentumsverhältnisse</strong> klären. Dies tat der 34-jährige Wiesbadener nicht und lud mehrere <strong>defekte Elektrogeräte </strong>in seinen Transporter, was allerdings das Wachunternehmen des Marktes bemerkte. Das Unternehmen hat zur Entsorgung der Gegenstände einen Vertrag mit einer speziellen Firma, die die im Schrott enthaltene Rohstoffe ausbaut und die Edelmetalle verwertet. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Verdacht des <strong>Diebstahls</strong> und <strong>Hausfriedensbruchs</strong> eingeleitet.</p>



<p><strong>Auto vorm Einkaufsmarkt zerkratzt</strong></p>



<p>Nach einem Besuch in einem <strong>Einkaufsmarkt in Kriftel</strong> stellte die Halterin einer schwarzen Mercedes A-Klasse <strong>Kratzer</strong> an ihrem Fahrzeug fest. Der Sachschaden wird mit 150 Euro beziffert. Die Polizeistation Hofheim nimmt Hinweise auf den Täter unter Tel. 06192 20790 entgegen.</p>



<p><strong>Baum kippte um – Bahnhof gesperrt</strong></p>



<p>Wegen eines umgestürzten Baumes mussten am Samstag der<strong> Bahnhof Hofheim</strong> und die <strong>Bahnstrecke Richtung Lorsbach</strong> gesperrt werden. Der Baum war mittags in die Oberleitung gestürzt und hatte dabei Feuer gefangen. De Feuerwehr Hofheim löschte; erst nach Beendigung der notwendigen Reparatur der Oberleitung konnte die Sperrung des Bahnhofs und der Strecke zwischen Hofheim und Lorsbach wieder aufgehoben werden.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video des Tages</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MZE1-4TTK6Q" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach.jpg" alt="20210118 Schwarzbach" class="wp-image-5262" width="640" height="359" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mit dem Kajak den Schwarzbach bezwungen</h2>



<p>Wie verrückt ist das denn! Zwei junge Männer – sie heißen <strong>Jonas</strong> und <strong>Kevin</strong>, nennen sich<strong> JK lives</strong> – sind mit ihren Kajaks auf dem <strong>Schwarzbach</strong> von Eppstein bis nach Hofheim gefahren, bei Hochwasser, durch wilde Strudel und unter umgestürzten Bäumen hindurch&#8230; Das Video ist auf <a aria-label="Youtube (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=MZE1-4TTK6Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube</a> zu sehen: Kalt war&#8217;s und streckenweise auch ganz schön ruppig, die Jungs wollen es aber noch einmal wagen: &#8222;Es wird noch einen zweiten Teil geben&#8220;, versprechen sie, nachdem sie in Hofheim gestrandet waren. Okriftel heißt das Ziel, da mündet der Schwarzbach in den Main.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mülldeponie: So teuer waren die Ex-Geschäftsführer</h1>



<p>Die <strong>SPD im Main-Taunus-Kreis</strong> hatte eine Anfrage an die Kreisverwaltung zu den Kosten der Mülldeponie in Flörsheim-Wicker gestellt. Jetzt hat die Partei die Antwort ins Internet gestellt – zusammengefasst: 1,5 Million Euro kosteten die drei Geschäftsführer, die zeitweise gleichzeitig seit 2017 tätig waren und jetzt allesamt nicht mehr für die RMD tätig sind. Dazu kommen 173.000 Euro Kosten für Rechtsstreite und eine Abfindungssumme für den ehemaligen Geschäftsführer Töpfer, deren beträchtliche Höhe öffentlich nicht genannt werden darf.&nbsp;Die ganze Antwort steht <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.spd-fraktion-mtk.de/2021/01/06/beantwortung-spd-anfrage-belastungen-der-rmd-aus-rechtsstreiten-und-der-gescheiterten-deponieerweiterung-ka-2020-369-18-wp/?fbclid=IwAR0_ygY9lULUDEzd8M3Pa2pP-0pH1jRrzgDZiSycwv5lkdnr5wPaXeZYH3Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hahn Flecko happy: Es darf weiter gekräht werden!</h1>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="591" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg" alt="20210118 Flecko" class="wp-image-5275" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg 591w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko-277x300.jpg 277w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></figure></div>



<p>Darauf erst einmal ein Glas Sekt! <strong>Flecko</strong>, der stolze Hahn von Marxheim, darf weiter krähen! Besitzerin <strong>Silvia Stengel</strong> verkündete glücklich via Facebook, dass der seit drei Jahren schwelende Nachbarschaftsstreit nun endlich ein Ende gefunden habe. Das Urteil war bereits Anfang Dezember letzten Jahres ergangen, aber die Kläger hätten noch Widerspruch einlegen können. Jetzt ist die Frist abgelaufen, der Richterspruch rechtswirksam.</p>



<p>Die Geschichte ist schon etwas <strong>irre</strong>: Familie Stengel wohnt <strong>mitten in Marxheim</strong> und hält sich seit vielen Jahren ein paar Tiere, darunter Hühner und eben Hahn Flecko. Der kräht, wie Hähne es eben tun, und kein Mensch hatte etwas dagegen – bis ein älteres Ehepaar aus Bayern in die Nachbarschaft zog, sich von Flecko gestört fühlte und auf Ruhe in Stall und Garten klagte.</p>



<p>Vor zwei Jahren sagte das Gericht, dass die Kläger ihre Vorwürfe schon nachweisen müssten. Und das geht nur mit einem <strong>Gutachten</strong>, das ein Sachverständiger erstellen muss – was nicht ganz billig ist. In den Kosten und vielleicht auch in der Erkenntnis, dass eine unzumutbare Lärmbelästigung wohl kaum vorliege, mag der Grund zu finden sein, weshalb die Kläger nie einen Gutachter engagierten. Und so blieb dem Gericht keine andere Wahl: Die Klage wurde abgewiesen. Und: &#8222;Die Kläger haben die Kosten des Rechtssteit zu tragen.&#8220;</p>



<p><strong>Familie Stengel happy.</strong> Der Stress, den ein Gerichtsverfahren macht, ist vergessen. Auch das Kreisblatt freut sich und schreibt heute: &#8222;Für Tochter Kiara, die den stolzen Hahn und zwei weitere weibliche Küken mit Hilfe einer Wärmeplatte in ihrem Zimmer ausgebrütet hatte, ist es ein tolles Geburtstagsgeschenk. Heute wird sie 14 Jahre alt.&#8220;</p>



<p>Silvia Stengel will sich nun verstärkt für etwas größere Ziele als Fleckos gelegentliches Krähen im kleinen Marxheim einsetzen: Sie rief übers Internet eine Online-Petion ins Leben. Der Gesetzgeber solle dafür sorgen, dass die üblichen Geräusche des Landlebens als <strong>kulturelles Erbe </strong>geschützt werden. <em>&#8222;Ein Gesetz, das die Nutztierhaltung sowie alle anderen ortsüblichen Emissionen unter ,kulturellen Schutz&#8216; stellen würde, würde den Gerichten viel Zeit sparen. Zudem würde die Existenz von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetrieben gesichert und die private Nutztierhaltung gefördert werden, die vielerorts zum Glück noch die Ortskerne prägen&#8220;</em>, schreibt Frau Stengel im Internet.</p>



<p><strong>50.00 Stimmen </strong>braucht sie, <strong>knapp 12.000 </strong>hat sie bereits zusammen. Wer unterschreiben will: Zur Online-Petition geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-des-landlebens-als-kulturelles-erbe-schuetzen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>CDU Hofheim: Laschet ist &#8222;auch kein Falscher&#8220;</strong></p>



<p>Vor der Wahl des CDU-Vorsitzenden hatte das <strong>Kreisblatt</strong> ein paar lokale Politgrößen <a aria-label="gefragt (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/08/stadt-sucht-freiwillige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gefragt</a>, nach der Wahl machte die Redaktion erneut eine Umfrage. Stadtverbandsvorsitzender <strong>Christian Vogt</strong> tendierte bislang zu Norbert Röttgen, aber die CDU habe ja ausgemacht, nach der Wahl gemeinsam nach vorn schauen zu wollen. <strong>Stefanie Soucek</strong>, Vorsitzende der Frauen-Union in Hofheim und im Kreis, wird mit Worten zitiert, die nicht gerade Begeisterung verraten: „Wir können mit Herrn Laschet leben.“ Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, Fraktionschef <strong>Alexander Kurz </strong>und die Ortsvorsteherin der Kernstadt, <strong>Elli Wagner</strong>, waren für Merz: Laschet sei aber &#8222;auch kein Falscher&#8220;, wird Hegeler zitiert. Lediglich <strong>Axel Wintermeyer</strong>, CDU-Kreisvorsitzender aus Hofheim und Landesminister in Wiesbaden, der sich vor der Wahl nicht festlegen wollte, fand uneingeschränkt positive Worte: Laschet sei „eine richtige Entscheidung“, denn jetzt würden Leitungs- und auch Regierungserfahrung gebraucht.&nbsp;</p>



<p><strong>Feuerwehr Marxheim wird 120</strong></p>



<p>Die <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.feuerwehr-marxheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Freiwillige Feuerwehr Marxheim</a></strong> wird 120 Jahre alt. Das Kreisblatt schaut zurück: Fleißig werden die Namen all der Männer aufgezählt, die seit 1901 Führungsaufgaben innehatten. Die Zeitung kündigt zudem ein weiteren Bericht an: &#8222;Blick auf Gegenwart und Zukunft&#8220;.</p>



<p>Den <strong>Krifteler werden Gratis-Berichte verkauft</strong></p>



<p>Die Krifteler Leser sind an diesem Montag arm dran: Im <strong>2,20 Euro teuren Kreisblatt</strong> finden sie nur zwei Berichte, die sie auch auf der <a aria-label="Homepage (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/bald-online-terminvergabe-moeglich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Homepage</a> und <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde lesen können – völlig kostenlos: Ehrenamtliche Wahlhelfer werden gesucht. Und: Rathaus vergibt Termine bald online.</p>



<p><strong>Neues Buch über das alte Hofheim</strong></p>



<p>In der Samstagsausgabe stellte das Kreisblatt groß das Buch vor, in dem sich die drei Hofheimer <strong>Dieter Bender, Bernd Seelbach</strong> und <strong>Peter Kolar</strong> an ihre Kindheit erinnern. Es erschien bereits vor sechs Wochen, die Autoren hatten damals mit einem Video dafür geworben (<a aria-label="HK-Newsletter vom 6. Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/08/hofheim-corona-leugner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter vom 6. Dezember</a>). Wer das Buch noch nicht hat:&nbsp;„Dehaam, uff de Gass un in de Schul“ kann weiterhin für 14,60 Euro nach Vorbestellung in den Buchhandlungen am Alten Rathaus und Tolksdorf abgeholt werden.</p>



<p><strong>Klage über Schlafmützigkeit im Rathaus</strong></p>



<p>Ab und zu finden sich auch im Kreisblatt kritische Anmerkungen zur <strong>Hofem Schlofem-Stadtverwaltung</strong>. Am Samstag zum Beispiel: Vor vier Monaten hatte es einen Workshop in Diedenbergen zur Zukunft des <strong>ehemaligen Feuerwehrhauses</strong> gegeben. Eigentlich sollte dort das Stadtarchiv einziehen, das aber nach Bürgerprotesten im Neubau der Sparkasse/Bücherei seinen Platz finden wird. Bis heute liege kein Protokoll des Workshops vor, kritisiert laut Kreisblatt <strong>Michael Müller</strong>, der CDU-Fraktionschef im Ortsbeirat und und Vorsitzender des Vereinsrings ist. Unterstützung findet er in Stadtverordneten-Vorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> (CDU), der eine etwas schnellere Gangart der Verwaltung ebenfalls für notwendig hält: „In einem halben Jahr weiß ja keiner mehr, was wir dort gesagt haben.“ Hofheims CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>hingegen, als Chef der Stadtverwaltung für deren Schlafmützigkeit verantwortlich, will keinen Grund zur Eile erkennen: Die Ideen, die Ende August genannt worden seien, müssten erst einmal auf ihre Umsetzungsmöglichkeit geprüft werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Zuschuss vom Land für TV 1860 </strong></p>



<p>5740 Euro erhält der <strong>TV 1860 Hofheim</strong> aus dem Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert!“ des Landes Hessen. Von dem Geld soll ein Programm angeschafft werden, dass die bisher dezentrale Verwaltung der neun Abteilungen in dem 2300 Mitglieder zählenden Verein vereinheitlicht und damit vereinfacht. Das Fördergeld „erleichtert uns die dringend notwendige Transformation all unserer Geschäftsprozesse in die digitale Zukunft“, werden die Vorstandsvorsitzenden <strong>Dr. Peter Sander</strong> und <strong>Michael Schwerdtfeger</strong> im Kreisblatt zitiert. – Die Mitteilung des Landes ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/tv-hofheim-fuer-engagement-ausgezeichnet-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu lesen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Künstler klagen über gekappte Wäscheleine</h1>



<p>Mitglieder des <strong>Kulturkreises Wallauer Fachwerk </strong>hatten vor einiger Zeit eine Wäscheleine im Mini-Park an der Wilhelmstraße von Baum zu Baum gezogen und ein paar Bilder aufgehängt, wetterfest verschweißt in Plastikfolie. Sie sprachen von einem <strong>Kunstinstallation</strong> und nannten sie &#8222;<strong>Miteinander</strong>&#8222;. Später wurden auch Bilder von Kindern dazugehängt.</p>



<p>Vor einer Woche hat jemand die Wäscheleine gekappt, die Bilder lagen am Boden: Da war die Empörung unter den Kunstschaffenden sehr groß. Von &#8222;<em>Vandalismus</em>&#8220; und &#8222;<em>Zerstörung</em>&#8220; sprachen am Wochenende Kreisblatt (nur in der gedruckten Zeitung) und<a aria-label=" Frankfurter Rundschau  (opens in a new tab)" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kunstinstallation-ueber-nacht-zerstoert-90169200.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> Frankfurter Rundschau </a>in identischen Artikeln. <em>„Der Täter oder die Täterin ist sehr gezielt vorgegangen“,</em> zitieren beide Blätter die Aktion-Initiatorin <strong>Lara Mouvée</strong>. Wobei: Blinde Zerstörungswut sei es wohl nicht gewesen, schreiben die Zeitungen dann auch, denn die Arbeiten selbst seien schließlich nicht beschädigt worden. </p>



<p>Heute Nachmittag, eine Woche nach dem mutwilligen Zerstörungswerk bis heute Unbekannter,  hat dann auch die Stadtverwaltung einen Empörungsbericht auf ihrer <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086589.php" target="_blank" aria-label="Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> veröffentlicht. Und wieder wird Frau Mouvée zitiert: Sie hätte nie gedacht, <em>&#8222;dass alle drei Schnüre mit jeweils nur einem Schnitt durchtrennt würden und jemand so die Arbeiten, die darin enthaltenen Gefühle und Gedanken und die Kunst einfach fallen lässt&#8220;</em>.</p>



<p> Auf Facebook fragte letztens einer: Könnte nicht auch heftiger Wind dafür gesorgt haben, dass die Wäscheleine riss? Widerspruch gab&#8217;s keinen, es klang ja auch nicht völlig abwegig&#8230;&nbsp;</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Spielenachmittag per Zoom</h2>



<p>Kriftels Gemeindeverwaltung macht schon heute darauf aufmerksam: Am Sonntag, den 31. Januar, geht es von 16 bis 17 Uhr mit den <strong>„Online-Spielenachmittagen“</strong> weiter: Familienzentrum und Spiel-Punkt laden zum <strong>„3. Familien-Bingo“</strong> per Zoom ein. Rechtzeitig anmelden per E-Mail an <a aria-label="info@familienzentrum-kriftel.de (opens in a new tab)" href="mailto:info@familienzentrum-kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">info@familienzentrum-kriftel.de</a> – dann wird der Link zur Zoom-Sitzung zugemailt.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Diedenbergen: Fasse-Netz-Sitzung</h2>



<p>Der Vorstand der <strong>Narrengilde Diedenbergen</strong> will seiner Fangemeinde wenigstens ein bisschen Fassenachts-Feeling bieten – und lädt zur <strong>1. Fasse-Netz-Sitzung</strong> ein. Termin unbedingt vormerken: 2. Februar, 19.11 Uhr. Details folgen.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Geisenheimer Weg gesperrt</h2>



<p>Der Geisenheimer Weg in Wallau ist in Höhe der Hausnummer 18 voraussichtlich bis 25. Januar vollgesperrt.&nbsp;Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086588.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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