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	<title>Sapienza Giuseppe &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Sapienza Giuseppe &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Klimaschutzkonzept: Stadtparlament sagt Ja &#8211; Dezernent will Gas geben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Sapienza Giuseppe]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hofheimer Klimaschutzkonzept ist vom Stadtparlament verabschiedet worden. 50 konkrete Maßnahmen sind darin genannt - jetzt geht es an die Umsetzung. Der Verlauf der Stadtverordnetenversammlung lässt allerdings erahnen: Einfach wird's nicht.

Dazu: 5 Fragen an Hofheims Ersten Stadtrat Daniel Philipp (Grüne), in dessen Dezernat das Konzept erarbeitet wurde. Er kündigt an, Gas geben zu wollen, sofort.

Plus: Die Stadtverwaltung meint es ernst mit dem Klimaschutz. Nach der Klimaschutzmanagerin wurde kürzlich ein Klimaanpassungsmanager eingestellt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="46640" class="elementor elementor-46640" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Das Hofheimer Klimaschutzkonzept ist vom Stadtparlament verabschiedet worden. 50 konkrete Maßnahmen sind darin genannt &#8211; jetzt geht es an die Umsetzung. Der Verlauf der Stadtverordnetenversammlung lässt allerdings erahnen: Einfach wird&#8217;s nicht.</strong></p>
<p><strong>Dazu: 5 Fragen an Hofheims Ersten Stadtrat Daniel Philipp (Grüne), in dessen Dezernat das Konzept erarbeitet wurde. Er kündigt an, Gas geben zu wollen, sofort </strong>(<a href="#Philipp">hier</a>)<strong>.</strong></p>
<p><strong>Plus: Die Stadtverwaltung meint es ernst mit dem Klimaschutz. Nach der Klimaschutzmanagerin wurde kürzlich ein Klimaanpassungsmanager eingestellt </strong>(<a href="#Rathaus">hier</a>)<strong>.</strong></p>								</div>
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									<p class="p1">Es hätte eine Sternstunde des Parlaments werden können. Einer dieser Momente in der Kommunalpolitik mit Signalwirkung, nach dem <b>ein Ruck durch die Stadtgesellschaft </b>geht. Die Botschaft war vorbereitet: Hofheim sagt <b>Ja zum Klimaschutz</b>! Wir wollen <b>eine nachhaltige Entwicklung </b>fördern und die <b>Lebensqualität in unserer Stadt verbessern</b>. Wir sind jetzt gefordert &#8211; <b>wir machen alle mit!</b></p>
<p class="p1">Die Chance ist vertan: Hofheims Stadtverordnete haben es <b>nicht geschafft,</b> sich gemeinsam hinter das Klimaschutzkonzept des Magistrats zu stellen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/10/klimaschutzkonzept/">hier</a> ausführlich vorgestellt). <b>Stadtverordnete von CDU, FDP und FWG</b> verweigerten ihre Zustimmung: Sie drängten auf <b>eine Vertagung </b>&#8211; ihre Begründung: die <b>Vorbereitungszeit</b> sei zu kurz gewesen, nicht für alle Maßnahmen lägen <b>konkrete</b> <b>Kostenschätzungen</b> vor&#8230;</p>
<p class="p1">Angesichts der Bedeutung des Themas und<b> der unbestrittenen Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen für den Klimaschutz</b> wirkten die vorgetragenen Argumente <b>gegen eine schnelle Zustimmung</b> eher <b>kleinkariert</b>. Die Meinung eines Beobachters der Stadtpolitik brachte es auf den Punkt: Es müsse als <b>Glück für Hofheim</b> bezeichnet werden, dass diese Koalition <b>keine Mehrheit im Stadtparlament</b> hat.</p>
<p class="p1">Das Konzept war zuvor <b>in zwei Ausschüssen</b> diskutiert worden. Die Mini-Fraktionen<b> FDP und FWG</b> hatten da schon deutlich gemacht, dass sie das vorgeschlagene Maßnahmenpaket <b>so nicht akzeptieren</b> würden. Sie wollten zunächst <b>über einzelne Maßnahmen</b> sprechen, was allerdings <b>zu einer Verzettelung im Kleinklein</b> geführt hätte. <b>Die Masche </b>ist bekannt: Ein guter Plan wird <b>erst einmal vertagt</b> und dann <b>so lange</b> <b>zerredet</b>, bis nichts mehr davon übrig ist.</p>
<p class="p1">In den Ausschüssen hatte am Ende doch noch<b> die Vernunft gesiegt:</b> Die Vertagungsanträge wurden jeweils<b> mit deutlicher Mehrheit abgelehnt</b>, das Konzept wurde <b>akzeptiert</b> &#8211; übrigens auch mit den <b>Stimmen von CDU-Stadtverordneten.</b></p>
<p class="p1">Vor der entscheidenden Sitzung des Stadtparlaments soll es danach, hinter &#8222;verschlossenen Türen&#8220;, <b>zu hitzigen Diskussionen </b>gekommen sein. Am Ende <b>beugte sich die CDU</b> ihren kleinen Koalitionspartnern: Die Beschlüsse der Ausschüsse, das Konzept <b><u>nicht</u> zu vertagen</b>, interessierten plötzlich nicht mehr, obwohl doch erfahrene CDU-Stadtverordnete daran mitgewirkt hatten. Es gebe <b>keinen Grund</b>, das Konzept jetzt<b> auf die Schnelle</b> zu verabschieden, verkündete <b>CDU-Fraktionschef Michael Henninger</b> in der Stadtverordnetenversammlung. Man solle erst einmal <b>über die einzelnen Maßnahmen diskutieren </b>und könne dann <b>in vier Wochen entscheiden.</b></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">... und einen Klimaanpassungsmanager<br>gibt es jetzt auch noch im Rathaus</h2>				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/13-09_klimaanpassungsmanager.jpg">
							<img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="441" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/klimaanpassungsmanager_sapienza.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-46743" alt="Klimaschutzkonzept" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/klimaanpassungsmanager_sapienza.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/klimaanpassungsmanager_sapienza-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Klimaanpassungsmanager Giuseppe Sapienza mit Hofheims Ersten Beigeordneten Daniel Philipp (zum Vergrößern anklicken).</figcaption>
										</figure>
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									<p>Erstmals gibt es im Rathaus einen Klimaanpassungsmanager: Der <b>Umweltwissenschaftler Giuseppe Sapienza</b> widmet sich seit kurzem der Frage, wie Hofheim die Folgen des Klimawandels für die Bevölkerung abmildern kann. Anders formuliert: Er soll die Stadt klimaresilienter und noch lebenswerter gestalten.</p>
<p>In einer <a href="https://www.hofheim.de/artikel/klimaanpassungsmanager-fuer-die-kreisstadt/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung der Stadtverwaltung</a> heißt es, die<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Stelle werde zu 80 Prozent vom Bundesumweltministerium gefördert. Das sei ähnlich wie bei </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Monique Delbos</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, die die Stadt vor knapp eineinhalb Jahren als Klimaschutzmanagerin eingestellt hat. Beide würden sich ergänzen: Einerseits gehe es um den Klimaschutz durch Einsparung von Treibhausgasen; andererseits um die nachhaltige Anpassung an das veränderte Klima.</span></p>								</div>
				</div>
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									<p style="text-align: right;">Foto: Stadt Hofheim</p>								</div>
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									<p class="p1">Mit diesem Vorgehen brüskierte die <b>CDU-Führung </b>nicht nur ihre Ausschussmitglieder: Sie fiel auch&nbsp;i<b>hrem eigenen Bürgermeister</b> <b>in den Rücken,</b> was man aber offensichtlich <b>als politischen Kollateralschaden</b> hinzunehmen bereit war:</p>
<p class="p1"><b>Christian Vogt</b>&nbsp;stehe, so heißt es in der Partei, voll und ganz hinter dem Klimaschutzpaket seines Ersten Beigeordneten. Dass er als Bürgermeister dazu<b>&nbsp;öffentlich schweigt</b> &#8211; ausgerechnet er, der doch sonst bei jedem Thema <b>nach vorne drängt</b> und etwas dazu sagen will &#8211; sei angeblich der&nbsp;<b>Parteiräson geschuldet</b>. Zudem sind in gut einem halben Jahr <b>Bürgermeisterwahlen</b>: Da wolle er es sich <b>mit</b> <b>niemandem</b> <b>verderben</b>, schon gar nicht <b>mit Leuten aus der eigenen Partei</b>.</p>
<p class="p1">Also sagte Vogt kein Wort. Unterstützung fanden&nbsp;<b>CDU/FDP/FWG</b> dann&nbsp; bei den Linken:<b> Fraktionsvorsitzende Barbara Grassel</b> hatte sich in das umfangreiche Werk <b>eingearbeitet</b> und nannte Kritikpunkte, über die man reden müsse: <b>Bessere Fußgängerführung</b> sei gut, aber dann bitte auch in den Stadtteilen; wenn man gegen <b>Elterntaxis</b> sei, müsse man die wohnortnahe Betreuung verbessern; <b>Wald und Landwirtschaft</b> kämen im Konzept zu kurz&#8230; <b>Das größte Manko </b>sah sie in der Maßnahme &#8222;Optimierung des Personennahverkehrs&#8220;: <b>Eine wirksame Verbesserung </b>sei erst ab 2026 vorgesehen, während die Stadt bisher <b>keine eigenen Verbesserungsvorschläge</b> eingebracht habe. Auf diese Weise, befand Frau Grassel, seien <b>die Klimaziele kaum zu erreichen..</b></p>
<p class="p1">Jetzt mussten die&nbsp;<b>Befürworter</b> des Klimaschutzkonzeptes <b>zittern</b>: Die Entscheidung stand<b> auf der Kippe.&nbsp;</b>Mit nur einer Stimme aus der Opposition hätte die Koalition&nbsp;<b>die Mehrheit </b>und könnte <b>das Konzept vertagen&#8230;</b></p>
<p class="p1">Am Ende ging alles gut, wenn auch<b> ganz knapp:</b></p>
<p class="p1"><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Der Antrag auf Vertagung wurde abgelehnt:&nbsp;</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">20 waren dagegen, 18 stimmten dafür.</span></p>
<p class="p1"><b>Das Klimaschutzkonzept wurde dann angenommen:</b> 21 sprachen sich dafür aus, 13 dagegen, 4 enthielten sich.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fünf Fragen an Hofheims Ersten Beigeordneten</h2>				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Daniel Philipp &amp; das Klimaschutzkonzept:<br>Wir beginnen mit der Umsetzung - sofort!</h2>				</div>
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									<p><b>Daniel Philipp war früher Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtparlament und arbeitete als Klimaschutzmanager im Landratsamt des MTK. Ende letzten Jahres wählte ihn Hofheims Stadtverordnetenversammlung zum Ersten Beigeordneten. </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-weight: bold;">Nach dem Ja der Stadtverordneten</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-weight: bold;"> zum Klimaschutzpaket haben wir ihm fünf Fragen geschickt, die er umgehend beantwortete. </span></p>								</div>
				</div>
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									<p></p>
<p><strong><i>Nur eine knappe Mehrheit stimmte im Stadtparlament gegen eine Vertagung des Klimaschutzkonzeptes. Es wurde dann zwar verabschiedet, aber es gab auch viele Gegenstimmen: Sind Sie trotzdem zufrieden &#8211; oder hätten Sie sich eine breitere Unterstützung für so ein wichtiges Zukunftsthema gewünscht?</i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Natürlich wäre eine breitere Zustimmung seitens der Stadtverordneten wünschenswert gewesen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, dass das Klimaschutzkonzept mit seinem umfassenden Maßnahmenkatalog in der vorgelegten Form beschlossen wurde.</p>
<p></p>
<p><strong><i>Mehrere Stadtverordnete hatten beantragt, die Abstimmung zu vertagen: Sie wollten zunächst über das Konzept und die 50 Vorschläge diskutieren. Sie dagegen drängten auf eine schnelle Entscheidung: Warum die Eile? </i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Zum einen gab es reichlich Gelegenheit, das Konzept zu diskutieren: Im Arbeitskreis Energie und im Ausschuss für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr sowie im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss wurde darüber ausführlich gesprochen. Zum anderen besteht ein gewisser Zeitdruck: Die aktuelle Fördermaßnahme, mit der wir die Stelle unserer Klimaschutzmanagerin einrichten konnten, läuft Anfang 2025 aus. An dieses sogenannte Erstvorhaben soll ein Anschlussvorhaben nahtlos anknüpfen, das drei Jahre lang gefördert wird: In dieser Zeit sollen das Potenzial des Klimaschutzkonzepts voll ausgeschöpft und konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.</p>
<p></p>
<p>Für die Beantragung des Anschlussvorhabens ist der Stadtverordnetenbeschluss zum Klimaschutzkonzept zwingende Voraussetzung. Jetzt liegt der Beschluss vor, und wir können den entsprechenden Antrag stellen. Das Verfahren ist allerdings komplex, weshalb mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen ist. Daher bestand eine gewisse Eilbedürftigkeit, um die Kontinuität unseres Klimaschutzmanagements zu gewährleisten.</p>
<p></p>
<p><strong><i>Eine kritischer Einwurf lautet: Der Wald kommt in dem Konzept gar nicht vor. Gibt es dafür Gründe?</i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Das 5. Kapitel des Klimaschutzkonzeptes widmet sich der Bilanz der Land- und Forstwirtschaft. Auf Bundesebene sind für das Thema Wald das Umwelt- und das Land- und Forstwirtschaftsministerium zuständig, während für den Klimaschutz das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zuständig ist. Daher wird das Thema „Wald“ ebenso wie das Thema „Boden“ (z.B. Entsiegelung, etc.) eher zur Klimafolgenanpassung gezählt, was sich auch zum großen Teil in den Förderprogrammen niederschlägt, wie z.B. das Förderprogramm &#8222;Klimaangepasstes Waldmanagement&#8220; zeigt.</p>
<p></p>
<p>Dementsprechend werden Maßnahmen zum Wald im Rahmen des Klimaanpassungskonzeptes erarbeitet.</p>
<p></p>
<p><i><strong>Wie geht es jetzt weiter? Was sind die nächsten Schritte? Bitte konkret</strong>&#8230;</i></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Mit dem nun vorliegenden Beschluss wird Frau Monique Delbos &#8211; unsere Klimaschutzmanagerin &#8211; zunächst die Anschlussförderung beantragen. In dieser wird über drei Jahre die Personalstelle, die Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen aus dem Konzept gefördert (siehe oben).</p>
<p></p>
<ul>
<li>Direkt am Montag gibt es zudem wieder einen Workshop für Mitarbeitende der Verwaltung zu dem Thema Klimaschutz: Damit gehen wir direkt die Maßnahme „Klimaschutz in der Verwaltung stärken“ an.</li>
<li>Zeitgleich läuft auch schon die Vorbereitung zu der Maßnahme „Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie für den Bauhof“. Der erste Workshop soll schon im Oktober/November durchgeführt werden.</li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Parallel arbeiten wir daran, den kommunalen Wärmeplan zu erstellen: Er wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 vorliegen.</span></li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Maßnahme „Einführung des Ofenführerscheins“ soll als Pilotprojekt noch in diesem Herbst/Winter durchgeführt werden: Ziel ist es, kurzfristig und direkt Emissionen zu senken (Hofheim hat über 4.500 Einzelfeuerstätten).</span></li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Zusammen mit dem Arbeitskreis Innenstadt werden die Maßnahmen aus dem Handlungsfeld „Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung“ konkreter ausgearbeitet.</span></li>
<li><span style="font-size: 1em; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Zum Thema Begrünung gibt es vielfältige Forderungen aus den Gremien und der Stadtgesellschaft. Hier beschäftigen wir uns aktuell mit dem Thema Mikrowald auf Grundlage der Miyawaki-Methode. Damit ist es möglich, in kurzer Zeit dichte Wälder auch im städtischen Raum zu schaffen, und zwar auch Mikrowälder, also Wälder auf kleinen Flächen.</span></li>
</ul>
<p></p>
<p><strong><i>Im Klimaschutzkonzept ist die Rede von mehr Rechten und mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer, von verkehrsberuhigten und sogar autofreien Zonen, von Geschwindigkeitsreduzierung auf den Straßen, von Optimierung des Parkraums… Prompt klagen einige Lokalpolitker, Sie wollten die Stadt durch die Hintertür umbauen &#8211; ohne die Stadtverordneten zu beteiligen. Wollen Sie das?</i></strong></p>
<p></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Eine zeitgemäße integrierte Stadtplanung erfordert meines Erachtens auch für Hofheim neue Maßnahmen. Angesichts der Folgen des Klimawandels und auch der Auswirkungen der weiter zunehmenden Digitalisierung auch auf unsere Innenstadt besteht hier Handlungsbedarf. Stichworte sind hier u.a. Steigerung der Aufenthaltsqualität, Begrünung, Entsiegelung etc.</p>
<p></p>
<p>Allerdings ist ein „Stadtumbau durch die Hintertür“ weder gewollt noch möglich. Im Gegenteil halte ich es für zwingend notwendig, nicht nur die Gremien, sondern vor allem auch die Stadtgesellschaft dabei mitzunehmen. Das versuche ich z.B. durch die Einrichtung des Arbeitskreises Innenstadt, wo alle maßgeblichen Akteure beteiligt sind, und deren kommende Sitzungen (die nächste im November) öffentlich stattfinden werden.</p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
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