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	<title>Steinle Heinz &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<title>Steinle Heinz &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Ein Dorf in Panik: Ist die Vollsperrung noch zu verhindern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 08:33:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In Lorsbach herrscht zunehmend Verzweiflung: Lässt sich die drohende Vollsperrung der L3011 noch stoppen? Die Lokalpolitiker reagieren hektisch:  Sie schlossen ein Aktionsbündnis, beantragten eine Bürgerversammlung, wollen, dass die Stadt juristische Schritte gegen die zuständige Landesbehörde prüft und auch ganz viel Geld in die Hand nimmt, um  einen Grundstückseigentümer zu bekehren... Aber kommt das nicht alles viel zu spät? Wir schauen auf ein Dorf, in dem sich langsam Panik breitmacht.

Weitere Themen: BMW-Bande schneidet Löcher in Autos – Trächtige Damhirsch-Kuh zu Tode gefüttert – Trickbetrüger nehmen ältere Leute aus – Video der Woche aus Kriftel – MTK-Kliniken sperren Besucher aus – Jede Menge Kurznachrichten &#038; Termine u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ist es nicht schon längst zu spät? Ziemlich hektisch, ja nahezu verzweifelt wirken die Bemühungen von Hofheims Lokalpolitik, die drohende einjährige Vollsperrung der L3011 vor Lorsbach zu verhindern. Eine Bürgerversammlung soll jetzt stattfinden, neue Verhandlungen wurden in Auftrag gegeben, der Magistrat wurde mit einer juristischen Prüfung beauftragt&#8230; Gar nicht gerne redet man darüber, dass die drohenden Probleme zumindest teilweise hausgemacht sind: Die Stadtverwaltung in Hofheim hat gepennt, das steht längst fest, und auch die meisten Stadtpolitiker sind viel zu spät aufgewacht.</strong> <strong>Wir schauen in ein Dorf, das sich in größter Panik befindet</strong>.</p>



<p>Stell dir vor, es ist <strong>Bürgerversammlung</strong> – und keiner weiß davon. <strong>Nächsten Freitag</strong> sollen die <strong>Lorsbacher</strong> über die geplanten <strong>Bauarbeiten auf der L3011</strong> informiert werden.</p>



<p><strong>Uuups: </strong>Ist der Termin überhaupt bekannt?</p>



<p><strong>Mit</strong> <strong>erkennbarem</strong> <strong>Erschrecken</strong> wurde diese Frage gestellt, als letzten Mittwoch der <strong>Ortsbeirat</strong> <strong>Lorsbach</strong> tagte. Die Zeitung habe eine <strong>kleine</strong> <strong>Meldung</strong> gebracht, sagte einer. Wer liest denn noch Zeitung?, wurde entgegnet. <strong>Was können wir noch tun</strong>? fragten andere. <strong>Plakate</strong> drucken? <strong>Aushänge</strong> machen?</p>



<p>Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler </strong>(CDU), der für die Organisation der Bürgerversammlung verantwortlich ist, versprach sich zu kümmern. <strong>Dieter Kugelmann</strong> (CDU) wies darauf hin, dass der <strong>Andrang</strong> groß werden könne, aber nur <strong>199 Besucher</strong> in die Halle dürften – <em>&#8222;Brandschutzgründe&#8220;</em>. Ob denn die Veranstaltung online übertragen werde, fragte einer. <strong>Ratloses</strong> <strong>Schweigen</strong>. Hegeler: <em>&#8222;Das ist nicht geplant. Aber ich nehme es auf.&#8220;</em></p>



<p>Diese Szene im Lorsbacher Ortsbeirat ist <strong>symptomatisch</strong> für das Verhalten der Stadt Hofheim beim Thema L3011: Man <strong>reagiert</strong>, aber <strong>auf den letzten Drücker</strong>, manchmal auch erst, wenn&#8217;s schon <strong>zu spät</strong> ist.</p>



<p>Als die Landesbehörde &#8222;Hessen Mobil&#8220; im Zuge der <strong>Planung</strong> die betroffenen Kommunen um Stellungnahme bat, hätte man im Hofheimer Rathaus laut <strong>Einspruch</strong> erheben können. Es war vor mehr als einem Jahr:&nbsp; Vielleicht hätte die Landesbehörde <strong>reagiert</strong> und ihr Vorhaben <strong>überarbeitet</strong>. Aber der Magistrat sagte <strong>kein Wort</strong>, und das ist gemeinhin eine klare Ansage: <strong>Alles okay, wir sind einverstanden, ihr könnt so bauen.</strong></p>



<p>Als dann die <strong>Fakten</strong> – vor allem die <strong>geplante Vollsperrung</strong> – öffentlich bekannt wurden, war die <strong>Bestürzung</strong> groß und der <strong>Aufschrei</strong> laut.</p>



<p>Seither wird die <strong>Stadtverwaltung</strong> nicht müde zu betonen: <em>&#8222;Seitens der Stadt wurde mit höchster Priorität versucht, eine Lösung für die Verkehrsführung zu finden, bei der eine lange Vollsperrung vermieden wird.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p><strong>Stimmt das wirklich?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach geplatzten Verhandlungen wurde Enteignung geprüft</h2>



<p>Längst ist die <strong>Baumaßnahme</strong> inclusive einjähriger Vollsperrung <strong>bis ins Detail</strong> durchgeplant. <strong>93 Seiten</strong> umfasst allein die <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Plangenehmigung</a>, die der grüne Landesminister <strong>Tarek Al-Wazir</strong> Ende letzten Jahres unterzeichnet hat:</p>



<p><strong>Vor dem Ortseingang</strong> nach Lorsbach macht die L3011 eine scharfe Kurve: Das ist die &#8222;<strong>Klärwerkskurve</strong>”, weil rechter Hand das Klärwerk liegt. Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner Bach, der <strong>Mühlgraben, </strong>dessen <strong>Stützmauer</strong> zur Straße hin völlig verrottet ist. Hessen Mobil sagt seit Jahren, eine Sanierung sei <strong>höchst dringlich</strong>, aus <strong>Sicherheitsgründen</strong>. Gleichwohl wurden die Bauarbeiten <strong>mehrmals</strong> <strong>vertagt</strong>, bis unlängst die Entscheidung fiel: Im <strong>März 2023</strong> soll&#8217;s losgehen, definitiv.</p>



<p>Neben der <strong>Stützmauer-Sanierung</strong> soll zugleich die Fahrbahn etwas <strong>verbreitert</strong> und die Kurve <strong>entschärft</strong> werden. Ein seit Jahrzehnten geplanter <strong>Radweg von Lorsbach nach Hofheim </strong>sollte ursprünglich ebenfalls auf diesem Teilstück gebaut werden, wurde dann aber – zur <strong>Verärgerung der Lokalpolitik</strong> – aus der Planung wieder herausgenommen.</p>



<p>Als die Linken vor nicht allzu langer Zeit vorschlugen, auf den Kurven-Ausbau zu <strong>verzichten</strong>, weil dadurch Autofahrer <strong>zum Rasen</strong> verleitet würden, lehnte die <strong>Mehrheit der Hofheimer Stadtverordneten</strong> ab: Der Straßenausbau habe <strong>nach</strong> <strong>geltenden Richtlinien</strong> zu geschehen, und der sehe nun mal <strong>einen größeren Kurvenradius</strong> vor. Dass womöglich nur die <strong>Kombination</strong> aus&nbsp; <strong>Stützmauer-Sanierung </strong>und <strong>Kurvenbegradigung</strong> für die lange Vollsperrung sorgt, fand <strong>keine Beachtung.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="436" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5.jpg" alt="20220514 Lorsbach5" class="wp-image-22326" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor der Klärwerkskurve stehen Baufahrzeuge: Vorbereitende Arbeiten von Hessen Mobil für die Stützmauer-Sanierung und den Kurvenausbau sind bereits im vollen Gange.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wir reden von <strong>rund 500 Metern Straßenausbau</strong>: Dafür braucht Hessen Mobil <strong>ein Jahr</strong>. Weil die Straße so <strong>schmal</strong> ist und die Baumaschinen so <strong>groß</strong> sind, muss die Fahrbahn <strong>komplett</strong> gesperrt werden. Die <strong>offizielle</strong> Umleitung führt über Kelkheim (<strong>ziemlich weit</strong>), die <strong>inoffizielle</strong> über Langenhain (<strong>ziemlich</strong> <strong>eng</strong> <strong>und</strong> <strong>steil</strong>). Und das <strong>ein ganzes Jahr </strong>lang – für die Betroffenen in der Tat <strong>eine</strong> <strong>Zumutung</strong>!</p>



<p>Es hätte eine <strong>Möglichkeit</strong> gegeben, das <strong>Leid</strong> <strong>der</strong> <strong>Lorsbacher</strong> zumindest ein bisschen zu lindern: Hessen Mobil müsste eine <strong>einspurige</strong> <strong>Behelfsstraße</strong> neben der Baustelle anlegen. Das wäre <strong>teuer</strong> geworden – egal. Die Umleitung hätte <strong>über</strong> <strong>das</strong> <strong>Klärwerksgelände</strong> führen müssen – kein Problem. Man hätte <strong>Flächen</strong> <strong>des</strong> <strong>benachbarten</strong> <strong>Reiterhofs</strong> benötigt – da hakte es. Der Reiterhof-Besitzer sagte sinngemäß:&nbsp; <strong>Mach ich nicht.</strong> <strong>Will ich nicht. </strong>Denn dann ist mein ganzes Geschäft kaputt.</p>



<p>Zur Wahrheit gehört aber auch: Selbst bei einer <strong>einspurigen Umfahrung </strong>hätte die Straße ebenfalls <strong>voll</strong> <strong>gesperrt</strong> werden müssen – für mindestens <strong>vier Monate</strong>. Gleichzeitig würde sich die Gesamtzeit der Bauzeit <strong>verlängern</strong> – auf <strong>16 Monate</strong>.</p>



<p>Hessen Mobil sagt, man habe lange mit dem Reiterhof-Besitzer verhandelt: <strong>ohne Erfolg</strong>. Als die Landesbehörde dann <strong>den Baustart verkündete</strong>, meldete sich auf dem letzter Drücker das Rathaus: Man wolle als Stadt mit dem Mann <strong>zu</strong> <strong>reden</strong> <strong>versuchen</strong>, Hessen Mobil möge bitte noch ein bisschen <strong>warten</strong>. Die Landesbehörde <strong>verschob</strong> den Baustart. Nach einigen Wochen gab der Magistrat auf: <strong>keine Einigung möglich</strong>.</p>



<p>Wenig später veröffentlichte <strong>Hofheims Rathaus </strong>die Meldung, man werde auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung eine <strong>Enteignung des Reiterhofes</strong> prüfen.</p>



<p>Wie bitte? Eine Enteignung&nbsp;ist absolut <strong>unvorstellbar</strong>, weil in diesem Fall zutiefst <strong>rechtswidrig</strong>.</p>



<p>Es hat den Anschein, als wolle der Magistrat seine <strong>Bürger für dumm verkaufen</strong>. Die Enteignungs-Meldung ist immer noch auf der <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093411.php" target="_blank" rel="noopener">städtischen Webseite</a> zu finden. Ein <strong>Ergebnis</strong> der Prüfung wurde <strong>bis heute nicht mitgeteilt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lorsbach abgeriegelt: Und was passiert im Notfall?</h2>



<p>Dass eine <strong>Vollsperrung</strong> droht, ist schon lange bekannt. Bereits im <strong>Herbst 2020 </strong>hatte die <strong>CDU</strong> im Ortsbeirat einen Antrag vorgelegt: Die Stadt solle bei Hessen Mobil darauf <strong>drängen</strong>, dass mindestens <strong>eine Fahrspur mit Ampelregelung</strong> zur Verfügung stehe: <em>&#8222;Den wenigen, aber sehr wichtigen Geschäften in unserem Ort wird durch eine Vollsperrung das Einkommen bis zur drohenden Insolvenz genommen.</em>”</p>



<p>Ein <strong>SPD-Antrag</strong> zielte in dieselbe Richtung: <em>&#8222;Der Magistrat wird gebeten, auf Hessen Mobil einzuwirken, die Vollsperrung der&nbsp;L3011&nbsp;auf das absolut unvermeidbare Maß zu begrenzen.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg"><img decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg" alt="20220514 Lorsbach6" class="wp-image-22325" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Straßenstück soll für ein Jahr voll gesperrt werden. Das Foto wurde am Samstag gemacht – werktags bilden sich vor der Baustellenampel oftmals lange Schlangen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nun ist es nicht so, dass der <strong>Magistrat</strong> von sich aus den <strong>Mandatsträger</strong>  ein <strong>Update</strong> zukommen lässt: Das wurde getan, das wurde erreicht usw. <strong>Anfang 2021</strong> fragten deshalb die <strong>Linken</strong> nach: <em>&#8222;Hat der Magistrat bei Hessen Mobil im Sinne des Ortsbeiratsbeschlusses interveniert?&#8220;</em></p>



<p>Die Antwort der<strong> Stadtverwaltung</strong>  war karg und dürftig: <em>&#8222;Die Verwaltung steht mit Hessen Mobil (&#8230;) in Kontakt. Bislang liegen keine genauen lnformationen über Zeitpunkt, Dauer und Umfang einer Sperrung vor.&#8220;</em></p>



<p>Sieht so die <em>&#8222;höchste Priorität&#8220;</em> in Hofheims Stadtverwaltung aus?</p>



<p><strong>Lorsbacher Bürger</strong> sammelten wenig später mehr als <strong>1.600 Unterschriften</strong> gegen die drohende Vollsperrung und überreichten sie <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU). Fotos wurden gemacht, die Lokalzeitung berichtete. Was daraus wurde? Unklar. Ob danach ein <strong>Ruck</strong> <strong>durch die Stadtspitze</strong> ging? Eher nicht. <strong>Wenigstens hat man nichts davon gespürt.</strong></p>



<p>Hofheims Stadtverwaltung reagiert <strong>schlapp</strong>, wirkt <strong>desinteressiert</strong>. Nehmen wir an, die <strong>Vollsperrung</strong> kommt wie angekündigt im nächsten Jahr: Wie soll dann im <strong>Notfall</strong> – Feuer! Herzinfarkt! – ein <strong>Rettungsfahrzeug</strong> schnellstens nach Lorsbach kommen? Und was ist mit Einsätzen für die <strong>häusliche Pflege</strong> oder das <strong>Essen auf Rädern</strong>? Was geschieht, wenn die <strong>Bahn</strong> zwischen Lorsbach und Hofheim ausfällt, was bekanntlich <strong>häufiger</strong> vorkommt?</p>



<p>Solche <strong>Fragen</strong>, die viele Bürger <strong>unmittelbar betreffen</strong>, werden seit Monaten gestellt, immer wieder. Die Spitze der Stadtverwaltung <strong>verspricht</strong>, sich kümmern zu wollen.</p>



<p><strong>Antworten hat sie bis heute nicht geliefert.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Aktionsbündnis&#8220; will juristische Schritte prüfen lassen</h2>



<p>Längst werden Vokabeln genutzt, die an eine <strong>Apokalypse</strong> gemahnen: Von einer <em>&#8222;Vollkatastrophe&#8220; </em>ist die Rede, von einem<em> &#8222;Todesstoß für Lorsbach&#8220;</em>. Es heißt, die Menschen hätten <em>&#8222;Existenzängste&#8220;</em>, den <strong>letzten</strong> <strong>Geschäften</strong> drohe &#8222;<em>die Pleite&#8220;</em>, den <strong>Handwerksbetrieben</strong> <em>&#8222;der Ruin&#8220;</em>&#8230;</p>



<p>Angesichts des drohenden <em>&#8222;Horror-Szenarios&#8220;</em> haben sich <strong>Lorsbachs Lokalpolitiker</strong> kürzlich – erst kürzlich! – zu einem <strong>&#8222;Aktionsbündnis L3011&#8220;</strong> zusammengetan. Als erstes bastelten sie sich <strong>ein</strong> <strong>buntes Logo</strong>. Es sieht etwas wirr aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n.jpg"><img decoding="async" width="637" height="633" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n.jpg" alt="Vollsperrung" class="wp-image-22202" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n.jpg 637w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n-300x298.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So sieht das Logo aus, das sich Lorsbachs Lokalpolitiker für ihr &#8222;Aktionsbündnis L3011&#8220; gaben.</figcaption></figure>
</div>


<p>Das Aktionsbündnis drängte die Stadtspitze, eine <strong>Bürgerversammlung</strong> durchzuführen. Ergebnis: siehe oben.</p>



<p>Daneben wurde dem Magistrat ein umfangreicher <strong>Fragenkatalog</strong> übermittelt. Einige Fragen sind überaus <strong>fachlich</strong> und werden von einer Stadtverwaltung kaum zu beantworten sein – Beispiel: Könnte Schichtarbeit die Bauzeit reduzieren, und wenn ja: was kostet das? Daneben soll offenbar auch geprüft werden, ob die Stadt <strong>juristisch</strong> gegen die Baumaßnahme vorgehen kann: Bei Planungen sei schließlich der <strong>Grundsatz der Verhältnismäßigkeit</strong> zu beachten. Es stelle sich die Frage, ob von Hessen Mobil wirklich <strong>alles</strong> unternommen wurde, um <strong>nachteilige Wirkungen</strong> für die Bevölkerung zu vermeiden.</p>



<p>Über diesen <strong>Fragenkatalog</strong> wurde bisher öffentlich nicht informiert. Er wirft auch jede Menge neuer Fragen auf: Kommt er nicht viel zu spät? Und werden in der Kürze der Zeit <strong>qualifizierte</strong> <strong>Antworten</strong> auf die teilweise <strong>sehr komplexen Fragen</strong> überhaupt möglich sein?</p>



<p>Selbst wenn es irgendwann Antworten geben wird: Ob damit die <strong>sehr aufwendige Bauplanung </strong>wirklich kurzfristig noch zu <strong>stoppen</strong> ist, dürfte mehr als fraglich sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann Reiterhof mit viel Geld &#8222;bekehrt&#8220; werden?</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1.jpg" alt="20220514 Lorsbach1" class="wp-image-22324" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hinten links der Reiterhof, rechts im Gebüsch der Mühlgraben, dazwischen die L3011, die für ein Jahr voll gesperrt werden soll. Erste Bauarbeiten haben begonnen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Schließlich hat das <strong>Aktionsbündnis</strong> &#8222;abseits des offiziellen Parketts&#8220; <strong>Gespräche</strong> <strong>mit dem</strong> <strong>Besitzer des Reiterhofes</strong> geführt. FWG-Mann <strong>Andreas Nickel </strong>berichtete davon im Ortsbeirat. Es klang, als ob alles gut werden könne – wenn der Reiterhof-Besitzer <strong>kriegt, was er verlangt</strong>. Das ist allerdings eine ganze Menge:</p>



<p>Die Stadt müsste <strong>Weideflächen anmieten</strong> und sie für den Reiterbetrieb <strong>herrichten</strong>, sie müsste eine <strong>Behelfsbrücke</strong> über den Schwarzbach bauen, damit die Pferde zu den <strong>neuen</strong> <strong>Koppeln</strong> geführt werden können, und sie müsste <strong>Parkplätze am Waldrand </strong>anlegen. Eines Tages, wenn die Baustelle verschwunden sein wird, müsste natürlich alles wieder in den heutigen Zustand <strong>zurückversetzt werden</strong>. Auf Kosten der Stadt, versteht sich.</p>



<p>Außerdem müsste die Stadt dafür sorgen, dass der Reiterhof auf einem <strong>Grundstück</strong> an der Gundelhard eine <strong>Lagerhalle</strong> errichten kann.&nbsp;<strong>Naturschutzrechtlich</strong> könnte das aber sehr problematisch sein&#8230;</p>



<p>Und schließlich müsste die Stadt Geld in die Hand nehmen, vermutlich <strong>sogar sehr viel Geld</strong>: Nickel wurde nicht konkret, er sprach von einer <em>&#8222;angemessenen pauschalen Entschädigung&#8220;</em>. Im Dorf wird von einer <strong>hohen fünfstelligen Summe</strong> gemunkelt, die der Reiterhof-Besitzer <strong>aus</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtkasse</strong> erwartet.&nbsp;</p>



<p>Über all dies soll jetzt der Magistrat noch einmal mit dem <strong>Reiterhof-Besitzer </strong>verhandeln, beschloss der Ortsbeirat.</p>



<p>Frage: Hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> nicht erst unlängst <strong>Gespräche</strong> mit dem Reiterhof-Besitzer geführt? Hat sie vielleicht <strong>nicht gut genug</strong> verhandelt?</p>



<p>Darauf gibt&#8217;s keine Antwort. Nickel wird <strong>nicht müde</strong> zu betonen, es bleibe nur noch <em>&#8222;ein enger Korridor&#8220;</em>, durch den man jetzt gehen müsse, um die <strong>Vollsperrung</strong> vielleicht doch noch <strong>abwenden</strong> zu können.</p>



<p>Aber warum <strong>erst jetzt?</strong> Warum nicht<strong> viel früher</strong>? </p>



<p>Fragen, die <strong>keine Antworten</strong> finden.</p>



<p>Sollte die Stadt wirklich <strong>bereit</strong> sein, <strong>alle</strong> <strong>Wünsche</strong> des Reiterhof-Besitzers zu erfüllen, ist das Ziel noch nicht erreicht:</p>



<p><strong>Hessen Mobil müsste sich bereit erklären, eine sehr aufwändige, mit vielen Behörden abgestimmte und rechtskräftige Planung in den Papierkorb zu werfen&#8230;</strong></p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Städtische Baugesellschaft hat zweite Baustelle eröffnet</h4>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="472" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3.jpg" alt="20220514 Lorsbach3" class="wp-image-22322" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zweite Rot-Ampel bei der Ortseinfahrt. Die Straße ist halbseitig gesperrt.</figcaption></figure>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="472" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2-e1652539896951.jpg" alt="20220514 Lorsbach2 e1652539896951" class="wp-image-22323" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2-e1652539896951.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2-e1652539896951-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ortsauswärts: Die Häuser links sollen abgerissen und neugebaut werden.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p>Als wolle die Stadt die Leidensfähigkeit der Lorsbacher auf die Probe stellen: Wer es geschafft hat, an der Baustelle in der Klärwerkskurve vorbeizukommen und in den Ort hereinzufahren, wird gleich noch einmal gestoppt. Die Straße wurde für eine weitere Baustelle halbseitig gesperrt: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft HWB will die alten Mehrfamilienhäuser abreißen und durch Neubauten ersetzen. Autofahrer klagen, dass die Ampeln der beiden Baustellen nicht gekoppelt: So stehen sie zweimal vor  &#8222;Rot&#8220; auf wenigen hundert Metern – und müssen manchmal 20 Minuten und mehr warten.</p>


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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966.jpg" alt="20220514 Lorsbach HWB e1652610860966" class="wp-image-22358" width="480" height="372" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">20 Mietwohnungen und eine Tiefgarage will die HWB bauen.</figcaption></figure>
</div>


<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einladung zur Bürgerversammlung </h4>



<p>Inzwischen wirbt die Stadt auf Facebook für die Bürgerversammlung. Ein Hinweis findet sich auch auf der städtischen Webseite (<a href="https://www.hofheim.de/events/Mai_2022/buergerversammlung.php?fbclid=IwAR0vXrjJ-ufO-1CLdk-Aq-VLdLzm8DeXI5F1po5AUB66aaHtTctA2WbOS10" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>): Die Bürgerversammlung beginnt am <strong>Freitag, 20. Mai, um 20 Uhr in der Turnhalle des TV Lorsbach</strong>. Die Stadtverwaltung schreibt: Fragen dürfen gestellt werden; damit eine umfassende Antwort erteilt werden kann, sollten Fragen vorab per E-Mail (<a href="mailto:lwoelfel@hofheim.de">lwoelfel@hofheim.de</a> oder <a href="mailto:fboehme@hofheim.de">fboehme@hofheim.de</a>) ans Rathaus geschickt werden. </p>



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<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="bmw20220515">Deshalb schneidet die BMW-Bande Löcher in die Autos</h1>



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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau.jpg" alt="20220514 BMW Klau" class="wp-image-22060" width="643" height="402" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fotografiert in Kriftel: Einbruchsspuren an einem ausgeplünderten BMW. Die Täter schneiden ein Loch in die Fahrzeugtür. Danach kommen sie recht einfach ins Wageninnere. (Foto: Hüttner)</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>BMW-Fahrer in Hofheim und Kriftel</strong> haben derzeit <strong>wenig zu lachen</strong>: Mitglieder einer <strong>Autoknacker-Bande</strong> halten gezielt Ausschau nach Fahrzeugen der Bayerischen Motoren Werke und <strong>plündern</strong> sie regelrecht aus.</p>



<p>Zu Beginn der Woche schlugen sie wieder zu – Tatort: die <strong>Feldbergstraße</strong> und<strong> Richard-Wagner-Straße in Kriftel. Um in das Fahrzeuginnere zu gelangen, schnitten die Täter </strong>das Blech der Seitentüren auf, bauten dann <strong>Lenkrad</strong>, <strong>Tacho</strong> und <strong>Navi-Display</strong> aus und verschwanden. Schaden: hoch vierstellig. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte kürzlich über ähnliche Fälle berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/10/banden-pluendern-bmw/">hier</a>).</p>



<p><strong>Warum schneiden die Täter ein Loch in die Tür?</strong> Ein <strong>BMW-Fachmann</strong> erklärt: <em>„Die Täter gelangen durch das Loch an die Seilzüge der elektrischen Fensterheber.“ </em>Werden diese mit einem <strong>Seitenschneider</strong> gekappt, fallen die Scheiben herunter<strong> – der Weg ins Wageninnere ist frei&#8230;</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Trächtige Damhirsch-Kuh zu Tode gefüttert</h1>



<p>Eine <strong>Damhirsch-Kuh</strong>&nbsp;im Wildgehege am Kapellenberg wurde von Spaziergängern gefüttert – und verendete <strong>qualvoll</strong>. Die Tochter von <strong>Heinz Steinle</strong> – beide gehören dem Verein <a href="https://www.wildpark-retter.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tierpark-Retter</a> an – entdeckte das Tier bei einem Spazierengang: Da lebte es noch, hatte aber bereits <strong>Schaum vor dem Mund</strong>. Die Stadtverwaltung teilte mit,<strong> Revierförster Leif Leonhardt</strong>&nbsp;habe die Damhirsch-Kuh nach Rücksprache mit einem Tierarzt <strong>von seinen Qualen erlöst</strong>. <em>„Ich kann nicht verstehen, dass Menschen einfach Futter über den Zaun werfen. Es hängen neue Warnschilder, es gibt zwei Boxen für Futterspenden. Was sollen wir noch tun?“</em> so der Förster.</p>



<p>Steinle (<em>&#8222;Es war ein trächtiges Tier, also wurde das Damwild-Baby leider auch vergiftet&#8220;</em>) schreibt auf <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=378539497649516&amp;set=a.213431167493684" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>: <em>&#8222;Bitte nicht die Hirsche und Rehe füttern! Sagt es weiter und sprecht Leute an, die Brot und Nudeln o.ä. den Tieren geben. Nur weil sie zutraulich an den Zaun kommen, darf man sie trotzdem nicht füttern. Wir werden weitere Plakate aufhängen, aber appellieren an jeden unserer Besucher.&#8220;</em></p>



<p>Im Wildgehege leben neben den Wildschweinen jetzt noch ein junger Hirsch und vier Hirschkühe. In der städtischen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094152.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> heißt es: <em>&#8222;Wer die Tiere unterstützen möchte, kann gerne die Futterspenden-Boxen am Zaun nutzen und altes Brot, Eicheln, Bucheckern, Kastanien, Nüsse, Obst und Gemüse hineinlegen – allerdings keine verdorbenen Lebensmittel, Gebäck oder Süßwaren.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>



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<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_46057"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/40kvVchKXVo?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<p><strong>Mit einer vorbildlichen Aktion</strong> punktet die Gemeinde Kriftel: Reden, streiten, gemeinsam Ideen entwickeln und diese den politischen Gremien vorstellen – das soll in der <strong>„Jugendwerkstatt Kriftel 2022“ </strong>geschehen. 60 Jugendliche sind dabei: An zwei Wochenenden im September und Oktober sollen sie Vorschläge erarbeiten, wie sich Jugendliche in Kriftel beteiligen können, wie sie gehört werden und wie sie etwas verändern können. Ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=40kvVchKXVo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Video</a> erklärt und wirbt für das Projekt. <strong>Bürgermeister Christian Seitz </strong>schafft es, überzeugend klarzumachen, dass ihm die Aktion <strong>ein</strong> <strong>ehrliches Anliegen</strong> ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/jugendwerkstatt-soll-kriftel-verjuengen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landratsamt schreibt Ehrenamtspreis aus</h1>



<p>Das Landratsamt in Hofheim schreibt wieder den <strong>Ehrenamtspreis</strong> aus: Einzelpersonen oder Gruppen können sich noch bewerben – <strong>bis zum 25. Mai.</strong> Die Abstimmung läuft dieses Jahr online.&nbsp;„<em>Für ein Miteinander und Füreinander ist das Ehrenamt eine ganz zentrale Säule“</em>, wird <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>in einer Pressemitteilung zitiert. Der<strong> „Mitmachkreis&nbsp;MTK“</strong> wolle mit dem Preis einen Beitrag leisten, dieses&nbsp;Engagement&nbsp;weiter zu fördern. Die Auszeichnungen sind mit <strong>je 500 Euro</strong> dotiert. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Miteinander-und-Fureinander-im-MTK-10490.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Trickbetrüger nehmen mehrere ältere Menschen aus</h1>



<p>Aus aktuellem Anlass schauen wir über den &#8222;Tellerrand&#8220;: Gleich in mehreren <strong>Nachbargemeinden</strong> von Hofheim und Kriftel haben<strong> Telefon-Betrüger</strong> bei älteren Menschen <strong>fette Beute</strong> machen können:</p>



<p>Unbekannte Anrufer erzählten einer <strong>90-jährigen Frau </strong>in Bad Soden am Telefon, dass ihre Tochter einen <strong>schweren Verkehrsunfall</strong> verursacht habe, weshalb sie in Haft sitze und nur freikomme, wenn sie eine Kaution auftreibe. Die ältere Dame übergab wenig später ihren <strong>Schmuck</strong> an eine unbekannte Frau.&nbsp;</p>



<p>Tage zuvor war eine ähnliche Tat bekannt geworden: Eine<strong> 80-jährige Frau</strong> in Eppstein war mit einem <strong>&#8222;Schock-Anruf&#8220;</strong> dazu gebracht worden, mit ihren <strong>Ersparnissen</strong> in die Ortsmitte zu gehen. Dort hielt ein graues Fahrzeug, ein Mann stieg aus, nahm der Frau das Geld ab und verschwand.</p>



<p>Auf einen anderen Trick fiel eine<strong> 80-jährige Frau </strong>in Liederbach herein: Die Täter schickten ihr eine <strong>WhatsApp-Nachricht,</strong> in der es hieß, sie stamme von ihrem Sohn. Er habe eine neue Handynummer, schrieb der angebliche Sohn, und er brauche dringend Geld. Im guten Glauben, ihrem Kind zu helfen, überwies die Frau dem vermeintlichen Sohn <strong>1.500 Euro</strong>. Als der Betrug auffiel, war&#8217;s zu spät&#8230;</p>



<p>In Schwalbach war zuvor ein <strong>77-jähriger Mann</strong> per WhatsApp kontaktiert worden: Angeblich meldete sich seine Tochter, und die schrieb, sie benötige dringend Geld zum Bezahlen einer Rechnung. Der Mann überwies <strong>die gewünschte Summe</strong>.</p>



<p>Die Polizei appelliert: Lassen Sie sich am Telefon<strong> nicht unter Druck setzen</strong>! Und lassen Sie sich auch mit WhatsApp-Nachrichten nicht zu übereilten Geldüberweisungen überreden! In den meisten Fällen kann <strong>eine kurze Rückversicherung</strong> bei den &#8222;echten&#8220; Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen schnell <strong>Klarheit</strong> bringen.</p>



<p>Auch wichtig: Wer <strong>ältere Menschen</strong> in der Verwandtschaft oder Nachbarschaft kennt, sollte sie über <strong>diese neuen Betrugsmasche</strong>n informieren. Die Polizei: <em>&#8222;Je mehr Menschen über die Maschen aufgeklärt werden, umso schwieriger haben es die Täter!&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim/Kriftel-Kurznachrichten</h1>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="488" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-1024x488.jpg" alt="erdbeeren theis 1" class="wp-image-22074" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-1024x488.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-300x143.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-768x366.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Seitz und der Erste Beigeordnete Franz Jirasek ließen sich am Stand der Familie Theis frisch geerntete Krifteler Erdbeeren schmecken. (Foto: Gemeinde Kriftel)</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Für die süßen roten Früchte</strong> ist Kriftel in der ganzen Region bekannt. Der Start in die neue Erdbeer-Saison ist der Gemeinde deshalb eine extra Pressemeldung wert – Auszug: <em>&#8222;Laut Junglandwirt Johannes Theis gibt es in diesem Jahr reichlich Früchtchen. Ein Schälchen kostete bei ihm an diesem Tag 4 Euro. Auch die weiteren Obstbaubetriebe in Kriftel – Hasenbach, Hoss und Heil &#8211; haben ihren Erdbeerverkauf gestartet und bieten die Früchte in ihren Hofläden und an Verkaufsständen verteilt über das Ortsgebiet an.&#8220;</em> Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/erdbeersaison-gestartet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ikea Wallau unterstützt einen Hilfstransport</strong> in die polnische Partnerstadt Pruszcz Gdański: <strong>Tim Aldenhoff </strong>von der Geschäftsleitung und Marketing-Mitarbeiterin <strong>Saskia Liedig</strong> übergaben 2.000 Euro an die Stadt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094082.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zum Internationalen Museumstag</strong> bietet das Stadtmuseum Hofheim an diesem Sonntag, 15. Mai, von 11 bis 18 Uhr ein Programm zum Entdecken, Mitmachen und Genießen an. Der Eintritt ist frei. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094084.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zum „Tag der Kinderbetreuung“ </strong>bekamen die Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten Blumen überreicht. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094121.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Am „Sauberhaften Kindertag“ </strong>haben sich rund 100 Kinder aus vier Hofheimer Kitas beteiligt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094178.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark.jpg" alt="20220514 Freizeitpark" class="wp-image-22084" width="640" height="305" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Heute stehen hier große grüne Bäume: Dieses Bild aus den Anfangsjahren des Freizeitparks veröffentlicht die Gemeinde auf ihrer <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/50-jahre-freizeitpark-so-hat-alles-begonnen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a>.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Der Freizeitpark Kriftel wird 50</strong>: In einer mehrteiligen Serie stellt <strong>Alexander van de Loo</strong> den Park in all seinen Aspekten vor – bis zum großen Fest, das vom 15. bis 17. Juli im Park gefeiert wird. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/50-jahre-freizeitpark-so-hat-alles-begonnen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Deutsch Lernen steht ganz oben</strong> auf der Liste für 19 ukrainische Kinder in der neu gegründeten Intensivklasse an der Weingartenschule (WGS). Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-aus-der-ukraine-begruesst/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>KKK-Urgestein Edwin Kurz</strong> feierte am Dienstag seinen 75. Geburtstag, seine Tochter <strong>Simone Kurz-Pedersen</strong> den 50. Beide sind im Krifteler Karneval Klub aktiv. Die Gemeinde gratulierte. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/familie-kurz-feierte-125sten/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In Lorsbach ist die Hofheimer Straße </strong>teilweise halbseitig gesperrt.&nbsp;Grund: erste Arbeiten für den geplanten Abriss der HWB-Häuser. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094081.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Schulstraße in Marxheim</strong> wird im unteren Abschnitt vom 16. bis 20. Mai voll gesperrt. Die Syna demontiert Oberleitungen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094080.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In</strong> <strong>der Solmsstraße </strong>werden vom 23. Mai bis 31. Juli Tiefbauarbeiten im Auftrag der Syna durchgeführt.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094119.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Außenstelle Wallau </strong>bleibt am Donnerstag, 19. Mai, geschlossen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094215.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Außenstelle Langenhain </strong>bleibt am Wäldchestag, 7. Juni, geschlossen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094214.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Friedhofskultur in Deutschland</strong> ist Immaterielles Kulturerbe. Jetzt gehören auch die Hofheimer Friedhöfe&nbsp; dazu. Ein entsprechendes Hinweisschild wurde aufgestellt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094216.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein neues Freitagsblick-Video</strong> hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>hat  ins Netz gestellt. Er verrät auch <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/27/wahrheit-ueber-vogts-freitagsblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wieder</a>, wo er steht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mehr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XEJSGgLipH8" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Michael Quast </strong>führt mit seinem Ensemble von Barock am Main das Stück „Bleiwe losse“ am Sonntag, 19. Juni, um 17 Uhr im Alten Wasserschloss auf. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094078.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Der <strong>THW-Ortsverband Hofheim</strong> bekam für den Ausbau eines neuen Fahrzeugs 5.000 Euro von der Stiftung der Taunus Sparkasse. Mehr <a href="https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/main-taunus/hofheim/hofheim-mit-durchdachter-ausrustung-grosses-leisten_25520954" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Hofheims Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> <strong>(CDU)</strong> sitzt jetzt auch im Kreistag. Er rückt für <strong>Axel Fink nach</strong>, der hauptamtlicher Kreisbeigeordneter wurde. </p>



<p><strong>Am internationalen &#8222;Rotary Action Day 2022&#8220; (</strong>21. Mai) will der Rotary Club Main-Taunus eine Müllsammelaktion durchführen. Clubmitglieder werden von 10 bis 13 Uhr den Hofheimer Wald von Unrat befreien.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Opposition verzichtet auf Klage gegen den Bürgermeister</h1>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg" alt="Vorderheide 20220326" class="wp-image-20417" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorderheide II: Hier, wo ein faktisches Vogelschutzgebiet besteht, möchten CDU-Bürgermeister Christian Vogt ein Luxus-Baugebiet errichtet sehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ganz still und leise haben <strong>Hofheims Oppositions-Parteien</strong> – wie sagt man so schön? genau: &#8222;den Schwanz eingezogen&#8220;. Sie werden nun doch nicht gegen Bürgermeister Christian Vogt<strong> vor Gericht ziehen</strong>. </p>



<p>Kurz die Vorgeschichte: Der <strong>Bebauungsplan Vorderheide II</strong> war <strong>nach jahrelangem Rechtsstreit</strong> vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">für ungültig erklärt worden</a>: Revision wurde <strong>nicht</strong> <strong>zugelassen</strong>, dagegen aber kann die Stadt  vorm <strong>Bundesverwaltungsgericht</strong> <strong>in</strong> <strong>Leipzig</strong> vorgehen. Der Magistrat entschied, dass die Stadt weiter klagen soll. Das Stadtparlament, wo die Opposition mit <strong>Grünen</strong>, <strong>SPD</strong>, <strong>Bürger für Hofheim </strong>(BfH) und <strong>Linken</strong> die Mehrheit stellt, pfiff den Magistrat zurück: Es wird nicht weiter geklagt, so der Beschluss. Das wiederum passte CDU-Bürgermeister Vogt nicht: Er stufte den Beschluss kurzerhand  als<strong> </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">Verstoß gegen geltendes Recht </a>ein und hob ihn damit auf.</p>



<p> Dagegen hätte die Opposition vor Gericht <strong>klagen</strong> können. Doch dazu reichte die Kraft wohl nicht: Seit Mitte dieser Woche findet sich auf der <strong>Webseite der Genossen</strong> ein längerer Text: <em><a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/12/parlamentsmehrheit-wird-nicht-gegen-buergermeister-vogt-klagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Parlamentsmehrheit wird nicht gegen Bürgermeister Vogt klagen&#8220;</a></em>. Die Begründung klingt etwas <strong>bemüht</strong>: Bei einem <strong>Rechtsstreit</strong> zwischen den Gremien der Stadt wären alle Hofheimer die <strong>Leidtragenden</strong>, denn die Kosten würden<strong> in jedem Fall</strong> an der Stadt hängenbleiben. Und selbst wenn man gewinnen würde, wäre nicht viel erreicht: Schließlich hat habe Vogt die Anwälte bereits auf den Weg<strong> nach Leipzig </strong>geschickt&#8230;</p>



<p>Rund <strong>50.000 Euro</strong> kostet der &#8222;Leipzig-Ausflug&#8220;, das Geld hat der <strong>Magistrat</strong> aus der Stadtkasse genommen. Zum Vergleich: Als die <strong>Grünen</strong> letzte Woche einen barrierefreien Weg zu den Urnengräbern auf dem Lorsbacher Friedhof wünschten, lehnte der Magistrat ab: Das koste <strong>40.000 Euro </strong>– zu teuer.</p>



<p>Fürs Baugebiet Vorderheide II wurden bereits <strong>Millionen</strong> pulverisiert. Am Fuß des Kapellenbergs, inmitten eines faktischen Vogelschutzgebietes, wollen CDU, FDP und FWG ein Villen-Viertel entstehen lassen. Sollte eine <strong>Revision</strong> zulässig sein, geht der Fall zurück nach Kassel. Vor der Stadt liegt dann ein <strong>Klageweg</strong>, der noch <strong>etliche Jahre</strong> dauern kann.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Neue Gottesdienst-Termine für Katholiken</h1>



<p>Die Fusion der katholischen Pfarrgemeinden Hofheim-Kriftel und Eppstein&nbsp;rückt näher. Es wirkt wie ein Bürokratiemonster, wenn vom <strong>&#8222;Pastoralen Raum Hofheim, Kriftel, Eppstein&#8220;</strong> die Rede ist oder auch vom <strong>&#8222;Pastoralen Raum Main-Taunus Mitte&#8220;</strong>, der zukünftig <strong>&#8222;Pfarrei St. Elisabeth&#8220;</strong> heißen soll. Zu dieser Pfarrei gehören immerhin <strong>zwölf Kirchen</strong>. Jetzt wurden die Gottesdienste neu terminiert, &#8222;<em>damit unsere drei Priester das Pensum schaffen und auch nicht vor allzu leeren Bänken predigen müssen&#8220;</em>. Auf der <a href="https://stpup.de/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a> von St. Peter und Paul wird ein Plan mit allen Gottesdiensten und Uhrzeiten zum <a href="https://stpup.de/images/prhk/docs/2022/Gottesdienste_PastoralerRaum_MaintaunusMitte.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download</a> angeboten.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"> MTK-Kliniken: Patienten dürfen <strong>nicht</strong> besucht werden</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="382" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg" alt="20220318 Varisano" class="wp-image-19938" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Krankenhaus in Hofheim: Patienten dürfen derzeit nicht besucht werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Eine Frau hat sich beim Hofheim/Kriftel-Newsletter <strong>beklagt</strong>: Ihre betagte Mutter liege im <strong>Krankenhaus Bad Soden</strong> und dürfe nicht besucht werden – wegen <strong>Corona</strong>. <em>&#8222;<em><em>Am Muttertag</em></em></em> <em>hat meine Mutter fürchterlich am Telefon geweint, weil ihre Kinder nicht zu ihr durften&#8220;</em>, sagt die Tochter. Eine Freundin dagegen, die im <strong>Krankenhaus in Königstein</strong> stationär behandelt werde, habe besucht werden dürfen: <em>&#8222;Wie soll man das noch verstehen?&#8220;</em></p>



<p>Es ist wirklich so: Die <strong>Hochtaunus-Kliniken in Königstein</strong> verkünden auf ihrer <a href="https://www.hochtaunus-kliniken.de/coronavirus" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a>: <em>&#8222;Allgemeines Besuchsverbot ist seit Montag, 7. März 2022 aufgehoben!&#8220;</em> <strong>Ein Besucher pro Patient</strong> sei ab sofort möglich, mit aktuellem Test und FFP2-Maske&#8230;</p>



<p>Der schnelle Check bei Google zeigt: Das <a href="https://www.buergerhospital-ffm.de/aktuelle-besuchs-und-aufenthaltsregelungen" target="_blank" rel="noopener">Bürgerhospital</a> in Frankfurt verfährt ähnlich, ebenso das <a href="https://www.elisabethen-krankenhaus-frankfurt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">St. Elisabethen-Krankenhaus</a>. Selbst die <a href="https://www.kgu.de/aufenthalt/information/sars-cov-2-infos-fuer-besucherinnen-und-besucher" target="_blank" rel="noopener">Uni-Kliniken</a> lassen Besucher wieder herein.</p>



<p>Dagegen untersagen die <strong>MTK-Kliniken in Hofheim</strong> und <strong>Bad Soden</strong> sowie das <strong>Klinikum Höchst</strong> alle Patientenbesuche:&nbsp;Auf der <a href="https://www.varisano.de/krankenhaus-hofheim/ueber-uns/aktuelles-news/covid-19-informationen/besuchsregeln" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a> der drei Krankenhäuser, die unter dem Namen &#8222;Varisano&#8220; zusammenarbeiten, heißt es: <em>&#8222;Besuchsstopp in varisano-Kliniken weiter in Kraft.&#8220;</em> Ähnlich verfahren andere Krankenhäuser, zum Beispiel die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken, das Krankenhaus Nordwest&#8230;</p>



<p>Das <strong>große Corona-Durcheinander</strong>. Überall <strong>unterschiedliche Regeln. </strong>Wir haben nachgefragt: Warum sind <strong>Patienten-Besuche</strong> woanders möglich, nicht aber in den<strong> MTK-Kliniken</strong>?</p>



<p> &#8222;Varisano&#8220;-Pressesprecher <strong>Roland Eberle</strong> spricht von <strong>Fürsorgepflicht</strong> und von<strong> Verantwortung </strong>gegenüber<em> &#8222;besonders vulnerablen Patienten&#8220;</em>. Deshalb habe man sich für <strong>ein generelles Besucherverbot</strong> entschieden. Das werde jedoch in den nächsten Tagen überprüft: Wenn die Corona-Zahlen <strong>weiter zurückgehen</strong>, <em>&#8222;wird es sehr bald Änderungen geben, vielleicht schon am nächsten Wochenende.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the Day</h1>



<p><strong>10 Jahre Bücherei am Bornplatz</strong> wird an diesem Sonntag, 15. Mai, von 11 bis 17 Uhr in Wildsachsen gefeiert. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=5554082851292226&amp;set=pcb.712559229894232" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Lorsbacher Schindlerwaldlauf </strong>findet am 3. Juni statt. Veranstalter ist der TV Lorsbach. Mehr <a href="https://tvlorsbach.de/60-schinderwaldlauf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim&nbsp;</strong>richtet einen Turnwettkampf der Frauen in der Landesliga aus: am 4./5. Juni in der Brühlwiesenhalle. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/wettkampfturnen-der-frauen-landesliga" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein neuer Wäldchestag </strong>steht an, findet am 7. Juni ab 18 Uhr auf dem Parkplatz am Untertor statt – schreibt Vereinsring-Chef <strong>Wulf Baltruschat</strong> auf seiner <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100001286911305" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite</a>. </p>



<p><strong>Zum Mittsommerlauf </strong>lädt der TV Wallau 1861 ein. Termin: 10. Juni. Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Evangelische Kita Kunterbunt </strong>in Diedenbergen feiert 50-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst am 26. Juni um 10.30 Uhr. Mehr <a href="https://diedenbergen.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV Diedenbergen</strong> lädt zur Mitgliederversammlung ein: am 28. Juni um 20 Uhr. Mehr <a href="https://www.tv-diedenbergen.de/startseite.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zu einem Open Poetry Slam</strong> lädt die Hofheimer Kulturwerkstatt in das Alte Wasserschloss ein: am 8. Juli um 20 Uhr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/events/1651239605269419/?ref=newsfeed" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>Die Musikschule Hofheim</strong> bietet am Ende August einen Workshop &#8222;Endlich wieder singen&#8220; für Grundschul-Kinder an. Jetzt bewerben! Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt</em></h1>



<p>Es gibt Leute, die <strong>beklagen</strong>, dass <strong>Hofheims Linke</strong> in der Presse immer wieder <strong>so gut wegkommen</strong>: Viel zu oft würde die kleine Partei <strong>genannt</strong> <strong>und</strong> <strong>zitiert</strong>&#8230;</p>



<p>Aber ach, was soll man denn machen? Die Linken in Hofheims Stadtparlament – wir reden hier von<strong> Barbara Grassel</strong> und ihrem Mann <strong>Bernd Hausmann </strong>– sind eben <strong>unglaublich</strong> <strong>aktiv</strong>. Sie <strong>kümmern</strong> <strong>sich</strong>. Und offenbar studieren sie auch <strong>alle Unterlagen</strong>, die an die Mandatsträger verteilt werden. Das führt dann manchmal zu <strong>skurrilen</strong> <strong>Szenen</strong>:</p>



<p><strong>Ortsbeirat</strong> <strong>Lorsbach</strong> –&nbsp; es geht um eine neue <strong>Geschäftsordnung</strong> <strong>für die Ortsbeiräte</strong>. Ein Entwurf, von der Verwaltung vorbereitet, war allen zugegangen, die Mandatsträger sollen ihre Meinung sagen. <strong>Schweigen</strong> in der Runde, einige nicken: Offenbar sind alle <strong>einverstanden</strong>.</p>



<p>Dann meldet sich Barbara Grassel. <strong>Fast ein Dutzend Punkte</strong> hat sie gefunden, die <strong>fehlerhaft</strong> sind oder inhaltlich <strong>keinen Sinn</strong> ergeben. Beispielsweise steht in den Unterlagen: Stellungnahmen von Ortsbeiräten müssten<em> &#8222;innerhalb eines Monats&#8220;</em> abgegeben werden. Grassel: <em>&#8222;Wir tagen doch manchmal zwei, drei Monate nicht.&#8220; </em>Oder: &#8222;<em>Auf schriftlichen Antrag einer Partei&#8220; </em>sei namentlich abzustimmen, heißt es in der Vorlage. Grassel: Das macht keinen Sinn, ein mündlicher Antrag sei allemal ausreichend.</p>



<p>Die <strong>Mandatsträger</strong> im Ortsbeirat schauen etwas <strong>bedröppelt</strong> drein: <strong>Erwischt! </strong>Sie hatten die Vorlage nicht gelesen, hätten das Papier trotz der Fehler abgenickt. Stadtrat Wolfgang Exner ist <strong>blass</strong> geworden. Er schweigt: Was sollte er dazu auch sagen?</p>



<p>Der Besucher verspürt leichte <strong>Beklemmungen</strong>: Gehen Lokalpolitiker eigentlich immer so <strong>unvorbereitet</strong> in die Sitzungen? Dann darf man sich über <strong>nichts wundern</strong>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Corona:  Erstes Alarmzeichen im Main-Taunus-Kreis</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/10/06/corona/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 00:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grundmeyer Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Steinle Heinz]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Dienstag, der 6. Oktober. Die Zahld er Corona-Infozierten in MTK erreicht einen ersten kritischen Wert, die Kreisverwaltung meldet sich zu Wort. Die Polizei amüsiert sich über einen torkelnden Freundschaftsbeweis, und die Pfarrgemeinde Peter und Paul hat ein Geheimnis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es sieht (noch) nicht richtig schlecht aus – aber auch nicht mehr richtig gut: Die Zahl der Corona-Infizierten im Main-Taunus-Kreis steigt. Langsam, aber stetig.</p>



<p>In Hofheim waren an diesem Montag, 17 Uhr, 14 Menschen mit dem Virus infiziert. Damit stieg die Gesamtzahl der bisher in der Stadt Erkrankten auf insgesamt 159, das sind vier mehr als am vergangenen Freitag.</p>



<p>In Kriftel ist die Zahl stabil geblieben: 25 Infizierte insgesamt, aktuell ist ein Mensch erkrankt. &nbsp;</p>



<p>Die wahre Gefährdungslage wird erkennbar, wenn wir uns die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Inzidenz_(Epidemiologie)" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">7-Tage-Inzidenz</a> anschauen: Die kletterte gestern auf 21. Am 30. September hatte die Zahl noch bei 15 gelegen, am 1. Oktober stieg sie dann auf 16, am 2. Oktober auf 18. Wenn die 7-Tage-Inzidenz 50 erreicht, müssen bestimmte Beschränkungen in Kraft treten. </p>



<p>Müssen wir uns Sorgen machen? „Wir haben die Entwicklung im Blick und werden handeln, wenn es nötig ist“, sagt Landrat <strong>Michael Cyriax.</strong> „Für alle aber gilt nach wie vor: Rücksicht nehmen, Verantwortung zeigen.“</p>



<p>Auf der <a href="https://www.mtk.org/Alle-mussen-Rucksicht-nehmen-9032.htm" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> des Landratsamtes heißt es auch: Wenn die 20er Marke überschritten wird, müsse die Entwicklung verstärkt analysiert und zudem geprüft werden, ob konkrete Maßnahmen nötig sind. Die aktuellen Neuinfektionen bei Corona seien überwiegend bei Reiserückkehrern auf, aber auch bei&nbsp;MTK-internen Kontakten. Bei denen, die sich im Kreis angesteckt hätten, sei die Infektionsquelle in der Mehrzahl in der eigenen Familie gewesen. Bei der großen Mehrheit der Infizierten verlaufe die Krankheit milde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus den Polizei-Akten</h2>



<p><strong>Torkelnder Freundschaftsbeweis</strong></p>



<p>Verrückte Geschichte: Gleich zwei Autofahrern kriegen Ärger, weil sie in der Nacht zum Montag – wie es im Polizeideutsch heißt – &#8222;unter dem Einfluss berauschender Mittel am Verkehr teilgenommen haben&#8220;. Ein 42-Jähriger raste durch die Zeilsheimer Straße in Hofheim und wurde gestoppt: Er hatte zu viel getrunken und außerdem Drogen konsumiert. Da er keinen festen Wohnsitz angeben konnte, sollte er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Er rief einen Bekannten an, der das Geld bringen sollte. Das tat der auch. Als er allerdings auf die Wache kam, fiel den Beamten sofort seine Fahne auf. Also Kontrolle: 2,4 Promille hatte der Mann intus. Auf Facebook postete die Polizei unter der Überschrift &#8222;Torkelnder Freundschaftsbeweis&#8220;: &#8222;Wir finden: Nett gemeint, aber unglaublich schlecht umgesetzt.&#8220;</p>



<p><strong>Rechtsradikale Parolen an Hauswand</strong></p>



<p>In der Nacht zum Samstag haben Unbekannte rechtsradikale Parolen an die Fassade eines Lokals in der Rheingaustraße gesprüht. Der Regionale Staatsschutz der Hofheimer Kriminalpolizei bittet um Hinweise auf die Täter unter Telefon 06192 20790.</p>



<p><strong>Geparktes Auto: Lack zerkratzt</strong></p>



<p>In Kriftel hatte ein Autofahrer seinen Suzuki am letzten Donnerstag im Meisenweg abgestellt. Als er den Wagen am Sonntag sah, war der Lack zerkratzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf einige hundert Euro.</p>



<p><strong>Fehlalarm in Schule</strong></p>



<p>Die <a aria-label="Feuerwehr Kriftel (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/freiwillige.feuerwehr.kriftel/" target="_blank" class="rank-math-link">Feuerwehr Kriftel</a> meldet: An diesem Montag erreichte die Wache um kurz nach zwei Uhr ein Alarmruf aus der Weingartenschule. Zum Glück war nichts passiert: Der Alarm war von einem technischen Defekt ausgelöst worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktikumsplatz für Schülerin gesucht</h2>



<p>Ein Hilferuf der heutzutage sicher nicht mehr ganz ungewöhnlichen Art hat <strong>Alexander Grundmeyer</strong> in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gepostet: &#8222;Meine Tochter (9. Klasse) wollte planmäßig vom 19.10. bis 6.11. ein Praktikum durchführen. Leider haben mittlerweile alle Unternehmen, die sich bisher dazu bereit erklärt haben, abgesagt.&nbsp; Gibt es in Hofheim und Umgebung noch Firmen, die Praktikanten bei sich aufnehmen wollen und können? Natürlich unter Einhaltung aller notwendigen Schutzregeln. Über Rückmeldungen wäre ich dankbar.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mädelsflohmarkt in St. Peter und Paul</h2>



<p>Die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul veranstaltet einen &#8222;<a href="https://stpup.de/index.php/aktuelles-pfarrblatt/621-maedelsflohmarkt-in-kriftel" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mädelsflohmarkt</a>&#8222;. Termin: 10. Oktober von 14 bis 17 Uhr. Ort: Kapellenstrasse 1a in Kriftel. Wer mitmachen will, muss sich unter <a href="mailto:kriftel@stpup.net" class="rank-math-link">kriftel@stpup.net</a> anmelden. Wer hingehen will, muss die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen beachten: Mund-Nasen-Schutz, Sicherheitsabstand, Einbahnstraßensystem etc.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h2>



<p>Das &#8222;Kreisblatt&#8220; berichtet ausführlich über den vermutlich vorletzten Tag im Reiterhof-Mord: Lothar R., 56 Jahre alt, soll seine 26-jährige Geliebte auf dem Langenhainer &#8222;Sonnenhof&#8220; erschossen haben. Der Staatsanwalt forderte jetzt beim Prozess in Frankfurt lebenslange Haft für den Mann. Die Verteidigung dagegen verlangte Freispruch: Demnach könne auch der 17 Jahre alte Sohn des Angeklagten als Täter in Frage kommen. Am Donnerstag dieser Woche soll das Urteil fallen.</p>



<p>Was sonst noch in der Lokalzeitung steht? &#8222;Wasserverbrauch wird per Ultraschall gemessen&#8220; –  den Bericht kennen wir bereits, den hat die Stadtverwaltung Hofheim seit Tagen auf ihrer <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="http://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=http://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085088.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> veröffentlicht. Und auch aus Kriftel lesen wir nur einen Bericht, den die Verwaltung im <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kerb-symbolisch-gefeiert/" target="_blank" aria-label="Internet (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Internet</a> veröffentlicht hatte: dass die Kirchweih-Feier der Kerbegesellschaft ohne Programm stattfand.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geheimnisvolle Kirchen-Abstimmung</h2>



<p>Etwas ratlos macht uns ein <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100014017897170" target="_blank" aria-label="Facebook-Post (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook-Post</a> der nimmermüden Kirchen-Berichterstatterin <strong>Barbara Schmidt</strong>: </p>



<p>Von 2023 an sollen die katholischen Gemeinden in Hofheim, Eppstein und Kriftel eine Gemeinde neuen Typs bilden, wofür ein Namenspatron gesucht wurde. Vier &#8222;Kandidaten&#8220; gab es: St. Elisabeth, St.  Josef, St. Hildegard und St. Peter und Paul. In einem Findungsprozess hatten die Gemeindemitglieder abstimmen können, ein Pastoralausschuss sollte danach entscheiden.</p>



<p>Jetzt schreibt die gewöhnlich gut informierte Barbara auf Facebook: &#8222;Wie sich die Teilnehmer der Wahl und dann der Pastoralausschuss entschieden haben, bleibt aber geheim.&#8220;</p>



<p>Wie bitte? &#8222;Was soll die Geheimniskrämerei?&#8220; fragt denn auch CDU-Urgestein <strong>Heinz Steinle </strong>nach. Und befindet: &#8220; Es wäre ehrlicher, das Ergebnis der Befragung zu veröffentlichen, auch wenn dann anders entschieden wird, was ich nicht hoffe.&#8220; Ende der kurzen Facebook-Diskussion. Aber hoffentlich nicht Ende der Debatte&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Wallau essen wie in Spanien</h2>



<p>Zum Abschluss kommt heute was ganz Leckeres auf den Tisch: Der <a aria-label="Hauzelhof in Wallau  (opens in a new tab)" href="https://hauzelhof-wallau.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hauzelhof in Wallau </a>offeriert von Donnerstag bis Samstag dieser Woche &#8222;Schweineragout mit Chorizo&#8220;. Wenn schon nicht Urlaub in Spanien, dann wenigstens Essen wie im Urlaub in Spanien: Die spanische Chorizo-Wurst wird aus Iberic-Schweinefleisch hergestellt. Dabei handelt es sich um eine halbwilde Schweineart, die sich viel im Freien bewegt und sich vorwiegend von Korkeicheln ernährt, was dem Fleisch einen vorzüglichen zarten Geschmack verleiht. In Wallau gibt&#8217;s zum Ragout Bandnudeln und Salat. Und wir lernen: Wallau ist nicht nur wegen Ikea einen Ausflug wert!&nbsp;</p>
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