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	<title>Neupert-Eyrich Elvira &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Neupert-Eyrich Elvira &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
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					<description><![CDATA[Offen will keiner drüber reden: Wulf Baltruschat könne, heißt es, ziemlich unangenehm reagieren. Jetzt aber übertreibt er's wohl, und die Kritik an ihm wächst: Der Lokalpolitiker müsste als Mitglied des Magistrats eigentlich an allen Stadtverordnetenversammlungen teilnehmen – das verlangt die Gemeindeordnung. Doch Baltruschat fehlt fast immer. Nach den Gründen befragt, gibt der CDU-Stadtrat  eigenartige Erklärungen ab.

Bonus-Bericht I: Zwei langjährige Stadtverordnete geben ihr Mandat ab und bekommen nicht ein einziges Wort des Dankes zu hören. Selbst schuld, heißt es. Die CDU reagiert eiskalt.

Bonus-Bericht II: Christian Vogt ist nicht mehr CDU-Chef – Jens Fleck übernimmt den "Männerclub". Zahlen zeigen: Frauen haben in Hofheims CDU-Vorstand nichts zu sagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In Hofheims sind einige Stadtpolitiker ziemlich stinkig. Ein Mitglied des Magistrats führt öffentlich vor, was er von der parlamentarischen Kärrnerarbeit hält: nämlich gar nichts. Regelmäßig schwänzt er die Stadtverordnetenversammlung, obwohl seine Anwesenheit vorgeschrieben ist. Auf Anfrage offenbart der Mann ein eigenartiges Verständnis von der Gemeindeordnung und seinen Pflichten.</strong></p>



<p>Nach jeder Sitzung des <strong>Hofheimer Stadtparlaments</strong> wird ein <strong>Protokoll</strong> angefertigt. Obenan stehen die Namen der <strong>anwesenden Mandatsträger</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, untendrunter wird festgehalten, wer <strong>nicht</strong> <strong>erschienen</strong> ist.</p>



<p>So haben wir <strong>schwarz</strong> <strong>auf</strong> <strong>weiß</strong>, was unter Lokalpolitikern zunehmend <strong>für</strong> <strong>Verärgerung</strong> sorgt: <strong>Fast immer fehlt</strong> – offiziell natürlich entschuldigt – <strong>Wulf Baltruschat, Stadtrat der CDU</strong>.</p>



<p>Ausgerechnet <strong>Baltruschat</strong>! Der Mann war mal in der <strong>SPD</strong> und wollte unbedingt <strong>hauptamtlicher Beigeordneter</strong> im Rathaus werden. Weil <strong>Hofheims Genossen</strong> ihm den Job <strong>verwehrten</strong> – sie favorisierten<strong> Bernhard Köppler</strong> –, warf Baltruschat ihnen <strong>unter Absingen schmutziger Lieder</strong> das Parteibuch vor die Füße. Und lief schnurstracks zur <strong>CDU</strong> über.</p>



<p>Vorher saß der Mann <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>SPD</strong> im Magistrat. Jetzt steht er dort für die <strong>Politik der Christdemokraten</strong>. <em>&#8222;Ich kann mit denen“,</em> tat er markig-trotzig kund.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg" alt="Wulf Baltruschat 2018" class="wp-image-35801" style="aspect-ratio:1;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat: Früher war er in der SPD&#8230;</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg" alt="Stadtrat
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</div>
</div>



<p>Nach den <strong>Wahlen im März 2021</strong> zeigte sich der heute 57-Jährige noch ein paar Mal im Stadtparlament. Genauer: Er kam zu den <strong>ersten vier Sitzungen</strong>. Dann hatte er wohl keine Lust mehr. In den <strong>Protokollen</strong> ist es dokumentiert:</p>



<p><strong>23 Mal tagte das Stadtparlament</strong> in dieser Legislaturperiode. <strong>18 Mal fehlte Baltruschat</strong>.</p>



<p><strong>Ein trauriger Spitzenwert.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Polizist, der sich seine eigenen Regeln gibt</h2>



<p>Es ist eindeutig geregelt: <strong>Ein Stadtrat</strong> <span style="text-decoration: underline;">muss</span> an den Sitzungen des Stadtparlaments <strong>teilnehmen</strong>. In der <a href="https://www.hofheim.de/download/zentraler-dienst/A02_Geschaeftsordnung_Stvv.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung</a> heißt es unter Berufung auf die <strong>Hessische Gemeindeordnung</strong>: Mitglieder des Magistrats sind <em>&#8222;zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Verpflichtet&#8220;</em> – das Wort ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen.</strong></p>



<p>Baltruschat – er ist <strong>Polizist von Beruf</strong> – teilt auf Anfrage mit, er könne nicht immer an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, weil er noch andere <strong>Ehrenämter</strong> innehabe. Vereinsring, Schützenverein, Polizeigewerkschaft, dazu kämen <em>&#8222;Urlaub, Krankheit, wichtige dienstliche Termine&#8220;</em>.</p>



<p>Dass sein <strong>ständiges Fehlen</strong> mit der Geschäftsordnung <strong>nicht in Einklang</strong> zu bringen ist, scheint den Mann <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>kümmern</strong>. <em>&#8222;Der will nur den Titel. Arbeit ist seine Sache nicht&#8220;</em>, sagt ein Stadtpolitiker, er klingt <strong>biestrig</strong>.</p>



<p>Tatsächlich hat Baltruschat für sich selbst eigene Regeln geschaffen: Als <strong>Stadtrat</strong>, so teilt er mit, habe er im Parlament <strong>kein Rederecht</strong>, könne also nicht zur Meinungsbildung beitragen. <em>&#8222;Daher entsteht durch das Fehlen von ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern kein Nachteil für eine Stadtverordnetenversammlung.&#8220;</em></p>



<p>Soll heißen: <strong>Auch wenn&#8217;s vorgeschrieben ist – da gehe ich nicht hin.</strong></p>



<p>Er hat für sich einen weiteren Grund gefunden, den nennt er ganz unverhohlen: <em>&#8222;Ich bekomme dafür auch kein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung.&#8220; </em>Und dann sagt er auch noch: Was in der <strong>Hessischen</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> stehe – also die <strong>Pflicht zur Anwesenheit</strong> –, das sei für ihn <em>&#8222;eher symbolischer Natur&#8220;</em>. </p>



<p>Der Mann redet wie ein Autofahrer, der von der Polizei <strong>mit Tempo 100</strong> vor einer Kita<strong> </strong>gestoppt wird und sich <strong>rauszureden</strong> versucht: Er habe es <strong>eilig</strong>, es sei doch <strong>nichts passiert</strong>, und überhaupt, die Temp-30-Schilder, die hätten doch nur <strong>Symbolwert</strong>.</p>



<p>Wie die Polizei <strong>auf solche Sprüche</strong> reagiert, können wir uns denken. <strong>In Hofheims Stadtpolitik</strong> ist der Mann bislang damit <strong>durchgekommen</strong> – zumindest<strong> bei der CDU.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der älteste Stadtrat fehlte nicht ein einziges Mal</h2>



<p>Blättern wir noch ein bisschen in den Protokollen: Auf der <strong>Abwesenheitsliste</strong> ebenfalls <strong>ganz oben</strong> – allerdings deutlich unter Baltruschat – steht<strong> Dr. Manuela Hoffmann</strong> (49), auch sie von der <strong>CDU</strong>: Sie fehlte bei acht Sitzungen des Stadtparlaments.</p>



<p>Dicht hinter ihr zwei Grüne: <strong>Helmut Zöll</strong> (70) fehlte in sechs, <strong>Marion Michel</strong> (69) in vier Sitzungen.</p>



<p>Daneben gibt es aber auch <strong>richtige Positiv-Beispiele</strong>, die wir gerne nennen:</p>



<p>Ältester im Magistrat ist <strong>Wolfgang Sittig (CDU)</strong>. Mit seinen <strong>82 Jahren</strong> ist der Mann ein Vierteljahrhundert älter als <strong>Dauerschwänzer Baltruschat</strong>. Sittig, seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtliches Mitglied der Verwaltungsspitze, nahm <strong>an allen Sitzungen des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode teil. <strong>Vorbildlich!</strong></p>



<p>Neben ihm ganz oben auf der Bestenliste: <strong>Matthias Hees</strong> von der <strong>FWG</strong>. Der 71-Jährige fehlte ebenfalls in keiner der <strong>23 Stadtverordnetenversammlungen</strong>.</p>



<p><strong>Waldemar Haux</strong> von den Grünen, <strong>76</strong> <strong>Jahre alt</strong>, versäumte bisher nur eine Sitzung. Das gilt auch für <strong>Jens Fleck</strong> von der CDU, der mit 37 Jahren der<strong> Jungspunt im Magistrat </strong>ist.</p>



<p>Im guten Mittelfeld finden wir <strong>Elvira Neupert-Eyrich </strong>(71, SPD), <strong>Helmut Henrich</strong> (66, BfH) und <strong>Thomas Jung </strong>(57, FDP), die jeweils an zwei Parlamentssitzungen nicht teilnehmen konnten, sowie <strong>Harald Piazzi</strong> (76, SPD), der bei drei Sitzungen nicht anwesend war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeit der Linken im Magistrat unerwünscht</h2>



<p>Warum die <strong>Linken</strong> hier nicht auftauchen? Sie sitzen zwar <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong>, sind aber <strong>im</strong> <strong>Magistrat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>vertreten</strong>. Ihre unstrittig stets fleißige, für viele aber zu kritische Mitarbeit wurde <strong>mit einem simplen Trick</strong> verhindert:</p>



<p><strong>Gleich nach der Kommunalwahl </strong>hatte die <strong>CDU </strong>beantragt, dass der Magistrat <strong>zwölf Mitglieder</strong> haben solle. Die Mehrheit stimmte zu. Sodann wurden die Plätze nach der Größe der Fraktion verteilt: 4 Sitze für die <strong>CDU</strong>. 3 für die <strong>Grünen</strong>. 2 für die <strong>SPD</strong>. Und je einen für <strong>FDP</strong>, <strong>FWG</strong> und <strong>BfH</strong>.</p>



<p>Damit waren alle zwölf Plätze vergeben. Und die Linken draußen.</p>



<p>Würde der Magistrat <strong>13 Mitglieder</strong> haben, wären <strong>alle Fraktionen</strong> drin. Die <strong>Linken</strong> versuchten es letztens: In der<strong> September-Sitzung</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> beantragten sie eine <strong>Erweiterung des Magistrats</strong> um einen Sitz.</p>



<p>Die Mehrheit stimmte dagegen bzw. enthielt sich: Antrag abgelehnt!</p>



<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>hat&#8217;s miterlebt: Es war <strong>die fünfte Stadtverordnetenversammlung</strong>, an der er teilnahm.</p>



<p>In der Oktober-Sitzung <strong>fehlte er schon wieder</strong>.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:14px">Das Foto ganz oben zeigt Wulf Baltruschat am Untertorplatz: Dort hat der Vereinsring einen Bienenfutterautomaten aufgestellt.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="danke202311"><a href="#danke202311">Zwei Stadtverordnete gehen – und kriegen nicht einmal ein Dankeschön</a></h1>



<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> hat kürzlich <strong>zwei streitbare Lokalpolitiker</strong> verloren. Sie gingen nach <strong>vielen Jahren aktiver Mitarbeit</strong>:</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/27/stadtparlament-live/#kurz202309">Alexander Kurz</a> saß seit <strong>2001</strong> für die <strong>CDU</strong> in der Stadtverordnetenversammlung und war zuletzt ihr <strong>Fraktionsvorsitzender</strong>. Er ist mit Frau und neugeborenem Sohn nach Wiesbaden-Breckenheim <strong>umgezogen</strong>, musste deshalb sein Mandat abgeben.</p>



<p>Der <strong>Linke</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#">Bernd Hausmann</a> gehörte <strong>zwölf Jahre</strong> dem Parlament an. Er wurde unlängst <strong>75 Jahre </strong>alt und befand, es sei genug: <em>&#8222;Nicht nur in der Politik soll man gehen, solange noch ein paar Leute sagen: ‚Eigentlich schade, dass er weg ist.'&#8220;</em></p>



<p>Warum gibt es selbst für derart <strong>langjährige Parlamentarier</strong> nicht zumindest <strong>ein</strong> <strong>paar nette Worte zum Abschied</strong>? Das haben wir <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) gefragt, und der hat diese Frage so beantwortet:</p>



<p>&#8222;<em>Wenn seitens der ausscheidenden Stadtverordneten eine Verabschiedung gewünscht wird findet dies auch statt.&#8220; </em>Herr Kurz habe <strong>nicht den Wunsch</strong> dazu gehabt, und Herr Hausmann habe ihn <strong>vorab nicht informiert</strong>.</p>



<p><strong>Wir lernen: </strong>Wer der Stadt Hofheim als Stadtverordneter <strong>dient</strong> und nach vielen Jahren <strong>aufhört</strong>, muss schon selbst sagen, dass er eine <strong>Verabschiedung</strong> wünscht. Sonst gibt&#8217;s nicht&#8217;s. Keine <strong>Blumen</strong>, keine <strong>Flasche</strong> <strong>Wein</strong>, nicht mal ein <strong>Wort</strong> <strong>des</strong> <strong>Dankes</strong>.</p>



<p>Übrigens: Auf der Webseite der <strong>Linken</strong> hat <strong>Kreisvorsitzender Thomas Völker</strong> einen freundlichen Artikel zu <strong>Hausmanns Abschied</strong> aus der Stadtpolitik veröffentlicht: <a href="https://dielinke-mtk.de/ein-grosser-dank-an-bernd-hausmann/" target="_blank" rel="noopener">Ein großer Dank an Bernd Hausmann!</a></p>



<p><strong>Die CDU</strong> dagegen reagierte eiskalt: Der Name von Alexander Kurz wurde auf der CDU-Webseite umgehend aus der Liste der Fraktionsmitglieder <strong>eliminiert</strong>. Sein langjähriges Engagement<strong> </strong>wird mit <strong>keinem einzigen Wort </strong>mehr erwähnt.</p>



<p><strong>Aus den Augen, aus dem Sinn.</strong></p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="cdu202311"><a href="#cdu202311">Christian Vogt nicht mehr CDU-Chef: Jens Fleck übernimmt den &#8222;Männerclub&#8220;</a></h1>



<p>Vor einem Monat hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter von <strong>Gerüchten</strong> berichtet, dass <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht länger der <strong>Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes</strong> bleiben wolle. Es werde ihm <strong>alles zu viel</strong>, der Job fordere ihn <strong>mehr als erwartet</strong>, und zu Hause warteten <strong>Frau und zwei kleine Kinder</strong>&#8230;</p>



<p>Vogt hatte sich zu dem Gerücht nicht äußern wollen – jetzt ist klar: <strong>Die Information stimmte</strong>! Vogt hat sein Amt <strong>niedergelegt</strong>; zum neuen Vorsitzenden wurde <a href="https://jens-fleck.de/wordpress/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jens Fleck</a> gewählt. Der 37-Jährige arbeitet bei der <strong>Rheingauer Volksbank</strong> und ist seit vielen Jahren <strong>in der Partei aktiv</strong>. Er gehört schon lange dem <strong>Hofheimer CDU-Vorstand</strong> an, saß auch mal im <strong>Stadtparlament</strong> und ist heute – siehe oben – <strong>ehrenamtliches Mitglied des Magistrats</strong>. </p>



<p><strong>Jens Fleck</strong> eilt nicht der Ruf voraus, ein Erneuerer zu sein. <strong>Gradlinig</strong>, <strong>pflichtbewusst</strong>, durchaus auch <strong>nachdenklich</strong> – so wird er <strong>charakterisiert</strong>. Klingt erst einmal&nbsp; <strong>nicht so schlecht!</strong></p>



<p>Gleichzeitig machte der Abend deutlich, dass die <strong>CDU in der Kreisstadt</strong> ein <strong>Männerclub</strong> ist: Dem Vorstand des Stadtverbandes gehören <strong>16 Männer</strong> an – und gerade mal 2 Frauen (<strong>Dr. Kristin Seitz</strong> als stellv. Vorsitzende und <strong>Hannelore Cuntze</strong> als Beisitzerin). Das wiederum muss als Armutszeugnis gewertet werden:</p>



<p>Im vergangenen Herbst hatte der <strong>CDU-Bundesparteitag</strong>  beschlossen, <strong>30 Prozent der Posten und Listenplätze mit Frauen zu besetzen</strong>. Das gilt aber erst<strong> ab Kreisebene</strong>.  </p>



<p>Im <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> ist man davon weit entfernt: Hier begnügt man sich mit einem <strong>Frauenanteil von 11 Prozent</strong>. Dabei leben in Hofheim mehr Frauen als Männer: <strong>20.267 Frauen</strong> und <strong>19.437 Männer</strong> nennt die MTK-Einwohnerstatistik (Stand Ende 2021). </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
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		<title>Stadt-CDU umschmust die AfD – Stadt-SPD verjüngt sich brutal</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/11/05/stadt-cdu-und-stadt-spd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 16:17:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt gleich mehrere aktuell interessante Themen aus der Stadtpolitik: Wegen der Lorsbacher Ein-Jahres-Baustelle umschmust Hofheims CDU neuerdings die AfD. Gegen den umstrittenen „City Tree“ hat sich inzwischen ein All-Parteien-Bündnis gefunden: Aber will es auch wirklich mehr (echtes) Grün? Der Bürgermeister läuft im Pippi-Langstrumpf-Modus durch den Stadtwald. Die verkorkste Sommer-„Attraktion“ Umbrella-Road bewegt noch immer die Gemüter. Und die Stadt-SPD ist auf einem Verjüngungstrip, und das ist auch  gut so.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In den letzten Tagen haben ein paar Themen für auf- und anregenden Gesprächsstoff in der Stadt gesorgt: die Lorsbacher Straßen-Baustelle mit Ein-Jahres-Vollsperrung, die geplante Anschaffung eines &#8222;City Trees&#8220;, der Stadtwald ohne FSC-Zertifikat, die sommerliche Peinlichkeit namens Umbrella-Road und schließlich, ganz aktuell: die nahezu brutale Verjüngungskur der Stadt-SPD. Wir schauen uns diese Themen etwas genauer an: Kommen Sie gerne mit auf unseren Wochenend-Spaziergang durchs politische Hofheim!</strong></p>






<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="Komplizenschaft202211"><a href="#Komplizenschaft202211">Lorsbacher Nöte: Stadt-CDU setzt auf Komplizenschaft mit der AfD</a></h1>



<p>Das<strong> 3000-Seelen-Nest Lorsbach</strong> hat es geschafft, laufauf landab auf sich aufmerksam zu machen: Über die angedrohte <strong>einjährige Vollsperrung der L3011</strong> wurde und wird vielfach geschrieben und gesprochen. Ob es hilft? Daran bestehen mittlerweile <strong>große Zweifel</strong>, hier sind einige Gründe:</p>



<p><strong>1.</strong> Der Kreistag sollte auf Antrag der Opposition (SPD, Linke, FWG) eine <strong>Resolution</strong> verabschieden: <strong>Verkehrsminister Tarek Al-Wazir</strong> sollte aufgefordert werden, alles zu tun, um eine zwölfmonatige Vollsperrung zu vermeiden. Obwohl das <strong>Forderungspaket</strong> nach etlichen Verhandlungsrunden nur noch <strong>lauwarm</strong> klang, lehnten unter anderem die <strong>Grünen</strong> die wichtigsten Punkte ab. Offensichtlich wollen sie ihrem Minister nicht<strong> in die Parade fahren</strong>.</p>



<p>Bemerkenswert ist: Nicht einmal die Grünen, die aus der Stadt Hofheim kommen, haben sich im Kreistag an die Seite der Lorsbacher gestellt. <strong>Bianca Strauss</strong> (über die persönliche Interessenlage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/20/gruene-und-lorsbach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bereits berichtet</a>), <strong>Oliver Christ, Anja Jost</strong> und <strong>Haluk Kaya</strong> – die Namen sollte man sich merken, mindestens bis zur nächsten Wahl. Dann gilt&#8217;s: Wollen wir <strong>Volksvertreter</strong>, die sich für die <strong>Interessen der Bürger</strong> einsetzen – oder <strong>opportunistische Parteigänger</strong>, denen nur <strong>die eigene Karriere</strong> wichtig ist?</p>



<p><strong>2. </strong>Ein Tischlermeister namens <strong>Roland Kreß</strong> hat sich zum <strong>Serien-Briefeschreiber</strong> entwickelt und brachte damit Tarek Al-Wazir dazu, <strong>ziemlich genervt</strong> zu reagieren: Der Minister forderte den Lorsbacher auf, ihn nicht weiter mit Schreiben zu <strong>traktieren</strong>. Kreß aber lässt nicht locker: Jetzt hat er auch <strong>Boris Rhein</strong> schriftlich aufgefordert, sich als<strong> CDU-Ministerpräsident</strong> für die Lorsbacher einzusetzen.</p>



<p>Rhein kommt am <strong>8. November</strong> zu einer Veranstaltung der Handwerkskammer ins <strong>Hofheimer Showspielhaus</strong>. Kaum denkbar, dass er die Wende bringt: Seine <strong>CDU</strong> regiert in Wiesbaden mit den <strong>Grünen</strong>, wegen Lorsbach wird er wohl kaum einen <strong>Koalitions-Knatsch</strong> provozieren wollen.</p>



<p><strong>3. </strong>Es gibt ein <strong>gewichtiges Argument</strong> gegen die Lorsbacher Forderungen, bei dem sich die <strong>Verantwortlichen</strong> im Hofheimer Rathaus <strong>beide Ohren zuhalten</strong> – in Wiesbaden dagegen wird es <strong>genüsslich verbreitet</strong>: Frühzeitig war die Stadt gefragt worden, ob sie etwas<strong> gegen die Bauarbeiten</strong> und die einjährige Vollsperrung einzuwenden hätte. Im <strong>Rathaus</strong> winkte man damals <strong>desinteressiert</strong> ab: <strong>Keine Einwände</strong>! Ist nicht unsere Baustelle!</p>



<p>Damit war die Sache gelaufen – <strong>Hofheims Stadtverwaltung </strong>hat seither als maßgeblich <strong>mitverantwortlich</strong> für das Lorsbacher Dilemma zu gelten. Das heutige <strong>Wüten</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtvorderen</strong> gegen Hessen Mobil wird in Wiesbaden deshalb als <strong>wenig glaubwürdiges Polit-Getöse</strong> abgetan. Im <strong>Verkehrsministerium</strong> heißt es: Würde man alle Einwände gegen geplante Bauarbeiten berücksichtigen, die <strong>nach Ablauf aller Fristen</strong> vorgetragen werden, käme im ganzen Land <strong>keine einzige Baustelle</strong> mehr voran.</p>



<p>Da haben sie vermutlich <strong>nicht unrecht</strong>.</p>



<p><strong>4. </strong>Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf den <strong>11. November</strong>: An diesem Freitag kommen Mitglieder des <strong>Hessischen Petitionsausschusses</strong> nach Lorsbach: Sie wollen sich die geplante Staustelle anschauen und anschließend – <strong>nichtöffentlich!</strong> – darüber beraten. </p>



<p>Wenn wir uns <strong>die</strong> <strong>Besetzung des Ausschusses</strong> anschauen, lässt sich erahnen, was dabei herauskommen wird: Mit neun Mitgliedern stellen <strong>CDU und Grüne </strong>die Mehrheit. Die <strong>SPD</strong> hat vier Mitglieder im Ausschuss, die <strong>AfD</strong> zwei und die <strong>Linken</strong> und die <strong>FDP</strong> je einen.</p>



<p> <strong>Hofheims CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> spekuliert inzwischen auf eine neue Komplizenschaft: Die AfD stelle im Petitionsausschuss den Berichterstatter, verbreitet er jüngst über die Lokalzeitung, das könne vielleicht helfen&#8230;</p>



<p>So bekommt die <strong>Lorsbacher Not</strong> plötzlich eine ganze <strong>neue Qualität</strong>: Ein <strong>führender CDU-Stadtpolitiker</strong> umschmust offen die <strong>AfD</strong> – in der Hoffnung, dass die rechtspopulistische Partei auf die<strong> CDU-geführte Landesregierung Hessens </strong>Druck ausübt.</p>



<p>Solche <strong>Polit-Eskapaden</strong> können eigentlich keinen <strong>Erfolg </strong>haben<strong>. Eher im Gegenteil. </strong></p>



<p><strong>Es sieht nicht gut aus für Lorsbach.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="citytree202211">Jetzt All-Parteien-Bündnis gegen den &#8222;City Tree&#8220;</h1>



<p>Der Baum ist <strong>tot</strong>, endgültig. Und diesmal sind alle froh darüber: Einen &#8222;City Tree&#8220; wird&#8217;s in Hofheim nicht geben – <strong>das steht jetzt unumstößlich fest</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000096027.php" target="_blank" rel="noopener">im Juli dieses Jahres</a> die 60.000-Euro-Anschaffung verkündet. </p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Im September</a> deckte der Hofheim/Kriftel-Newsletter auf, dass die <em>&#8222;Baummaschinen&#8220;</em><strong> in etlichen Städten</strong> kaum Wirkung zeigen und auch <strong>in Studien</strong> nicht gut abschneiden würden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2.jpg" alt="City Tree" class="wp-image-23897" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So berichteten irische Zeitungen über die City Trees. Die Überschrift: Hecken würden sich schneller auf die Luftqualität auswirken als die &#8222;Roboter-Bäume&#8220;, sagen Experten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Wählergemeinschaft <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) reagierte zuerst: Sie beantragte <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/30/city-tree-bfh-will-projekt-stoppen/">im Oktober</a>, vom Kauf eines &#8222;City Trees&#8220; <strong>abzusehen</strong>. Über einen solchen Antrag hat die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden, das könnte noch in diesem Jahr geschehen.</p>



<p>Inzwischen haben <strong>alle</strong> <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong> <strong>vertretenen</strong> <strong>Parteien</strong> den BfH-Antrag mitunterzeichnet: die regierende <strong>CDU/FDP/FWG </strong>ebenso wie die <strong>SPD</strong> und natürlich auch die <strong>Grünen</strong> und <strong>Linken</strong>, die von Anfang an gegen einen &#8222;City Tree&#8220;&nbsp;waren.&nbsp;</p>



<p>Mit Freude bleibt festzustellen: <strong>Kritisch-konstruktiver und unabhängiger</strong> <strong>Journalismus</strong> wirkt noch <strong>immer</strong>. Und: Hofheims Stadtverordnete sind durchaus imstande, <strong>Vernunft</strong> <strong>walten</strong> zu lassen und einen <strong>Unsinns-Beschluss</strong> zu revidieren.</p>



<p>Das lässt hoffen.</p>



<p><strong>Eine spannende Frage</strong> aber ist noch offen: Im BfH-Antrag heißt es, dass der Magistrat <strong>das</strong> <strong>eingesparte Geld</strong> zur <strong>Begrünung</strong> <strong>der</strong> <strong>Innenstadt</strong> verwenden soll.<strong> </strong>Die Koalition aus <strong>CDU/FDP/FWG</strong>, die sich für solche Ideen in der Vergangenheit wenig aufgeschlossen zeigte, hat das ebenfalls unterschrieben.</p>



<p>Mehr (echtes!) Grün in der Innenstadt: Meinen es<strong> CDU/FDP/FWG </strong>wirklich<strong> ernst</strong> – oder setzen sie auf die<strong> Gnade der Vergeßlichkeit</strong>?&nbsp;</p>



<p>Wir werden sehen. <strong>Und</strong> <strong>berichten weiter.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center stadtwald202211">Vogt macht sich seine Welt: Nur beste Noten für den Stadtwald</h1>



<p>Wir haben schon einmal darüber berichtet: In der Kreisstadt Hofheim agiert <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt </strong>nach dem sogenannten <strong>Pippi-Langstrumpf-Prinzip</strong>: <em>&#8222;Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.&#8220;</em></p>



<p>Jüngstes Beispiel: Vogts <strong>Präsentation des FSC-Zertifikats</strong>. Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters hatten es bereits <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">exklusiv</a> vor Wochen erfahren: Das Zertifikat war der Stadt <strong>monatelang nicht zuerkannt</strong> worden, weil der Stadtwald <strong><span style="text-decoration: underline" class="underline">nicht</span> </strong>nach den Vorgaben des<strong> </strong><a href="https://fsc.org/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forest Stewardship Council</a> (FSC) gepflegt wurde. Schlecht für Hofheim: Holz ohne FSC-Zertifikat ist weniger wert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald.jpg" alt="Stadtwald" class="wp-image-24046" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Stadtwald in Hofheim, wie er sich heute an einigen Stellen präsentiert.</figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen hat die Stadt <strong>nachgebessert</strong>, das Zertifikat wurde ausgestellt, allerdings nur mit <strong>Auflagen</strong>, weil immer noch <strong>nicht</strong> <strong>alle FSC-Forderungen</strong> erfüllt wurden. Darüber hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anfang Oktober</a> informiert. <strong>Jetzt</strong>,<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097726.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> im November</a>, ließ Christian Vogt dazu eine Pressemitteilung verbreiten. Und plötzlich –<em>&#8222;widewidewitt&#8220;</em> – klingt alles <strong>ganz anders</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Der Hofheimer Stadtwald hat nach kurzem Aussetzen nun sein FSC-Zertifikat zurückerhalten&#8220;</em>, verbreitet <strong>die</strong> <strong>Rathaus-Pressestelle</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Nach kurzem Aussetzen&#8220;?</em> Da bastelt sich ein Bürgermeister seine Wirklichkeit zurecht! Das Zertifikat war <strong>mit Beginn dieses Jahres</strong> aberkannt worden. Heißt: Der Stadtwald wurde erst nach vielen Monaten und quasi <strong>auf dem letzten Drücker</strong> zertifiziert!</p>



<p>Sodann lässt sich Vogt in der Pressemitteilung mit dem Satz <strong>zitieren</strong>: <em>„Seit der Zertifizierung 2016 hatte uns das Forest Stewardship Council (FSC) zuvor Jahr für Jahr beste Noten für die Bewirtschaftung des Hofheimer Stadtwalds vergeben&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Mal abgesehen davon, dass dieses Zitat nahezu <strong>wortwörtlich</strong> aus einer städtischen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086690.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung des letzten Jahres</a> übernommen wurde: Mit dem Satz war schon der FSC-Bericht 2021 <strong>schöngeredet</strong> worden. Damals hatten die FSC-Prüfer<strong> Verstöße</strong> gegen drei der zehn FSC-Kriterien festgestellt.</p>



<p>Diesmal wurden sogar<strong> sechs Verstöße</strong> registriert, darunter <strong>vier schwerwiegende</strong>. Unter anderem gibt es noch immer nicht das sogenannte <strong>&#8222;Forsteinrichtungswerk“</strong>, in dem die Zukunft des Stadtwaldes für die nächsten zehn Jahre festgelegt werden soll, um <strong>eine nachhaltige Forstwirtschaft </strong>zu ermöglichen.</p>



<p>Das Forsteinrichtungswerk hätte <strong>spätestens</strong> <strong>2021</strong> <strong>neu aufgelegt</strong> werden müssen. Warum das bis heute – wir haben bald<strong> Ende 2022</strong> – immer noch nicht geschehen ist: Davon sagt Bürgermeister Vogt – <em>&#8222;widewidewitt&#8220;</em> – in seiner Rathaus-Mitteilung leider kein Wort.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="umbrellaroad202211"><a href="#umbrellaroad202211">Umbrella-Road: Bitte nicht noch einmal so ein peinliches Alibi-Ding</a></h1>



<p>In der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> werden <strong>kritische Reflexionen des Stadtgeschehens</strong> von der Moderation nicht gern gesehen. Letztens ist es aber doch passiert:</p>



<p><strong><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1417326535/?__cft__[0]=AZUz3Cn5oHhnvnFgfZTt1_8mKJgrSOlyurILRLvb4zhJ-gHsx9Pq5vkTmw68K9UsvBExJ9kHMt0F4xwLtXEB8DW5e2SNEO2gGFoiy5pwNcrna1_IGj-B2fBGt5sFbiuVWzTVPm2UM7wGfftHvhGDKIRldqdyg0xQ9O1sczWxpQg6XFDf7ZaCkZcJ5VTLH76iRaE&amp;__tn__=-]C%2CP-R" target="_blank" rel="noopener">Tina Mercante</a></strong>&nbsp;</strong>hatte ein Foto aus Catania auf Sizilien gepostet, wo sie <strong>eine herrliche Umbrella-Road </strong>gesehen hatte: Über einer Einkaufsstraße leuchten unzählige Regenschirme, so weit das Auge reicht: <em>&#8222;fast wie Hofheim&#8220;</em>, zwinkerte sie.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg" alt="Umbrella" class="wp-image-25254" style="width:640px;height:410px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Facebook-Post von Tina Mercante: So attraktiv kann eine Umbrella-Road aussehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Erste Reaktion: <em>&#8222;Cool, die haben wir am Dienstag auch in Catania fotografiert&#8220;</em>, kommentierte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong>. Sie ist die Ehefrau des Hofheimer CDU-Stadtverordnetenvorstehers, und nach ihrem Urlaubs-Outing ging die Post ab, aber anders, als sie es erwartet haben dürfte:</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000677861365/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Patricia Sherqawe</a></strong>: <em>&#8222;Da könnte sich Hofheim ne Scheibe abschneiden.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100002023613428/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Martin Goebel</a></strong>: <em>&#8222;Wesentlich besser ausgeführt als in Hofheim.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1474316074/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Chris Liebs</a></strong>: <em>&#8222;Na, das ist mal eine Umbrella-Road, könnte ein Vorbild für Hofheim nächstes Jahr sein.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000324429458/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Dario Masci</a></strong>: <em>&#8222;Naja, in Hofheim wirkt das alles total verloren. Hier macht es wirklich Sinn und wirkt auch richtig, weil die ganze Straße damit überdeckt ist.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="523" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg" alt="Umbrella" class="wp-image-23505" style="width:640px;height:523px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2-300x245.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So präsentierte sich im September die Umbrella-Road in Hofheim.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100003663392543/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Zimmermann Gerd</a></strong>: <em>&#8222;Dagegen ist Hofheim popelig!&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1615203788/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Bea Diehl</a></strong>: <em>&#8222;Hofheim ist in der Beziehung eher auf dem Gewollt-aber-nicht-gekonnt-Trip.&#8220;</em></p>



<p><a href="http://Ingrid Hasse">Ingrid Hasse</a><strong> </strong>schrieb, dass die Umbrella-Road in Hofheim so mickrig sei, das läge an den Hausbesitzern:<em> &#8222;Sie müssten es zulassen, dass etwas in ihre Hauswände geschraubt wird. Ist schon bei der Weihnachtsdeko ein Problem.&#8220;</em> Worauf <strong>Bea Diehl</strong> antwortete, das könne sie durchaus verstehen: <em>&#8222;Aber bevor das deshalb so ein peinliches Alibi-Ding wird, lasse ich es doch lieber ganz. Ich kann die Stadt da nicht verstehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Hofheims Umbrella-Road</strong> war, der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/#umbrella" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet</a>, in den Augen vieler Hofheimer nur peinlich. Vielleicht können die jüngsten Facebook-Beiträge den Magistrat <strong>inspirieren</strong>, die nächste Sommer-Aktion <strong>etwas durchdachter</strong> und <strong>origineller</strong> zu gestalten.</p>



<p><strong>Die Kreisstadt hätte es verdient!</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="spd202211">25-Jähriger führt jetzt Hofheims Stadt-SPD</h1>



<p>Die <strong>SPD Hofheim</strong> hat mit einem neuen Vorstand ihre Führung deutlich verjüngt: <strong>Aaron Kowacs</strong> wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, der Mann ist gerade mal 25 Jahre alt! Er übernahm das Amt von dem 57 Jahre alten <strong>Bernhard Köppler</strong>, der die letzten Jahre politisch kaum in Erscheinung zu treten vermochte und auch als Beigeordneter im Rathaus – freundlich formuliert – wenig glücklich agiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="383" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg" alt="Stadt-SPD
" class="wp-image-25409" style="width:640px;height:383px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Facebook-Seite, auf der Hofheims SPD ihren neuen Vorstand vorstellt. Der junge Mann in Anzug und mit Turnschuhen – das ist Aaron Kowacs, der neue Vorsitzende.</figcaption></figure>
</div>


<p>Kowacs war bisher Köpplers Stellvertreter, seit 2018 führt er die<strong> Jusos</strong> in der Stadt. Zudem ist er <strong>stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion</strong> in der Stadtverordnetenversammlung. Man wird vermutlich nicht mehr allzu lange darauf warten müssen, bis er auch hier die erste Geige spielt: Der jetzige <strong>Fraktionschef</strong> <strong>Alexander Tulatz</strong> zeichnet sich eher durch vornehme Zurückhaltung denn lustvolle Stadtgestaltung aus.</p>



<p>Auch Schatzmeister <strong>Georg Einhaus</strong> und Schriftführer <strong>Niclas Maether, Anette Wenzel</strong> und <strong>Stephan Soykan</strong> gehören nicht mehr dem SPD-Vorstand an. Als stellvertretende Vorsitzende wurden <strong>Penelope Guckler</strong> – Jahrgang 2002! – und <strong>Udo Hullmeine</strong> gewählt. <strong>Tobias Undeutsch</strong> wurde Schatzmeister, <strong>Monika Hart</strong> Pressesprecherin und <strong>Elvira Neupert-Eyrich</strong> Schriftführerin. Beisitzer sind jetzt <strong>Cornelia Koall, Marc Altenhofen, Andreas Bretschneider, Dennis Riemann, Bernd Voermann</strong> und <strong>Wolfgang Winckler</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/11/05/stadt-cdu-und-stadt-spd/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marxheim II: So lief das mit der Bürgerinformation</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/06/burgerinformation/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2020/11/06/burgerinformation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 15:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becker Torsten]]></category>
		<category><![CDATA[Brandes Hans]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Guckler Maya Penelope]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=1885</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 6. November. Wir berichten über die recht spezielle Online-Bürgerinformation zum Baugebiet Marxheim II, das ab sofort nur noch "Römerwiesen" heißen soll. Außerdem: Ein Makler pöbelt offentlich gegen eine Bürgerinitiative. Die Corona-Zahlen sehen in Hofheim und Kriftel gar nicht gut aus, steigen stark an. In Kriftel wird trotzdem fröhlich gespielt.  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Bürgerinformation online: Geht das überhaupt? Die Stadt Hofheim wollte ihre Planung für Marxheim II vorstellen, wo eines Tages auf <strong>30 Hektar 1400 neue Wohnungen für 3100 Menschen</strong> entstehen sollen. Wegen Corona konnte keine Versammlung stattfinden. Deshalb also, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/03/marxheim-ii/" target="_blank" aria-label="angekündigt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">angekündigt</a>, online an diesem Freitagabend.</p>
</p>
<p>Erster Eindruck: Technisch war es perfekt. In der Stadthalle saßen Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, Erster Stadtrat <strong>Wolfgang Exner</strong>, Stadtplaner <strong>Torsten Becker</strong> und Moderatorin <strong>Kristina Oldenburg</strong>. Gut ausgeleuchtet, perfekte Tonqualität. Orangefarbene Sessel in gebogener Reihe, natürlich mit Corona-Abstand.&nbsp;Aber eben: Sie waren allein. Ganz allein.</p>
</p>
<p>Der zweite Eindruck: Das war nur Information. Und <strong>keine lebhafte, keine offene, keine ehrliche Diskussion</strong> unter interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Rund 220 Menschen saßen zeitweilig vor einem Computer (nach der ersten Stunde gingen mehr als 50): Zwar konnte man Fragen einreichen, sehr schön, aber dann erklärte Frau Oldenburg die Bedingungen: Man müsse einen <strong>zweiten Computer</strong> nehmen und einen <strong>QR-Code </strong>abfotografieren,  oder aber eine <strong>neue Webseite</strong> aufrufen und dort den Code 8608742 eingeben&#8230;</p>
</p>
<p>Mal ehrlich: Wer macht das schon? Wer kann das schon? Was dann an Fragen kam, verlas Frau Oldenburg <strong>anonym</strong>. Traf sie eine <strong>Auswahl</strong>? Und wenn ja: nach welchen <strong>Kriterien</strong>? Wurden <strong>kritische Fragen</strong> vielleicht aussortiert? Man weiß es nicht, als Zuschauer konnte man das nicht erkennen: Frau Oldenburg hatte einen Computer auf ihrem Schoß, wo die Fragen offenbar einliefen. Daraus las sie vor. Nach welchen Regeln sie auswählte, wurde nicht gesagt.</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Information.jpg" alt="20201106 Information" class="wp-image-1946" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Information.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Information-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>So sah die Bürgerinformation am Bildschirm aus: Torsten Becker stellte die Planung vor</figcaption></figure>
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<p>Frau Oldenburg wirkte auffallend bemüht, kritische Fragen abzumildern, umschrieb sie stets langatmig. Torsten Becker zeigte sich sichtlich genervt, als nach <strong>der künftigen Verkehrsbelastung</strong> gefragt wurde – eines der wichtigsten Themen für viele Menschen, das an diesem Abend aber schnell weggeschoben wurde: Kommt später mal.</p>
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<p>Einer Frage lautete, ob die jetzt genannten <strong>Grünflächen</strong> wirklich Bestand haben würden oder sich das später ändern könne. Wie mit spitzen Fingern reichte Oldenburg die Frage weiter an Becker. Und der sagte erst ja, natürlich, der Plan sei<strong> eine zentrale Grundlage</strong> – um dann einzuschränken, dass es natürlich immer wieder <strong>Änderungen</strong> geben könne, und über die müsse dann die Politik entscheiden.</p>
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<p>Das war das Niveau. <strong>Es wurde viel geredet. </strong>Es wurde deutlich, wie die <strong>Planer sich ein solches Gebiet vorstellen</strong>, also <strong>ganz grob</strong> wenigstens. Es fiel das Wort <strong>&#8222;Kreativitäts-Optionen&#8220;,</strong> Hegeler sagte, dass er sich noch ein Gotteshaus vorstellen könne, Exner sah Plätze, an denen Jugendliche chillen könnten. Und er war ganz happy, als er verkünden durfte, dass die <strong>Kleingärten</strong> nicht angetastet würden. </p>
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<p><strong>Der Abend war ein Versuch, in Corona-Zeiten Informationen weiterzugeben. Gut gemeint – aber für Zuschauer am Ende doch ziemlich unbefriedigend. Zu kalt, zu distanziert, zu unbeteiligt. Ein Austausch, gerne auch ein kritisch-lebendiger, hatte nicht stattgefunden. Die Bürgerinitiative, die das ganze Projekt sehr kritisch sieht, dürfte viele weitere Fragen haben, die an diesem Abend nicht einmal gestellt werden konnten.</strong></p>
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<p>Ach ja, das soll nicht vergessen werden:<strong> Das Baugebiet Marxheim II heißt ab sofort Baugebiet Römerwiesen.</strong> Als Erinnerung an die Soldaten, die dort vor 2000 Jahren ein Camp hatten. Wobei es natürlich äußerst ungewöhnlich ist, nach jahrelanger Planung plötzlich mit einem neuen Namen um die Ecke zu kommen&#8230;</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Makler pöbelt gegen Marxheim-II-Bürgerinitiative</h2>
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<p>Der Hofheimer Makler <strong>Ralf Weber </strong>macht im Kreisblatt mal wieder mit einem rüpelhaften Leserbrief auf sich aufmerksam. Diesmal stänkert er <strong>gegen die Bürgerinitiative</strong>, die sich kritisch zum geplanten Bauprojekt <strong>Marxheim II</strong> geäußert hat. Der Immobilienverkäufer sieht sich wohl als eine Art <strong>Mini-Trump</strong>, er <strong>pöbelt ungeniert und völlig faktenfrei</strong>:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Hinter dem Deckmäntelchen einer Gruppierung, die sich angeblich dem Naturerhalt verschreibt, verstecken sich in Wirklichkeit Anlieger, die später mal 200 Meter weiter mit ihrem Hund laufen müssen&#8230;&#8220;</em></p>
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<p>Nun hat sich der Mann längst den <strong>Ruf eines verbalen Schlägers </strong>erworben<strong>,</strong> insofern verwundern seine Ausfälle längst nicht mehr. Vielleicht ist <strong>Triebfeder seines Wütens </strong>auch sein&nbsp;Hoffen auf neue Geschäfte im geplanten Baugebiet.</p>
</p>
<p>Aber warum die Zeitung <strong>solche dummdreisten Sprüche</strong> in die Öffentlichkeit trägt,&nbsp;bleibt rätselhaft&#8230;</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Video des Tages</h1>
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</figure>
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<p>Neues Freitags-Video von <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong>, viel Neues hat er nicht zu erzählen: ein bisschen <strong>Corona</strong>, ein bisschen <strong>Lieferservice</strong>. Stille <strong>Gedenktage</strong> im November. <strong>Islamistische</strong> <strong>Verbrechen </strong>in Frankreich und Österreich. Da kommt naturgemäß wenig Freude auf, weshalb seine <strong>Vorschläge fürs Wochenende</strong> etwas trist ausfallen: Man könne den <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheim.de/tourismus/Archaeologischer_Rundweg/archaeologischer-rundweg.php" target="_blank" class="rank-math-link">archäologischen Rundweg</a></strong> am Kapellenberg erforschen. Oder den <strong>Lehrpfad Mensch und Erde </strong>am Parkplatz des Waldfriedhofs. Naja&#8230;</p>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="wp-block-heading">Die aktuellen Corona-Zahlen</h1>
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<p>Im Main-Taunus-Kreis ist die Zahl der aktuell Infizierten <strong>deutlich zurückgegangen</strong> – in Hofheim und Kriftel dagegen sind die Zahlen <strong>deutlich angestiegen</strong>:</p>
</p>
<p>Hofheim wird am Wochenende vermutlich die Marke von 100 Infizierten knacken: <strong>98 Menschen sind derzeit in der Stadt infiziert</strong>, das sind <strong>12 mehr</strong> als am Donnerstag.</p>
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<p><strong>In Kriftel sind aktuell 52 Menschen erkrankt</strong>, das sind <strong>11 meh</strong>r als am Vortag.</p>
</p>
<p>Der <strong>Inzidenzwert ist auf 152</strong> gefallen, gestern lag er noch bei 158. Gleichwohl: An Entwarnung ist natürlich nicht zu denken.&nbsp;Zur Erinnerung: <a aria-label="Vor genau einem Monat (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/" target="_blank" class="rank-math-link">Noch vor einem Monat</a>, am 6. Oktober, lag der Inzidenzwert knapp über 20. In Hofheim waren &#8222;damals&#8220;, also vor vier Wochen, ganze 14 Menschen an dem Virus erkrankt&#8230;</p>
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<h1 class="wp-block-heading" id="block-12d88725-ee6c-4cc6-a2f9-b46bf93cb61b">Kriftel: Gedränge auf den Spielplätzen</h1>
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<figure class="wp-block-image" id="block-78e9ba21-f04b-4772-8323-7c668b9dbe3e"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Spielplatz.jpg" alt="Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 20201106-Spielplatz.jpg"/><figcaption>Szene vom Krifteler Spielplatz im Freizeitpark an diesem Freitagnachmittag.</figcaption></figure>
</p>
<p id="block-22f9f52b-eeca-41c6-b920-96d8d8c1f830"><strong>Sportplatz, Sporthallen, Bolzplätze, öffentliche Versammlungsräume</strong> – alles wurde in Kriftel dicht gemacht. „Weiterhin geöffnet bleiben die <strong>Spielplätze</strong>“, frohlockt der <strong>Erste Beigeordnete</strong> <strong>Franz Jirasek</strong> in einer <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/spielplaetze-bleiben-geoeffnet/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a>, die auf der Homepage der Gemeinde zu finden ist. Jirasek betont: Auch auf den Spielplätzen &#8222;gelten natürlich die Abstandsregeln.“</p>
</p>
<p id="block-5f3decd0-c40b-48a7-8292-e57d7b670894">Das klappt aber wohl nicht so richtig! Eine Leserin schickte uns am Nachmittag zwei Fotos, die jede Menge spielende Kinder zeigen – und überall Erwachsene, die dazwischen stehen, miteinander reden&#8230;<em> &#8222;Wenn solche Ansammlungen auf dem Spielplatz erlaubt sind, dann werden viele andere Verbote nicht mehr nachvollziehbar&#8220;</em>, schrieb die Leserin dazu. Da hat sie nicht ganz unrecht&#8230;</p>
</p>
<figure class="wp-block-image" id="block-4a987ea0-45e0-42c2-af7e-9fde2af9333e"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/e2d77252-2ccd-4ba2-a764-07936c8dfc69.jpg" alt="Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist e2d77252-2ccd-4ba2-a764-07936c8dfc69.jpg"/><figcaption>Kinder und Eltern knubbeln sich im Freizeitpark: Ist ja so schönes Wetter&#8230;</figcaption></figure>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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<h1 class="wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>
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<p><strong>Rechtsradikale Sprüche an Bushaltestelle</strong></p>
</p>
<p>Mit rechtsradikalen Sprüchen fiel ein betrunkener Mann an der Bushaltestelle Frankfurter Straße derart unangenehm auf, dass die Polizei gerufen wurde. Die nahm den Wohnsitzlosen mit nach Hofheim. Nach einem Akoholtest (über 1 Promille) und Zahlung einer Sicherheitsleistung durfte der 49-Jährige wieder gehen. Auf ihn wartet jetzt ein Strafverfahren.</p>
</p>
<p><strong>Teures Elektrofahrrad gestohlen</strong></p>
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<p>Ein schwarzes &#8222;Pegasus&#8220;-Pedelec wurde in der Hofheimer Krebsgasse gestohlen. Es war an einer Laterne angeschlossen, die Diebe knackten das Schloß und radelten weg. Das Rad hatte einen Wert von rund 2.800 Euro.&nbsp;</p>
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<p><strong>Frau übersah Frau: Beide schwer verletzt</strong></p>
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<p>Ein schwerer Unfall hat sich auf der Hattersheimer Straße in Kriftel ereignet: Eine 54-jährige Hofheimerin wollte mit ihrem Fiat nach links auf den Zubringer zur Autobahn einbiegen. Dabei stieß sie mit einem Audi zusammen, in dem eine 25-Jährige hinterm Steuer saß. Beide Frauen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
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<p><strong>Hans Brandes bleibt Chor-Chef in Langenhain Chor</strong></p>
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<p>Zwei Berichte über die Mitgliederversammlung des <strong>Gesangvereins 1844 Langenhain</strong> finden sich in den Lokalzeitungen: Das Kreisblatt berichtet kurz und knapp (nur in der gedruckten Zeitung), die Hofheimer Zeitung schreibt lang und breit. Wichtigste Info: <strong>Hans Brandes bleibt Vorsitzender</strong>. Quelle beider Berichte ist die <a aria-label="Webseite des Chores (opens in a new tab)" href="https://www.chormusik-langenhain.de/2020/10/31/kurz-vor-knapp-gerade-noch-so-geschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite des Chores</a>: Dort ist der Text im Original zu lesen, dazu sind etliche Fotos der wegen Corona ungewöhnlichen Veranstaltung zu sehen.</p>
</p>
<p><strong>SPD Ortsbezirk Kernstadt/Marxheim wählte Vorstand</strong></p>
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<p>Die beiden <strong>SPD-Ortsbezirke Kernstadt und Marxheim</strong> haben fusioniert und ihren ersten <strong>gemeinsamen Vorstand</strong> gewählt. Das Kreisblatt berichtet; Quelle dieses Berichts ist in diesem Fall eine Parteiveröffentlichung <a aria-label="Parteiveröffentlichung im Internet (opens in a new tab)" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/05/ortsbeiratslisten-die-hofheims-vielfalt-zeigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">im Internet</a>. Danach heißt die neue Vorsitzende <strong>Elvira Neupert-Eyrich</strong>. Stellvertreterin wurde <strong>Maya Penelope Guckler</strong>, und <strong>Rita Reiter-Mollenhauer</strong> ist 2. Stellvertreterin und Schriftführerin. Weitere Infos und vor allem viele Namen sind <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/05/ortsbeiratslisten-die-hofheims-vielfalt-zeigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>
</p>
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus dem Hofheimer Rathaus</h1>
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<p>Die <strong>Stadtverwaltung</strong> hatte zwei Tage lang<strong> Probleme mit ihrer Webseite</strong> – jetzt funktioniert sie offenbar wieder richtig. Jedenfalls wurden ein paar mehr Meldungen mehr als üblich online gestellt:</p>
</p>
<p>Die<strong> Sperrung der Straße Alt Lorsbach</strong> wird voraussichtlich am 20. November beendet. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085831.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
</p>
<p>In der <strong>Rudolf-Diesel-Straße in Wallau</strong> wird Telefonschächten gearbeitet – vom 16. November bis 4. Dezember. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085830.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
</p>
<p>Die <strong>Casteller Straße in Diedenbergen</strong> wird vor Haus Nr. 51 vom 10. bis 12. November halbseitig gesperrt. Hier muss ein Hydrant repariert werden. Details zur Umleitung <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085829.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
</p>
<p>Die vom 6. bis 8. November geplanten <strong>Tage der offenen Ateliers</strong> werden wegen Corona nicht stattfinden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085828.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>20 Jäger </strong>wollten am 13. November <strong>Wildschweine am Kapellenberg</strong> zwischen Meisterturm und Gundelhard jagen. Wegen Corona wird daraus nichts: Die Schweine kriegen eine Schonfrist – bis Dezember. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085788.php" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="wp-block-heading">Blumige Verwaltungsarbeit</h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="324" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Stadtblumen-e1604685997987.jpg" alt="20201106 Stadtblumen e1604685997987" class="wp-image-1935" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Stadtblumen-e1604685997987.jpg 630w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Stadtblumen-e1604685997987-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption>Stadtrat Köppler und Michael Lang vom Rathausteam Stadtgrün posieren für den Fotografen. Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Womit sich <strong>Hofheims Verwaltungsspitze </strong>nicht alles beschäftigen muss! Es grünt noch immer in einigen Blumenkästen entlang der Hattersheimer Straße, heißt es in einer offiziellen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085789.php" target="_blank" aria-label="Rathaus-Pressemitteilung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Rathaus-Pressemitteilung</a>, und das habe seinen Grund: Die Stadt teste verschiedene Stauden, weil man bei der Bepflanzung nachhaltiger werden wolle.</p>
</p>
<p>Das ist natürlich ein <strong>komplexer Vorgang</strong>, um den sich Chefs selber kümmern müssen. So trafen sich <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> und <strong>Michael Lang</strong> <strong>vom Team Stadtgrün</strong> an den Blumenkästen. Das Wetter war schön, zufällig (?) war ein Fotograf in der Nähe, und wir erfahren: Die Stadt will herausfinden, <strong>wie  Stauden mit beengten Pflanzverhältnissen in Kisten zurechtkommen</strong>. Das klingt in der Tat spannend! Woanders fragt man einen Gärtner danach; in Hofheim werden &#8222;die gewonnenen Kenntnisse in die Arbeit des Teams Stadtgrün und des Bauhofs einfließen&#8220;. Wichtig!</p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="wp-block-heading">Nachdenken übers Reisen</h1>
</p>
<p>Ein interessanter Bericht ist auf der <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.main-taunus-schule.de/unsere-schule/news/klassen-10ebei-erasmus-seminar-der-europaeischen-akademie/" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite der Main-Taunus-Schule</a></strong> zu finden: Die <strong>Erasmus-Klasse 10e</strong> musste eine Rumänien-Reise canceln und machte stattdessen ein Seminar im Internet: Online beschäftigten sich die jungen Leute mit der Frage, was <strong>freies Reisen durch ganz Europa</strong> eigentlich für sie persönlich bedeutet. Das muss ziemlich gut angekommen sein: Die Jugendlichen seien dazu gebracht worden, <strong>Barrieren jeglicher Art abzubauen</strong>, <strong>sprachliche Hürden zu überwinden</strong> und sich <strong>füreinander zu öffnen</strong>, sich <strong>mitzuteilen</strong> und <strong>zuzuhören</strong>, so dass <strong>Verständnis</strong> und oft sogar <strong>Freundschaft</strong> entsteht, heißt es in dem Bericht. <strong>&#8222;Hier entsteht die Europäische Union der Zukunft!&#8220;</strong></p></p>
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