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	<title>Nothdurft Wolfgang &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Nothdurft Wolfgang &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Russen-Fehler &#038; Hahnenkämpfe: Deshalb kommt kein Kita-Bauwagen in  Lorsbach an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Nothdurft Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Für einen Waldkindergarten in Lorsbach sollte ein Bauwagen angeschafft werden – das hatte Hofheims Magistrat fest zugesagt. Doch die Auftragsgvergabe wurde zuletzt wiederholt vertagt. Wir haben uns umgehört und die wahren Gründe erfahren: Russen-Fehler bei der Bestellung – und Hahnenkämpfe im Rathaus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><strong>Das ist ein Schock für viele Lorsbacher Eltern: Die Anschaffung eines Bauwagens für eine Waldkindergartengruppe wird sich noch lange, ja, sehr lange hinziehen. Es habe <em>&#8222;eine Verzögerung im Vergabeverfahren&#8220;</em> gegeben, heißt es lapidar im Rathaus, der Magistrat werde &#8222;<em>in seiner nächstmöglichen Sitzung&#8220;</em> darüber befinden. Nähere Auskünfte wurden verweigert, was oftmals den Grund hat, dass die Wahrheit nicht herauskommen soll. Wir haben uns deshalb auf Spurensuche begeben – und trafen Magistratsmitglieder, die schwerst genervt von Vorkommnissen in der Stadtverwaltung sind. Die Rede ist von handwerklichen Fehlern im Rathaus und auch von destruktiven Machtspielchen in der Stadtspitze.</strong></strong></p>



<p>Armes Lorsbach! Die Menschen in dem <strong>2.900-Seelen-Dörfchen</strong> sind wirklich <strong>hart bestraft</strong>! Mit der unsäglichen <strong>Vollsperrung der L3011</strong> wurde die direkte Verbindung nach Hofheim auf Monate <strong>gekappt</strong>, was Autofahrern weite <strong>Umwege</strong> abverlangt und für extreme <strong>Verkehrsprobleme</strong> im Ort sorgt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Baustelle-Lorsbach-20230731.jpg" alt="Baustelle Lorsbach 20230731" class="wp-image-32487" width="640" height="360" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Baustelle-Lorsbach-20230731.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Baustelle-Lorsbach-20230731-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Richtig viel los ist noch nicht: Die L3011 ist am Ortsausgang Lorsbach voll gesperrt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Schuld wird gerne der <strong>Landesbehörde</strong> <strong>Hessen Mobil</strong> zugeschoben; verschwiegen wird dabei, dass <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> für das Desaster <strong>mitverantwortlich</strong> ist: Hessen Mobil hatte seinerzeit angefragt, ob Straßenbauarbeiten mit einer <strong>zwölfmonatigen Vollsperrung</strong> durchgeführt werden könnten. Aus Hofheims Rathaus kam <strong>kein</strong> <strong>Widerspruch</strong>, was ein klares Signal war: Macht nur!</p>



<p>Das <strong>Erwachen</strong> kam erst später. Da war&#8217;s<strong> zu spät</strong>.</p>



<p>Dazu plagt Lorsbach <strong>ein großes Kita-Problem</strong>: Es gibt viel zu wenig Plätze für unter Sechsjährige. Eltern müssen <strong>weite Wege</strong> fahren, wenn sie ihr Kind unterbringen wollen/müssen. Seit Jahren wird <strong>Abhilfe</strong> gefordert, seit Jahren wird nach <strong>Lösungen</strong> gesucht. Immer wieder wird <strong>Hilfe</strong> versprochen – <strong>ohne&nbsp; erkennbaren Erfolg</strong>.</p>



<p>Die <strong>Stadtverwaltung</strong> kriegt&#8217;s einfach <strong>nicht gewuppt.</strong> Und wie wir jetzt sehen: Selbst <strong>einfachste Maßnahmen</strong> bleiben im <strong>Behörden-Getriebe</strong> stecken.</p>



<p>Als schnelle <strong>Erst-Hilfe-Aktion</strong> war die Anschaffung eines <strong>Kita-Bauwagen</strong> gedacht. 15 bis 20 Ü3-Kinder könnten in einer <strong>&#8222;Waldgruppe&#8220;</strong> unterkommen. Verschiedene Standorte wurden durchgespielt, am Sportplatz, am Friedhof&#8230; Die <strong>Leiterin</strong> <strong>des</strong> <strong>Kindergartens</strong> sagt, dass die Waldgruppe an der Straße <strong>Am Lorsbacher Kopf </strong>angesiedelt werden soll.</p>



<p><strong>Fehlt</strong> nur noch der <strong>Bauwagen</strong>&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Am-Lorsbacher-Kopf-20230731.jpg" alt="Am Lorsbacher Kopf 20230731" class="wp-image-32491" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Am-Lorsbacher-Kopf-20230731.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Am-Lorsbacher-Kopf-20230731-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hier soll er hin: Als Standort für den Waldkindergarten wird die Straße Am Lorsbacher Kopf genannt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im <strong>April dieses Jahres</strong> hieß es, das <strong>Vergabeverfahren</strong> werde eingeleitet. Konkret: Angebote sollten eingeholt werden, über die der Magistrat entscheiden müsste. <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> tat laut Lokalzeitung im <strong>Lorsbacher Ortsbeirat</strong> kund, dass der Bauwagen in voraussichtlich<strong> vier Monaten fertig</strong> sein könne.</p>



<p>Es handelt sich um <strong>kein kleines Invest</strong>: Der Bauwagen muss mit <strong>Sanitäranlagen</strong> und <strong>Küchenzeile</strong> ausgestattet werden, er dürfte am Ende deutlich über 50.000 Euro kosten, die Rede ist inzwischen sogar von <strong>fast 90.000 Euro.</strong></p>



<p>Vor gut drei Wochen, am <strong>10. Juli</strong>, tagte der städtische <strong>Jugend- und Sozialausschuss</strong>. Vom Magistrat waren <strong>Bürgermeister Christian Vog</strong>t<strong> (CDU)</strong> und <strong>Stadtrat Bernhard Köppler (SPD</strong>) anwesend, sie überbrachten als frohe Kunde: Die <strong>Ausschreibung des Bauwagens</strong>&nbsp;sei <strong>beendet</strong>. Im Protokoll der Sitzung ist nachzulesen – wörtlich: <em>&#8222;In der nächsten Magistratssitzung soll der Beschluss gefasst werden, an welche Firma der Auftrag vergeben wird.&#8220;</em></p>



<p>Das klang ja mal <strong>sehr gut</strong>. Als sei eine Linderung des Kita-Problems in Sicht.</p>



<p>Was folgte, war leider <strong>alles andere als gut</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kirchenvorstand zornig – Rathaussprecher schweigt</h2>



<p>Gut eine Woche später, am <strong>19. Juli</strong>, fand die angekündigte <em>nächste</em> Magistratssitzung statt. Am darauffolgenden Tag, am 20. Juli, verschickte <strong>Wolfgang Nothdurft</strong> einen Brief an die Eltern aller <strong>Lorsbacher Kindergartenkinder</strong>. Der Mann ist Vorsitzender im Vorstand der <strong>Evangelischen Kirchengemeinde Lorsbach</strong>, die <a href="https://www.lorsbach-evangelisch.de/kinder/kindertagesst%C3%A4tte/" target="_blank" rel="noopener">Träger des Kindergartens</a> ist. Er muss ziemlich <strong>zornig</strong> gewesen sein, er schrieb:</p>



<p>Hofheims Magistrat habe <strong>entgegen seiner Ankündigung</strong> die Anschaffung des Kindergartenwagens <strong>nicht</strong> <strong>beschlossen</strong>. <em>&#8222;Durch diese wiederholte Zeitverschiebung und die sich daraus ergebende nicht vorliegende Betriebsgenehmigung können wir leider keinen Waldkindergarten eröffnen.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Kita-Lorsbach-Kirchenschreiben.pdf"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/kita_lorsbach_kirchenschreiben.jpg" alt="Lorsbach" class="wp-image-32318" width="374" height="484" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/kita_lorsbach_kirchenschreiben.jpg 495w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/kita_lorsbach_kirchenschreiben-232x300.jpg 232w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Brief des Kirchenvorstands an die Kita-Eltern. Ein Klick auf das Bild öffnet das Schreiben als PDF.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ungewöhnlich <strong>offen</strong> <strong>und</strong> <strong>deutlich</strong> übt der Kirchenvertreter <strong>scharfe Kritik </strong>an der Stadtpolitik: Man zweifle inzwischen <em>&#8222;an der Erkenntnis der Wichtigkeit einer ausreichenden Versorgung mit Kindergartenplätzen in Lorsbach durch die Gremien der Stadt Hofheim&#8220;</em>. Denn auch das Einreichen eines <strong>Bauantrages</strong> für die <strong>Erweiterung des Kindergartens </strong>und für die <strong>Instandsetzung der vorhandenen Räume</strong> werde <em>&#8222;immer wieder verschoben&#8220;.</em></p>



<p>Wir haben daraufhin in der <strong>Stadtverwaltung</strong> nachgefragt, warum der Magistrat den Auftrag für den Bauwagen nicht <strong>wie angekündigt</strong> vergeben habe.<strong> Sprecher Jonathan Vorrath </strong> gab eine sehr <strong>formell</strong> klingende, <strong>ausweichende</strong> Antwort:</p>



<p>Im Zuge des Vergabefahrens sei es <em>&#8222;zu einer Verzögerung gekommen, weshalb sich dessen Abschluss und der dafür nötige Magistratsbeschluss auf die nächstmögliche Sitzung des Magistrats verschoben hat&#8220;.</em></p>



<p>Natürlich fragten wir nochmals nach: Wir wollten wissen, welche konkreten <strong>Gründe</strong> die <em>&#8222;Verzögerung im Vergabeverfahren&#8220;</em> verursacht hatten. Und auch: Wann wird denn <em>&#8222;die nächstmögliche Sitzung des Magistrats&#8220;</em> stattfinden?</p>



<p>Auf diese Fragen reagierte Herr Vorrath erst gar <strong>nicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politische Ränkespiele zu Lasten Lorsbacher Kindern</h2>



<p>Längst sind zu viele Menschen in dem Thema involviert, zu viele sind auch <strong>schwer</strong> <strong>angesäuert</strong> über die <strong>Arbeit der Stadtverwaltung</strong>. Selbst Magistratsmitglieder können sich mit öffentlicher Kritik nur <strong>mühsam</strong> <strong>zurückhalten</strong>. So kommt die <strong>Wahrheit</strong> unweigerlich heraus:</p>



<p>Der erste Grund für die weitere Verzögerung ist, dass <strong>Mitarbeitern der Stadtverwaltung</strong> vielleicht <strong>menschlich</strong> <strong>verständliche</strong>, aber in diesem Fall <strong>äußerst ärgerliche Fehler</strong> unterlaufen sind. <strong>Kleinigkeiten </strong>nur, die allerdings eines Tages – vielleicht – <strong>Ärger</strong> verursachen könnten. So soll bei der <strong>Ausschreibung</strong> beispielsweise der Hinweis <strong>vergessen</strong> worden sein, dass in dem Bauwagen<strong> keine Materialien aus Russland</strong> verbaut werden dürfen.</p>



<p>Dieses<strong> Versehen</strong> ist offenbar nicht im zuständigen<strong> Kindergarten-Dezernat</strong> aufgefallen, für das <strong>SPD-Stadtrat Köppler</strong> zuständig ist. Es soll erst bemerkt worden sein, als bereits <strong>Angebote</strong> <strong>vorlagen</strong> – und zwar in der <strong>Finanzabteilung</strong>, die<strong> CDU-Bürgermeister Vogt</strong> untersteht. Dort, so heißt es, habe man die <strong>Chance</strong> gesehen, dem von der CDU-Stadtspitze wenig geliebten SPD-Stadtrat eins <strong>auszuwischen</strong>:</p>



<p>Umgehend wurde <em>&#8222;ein ganz großes Fass&#8220; </em>aufgemacht: Man werde<strong> keine Verantwortung</strong> für diese Vergabe übernehmen, tönte es aus der Vogt-Abteilung. Und überhaupt: Die <strong>Beschaffung des Bauwagens</strong> für das Köppler-Ressort habe schon <strong>viel zu viel Zeit</strong> in Anspruch genommen, wichtige andere Projekte habe man <strong>liegen lassen</strong> müssen. So gehe es nicht weiter&#8230;</p>



<p>Das klingt ganz und gar nicht<strong> nach harmonischer Zusammenarbeit </strong>in der Stadtverwaltung zum Wohle aller Bürger. Tatsächlich wissen Stadtverordnete <strong>von Hahnenkämpfen im Rathaus</strong> zu berichten, die schon lange währten. Dass sie jetzt zu<strong> Lasten von Kindern </strong>gingen, habe allerdings <strong>eine neue Qualität</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bauwagen wird vermutlich erst im Herbst bestellt</h2>



<p>Die schlichte Frage ist unterdessen <strong>weiterhin</strong> <strong>offen</strong>: Wie geht&#8217;s denn nun <strong>weiter</strong> mit der <strong>Bauwagen-Bestellung</strong>?</p>



<p>Angekündigt worden war nach der Magistratssitzung vom 19. Juli, siehe oben, ein <strong>Magistratsbeschluss</strong> <em>&#8222;in der nächstmöglichen Sitzung&#8220;</em>.</p>



<p>Die <strong>nächstmögliche</strong> <strong>Magistratssitzung</strong> fand in der vergangenen Woche statt, am <strong>Mittwoch,</strong> <strong>26. Juli</strong>. Und wieder passierte: <strong>nichts</strong>. Das Vergabeverfahren müsse ganz <strong>neu</strong> <strong>gestartet</strong> werden, heißt es inzwischen, die vorliegenden Angebote könnten <strong>getrasht</strong> werden.</p>



<p>Rathaus-Sprecher Vorrath, auch nach <strong>dieser zweiten Magistratssitzung</strong> um eine Erklärung gebeten, wie es denn nun weitergehe, antwortete per <strong>copy &amp; paste</strong>: Er verwies erneut auf <em>&#8222;die nächstmögliche Sitzung&#8220;</em>.</p>



<p>Daraufhin konnten wir ihm natürlich<strong> die naheliegende Frage</strong> nicht ersparen: Wann, bitte, soll denn diesmal <em>&#8222;die nächstmögliche Sitzung&#8220; </em>stattfinden?</p>



<p>Da <strong>druckste</strong> der Rathaussprecher herum, er wollte <strong>nichts sagen</strong>, er meinte, er habe den Kalender <strong>nicht im Kopf</strong>&#8230;</p>



<p>Wir können ihm weiterhelfen: Jetzt ist erst einmal <strong>Sommerpause</strong> in der Lokalpolitik.  Also wird die<strong> nächste Magistratssitzung</strong> vermutlich <strong>im</strong> <strong>September</strong> stattfinden. Erst dann könnte der <strong>Auftrag</strong> <strong>vergeben</strong> werden, natürlich nur, wenn vorher bei <strong>der neuen Ausschreibung</strong> alles richtig gemacht wird&#8230;</p>



<p>Man muss <strong>kein Prophet</strong> sein, um vorhersagen zu können, dass noch <strong>viele</strong> <strong>weitere Monate</strong> ins Land gehen werden, bis der Bauwagen in Lorsbach <strong>ankommt</strong>. Es könnte auch <strong>länger</strong> <strong>dauern</strong> als unbedingt notwendig, als Grund wird kolportiert:</p>



<p>Die (für Finanzen zuständige) <strong>Vogt-Abteilung</strong> wolle sich vorbehalten, über die Bestellung zu entscheiden. Sie bevorzuge eine <strong>andere Bauwagen-Version</strong> als die (für Kita-Fragen zuständige) <strong>Köppler-Abteilung</strong>.</p>



<p>Der <strong>Wunsch-Bauwagen</strong> der Finanz-Fachleute sei etwas <strong>günstiger</strong>, das ist natürlich schön. Er hat allerdings einen <strong>Nachteil</strong>: Die <strong>Lieferzeiten</strong> sind länger, fast ein dreiviertel Jahr könnte es dauern&#8230;</p>



<p><strong>Im politischen Ränkespiel</strong> wird ein solcher <strong>Nachteil</strong> durchaus als <strong>Vorteil</strong> gewertet. <strong>Die leidgeprüften Lorsbacher</strong> werden noch <strong>sehr viel Geduld </strong>mit der <strong>Stadtverwaltung</strong> haben müssen.</p>



<p class="has-text-align-center">+ + + + + </p>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size">Das Foto oben zeigt die Lorsbacher Kita. Es entstand vor zwei Jahren, als Eltern und Erzieher für eine Lösung des Kita-Problems demonstrieren. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/04/e-mail-vom-buergermeister/">berichtete</a> damals, dass CDU-Bürgermeister Vogt wegen der Kita-Planung schwere Geschütze gegen SPD-Stadtrat Köppler aufgefahren hatte.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default"/>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="rathaus20230730">Wg. Krankheit: Rathaus lässt Nachbar-Gemeinden für sich arbeiten</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726.jpg" alt="Rathaus 20230726" class="wp-image-32125" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>IUnd noch eine kleine Geschichte aus dem<strong> Rathaus der Kreisstadt Hofheim</strong>: Wer an die zuständige Stelle für <strong>Wohnberechtigungsschein</strong> schreibt, bekommt als <strong>Antwort</strong> schriftlich mitgeteilt:</p>



<p><em>&#8222;&#8230;aufgrund von Krankheit können derzeit keine Anträge auf einen Wohnungsberechtigungsschein bearbeitet werden. Sie erhalten in allen hessischen Kommunen einen allgemeinen Wohnberechtigungsschein, der auch in ganz Hessen gültig ist. Bitte wenden Sie sich an ein Amt in einer anderen hessischen Kommune. Vielen Dank.&#8220;</em></p>



<p>Wir lernen: <strong>Hofheims</strong> <strong>Stadtverwaltung</strong> erledigt ihre Aufgaben nicht, sondern sagt den Bürgern, sie sollten sich an eine <strong>Verwaltung einer</strong> <strong>Nachbarkommune</strong> wenden.</p>



<p>Hofheims Rathaus-Pressestelle, um eine <strong>Erklärung</strong> gebeten, ging erst tagelang <strong>auf</strong> <strong>Tauchstation</strong> und rang sich dann zu der Mitteilung durch: Es gebe<strong> </strong><em>&#8222;einen kurzfristigen krankheitsbedingten personellen Engpass&#8220;</em>. Man arbeite <em>&#8222;an einer Lösung, um die Beantragung von Wohnberechtigungsscheinen hier in Hofheim kurzfristig wieder anbieten zu können&#8220;.</em></p>



<p>Mit anderen Worten: Bis die Stadtverwaltung eine <strong>Lösung</strong> gefunden hat, müssen <strong>Nachbarkommunen</strong> für Hofheim mitarbeiten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Corona: Neue Details aus dem Tagebuch des Landrats</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/24/corona-tagebuch-des-landrats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 16:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Carleo Giuseppe]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitz Carsten]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 24. November. Landrat Michael Cyriax schreibt in seinem Internet-Tagebuch erneut nachdenklich-kritisch über die bevorstehenden Corona-Impfungen, welche Räumlichkeiten er dafür sucht, welche offene Frage ihn umtreibt... Außerdem: Die wohl teuerste Wohnung Hofheims sucht einen Mieter. SPD stellt Kandidatenliste auf. MTK-Kliniken mit neuem Mini-Schrittmacher. CDU startet Umfrage im Internet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> veröffentlicht jeden Tag eine Art Tagebuch auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a>, in dem er neue Informationen zur Corona-Pandemie mitteilt. Manchmal übt er auch, ganz sachte natürlich nur, Kritik an den offiziellen Maßnahmen. Das macht seine Texte angenehm ehrlich, authentisch und unbedingt lesenswert. </p>



<p>So erfuhren wir von ihm gestern am späten Nachmittag, dass – Überraschung! – die Impfungen schon <a aria-label="Mitte Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mitte Dezember</a> starten sollen. Dass der Kreis noch ein Gebäude als Impfzentrum suche. Und dass es vielleicht schwierig werden könne, auf die Schnelle ausreichend Personal zu finden.</p>



<p>Heute gibt es neue Details. Er habe, schreibt Cyriax, <em>&#8222;meine Kolleginnen und Kollegen Bürgermeister gebeten, mir geeignete kommunale Liegenschaften vorzuschlagen. Die Anforderungen sind</em></p>



<p><em>&#8211; Mindestgröße Nutzfläche 1.200 Quadratmeter<br>&#8211; Parkplatzsituation mind. 100 Parkplätze<br>&#8211; Ausreichende Lüftungssituation (Frischluft)<br>&#8211; Ausreichende Heizungssituation<br>&#8211; Gute Infrastruktur (Internetanbindung, Strom, Wasser)<br>&#8211; Sanitäranlagen auch für Personal<br>&#8211; ÖPNV-Anbindung.&#8220;</em></p>



<p>Ansonsten wisse er derzeit keine weiteren Einzelheiten, teilt er mit, und deshalb könne er die <em>&#8222;zahlreiche Fragen, wer wann geimpft wird und wie das mit den Einladungen funktionieren wird&#8220;,</em> nicht beantworten. <em>&#8222;Alles hängt von der Auslieferung des zugelassenen Impfstoffes ab. Verbindliche Informationen liegen mir noch keine vor.&#8220;</em></p>



<p>Für die geschätzten mehr als 20 Millionen Risikopatienten arbeite wohl die Entwicklungsabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin an einem Modell. Die Entscheidung über die bevorrechtigte Impfung solle demnach bei den Hausärzten liegen, die ihren jeweiligen Patienten je nach persönlichem Risiko einen QR-Code zuweisen könnten. Mit diesem Code kann sich der Bürger einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren.</p>



<p>Und wieder sind, ganz leise, kritische Untertöne zu hören, wenn der Landrat schreibt:</p>



<p><em>&#8222;Wenn sämtliche Risikopatienten in den nächsten Wochen ihren Hausarzt aufsuchen müssen, frage ich mich, warum die niedergelassenen Ärzte im Bedarfsfall nicht gleich auch die Impfung für diese Personengruppe vornehmen können&#8230; Es scheint zwischenzeitlich gesichert, dass selbst der Biontech-Impfstoff einige Tage in einem haushaltsüblichen Kühlschrank aufbewahrt werden kann.&#8220;</em></p>



<p>Viele hätten sich inzwischen gemeldet, um bei der Impfaktion mitzuhelfen. <em>&#8222;Ich bitte hier noch um ein wenig Geduld.&#8220; </em>Erst müsse das Betriebskonzept nicht erstellt werden. <em>&#8222;Möglicherweise werden wir auch einen Kooperationspartner gewinnen können, der das Impfzentrum betreibt (also auch Personal einstellt.&#8220;</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg" alt="Tagebuch
" class="wp-image-2864" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Die Grafik des Landratsamtes zeigt den Inzidenzwert seit Ausbruch der Pandemie bis heute an.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Zahlen: 56-Jährige ist gestorben</h2>



<p>Die neuen Corona-Zahlen sehen unverändert ernst aus: Im Main-Taunus-Kreis wurden seit gestern 25 neue Covid-19-Befunde registriert. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt relativ stabil bei 145 (landesweit: 171). Aktuell sind derzeit in MTK 588 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.</p>



<p>In Hofheim gibt es aktuell 82 Infizierte (im Vergleich zu gestern plus 2), in Kriftel 34 (plus 1)</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 29 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. 6 Patienten müssen beatmet werden.</p>



<p>Es gibt vier weitere Sterbefälle, darunter eine 56-jährige Frau, die bereits seit mehreren Tagen in der Uni Klinik Mainz beatmet wurde, sowie 2 Bewohner des Altenheims in Schwalbach.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Hofheimerin vermietet Wohnung: für 38 Euro/qm</h1>



<p>Heute Vormittag tauchten in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> zwei Posts hintereinander auf. Gesendet worden waren sie von einer Hofheimerin und einem Hofheimer, und zwar unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten. Die Inhalte ihrer Post haben auch nichts miteinander zu tun, also wenigstens kaum etwas. Sie lassen allerdings kurz innehalten, auch ein wenig nachdenklich werden:</p>



<p><a href="https://www.facebook.com/mona.krutsch?fref=gs&amp;__tn__=%2CdC-R-R&amp;eid=ARCYkU_u9YbCA4xFMpsIEGzrKesaGMmMHcnWBj4PcWzJOqEK3gpPFMh0zNOLR_yUHAUfnCcGGZZ8z7Tj&amp;hc_ref=ARSyi1mJa-VI3kG-bRVeVMp-EDQaUwNZqPYUSNCLNWTyq2nkTuPUqEtbb5YKjlpTsCA&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Mona Krutsch</strong></a> bietet eine Wohnung an. Es handelt sich um ein Minihäuschen, schreibt sie, gelegen am Steinberg. 18 Quadratmeter groß, für gerade mal eine Person geeignet. Toilette und Dusche sind links vom Eingang (können durch einen Vorhang abgetrennt werden), rechts steht eine Mini-Küche (augenscheinlich schon etwas in die Jahre gekommen). Dazu ein Mini-Tisch, natürlich ein Bett – viel Platz bleibt da nicht.</p>



<p>Wer einziehen will: Die Monatsmiete beträgt 700 Euro. Warm und incl. Internet.&nbsp;Das macht einen Quadratmeterpreis von 38 Euro. Es dürfte sich damit um eine der teuersten Mietwohnungen Hofheims handeln. Wenn nicht die teuerste.</p>



<p>Nur unweit entfernt taucht in der Facebookgruppe ein Post auf, den <a href="https://www.facebook.com/thomas.volker.1?fref=gs&amp;__tn__=%2CdlC-R-R&amp;eid=ARAo_rmWz4sq97uttcZQMnUJ75fHykoC86obFzBqFj3qRUQFMnfpL5KJ4dz79pHvMZR8TfLSVIQIGRGx&amp;hc_ref=ARQvxEPZmdL4qhCNz0oyVdV6M328nAEmiNChD-NA4E9c1Cr8SPIZAkTD8FhpEnHZwtg&amp;ref=nf_target&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Thomas Völker</strong></a> zuvor abgesetzt hatte. Der Mann steht auf der Kandidatenliste der Hofheimer Linken für die Kommunalwahl im März 2021, er weist auf einen Bericht in der <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kirchen-und-gewerkschaften-fordern-mehr-geld-fuers-wohnen-90106101.html?fbclid=IwAR2_9CDA1HkD8vwRCpPD6w3180UWMs-tEVE6hY1-6nq5R3fWt0wnU4beP4Q" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> hin:</p>



<p>Danach zahlt der Main-Taunus-Kreis für die Unterbringung von Geringverdienenden und Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, maximal 7,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter beziehungsweise acht Euro für größere Wohnungen. Der Betrag habe sich seit zehn Jahren nicht verändert, schreibt die Zeitung. Die katholische und die evangelische Kirche, der DGB-Kreisverband und Flüchtlingshelfer:innen, die im runden Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“ zusammenarbeiten, hätten das deutlich kritisiert. Die Linken hatten deshalb Anfang November im Kreistag beantragt, dass man den Betrag erhöhe. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, nur die SPD stimmte zu.</p>



<p>Die Zeitung zitiert Kreissprecher<strong> Johannes Latsch</strong> mit dem Satz: <em>„Auswertungen einschlägiger Internetportale ergeben regelmäßig, dass Angebote nach unseren Sätzen zu finden sind.“</em> Die Sätze für die Kaltmietpreise seien angemessen, es seien keine Anpassungen nötig.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Mini-Herzschrittmacher in MTK-Kliniken</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg" alt="20201124 MTK Kliniken" class="wp-image-2853" width="643" height="384" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a><figcaption>Screenshot vom Facebook-Eintrag der MTK-Kliniken: Mediziner präsentierten in einem Operationssaal den neuen Mini-Herzschrittmacher.</figcaption></figure></div>



<p>Im Mai dieses Jahres hatten die Kliniken des Main-Taunus-Kreises „Micra VR“ vorgestellt, den kleinsten&nbsp;Herzschrittmacher der Welt (<a href="https://hk-newsletter.de/2020/05/08/herzschrittmacher" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Er ist so groß wie eine Ein-Euro-Münze, funktioniert kabellos und verursacht dem Patienten nach der OP kaum Einschränkungen. Einziger Haken: Er eignet sich nicht für alle Patient:innen, da er nur in der Herzhauptkammer arbeiten kann.</p>



<p>Jetzt aber – so verkünden die Kliniken auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a> – kommt „Micra VDD“: Er ist ebenso klein, funktioniert aber sowohl in der Herzhauptkammer als auch in der Vorkammer und erweitert somit den Kreis an Herz-Patienten, die von dieser Technik profitieren können.&nbsp;</p>



<p>Die Kliniken: <em>&#8222;Bundesweit gibt es bisher nur wenige Kliniken, die diese neuartige Technik anwenden. In Hessen haben die Kliniken des MTK sogar die Vorreiterrolle übernommen und sind die erste Klinik hessenweit, die einen solchen Schrittmacher implantiert hat!&#8220;</em> Wow!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg" alt="20200507 herzschrittmacher3" class="wp-image-572" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Micra, der kleinste Herzschrittmacher der Welt. Zum Vergleich daneben eine 1-Euro-Münze.</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">SPD setzt Alexander Tulatz auf Platz 1</h1>



<p>Jetzt hat auch die Hofheimer SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 benannt, genauer: Es geschah bereits am letzten Freitag, heute steht’s groß im Kreisblatt und inzwischen auch auf der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/23/hofheimer-spd-nominiert-ihr-team-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank">Webseite der Partei</a>: Der Jurist&nbsp;<strong>Alexander Tulatz</strong>&nbsp;ist zum Spitzenkandidaten&nbsp;gewählt worden. Er sagt, es soll sicher spannend klingen: <em>“Im Wahlkampf müssen wir andere Wege bestreiten als sonst, aber ich denke, wir haben bereits einige interessante Ideen.“</em></p>



<p>Auf Listenplatz 2 folgt <strong>Britta Schäfer</strong> aus Lorsbach, sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende, was auf der SPD-Webseite mit &#8222;Konstanz an der Spitze&#8220; beschrieben wird. Auf Listenplatz 3 folgt mit <strong>Aaron Kowacs </strong>aus Langenhain der neue stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende.</p>



<p>Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Förderschulrektorin <strong>Anette Wenzel</strong>, der Wallauer Ortsgerichtsvorsteher und SPD-Ortsbezirksvorsitzende <strong>Harald Piazzi </strong>und der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses <strong>Rolf Engelhard</strong> aus der Kernstadt.&nbsp;</p>



<p>Auffällig sind etliche junge Kandidat:innen auf der Liste –&nbsp;und viele Frauen, womit man sich deutlich von der CDU absetzt, die aus <a aria-label="mittlerweilen bekannten Gründen  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mittlerweile bekannten Gründen</a> nur wenige Kandidatinnen nominierte.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">CDU startet Hofheim-Umfrage im Internet</h1>



<p>Der Wahlkampf zieht an: Die CDU wird aktiv und veröffentlicht zwei weitere Meldungen auf ihrer Webseite:</p>



<p>Weil Corona normale Begegnungen mit Bürger:innen nicht möglich macht, wurde – Bericht Nummer 1 –&nbsp;eine Umfrage im Internet gestartet: Die Fragen lauten beispielsweise: Fühlen Sie sich in Hofheim wohl? Was gefällt Ihnen besonders in Hofheim? Was gefällt Ihnen weniger? Welche Ideen und Anregungen haben Sie?</p>



<p>Etwas aus der Art schlägt die Frage: Wie empfinden Sie das politische Klima in Hofheim und seinen Stadtteilen? Was soll man denn darauf ernsthaft antworten?</p>



<p>Die Umfrage ist anonym, nur Alter und Stadtteil sollen angegeben werden. Unklar ist, ob eine mehrfache Teilnahme möglich ist, was das Ergebnis fragwürdig machen könnte. Direkt zur Umfrage geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.survio.com/survey/d/S5Z6G1B9Y5E7N5K6V" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>In einem zweiten <a aria-label="Bericht auf der CDU-Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.cdu-hofheim.de/2020/11/24/kw21-senioren-union-hofheim-bereit-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank" class="rank-math-link">Bericht auf der CDU-Webseite</a> wird die Senioren-Union mit ihren Zielen vorgestellt. Die Namen von Mitgliedern – <strong>Armin Thaler</strong>, <strong>Giuseppe Carleo</strong> sowie <strong>Dieter Kugelmann</strong> – stehen auf aussichtsreichen Listenplätzen für die Kommunalwahl 2021.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Großes Drama um kleine Kinder</strong></p>



<p><em>&#8222;Dramatisch spitzt sich die Lage in der Kindertagesstätte Lorsbach zu.&#8220;</em> So aufgeregt beginnt ein Bericht von <strong>Sonja Lehnert </strong>in der <a aria-label="Hofheimer Zeitun (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/es-wird-untragbar_22649529" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a>. Darum geht&#8217;s: Eine geplante Aufstockung der Kita war aus statischen Gründen nicht machbar, das Jugendamt reduzierte deshalb die zulässige Kinderzahl von 100 auf 60 Plätze. Eltern beschwerten sich bei <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong>, <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> und dem Träger, die Evangelische Kirchengemeinde in Lorsbach. Am heutigen Dienstagabend will man sich zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Unter den Lorsbacher Eltern entstehe Verzweiflung, soll die Elternbeiratssprecherin <strong>Tina Morscheck</strong> an den Bürgermeister geschrieben haben. Jetzt gibt es wohl Hoffnung:<em> „Es bewegt sich viel“, </em>wird <strong>Wolfgang Nothdurft</strong> zitiert, der Vorsitzende des Kirchenvorstands.</p>



<p><strong>Der für die Senioren kämpft</strong></p>



<p>Die <a aria-label="Hofheimer Zeitung  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/altere-mussen-ernst-genommen-werden_22649533" target="_blank">Hofheimer Zeitung</a> veröffentlicht ein Porträt über <strong>Volker Gebhardt</strong>: Der ist im Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde und als Sicherheitsberater engagiert, seit Beginn des Jahres zudem Mitglied des Seniorenbeirats. „<em>Ich glaube, dass die Belange älterer Mitbürger allzu oft nicht den richtigen Stellenwert genießen und daher vernachlässigt werden. Leider nicht nur in der ‚großen Politik’, sondern auch im kommunalen Bereich“</em>, lautet eine seiner Erfahrungen.&nbsp;</p>



<p><strong>128 Lorsbacher wollten Apfelbaum pflanzen</strong></p>



<p>Als vollen Erfolg preisen die <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/renaissance-fuer-den-quotgold-von-tannquot-90110059.html" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> wie auch das Kreisblatt (nur in der gedruckten Ausgabe) eine Aktion des Lorsbacher Heimatvereins: &#8222;Gold-von-Tann&#8220;-Apfelbäume wurden vor etwa 150 Jahren in Lorsbach eingeführt und anschließend auf den Streuobstwiesen veredelt. <em>&#8222;Wir wollen nun helfen, das Gold von Tann zu bewahren&#8220;,</em> wird Vereinsvorsitzender <strong>Carsten Zeitz </strong>zitiert.&nbsp; Anfang des Jahres wurde den alten Bäumen Edelreiser entnommen, die von einer Baumschule zu 45 kleinen Bäumchen veredelt werden konnten. 128 Bestellungen gingen dazu ein! &#8222;<em>Die Aktion wird im kommenden Jahr weitergehen. Wer jetzt keinen Baum bekommen hat, der ist für 2021 vorgemerkt&#8220;,</em> so Zeitz.</p>



<p><strong>Besuch im Bahnhofskiosk</strong></p>



<p>Das Kreisblatt hat in Kriftel <strong>Hans und Usch Willig </strong>besucht. Die beiden betrewiben das Bistro am Bahnhof, wo natürlich kaum noch Kunden kommen. Ein Trend macht beiden Mut: Sie bieten frisch gekochte Mittagessen an, zum Abholen natürlich. Die Zahl der Kunden, die sich das Essen abholen, sei im Lockdown spürbar gestiegen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Männer greifen 44-Jährigen an</h2>



<p>Aus unbekannten Gründen wurde am Montagabend ein 44-jähriger Mann in Hofheim von drei Männern angegriffen. Er sei im Hundshager Weg im Bereich des Wildschweingeheges unterwegs gewesen, als er dem Trio begegnete. Die Männer sollen ihn zunächst angesprochen und ihm dann unvermittelt Reizstoff ins Gesicht gesprüht und ihn zudem geschlagen haben. Es soll sich um Osteuropäer gehandelt haben, wobei einer eine gelb-weiße Laufjacke trug. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und nimmt sachdienliche Hinweise unter Telefon 06192 2079 0 entgegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auto des Ordnungsamtes beschädigt</h2>



<p>In der Nacht zum Montag haben Unbekannte einen Stein auf die Windschutzscheibe eines in der Rudolf-Mohr-Straße geparkten Skoda geworfen. Es handelt sich um ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wasserhähne auf Friedhof zu</h2>



<p>Die Wasserentnahmestellen auf allen Friedhöfen Hofheims werden am Dienstag, 1. Dezember, abgestellt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085961.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>
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