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	<title>Vöge Ewald &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Vöge Ewald &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Sicherheit! Innovative Kita! Keine Schlaglöcher! Und ein Ende der Geheimniskrämerei?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 10:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Filipp Christine]]></category>
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		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Vöge Ewald]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA["Große Worte sind oft nur ein Deckmantel für leere Versprechungen." So hat es ein Philosoph formuliert, und seine Erkenntnis ist für Hofheim leider keine gute Nachricht: Denn der Bürgermeister der Kreisstadt ist ein Mann von großen Worten, oftmals sogar von sehr großen Worten. In den letzten Tagen hat er sich wiederholt laut geäußert: Das haben wir uns genauer angehört. Doch es gibt auch gute Polit-Nachrichten zu berichten, also wenigstens eine…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>&#8222;Große Worte sind oft nur ein Deckmantel für leere Versprechungen.&#8220; So hat es ein Philosoph formuliert, und seine Erkenntnis ist für Hofheim leider keine gute Nachricht: Denn der Bürgermeister der Kreisstadt ist ein Mann von großen Worten, oftmals sogar von sehr großen Worten. In den letzten Tagen hat er sich wiederholt laut geäußert: Das haben wir uns genauer angehört. Doch es gibt auch gute Polit-Nachrichten zu berichten, also wenigstens eine…</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Straftaten – und Hofheim auf dem richtigem Weg?</h2>



<p>An diesem Montag setzte sich <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> schon zu früher Stunde an den Computer und schrieb einen <strong>Post für seine Facebook-Seite</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Gestern fand der traditionelle CDU-Frühjahrsempfang statt mit einer fulminanten Rede von unserem Hessischen Innenminister. Roman Poseck fand klare Worte zu aktuellen Sicherheitspolitik. Er attestierte auch den Hofheimern, auf den richtigen Weg zu sein bei sicherheitspoltischen Themen&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Die Rechtschreibung ist jetzt bitte nicht unser Thema! So macht ein <strong>Lokalpolitiker</strong> das heutzutage: Einfach <strong>irgendwas</strong> übers Internet <strong>verbreiten</strong> – ob&#8217;s stimmt oder nicht, ist doch <strong>egal</strong>!</p>



<p><strong>Hofheims Bürgermeister </strong>behauptet, dass die Stadt Hofheim bei sicherheitspolitischen Themen <strong>auf dem richtigen Weg</strong> sei. Das sagt – angeblich – auch <strong>Hessens</strong> <strong>Innenminister</strong>.</p>



<p>Es wird bestimmt ein paar Menschen geben, die das <strong>gerne glauben</strong>.</p>



<p>Dann wollen wir uns hier mal <strong>die</strong> <strong>Fakten</strong> anschauen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Facebook-20240415.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="915" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Facebook-20240415.jpg" alt="Christian Vogt" class="wp-image-41625" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Facebook-20240415.jpg 915w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Facebook-20240415-275x300.jpg 275w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Facebook-20240415-768x839.jpg 768w" sizes="(max-width: 915px) 100vw, 915px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Der Vogt-Post auf Facebook, mit dem er verbreitet, dass sich Hofheim auf gutem sicherheitspolitischen Weg der Stadt befinde..</figcaption></figure>
</div>


<p>In <strong>Hofheim</strong> wurden im letzten Jahr <strong>1.921 Straftaten </strong>registriert. Damit belegt die Kreisstadt den absoluten <strong>Spitzenplatz</strong> unter allen MTK-Kommunen: <strong>Fast jede fünfte Straftat im Kreisgebiet</strong> wurde in Hofheim verübt.</p>



<p>Die Zahl der Straftaten in der Stadt stieg im Vergleich zum Vorjahr um <strong>224</strong>. Auch das ist ein <strong>Rekord im Kreisgebiet</strong>.</p>



<p>Bei der <strong>Häufigkeitszahl</strong> – das ist die Zahl der Straftaten umgerechnet auf 100.000 Einwohner – liegt Hofheim im Kreisgebiet zwar &#8222;nur&#8220; auf <strong>Platz 4</strong> (nach <strong>Sulzbach</strong>, wo die vielen <strong>Ladendiebstähle</strong> <strong>im</strong> <strong>MTZ</strong> die Zahl der Straftaten nach oben treiben, und nach <strong>Eschborn</strong> und <strong>Flörsheim</strong>). Aber: In Hofheim machte die <strong>Häufigkeitszahl</strong> einen gewaltigen Sprung nach oben, <strong>stieg von 4.274 auf 4.758</strong> – <strong>rekordverdächtig!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kriminalstatistik-2023.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="468" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kriminalstatistik-2023.jpg" alt="Kriminalstatistik 2023" class="wp-image-41633" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kriminalstatistik-2023.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kriminalstatistik-2023-300x140.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kriminalstatistik-2023-768x359.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Grafik findet sich in der neuesten Kriminalstatistik: Fast jede fünfte Straftat im MTK wird in Hofheim registriert.</figcaption></figure>
</div>


<p>Natürlich gibt&#8217;s angesichts solcher <strong>Negativzahlen</strong> keinen Grund zu <strong>Depression</strong> oder <strong>Schwarzmalerei</strong>. Aber die Realität einfach <strong>auszublenden</strong> und zu verbreiten, Hofheim befinde sich <strong>sicherheitspolitisch auf dem richtigen Weg</strong>, kann wohl kaum die Alternative sein.</p>



<p>Das klingt eher nach <strong>plumpem Populismus.</strong></p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Echt innovativ: Kita mit Fokus auf Bedürfnisse der Kinder</h2>



<p><strong>Das Hofheimer Rathaus </strong>hat letzte Woche eine <a href="https://www.hofheim.de/neuigkeiten-und-ausschreibungen/aktuelles-aus-hofheim/detailansicht/ein-neues-zuhause-fuer-unsere-kleinsten-planung-fuer-moderne-kindertagesstaette-auf-dem-polar-gelaende-an-der-hattersheimer-strasse-wird-konkreter/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> verschickt und darin mitgeteilt: An der Hattersheimer Straße werde<strong> eine neue Kita entstehen.&nbsp;</strong></p>



<p>Das ist längst bekannt! Bereits am 16. Mai 2023 – also <strong>vor einem Jahr</strong> – hatte der Magistrat mitgeteilt, dass dort, wo heute noch Polar-Mohr ist und eines Tages 500 Wohnungen errichtet werden sollen, <strong>eine fünfzügige Kita</strong> geplant sei.</p>



<p>Im <strong>Dezember letzten Jahres </strong>verschickte das Rathaus erneut eine Mitteilung: <em>&#8222;Es wird eine fünfzügige Kindertagesstätte geplant, die die Hofheimer Kapazitäten für Kinderbetreuung deutlich erweitern wird.&#8220;</em></p>



<p>Und im <strong>Februar dieses Jahres</strong> hieß es in einer Rathaus-Veröffentlichung: <em>&#8222;Gleichzeitig konnte erreicht werden, dass der Projektentwickler Günter Horn bereit ist, eine fünfzügige Kindertagesstätte (&#8230;) bereitzustellen.&#8220;</em></p>



<p>Jetzt <strong>zum vierten Mal</strong> dieselbe Information in einer Pressemitteilung ohne erkennbaren aktuellen Anlass: <strong>Was steckt dahinter?</strong></p>



<p>Das dürfte die <strong>Erklärung</strong> sein:</p>



<p>Ein <strong>Eltern-Aufstand </strong>droht in der Stadt! Es herrscht seit geraumer Zeit <strong>wachsender</strong> <strong>Unmut</strong> über eine Lokalpolitik, die gegen den <strong>Kita-Notstand</strong> – wenn überhaupt – <strong>nur äußerst behäbig vorgeht</strong>. Betroffene Eltern haben sich deshalb <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/#Kita-Notstand_II_Eltern_planen_den_Aufstand">kürzlich</a> in einer <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe</a> zusammengetan, <strong>mehr als 200 sind&#8217;s inzwischen</strong>: Sie machen sich gegenseitig <strong>Mut</strong> und geben sich <strong>Tipps</strong>. Ganz obenan steht der Ratschlag, dass man das Recht auf einen Kita-Platz <strong>juristisch einfordern </strong>oder eine Entschädigung fordern könne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Klagen-MTK-2023.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="606" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Klagen-MTK-2023.jpg" alt="Kita Klagen MTK 2023" class="wp-image-41635" style="width:688px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Klagen-MTK-2023.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Klagen-MTK-2023-300x182.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Klagen-MTK-2023-768x465.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Wenn Eltern keinen Kita-Platz für ihr Kind finden, können sie auf Schadenersatz klagen – und der Kreis muss zahlen. Diese Grafik zeigt die geleisteten Zahlungen in 2022 und 2023 (bis September). Aus Hofheim klagten 19 Eltern, die Kosten bezifferte die MTK-Verwaltung mit 122.857 Euro.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Unkontrollierte Proteste</strong> können Lokalpolitiker gar nicht leiden: Deshalb bläst die Stadtspitze jetzt zur <strong>Gegenoffensive</strong>. Sie versucht, die <strong>Kita-Eltern</strong> – es sind schließlich <strong>Wähler</strong>! –&nbsp;wieder einzufangen.</p>



<p>Allerdings: <strong>Außer viel Wortgeklingel </strong>wird wenig geboten. <strong>Eigentlich gar nichts.</strong></p>



<p>In der soeben verschickten <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/projekt-hattersheimer-strasse-kindertagesstaette.pdf">Rathaus-Mitteilung</a><strong> </strong>mit der <strong>alten Information</strong> zu einer <strong>neuen Kita</strong> lautet die Überschrift: <em>&#8222;Bürgermeister begrüßt die innovative Gestaltung der vorgesehenen Kindertagesstätte.&#8220;</em></p>



<p>Was bitte verbirgt sich hinter <em>&#8222;innovative Gestaltung&#8220;</em>? Wie hat man sich eine solche Kita vorzustellen? Das wird leider<strong> nicht gesagt.</strong></p>



<p>Im Text lässt sich<strong> Christian Vogt</strong> auch mit den Worten zitieren: &#8222;<em>Mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Kinder werden insgesamt bis zu 125 Plätze zur Verfügung stehen.“&nbsp;</em></p>



<p>Eine Kita <em>&#8222;mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Kinder&#8220;</em>: Das hört sich in der Tat <strong>super-innovativ</strong> an <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p><strong>Und noch ein Bürgermeister-Zitat</strong>: <em>&#8222;Die Schaffung einer Kinderbetreuungseinrichtung, die modernsten Ansprüchen genügt, ist ein wichtiger Schritt für die Stadt und wird maßgeblich zu einer attraktiven und lebendigen sozialen Infrastruktur für die Hofheimer beitragen.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="609" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Zeitungsausschnitte.jpg" alt="Zeitungsausschnitte" class="wp-image-41794" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Zeitungsausschnitte.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Zeitungsausschnitte-300x228.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Zeitungsausschnitte-768x585.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immer wieder gut für eine Schlagzeile: Die Lokalzeitung berichtet, das Problem bleibt. </figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Solche gestanzten Formulierungen </strong>wirken angesichts des seit Jahren beklagten <strong>Kita-Notstands</strong> und des inzwischen bekannten <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">schläfrigen Vorgehens der Stadtverwaltung</a> nur <strong>hohl</strong> <strong>und</strong> <strong>manipulativ</strong>.</p>



<p>Ob <strong>ein Lokalpolitiker</strong> mit solchen Pressemitteilungen wirklich<strong> Eindruck auf die betroffenen Eltern </strong>machen kann?</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jubel im Rathaus: Wieder ein Schlagloch beseitigt!</h2>



<p>Im Sprüche-Machen ist der Mann wirklich <strong>ein ganz Großer</strong>! Kurz bevor <strong>Christian Vogt </strong>Bürgermeister wurde, hat er den Bürgern der Stadt <strong>ein Versprechen</strong> gegeben:</p>



<p><em>&#8222;Schlaglöcher Ade!&#8220;</em> lesen wir in seiner alten Wahlkampfbroschüre – <strong>mit</strong> <strong>Ausrufezeichen</strong>. <em>&#8222;Die Hofheimerinnen und Hofheimer haben als Steuerzahler ein Recht auf intakte Straßen&#8220;</em>, schreibt er. Wenn er erst <strong>Bürgermeister </strong>sei<strong>,</strong> werde <strong>eine seiner ersten Amtshandlungen</strong> sein,<em> &#8222;ein systematisches Straßenzustandskataster aufzubauen&#8220;.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="394" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg" alt="Schlagloch Bild2" class="wp-image-41648" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2-300x148.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2-768x378.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So tönte Christian Vogt vor fünf Jahren: Er versprach in seiner Wahlkampf-Broschüre ein Anti-Schlagloch-Programm für Hofheim.</figcaption></figure>
</div>


<p>Seit vier, fünf Jahren ist Vogt jetzt im Amt. Von einem <strong>Straßenzustandskataster</strong> hat man <strong>nie wieder etwas gehört</strong>. Wer heute über Hofheims Straßen fährt, denkt eher an die <strong>Nachwendezeit</strong>: Auf Autofahrten <strong>durch die frühere DDR</strong> ging&#8217;s ähnlich holprig zu – wie jetzt in <strong>Hofheim</strong>.</p>



<p>Ein <strong>Kataster</strong> <strong>aufbauen</strong>, um das <strong>Elend auf den Straßen</strong> schneller beseitigen zu können, weil wir Steuerzahler <strong>ein Recht auf intakte Straßen</strong> haben: Das waren damals die großen Worte des Christian Vogt. </p>



<p>Aber ach, heute müssen wir erkennen: Es war <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/">ein weiteres leeres Versprechen.</a> Vogt suchte damals <strong>Wählerstimmen</strong> – und er hat sie gefunden. Dass wir uns von seinen vollmundigen Sprüchen haben <strong>übertölpeln</strong> lassen: selbst schuld!</p>



<p>Wir hätten&#8217;s <strong>besser wissen können</strong>, nein: <strong>besser wissen <span style="text-decoration: underline;">müssen</span>!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg" alt="Schlagloch1" class="wp-image-41673" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"> Tiefe Löcher im Asphalt (hier: Homburger Straße): Das ist Alltag auf Hofheims Straßen mit dem die Steuerzahler wohl leben müssen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Es war im <strong>Herbst 2018: </strong>Das Ende der Regierungszeit von<strong> Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD)</strong> näherte sich – da schossen Hofheimer CDU-Lokalpolitiker noch schnell ein<strong> knalliges Antrags-Feuerwerk</strong> ab. Sie beantragten gleich<strong> in mehreren Ortsbeiräten </strong><em>&#8222;Einsicht in die Unterlagen des&nbsp;Straßenzustandskatasters, damit über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich möglicher Maßnahmen&#8220;</em> beraten werden könne.</p>



<p>Schon damals müssen die Straßen <strong>ziemlich schlecht </strong>gewesen sein…</p>



<p>Ein Schreiben des Magistrats klärte die aufmüpfigen Ortsbeiräte auf: Es gebe in Hofheim <strong>kein flächendeckendes Straßenzustandskataster</strong>, aus gutem Grund. Schon <strong>2006/2007 </strong>habe man entsprechende Pläne wegen <strong>zu hoher Kosten </strong>und einer &#8222;<em>nicht gegebenen Kompatibilität mit dem städtischen Geoinformationssystem&#8220; </em>beerdigt.</p>



<p><strong>Das große Versprechen</strong> von Christian Vogt (<em>&#8222;Schlaglöcher ade&#8220;</em>) war also <strong>reine Polit-Propaganda</strong>. Und viele Bürger fielen voll drauf rein.</p>



<p>Umso lauter tönt Vogt heute, wenn <strong>ein Schlagloch</strong> geschlossen wurde. Letztens fuhr er gleich mit <strong>vier(!) Rathaus-Mitarbeitern</strong> nach Langenhain, dazu kam ein Mitarbeiter der städtischen Pressestelle, der Fotos machen und einen Pressetext verfassen musste.</p>



<p><strong>Sechs Rathausleute</strong> machen einen Ausflug nach <strong>Langenhain</strong>: Was war passiert?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="507" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg" alt="Schlagloecher 202404" class="wp-image-41650" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fünf Rathausmitarbeiter – plus ein Fotograf – machten einen Ausflug nach Langenhain. Der Bürgermeister vergewisserte sich mit eigenen Händen: Schlaglöcher geschlossen!</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Dominik Franz</strong> (Fachbereich Verkehrsplanung), Fachbereichsleiterin <strong>Christine Filipp</strong>, Erster Stadtrat <strong>Daniel Philipp</strong> und <strong>Ewald Vöge</strong> (Fachbereich Verkehrsplanung) mussten sich an der Usinger Straße in Langenhain <strong>aufstellen</strong>, der Bürgermeister ging <strong>in die Hocke</strong> und streichelte den Straßenbelag:</p>



<p><strong>Ganz glatt!</strong> Kein Loch mehr in der Straße!</p>



<p><strong>Fahrbahn von Schlagloch befreit!</strong> Das Foto wurde mitsamt <strong>Jubelmeldung</strong> verschickt und auf der städtischen Webseite <a href="https://www.hofheim.de/neuigkeiten-und-ausschreibungen/aktuelles-aus-hofheim/detailansicht/strassenerneuerung-schlagloecher-online-melden/" target="_blank" rel="noopener">veröffentlicht</a>.</p>



<p>Dass er <strong>ein systematisches Straßenzustandskataster </strong>hatte aufbauen wollen, sogar als eine seiner ersten Amtshandlungen: Davon redet Hofheims Bürgermeister heute nicht mehr.</p>



<p><em>&#8222;Die Hofheimerinnen und Hofheimer haben als Steuerzahler ein Recht auf intakte Straßen&#8220;:</em> Das war wohl <strong>nur so ein Spruch</strong> von ihm, damals, als er Bürgermeister werden wollte.</p>



<p>Es hat ja auch <strong>geklappt!</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Premiere! Altstadt-Arbeitskreis tagt nicht geheim</h2>



<p>Gibt&#8217;s aus Hofheims Stadtpolitik eigentlich auch mal <strong>was Gutes zu vermelden?</strong> Aber hallo! Es gibt sogar eine <strong>sehr gute Nachricht</strong>: An diesem Dienstag kommt zum ersten Mal der <strong>Arbeitskreis Innenstadt </strong>zusammen. Das Besondere: <strong>Er tagt nicht geheim!</strong></p>



<p><strong>Arbeitskreis</strong> – das ist in Hofheim <strong>der</strong> <strong>Code der Stadtverordneten für Hinterzimmerpolitik</strong>. Das Stadtparlament und seine Ausschüsse müssen, das ist Vorschrift, <strong>öffentlich tagen</strong>. Einige von Hofheims Stadtpolitiker aber mögen Offenheit und Transparenz nicht so gerne. Sie bevorzugen Gesprächsrunden, bei denen Außenstehende <strong>nicht zuhören </strong>dürfen: Das Zustandekommen von Entscheidungen soll <strong>nicht erkennbar werden.</strong></p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/20/testosteron-im-stadtparlament/">Unvergessen</a> der Ausspruch von CDU-Koalitionspartner<strong> Andreas Nickel (FWG)</strong>: Im<em>&nbsp;„Schutzraum des Nicht-Öffentlichen“&nbsp;</em>könne man sich&nbsp;<strong>konstruktiver</strong>&nbsp;austauschen, denn&nbsp;<em>„wir sind anders, wenn wir unter uns sind.“</em> <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> nickte seinerzeit zustimmend: Er erlebe es&nbsp;<em>„als wohltuend, wenn man im geschlossenen Raum zusammenarbeitet“.</em></p>



<p><strong>Der Trick</strong>, demokratische Grundregeln <strong>auszuschalten</strong> und interessierte Bürger als Zuhörer <strong>auszugrenzen</strong>, geht so: Man gründet einen <strong>Arbeitskreis</strong>. Die Parteien entsenden ausgewählte Stadtverordnete, die zur <strong>Verschwiegenheit</strong> verpflichtet werden. <strong>Hinter verschlossenen Türen</strong> redet man miteinander; hat man sich <strong>geeinigt</strong>, wird das Ergebnis <strong>dem</strong> <strong>Stadtparlament</strong> vorgelegt. Und natürlich <strong>verabschiedet</strong>.</p>



<p>Die umstrittene <strong>Stellplatzsatzung</strong> wurde in einem Arbeitskreis ausgeklüngelt.</p>



<p>Die <strong>Fußgänger- und Radfahrerbrücke</strong>, die eines Tages Marxheim mit der Kernstadt verbinden soll, wie auch die <strong>Bebauung der</strong> <strong>Hattersheimer Straße</strong>, wo 500 Wohnungen geplant sind: In Arbeitskreisen wurden <strong>die Details festgezurrt</strong>, hinterm Rücken der Öffentlichkeit.</p>



<p>Die <strong>Zukunft des Stadtwaldes</strong> wollte Bürgermeister Vogt auch nur noch in einem Arbeitskreis besprechen, <strong>vertraulich, geheim</strong>. Da spielte die <strong>Opposition</strong> <strong>im</strong> <strong>Parlament</strong> nicht mehr mit. Jetzt gibt&#8217;s einen <strong>Forstausschuss</strong>, der muss öffentlich tagen.</p>



<p>Es gibt noch ein weiteres Thema, das <strong>viele Menschen</strong> in Hofheim brennend interessiert: <strong>der Verkehr in der Altstadt</strong>. Sollen Autos weiterhin dort fahren dürfen? Und wenn Straßen gesperrt werden: Wie soll der Verkehr <strong>umgeleitet</strong> werden?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4569-1024x576.jpg" alt="IMG 4569" class="wp-image-41718" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4569-1024x576.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4569-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4569-768x432.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4569-1536x864.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4569-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hofheims Altstadt: Ein Arbeitskreis soll sich mit dem Thema Verkehr befassen.</figcaption></figure>
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<p>Darüber lässt sich herrlich <strong>diskutieren</strong>&nbsp;und auch <strong>streiten</strong>. Jetzt soll das Thema, das seit Jahren schwelt, <strong>vorangetrieben</strong> werden: auf Wunsch der Stadtverordneten in einem <strong>Arbeitskreis</strong>.</p>



<p>Immerhin: Nicht nur <strong>Stadtverordnete</strong> sollen mitreden dürfen. Es wurden <strong>ausgewählte</strong> <strong>Bürger</strong> eingeladen, darunter der <strong>Altstadt-Verein</strong>, der <strong>Verein der Geschäftsleute</strong> (IHH), die <strong>Interessengemeinschaft Lebenswertes Ostend</strong>, der <strong>Fahrradclub</strong>, die <strong>Lokale Agenda</strong>, Vertreter aller <strong>Beiräte</strong>&#8230;</p>



<p><strong>Die größte Überraschung</strong> <strong>aber ist: Dieser Arbeitskreis soll öffentlich</strong> <strong>tagen</strong>. Vielleicht ist es das Verdienst von Hofheims neuem <strong>Ersten Beigeordneten Daniel Philipp</strong> (Grüne), der als zuständiger Dezernent die Sitzungsleitung übernimmt und damit <strong>nach 100 Tagen im Amt </strong>eine erste Duftmarke setzt&#8230;</p>



<p><strong>Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. </strong>Die Rathaus-Pressestelle teilte auf Anfrage mit: <em>&#8222;Hinsichtlich von Folgeterminen entscheidet der Arbeitskreis über die Öffentlichkeit.&#8220;</em> Also heißt es abzuwarten: Werden sich die <strong>Polit-Mauschler</strong> mit ihrem alten <strong>Klüngelstil</strong> doch noch durchsetzen? Oder kann Hofheims neuer Stadtrat <strong>einen</strong> <strong>neuen</strong> <strong>Politikstil</strong> einbringen, der <strong>Offenheit und Transparenz</strong> nicht nur verspricht, sondern auch <strong>lebt und pflegt</strong>?</p>



<p>An diesem Dienstagabend (16. April) werden wir mehr erfahren. Die Sitzung beginnt <strong>um 18 Uhr in der Stadthalle</strong>. Nochmals, weil&#8217;s ja wirklich <strong>neu</strong> <strong>und</strong> <strong>ungewohnt</strong> ist:</p>



<p>Der <strong>Arbeitskreis</strong> tagt öffentlich: <strong>Interessierte</strong> <strong>Bürger</strong> dürfen teilnehmen und zuhören.</p>



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