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	<title>Tadewald Bodo &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Tadewald Bodo &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>6 Wochenend-News: Millionen-Explosion, ein bisschen Müll, ganz viel Blumen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
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					<description><![CDATA[Pünktlich zum ersten März-Wochenende: Sechs Berichte mit interessanten und exklusiven Informationen aus dem Hofheimer Stadtgeschehen. Es geht um Geld, Müll, Blumen, Versprechen der Stadtspitze... Eine alte Bauernweisheit sagt: "Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen." Na, dann man los…]]></description>
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<p style="font-size:19px"><strong>Pünktlich zum ersten März-Wochenende: Sechs Berichte mit interessanten und exklusiven Informationen aus dem Hofheimer Stadtgeschehen. Es geht um Geld, Müll, Blumen, Versprechen der Stadtspitze&#8230; Eine alte Bauernweisheit sagt: &#8222;Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.&#8220; Na, dann man los…</strong></p>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">15 Mio über Plan! Kosten fürs Landratsamt explodieren</h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt-.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt-.jpg" alt="Landratsamt" class="wp-image-39791" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt-.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt--300x144.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt--768x369.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So soll die Kreishaus-Erweiterung eines Tages aussehen. Rechts die Rückseite des heutigen Gebäudes.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wenn die öffentliche Hand baut, explodieren regelmäßig die Preise. Berliner Flughafen, Stuttgarter Bahnhof, Hamburger Elbphilharmonie – das sind <strong>Milliarden-Projekte</strong>, die für<strong> ganz große Negativ-Schlagzeilen</strong> sorgten.</p>



<p><strong>Aber wir hier können das auch! </strong>Federführend bei lokalen <strong>Kostenexplosionen</strong> ist das <strong>MTK-Landratsamt</strong> unter <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong>: Geld, so scheint <strong>das</strong> <strong>Motto des</strong> <strong>Behördenleiters</strong> zu sein, also Geld spielt bei uns<strong> im reichen MTK </strong>nun wirklich keine Rolle!</p>



<p>Die <strong>Main-Taunus-Schule (MTS) </strong>in Hofheim wird gerade ausgebaut, geplant waren dafür <strong>63,5 Millionen Euro. </strong>Die Kosten wurden bereits mit <strong>69,5 Millionen</strong> beziffert, das war vor einem Jahr. Was wohl heute <strong>auf der Rechnung</strong> steht? Kommt noch&#8230;</p>



<p>Das im Bau befindliche<strong> Hallenbad Kriftel</strong> sollte ursprünglich&nbsp;<strong>15,9 Millionen Euro</strong>&nbsp;kosten. Im Herbst letzten Jahres musste die Kreisverwaltung einräumen, dass sich die Ausgaben auf&nbsp;<strong>18,8 Millionen Euro</strong> erhöht hätten. Dabei ist der Bau noch längst nicht fertig! <strong>20, vielleicht auch 25 Millionen Euro</strong> sollten bestimmt zu schaffen sein!</p>



<p>Solche <strong>Preissteigerungen</strong> sind allerdings <strong>echte Peanuts</strong> im Vergleich zu der <strong>Kostenexplosion beim Landratsamt</strong>. Die Lokalzeitungen berichteten in dieser Woche über den <strong>Erweiterungsbau</strong>, der im Sommer fertig werden soll. <strong>Unter der netten Überschrift</strong> <em>&#8222;Noch viel zu tun auf der Kreishaus-Baustelle&#8220;</em> bedauern sie, dass es <strong>Verzögerungen</strong> gab (eigentlich sollte der Bau Anfang des Jahres fertig sein), sie staunen über <strong>die</strong> <strong>viele</strong> <strong>Technik</strong> (&#8222;<em>beeindruckend</em>”) und freuen sich über <strong>kleine</strong> <strong>Design</strong>&#8211;<strong>Details</strong> (<em>&#8222;die großen Fenster zeigen innen Eichenholz-, außen Aluminiumrahmen</em>”).</p>



<p><strong>Die wichtigste Information</strong> haben die Lokalzeitungen – Cyriax dürfte es gefreut haben – in einem Halbsatz bestmöglich <strong>versteckt</strong>: Die Kosten für die Kreishaus-Erweiterung sind inzwischen auf<strong> 48 Millionen Euro </strong>gestiegen.</p>



<p><strong>48 Millionen! </strong>Geplant waren <strong>ursprünglich 33 Millionen!</strong> Das bedeutet Mehrkosten in Höhe von <strong>15 Millionen Euro</strong>: fast 50 Prozent Kostensteigerung!</p>



<p><strong>15 Millionen</strong> <strong>Mehrkosten</strong> – so teuer sollte ursprünglich das ganze Hallenbad in Kriftel werden&#8230;</p>



<p>Zu alledem lässt sich der Leiter des <strong>Hochbauamtes im Kreishaus</strong> mit diesem Satz zitieren: <em>„Ich hoffe, wir kommen damit aus.“</em> Eine solche Aussage darf als sicherer Hinweis gedeutet werden, dass der Bau noch teurer werden wird.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="248" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-1024x248.jpg" alt="Kreishaus ganz" class="wp-image-39886" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-1024x248.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-300x73.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-768x186.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Kreishaus im Panoramafoto (zum Vergrößern anklicken): Rechts der &#8222;Altbau&#8220;, links die Erweiterung.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wenn eines Tages alles fertig ist und uns Bürgern, den Steuerzahlern, die <strong>Endabrechnung</strong> präsentiert wird – die garantiert deutlich höher liegt als heute bekannt –, dann wird der <strong>Neubau nur für Behördenmitarbeiter</strong> geöffnet sein. Hier soll <strong>kein &#8222;Publikumsverkehr&#8220;</strong> stattfinden, heißt es. </p>



<p>Auf das Dach des Kreishauses darf sowieso <strong>kein Mensch von außerhalb</strong> mehr drauf: Dort oben soll <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Landratsamt20220226">bekanntlich</a> ein kleines Paradies angelegt werden. Die Zeitungen schreiben von einer<em> &#8222;attraktiven Terrasse&#8220;</em> und einem <em>&#8222;grünen Pausen- und Besprechungsraum&#8220;</em>. Aber das trifft&#8217;s kaum:</p>



<p>Es handelt sich um eine <strong>Grünanlage</strong> hoch über den Dächern von Hofheim, die mal mit deutlich über 1000, mal mit <strong>rund 2000 Quadratmeter</strong> <strong>Größe</strong> angegeben wird. Hier sollen sich demnächst die Behördenmitarbeiter <strong>erholen</strong> und <strong>entspannen</strong> können, unter sich, ungestört. Eine intensive, hochwertige Bepflanzung aus<strong> Bäumen und Sträuchern </strong>lädt sie zum <strong>Relaxen</strong> und <strong>Wohlfühlen</strong> ein.</p>



<p><strong>Eine</strong> <strong>exklusive</strong> <strong>Oase der Ruhe und des Grüns</strong> für unsere Behördenmitarbeiter als Alternative zu <strong>Verwaltungsstress</strong> und <strong>Behörden-Tristess</strong>. Für <strong>Photovoltaik</strong> blieb da leider nur wenig Platz.&nbsp;</p>



<p><strong>Man gönnt sich ja sonst nix.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Altstadtfreunde &amp; Weintrinker getrennt auf Müll-Jagd</h2>



<p>Findet jetzt <strong>zusammen</strong>, was eigentlich überhaupt <strong>nicht zusammen passt?</strong> An diesem <strong>Samstag, 2. März</strong>, wollen Mitglieder des <strong>Hofheimer Altstadtvereins</strong> eine <strong>Müllsammelaktion</strong> veranstalten. Treffpunkt ist <strong>um 10 Uhr</strong> das kleine Häuschen in der Bärengasse 17: Eineinhalb Stunden lang soll mit Greifzangen, Müllbeuteln und Eimern die Innenstadt nach Abfallresten durchsucht werden. Danach gibt&#8217;s <strong>Kaffee und Kuchen</strong>.</p>



<p>Nur <strong>gerüchteweise</strong> war zu vernehmen, dass bei der Gelegenheit <strong>die olle Holzhütte</strong> entsorgt werden soll, die auf dem Untertorplatz jeden Blick auf <strong>das historische &#8222;Türmchen&#8220;</strong> schändet.</p>



<p>Da aber sei <strong>Polizist Baltruschat</strong> vor! Der <strong>CDU-Stadtrat</strong> und <strong>Vereinsring-Vorsitzende</strong> kündigte – nein, <strong>diesmal nicht <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">weitere Strafanzeigen</a></strong>, sondern umgehend eine<strong> eigene Müllaktion</strong> an: gleicher Tag, gleiche Uhrzeit. Dazu verspricht er <strong>Weck, Worscht und Wein</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Wir waren zuerst da&#8220;</em>, beteuert <strong>Renate Hofmann,</strong> die Vorsitzende des Altstadtvereins.&nbsp;Womit das schon mal geklärt wäre&#8230;</p>



<p>Eigentlich spräche ja alles <strong>für ein großes Müll-Miteinander</strong>. Zumal Frau Hofmann ganz dicht an Baltruschat dran ist: Sie gehört dem <strong>Vereinsring-Vorstand als Beisitzerin</strong> an. Dass sie damit indirekt mitträgt, wenn Baltruschat im Namen des Vorstands <strong>Drohmails</strong> verschickt oder <strong>undurchsichtige</strong> <strong>Geschäfte</strong> am Weinstand betreibt: Davon will sie nichts wissen. Sie sei ja <strong>nur Beisitzerin</strong>, sagt sie. </p>



<p>Dass die<strong> Altstadtvereins-Chefin</strong> und der <strong>Vereinsring-Vorsitzende</strong> an diesem Samstag <strong>Hand in Hand</strong> zum Müllsammeln durch die Altstadt ziehen, ist gleichwohl <strong>nicht zu erwarten</strong>. Aber das macht auch nichts:</p>



<p><strong>Genug Müll dürfte für beide zu finden sein.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeisters Lieblings-Projekt: Absage im Ortsbeirat</h2>



<p><strong>Es geht um Blumen. Um ein schöneres Hofheim. Und irgendwie auch wieder um Politik. Seit Monaten, ach was: seit Jahren taucht das Thema immer wieder in städtischen Gremien auf. Letztens tagte der Ortsbeirat Kernstadt, und da waren Blumen wieder mal ein ganz großes, offenbar sehr wichtiges und deshalb lang diskutiertes Thema. Hören wir rein!</strong></p>



<p>Also sprach <strong>Christian Vogt</strong>: &#8222;<em>Für mich steht fest: Wir lassen die alte Idee des Hofheimer Blumenschmuck-Wettbewerbs wiederaufleben. Die Bürger können mit ihrem Engagement zur Verschönerung der Stadt beitragen.&#8220;</em></p>



<p>Was man so alles sagt, wenn man<strong> Bürgermeister werden will&#8230;</strong></p>



<p>Das Zitat von Vogt stammt aus der Zeit kurz vor der <strong>Bürgermeisterwahl</strong>: Das ist jetzt genau <strong>fünf Jahre</strong> her. Seither verfolgen einige<strong> CDUler </strong>das Thema <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb</strong> mit einer Beharrlichkeit, die an <strong>Sturheit</strong> grenzt.</p>



<p>Bisher ist ihnen jedoch <strong>kein</strong> <strong>Erfolg</strong> beschieden. Selbst in der der Partei heißt es, das sei <strong>ein großes Glück</strong>: Wer will heutzutage noch einen <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb?</strong> Was soll das bringen?</p>



<p>Als <strong>Galionsfigur</strong> der Blumenfreunde unter Hofheims Christdemokraten zeigt sich immer wieder <strong>Beate Faust</strong>.&nbsp;</p>



<p>Vor zwei Jahren hatte <strong>die bald 75-Jährige</strong>, inspiriert von einem<a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/03/blumenpflege-und-kuenstliche-baeume/"> Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, eine sympathisch klingende Forderung erhoben: Die Kreisstadt möge sich bei der Bepflanzung von Blumenkästen bitte <strong>an Kriftel orientieren</strong>. Die kleine Nachbargemeinde schafft es alle Jahre wieder, selbst eine triste Schwarzbach-Brücke in <strong>ein opulentes Farbenmeer zu verwandeln.</strong></p>



<p>Nach monatelangem Hinhalten tat Hofheims <strong>Stadtverwaltung</strong> den Wunsch von Frau Faust mit dem lapidaren Hinweis ab, ein solcher <strong>Aufwand</strong>, wie ihn <strong>Kriftel</strong> für Blumen erbringe,<em> &#8222;wäre für unseren Bauhof in der jetzigen Besetzung nicht leistbar&#8220;.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel.jpg"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel.jpg" alt="Blumen" class="wp-image-22743" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorbild Kriftel: Die Gemeinde begeistert jedes Jahr mit fantastischem Blumenschmuck.</figcaption></figure>
</div>


<p>Aber Frau Faust ließ nicht locker: Im <strong>April letzten Jahres </strong>formulierte sie einen Antrag (&#8222;<em>Charme und Attraktivität durch Blumen</em>”), der bei <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Vogt</strong> eigentlich <strong>für</strong> <strong>Entzücken</strong> hätte sorgen müssen:</p>



<p><em>&#8222;Wir bitten den Magistrat, einen Blumenwettbewerb für die Altstadt auszuschreiben. Prämiert wird der schönste Blumenschmuck, und es sollen attraktive Preise locken und zur Teilnahme anregen.&#8220;</em></p>



<p>Im <strong>Ortsbeirat</strong> fanden&#8217;s alle gut. Ein bisschen wurde am Text gefeilt, am Ende lautete der <strong>Beschluss</strong>: <em>&#8222;Wir bitten den Magistrat zu prüfen, einen Blumenwettbewerb für die Altstadt für 2024 auszuschreiben. Prämiert wird der insektenfreundlichste Blumenschmuck, und es sollen attraktive Preise locken und zur Teilnahme anregen.&#8220;</em></p>



<p>Der <strong>Antrag</strong> wurde, das ist wichtig zu wissen, <strong>von <span style="text-decoration: underline;">allen</span> Mitgliedern</strong> des Ortsbeirats Kernstadt angenommen. Also <strong>einstimmig!&nbsp;</strong></p>



<p>Im <strong>Oktober</strong>, die Zeit des schönen Wetters neigte sich dem Ende zu, formulierte <strong>Frau</strong> <strong>Faust</strong> ihren (bereits bewilligten) Antrag nochmals etwas um: <em>&#8222;Es geht um grüne Oasen, es geht um unser Stadtklima&#8220;</em>, dichtete sie, &#8222;<em>die Pflege unserer Häuser und Straßen für mehr Lebensqualität, das sollte uns unsere Umwelt wert sein&#8220;</em>. Und deshalb: <em>&#8222;Wir bitten den Magistrat, den Antrag&nbsp;Blumenwettbewerb&nbsp;zu wandeln in einen Antrag, mehr grüne Oasen in der Stadt auszuschreiben.&#8220;</em> Die Hofheimer sollten begrünte Balkone und Vorgärten <strong>fotografieren</strong>, die schönsten müssten <strong>prämiert</strong> und in einer <strong>Ausstellung</strong> <strong>gezeigt</strong> werden: <em>&#8222;Es sollen attraktive Preise locken und zur Teilnahme anregen.&#8220;</em></p>



<p>Draußen war&#8217;s schon kalt und dunkel, als sich der Ortsbeirat damit befasste. Es war im <strong>November 2023</strong>: Man beschloss, <strong>den allerneuesten Faust-Antrag</strong> erst einmal zu vertagen.</p>



<p>Was wiederum, man kann&#8217;s sich denken, Frau Faust <strong>nicht ruhen ließ.</strong></p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="507" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465.jpg" alt="Blumen2 e1709294186465" class="wp-image-39876" style="width:329px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Blumenpracht&#8220; in der Kreisstadt Hofheim am Ambet-Brunnen&#8230;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="508" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1.jpg" alt="Blumen1" class="wp-image-39875" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;und in Blumenkästen am Busbahnhof. Sie haben&#8217;s sicher gut gemeint!</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p>So kommen wir jetzt zur <strong>ersten Sitzung des Ortsbeirats</strong> in diesem Jahr, letztens fand sie statt, und auf der Tagesordnung stand – keine Überraschung! – der <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb</strong> von der CDU.</p>



<p>Diesmal wurde es allerdings <strong>ein bisschen hitzig</strong>:</p>



<p>Denn war der Magistrat nicht bereits <strong>vor gut einem Jahr</strong> beauftragt worden – einstimmig! –, für 2024 einen <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb</strong> vorzubereiten? Was ist<strong> damit</strong>? Was ist daraus geworden?</p>



<p>Es dürfte uns eigentlich nicht mehr wundern, es ist halt die Hofheimer Stadtverwaltung: Der Beschluss des Ortsbeirats war, mal wieder, <strong>nicht umgesetzt</strong> worden!</p>



<p>Da kann man schon <strong>stinkig</strong> werden! Eine derart<strong> unverfrorene Missachtung parlamentarischen Engagements</strong> durch eine verbeamtete Stadtspitze ist wirklich <strong>unsäglich</strong>!</p>



<p>Dann entglitt die Diskussion: <strong>Bodo Tadewald</strong>, mit seinen <strong>bald</strong> <strong>87 Jahren</strong> den Schönheiten des Alltags <strong>weit</strong> <strong>entrückt</strong>, hielt plötzlich <strong>gar nichts mehr</strong> von einem Blumenschmuck-Wettbewerb (dem er vor einem Jahr <strong>zugestimmt</strong> hatte). Ein solcher Wettbewerb bedeute <strong>eine immense Arbeit</strong> für die Verwaltung, befand der FWG-Mann, bringe aber der Stadt<strong> keine erkennbare Verbesserung.</strong></p>



<p><strong>Zustimmendes Nicken</strong> im Rund: Kann man so sehen – auch wenn man vor einem Jahr einstimmig <strong>eine komplett andere Meinung</strong> vertreten hatte&#8230;</p>



<p><strong>Tanja Lindenthal </strong>(Bürger für Hofheim), erkennbar <strong>genervt</strong> von immer neuen Blumenschmuck-Wettbewerb-Diskussionen, suchte einen <strong>Ausweg</strong>: Der Wettbewerb sei längst beschlossen. Wenn man jetzt der <strong>Meinung</strong> sei, dass der Verwaltung die Arbeit <strong>nicht zuzumuten</strong> sei: Müsse dann der Beschluss nicht <strong>aufgehoben</strong> werden? <strong>Alternativ</strong> könne man natürlich auch der Verwaltung beistehen: Vielleicht wollten <strong>Ortsbeiratsmitglieder</strong> einen solchen Wettbewerb selbst durchführen?</p>



<p>Im <strong>Tohuwabohu der Wortbeiträge</strong>&nbsp;zeichnete sich ab, dass der Wettbewerb, wiewohl beschlossen, eigentlich <strong>nicht mehr gewünscht</strong> wird. Oder doch? Vielleicht würde es ausreichen, hieß es auch, wenn die Stadt an die Bürger appelliert, für <strong>mehr</strong> <strong>Grün</strong> zu sorgen, für <strong>mehr</strong> <strong>Blumen</strong>, für ein <strong>schöneres Hofheim&#8230;&nbsp;</strong></p>



<p>So oder so ähnlich müsste der <strong>Beschluss</strong> gelautet haben, der aber dann doch <strong>nicht gefasst </strong>wurde. Macht nichts: In ein paar Wochen tagt der Ortsbeirat wieder, und vielleicht kann Frau Faust dann <strong>noch einmal&#8230;</strong></p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>dürfte geweint haben, als er davon erfuhr. War es doch sein <strong>Herzensanliegen</strong>, sein großes <strong>Versprechen</strong> vor der Bürgermeisterwahl: das <strong>Wiederaufleben</strong> der angeblich alten <strong>Idee eines Blumenschmuck-Wettbewerbs</strong> in der Kreisstadt Hofheim.</p>



<p>Wie steht er denn da, wenn er <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/">auch dieses Versprechen</a> nicht umgesetzt bekommt?</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Erste E-Bike-Ladestation steht – noch ohne Strom</h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation.jpg" alt="Ladestation" class="wp-image-39877" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hofheim kann nur klotzen: Die neue E-Bike-Ladestation am Rathaus. Nicht sonderlich hübsch, aber hoffentlich zweckmäßig.</figcaption></figure>
</div>


<p>Weil wiederholt nachgefragt wurde: Ja, zu den<strong> E-Bike-Ladestationen</strong> haben wir inzwischen eine Antwort auf unsere Fragen von der <strong>Hofheimer Stadtverwaltung</strong> bekommen!</p>



<p>Wir hatten vor zwei Wochen von einem weiteren <strong>Bürgermeister-Versprechen</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/#Das_lange_Warten_auf_die_E-Bike-Ladestationen">berichtet</a>: 2022 hatte <strong>Christian Vogt</strong> verkündet: <em>„Wir sind gerade dabei, zwei neue E-Bike-Ladestationen einzurichten, höchstwahrscheinlich am Untertor und am Rathaus.“</em></p>



<p><strong>Wo bleiben die denn? </strong>hatten wir wiederholt in der Stadtverwaltung angefragt und eine Behörde erleben müssen, die einfach wegduckte: Kein Wort mehr zu den versprochenen E-Bike-Ladestationen!</p>



<p>Freundliche Leser schickten daraufhin den Hinweis, dass doch am Rathaus bereits <strong>eine</strong> <strong>Ladestation</strong> stünde&#8230;</p>



<p>Nach<strong> Wochen behördeninterner Recherche</strong> gelang es daraufhin auch <strong>Rathaussprecher Jonathan Vorrath</strong>, unsere Fragen zu beantwort. Hier der Wortlaut seines Schreibens:</p>



<p><em>„Die Ladestation am Fahrradständer am Chinonplatz steht, ist jedoch noch nicht in Betrieb. Hier verzögert sich die Abstimmung eines Termins mit einem Dienstleister zum Anschluss der Station, der geringfügige Tiefbauarbeiten nötig macht.</em></p>



<p><em>Bei der Ladestation für den Standort am Platz Am Untertor gibt es weiterhin Lieferschwierigkeiten des Dienstleisters. Dieser hat nun eine Lieferung im Laufe des ersten Halbjahrs 2024 in Aussicht gestellt.“</em></p>



<p><strong>Gut, dass wir drüber gesprochen haben!</strong></p>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Geschenkt I: Drei Stunden E-Auto fahren</h2>



<p>Sie <strong>meinen&#8217;s nur gut</strong> und haben&#8217;s doch <strong>echt schwer</strong> in Hofheim: die <strong>Betreiber von &#8222;nahCar&#8220;,</strong> einem Carsharing-Angebot der <strong>Bürger-Energiegenossenschaft Solarinvest Main-Taunus</strong>:</p>



<p>Sie haben in der Kreisstadt eine <strong>Ladestation</strong> eingerichtet (Am Klingenborn 2 auf dem Kapellenberg), ein <strong>E-Auto</strong> angeschafft (Renault Zoe), ein <strong>Konzept</strong> entwickelt (<a href="https://nahcar-main-taunus.de/konzepte/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) – das Problem: Es gibt <strong>zu wenig Interessenten</strong>. <em>&#8222;Eigentlich lohnt sich der ganze Aufwand in Hofheim nicht&#8220;</em>, sagt <strong>Stefan Ruppert</strong>, der das<strong> nahCar-Angebot </strong>managt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar.jpg" alt="E-Carsharing" class="wp-image-18899" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein nahCar auf dem Untertorplatz. Das Auto kann in diesem Monat kostenlos getestet werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Jetzt soll eine kleine <strong>Werbeaktion</strong> für mehr Bekanntheit sorgen. Das Angebot: Wer Mitglied im <a href="https://www.adfc.de/" target="_blank" rel="noopener">Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club</a> (ADFC) ist, kann <strong>bis Ende März</strong> das E-Auto von nahCar <strong>kostenlos</strong> nutzen. Registrierungs- und Grundgebühr <strong>entfallen</strong>, drei Stunden und bis zu 50 Kilometer sind <strong>gratis</strong>. Mehr Infos <a href="https://nahcar-main-taunus.de/test-monat-fur-adfc-main-taunus-mitglieder/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p>Zum Thema passt: Ein paar unermüdliche <strong>Kämpfer für eine bessere Welt</strong> haben sich unter dem Label <a href="https://wandel-im-mtk.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wandel im MTK&#8220;</a> in Hofheim zusammengefunden. Mit befreundeten Gruppen in der Stadt laden sie nun zu einem <strong>Vortragsabend</strong> ein: <strong>&#8222;E-Mobilität &#8211; die Lösung?&#8220;</strong> – dazu spricht <strong>Rainer Kling</strong>&nbsp;, der sich u.a. als Vorsitzender des Vereins <a href="https://www.solarmobil-rhein-main.de/" target="_blank" rel="noopener">SolarMobil Rhein-Main</a> intensiv mit E-Mobilität befasst. Termin für alle, die offen sind<strong> für neue Gedanke</strong>n: 11. März,&nbsp;19 Uhr,&nbsp;Gemeindezentrum St. Vitus in Kriftel. Mehr <a href="https://wandel-im-mtk.de/2024/02/vortrag-e-mobilitaet-die-loesung/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Geschenkt II: 50 Euro jeden Monat aus der Stadtkasse</h2>



<p>Soeben reingekommen: Es gibt sie noch, <strong>die Versprechen unseres Bürgermeisters</strong>, die auch <strong>eingehalten</strong> werden. Sie erinnern sich vielleicht, <strong>exklusiv</strong> im Hofheim/Kriftel-Newsletter war&#8217;s zu lesen, lang ist&#8217;s her: Am <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/15/hofheims-buergermeister-in-not/">15. Dezember 2022</a> berichteten wir über <strong>eine</strong> <strong>Werbekampagne</strong> von Bürgermeister Christian Vogt. <strong>Self Promotion </strong>auf Steuerzahlers Kosten – mit einer Idee, die man durchaus gut finden kann: Er versprach <strong>jungen Eltern</strong> einen <strong>Windelzuschuss</strong>. </p>



<p>Dass er selbst gerade <strong>Vater von Zwillingen</strong> geworden war: Naja, wir müssen ja<strong> nicht alles</strong> kritisch hinterfragen&#8230;</p>



<p>An diesem Freitag verschickte die Stadt eine <strong>Pressemitteilung</strong>, die wir weitgehend ungekürzt wiedergeben. Fällt Ihnen darin etwas auf? <strong>Auflösung</strong> unten.</p>



<p>Das ist der Rathaus-Text:</p>



<p>&#8222;<em>Einwegwindeln belasten die Umwelt, da deren Herstellung nicht ressourcenschonend und die Entsorgung zudem teuer ist.&nbsp;Bis ein Kind keine Windeln mehr benötigt, werden zwischen 4000 und 5000 Stück verbraucht.</em></p>



<p><em>Um Hofheimer Familien bei der sinnvollen Anschaffung von Mehrwegwindeln finanziell zu entlasten, können Privathaushalte mit Babys und Kleinkindern unter drei Jahren nun eine Zuwendung in Höhe von 50 Euro pro Kind beantragen. Ein entsprechendes Formular hält das Team Abfallwirtschaft im Rathaus für die Antragsteller bereit und kann zudem auch auf der städtischen Homepage <a href="http://www.hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">www.hofheim.de</a> heruntergeladen werden. </em>&#8222;</p>



<p>Und? Ist Ihnen <strong>etwas aufgefallen</strong>? Genau: Normalwerweise werden Rathausmitteilungen über solch <strong>spendable Gesten unserer Stadtspitze</strong> mit einem Satz garniert, den der <strong>Bürgermeister</strong> oder ein Beigeordneter dazu sagte bzw. gesagt haben soll.</p>



<p><strong>Ein solches Zitat fehlt diesmal! </strong>Erleben wir damit etwa den Beginn einer <strong>neuen Ehrlichkeit und Bescheidenheit im Rathaus</strong>?</p>



<p>Wirkt auf jeden Fall gleich <strong>wesentlich</strong> <strong>sympathischer!</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schwedischer Weltkonzern greift nach Tierklinik Hofheim</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altenkamp Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Bertram Rasmus]]></category>
		<category><![CDATA[Bessmann Dr. Kai]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Tierklinik Hofheim genießt weit über die Grenzen der Stadt hinaus einen exzellenten Ruf. Vor 25 Jahren wurde sie von einer Handvoll Tierärzten gegründet – jetzt greift ein Weltkonzern danach: Ein schwedisches Unternehmen, das bereits mehr als 2.000 Kliniken besitzt, will das Hofheimer Unternehmen kaufen. Der Vorgang liegt bereits beim Bundeskartellamt. In diesem Hofheim/Kriftel-Newsletter erfahren Sie die Hintergründe.

Außerdem: Neue Radfahrer- und Fußgängerbrücke für Millionen. -- Thema Vorderheide II am Mittwoch erneut im Stadtparlament. -- Hofheim hat jetzt eine Stadtpolizei. -- Keine Ukraine-Mahnwache: zu viel CDU, zu wenig Frauen. -- On Demand geht im Juni los. -- Schockanrufer, Stellplatzsatzung,  Corona-Update u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><strong>Ein Weltkonzern aus Schweden greift nach der Tierklinik Hofheim. Das Bundeskartellamt in Bonn hat bereits eine Prüfung eingeleitet, ob das schwedische Unternehmen <strong>&#8222;Tierärzte IVC Evidensia GmbH&#8220;</strong> die &#8222;Tierklinik Hofheim GbR&#8220; kaufen darf. Wir schauen uns das genauer an: Was sind die Hintergründe des Verkaufs, und welche Folgen sind zu erwarten?</strong></p>
</p>
<p>Seit einige Jahren drängen <strong>Finanzinvestoren</strong> in den Tierärztemarkt. Milliardenschwere Unternehmen sind auf der Suche nach <strong>profitablen</strong> <strong>Anlagezielen</strong>, sie kaufen Maschinenfabriken wie Modeketten – und inzwischen auch <strong>Tierarztpraxen</strong> und <strong>Tierkliniken</strong>. Es muss ein <strong>lukrativer</strong> <strong>Markt</strong> sein, sie kaufen in ganz Europa ein: <strong>Hunderte</strong>, <strong>ja</strong> <strong>Tausende</strong> <strong>Praxen</strong> und Kliniken wechselten bereits ihre Besitzer. Überliefert ist der Spruch eines Investors, man wolle eine <em>„bessere Welt für Haustiere schaffen“</em>. Man darf davon ausgehen, dass es vor allem um <strong>Geld</strong> geht. Und um <strong>Gewinne</strong>.</p>
</p>
<p>Das <a href="https://evidensiagroup.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmen IVC Evidensia</a>, das jetzt seine Hand nach Hofheim ausstreckt, wurde <strong>2012</strong> in Schweden gegründet. Es bezeichnet sich selbst als <em>&#8222;die führende Tiermedizin-Gruppe in Europa&#8220;</em> und gibt an, <strong>2.300 Kliniken</strong> und Praxen in <strong>19 Ländern</strong> zu besitzen.&nbsp;</p>
</p>
<p>Der Deutschland-Geschäftsführer von Evidensia, <strong>Christoph Dänzer</strong>, erklärte gegenüber der FAZ, wie das gewinnträchtige Geschäftsmodell funktioniert: Beim Einkauf habe eine Kette generell eine stärkere Verhandlungsposition und damit Vorteile gegenüber einer Einzelpraxis. <em>„Außerdem können wir einige Aufgaben zentral erledigen oder standortübergreifend koordinieren, zum Beispiel die Buchhaltung, Marketing oder Teile der Personalarbeit.&#8220;</em> Rendite- oder Umsatzvorgaben, beteuert der Mann, gebe es nicht.</p>
</p>
<p>Die <a href="https://www.tierklinik-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tierklinik Hofheim GbR</a> wurde <strong>1997</strong> gegründet und gilt als eine der <strong>größten</strong> <strong>Kleintierkliniken</strong> <strong>in</strong> <strong>Deutschland</strong>. Bis 2016 war sie im Langgewann zu finden, dann zog sie um in einen <strong>Neubau</strong>:</p>
</p>
<p>Auf <strong>3.800 Quadratmete</strong>r an der <strong>Katharina-Kemmler-Straße</strong> am Ortsausgang Richtung Zeilsheim arbeiten derzeit mehr als<strong> 200 Mitarbeiter</strong>, darunter mehr als 40 <strong>Tierärzte</strong>, viele von ihnen hochqualifiziert. Einige treten als Referenten bei <strong>Fortbildungsveranstaltungen</strong> in aller Welt auf, es gab bereits <strong>18 Hofheimer Tierärztetage</strong>, Spezialisten der Klinik gaben diverse <strong>Fachbücher</strong> heraus&#8230;</p>
</p>
<p>Im Begleittext eines <strong>Werbevideos</strong> heißt es: <em>&#8222;Mit unserem vielfach spezialisierten, über 40-köpfigen Ärzteteam und modernsten Geräten für Diagnostik und Therapie decken wir alle relevanten Fachbereiche der Kleintiermedizin ab. Unsere Berufung ist es, allen Patienten auf höchstem medizinischem Niveau zu helfen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Jetzt taucht der Name der Tierklinik Hofheim auf der <a href="https://www.bundeskartellamt.de/DE/Fusionskontrolle/LaufendeVerfahren/laufendeverfahren_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite des Bundeskartellamtes</a> auf: Er findet sich auf der Seite mit den <em>&#8222;laufenden Fusionskontrollverfahren&#8220;</em>, als Aktenzeichen wird angegeben: <strong>B3-55/22</strong>.</p>
</p>
<p><div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_80132"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/Io8IK4pNPTQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</p>
<p>Eine derart <strong>große</strong> <strong>Übernahme</strong> wie die der Hofheimer Tierklinik – in Internet-Tierarztkreisen wird sie als<em> &#8222;eine der bisher größten Übernahmen&#8220;</em> der Branche bezeichnet – geht selten ohne öffentlich geäußerte <strong>Kritik</strong> über die Bühne. Und auch jetzt wird in den<strong> Tierarzt-Internetforen</strong> heftig diskutiert.</p>
</p>
<p>Tierärzte beklagen die <strong>Arbeitsbedingungen</strong> bei großen Ketten, was zu <strong>hoher</strong> <strong>Fluktuation</strong> in den Kliniken führe. Andere befürchten, dass es den Finanzinvestoren in erster Linie um <strong>Profitmaximierung</strong> gehe, und die <strong>medizinische</strong> <strong>Ethik</strong> werde in den Hintergrund abgedrängt. Während sich viele <strong>freiberufliche</strong> <strong>Tierärzte</strong> vor allem über <strong>gute</strong> <strong>Leistungen</strong> profilierten, heißt es, würden <strong>große</strong> <strong>Ketten</strong> vor allem auf <strong>hohe</strong> <strong>Gewinne</strong> schielen.&nbsp;</p>
</p>
<p>Aber es gibt auch <strong>andere</strong> <strong>Stimmen</strong>: Aktuell zeichne sich in der Tiermedizin ein Trend ab, schreibt ein Tierarzt in einem <a href="https://www.deine-tierwelt.de/magazin/tierarzt-gedanken-uebernahme-von-kliniken-fluch-oder-segen/" target="_blank" rel="noopener">Internet-Blogbeitrag</a>:<em> &#8222;Immer weniger Tierärzte wollen sich mit eigenen Praxen oder Kliniken selbständig machen. Sie ziehen angestellte Tätigkeiten vor. Dementsprechend schwer ist es, Nachfolger für Kliniken zu finden.&#8220;</em> Deshalb sei der Eintritt von Investoren durchaus eine <strong>Chance</strong>, dass Deutschland seine Tierkliniken <strong>erhalten</strong> <strong>bleiben</strong>. <em>&#8222;Gerade im ländlichen Raum gilt: Lieber eine Tierklinik mit Investor, als gar keine.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Vielleicht wird sich für die <strong>Patienten</strong> wie für ihre <strong>Herrchen</strong> und <strong>Frauchen</strong> gar nicht so viel ändern, sollte die Tierklinik Hofheim demnächst <strong>schwedische</strong> <strong>Besitzer</strong> haben. Laut Evidensia-Deutschlandchef Dänzer sollten die Tierärzte, die ihre Praxis an den Investor aus dem hohen Norden verkaufen, idealerweise als <strong>Geschäftsführer</strong> <strong>an</strong> <strong>Bord</strong> bleiben.&nbsp;</p>
</p>
<p>Dann würden in der <strong>Tierklinik Hofheim</strong> Hund und Katze, Meerschweinchen und Zwergkaninchen im Krankheitsfall weiterhin auf die bekannten <strong>hochqualifizierte Spezialisten</strong> treffen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2.jpg" alt="Tierklinik Hofheim" class="wp-image-20724" width="640" height="451" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Leuchtturm am Ortsausgang: Die neue Tierklinik in Hofheim genießt einen exzellenten Ruf.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Wem gehört eigentlich die Tierklinik Hofheim?</h2>
</p>
<p>Eigentlich gibt es zwei Firmen hinter dem Klinikum: die eine heißt <strong>Tierklinik Hofheim GbR</strong>, ist also eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die zweite Firma heißt <strong>Tierklinik Hofheim Immobilien GmbH</strong>.</p>
</p>
<p>Im Impressum der <a href="https://www.tierklinik-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tierklinik-Webseite</a> – hier wird die GbR genannt – werden diese acht Namen aufgeführt: <strong>Dr. Martin Kessler </strong>(56) aus Hofheim, Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere; <strong>Dr. Hans-Ulrich Kosfeld</strong> (58) aus Königstein, Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere; <strong>Dr. Markus Tassani-Prell</strong> (59) aus Hofheim, Fachtierarzt für Radiologie, Fachtierarzt für Chirurgie, <strong>Dr. Kai Bessmann</strong> (52) aus Schmitten, Fachtierarzt für Innere Medizin der Klein- und Heimtiere; <strong>Dr. Stefan Rupp</strong> (53) aus Eppstein, Fachtierarzt für Chirurgie; <strong>Dr. Gernot Delfs</strong> (53) aus Frankfurt, Fachtierarzt für Chirurgie; <strong>Dr. Michael Schmohl</strong> (44) aus Hofheim, Fachtierarzt für Radiologie und andere bildgebende Verfahren; <strong>Dr. Thilo von Klopmann</strong>, Diplomate ECVN.</p>
</p>
<p>Die Namen der Gesellschafter der <strong>&#8222;Tierklinik Hofheim Immobilien GmbH&#8220;</strong> sind nahezu identisch. Dr. Thilo von Klopmann und Dr. Markus Tassani-Prell sind hier nicht dabei, dafür sind als weitere Eigentümer die Brüder <strong>Johannes</strong> (23) und<strong> Elias Tassani-Prell </strong>(21) aufgeführt.</p>
</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="Fußgängerbrücke20221118"><a href="#Fußgängerbrücke20221118">Neue Radfahrer- und Fußgängerbrücke für Millionen</a></h1>
</p>
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="946" height="1024" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-946x1024.jpg" alt="1Bruecke" class="wp-image-20575" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-946x1024.jpg 946w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-277x300.jpg 277w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-768x831.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-1419x1536.jpg 1419w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke.jpg 1460w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Dann können Sie alle Details gut erkennen. Hier ist Vorschlag 1&#8230;</figcaption></figure>
</div>
</div>
</p>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-946x1024.jpg" alt="2Bruecke" class="wp-image-20576" width="328" height="355" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-946x1024.jpg 946w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-277x300.jpg 277w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-768x831.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-1419x1536.jpg 1419w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke.jpg 1460w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;und hier Vorschlag 2 der geplanten neuen Brücke. Violett: der Standort eines Parkhauses. </figcaption></figure>
</div>
</div>
</div>
</p>
<p>Eine neue <strong>Fußgänger- und Radfahrerbrücke </strong>soll mitten in Hofheim gebaut werden – vom <strong>Hochfeld</strong> über die Bahnlinie bis in die <strong>Kernstadt</strong>. Eine <strong>Machbarkeitsstudie</strong> war in Auftrag gegeben worden, wobei zwei Bedingungen zu erfüllen waren: Ein <strong>Parkhaus</strong>, das am Bahngelände errichtet werden soll, musste berücksichtigt werden. Und außerdem sollte eine Verbindung zum <strong>mittleren Steig des</strong> <strong>Bahnhofs</strong> eingeplant werden.</p>
</p>
<p>Dem städtischen Bauausschuss wurde jetzt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorgestellt:</p>
</p>
<p><strong>Vorschlag 1 ist 230 Meter lang</strong> – diese Brücke beginnt im Bereich der Straße „Am Römerlager“, überquert die Landesstraße L 3011 und die Bahngleise, führt um das neue Parkhaus herum, überquert dann die Hattersheimer Straße und endet im Bereich der Grünanlage in einer Spindel.</p>
</p>
<p><strong>Vorschlag 2 ist 180 Meter lang</strong> – diese Brücke beginnt wie Vorschlag 1, führt dann aber an der Ostseite des geplanten Parkhauses entlang bis zur Rampe an der Hattersheimer Straße. Über eine Arkade im Parkhaus erreichen Fußgänger und Radfahrer den Knotenpunkt Hattersheimer Straße/Rudolf-Mohr-Straße.</p>
</p>
<p>Eine erste grobe Schätzung geht von Kosten in Höhe zwischen<strong> fünf und acht Millionen Euro</strong> aus. Hinzu kommen notwendige <strong>Umbaumaßnahmen</strong> im Bereich Hattersheimer Straße/Rudolf-Mohr-Straße.</p>
</p>
<p>Der <strong>Magistrat</strong> favorisiert Variante 1: Die ist <strong>teurer</strong>, sei aber für Fußgänger und Radfahrer, die von Marxheim zu den Schulen und zur Innenstadt wollten, wesentlich <strong>sicherer</strong>. Jetzt soll eine <strong>Arbeitsgruppe</strong> aus Stadtverordneten, Verwaltungsvertretern und externen Fachleuten bis Herbst dieses Jahres einen Vorschlag erarbeiten.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim hat jetzt eine Stadtpolizei</h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei.jpg" alt="20220401 Stadtpolizei" class="wp-image-20571" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hofheims Ordnungspolizisten dürfen sich Stadtpolizei nennen. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Hofheims Ordnungspolizei </strong>will weiter für Ordnung sorgen, aber nicht mehr so heißen. Deshalb wurde sie in <strong>Stadtpolizei</strong> umbenannt. In anderen Städten hat man eine Umbenennung bereits vor Jahren vorgenommen, weil die Bezeichnung&nbsp;&#8222;Ordnungspolizei&#8220; durch ihre<strong> Verwendung in de</strong>r<strong>&nbsp;NS-Zeit</strong> als belastet gilt.</p>
</p>
<p>In Hofheims Rathaus gibt man <strong>einen anderen Grund</strong> für die Namensänderung an. In einer <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093337.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> der Stadtverwaltung heißt es: Die <strong>Aufgaben der Stadtpolizei </strong>hätten über die Jahre zugenommen. Wurde früher nur der <strong>ruhende Verkehr</strong> überwacht, müssen heute u.a.&nbsp;auch <strong>Baustellen</strong> und <strong>Geschäfte</strong> kontrolliert werden, dazu kommen Kontrollen bei <strong>Veranstaltungen</strong>&#8230; Der neue Namen mache die vielfältigen Aufgaben <strong>besser</strong> <strong>erkennbar</strong>.</p>
</p>
<p>Mit dem neuen Namen wurde auch ein <strong>neues</strong> <strong>Fahrzeug</strong> angeschafft, ein zweites soll im Laufe des Jahres folgen. Dazu wurde die &#8222;Truppe&#8220; verstärkt: Aktuell sind <strong>eine</strong> <strong>Frau</strong> und <strong>neun</strong> <strong>Männer</strong> bei der Stadtpolizei im Einsatz (drei Stellen sind <strong>unbesetzt</strong>).</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="mahnwache02042022"><a href="#mahnwache02042022">Keine Ukraine-Mahnwache mehr: zu viel CDU, zu wenig Frauen</a></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache.jpg" alt="20220402mahnwache" class="wp-image-20780" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Letzten Sonntag, letzte Mahnwache. Keine hundert Menschen verloren sich auf dem Chinonplatz.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Das war&#8217;s wohl mit den <strong>Mahnwachen</strong> vorm Rathaus! Viermal hatte <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>eingeladen, es kamen immer weniger Menschen, letztes Wochenende verloren sich <strong>keine hundert Teilnehmer</strong> mehr auf dem Chinon Platz. Es war schon etwas <strong>peinlich</strong>.</p>
</p>
<p>Für diesen Sonntag wurde erst gar <strong>nicht mehr eingeladen</strong>. Für den Frieden in der Ukraine, gegen Putins Krieg – <strong>kein Interesse an einer Mahnwache mehr in der Kreisstadt?</strong></p>
</p>
<p>Vielleicht hat&#8217;s ganz <strong>andere</strong> <strong>Gründe</strong>, weshalb sich <strong>immer</strong> <strong>weniger</strong> <strong>Hofheimer</strong> auf den Weg machten, ihren <strong>Protest</strong> öffentlich kundzutun.</p>
</p>
<p><em>&#8222;Ich habe das Gefühl, zu Parteiveranstaltungen zu gehen&#8220;</em>, beschwerte sich letzten Sonntag ein älterer Herr, der vor den Plakaten des Kinos stand und den Reden zuhörte. Nach einer halben Stunde hatte er genug und ging. Er wirkte missmutig.</p>
</p>
<p>An seinen Worten ist was dran. Als <strong>Hauptredner</strong> bei den vier Mahnwachen traten nur<strong> CDU-Politiker</strong> auf. Neben <strong>Andreas Hegele</strong>r und<strong> CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> sprachen <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong>, der hessische <strong>CDU-Staatsminister Axel Wintermeyer</strong> (der auch Vorsitzender Kreis-CDU ist), der <strong>CDU-Europaabgeordnete Michael Gahler</strong>. Angekündigt wurde auch der<strong> CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Altenkamp</strong>&#8230;..</p>
</p>
<p>Als ein breites <strong>überparteiliches</strong> <strong>Bündnis</strong> ist eine solche Rednerliste <strong>kaum</strong> <strong>zu</strong> <strong>vermitteln</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Ebenso schwer dürfte wiegen,</strong> worüber sich zwei <strong>Frauen</strong> am Rande der Mahnwache beschwerten: <em>&#8222;In Hofheim dürfen wohl nur Kerle auf einer Bühne was sagen, oder?&#8220;</em> entrüsteten sie sich. <em>&#8222;Gibt&#8217;s hier eigentlich keine Frauen, die was zu sagen haben?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Es sieht ganz danach aus: <strong>Frauen</strong> durften während der Mahnwachen auf die Bühne – <strong>um zu singen, zu musizieren, zu beten</strong>. Zu sagen haben sie offenbar nichts, zumindest nicht bei CDU-Mahnwachen&#8230;</p>
</p>
<p><strong>CDU-Mann Andreas Hegeler </strong>weiß, warum das so ist: <a href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/">Frauen wollen nicht gern vorn stehen</a>. Das sagte er laut Lokalzeitung vor anderthalb Jahren auf die Frage, warum <strong>so wenig Frauen</strong> auf den CDU-Kandidatenlisten stehen.</p>
</p>
<p>Warum sollte das bei <strong>CDU-Mahnwachen</strong> anders sein?</p>
</p>
<p>Das ist offenbar das <strong>Weltbild</strong> von Hofheims <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong>: Die <strong>Hofheimerinnen</strong> wollen lieber in der <strong>zweiten</strong> und <strong>dritten</strong> <strong>Reihe</strong> stehen. Und <strong>brav</strong> <strong>klatschen</strong>, wenn ihre Männer reden.</p>
</p>
<p><strong>Ist das wirklich so in Hofheim, bei Hofheims CDU?</strong></p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="demand20220402"><a href="#demand20220402">On Demand: Im Juni geht&#8217;s los – eine Premium-Mobilitätszentrale gibt&#8217;s dazu</a></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="393" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand.jpg" alt="20220401 MTV On Demand" class="wp-image-20611" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgestellt: So soll die Werbekampagne für On Demand in Hofheim aussehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahren wird der <strong>Start des Projekts</strong> immer wieder neu verkündet. <em>&#8222;Zum nächsten Fahrplanwechsel, ab Dezember 2020, wird es in Hofheim ein neuartiges Mobilitätsangebot geben.&#8220;</em> Das teilte Hofheims <strong>Stadtverwaltung</strong> per Pressemitteilung mit. Es war im <strong>Januar 2020</strong>, es ging um<strong> &#8222;On Demand&#8220;</strong>, um <strong>Elektromobilität</strong>, um <strong>Zukunft</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>&#8222;On Demand&#8220; heißt übersetzt &#8222;auf Bestellung&#8220;, und so sollte es funktionieren: Per <strong>App</strong> und <strong>Telefon</strong> können <strong>Elektro</strong>&#8211;<strong>Kleinbusse</strong> geordert werden, die <strong>200 Haltepunkte </strong>im ganzen Stadtgebiet ansteuern. Ein <strong>zentraler</strong> <strong>Rechner</strong> sorgt dafür, dass die Fahrten <strong>mehrerer</strong> <strong>Fahrgäste</strong> zusammen abgewickelt werden.</p>
</p>
<p>Start also im <strong>Dezember 2020</strong>: Das klang richtig gut, nicht wahr? Aber dann ging&#8217;s los – oder eben doch nicht:</p>
</p>
<p>Von einem Start <strong>Ende 2020 </strong>war schnell nicht mehr die Rede.</p>
</p>
<p><strong>Anfang 2021</strong> geht&#8217;s los, hieß es dann. Aber auch daraus wurde nichts.</p>
</p>
<p>Im <strong>Mai 2021 </strong>schrieb die Lokalzeitung, das Projekt werde im <strong>Spätherbst</strong> 2021 starten.&nbsp;</p>
</p>
<p>Es wurde <strong>November 2021,</strong> jetzt wusste es das Blatt ganz&nbsp;genau: <em>&#8222;On-Demand-Busse fahren ab Samstag&#8220; </em>– gemeint war der <strong>6. Dezember 2021</strong>.</p>
</p>
<p>Seither herrscht <strong>Schweigen</strong>. Kein neuer Termin. Kein gar nichts mehr. Im Rathaus duckte man sich weg: Fragen zu On Demand wurden <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>beantwortet</strong>. </p>
</p>
<p>Jetzt ist <strong>März 2022</strong> vorbei, der April hat soeben begonnen: Ja, <strong>wo fahren sie denn</strong>, die On-Demand-Busse?</p>
</p>
<p>Sie fahren als &#8222;<a href="https://www.kvgof-hopper.de/" target="_blank" rel="noopener">Hopper</a>&#8220; in <strong>Offenburg</strong>, sie fahren als &#8222;<a href="https://www.heinerliner.de/" target="_blank" rel="noopener">HeinerLiner</a>&#8220; in <strong>Darmstadt</strong>, als &#8222;<a href="https://www.rmv.de/c/de/start/rtv/on-demand-verkehr/emil-on-demand-shuttle-in-taunusstein" target="_blank" rel="noopener">Emil</a>&#8220; in <strong>Taunusstein</strong>, als &#8222;<a href="https://www.rmv.de/c/de/start/frankfurt/frankfurt-kompakt/knut-on-demand-shuttle" target="_blank" rel="noopener">Knut</a>&#8220; in Teilen <strong>Frankfurts</strong> und als &#8222;<a href="https://lahnstar.de/" target="_blank" rel="noopener">LahnStar</a>&#8220; in <strong>Limburg</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>Nur in <strong>Hofheim</strong>, wo sie <strong>&#8222;Taunus-Shuttle&#8220;</strong> heißen sollen, da fahren sie nicht. Jetzt allerdings gibt es einen neuen Termin, wohl einen endgültigen, den hat nämlich der<strong> Geschäftsführer</strong> <strong>der</strong> <strong>Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft </strong>(MTV) verraten, und dem wollen wir das glauben, der Mann sollte sich auskennen:</p>
</p>
<p><strong>Roland Schmidt </strong>stellte in dieser Woche vor dem städtischen Haupt-und Finanzausschuss den aktuellen Stand der Planung vor. Die Elektro-Busse seien inzwischen <strong>geliefert</strong>. Das Personal werde <strong>geschult</strong>. Die <strong>Marketingkampagne</strong> sei durchgeplant: Plakate, Flyer, Internetseiten – alles fertig. Auf dem Parkdeck des Chinon Centers soll eine <strong>Fahrzeug-Zentrale </strong>mit der <strong>Ladeinfrastruktur</strong> entstehen: Dafür lägen noch nicht alle Genehmigungen vor. </p>
</p>
<p>Dafür hatte er ein Schmankerl mitgebracht: In der <strong>ehemaligen</strong> <strong>Sparkassen-Filiale</strong> Am Untertor werde eine neue <strong>Mobilitätszentrale</strong> eingerichtet. Nein, es werde viel besser, so Schmidt: Es werde eine<em> </em><strong>&#8222;Premium-Mobilitätszentrale&#8220;</strong> entstehen, es werde <em>&#8222;die größte und schönste im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Es klang wie ein <strong>Trostpflaster</strong> für das lange Warten. Und dann nannte Schmidt auch ein <strong>konkretes</strong> <strong>Datum</strong>, zum ersten Mal, wie er beteuerte, all die anderen Termine zuvor habe nicht der MTV genannt:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Ich gehe davon aus, dass wir im Juni an den Start gehen werden.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Juni 2022:</strong> Das ist <strong>ein Wort!</strong> Hofheim,<strong> die Zukunft</strong> kann kommen!</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II am Mittwoch erneut im Stadtparlament</h1>
</p>
<p>Man kann&#8217;s kaum noch hören, <strong>aber da müssen wir jetzt durch</strong>: Vorderheide II geht in die nächste Runde! Mittwoch hat sich <strong>erneut</strong> das Stadtparlament damit zu befassen.</p>
</p>
<p>Es ist nämlich etwas <strong>absolut</strong> <strong>Ungewöhnliches</strong> passiert, der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte deshalb am Donnerstag in einer <strong>Extra-Ausgabe</strong> berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">hier</a>): Nachdem die <strong>Opposition</strong> im Stadtparlament (Grüne, SPD, Bürger für Hofheim und Linke) beschlossen hatte, dass die Stadt<strong> nicht weiter</strong> für das Baugebiet klagen soll (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>), erklärte Hofheims <strong>CDU-Bürgermeister</strong> den Beschluss kurzerhand für <strong>rechtswidrig</strong>. Er hob den Beschluss also faktisch auf. <strong>Christian Vogt</strong> will unbedingt vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen –&nbsp;für ein <strong>Baugebiet</strong> in einem <strong>faktischen Vogelschutzgebiet</strong>.</p>
</p>
<p>Und jetzt wird&#8217;s <strong>richtig</strong> <strong>verrückt</strong>:</p>
</p>
<p>Die <a href="http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=146137,75" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hessische Gemeindeordnung</a> (HGO) sieht vor, dass der Beschluss des Stadtparlaments <strong>wiederholt</strong> werden muss. Erst wenn der Bürgermeister auch den zweiten Beschluss <strong>ablehnt</strong> – das muss er dann <strong>schriftlich</strong> machen –, könnte die Stadtverordnetenversammlung dagegen <strong>klagen</strong>.</p>
</p>
<p>Die Opposition plante bereits, eine <strong>zweite Sondersitzung </strong>zu beantragen. Aber <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) kam ihr zuvor: Per Rundschreiben teilte Hegeler an diesem Freitag mit, dass am <strong>Mittwoch</strong> im Stadtparlament <strong>nochmals</strong> über Vorderheide abgestimmt werden soll. Die Stadtverordnetenversammlung tagt am <strong>Dienstag</strong> (5. April, ab 19 Uhr) und am <strong>Mittwoch</strong> (6. April, ab 18 Uhr) in der <strong>Stadthalle</strong>, beide Termine stehen seit langem fest.</p>
</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass die <strong>Opposition</strong> am Mittwoch ihren Beschluss <strong>wiederholt</strong> – und der <strong>Bürgermeister</strong> auch erneut <strong>widerspricht</strong>. Dann könnte die Opposition das <strong>Verwaltungsgericht</strong> anrufen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="289" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg" alt="20220318 VVorderheide 2" class="wp-image-19936" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das ist Vorderheide II: Hier möchte Hofheims Regierungskoalition CDU, FDP und FWG auf elf Hektar ein Villenviertel mit großzügig geschnittenen Grundstücken angelegt sehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Was von alledem zu halten ist?</strong> Das lesen wir an diesem Samstag in der wie immer lesenswerten Wochenend-Kolumne <em>&#8222;Kajos Wochenschau&#8220;</em>. <strong>Kreisblatt-Chef Kajo Schmidt</strong> kommt darin zu dem Ergebnis: </p>
</p>
<p>&#8222;<em>Das Bemerkenswerte an dieser wirren Geschichte ist, dass egal, was passiert, es zum gleichen Ergebnis kommt.</em></p>
</p>
<p><em>Klagen die Stadtverordneten auf Kosten des Steuerzahlers gegen Vogts Beanstandung, und das Gericht gibt ihnen Recht, dann ist die Nichtzulassungsbeschwerde vom Tisch.</em></p>
</p>
<p><em>Geben die Richter ihnen nicht Recht, und der Magistrat strebt weiter auf Kosten des Steuerzahlers eine Revision an, wird er scheitern.</em></p>
</p>
<p><em>Das Baugebiet ist tot. So oder so. Und Schadensersatzansprüche kann niemand mehr stellen. In beiden Fällen.</em>”</p>
</p>
<p><strong>Das Baugebiet ist tot</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>&#8230;und <strong>Millionen</strong> aus der Stadtkasse sind <strong>futsch, für immer.</strong></p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei: Schockanrufer – Prügeleien – Hund beißt Frau</h1>
</p>
<p>Ein neuer Fall von Telefonbetrug beschäftigt <strong>Hofheims</strong> <strong>Kriminalpolizei</strong>. Einem Ehepaar sollten 40.000 Euro abgenommen werden. Ein Teil des Geldes war bereits <strong>vom Konto abgehoben</strong>, eine Übergabe konnte sprichwörtlich <strong>in letzter Sekunde</strong> verhindert werden:</p>
</p>
<p>Gegen Mittag hatten sich <strong>Betrüger</strong> bei einem Ehepaar aus Niederjosbach gemeldet. Sie sagten, sie seien von der <strong>Polizei</strong> und <strong>Staatsanwaltschaft</strong>: Der Sohn der Familie habe bei einem <strong>Verkehrsunfall</strong> ein Kind schwerverletzt und sitze in Haft. Nur gegen Zahlung einer <strong>Kaution</strong> werde er freigelassen.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Ein</strong> <strong>typischer</strong> <strong>Schockanruf</strong>! Der Vater fuhr umgehend los, um in Hofheim <strong>Bargeld</strong> bei einer Bank zu besorgen. Zeitgleich telefonierten die Betrüger mit seiner Frau weiter. Dabei allerdings flog der <strong>Schwindel</strong> auf: DieFrau rief sofort die Bank an, doch ihr Mann hatte die Filiale bereits verlassen – mit Geld. Umgehend wurde <strong>die</strong> <strong>Polizei</strong> <strong>alarmiert.</strong></p>
</p>
<p>Die startete eine <strong>Fahndung</strong> nach dem Auto des Mannes. Wenig später wurde es in Hofheim entdeckt und angehalten. Der Mann war <strong>schockiert</strong> und auch <strong>erleichtert</strong>. Er hatte <strong>20.000 Euro</strong> in bar bei sich und wollte gerade weitere 20.000 Euro besorgen. Denn zwischenzeitlich hatten die Täter die &#8222;<strong>Kaution</strong>&#8220; <strong>auf 40.000 Euro </strong>erhöht&#8230;</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Jugendliche prügelten sich&nbsp;</h4>
</p>
<p><strong>Brutale Auseinandersetzung</strong> unter Jugendlichen in Kriftel: Spätabends griffen ungefähr 15 Jugendliche in der Unterführung der Schwarzbachhalle einige Jungen im Alter von 14, 15 und 17 Jahren an – angeblich grundlos. Sie wurden <strong>umringt</strong>, <strong>geschlagen</strong> und <strong>getreten</strong> sowie mit <strong>Pfefferspray</strong> bedroht. Einem Jungen wurde ein Turnschuh <strong>geklaut</strong>.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Streit eskaliert: 45-jähriger verprügelt drei Frauen</h4>
</p>
<p>Hofheims Polizei wurde abends zu einer <strong>gewaltsamen Auseinandersetzung</strong> gerufen: In der Niederhofheimer Straße prügelten sich mehrere Personen, <em>&#8222;augenscheinlich waren familiäre Streitigkeiten eskaliert&#8220;</em>, heißt es in der Polizeimitteilung. Ein <strong>45-Jähriger Mann</strong>, der stark betrunken war, wurde <strong>festgenommen</strong> und zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung<strong> in ein Polizeigewahrsam eingeliefert</strong>. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatte er <strong>drei Frauen verletzt</strong>.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Hund beißt Frau – Polizei sucht Zeugen</h4>
</p>
<p>Am Freitagvormittag wurde eine <strong>Fußgängerin</strong> in Kriftel von einem Hund <strong>gebissen</strong>. Sie war entlang der &#8222;<strong>Erdbeermeile</strong>&#8220; unterwegs, als ein <strong>nicht angeleinter Hund </strong>kam und ihr ins Bein biss. Der <strong>Hundehalter</strong> habe keinen Einfluss auf seinen Hund nehmen können, <strong>weigerte</strong> sich dann auch noch, seine <strong>Personalien</strong> der Frau zu gebe. Gegen den bisher unbekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Er soll etwa <strong>55 bis 60 Jahre alt</strong> und ca. <strong>1,75 Meter groß </strong>und <strong>übergewichtig </strong>sein. Er hat einen weißgrauen Bart gehabt und soll einen beigefarbenen Blouson, eine Bluejeans und eine Baseballkappe getragen haben. Die <strong>Polizei</strong> bittet um Hinweise unter 06192 20790.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nach 16 Jahren Warten: Stellplatzsatzung wird überarbeitet</h1>
</p>
<p>Hofheim soll<strong> eine neue Stellplatzsatzung</strong> bekommen. Das klingt zunächst bürokratisch-langweilig. Wenn wir aber genauer hinschauen, erkennen wir: Eine solche Satzung kann <strong>unmittelbare Auswirkungen</strong> auf unser aller Leben haben. Eine solche Satzung regelt unter anderem, <strong>wie viele Parkplätze </strong>pro Wohnung angelegt werden und <strong>wie groß </strong>diese sein müssen. Schreibt die Satzung <strong>zu viele</strong> Parkplätze vor, wird<strong> das Bauen teurer</strong>. Sind es <strong>zu wenige</strong>, stellen die Hausbewohner ihre Autos am Straßenrand ab – <strong>der öffentliche Parkraum wird knapp</strong>.</p>
</p>
<p>Hofheim hat eine <strong>uralte</strong> <strong>Stellplatzsatzung</strong>, sie stammt aus dem Jahre <strong>1995</strong>. <strong>2006</strong> hatten die Grünen erstmals eine Überarbeitung beantragt. Das wurde auch <strong>einstimmig</strong> angenommen, die Stadtverwaltung sollte eine <strong>Vorlage</strong> erarbeiten. Vier(!) Jahre später – 2010 – musste der damalige<strong> Stadtrat Wolfgang Winckler (SPD)</strong> einräumen: <em>&#8222;Die Aufgabenstellung konnte bisher noch nicht abschließend bearbeitet werden.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Eigentlich eine <strong>Bankrotterklärung</strong> für eine Stadtverwaltung. Aber immerhin, Winckler <strong>versprach</strong>: Der Magistrat werde einen Vorschlag <strong>bis Ende des Jahres 2010</strong> vorlegen.</p>
</p>
<p>Und es geschah: <strong>nichts</strong>.</p>
</p>
<p><strong>2019</strong> wurden die Grünen erneut vorstellig: Hofheims Stellplatzsatzung entspreche <em>&#8222;bei weitem nicht mehr der geltenden Gesetzeslage&#8220;,</em> monierten sie. Auch vermissten sie <strong>Abstellplätze für Fahrräder,</strong> Regelungen zum <strong>Car-Sharing s</strong>owie zu einer <strong>Ladeinfrastruktur</strong> für Elektroautos.</p>
</p>
<p>Inzwischen haben wir Frühjahr <strong>2022</strong>: 16 Jahre sind seit dem ersten Antrag der Grünen vergangen. Jetzt soll sich tatsächlich etwas tun:</p>
</p>
<p>Der <strong>Magistrat</strong> hat den Stadtverordneten in zwei Ausschüssen<strong> einen ersten Entwurf</strong> für eine neue Satzung präsentiert. Der soll zunächst in einer <strong>Arbeitsgruppe</strong> besprochen werden. Bis <strong>Ende Juni </strong>(dieses Jahres!) soll der Entwurf einer Satzung vorliegen, wird jetzt <strong>versprochen</strong>.</p>
</p>
<p>Vielleicht wird&#8217;s ja was: Dann wird vielleicht noch ein bisschen <strong>diskutiert</strong>, und am Ende müsste die Stadtverordnetenversammlung <strong>entscheiden</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nachrichten aus den Rathäusern</h1>
</p>
<p><strong>Bodo Tadewald </strong>ist seit mehr als 50 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Drei Jahrzehnte war er Vorsitzender der FWG-Fraktion. Zu seinem 85. Geburtstag gratulierten <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> und <strong>Stadtrat Matthias Hees</strong>. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093333.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zur Umgestaltung des Bornplatzes </strong>und des ehemaligen Mestergeländes in Wildsachsen startet der Beteiligungsprozess am Freitag, 8. April, in der Wildsachsenhalle. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093307.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Samentüten zum Abholen und Säen</strong> gibt es im Rathaus Hofheim und gegenüber bei der Hofheimer Wohnungsbau GmbH. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093308.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Müllabfuhr-Termine </strong>in Hofheim verschieben sich vor und nach Ostern. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093335.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Im &#8222;Freitagsblick&#8220;-Video</strong> berichtet <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> von seiner Woche. Wichtigste Info: Am Montag werden die ersten ukrainischen Flüchtlinge in Hofheim ankommen. Sie werden im ehemaligen Altheim Maria Elisabeth untergebracht. Mehr <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/353557470057830" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Eine städtische Klimaschutzkampagne</strong> startet online mit 25 Teilnehmer. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093336.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Bernhard Daubitz </strong>(73) hat mit seinem &#8222;Weihnachtshaus&#8220; in Kriftel in den letzten sieben Jahren insgesamt 24.480 Euro für das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden gesammelt. <strong>Rathaus-Sprecherin Tina Schehler</strong> widmet dem Spender ein nettes Porträt. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/7-300-euro-fuer-baerenherz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. </p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="328" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram.jpg" alt="20220401 Pfarrer Bertram" class="wp-image-20616" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Seitz und Pfarrer Rasmus Bertram. (Foto: Gemeinde Kriftel)</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Pfarrer Rasmus Bertram</strong> verlässt zum 1. Mai die Krifteler Gemeinde und wird Stadtjugendpfarrer für Frankfurt und Offenbach. <em>„Kriftel wird er fehlen“</em>, sagte <strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong>. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/alles-gute-fuer-pfarrer-bertram/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Familie Hasenbach</strong> hat ihren neuen Hofladen in der Kirchstraße 20 eröffnet. Die Rathausspitze gratulierte. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/obsthof-an-der-kirche-eroeffnet-neu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Drei wandernde Zimmermannsgesellen </strong>machten Station im Krifteler Rathaus.&nbsp;<strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong> und der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong> begrüßten&nbsp;sie. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/walzgeld-fuer-zimmerleute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Zahlen sinken – Regeln werden gelockert</h1>
</p>
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="494" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona.jpg" alt="22020401 freitags zahlen corona" class="wp-image-20602" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona-300x185.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona-768x474.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</p>
<p>Mit diesem Wochenende werden die <strong>Corona-Regeln</strong> noch einmal gelockert. Die <strong>Maskenpflicht</strong> gilt jetzt nur noch in Arztpraxen und Krankenhäusern (nicht für stationäre Krankenhauspatienten), in Alten- und Pflegeheimen, bei Pflege- und Rettungsdiensten,´in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr) sowie in Sammelunterkünften (bspw. Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften).</p>
</p>
<p>Auch die <strong>Testpflicht</strong> wird reduziert, gilt nur noch für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften (Ausnahmen für Geimpfte, Genesene sowie aus sozialethischen Gründen sind möglich). In Schulen werden Lehrer und Schüler weiterhin dreimal wöchentlich getestet.</p>
</p>
<p>Details zu den neuen Regeln sind <a href="https://www.hessen.de/presse/hessische-landesregierung-passt-corona-regeln-an" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachzulesen.</p>
</p>
<p class="has-text-align-center">* * *</p>
</p>
<p>Die Infizierten-Zahlen sind wieder leicht <strong>gesunken</strong>: An diesem Freitag meldet das Kreisgesundheitsamt in <strong>Hofheim</strong> <strong>1.020 Infizierte</strong>, vor einer Woche waren es 1.283. In <strong>Kriftel</strong> sind aktuell <strong>304</strong> Menschen erkrankt (letzten Freitag: 461).</p>
</p>
<p>Auch auf Kreisebene sind die Zahlen rückläufig: <strong>6.577</strong> Menschen sind derzeit im <strong>MTK</strong> mit Covid-19 infiziert (vor einer Woche: 8.599). Zugleich ist der <strong>Inzidenzwert</strong> auf <strong>1.297</strong> gesunken(letzten Freitag: 1.408).</p>
</p>
<p>In den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> müssen derzeit <strong>29</strong> Menschen wegen Corona stationär behandelt werden, <strong>fünf</strong> davon intensivmedizinisch.&nbsp;</p>
</p>
<p class="has-text-align-center">* * *</p>
</p>
<p>Die Kreisverwaltung teilt mit: Das <strong>stationäre Impfangebot</strong> im MTK wird auf das <strong>Impfzentrum Hattersheim</strong> konzentriert. Die <strong>Öffnungszeiten</strong> wurden geändert (<a href="https://www.mtk.org/Anderungen-bei-Impfterminen-10372.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>); Termine können übers Internet gebucht werden (<a href="https://www.terminland.eu/kliniken-mtk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>
</p>
<p>Dazu gibt es ein <strong>mobiles Impfangebot</strong>, alle Termine sind <a href="http://Die nächsten Impfungen ohne Terminvergabe laufen an folgenden Orten:" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> aufgelistet.</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="521" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020401 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20603" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz-768x500.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</p>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadt Hofheim will ihre Persönlichkeiten ehren</h1>
</p>
<p>Die längst überfällige <strong>Ehrung des</strong> <strong>Heimatforschers Rolf Kubon</strong> – vielleicht wird&#8217;s ja doch noch was: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/25/heimatforscher-rolf-kubon/">berichtet</a>: Dem Mann sollte bereits 2010 der <strong>Ehrenring der Stadt in Gold </strong>verliehen werden – Tage vorher verstarb er. Zehn Jahre später setzte sich die grüne<strong> Lokalpolitikerin Marion Michel</strong> dafür ein, dass das <strong>verdienstvolle Wirken</strong> des Mannes anerkannt werde. Das Stadtparlament beschloss Anfang des letzten Jahres, ihm eine <strong>Erinnerungstafel</strong> aufzustellen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/Rolf-Kubon.jpeg" alt="Heimatforscher" class="wp-image-15733" width="150" height="225" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/Rolf-Kubon.jpeg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/Rolf-Kubon-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rolf Kubon</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Jetzt scheinen die <strong>Vorbereitungen</strong> abgeschlossen: Der Magistrat präsentierte im Hauptausschuss eine <strong>Stele</strong> aus witterungsbeständigem Stahl, die am <strong>Fuß</strong> <strong>des</strong> <strong>Kapellenbergs</strong> aufgestellt werden soll. </p>
</p>
<p>Und dabei soll&#8217;s nicht bleiben: Künftig soll im Turnus von <strong>zwei Jahren</strong> eine Gedenkstele bzw. eine Gedenktafel für eine <strong>&#8222;Hofheimer Persönlichkeit&#8220;</strong> aufgestellt werden. Eine <strong>Jury</strong> bestimmt die Persönlichkeit, die Bekanntgabe erfolgt beim jährlichen <strong>Neujahrsempfang</strong>. Eine <strong>Richtlinie</strong>, die das Verfahren genau regelt, soll nächste Woche von der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> beschlossen werden. </p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ausgesuchte Termine: Save the day</h1>
</p>
<p><strong>Die Kita St. Peter und Paul </strong>veranstaltet einen Kindersachen- und Spielzeugbasar am 9. April im Pfarrzentrum an der Pfarrgasse in Hofheim. Mehr <a href="https://basarlino.de/889?fbclid=IwAR0oOtoxBJfmKQT7jg_EYpu_8dZU2LRBKtM1d5DvzqHmKQX0LnjL4Wtx9no" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Der TV 1885 Lorsbach </strong>lädt zur Jahreshauptversammlung ein: am Mittwoch, 27. April, um 19.30 Uhr in der Turnhalle &#8222;Am Schinderwald&#8220;. Mehr <a href="https://tvlorsbach.de/mitgliederversammlung2022" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNjY2NDg?fbclid=IwAR0BSjtY_FNr5cnvaGdr5r4zv3XIcP-V82Mg7FAiiLZoyH8rPfTeVpvqz2k" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Langenhain.jpg" alt="20220401 Langenhain" class="wp-image-20572" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Langenhain.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Langenhain-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p>Ein schönes Filmchen vom <strong>Spendenlauf in Langenhain</strong> hat die ARD ins Netz gestellt (<a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNjY2NDg?fbclid=IwAR0BSjtY_FNr5cnvaGdr5r4zv3XIcP-V82Mg7FAiiLZoyH8rPfTeVpvqz2k" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Nach der Veranstaltung konnten Hofheims polnischer Partnerstadt<strong> Pruszcz Gdański</strong> fast <strong>10.000 Euro für</strong> die humanitäre Hilfe <strong>für Geflüchtete aus der Ukraine</strong> zur Verfügung gestellt werden.&nbsp;</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Erzieher-Notstand in den Kitas</h1>
</p>
<p>In <strong>Hofheims Kitas </strong>scheint großer Notstand zu herrschen: Jede Menge <strong>Erzieher</strong> werden gesucht. Ein Überblick:</p>
</p>
<p>Die <strong>Kita</strong> <strong>Kunterbunt</strong> in Diedenbergen sucht eine neue Leitung.</p>
</p>
<p>Die <strong>Kita</strong> <strong>Arche</strong> in Wallau ist auf der Suche nach einer stellvertretende Leitung.</p>
</p>
<p>Auf einer städtischen Webseite (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Stellenangebote/stellenangebote.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) sind alle Stellenangebote veröffentlicht. Danach werden auch Erzieher gesucht für</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>das <strong>Montessori-Kinderhaus </strong>in Marxheim,</li>
</p>
<li>die <strong>Kita Frechdachs</strong> in Diedenbergen,</li>
</p>
<li>die <strong>Kita Regenbogen</strong> in Wallau,</li>
</p>
<li>die <strong>Kita</strong> <strong>Freche Spatzen </strong>in Langenhain,</li>
</p>
<li>die <strong>Kinderkrippe</strong> der Ev. Johannesgemeinde in Hofheim,</li>
</p>
<li>das <strong>Kinderhaus Spatzennest </strong>in Marxheim und&nbsp;</li>
</p>
<li>das <strong>Kinder- und Familienhaus Freche Spatzen</strong>.</li>
</p>
<li>Für die&nbsp;<strong>integrative Kindertagesstätte</strong>&nbsp;des Sozialen therapeutischen Drehpunkts wird eine Pädagogische Fachkraft für Integration gesucht.</li>
</ul>
</p>
<p><strong>Die Glückskinder GmbH</strong> sucht gleich mehrere Erzieher und Pädagogen. Mehr <a href="https://www.glueckskinder.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em><strong>Zu guter Letzt&#8230;</strong></em></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="485" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine.jpg" alt="20220401 Schweine" class="wp-image-20745" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p>Wenn Sie am morgigen Sonntag noch nichts vorhaben sollten: Das Wetter soll zwar kalt, aber weitgehend <strong>sonnig-schön</strong> werden. Machen Sie doch mal einen <strong>Spaziergang</strong> – durch die <strong>Vorderheide II </strong>(wo ein faktisches <strong>Vogelschutzgebiet</strong> ist, das einige Leute in der Kreisstadt für ein paar <strong>Villen</strong> opfern wollen) und dann weiter zum <strong>Wildgehege</strong> am Kapellenberg: Dort gibt&#8217;s jede Menge <strong>Frischlinge</strong> zu bestaunen. Eine nette Leserin schickte das Foto und versicherte: In dem Alter sind diese Schweine wirklich noch <strong>richtig niedlich</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtparlament: Nur auf jedem dritten Platz sitzt eine Frau</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/19/stadtparlament-alter-frauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 12:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burger Dr. Hans-Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Burkert Manuel]]></category>
		<category><![CDATA[Buse-Stephan Sabine]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hesemann-Burger Ulrike]]></category>
		<category><![CDATA[Hoss Edelbert]]></category>
		<category><![CDATA[Jansen Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Klug Noah]]></category>
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		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Krüger Marlene]]></category>
		<category><![CDATA[Mock Hans-Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenthaler Julia]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
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		<category><![CDATA[Tadewald Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Vischer Karsten]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weiß Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Westenberger Bernhard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=11488</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 19. März. Wie alt sind die neuen Kommunalparlamente in Hofheim und Kriftel? Und wie stark sind die Frauen in den einzelnen Fraktionen vertreten? Das haben wir uns heute etwas genauer angeschaut. Der jüngste Lokalpolitiker ist etwas über 20, der älteste schon über 80. Mit der Gleichberechtigung der Frauen hapert's in einigen Fraktionen noch ganz schön: Eine hat's geschafft und bleibt ein reiner Herrenverein. -- Außerdem: 3. Welle treibt auch bei uns die Corona-Zahlen nach oben. Trickbetrüger wollten bei Hofheimerin Zehntausende kassieren. Zwei Video-Tipps u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Wochen vor den Kommunalwahlen hatten wir im Hofheim/Kriftel-Newsletter die <strong>Listen der Parteien</strong> für das neue Stadtparlament Hofheim und die <strong>Gemeindevertretung</strong> Kriftel <strong>analysiert</strong> und unter anderem das <strong>Durchschnittsalter</strong> und den <strong>Frauenanteil</strong> <a aria-label="ausgerechnet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/01/so-alt-sind-die-kandidaten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ausgerechnet</a>. Das fanden einige <strong>Lokalpolitiker</strong> gar nicht gut, der eine und andere war sogar richtig empört. Einer rief dazu auf, das <strong>Engagement</strong> der zu wählenden Bürgervertreter <em>&#8222;auch mal zu würdigen&#8220;</em>. Ein anderer vermutete hinter der Nennung des Alters die <strong>ehrverletzende Kränkung</strong> verdienter Menschen und phantasierte von einer <strong>gewollten Verletzung der Gefühle Anderer</strong> mit dem Ziel, <em>&#8222;durch scharfe Polarisierung</em>&#8220; das Interesse am HK-Newsletters zu erhöhen.</p>
<p>Wie <strong>Lokalpolitiker</strong> halt so reden, wenn sie sich nicht in den Arm genommen und allerliebst <strong>gewertschätzt</strong> fühlen.</p>
<p>Solche Befindlichkeit soll uns nicht davon abhalten, uns heute <strong>die</strong> <strong>gewählten Bürgervertreter</strong> genauer anzuschauen. Also die Damen und Herren, die in den nächsten Jahren<strong> die politischen Geschicke</strong> in Hofheim und Kriftel lenken: Wie alt sind sie? Wie viele Frauen dürfen/können an den Tischen der Macht Platz nehmen?</p>
<p>Es tut diesmal, das vorab, nicht richtig weh: Die <strong>über</strong> <strong>90-Jährigen,</strong> mit denen einige Parteien in die Schlacht um die Gunst der Wähler gezogen waren, wurden schließlich nicht gewählt&#8230;</p>
<p>Zu den Fakten:</p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> liegt das <strong>Durchschnittsalter</strong> aller letzten Sonntag gewählten Mandatsträger bei <strong>58 Jahren</strong>.</p>
<p>Älter sind die Stadtverordneten in den Fraktionen der <strong>FDP</strong> (Durchschnittsalter: 60 Jahre), der <strong>Grünen</strong> (61 Jahre), der <strong>FWG</strong> (66 Jahre) und der <strong>Linken</strong> (69 Jahre).</p>
<p><strong>Jünger</strong> sind unter anderem die Fraktionen der <strong>CDU</strong> (Durchschnittsalter: 55 Jahre) und der <strong>SPD</strong> (50 Jahre).</p>
<p>Nun könnte man vermuten, dass die großen Parteien<strong> mehr Mitglieder</strong> haben, deshalb <strong>mehr</strong> <strong>Kandidaten</strong> aufstellen können und auf diese Weise das <strong>Durchschnittsalter</strong> der Gewählten senken. Der Einwand wird entkräftet von der kleinen Wählergemeinschaft<strong> &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;:</strong> Die bringt es auf ein Durchschnittsalter von nur <strong>43 Jahren</strong> und ist damit in Hofheim die jüngste <strong>&#8222;Polit-Truppe&#8220;</strong> – vermutlich auch in der Geschichte der Kreisstadt.</p>
<p>Die BfH beweisen also, dass es geht: Auch Jüngere können und wollen die Geschicke der Stadt mitlenken. Es ist vermutlich <strong>wie bei der Frauen-Gleichberechtigung</strong>: Es müssten einige <strong>Herrschaften</strong> nur mal <strong>Platz</strong> machen – dann finden auch <strong>Jüngere</strong> den Weg in die Lokalpolitik.</p>
<p>Die ältesten und jüngsten Kandidaten haben wir uns natürlich auch angesehen:</p>
<p><strong>Bodo Tadewald</strong> von der FWG ist der mit Abstand<strong> älteste Bürgervertreter </strong>in Hofheim. Er ist von <strong>Jahrgang</strong> <strong>1937</strong>, kann also in diesem Jahr seinen <strong>84. Geburtstag</strong> feiern. Auf Platz 2 folgt <strong>Wolfgang Sittig</strong> von der CDU, er ist von <strong>Jahrgang</strong> <strong>1941</strong>.</p>
<p>Den <strong>jüngsten Stadtverordneten</strong> der neuen Legislaturperiode finden wir in der <strong>SPD</strong>: <strong>Aaron Kowacs</strong> (Jahrgang 1997) – der Student  kann in diesem Jahr seinen 24. Geburtstag feiern. Zweitjüngster Stadtverordneter: <strong>Wilhelm Schultze</strong>, der neue Frontmann der <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;,</strong> ebenfalls Student,<strong> Jahrgang 1995</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Stadrparament: In einer Fraktion gibt&#8217;s keine Frau</h2>
<p>Kommen wir zur zweiten Frage: Wie stark sind <strong>Frauen</strong> im neuen Stadtparlament vertreten?</p>
<p>Aufs Siegertreppchen dürfen sich die <strong>Grünen</strong> stellen: Sie haben sich auf 11 Mandate verbessert, davon gingen 6 an Frauen. Macht einen Frauenanteil von<strong> 55 Prozent</strong>!</p>
<p>Die <strong>BfH</strong> hat 4 Mitglieder, davon 2 Frauen, die <strong>Linken</strong> haben 2 Mitglieder, davon 1 Frau – macht jeweils eine Frauenquote von <strong>50 Prozent.</strong></p>
<p>Unter den sechs Mitgliedern der<strong> SPD-Fraktion</strong> sitzen 2 Frauen. Macht einen Frauen-Anteil von <strong>33,3 Prozent</strong>.</p>
<p>In der <strong>FDP-Fraktion</strong> (3 Mitglieder) sitzt eine Frau: Das sind ebenfalls<strong> 33,3 Prozent.</strong></p>
<p>Die <strong>CDU</strong> stellt mit 15 Mitglieder die größte Fraktion, hat aber nur 4 Frauen. Das bedeutet eine Frauenquote von <strong>26,5 Prozent</strong>.</p>
<p>Trauriges Schlusslicht bildet die vierköpfige <strong>FWG-Fraktion</strong>. Nicht eine einzige Frau ist dabei. Es handelt sich um einen <strong>reinen Männerverein</strong>. </p>
<p>Unterm Strich wurden 16 Frauen in das Hofheimer Stadtparlament gewählt. <strong>Das macht bei 45 Sitzen eine Frauenquote von knapp 36 Prozent.  </strong>Nur auf jedem dritten Platz sitzt demnach eine Frau.</p>
<p>Was sagt uns das? Vom österreichischen <strong>Aphoristiker Ernst Ferstl </strong>stammt der Satz:<em> &#8222;Bei uns sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Besonders die Männer.&#8220; </em>Der Ansicht sind offenbar auch die Hofheimer. Natürlich <strong>nicht alle</strong>. Aber noch immer <strong>zu viele</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kriftel: Frauenquote liegt höher als in Hofheim</h2>
<p>Schauen wir uns <strong>Kriftel</strong> an. Das Parlament ist <strong>kleiner</strong>, hier gibt es nur <strong>vier</strong> <strong>Parteien</strong>. Das Durchschnittsalter alle Gemeindevertreter liegt bei <strong>60 Jahren</strong>.</p>
<p>Die Mitglieder der <strong>CDU-</strong> und der <strong>Grünen-Fraktion</strong> sind im Schnitt erheblich jünger: Sie kommen gerade mal auf <strong>50 Jahre.</strong> </p>
<p>Die dreiköpfige <strong>FDP</strong> bringt es auf <strong>60</strong> Jahre.</p>
<p>Die <strong>SPD-Fraktion</strong> steht kurz vor der Verrentung: Durchschnittsalter <strong>63</strong> Jahre.</p>
<p>Das älteste Mitglied der Gemeindevertretung sitzt in der CDU-Fraktion und heißt <strong>Bettina Jansen</strong>. Sie ist von<strong> Jahrgang 1946</strong>, kann in diesem Jahr also ihren 75. Geburtstag feiern. Nicht weit hinter ihr: <strong>Edelbert Hoss</strong>, ebenfalls von der CDU, <strong>Jahrgang 1947</strong>.</p>
<p>Ein echter <strong>Youngster</strong> findet sich in der Grünen-Fraktion: Der Student <strong>Noah Klug </strong>ist von Jahrgang 2000, wird also gerade mal 21 Jahre alt und ist damit der jüngste Gemeindevertreter Kriftels. Auf den nächsten Plätzen: <strong>Marlene Krüger</strong> (CDU, Jahrgang <strong>1994</strong>) und <strong>Karsten Vischer</strong> (Grüne, Jahrgang <strong>1993</strong>)</p>
<p>Und wie halten&#8217;s Kriftels Wähler und Parteien mit den <strong>Frauen</strong>? </p>
<p>Die <strong>FDP</strong> bildet das Schlusslicht mit einer Frauenquote von <strong>33 Prozent.</strong></p>
<p>Die <strong>CDU</strong> bringt&#8217;s auf <strong>41 Prozent</strong>: Von ihren 17 Mandaten gingen 7 an Frauen.</p>
<p>Die <strong>Grünen</strong> kommen auf <strong>43 Prozent</strong>.</p>
<p>Die <strong>SPD</strong> zeigen sich frauenpolitisch perfekt: <strong>50 Prozent</strong> – nur noch jeder zweite Bürgervertreter ist ein Mann.</p>
<p><strong>Wir zählen insgesamt 13 Frauen in der Gemeindevertretung Kriftel. Bei 31 Sitzen macht das eine Frauenquote von 42 Prozent. Immerhin!</strong></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: 3. Welle treibt die Zahlen nach oben – auch bei uns</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona1.jpg" alt="20210319 Corona1" class="wp-image-11530" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der aktuell Infizierten in dn Kommunen des Main-Taunus-Kreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
</div>
<p>An diesem Wochenende wird die <strong>100</strong> &#8222;geknackt&#8220;, garantiert! Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Main-Taunus-Kreis hat von gestern auf heute noch einmal einen großen <strong>Sprung nach oben </strong>gemacht: Er liegt jetzt bei <strong>95</strong> (gestern: 83).</p>
<p><em>&#8222;Die 3. Welle treibt die Fallzahlen auch bei uns in die Höhe&#8220;, </em>schreibt <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>. Es gibt <strong>49 neue Infektionen</strong>, aktuell sind im Kreisgebiet <strong>398 Menschen</strong> an Corona erkrankt.&nbsp;</p>
<p>Zum Vergleich: Letzten Freitag lag der Inzidenzwert bei <strong>51</strong>. Die Zahl der Infizierten wurde mit <strong>281</strong> angegeben.</p>
<p>In der Stadt <strong>Hofheim</strong> gibt es zehn Neuerkrankte, aktuell sind <strong>71</strong> Menschen infiziert (vor einer Woche: 55). Der <strong>Inzidenzwert</strong> in der Stadt liegt inzwischen bei <strong>88</strong> (vor einer Woche: 55).</p>
<p>In <strong>Kriftel</strong> sind <strong>17</strong> Menschen infiziert, das ist einer mehr als gestern, das sind aber auch fast doppelt so viele wie vor einer Woche. Der Inzidenzwert lag letzten Freitag bei <strong>37</strong>, heute wird er mit <strong>107</strong> angegeben.</p>
<p>Inzwischen melden neben Kriftel <strong>sechs weitere Kommunen</strong> im Main-Taunus-Kreis einen Inzidenzwert von 100 und mehr: <strong>Sulzbach</strong>: 100. <strong>Hochheim</strong>: 105. <strong>Eschborn</strong>: 111. <strong>Schwalbach</strong> 117. <strong>Hattersheim</strong>: 123. <strong>Kelkheim</strong> 127.</p>
<p>Nur <strong>Eppstein</strong> widersetzt sich dem allgemeinen Trend: Dort liegt der Inzidenzwert aktuell bei <strong>29</strong>.</p>
<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken </strong>liegen inzwischen <strong>21 Patienten</strong> mit bestätigter Covid-19-Infektion, <strong>fünf</strong> von ihnen müssen <strong>beatmet</strong>. Die allgemeine Prognose sieht nicht gut aus:</p>
<p><em>&#8222;Die Landesregierung rechnet auf Basis eines Vorhersagemodells schon für die nächste Woche ,sehr deutlich steigende Patientenzahlen in Hessen'&#8220;, </em>schreibt der Landrat auf Facebook. Landesweit sei binnen einer Woche mit einer Steigerung der Zahl der <strong>Normalpatienten</strong> um rund <strong>50 Prozent</strong> zu rechnen. In der <strong>Intensivmedizin</strong> betrage der Zuwachs rund <strong>25 Prozent</strong>. &#8222;<em>Unsere Kliniken werden sich auf den prognostizierten Anstieg der Patientenzahlen organisatorisch vorbereiten.&#8220;</em></p>
<p>An der<strong> Impf-Front</strong> tut sich nur sehr langsam etwas: Gestern wurden <strong>454 Personen </strong>im MTK-Impfzentrum in Hattersheim geimpft. Landrat Cyriax:</p>
<p><em>&#8222;Wir werden ab morgen wieder deutlich mehr Menschen impfen. Der Astra-Zeneca-Impfstoff wird ab sofort wieder eingesetzt. Die Termine im Impfzentrum laufen von 7 bis 21 Uhr, auch am Wochenende. Die Terminvergabe erfolgt nach wie vor zentral über das Land Hessen. Das Impfzentrum koordiniert allerdings ,Sammeltermine&#8216; mit bestimmten Gruppen wie Lehr- und Erziehungspersonal oder Gesundheitsberufen. Diese Sondertermine werden bereits morgen wieder starten.</em></p>
<p><em>Über das Wochenende wollen die Impfteams von DRK und ASB bereits 1.200 Lehrkräfte und Erzieherinnen impfen. Die bereits vereinbarten Termine am Wochenende finden also (wieder) statt. Bin gespannt, wie der Impfstoff nach den vertrauensbildenden Maßnahmen angenommen wird.&#8220;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona2.jpg" alt="20210319 Corona2" class="wp-image-11529" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den aktuellen Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Trickbetrüger wollten bei Hofheimerin Zehntausende kassieren</h1>
<p>Gleich mehrere <strong>ältere Menschen</strong> im Kreisgebiet wurden in den vergangenen Tagen von <strong>Betrügern</strong> angerufen, die sich als Familienangehörige ausgegeben haben. Nach derzeitigen Erkenntnissen, so die Politei, hätten alle Angerufenen richtig reagiert: <strong>Geld oder andere Vermögenswerte </strong>wurden offenbar nicht übergeben.</p>
<p>In einem Fall konnte ein Schaden in Höhe von <strong>mehreren Zehntausend Euro</strong> von einem aufmerksamen <strong>Bankmitarbeiter</strong> verhindert werden. Eine Hofheimerin hatte am Donnerstag zahlreiche Anrufe eines <strong>angeblichen</strong> <strong>Neffen</strong> erhalten, der aus einer <strong>persönlichen</strong> <strong>Not</strong> heraus dringend einen <strong>fünfstelligen</strong> <strong>Betrag</strong> zu benötigen vorgab. Im Verlauf der weiteren Telefonate überzeugten die <strong>Kriminellen</strong> die ältere Dame, das geforderte <strong>Geld</strong> bei der Bank abzuholen, um es anschließend entgegennehmen zu können. Der zuständige <strong>Bankmitarbeiter</strong> schöpfte <strong>Verdacht</strong> und alarmierte die <strong>Polizei</strong>.</p>
<p><em>&#8222;Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen wird hier auf äußerst niederträchtige Art und Weise ausgenutzt&#8220;,</em> heißt es in der Presseerklärung der Hofheimer Kripo. Die Anrufer würden sich als <strong>Verwandte</strong>, ehemalige <strong>Arbeitskollegen</strong> oder <strong>Schulfreunde</strong> ausgeben und erreichten durch eine <strong>geschickte</strong> <strong>Gesprächsführung</strong>, dass man ihnen Glauben schenkt. Die Polizei appelliert an alle Senioren, sich nicht zu <strong>übereilten</strong> <strong>Geldübergaben</strong> überreden zu lassen. Im Zweifel sollte die <strong>Polizei</strong> verständigt werden.&nbsp;</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Geldbörse aus Auto geklaut</h2>
<p>Auf dem Parkplatz am <strong>Kellereigebäude</strong> haben Unbekannte ein <strong>Portemonnaie</strong> aus einem Auto gestohlen. Der Wagen war zwar <strong>verschlossen</strong> gewesen, aber eine <strong>defekte</strong> <strong>Fahrzeugscheibe</strong> war lediglich durch Flatterband geschützt. So konnten die Diebe das Fahrzeug öffnen – im <strong>Handschuhfach</strong> wurden sie fündig: Da lag eine <strong>Geldbörse</strong>&#8230;</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Manuel Burkert gewann bei &#8222;Jugend musiziert&#8220;</h2>
<p>Der Krifteler Gymnasiast <strong>Manuel Burkert </strong>hat jetzt bereits zum dritten Mal den alle drei Jahre stattfindenden Regionalwettbewerb <strong>„Jugend musiziert“ </strong>in der Solowertung Gitarre gewonnen. <strong>Tina Schehler</strong> berichtet darüber auf der Webseite der Gemeinde. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/erfolg-bei-jugend-musiziert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Krifteler Karnevalisten verteilten 6.666 Euro</h2>
<p>Der <strong>Krifteler Karneval-Klub</strong> (KKK) hat mit der Übertragung seiner <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/11/fragen-an-den-kkk-chef/" class="rank-math-link">„Sofa-Fastnacht“</a></strong> und des <strong>Online-Kinderkarnevals</strong> – plus Abgabe von DVDs an die Senioren – insgesamt  6.666 Euro &#8222;eingespielt&#8220; Das heißt: Die eingenommenen Spenden hat der Klub aus der Vereinskasse auf diesen <strong>närrischen Betrag </strong>aufgerundet. Laut Klub-Vorsitzenden <strong>Daniel Weiß </strong>geht das Geld an den Verein <strong>Clown Doktoren</strong> (3.333 Euro), den <strong>Reit- und Fahrverein Kriftel</strong> (1.111 Euro), die<strong> Bürgerstiftung Kriftel </strong>(2.000 Euro) und den <strong>Carnevalsverein</strong> <strong>Oberscheid</strong> <strong>1953</strong> (222 Euro), dessen technische Ausrüstung und Bühnenaufbauten einem Feuer zum Opfer fielen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kkk-spendet-6-666-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps zum Wochenende</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=OVAWzE51lfI" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="358" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Freitagsvideo.jpg" alt="20210319 Freitagsvideo" class="wp-image-11537" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Freitagsvideo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Freitagsvideo-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zur 600-Jahr-Feier konnte Hofheim noch Häuser verlosen</h2>
<p>Es geht doch! Nachdem wir letzte Woche über die <strong>Inhaltsleere</strong> der freitäglichen <strong>Bürgermeister-Videos</strong> gestöhnt hatten, erfreut uns <strong>Christian Vogt </strong>diesmal mit einem kleinen Feuerwerk neuer und guter Nachrichten. Nach obligatorischem <strong>Wahlrückblick</strong> und <strong>Helfer-Dankeschön</strong> verkündet er, dass der Ausbau des <strong>Glasfasernetzes</strong> in Langenhain. Lorsbach und Wildsachsen in absehbarer Zeit vollendet sei. Neue Info – prima! Die<strong> schönste Geschichte</strong> aber kommt zum Schluss: Das <strong>Stadtarchiv</strong> will bekanntlich regelmäßig ein &#8222;<strong>Spotlight</strong>&#8220; aus dem Geschichtsbuch der Stadt vorstellen. Folge 2: Die <strong>600-Jahrfeier</strong> der Stadt. Sie fand <strong>1952</strong> statt, es wurde eine große <strong>Lotterie</strong> veranstaltet, und als ersten und auch zweiten Preis gab es – trara! – je ein schlüsselfertiges Haus zu gewinnen. Dritter Preis: ein Bauplatz. Vogt: &#8222;<em>Bemerkenswert. Aber andere Zeit.&#8220;</em> Zum <strong>Freitagsvideo</strong> geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=OVAWzE51lfI" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>, zur <strong>&#8222;Spotlight&#8220;-Folge 2 </strong>mit weiteren Infos und Fotos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/kultur/Stadtarchiv/Projekte/Fundstuecke/aeltere_Beitraege/jubilaeumslotterie.php#" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/showspielhaus/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Showspielhaus.jpg" alt="20210319 Video Showspielhaus" class="wp-image-11538" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Showspielhaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Showspielhaus-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Freitags-Plauderei mit hohem Sucht-Potential</h2>
<p>Die neue <strong>Freitags-Plauderei </strong>der Showspielhaus-Chefs <strong>Hans-Jürgen Mock</strong> und<strong> Bernhard Westenberger</strong> birgt <strong>Sucht-Potenzial</strong>. Macht einfach einen Riesen-Spaß, den beiden Herren  zuzuhören. <strong>Großer Spaßfaktor diesmal</strong>: ein kleines Quiz, bei dem Westenberger die Namen bekannter Politiker anhand von <strong>Jugendfotos</strong> nennen soll. <strong>Höhepunkt:</strong> Westenbergers Schluß-Gag – <strong>Witze</strong>, die man nicht mehr erzählen darf. <strong>Bitte mehr davon!</strong> Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/showspielhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Tanzsport-Ehepaar mit Sportplakette des Landes ausgezeichnet</strong></p>
<p><strong>Peter Kolar</strong> hat für die Hofheimer Zeitung ein Porträt über <strong>Ulrike Hesemann-Burger</strong> und <strong>Dr. Hans-Jürgen Burger</strong> geschrieben: Das Lehrer-Ehepaar ist vielfältig im <strong>Tanzsport</strong> engagiert. Für besondere Verdienste um den Tanzsport wurde ihm bereits die <strong>Ehrenplakette</strong> des Deutschen Tanzsportverbands in Gold verliehen, und die <strong>Ehrennadel</strong> des Hessischen Tanzsportverbands in Gold. Jetzt bekam es die <strong>Sportplakette des Landes Hessen</strong> vom hessischen Innenministerium verliehen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/sport/tanzpartner-furs-leben_23359307" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Julia Morgenthaler &amp; die wahnsinnige Weite</strong></p>
<p>Das Kreisblatt macht wieder eine große Geschichte über <strong>Julia Morgenthaler</strong> aus Diedenbergen – die wievielte eigentlich schon? Immer der gleiche Inhalt: Die Frau fährt mit ihrem Mann im <strong>Wohnmobil</strong> durch den <strong>eisigen</strong> <strong>Norden</strong>, sieht viel, <em>&#8222;wahnsinnige Weite&#8220;</em>, es ist kalt, und zwischendurch schreibt sie an einem <strong>Kinderbuch</strong>. Das müsste inzwischen ein ziemlicher <strong>Wälzer</strong> werden&#8230;&nbsp;</p>
<p><strong>Main-Taunus-Schule sehnt sich Osterferien herbei</strong></p>
<p>Wie läuft&#8217;s an der <strong>Main-Taunus-Schule</strong>? Corona, dazu eine große Baustelle nahezu auf dem gesamten Schulgelände: Das Kreisblatt hat mit <strong>Schulleiterin Sabine Buse-Stephan</strong> gesprochen, die mit den Sätzen zitiert wird: <em>„Wir hangeln uns von Tag zu Tag durch. Dafür klappt es gut.“ </em>Dass es die <strong>Osterferien</strong> braucht, gerade wegen der <strong>Mehrbelastung</strong>, sei für Buse-Stephan keine Frage. Auch die meisten der rund <strong>1500 Schüler</strong> und ihre Eltern sehnten eine Lern-Pause herbei.&nbsp;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tipps für Eltern mit kleinen Kindern</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.lindenschulekriftel.de/%C3%BCbergang-kita-schule/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Lindenschule.jpg" alt="20210319 Video Lindenschule" class="wp-image-11493" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Lindenschule.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Lindenschule-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hier können Vorschulkinder Schule kennenlernen</h3>
<p>Die <strong>Lindenschule in Kriftel</strong> hat auf ihrer Webseite ein kleines Video und ein Dutzend <strong>Mini-Podcasts</strong> zusammengestellt: <strong>Vorschulkinder</strong> hätten wegen Corona keine Chance, ihre neue Schule wie üblich <strong>kennenzulernen</strong>, heißt es dazu. Also geht man eben neue Wege: Das Video stellt die Schule vor. Dazu stellen <strong>Kita-Kinder</strong> Fragen, die von <strong>Lindenschüler</strong> beantwortet werden. Ein nettes Angebot, das sich Eltern von Vorschulkindern auch dann anschauen sollten, wenn ihr Nachwuchs nicht die Lindenschule besuchen wird. Zur Webseite mit dem Angebot geht&#8217;s <a href="https://www.lindenschulekriftel.de/%C3%BCbergang-kita-schule/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/channel/UCvGTPkdUzPbzBhcB2oLbBMg/videos" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Familienzentrum.jpg" alt="20210319 Video Familienzentrum" class="wp-image-11491" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Familienzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Familienzentrum-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Familienzentrum backt und bastelt zu Ostern</h3>
<p>Im <strong>Familienzentrum Kriftel</strong> waren sie richtig aktiv: Gleich vier neue Videos mit <strong>Back- und Bastelanleitungen</strong> wurden auf Youtube hochgeladen. Passend zur bevorstehenden Osterzeit gibt es <strong>Karottenkuchen</strong> und <strong>Osterkekse</strong>, gebastelt werden <strong>Küken</strong> und <strong>Tulpen</strong>. Zu den Videos geht&#8217;s <a href="https://www.youtube.com/channel/UCvGTPkdUzPbzBhcB2oLbBMg/videos" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MwTbSQ4-zvo" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Buecherei.jpg" alt="20210319 Video Buecherei" class="wp-image-11492" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Buecherei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210319-Video-Buecherei-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadtbücherei liest den Kleinsten Buch vor</h3>
<p>Acht Minuten <strong>Ruhe für die Eltern </strong>– und nette <strong>Unterhaltung für die Kleinen </strong>(ab fünf Jahren): Die <strong>Stadtbücherei</strong> lädt ein zur virtuellen Vorlesestunde. Computer hochfahren, den Browser öffnen – und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MwTbSQ4-zvo" target="_blank" aria-label="diesen Link (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">diesen Link</a> anklicken: Vorgelesen wird <strong>&#8222;Warten auf Goliath&#8220;</strong>, eine <em>&#8222;poetische, ruhige Bilderbuchgeschichte, die keine Action braucht, um Spannung aufzubauen&#8220;,</em> wie es in einer Buchbesprechung heißt. <em>&#8222;Warten fällt vielen Menschen schwer. Vertrauen auch. Wer beides einmal zum Mittelpunkt einer ungewöhnlichen Vorlese- und Erzählaktion machen möchte, wartet eben einfach auf Goliath&#8230;&#8220;</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/19/stadtparlament-alter-frauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausschuss soll klären: Wer hat Hofheims Mieter um ihre Rechte gebracht?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/29/mieterschutzrechte-ausschuss-soll-klaeren/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/01/29/mieterschutzrechte-ausschuss-soll-klaeren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 13:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kreddig David]]></category>
		<category><![CDATA[Kropp Beate]]></category>
		<category><![CDATA[Scherer-Amin Loreta]]></category>
		<category><![CDATA[Tadewald Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 29. Januar. Das Thema "verschwundene Mieterschutzrechte" wird Hofheims Rathaus-Führung so schnell nicht los! Die Linken haben jetzt einen Akteneinsichtsausschuß beantragt: Sie wollen wissen, wer in der Stadtverwaltung verantwortlich dafür ist, dass die Mieter in Hofheim in den nächsten Jahren weniger Rechte genießen als Zigtausende andere Mieter im ganzen Land. Die in der Stadt regierende Großkoalition aus CDU, SPD, FDP und FWG kann einen solchen Ausschuss nicht mehr verhindern. Aber sie kann ihn mit Tricksereien verzögern, damit die Wahrheit vor der Wahl am 14. März nicht herauskommt. –- Außerdem: Alte Frauen dreist beklaut. Stadt will Rehe erlegt sehen. Cyrix &#038; Corona: Sollen Schüler freiwillig sitzenbleiben können? Bürgermeister-Video ohne Bürgermeister. Diskussion über Brautmoden-Dilemma. Kostenlose Werbung. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir würden ja gerne einmal etwas Positives über die <strong>Hofheimer Stadtverwaltung</strong> berichten. Aber das <strong>Führungstrio</strong> mit Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (CDU) und den Stadträten <strong>Wolfgang Exner</strong> (CDU) und <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) macht es uns echt schwer: Immer neue <strong>fachliche</strong> <strong>Fehler</strong> werden bekannt, dazu <strong>Schlampereien</strong> am Fließband, <strong>irreführende Informationen, Verstöße gegen Regeln</strong> <strong>und Vorschriften</strong> – die Serie reißt einfach nicht ab. Sie versuchen zwar, das <strong>eigene Versagen</strong> zu vertuschen und zu verheimlichen – aber selbst das klappt nicht! Es kommt immer wieder heraus!</p>
<p>Jetzt droht der Behörde ein <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong>. Die <strong>Linken</strong> wollen auf diese Weise endlich in Erfahrung bringen, warum in Hofheim seit Anfang dieses&nbsp; Jahres wichtige <strong>Mieterschutzrechte</strong> wie zum Beispiel die <strong>Mietpreisbremse</strong> nicht mehr gelten. Wenn eine Fraktion einen Akteneinsichtsausschuss fordert, dann muss der gebildet werden.</p>
<p>Fest steht bisher, dass die Mieter in Hofheim den<strong> Verlust wichtiger Schutzrechte</strong> ganz allein der Stadtverwaltung zu &#8222;verdanken&#8220; haben – also dem Trio Vogt-Exner-Köppler. Die Stadtverordneten, also die <strong>gewählten Bürgervertreter</strong>, wussten von nichts, wurden auch bis heute nicht offiziell informiert.&nbsp;</p>
<p>Wir haben darüber berichtet (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> und <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>): Die erweiterten Mieterschutzrechte, zu denen zum Beispiel eine Mietpreisbremse gehört, können in Kommunen erlassen werden, in denen der <strong>Wohnungsmarkt als angespannt</strong> gilt – was in Hofheim zweifelsfrei der Fall ist.&nbsp;In Hofheim galten die Mieterschutzrechte auch bis <strong>November 2020</strong>, dann hätten sie wie überall <strong>verlängert</strong> werden müssen. Dafür mussten die Gemeinden lediglich ihre angespannte Wohnungslage <strong>bestätigen</strong>, mehr nicht.</p>
<p><strong>49 Kommunen</strong> in Hessen haben das hingekriegt, darunter auch <strong>Kriftel</strong>. Im <strong>Rathaus Hofheim</strong> hat man selbst auf <strong>mehrmalige Aufforderung </strong>durch das Wirtschaftsministerium <strong>nicht</strong> reagiert. Ob <strong>Vorsatz oder Schlamperei</strong>, das ist inzwischen egal. Es ändert schließlich nichts mehr daran: Jetzt sind die Mieterschutzrechte <strong>futsch</strong> – für die nächsten Jahre.</p>
<p>Publik wurde das nur, weil die Linken Stadtverordneten <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> und <strong>Bernd Hausmann</strong> nachbohrten. Bereits im November letzten Jahres stellten sie eine Anfrage, die nach den Vorschriften <strong>unverzüglich</strong> hätte beantwortet werden müssen. Aber Vorschriften, so glaubt man an Hofheims Stadtspitze wohl, gelten nur für andere: Die Anfrage wurde bis heute <strong>nicht</strong> beantwortet.</p>
<p>Solche Vorgänge blieben in Hofheim bislang weitestgehend unter der Decke – jetzt aber gibt es den HK-Newsletter. Hier wurde ausführlich über <strong>die &#8222;verschwundenen&#8220; Mieterschutzrechte</strong> berichtet. Woraufhin auch die Lokalzeitung eine <strong>Mini-Meldung</strong> veröffentliche, in der Bürgermeister Vogt unwidersprochen sagen durfte: <strong>Corona sei schuld</strong>. Immerhin tat er auch kund: Er werde den Vorgang &#8222;<strong><em>rekonstruieren</em></strong>&#8222;.</p>
<p>Mit keinem Wort erwähnte die Zeitung, dass die Landesregierung gleich drei Erinnerungsschreiben ans Rathaus geschickt hatte, die <strong>unbeantwortet</strong> geblieben waren. Sie fragte auch nicht nach, warum der <strong>Verlust wichtiger Rechte</strong> bisher wie eine<strong> geheime Kommandosache</strong> von der Stadtführung behandelt und nicht öffentlich kommuniziert wurde.</p>
<p>Ungefähr jeder zweite Hofheimer lebt in einer Mietwohnung. Wenn all diese Menschen bestimmte Rechte verlieren, sollte das eigentlich <strong>mit allerhöchster Priorität</strong> aufgeklärt werden! Dann sollte eine Stadtverwaltung schleunigst für<strong> Information und Aufklärung </strong>sorgen.</p>
<p>Aber wir sind in Hofheim. Da reagiert die Stadtverwaltung <strong>einfach nicht</strong>.</p>
<p>Jetzt also ein <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong>. Die Linken wollen wissen, was wirklich geschehen ist. <strong>Wann</strong> gingen die Schreiben der Landesregierung im Rathaus ein? <strong>Wer</strong> hat sie bekommen, <strong>wer</strong> hat sie bearbeitet, <strong>wer</strong> hat sie in einer Schublade verschwinden lassen? Und: Wurden vielleicht entsprechende Anweisungen <strong>&#8222;von oben&#8220;</strong> gegeben? Haben die CDU/SPD-Chefs im Rathaus <strong>eigenmächtig</strong> dafür gesorgt, dass Mieterschutzrechte in Hofheim abgeschafft wurden?</p>
<p>Die Linken haben so einen Verdacht. Sie schreiben in einer Pressemitteilung: <em>&#8222;Der Eindruck drängt sich förmlich auf: Hier wurde nicht geschlampt.<strong> Das war Absicht</strong>.&#8220;</em></p>
<p>Was die kleine Fraktion im Stadtparlament besonders empört: Der Mieterschutz wurde in Hofheim &#8222;<em><strong>klammheimlich</strong>&#8222;</em> abgeschafft, &#8222;<em>ohne dass die&nbsp; Öffentlickeit darüber informiert wurde und ohne dass die städtischen Gremien (Magistrat, Stadtverordnetenversammlung) über eine solche weitreichende Entscheidung hätten beschließen können&#8220;.</em></p>
<p>Der <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> sollte – wenn es normal zugehen würde – noch in dieser Legislaturperiode eingerichtet werden, die mit den Wahlen am 14. März endet. Die Linken schlagen vor, den <strong>Haupt- und Finanzausschuss</strong> damit zu beauftragen. Es ist allerdings zu erwarten, dass die<strong> große Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG</strong> an einer schnellen Aufklärung kein Interesse hat, also zumindest nicht vor den Wahlen. Und dass sie das Vorlegen der Akten, so viele können es eigentlich nicht sein, verzögert und hinausschiebt, bis die Wahl vorüber ist.</p>
<p>Danach wird das Parlament neu besetzt, dann werden die Karten neu gemischt. Und vielleicht, so mag die Hoffnung einiger Lokalpolitiker sein, wird ja doch noch Gras über <strong>die unschöne Sache</strong> wachsen: Es geht schließlich <em>nur</em> um die Rechte von Mietern&#8230;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Tagebuch des Landrats: Sollen Schüler freiwillig &#8222;sitzenbleiben&#8220;?</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona1.jpg" alt="20210129 Corona1" class="wp-image-6366" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>
</div>
<p>Die<strong> Corona-Statistik des Landratsamtes </strong>stellt sich heute recht unaufgeregt dar: Der <strong>Inzidenzwert</strong>, der vorige Tage noch bei 68 lag, stieg wieder an, auf jetzt <strong>72</strong>.&nbsp;</p>
<p>Es wurden<strong> 30 neue Infektionsfälle</strong> registriert. Aktuell tragen die 30- bis 39-Jährigen vermehrt zum Infektionsgeschehen bei.</p>
<p>Es gibt einen weiteren Todesfall: In Hattersheim verstarb bei 90-jährige Frau. Damit wurden bisher <strong>153 Menschen</strong> im Kreisgebiet ein Opfer der Pandemie.</p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> gibt es aktuell 67 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. Das sind 8 mehr als gestern. In <strong>Kriftel</strong> sind 12 Infizierte registriert (+1)</p>
<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> schreibt in seinem heutigen <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> einige Gedanken zur Situation an den Schulen auf. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes habe sich dafür ausgesprochen, dass Schüler das <strong>aktuelle Schuljahr</strong> auf <strong>freiwilliger Basis </strong>wiederholen könnten, was dann nicht als <strong>Sitzenbleiben</strong> gewertet werden solle. Cyriax: <em>&#8222;Mir fehlt es noch an wichtigen Informationen, um die Sinnhaftigkeit des freiwilligen Wiederholens eines Schuljahres beurteilen zu können.&#8220;</em></p>
<p>Weiter schreibt er, das im Kreisgebiet sechs weitere Schüler infiziert wurden. Das sei ein relativ hoher Wert. Interessant sei, dass nur einer den <strong>Präsenzunterricht</strong> besuchte.<em> &#8222;Fünf&nbsp; von sechs müssen sich im häuslichen/privaten Umfeld infiziert haben. Auffallend ist andererseits aber auch, dass ein Zehntel aller Schulfälle einer Grundschule zugeordnet werden können.&#8220;</em> Das Gesundheitsamt werde das aufklären und nächste Woche Tests durchführen.&nbsp;</p>
<p>Der ausführliche Text des Landrates ist <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona2.jpg" alt="20210129 Corona2" class="wp-image-6367" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">83-Jährige und 95-Jährige Frauen beklaut</h1>
<p>Für diesen Bericht haben wir kurz über den &#8222;Tellerrand&#8220; von Hofheim/Kriftel geschaut: Denn wenn in der Nachbarschaft Straftaten passieren, kommen sie auch schnell hier an – wenn es nicht schon geschehen ist:&nbsp;</p>
<p><strong>1. Fall:</strong> Eine <strong>83-Jährige aus Hattersheim</strong> wurde um einige tausend Euro &#8222;erleichtert&#8220;. Am Telefon war ihr ein Gewinn von <strong>80.000 Euro</strong> versprochen worden, sie müsse nur erst einige Geschenkgutscheine erwerben. In der Hoffnung auf den großen Gewinn kam die Frau den <strong>Aufforderungen</strong> nach, investierte Tausende: Erst ein aufmerksamer Mitarbeiter eines Geschäftes in Hattersheim alarmierte die Polizei, woraufhin der Schwindel aufflog.</p>
<p><strong>2. Fall: </strong>Ein Trickdieb machte bei einer <strong>95-jährigen</strong> <strong>Seniorin</strong> Beute im Wert von rund <strong>1000 Euro</strong>. Unter dem Vorwand, die <strong>Heizung überprüfen</strong> zu wollen, kam er in ihre Wohnung –&nbsp;und ging wenig später mit ihrem kleinen Tresor. Er soll 25 bis 30 Jahre alt sein, trug eine helle Daunenjacke, eine Wintermütze und eine Plastiktüte.</p>
<p><strong>Fall 3+4: </strong>Ganz aktuell meldet die Polizei: In <strong>Kriftel</strong> und <strong>Hattersheim</strong> waren <strong>falsche Handwerker</strong> unterwegs. Sie sind wohl leer ausgegangen, weil die Senioren clever reagierten:</p>
<p>In Kriftel war ein Unbekannter einer <strong>89-Jährigen</strong> bis zu deren Wohnung in die <strong>Goethestraße</strong> gefolgt. Er tischte die <strong>Wasserzähler-Geschichte</strong> auf, verschwand jedoch, als ihn die Frau mehrfach zum Gehen aufgeforderte.</p>
<p>Gut eine Stunde später in <strong>Hattersheim</strong>: Ein Unbekannter betrat die Wohnung einer <strong>87-Jährigen</strong> und wollte den Wasserzähler ablesen. Die Frau wurde misstrauisch und verwies ihn der Wohnung. Zum Glück ging er&#8230;</p>
<p><strong>Bitte: </strong>Wenn Sie ältere Menschen in der Familie oder Nachbarschaft kennen –<strong> warnen Sie sie</strong>! Gewinne oder Geldzahlungen am Telefon: immer ablehnen! Allenfalls <strong>Rufnummer</strong> geben lassen – und im Zweifelsfall die <strong>Polizei</strong> kontaktieren.&nbsp;</p>
<p>Heizungsmonteure, Stromableser etc., die <strong>unangemeldet</strong> kommen, sollte man <strong>nie</strong> in die Wohnung lassen. Die Polizei sagt: <em>&#8222;Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein echter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.&#8220;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadt will mehr Rehe erlegt sehen</h1>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Reh-pixabay.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Reh-pixabay.jpg" alt="20210129 Reh" class="wp-image-6348" width="640" height="426" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Reh-pixabay.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Reh-pixabay-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Rehe im Stadtwild haben zu viele Jungbäume gefressen. Jetzt sollen sie gejagt werden. (Foto: Pixabay)</figcaption></figure>
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<p>Jetzt geht&#8217;s dem Rehwild im Stadtwald an den Kragen! Es müsse verstärkt gejagt werden, sagte Stadtrat <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) der <a aria-label="Frankfurter Rundschau (opens in a new tab)" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/zu-viele-rehe-im-hofheimer-stadtwald-90184233.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Frankfurter Rundschau</a>. Eventuell müsse die Stadt entsprechende Auflagen machen: <em>„Es ist klar, dass die Jäger womöglich andere Interessen haben. Da müssen wir einen Kompromiss finden.“</em></p>
<p>Vor wenigen Tagen hatte das noch ganz anders geklungen. Zu Beginn dieser Woche veröffentlichte das Rathaus eine <a aria-label="Pressemitteilung (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086690.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Pressemitteilung</a>, wonach der Stadtwald wieder das <strong>Gütesiegel</strong> für nachhaltige Waldbewirtschaftung vom Forest Stewardship Council (FSC)&nbsp;bekommen habe. Gleich im ersten Absatz durfte  Köppler sagen: <em>„Positiv bewertet wurde insbesondere die Arbeitsgüte der eigenen Forstwirte und Unternehmer sowie die naturnahe Bewirtschaftung des Stadtwaldes.“</em> In der Überschrift lobte sich die Verwaltung selbst: <em>&#8222;Gute Noten für naturnahe Bewirtschaftung und Arbeitsgüte&#8220;.</em></p>
<p>Das war aber nur ein Teil der Wahrheit. Die Überschrift im HK-Newsletter vom 25. Januar klang etwas sachgerechter: <em><a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/25/treppenumbau-fuer-280-000-euro/" class="rank-math-link">&#8222;Stadtwald: Wildtiere beißen Jungpflanzen kaputt&#8220;</a></em>. Die Prüfer hatten dem Stadtwald schließlich in drei von zehn Bewertungen Minuspunkte gegeben.</p>
<p>Daraufhin sprach die Rundschau mit Köppler, und der zeigte sich, so darf man sicher sagen,  <strong>voll geständig</strong>. Jetzt klingt das aus seinem Mund plötzlich so: „<em>Wir müssen dringend gegensteuern.“</em></p>
<p>Problem sind, wie bereits im HK-Newsletter zu lesen war, die <strong>Rehe</strong>, die im Frühjahr und Sommer die <strong>Jungbäume</strong> wegfressen. Deshalb müssen jetzt, nach neuester Rathaus-Lesart, die Jäger ran. Alternativ stehe das <strong>Siegel auf der Kippe</strong>, was angeblich finanzielle Einbußen beim Holzverkauf bedeute, schreibt die Rundschau. Laut <strong>David Kreddig</strong>, der den Fachdienst Umwelt und Naturschutz leitet, habe die Stadt nur ein Jahr Zeit, die <strong>Verstöße gegen die Richtlinien</strong> zu „heilen“.</p>
<p> <em>„Wir wollen das Zertifikat auf jeden Fall behalten“</em>, wird Bernhard Köppler zitiert. Was das für die Rehe bedeutet, dürfte klar sein&#8230;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps zum Wochenende</h1>
<p>Jeden Tag “fahnden” wir im Internet nach neuen Videos aus Hofheim und Kriftel. Wenn Sie für uns einen Hinweis haben, schicken Sie bitte eine kurze E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:mail@hk-newsletter.de">mail@hk-newsletter.de</a></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CmWGrYxg-aM" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Vogt-Haare.jpg" alt="20210129 Vogt Haare" class="wp-image-6371" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Vogt-Haare.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Vogt-Haare-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bürgermeister mit selbstfabriziertem Kurzhaarschnitt</h3>
<p>Zum ersten Mal hat es Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> geschafft, mit seinem Freitags-Video zu überraschen: 3 Minuten lang hören wir ihm zu, wie er vom <strong>Neujahrsempfang-Video</strong> erzählt, das an diesem Samstag online geht, dass <strong>Wahlhelfer</strong> gesucht werden (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/08/stadt-sucht-freiwillige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>) und dass die <strong>Zahl der Einwohner</strong> in der Stadt gestiegen ist. Die Kamera bleibt die ganze Zeit über auf das <strong>Goldene Buch der Stadt</strong> gerichtet, der Mann selbst zeigt sich nicht. Dann die Auflösung: Vogt beugt sich vor, zeigt kurz sein Gesicht und bekennt: &#8222;Ich hab mich mal selbst versucht&#8230;&#8220; Er hat sich selbst die Haare geschnitten und geniert sich wohl ein bisschen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f923.png" alt="🤣" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f487-1f3fb.png" alt="💇🏻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wir haben Trost für ihn: Das wächst schon wieder nach&nbsp;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44d.png" alt="👍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7IO_ebbKoyc" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="369" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Familienzentrum.jpg" alt="20210129 Familienzentrum" class="wp-image-6338" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Familienzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Familienzentrum-300x173.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Familienzentrum: So basteln wir uns einen Clown</h3>
<p>Eltern von Kleinkindern, aufgepasst: Das <strong>Familienzentrum Kriftel </strong>hat wieder einen kreativen Bastelvorschlag als Video auf seinem <strong>Youtube-Kanal </strong>veröffentlicht. Heute werden mit ganz einfachen Utensilien Clowns hergestellt – <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=7IO_ebbKoyc" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p class="has-text-align-center">+++ Unsere Bilder zeigen Screenshots aus den Videos. Mit einem Klick aufs Bild können Sie den Film anschauen. +++</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Therme ohne Besucher wird renoviert</strong></p>
<p>Kreisblatt-Redakteur <strong>Manfred Becht</strong> ist zur <strong>Rhein-Main-Therme</strong> an den Stadtrand von Hofheim gefahren und meldet: <em>&#8222;Die Therme nutzt die Pandemie-bedingte Schließung zu Sanierungs- und Renovierungsarbeiten.&#8220; </em>Betriebsleiter <strong>Dirk Heislitz </strong>senkte die Wassertemperatur von 31 auf 26 Grad, lässt regelmäßig Wasser durch alle Hähne fließen, damit sie nicht verkeimen, und überwacht die Umbauarbeiten: Die <strong>Sauna</strong> hat hellere Fliesen bekommen, die <strong>Umkleiden</strong> wurden umgestaltet, das <strong>Dampfbad</strong> bekommt eine neue Optik, die <strong>Toiletten-Räume</strong> wurden neu verfliest.</p>
<p><strong>Knotenpunkt-Umbau: SPD macht sich wichtig</strong></p>
<p>Der Knotenpunkt Zeilsheimer Straße/Niederhofheimer Straße/Hauptstraße/Zeil, wo derzeit ein großes Mehrfamilienhaus gebaut wird, soll umgebaut werden – nicht vor <strong>2025</strong>, wie Stadtrat <strong>Bernhard Köppler </strong>im Ortsbeirat Kernstadt mitteilte. Der Antrag der SPD, an der Planung die Bürger zu beteiligen, muss man wohl in die Kategorie &#8222;<strong>Wichtigtuerei</strong>&#8220; einordnen: FWG-Mann <strong>Bodo Tadewald</strong> wies darauf hin, dass bei so einer Baumaßnahme die Bürger <em>immer</em> beteiligt werden müssten, der Antrag sei also völlig überflüssig.&nbsp;</p>
<p><strong>Kriftel: Bürgermeister watscht SPD ab</strong></p>
<p>Kriftels Bürgermeister <strong>Christian Seitz</strong> knöpft sich in einem Leserbrief die <strong>SPD</strong> vor. Die hatte der Verwaltung vorgeworfen, eine ihrer Ideen <strong>geklaut</strong> zu haben, als sie verkündete, einen <strong>Fahrdienst</strong> für ältere Menschen zum <strong>Impfzentrum</strong> zu organisieren. Seitz stellt klar: Die SPD sei mit ihrem Vorschlag erst gekommen, als die Verwaltung schon alles <strong>organisiert</strong> hatte. Seitz: <em>&#8222;Offenbar geht es dem Vorsitzenden der SPD nicht um die Sache, sondern um ein Thema im Wahlkampf. An diesem Wettkampf werden wir uns in der Verwaltung nicht beteiligen.&#8220;</em></p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Haltestelle „Sachsenring“ wird verlegt</h2>
<p>Die <strong>Frankfurter Straße</strong> muss ab Montag, 1. Februar, aufgrund der Revision einer Kanaldeckeleinfassung in Höhe der Hausnummern 7 bis 9 für zwei Tage halbseitig gesperrt werden.&nbsp;Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086762.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Porsche-Scheinwerfer geklaut</h2>
<p>Auf die beiden <strong>Frontscheinwerfer</strong> eines <strong>Porsche</strong> hatten es Unbekannte in Hofheim abgesehen. Kurz nach 1 Uhr in der Nacht hörte die Autobesitzerin die <strong>Alarmanlage</strong> ihres Wagens, der vor ihrem Haus in der Kantstraße geparkt war. Als sie nachschaute, musste sie feststellen, dass die Scheinwerfer (Wert: etwa 3.000 Euro) weg waren.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wallau: Ganzes Auto geklaut</h2>
<p>Ein Hyundai im Wert von etwa <strong>25.000 Euro </strong>ist in der Nacht zum Donnerstag in Wallau gestohlen worden. Der blaue <strong>Tucson</strong> mit dem amtlichen Kennzeichen MTK-F 1982 parkte auf einem privaten Parkplatz in der Rathausstraße. Am Donnerstagmorgen war der Wagen dann nicht mehr aufzufinden.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"> Hofheim diskutiert über das Brautmoden-Dilemma</h1>
<p>Der Bericht im HK-Newsletter über das <a aria-label="Brautmoden-Dilemma in der Altstadt (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/28/das-brautmoden-desaster/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Brautmoden-Dilemma in der Altstadt</a> wird in den Facebook-Gruppen <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> und <a aria-label="&quot;Hofheim/Kriftel/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Hofheim/Kriftel/Hattersheim&#8220;</a> intensiv diskutiert. Die Stadt und HWB haben das Obergeschoß des <strong>Jean-Hammel-Haus</strong> an ein <strong>Brautmodengeschäft</strong> aus Frankfurt vermietet und dazu in ungewöhnlicher Weise Werbung für das Unternehmen gemacht. Dagegen wurde das Brautmodengeschäft <strong>&#8222;<a aria-label="Zauberhaft (opens in a new tab)" href="https://www.zauberhaft-mode.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Zauberhaft</a>&#8222;,</strong> das die Hofheimerin <strong>Lorea Scherer-Amin</strong> ganz in der Nähe vor einem halben Jahr eröffnete, bis heute weder von CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> noch von der städtischen Wirtschaftsförderung auch nur beachtet.</p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210128-Brautmode2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210128-Brautmode2.jpg" alt="20210128 Brautmode2" class="wp-image-6260" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210128-Brautmode2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210128-Brautmode2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das Brautmodengeschäft an der Hauptstraße 28 in Hofheim. Über Facebook verbreitet die Stadt noch immer, es gebe ein Brautmodengeschäft auf der Hauptstraße erst ab Sommer 2021.</figcaption></figure>
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<p>Unser Bericht wird unterschiedlich bewertet, hören wir kurz rein in die Diskussionen:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/100000562708275/?__cft__%5B0%5D=AZUkt-AU-PIlu_EsB3Gm1HVHw53BX-KvKxdcL_-9K_pW9nh3zl3MEroEMTnfPsXbZ3EFxCihUnz7Lb2Z7sWhoL8273vYpz-fWLq30YvhqpuXXvvUJBjeTMslIQhWeRrDE5vllBu1LQ5-XZ4UKipVcaNA1fbTYTsOR_pbasI7Vz69LN11_M26zz855a_fdEwiVyY&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Joe Jackson</a>: &#8222;Ist das Satire? Oder ist das ernst gemeint? Kann es nicht einordnen. Zwei Geschäfte nebeneinander. Seit März 2020 kaum eine Hochzeit und bis xxxx wohl auch keine mehr. Seltsamer Schachzug&#8230;&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/100001273500688/?__cft__%5B0%5D=AZWh_bzEOG-xl2hgdU0WCy3TBNAmKYOc5k3l9CfXDuCQ3sR0ijmENVYzce5dtruo6N6--W7kNaX71Y7hxbpkeGMkkdhI5vuWaoZazfsUlgeasU9vuZmO2Um3BFaGXl8WboYeQ2oA7Wev0OE_xc1Jd-l7XnHKxn24MVvVuyg-f9dzl0jMe32bi72ejmt6Mzzgtwg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Wolfgang Ulrich</a>: &#8222;Wenn in der Hauptstraße 5 Optiker aufmachen beschwert sich keiner. Auf der anderen Seite muss man auch bedenken, dass ein Leerstand der Räume nur Geld kostet. Es ist aber sehr unklug, wenn der Bürgermeister sich hinstellt und Werbung macht.&#8220;</p>
<p>Albert Nuste: &#8222;So schafft man Insolvenzen. So missachtet man den Bürgerwillen. So verliert man Wahlen&#8230;&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/573263154/?__cft__%5B0%5D=AZWh_bzEOG-xl2hgdU0WCy3TBNAmKYOc5k3l9CfXDuCQ3sR0ijmENVYzce5dtruo6N6--W7kNaX71Y7hxbpkeGMkkdhI5vuWaoZazfsUlgeasU9vuZmO2Um3BFaGXl8WboYeQ2oA7Wev0OE_xc1Jd-l7XnHKxn24MVvVuyg-f9dzl0jMe32bi72ejmt6Mzzgtwg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Ernst Andres</a>: &#8222;Wie viele Singles aus dem Umkreis müßen sich da denn in Zukunft bei &#8222;Hochzeit auf den ersten Blick&#8220; anmelden, um &#8222;2&#8220; Geschäften mit diesem Angebot gerecht zu werden !???&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/100000231050417/?__cft__%5B0%5D=AZWh_bzEOG-xl2hgdU0WCy3TBNAmKYOc5k3l9CfXDuCQ3sR0ijmENVYzce5dtruo6N6--W7kNaX71Y7hxbpkeGMkkdhI5vuWaoZazfsUlgeasU9vuZmO2Um3BFaGXl8WboYeQ2oA7Wev0OE_xc1Jd-l7XnHKxn24MVvVuyg-f9dzl0jMe32bi72ejmt6Mzzgtwg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Sylvia Enste</a>: &#8222;Wenn beide Geschäfte nicht die gleichen zugekauften Collectionen anbieten, könnte es auch ein Vorteil sein &#8211; quasi ein Hotspot.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000091522865/?__cft__[0]=AZVt8duXmWX9JNlp1ZUnj_n4tDYekNCPT6fLE2nPbxrIw1q9BQY-UVypcPD1bdit-7t7LDDHPhIUzzn2phfUBPIKC0GcviF5rfkwvpLhzgD1clnZqrl7iOVq2iTVvp2y4-POY30iVivVonSC7iCvQxMvGK9U0C7ae_2utI9jFaFKG45CfRvbX6vSh1ale90KLCA&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Wilhelm Schultze</a>: &#8222;Scheinbar ließ sich kein anderer Mieter finden&#8230; Es sind eben nicht die einfachsten Zeiten. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Wirtschaftsförderung den Vorsatz hatte, dort ein (weiteres!) Brautmodengeschäft anzusiedeln. Meiner Meinung nach auch sehr unglücklich in der Kommunikation.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/1636514502/?__cft__[0]=AZWmG_2EzRVFW-OWV19eBiZQpdYUj6SZ6dC7z9i8necVzSYplv1oI6Og5EM3TvKmH_CSsrtyZd-lbJcaUY1OYlws560gIzZ8q3fA0QTMwlu9TE3O2A3ph63ol8sB8Kg64mLaStXZMm2F4c4DZNpyZRjBKoPunoiwqQgaCaPgWGYYvO0Qzqm_qYE3ymHkANsS5Eo&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Carmen Schütte</a>: &#8222;Alle Banken hier. Gefühlte 100 Friseure. Und jetzt kommen die Brautmoden dazu.&nbsp;Glückwunsch.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100030426882935/?__cft__[0]=AZVt8duXmWX9JNlp1ZUnj_n4tDYekNCPT6fLE2nPbxrIw1q9BQY-UVypcPD1bdit-7t7LDDHPhIUzzn2phfUBPIKC0GcviF5rfkwvpLhzgD1clnZqrl7iOVq2iTVvp2y4-POY30iVivVonSC7iCvQxMvGK9U0C7ae_2utI9jFaFKG45CfRvbX6vSh1ale90KLCA&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Christiane Stamm</a>: &#8222;Unfassbar, so macht man Läden kaputt, das ist wieder mal typisch Hauptsache die Kasse klingelt.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/100048189060565/?__cft__%5B0%5D=AZUkt-AU-PIlu_EsB3Gm1HVHw53BX-KvKxdcL_-9K_pW9nh3zl3MEroEMTnfPsXbZ3EFxCihUnz7Lb2Z7sWhoL8273vYpz-fWLq30YvhqpuXXvvUJBjeTMslIQhWeRrDE5vllBu1LQ5-XZ4UKipVcaNA1fbTYTsOR_pbasI7Vz69LN11_M26zz855a_fdEwiVyY&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Peter Bullmann</a>: &#8222;Alles gibt es doppelt und dreifach in Hofheim, aber kommt nen zweiter Brautmodengeschäft, wird genörgelt uns gejammert. Genau mein Humor.&#8220;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Beef.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="387" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Beef.jpg" alt="20210129 Beef" class="wp-image-6345" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Beef.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210129-Beef-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>Teddy als Platzhalter bringt Gutschein</strong></h2>
<p>Das Restaurant <strong><a href="https://www.beefnbeer.de/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Beef&#8217;n Beer</a></strong> sorgte im ersten Lockdown für Aufsehen, als es die <strong>Abstandsregeln</strong> in dem Lokal am Chinonplatz mit großen <strong>Teddybären</strong> sicherstellte. Jetzt heißt es auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/BeefnBeer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>: <em>&#8222;Unsere Teddys brauchen dringend neue Gesellschaft! Lasst eure Kuscheltiere schon mal euren Sitzplatz in unserem Restaurant in Hofheim warm halten, bis der Lockdown vorbei ist.&#8220; </em>Der Lohn: Ein <strong>10-Prozent-Gutschein</strong>, der eingelöst werden kann, sobald der Lockdown endet.</p>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Lebensberatung zum Valentinstags-Preis</h3>
<p><strong><a aria-label="&quot;Life Coach&quot; (opens in a new tab)" href="http://www.lifecoach-kropp.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Life Coach&#8220;</a></strong> nennt <strong>Beate Kropp</strong> aus Diedenbergen ihr Angebot: Die verheiratete Mutter von drei schulpflichtigen Kindern studierte Ingenierin und ließ sich dann zum <strong>Coach</strong>&nbsp;und&nbsp;zur <strong>Entspannungstrainerin</strong>&nbsp;ausbilden. Jetzt berät sie laut ihrer Webseite Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei. <em>&#8222;ihren Alltag in Schule / Ausbildung / Job / Sport / Freizeit / Partnerschaft mit&nbsp;Freude&nbsp;und&nbsp;Motivation&nbsp;wieder leben zu können&#8220;</em>.&nbsp;Ihr besonderes Angebot, das sie auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/coachingfuerkinderundjugendliche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> &#8222;verschenkt&#8220;: Alle Coaching-Sitzungen im Februar – da haben wir <strong>Valentinstag</strong>! – sind um 14,2 Prozent reduziert. Mehr <a href="https://www.facebook.com/coachingfuerkinderundjugendliche" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">FFP2-Masken jetzt noch günstiger</h3>
<p><strong><a aria-label="Hasel Druck (opens in a new tab)" href="https://www.haseldruck.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hasel Druck</a></strong>, ein Mittelständler aus Kriftel, setzt noch &#8222;einen drauf&#8220;: Vom 3. bis zum 13. Februar werden <strong>FFP2-Masken</strong> zum Vorzugspreis verkauft: Bislang kosteten sie ab 20 Stück 1 Euro und ab 80 Stück 0,93 Euro. Jetzt gibt&#8217;s den ermäßigten <strong>93-Cent-Preis</strong> bereits beim Kauf von mindestens <strong>40 Masken </strong>(2x 20 Stück). Aufgrund der hohen Nachfrage ist Vorbestellung unter 06192 2002 757 oder E-Mail <a aria-label="info@haseldruck.de (opens in a new tab)" href="mailto:info@haseldruck.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">info@haseldruck.de</a> notwendig.</p>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hörakustik-Fachgeschäft sucht Mitarbeiter</h3>
<p>Das <strong><a href="https://www.hoerakustik-stoffers.de/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen Hörakustik Stoffers</a></strong> gibt es seit 25 Jahren, es hat seinen Sitz in der Langgasse in Hofheim und betreibt Filialen in Bad Soden und Knöigstein. Für das Bad Sodener Fachgeschäft wird ein kaufmännischer Mitarbeiter (w/m/d) gesucht, der auch mal ein Hörsystem reinigen und Zubehör verkaufen kann. Wer Interesse hat, sollte seine Unterlagen an <a aria-label="info@haerakustik-stoffers.de (opens in a new tab)" href="mailto:info@haerakustik-stoffers.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">info@<a href="mailto:badsoden@hoerakustik-stoffers.de">hoerakustik-stoffers.de</a></a> schicken.</p>
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		<title>Jetzt amtlich: Hofheim knausert bei der Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 15:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altenkamp Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Bethmann Guido]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Lührmann Anna]]></category>
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		<category><![CDATA[Stark-Watzinger Bettina]]></category>
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		<category><![CDATA[Wackernagel Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner Mario]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 2. Dezember. Die Ambet vor ihrem leeren Brunnen am Bahnhof, erloschene Grablichter stehen zu ihren Füßen –  dieses Kunstwerk steht sinnbildlich für die Situation der Kultur in Hofheim: Kulturell zeigt sich die Stadt sehr knausrig, wie der Landesrechnungshof jetzt aufdeckt. Die Zahlen sind ärmlich, und es wird wohl auch nicht besser. Außerdem: Landkreisamt reagiert fix auf Bürgerwunsch. Neue Corona-Zahlen. FWG versucht's noch mal mit Andreas Nickel. Eine schiefe Brücke stoppt die Bahn. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben es geahnt, die traurig dreinschauende Kunstgestalt der Ambet steht als Kronzeugin für die schlimmsten Befürchtungen: Kulturell zeigt sich die Stadt Hofheim äußerst kleinlich, ja schon fast knauserig.</p>
<p>Das ist keine subjektive Meinung. Das hat die Stadt jetzt amtlich mitgeteilt bekommen, das ist ein mit Zahlen untermauerter objektiver Fakt. Corona habe den Kulturbetrieb weitgehend lahmgelegt, schreibt denn auch heute das Kreisblatt. Doch schon vor der Pandemie habe die Kultur in der Kreisstadt Not gelitten: &#8222;<em>Auch schon vor der Krise hat die Kreisstadt auf die Finanzbremse getreten.&#8220;</em> Eine durchgreifende Änderung sei nicht in Sicht.</p>
<p>Grundlage dieser deprimierenden Erkenntnis ist ein Bericht des Landesrechnungshofes, in dem 15 Kommunen in Hessen verglichen wurden. Hofheim gab demnach für Kultur ganze 28,50 Euro aus – das reiche Eschborn dagegen über 80, eine Kommune wie Bad Vilbel immerhin mehr als 50 Euro.</p>
<p>Bundesweit investieren die Kommunen in die Kultur im Schnitt rund 33 Euro. Und auch da liegt Hofheim mit seinen mageren 28,50 Euro deutlich drunter.&nbsp;</p>
<p>In einer Stellungnahme begründet der Magistrat die kulturelle Dürre mit der finanziellen Situation der Stadt: Die sei ziemlich fragil. Gleichwohl wolle man sich bessern: <em>„Für unsere Planungen ab 2021 haben wir ein leichtes Plus bei den Kulturausgaben vorgesehen, so dass ein Wille zur Erhöhung zu erkennen ist.“&nbsp;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="363" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg" alt="20201103 Corona" class="wp-image-1674" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<h1 class="wp-block-heading">MTK: Inzidenzwert beträgt jetzt 143</h1>
<p>Das ist doch mal eine fixe Behörden-Reaktion: Das <strong>Landratsamt</strong> hatte gestern (wie <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/01/landrat-sucht-aerzte-und-pfleger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>) die tägliche Übersicht mit den Zahlen der Corona-Infizierten in den einzelnen Orten des Kreises ausgesetzt. Das schlichte PDF wurde durch eine schickere Grafik ersetzt, in der allerdings nur noch die Inzidenzwerte aus den einzelnen Kommunen genannt werden.</p>
<p>Es gab zaghafte Proteste – und sofort die schnelle <a href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/posts/5052749888099260" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook-Mitteilung</a> der Kreisverwaltung: <em>&#8222;Aufgrund eures großen Interesses: Hier die absoluten Zahlen aus den Kommunen. Morgen kommen diese wieder wie gewohnt.&#8220;</em> So sieht ehrliche Bürgernähe und -freundlichkeit aus: Großes Kompliment!</p>
<p>Zu den aktuellen Zahlen aus den Kommunen: Es gibt 45 neue Infektionen (im Vergleich zu Dienstag). Aktuell sind damit in MTK 546 Menschen an Corona erkrankt, das sind 24 weniger als am Vortag.</p>
<p>In Hofheim sind derzeit 59 Menschen infiziert, das sind 5 mehr als gestern. In Kriftel sind 23 Menschen erkrankt (+3). Hattersheim bleibt mit 115 Infizierten (+7) weiterhin ein Hotspot.</p>
<p>Der <strong>7-Tage-Inzidenzwert</strong> geht langsam herunter, er liegt jetzt bei 143. Die Karte zeigt, dass es große Unterschiede gibt: Hattersheim (Inzidenzwert 264) und Liederbach (181) sind die am stärksten betroffenen Orte, Bad Soden (52) und Kriftel (54) stehen derzeit am besten dar.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Warum Schüler 14 Tage in Quarantäne müssen</h2>
<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> gibt in seinem <a aria-label="Corona-Tagebuch auf Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch auf Facebook</a> heute einige Informationen zur Quarantäne von Schülern. Auszug:</p>
<p><em>&#8222;Grundsätzlich verfügt das Gesundheitsamt für alle ,Kontaktpersonen&#8216; eine 14-tägige Quarantäne. Das gilt auch für Schüler:innen oder Kinder in Kitas. Die 14 Tage gehen zurück auf eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. (&#8230;)</em></p>
<p><em>Neben diesen Empfehlungen gibt es aber auch zwingend zu beachtendes Recht. Maßgeblich ist hier die hessische Quarantäneverordnung. Infizierte und ihre Haushaltsangehörige müssen für 14 Tage in Quarantäne. Reisende aus einem Risikogebiet müssen eine 10-tägige häusliche Quarantäne absolvieren. Das ist keine Empfehlung mehr, sondern umzusetzen.</em></p>
<p><em>Letzte Woche haben sich Bund und Länder auf eine 5-tägige Quarantäne von Schülern als Kontaktpersonen verständigt. Trotz des großen medialen Interesses treffen die Regierungschefs aber keine rechtsverbindlichen Beschlüsse. Allenfalls bekunden sie eine Absicht. Diese muss durch die Landesregierung in Form von Verordnungen rechtlich umgesetzt werden, um verbindlichen Charakter zu entfalten. Nach meinen Informationen arbeitet das Hessische Sozialministerium an einer Quarantäne-Regelung für Schüler.</em></p>
<p><em> Ein Ergebnis kenne ich noch nicht. Auch weiß ich nicht, wann wir mit etwas konkretem rechnen können. Solange es noch keine Regelung des Landes gibt, werden die Gesundheitsämter bei der allgemeinen RKI Empfehlung (14 Tage Quarantäne) bleiben.</em>&#8222;</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201202-Corona-Zahlen.jpg" alt="Kultur" class="wp-image-3352" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201202-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201202-Corona-Zahlen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Cyriax &amp; der harte Job der MdB-Mitarbeiter</h2>
<p>Den letzten Absätzen aus dem <a aria-label="Corona-Tagebuch (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a> von<strong> Landrat Michael Cyriax</strong> wollen wir ein kleines Extra-Kapitel widmen. Er geht darin auf eine Nachricht ein, die gestern aus Berlin bekannt wurde: Die Mitglieder des Bundestages in Berlin – kurz MdB – genehmigten klammheimlich einen Bonus für jeden ihren Mitarbeiter in Höhe von 600 Euro. Das Geld sollen die Mitarbeiter – die überwiegend nur Büro-Jobs machen – für ihren Einsatz während der Corona-Zeit bekommen.</p>
<p>Cyriax schreibt:</p>
<p>&#8222;<em>Ohne Verkäuferinnen, DHL-Boten, Erzieher, Krankenschwestern und Lehrerinnen geht gerade in der Pandemie wenig. Ich finde, dieser Einsatz sollte mit Geld honoriert werden. Darum erhalten die Pflegekräfte in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises einen Bonus. Ebenso unsere Ärzte im Gesundheitsamt. Wir zahlen eine stolze Fachkräftezulage in Höhe von 1.000 Euro, um als Arbeitgeber wettbewerbsfähig zu bleiben.</em></p>
<p><em>Nicht klar war mir bislang, dass auch die Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten in der Pandemie einen besonders harten Job zu erledigen haben. Auch sie werden eine Corona-Sonderzahlung von bis zu 600 Euro erhalten.</em>&#8222;</p>
<p>Und dann dieser Satz, er klingt so harmlos, er ist jedoch von triefender Ironie und bitterböse:</p>
<p>&#8222;<em>Ich freue mich für alle Begünstigten und danke für den Einsatz zum Funktionieren unseres Landes.</em>&#8222;</p>
<p>Wer sind denn eigentlich die Bundestagsabgeordneten aus dem Main-Taunus-Kreis, die für ihre Mitarbeiter eine schöne Corona-Prämie kassieren? Richtig: <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.norbert-altenkamp.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Norbert Altenkamp</a> </strong>(CDU; nennt auf seiner Webseite 4 Mitarbeiter in Berlin und Hofheim), <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.stark-watzinger.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bettina Stark-Watzinger</a> </strong>(FDP; 5 Mitarbeiter) und <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://schulz-asche.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kordula Schulz-Asche</a></strong> (Grüne; 7 Mitarbeiter).</p>
<p>Altenkamp veröffentlichte gestern auf seiner Webseite einen ellenlangen Artikel –&nbsp;Überschrift: <em>&#8222;Mit voller Kraft gegen Corona und die Folgen&#8220;</em>. Wer sich bis zum Ende durcharbeitet, liest diesen letzten Satz:</p>
<p><em>&#8222;Allen Menschen, die tagtäglich überall&nbsp;im Kampf gegen die Corona-Pandemie und ihre Folgen und für unsere Versorgung im Einsatz sind, sage ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!&#8220;</em></p>
<p>Das ist schon fast zynisch. Der Bundestagsabgeordnete sagt den “normalen” Menschen für ihren Einsatz gegen die Corona-Pandemie “ein herzliches Dankeschön” – das muss reichen. Seine Mitarbeitern dagegen kriegen einen schönen Bonus. Gezahlt natürlich aus der Steuerkasse, also von uns allen.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Schiefe Brückenpfeiler stoppen Bahn</h1>
<p>Manchmal fragt man sich, was eigentlich ärgerlicher ist: Dass die Bahn nicht kommt – oder dass man wartet und wartet und nicht weiß warum? </p>
<p>Mario Wagner ärgerte sich gestern in der Facebook-Gruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>: <em>&#8222;Kein S-Bahnverkehr zwischen Eppstein und Niedernhausen. Fährt aber ein Busersatzverkehr von Eppstein nach Niedernhausen.&#8220;</em></p>
<p>Später fügte er hinzu: <em>&#8222;Völliges Chaos in Eppstein, Niedernhausen, Bremthal und Niederjosbach ein eigener Bus&#8230; Keiner weiß wo er hin muss, angeblich S-Bahn-Taktung. S-Bahnen zwischen Eppstein und Frankfurt fallen teils aus&#8230;</em>&#8222;</p>
<p>Zumindest die Erklärung für dieses <strong>Bahn-Wirrwarr</strong> können wir liefern: In <strong>Niedernhausen</strong> musste die Brücke über der Bahnstrecke komplett gesperrt werden. Bei Vermessungsarbeiten hatte man festgestellt, dass ein zweiter Pfeiler schief steht. Laut Bahn ist die Ursache nicht bekannt, aber eben auch nicht, ob die Brücke noch sicher steht. Hessen Mobil-Vizepräsident <strong>Heiko Durth</strong> wird in einer Pressemitteilung mit diesem Satz zitiert:</p>
<p><em>&#8222;Ein Knicken der Stütze kann plötzlich und ohne Ankündigung erfolgen. Bei Versagen der Stütze kann es sein, dass die Brücke einstürzt. Hier ist Gefahr in Verzug.&#8220;</em></p>
<p>Die Brücke wurde bereits im September für den Straßenverkehr gesperrt, jetzt darf auch keine Bahn mehr drunterher fahren. Pech für Zugreisende: &#8222;Zurzeit ist noch nicht vorhersehbar, wie lange die Überprüfung dauern wird.&#8220;</p>
<p>Informationen zu Bahn- und Busverkehr bietet der RMV hier an.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Freie Wähler halten an Nickel fest</h1>
<p>Die <strong>Freie-Wähler-Gemeinschaft Hofheim</strong> hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2021 bekannt gegeben. Die aktuellen Stadtverordneten besetzen die Plätze 1 bis 5: <strong>Andreas Nickel, André Seuberth, Matthias Hees, Elisabeth Schmitt </strong>und <strong>Bodo Tadewald</strong>. In den letzten Jahren war die FWG im Stadtparlament eigentlich nur noch dadurch aufgefallen, dass sie nicht auffiel: Man saß zwar in der Großen Koalition, wurde dort aber nicht wirklich gebraucht und hatte deshalb wenig zu sagen. Spitzenkandidat Andreas Nickel konnte bei der Bürgermeisterwahl 2019 nur ein Ergebnis unter &#8222;ferner liefen&#8220; erreichen. Ob das reicht?</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Anna Lührmann kandiert</strong></p>
<p><strong>Anna Lührmann</strong> stammt aus Lorsbach, hat vor gut 20 Jahren ihr Abitur an der Main-Taunus-Schule gemacht, schaffte dann für die Grünen den Sprung in den Bundestag und lebt heute als Wissenschaftlerin in Göteborg. Sie ist verheiratet, hat eine Tochter –&nbsp;und möchte wieder in den Bundestag, schreibt das Kreisblatt. Die Grünen haben sie im Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg zur Direktkandidatin für die Wahl im Herbst 2021 nominiert.&nbsp;</p>
<p><strong>100.000 Euro für Studie</strong></p>
<p>Ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Radschnellweg ist getan: Vertreter der beteiligten Kommunen sowie des Regionalverbandes Frankfurt/RheinMain haben einen Kooperationsvertrag für eine Machbarkeitsstudie unterschrieben, schreibt das Kreisblatt. Der Radschnellweg soll eines Tages über Wiesbaden, Hofheim, Kriftel und Hattersheim nach Frankfurt führen. Die Studie soll klären, ob und wie ein solcher Radweg machbar ist, sie kostet 100.000 Euro und soll 2022 vorliegen</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus Hofheim</h1>
<p><strong>Plätzchen-Lieferdienst läuft super</strong></p>
<p>Mit ihrem Plätzchen-Lieferdienst haben die<strong> Wildpark-Retter</strong> wohl eine Marktlücke entdeckt: <em>&#8222;Große Freude &#8211; der Plätzchen Lieferdienst wird gut angenommen. Alle Plätzchen wurden am Wochenende verkauft&#8220;</em>, schreiben sie auf Facebook. Jetzt wird Nachschub benötigt – freiwillige Helfer werden gesucht, die neue Plätzchen backen. Weitere Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/wildparkretter/posts/1489441767919881" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Stadtbücherei geht in Ferien</strong></p>
<p>Die <strong>Stadtbücherei</strong> teilt mit: Am Samstag, dem 19. Dezember, ist der letzte Öffnungstag in diesem Jahr. Am 5. Januar wird wieder geöffnet. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/kultur/Stadtbuecherei/schliesszeiten-weihnachten.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>&#8222;Trinkhalle&#8220; ist ein &#8222;Finanzpunkt&#8220;</strong></p>
<p><strong>Eric D. Knop</strong> teilt auf Facebook stolz mit: Der neue <strong>Geldautomat </strong>sei in Lorsbach angekommen – und er sei der erste Kunde gewesen! Es handelt sich um eine kreisrunde Box (<strong>Rolf Wackernagel</strong>: <em>&#8222;Sieht auf den ersten Blick wie eine Trinkhalle aus&#8220;</em>), sie steht in der Talstraße vor dem Gemeindezentrum und nennt sich <strong>Finanzpunkt</strong>: Taunus Sparkasse und Frankfurter Volksbank haben diesen Geldautomaten gemeinsam aufgestellt.</p>
<p><strong>Schnee stoppte Baumschnitt</strong></p>
<p>An die 20 Parkplätze hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> in der Neugasse zwischen Haupt- und Elisabethenstraße mit Beginn dieser Woche sperren lassen. Aber da tut sich seither nichts, kein Arbeiter ist zu sehen, nur leere Plätze und viele Halteverbotsschilder. Jetzt klärt <strong>Stadtsprecherin Iris Bernardelli </strong>auf: Der Bauhof wollte in der Neugasse Baumschnittarbeiten durchführen. <em>&#8222;Beim Aufstellen der Schilder war nicht absehbar, dass es am Dienstag  einen Wintereinbruch geben würde.&#8220;</em> Der Winterdienst hatte Vorrang, die Baumschnittarbeiten sollen in dieser Woche erledigt werden.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus Kriftel</h1>
<p><strong>Abfallkalender 2021 ist da</strong></p>
<p>Die <strong>Abfallkalender 2021</strong> sind auf der Internetseite der <strong>Gemeinde abrufbar</strong>. Man kann sich auch eine Datei herunterladen und diese in den persönlichen digitalen Kalender auf dem Smartphone importieren. Wer es lieber &#8222;handfest&#8220; mag, kann sich einen gedruckten Kalender ab dem 14. Dezember abholen. Alle Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1854098054765254" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Whatsapp kann man lernen</strong></p>
<p>Das <strong>Familienzentrum Kriftel </strong>hat einen sehr speziellen Termin im Angebot: <strong>Guido Bethmann </strong>zeigt am 17. Dezember von 17 bis 18 Uhr, wie man Whatsapp am Handy benutzt. Der Kurs setzt allerdings voraus, dass man Internetvideo beherrscht. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FamilienzentrumKriftel/posts/3677494948981978" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Adventskalender der Karnevalisten</strong></p>
<p>Das ist wirklich ganz große Klasse geworden: Der <strong>Krifteler Karnevals Klub</strong> hat einen <a aria-label="Adventskalender (opens in a new tab)" href="https://www.krifteler-karnevalklub.de/?fbclid=IwAR2xeFeVEYrkem5PiH-fSa2jgVD7zTU0Te9G0_mYm3AwQsoLZ2T3bEvaMMk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Adventskalender</a> ins Internet gestellt: Jeden Tag kann man ein Türchen öffnen, und zu sehen ist dann ein Highlight aus den letzten Jahren. Macht großen Spaß, da reinzuschauen! Eine tägliche Erinnerung gibt&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/KriftelerKarnevalKlub" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Lindenhof sucht Verkäufer(in)</strong></p>
<p>Der <strong>Lindenhof Kriftel </strong>sucht eine &#8222;Verkaufs- und Dienstleistungsfachkraft&#8220;. Die Infos dazu sind <a href="https://www.facebook.com/job_opening/1005287073629372/?source=post_timeline" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden&nbsp;</p>
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		<title>MTK: Zahl der Corona-Infizierten steigt dramatisch an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 00:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Henrich Holger]]></category>
		<category><![CDATA[Henrich Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Kappert Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Tadewald Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Birger]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 8. Oktober. Die Zahl der Corona-Infizierten im Main-Taunus-Kreis steigt dramatisch an – jetzt liegt der Inzidenzwert schon über 30!  Trotzdem plant die Stadt Hofheim in Kürze ein mehrtägiges Fest auf dem Kellereiplatz mit einem feucht-fröhlichen Weindorf. Die Zeitung veröffentlicht derweil rätselhafte Geschichten und verkündet Gisela Stangs neuen Job.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das nur gut geht! Die Zahl der Corona-Infizierten im Main-Taunus-Kreis steigt unaufhörlich weiter an! Die 7-Tage-Inzidenz beträgt jetzt schon 31! Diese Zahl bedeutet: In MTK kommen auf 100.000 Einwohner 31 Neuinfektionen innerhalb von einer Woche (Stand Mittwoch, 17 Uhr).</p>
<p>Ein kurzer Rückblick zeigt, wie dramatisch sich die Zahlen entwickeln:</p>
<p>Vor genau einem Monat lag der Inzidenzwert bei 24. Dann ging er deutlich herunter – am 10. September auf 16, zwei Wochen später, am 24. September, lag er nur noch bei 12.</p>
<p>Aber seitdem steigt er wieder an, jeden Tag ein bisschen mehr. Am 2. Oktober lag der Inzidenzwert bei 18.</p>
<p>Am 5. Oktober überstieg er erneut die 20er Marke: Seither muss die Kreisverwaltung die Entwickung verstärkt analysieren und prüfen, ob Maßnahmen eingeleitet werden müssen.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/20201008-Corona-Statistik.jpg" alt="Corona-Infizierte" class="wp-image-918" width="640" height="439" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/20201008-Corona-Statistik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/20201008-Corona-Statistik-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik ds Landratsamts zeigt die Entwicklung der Corona-Infektionen in MTK seit März. Rechts gut zu erkennen: der aktuelle dramatische Anstieg der Zahlen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Am Dienstag meldete das Landratsamt einen Anstieg des Inzidenz-Werts auf 25. Und jetzt, am Mittwoch, nochmals ein Sprung nach oben: 31! Ab 35 Neuinfektionen innerhalb von 7 Tage müssen erweiterte Maßnahmen überlegt werden, dann muss auch der &#8222;Planungsstab Covid-19&#8220; beim hessischen Sozialministerium in Wiesbaden eingebunden werden.</p>
<p>Bei einem Inzidenzwert von 50 geht die rote Corona-Warnleuchte an: Dann wird ein „konsequentes Beschränkungskonzept“ vorgegeben, dann können&nbsp;auch Mobilitätseinschränkungendrohen. Wir steuern geradewegs darauf zu!</p>
<p>Lassen sich Ursache erkennen?</p>
<p>Die meisten Neuinfektionen meldet Hattersheim: Dort stieg die Zahl der Erkrankten von Dienstag auf Mittwoch um 6, aktuell sind dort 13 Menschen infiziert.</p>
<p>In Kelkheim wurden drei Neuerkrankte registriert, aktuell sind dort 5 Menschen infiziert. Hofheim meldet zwei weitere Kranke, jetzt sind hier in der Stadt 12 Menschen infiziert.</p>
<p>In Kriftel hat sich die Zahl gegenüber Dienstag nicht verändert, hier sind nach wie vor zwei Menschen als infiziert gemeldet.</p>
<p>Insgesamt sind im Main-Taunus-Kreis derzeit 78 Menschen an Corona erkrankt, das sind 10 mehr als am Dienstag.</p>
<h2 class="wp-block-heading">In zehn Tagen: Hofheim will groß feiern!</h2>
<p>Die Zahl der Corona-Neuinfizierten steigt dramatisch an – und Hofheim will ein großes Stadtfest feiern: Die Stadtverwaltung informiert auf ihrer <a aria-label="Internetseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="http://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=http://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085262.php" target="_blank" class="rank-math-link">Internetseite</a> über den aktuellen Stand der Planung für den Gallusmarkt, der angeblich nur ein kleiner sein und in genau einer Woche beginnen soll:</p>
<p>Vom 15. bis 19. Oktober werden auf dem Kellereiplatz Imbissstände und zwei Kinderfahrgeschäfte aufgebaut, außerdem wird auf dem Ludwig-Meidner-Platz ein Weindorf errichtet. Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 21 Uhr. Das Hygienekonzept sieht so aus: Maximal 250 Personen dürfen gleichzeitig auf den Kellereiplatz. Die Zahl der Besucher des Weindorfs wird ebenfalls begrenzt (deren Zahl wird nicht genannt). Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen und einen Mund-Nasen-Schutz tragen, den sie nur zum Essen und Trinken auf gekennzeichneten Flächen abnehmen dürfen.&nbsp;</p>
<p>Zum Weindorf-Gelände kommt man über den Ludwig-Meidner-Platz, zum Kellereiplatz über Zugänge an der Elisabethenstraße und den Durchgang zwischen Kellereigebäude und Wasserschloss.</p>
<p>Noch mehr Großveranstaltungen in Hofheim gewünscht? Bitte schön: Für Sonntag, 25. Oktober, plant die Stadt von 11 bis 18 Uhr auf dem Kellereiplatz einen Herbstmarkt mit Markthändlern und Kunsthandwerkern. Es ist Platz für rund 45 Stände, maximal 250 Besucher gleichzeitig sind erlaubt, Speisen und Getränke zum sofortigen Verzehr dürfen nicht verkauft werden.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Chino-Center feiert 10-jähriges Bestehen</h2>
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https://www.facebook.com/ChinonCenter/photos/a.1635327326786210/2723022418016690/
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<p>Und weil wir gerade so schön beim Feiern sind: Das Chinon-Center wird zehn Jahre alt. Auf der <a href="https://www.facebook.com/ChinonCenter/" target="_blank" aria-label="Facebook-Seite  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook-Seite </a>des Einkaufscenters heißt es: &#8222;Es gibt viele tolle Angebot aller teilnehmenden Geschäfte, speziell um den 18. bis 25.1Oktober.&#8220;</p>
<p>Wobei der 18. Oktober ein verkaufsoffener Sonntag ist. Dann ist ja auch – siehe oben – der &#8222;Kleine Gallusmarkt&#8220;.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Nach Dürre und Pandemie: Waldspaziergang</h2>
<p>Wer sehen will, welche Auswirkungen ein Sommer der Dürre und Corona-Pandemie auf den heimischen Wild hat, kann an diesem Samstag, 10. Oktober, mehr erfahren: Die Hofheimer FDP lädt ein zu einem <a href="https://fdp-hofheim.de/news/fdp-hofheim-laedt-zur-waldbegehung/" target="_blank" aria-label="Spaziergang durch den Langenhainer Wald (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Spaziergang durch den Langenhainer Wald</a> mit Forstwirtschaftsmeister <strong>Ludwig Kappert</strong> vom Jagdklub Main-Taunus. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Parkplatz Domherrenwald am Ende der Eppsteiner Straße (nach Bahai-Tempel und Sternwarte) im Ortsteil Langenhain. Hinterher gibt&#8217;s Glühwein in der Hütte Domherrenwald (bitte Becher mitbringen). Anmeldung unter info@fdp-hofheim.de</p>
<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Trotz Raubüberfall: Hofheim ist sicher</strong></p>
<p>Eine etwas rätselhafte Geschichte findet sich im Kreisblatt: Vor drei Wochen hatten drei unbekannte Täter einen Mann am Geldautomaten abgefangen, mit Pfefferspray besprüht, mit einem Messer und mit Faustschlägen traktiert und dann beraubt. Das Opfer habe sich, so die Zeitung, zum Krankenhaus geschleppt (wobei der Weg gut ein Kilometer weit quer durch die Stadt führt); eine Woche lang sei der Mann dort stationär behandelt worden.</p>
<p>So weit, so bekannt. Diesen Raubüberfall nimmt das Kreisblatt jetzt in einer großen Geschichte zum Anlass, um die Frage zu stellen: &#8222;Gibt es ein Sicherheitsproblem in Hofheim?&#8220;</p>
<p>Die Antwort fällt so eindeutig aus, das sich die ganze Geschichte eigentlich erübrigt hätte: Hofheim, sagt Stadtsprecherin <strong>Iris Bernardelli,</strong> sei &#8222;objektiv eine sehr sichere Stadt&#8220;. Sie verweist auf die eindeutigen Zahlen in der Polizeistatistik und auch auf eine Umfrage, bei der im Frühsommer etwas mehr als 1000 Antworten eingesammelt wurden. Ergebnis: Die Stimmung in Hofheim sei recht entspannt. </p>
<p><strong>Gegrummel eines 83-Jährigen in Vorwahlzeiten</strong></p>
<p>Eine zweite Geschichte ist überschrieben mit &#8222;Altmeister Tadewald rügt SPD&#8220; und nur erklärbar mit den Nöten der Redaktion, trotz ereignisarmer Herbstferienzeit eine ganze Zeitungsseite füllen zu müssen: <strong>Bodo Tadewald </strong>hat sich im Ortsbeirat Kernstadt darüber mokiert, dass die SPD vom Magistrat eine Machbarkeitsstudie für eine Fuß- und Radwegebrücke vom Hochfeld zur Hofheimer Innenstadt verlangt habe, was längst in Arbeit sei, was SPD-Stadtrat <strong>Keppler</strong> seinen Genossen auch hätte sagen können. Das kann man so sehen kann. Man kann Tadewalds Beitrag aber auch abtun als Gegrummel eines mittlerweile 83-Jährigen, der zur kleinen Truppe der FWG gehört, die ist seit Monaten in tiefster Versenkung verschwunden ist. Jetzt versucht sie sich wohl für die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl warm zu strampeln.&nbsp;Muss man seine Leser wirklich damit quälen?</p>
<p><strong>Gisela Stang vermarktet Äppel-Mangosaft</strong></p>
<p>Noch so eine Herbstferien-Flaute-Geschichte: <strong>Gisela Stang</strong>, fast 20 Jahre lang Bürgermeisterin von Hofheim und mit 50 im Pensionärinnenalter angekommen, hat einen neuen Job gefunden: &#8222;Ich bin hauptamtlich im Ehrenamt angekommen&#8220;, sagt sie. Konkret: Sie führt den Verein &#8222;Rhein.Main.Fair&#8220; an, der seinen Sitz in Hofheim hat und in seiner Selbstdarstellung vorgibt, den fairen Handel und den nachhaltigen Konsum fördern zu wollen. So weit, so gut. Anlass für die Geschichte aber ist die erste Aktion des Vereins, die das Kreisblatt so: beschreibt: &#8222;Apfelsaft, erzeugt auf den landschaftstypischen Streuobstwiesen im Rhein-Main-Gebiet, geht mit den fair gehandelten Mangos von den Phillipinen eine Verbindung ein, entstanden ist so der ,Äppel-Mangosaft&#8216;.&#8220; Verkauft wird das Getränk jetzt in den Filialen der Familie Buch und im  Briefmarken- und Eisenbahnlädchen von <strong>Wolfgang Birger </strong>in Marxheim.&nbsp;</p>
<p>Den Verein von Gisela Stang, der bereits seit zwei Jahren existiert, betreibt auch eine Webseite. Die lässt vorgeschriebene Informationen vermissen, auch werden zentrale Vorschriften des Datenschutzgesetzes nicht beachtet. Hier aufzuräumen dürfte Gisela Stangs vordringlichste Mission sein.</p>
<p><strong>Lesenswerter Report über die Henrich-Brüder</strong></p>
<p>Und noch eine Äppler-Geschichte, diesmal allerdings eine gute: Aus Kriftel lesen wir einen Report über die Brüder <strong>Ralf und Holger Henrich</strong>, die aus dem Obstbaubetrieb eine international prämierte Brennerei gemacht haben. Lesenswert – leider nur in der gedruckten Zeitung zu finden.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Video aus der geplanten Stadtbücherei</h2>
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<p>Eines Tages wird man sicher die Frage stellen müssen, ob es originäre Aufgabe von Rathaus-Mitarbeitern ist, Filme auf Baustellen zu drehen, womöglich während ihrer Dienstzeiten. Aber da sie es getan haben, wollen wir Sie jetzt auch daran teilhaben lassen: <strong>Moritz Müller </strong>vom Presseamt der Stadt Hofheim hat einen Rundgang über die Baustelle gemacht, wo demnächst die Taunus Sparkasse, die Stadtbücherei und das Stadtarchiv einziehen sollen. Mit einer Kamera filmte er große leere Räume, ganz viel Beton und jede Menge Gerüste. Am schönsten sind die Aufnahmen aus den oberen Etagen, von wo aus man die Altstadt sehen kann: Das ist Hofheim!</p>
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