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	<title>Rosen Patrick &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Rosen Patrick &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Aufgedeckt: Wie die Hofheimer CDU auf einen Liebes-Betrüger hereinfiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Grilliot Matt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen. Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt. Wenn's ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten: Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen.<strong><strong><strong><strong> Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr</strong></strong>, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt</strong>.</strong> Wenn&#8217;s ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/21/spd-beigeordneter-tulatz/">hier</a>): Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.</strong></p>



<p>Er tauchte im Netz auf, als <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> sich kurz vor dem Ziel wähnte. Es war Mitte März, im ersten Wahlgang hatte der CDU-Kandidat klar gewonnen, in wenigen Tagen sollte die entscheidende Stichwahl stattfinden. In den sozialen Medien wurde debattiert und gestritten, hier und da auch <strong>verbal</strong> <strong>ein wenig geschubst</strong> &#8211; alles normal soweit&#8230;.</p>



<p>Dann kam er: „<strong>HoHof Heim“.</strong></p>



<p>Unter diesem Namen meldete er sich in diversen Hofheim-Gruppen auf Facebook zu Wort. Wer immer es fortan wagte, sich negativ über Vogts Wirken als Bürgermeister zu äußern oder den CDU-Mann auch nur kritisch zu hinterfragen: „HoHof Heim“ hielt umgehend dagegen. Immer wieder in unangemessener Schärfe, manchmal auch persönlich angreifend.</p>



<p>„HoHof Heim“, fragten da nicht wenige, wer bist du wirklich? Lass&#8216; dein Visier runter, nenn&#8216; uns deinen wahren Namen!</p>



<p>Doch er blieb im Dunkeln.</p>



<p>Sein Profil bei Facebook: frisch angelegt, nahezu ungenutzt. Die Infos, die er dort über sich preisgab: äußerst dürftig. Er sei in Liverpool geboren, schrieb er, und er lebe in Hofheim. Mehr verriet er nicht.</p>



<p>Als Bannerbild hatte er eine Ansicht der Frankfurter Skyline bei Nacht hochgeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg" alt="CDU" class="wp-image-56864" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Facebookseite von „HoHof Heim“. Das große Bild zeigt die Frankfurter Skyline, aufgenommen von einem Frankfurter Fotografen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter dem Foto der Skyline sehen wir das Gesicht von „HoHof Heim“. Ein Mann Anfang/Mitte 50. Sonnengebräunt, dunkelgraues Longshirt mit Cut-out. Er lächelt freundlich in die Kamera. Die Augen weit geöffnet. Denkerfalten auf der Stirn. Volles, graumeliertes Haar. Ein gepflegter grauer Bart. Auf dem ersten Blick: ganz sympathisch.</p>



<p>Heute wissen wir: Der Mann, der dieses Foto von sich zeigt, ist alles andere als ein netter Typ.</p>



<p>Vor seinen kriminellen Machenschaften wird gewarnt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDU-Frau umschmust den Internethetzer</h2>



<p>In jenen Tagen &#8211; es war, wie gesagt, kurz vor der entscheidenden Stichwahl &#8211; schien der Mann rund um die Uhr auf Facebook aktiv zu sein: Unablässig setzte er sich für die Wiederwahl von Christian Vogt ein, in teilweise langen Elogen zählte er dessen angebliche Verdienste auf.</p>



<p>Immer wieder arbeitete er sich auch am Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletters ab. Mal versuchte er es mit persönlichen Angriffen, dann wieder sah er in den Blogbeiträgen <em>&#8222;eine politische oder persönliche Verschwörung&#8220;</em>, gesteuert von „<em>lokalen politischen Akteuren, die nicht mit Vogt oder der aktuellen Verwaltung zufrieden sind“.</em></p>



<p>Die CDU reagierte nicht. Sie blieb stumm und ließ den Mann gewähren. Niemand in der Stadtpartei forderte „HoHof Heim“ auf, mit seinen unangemessenen Anwürfen aufzuhören. Im Gegenteil: Einige CDU-ler fanden es offenbar gut, wie der Mann agierte, und sie äußerten dies auch öffentlich. Nur ein Beispiel:</p>



<p>Unmittelbar vor der Stichwahl ätzte „HoHof Heim“ gegen die Hofheimer SPD, weil diese sich für den <strong>BfH-Kandidaten Wilhelm Schultze</strong> ausgesprochen hatte. Sogleich meldete sich die Frau des CDU-Stadtverordnetenvorstehers: Mit den Worten „<em>Sehr treffend formuliert“</em> umschmeichelte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong> den Anonymus im Netz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„HoHof Heim“ &#8211; ein Troll im Dienst der CDU?</h2>



<p>Wer sich öfter in den sozialen Netzwerken bewegt, trifft immer wieder auf Typen wie „HoHof Heim“. Man nennt sie „Trolle“: Gemeint sind Personen, die nur anonym agieren. Sie marschieren unter einer Fake-Profilseite und mit einer frei erfundenen Identität provozierend und beleidigend durchs Netz. Manche scheinen von einem kranken Ego getrieben zu sein. Andere sind im Auftrag tätig.</p>



<p>Putin, so heißt es immer wieder, unterhält angeblich eine ganze Armee von Trollen, um mit Desinformationen gezielt Einfluss auf Menschen im Ausland zu nehmen.</p>



<p>Hier kam natürlich schnell der Verdacht auf: „HoHof Heim“ &#8211; ist er vielleicht ein Troll im Dienst der Hofheimer Stadt-CDU? Vogt-Fan zu sein ist ja grundsätzlich keine Schande &#8211; also: Warum nennt er seinen wahren Namen nicht? Was hat er zu verbergen?</p>



<p>Jetzt, gut acht Wochen nach der (für Vogt verlorenen) Bürgermeisterwahl, lichtet sich der Nebel, und die auftauchende Wahrheit dürfte einigen Christdemokraten recht unangenehm sein.</p>



<p>Mit dem Foto, das „HoHof Heim“ von sich zeigt, ist ein Mann schon einmal auffällig geworden. In den USA. Als Internet-Betrüger.</p>



<p>Als Liebes-Betrüger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Webseite in Amerika warnt vor diesem Mann</h2>



<p>Die Herkunft des großen Bildes auf der Facebookseite von „HoHof Heim“ war schnell klar: Das Foto wurde vor genau fünf Jahren Jahren, am 23. Mai 2020, im <a href="https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-stadt-ihrer-skyline-gekommen-zr-12393064.html" target="_blank" rel="noopener">Kreisblatt</a> veröffentlicht. Aufgenommen hatte es ein Frankfurter Fotograf, sein Name steht in der Zeitung unter dem Foto.</p>



<p>Die Frage, ob „HoHof Heim“ die Rechte an dem Foto erworben hat, wollen wir hier mal offenlassen. Im Internet werden solche Fotos oft einfach geklaut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg"><img decoding="async" width="687" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg" alt="FNP Skyline" class="wp-image-56430" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg 687w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline-258x300.jpg 258w" sizes="(max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Webseite des Kreisblatts: Vor genau fünf Jahren, am 23. Mai 2020, veröffentlichte die Lokalzeitung das Foto, mit dem heute „HoHof Heim“ seine Facebookseite schmückt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Quelle des Porträtfotos zu finden, mit dem sich „HoHof Heim“ bei Facebook zeigt, gestaltete sich etwas schwieriger. Aber schließlich wurden wir fündig:</p>



<p>Es zeigt einen Mann namens T.R. Pescot. Der Amerikaner arbeitet als Model, von ihm finden sich jede Menge Fotos im Internet. Aber eben nicht mehr dieses &#8211; wohl aus gutem Grund: Es wird missbräuchlich verwendet.</p>



<p>Wir fanden es auf einer amerikanischen Webseite, die unter dem Namen <em>„Scampolice Group“</em> gegen <em>„Love Scammer“</em> im Internet vorgeht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg"><img decoding="async" width="760" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg" alt="Scampolice neu" class="wp-image-56433" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg 760w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu-285x300.jpg 285w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Die US-Webseite „Scampolice Group“ warnt vor Liebes-Betrüger. Hier wird auch Roberto Olson gezeigt &#8211; jetzt tauchte derselbe Mann als „HoHof Heim“ auf.</figcaption></figure>
</div>


<p>„<em>Scam“</em> ist das&nbsp;englische Wort für Betrug. Mit „<em>Scammer“</em> werden Betrüger, Abzocker und Gauner im Internet bezeichnet.</p>



<p><em>„Love Scammer“</em> &#8211; also Liebesbetrüger &#8211; erschleichen sich das Vertrauen von Frauen, indem sie ihnen gefälschte E-Mails schicken, sie anrufen oder online kontaktieren &#8211; dann stehlen sie ihnen Geld oder persönliche Daten. „<em>Versprochen wird die große Liebe, das schnelle Geld oder der Traumjob &#8211; doch hinter den verlockenden Angeboten steckt häufig so genanntes Scamming“</em>, heißt es auf einer <a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/#:~:text=Versprochen%20wird%20die%20gro%C3%9Fe%20Liebe,Vorauszahlungen%20an%20Betr%C3%BCger%20(Scammer)." target="_blank" rel="noopener">Webseite der deutschen Polizei</a>.</p>



<p>Die <a href="https://scampolicegroup.com/" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Scampolice</a> zeigte das Bild vor fünf, sechs Jahren. Es wurde damals von einem Mann benutzt, der sich <strong>Roberto Olson</strong> nannte und im Internet als <em>„Love Scammer“</em>  auf Frauensuche war.</p>



<p>Er soll <em>„Romance Scam“</em> begangen haben, heißt es, was sich am besten mit Liebes- oder Partnerschaftsbetrug übersetzen lässt. Ein weiterer Vorwurf lautet <em>„Advance Fee Fraud</em>“, was so viel wie Vorschussbetrug bedeutet. Das FBI, die&nbsp;zentrale Sicherheitsbehörde der USA, beschreibt diese Straftat so: <em>„Ein Vorschussbetrug liegt vor, wenn das Opfer jemandem Geld zahlt in der Erwartung, etwas von größerem Wert zu erhalten – beispielsweise ein Darlehen, einen Vertrag, eine Investition oder ein Geschenk – und dann wenig oder nichts dafür bekommt.“&nbsp;</em></p>



<p>Laut <em>„Scampolice“</em> hatte dieser Roberto Olson &#8211; der spätere „HoHof Heim“? &#8211; in einem Datingportal sein Alter mit 55 Jahren und seinen Wohnort mit Berlin angegeben. Er gab vor, eine Frau im Alter zwischen&nbsp;48 und 62 Jahren zu suchen, und fügte hinzu: „<em>Ich habe einen Sohn, Nelly, den ich sehr liebe. Ich bin Witwer. Seit ich meine Frau verloren habe, fällt es mir schwer, für meinen Sohn Nelly zu sorgen. Ich bin ein ehrlicher Mann und suche eine echte Frau, die ich mein Eigen nennen kann. Ich rauche nicht, trinke aber manchmal und gehe auch ab und zu tanzen.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg" alt="Roberto Olson" class="wp-image-56436" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-300x162.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-768x415.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der US-Webseite, die vor Liebesbetrüger warnt. Hier nennt sich der Mann Roberto Olson.</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf dem Foto, mit dem Roberto Olson damals seinen Betrügereien nachging, zeigte er mehr als nur sein Gesicht: Wir sehen den Mann in einer Küche stehen, er hält eine Obsttorte in beiden Händen und streckt sie der Kamera entgegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="645" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg" alt="Roberto Olson Ausschnitt e1747897646604" class="wp-image-56736" style="width:498px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg 645w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604-242x300.jpg 242w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ausschnitt aus der US-Webseite: Vor diesem Mann wird eindringlich gewarnt &#8211; er sei ein &#8222;Love-Scammer&#8220;, heißt es.</figcaption></figure>
</div>


<p>Heute verwendet „HoHof Heim“ exakt dasselbe Foto für seine Facebookseite, in einer deutlich besseren Auflösung als das Bild auf der Scampolice-Webseite.</p>



<p>Wie kam er an das Bild?</p>



<p>Und warum zeigt er uns jetzt nur noch den oberen Teil des Fotos?</p>



<p>Gute Frage: Warum zeigt er uns eigentlich nicht auch die untere Bildhälfte mit dem lecker aussehenden Kuchen?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg" alt="HoHof Heim bei FB Ausschnitt" class="wp-image-56735" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg 647w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der Facebookseite: Hier nennt sich der Mann „HoHof Heim“.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung ist einfach: Wenn man Teile eines Fotos wegschneidet, ist das Original im Internet nicht mehr so leicht aufzufinden.</p>



<p>Hat diesmal nicht geklappt&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Bei „Wir in Hofheim“ flog der Troll ganz schnell raus</h2>



<p><strong>Karl Kurjak</strong> hat ganz fix reagiert: Der Veranstaltungsmanager hatte vor zwölf Jahren die <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gegründet, die inzwischen über 20.000 Mitgliedern zählt &#8211; echt beeindruckend! Kurjak kann als Administrator der Gruppe nicht allzu viel falsch gemacht haben&#8230;</p>



<p>Als „HoHof Heim“ in der Endphase des Bürgermeisterwahlkampfs auch in der Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; giftete und geiferte, forderte Kurjak ihn unmissverständlich auf, sich zu erkennen zu geben: „<em>In unserer Gruppe legen wir Wert auf transparente und echte Profile, damit die Kommunikation vertrauensvoll bleibt“</em>, schrieb er und fügte hinzu: Anonyme Profile seien in der Gruppe <em>„nicht erwünscht“</em>.</p>



<p>„HoHof Heim“ reagierte beleidigt: „<em>Ich überlege mir es.“ </em>Dann machte er einfach weiter.</p>



<p>Kurjak zog die Reißleine und sperrte den Troll.</p>



<p>In anderen Hofheim-Gruppen konnte und kann der Mann weitermachen &#8211; bis heute. Besonders viele „Likes“ hat er allerdings bisher nicht bekommen: Der Typ nervt schließlich nur. Auffällig ist allerdings:</p>



<p>Vor allem führende Mitglieder der CDU-Stadtpartei haben „HoHof Heim“ auf Facebook schnell zu ihrem „Freund“ erklärt. CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> zählt dazu, CDU-Stadtverordnete wie<strong> Jörg Ströhmann</strong> und <strong>Patrick von Rosen</strong>, und auch <strong>Wolfgang Exner</strong>&nbsp;(Ex-CDU-Stadtrat) und <strong>Wulf Baltruschat</strong> (Noch-CDU-Stadtrat)&#8230;</p>



<p>Dass sie auf einen Liebesbetrüger hereingefallen sind, den sie mit ihrer „Freundschaft“ unterstützen: Das haben sie vermutlich noch gar nicht gemerkt.</p>



<p>Jetzt wissen sie es.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachtrag:</strong> Mit neuem Namen macht er weiter</h2>



<p>Zu Beginn dieser Woche hat „HoHof Heim“ seinen Namen auf seiner Facebookseite geändert. „HoHof Heim“ hat er gelöscht &#8211; jetzt nennt er sich <strong>„Matt Grilliot“.</strong> </p>



<p>Das Porträtbild, mit dem Frauen erst bezirzt und dann betrogen wurden, benutzt er weiterhin.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg" alt="Matt Grilliott FB" class="wp-image-56437" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aktuell bei Facebook: Altes Foto &#8211; neuer Name. &#8222;HoHof Heim&#8220;, der sich mal als &#8222;Roberto Olson &#8220; ausgab, nennt sich jetzt &#8222;Marc Grilliott&#8220;. </figcaption></figure>
</div>


<p>Auch mit den „Freunden“, die er als „HoHof Heim“ eingesammelt hat &#8211; darunter die bekannten CDU-Lokalpolitiker aus Hofheim -, schmückt er sich weiterhin bei Facebook. Mit ihnen kann er sich im Internet als beliebter und gut vernetzter Mann mit Einfluss ausgeben &#8211; ein Image, das ein „Scammer“ natürlich gut gebrauchen kann.</p>



<p>Mag sein, dass der Mann wirklich hier in unserer Stadt, lebt, wie er weiterhin angibt &#8211; wer weiß das schon. Dumm nur: Von einem Matt Grilliot, der in Hofheim oder auch in Deutschland leben soll, hat das ganze Internet noch nie etwas gehört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Hotel-Neubau: Diskussion ist eröffnet – Hotelier macht Vorschlag</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 18:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Oliver]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Diskussion über einen Hotel-Neubau in Hofheims Innenstadt geht weiter – besser: Sie hat begonnen, endlich! Im Hofheim/Kriftel-Newsletter finden Sie alle relevanten Informationen, um mitreden zu können: Wir berichten über die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, in der die Hotel-Machbarkeitsstudie vorgestellt wurde. Wir präsentieren Überlegungen eines Hofheimers Hoteliers, der sich mit der städtischen Planung intensiv auseinandergesetzt hat und einen überdenkenswerten Vorschlag macht. Schließlich stellen wir – zur Dokumentation, aber auch als Gedankenanstoß und ersten Beitrag zu einem offenen Diskurs – die Machbarkeitsstudie zum Download bereit.

Dazu, wie gewohnt, weitere Nachrichten und Informationen aus der Kreisstadt und der Gemeinde Kriftel.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die ersten <strong>Fakten</strong>, nur grobe natürlich, liegen auf dem Tisch: Die <strong>Diskussion</strong> um einen Hotel-Neubau im Zentrum Hofheims kann <strong>beginnen</strong>. Endlich! Das Thema ist raus aus den <strong>Hinterstübchen</strong> der Lokalpolitiker. Die <strong>Geheimniskrämerei</strong> der Stadtführung hat ein Ende. Und das ist gut so:</p>



<p>Denn es geht <strong>um mehr als nur einen</strong> <strong>Hotel-Neubau</strong>. Es geht um ein <strong>Filet-Grundstück</strong> im Herzen der Stadt. <strong>Elisabethenstraße Nr. 3</strong>, wo bis vor kurzem <strong>Stadtbücherei</strong> und <strong>Stadtarchiv</strong> untergebracht waren: Soll hier – zwischen <strong>dem mächtigen Sparkassen-Bauwerk </strong>und <strong>der HWB-Verwaltung</strong> – ein weiterer <strong>gewaltiger Betonklotz</strong> hingesetzt werden, deutlich höher noch als das Chinon Center auf der anderen Straßenseite? Oder soll kleiner geplant und vor allem auch eine <strong>Grünanlage</strong> entstehen? Oder gibt&#8217;s vielleicht noch ganz <strong>andere</strong> <strong>Ideen</strong>?</p>



<p>Bisher wird in <strong>Politkreisen</strong>, vor allem von der <strong>CDU</strong>, nur von einem Hotel-Neubau gesprochen. Die <strong>Hintergründe</strong> wurden im Hofheim/Kriftel-Newsletter ausführlich dargelegt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/27/hotel-neubau-im-ausschuss/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). In einem zweiten Bericht haben wir am Donnerstagnachmittag exklusiv die Ergebnisse einer <strong>Hotel-Machbarkeitsstudie</strong> vorgestellt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="435" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg" alt="20220430 Bauausschuss" class="wp-image-21547" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses und interessierte Bürger trafen sich zum Außentermin im Wasserschloss. Links auf der Treppe stehend: Ausschuß-Vorsitzender Patrick von Rosen.</figcaption></figure></div>



<p id="laur2022043">Zwei Stunden nach unserer Veröffentlichung wurde die Studie auch im Bau- und Planungsausschuss präsentiert. Hinterher  meldete sich ein <strong>Hotelier</strong> zu Wort, der die Debatte mitverfolgt hatte: <strong>Frank Laur</strong> betreibt das Hotel &#8222;<a href="https://www.hotel-dreispitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dreispitz</a>&#8220; an der Niederhofheimer Straße, deshalb ist er natürlich indirekt betroffen. Aber vor allem ist er <strong>Hofheimer aus</strong> <strong>Leidenschaft</strong> und <strong>mit</strong> <strong>ganz viel Herzblut</strong>. Seine Meinung, erfrischend offen dargelegt, ist von <strong>Sachkenntnis</strong> geprägt. Deshalb sollten sich auch die <strong>Befürworter</strong> eines Hotel-Neubaus die Zeit nehmen und ihm <strong>zuhören</strong>: Wir drucken den <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/#laur20220430">Beitrag von Frank Laur</a> weitgehend ungekürzt ab (die Zwischen-Überschriften wurden von uns für die bessere Lesbarkeit eingefügt).</p>



<p>Was gibt es aus der <strong>Sitzung des Ausschusses</strong> zu berichten? Erst einmal wurde das Grundstück besichtigt. Dann stellte <strong>Martina Carduck</strong> von der Wiesbadener Unternehmensberatung <a href="https://www.hogarat.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hogarat</a> die Machbarkeitsstudie vor. Der Standort sei für ein Hotel <em>&#8222;außergewöhnlich gut”</em>, ja <em>&#8222;fantastisch”</em>, eine <em>&#8222;1-A-Lage”</em>, ein <em>&#8222;Filetgrundstück”</em>. Die <strong>schöne Innenstadt</strong> nebenan, der <strong>Bahnhof</strong> ganz in der Nähe, und dann habe sich auch die <strong>Zahl der Übernachtungen</strong> in Hofheim gut entwickelt, also wenigstens <strong>vor Corona</strong>.</p>



<p>Allerdings: Das Grundstück sei <strong>recht klein</strong>, hier könnten <strong>maximal 70 Zimmer</strong> entstehen, und das auch nur, wenn auf ein <strong>Restaurant verzichtet</strong> würde. Auch seien in den letzten beiden Jahren in der Rhein-Main-Region Hotels mit <strong>rund 2400 Zimmer</strong> neueröffnet worden, weitere <strong>6.800</strong> seien in Planung: <em>&#8222;Wenn die Nachfrage <em>nicht</em></em> <em>sehr sehr deutlich wächst, wird es einen Verdrängungswettbewerb geben. Und dann wird es auch Verlierer geben.&#8220;</em></p>



<p>Frau Carduck: <em>&#8222;Eigentlich brauchen wir im Rhein-Main-Gebiet kein weiteres Hotel mehr, wir haben genug. Aber wenn sich ein Investor das hier zutraut&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Die streckenweise <strong>euphorisch wirkenden Ausführungen</strong> der Hotel-Beraterin sind erklärlich: Sie betrachtet aus <strong>sehr engem Blickwinkel</strong> nur das Grundstück. Magistrat wie Mandatsträger aber müssen die <strong>Entwicklung der ganzen Innenstadt</strong> im Blick haben. Außerdem müssten sie beachten, dass ein <strong>weiterer gewaltiger Betonklotz</strong> weite Teile der Elisabethenstraße endgültig in eine <strong>dunke Straßenschlucht</strong> verwandeln würde&#8230;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427_Zusammenfassung-Hotelprojekt-Hofheim.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel.jpg" alt="20220430 Machbarkeitsstudie Hotel" class="wp-image-21542" width="640" height="455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Eine Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage der Diskussion über einen Hotel-Neubau. Deshalb dokumentiert der Hofheim/Kriftel-Newsletter die Powerpoint-Präsentation, die dem Ausschuss vorgestellt wurde: Mit einem Klick aufs Foto kann sie downgeladen werden.</figcaption></figure></div>



<p>Ein zentraler Satz der <strong>Machbarkeitsstudie</strong> wurde den Ausschussmitgliedern nicht genannt, Frau Carduck <strong>unterschlug</strong> ihn aus unerklärlichen Gründen: Bei der Planung eines Hotels sollte darauf geachtet werden, so die Gutachter, dass die Zimmer jederzeit – <em>&#8222;je nach Markterfordernis&#8220;</em> – in Wohnungen umgewandelt werden könnten. Genau diese Überlegung war zuvor als <strong>Befürchtung</strong> laut geworden: Würden ein Investor das städtische Grundstück kaufen und eines Tages die Hotelzimmer in <strong>teure Eigentumswohnungen</strong> umbauen, würde sich der Hotel-Neubau <strong>als</strong> <strong>Goldgrube</strong> erweisen. Die Stadt wäre der <strong>Verlierer</strong>.</p>



<p>Inzwischen hat ein Hofheimer Rechtsanwalt dazu einen <strong>konstruktiven Vorschlag</strong> als Kommentar auf dieser Webseite eingereicht (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/#comment-1445">hier</a>).</p>



<p>Die Ausschussmitglieder, die durchaus <strong>beeindruckt</strong> wirkten von der insgesamt <strong>positiven Darstellung</strong>, legten sich – auch wenn CDU-Bürgermeister und <strong>Hotel-Fan Christian Vogt </strong>zu drängeln versuchte – zunächst<strong> Zurückhaltung</strong> auf. Die Anträge der Grünen und Bürger für Hofheim, die für mehr Grün plädieren, wurden vertagt: Jetzt soll  das Thema erst einmal in den Parteigremien und  Fraktionen besprochen werden.</p>



<p>Also: Zeit zum Nachdenken, zum Besprechen, zum Abwägen. Diskutieren Sie gerne mit! <strong>Pro und contra</strong> <strong>Hotel-Neubau</strong> – und vielleicht gibt&#8217;s auch noch weitere <strong>Gedanken</strong> und <strong>Überlegungen</strong> zu diesem Thema: Unter jedem Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter ist ein <strong>Kommentarfeld</strong>, da können Sie Ihre Meinung offen kundtun. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="laur20220430"><a href="#laur20220430">Frank Laur: Das Grundstück sollte im städtischen Besitz bleiben</a></h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-13633" width="309" height="320" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1.jpg 618w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1-290x300.jpg 290w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /><figcaption>Frank Laur schreibt im Hofheim/Kriftel-Newsletter seine Gedanken zu einem Hotel-Neubau an der Elisabethenstraße.</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem ich am Donnerstagabend den Vor-Ort-Termin und die anschließende Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wahrgenommen habe, bin ich tatsächlich etwas über den Vortrag und die Präsentation der Firma Hogarat verwundert.</p>



<p>Zuerst aber möchte ich den Verantwortlichen der Stadt danken, dass sie den Vor-Ort-Termin endlich umgesetzt haben, dies sogar mit erheblichem Aufwand. Es wurde gut dargestellt, welche baulichen Maßnahmen möglich sind, und auch die abschließende Gestaltung des Kellereiplatzes mit den Parkplätzen wurde gut präsentiert.</p>



<p>Soweit so gut.</p>



<p>Nun stellen sich mir folgende Fragen:</p>



<p><span style="color:#3a3a3a" class="tadv-color"><strong>1. Wurde die Feuerwehr-Zufahrt vergessen?</strong></span></p>



<p>Es wird davon gesprochen, einen Gebäudekomplex bis zur Abfahrt der vorhandenen Tiefgarage der HWB zu bauen. Dort soll auch eine Zuwegung zu den Bestandsgebäuden im Hinterhof führen. Dies ist laut Modell und Zeichnung allerdings meines Erachtens nach nicht möglich bzw. wurde nicht beachtet.</p>



<p>In unserem Hotel ist es aus brandschutztechnischen Gründen unumgänglich, dass ein Feuerwehrzug mit Drehleiter an jede Gebäudeseite heranfahren kann. Dies ist bei der Planung entweder vergessen worden, oder ich habe das Modell und die roten Kennzeichnungen der möglichen Gebäudebebauung falsch verstanden.</p>



<p><strong>2. Wie groß ist das Grundstück wirklich?</strong></p>



<p>Nach Auskunft der Verantwortlichen steht die Größe des Baugrundstücks, das verkauft werden soll, nicht fest. Sie lautet auf Nachfrage: ca 1.200, 1.400 oder 1.600 Quadratmeter. Wie kann eine Agentur eine Planung vornehmen, ohne diese Angabe zu haben?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="788" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-1024x788.jpg" alt="20220429 Hotel Neubau" class="wp-image-21467" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-1024x788.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-300x231.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-768x591.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Die Stadtverwaltung hat ein Modell des Bereichs um das Grundstück Elisabethenstraße erstellt. Mit etwas Phantsasie lässt sich erahnen: Das geplante Hotel wird ein gewaltiger Klotz werden. Zur Erläuterung: <strong>1:</strong> Hier ist das heutige Gebäude auf dem Grundstück dargestellt, in dem bislang Stadtbücherei und Stadtarchiv untergebracht waren. <strong>2:</strong> Die Linie zeigt die möglichen Außenmauern des geplanten Hotels. <strong>3: </strong>Die vorhandene Tiefgaragen-Einfahrt zum HWB-Gebäude soll auch in eine Hotel-Garage führen. <strong>4: </strong>Hier beginnt das Gebäude der HWB: Mindestens so hoch würde sich das neue Hotel entlang der Elisabethenstraße entlangziehen.</figcaption></figure></div>



<p><strong>3. Mindestens 60 Parkplätze werden notwendig</strong></p>



<p>Es wird von 70 Zimmern gesprochen und von einer angenommenen Kubatur – aber es wird nicht berichtet, auf welche Grundstücksgröße sich das bezieht. Des Weiteren wird angedeutet, dass genug Parkplätze für das mögliche Hotel im Chinon Center zur Verfügung stehen und auch durch die Erweiterung der benachbarten HWB-Tiefgarage keine Probleme entstehen.</p>



<p>Gemäß behördlicher Auflagen müssen wir Hoteliers für 3 Betten je 1 Stellplatz und für 8 Sitzplätze im Restaurantbereich nochmals 1 Stellplatz zur Verfügung stellen. Dazu kommen Parkplätze für Angestellte und die entsprechenden Flächen für die Anlieferung. Dadurch, dass man die Zimmer heutzutage hauptsächlich mit einem Bett von 1,60 Meter Breite ausstattet (um sie als Doppel- und/oder Einzelzimmer belegen zu können), würden wir schätzungsweise auf 100 bis 140 Betten kommen. Kurz überschlagen sind also für dieses Projekt mindestens 60 Stellplätze (plus x) notwendig.</p>



<p>Wenn diese Parkflächen nicht in der Tiefgarage untergebracht werden können, müsste ein Investor sie kostenpflichtig als feste Stellplätze von der Betreibergesellschaft des Parkhauses im Chinon Center übernehmen. Ich bin gespannt, wie sich das darstellen lässt.</p>



<p><strong>4. Deshalb wird es nur ein Hotel Garni geben</strong></p>



<p>Bei der Darstellung der Firma HoGaRat wird von einem reinen Übernachtungsbetrieb gesprochen mit möglicher Bar. Ich habe gespürt, dass dies die Zuschauer im Raum etwas verwunderte. Hierzu eine kurze fachliche Anmerkung: Für einen Restaurantbetrieb wären größere Flächen für Kühlhäuser und natürlich Küchenfläche notwendig. Diese Anforderungen sind neben den Personal- und Materialaufwendungen sehr kostspielig. Bei einem Hotel Garni werden diese Flächen klein gehalten und durch eine (sogenannte) Pilotküche ersetzt. Somit spart man sich Platz, und nur so kommt man meiner Meinung nach auf die Zahl von 70 Zimmer.</p>



<p><span style="color:#000000" class="tadv-color"><strong>5. Hotel-Neubau könnte anderes Hotel aus dem Markt drängen</strong></span></p>



<p>In fast allen Fachzeitungen wird davon gesprochen, dass sehr viele zusätzliche Betten in der Rhein-Main-Region geschaffen werden. Allerdings sind diese Hotelprojekte meistens in der Dimension über der Grenze von 200 Betten ausgelegt, um wirtschaftlich arbeiten zu können.</p>



<p>Dadurch, dass wir in Hofheim keine direkte öffentliche Anbindung zu Flughafen bzw. zur Frankfurter Messe haben und sich gerade in den letzten Jahren der Markt für Geschäftsreisende (durch Homeoffice und Digitalisierung) stark verändert hat, sehe ich ein solches Projekt in der Innenstadt derzeit nicht für wirtschaftlich sinnvoll an.</p>



<p>In der Machbarkeitsstudie wird davon gesprochen, dass ein neues Hotel den Verdrängungswettbewerb beschleunigen wird. Es wurde auch ein Kollege in Hofheim benannt, der vielleicht zum Opfer fallen würde. Damit wird deutlich, dass ein neues Hotelprojekt keine Ergänzung oder Erweiterung des Angebotes darstellt, sondern Kollegen aus dem Markt drängt und die Bettenanzahl wieder gleich bleibt. &#8222;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8220; ist für mich in Ordnung. Aber man sollte nochmals den eigentlichen Sinn dieses städtischen Bauvorhabens hinterfragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="532" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-21400" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg 532w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1-249x300.jpg 249w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></a><figcaption>Die blau-gestrichelte Linie kennzeichnet das Grundstück Elisabethenstraße 3. Die rote Linie zeigt die mögliche Grundfläche des Gebäudes: Vier Vollgeschosse plus Staffelgeschoß sind erlaubt. Auf der Rückseite ist ein eingeschossiger Anbau möglich (gelbe Linie). Die schraffierte Fläche im Grundstück stellt das heutige Gebäude von alter Stadtbücherei/Stadtarchiv dar.</figcaption></figure></div>



<p><strong>6. Übernachtungszahlen sind nicht nachvollziehbar</strong></p>



<p>Die Übernachtungszahlen und die entsprechenden Belegungsquoten, die von der Firma Hogarat angegeben wurden, beinhalten keine Airbnb-Wohnungen, keine Privatunterkünfte und keine kleinere Pensionen mit bis zu acht Betten in Hofheim.</p>



<p>Vielleicht habe ich das in den zur Verfügung gestellten Unterlagen nicht richtig gelesen. Aber dies würde ja schon wieder bedeuten, dass man von falschen Grunddaten ausgeht, um irgendwelche Ideen schön zu reden.</p>



<p>Hofheim möchte ja nun eine Satzung für Airbnb-Unterkünfte verfassen, da noch nicht einmal bekannt ist, wie viele private Wohnungen hier bereits vermietet werden.</p>



<p><strong>7. Schon jetzt liegt Bettenauslastung unter 50 Prozent</strong></p>



<p>Zu den angegebenen Belegungsquoten ist zu sagen, dass eine Steigerung von den angegebenen 68 Prozent keine maßgebliche Zahl ist: Denn das statische Bundesamt fordert nicht alle Betriebe bzw. erst ab einer gewissen Größe zu der Abgabe der Zahlen auf. Außerdem wird trotz dieser Steigerung eine Bettenauslastung von nicht mal mehr 50 Prozent (laut Marktanalyse 48 Prozent!) in Hofheim erreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hotel-Neubau? Stadt sollte ein eigenes Konzept umsetzen</h2>



<p>Ja , ich betreibe ein Hotel in Hofheim. Und nein, ich habe nichts gegen ein weiteres Hotel. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist allein das gewählte Grundstück für mich das Problem!</p>



<p>Abschließend meine persönliche Einschätzung von einem Hotelbau an der Elisabethenstraße:</p>



<p>Nach meinem Empfinden ist das Grundstück wirklich ein Filetstück von Hofheim, das sich im Moment noch in städtischem Besitz befindet. Somit finde ich es gut, dass ein öffentlicher Austausch stattfindet, der die weitere Nutzung bestimmen soll.</p>



<p>Wir wissen alle, dass es bei der neuen Ansiedlung eines Geschäftes (egal aus welcher Branche) immer als erstes um die Lage geht. Vielleicht hätte ein kleines Hotel hier eine Chance – genauso gut ist die Lage aber auch für jedes andere Gewerbe bzw. für weiteren benötigten Wohnraum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg" alt="20220430 Hotel Neubau" class="wp-image-21552" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vom Dach des Chinon Centers aus ist die Dimension des geplanten Hotel-Neubaus zu erahnen: Er würde höher werden als der beigefarbene Gebäude, wo derzeit noch Büros der Stadtverwaltung untergebracht sind, und sich bis zur Tiefgarage der HWB hinziehen.</figcaption></figure></div>



<p>Man sollte sich nur fragen, warum die Stadt nicht selbst mit der HWB ein schönes Konzept mit Grünflächen, Wohnungen, weiteren Kleingewerbe und einer Freifläche für die Marktstände des Wochenmarktes auf den Weg bringt. Die Stadt bzw. die HWB könnte ja mal eine Vorreiterrolle einnehmen und eine wirklich CO2 neutrale Umsetzung eines solchen Gebäudes mitten in der Stadt planen. Sozusagen eine Innovation im Bereich Bauen und Umwelt zum Anfassen und fast täglich zum Anschauen direkt in der Stadtmitte – und vielleicht sogar unter Einbeziehung unseres schönen Wasserschlosses.</p>



<p>Sollte es sich wirklich &#8222;nur &#8220; um ein Grundstück in der Größe von 1200 Quadratmeter handeln, bringt es (trotz der momentanen Grundstückspreise) nicht annähernd genug Geld ein, um die eigentlich geplante Refinanzierung der Stadtbücherei umzusetzen.</p>



<p>Das Grundstück sollte im städtischen Besitz bleiben, dann kann sie auch selbst bestimmen, was dort passiert, jetzt und auch in der Zukunft.</p>



<p>Wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Grundstück an den einzigen Festplatz grenzt, der uns geblieben ist, um größere Veranstaltungen im Freien durchzuführen.</p>



<p>Ein Hotelbetreiber bzw. dessen Gäste sind bestimmt ganz glücklich, wenn sie den Gallusmarkt, den Kreisstadtsommer oder sonstige Veranstaltungen direkt vor der Tür haben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Ernst: Man würde sich hier nur selbst Probleme schaffen&#8230;</p>



<p>Ich wünsche mir eine gute Lösung für uns alle. Ich denke, der Platz &#8222;gehört&#8220; uns Hofheimern, und jeder hat ein Recht, eine Meinung und einen Wunsch betreffend der weiteren Nutzung und Bebauung zu äußern.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Männer von der Stadt&#8220; klauten Familienschmuck</h1>



<p><strong>Marion Müller </strong>berichtet auf <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=1172044713608225" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>, was die Polizei bestätigt: An der Tür hatte es geklingelt, ihre Mutter – <strong>87 Jahre alt</strong> – öffnete. Da stand jemand, der sagte, <strong>er sei</strong> <strong>von der Stadt,</strong> er müsse in ihr Bad, wegen eines <strong>Rohrbruchs</strong>. Und die alte Dame ließ ihn rein&#8230; Im Polizeibericht heißt es weiter: <em>&#8222;Im Haus lenkte er die Dame geschickt ab, sodass sich ein zweiter Komplize unbemerkt Zutritt zur offen stehenden Wohnung verschaffen konnte und dort Schmuck mitnahm.&#8220;</em> Marion Müller: <em>&#8222;Danach war unser wertvoller Familienschmuck weg. Erinnerungen&#8230;&#8220; </em>Im konkreten Fall wird wohl kaum noch was zu retten sein – außer: <strong>Lernt daraus!</strong><em> &#8222;Bitte fragt, wer an der Tür ist. Dafür gibt&#8217;s Sprechanlagen&#8220;</em>, schreibt Frau Müller. Die <strong>Polizei</strong> wiederum weist immer wieder darauf hin: Wer ältere Menschen kennt, sollte sie warnen: Niemals Fremde in die Wohnung lassen!</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurznachrichten aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hat wieder ein Freitagsblick-Video online gestellt. Darin gibt er auch preis:<em> &#8222;Ich bin Papa geworden.&#8220;</em> Zwillinge hat seine Frau zur Welt gebracht, zwei Mädchen. Herzlichen Glückwunsch! Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/440898434462394" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Mobile Skateanlage</strong> der Stadt Hofheim wird zwischen Mai und Oktober in den Stadtteilen Wallau, Marxheim und Lorsbach aufgebaut. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093883.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Infos zu Photovoltaikanlagen</strong> gibt es bei einer virtuellen Beratungsstunde am 10. Mai. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093889.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zwei Angebote für Senioren:</strong> Gehirntrainings-Kurse und einen Schnupperkurs Spanisch bietet die Senioren-Nachbarschafts-Hilfe an. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093895.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093894.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Schöne Idee: Die erste „Mitfahrerbank“</strong> im Stadtgebiet Hofheim steht seit kurzem in der Oranienstraße in Langenhain, kurz hinter der Bushaltestelle „Paulinenweg“. Sie ist als „Mitfahrerbank“ beschildert und wurde aufgestellt für alle, die von einem privaten Fahrzeug in Richtung Diedenbergen/Hofheim mitgenommen werden möchten. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093533.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Für die Hofheimer Ferienspiele 2022</strong> werden ab sofort Anmeldungen entgegen genommen. Teilnehmen dürfen Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/leben/Ferienspiele-2022-Anmeldung.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Im Parkhaus des Chinon Centers </strong>können Parktickets an den Kassenautomaten jetzt auch ohne Bargeld bezahlt werden. Das teilen Stadtverwaltung und HWB mit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg" alt="20220429 Freizeitbad" class="wp-image-21489" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das beliebte Freizeitbad in Kriftel öffnet wieder. Die Gemeinde bietet an: Bei Fragen zur Badesaison oder den Tarifen einfach eine E-Mail schicken an<em> <a href="mailto:MeinParkbad@kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MeinParkbad@kriftel.de</a></em>   Foto: Gemeinde Kriftel</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die Badesaison 2022 in Kriftel</strong> startet an diesem Samstag! Neu: In diesem Jahr werden keine Saisonkarten angeboten; dafür gibt es für Stammgäste und Vielschwimmer eine Guthabenkarte, die einen Rabatt von bis zu 30 Prozent auf das Tagesticket bietet. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/im-parkbad-startet-die-saison/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Ortsgericht Kriftel </strong>wurde neu aufgestellt: <strong>Christoph Rosenkranz</strong> rückte zum Orstgerichtsvorsteher auf, Erste Stellvertreterin ist <strong>Ingrid David-Eifert</strong>.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/ortsgericht-neu-aufgestellt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die mobile Beratung Kriftel </strong>und das Familienzentrum Kriftel hatten Kin­der und Jugendliche  in den Osterferien zu „Freizeithaus-Aktionstagen“ eingeladen.&nbsp;Der Bericht darüber steht <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/weltreise-im-freizeithaus/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zu viele Kranke: </strong>Deshalb muss in Kriftel eine Sitzungsrunde gemeindlicher Gremien verschoben werden. Eine gemeinsame Sitzung des Planungs- und Haupt- und Finanzausschusses findet erst am Montag, 16. Mai, um 19 Uhr statt. Sie startet mit einer Begehung des Restaurants in den Schwarzbachhallen. Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>Corona-Impfungen ohne Termin</strong> bieten die Varisano-Kliniken im Auftrag des Main-Taunus-Kreises an. Erste Termine in Hofheim und Kriftel sind gleich am 2. Mai. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Mobile-Corona-Impfungen-im-Mai-10456.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheimer Pfadfinder suchen Nachwuchs</h2>



<p><strong>Pfadfinder</strong> &#8211; es gibt sie tatsächlich noch! <strong>Oliver Becht</strong> sucht via Facebook Nachwuchs für die <strong>Wölflingsstufe</strong>: Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können bei einer<strong> Schnupper-Gruppenstunde</strong> vorbeischauen – jeden Mittwoch ab 17.30 Uhr im Gemeindehaus St. Bonifatius (Hermann-Löns-Straße 26). Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=1130338097532500&amp;set=gm.2307046152780421" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kids der Musicalschule jetzt im Kino-Film</h2>



<p>Die Musicalschule <a href="https://www.carolins-kids-on-stage.com/" target="_blank" rel="noopener">Carolins Kids on Stage</a> hat in der <strong>Pandemiezeit</strong> mit Kindern und Jugendlichen aus Kriftel, Hofheim und Umgebung aus ihren Musicals <strong>zwei Filme </strong>gemacht. Die werden <strong>an diesem Wochenende</strong> im Kino im Chinon Center gezeigt. Weitere Infos und Tickets gibt&#8217;s <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/uebersicht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tierklinik sucht Kommunikationsmitarbeiterin</h2>



<p>Nach dem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/">Bericht</a> über einen möglichen Verkauf&nbsp; an einen g<strong>lobalen Konzern</strong> gibt&#8217;s einige Neuigkeiten aus der <strong>Hofheimer Tierklinik</strong>: Ein <strong>Mitarbeiter für die Kommunikation</strong> wird gesucht (mehr <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/photos/a.760051617397058/4955993767802801/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Die Oberärztinnen <strong>Dr. Stephanie Schaalo</strong> und TÄ <strong>Davinia Fleuth</strong> wurden zu <strong>Mitarbeiterinnen des Monats</strong> gekürt: Sie hatten sofort nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine eine große klinikinterne <strong>Sammelaktion</strong> für Hilfsgüter initiiert (mehr <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/photos/a.760051617397058/4951530331582478" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Und <strong>Caruso</strong> darf sich <strong>Patient des Monats</strong> nennen: Der zweijährige <strong>Doggenrüde</strong> hat einen schweren Leidensweg hinter sich, wurde aufwendig therapiert – jetzt flitzt er wieder über die Wiesen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p><strong>Der Förderverein der städtischen Kindertagesstätte „Am Steinberg“ </strong>organisiert am Samstag, 7. Mai, von 11 bis 15 Uhr einen Open Air Basar „Alles rund ums Kind“ für Selbstverkäufer. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093844.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Französische Markt </strong>kommt von Donnerstag bis Samstag, 5. bis 7. Mai, erneut nach Hofheim auf den Kellereiplatz. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093898.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zu einem Solar-Business-Brunch</strong> sind Hofheimer Unternehmer eingeladen. Termin: Freitag, 6. Mai, in der Stadthalle Hofheim. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093897.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>WiesnART,</strong> ein Markt für Trachten, Trends &amp; Köstlichkeiten, kommt nach Hofheim: am 8. Mai in der Stadthalle. Mehr <a href="https://www.facebook.com/wiesnArt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>Das Lindenblütenfest</strong> im Herzen von Kriftel findet wieder statt: am 28. und 29. Mai. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Kerbegesellschaft-Kriftel-eV-233070960113530/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Straußwirtschaft am Berg</strong> öffnet am 9. Juni ihre Pforten für die bereits 12. Saison! Mehr <a href="https://www.facebook.com/215521468470704/photos/a.698749056814607/5261375740551893/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Konzert im Landratsamt:</strong> Es spielt die aus der Ukraine stammende Pianistin Anna Tyshayeva. Das Konzert beginnt am 8. Mai um 18 Uhr. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Musikalisches-Zeichen-der-Hoffnung-10446.htm?fbclid=IwAR1j3QEVT0V5BeKm60JRlugQuXYUW_kKfmnDS4QciRiKUodVKQfcRbGj8rY" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Schönes Wochenende!</em></h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg" alt="20220429 Amsel" class="wp-image-21491" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Ein wirklich netter Brief erreichte den Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletter: Eine Hofheimerin, die ihren Namen nicht genannt sehen möchte (<em>&#8222;da bin ich etwas zurückhaltend&#8220;</em>), schrieb ein kleines Geschichtchen, und sie schickte es als &#8222;<em>Dankeschön für Ihre Mühe mit dem Newsletter&#8220;</em>. Das Vergnügen des Lesens ganz allein zu haben ist sicher nicht erstrebenswert – deshalb hier, für alle:</p>



<p><em>&#8230;es passiert ja auch dauernd etwas mehr oder weniger Angenehmes. Ich zum Beispiel habe jemand Neuen in der Nachbarschaft. Es sind, wenn ich das mal so sagen darf, Schwarze.</em></p>



<p><em>Sie etwas sanfter getönt, er aber deutlich schwarz. Gesprochen haben wir noch nicht miteinander, sie sind aber stets wie aus dem Ei gepellt anzusehen und sie scheinen fleißig zu sein. So etwas merkt man ja – bei aller gebotenen Diskretion.</em></p>



<p><em>Immer wieder sehe ich sie die Beete im Garten bearbeiten. Na ja, es ist halt Frühling.</em></p>



<p><em>Ach ja, für Langschläfer halte ich sie nicht. Also ihn zumindest höre ich schon in den frühen Morgenstunden sein Liedchen pfeifen. Aber das stört mich nicht, klingt ganz melodiös und irgendwie nach guter Stimmung.</em></p>



<p><em>Heute nun habe ich etwas beobachtet, was mich vermuten lässt, dass die beiden auch schon was Kleines haben. Der schwarze Herr saß nämlich mit einem ganzen Schnabel voller zappelndem Getier auf dem Zaun. Also entweder er versorgt seine brütende Gattin oder bereits die Kinder des Paares. Ich bin gespannt.</em></p>



<p><em>Mich versorgen die beiden jedenfalls mit hoffnungsfrohen Gedanken – auch wenn sich die Menschen so unfriedlich verhalten.&nbsp;</em></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"><span style="color:#abb8c3" class="tadv-color">Foto: pixabay</span></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Sondersitzung zum Hotelneubau: Neues Problem aufgetaucht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/01/19/sondersitzung-hotelneubau-problem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Rosen Patrick]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=16412</guid>

					<description><![CDATA[Der Bericht im HK-Newsletter über die Sondersitzung des Bau- und Planungsausschusses zum geplanten Hotel-Neubau im Zentrum Hofheims hat Lokalpolitiker aufgeschreckt. Sie kannten den Termin gar nicht: War er etwa auf Drängen der Presse entstanden? Darüber diskutierten sie zu frühmorgendlicher Stunde, wobei ein ganz neues Problem auftauchte: Wo sind eigentlich die Unterlagen zu dem Thema? Warum hat die Stadtverwaltung sie nicht längst herausgerückt, wie der Ausschuss doch einstimmig beschlossen hatte? Kippt jetzt die Sondersitzung? Eine Ausrede dafür gibt's schon...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war gerade mal <strong>kurz nach halb neun Uhr</strong> am Dienstagmorgen dieser Woche, als <strong>Andreas Hegeler</strong> eine E-Mail verschickte. Sie las sich, als sei der CDU-Mann <strong>etwas angesäuert</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Zu Ausschusssitzungen wird ausschließlich von den Ausschussvorsitzenden eingeladen. Mir ist in meiner fast 20jährigen Hofheimer Kommunalpolitik nicht bekannt, dass sich die Ausschussvorsitzenden hierbei von der Presse drängen oder gar bevormunden lassen.&#8220;</em></p>



<p>Fehlte eigentlich nur noch ein bekräftigendes &#8222;<strong>basta</strong>”: Der<strong> Vorsitzende von Hofheims Stadtverordnetenversammlung</strong> hatte gesprochen – und er hatte selbstverständlich recht. Zu den <strong>Ausschusssitzungen</strong> wird von den <strong>Ausschussvorsitzenden</strong> eingeladen. Das ist so geregelt.</p>



<p>Aber was, wenn ein Ausschussvorsitzender <strong>nicht tut</strong>, was er <strong>zu tun hat</strong>? Wenn er beispielsweise <strong>vergessen</strong> hat, dass er zu einer Sitzung <strong>einzuladen</strong> hat?</p>



<p>Womit wir <strong>beim</strong> <strong>Thema</strong> sind, das wir schon einmal hatten. Wir müssen <strong>nochmals</strong> darüber berichten, weil <strong>noch mehr Leute</strong> etwas <strong>vergessen</strong> haben könnten. Das wäre dann ein weiterer Fall von <strong>Hofem Schlofem</strong>, der diesmal vielleicht unschöne Folgen hat:</p>



<p>Es geht um die geplante <strong>Sondersitzung von Hofheims Bau- und Planungsausschuss</strong>: Das Gremium hatte im November letzten Jahres <strong>einstimmig(!)</strong> beschlossen, sich das Grundstück an der <strong>Elisabethenstraße 3</strong> – wo heute die Stadtbücherei steht – in einer Sondersitzung anzuschauen. Die <strong>CDU</strong> mit ihrem Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>will das Objekt verkaufen und dort ein <strong>Hotel</strong> errichten lassen, die <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> wünschen eine <strong>Grünanlage</strong>&#8230;</p>



<p>Die <strong>Begehrlichkeiten</strong> sind groß, das <strong>Grundstück</strong> ist klein – da kann man schon mal genauer hinschauen. Die Ausschussmitglieder einigten sich also auf eine <strong>Vor-Ort-Sondersitzung</strong> im <strong>Januar 2022</strong>. Es klang <strong>vernünftig</strong>.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Stadtbuecherei1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Stadtbuecherei1-1024x400.jpg" alt="Sondersitzung" class="wp-image-16464" width="688" height="268" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Stadtbuecherei1-1024x400.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Stadtbuecherei1-300x117.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Stadtbuecherei1-768x300.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Stadtbuecherei1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption>Panorama-Aufnahme des Grundstücks Elisabethenstraße 3 – zum Vergrößern anklicken. Ganz links die HWB-Verwaltung, rechts hinten der Sparkassen-Neubau.</figcaption></figure></div>



<p>Aber es kam <strong>keine</strong> <strong>Einladung</strong>. Am Montagnachmittag&nbsp;– die <strong>Hälfte des Januar</strong> war bereits um – fragten wir bei der Stadtverwaltung nach: Was ist denn nun mit <strong>der Sondersitzung</strong>? Im <strong>Online-Kalender</strong> des Rathauses wurden bereits sämtliche Versammlungen der Stadtverordneten sowie alle Ausschüsse und Ortsbeiräte eingetragen – <strong>für das ganze Jahr</strong>. Nur die <strong>Sondersitzung</strong> <strong>fehlt: </strong>Was ist da los?</p>



<p><strong>Vier Stunden</strong> nach unserer Anfrage teilte die Stadtverwaltung mit: Termin steht.<strong> 29. Januar. </strong>Uhrzeit folgt.</p>



<p>Der enge <strong>zeitliche Zusammenhang</strong> zwischen Anfrage und Terminierung ist <strong>frappierend</strong>. Wohl deshalb sah sich CDU-Mann Hegeler veranlasst, in seiner <strong>frühmorgentlichen</strong> E-Mail zu versichern: Ausschussvorsitzende lassen sich von <strong>von der Presse </strong>nicht <strong>drängen</strong> oder gar <strong>bevormunden</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Ist doch klar! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterlagen fehlen: Platzt die Sondersitzung noch?</h2>



<p>Der Bericht im HK-Newsletter &#8222;<a href="https://hk-newsletter.de/wp-admin/post.php?post=16348&amp;action=edit">Auf den letzten Drücker: Grundstück für Hotel-Neubau wird besichtigt</a>&#8220; wurde am Montag zu<strong> nächtlicher Stunde</strong> veröffentlicht. Er sorgte nur wenige Stunden später – es war früher <strong>Dienstagmorgen</strong>, draußen war&#8217;s noch <strong>stockduster</strong> – zu aufgeregtem E-Mail-Verkehr zwischen Stadtverordneten und leitenden Rathausmitarbeitern. Die erste Nachricht wurde bereits um<strong> 6.26 Uhr </strong>verschickt, darin stand die Frage: &#8222;<em>Ist der im HK-Newsletter angekündigte Termin 29.1. tatsächlich richtig?&#8220;</em></p>



<p>Was für eine Frage! <strong>Natürlich!</strong></p>



<p>Inzwischen ist der Termin auch im Internet in den <a href="http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/si010_j.asp" target="_blank" rel="noopener">Rathaus-Kalender</a> eingetragen worden, weshalb jetzt auch die Uhrzeit bekannt ist. <strong>Samstag, 29. Januar</strong>, geht&#8217;s um <strong>10.30 Uhr </strong>los: <strong>Besichtigung des Grundstücks.</strong> Zwei Stunden sind dafür angesetzt, danach – um 12.30 Uhr – trifft man sich in der <strong>Stadthalle</strong> zur weiteren Besprechung<strong>!</strong></p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung-1024x628.jpg" alt="20210119 Sondersitzung" class="wp-image-16422" width="640" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung-1024x628.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung-300x184.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung-768x471.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Screenshot vom Online-Kalender des Rathauses: Der Termin für die Sondersitzung des Bau- und Planungsausschusses ist jetzt eingetragen. Aufgepasst: Der Termin für die  Ortsbesichtigung fehlt hier, die beginnt bereits um 10.30 Uhr.</figcaption></figure></div>



<p>Es ist allerdings ein <strong>neues Problem</strong> aufgetaucht, und man darf <strong>gespannt</strong> sein, wie das gelöst wird:&nbsp;</p>



<p>In dem <strong>einstimmig gefassten Beschluss</strong> des Bau- und Planungsausschusses von Ende letzten Jahres ist <strong>ein klarer Auftrag</strong> an die Stadtverwaltung enthalten: Sie soll <strong><span style="text-decoration: underline" class="underline">alle</span> Unterlagen</strong> zu dem Thema allen Ausschussmitglieder zusenden – einschließlich einer <strong>aktualisierten Hotelstandort-Bewertung</strong> (die Herausgabe dieser Unterlagen hatte <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>ausdrücklich zugesagt).&nbsp;</p>



<p>Im <strong>Sitzungsprotokoll</strong> ist zudem nachzulesen: Die Unterlagen sollten &#8222;<em>frühzeitig</em>&#8220; versandt werden. <em>&#8222;Frühzeitig&#8220;</em> – dieses Wort <strong>festzuschreiben</strong> war den Ausschussmitgliedern <strong>wichtig</strong>, aus gutem Grund:</p>



<p>Es ist eine <strong>beliebte Masche</strong>, den Stadtverordneten selbst wichtige Unterlagen <strong>zum spätmöglichen Zeitpunkt </strong>zu übergeben. Sie können dann die Papiere <strong>nicht mehr auswerten</strong>, müssen aber womöglich <strong>eine Entscheidung treffen</strong> – und stimmen <strong>notgedrungen</strong> einem vorliegenden Vorschlag zu. Das macht&#8217;s für die <strong>Verwaltung</strong> oftmals <strong>einfach</strong> (dient aber nicht unbedingt <strong>dem Wohl der Stadt</strong>, auch können auf diese Weise <strong>ausgesuchte Interessen </strong>bevorzugt bedient werden).</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20210119-Sondersitzung2-1024x588.jpg" alt="20210119 Sondersitzung2" class="wp-image-16424" width="640" height="395"></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Im Dezember beschloss der Bau- und Planungsausschuss eine Sondersitzung im Januar 2022. Ausdrücklich heißt es, die Verwaltung soll die Unterlagen dazu &#8222;frühzeitig&#8220; versenden.</figcaption></figure></div>



<p>Was aber heißt <strong>in der Praxis</strong> &#8222;<em>frühzeitig</em>&#8222;? <strong>Einen Tag</strong> vor der Sitzung? Oder <strong>einen Monat </strong>vor der Sitzung?</p>



<p>Im E-Mail-Austausch an diesem Dienstagmorgen wurde die Frage zu einem wichtigen Thema. Mehrere Stadtverordnete hatten sich bereits über die <strong>Definition</strong> von <em>&#8222;frühzeitig&#8220;</em> ernsthafte Gedanken gemacht. Ihr <strong>Urteil</strong>: <strong>Frühzeitig</strong> bedeutet, dass die Unterlagen <strong>mindestens zwei Wochen vor der Sondersitzung</strong> vorliegen müssen.</p>



<p>Damit hätten wir nun das <strong>Problem</strong>: Dann wäre der Termin 29. Januar <strong>nicht mehr zu halten</strong>&#8230;</p>



<p>Von Andreas Hegeler, eigentlich <strong>qua Amt </strong>ein wichtiger Mann im Stadtparlament, kam kein nennenswerter Beitrag mehr zur Klärung. Allerdings schrieb er in seiner E-Mail noch einen Satz, mit der er vielleicht einen Ausweg aus dem <strong>Unterlagen-Dilemma</strong> aufzeigen wollte:</p>



<p>Er halte <em>&#8222;eine Ausschusssitzung in Präsenz unter den aktuellen Inzidenzwerten für nicht angemessen&#8220;</em>, schrieb Hegeler. Heißt: Der soeben festgesetzte Termin 29. Januar solle seiner Meinung nach gecancelt werden.</p>



<p><strong>Widerspruch</strong> kam umgehend von den <strong>Linken</strong>: Mit einer <strong>Ortsbesichtigung im Freien </strong>dürfte es eigentlich <strong>keine Probleme </strong>geben, teilte <strong>Bernd Hausmann </strong>mit.</p>



<p>Die <strong>Entscheidung</strong> wird am Ende wohl CDU-Mann <strong>Patrick Rosen </strong>treffen müssen, der Vorsitzender des Ausschusses ist. Eine Vertagung wäre wieder typisch <strong>Hofem Schlofem</strong>: Weil die Stadtverwaltung eigenmächtig einen<strong> Beschluss der Stadtverordneten </strong>nicht umgesetzt hat, müsste ein neuer Sitzungstermin anberaumt werden – offiziell natürlich<strong> wegen steigender Inzidenzwerte</strong>.</p>



<p>Ob die <strong>Unterlagen</strong> danach endlich verschickt werden – <strong>frühzeitig</strong>? Abwarten&#8230;</p>



<p class="has-text-align-center">+++++</p>



<p><strong>Korrektur:</strong> In einer ersten Version des Textes war der Beginn der Sitzung mit <strong>12.30 Uhr</strong> angegeben – wie es auch dem <strong>Online-Kalender des Rathauses</strong> dargestellt ist. Tatsächlich beginnt die Sitzung bereits um<strong> 10.30 Uhr</strong> mit der Ortsbesichtigung </p>
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