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	<title>Prins Sander &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Prins Sander &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Hofheim macht&#8217;s möglich: Schmausen unter den Namen der ermordeten Juden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2023 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krause Erika]]></category>
		<category><![CDATA[Prins Sander]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein unverzeihlicher Fauxpas von Hofheims Stadtverwaltung: Unmittelbar vor einer Gedenktafel am Tivertonplatz durften Restaurantplätze eingerichtet werden – mit freundlicher Genehmigung des Ordnungsamtes. Seither heißt es: Schmausen unter den Namen der ermordeten Juden – Hofheim macht's möglich! Auch sonst gibt es Anzeichen, dass man in der Kreisstadt die Erinnerung an die unsägliche Vergangenheit dem Vergessen überlassen möchte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><strong>Ein großer Fauxpas ist Hofheims Stadtverwaltung passiert, er ist in die Kategorie unverständlich, vielleicht sogar unverzeihlich einzuordnen: Mit freundlicher Genehmigung des Ordnungsamtes durften Restaurantplätze unter einer Gedenktafel am Tivertonplatz eingerichtet werden. Seither heißt es: Schmausen unter den Namen der ermordeten Juden – Hofheim machte&#8217;s möglich! Offen bleibt, ob behördliches Versehen vorliegt oder doch Vorsatz. Es gibt ein weiteres Anzeichen, dass man in der Kreisstadt die Erinnerung an die unsägliche NS-Vergangenheit dem Vergessen anheimzugeben versucht.</strong></strong></p>



<p><strong>Erika Krause</strong> hat sich beim Hofheim/Kriftel-Newsletter gemeldet. Die frühere Sozialarbeiterin lebt in der <strong>Kernstadt</strong> und schlägt vor, eine <strong>Serie &#8222;Romantische Orte in Hofheim&#8220;</strong> zu veröffentlichen. Eine erste Folge habe sie bereits verfasst und könne sie anbieten&#8230;</p>



<p><strong>Schöne Idee! </strong>Romantische Orte in Hofheim – das klingt doch gut! Schauen wir uns gleich mal an, was Frau Krause dazu geschrieben hat&#8230;</p>



<p>Beim Lesen wird schnell klar, dass ihr Vorschlag zutiefst <strong>sarkastisch</strong> gemeint ist. Hier der Text im Wortlaut:</p>



<p><em>&#8222;Mein augenblicklicher Lieblingsort ist ein Tisch am Türmchen. Der Tisch unter der Gedenktafel für getötete Hofheimer Juden hat es mir besonders angetan.&nbsp;</em></p>



<p><em>Schön, dass die Betreiber des Türmchens nicht mehr ihr Leergut in die Nische stellen, sondern Paaren die Möglichkeit geben, einen geschützten, romantischen Abend mit einem wundervollen Blick auf Fachwerkhäuser zu erleben.</em></p>



<p><em>In weiser Voraussicht hat die Stadt ein Material für die Gedenktafel gewählt, das im Alterungsprozess die Namen der Getöteten nicht mehr erkennbar macht und somit dem Genuss nicht schmälert.</em></p>



<p><em>Einzig der seit Jahren vor sich hin trocknende Kranz stört etwas. Vielleicht kann die Stadt da ja einen niedlichen Kunstblumenstrauß anbringen (gibt es bei Woolworth billig). Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass etwas ins Essen bröselt.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">Zerstörte Synagoge wurde Weinstübchen</h2>



<p><strong>Zum allseitigen Verständnis</strong> vorab ein paar Informationen zu <strong>Gebäude und Gedenktafel</strong>:&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Häuserreihe am Burggraben</strong> gehört zu den <strong>bekanntesten Sehenswürdigkeiten</strong> <strong>der</strong> <strong>Kreisstadt</strong>. <em>&#8222;Prägender Teil der Fachwerkhäuserzeile, die auf den Fundamentresten der ehemaligen Stadtmauer errichtet wurde, ist der übrig gebliebene Rundturm der nach 1352 errichteten Stadtbefestigung&#8220;</em>, lesen wir auf <a href="https://www.hofheim.de/tourismus/Sehenswertes_in_Hofheim/Burggrabenzeile_mit_Tuermchen/index.php" target="_blank" rel="noopener">einer städtischen Webseite</a>.</p>



<p>Den Rundturm hatte <strong>die jüdische Cultusgemeinde Hofheim</strong> vor rund 200 Jahren erworben, sie richtete dort ihre <strong>Synagoge</strong> ein. Diese wurde bei den&nbsp;<strong>Novemberpogromen 1938</strong>&nbsp;vom <strong>nationalsozialistischen Mob</strong> zerstört. Der <strong>Davidstern</strong> auf der Spitze des Turms wurde durch ein <strong>Hakenkreuz</strong> ersetzt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210217-Foto-Nix-.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210217-Foto-Nix-.jpg" alt="Juden
" class="wp-image-8611" style="width:474px;height:638px" width="474" height="638" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210217-Foto-Nix-.jpg 475w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210217-Foto-Nix--223x300.jpg 223w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/17/falsche-briefwahl-unterlagen/#tuermchen20210217">Das Burggässchen im Jahre 1931.</a> Im Hintergrund die Synagoge mit dem Davidstern auf der Dachspitze. (Foto: Josef Nix / Stadtarchiv Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Die <strong>Cultusgemeinde</strong> musste wenig später das Gebäude <strong>unentgeltlich</strong> der Stadt übertragen. Der Turm überlebte den Krieg; in den <strong>1960er Jahren</strong> nutzte ein <strong>Jugendclub</strong> die Räume, nach der Renovierung <strong>1983</strong> wurde dort eine <strong>Weinstube</strong> eingerichtet: <a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Zum Türmchen”</a>.</p>



<p>Am <strong>9. November 2018</strong> – die Novemberpogrome jährten sich zum 80. Mal – enthüllte <strong>Hofheims damalige SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang</strong> eine Gedenktafel. Damit wolle man an die Mitbürger jüdischen Glaubens erinnern, <em>&#8222;die ihre Heimat und ihr Leben verloren haben&#8220;</em>, sagte sie. Und weiter: <em>&#8222;Wir alle müssen aus der Vergangenheit lernen, dürfen nicht vergessen, damit sich Geschichte nicht wiederholt.&#8220;</em></p>



<p>Allzu laut sollte die <strong>Erinnerung</strong> <strong>in</strong> <strong>Hofheim</strong> aber wohl nicht hallen. Die Gedenktafel wurde möglichst <strong>unaufällig</strong> aufgehängt, an der Fassade des Turms, aber zum meist wenig besuchten zum <strong>Tivertonplatz</strong> hin.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">Wg. Corona: Sondergenehmigung für Gastronomie</h2>



<p>Fünf Jahre später: Das <strong>Nicht-vergessen-dürfen</strong> scheint <strong>vergessen</strong>. Ein Kranz aus einstigem Grünzeug sieht aus, als sei er zu <strong>Stangs Zeiten</strong> aufgehängt. Tisch und Stühle <strong>versperren</strong> den Zugang zur Gedenktafel. Das <strong>Restaurant &#8222;Türmchen&#8220;</strong>, das normalerweise nur am Untertorplatz Gäste bedient, hat sich <strong>ausgebreitet</strong>. Lecker schmausen direkt <strong>unter den Namen der ermordeten Juden</strong>: Hofheim macht&#8217;s möglich, <strong>mitten in der Altstadt</strong>, auf dem Tivertonplatz.</p>



<p><strong>Und da ist niemand, der protestiert? Keiner, der einschreitet?</strong></p>



<p>Wir haben im Rathaus nach <strong>Antworten und Erklärungen</strong> gesucht. Wir haben ausdrücklich um eine Stellungnahme von <strong>Christian Vogt </strong>gebeten. <strong>Der CDU-Bürgermeister</strong>, der sich gerne <strong>allgegenwärtig</strong> gibt und sich zu <strong>Jedem und Allem</strong> äußert: Er will plötzlich <strong>nichts sagen</strong>. Statt seiner antwortet die <strong>Rathaus-Pressestelle:</strong></p>



<p><strong>Ja</strong>, der Tivertonplatz sei <strong>eine städtische Fläche</strong>. Und <strong>ja</strong>, die Stadt habe<strong> die Genehmigung erteilt</strong>, dort Tische und Stühle aufzustellen: <em>&#8222;Während der Pandemie war die Sondernutzung öffentlicher Flächen großzügiger gestattet worden, um die Gastronomie zu unterstützen.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Tuermchen-2.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Tuermchen-2.jpg" alt="Tuermchen 2" class="wp-image-32883" style="width:640px;height:394px" width="640" height="394" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Tuermchen-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Tuermchen-2-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Türmchen am Tivertonplatz. Seit der Pandemie dürfen hier Tische und Stühle stehen – auch unter der Gedenktafel auf dem Mauerwerk aus Bruchstein.</figcaption></figure>
</div>


<p>Für das &#8222;Türmchen&#8220; war die <strong>&#8222;Sondernutzungserlaubnis&#8220;</strong> für den Tivertonplatz verlängert worden, zuletzt am <strong>27. Juni</strong> dieses Jahres, sie gilt bis <strong>Ende</strong> <strong>Oktober</strong>.</p>



<p><strong>Frage an die Stadtverwaltung:</strong> Warum die Verlängerung, wenn die Pandemie doch längst vorbei ist?</p>



<p><strong>Rathaus-Antwort:</strong> Es sei <em>&#8222;eine Übergangsphase für den Rückbau und die Umorganisation des Betriebs auf die vor der Pandemie genehmigten Flächen&#8220;</em> eingeräumt werden.</p>



<p>Das &#8222;Türmchen&#8220; hat <strong>ein paar Tische und Stühle</strong> auf dem Tivertonplatz verteilt: Dass der Umbau und die Umorganisation <strong>Wochen </strong>oder sogar<strong> Monate</strong> dauern soll, glaubt auch nur <strong>eine Behörde</strong>&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">Patina aus Rost verdeckt Erinnerung an ermordete Juden</h2>



<p>Auf die <strong>viel drängendere Frage</strong>, warum Tische und Stühle <strong>direkt unterhalb der Gedenktafel für die ermordeten Juden</strong> stehen dürfen, antwortet das Rathaus erst einmal: <strong>gar nicht. </strong>Stattdessen schickt der <strong>Behördensprecher</strong> eine Abhandlung zur <strong>Beschaffenheit der Gedenktafel</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Die Gedenktafel hat eine Abmessung von 1,00 x 1,50 Metern und ist auf dem Bruchsteinmauerwerk des Turmes angebracht. Die Tafel ist nach Beratung durch eine Fachfirma aus Cortenstahl gefertigt, in den die Namen eingraviert sind. Cortenstahl ist laut der Fachfirma ein wetterfester Baustahl, welcher nach einigen Wochen eine Patina bildet.&#8220;</em></p>



<p>Es folgt ein Auszug aus der <strong>Fachliteratur</strong> <em>(&#8222;Cortenstahl ist ein Stahl mit rostiger Oberfläche (&#8230;) schön anzusehen und praktisch unverwüstlich&#8220;</em>), den wir uns hier ersparen wollen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Tuermchen-3.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/08/Tuermchen-3.jpg" alt="Tuermchen 3" class="wp-image-32882" style="object-fit:cover;width:479px;height:917px" width="479" height="917"></a><figcaption class="wp-element-caption">Hofheims Gedenktafel an die ermordeten Juden. Die Namen sind kaum noch zu lesen. Der vertrocknete Kranz stammt wohl noch aus Zeiten von Bürgermeisterin Gisela Stang.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die behördlichen Ausführungen klingen, als sei <strong>beabsichtigt</strong>, die eingravierten Namen <strong>verwittern</strong> zu lassen. Soll die <strong>Erinnerung</strong> an die ermordeten&nbsp; Juden wirklich unter einer <strong>Patina aus rotbraunem Rost</strong> verschwinden, auf dass wir vor einer <strong>unlesbar gewordenen Gedenktafel</strong> ungestört schmausen können?</p>



<p>Die Rathaus-Pressestelle schreibt sogar, dass das <strong>Gedenken an die ehemaligen jüdischen Bewohner</strong> <strong>Hofheims</strong> durch die Wahl des Material &#8222;<em>ideal für nachfolgende Generationen sichergestellt&#8220; </em>werde. Angesichts des Umstands, dass die Namen schon heute <strong>kaum</strong> <strong>zu</strong> <strong>lesen</strong> sind, klingt das <strong>wie</strong> <strong>eine</strong> <strong>Verhöhnung</strong>.</p>



<p>Es folgt ein Satz, der Einsicht verraten könnte: Man danke für den Hinweis, lässt uns die Rathaus-Pressestelle wissen, und man werde <em>&#8222;prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, Cortenstahl dahingehend zu behandeln, dass eine bessere Lesbarkeit erreicht werden kann&#8220;</em>.</p>



<p><strong>&#8222;Prüfen&#8220;</strong> bedeutet im Verwaltungsjargon: <strong>Abwarten</strong>. Zeit gewinnen. <strong>Die Entscheidung hinauszögern.</strong></p>



<p><strong>Ehrliche Einsicht klingt anders.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">Bald wieder wohlfeile Politiker-Worte gegen das Vergessen</h2>



<p><strong>Leckere</strong> <strong>Pfannkuchen</strong>, eine Spezialität des &#8222;Türmchens&#8220;, sollen demnach wohl weiterhin unter der Gedenktafel <strong>serviert</strong> werden dürfen, oder? Eines Tages, wenn die Stadtverwaltung den <strong>Cortenstahl</strong> hat <strong>blank</strong> putzen lassen, sollen wir bei einem<strong> guten Essen</strong> und einem <strong>Gläschen Wein</strong> die Namen der Ermordeten <strong>in aller Deutlichkeit</strong> lesen können&#8230;</p>



<p>Erst im zweiten Anlauf, nach einer erneute Anfrage, <strong>erwacht man im Rathaus</strong>. Und der Sprecher teilt mit:</p>



<p>Die Fläche <strong>unterhalb der Gedenktafel</strong> sei<em> &#8222;nicht ausdrücklich in die Genehmigung eingeschlossen&#8220;</em> gewesen. Jetzt solle nachgebessert werden: &#8222;S<em>eitens der Ordnungsbehörde&#8220;</em>, so formuliert es die Rathaus-Pressestelle, werde es &#8222;<em>einen Hinweis an den Gastronomen geben”, </em>dass der Bereich <em>&#8222;von Bestuhlung freizuhalten ist&#8220;.</em></p>



<p>Das wird aberb auch <strong>allerhöchste Zeit:</strong></p>



<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt </strong>wird schließlich demnächst <strong>vor der Gedenktafel</strong> wieder eine Rede halten wollen. Am <strong>9. November</strong> jährt sich die Reichspogromnacht, dann zum <strong>85. Mal</strong>.</p>



<p>Dann ist wieder die <strong>Stunde der</strong> <strong>wohlfeilen Worte. </strong>Er wird uns Bürger gemahnen:</p>



<p><strong>Das Geschehene darf nie, niemals vergessen werden.</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color"><strong>+ + + + +</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Was sagt eigentlich der &#8222;Türmchen&#8220;-Gastronom zu den Vorwürfen des respektlosen Umgangs mit der Gedenktafel?</strong></p>



<p><strong>Sander Prins</strong>, der mit seinem Vater das Gebäude von der Stadt gepachtet hat (<em>&#8222;seit über 30 Jahren sind wird hier&#8220;</em>) bestätigt: Wegen Corona habe ihm die Stadt erlaubt, seine <strong>Außengastronomie</strong> auf den Tivertonplatz <strong>auszudehnen</strong>.&nbsp;</p>



<p>Ansonsten zeigt er <strong>wenig Verständnis</strong> für die Kritik: Jedes Jahr finde am Tag der <strong>Novemberpogrome</strong> eine <strong>Gedenkstunde</strong> statt, <em>&#8222;da wird doch alles schön geschmückt&#8220;</em>. Auch sonst habe er alles <strong>aufgeräumt</strong> und <strong>ordentlich</strong> gemacht&#8230; Er verstehe gar nicht, was einige Leute hätten, <em>&#8222;es gibt so viele andere Themen, über die man sich beschweren könnte.&#8220;</em></p>



<p>Einen Tisch habe er bereits <strong>weggenommen</strong> (<em>&#8222;ich brauchte ihn sowieso vorn&#8220;</em>), man könne doch jetzt <em>&#8222;wieder ordentlich an die Gedenktafel ran&#8220;.</em> Und außerdem werde auf dem <strong>Tivertonplatz</strong> kaum noch bedient, weil jetzt der <strong>Sommer zu Ende geht</strong>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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