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	<title>Schulz Ingrid &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Schulz Ingrid &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Elisabethenstraße 3: Das große Durcheinander – und eine bange Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Eberhard]]></category>
		<category><![CDATA[Schulz Ingrid]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch eine Woche nach der Bürgerbeteiligung zum Grundstück Elisabethenstraße 3 ist noch nicht richtig klar: War sie nun ein großer Erfolg, wie die Stadtverwaltung weismachen will – oder ein Flop, wie Zeitungen urteilen? Es herrscht nur in einem Punkt Klarheit: Das, was dabei herauskam, soll jetzt Planungsbüros an die Hand gegeben werden. Allerdings wirft genau dieses Vorgehen bei vielen Hofheimern eine bange Frage auf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Bürgerbeteiligung zur Elisabethenstraße 3 hallt nach: Die Veranstaltung vor einer Woche in der Stadthalle – auch Bürgerforum I genannt – wird ganz unterschiedlich bewertet. Inzwischen hört man auch allenthalben die bange Frage: Wo bleibt die versprochene Transparenz? Will man im Rathaus wirklich, dass die Bürger mitmachen? Oder sollen sie auf halber Strecke doch noch vom Mitgestalten ausgegrenzt werden? Für solche Sorgen gibt&#8217;s einen guten Grund. </strong></p>



<p>Nach der Veranstaltung beklagte das <strong>Kreisblatt</strong>, dass die vielen <strong>Ideen</strong>, die in der Stadtgesellschaft kursieren, beim Bürgerforum überhaupt <strong>nicht</strong> <strong>diskutiert</strong> worden seien. Das bittere Resümee des Lokalredakteurs: <em>&#8222;Nein, der Auftakt der Bürgerbeteiligung ist nicht gelungen.&#8220;</em></p>



<p>Seine Kollegin von der <strong>Hofheimer Zeitung</strong> hatte offenbar einen anderen Eindruck  gewonnen. Sie titelte:<em> &#8222;Beim ersten Bürgerforum zur Gestaltung des Grundstücks werden Ideen gesammelt – und dabei ganz neue Ansätze vorgebracht.&#8220;</em></p>



<p>In der <strong>Frankfurter Rundschau</strong> wiederum hieß die Headline kurz und knapp: <em>&#8222;Kein Ergebnis beim Bürgerforum&#8220;.</em> Der Schlußsatz des Berichts lautete: <em>&#8222;Wohin die Reise in Hofheims Zentrum jetzt geht &#8211; das ist nach diesem Abend offener denn je.&#8220;</em></p>



<p>Alles klar?</p>



<p><strong>Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ingrid Schulz</strong>, verbreitete via Leserbrief ihre Eindrücke vom Bürgerforum: <em>&#8222;Beim Gespräch der Fachleute im Städtebau wurde bestätigt: An diese Stelle gehört ein Gebäude, damit wirklich ein Platz entsteht.</em>&#8220; Die Frau tritt seit einiger Zeit als <strong>Hardcore-Anhängerin</strong> eines Hotel-Neubaus auf. Anfangs verbreitete sie, sie vertrete <em>&#8222;die Mehrheit des Seniorenbeirats&#8220;</em>, inzwischen behauptet sie, sie vertrete <em>&#8222;die Meinung des Seniorenbeirats&#8220;.</em> Aus dem Bürgerforum nahm sie eine Erkenntnis mit, die sie exklusiv haben dürfte: &#8222;<em>Nur eine Grünanlage – das lehnen alle Fachleute ab.&#8220;</em></p>



<p><strong>Eberhard Schmidt</strong> hatte – vermutlich wie <strong>die Mehrheit der Zuhörer</strong> – das Bürgerforum deutlich anders erlebt: Die Fachleute hätten die Hotel-Pläne <em>&#8222;als viel zu monströs angesehen und eine Bebauung des Grundstücks eher abgelehnt als befürwortet&#8220;</em>, schreibt er in einem Kommentar unter dem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/">Bericht auf dieser Webseite</a>. Und: <em>&#8222;Es wurde auch herausgestellt, dass die Einfassung des Platzes nicht unbedingt ein Gebäude braucht, sondern dass das auch mit Baumreihen möglich ist.&#8220;</em></p>



<p>Was für ein Durcheinander!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220915-Elisabethenstrasse3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220915-Elisabethenstrasse3.jpg" alt="Elisabethenstrasse" class="wp-image-23396" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220915-Elisabethenstrasse3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220915-Elisabethenstrasse3-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Darum geht&#8217;s: Links das Grundstück Elisabethenstraße 3, wo bisher Bücherei und Stadtarchiv untergebracht waren und jetzt die Stadtverwaltung Büros hat. In der Bildmitte die Mauer des alten Wasserschlosses, ohne jedes Grün. Und davor ein Platz, wie ihn viele Hofheimer lieben: mit Auto neben Auto.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Fünf Tage </strong>nach der Veranstaltung sah sich die <strong>Stadtverwaltung</strong> veranlasst, einen eigenen Bericht zum Versammlungsverlauf herauszugeben, der als <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000096911.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> verschickt und auf der städtischen Homepage veröffentlicht wurde. Darin heißt es im feinsten Bürokratendeutsch:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Aus den Ergebnissen werden nun die Inhalte einer Aufgabenstellung für eine Mehrfachbeauftragung von Planungsbüros abgeleitet. Diese Planungsbüros sollen dann städtebauliche Konzeptionen zur räumlichen Verknüpfung der innerstädtischen Platzräume erarbeiten und klären, welche Funktion das Grundstück Elisabethenstraße 3 dabei übernehmen soll.&#8220;</em></p>



<p>Das führt zu den <strong>zentralen Fragen,</strong> die eigentlich während des Bürgerforums – also öffentlich – hätten beantwortet werden müssen: <strong>Wie</strong> wird der nächste Schritt konkret umgesetzt? <strong>Wer</strong> formuliert <strong>die Wünsche und Anforderungen</strong> der Bürger? Und wer <strong>gewichtet</strong> sie wie? <strong>Wer</strong> weist <strong>welche</strong> <strong>Planungsbüros</strong> ein, dass sie die Meinung der Bürger auch <strong>verstehen</strong> und <strong>umsetzen</strong> können?</p>



<p>Kurzum: Warum wird dieser nächste Schritt der Bürgerveteiligung nicht <strong>offen und transparent </strong>dargelegt?</p>



<p>Normalerweise wäre es die Aufgabe der <strong>Stadtverordneten</strong>, sich des Themas anzunehmen. Gute Gelegenheit böte sich: Nächsten Dienstag trifft sich der <strong><a href="http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1808" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bau- und Planungsausschuss</a>,</strong> dort könnte man über <strong>&#8222;Instruktion der Planungsbüros&#8220;</strong> offen diskutieren und entscheiden. </p>



<p>Man müsste es nur wollen.</p>



<p>Bis dahin wabert der <strong>Verdacht</strong> durch die Stadt: Im Rathaus, beim CDU-Bürgermeister und bei führenden CDU-lern besteht an einem transparenten Vorgehen <strong>kein sonderlich großes Interesse.</strong> Christian Vogt ist einer der<strong> vehementesten Vorkämpfer</strong> für ein Hotel, er will bauen, gerne <strong>groß</strong>, ruhig auch <strong>klotzig</strong>, da scheint er <strong>keinen Schmerz</strong> zu kennen. Dass die <strong>Stadtgesellschaft</strong> aufgewacht ist, droht seine Pläne <strong>zunichte</strong> zu machen. Wohl deshalb versucht er in seiner Rathaus-Pressemitteilung, die Bürger <strong>mit</strong> <strong>schmusigen</strong> <strong>Worten</strong> <strong>einzulullen</strong>:</p>



<p>„<em>Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimer Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“&nbsp;</em></p>



<p><strong>Meinung einbringen?</strong> Das klingt schön!</p>



<p>Die Meinung der Bürger auch <strong>ernst nehmen</strong>: Das wäre jetzt an der Zeit!</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">UPDATE am 16. September 2022:</h2>



<p>Die <strong>Linken im Stadtparlament</strong> reagieren mal wieder fix. Die Stadtverordnete <strong>Barbara Grassel </strong>hat eine Woche nach der Bürgerbeteiligung einen <strong>Antrag</strong> eingebracht. Darin heißt es:</p>



<p><em>&#8222;Der Magistrat möge baldmöglichst ein weiteres Bürgerforum einberufen, bei dem die Nutzungsalternative ,Grünfläche oder Baufläche&#8216; – und wenn Baufläche, mit welcher Nutzung –diskutiert werden soll&#8220;.</em></p>



<p>Zur Erklärung heißt es: Im <strong>Bürgerforum I</strong> sollte eigentlich über <em>„Ideen und Eckpunkte für eine mögliche Umnutzung des Geländes Elisabethenstraße 3“ </em>diskutiert werden. Dazu sei es aber aus <strong>Zeitgründen</strong> nicht gekommen. Die <strong>Grundsatzentscheidung „Bebauen oder nicht bebauen?“</strong> müsse unter Beteiligung der Hofheimer Bürgerschaft entschieden werden, und zwar <span style="text-decoration: underline" class="underline">bevor</span> Planungsbüros mit der Erstellung einer Konzeption beauftragt werden.</p>



<p>Frau Grassel weiter: Sollte die Mehrheit im Stadtparlament<strong> lieber eine Grünanlage</strong> als eine Bebauung wollen, dann sei das vom Magistrat vorgesehene <strong>anschließende Konzeptvergabeverfahren</strong> obsolet.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Stadt Hofheim</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Professionelle Banden plündern teure BMW in Hofheim und Kriftel aus</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/10/banden-pluendern-bmw/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Colpe-Decker Gabriele]]></category>
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		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Foto oben zeigt einen BMW aus Hofheim. Er wurde heimgesucht von Mitgliedern einer professionellen Autoknacker-Bande, die sich auf Navigations- und Multimediageräte sowie Lenkräder aus BMW-Fahrzeugen spezialisiert haben. Tagelang trieben sie in Hofheim und Kriftel ihr Unwesen. Wir sagen, wo sie Autos ausplünderten – und weshalb sie ausgerechnet Fahrzeuge der Münchener Nobelmarke suchen.

Außerdem: Impressionen aus dem Stadtparlament: Von Geld, das keiner kennt, und einem Gremium, das nicht existiert --- Stadtverwaltung prüft Enteignung des Lorsbacher Reiterhofs --- Vorderheide II: Bürgermeister greift Stadtverordnete scharf an --- Aktuelle Nachrichten aus den Rathäusern u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>BMW-Fahrer genießen ein Image als sportliche, dynamische, manchmal auch etwas arrogante Automobilisten. Jetzt aber haben sie unser aller Mitleid verdient: Sie sind in das Visier internationaler Autoknacker-Banden geraten. Die gehen rücksichtslos und rabiat&nbsp;vor – auch in Hofheim und Kriftel. Dann sieht der Stolz eines BMW-Fahrers aus wie auf unserem Bild oben: Es zeigt das ausgeplünderte Cockpit eines Fahrzeugs, das in der Königsteiner Straße am Steinberg geparkt worden war&#8230;</strong></p>



<p><strong>Aus Kriftel </strong>meldet die Polizei gleich mehrere Fälle, bei denen ein <strong>Gesamtschaden von fast 40.000 Euro </strong>verursacht wurde:</p>



<p>In der Straße <strong>&#8222;Am Ringofen&#8220; </strong>stiegen die Täter gewaltsam in einen<strong> </strong>5er BMW ein und bauten den Airbag, das Lenkrad, die Navigations- sowie die Multimediaeinheit aus.</p>



<p><strong>Am</strong> <strong>Ziegelpark</strong> verschwand das Lenkrad aus einem 430er BMW.</p>



<p>Am<strong> Robert-Schuman-Ring</strong> ließen die Täter aus einem 3er BMW die Innenkonsole, das Lenkrad, das Navigationssystem sowie den Tacho mitgehen.</p>



<p><strong>&#8222;Am Erdbeeracker&#8220;</strong> stiegen Unbekannte gewaltsam in einen 3er BMW ein: Airbag, Konsole, Lenkrad und Navi wurden ausgebaut und gestohlen.</p>



<p>Bereits zu Beginn dieses Monats war in <strong>Kriftel</strong> in der Straße <strong>&#8222;Am Ringofen&#8220;</strong> ein weißer 5er BMW aufgebrochen worden. Die Täter bauten das Lenkrad mit Airbag sowie das Navigations- und Multimediasystem aus.</p>



<p>Nur wenige Tage zuvor waren in <strong>Hofheim</strong> binnen weniger Nachtstunden fünf BMW aufgebrochen worden – in den Straßen<strong> Am Steinberg, Wingertstraße, Königsteiner Straße</strong> und <strong>Am Alten Birnbaum</strong>. Auch hier wurden Lenkräder mit Airbags sowie festeingebaute Navigationsgeräte entwendet.</p>



<p><strong>Antonia Vogel </strong>berichtet in der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> über ihr &#8222;Erlebnis&#8220;: Der weiße BMW ihres Freundes sei nachts in der Königsteiner Straße aufgebrochen worden. <em>&#8222;Mithilfe eines Schneidewerkzeugs oder Ähnlichem wurde in die Fahrertür gewaltsam ein Loch geschnitten, um sich durch den Seilzug des Fensterhebers Zugang ins Innere des Autos zu verschaffen. Der gesamte Innenbereich mit Lenkrad, Navidisplay/-computer und Tacho wurde entwendet.&#8220;</em> Der Schaden allein in diesem Fall: rund 15.000 Euro.</p>



<p>Das Vorgehen der Täter ist nicht neu, ihre <strong>Spur der Verwüstung</strong> zieht sich inzwischen durch ganz Deutschland. Konkrete <strong>Fahndungsergebnisse</strong> liegen bei der Polizei bislang nicht vor. Die Täter sollen überwiegend aus <strong>Osteuropa</strong> stammen, wohin die Beute wohl auch auf schnellstem Weg gebracht wird. Die <strong>professionelle</strong> <strong>Durchführung</strong> der Taten lässt die ermittelnden Kripobeamten <strong>geschulte</strong> <strong>Autoknacker-Banden</strong> vermuten.</p>



<p>Warum werden vor allem <strong>Lenkräder</strong>, <strong>Navis</strong> und <strong>Entertainmentsysteme</strong> erbeutet? Und warum fast nur bei <strong>BMW</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left">Bei der Polizei heißt es, diese Technik ließe sich bei BMW-Fahrzeugen recht <strong>fix</strong> <strong>und</strong> <strong>einfach</strong> ausbauen. In der Regel stünden die teuren <strong>Navigationsgeräte</strong>, <strong>Entertainmentsysteme</strong> oder gleich das gesamte <strong>Lenkrad</strong> inclusive <strong>Airbag</strong> der neueren Modelle aus des Münchener Autoherstellers auf der <strong>Wunschliste</strong> der Hehler. Die seien am meisten gefragt – und bringen den Autoknackern <strong>das</strong> <strong>meiste</strong> <strong>Geld</strong>.</p>



<p><strong>Die Kriminalpolizei Hofheim </strong>hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06192 20790 um Hinweise.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-large-font-size"><strong>Impressionen aus dem Hofheimer Stadtparlament</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">Von Geld, das keiner kennt, und einem Gremium, das nicht existiert</h1>



<p><strong>Sieben Stunden lang haben Hofheims Stadtverordnete in der zurückliegenden Woche getagt, drei Stunden am Dienstag, vier am Mittwoch. Rund vierzig Themen standen auf der Tagesordnung, einige waren schnell abgehakt, andere fanden umso längere – manchmal auch arg langatmige – Diskussionen. Impressionen aus Hofheims wichtigster Politrunde.</strong></p>



<p>Zunächst ein Vorschlag zur <strong>Verkürzung der Sitzungen</strong>: Derzeit leitet nahezu<strong> jeder</strong> Stadtverordnete <strong>sein Statement</strong> mit den Worten ein: &#8222;<em>Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren&#8220;</em>.</p>



<p>Sagt ein Mandatsträger <strong>mehrmals</strong> etwas, wird der Spruch jedes Mal <strong>erneut</strong> aufgesagt. Manche hängen noch ein freundliches <em>&#8222;liebe Kolleginnen und liebe Kollegen&#8220;</em> <strong>hintendran</strong>. Selbst <strong>Parlaments-Youngster</strong> wie BfH-Chef <strong>Wilhelm Schultze</strong> oder der heimliche SPD-Frontmann <strong>Aaron Kowacs</strong> haben sich widerspruchslos dieser sinnentleerten Routine unterworfen:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und liebe Kollegen&#8220;</em>: <strong>Einmal am Abend</strong> pro Redner, das wäre ja <strong>okay</strong>. Aber gefühlte <strong>hundert</strong> <strong>Mal</strong> und vermutlich noch viel mehr in nur drei, vier Stunden: Da verkommt Freundlichkeit zur billigen Floskel.</p>



<p><strong>Muss das wirklich sein?</strong></p>



<p>Würde die <strong>Grußformel</strong> von jedem Redner nur ein Mal aufgesagt, ließe sich die <strong>Sitzungsdauer</strong> <strong>signifikant verkürzen</strong> – und das auch noch <strong>ohne Qualitätsverlust!</strong></p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Als nerviger Zeitschinder entpuppte sich <strong>Ralf Weber</strong>. Der FDP-Mann hat einen neuen <strong>Trick</strong> gefunden, mehr reden zu können: Er spaltete von einem <strong>Antrag</strong> (alle Bebauungspläne sollten überarbeitet und ggfls. geändert werden) einen <strong>Unterkomplex</strong> ab (Bebauungspläne sollten vom Magistrat großzügiger geändert werden können). So legte er <strong>zwei Anträge</strong> vor, durfte folglich auch <strong>zwei Mal</strong> reden. </p>



<p>In ermüdender Ausführlichkeit quälte Weber die Runde der Lokalpolitiker mit seinen persönlichen <strong>Überlegungen</strong>. Er <strong>versprach</strong>, sich kurz zu fassen, und redete dann <strong>immer weiter</strong>. Dabei wiederholte er sich <strong>mehrmals</strong>, das alles auch noch in <strong>einschläferndem</strong> <strong>Singsang</strong>. </p>



<p>Der <strong>Verdacht</strong>, dass der Mann lediglich eigene Geschäftsinteressen vertrat – Weber ist Immobilienmakler –, drängte sich auf. <strong>Seine Monologe</strong> kosteten jedem Stadtverordneten in Summe mindestens <strong>eine halbe Stunde Lebenszeit</strong>.</p>



<p>Sie haben aber wohl <strong>kaum eine Chance</strong>, sich gegen solche Auswüchse zu <strong>wehren</strong>. </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ingrid Schulz</strong>, meldete sich an diesem Abend einmal zu Wort. Sie hat nichts zu sagen im Stadtparlament, aber was sie sagt, hat durchaus Gewicht:</p>



<p>Frau Schulz: <em>&#8222;Manchmal habe ich hier das Gefühl: Es ist alles schon gesagt – nur noch nicht von jedem.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stadt Hofheim als Sponsor der Jäger?</h2>



<p><strong>Die</strong> <strong>kleinste</strong> <strong>Fraktion</strong> – die Linken – schafft es immer wieder, die Stadtspitze zur <strong>Weißglut</strong> zu bringen. Es reicht schon aus, dass sich<strong> Barbara Grassel </strong>und <strong>Bernd Hausmann</strong> zu Wort melden: Dann reagiert die <strong>Rathausführung</strong> und auch der eine oder andere <strong>Stadtverordnete</strong> wie <strong>ein Stier </strong>auf die rote Muleta&nbsp;des Matadors.&nbsp;</p>



<p>Jüngstes Beispiel: Die Stadt ist, weil sie entsprechende <strong>Grundstücke</strong> besitzt, Mitglied von <strong>Jagdgenossenschaften</strong>. Auf die <strong>Pachteinnahmen</strong> verzichtet sie: Das Geld dürfen die Jagdgenossenschaften behalten. Keiner weiß, um <strong>wie</strong> <strong>viel</strong> Geld es sich handelt. Die großzügige Praxis wurde im Stadtparlament offenbar <strong>nie</strong> <strong>hinterfragt</strong>. </p>



<p>Jetzt wollte <strong>Barbara Grassel</strong> vom Magistrat wissen, auf welche Summe die Stadt <strong>verzichtet</strong> und was die Jagdgenossenschaften mit dem <strong>städtischen</strong> <strong>Geld</strong> anfangen.</p>



<p>Die Frage ist natürlich <strong>völlig</strong> <strong>berechtigt</strong>. Und nicht nur das: <strong>Alle</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> sollten die <strong>Antwort</strong> kennen. Schließlich ist es <strong>städtisches</strong> <strong>Geld</strong>, das den Jagdgesellschaften zufließt.</p>



<p>In der <strong>Stadtspitze</strong> scheint man das anders zu sehen. Der zuständige<strong> Stadtrat Bernhard Köppler </strong>– ein SPD-Mann – trat wie ein ertappter Sünder auf. <em>&#8222;In der Frage schwingt was mit!&#8220; </em>empörte er sich. Es werde der Eindruck vermittelt, die Jagdgesellschaften würden mit Geld von der Stadt<strong> ein gutes Geschäft</strong> machen: <em>&#8222;Ich wehre mich dagegen.&#8220;</em></p>



<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> ging ans Rednerpult und sagte, er spüre eine <em>&#8222;athmosphärische Verstörung&#8220;</em>. Und mit <strong>bösem Blick </strong>in Richtung Grassel giftete er: Er sehe die <strong>Fragestellung</strong> <em>&#8222;als Verunglimpfung der Jäger und Landwirte&#8220;</em> an, als <em>&#8222;Vorverurteilung&#8220;.</em> </p>



<p>Auch <strong>Jürgen Pauly</strong> meldete sich zu Wort. Der Mann sitzt für die <strong>CDU</strong> im Stadtparlament und ist <strong>Vorsitzender der Hofheimer Jagdgenossenschaft</strong>. Er warf Frau Grassel eine <em>&#8222;bodenlose Frechheit&#8220;</em> vor und <strong>beteuerte</strong>: <em>&#8222;Hier läuft alles rechtmäßig ab.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p>Eine Antwort auf die <strong>simple Grassel-Frage</strong> war all das natürlich <strong>nicht</strong>. Und so konnte die Linke denn auch den <strong>Entrüsteten</strong> entgegenhalten: Sie könnten<strong> jedem ungewollten Eindruck</strong> ganz einfach und schnell entgegenwirken – mit <strong>Transparenz</strong>.</p>



<p>Köppler sah wohl ein, dass seine <strong>Attacke</strong> gegen Grassel unberechtigt war: Jedenfalls nahm er <strong>seinen Vorwurf zurück</strong>. Der Magistrat sammle derzeit Informationen bei <strong>Jagdgenossenschaften</strong> und <strong>Ortslandwirten</strong>, sagte er. Noch lägen nicht alle Daten vor. Sobald sie vollständig seien, würden die Stadtverordneten informiert.</p>



<p>Ach ja: Eine erste Anfrage zum <strong>Thema &#8222;städtische Jagdpachten&#8220; </strong>hatten die Linken bereits im <strong>Februar letzten Jahres</strong> gestellt. Dass der Magistrat <strong>bis heute</strong> nicht die Höhe der städtischen <strong>Pachteinnahmen</strong> und ihre <strong>Verwendung</strong> angeben kann:</p>



<p>Das sollte Hofheims Stadtverordnete <strong>nachdenklich</strong> stimmen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Arbeitskreis Energie&#8220;: Gremium ohne Mitglieder</h2>



<p>Und dann deckte Barbara Grassel noch mit einer kurzen Frage eine <strong>ganz besondere</strong> <strong>Abstrusität</strong> in Hofheims Politik auf:</p>



<p><strong>Es gibt städtische Gremien, die gibt&#8217;s gar nicht.</strong></p>



<p>Das ist kein Spruch. <strong>Das ist</strong> <strong>Realität in Hofheims Stadtpolitik</strong>:</p>



<p>Für die Grünen hatte <strong>Gabriele Colpe-Decker</strong> den Antrag gestellt, dass der Magistrat nach 2018 wieder einen <strong>Energiebericht</strong> vorlegen möge. In einem solchen Papier wird aufgezeigt, <strong>wie viel Energie</strong> die Stadt in ihren Liegenschaften (Rathaus, Kindergärten, Sportplätze, Friedhöfe usw.) verbraucht.</p>



<p>Umgehend schlug <strong>CDU-Fraktionschef Alexander Kurz</strong> vor, das Thema zunächst in den<strong> &#8222;Arbeitskreis Energie&#8220;</strong> zu überweisen. So macht man das, wenn man über ein Thema nicht in der ganz großen Runde diskutieren will.&nbsp;</p>



<p><strong>Barbara Grassel</strong> hatte dazu allerdings eine Frage: Man habe schon <strong>etliche Themen</strong> an den Arbeitskreis überwiesen –&nbsp;<em>&#8222;wann tagt der eigentlich?&#8220;</em></p>



<p>Und da musste <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) einräumen: Der Arbeitskreis <strong>existiert überhaupt nicht</strong>. Nach der letzten Kommunalwahl (die war im <strong>März 2021</strong>) seien die <strong>Fraktionen</strong> aufgefordert worden, die <strong>Teilnehmer</strong> zu benennen. <em>&#8222;Das haben nicht alle getan.&#8220;</em></p>



<p>Jetzt liegt also der <strong>grüne Antrag</strong>, einen aktuellen Energiebericht zu erstellen, in einem <strong>Arbeitskreis, den es gar nicht gibt</strong>. Da liegt auch noch ein weiteres Thema, es geht um <strong>Ladestationen</strong> für Autos: Dazu hatte die CDU bereits im <strong>Mai letzten Jahres </strong>einen Antrag gestellt, auch der war an den &#8222;Arbeitskreis Energie&#8220; überwiesen worden.</p>



<p><strong>Das ist bemerkenswert: Keiner unserer Stadtpolitiker hat gemerkt, dass es den Arbeitskreis gar nicht gibt&#8230;</strong></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadtverwaltung prüft Enteignung des Lorsbacher Reiterhofs</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg" alt="L 3011" class="wp-image-17656" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rechts das Klärwerk, geradeaus die Klärwerkskurve, dahinter liegt Lorsbach: Dieses Straßenstück soll für zwölf Monate gesperrt werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die <strong>Entscheidung</strong> ist gefallen: Lorsbach soll <strong>für ein Jahr abgesperrt</strong> werden, teilte die <strong>Landesbehörde Hessen Mobil </strong>am Freitagmittag mit (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/08/lorsbach-l-3011-wird-voll-gesperrt/">hier</a>). Im <strong>März</strong> <strong>2023</strong> sollen die Arbeiten an der <strong>Stützmauer</strong> des Mühlgrabens und zum Ausbau der L 3011 vor der <strong>Ortseinfahrt</strong> nach Lorsbach beginnen. Dann kommt kein Auto kommt mehr durch: Die Straße wird in beiden Richtungen dicht gemacht.</p>



<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> zeigte man sich <strong>empört</strong>: Unisono hieß es, das bedeute den <strong>Todesstoß</strong> für die letzten Lorsbacher Geschäfte, für die Tankstelle, den Imbiss, die Gastronomen&#8230;</p>



<p>Kann Hofheim noch etwas<strong> gegen die Vollsperrung</strong> unternehmen?</p>



<p>Theoretisch wäre eine <strong>einspurige Umfahrung</strong> der Baustelle möglich gewesen. Dafür hätte der benachbarte Reiterhof <strong>Grundstücksflächen</strong> zur Verfügung stellen müssen. Erst verhandelte Hessen Mobil, zuletzt versuchte es auch der Magistrat – <strong>vergebens</strong>. Der Besitzer des Reiterhofs lehnte ab. Er sieht sich in seiner Existenz bedroht.</p>



<p>Mit einer <strong>ungewohnt emotionalen Rede</strong> appellierte <strong>FWG-Chef Andreas Nickel </strong>– er wohnt in Lorsbach – an das Parlament und den Magistrat: Man müsse alles noch Mögliche unternehmen, um die Vollsperrung zu verhindern. <em>&#8222;Wir sollten in den Kampagnenmodus wechseln.&#8220;</em> Nickel sprach von <strong>Demonstrationen, </strong>und er forderte <strong>juristische Schritte</strong>.</p>



<p>Jetzt soll sogar geprüft werden, ob der Reiterhof enteignet werden könnte. In einer aktuellen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093411.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> des Magistrats heißt es dazu: Die Stadtverordnetenversammlung wolle rechtliche Schritte bis zur Enteignung. <em>&#8222;Diesem Prüfantrag </em><em>wird der Magistrat nachkommen und sich nochmals bemühen, eine einjährige Vollsperrung zu vermeiden.&#8220;</em></p>



<p>Diese Darstellung ist allerdings reine <strong>Augenwischerei</strong> und soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass Hofheims Magistrat der Planung von Hessen Mobil über lange Zeit <strong>tatenlos</strong> zugesehen hat. Der Linke<strong> Bernd Hausmann</strong> sprach das offen an: Der Magistrat habe wiederholt gesagt, sich nicht in die Planung anderer Behörden <strong>einmischen</strong> zu wollen. Als man im Rathaus Hofheim <strong>endlich aktiv</strong> wurde, war&#8217;s <strong>zu</strong> <strong>spät</strong>. Hausmann:<em> &#8222;Das Ergebnis ist auch Folge des Nicht-Handeln des Magistrats.&#8220;</em></p>



<p>Eine <strong>Enteignung</strong>, die der Magistrat jetzt prüfen will, ist ein <strong>langwieriges</strong> und <strong>kompliziertes</strong> <strong>Verfahren</strong>. Wenn sie <strong>überhaupt möglich</strong> wäre: Warum wurde darüber nicht <strong>vorher</strong> nachgedacht?</p>



<p>Nach längerer Debatte wurden vo Stadtparlament vier Aufträge an den <strong>Magistrat</strong> vergeben. Es geht um die <strong>Baustelle und die drohende Vollsperrung</strong>, aber auch um den seit Jahrzehnten geplanten <strong>Radweg</strong> von Lorsbach nach Hofheim, bei dessen Planung Hessen Mobil nicht vorankommt. Die <strong>Beschlüsse</strong> lauten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Magistrat wird gebeten, <strong>alle denkbaren Maßnahmen</strong> wie beispielsweise rechtliche Schritte zu prüfen, um eine Vollsperrung der L3011 <strong>abzuwenden</strong> bzw. sie zeitlich soweit wie möglich <strong>zu</strong> <strong>reduzieren</strong>.</li>



<li>Der <strong>Magistrat</strong> möge alle betroffenen <strong>Anliegerkommunen</strong> <strong>einbinden</strong> und bei Bedarf <strong>externen</strong> <strong>fachlichen</strong> <strong>Rat</strong> einholen.</li>



<li>Der Magistrat möge <strong>sicherstellen</strong>, dass der geplante <strong>Radweg</strong> in die Baumaßnahme soweit als möglich <strong>integriert</strong> wird.</li>



<li>Der Magistrat möge darauf <strong>hinwirken</strong>, dass das <strong>Planfeststellungsverfahren</strong> für den <strong>Radweg</strong> zwischen Hofheim und Lorsbach endlich <strong>abgeschlossen</strong> wird.</li>
</ol>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Bürgermeister greift Stadtverordnete scharf an</h1>



<p><strong>Vorderheide II</strong> geht weiter – wie erwartet: Das Stadtparlament hat am Mittwoch mit breiter Mehrheit den Beschluss wiederholt, dass die Stadt<strong> nicht weiter klagen soll.</strong> Damit wäre das umstrittene Baugebiet endgültig beerdigt. Bürgermeister Christian Vogt (CDU) allerdings hat den Beschluss <strong>erneut</strong> als <strong>rechtswidrig beanstandet </strong>und abgelehnt. Jetzt könnte die Stadtverordnetenversammlung gegen ihren Bürgermeister klagen&#8230;</p>



<p><strong>Vogt </strong>griff die Opposition – Grüne, SPD, BfH und Linke – <strong>scharf</strong> an. Er warf den Mandatsträgern vor, der Stadt <strong>vorsätzlich Schaden zuzufügen</strong>. <em>&#8222;Wenn mir einer sagt, es gebe keine Schäden, der will Schäden sehenden Augens nicht abwehren.&#8220;</em></p>



<p>Die <strong>Vorgänge</strong> wurden bereits ausführlich erläutert (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">hier</a>). Der Bürgermeister hat seine aktuelle <strong>Position</strong> jetzt in einer Pressemitteilung auf der <strong>Webseite der Stadt </strong>veröffentlicht (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093412.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Nicht veröffentlicht hat er ein <strong>sechsseitiges Schreiben</strong>, in dem er sein Vorgehen begründet. </p>



<p><strong>Ungewöhnlich</strong> genug, dass von der Rathaus-Pressestelle über Vorgänge im Stadtparlament berichtet wird. Aber dann bitte umfassend! Warum versucht Vogt, den Bürgern Informationen vorzuenthalten?</p>



<p>Zur <strong>Dokumentation</strong> des ungewöhnlichen, ja einmaligen stadtpolitischen Vorgangs <strong>veröffentlicht</strong> der Hofheim/Kriftel-Newsletter das Vogt-Schreiben <strong>im</strong> <strong>Original</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220407_Beanstandung-BGM.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Für mehr Infos auf Stadt-Webseite – gegen Tempo 30 auf Rheingaustraße </h1>



<p><strong>Einige ausgewählte Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung in Kürze:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf der städtischen Webseite sollen<strong> freie Gewerbeflächen</strong> angeboten werden:Ein Antrag der BfH – angenommen.</li>



<li>Die <strong>Ortsbeiräte</strong> bekommen eine neue Satzung: Die sollen sie vor einer endgültigen Beschlussfassung erst einmal selbst beurteilen.</li>



<li>Am Rande der Altstadt soll höher gebaut werden dürfen, deshalb soll der <strong>Bebauungsplan Nr. 75 &#8222;Alte Bleiche&#8220;</strong> geändert werden: Angenommen.</li>



<li>Die Stadt veröffentlicht Termine städtischer Gremien als Anzeige in der Hofheimer Zeitung und am Schwarzen Brett. Dort soll ein <strong>QR-Code</strong> eingefügt werden, der auf die entsprechende Internetseite mit der kompletten Tagesordnung hinweist. Ein Antrag der FWG – angenommen.</li>



<li>Eine Arbeitsgruppe aus Stadtverordneten und Verwaltungsmitarbeitern soll dafür sorgen, dass das <strong>Kinderparlament</strong> wieder aktiviert wird. Ein Antrag der Grünen – angenommen.</li>



<li>Der Magistrat soll dafür Sorge tragen, dass das Programm des Kreisstadt-Sommers zukünftig stärker die Interessen von <strong>Kindern und Jugendlichen</strong> berücksichtigt. Ein Antrag der SPD – angenommen.</li>



<li>Der Magistrat soll darauf hinwirken, dass auf der <strong>Rheingaustraße</strong> Tempo 30 eingerichtet wird, um die Lärm- und Gesundheitsbelastung der Anwohner zu reduzieren. Ein Antrag der Grünen &#8211; abgelehnt.</li>



<li>Der Magistrat soll klären, inwieweit <strong>Mehrweg-Pfandsysteme</strong> genutzt werden können bzw. ob die Stadt Hofheim die Gastronomen dabei unterstützen kann, diese einzuführen. Ein Antrag der BfH – das Thema wird zunächst im Ausschuss beraten.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel im Einsatz für die Ukraine</h1>



<p class="has-text-align-left"><strong>Spendenlauf der Krifteler Weingartenschule</strong> im Freizeitpark: Als Zeichen des Zusammenhaltes wurden rund 225 Runden gelaufen. Sie erbrachten einen Spendenbeitrag von 24.415 Euro.&nbsp;<strong>Tina Schehler</strong> berichtet auf der Gemeinde-Webseite (<a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-erliefen-fast-25-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Rund 30 Geflüchtete aus der Ukraine</strong> sind im Haus Maria Elisabeth in Hofheim untergekommen. Dort ist Platz für 170 Personen. Seit Anfang März haben sich zudem <strong>255 Ukrainer im Rathaus registriert</strong>. Sie sind in Privatunterkünften untergebracht. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093395.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Für die Vermittlung von Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge</strong> gibt es jetzt eine vom Bund unterstützte Plattform. Darauf weist das Landratsamt hin. Der Kreis stellt seine eigene Wohnraumbörse ein und empfiehlt die Webseite&nbsp;<a href="http://www.unterkunft-ukraine.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.unterkunft-ukraine.de</a>. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Wohnraum-unter-Unterkunft-Ukraine-10405.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim</strong> bietet zusätzlich zu seinem normalen Übungsangebot weitere Sportangebote für ukrainische Flüchtlinge an. Auf Anregung von <strong>Martina Malerczyk</strong> hat sich eine Gruppe von fünf Übungsleiterinnen bereit erklärt, unentgeltlich samstags zunächst zwei Turnstunden anzubieten. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/sportangebot-fuer-ukrainische-fluechtlingskinder" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Evangelische Johannesgemeinde</strong> lädt jeden Samstag ukrainische Flüchtlinge in den Gemeindesaal ein: <em>&#8222;Wir wollen die Ukrainer, die in Unterkünften in der Stadt untergekommen sind, einladen auf Kaffee, Kuchen, Gemeinschaft und eine Spielzeit für die Kinder.&#8220;</em> Kuchenspenden sind willkommen. Mehr <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/noch-mehr-kuchen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nachrichten aus den Rathäusern</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg" alt="20220409 laendcheshalle" class="wp-image-21071" width="688" height="396" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abteilungsleiter und Lokalpolitiker versammeln sich um Präsident Kage und präsentierten zur Eröffnung der Ländcheshalle einen Hefeteig-Schlüssel.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Den Schlüssel für die neue Ländcheshalle </strong>hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>an diesem Samstag an <strong>Michael Kage</strong>, den Präsidenten des TV Wallau 1860, überreicht. Der Verein mit seinen vier Abteilungen wird künftig – wie schon bei der alten Ländcheshalle – der Hauptnutzer sein. Die neue Dreifeld- und eine Mehrzweckhalle werden vornehmlich dem Vereins- und Schulsport dienen, aber auch für Kultur- und Wettkampfveranstaltungen genutzt. Die Dreifeldhalle bietet für bis zu 600 Personen Platz, die Mehrzweckhalle für bis zu 199 Personen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093435.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zur Erinnerung an den Heimatforscher Rolf Kubon</strong> hat die Stadt Hofheim eine Gedenkstele am Fuß des Kapellenbergs aufgestellt. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte im Januar ausführlich berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/25/heimatforscher-rolf-kubon/">hier</a>); an diesem Samstag fand die Einweihung statt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093430.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Beim &#8222;Frühjahrsputztrag&#8220;</strong> waren rund 120 Hofheimer im Einsatz. Die Pressestelle des Rathauses berichtet ausführlich (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093391.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<p><strong>Der Parkplatz hinter der Stadtbücherei</strong> wird vom 11. April an gesperrt. Grund ist der Umzug der Stadtbücherei und des Stadtarchivs. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093415.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein neues Freitagsblick-Video</strong> hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> ins Netz gestellt. Zu finden ist es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lJVqBNbybtU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Verein SeniorenNachbarschaftsHilfe</strong> lädt am Mittwoch, 27. April, zu einer Tagesfahrt zum Freilichtlabor Lauresham und zum Kloster Lorsch ein. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093414.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Rheingaustraße</strong> muss der Verkehr vom 11. April an mittels Ampeln um eine Baustelle geleitet werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093413.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die &#8222;Solmsstraße&#8220;</strong> in Marxheim wird vom 19. April bis 13. Mai voll gesperrt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/verkehrsnachrichten.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg" alt="40F5E571 9062 465B 8F79 4A4A9270CCC6" class="wp-image-20887" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6-300x143.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Michael Gottschalk und Franz Jirasek an der Magnolie &#8222;Krifteler Frühling&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Eine einzigartige Magnolie</strong> war im Herbst 2018 vor der Gemeindebücherei in Kriftel gepflanzt worden: <strong>Michael Gottschalk</strong> von der <a href="https://www.magnoliasforyou.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magnolia-Marketing GmbH</a> aus Kriftel hatte sie exklusiv für die Gemeinde Kriftel gezogen – eine ganz neue Sorte, die nicht im Verkauf erhältlich ist. Wegen Corona konnte die Pflanze bisher nicht eingeweiht werden, auch wird noch ein Name gesucht – bis dahin heißt die Magnolie noch <strong>„Krifteler Frühling“</strong>. Der Züchter hat sie jetzt mit dem Ersten Beigeordneten <strong>Franz Jirasek</strong> besichtigt: Die Magnolie werde sechs bis acht Meter hoch werden,&nbsp;sagte Gottschalk, und sie werde &#8222;<em>ein Monument darstellen“</em>. Rathaussprecherin <strong>Tina Schehler</strong> hat darüber einen Bericht geschrieben, der auf der Webseite der Gemeinde zu finden ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kriftel-magnolie-wird-immer-schoener/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das fertiggestellte Wohnquartier „Wohnen am Obstmarkt“</strong> wurde von Mitgliedern der gemeindlichen Gremien besichtigt. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wohnquartier-am-bahnhof-besichtigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong><strong>Dr. Holger Küst</strong> vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) </strong>traf sich mit Kriftels Ersten Beigeordneten <strong>Franz Jirasek</strong> und Ordnungsamtsleiter <strong>Volker Kaufmann</strong>: Er legte eine Liste vor mit Punkten, an denen eine Ver- oder Nachbesserung der Situation für Radfahrer erwünscht ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/verbesserungen-fuer-fahrradfahrende/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftels SPD-Chef von Zug überfahren</h1>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/A9994958-4371-48DB-8C15-44BB8366FFB6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/A9994958-4371-48DB-8C15-44BB8366FFB6.jpeg" alt="A9994958 4371 48DB 8C15 44BB8366FFB6" class="wp-image-20889" width="688" height="516"></a><figcaption class="wp-element-caption">An diesem Bahnübergang in Kriftel starben innerhalb weniger Tage zwei Menschen.</figcaption></figure>



<p>Zum zweiten Mal innerhalb nur von nur zwei Wochen ist es zu einem <strong>tödlichen Unfall</strong> am <strong>Bahnübergang in Kriftel </strong>gekommen. Opfer diesmal: Der Gemeindevertreter und Kreisbeigeordnete <strong>Werner Moritz-Kiefert </strong>und sein <strong>Assistenzhund Yogi</strong>.</p>



<p><strong>Der 74-Jährige&nbsp;</strong>war am letzten Sonntag abends zu einem kleinen Spaziergang mit seinem Hund aufgebrochen. Dabei wollte er in der <strong>Paul-Duden-Straße</strong> die Schienen überqueren.&nbsp;</p>



<p>Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren die <strong>Schranken</strong> zu dieser Zeit bereits <strong>geschlossen</strong>. Der Zugführer leitete eine <strong>Notbremsung</strong> ein, konnte aber den <strong>Zusammenstoß</strong> nicht mehr verhindern. <em>&#8222;Der Fußgänger und dessen Hund verstarben noch an der Unglücksstelle&#8220;</em>, heißt es in der <strong>Polizeimeldung</strong>. Und weiter: <em>&#8222;Zum jetzigen Ermittlungsstand wird von einem Unglücksfall ausgegangen.&#8220;</em></p>



<p>Nur zwei Wochen zuvor war an der gleichen Stelle ein <strong>12-jähriger Junge </strong>von einer S-Bahn <strong>überfahren</strong> worden. Nach einem <strong>Familienstreit</strong>, den die Polizei hatte schlichten müssen, war der Junge nach <strong>draußen</strong> <strong>gelaufen</strong> und kam wenig später mitten auf dem Bahnübergang <strong>ums</strong> <strong>Leben</strong>.</p>



<p>Werner Moritz-Kiefert ist seit 20 Jahren blind. Der pensionierte Verwaltungsfachwirt war seit Jahrzehnten in der SPD aktiv, erst in Hofheim und später in Kriftel, wo er neun Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins war. Auf Kreisebene engagierte er sich im Kreisausschuss und auch im Behindertenbeirat.</p>



<p><em>„Wir sind tief betroffen“</em>, werden<strong> Bürgermeister Christian Seitz</strong> und der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong>. In einem Bericht auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gemeinde-Webseite</a> heißt es, man sei wiederholt bei der Bahn vorstellig geworden, um auf eine Erhöhung der Sicherheit durch eine <strong>Vollschranke</strong> oder ein <strong>akustisches</strong> <strong>Warnsystem</strong> bei heruntergelassener Schranke hinzuwirken. <em>&#8222;Im März 2013 kam dann ein offizielles Schreiben der DB Netz mit der Information, die DB sehe keine Veranlassung, etwas zu ändern.“</em> Die DB argumentiere: Wer <em>„rechtswidriges Verhalten“</em> an den Tag lege, habe die Folgen selbst zu verantworten.</p>



<p>Jetzt, nach <strong>zwei tödlichen Unfällen</strong> innerhalb weniger Wochen, werde man sich erneut an die Bahn wenden und sie in die Verantwortung nehmen: Schließlich sei wegen der Entwicklung des <strong>Wohn- und Gewerbegebietes „Am Krifteler Wäldchen“ </strong>an dieser Stelle mit <strong>mehr Fußgänger- und Radverkehr</strong> zu rechnen.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Kurz nach dem tödlichen Unfall wurde in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> ein kleines <strong>Video</strong> veröffentlicht: Es zeigte die <strong>geöffneten</strong> <strong>Schranken</strong> am Bahnübergang in Kriftel, die<strong> rote Ampel</strong> blinkte: Ein Zug kam. Warum waren die Schranken <strong>nicht geschlossen</strong>?</p>



<p><strong>Michael Gärtner</strong>, Moderator der Facebook-Gruppe, fragte bei der Bahn nach und bekam zur Antwort:</p>



<p><em>&#8222;Am Morgen des 5. April war ein Lkw auf dem Bahnübergang in Kriftel stehengeblieben. Dieser hatte die Schranke auf einer Seite blockiert und so eine technische Störung hervorgerufen. Anschließend konnte der Lkw den Bahnübergang verlassen. Unsere Techniker haben die Anlage daraufhin schnellstmöglich repariert, sie funktioniert seitdem wieder einwandfrei.&#8220;</em></p>



<p><strong>Eine Gefahr habe nicht bestanden: </strong>Die Anlage am Bahnübergang sei <strong>signalgesteuert</strong>. Bei einer <strong>Störung</strong> erhalte der Zug <strong>kein</strong> <strong>grünes</strong> <strong>Signal</strong>: Das bedeute für den Lokführer, vor dem Bahnübergang zunächst zu halten. <em>&#8222;Hat sich der Lokführer davon überzeugt, dass der Bahnübergang frei ist, kann er diesen langsam passieren&#8220;. </em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p>Die <a href="https://www.ecokids.education/" target="_blank" rel="noopener">Ecokids-Education</a> lädt ein zu einem Waldspaziergang auf dem Waldvogelpfad mit Erlebnisstation und Quiz. Termin: 30. April, von 11 bis 12 Uhr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/events/3203797316519458/?ref=newsfeed" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim</strong> hat sein Outdoor-Fitnesstraining am Kapellenberg wieder aufgenommen. Das Training findet jeden Sonntag um 8 Uhr und jeden Mittwoch um 19 Uhr statt. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/outdoor-fitness-beim-tv-hofheim-startet-in-den-sommer" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Den Linken sei Dank: Ein Problem, das es nicht gibt, wurde gelöst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 16:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor wenigen Monaten hatten die Linken im Stadtparlament eine Aktion unter dem Motto "Nette Toilette" vorgeschlagen. Sie blitzten ab, wie meistens mit ihren Vorschlägen, selbst wenn sie gut sind. Ein solches Problem gebe es in Hofheim nicht, behaupteten einige Stadtvorderen – Männer natürlich – im Brustton der Überzeugung. Dann aber griff der Seniorenbeirat die Idee auf. Und da kuschten die Stadtpolitiker plötzlich: Jetzt gibt's die "nette Toilette" in Hofheim. Nur der Bürgermeister, der schaute ziemlich verstimmt drein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In dieser Sitzung hätte jeder <strong>Psychologe</strong> seine helle Freude gehabt: In der letzten Sitzung der Stadtverordneten war zu erleben war, wie <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> krampfhaft bemüht war, die kleine Fraktion der <strong>Linken</strong> zu übersehen. Warum? <strong>Fraktionschefin Barbara Grassel</strong> hatte Anfang dieses Jahres den <strong>Anstoß</strong> zu einem <strong>kleinen Projekt</strong> gegeben, das von der <strong>Mehrheit</strong> der Stadtverordneten vehement <strong>abgelehnt</strong> wurde. Jetzt wurde es aber doch <strong>realisiert</strong>. Der Bürgermeister allerdings, der wollte die Urheberschaft partout nicht <strong>anerkennen</strong>.</p>



<p>Es ging darum, dass <strong>Restaurants</strong> und <strong>Gaststätten</strong> ihre <strong>Toiletten</strong> kostenlos für Menschen öffnen, die <strong>nicht</strong> <strong>zahlende</strong> <strong>Gäste</strong> sind. Die Taunus-Kommune <strong><a href="https://en.idstein.de/Startseite/Leben-in-Idstein/Stadtportraet/Nette-Toilette/E82815.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Idstein</a></strong> hat daraus sogar einen Marketing-Aktion gemacht: <strong>&#8222;Nette Toilette&#8220;</strong> – Geschäfte, die mitmachen, bekommen von der Stadtverwaltung einen kleinen <strong>Aufkleber</strong>, den sie an ihr Schaufenster kleben. <strong>Passanten</strong> wissen Bescheid. Und können <strong>ohne</strong> <strong>Scheu</strong> eintreten&#8230;</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/24/stadtrat-koeppler-maerchenstunde/">Ein ähnliches Projekt</a> hatte <strong>Barbara Grassel</strong> für Hofheim vorgeschlagen – in einer Versammlung der Stadtverordneten im Februar dieses Jahres. Doch die <strong>Männer</strong>, die ihr gegenüber saßen, wussten es besser. <em>„Ich glaube nicht, dass es eine solche Problematik gibt“</em>, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender <strong>Alexander Kurz.</strong> <strong>Andreas Nickel</strong> von der FWG assistierte ihm eifrig: „<em>Wir suchen eine Lösung für ein Problem, das es nicht gibt.“ </em>Auch das städtische <strong><strong>City-Marketing</strong></strong> mit Koordinator <strong>Thorsten Kolar</strong> zeigte kein Interesse, sich des Themas anzunehmen. </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Kreisblatt-02_2021.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="208" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Kreisblatt-02_2021.jpg" alt="Linken" class="wp-image-14677" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Kreisblatt-02_2021.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Kreisblatt-02_2021-300x98.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>So berichtete die Lokalzeitung im Februar dieses Jahres.</figcaption></figure></div>



<p>Damals regierte in Hofheim noch eine <strong>Koalition aus CDU, SPD, FWG und FDP</strong>, überwiegend Männer, die eine <strong>Toiletten-Problematik</strong> nicht kennen: Im Zweifelsfall, man kennt das ja, reicht ein <strong>Strauch</strong> oder <strong>Baum</strong>. Doch dann bekamen die Herren <strong>Zunder</strong>: Der <strong>Seniorenrat</strong> machte sich den <strong>Linken-Wunsch</strong> zu eigen. <strong>Ingrid Schulz</strong>, die Vorsitzende, ließ nicht locker. Und plötzlich war machbar, was Hofheims Bürgervertreter zuvor von oben herab als <strong>Minderheiten-Problem</strong> abgetan hatten:</p>



<p>Die <strong>Verwaltung</strong> hörte sich um und fand<strong> sechs Gastrobetriebe</strong>, die sofort mitmachten: Restaurant <strong>Röderstein</strong> (Kurhausstraße),<strong> Beef&#8217;n Beer</strong> (Chinonplatz), <strong>Aura Lounge</strong> (Hattersheimer Straße), <strong>Kaffee-Laden</strong> (Hauptstraße), <strong>Reiterstube</strong> <strong>Georg</strong> (Lorsbach), <strong>Restaurant</strong> <strong>&#8222;Zur Eiche&#8220;</strong> (Marxheim). Man darf vermuten, dass <strong>bei etwas gutem Willen</strong> und mit <strong>ein</strong> <strong>bisschen</strong> <strong>mehr</strong> <strong>Einsatz</strong> weitere Geschäfte dem Vorschlag gefolgt wären. Warum auch nicht?</p>



<p>So kam der Antrag der <strong>Linken</strong> jetzt doch noch durch. Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> aber erwähnte im Stadtparlament mit keiner Silbe den Ideengeber, sondern lobte ausschließlich und gleich mehrmals den <strong>Seniorenbeirat</strong>, weil der das Thema <strong>mit</strong> <strong>Nachdruck</strong> verfolgt habe. <strong>Peinlich</strong> berührt hörten die Stadtverordneten zu: Wussten sie doch genau, wer das Thema ursprünglich eingebracht hatte.</p>



<p>Die <strong>Lokalzeitung</strong> zeigt sich auf Linie: <em>&#8222;Antrag der Linken findet keine Mehrheit&#8220;</em> hatte sie im Februar getitelt. Im Juni wiederholte sie: <em>&#8222;Keine Mehrheit für nette Toilette&#8220;</em>. Jetzt, nachdem der Linken-Antrag umgesetzt worden ist, heißt es schlicht: <em>&#8222;Sechs Lokale lassen Passanten aufs stille Örtchen&#8220;</em>. In seinem Bericht unterschlägt der <strong>Redakteur</strong>, ganz im Sinne des Bürgermeisters, dass die <strong>Initiative</strong> von den Linken ausging:</p>



<p>So wird in Hofheim <strong>Politik</strong> gemacht.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/12/05/linken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ministerium: Hofheim hat auf 3 Erinnerungen nicht reagiert</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 14:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hoyer Stefanie]]></category>
		<category><![CDATA[Kortenbusch Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Lattka Heike]]></category>
		<category><![CDATA[Neumann Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Nitzling Carina]]></category>
		<category><![CDATA[Riemann Dennis]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfer Britta]]></category>
		<category><![CDATA[Schehler Tina]]></category>
		<category><![CDATA[Schulz Ingrid]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner Petra]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 21. Januar. Es geht noch einmal um die Mieterschutzrechte: Die gelten in der Stadt Hofheim nicht mehr, weil die Stadtverwaltung eine vom Ministerium verlangte Stellungnahme nicht abgeschickt hat. Bürgermeister Christian Vogt ließ gestern über die Lokalzeitung verbreiten, er werde den Vorgang in seiner Verwaltung "rekonstruieren". Wir haben beim Ministerium in Wiesbaden nachgefragt und erfahren, dass die Stadtverwaltung drei Mal an die Stellungnahme erinnert worden sei. Nun gehen solche Mitteilungen der Landesregierungen angeblich immer direkt an den Bürgermeister: Was also gibt es da lange zu rekonstruieren? Oder besser gefragt: Was verschweigt Christian Vogt? – Außerdem: Corona-Zahlen langsam besser. Wird Landrat erst 2022 geimpft? Zeitung recycelt alten Bericht. Telefonpartnerschaften kommen gut an. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der gestrige Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter (<a aria-label="Mietpreisbremse wurde klammheimlich abgeschafft (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mietpreisbremse wurde klammheimlich abgeschafft</a>) hat viele Menschen in der Stadt aufgeschreckt. Und die Lokalpolitik rotiert seither: Wenige Wochen vor den Kommunalwahlen am 14. März &#8222;schmeckt&#8220; den meisten Stadtverordneten eine derart <strong>schlechte Nachricht</strong> natürlich überhaupt nicht. Die Stadt Hofheim hat <strong>wichtige Mieterschutzrechte</strong> verloren: Wie konnte das passieren? Hat die Verwaltung mal wieder geschlampt? Oder haben CDU-Verantwortliche gar vorsätzlich die Interessen von Mietern preisgegeben?</p>



<p>Inzwischen haben weitere Recherchen ergeben, dass sowohl die <strong>Mietpreisbremse</strong> wie auch weitere <strong>Mieterschutzvorschriften</strong> kaum versehentlich gekappt wurden. Der Vorwurf vorsätzlichen Handelns zum Nachteil von Mietern und Mietsuchenden steht im Raum, und er zielt direkt in die <strong>Chefetage des Rathauses</strong>.</p>



<p>Während unsere Fragen von der Stadtverwaltung erneut nicht beantwortet wurden, sprach <strong>Christian Vogt</strong> mit der Lokalzeitung. Ein durchsichtiger Versuch der Schadensbegrenzung: Der Bürgermeister trug eine abenteuerliche Begründung vor, die prompt in der heutigen Ausgabe des Kreisblatts veröffentlicht wurde:</p>



<p><strong><em>Das entsprechende Schreiben des Wirtschaftsministeriums sei während des ersten strengen Lockdowns gekommen, als die Verwaltung „mit Mann und Maus“ mit der Umsetzung der Vorgaben beschäftigt gewesen sei. Warum keine Antwort erfolgt sei, müsse er erst rekonstruieren.&nbsp;</em></strong></p>



<p>So lesen wir es heute im <strong>Kreisblatt</strong>, das seine Leser ansonsten nur mit einer <strong>kurzen Meldung </strong>über den Verlust der Mieterrechte abspeist. Vogts Aussage wurde nicht ansatzweise hinterfragt – leider: Ansonsten hätte die Redaktion schnell festgestellt, dass die <strong>Faktenlage</strong> ein etwas anderes Bild zeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">49 Kommunen reagierten. Hofheim war überfordert?</h2>



<p>Das <strong>Wirtschaftsministerium</strong> hatte seinerzeit alle hessischen Kommunen angeschrieben: Mittels eines Gutachtens war ermittelt worden, in welchen Kommunen ein &#8222;angespannter Wohnungsmarkt&#8220; herrscht. In Kommunen, die das per Stellungnahme bestätigten, sollten weiterhin verbesserte Mieterschutzrechte incl. Mietpreisbremse gelten.</p>



<p>Die kleine <strong>Gemeinde Kriftel</strong> zum Beispiel hat die gewünschte Stellungnahme abgegeben: Dort gelten die <strong>Mieterschutzrechte</strong> wie bisher!</p>



<p>Die Stadt Hofheim hingegen hat die Stellungnahme <strong>nicht</strong> abgegeben. Und daran sollen die Corona-Vorgaben schuld sein, weil sie die Verwaltung &#8222;mit Mann und Maus&#8220; beschäftigten? Das klingt <strong>wenig glaubhaft</strong>:</p>



<p>Die <strong>Bitte des Landes</strong> um Stellungnahme datiert vom 30. April 2020 und dürfte Mitte Mai bei der Stadtverwaltung eingegangen sein. Da war der erste Lockdown bereits vorbei. &nbsp;</p>



<p>Mehr als 50 Kommunen in Hessen konnten die gewünschte Stellungnahme fristgerecht abgegeben, in <strong>49 Gemeinden</strong> wurden daraufhin bessere Mieterschutzrechte verbindlich erlassen. In all diesen Gemeinde dürften die Verwaltungen mit der Umsetzung von Corona-Vorgaben ebenso beschäftigt gewesen sein wie in Hofheim. Warum schafften sie es, die Stellungnahme abzugeben – und Hofheim angeblich nicht?</p>



<p>Wenn Bürgermeister Vogt jetzt eine &#8222;Rekonstruktion&#8220; des Vorgangs ankündigt, dann sollte er vorab diese Frage beantworten: Die Linken in der Stadtverordnetenversammlung hatten bereits im November von der Stadtverwaltung wissen wollen, warum die Mieterschutzrechte in Hofheim nicht mehr gelten sollen. Eine Antwort hat die Fraktion bis heute nicht erhalten (was übrigens ein <a aria-label="erneuter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/08/hofheim-corona-leugner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">erneuter</a> Verstoß der Stadtverwaltung gegen die Geschäftsordnung ist: Die schreibt eine Beantwortung von Fragen innerhalb von vier bis sechs Wochen zwingend vor).</p>



<p>Vogt antwortete bisher nicht den Stadtverordneten: Er ließ gestern, gut zwei Monate später, via Lokalzeitung verbreiten, dass wegen der Corona-Maßnahmen keine Stellungnahme ans Ministerium geschickt worden sei, was er jetzt rekonstruieren wolle. Wenn er als Bürgermeister die Rechte und den Schutz der Mietern in seiner Stadt nur im Ansatz ernst nehmen würde: Warum hat er nicht unverzüglich, spätestens nach der Linken-Anfrage im November, mit einer Klärung des Vorfalls begonnen?</p>



<p>Und auch das muss man kritisch hinterfragen: Warum wurde die <strong>Öffentlichkeit</strong> nicht umgehend informiert? Die Stadt Hofheim veröffentlicht –  überspitzt formuliert – <strong>Pressemitteilungen</strong> von jedem <strong>Handschlag</strong>, den der Bürgermeister und seine Beigeordnete machen. Aber wenn in der Stadt wichtige Mieterschutzrechte abgeschafft werden und wenn es keine Mietpreisbremse mehr gibt: Dann wird diese Information vor den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hofheim <strong>verheimlicht</strong>. Wochenlang. Bis gestern&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">MInisterium: Hofheim hat sich einfach nicht gemeldet</h2>



<p>Wir haben heute im <strong>Wirtschaftsministerium</strong> nachgefragt, ob die fehlende Stellungnahme vielleicht noch eingereicht werden könne, ob also die wichtigen Mieterschutzrechte <strong>nachträglich</strong> erlassen werden könnten. Die Antwort von Ministeriumssprecherin <strong>Franziska Richter</strong> war kurz und bündig: <strong>Nein, das gehe nicht.</strong> Die entsprechende Verordnung sei veröffentlicht worden und längst in Kraft getreten, damit rechtsgültig.</p>



<p>Im Übrigen, sagt Frau Richter auch, und das beamt Vogts Corona-Erklärung ins <strong>Reich erfundener Phantasiegeschichten</strong>: Für eine nachträgliche Gesetzesänderung gebe es überhaupt keinen Grund. &#8222;Die Stadt Hofheim wurde  <strong>drei Mal</strong> vom Ministerium daran erinnert, die Stellungnahme abzugeben.&#8220; Auch andere Gemeinde hätten eine Erinnerung bekommen und daraufhin <strong>schleunigst</strong> reagiert: Dort gelten jetzt die Mieterschutzrechte. Die Stadtverwaltung Hofheim hingegen habe sich <strong>einfach nicht gemeldet</strong>.</p>



<p>Aus dem Rathaus war übrigens gestern zu hören, dass<strong> Schreiben der Landesregierung</strong> <em><strong>immer</strong></em> auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters landen. Der schicke sie sodann, meist mit <strong>handschriftlichen Bearbeitungsvermerken,</strong> an die zuständigen Abteilungen weiter. In diesem Fall vermutlich an seinen Parteifreund Wolfgang Exner.</p>



<p>Vogt müsste demnach von Anfang an davon gewusst haben, dass das Ministerium auf eine Stellungnahme aus Hofheim wartet. Hat er vergessen zu reagieren? Oder hat er gezielt gehandelt, um wichtigen Mieterschutzrechte in der Stadt zu verhindern?</p>



<p>Die von ihm angekündigte &#8222;Rekonstruktion&#8220;, warum keine Stellungnahme ans Ministerium geschickt wurde und Hofheim wichtige Mieterschutzrechte verloren hat, müsste eigentlich recht einfach und zügig vonstatten gehen&#8230;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Die Zahlen sehen langsam besser aus</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1.jpg" alt="20210121 Corona1" class="wp-image-5605" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Infizierten in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Die Corona-Zahlen im Main-Taunus-Kreis sehen derzeit von Tag zu Tag etwas besser aus. Nur Hofheim macht heute eine kleine Ausnahme:</p>



<p>In der Stadt wurden gleich 16 neue Covid-19-Erkrankungen festgestellt. Damit sind derzeit 77 Menschen infiziert, insgesamt stieg die Zahl der Corona-Infektionen in Hofheim seit Ausbruch der Pandemie auf 832.</p>



<p>In Kriftel liegt die Zahl der aktuell Infizierten unverändert bei 10, insgesamt erkrankten in der Gemeinde 249 Menschen.</p>



<p>Der Inzidenzwert des heutigen Tages wird mit 90 angegeben (gestern: 94). Es wurden zwar 33 neue Infektionen im Kreisgebiet gemeldet, aber die Zahl der aktuell Infizierten beträgt aktuell &#8222;nur&#8220; 395.&nbsp;</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken liegen 20 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden acht beatmet.</p>



<p>Eine Zahl wurde korrigiert: Der gestern gemeldete Tod einer Hattersheimer Frau hat mit Corona nichts zu tun. Damit sind aktuell 145 Menschen im Kreisgebiet an Covid-19 gestorben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2.jpg" alt="20210121 Corona2" class="wp-image-5604" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat: Ich werde vielleicht erst 2022 geimpft&#8230;</h1>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> macht heute in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> auf einen interessanten Link im Internet aufmerksam:</p>



<p><em>Mit dem Online-Tool „<a aria-label="orona-Impfrechner (opens in a new tab)" href="https://www.omnicalculator.com/health/impfterminrechner?fbclid=IwAR2AbOolTDzIPXyjMZ6N86FbEklZhEJwqwfdzBtKK4tDy5zrZ-vMM95GoUo#wer-bekommt-den-impstoff-zuerst" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Impfrechner</a>“ des Start-ups Omni Calculator kann man berechnen, wann der eigene Impftermin anstehen könnte.&nbsp;</em></p>



<p><em>Hat man alle Punkte beantwortet, errechnet die Internetseite einen Zeitraum, in dem die erste Impfdosis verabreicht werden könnte. In meinem Fall: Zwischen dem 8. August 2021 und dem 21. Februar 2022 kann ich eine erste Impfung erwarten. Zwischen 19 und knapp 38 Millionen Personen wären vorher dran …</em></p>



<p><em>Also: Von einem Impfangebot an alle ab Sommer kann keine Rede sein. Habe auf eine frühere Impfung gehofft.</em></p>



<p>Außerdem geht Cyriax in seinem Tagebuch auf die Standards ein, die künftig für <strong>Homeoffice</strong> gelten. Sein Tagebuch ist <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu finden.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kliniken verschönern ihr &#8222;Zuhause&#8220;</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210121 MTK Kliniken" class="wp-image-5599" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-MTK-Kliniken-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Einen netten Post veröffentlichen die <strong>Kliniken des</strong> <strong>Main-Taunus-Kreises </strong>auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>: &#8222;Viele von Euch nutzen aktuell die Zeit und verschönern ihr Zuhause oder das Homeoffice – da machen wir doch direkt mit! So schön schaut jetzt unser Kreißsaalbereich und die Geburtenstation aus.&#8220; Dazu das Angebot: &#8222;Habt Ihr Fragen zur Geburt während Corona? Meldet Euch gerne &#8211; unter diesem Beitrag oder per Nachricht.&#8220;&nbsp;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Telefonpartnerschaften kommen gut an</h1>



<p>Tolles Engagement: Die Idee von <strong>Gabriele Kortenbusch</strong>, Bürgern, die sich einsam fühlen, mit einer Telefonpartnerschaft zu helfen, sei gut angekommen, berichtet die Seniorenberaterin im Krifteler Rathaus. Mehrere Interessenten hätten sich gemeldet, Anrufe gingen auch aus Nachbargemeinden und sogar aus Leipzig ein. „Das zeigt, wie groß die Sehnsucht danach ist, sich mit anderen auszutauschen“, so Kortenbusch. Wer Interesse an einer „Telefonpartnerschaft auf Augenhöhe“ hat, kann sich bei ihr melden (Tel. 06192 400426). Mehr auf der <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Zeitung recycelt Wohnungsbau-Artikel</strong></p>



<p>Die Zeiten sind rauh, viele Geschäfte sind geschlossen, in den Gemeinden ist nix richtig los – das merkt auch die Lokalzeitung. So greift das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-60-neue-wohnungen-am-finanzamt-90175901.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> heute tief in die Kiste und recycelt für seine Lesern einen Artikel, den es so ähnlich schon vor drei Monaten veröffentlicht hat:</p>



<p>Am 6. Oktober 2020 lautete die Überschrift: <em>&#8222;HWB baut am Finanzamt 60 Wohnungen&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p>An diesem Donerstag, 21. Januar 2021, heißt die Überschrift: <em>&#8222;60 neue Wohnungen am Finanzamt&#8220;.</em></p>



<p>Am 6. Oktober 2020 fing der Bericht so an: <em>&#8222;Es ist das größte Wohnungsbauprojekt der HWB seit 40 Jahren“, wie Christian Vogt, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der stadteigenen Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft betont.&#8220;</em></p>



<p>An diesem Donnerstag, 21. Januar 2021, fängt der Bericht so an: &#8222;<em>Es sei ,das größte Wohnbau-Projekt der letzten 40 Jahre&#8216; für die stadteigene Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB), umriss gestern deren Aufsichtsratsvorsitzener, Bürgermeister Christian Vogt, die Dimension der seit längerem bekannten Pläne für den Hofheimer Norden.</em>&#8222;</p>



<p>Viel Neues steht in dem Artikel&nbsp; nicht drin &#8211; außer: 20 Wohnungen sollen voll- und 20 teilgefördert sein, die weiteren 20 Wohnungen sollen frei verfügbar sein. Zehn Wohnungen will die Stadt für Mitarbeiter des Rathauses und der HWB reservieren. Im Frühjahr nächsten Jahres soll das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen sein, die HWB will im Laufe des Jahres 2022 mit dem Bau beginnen.</p>



<p>Inzwischen hat jetzt auch die HWB einen Pressetext auf ihrer Webseite veröffentlicht. Mehr <a href="https://www.hwb-hofheim.de/hwb/aktuelles/hwb-baut-60-neue-wohnungen-im-hofheimer-norden/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Läden zu = weniger Ladendiebstahl</strong></p>



<p>Corona hat wohl auch sein Gutes: Die<strong> Zahl der Straftaten</strong> geht zurück. Weniger Wohnungseinbrüche (weil die Leute immer zu Hause sind), und auch beim Ladendiebstahl vermutet das Kreisblatt &#8222;eine deutliche Reduktion&#8220; (was angesichts geschlossener Geschäfte wenig überraschend ist).<strong> Johannes Neumann </strong>vom Polizeipräsidium Westhessen vermutet, dass im Gegenzug die <strong>häusliche Gewalt</strong> zunimmt. Und dass einige Ganoven wieder auf den alten <strong>Handwerkertrick</strong> umsteigen: Sie drängeln sich unter einem Vorwand, etwas reparieren zu müssen, in eine Wohnung – und klauen Wertgegenstände.</p>



<p><strong>Ärztin sieht Senioren benachteiligt</strong></p>



<p>Für die <a aria-label="FAZ (opens in a new tab)" href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/chefaerztin-ueber-corona-krise-alte-menschen-sind-die-verlierer-17155081.html?premium" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">FAZ</a> hat Redakteurin <strong>Heike Lattka</strong> mit <strong>Petra Wagner</strong> gesprochen. Die Chefärztin leitet die geriatrischen Abteilungen in den Krankenhäusern in Hofheim und Bad Soden. Da seit Pandemiebeginn die Abteilung in Hofheim zugunsten der Intensivmedizin geschlossen und das Angebot in Bad Soden reduziert wurde, sind freie Betten Mangelware. Gerade die von der Pandemie am stärksten betroffene Gruppe der Hochbetagten leide unter dem stark eingeschränkten Angebot einer Nachbehandlung durch einen Geriater. Die Ärztin befürchtet eine Katastrophe: Fachgerechte Hilfe komme oftmals zu spät oder überhaupt nicht. Ihr bitteres Fazit: „Die alten Menschen haben in unserer Gesellschaft keine Lobby.“</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: 56 Senioren mit kompletten Impfschutz</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Kursana.jpg" alt="20210121 Kursana" class="wp-image-5631" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Kursana.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210121-Kursana-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p><strong>Tina Schehler</strong> berichtet auf der Webseite der Gemeinde Kriftel: 56 Bewohner und 11 Mitarbeiter der Kursana-Einrichtung in Kriftel wurden bereits zum zweiten Mal gegen das Corona-Virus geimpft. Die Krifteler Einrichtung war die erste im Kreis, die das mobile Impf-Team besucht hat. Bürgermeister<strong> Christian Seitz</strong> übergab als kleines Dankeschön für den großen Einsatz in schweren Zeiten einen Blumenstrauß und Schokolade an Leiterin <strong>Stefanie Hoyer</strong> (rechts im Bild) und die neue Leiterin Soziale Betreuung, <strong>Carina Nitzling</strong> (Mitte)</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Achtung Autofahrer: Bäume werden gefällt</h2>



<p>Auf den Landstraßen zwischen <strong>Hofheim und Lorsbach</strong> (L3011) und <strong>Waldfriedhof und Diedenbergen </strong>(L3018) werden nächste Woche Bäume gefällt, der Verkehr wird mit Ampeln geregelt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086659.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hilfe bei Organisation der Corona-Impfung</h2>



<p>Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> und die Vorsitzenden des Seniorenbeirates <strong>Ingrid Schulz</strong> haben die rund 2.560 Hofheimer ab 80 Jahren angeschrieben:  Wer ins Impfzentrum Frankfurt muss und Hilfe benötigt, kann sich bei der Corona-Hotline im Rathaus, Telefon 06192 2020, melden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086656.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Telefonanlage im Rathaus fällt kurz aus</h2>



<p>Die Stadtverwaltung Hofheim erhält eine neue Telefonsoftware. Deshalb wird sie am Montag, 25. Januar, gegen Mittag zeitweilig telefonisch nicht zu erreichen sein. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086655.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">SPD: Das sind die Lorsbacher Themen</h2>



<p>Die<strong> SPD Hofheim</strong> veröffentlicht auf ihrer Webeite, welche Themen die <strong>Lorsbacher Kandidaten </strong>bewegen: <strong>Dennis Riemann </strong>und <strong>Britta Schäfer</strong> nennen die geplante Vollsperrung der Straße nach Hofheim, den barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs, die Neubebauung des Nahkauf-Geländes, die Zukunbft der Kindertagesstätte und einiges mehr. Alle Details <a href="https://www.spd-hofheim.de/2021/01/21/spd-lorsbach-sieht-themen-im-verkehr-und-der-bebauung-des-nahkauf-gelaendes/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wunschliste der Krifteler Grünen</h2>



<p>Vorwahlzeit ist Wünsch-dir-was-Zeit: Die Fraktion der <strong>Grünen in Kriftel </strong>hat drei Anträge eingereicht. Sie wünschen eine&nbsp;<strong>Fahrrad-Servicestation</strong>&nbsp;in der Nähe des Freizeitparks, den Ausbau der&nbsp;<strong>Elektro-Ladeinfrastruktur</strong>&nbsp;und mehr <strong>energetische Gebäudesanierung</strong>. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="http://gruene-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Weindepot ist wieder geöffnet</strong></p>



<p><strong>Das </strong><a href="https://www.facebook.com/vinoditalia/?__cft__%5B0%5D=AZUel_2Rn_3y0QaNrLVCv_Y8tRn0Att0thxegca8Sv2zMzT7ri_dMv1LUTRNDcXamjUeDzzoIMZYIzo6odt1PWPsNlpOXqQTuW_uf6U3DbS2PipaScDCTyX5V3ZHmwZ_1e33ukbJzX78ZbOKhNjCLbDP&amp;__tn__=kC%2CP-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Vino d&#8216; Italia Weindepot</a> meldet sich aus dem Urlaub zurück: &#8222;Ab heute sind wir wieder, wie gewohnt, von Mittwoch bis Samstag&#8220;. Die Kunden wird&#8217;s freuen: Die <strong>Weihnachtsaktion 2020</strong> wurde verlängert – bis 23. Januar (Samstag dieser Woche!).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Tierklinik-Videos: Hier fehlt es den &#8222;Patienten&#8220; an nichts</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/20/tierklinik-hofheim-videos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 15:25:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altenkamp Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Bereiter Katharina]]></category>
		<category><![CDATA[Bereiter Ronny]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hasel Klaus]]></category>
		<category><![CDATA[Häußner Jochem]]></category>
		<category><![CDATA[Jacobs Prof. Dr. Kurt]]></category>
		<category><![CDATA[Lorth Axel]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulz Ingrid]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=2582</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 20. November. Fast ein Dutzend neuer Videos hat die Tierklinik Hofheim ins Internet gestellt und gewährt darin umfassend Einblick in ihr medizinisches Leistungsvermögen. Der Eindruck wird untermauert: Auf kranke Tiere wartet hier eine Erste-Klasse-Medizin. Außerdem: Die neuesten Corona-Zahlen plus strengere Regeln in  Seniorenheimen. Kreisblatt veröffentlicht Serien-Folge 3 über CDU-Parteitag. Stadtbücherei startet Vorlese-Aktion in den Kitas.  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es folgt eine Sondersendung für alle Tierfreunde in Hofheim und Kriftel: Wir sehen auf dem Foto (oben) Mitarbeiter der <a aria-label="Tierklinik Hofheim (opens in a new tab)" href="https://www.tierklinik-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Tierklinik Hofheim</strong></a> vor einem Bildschirm. Hier wird gerade eine Magnetresonanztomographie (MRT) gemacht: Im Hintergrund liegt ein Hund in einem hochmodernen Kernspintomographen. Er wurde betäubt, darf sich nicht bewegen, damit die Untersuchung gelingt.</p>



<p>Das Foto ist ein Screenshot aus einem der Videos, die von der Tierklinik<strong> </strong>heute auf Youtube hochgeladen wurden. Die kleinen Filme geben einen umfassenden Einblick in den tierischen Alltag und das tierärztliche Leistungsvermögen dieses Medizinbetriebs:</p>



<p><em>&#8222;Wir haben uns dem höchsten tiermedizinischen Level verschrieben&#8220; </em>heißt es in einem Erklärtext. Und auch: Man decke <em>&#8222;die meisten großen Fachbereiche der Kleintiermedizin durch hoch kompetente und bestens ausgebildete Fachleute ab&#8220;.</em></p>



<p>Eine solche Selbstdarstellung klingt zunächst hochtrabend und auch etwas dick aufgetragen. Aber wenn man sich die Videos anschaut, verfliegen alle Zweifel. Da wird nicht übertrieben:</p>



<p><em>&#8222;Die Tierklinik Hofheim ist eine der größten Kleintierkliniken Deutschlands. Mit unserem Spezialistenteam decken wir fast alle relevanten Teilgebiete der Kleintiermedizin ab. Unser Ziel ist die Versorgung der uns anvertrauten Patienten auf höchstem medizinischen Niveau.&#8220;</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik3.jpg" alt="Tierklinik
" class="wp-image-2589" width="640" height="360" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik3-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mitarbeiterinnen der Tierklinik mit einer Katze. Unsere Bilder sind Screenshots von den Youtube-Filmen.</figcaption></figure></div>



<p>Das Angebot an ärztlicher Heilkunst und medizinischer Technik für an was auch immer erkrankte Haustiere dürfte, die Beschreibung der Videos lässt es erahnen, umfassend sein. Auszüge:</p>



<p>Ambulanz: <em>&#8222;Unsere Notfallambulanz ist stark frequentiert und zu jeder Tages- und Nachtzeit für Ihr Tier im Einsatz.</em>&#8222;</p>



<p>Physiotherapie: &#8222;<em>Sehr sinnvolle und effektive Behandlungsmethode bei orthopädischen und geriatrischen Patienten.</em>&#8222;</p>



<p>Zahnheilkunde: <em>&#8222;In der Zahnstation betreut ein dreiköpfiges Ärzteteam diese Patienten.&#8220;</em></p>



<p>Bestrahlungstherapie:<em> &#8222;Bestrahlungstherapie führen wir mit unserem Hightech-Linearbeschleuniger täglich bei vielen Krebspatienten durch.&#8220;</em></p>



<p>Bildgebende Diagnostik:<em> &#8222;Die Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik in der Tierklinik Hofheim: Ultraschall, Röntgen, CT und MRT.&#8220;</em></p>



<p>OP-Bereich mit Stationstrakt: <em>&#8222;Kritisch erkrankte Tiere müssen oft auf die Station oder Intensivstation gebracht werden.&#8220;</em></p>



<p>Manch menschlicher Kranker wird staunen: Hier fehlt&#8217;s den &#8222;Patienten&#8220; offenbar wirklich an nichts.&nbsp;Man muss nicht Hundehalter oder Katzenfreund sein, um von diesem umfassenden, luxuriös anmutenden tierärztlichen Angebot beeindruckt zu sein. Leider fehlt ein Hinweis auf die Kosten einer solchen Erste-Klasse-Behandlung. Allerdings wird auf Facebook immer wieder gelobt, dass die Tierklinik vor einer Behandlung umfassend informiere.</p>



<p>Zur Video-Übersicht auf Youtube geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UCYRM7BbpmRrQ7OcB0fCnZ9Q/videos" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>: Wer sich alle Tierklinik-Filme anschauen möchte, sollte eine dreiviertel Stunde einplanen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik4.jpg" alt="20201120 Tierklinik4" class="wp-image-2623" width="640" height="360" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik4.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Tierklinik4-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Eine Ärztin bei einer Ultraschalluntersuchung eines Hundes.</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Alex&#8220; ist der Patient des Monats</h2>



<p>Und dann hat die Tierklinik noch diese Geschichte parat: „Alex“, ein 7-jähriger Australian Shephard, war im Oktober mit einer hochgradigen Lahmheit eingeliefert worden. Per Kernspintomographie war ein peripherer Nervenscheidentumor festgestellt worden. Eine Bestrahlungstherapie wurde eingeleitet, schon nach der fünften Behandlung konnte eine leichte Verbesserung bemerkt werden.</p>



<p>Auf der Tierklinik-Webseite heißt es: Alex habe sich <em>&#8222;so in unsere Herzen geschlichen, dass er bald ,adoptiert&#8216; wurde und mit einer unserer Mitarbeiterinnen nach Hause gehen durfte&#8220;.</em> Und jetzt die Krönung: Er wurde zum &#8222;Patient des Monats&#8220; gewählt. Kann&#8217;s einem Hund eigentlich besser ergehen? Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.tierklinik-hofheim.de/aktuelles/nachrichten/details/alex-ist-unser-patient-des-monats.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Die neuesten Corona-Zahlen</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Corona.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Corona.jpg" alt="20201120 Corona" class="wp-image-2601" width="640" height="357" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Corona.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Corona-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Schlicht, aber informativ: Mit dieser Grafik verdeutlicht die Kreisverwaltung die Corona-Lage an den Schulen.</figcaption></figure>



<p>Die offiziellen Zahlen für den Main-Taunus-Kreis hat das Landratsamt soeben mitgeteilt: Die Zahl der aktuell Infizierten beträgt 594, das sind acht mehr als gestern. Der Inzidenzwert sank auf 156.</p>



<p>Im Hofheim sind aktuell 78 Menschen infiziert (+8), in Kriftel sind 29 Menschen betroffen (+3).</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken in Bad Soden und Hofheim liegen 26 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden acht beatmet.</p>



<p>Zur Situation an den Schulen heißt es:</p>



<p>&#8222;<em>Seit den Herbstferien haben sich an allen Schulen im Kreis von rund 30.000 Schülerinnen und Schülern 46 mit Wohnsitz im MTK infiziert; das sind 0,15 Prozent. Insgesamt 954 wurden vorsorglich quarantänisiert. Es gibt an den Schulen keine massiven Infektionsfälle</em>.&#8220;</p>



<p>Und weiter: <em>&#8222;Es gibt an den Schulen keine massiven Infektionsfälle (&#8230;) Daher kommt zumindest derzeit ein Wechselmodell nicht infrage.&#8220;</em> Ausführliche Infos <a href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/posts/5002889156418667" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Regeln in Seniorenheimen</h2>



<p>Corona-Ausbrüche bei Personal und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen veranlassten die Kreisverwaltung, die Zügel anzuziehen: In einer Allgemeinverfügung wurden weitere Corona-Bestimmungen für Seniorenheime und andere Einrichtungen festgeschrieben. Laut <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>und <strong>Kreisbeigeordnete Madlen Overdick</strong> zählen dazu Maskenpflicht und Besuchsbeschränkungen. Die entsprechende Allgemeinverfügung (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/2020Amtsblatt59.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> im Wortlaut) tritt am Montag, 23. November, in Kraft und gilt vorerst bis zum 20. Dezember. Die Pressemitteilung des Kreises ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.mtk.org/Maskenpflicht-und-Besuchseinschrankungen-9151.htm" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a> nachzulesen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Kreisblatt-Serie über CDU-Parteitag, Folge 3</strong></p>



<p>Nun sollte es auch bald genug gewesen sein: Das Kreisblatt berichtet nun schon zum dritten Mal über den CDU-Kreisparteitag, der am vergangenen Wochenende in den Schwarzbachhallen in Kriftel stattfand. In der ersten Folge, erschienen am 17. November, hieß es: <em>&#8222;Norbert Altenkamp wieder CDU-Direktkandidat&#8220;</em>. Die zweite Folge wurde am 18. November  veröffentlicht und war überschrieben mit <em>&#8222;<strong>Dr. Frank Blasch</strong> führt Liste der CDU für den Kreistag an&#8220;</em>.</p>



<p>Heute geht&#8217;s weiter. Für Teil 3 der CDU-Serie fiel der Redaktion aber offensichtlich nichts mehr ein, schon die Überschrift verheißt wenig Überraschendes:: <em>&#8222;CDU Main-Taunus will noch mehr Sitze im Kreistag erobern&#8220;</em>. Nun ja, denkt der Leser, was sollen Politiker ein halbes Jahr vor einer Wahl auch sagen?&nbsp;</p>



<p>Tatsächlich enthält der Bericht wenig Neues. Er gibt überwiegend und in aller Ausführlichkeit das Lob wieder, mit denen sich die Christdemokraten gegenseitig bedacht haben. Und listet am Ende noch 30 Namen von CDUlern auf, die in den Kreistag einziehen wollen. Der Text ist <a aria-label="online (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/cdu-main-taunus-will-noch-mehr-sitze-im-kreistag-erobern-90106386.html" target="_blank" class="rank-math-link">online</a> zu finden.</p>



<p><strong>Stollenprüfung bei den Bäckern</strong></p>



<p>Die Hofheimer Zeitung veröffentlicht auch online einen kleinen Bericht über die Stollenprüfung In Betrieben der Bäcker-Innung Main- und Hochtaunus. Mehr <a href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/main-taunus/jeder-stollen-hat-seinen-eigenen-charakter_22624981" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>500 Euro für Krifteler Kulturforum</strong></p>



<p>Je 500 Euro hat das Land Hessen vier Vereinen im Main-Taunus-Kreis spendiert, die sich in der Corona-Krise durch hohes Engagement und Hilfsbereitschaft ausgezeichnet hatten. Ein Scheck ging an das Krifteler Kulturforum, schreibt das Kreisblatt: Zusammen mit Sänger <strong>Axel Lorth</strong> hatte man für das Altenheim Kursana und das Betreuten Wohnen des DRK kleine Open-Air-Konzerte gegeben. Weitere Details sind in einer Mitteilung der Landesregierung zu finden.</p>



<p><strong>Lokalblatt schreibt für Baufachleute</strong></p>



<p>Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft HWB hat das Kreisblatt wieder mit ein paar Informationen zum Neubau von Sparkasse und Bücherei “gefüttert”, und die Redaktion druckt sie unbearbeitet ab: Das Dach soll begrünt werden, und eine Photovoltaikanlage ist geplant. Der Bericht erzählt von&nbsp;<em>“reversiblen Wärmepumpen”,“wasserbasierender Wärmeübertragung”</em>&nbsp;und einem&nbsp;<em>“Kältemittelnetz”</em>. Der Bericht war vermutlich nur für Baufachleute gedacht…</p>



<p><strong>Mitsingabend mit Dekanatskantorin</strong></p>



<p>Vorweihnachtlicher Musikabend einmal ganz anders: Dekanatskantorin <strong>Katharina Bereiter</strong> spielte zu Hause diverse Musikstücke unter anderem am Klavier, an der Orgel, am Harmonium und am Cembalo, wurde dabei von ihrem Mann <strong>Ronny Bereiter</strong> gefilmt. Wer wollte, konnte am Internet zuhören und natürlich auch mitsingen. Die <a aria-label="Hofheimer Zetung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/hauskonzert-zum-mitsingen_22624985" target="_blank">Hofheimer Zetung</a> schreibt, sdass Katharina bereiter noch weitere &#8222;Konzerte&#8220; plant. Der Bericht ist hier zu finden.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Frau vertreibt Taschendieb</strong></p>



<p>Eine 68-jährige Frau hat in der Hattersheimer Straße in Hofheim einen Taschendieb in die Flucht geschlagen. Der Täter hatte sich ihr von hinten genähert und wollte ihr die Tasche entreißen. Die Frau reagierte geistesgegenwärtig – der Täter flüchtete.</p>



<p><strong>Ladendieb ohne Beute</strong></p>



<p>Ohne Beute blieb ein Ladendieb im Chinon Center: Er hatte in der Drogerie zwei Parfümflaschen geklaut. Ein Zeuge hatte das beobachtet: Er verfolgte den Dieb und stellte ihn. Allerdings wehrte sich der Täter und schlug dem Zeugen die Brille kaputt. Dabei verlor er seine Beute – und entkam.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Hofheimer Kurznachrichten</h1>



<p><strong>Bücherei in Kitas im Einsatz</strong></p>



<p>Am heutigen Freitag, 20. November, ist bundesweiter Vorlesetag. Die Stadtbücherei Hofheim startet dazu eine Initiative zur Leseförderung in Hofheimer Kitas. Das Projekt endet im Frühjahr 2021 mit der Wahl von &#8222;Hofheims beliebtestem Bilderbuch&#8220;.&nbsp;Was die Bücherei-Mitarbeiter leisten, wie die Kinder davon profitieren: hier.</p>



<p><strong>Sitzungen fallen aus</strong></p>



<p>Die nächsten Sitzungen des Seniorenbeirates wie auch des Inklusionsbeirates wurden abgesagt. Das teilten die Vorsitzenden <strong>Ingrid Schulz</strong> und <strong>Prof. Dr. Kurt Jacobs </strong>mit. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085927.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Verkaufsoffener Sonntag gestrichen</strong></p>



<p>Auch der letzte für dieses Jahr geplante verkaufsoffene Sonntag am 27. Dezember fällt aus. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085905.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Wer hat die Sitzbank zerstört?</strong></p>



<p>Die Stadtverwaltung teilt mit: Ende September wurden eine Sitzbank und ein Abfallbehälter in Langenhain beschädigt. Die Instandsetzung kostet mindestens 2000 Euro. Die Stadt Hofheim erstattete Strafanzeige, die Polizei sucht Zeugen. Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085903.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Zwei Straßen-Sperrungen</strong></p>



<p>Die Parkstraße in Wildsachsen ist in Höhe der Kita bis 21. November voll gesperrt, teilt das <a aria-label="Rathaus (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085902.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Rathaus</a> mit. Grund: ein Wasserrohrbruch.</p>



<p>Und dazu diese <a aria-label="Meldung (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085901.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Meldung</a>: Die Talstraße in Lorsbach wird am Donnerstag, 26. November, für ein paar Stunden voll gesperrt: Ein Autokran muss aufgestellt werden. </p>



<p><strong>Mainova informiert</strong></p>



<p>Das Main-Info-Mobil der Mainova&nbsp;kommt am Dienstag, 1. Dezember, nach Hofheim: Von 9.15 bis 12.15 Uhr können sich Kunden und Interessenten am Kellereiplatz von Mainova-Vertriebsmitarbeiter <strong>Jochem Häußner </strong>beraten lassen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.hofheim.de/rathaus/energie-mobil-der-mainova-kommt-nach-hofheim.php" target="_blank">hier</a>.</p>



<p><strong>HonigWerk ist Samstag geöffnet</strong></p>



<p>Weihnachtsmarkt fällt aus: Deshalb veranstaltet das HonigWerk in Langenhain (<em>&#8222;Unser Bio-Honig ist aus unserer Heimat Langenhain und unverfälscht sowie unbehandelt.&#8220;</em>) einen Verkaufsstand &#8222;zu Hause&#8220;. Termin: diesen Samstag, 21. November, von 9 bis 12 Uhr. Ort: Alt-Langenhain 26. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/events/691739724748941/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p>Klaus Hasel postet in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> dieses Angebot: Sein Unternehmen <strong>&#8222;HaselDruck&#8220;</strong> in Kriftel scannt alte Fotos ein und speichert sie digtal ab. So verstauben alte Fotos nicht in Kisten und können mit Familie und Freunden zeitgemäß und leicht geteilt werden.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Letzte Meldung: Vogts Video</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/701118944151761" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="398" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Vogts-Video.jpg" alt="20201120 Vogts Video" class="wp-image-2637" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Vogts-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201120-Vogts-Video-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Ein bisschen spät an diesem Freitag, wir hatten uns schon Sorgen gemacht, aber dann kam er doch noch: <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>hat sein <a aria-label="Freitags-Video (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/701118944151761" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Freitags-Video</a> doch noch ins Netz gestellt, später als sonst, was soll&#8217;s. Seine Themen vorm frisch aufgestellten Weihnachtsbaum auf dem Rathaus-Vorplatz: Corona-Zahlen. Sportentwicklungsplan. Adventskalender des Lions-Clubs. Vorlesetag. Auf den &#8222;<a aria-label="kultverdächtigen Wochenendtipp (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/13/stadtbucherei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">kultverdächtigen Wochenendtipp</a>&#8220; verzichtet er (leider), dafür ein mystisch klingender Ausblick auf vorweihnachtliche Aktivitäten vor der Stadtverwaltung: &#8222;Wir werden am Rathaus etwas veranstalten.&#8220; Überraschung!?! Zum Abschluss gibt&#8217;s auch bei ihm ein wenig  kostenlose Werbung – für Gastronomen, die &#8222;Gans to go&#8220; anbieten. Gans toll!</p>
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