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	<title>Riemann Dennis &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Riemann Dennis &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Stadt-CDU umschmust die AfD – Stadt-SPD verjüngt sich brutal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 16:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt gleich mehrere aktuell interessante Themen aus der Stadtpolitik: Wegen der Lorsbacher Ein-Jahres-Baustelle umschmust Hofheims CDU neuerdings die AfD. Gegen den umstrittenen „City Tree“ hat sich inzwischen ein All-Parteien-Bündnis gefunden: Aber will es auch wirklich mehr (echtes) Grün? Der Bürgermeister läuft im Pippi-Langstrumpf-Modus durch den Stadtwald. Die verkorkste Sommer-„Attraktion“ Umbrella-Road bewegt noch immer die Gemüter. Und die Stadt-SPD ist auf einem Verjüngungstrip, und das ist auch  gut so.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In den letzten Tagen haben ein paar Themen für auf- und anregenden Gesprächsstoff in der Stadt gesorgt: die Lorsbacher Straßen-Baustelle mit Ein-Jahres-Vollsperrung, die geplante Anschaffung eines &#8222;City Trees&#8220;, der Stadtwald ohne FSC-Zertifikat, die sommerliche Peinlichkeit namens Umbrella-Road und schließlich, ganz aktuell: die nahezu brutale Verjüngungskur der Stadt-SPD. Wir schauen uns diese Themen etwas genauer an: Kommen Sie gerne mit auf unseren Wochenend-Spaziergang durchs politische Hofheim!</strong></p>






<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="Komplizenschaft202211"><a href="#Komplizenschaft202211">Lorsbacher Nöte: Stadt-CDU setzt auf Komplizenschaft mit der AfD</a></h1>



<p>Das<strong> 3000-Seelen-Nest Lorsbach</strong> hat es geschafft, laufauf landab auf sich aufmerksam zu machen: Über die angedrohte <strong>einjährige Vollsperrung der L3011</strong> wurde und wird vielfach geschrieben und gesprochen. Ob es hilft? Daran bestehen mittlerweile <strong>große Zweifel</strong>, hier sind einige Gründe:</p>



<p><strong>1.</strong> Der Kreistag sollte auf Antrag der Opposition (SPD, Linke, FWG) eine <strong>Resolution</strong> verabschieden: <strong>Verkehrsminister Tarek Al-Wazir</strong> sollte aufgefordert werden, alles zu tun, um eine zwölfmonatige Vollsperrung zu vermeiden. Obwohl das <strong>Forderungspaket</strong> nach etlichen Verhandlungsrunden nur noch <strong>lauwarm</strong> klang, lehnten unter anderem die <strong>Grünen</strong> die wichtigsten Punkte ab. Offensichtlich wollen sie ihrem Minister nicht<strong> in die Parade fahren</strong>.</p>



<p>Bemerkenswert ist: Nicht einmal die Grünen, die aus der Stadt Hofheim kommen, haben sich im Kreistag an die Seite der Lorsbacher gestellt. <strong>Bianca Strauss</strong> (über die persönliche Interessenlage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/20/gruene-und-lorsbach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bereits berichtet</a>), <strong>Oliver Christ, Anja Jost</strong> und <strong>Haluk Kaya</strong> – die Namen sollte man sich merken, mindestens bis zur nächsten Wahl. Dann gilt&#8217;s: Wollen wir <strong>Volksvertreter</strong>, die sich für die <strong>Interessen der Bürger</strong> einsetzen – oder <strong>opportunistische Parteigänger</strong>, denen nur <strong>die eigene Karriere</strong> wichtig ist?</p>



<p><strong>2. </strong>Ein Tischlermeister namens <strong>Roland Kreß</strong> hat sich zum <strong>Serien-Briefeschreiber</strong> entwickelt und brachte damit Tarek Al-Wazir dazu, <strong>ziemlich genervt</strong> zu reagieren: Der Minister forderte den Lorsbacher auf, ihn nicht weiter mit Schreiben zu <strong>traktieren</strong>. Kreß aber lässt nicht locker: Jetzt hat er auch <strong>Boris Rhein</strong> schriftlich aufgefordert, sich als<strong> CDU-Ministerpräsident</strong> für die Lorsbacher einzusetzen.</p>



<p>Rhein kommt am <strong>8. November</strong> zu einer Veranstaltung der Handwerkskammer ins <strong>Hofheimer Showspielhaus</strong>. Kaum denkbar, dass er die Wende bringt: Seine <strong>CDU</strong> regiert in Wiesbaden mit den <strong>Grünen</strong>, wegen Lorsbach wird er wohl kaum einen <strong>Koalitions-Knatsch</strong> provozieren wollen.</p>



<p><strong>3. </strong>Es gibt ein <strong>gewichtiges Argument</strong> gegen die Lorsbacher Forderungen, bei dem sich die <strong>Verantwortlichen</strong> im Hofheimer Rathaus <strong>beide Ohren zuhalten</strong> – in Wiesbaden dagegen wird es <strong>genüsslich verbreitet</strong>: Frühzeitig war die Stadt gefragt worden, ob sie etwas<strong> gegen die Bauarbeiten</strong> und die einjährige Vollsperrung einzuwenden hätte. Im <strong>Rathaus</strong> winkte man damals <strong>desinteressiert</strong> ab: <strong>Keine Einwände</strong>! Ist nicht unsere Baustelle!</p>



<p>Damit war die Sache gelaufen – <strong>Hofheims Stadtverwaltung </strong>hat seither als maßgeblich <strong>mitverantwortlich</strong> für das Lorsbacher Dilemma zu gelten. Das heutige <strong>Wüten</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtvorderen</strong> gegen Hessen Mobil wird in Wiesbaden deshalb als <strong>wenig glaubwürdiges Polit-Getöse</strong> abgetan. Im <strong>Verkehrsministerium</strong> heißt es: Würde man alle Einwände gegen geplante Bauarbeiten berücksichtigen, die <strong>nach Ablauf aller Fristen</strong> vorgetragen werden, käme im ganzen Land <strong>keine einzige Baustelle</strong> mehr voran.</p>



<p>Da haben sie vermutlich <strong>nicht unrecht</strong>.</p>



<p><strong>4. </strong>Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf den <strong>11. November</strong>: An diesem Freitag kommen Mitglieder des <strong>Hessischen Petitionsausschusses</strong> nach Lorsbach: Sie wollen sich die geplante Staustelle anschauen und anschließend – <strong>nichtöffentlich!</strong> – darüber beraten. </p>



<p>Wenn wir uns <strong>die</strong> <strong>Besetzung des Ausschusses</strong> anschauen, lässt sich erahnen, was dabei herauskommen wird: Mit neun Mitgliedern stellen <strong>CDU und Grüne </strong>die Mehrheit. Die <strong>SPD</strong> hat vier Mitglieder im Ausschuss, die <strong>AfD</strong> zwei und die <strong>Linken</strong> und die <strong>FDP</strong> je einen.</p>



<p> <strong>Hofheims CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> spekuliert inzwischen auf eine neue Komplizenschaft: Die AfD stelle im Petitionsausschuss den Berichterstatter, verbreitet er jüngst über die Lokalzeitung, das könne vielleicht helfen&#8230;</p>



<p>So bekommt die <strong>Lorsbacher Not</strong> plötzlich eine ganze <strong>neue Qualität</strong>: Ein <strong>führender CDU-Stadtpolitiker</strong> umschmust offen die <strong>AfD</strong> – in der Hoffnung, dass die rechtspopulistische Partei auf die<strong> CDU-geführte Landesregierung Hessens </strong>Druck ausübt.</p>



<p>Solche <strong>Polit-Eskapaden</strong> können eigentlich keinen <strong>Erfolg </strong>haben<strong>. Eher im Gegenteil. </strong></p>



<p><strong>Es sieht nicht gut aus für Lorsbach.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="citytree202211">Jetzt All-Parteien-Bündnis gegen den &#8222;City Tree&#8220;</h1>



<p>Der Baum ist <strong>tot</strong>, endgültig. Und diesmal sind alle froh darüber: Einen &#8222;City Tree&#8220; wird&#8217;s in Hofheim nicht geben – <strong>das steht jetzt unumstößlich fest</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000096027.php" target="_blank" rel="noopener">im Juli dieses Jahres</a> die 60.000-Euro-Anschaffung verkündet. </p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Im September</a> deckte der Hofheim/Kriftel-Newsletter auf, dass die <em>&#8222;Baummaschinen&#8220;</em><strong> in etlichen Städten</strong> kaum Wirkung zeigen und auch <strong>in Studien</strong> nicht gut abschneiden würden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2.jpg" alt="City Tree" class="wp-image-23897" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So berichteten irische Zeitungen über die City Trees. Die Überschrift: Hecken würden sich schneller auf die Luftqualität auswirken als die &#8222;Roboter-Bäume&#8220;, sagen Experten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Wählergemeinschaft <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) reagierte zuerst: Sie beantragte <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/30/city-tree-bfh-will-projekt-stoppen/">im Oktober</a>, vom Kauf eines &#8222;City Trees&#8220; <strong>abzusehen</strong>. Über einen solchen Antrag hat die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden, das könnte noch in diesem Jahr geschehen.</p>



<p>Inzwischen haben <strong>alle</strong> <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong> <strong>vertretenen</strong> <strong>Parteien</strong> den BfH-Antrag mitunterzeichnet: die regierende <strong>CDU/FDP/FWG </strong>ebenso wie die <strong>SPD</strong> und natürlich auch die <strong>Grünen</strong> und <strong>Linken</strong>, die von Anfang an gegen einen &#8222;City Tree&#8220;&nbsp;waren.&nbsp;</p>



<p>Mit Freude bleibt festzustellen: <strong>Kritisch-konstruktiver und unabhängiger</strong> <strong>Journalismus</strong> wirkt noch <strong>immer</strong>. Und: Hofheims Stadtverordnete sind durchaus imstande, <strong>Vernunft</strong> <strong>walten</strong> zu lassen und einen <strong>Unsinns-Beschluss</strong> zu revidieren.</p>



<p>Das lässt hoffen.</p>



<p><strong>Eine spannende Frage</strong> aber ist noch offen: Im BfH-Antrag heißt es, dass der Magistrat <strong>das</strong> <strong>eingesparte Geld</strong> zur <strong>Begrünung</strong> <strong>der</strong> <strong>Innenstadt</strong> verwenden soll.<strong> </strong>Die Koalition aus <strong>CDU/FDP/FWG</strong>, die sich für solche Ideen in der Vergangenheit wenig aufgeschlossen zeigte, hat das ebenfalls unterschrieben.</p>



<p>Mehr (echtes!) Grün in der Innenstadt: Meinen es<strong> CDU/FDP/FWG </strong>wirklich<strong> ernst</strong> – oder setzen sie auf die<strong> Gnade der Vergeßlichkeit</strong>?&nbsp;</p>



<p>Wir werden sehen. <strong>Und</strong> <strong>berichten weiter.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center stadtwald202211">Vogt macht sich seine Welt: Nur beste Noten für den Stadtwald</h1>



<p>Wir haben schon einmal darüber berichtet: In der Kreisstadt Hofheim agiert <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt </strong>nach dem sogenannten <strong>Pippi-Langstrumpf-Prinzip</strong>: <em>&#8222;Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.&#8220;</em></p>



<p>Jüngstes Beispiel: Vogts <strong>Präsentation des FSC-Zertifikats</strong>. Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters hatten es bereits <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">exklusiv</a> vor Wochen erfahren: Das Zertifikat war der Stadt <strong>monatelang nicht zuerkannt</strong> worden, weil der Stadtwald <strong><span style="text-decoration: underline" class="underline">nicht</span> </strong>nach den Vorgaben des<strong> </strong><a href="https://fsc.org/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forest Stewardship Council</a> (FSC) gepflegt wurde. Schlecht für Hofheim: Holz ohne FSC-Zertifikat ist weniger wert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald.jpg" alt="Stadtwald" class="wp-image-24046" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Stadtwald in Hofheim, wie er sich heute an einigen Stellen präsentiert.</figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen hat die Stadt <strong>nachgebessert</strong>, das Zertifikat wurde ausgestellt, allerdings nur mit <strong>Auflagen</strong>, weil immer noch <strong>nicht</strong> <strong>alle FSC-Forderungen</strong> erfüllt wurden. Darüber hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anfang Oktober</a> informiert. <strong>Jetzt</strong>,<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097726.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> im November</a>, ließ Christian Vogt dazu eine Pressemitteilung verbreiten. Und plötzlich –<em>&#8222;widewidewitt&#8220;</em> – klingt alles <strong>ganz anders</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Der Hofheimer Stadtwald hat nach kurzem Aussetzen nun sein FSC-Zertifikat zurückerhalten&#8220;</em>, verbreitet <strong>die</strong> <strong>Rathaus-Pressestelle</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Nach kurzem Aussetzen&#8220;?</em> Da bastelt sich ein Bürgermeister seine Wirklichkeit zurecht! Das Zertifikat war <strong>mit Beginn dieses Jahres</strong> aberkannt worden. Heißt: Der Stadtwald wurde erst nach vielen Monaten und quasi <strong>auf dem letzten Drücker</strong> zertifiziert!</p>



<p>Sodann lässt sich Vogt in der Pressemitteilung mit dem Satz <strong>zitieren</strong>: <em>„Seit der Zertifizierung 2016 hatte uns das Forest Stewardship Council (FSC) zuvor Jahr für Jahr beste Noten für die Bewirtschaftung des Hofheimer Stadtwalds vergeben&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Mal abgesehen davon, dass dieses Zitat nahezu <strong>wortwörtlich</strong> aus einer städtischen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086690.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung des letzten Jahres</a> übernommen wurde: Mit dem Satz war schon der FSC-Bericht 2021 <strong>schöngeredet</strong> worden. Damals hatten die FSC-Prüfer<strong> Verstöße</strong> gegen drei der zehn FSC-Kriterien festgestellt.</p>



<p>Diesmal wurden sogar<strong> sechs Verstöße</strong> registriert, darunter <strong>vier schwerwiegende</strong>. Unter anderem gibt es noch immer nicht das sogenannte <strong>&#8222;Forsteinrichtungswerk“</strong>, in dem die Zukunft des Stadtwaldes für die nächsten zehn Jahre festgelegt werden soll, um <strong>eine nachhaltige Forstwirtschaft </strong>zu ermöglichen.</p>



<p>Das Forsteinrichtungswerk hätte <strong>spätestens</strong> <strong>2021</strong> <strong>neu aufgelegt</strong> werden müssen. Warum das bis heute – wir haben bald<strong> Ende 2022</strong> – immer noch nicht geschehen ist: Davon sagt Bürgermeister Vogt – <em>&#8222;widewidewitt&#8220;</em> – in seiner Rathaus-Mitteilung leider kein Wort.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="umbrellaroad202211"><a href="#umbrellaroad202211">Umbrella-Road: Bitte nicht noch einmal so ein peinliches Alibi-Ding</a></h1>



<p>In der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> werden <strong>kritische Reflexionen des Stadtgeschehens</strong> von der Moderation nicht gern gesehen. Letztens ist es aber doch passiert:</p>



<p><strong><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1417326535/?__cft__[0]=AZUz3Cn5oHhnvnFgfZTt1_8mKJgrSOlyurILRLvb4zhJ-gHsx9Pq5vkTmw68K9UsvBExJ9kHMt0F4xwLtXEB8DW5e2SNEO2gGFoiy5pwNcrna1_IGj-B2fBGt5sFbiuVWzTVPm2UM7wGfftHvhGDKIRldqdyg0xQ9O1sczWxpQg6XFDf7ZaCkZcJ5VTLH76iRaE&amp;__tn__=-]C%2CP-R" target="_blank" rel="noopener">Tina Mercante</a></strong>&nbsp;</strong>hatte ein Foto aus Catania auf Sizilien gepostet, wo sie <strong>eine herrliche Umbrella-Road </strong>gesehen hatte: Über einer Einkaufsstraße leuchten unzählige Regenschirme, so weit das Auge reicht: <em>&#8222;fast wie Hofheim&#8220;</em>, zwinkerte sie.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg"><img decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg" alt="Umbrella" class="wp-image-25254" style="width:640px;height:410px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Facebook-Post von Tina Mercante: So attraktiv kann eine Umbrella-Road aussehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Erste Reaktion: <em>&#8222;Cool, die haben wir am Dienstag auch in Catania fotografiert&#8220;</em>, kommentierte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong>. Sie ist die Ehefrau des Hofheimer CDU-Stadtverordnetenvorstehers, und nach ihrem Urlaubs-Outing ging die Post ab, aber anders, als sie es erwartet haben dürfte:</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000677861365/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Patricia Sherqawe</a></strong>: <em>&#8222;Da könnte sich Hofheim ne Scheibe abschneiden.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100002023613428/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Martin Goebel</a></strong>: <em>&#8222;Wesentlich besser ausgeführt als in Hofheim.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1474316074/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Chris Liebs</a></strong>: <em>&#8222;Na, das ist mal eine Umbrella-Road, könnte ein Vorbild für Hofheim nächstes Jahr sein.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000324429458/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Dario Masci</a></strong>: <em>&#8222;Naja, in Hofheim wirkt das alles total verloren. Hier macht es wirklich Sinn und wirkt auch richtig, weil die ganze Straße damit überdeckt ist.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="523" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg" alt="Umbrella" class="wp-image-23505" style="width:640px;height:523px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2-300x245.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So präsentierte sich im September die Umbrella-Road in Hofheim.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100003663392543/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Zimmermann Gerd</a></strong>: <em>&#8222;Dagegen ist Hofheim popelig!&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1615203788/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Bea Diehl</a></strong>: <em>&#8222;Hofheim ist in der Beziehung eher auf dem Gewollt-aber-nicht-gekonnt-Trip.&#8220;</em></p>



<p><a href="http://Ingrid Hasse">Ingrid Hasse</a><strong> </strong>schrieb, dass die Umbrella-Road in Hofheim so mickrig sei, das läge an den Hausbesitzern:<em> &#8222;Sie müssten es zulassen, dass etwas in ihre Hauswände geschraubt wird. Ist schon bei der Weihnachtsdeko ein Problem.&#8220;</em> Worauf <strong>Bea Diehl</strong> antwortete, das könne sie durchaus verstehen: <em>&#8222;Aber bevor das deshalb so ein peinliches Alibi-Ding wird, lasse ich es doch lieber ganz. Ich kann die Stadt da nicht verstehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Hofheims Umbrella-Road</strong> war, der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/#umbrella" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet</a>, in den Augen vieler Hofheimer nur peinlich. Vielleicht können die jüngsten Facebook-Beiträge den Magistrat <strong>inspirieren</strong>, die nächste Sommer-Aktion <strong>etwas durchdachter</strong> und <strong>origineller</strong> zu gestalten.</p>



<p><strong>Die Kreisstadt hätte es verdient!</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="spd202211">25-Jähriger führt jetzt Hofheims Stadt-SPD</h1>



<p>Die <strong>SPD Hofheim</strong> hat mit einem neuen Vorstand ihre Führung deutlich verjüngt: <strong>Aaron Kowacs</strong> wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, der Mann ist gerade mal 25 Jahre alt! Er übernahm das Amt von dem 57 Jahre alten <strong>Bernhard Köppler</strong>, der die letzten Jahre politisch kaum in Erscheinung zu treten vermochte und auch als Beigeordneter im Rathaus – freundlich formuliert – wenig glücklich agiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="383" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg" alt="Stadt-SPD
" class="wp-image-25409" style="width:640px;height:383px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Facebook-Seite, auf der Hofheims SPD ihren neuen Vorstand vorstellt. Der junge Mann in Anzug und mit Turnschuhen – das ist Aaron Kowacs, der neue Vorsitzende.</figcaption></figure>
</div>


<p>Kowacs war bisher Köpplers Stellvertreter, seit 2018 führt er die<strong> Jusos</strong> in der Stadt. Zudem ist er <strong>stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion</strong> in der Stadtverordnetenversammlung. Man wird vermutlich nicht mehr allzu lange darauf warten müssen, bis er auch hier die erste Geige spielt: Der jetzige <strong>Fraktionschef</strong> <strong>Alexander Tulatz</strong> zeichnet sich eher durch vornehme Zurückhaltung denn lustvolle Stadtgestaltung aus.</p>



<p>Auch Schatzmeister <strong>Georg Einhaus</strong> und Schriftführer <strong>Niclas Maether, Anette Wenzel</strong> und <strong>Stephan Soykan</strong> gehören nicht mehr dem SPD-Vorstand an. Als stellvertretende Vorsitzende wurden <strong>Penelope Guckler</strong> – Jahrgang 2002! – und <strong>Udo Hullmeine</strong> gewählt. <strong>Tobias Undeutsch</strong> wurde Schatzmeister, <strong>Monika Hart</strong> Pressesprecherin und <strong>Elvira Neupert-Eyrich</strong> Schriftführerin. Beisitzer sind jetzt <strong>Cornelia Koall, Marc Altenhofen, Andreas Bretschneider, Dennis Riemann, Bernd Voermann</strong> und <strong>Wolfgang Winckler</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/11/05/stadt-cdu-und-stadt-spd/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ministerium: Hofheim hat auf 3 Erinnerungen nicht reagiert</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 14:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hoyer Stefanie]]></category>
		<category><![CDATA[Kortenbusch Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Lattka Heike]]></category>
		<category><![CDATA[Neumann Johannes]]></category>
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		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner Petra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=5586</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 21. Januar. Es geht noch einmal um die Mieterschutzrechte: Die gelten in der Stadt Hofheim nicht mehr, weil die Stadtverwaltung eine vom Ministerium verlangte Stellungnahme nicht abgeschickt hat. Bürgermeister Christian Vogt ließ gestern über die Lokalzeitung verbreiten, er werde den Vorgang in seiner Verwaltung "rekonstruieren". Wir haben beim Ministerium in Wiesbaden nachgefragt und erfahren, dass die Stadtverwaltung drei Mal an die Stellungnahme erinnert worden sei. Nun gehen solche Mitteilungen der Landesregierungen angeblich immer direkt an den Bürgermeister: Was also gibt es da lange zu rekonstruieren? Oder besser gefragt: Was verschweigt Christian Vogt? – Außerdem: Corona-Zahlen langsam besser. Wird Landrat erst 2022 geimpft? Zeitung recycelt alten Bericht. Telefonpartnerschaften kommen gut an. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Der gestrige Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter (<a aria-label="Mietpreisbremse wurde klammheimlich abgeschafft (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mietpreisbremse wurde klammheimlich abgeschafft</a>) hat viele Menschen in der Stadt aufgeschreckt. Und die Lokalpolitik rotiert seither: Wenige Wochen vor den Kommunalwahlen am 14. März &#8222;schmeckt&#8220; den meisten Stadtverordneten eine derart <strong>schlechte Nachricht</strong> natürlich überhaupt nicht. Die Stadt Hofheim hat <strong>wichtige Mieterschutzrechte</strong> verloren: Wie konnte das passieren? Hat die Verwaltung mal wieder geschlampt? Oder haben CDU-Verantwortliche gar vorsätzlich die Interessen von Mietern preisgegeben?</p>
</p>
<p>Inzwischen haben weitere Recherchen ergeben, dass sowohl die <strong>Mietpreisbremse</strong> wie auch weitere <strong>Mieterschutzvorschriften</strong> kaum versehentlich gekappt wurden. Der Vorwurf vorsätzlichen Handelns zum Nachteil von Mietern und Mietsuchenden steht im Raum, und er zielt direkt in die <strong>Chefetage des Rathauses</strong>.</p>
</p>
<p>Während unsere Fragen von der Stadtverwaltung erneut nicht beantwortet wurden, sprach <strong>Christian Vogt</strong> mit der Lokalzeitung. Ein durchsichtiger Versuch der Schadensbegrenzung: Der Bürgermeister trug eine abenteuerliche Begründung vor, die prompt in der heutigen Ausgabe des Kreisblatts veröffentlicht wurde:</p>
</p>
<p><strong><em>Das entsprechende Schreiben des Wirtschaftsministeriums sei während des ersten strengen Lockdowns gekommen, als die Verwaltung „mit Mann und Maus“ mit der Umsetzung der Vorgaben beschäftigt gewesen sei. Warum keine Antwort erfolgt sei, müsse er erst rekonstruieren.&nbsp;</em></strong></p>
</p>
<p>So lesen wir es heute im <strong>Kreisblatt</strong>, das seine Leser ansonsten nur mit einer <strong>kurzen Meldung </strong>über den Verlust der Mieterrechte abspeist. Vogts Aussage wurde nicht ansatzweise hinterfragt – leider: Ansonsten hätte die Redaktion schnell festgestellt, dass die <strong>Faktenlage</strong> ein etwas anderes Bild zeichnet.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">49 Kommunen reagierten. Hofheim war überfordert?</h2>
</p>
<p>Das <strong>Wirtschaftsministerium</strong> hatte seinerzeit alle hessischen Kommunen angeschrieben: Mittels eines Gutachtens war ermittelt worden, in welchen Kommunen ein &#8222;angespannter Wohnungsmarkt&#8220; herrscht. In Kommunen, die das per Stellungnahme bestätigten, sollten weiterhin verbesserte Mieterschutzrechte incl. Mietpreisbremse gelten.</p>
</p>
<p>Die kleine <strong>Gemeinde Kriftel</strong> zum Beispiel hat die gewünschte Stellungnahme abgegeben: Dort gelten die <strong>Mieterschutzrechte</strong> wie bisher!</p>
</p>
<p>Die Stadt Hofheim hingegen hat die Stellungnahme <strong>nicht</strong> abgegeben. Und daran sollen die Corona-Vorgaben schuld sein, weil sie die Verwaltung &#8222;mit Mann und Maus&#8220; beschäftigten? Das klingt <strong>wenig glaubhaft</strong>:</p>
</p>
<p>Die <strong>Bitte des Landes</strong> um Stellungnahme datiert vom 30. April 2020 und dürfte Mitte Mai bei der Stadtverwaltung eingegangen sein. Da war der erste Lockdown bereits vorbei. &nbsp;</p>
</p>
<p>Mehr als 50 Kommunen in Hessen konnten die gewünschte Stellungnahme fristgerecht abgegeben, in <strong>49 Gemeinden</strong> wurden daraufhin bessere Mieterschutzrechte verbindlich erlassen. In all diesen Gemeinde dürften die Verwaltungen mit der Umsetzung von Corona-Vorgaben ebenso beschäftigt gewesen sein wie in Hofheim. Warum schafften sie es, die Stellungnahme abzugeben – und Hofheim angeblich nicht?</p>
</p>
<p>Wenn Bürgermeister Vogt jetzt eine &#8222;Rekonstruktion&#8220; des Vorgangs ankündigt, dann sollte er vorab diese Frage beantworten: Die Linken in der Stadtverordnetenversammlung hatten bereits im November von der Stadtverwaltung wissen wollen, warum die Mieterschutzrechte in Hofheim nicht mehr gelten sollen. Eine Antwort hat die Fraktion bis heute nicht erhalten (was übrigens ein <a aria-label="erneuter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/08/hofheim-corona-leugner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">erneuter</a> Verstoß der Stadtverwaltung gegen die Geschäftsordnung ist: Die schreibt eine Beantwortung von Fragen innerhalb von vier bis sechs Wochen zwingend vor).</p>
</p>
<p>Vogt antwortete bisher nicht den Stadtverordneten: Er ließ gestern, gut zwei Monate später, via Lokalzeitung verbreiten, dass wegen der Corona-Maßnahmen keine Stellungnahme ans Ministerium geschickt worden sei, was er jetzt rekonstruieren wolle. Wenn er als Bürgermeister die Rechte und den Schutz der Mietern in seiner Stadt nur im Ansatz ernst nehmen würde: Warum hat er nicht unverzüglich, spätestens nach der Linken-Anfrage im November, mit einer Klärung des Vorfalls begonnen?</p>
</p>
<p>Und auch das muss man kritisch hinterfragen: Warum wurde die <strong>Öffentlichkeit</strong> nicht umgehend informiert? Die Stadt Hofheim veröffentlicht –  überspitzt formuliert – <strong>Pressemitteilungen</strong> von jedem <strong>Handschlag</strong>, den der Bürgermeister und seine Beigeordnete machen. Aber wenn in der Stadt wichtige Mieterschutzrechte abgeschafft werden und wenn es keine Mietpreisbremse mehr gibt: Dann wird diese Information vor den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hofheim <strong>verheimlicht</strong>. Wochenlang. Bis gestern&#8230;</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">MInisterium: Hofheim hat sich einfach nicht gemeldet</h2>
</p>
<p>Wir haben heute im <strong>Wirtschaftsministerium</strong> nachgefragt, ob die fehlende Stellungnahme vielleicht noch eingereicht werden könne, ob also die wichtigen Mieterschutzrechte <strong>nachträglich</strong> erlassen werden könnten. Die Antwort von Ministeriumssprecherin <strong>Franziska Richter</strong> war kurz und bündig: <strong>Nein, das gehe nicht.</strong> Die entsprechende Verordnung sei veröffentlicht worden und längst in Kraft getreten, damit rechtsgültig.</p>
</p>
<p>Im Übrigen, sagt Frau Richter auch, und das beamt Vogts Corona-Erklärung ins <strong>Reich erfundener Phantasiegeschichten</strong>: Für eine nachträgliche Gesetzesänderung gebe es überhaupt keinen Grund. &#8222;Die Stadt Hofheim wurde  <strong>drei Mal</strong> vom Ministerium daran erinnert, die Stellungnahme abzugeben.&#8220; Auch andere Gemeinde hätten eine Erinnerung bekommen und daraufhin <strong>schleunigst</strong> reagiert: Dort gelten jetzt die Mieterschutzrechte. Die Stadtverwaltung Hofheim hingegen habe sich <strong>einfach nicht gemeldet</strong>.</p>
</p>
<p>Aus dem Rathaus war übrigens gestern zu hören, dass<strong> Schreiben der Landesregierung</strong> <em><strong>immer</strong></em> auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters landen. Der schicke sie sodann, meist mit <strong>handschriftlichen Bearbeitungsvermerken,</strong> an die zuständigen Abteilungen weiter. In diesem Fall vermutlich an seinen Parteifreund Wolfgang Exner.</p>
</p>
<p>Vogt müsste demnach von Anfang an davon gewusst haben, dass das Ministerium auf eine Stellungnahme aus Hofheim wartet. Hat er vergessen zu reagieren? Oder hat er gezielt gehandelt, um wichtigen Mieterschutzrechte in der Stadt zu verhindern?</p>
</p>
<p>Die von ihm angekündigte &#8222;Rekonstruktion&#8220;, warum keine Stellungnahme ans Ministerium geschickt wurde und Hofheim wichtige Mieterschutzrechte verloren hat, müsste eigentlich recht einfach und zügig vonstatten gehen&#8230;</p>
</p>
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</p>
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</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Die Zahlen sehen langsam besser aus</h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1.jpg" alt="20210121 Corona1" class="wp-image-5605" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Infizierten in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Die Corona-Zahlen im Main-Taunus-Kreis sehen derzeit von Tag zu Tag etwas besser aus. Nur Hofheim macht heute eine kleine Ausnahme:</p>
</p>
<p>In der Stadt wurden gleich 16 neue Covid-19-Erkrankungen festgestellt. Damit sind derzeit 77 Menschen infiziert, insgesamt stieg die Zahl der Corona-Infektionen in Hofheim seit Ausbruch der Pandemie auf 832.</p>
</p>
<p>In Kriftel liegt die Zahl der aktuell Infizierten unverändert bei 10, insgesamt erkrankten in der Gemeinde 249 Menschen.</p>
</p>
<p>Der Inzidenzwert des heutigen Tages wird mit 90 angegeben (gestern: 94). Es wurden zwar 33 neue Infektionen im Kreisgebiet gemeldet, aber die Zahl der aktuell Infizierten beträgt aktuell &#8222;nur&#8220; 395.&nbsp;</p>
</p>
<p>In den Main-Taunus-Kliniken liegen 20 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden acht beatmet.</p>
</p>
<p>Eine Zahl wurde korrigiert: Der gestern gemeldete Tod einer Hattersheimer Frau hat mit Corona nichts zu tun. Damit sind aktuell 145 Menschen im Kreisgebiet an Covid-19 gestorben.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2.jpg" alt="20210121 Corona2" class="wp-image-5604" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>
</div>
</p>
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</p>
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</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat: Ich werde vielleicht erst 2022 geimpft&#8230;</h1>
</p>
<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> macht heute in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> auf einen interessanten Link im Internet aufmerksam:</p>
</p>
<p><em>Mit dem Online-Tool „<a aria-label="orona-Impfrechner (opens in a new tab)" href="https://www.omnicalculator.com/health/impfterminrechner?fbclid=IwAR2AbOolTDzIPXyjMZ6N86FbEklZhEJwqwfdzBtKK4tDy5zrZ-vMM95GoUo#wer-bekommt-den-impstoff-zuerst" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Impfrechner</a>“ des Start-ups Omni Calculator kann man berechnen, wann der eigene Impftermin anstehen könnte.&nbsp;</em></p>
</p>
<p><em>Hat man alle Punkte beantwortet, errechnet die Internetseite einen Zeitraum, in dem die erste Impfdosis verabreicht werden könnte. In meinem Fall: Zwischen dem 8. August 2021 und dem 21. Februar 2022 kann ich eine erste Impfung erwarten. Zwischen 19 und knapp 38 Millionen Personen wären vorher dran …</em></p>
</p>
<p><em>Also: Von einem Impfangebot an alle ab Sommer kann keine Rede sein. Habe auf eine frühere Impfung gehofft.</em></p>
</p>
<p>Außerdem geht Cyriax in seinem Tagebuch auf die Standards ein, die künftig für <strong>Homeoffice</strong> gelten. Sein Tagebuch ist <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu finden.</p>
</p>
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</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kliniken verschönern ihr &#8222;Zuhause&#8220;</h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210121 MTK Kliniken" class="wp-image-5599" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p>Einen netten Post veröffentlichen die <strong>Kliniken des</strong> <strong>Main-Taunus-Kreises </strong>auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>: &#8222;Viele von Euch nutzen aktuell die Zeit und verschönern ihr Zuhause oder das Homeoffice – da machen wir doch direkt mit! So schön schaut jetzt unser Kreißsaalbereich und die Geburtenstation aus.&#8220; Dazu das Angebot: &#8222;Habt Ihr Fragen zur Geburt während Corona? Meldet Euch gerne &#8211; unter diesem Beitrag oder per Nachricht.&#8220;&nbsp;</p>
</p>
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</p>
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</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Telefonpartnerschaften kommen gut an</h1>
</p>
<p>Tolles Engagement: Die Idee von <strong>Gabriele Kortenbusch</strong>, Bürgern, die sich einsam fühlen, mit einer Telefonpartnerschaft zu helfen, sei gut angekommen, berichtet die Seniorenberaterin im Krifteler Rathaus. Mehrere Interessenten hätten sich gemeldet, Anrufe gingen auch aus Nachbargemeinden und sogar aus Leipzig ein. „Das zeigt, wie groß die Sehnsucht danach ist, sich mit anderen auszutauschen“, so Kortenbusch. Wer Interesse an einer „Telefonpartnerschaft auf Augenhöhe“ hat, kann sich bei ihr melden (Tel. 06192 400426). Mehr auf der <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde.</p>
</p>
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</p>
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</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
</p>
<p><strong>Zeitung recycelt Wohnungsbau-Artikel</strong></p>
</p>
<p>Die Zeiten sind rauh, viele Geschäfte sind geschlossen, in den Gemeinden ist nix richtig los – das merkt auch die Lokalzeitung. So greift das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-60-neue-wohnungen-am-finanzamt-90175901.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> heute tief in die Kiste und recycelt für seine Lesern einen Artikel, den es so ähnlich schon vor drei Monaten veröffentlicht hat:</p>
</p>
<p>Am 6. Oktober 2020 lautete die Überschrift: <em>&#8222;HWB baut am Finanzamt 60 Wohnungen&#8220;</em>&nbsp;</p>
</p>
<p>An diesem Donerstag, 21. Januar 2021, heißt die Überschrift: <em>&#8222;60 neue Wohnungen am Finanzamt&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Am 6. Oktober 2020 fing der Bericht so an: <em>&#8222;Es ist das größte Wohnungsbauprojekt der HWB seit 40 Jahren“, wie Christian Vogt, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der stadteigenen Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft betont.&#8220;</em></p>
</p>
<p>An diesem Donnerstag, 21. Januar 2021, fängt der Bericht so an: &#8222;<em>Es sei ,das größte Wohnbau-Projekt der letzten 40 Jahre&#8216; für die stadteigene Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB), umriss gestern deren Aufsichtsratsvorsitzener, Bürgermeister Christian Vogt, die Dimension der seit längerem bekannten Pläne für den Hofheimer Norden.</em>&#8222;</p>
</p>
<p>Viel Neues steht in dem Artikel&nbsp; nicht drin &#8211; außer: 20 Wohnungen sollen voll- und 20 teilgefördert sein, die weiteren 20 Wohnungen sollen frei verfügbar sein. Zehn Wohnungen will die Stadt für Mitarbeiter des Rathauses und der HWB reservieren. Im Frühjahr nächsten Jahres soll das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen sein, die HWB will im Laufe des Jahres 2022 mit dem Bau beginnen.</p>
</p>
<p>Inzwischen hat jetzt auch die HWB einen Pressetext auf ihrer Webseite veröffentlicht. Mehr <a href="https://www.hwb-hofheim.de/hwb/aktuelles/hwb-baut-60-neue-wohnungen-im-hofheimer-norden/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Läden zu = weniger Ladendiebstahl</strong></p>
</p>
<p>Corona hat wohl auch sein Gutes: Die<strong> Zahl der Straftaten</strong> geht zurück. Weniger Wohnungseinbrüche (weil die Leute immer zu Hause sind), und auch beim Ladendiebstahl vermutet das Kreisblatt &#8222;eine deutliche Reduktion&#8220; (was angesichts geschlossener Geschäfte wenig überraschend ist).<strong> Johannes Neumann </strong>vom Polizeipräsidium Westhessen vermutet, dass im Gegenzug die <strong>häusliche Gewalt</strong> zunimmt. Und dass einige Ganoven wieder auf den alten <strong>Handwerkertrick</strong> umsteigen: Sie drängeln sich unter einem Vorwand, etwas reparieren zu müssen, in eine Wohnung – und klauen Wertgegenstände.</p>
</p>
<p><strong>Ärztin sieht Senioren benachteiligt</strong></p>
</p>
<p>Für die <a aria-label="FAZ (opens in a new tab)" href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/chefaerztin-ueber-corona-krise-alte-menschen-sind-die-verlierer-17155081.html?premium" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">FAZ</a> hat Redakteurin <strong>Heike Lattka</strong> mit <strong>Petra Wagner</strong> gesprochen. Die Chefärztin leitet die geriatrischen Abteilungen in den Krankenhäusern in Hofheim und Bad Soden. Da seit Pandemiebeginn die Abteilung in Hofheim zugunsten der Intensivmedizin geschlossen und das Angebot in Bad Soden reduziert wurde, sind freie Betten Mangelware. Gerade die von der Pandemie am stärksten betroffene Gruppe der Hochbetagten leide unter dem stark eingeschränkten Angebot einer Nachbehandlung durch einen Geriater. Die Ärztin befürchtet eine Katastrophe: Fachgerechte Hilfe komme oftmals zu spät oder überhaupt nicht. Ihr bitteres Fazit: „Die alten Menschen haben in unserer Gesellschaft keine Lobby.“</p>
</p>
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</p>
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</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: 56 Senioren mit kompletten Impfschutz</h1>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Kursana.jpg" alt="20210121 Kursana" class="wp-image-5631" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Kursana.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Kursana-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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<p><strong>Tina Schehler</strong> berichtet auf der Webseite der Gemeinde Kriftel: 56 Bewohner und 11 Mitarbeiter der Kursana-Einrichtung in Kriftel wurden bereits zum zweiten Mal gegen das Corona-Virus geimpft. Die Krifteler Einrichtung war die erste im Kreis, die das mobile Impf-Team besucht hat. Bürgermeister<strong> Christian Seitz</strong> übergab als kleines Dankeschön für den großen Einsatz in schweren Zeiten einen Blumenstrauß und Schokolade an Leiterin <strong>Stefanie Hoyer</strong> (rechts im Bild) und die neue Leiterin Soziale Betreuung, <strong>Carina Nitzling</strong> (Mitte)</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Achtung Autofahrer: Bäume werden gefällt</h2>
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<p>Auf den Landstraßen zwischen <strong>Hofheim und Lorsbach</strong> (L3011) und <strong>Waldfriedhof und Diedenbergen </strong>(L3018) werden nächste Woche Bäume gefällt, der Verkehr wird mit Ampeln geregelt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086659.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hilfe bei Organisation der Corona-Impfung</h2>
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<p>Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> und die Vorsitzenden des Seniorenbeirates <strong>Ingrid Schulz</strong> haben die rund 2.560 Hofheimer ab 80 Jahren angeschrieben:  Wer ins Impfzentrum Frankfurt muss und Hilfe benötigt, kann sich bei der Corona-Hotline im Rathaus, Telefon 06192 2020, melden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086656.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Telefonanlage im Rathaus fällt kurz aus</h2>
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<p>Die Stadtverwaltung Hofheim erhält eine neue Telefonsoftware. Deshalb wird sie am Montag, 25. Januar, gegen Mittag zeitweilig telefonisch nicht zu erreichen sein. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086655.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">SPD: Das sind die Lorsbacher Themen</h2>
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<p>Die<strong> SPD Hofheim</strong> veröffentlicht auf ihrer Webeite, welche Themen die <strong>Lorsbacher Kandidaten </strong>bewegen: <strong>Dennis Riemann </strong>und <strong>Britta Schäfer</strong> nennen die geplante Vollsperrung der Straße nach Hofheim, den barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs, die Neubebauung des Nahkauf-Geländes, die Zukunbft der Kindertagesstätte und einiges mehr. Alle Details <a href="https://www.spd-hofheim.de/2021/01/21/spd-lorsbach-sieht-themen-im-verkehr-und-der-bebauung-des-nahkauf-gelaendes/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wunschliste der Krifteler Grünen</h2>
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<p>Vorwahlzeit ist Wünsch-dir-was-Zeit: Die Fraktion der <strong>Grünen in Kriftel </strong>hat drei Anträge eingereicht. Sie wünschen eine&nbsp;<strong>Fahrrad-Servicestation</strong>&nbsp;in der Nähe des Freizeitparks, den Ausbau der&nbsp;<strong>Elektro-Ladeinfrastruktur</strong>&nbsp;und mehr <strong>energetische Gebäudesanierung</strong>. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="http://gruene-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>
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<p><strong>Weindepot ist wieder geöffnet</strong></p>
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<p><strong>Das </strong><a href="https://www.facebook.com/vinoditalia/?__cft__%5B0%5D=AZUel_2Rn_3y0QaNrLVCv_Y8tRn0Att0thxegca8Sv2zMzT7ri_dMv1LUTRNDcXamjUeDzzoIMZYIzo6odt1PWPsNlpOXqQTuW_uf6U3DbS2PipaScDCTyX5V3ZHmwZ_1e33ukbJzX78ZbOKhNjCLbDP&amp;__tn__=kC%2CP-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Vino d&#8216; Italia Weindepot</a> meldet sich aus dem Urlaub zurück: &#8222;Ab heute sind wir wieder, wie gewohnt, von Mittwoch bis Samstag&#8220;. Die Kunden wird&#8217;s freuen: Die <strong>Weihnachtsaktion 2020</strong> wurde verlängert – bis 23. Januar (Samstag dieser Woche!).</p>
</p>
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