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	<title>Völker Thomas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Völker Thomas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>7 Hofheim-News: Weinbude, Judokas im Chinon-Center, Strafen für Stadtverordnete&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 10:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Carletta Stefano]]></category>
		<category><![CDATA[Frey Dr. Patrick]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Start in die neue Woche: Heute gibt es für Sie sieben Berichte mit interessanten Hintergrundinformationen aus dem Stadtgeschehen, die sie sonst nirgendwo zu lesen bekommen – nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Zum Start in die neue Woche: Heute gibt es für Sie sieben Berichte mit interessanten Hintergrundinformationen aus dem Stadtgeschehen, die sie sonst nirgendwo zu lesen bekommen – nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter.</strong></p>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Top-Thema in Hofheim: die Beerdigung eines Baugebiets</h2>



<p>Nach dem ersten Monat im neuen Jahr haben wir einen schnellen Blick in das<strong> Analysetool dieser Webseite</strong> geworfen. Ein Blogbeitrag wurde <strong>innerhalb von nur wenigen Stunden</strong> tausendfach angeklickt – das zeigt, dass das Thema die Menschen in der Kreisstadt stark interessiert:</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/30/auf-den-gleichen-ist-tot/">Natur darf leben: Mega-Baugebiet „Auf den Gleichen“ ist tot!</a> – der Bericht wurde inzwischen<strong> mehr als 3.600 Mal </strong>aufgerufen und setzte sich damit an die<strong> Spitze der meistgelesenen Berichte</strong> dieses Jahres.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Screenshot-20240204-18-00.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="651" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Screenshot-20240204-18-00.jpg" alt="Screenshot 20240204 18 00" class="wp-image-38598" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Screenshot-20240204-18-00.jpg 651w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Screenshot-20240204-18-00-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Analysetool (zum Vergrößern anklicken): Die Kurve zeigt die Zahl der täglichen Seitenaufrufe, darunter die meistgelesenen Berichte.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Auf Platz 2:</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/28/krankenhaus-hofheim-und-insolvenz/">Geheimpapier empfiehlt: Krankenhaus Hofheim sollte in die Insolvenz gehen</a> (2.800 Aufrufe).</p>



<p><strong>Auf Platz 3: </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">Es geht um CDU-Baltruschat: Strafanzeige gegen eine BfH-Stadtverordnete</a> (2.450 Aufrufe).</p>



<p>Insgesamt registrierte das <strong>Analysetool</strong> in diesem Jahr <strong>26.690 Seitenaufrufe</strong>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Weinbude im Stadtparlament: Magistrat soll handeln!</h2>



<p>Am nächsten Mittwoch tagt die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> zum ersten Mal in diesem Jahr. Echte <strong>Aufreger</strong> sind auf der Tagesordnung nicht zu erkennen. Allenfalls drei Themen klingen <strong>etwas</strong> <strong>prickelnder</strong>: </p>



<p>Das <strong>Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; </strong>wird vermutlich, wie letztens vom <strong>Bauausschluss</strong> empfohlen, endgültig abgelehnt. Bitter für die <strong>Bauunternehmer </strong><a href="http://frank.de" target="_blank" rel="noopener">Frank</a><strong> </strong>und<strong> </strong><a href="https://www.weiss-projekte.com/" target="_blank" rel="noopener">Weiss</a>, die mit ihren Plänen richtig Kasse machen wollten. Aber natürlich <strong>sehr</strong> <strong>gut für Natur und Umwelt</strong>.</p>



<p>Sodann geht&#8217;s um <strong>den umstrittenen Weinstand &#8222;Chalet&#8220;</strong> des Vereinsrings. Es soll aber nicht über die <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">Drohmails</a> und die <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">Strafanzeige</a> gesprochen werden, mit denen <strong>CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</strong> als <strong>Vorsitzender des Vereinsrings</strong> versucht, die <strong>BfH-Stadtverordnete Tanja Lindenthal </strong>mundtot zu machen.</p>



<p>Thema ist diesmal: Der Magistrat will demnächst die <strong>Wasserleitungen</strong> <strong>zur</strong> <strong>Weinbude</strong> unter die Erde verlegen –<strong> für teures Geld</strong> aus der Stadtkasse, obwohl der Weinstand auch für <strong>Privatgeschäfte</strong> genutzt wird. Die <strong>Grünen</strong> haben dazu einen Antrag eingereicht: <em>&#8222;Bevor hier Strukturen dauerhaft installiert werden&#8220;</em>, soll der <strong>Magistrat</strong> prüfen, <strong>ob es für die Holzhütte nicht einen geeigneteren Standort gebe.</strong></p>



<p>Da soll wohl der <strong>Hund die Wurst bewachen</strong>! Im Magistrat sitzt schließlich <strong>Wulf</strong> <strong>Baltruschat</strong>. Ob der CDU-Mann auch seinen <strong>Magistratskollegen</strong> mit Konsequenzen droht, wenn sie <strong>nicht</strong> <strong>so</strong> <strong>spuren</strong>, wie er es <strong>verlangt</strong>?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg" alt="Chalet 202312" class="wp-image-37113" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hofheimer Blickfang: Das Türmchen mit der Holzhütte, die sich &#8222;Chalet&#8220; nennt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Schließlich fordern die<strong> Bürger für Hofheim</strong> (BfH) eine Prüfung, wie man die Ortsteile besser<strong> mit dem öffentlichen Nahverkehr </strong>(ÖPNV) vernetzen könnte. Sie nennen Beispiele: Von <strong>Wildsachsen</strong> zum <strong>Diedenbergener</strong> <strong>Sportplatz</strong> brauche man mit dem Auto <strong>10 Minuten</strong>, mit dem ÖPNV <strong>über eine Stunde</strong>. Oder: Von <strong>Lorsbach</strong> zum <strong>Marxheimer Bürgerhaus</strong> dauert&#8217;s mit dem Auto <strong>14 Minuten</strong>,  mit Bus und Bahn <strong>drei Mal so lange</strong>.</p>



<p>Bei derart langen Fahrzeiten werde der ÖPNV nicht als attraktiv empfunden, schreibt die BfH, und schlägt den <strong>Einsatz einen &#8222;Ortsteil-Rundbusses&#8220;</strong> vor.</p>



<p><strong>Die Sitzung des Stadtparlaments beginnt am Mittwoch, 7. Februar, um 18 Uhr in der Stadthalle.</strong> Wer Hofheims <strong>Lokalpolitiker &#8222;in action&#8220; </strong>erleben möchten, darf <strong>zuhören</strong> (nicht mitreden).</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bücherei: Langzeit-Schließung nach Kurzzeit-Überflutung</h2>



<p>Vor etlichen Wochen hatte die <strong>Linke Barbara Grassel</strong> im Rathaus nachgefragt, was es mit dem <strong>Wasserschaden in der Bücherei </strong>auf sich habe. Die Antwort klang wie<strong> </strong><em>&#8222;alles halb so schlimm&#8220;</em>: Von<em> &#8222;temporärer Überlastung&#8220; </em>bei einem <strong>Starkregen am 17. August</strong> war die Rede, von<em> &#8222;kurzzeitiger Überflutung&#8220; </em>im System der Lüftungs- und Klimaanlage&#8230;</p>



<p>Die <strong>Kurzzeit-Überflutung</strong> führt nun zu einer <strong>Langzeit-Schließung</strong>: Fast 14 Tage bleibt die Bücherei dicht! Eine <strong>Gipskarton-Abkofferung der Lüftungs- und Klimaanlage</strong> habe Schaden genommen, und auch <strong>Teile des Bodenbelags im Untergeschoss </strong>seien beschädigt, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Folge: Die Bücherei muss <strong>vom 9. bis 21. Februar geschlossen</strong> bleiben. Also anderthalb Wochen lang!</p>



<p>Danach, heißt es im Rathaus, sollte ein solcher Schaden <strong>nicht wieder vorkommen</strong>: <em>&#8222;Durch zusätzliche sanitäre Sicherungsmaßnahmen wurde zwischenzeitlich sichergestellt, dass zukünftige Starkregensituationen hier keinen Schaden verursachen können.</em>”</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Teure Miete I: Judo-Club will ins Chinon-Center</h2>



<p>Früher war hier ein<strong> China-Restaurant</strong>, dann ein <strong>Corona-Testcenter</strong> – seitdem herrscht <strong>Leerstand</strong>: Die Geschäftsräume im <strong>Obergeschoss des Chinon-Centers</strong> wurden vor genau zwei Jahren <strong>als teuerste Gewerbeimmobilie</strong> angeboten. Jetzt scheint ein ernsthafter Interessent gefunden: Der <strong>Judoclub Hofheim</strong> will einziehen. Das allerdings sorgt für einigen Trouble.</p>



<p>Kurze Rückblende: Im <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/">Januar 2021</a> wurde das Objekt – 440 Quadratmeter – für <strong>6.600 Euro</strong> angeboten (15 Euro/Quadratmeter). Dazu Nebenkosten in Höhe von <strong>1.980 Euro</strong>. Das war wohl etwas zu happig: Kein Mieter fand sich.</p>



<p>Im letzten Jahr lag der Preis bei nur noch <strong>10,90 Euro pro Quadratmeter</strong>, gleichzeitig wurden die Nebenkosten auf <strong>2.775 Euro</strong> erhöht: Macht eine <strong>Warmmiete von&nbsp;7.555 Euro</strong> –&nbsp;immerhin <strong>1000 Euro weniger</strong>&nbsp;als zwei Jahre zuvor.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg" alt="Chinon Center 202402" class="wp-image-38652" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Obergeschoss des Chinon-Centers möchte der Judo-Club einziehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Derzeit werden neben <strong>4.800 Euro Miete</strong> nur noch <strong>1.390 Euro für Nebenkosten</strong> aufgerufen. Und jetzt gibt&#8217;s wohl auch einen Interessenten:</p>



<p>Der <a href="https://www.jc-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">1. Judo-Club Hofheim 1977 e.V.</a> möchte im Chinon-Center sein <strong>Traningscenter</strong> – auch Dojo genannt – einrichten: Zwei <strong>Mattenflächen</strong> (150 und 80 Quadratmeter), dazu <strong>Umkleidekabinen</strong>, <strong>Duschen</strong>, ein Büro als <strong>Geschäftsstelle</strong> – für alles wäre Platz. <strong>Ernst Golla</strong>, der Vereinvorsitzende, schreibt in einem Brief an seine <strong>rund 280 Mitglieder</strong>:<em> &#8222;Geplant ist, dass wir nach erfolgreicher Umsetzung unser Vereinsangebot erweitern und Elemente wie Yoga, Rückenschule und Fitness etablieren. Zudem sehen wir die Möglichkeit, Kooperationen mit Kindergärten und Schulen aufzubauen, um Kurse anzubieten.&#8220;</em></p>



<p>Hört sich toll an, hat nur <strong>einen kleinen Haken</strong>: Die hohen Kosten hätten zur Folge, dass die Mitgliedsbeiträge teilweise <strong>mehr als verdoppelt</strong> werden müssten. Kinder sollen künftig <strong>29 Euro</strong> (heute: 15 Euro) zahlen, Schüler <strong>34 Euro</strong> (15 Euro), Erwachsene <strong>39 Euro</strong> (20 Euro)&#8230;</p>



<p>Solche <strong>Preissteigerungen</strong> beunruhigen einige Eltern. Eine Familie schrieb an den Hofheim/Kriftel-Newsletter: <em>&#8222;Der Traum vom eigenen Vereinsraum ist verständlich, aber die Trainingsmöglichkeiten aktuell in der Heiligenstockschule sind auch sehr gut und modern.&#8220;</em> Ein Vater meldete sich: So <strong>toll</strong> die Lage und so <strong>großzügig</strong> die Räumlichkeiten auch seien –  <em>&#8222;hoffentlich verhebt sich der Verein nicht!&#8220;</em></p>



<p>Noch ist die Entscheidung nicht gefallen: Derzeit werden die <strong>Umbaukosten</strong> ermittelt, der Kreis muss die <strong>Nutzungsänderung</strong> <strong>der</strong> <strong>Gewerberäume</strong> genehmigen, und dann dürfte es sicher noch ein paar Monate dauern, bis aller fertig ist. Für den<strong> 6. März</strong> wurde eine <strong>Jahreshauptversammlung</strong> <strong>des Judo-Clubs </strong>angesetzt: Dann soll über das weitere Vorgehen <strong>entschieden</strong> werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Teure Miete II: Altstadt-Ladenlokal sucht Pächter</h2>



<p><strong>1-A-Lage </strong>direkt in der Fußgängerzone. <strong>Top-Terrasse</strong> am Rande der Hauptstrasse: So lockt das Feinkost-Geschäft und Cafe <strong>&#8222;Ciao Bella&#8220;</strong> in Hofheims Altstadt – nein, nicht neue Kunden, sondern einen <strong>potentiellen Pächter</strong>. Wird aber nicht billig!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Bella-Ciao-202405-640.jpg" alt="Bella Ciao 202405 640" class="wp-image-38657" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Bella-Ciao-202405-640.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Bella-Ciao-202405-640-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mitten in der Altstadt: Für die Eisdiele und das Feinkostengeschäft wird ein neuer Pächter gesucht.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Dawud Tawakoli </strong>hatte den Laden vor knapp einem Jahr von <strong>Stefano Carletta</strong> übernommen: Der eröffnete<strong> Ende letzten Jahres</strong> ein paar hundert Meter weiter im ehemaligen &#8222;Sugar Mum&#8220;-Laden eine Filiale seiner Bad Homburger <strong>„Drogheria“</strong>, wo er<strong> italienische Spezialitäten </strong>anbietet.</p>



<p>Tawakoli hat jetzt Anzeigen im Internet veröffentlicht, sucht einen Pächter für das <strong>&#8222;Ciao Bella&#8220;</strong>: Er preist den Laden als <em>&#8222;sehr gut laufenden Betrieb&#8220;</em> an, mit einem<em> &#8222;einzigartigen erfolgreichen Konzept&#8220; </em>und<em> &#8222;eine Gelateria mit Eis-Labor inkl. alle Produktionsgeräte&#8220;</em>. Und noch ein Goodie: Ein <em>&#8222;brandneues Markisen-System&#8220;</em> ermögliche<strong> einen ganzjährigen Betrieb</strong> am Straßenrand.</p>



<p>Das hat seinen <strong>Preis in Hofheim</strong>: Für das <strong>255 Quadratmeter</strong> große Objekt, davon 175 Quadratmeter Laden- und Gastraum, plus ein<strong> 2-Zimmer-Studio</strong> (<em>&#8222;voll modernisiert&#8220;</em>) verlangt er <strong>4.600 Euro</strong>. Dazu kommen <strong>Nebenkosten von 680 Euro</strong>. Drei Monatsmieten werden als <strong>Kaution</strong> fällig, und eine <strong>&#8222;faire Abstandszahlung&#8220;</strong> fürs Inventar sollte bitte auch gezahlt werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">15.000 Euro für 85.000 Internet-Besuche</h2>



<p>Wissen, das die Welt nicht braucht, das aber auch nicht schadet: <strong>15.000 Euro</strong> zahlt die Stadt jährlich für <strong>17 öffentliche Wlan-Router</strong> im Stadtgebiet, teilte <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) im Haupt- und Finanzausschuss mit. <strong>85.683 Internet-Anmeldungen </strong>wurden im letzten Jahr registriert, das sind <strong>235 pro Tag</strong>.</p>



<p><strong>Die drei bestgenutzten Stationen:</strong> <strong>Kellereiplatz</strong> (17.541 Anmeldungen), <strong>Stadtbücherei</strong> (11.868) und <strong>Rathaus</strong> (11.781).</p>



<p><strong>Schlusslichter</strong>: <strong>Wildsachsenhalle</strong> (1.646), <strong>Bücherei Wallau </strong>(905) und <strong>Jagdhaus Langenhain</strong> (792).&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtverordneter verlangt Bestrafung von Stadtverordneten</h2>



<p><strong>Über das Benehmen unserer Stadtverordnete</strong>n gab&#8217;s zuletzt<strong> nicht allzu viel Gutes</strong> zu berichten. Heftige <strong>Streitereien</strong> bis hin zu üblen <strong>Beschimpfungen</strong>, wichtigtuerische <strong>Auftritte</strong> – alles dabei. <strong>Nicht alle</strong> machten mit, das sei ausdrücklich betont<strong>, einige wenige </strong>trieben&#8217;s dafür umso doller.</p>



<p>Zuletzt konnte selbst die <strong>Lokalzeitung</strong> nicht länger wegschauen und titelte: <em>&#8222;Grenzwertige Streitkultur in der Stadtpolitik&#8220;</em>.&nbsp;</p>



<p><strong>Kultur?</strong> Na ja&#8230;</p>



<p><strong>Andreas Nickel</strong>, als <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/21/mails-wie-flammenwerfer/">flammenwerfender Mail-Schreiber</a> auffällig geworden, verschickte Anfang des Jahres nochmals eine <strong>Rund</strong>-Mail an ausgesuchte Lokalpolitiker. &#8222;<em>Dem Kollektiv der Mandatsträger-/innen wurde ein nachhaltiger Ansehensschaden zugefügt”,</em> befand der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler (FWG). Der Mann, <strong>Polizist</strong> von Beruf, will die <strong>Schuldigen</strong> angeblich auch <strong>ermittelt</strong> haben:<em> &#8222;Verantwortlich zeichnen natürlich in erster Linie die Berichterstattenden und Kommentierenden im Internet sowie im Social-Media-Bereich.&#8220;</em></p>



<p>Eine <strong>Mitschuld</strong> sieht Nickel – nein, <strong>nicht bei sich</strong>, natürlich nicht!, sondern bei <em>&#8222;Personen aus unserem Kreis</em>”. Diese Stadtverordneten hätten sich nicht <em>&#8222;an Absprachen zur Wahrung gewisser fairer Umgangsformen&#8220; </em>gehalten.</p>



<p>So darf es <strong>nicht</strong> <strong>weitergehen</strong>! Nickel fordert eine <strong>Sondersitzung des Ältestenrats</strong>, wofür er angeblich <em>&#8222;Zuspruch aus den Reihen der Oppositionsfraktionen&#8220;</em> erhalten habe. Außerdem verlangt der FWG-Mann eine <strong>Überprüfung der</strong> <strong>Geschäftsordnung</strong>: Stadtverordnete müssten <strong>bestraft</strong> werden können!</p>



<p><strong>Eine</strong> <strong>Maßregelung unbotmäßig erscheinender Stadtverordneten </strong>– das ist mal <strong>eine Idee</strong>! Was genau stellt sich Nickel da vor? Eine <strong>Geldstrafe?</strong> Oder – analog zum <strong>Strafenkatalog im Vereinsring</strong> – Ausschluss der ganzen Fraktion <strong>aus der erlauchten Runde der Lokalpolitiker?</strong></p>



<p><strong>Ein konkretes Strafmaß</strong> will Nickel nicht nennen. Nur so viel: <em>&#8222;Bestimmtes Fehlverhalten&#8220; </em>sei<em> &#8222;wirksam zu unterbinden und zu ahnden&#8220;.</em> </p>



<p>Die <strong>Zukunft des Stadtparlaments</strong> haben wir uns dann eher trist vorzustellen: Die einen wagen nichts mehr zu sagen, weil sie von <strong>Polizist Baltruschat</strong> <strong>Drohschreiben</strong> bekommen. Die anderen schweigen, weil <strong>Polizist Nickel</strong> ihnen bei mangelndem Wohlverhalten mit <strong>Bestrafung</strong> droht&#8230;</p>



<p><strong>Willkommen</strong> in der Lokalpolitik der <strong>Kreisstadt Hofheim am Taunus!</strong> </p>



<p><strong>Die ersten Ausschusssitzungen</strong> im neuen Jahr haben übrigens stattgefunden. Gerne wollen wir <strong>lobend</strong> erwähnen, dass sich alle überraschend<strong> friedlich-freundlich</strong> gaben. <strong>Daniel Philipp von den Grünen</strong> absolvierte seine ersten Auftritte als neuer<strong> 1. Beigeordneter</strong>, und wir waren <strong>Zeugen:</strong></p>



<p>Es geht auch <strong>ohne Rüpeleien der Rathaus-Spitze</strong>!&nbsp; Das krawallige Getöse, mit denen <strong>Philipps Vorgänger</strong> regelmäßig ausgesuchte Stadtverordnete anfiel, blieb (bisher) aus.</p>



<p><strong>Und niemand hat&#8217;s vermisst!</strong></p>



<p>Nur <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) </strong>versuchte einmal kurz, <strong>Gift zu verspritzen:</strong> Er ging Philipp <strong>barsch</strong> an, weil der einen <strong>März-Termin</strong> noch nicht publik gemacht habe.</p>



<p>Philipp konterte <strong>ruhig-gelassen</strong>: Gemach, gemach! Er sei ja noch nicht <strong>einmal einen Monat im Amt.</strong></p>



<p><strong>Und Ruhe war.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sorgen ums Krankenhaus Hofheim: Chefarzt hört auf – Notfallambulanz in Not!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 09:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Dr. Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Völker Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmermann Dr. Gerd]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Serie schlechter Nachrichten aus dem Klinik-Verbund Varisano reißt nicht ab: Nach Meldungen über Management-Problemen, Millionen-Defizit und drohender Pleite muss das Krankenhaus Hofheim auch noch den Verlust von ausgewiesener medizinischer Kompetenz verkraften: Ein Chefarzt hört auf. Das könnte weitreichende Folgen haben für die Gesundheitsversorgung in der Kreisstadt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><strong>Es gibt neue Nachrichten aus dem Klinik-Konzern Varisano, sie kommen zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt: Nach Meldungen über Management-Problemen, Millionen-Defizit und drohender Pleite muss das Krankenhaus Hofheim auch noch den Verlust von ausgewiesener medizinischer Kompetenz verkraften: Ein hochangesehener Chefarzt hört auf. Das wiederum könnte für das ganze Krankenhaus – und damit für die Gesundheitsversorgung aller Bürger in der Kreisstadt – weitreichende Folgen haben.</strong></p>
</p>
<p><strong>Die</strong> <strong>Stellenanzeige des Varisano-Konzerns</strong> erschien vor wenigen Wochen auf diversen <strong>Job-Portalen im Internet</strong>: Gesucht werde ein <em>&#8222;Oberarzt für die Klinik für Pneumologie (w/m/d)</em>”.</p>
</p>
<p>Dahinter stand der <strong>Halbsatz</strong>: <em>&#8222;mit der Option zur Chefarztnachfolge</em>”.</p>
</p>
<p>Dann gab&#8217;s noch zwei Worte, deren <strong>tiefere</strong> <strong>Bedeutung</strong> sich erst heute erschließt – nach einem <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>: <em>&#8222;In Vollzeit&#8220;</em> müsse der neue Klinikarzt arbeiten. Ein <strong>Teilzeit-Job</strong> wird im <strong>Varisano-Konzern </strong>wohl nur der <strong>Geschäftsführung</strong> zugestanden&#8230;&nbsp;</p>
</p>
<p>Seit Erscheinen der Stellenanzeige ist klar: <strong>Dr. Thomas Müller</strong>, der im Hofheimer Krankenhaus die <strong>Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin</strong> leitet, hört auf. Der Mediziner, der wegen seiner<strong> ausgewiesenen Kompetenz</strong> und seines stets <strong>freundlichen und zugewandten Auftretens </strong>bei Patienten wie Kollegen und Mitarbeitern <strong>höchstes Ansehen</strong> genießt, geht<strong> in den Ruhestand</strong>. Und das auch schon sehr bald: Er wird nur noch bis <strong>Ende Oktober</strong> als Chefarzt tätig sein.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-300x300.jpg" alt="Dr Thomas Mueller Varisano" class="wp-image-34164" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-1024x1024.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-768x767.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano.jpg 1380w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Thomas Müller, Chefarzt im Krankenhaus Hofheim. Foto: Varisano</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Mit <strong>Dr. Müller</strong> geht <strong>eine</strong> <strong>Institution</strong>. Der <strong>Internist und Pneumologe</strong> (Lungenarzt) ist im Krankenhaus Hofheim seit nahezu <strong>35 Jahren</strong> tätig. 2018 war er zum <strong>Chefarzt </strong>ernannt worden; damals gab er als <strong>seine Ziele </strong>aus: <em>„Erfolg für die Kliniken, respektvoller Umgang mit allen Mitarbeitern und verantwortungsvolle Versorgung der Patienten“</em>.</p>
</p>
<p>Alle, die ihn kennen, sagen: Das waren <strong>keine leeren Worte</strong>. Der Mann lebt seine Maxime vor, jeden Tag. Und so mischt sich in den <strong>Wehmut</strong> <strong>über seinen bevorstehenden Abschied</strong> die bange Frage:</p>
</p>
<p>Wie wird&#8217;s nur nach Dr. Müller<strong> weitergehen</strong>?</p>
</p>
<p>Das ist die große Sorge: Wird die <strong>Geschäftsführung</strong> die Gelegenheit nutzen und Abteilungen aus Hofheim nach Bad Soden und/oder Höchst <strong>verschieben</strong> – allein aus dem Grund, um<strong> Kosten zu senken</strong>? </p>
</p>
<p>Aus <strong>kaufmännischer Sicht</strong> mag eine Konzentration medizinischer Leistungen vielleicht <strong>sinnvoll erscheinen</strong>.</p>
</p>
<p>Für die Kreisstadt könnte es <strong>ein</strong> <strong>Drama</strong> werden.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Der Notfallversorgung in Hofheim droht das Aus</h2>
</p>
<p>In der<strong> Jobanzeige</strong> wurden die<strong> Aufgaben des künftigen Oberarztes</strong> unter anderem so vorgestellt: <em>&#8222;Schwerpunktmäßig werden Patient:innen mit Krankheiten aus dem Bereich der Lungen- und Bronchialheilkunde behandelt.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und dann war da auch zu lesen: <em>&#8222;Die Gründung eines Lungenzentrums in Kooperation mit der Thoraxchirurgie des Varisano Klinikums Frankfurt Höchst wird angestrebt.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Es sind Sätze, die im Hofheimer Krankenhaus für <strong>schwere</strong> <strong>Irritationen </strong>sorgen: Warum wird in einer <strong>Oberarzt-Stellenausschreibung</strong> die <strong>Gründung eines Lungenzentrums</strong> erwähnt?  Soll die <strong>Klinik für Pneumologie</strong> etwa nach Höchst umziehen, wo bereits ein <strong>Varisano-Lungenkrebszentrum</strong> besteht?</p>
</p>
<p>Wenn das geschieht, könnte der Abbau medizinischer Leistungen in Hofheim schnell weitergehen: Denn die <strong>Klinik für Lungenheilkunde </strong>ist nicht das einzige Feld, das Dr. Müller<strong> seit vielen Jahren</strong> &#8222;beackert&#8220;. Er ist zugleich <strong>Chefarzt der &#8222;Inneren Medizin&#8220;</strong> im Krankenhaus.  Wenn mit Dr. Müller &#8222;die Innere&#8220; <strong>aufgelöst wird</strong>, stünde auch die Notfallambulanz <strong>vor dem Aus</strong>&#8230;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="272" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-34167" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915-300x128.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im zweiten Obergeschoss des Hofheimer Krankenhauses: Hier befindet sich die Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin von Chefarzt Dr. Thomas Müller.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Thomas Völker</strong> kennt sich aus: Er ist <strong>Referent für Gesundheit</strong> im Wiesbadener Rathaus; als <strong>Vorsitzender</strong> <strong>der Linken im Main-Taunus-Kreis</strong> initiierte er unlängst <strong>ein</strong> <a href="https://dielinke-mtk.de/wp-content/uploads/2023/08/Gruendungserklaerung-Buendnis-fuer-eine-sichere-Gesundheitsversorgung-im-MTK-und-Frankfurter-Westen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aktionsbündnis</a>, dass sich parteiübergreifend für die <strong>Rettung der drei Varisano-Klinikstandorte</strong> stark macht.</p>
</p>
<p>Völker sagt: <em>&#8222;Für eine funktionierende Notfallversorgung braucht es eine gut aufgestellte Innere Medizin, auch damit nach der intensivmedizinischen Versorgung eine Vor-Ort-Weiterbehandlung möglich ist.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und was passiert, wenn Hofheim mit dem Abschied von Dr. Müller <strong>die Innere Medizin</strong> <strong>verliert</strong>?</p>
</p>
<p><em>&#8222;Das lässt mich befürchten, dass über kurz oder lang die Notfallversorgung in Hofheim eingestellt werden soll. Das wäre eine Hiobsbotschaft für eine wohnortnahe Versorgung im Kreisgebiet.&#8220;&nbsp;</em></p>
</p>
<p>Ähnlich <strong>pessimistisch</strong> – oder realistisch? – meldete sich vergangene Woche ein <strong>Mediziner</strong> zu Wort, der viele Jahre als <strong>Ärztefunktionär</strong> tätig gewesen war: <strong>Dr. med. Gerd Zimmermann</strong>, Facharzt für Allgemeinmedizin in Hofheim, kommentierte auf <a href="https://www.facebook.com/zimmermann.gerd" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> den Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter über das <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">&#8222;Chaos im Krankenhaus&#8220;</a> mit den Worten: </p>
</p>
<p><em>&#8222;Das stimmt leider alles. Das Hofheimer Krankenhaus wird nie schwarze Zahlen schreiben, und die Geduld von Bad Soden und Höchst wird Grenzen haben.&#8220;</em></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Schlechte Kommunikation verschärft Klinik-Krise</h2>
</p>
<p>Lungen-Klinik weg! Innere Medizin weg! Notfallambulanz weg! Noch sind solche <strong>Hiobsbotschaften</strong> Mutmaßungen, sie umtreiben vor allem <strong>besorgte Mediziner und Klinikmitarbeiter</strong>, die auf Antworten drängen – und nicht bekommen. Das lässt ein weiteres Problem im Varisano-Konzern erkennbar werden:</p>
</p>
<p>Die <strong>Kommunikation</strong> <strong>in dem Unternehmen</strong> schlingert derzeit zwischen <strong>Geheimnistuerei</strong> und <strong>Falschdarstellung</strong>. Das kann sich durchaus noch <strong>verschärfend auf die aktuelle Krisensituation</strong> auswirken:</p>
</p>
<p>Kürzlich hatte man per <a href="https://www.varisano.de/klinikum-frankfurt-hoechst/ueber-uns/aktuelles-news/meldung/auf-stefan-schad-folgt-michael-osypka-als-interimsgeschaeftsfuehrer" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> verbreiten lassen, dass ein neuer <strong>Geschäftsführer</strong> eingestellt worden sei: Der bald 60-Jährige <strong>Michael Osypka</strong> solle helfen, den Verbund <strong>&#8222;entschlossen&#8220;</strong> zu steuern.</p>
</p>
<p>Der Mann wird dem Klinikverbund allerdings <strong>nur</strong> <strong>zeitweilig</strong> zur Verfügung stehen, weil er <strong>weitere Jobs </strong>angenommen hat. <strong>Diese wichtige Information</strong> wurde in der Varisano-Pressemeldung <strong>unterschlagen</strong>. Auf diese Weise verkommt die Öffentlichkeitsarbeit der Kliniken zur <strong>Desinformation</strong>: Fakten werden <strong>vorsätzlich</strong> <strong>unterdrückt</strong>, um Menschen <strong>gezielt</strong> <strong>zu</strong> <strong>täuschen</strong> – ein solches Verhalten <strong>untergräbt jedes Vertrauen</strong> in das Unternehmen, was sich noch <strong>rächen</strong> könnte: Wer will schon<strong> in einem Krankenhaus arbeiten</strong>, in dem die Geschäftsführung <strong>mit der Wahrheit schludert</strong>?</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p><div class="su-divider su-divider-style-dotted" style="margin:25px 0;border-width:1px;border-color:#f8850a"></div></p>
</p>
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522.jpg" alt="hoechster kreisblatt 01.09.2023 8 e1694885534522" class="wp-image-34375" style="width:328px;height:149px" width="328" height="149" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522-300x137.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522-768x349.jpg 768w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 1. September wurde Osypka auf den MTK-Seiten im Höchster Kreisblatt als neuer Geschäftsführer begrüßt. So hatte man sich das bei Varisano gewünscht: ohne Hinweis auf den Teilzeitjob.</figcaption></figure>
</div>
</div>
</p>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_.jpg" alt="frankfurter neue presse 16.09.2023 11" class="wp-image-34376" style="width:328px;height:149px" width="328" height="149" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_-300x137.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_-768x349.jpg 768w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine Woche nach dem Bericht im <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> erfuhren auch die Leser der Lokalzeitung vom Teilzeitjob Osypkas – aber nicht auf den MTK-Seiten, sondern im Frankfurt-Teil der Zeitung.</figcaption></figure>
</div>
</div>
</div>
</p>
<p><div class="su-divider su-divider-style-dotted" style="margin:25px 0;border-width:1px;border-color:#f8850a"></div></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p>Als der Hofheim/Kriftel-Newsletter jetzt <strong>Fragen zu Chefarzt Dr. Müller</strong> sowie zur <strong>Zukunft des Krankenhauses Hofheim</strong> stellte, machte die Pressesprecherin des Konzerns <strong>sofort</strong> <strong>dicht</strong>: Sie wollte nicht einmal <strong>bestätigen</strong>, dass Dr. Müller <strong>in</strong> <strong>den</strong> <strong>Ruhestand</strong> <strong>geht</strong>. Offenbar glaubt man im Konzern, Nachrichten über die Medien <strong>nach Gutdünken</strong> steuern zu können: Eine Veröffentlichung, teilte die Pressesprecherin mit, werde es erst in der nächsten Woche geben.</p>
</p>
<p>Was soll diese <strong>Geheimnistuerei</strong>, wenn die Nachricht doch längst <strong>die Runde macht</strong>?</p>
</p>
<p><em>&#8222;Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter&nbsp;Schrei&#8220;</em>, sagte der griechische <strong>Dichter Sophokles</strong>.</p>
</p>
<p>Die Erkenntnis ist <strong>2.500 Jahre</strong> alt. Sie gilt noch <strong>heute</strong>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">klitzekleiner Lichtblick in düsteren Zeiten</h2>
</p>
<p>Auch <strong>Dr. Thomas Müller </strong>will nicht viel sagen, was in seinem Fall verständlich ist: Seine Zurückhaltung zeugt von <strong>Loyalität</strong> gegenüber dem Arbeitgeber. Immerhin bestätigt der Mediziner das baldige <strong>Ende seiner Chefarzt-Laufbahn</strong>: Mit <strong>65</strong>, sagt er, habe er doch sicher Anspruch darauf, <strong>kürzer zu treten</strong>. Aber er wolle einer Veröffentlichung durch die <strong>Geschäftsführung</strong> natürlich nicht vorgreifen&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Eine</strong> <strong>Information</strong> gibt er dann doch noch <strong>preis</strong>: Ja, er gehe <strong>in den Ruhestand</strong>, werde aber <strong>weiterhin als Arzt arbeiten.</strong> Mehr will er noch nicht verraten. Ob seine künftige Praxis im Krankenhaus <strong>Hofheim</strong> sein wird? Oder im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in <strong>Kelkheim</strong>, wie gemunkelt wird? Warten wir&#8217;s ab:</p>
</p>
<p>Für Menschen, die auf die <strong>ärztliche Kunst dieses Mannes</strong> vertrauen, ist die Botschaft ein <strong>klitzekleiner Lichtblick </strong>in diesen <strong>düsteren Klinik-Zeiten</strong>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p class="



<div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;"><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Am Montag im Hofheim/Kriftel-Newsletter:</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px"></p>
</p>
<p>Was tun eigentlich Hofheims Lokalpolitiker für &#8222;ihr&#8220; Krankenhaus? Setzen sie sich für den Erhalt ein – oder sagen sie: Geht uns nix an, der Kreis ist zuständig? Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat eine Umfrage im Stadtparlament gemacht. Alle antworteten – nur einer duckte weg.</div></div></p>
</p>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8230;und dann noch ein Jahrestag, der Anlass zu Nachdenklichkeit sein sollte</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/04/02/gedenktag-und-landratsamt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 10:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bumin Özlem]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kruschke Dr. André]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolph Brigitte]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Völker Thomas]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleiner Wochenend-Spaziergang durch Hofheim: Das Stadtparlament hat ein paar interessante Entscheidungen getroffen, ein wichtiges Thema allerdings auch ausgeklammert. Für die leidgeplagten Lorsbacher soll ein großes Hilfspaket geschnürt werden. Die Stadtbücherei gibt sich nicht gerade kundenfreundlich. Und ein kleiner "Gedenktag" sollte Anlass sein zu (selbst-)kritischer Nachdenklichkeit... ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommen Sie mit auf einen Wochenend-Spaziergang der etwas anderen Art! Lassen Sie uns das Polit-Geschehen der letzten Tage Revue passieren: Hofheims Stadtparlament hat getagt und ein paar interessante Entscheidungen getroffen, andere vertagt – und ein spannendes Thema einfach ausgeklammert. Lorsbach kriegt ein großes Hilfspaket. Die Stadtbücherei zeigt sich nicht besonders kundenfreundlich. Dann gibt&#8217;s noch einen Jahrestag, der Anlass zu (selbst-)kritischer Nachdenklichkeit sein sollte. <strong>Und schließlich eine aktualisierte Meldung: Unsere Kritik an der Kreisverwaltung, die ausgerechnet für Karfreitag eine Ausschußsitzung angesetzt hat, war nicht berechtigt: Das Land trägt die Verantwortung.</strong> Kommen Sie einfach mit&#8230;</strong></p>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading" id="lorsbach20230403" style="font-size:22px"><a href="#lorsbach20230403">Für Lorsbach wird ein großes Hilfspaket geschnürt</a></h3>
<p>Das Dörfchen Lorsbach ist <strong>leidgeprüft</strong>. Die (mindestens) einjährige <strong>Baustelle auf der L3011</strong> (incl. zeitweiliger Vollsperrung) kommt bald. Es gibt zu wenig <strong>Kita-Plätze</strong>. Keinen <strong>Supermarkt</strong>. Eine <strong>Bahnstation</strong> ohne Zugang für Behinderte&#8230;</p>
<p>Das alles wiegt schwer, <strong>Trübsal</strong> könnte drohen – doch jetzt naht <strong>Hilfe</strong>:</p>
<p>Eine <strong>„ganzheitliche Standortanalyse“</strong> soll der Magistrat durchführen lassen. Das beschloss die Stadtverordnetenversammlung. Es klingt kompliziert und ist es sicher auch: Die <strong>infrastrukturellen Probleme</strong> in dem Ortsteil sollen diagnostiziert und <strong>Lösungsansätze</strong> entwickelt werden. Und dabei soll auch noch die <strong>dörfliche Gemeinschaft</strong> gestärkt werden.</p>
<p>Einzubinden, so heißt es im Beschluss weiter, seien die <strong>Lorsbacher Bürger</strong> und die <strong>Vereine</strong>, der <strong>Ortsbeirat Lorsbach</strong> sowie u.a. die Hofheimer Lokale Agenda, der ADFC, die Deutsche Bahn AG, Hessen Mobil.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="398" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/lorsbach.jpg" alt="lorsbach" class="wp-image-31006" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/lorsbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/lorsbach-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>
<p>Das <strong>Hilfspaket </strong>hatten Hofheims <strong>Grüne</strong> geschnürt – sicher <strong>nicht</strong> <strong>ganz</strong> <strong>uneigennnützig</strong>: Sie haben in Lorsbach schließlich Einiges <strong>gutzumachen</strong>:</p>
<p>Der grüne <strong>Landesminister Tarek Al-Wazir </strong>hatte die L3011 für ein Jahr <span style="text-decoration: underline;">voll</span> sperren wollen (was <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/31/lorsbach-gericht-l3011/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bekanntlich</a> jetzt ein Gericht verhinderte). Hofheims Grünen hatten sich, um den eigenen Minister <strong>nicht zu brüskieren</strong>, stets <strong>weggeduckt</strong> und dem Lorsbacher Protest <strong>schweigend</strong> zugeschaut.</p>
<p>Jetzt der <strong>Annäherungsversuch</strong>. Die Grünen wollten den Lorsbachern eigentlich noch mehr angedeihen lassen: Ein Mitarbeiter der Verwaltung solle wöchentlich eine Art <strong>Sprechstunde</strong> abhalten, mindestens zwei Stunde lang. Und sie wollten auch, dass zu <strong>Sitzungen des Ortsbeirates</strong> stets ein hauptamtlicher Dezernent erscheinen müsse.</p>
<p>Das aber ging den meisten Stadtmverordneten zu weit: Dann könnten ja alle Ortsteile kommen&#8230;</p>
<p><strong>Akzeptiert</strong> dagegen wurde die Forderung, dass die Lorsbach-Analyse <strong>zeitnah</strong> zu erfolgen hat. Das war den Grünen sehr wichtig:</p>
<p>Im Oktober sind <strong>Landtagswahlen</strong>!</p>
<h3 class="wp-block-heading" id="elisabethenstraße20230402" style="font-size:22px"><a href="#elisabethenstraße20230402">Elisabethenstraße 3: Planung zieht sich weiter hin</a></h3>
<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> gab der <strong>Bürgermeister</strong> bekannt, was bereits im <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/16/leser-tipps/#Hotel-Neubau20230317">Hofheim/Kriftel-Newslette</a>r stand: Bei der Planung des Grundstücks <strong>Elisabethenstraße 3</strong> (alte Stadtbücherei) wird der versprochene Zeitplan <strong>nicht mehr eingehalten</strong>.</p>
<p>Im Herbst letzten Jahres hatte <strong>Christian Vogt </strong>–&nbsp;er will ein Hotel auf dem Grundstück sehen – angekündigt: Noch in 2022 würden<strong> mehrere&nbsp;Planungsbüros&nbsp;</strong>beauftragt, <strong>städtebauliche Konzeptionen</strong> für das Grundstück zu erarbeiten. Die sollten im <strong>März 2023</strong> in einem <strong>zweiten</strong> <strong>Bürgerforum</strong> vorgestellt werden.</p>
<p>Soweit der Plan, er klang gut. Die Grünen setzten noch durch, dass für die Planungsbüros ein <strong>Kriterienkatalog</strong> erarbeitet werden müsse. Macht Sinn&#8230;</p>
<p>Das ist <strong>ein halbes Jahr</strong> her. Jetzt trug Vogt vor: Es werde derzeit ein <strong>Kriterienkatalog</strong> in der Stadtverwaltung <strong>erarbeitet</strong>, der demnächst in den <strong>Ausschüssen</strong> diskutiert werden soll.</p>
<p>Wir erkennen: Wieder droht sich eine städtische Planung <strong>endlos hinzuziehen</strong>. Von einem<strong> zweiten Bürgerforum</strong> hat Vogt übrigens nichts mehr gesagt.</p>
<h4 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Pinkelpause-Millionen sind Geschichte</h4>
<p>Die <strong>Pinkelpause-Millonen</strong> sind endgültig Geschichte: <strong>Rund fünf Millionen Euro</strong> hatte die Opposition <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/09/pinkelpause-mit-folgen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ende letzten Jahres</a> <strong>überraschend</strong> durchsetzen können, weil ein CDU-Stadtverordneter <strong>kurz</strong> <strong>austreten</strong> war. Mit dem vielen Geld sollte dem <strong>Kita-Notstand</strong> in der Stadt wirkungsvoll der Kampf angesagt werden.</p>
<p>Jetzt wurden die Millionen, wie vom Haupt- und Finanzausschuss empfohlen, endgültig <strong>aus dem Haushalt </strong>gestrichen. Grund: Die <strong>CDU-geführte Kreisverwaltung</strong> hatte gedroht, den städtischen Haushalt 2023 wegen zu hoher Ausgaben <strong>nicht zu genehmigen</strong>.</p>
<p>Das <strong>Etat-Problem</strong> ist damit <strong>vom Tisch</strong>.</p>
<p>Eine erkennbare <strong>Lösung</strong> <strong>der Kita-Problematik</strong> zeichnet sich dadurch natürlich noch nicht ab.</p>
<h4 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Gegen Kita-Notstand: Container hinter alter Stadtbücherei?</h4>
<p><strong>Es fehlen hunderte Kita-Plätze</strong> im Stadtgebiet, und das seit Jahren schon. Zunehmend drängen Lokalpolitiker darauf, <strong>Container</strong> aufzustellen, damit <strong>auf die Schnelle</strong> Kita-Plätze geschaffen werden können.</p>
<p>Das sollte machbar sein: Für <strong>Flüchtlinge</strong> konnten in kürzester Zeit Container organisiert werden. Am <strong>Kreishaus</strong> wurden zahlreiche Büros in Container ausgelagert. Hunderte Schüler werden in der <strong>Main-Taunus-Schule</strong> in Containern unterrichtet.</p>
<p>Container gegen den Kita-Mangel: <strong>Das müsste doch möglich sein!</strong></p>
<p>Aber wir sind in Hofheim, da kriegt’s der Magistrat <strong>nicht gewuppt</strong>. Angeblich findet man kein passendes Grundstück, auf dem man solche <strong>Container aufstellen könnte</strong>.</p>
<p>Jetzt hat <strong>Barbara Grassel </strong>einen ziemlich <strong>gut klingenden Vorschlag </strong>gemacht: Hinter der alten Stadtbücherei – da wäre doch <strong>ein</strong> <strong>idealer Platz für ein Kita-Containerdorf.</strong> Die Fraktionsvorsitzende der Linken machte den Vorschlag bereits vor Wochen, jetzt wiederholte sie ihn im Stadtparlament.</p>
<p><strong>Beigeordneter Bernd Köppler (SPD) </strong>wiederholte daraufhin, was er schon wiederholt gesagt hat: Er werde das <strong>prüfen</strong> lassen.</p>
<p>Vielleicht liegt genau da die <strong>Ursache des Kita-Problems</strong>: Der Mann kommt einfach <strong>nicht voran</strong>.</p>
<h4 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Armer Stadtwald: 10-Jahres-Plan bleibt in Planung</h4>
<p>Über das Thema <strong>Forsteinrichtungswerk</strong> haben wir kürzlich ausführlich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/20/mit-stadtwald-kasse-machen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet</a>: Es handelt sich um einen 10-Jahres-Plan für den Stadtwald, er ist seit mehr als anderthalb Jahren überfällig. Eigentlich sollte das Werk jetzt vom Parlament <strong>verabschiedet</strong> werden. Daraus aber wurde wieder nichts:</p>
<p>In den Entwurf hatte der Magistrat die Passage <strong>hineingeschmuggelt</strong>, dass der Stadtwald künftig <strong>Überschüsse</strong> <strong>erwirtschaften</strong> müsse. Das empörte einige Stadtverordnete, der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat’s <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/20/mit-stadtwald-kasse-machen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">öffentlich</a> gemacht – jetzt soll über den Entwurf <strong>nochmals</strong> diskutiert werden, beschlossen die Stadtverordneten einstimmig.</p>
<h4 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Wallauer Spange: Details interessieren nicht</h4>
<p>Die <a href="https://www.wallauer-spange.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wallauer Spange</a> ist ein Großprojekt mitten in der Landschaft: Es handelt sich um einen <strong>Bahnhof nahe Wallau</strong>, den Hofheim zusammen mit Wiesbaden und Hattersheim <strong>bis Ende 2027</strong> bauen will. Im Stadtparlament sind<strong> alle dafür</strong>. Nur die <strong>Linken</strong> haben immer wieder <strong>Bedenken</strong>.</p>
<p><strong>Bernd Hausmann</strong> nannte im Stadtparlament ein paar Fakten, die ihn <strong>irritierten</strong>: Vor drei Jahren sei eine Machbarkeitsstudie von rund <strong>500 Fahrgästen</strong> ausgegangen, und für die wurden <strong>100 ebenerdige Stellplätze</strong> und <strong>zwei Bushaltestellen</strong> geplant.</p>
<p>Dann gab’s <strong>eine neue Vorlage</strong>: Plötzlich sollte ein gewaltiges <strong>Parkhaus mit 500 Plätzen</strong> entstehen, außerdem sollte es <strong>acht Bushaltestellen</strong> (plus vier an der nahen Landstraße) geben. </p>
<p>Jetzt wurde wieder <strong>eine neue Vorlage</strong> erstellt: Das Parkhaus wird nur noch halb so groß geplant.<strong> Rund 250 Parkplätze</strong> müssen demnach reichen. Die acht Bushaltestellen, mehr als am Bahnhof in Hofheim, sind weiterhin vorgesehen.</p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR-1024x576.jpg" alt="Wallauer Spange Haltepunkte PundR" class="wp-image-30828" style="width:688px;height:387px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR-1024x576.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR-768x432.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR-1536x864.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/04/Wallauer_Spange_Haltepunkte_PundR.jpg 1917w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Auf dieser Darstellung wird erkennbar, wie viel Platz der geplante Bahnhof verlangt. Das Foto findet sich auf der Webseite <a href="https://www.wallauer-spange.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.wallauer-spange.de</a>.</figcaption></figure>
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<p><strong>Einer solch wirr anmutenden Planung</strong> ist nur schwer zu folgen. Aber für die <strong>Mehrheit der Stadtverordneten</strong> sind die Hausmannschen Einwürfe eher Kinkerlitzchen, die es zu vernachlässigen gilt. <strong>Parlaments-Frischling Wilhelm Schultze</strong> von den „Bürgern für Hofheim“ schleuderte dem Linken ein markiges <em>„Wir wollen die Stadt voranbringen“</em> entgegen. Sprach’s und stimmte der neuen Planung <strong>ohne weitere Fragen</strong> zu – wie auch die anderen Stadtverordneten.</p>
<p>Nur die <strong>zwei Linken</strong> im Stadtparlament, die blieben bei ihrem <em>„nein“.</em></p>
<h4 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Magistrat will Möbelhaus in Diedenbergen</h4>
<p>Interessant auch, was <strong>KEIN Thema</strong> in der Stadtverordnetenversammlung war: In Diedenbergen soll <strong>ein neues Gewerbegebiet</strong> ausgewiesen werden –&nbsp; zehn Hektar groß. Als Grund wird immer wieder die <strong>Sicherung von Arbeitsplätzen</strong> genannt: Dort soll<strong> Polar Mohr</strong> einen neuen Betrieb errichten können (wenn das Unternehmen das überhaupt will, was <strong>keiner weiß</strong>; auch müsste die Planung<strong> in wenigen Jahren </strong>fertig werden, was <strong>kaum einer für möglich hält</strong>).</p>
<p>In ihrer <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/20/hattersheimer-und-gewerbegebiet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sondersitzung Mitte März</a><strong> </strong>hatten die Stadtverordneten einem <strong>SPD-Antrag</strong> zugestimmt, wonach die Planung vorangetrieben werden soll. Das umstrittene <strong>Höffner-Möbelhaus</strong> stand da nicht mehr drin, weshalb für <strong>SPD-Chef Aaron Kowacs</strong> klar war: Dann wird&#8217;s auch kein Möbelhaus geben.</p>
<p>Das war allerdings etwas blauäugig. <strong>Hofheims Magistrat</strong> ließ inzwischen via Lokalzeitung <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/magistrat-haelt-an-moebelhaus-fest-92175572.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">verlautbaren</a>, dass man selbstverständlich<strong> an den Möbelhaus-Plänen</strong> festhalten werde.</p>
<p>Eigentlich ist die Stadtverordnetenversammlung das zentrale Gremium <strong>für die wichtigsten Entscheidungen</strong> in dieser Stadt. Man hätte also das Thema offen ansprechen können: <strong>Hallo Herr Bürgermeister</strong>, werden Beschlüsse der Stadtverordneten im Rathaus überhaupt  ernst genommen? Die Stadtverordneten sind doch <strong>keine</strong> <strong>Hampelmänner</strong>…</p>
<p>Aber nein: Kein Wort wurde dazu gesagt. <strong>Die Stadtverordneten schwiegen.&nbsp;</strong></p>
<h3 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Stadtbücherei ist dicht – ausgerechnet in den Ferien</h3>
<p><strong>Genug Politik – anderes Thema</strong>: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat vor einiger Zeit darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/03/stadtparlament-zum-etat-2023/#buecherei20221203">berichtet</a>: Unsere <strong>Stadtbücherei</strong> ist wirklich schön geworden, allerdings ist sie auch ganz <strong>schön</strong> <strong>teuer</strong>. Rechnet man den städtischen Zuschuss auf die wöchentlichen Öffnungszeit um, kostet jede Stunde<strong> 646 Euro</strong>. Zum Vergleich: Das <strong>Stadtmuseum</strong> kommt mit <strong>374 Euro/Stunde</strong> aus.</p>
<p>Wenn die Bücherei<strong> öfter geöffnet</strong> wäre, fiele der Stundenpreis natürlich<strong> günstiger</strong> aus.&nbsp;</p>
<p>Jetzt lesen wir im <strong>Bücherei-Newsletter</strong> den Hinweis: <em>„Vom 7. bis zum 21. April bleibt die Stadtbücherei Hofheim geschlossen.“ </em>Na klar, sind schließlich <strong>Ferien</strong>…</p>
<p>Na klar? Einigen Leuten ist das ziemlich <strong>sauer</strong> aufgestoßen, nicht wegen der Kosten, sondern weil die Bücherei <strong>ausgerechnet in den Ferien</strong> schließt: Eigentlich wäre eine Stadtbücherei doch <strong>das ideale Freizeit-Angebot</strong> für Kinder und Jugendliche (und natürlich auch Erwachsene), die <strong>nicht verreisen</strong> können – oder?</p>
<p>Als<strong> Begründung für die Schließung</strong> wird angeführt: Eine Woche Bücherei-Ferien in den Osterferien sei normal. Außerdem wolle man <strong>Überstunden</strong> abbauen, die <strong>während</strong> <strong>des</strong> <strong>Umzugs</strong> angefallen waren.</p>
<p>Aber müssen <strong>Überstunden</strong> wirklich in den <strong>Osterferien</strong> abgebaut werden? Das hätte man doch sicher auch <strong>anders organisiere</strong>n können, mit etwas gutem Willen…</p>
<h3 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Vor vier Jahren: Hofheim traf folgenschwere Entscheidung</h3>
<p><strong>Zum Schluss wollen wir an einen Tag erinnern</strong>, der uns heute Anlass geben sollte zu (selbst-)kritischer<strong> Nachdenklichkeit:</strong></p>
<p>Vor genau vier Jahren – es war am 7. April 2019 – haben von rund 26.000 wahlberechtigten Hofheimerinnen und Hofheimer knapp 13.000 an der <strong>Stichwahl für den neuen Bürgermeister </strong>teilgenommen.</p>
<p><strong>7.492 der Wähler</strong> gaben ihre Stimme dem <strong>Kandidaten Christian Vogt.</strong> Das war deutlich weniger als <strong>ein Drittel der Wahlberechtigten</strong>, aber <strong>etwas mehr als die Hälfte</strong> derer, die zur Wahl gegangen waren:</p>
<p>Damit war der CDU-Mann <strong>zum neuen Bürgermeister </strong>der Kreisstadt gewählt worden.</p>
<p>Nach vier Jahren, im Rückblick – jetzt mal ganz ehrlich: War das eigentlich <strong>eine gute Entscheidung für Hofheim</strong>?</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h4 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Update: Kreisausschuss tagt Karfreitag – und keiner weiß es</h4>
<p>In einer ersten Ausgabe dieses Beitrags hatten wir kritisch angemerkt: Der <strong>Kreiswahlausschuss</strong> für die im Juni stattfindende MTK-Landratswahl wurde für den 7. April zusammengerufen. Das Gremium tagt am <strong>Karfreitag</strong> – damit findet eine<strong> Ausschußsitzung</strong> (die <strong>öffentlich</strong> sein muss!) ausgerechnet an einem Tag statt, der für alle <strong>Christen auf dieser Welt</strong> einer der höchsten&nbsp;Feiertage ist, für die evangelische Kirche sogar <em>der</em> höchste Feiertag überhaupt.</p>
<p>Wir hatten das <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-FeiertGHE1952rahmen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hessische Feiertagsgesetz</a> genannt, das in <strong>Paragraf 8</strong> ausdrücklich den Karfreitag nennt:<strong> An dem vorösterlichen Feiertag</strong> seien <em>„von 0&nbsp;Uhr an“</em> alle öffentlichen Veranstaltungen <strong>verboten</strong>, <em>„wenn sie nicht der Würdigung der Feiertage, der seelischen Erhebung oder einem überwiegenden Interesse der Kunst, Wissenschaft, Volksbildung oder Politik dienen</em>“.</p>
<p>Daraufhin meldete sich <strong>Johannes Latsch</strong>, der Sprecher der Kreisverwaltung, und verwies auf das <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-KomWGHE2005V8P7" target="_blank" rel="noopener">Hessische Kommunalwahlgesetz</a>: Das schreibe den Tag für die Ausschußsitzung vor und lasse auch keine Alternative zu. Latsch: <em>&#8222;Uns ist die hohe Bedeutung dieses Feiertages bewusst; der Kreis hat da aber keinen Spielraum gehabt. Der Tag ist gesetzlich exakt festgelegt: Der Wahlausschuss muss am 58. Tag vor der Wahl in öffentlicher Sitzung über die Zulassung der Wahlvorschläge entscheiden (§ 15 Abs. 1 Hessisches Kommunalwahlgesetz).&#8220;</em></p>
<p>Herr Latsch hat recht: In einer älteren Fassung des Gesetzes hieß es noch, der Wahlausschuss beschließe <em>&#8222;spätestens am achtundfünfzigsten Tag vor der Wahl&#8220;</em> über die Zulassung der Wahlvorschläge. Das Gesetz wurde geändert, seither muss der Wahlausschuss <strong>am 58. Tag vor der Wahl </strong>zusammenkommen – selbst wenn <strong>Karfreitag</strong> ist. Die Verantwortung für ein Gesetz, das <strong>Ausschusssitzungen an einem Karfreitag</strong> verlangt, liegt damit sicherlich bei der <strong>Landesregierung</strong>. Wir bitten, die fehlerhafte Darstellung zu entschuldigen.</p>
<p>Dagegen hat die Kreisverwaltung zu <strong>verantworten</strong>, dass den Sitzungstermin <strong>kaum ein Mensch</strong> kennt. Er wird auf der Webseite des Kreises <strong>mit keinem Wort</strong> erwähnt, findet sich auch <strong>nicht im Sitzungsklalender</strong> der Kreisgremien. </p>
<p>Auf die Frage, auf welche Weise die <strong>Öffentlichkeit</strong> über eine Karfreitag-Ausschußsitzung informiert werde, gab sich Herr Latsch sehr <strong>wortkarg</strong>. Und schrieb: </p>
<p><em>&#8222;Die Sitzung wird per Aushang im Foyer des Landratsamtes bekannt gemacht. Damit ist die Forderung des Gesetzes erfüllt, nach der ein Aushang ausreichend ist: ,Zeit, Ort und Gegenstand der Verhandlungen sind öffentlich bekannt zu machen. Für die öffentliche Bekanntmachung genügt ein Aushang am oder im Eingang des Sitzungsgebäudes mit dem Hinweis, dass jeder Zutritt zu der Sitzung hat.&#8216; (§ 3 Abs. 3 Kommunalwahlordnung Hessen).&#8220;</em></p>
<p><strong>Ein Aushang im Landratsamt</strong> muss als Information für die Öffentlichkeit genügen, weil das Gesetz nicht mehr verlangt: Viel weiter kann sich eine Behörde <strong>von den Bürgern</strong> kaum entfernen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>13-mal rechtswidrig! Gericht blamiert Rathaus-Volljuristen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/01/17/rechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diehl Norman]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Fink Axel]]></category>
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		<category><![CDATA[Völker Thomas]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Gerichtsurteil verdient unbedingt eine intensivere Betrachtung: Denn danach hat Hofheims Stadtverwaltung  das Bündnis "MTK gegen Rechts" vor einer Demo im Herbst letzten Jahres nicht nur mit maßlos überzogenen Forderungen drangsaliert, sondern auch noch Fake News für eine amtliche Verfügung erfunden. Das Urteil ist eine Blamage für die Volljuristen im Rathaus. Zugleich lässt es erkennen, wie ungleich die Verwaltung ihre Bürger behandelt.

Außerdem: Brautmoden-Geschäft ist pleite: HWB vermietet Büros in der Altstadt – Ein-Satz-Zentrale für Hofheim/Kriftel mit vielen News – Aus den Akten der Polizei – Kostenlose Werbung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><strong>Hat es ein solches Urteil schon mal gegeben? Ein Gericht bescheinigt der Hofheimer Stadtverwaltung, gleich mehrfach rechtswidrig gehandelt zu haben. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt jetzt vor, sie verdient besondere Betrachtung. Denn es kommt heraus: Das Ordnungsamt erfand sogar eine Sitzung des Kreistags, um eine Anti-Querdenker-Demo des Bündnisses &#8222;MTK gegen Rechts&#8220; mit möglichst harten Auflagen traktieren zu können. Der Fall ist mehr als eine peinliche Blamage für die Volljuristen im Rathaus. Er begründet zugleich den Vorwurf einer Ungleichbehandlung in dieser Stadt: Als letztens die rechte Querdenker-Szene gegen das Gesetz verstieß, gab sich Hofheims Ordnungsbehörde ausgesprochen lax – und schaute weg.</strong></p>
</p>
<p>Das Urteil des <strong>Verwaltungsgerichts Frankfurt</strong> erging <em>&#8222;im Namen des Volkes&#8220;</em>, und es ist von einer ebenso beeindruckenden wie bedrückenden <strong>Klarheit</strong>: Aktenzeichen 5 K 2697/22.F – auf <strong>15 Seiten</strong> wiederholt der Richter die Worte <strong>„rechtswidrig“</strong> bzw. <strong>„Rechtswidrigkeit“</strong> gleich <strong>13-mal</strong>. Deutlicher geht&#8217;s nicht.</p>
</p>
<p>Beklagt – so nennen es Juristen, Laien würden sagen: angeklagt – war die <strong>Stadt Hofheim</strong>, vertreten durch ihren <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> (CDU).</p>
</p>
<p>Kläger war <strong>Thomas Völker</strong>, der Vorsitzender der Linken im Main-Taunus-Kreis ist und sich bei „MTK gegen Rechts“ engagiert.&nbsp;Hinter diesem <strong>Bündnis</strong> haben sich Parteien wie <strong>SPD</strong>, <strong>Grüne</strong> und auch die <strong>Linken</strong> versammelt, dazu <strong>Gewerkschaften</strong> und <strong>Schülervertretungen</strong>, Organisationen der <strong>katholischen</strong> wie <strong>evangelischen</strong> <strong>Kirche</strong>, eine <strong>islamische</strong> <strong>Religionsgemeinschaft</strong> und eine <strong>Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>Es handelt sich also wirklich um <em>„ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis für Demokratie und Vielfalt“</em>, wie es sich im <a href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noopener">Internet</a> darstellt.&nbsp;Allerdings: Die <strong>CDU</strong> macht nicht mit. Und auch nicht die <strong>FDP</strong>. Was im vorliegenden Fall vielleicht Einiges erklärt&#8230;</p>
</p>
<p>In dem Gerichtsverfahren ging es um eine<strong> Kundgebung am 3. September</strong> <strong>2022</strong> auf dem Kellereiplatz, die Thomas Völker für &#8222;MTK gegen Rechts&#8220; organisiert hatte: Das Bündnis protestierte damals gegen die <strong>Querdenkerszene</strong>, die <strong>Verschwörungsmythen</strong> verbreitet und damit auch <strong>antisemitischen</strong> und <strong>rassistischen</strong> <strong>Weltbildern</strong> den Weg ebnet.</p>
</p>
<p>Ganz konkret hatte sich das Gericht mit den Auflagen zu befassen, die <strong>das städtische Ordnungsamt</strong> dem Bündnis mittels einer <strong>amtlichen</strong> <strong>Verfügung</strong> hatte zukommen lassen. Etliche der Auflagen waren, so ist dem Urteil zu entnehmen, <strong>schlichtweg</strong> <strong>rechtswidrig</strong>. In der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt ist nachzulesen:</p>
<p>Das Ordnungsamt hatte verlangt, dass die Demonstranten ihre <strong>Lautstärke drosseln</strong> müssten, um unbeteiligte Dritte nicht <strong>„unzumutbaren Geräuschbelästigungen“</strong> auszusetzen. Der Richter: Das war in dieser Unbestimmtheit <strong>rechtswidrig</strong>.</p>
</p>
<p>Das Ordnungsamt hatte den Demonstranten auch eine <strong>&#8222;pausenlose Beschallung der Umwelt“</strong> untersagt. Der Richter: Das war ebenso <strong>rechtswidrig</strong>.</p>
</p>
<p>Das Ordnungsamt hatte das <strong>Tragen von Fackeln und Transparenten strafbaren Inhalts </strong>untersagt. Der Richter sah <strong>„durchgreifende Bedenken“</strong>, denn die Formulierung sei auch hier viel zu unbestimmt. Deshalb: <strong>rechtswidrig</strong>.</p>
</p>
<p>Das Ordnungsamt hatte verlangt, dass Thomas Völker als einer <strong>von zwei</strong> <strong>Ordnern</strong> auftreten müsse. Der Richter: Ein Versammlungsleiter als Ordner? Das geht gar nicht! <strong>Rechtswidrig</strong>!</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/MTK-gegen-rechts-20230114.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/MTK-gegen-rechts-20230114.jpg" alt="rechtswidrig
" class="wp-image-27622" style="width:480px;height:480px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/MTK-gegen-rechts-20230114.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/MTK-gegen-rechts-20230114-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/MTK-gegen-rechts-20230114-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">MIt diesem Flyer lud das &#8222;Bündnis gegen Rechts&#8220; zur Kundgebung auf dem Kellereiplatz ein.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Nur einen Tag vor der Demo</strong> hatte das Ordnungsamt eine E-Mail an Völker geschickt: Weil eine Lokalzeitung die Demo angekündigt hatte, müsse das Bündnis für <strong>fünf Ordner</strong> sorgen. Der Richter: Dafür gab’s überhaupt <strong>keinen Grund</strong>, das war auch zu <strong>kurzfristig</strong> – und damit <strong>rechtswidrig</strong>.</p>
</p>
<p>Nur am Rande: Die Notiz in der Hofheimer Zeitung erschien am <strong>23. August</strong>. Elf Tage ließ sich das Ordnungsamt Zeit, um am <strong>2. September</strong> – keine 24 Stunden vor der Demo – den Einsatz von <strong>fünf Ordnern</strong> zu verlangen.</p>
</p>
<p>Der Verdacht, dass die Stadtverwaltung <strong>schikanös</strong> handelte, erscheint <strong>nicht abwegig</strong>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Stadtverwaltung versuchte Gericht zu stoppen</h2>
</p>
<p>Als wäre die<strong> Vielzahl rechtswidriger Auflagen</strong> nicht genug, setzte das städtische Ordnungsamt noch einen <strong>Lüge</strong> obendrauf. Das Bündnis „MTK gegen Rechts“ bekam mitgeteilt: <em>„Die Kreistagssitzung im Gebäudeinneren darf nicht gestört werden.“</em></p>
</p>
<p>Eine Kreistagssitzung hat allerdings am Tag der Demo nachweislich<strong> nicht stattgefunden</strong>. Hat man im Ordnungsamt geglaubt, dass solche <strong>Fake News</strong> nicht erkannt würden? Oder dachte man: Selbst wenn die Lüge durchschaut würde – wer <strong>wagt</strong> es schon, gegen die Kreisstadt Hofheim <strong>vor Gericht zu ziehen</strong>?&nbsp;</p>
</p>
<p>Es wäre nicht das erste Mal, dass Hofheims Stadtverwaltung <strong>mit drangsalierenden Maßnahmen&nbsp;</strong>erfolgreich gegen Demonstranten vorgeht. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/25/radfahrer-demonstrieren-brav/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vor einiger Zeit</a> darüber berichtet: Das <strong>Bündnis „Hofheim bewegt sich“</strong> hatte nach dem Vorbild der weltweiten Bewegung „Critical Mass“ (kritische Masse) <strong>mit</strong> <strong>spontanen</strong> <strong>Kolonnenfahrten</strong> gegen die radfahrer-unfreundliche Rathauspolitik in Hofheim demonstrieren wollen. Sie seien daraufhin von der&nbsp;<strong>Polizei</strong>&nbsp;gestoppt worden, berichteten Mitglieder später, und das&nbsp;<strong>Ordnungsamt</strong>&nbsp;habe sich gemeldet: Die <strong>Straßenverkehrsordnung</strong> erlaube solche Kolonnen? Ja, vielleicht – aber&nbsp;nicht in Hofheim. Mit <strong>Strafanzeigen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Gericht</strong>&nbsp;sei ihnen gedroht worden: Die Radfahrer steckten daraufhin zurück, obwohl sie sich im Recht fühlten…</p>
</p>
<p>Diesmal kam’s anders: Thomas Völker legte erst <strong>Widerspruch</strong> gegen die amtliche Verfügung ein, dann zog er <strong>vors</strong> <strong>Gericht</strong>.</p>
</p>
<p>Das Rathaus versuchte noch, den Prozess zu stoppen: Es bestehe <strong>keine</strong> <strong>Wiederholungsgefahr</strong>, argumentierte die Behörde. Und die erfundene Kreistagssitzung sei doch <strong>nur</strong> <strong>ein</strong> <strong>Versehen</strong> gewesen&#8230;</p>
</p>
<p>Doch der Richter ließ die Verwaltung abblitzen: <strong>Die Klage sei&nbsp;zulässig</strong> <em>„aus der Betroffenheit im grundrechtsrelevanten Bereich wie einem Rehabilitierungsinteresse“</em>. Die Stadt habe mit der ordnungsbehördlichen Verfügung <em>„in das verfassungsrechtlich durch Art. 8 Abs. 1 GG garantierte Selbstbestimmungsrecht des Klägers eingegriffen, ohne dass dies berechtigt war“.</em></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorsatz oder Schlamperei? Ordnungsamtsleiter schweigt</strong></h2>
</p>
<p>Das Ordnungsamt der Kreisstadt hat ohne Berechtigung in die Grundrechte von Bürgern eingegriffen: Wie kann so etwas nur passieren?</p>
</p>
<p>Wurde eine vielfach rechtswidrige Verfügung erstellt, weil in der Stadtverwaltung <strong>schlampig</strong> gearbeitet wird?</p>
</p>
<p>Oder sind die <strong>Juristen</strong> im Hofheimer Rathaus <strong>inkompetent</strong> oder mindestens <strong>überfordert</strong>?</p>
</p>
<p>Oder steckt gar <strong>Vorsatz</strong> dahinter? Sollte das Bündnis &#8222;MTK gegen Rechts&#8220; mit überzogenen Auflagen <strong>mundtot</strong> gemacht werden, weil es andere politische Auffassungen vertritt als die Stadtspitze?</p>
</p>
<p>Wenn wir uns <strong>die handelnden Personen</strong> im Rathaus anschauen, finden wir vielleicht Antworten auf diese Fragen.</p>
</p>
<p>Das Ordnungsamt gehört zum Aufgabenbereich von <strong>Stadtrat Wolfgang Exner</strong>. Hofheims<strong> Ordnungsdezernent</strong> gilt als strammer CDU-Mann; in Sitzungen städtischer Gremien fällt der Verwaltungsbeamte regelmäßig auf, weil er schnell <strong>unangenehm</strong> <strong>unwirsch</strong> und auch <strong>ausfällig</strong> reagiert, wenn ihm die Meinung eines Stadtpolitikers nicht gefällt.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="469" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Wolfgang-Exner-20230115-.jpg" alt="Wolfgang Exner 20230115" class="wp-image-27630" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Wolfgang-Exner-20230115-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Wolfgang-Exner-20230115--300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ordnungsdezernent Wolfgang Exner. Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Unmittelbar nach der Demo, als erste Beschwerden über die rechtswidrigen Auflagen laut wurden, griff er die Kritiker an: <em>„Die Anmelder wurden in ihrer Versammlungsfreiheit nicht beschränkt“</em>, behauptete Exner <strong>öffentlich</strong>. Und ließ über die Lokalzeitung verbreiten, <strong>die</strong> <strong>Vorwürfe</strong> seien<em> &#8222;haltlos&#8220;, &#8222;substanzlos&#8220;</em> und <em>&#8222;durch nichts belegt“</em>.</p>
</p>
<p>Exner versuchte auch, das Bündnis „MTK gegen Rechts“ <strong>in eine kriminelle Ecke</strong> zu stellen: Mit der haltlosen Kritik am neutralen, rechtsstaatlichen Handeln politischer Behörden werde <strong>Destabilisierungsversuchen</strong> Vorschub geleistet&#8230;</p>
</p>
<p>Inzwischen steht fest, dass Exner auf ganzer Linie <strong>daneben lag</strong>. Doch der Mann zeigt sich selbst nach dem eindeutigen Urteilsspruch <strong>wenig einsichtig</strong>, geschweige reumütig. Wir haben ihn gefragt, wie er seine damaligen Aussagen <strong>heute</strong> <strong>bewertet</strong>. Er schrieb zurück, er habe <strong>mit einer politischen Aussage auf eine politische Aussage</strong> geantwortet. <em>„Entsprechend hat das Urteil keine Auswirkung auf meine politische Aussage.“</em></p>
</p>
<p>Der Mann hat offenbar <strong>nichts</strong> <strong>dazugelernt</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Volljurist war für rechtswidrige Verfügung zuständig</h2>
</p>
<p>Unmittelbar zuständig für die Demo-Verfügung zeichnete der Leiter des Hofheimer Ordnungsamtes: <strong>Philip Herbold</strong> kommt aus dem Hochtaunuskreis, wo er für die <strong>FDP</strong> politisch aktiv ist. Beruflich reist er seit Jahren auf dem <strong>Partei-Ticket </strong>durch den Main-Taunus-Kreis:&nbsp;</p>
</p>
<p>Vor knapp zehn Jahren heuerte ihn Eschborns einstiger <strong>Skandal-Bürgermeister Mathias Geiger</strong> (FDP) an, Herbold diente ihm zuletzt als persönlicher Referent. 2015 wechselte er nach <strong>Hochheim</strong>, wo es <strong>Rathauschef Dirk Westedt</strong> (ebenfalls FDP) wichtig war zu versichern, dass Herbolds Einstieg <em>„ein ganz normales Bewerbungsverfahren“</em> vorausgegangen sei. <strong>Natürlich</strong>!</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="430" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Philip-Herbold-20220115.jpg" alt="Philip Herbold 20220115" class="wp-image-27632" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Philip-Herbold-20220115.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Philip-Herbold-20220115-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ordnungsamtsleiter Philip Herbold. Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Im<strong> Herbst 2020</strong> kam Herbold nach Hofheim und wurde Leiter des <strong>Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung</strong>. In Politkreisen wurde die Einstellung des Bad Homburgers als <strong>Lockangebot der CDU</strong> an die lokale <strong>FDP</strong> gewertet. Die revanchierte sich denn auch prompt und steht seither im Stadtparlament <strong>in Treue fest </strong>an der Seite der Christdemokraten.</p>
</p>
<p>Von Herbold, der nach eigenen Angaben „Rechtsassessor (2. Staatsexamen)“ ist, hätten wir gerne erfahren: Wie kann es einem <strong>Volljuristen</strong> „passieren“, dass eine amtliche Verfügung derart <strong>rechtswidrig</strong> ist?</p>
</p>
<p>Herbold will auf unsere Frage keine Antwort geben. <strong>Im verquasten Juristen-Deutsch</strong> teilt er mit, als <em>„rechtlich verantwortliche und auch faktisch handelnde Rechtspersönlichkeit“</em> könne nicht er, sondern nur der Magistrat antworten.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Bürger fühlen sich „von oben herab“ behandelt</h2>
</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der Mann <strong>auffällt</strong>. Vor zwei Jahren hatten drei Hofheimer <strong>spontan</strong> gegen einen <strong>AfD-Wahlstand</strong> in der Kernstadt protestiert. Ein AfD-Landtagsabgeordneter alarmierte die <strong>Polizei</strong> und erstattete <strong>Strafanzeige</strong>. Er behauptete, die drei Leute bildeten eine „Versammlung“, die <strong>nicht angemeldet</strong> sei: Das sei ein <strong>Verstoß gegen das Versammlungsgesetz</strong>.</p>
</p>
<p>Herbold kam vorbei, angeblich <strong>zufällig</strong>. Er hätte den Fall schnell klären können: <strong>Spontane Proteste</strong> sind schließlich erlaubt. Aber Herbold unternahm nichts, und so mussten die drei Bürger erst ihre Personalien abgeben und dann das Feld räumen. Die <strong>Staatsanwaltschaft</strong> wusste den Vorgang richtig einzuordnen: Sie stellte das Verfahren ein.</p>
</p>
<p>Wir hätten von Herrn Herbold gerne gewusst, warum er angesichts offensichtlich unzutreffender AfD-Vorwürfe <strong>nicht eingegriffen</strong> und den drei Bürgern <strong>nicht Beistand geleistet </strong>habe. Er wollte dazu nichts sagen.</p>
</p>
<p>Anderes Beispiel: Als beim <strong>Wäldchestag</strong> im letzten Jahr in der Innenstadt bis Mitternacht laut Musik gemacht wurde, beklagten sich Anwohner, dass sie <strong>nicht</strong> <strong>informiert</strong> worden seien (üblicherweise enden Veranstaltungen spätestens 22 Uhr). Ein Bürger wollte sich am nächsten Tag im Ordnungsamt <strong>beschweren</strong> – und verließ das Rathaus <strong>sichtlich</strong> <strong>bestürzt</strong>: Herbold habe ihn <strong>abblitzen</strong> lassen, <em>„von oben herab behandelt, abgewimmelt und nicht ernst genommen“.</em></p>
</p>
<p>Wir haben Herrn Herbold auch dazu befragt. Er schreibt zurück, <strong>an seiner Tonalität</strong> <em>&#8222;hatte</em> <em>bislang niemand etwas auszusetzen, vielmehr werde ich meist als sehr freundlich beschrieben“</em>. Dazu könne man sich gerne bei Dritten erkundigen, <em>„etwa bei der heimischen Presse“</em>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Die merkwürdige E-Mail des Ordnungsamtsleiters</h2>
</p>
<p>Noch einmal zurück zur Demo vom Bündnis „MTK gegen Rechts“: Gut eine Woche danach, am <strong>9. September</strong> <strong>2022</strong>, schickte Philip Herbold eine merkwürdige E-Mail an Thomas Völker: Aus der Rathaus-Mail vom 2. September, wonach <strong>fünf Ordner</strong> gestellt werden müssten, würden <em>„keine Rechte abgeleitet“</em>, schrieb der <strong>Ordnungsamtsleiter</strong>. Denn die E-Mail habe <strong>nicht die Schriftform</strong> gewahrt und werde deshalb <strong>nicht</strong> <strong>weiter</strong> <strong>verfolgt</strong>.</p>
</p>
<p>Was sollte das denn heißen? Müssen E-Mails aus dem Rathaus <strong>nicht beachtet</strong> werden? Und gilt das nur in ausgewählten Einzelfällen (wenn&#8217;s der Verwaltung grad gefällt), oder können E-Mails der Stadtverwaltung gleich getrasht werden?</p>
</p>
<p>Herbold wie auch der Magistrat nehmen dazu keine Stellung, und so bleibt die Vermutung: Der Leiter des Ordnungsamtes wollte auf diese Weise <strong>nachträglich</strong> versuchen, seine rechtswidrige Forderung nach fünf Ordnern <strong>für</strong> <strong>nichtig zu erklären</strong>. Er ahnte wahrscheinlich, dass es zu einem <strong>Gerichtsverfahren</strong> kommen könnte. Und dass dann die Rechtswidrigkeit seiner Verfügung <strong>aufgedeckt</strong> würde…</p>
</p>
<p>Herbold schickte auch noch diesen Satz per E-Mail an Thomas Völker: <em>„Wir freuen uns, dass die seitens der Versammlungsbehörde per Verfügung und Realakte getroffenen Maßnahmen offensichtlich erfolgreich waren und Sie Ihre Recht auf Versammlungsfreiheit störungsfrei und ungehindert ausüben konnten.“</em></p>
</p>
<p>Nicht erst heute, mit dem Wissen um <strong>die gerichtlich attestierte Rechtswidrigkeit</strong> der amtlich verfügten Demo-Auflagen, klingt Herbolds Satz <strong>anmaßend und zynisch</strong>. Bürger, die sich vom Auftreten des Mannes <strong>brüskiert</strong> fühlen, werden sich bestätigt sehen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Bei Querdenker-Plakaten schaut Ordnungsamt nicht hin&nbsp;</h2>
</p>
<p>Während der <strong>Streit um die Verfügung</strong> dank eines richterlichen &#8222;Machtworts&#8220; geklärt sein dürfte, <strong>gärt der Vorwurf</strong> weiterhin, dass die Stadt bei <strong>links anmutendem Engagement</strong> schnell mit Repressalien agiert, während sie bei Auftritten <strong>von rechts stehenden Kräften</strong> eher Nachsicht walten lässt. Thomas Völker hatte es nach der Demo so formuliert: <em>„Immer mehr drängt sich der Verdacht auf, dass hier nach politischem Belieben mit zweierlei Maß gemessen wird.“</em></p>
</p>
<p>Ist das wirklich wahr?</p>
</p>
<p>Eine schnelle Antwort bekommen wir von<strong> Stadtrat Exner</strong>: „<em>Es gibt keine ,laxe Haltung’ oder Ungleichbehandlung, alle Anmelder von Versammlungen werden gleichbehandelt.“</em></p>
</p>
<p>Aber kann man dem Mann – siehe oben – noch vorbehaltslos <strong>glauben</strong>? Schauen wir lieber ganz genau hin!</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="323" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20220115.jpg" alt="Basis Demo 20220115" class="wp-image-27635" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20220115.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20220115-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Demo von der Partei &#8222;Die Basis&#8220; und den &#8222;Freiheitsboten&#8220; Anfang dieses Jahres vorm Rathaus. Rechts im Bild (in gelber Jacke): Ordnungsamtsleiter Philip Herbold.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Anfang dieses Jahres machte die Partei „Die Basis“ mit den „Freiheitsboten“ wieder einmal einen <strong>„Montags-Spaziergang“ </strong>durch Hofheim. Beide Gruppierungen, die der Szene der Querdenker zugeordnet werden, gelten als<strong> Sammelbecken für Rechtspopulisten</strong>; Parteimitglieder äußerten sich bekanntlich <strong>antisemitisch</strong> oder <strong>relativierten den&nbsp;Nationalsozialismus</strong>.</p>
</p>
<p>Zu der Demo in Hofheim am 2. Januar war mit Plakaten aufgerufen worden, die nahezu <strong>flächendeckend</strong> in der Kernstadt aushingen. <strong>Unübersehbar</strong>.</p>
</p>
<p>Nun ist <strong>gesetzlich</strong> vorgeschrieben, dass auf allen(!) Plakaten ein <strong>Impressum</strong> angegeben werden muss: Das <strong>&#8222;Hessische Pressegesetz“</strong> schreibt vor, dass sich Veranstalter mit Namen und Anschrift zu erkennen zu geben haben.&nbsp;</p>
</p>
<p>Die Plakate von „Die Basis“ und „Freiheitsboten“ aber waren anonym: Ein Veranstalter war <strong>nicht angegeben</strong>.</p>
</p>
<p>Wir fragten im Rathaus nach: Für die Demo vom Bündnis <strong>&#8222;MTK gegen Rechts&#8220;</strong> wurden extrem pingelige Auflagen gemacht  – warum wird bei einer Querdenker-Demo nicht zumindest auf die <strong>Einhaltung gesetzlicher Vorschriften</strong> geachtet bzw. deren <strong>Nicht-Einhaltung </strong>nicht verfolgt?</p>
</p>
<p>Die Verantwortlichen im Rathaus <strong>winden sich</strong>. Ihre Antwort lassen sie schließlich von der Rathaus-Pressestelle übermitteln: Es habe zu besagten Plakaten <strong>weder Anhaltspunkte noch Beschwerden</strong> gegeben. Natürlich würden Plakate durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrolliert, und ja, <em>&#8222;in Bezug auf die Impressumspflicht gilt in Hofheim die bundesweit einheitliche Rechtslage&#8220;</em>. Aber es sei nicht möglich, so lässt der Magistrat ausrichten,<em> &#8222;stets sämtliche Plakate im Stadtgebiet zu überprüfen“</em>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20230113.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="719" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20230113.jpg" alt="Basis Demo 20230113" class="wp-image-27598" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20230113.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20230113-300x216.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Basis-Demo-20230113-768x552.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit diesem Plakat direkt vorm Rathaus luden die Partei &#8222;Die Basis&#8220; und die &#8222;Freiheitsboten&#8220; zu einer Demo. Ein Veranstalter ist nicht angegeben.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Stets? Sämtliche? Plakate? Überprüfen? Davon hatte doch <strong>keiner</strong> geredet!</p>
</p>
<p><strong>Mehrere Demo-Plakate</strong> hingen<strong> direkt vor dem Hofheimer Rathaus</strong>, genau dort, wo die Mitarbeiter des Ordnungsamtes jeden Tag vorbeikommen. Will wirklich keiner von ihnen gesehen haben, dass die Plakate <strong>gegen geltendes Recht</strong> verstießen? </p>
</p>
<p>Scheinbar gibt&#8217;s <strong>Unterschiede</strong>: Bei Demos von <strong>Linken</strong> gibt sich die Stadtverwaltung extrem pingelig, Gegenüber den <strong>Rechten</strong> zeigt man sich lax, schaut nicht so genau hin, manchmal auch einfach weg.</p>
</p>
<p>Im <strong>Hofheimer Rathaus</strong> wird, allen anderslautenden Beteuerungen des Magistrats zum Trotz, ganz offensichtlich <strong>mit zweierlei Maß</strong> gemessen.</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
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</p>
<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="brautmode20230117"><a href="#brautmode20230117">Brautmoden-Geschäft ist pleite: HWB bietet Büros in der Altstadt an</a></h1>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="468" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Main-Braut-20230113.jpg" alt="Main Braut 20230113" class="wp-image-27535" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Main-Braut-20230113.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Main-Braut-20230113-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Main-Braut&#8220; steht noch immer über der Tür. Doch das Geschäft über dem &#8222;Modewerk&#8220; ist pleite, die Räume werden von der HWB wieder zur Miete angeboten. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Das ging ja nicht lange gut: Das Geschäft &#8222;Main-Braut&#8220; über dem &#8222;Modewerk&#8220; im Jean-Hammel-Haus mitten in Hofheim ist pleite. Die HWB sucht einen neuen Mieter für die 160 Quadratmeter. Er müsste knapp 3.000 Euro im Monat mitbringen.</strong></p>
</p>
<p>Die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft hatte das Haus vor gut drei Jahren <a href="https://www.hwb-hofheim.de/hwb/archiv/innenstadt-entwicklung-hwb-kauft-jean-hammel-haus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gekauft</a>: Man wolle <em>„Einfluss auf den&nbsp;Branchenmix in der Hauptstraße&nbsp;haben“, </em>verbreitete die Geschäftsführung vollmundig,<em> „den Einzelhandel weiterentwickeln und verhindern, dass eine eher&nbsp;schädliche Nutzung für die Hauptstraße&nbsp;entsteht“.</em></p>
</p>
<p>Den Einzug eines <strong>Brautmoden-Geschäfts</strong> im Herbst 2021 feierte die HWB als <strong>Bereicherung</strong> für die Innenstadt. <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> – er ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der HWB – ließ die Rathaus-Pressestelle ein <strong>Loblied</strong> auf &#8222;Main-Braut&#8220;-Chefin <strong>Nicole Reinhard </strong>singen: Sie biete <em>„nicht nur traumhafte Brautkleider verschiedener Stilrichtungen aus hochwertigen Stoffen und Materialien, sondern vor allem eine maßgeschneiderte, professionelle, typgerechte und herzliche Beratung“.</em></p>
</p>
<p>So viel <strong>Lobhudelei</strong> für eine junge Geschäftsfrau sorgte in der Stadt <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/28/das-brautmoden-desaster/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für schwere Irritationen</a>. Schließlich hatte kurz zuvor das Brautmoden-Geschäft <strong>„Zauberhaft“ </strong>eröffnet – ebenfalls in der Hauptstrasse, aber ganz ohne bürgermeisterlichen Segen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Braut-Mode-20230113.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="470" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Braut-Mode-20230113.jpg" alt="Braut Mode 20230113" class="wp-image-27550" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Braut-Mode-20230113.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/Braut-Mode-20230113-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da waren alle noch optimistisch: Bürgermeister Vogt und HWB-Geschäftsführer Norman Diehl (re.) stellten &#8222;Main-Braut&#8220;-Inhaberin Nicole Reinhard als neue Mieterin im Jean-Hammel-Haus vor.  Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>&#8222;Zauberhaft&#8220; existiert noch immer – &#8222;Main-Braut&#8220; dagegen überlebte gerade mal ein Jahr: Im Herbst letzten Jahres wurde das <strong>Insolvenzverfahren</strong> beim Amtsgericht Frankfurt eröffnet (Aktenzeichen: 810 IN 623/22 R-3-8). Die HWB will nach eigenen Angaben schon vorher das Vertragsverhältnis beendet haben, der Ausfall der Mieteinnahmen dürfte sich demnach bereits <strong>im fünfstelligen Bereich</strong> liegen. </p>
</p>
<p>Im Internet offeriert das städtische Unternehmen die leer stehenden 160 Quadratmeter aktuell als <em>„großzügige Bürofläche“</em>; erst auf Anfrage hieß es, die Fläche werde auch als Ladenfläche angeboten. 12,40 Euro soll der Quadratmeter kosten, das macht <strong>1.984 Euro</strong> im Monat. Hinzu kommen <strong>800 Euro Nebenkosten</strong>, plus <strong>4.800 Euro Kaution</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<p>Ganz in der Nähe sind übrigens <strong>weitere Büroflächen</strong> frei: Die Anwaltskanzlei Seipel &amp; Jilke ist umgezogen (jetzt: Am Untertor 6): Die bisherigen Kanzlei-Räume über der Parfümerie CB in der Hauptstraße 64, 215 Quadratmeter groß, können für <strong>2.880 Euro im Monat</strong> gemietet werden (13,40 Euro/qm), dazu kommen <strong>600 Euro Nebenkosten</strong>. Als Kaution werden<strong> 8.400 Euro</strong> verlangt.</p>
</p>
<p>Noch immer im Angebot: das <strong>ehemalige</strong> <strong>China-Restaurant im Chinon-Center</strong>, das zuletzt als Corona-Testzentrum diente. Die 397 Quadratmeter sollten <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schon mal</a> 15 Euro/qm kosten, inzwischen werden nur noch 12,10 Euro verlangt. Macht <strong>4.800 Euro</strong> im Monat, dazu kommen <strong>1.400 Euro Nebenkosten</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<p>Auf halber Strecke zwischen diesen Objekten, am Untertorplatz über der Bar &#8222;Balthasar&#8220;, befand sich die Praxis des <strong>Physiotherapeuten Peter Bode</strong>. Die 111 Quadratmeter werden im Internet für monatlich <strong>1.440 Euro</strong> (13,04 Euro/qm) zzgl. <strong>450 Euro Nebenkosten</strong> angeboten.</p>
</p>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F&text=13-mal%20rechtswidrig%21%20Gericht%20blamiert%20Rathaus-Volljuristen" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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background-color:#999; color:#fff"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 30 32"><path fill="#999" d="M6.8 27.4h16v-4.6h-16v4.6zM6.8 16h16v-6.8h-2.8q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-11.4v11.4zM27.4 17.2q0-0.5-0.3-0.8t-0.8-0.4-0.8 0.4-0.3 0.8 0.3 0.8 0.8 0.3 0.8-0.3 0.3-0.8zM29.7 17.2v7.4q0 0.2-0.2 0.4t-0.4 0.2h-4v2.8q0 0.7-0.5 1.2t-1.2 0.5h-17.2q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-4q-0.2 0-0.4-0.2t-0.2-0.4v-7.4q0-1.4 1-2.4t2.4-1h1.2v-9.7q0-0.7 0.5-1.2t1.2-0.5h12q0.7 0 1.6 0.4t1.3 0.8l2.7 2.7q0.5 0.5 0.9 1.4t0.4 1.6v4.6h1.1q1.4 0 2.4 1t1 2.4z"/></svg></span></a></li></ul></div>
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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Ein-Satz-Zentrale für Hofheim/Kriftel</h1>
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<p><strong>Die evangelische Kirchengemeinden </strong>St. Johannes in Hofheim, in Langenhain und in Kriftel sammeln abgebrannte Kerzenreste, aus denen Büchsenlichter zum Heizen und Kochen für die Ukraine hergestellt werden. Mehr <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/wachs-fuer-die-ukraine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>, <a href="https://www.langenhain-evangelisch.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://auferstehungsgemeinde-kriftel.ekhn.de/startseite/news-detail/news/kerzenreste-fuer-die-ukraine-spenden.html?bpid=57289" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt </strong>hat das Adressbuch von 1925 bearbeitet und ins Internet gestellt. Mehr <a href="https://www.historisches-hofheim.de/Einwohner-und-Steuerlisten,-Adressbuecher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Den Jahresbericht des TV 1860 Hofheim</strong> haben <strong>Peter Sander </strong>und <strong>Michael Schwerdtfege</strong>r ins Internet gestellt. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/tv-1860-hofheim-unser-jahresbericht-2022?fbclid=IwAR2ZPPY1k2oeDzb2rQvkj1ck6lHXyRNlRUoB3g7UD13iwYnh263NPjWYwHQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Das „Wahrzeichen Kriftels“ – die Linde </strong>am Lindenplatz – musste gefällt worden: In den nächsten Tagen wird die Firma Laackmann eine Silberlinde anpflanzen und weitere gärtnerische Arbeiten durchführen. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/arbeiten-am-lindenplatz-starten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die Freiwillige Feuerwehr Marxheim</strong> sucht Nachwuchs für ihre &#8222;Löschknotten&#8220; (das sind Kinder zwischen 6 und 10). Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=541460474686447&amp;set=a.459090492923446" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Der Frauenchor Choryfeen </strong>im Liederkranz Kriftel plant ein Oktoberkonzert und freut sich über neue Sängerinnen. Mehr <a href="https://www.liederkranz-kriftel.de/2022/12/23/choryfeen-suchen-saengerinnen-fuer-herbstkonzert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>24 kostenlose Fortbildungsveranstaltungen</strong> bietet der Main-Taunus-Kreis für Vereine an. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Mitgliederwerbung-und-andere-Vereinsthemen-10936.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler </strong>im Kulturkreis Wallauer Fachwerk stellen sich auf einer neu gestalteten Seite auf der Homepage des Vereins vor. Mehr <a href="https://wallauer-fachwerk.de/Kuenstler" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Der Förderverein des Krifteler Schulmuseums</strong> feiert demnächst sein 40-jähriges Bestehen feiert und will <strong>Kreisbeigeordneten Axel Fink</strong> zum Vorsitzenden wählen. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/antrittsbesuch-im-schulmuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Kinder aus der katholischen Pfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein </strong>haben als Sternsinger dem Krifteler Rat- und Bürgerhaus einen Besuch abgestattet.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/sternsinger-im-rathaus-zu-gast/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Zur Diamantenen Hochzeit</strong> – 60 Jahre verheiratet! – gratulierte <strong>Kriftels Bürgermeister Christian Seitz </strong>den Eheleuten <strong>Annlis und Horst Schröder</strong>. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/diamantene-hochzeit-an-weihnachten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>90 neue Fahrradabstellplätze</strong> werden im Rahmen einer Bike+Ride-Offensive am Krifteler Bahnhof geschaffen. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neue-abstellplaetze-fuer-fahrraeder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Live-Multivisionsshow „Irland – Bis ans Ende der Welt“ </strong>in der Stadthalle wird auf Mittwoch, 18. Januar, vorverlegt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099331.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zum</strong> <strong>Thema</strong> &#8222;<strong>Resilienz – Krisen in Chancen verwandeln&#8220; </strong>spricht Wissenschaftsjournalistin <strong>Dr. Christina Berndt</strong> im Stadtmuseum am Donnerstag, 19. Januar, ab 19 Uhr. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099300.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Im Stadtmuseum Hofheim </strong>läuft noch bis zum 19. Februar die Sonderausstellung „Maskenball. Taunus-Kunst-Triennale“.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099175.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Einen Neujahrs-Wunsch-Punsch</strong> veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Diedenbergen am 20. Januar im Gemeindehaus. Mehr <a href="https://diedenbergen.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die Vereinigung Krifteler Selbständiger</strong> (VKS) lädt am Sonntag, 22. Januar, zu ihrem Neujahrsempfang im und vorm Rat- und Bürgerhaus ein. Mehr <a href="https://vks-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Ihren Neujahrsempfang</strong> veranstaltet die Stadt Hofheim am Sonntag, 22. Januar. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099367.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
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<p><strong>Das Kinderhilfswerk der Vereinten Natione</strong>n weist im Landratsamt bis zum 20. Januar mit einer Ausstellung auf die Gefährdung von Kindern in aller Welt hin. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Humanitare-Pflicht-und-Auftrag-10922.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Das Repaircafé Diedenbergen</strong> öffnet am Samstag, dem 21. Januar von 12.30 bis 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus an der Weilbacher Str. 2. Mehr <a href="https://www.facebook.com/groups/149491462340535/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die Komödie „Das Huhn auf dem Rücken“ </strong>wird am Donnerstag, 26. Januar, ab 20 Uhr von der Komödie am Kurfürstendamm in der Stadthalle aufgeführt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099176.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Peter Kolar </strong>liest am 26. Januar aus seinem Buch „Vom Böhmerwald nach Hofheim“&nbsp;bei der Senioren-Nachbarschaftshilfe vor. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099374.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die Stadtmeisterschaft der Jugendfußballmannschaften</strong> wird vom 27. bis 29. Januar in der neuen Ländcheshalle Wallau ausgetragen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099170.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Ein</strong> <strong>Tag der offenen Tür</strong> findet in Hofheims Kindertagesstätten und bei den Kindertagespflege-Personen am Samstag, 28. Januar, statt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099373.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die internationale Frauengruppe</strong> lädt zu Samstag, 28. Januar, zum offenen Treff ein. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099371.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Das Spielmobil </strong>präsentiert den Kinderfilm „Sing 2“ in allen Ortsteilen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099333.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Die Senioren-Nachbarschaftshilfe</strong> bietet ab sofort wieder einen Malkurs für Senioren an. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099332.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Das Kulturforum Kriftel</strong> startet eine neue Vortragsreihe, die von <strong>Anne Richter</strong> und <strong>Erika Mitsch</strong> organisiert wird. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kulturforum-bietet-interessante-vortraege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Das Versorgungsamt Wiesbaden</strong> bietet Sprechstunden im Hofheimer Rathaus an. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099372.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F&text=13-mal%20rechtswidrig%21%20Gericht%20blamiert%20Rathaus-Volljuristen" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Aus den Akten der Polizei</h1>
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<p><strong>Gleich drei Einbrüche in Marxheim </strong>meldet die Polizei: Aus dem Vereinsheim des Tennisclubs an der Schloßstraße klauten Einbrecher ein elektronisches Gerät sowie mehrere Kisten Bier. Aus einem Restaurant in derselben Straße entwendeten Unbekannte Lebensmittel sowie Bargeld, außerdem brachen sie den Zigarettenautomaten auf. Aus einem Baucontainer im Meisenweg wurde Werkzeug im Wert von etwa 3.000 Euro gestohlen.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Mit einem Gullydeckel </strong>haben Unbekannte nachts die Fensterscheibe eines Getränkemarkts in der Hessenstraße in Wallau zertrümmert. Sie flüchteten ohne Beute.</p>
</p>
<p><strong>In Lorsbachs Tankstelle</strong> wollten Unbekannte einbrechen. Beim Aufhebeln der Tür löste allerdings die Alarmanlage aus – die Täter verschwanden.</p>
</p>
<p><strong>Sechs Baustellen-Container</strong> wurden auf dem Gelände der Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel aufgebrochen: Werkzeug, Computer und Baumaschinen im Wert von ca. 40.000 Euro sind weg.</p>
</p>
<p><strong>Diesel-Diebe</strong> haben in Lorsbach zugeschlagen: Auf einer Baustellen am Ortsausgang pumpten sie aus dem Tank eines Kettenbaggers etwa 600 Liter Diesel ab.</p>
</p>
<p><strong>Die BMW-Autobande</strong> ist wieder aktiv: In Kriftel schlugen sie am Robert-Schumann-Ring das Fenster eines weißen BMW 520 ein und bauten den Airbag aus dem Lenkrad aus. Ähnliche Straftaten meldet die Polizei aus anderen Kommunen. Allein in Eschborn wurden Ende letzter Woche in nur einer Nacht sieben BMW „geplündert“.</p>
</p>
<p><strong>Schägerei unter jungen Männern </strong>in der Hattersheimer Straße in Hofheim. Die alarmierte Polizei traf einen 17-Jährigen aus Liederbach an, der noch schnell ein Päckchen ins Gebüsch warf – Drogen! Er wurde festgenommen.</p>
</p>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F&text=13-mal%20rechtswidrig%21%20Gericht%20blamiert%20Rathaus-Volljuristen" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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background-color:#999; color:#fff"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 30 32"><path fill="#999" d="M6.8 27.4h16v-4.6h-16v4.6zM6.8 16h16v-6.8h-2.8q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-11.4v11.4zM27.4 17.2q0-0.5-0.3-0.8t-0.8-0.4-0.8 0.4-0.3 0.8 0.3 0.8 0.8 0.3 0.8-0.3 0.3-0.8zM29.7 17.2v7.4q0 0.2-0.2 0.4t-0.4 0.2h-4v2.8q0 0.7-0.5 1.2t-1.2 0.5h-17.2q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-4q-0.2 0-0.4-0.2t-0.2-0.4v-7.4q0-1.4 1-2.4t2.4-1h1.2v-9.7q0-0.7 0.5-1.2t1.2-0.5h12q0.7 0 1.6 0.4t1.3 0.8l2.7 2.7q0.5 0.5 0.9 1.4t0.4 1.6v4.6h1.1q1.4 0 2.4 1t1 2.4z"/></svg></span></a></li></ul></div>
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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Kostenlose Werbung</h1>
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<p><strong>Der Lindenhof Kriftel </strong>lädt zum Winterzauber: Am Sonntag, 22. Januar, gibt’s von 16 bis 21 Uhr Essen, Trinken, Feuerstellen, Betriebsführungen, Live-Kelterei, Live-Schnapsbrennerei… Mehr <a href="https://www.facebook.com/lindenhofkriftel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Carolins Kids on Stage</strong> am Freizeitpark in Kriftel eröffnet ein neues Kursangebot – Dienstags für „Eulchen“ und Donnerstags für „Eulen“. Bei einer verbindlichen Anmeldung bis zum 23. Januar gibt’s zusätzlich zwei Schnupperstunden. Mehr <a href="http://www.carolins-kids-on-stage.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Coaching für Kinder, Jugendliche und Eltern </strong>heißt ein Angebot von <strong>Beate Kropp</strong>. Jetzt sucht sie eine Praxis oder ein kleines Appartement für ihre &#8222;therapeutische&#8220; Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Hofheim. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=676935467573000&amp;set=a.577236910876190" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://lifecoach-kropp.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Das Vital-Center Kriftel </strong>lockt mit einem ungewöhnlichen Angebot: Wer sich im Januar anmeldet, spart zwei Euro pro Lebensjahr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/vitalcenterkriftel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
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<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F17%2Frechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus%2F&text=13-mal%20rechtswidrig%21%20Gericht%20blamiert%20Rathaus-Volljuristen" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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background-color:#999; color:#fff"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 30 32"><path fill="#999" d="M6.8 27.4h16v-4.6h-16v4.6zM6.8 16h16v-6.8h-2.8q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-11.4v11.4zM27.4 17.2q0-0.5-0.3-0.8t-0.8-0.4-0.8 0.4-0.3 0.8 0.3 0.8 0.8 0.3 0.8-0.3 0.3-0.8zM29.7 17.2v7.4q0 0.2-0.2 0.4t-0.4 0.2h-4v2.8q0 0.7-0.5 1.2t-1.2 0.5h-17.2q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-4q-0.2 0-0.4-0.2t-0.2-0.4v-7.4q0-1.4 1-2.4t2.4-1h1.2v-9.7q0-0.7 0.5-1.2t1.2-0.5h12q0.7 0 1.6 0.4t1.3 0.8l2.7 2.7q0.5 0.5 0.9 1.4t0.4 1.6v4.6h1.1q1.4 0 2.4 1t1 2.4z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Stadt sucht Freiwillige: 1 Tag Arbeit für 50 Euro und eine Flasche Wein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 12:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 8. Januar. Die Stadt sucht händeringend Wahlhelfer für den 14. März, 126 insgesamt, 60 haben sich gemeldet, also fehlen noch jede Menge. Als Dankeschön für den eintägigen Einsatz gibt's 50 Euro und eine Flasche Diedenbergener Wein. Bei der Rekrutierung der Freiwilligen gab's letztens eine kleine Panne in der Stadtverwaltung, die nach Bekanntwerden mit einem samstäglichen Sondereinsatz blitzschnell behoben wurde. Außerdem: Wieder drei Corona-Tote – und ein neues Testzentrum. Achteinhalb Jahre Haft für Kinderschänder. Mufflons im Hofheimer Wald gesichtet. Drei Video-Tipps zum Wochenende.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>126 Freiwillige werden gesucht. Sie müssen sich für gut acht Stunden auf bestimmte Lokalitäten in der Stadt verteilen und dort ein bisschen arbeiten, nur ganz klein bisschen, ehrlich. Als Dankeschön kriegen sie 50 Euro, dazu noch eine Flasche vom städtischen Wein „Diedenbergener Sonnenhang“ (das ist etwas ganz Besonderes, die Flaschen gibt&#8217;s nirgendwo zu kaufen).</p>
<p>Interesse? Dann wäre das Ihr Job: Sie werden Wahlhelfer. Und zwar bei den <strong>Kommunalwahlen</strong>, die am <strong>Sonntag, 14. März 2021</strong>, stattfinden. Sie können sich aussuchen: Wollen Sie die erste Schicht? Die geht von 8 bis 13 Uhr. Oder lieber von 13 bis 18 Uhr? Nach 18 Uhr müssen Sie auch noch einmal ran: Stimmen auszählen. Das dauert so drei bis vier Stunden, etwas mehr als gewöhnlich, es finden schließlich drei Wahlen statt: Gemeinde-, Ortsbeirats- und Kreistagswahlen.</p>
<p><strong>Cornelia Ziller</strong> ist im Rathaus für die Wahlvorbereitungen zuständig. Sie rechnet vor: Für jedes der 21 Hofheimer Wahllokale müssen 6 Personen gefunden werden – ein <strong>Wahlvorsteher</strong> plus ein <strong>Stellvertreter</strong> und dann noch vier <strong>Beisitzer</strong>, macht zusammen 126. Dazu sind  noch zwei Schriftführer pro Wahllokal notwendig, insgesamt 42: Die kämen aus dem Rathaus, sagt Frau Ziller, die Mitarbeiter würden entsprechend geschult und machten den &#8222;Job&#8220; auch nicht ehrenamtlich, sondern kriegen einen Zeitausgleich gutgeschrieben. &#8222;Eigentlich brauche ich noch ein paar Ersatzleute&#8220;, sagt Frau Ziller, &#8222;wenn mal einer ausfällt&#8220;. Fünf bis acht Leute sollten&#8217;s schon sein, die aber nur im Notfall einspringen müssten.</p>
<p>Die Stadt hat etwas Sorgen, dass sich nicht genug Freiwillige melden. Zwar gebe es etliche Wahlhelfer, die seit Jahren immer wieder dabei sind. Doch einige von denen zählten inzwischen wegen ihres Alters zur Risikogruppe, heißt es in einer <a aria-label="Pressemitteilung (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086350.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Pressemitteilung</a>, weshalb man ihnen in diesen Zeiten nicht unbedingt eine solche Tätigkeit zumuten wolle.&nbsp;</p>
<p>Also sollen jetzt Jüngere ran. &#8222;Doch schon bei den vergangenen Wahlen zeigte sich, dass es schwierig wird, ,Nachwuchs&#8216; für die Tätigkeit im Wahllokal zu finden&#8220;, schreibt die Stadt. Wenn sich keine 126 Freiwilligen fänden, erlaube das Gesetz auch eine Zwangsverpflichtung von Bürgern. „Das wäre aber das letzte Mittel, zu dem ich greifen würde&#8220;, beteuert Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong>.</p>
<p>Inzwischen haben sich rund 60 Freiwillige gemeldet, fast durchweg Leute, die keine Erfahrung haben. &#8222;Das ist nicht optimal&#8220;, sagt Frau Ziller, &#8222;in jedem Wahllokal sollte schon einer sitzen, der sich ein bisschen auskennt&#8220;. Schulungen werden auf alle Fälle noch angeboten.</p>
<p>Letztens wurde noch ein ganz anderes Problem bei der <strong>Wahlhelfer-Rekrutierung </strong>publik: In Hofheims Stadtverwaltung waren Bewerbungen offensichtlich wochenlang unbeachtet liegen geblieben. Die Lokalzeitungen veröffentlichten vergangene Woche einen <strong>Leserbrief von Thomas Völker</strong>: Er und seine Partnerin hatten sich bereits Anfang Dezember als Wahlhelfer beworben, aber keine Antwort bekommen. Nach zwei Wochen habe er per E-Mail im Rathaus nachgefragt – wieder keine Reaktion. Stattdessen lese er immer neue Aufrufe, sich freiwillig zu melden. &#8222;Wie wäre es denn, wenn die bereits vorliegenden Bereitschaftserklärungen erstmal eine freundliche Dankes-E-Mail erhielten oder wenigstens eine Eingangsbestätigung?&nbsp;Das wäre doch sicherlich sehr motivierend&#8220;, schrieb Völker. Und weiter: &#8222;So lässt mich die Stadtverwaltung einfach nur mit einem <strong>Kopfschütteln</strong> zurück.&#8220;</p>
<p>Nun muss man wissen, der Mann ist der frisch gewählte <strong>Vorsitzende der Linken im Main-Taunus-Kreis</strong>. Will vielleicht die städtische CDU-Führung einen solchen Mann nicht gerne im Rathaus sehen?</p>
<p>Wir haben nachgefragt, Thomas Völker lacht nur: &#8222;Ne, ganz bestimmt nicht.&#8220; Der Leserbrief erschien letzten Samstag in der Zeitung. &#8222;Ich habe noch am selben Tag, also am Samstag gegen 17.30 Uhr, eine E-Mail aus dem Rathaus bekommen: Man bedankte sich für Bereitschaft und versprach sich zu melden, sobald die Planungen für die Kommunalwahl etwas weiter sind.&#8220;</p>
<p>Geht doch! Wenn die Verwaltung sogar am späten Samstagnachmittag E-Mails verschickt: Da muss einer sicher ordentlich Druck gemacht haben…</p>
<p>Jetzt fehlen noch 70 bis 80 Wahlhelfer. Wenn Sie Interesse haben mitzumachen: Dann melden Sie sich schleunigst, bitte. Tel. 06192 202 464 oder 202 210. Oder per E-Mail an <a aria-label="wahlbuero@hofheim.de (opens in a new tab)" href="mailto:wahlbuero@hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">wahlbuero@hofheim.de</a>.</p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel wählt in den Schwarzbachhallen</h2>
<p>In Kriftel sind einige Veränderungen bei der Wahl geplant: Es gibt keine Wahllokale in der Lindenschule. Stattdessen können die Stimmzettel in den <strong>Schwarzbachhallen</strong> abgegeben werden: In der kleinen Halle sollen zwei und in der großen Halle vier <strong>Wahllokale</strong> untergebracht werden, schreibt das Kreisblatt. So könnten Wahlhelfer wie auch Wähler besser den vorgeschriebenen Abstand voneinander einhalten. &#8222;Zudem werden alle Helfer von uns mit FFP2-Masken ausgestattet“, zitiert das Blatt den Ersten Beigeordneten <strong>Franz&nbsp; Jirasek</strong>. Die Zahl der <strong>Briefwahllokale</strong> wird von zwei auf drei erhöht: Ab 1. Februar werden die Unterlagen zur Briefwahl ausgegeben, nicht im Bürgeramt, sondern im Saal 1 des Rat- und Bürgerhauses.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Inzidenzwert macht Sprung nach oben</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona2.jpg" alt="Freiwillige
" class="wp-image-4655" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>
</div>
<p>125 Tote! Die Pandemie holt sich weiterhin täglich neue Opfer, vor allem bei den Betagten: Es starben ein 89-jähriger Bewohner des&nbsp;AWO&nbsp;Sozialzentrums Haus Mainblick in Kelkheim, ein 68-jähriger Bewohner der Taunus Residenzen in Bad Soden und ein 99–jähriger Mann aus Bad Soden.&nbsp;</p>
<p>Der <strong>Inzidenzwert</strong>, der ein paar Tage lang nach unten tendierte, ist auf einmal wieder nach oben geschnellt, gleich um 14 Punkte, auf jetzt 88.</p>
<p>Die <strong>Zahl der Infizierten</strong> ist ebenfalls sprunghaft angestiegen: 63 weitere Menschen sind seit  Donnerstag erkrankt. Aktuell wurden damit bereits 464 Menschen im Main-Taunus-Kreis infiziert. 33 von ihnen liegen in den Main-Taunus-Kliniken in Bad Soden und Hofheim, acht von ihnen müssen beatmet werden.</p>
<p>In Hofheim stieg die Zahl der Infizierten um sieben, damit wurden bisher 752 Menschen von Covid-19 &#8222;erwischt&#8220;. In Kriftel gibt es zwei weitere Infizierte, insgesamt sind damit 235 Infizierte registriert.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona1.jpg" alt="20210108 Corona1" class="wp-image-4656" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Grafik zeigt die Zahl der Corona-Infizierten in den einzelnen MTK-Kommunen.</figcaption></figure>
</div>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: Neues Testcenter eröffnet Montag</h1>
<p>Interessante Informationen nennt Landrat <strong>Michael Cyriax </strong>in seinem Corona-Tagebuch auf seiner <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>. Auszüge:</p>
<p>&#8222;Im Main-Taunus-Kreis gibt es ab Montag eine weitere Möglichkeit, sich auf eine Infektion mit Covid-19 testen zu lassen. Das Corona-Testcenter wird im Camp Phönix Park vom ASB betrieben. Die Räume stellt dankenswerterweise die Stadt Eschborn. Ein Testtermin kann online unter <a aria-label="www.asb-testcenter.de (opens in a new tab)" href="http://www.asb-testcenter.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">www.asb-testcenter.de</a> oder telefonisch unter 069 314 072-0 vereinbart werden.</p>
<p>Auch ein Test ohne vorherige Terminvereinbarung ist möglich, dann muss allerdings mit Wartezeiten gerechnet werden. Wer sich auf eigenen Wunsch testen lassen möchte, muss den Test privat bezahlen. Geöffnet hat das Testcenter in der Elly-Beinhorn-Straße 7 ab Montag, 11. Januar 2021, täglich von 9 bis 16 Uhr.</p>
<p>Neues gibt es auch bei der Corona-Warn-App. Ab sofort beinhaltet sie die Funktion eines digital zu führenden Kontakttagebuchs.&nbsp; Nutzer der App können darin ihre Begegnungen notieren, um im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus das Gesundheitsamt effektiv bei der Verfolgung der Infektionsketten unterstützen zu können. Eine sinnvolle und einfach zu handhabende Gedächtnisstütze.&#8220;</p>
<p>Mehr Informationen über das neue Testcenter finden Sie in einer Pressemitteilung auf der Webseite des Landratsamtes (<a href="https://www.mtk.org/Neues-Corona-Testcenter-in-Eschborn-9282.htm" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps zum Wochenende</h1>
<p class="has-text-align-left">Jeden Tag “fahnden” wir im Internet nach neuen Videos aus Hofheim und Kriftel. Heute stellen wir wieder drei vor. Wenn Sie für uns einen Tipp haben, schicken Sie einfach eine kurze E-Mail an&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="mailto:mail@hk-newsletter.de" target="_blank">mail@hk-newsletter.de</a></p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-HR-Beitrag-Tropica.jpg" alt="Heute ist Freitag, der 8. Januar 2021. Die Stadt sucht 126 Freiwillige. Die sollen als Wahlhelfer im März arbeiten, kriegen 50 Euro als Dankeschön – plus eine Flasche Wein." class="wp-image-4657" width="640" height="360" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-HR-Beitrag-Tropica.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-HR-Beitrag-Tropica-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Tropica-Experte erklärt die Heilpflanze Aloe Vera</h3>
<p>In der TV-Sendung &#8222;Hallo Hessen&#8220; des HR stellt Gartenbautechniker <strong>Thomas Ressel </strong>vom krifteler <strong>Gartencenter Tropica</strong> die Heilpflanze Aloe Vera vor. Es gibt sie seit 5000 Jahren, bereits Kaiserin Cleopatra soll sie zur Schönheitspflege benutzt haben. Sie ist nicht nur sehr pflegeleicht, man kann sie Zuhause auch ganz modern in Szene setzen.&nbsp;Heute wird der Saft der Pflanzen in zahlreichen Pflegeprodukten vermarktet. Direkt zur&nbsp; Sendung geht&#8217;s hier lang (der Aloe Vera-Beitrag beginnt bei Minute 18:22).</p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/856431985140288" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="420" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Vogt-Video.jpg" alt="20210108 Vogt Video" class="wp-image-4676" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Vogt-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Vogt-Video-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Bürgermeister mit Schneeräumern unterwegs</h3>
<p>Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> veröffentlicht sein erstes <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/856431985140288" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Freitags-Video</a> im neuen Jahr. Die Nachrichtenlage erweist sich als etwas dürftig, es gibt nicht viel zu erzählen. Die Baustelle Sparkasse/Bücherei wächst, in Langenhain hat Tobias Stammer jetzt ein neues Kaffeemaschinen-Geschäft eröffnet, und für das <a aria-label="Jean-Hammel-Haus (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/04/zahl-der-infizierten-steigt-rasant-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Jean-Hammel-Haus</a> in der Altstadt wurde ein Mieter gefunden. Dennoch ruhig mal reingucken: Vogt war in Langenhain, er hat die Schneeräumer des Bauhofs begleitet und ein kleines Filmchen mitgebracht. Schon sagenhaft, wie viel Schnee da oben lag&#8230;</p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=uBqOM50odGY" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Musikschule.jpg" alt="20210108 Musikschule" class="wp-image-4686" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Musikschule.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Musikschule-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Für gute Wochenend-Laune: Ode an die Freude</h3>
<p>Dieses Video ist zwar schon ein paar Tage alt, aber für das erste Wochenende im neuen Jahr sicher genau passend: Schüler der Musikschule Hofheim geben ein Benefizkonzert, spielen gemeinsam einen Auszug aus der &#8222;Ode an die Freude&#8220; von Ludwig van Beethoven. Idee und Realisierung verdanken wir dem Musiklehrer <strong>Florian Streich</strong>. Wegen Corona spielen die Musiker natürlich nicht gemeinsam auf der Bühne, sondern jeder für sich – vorm Bildschirm, was sich dann mit etwas technischer Unterstützung wieder wie ein gemeinsames Konzert anhört. </p>
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<p class="has-text-align-center">+++ Die Fotos sind Screenshots: Ein Klick aufs Bild bringt Sie direkt zum Video +++</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>14 neue Wohnungen am Verkehrsknotenpunkt</strong></p>
<p>Die <strong><a href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/mietwohnungen-auf-vier-etagen_22918118" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a></strong> stellt das Neubauprojekt am Knotenpunkt von Zeilsheimer Straße, Hauptstraße, Niederhofheimer Straße und Zeil&nbsp;vor: Auf dem Gelände eines ehemaligen Autozubehör-Handels entsteht ein <strong>vierstöckiges Wohnhaus</strong> mit 14 Mietwohnungen. Die Vorderfront des Neubaus wird eine runde Form haben, die dem späteren Straßenverlauf entspricht.</p>
<p><strong>Verdientes Lob für Vorlese-Aktion</strong></p>
<p>Klappern gehört zum Handwerk. So dachte wohl <strong>Peter Kolar</strong> und schrieb einen Artikel für die <strong><a href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/hofheimer-lesen-fur-hofheimer_22918107" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a></strong>, in der er sich und seine zusammen mit <strong>Andrea Clément</strong> und <strong>Christian Scholz </strong>veranstaltete Advents-Aktion <strong>„Hofheimer lesen für Hofheimer“</strong> ausführlich lobt: Lokal-Prominenz hatte Geschichten vorgelesen, die Videos davon waren in der Vorweihnachtszeit ins Netz gestellt worden. Bis zum 31. Januar kann den Erzählern noch auf der Webseite der <a href="https://clement-stiftung.de/" target="_blank" aria-label="Clement-Stiftung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Clement-Stiftung</a> gelauscht werden.</p>
<p><strong>Die Pläne der &#8222;Lesehäppchen&#8220;-Vorleserin</strong></p>
<p>Die <strong><a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/buecher-podcast-fuers-kinderzimmer-90160632.html" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Frankfurter Rundschau</a></strong> porträtiert die Hofheimerin <strong>Lena Stenz</strong>. Deren Podcast <a href="http://www.lesehaeppchen.de/" target="_blank" aria-label="„Lesehäppchen“ (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">„Lesehäppchen“</a> wird sogar in den USA und China gehört.&nbsp;Für ihr ehrenamtliches Engagement unter dem Dach des Diedenbergener Kulturvereins hatte sie den mit 7000 Euro dotierten Hessischen Leseförderpreis gewonnen. Mitte Januar soll die <strong>29. Folge </strong>abrufbar sein. Inzwischen wurde Lena Stenz eingeladen, im Frühjahr ein zweistündiges <strong>Seminar</strong> für die hessischen Bibliotheken zu dem Thema zu halten. In der Bibliothek der Diedenbergener Grundschule will sie künftig eine <strong>Podcast-AG für Dritt- und Viertklässler</strong> anbieten. Und dann gibt es noch ihren Traum von einem<strong> „Kinder-Kultur- und Bücher-Festival“</strong> zur Eröffnung der neuen Hofheimer Stadtbücherei auf dem Kellereiplatz – mit Schreib- und Leseworkshops.</p>
<p><strong>Kreisblatt erkennt &#8222;Vorteil Merz&#8220;</strong></p>
<p>Das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/stimmungsbild-in-der-cdu-main-taunus-vorteil-merz-90162136.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> hat eine Umfrage unter prominenten CDUlern gemacht, wen sie als Parteivorsitzenden favorisieren: <strong>Friedrich Merz</strong>, <strong>Norbert Röttgen</strong> oder <strong>Armin Lasche</strong>t. Viel rum kommt dabei nicht: Ex-Ministerpräsident <strong>Roland Koch</strong> ist für Merz, das überrascht nicht. Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> auch, aber der ist kein Delegierter, insofern ist das egal. <strong>Eva Söllner</strong> darf zwar mitwählen, weiß aber noch nicht wen: Merz oder Röttgen. Kreis-CDU-Vorsitzender <strong>Axel Wintermeyer</strong> darf auch mitwählen, weiß aber angeblich auch noch nicht, wem er seine Stimme geben soll. Der Bundestagsabgeordnete <strong>Norbert Altenkamp</strong> darf ebenfalls nicht mitwählen, will sich auch nicht festlegen. Schließlich wurde noch <strong>Fabian Beine</strong> gefragt, der Junge-Union-Chef, und der ist natürlich für Merz. Aus dieser dürftigen Umfrage drechselt das Kreisblatt ganz mutig und ganz groß die Überschrift: &#8222;Stimmungsbild in der CDU Main-Taunus: Vorteil Merz&#8220;.</p>
<p><strong>Kinder-Missbrauch: Achteinhalb Jahre Haft für Judo-Trainer</strong></p>
<p>Aus einem Prozess vorm <strong>Frankfurter Landgericht</strong> berichtet das Kreisblatt: Ein ehemaliger Judo-Trainer wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen zu <strong>achteinhalb Jahren Haft</strong> verurteilt. Tatzeit war zwischen 1990 und 2013; einer der Tatorte war die Rhein-Main-Terme. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden 12.000 Kinderporno-Dateien gefunden. Ein Halbsatz in dem Artikel wurde vom Redakteur leider nicht hinterfragt: Nach einer Gefährderansprache durch die Polizei im Jahre&nbsp;2013 habe der Missbrauch aufgehört, der heute 45-Jährige habe sich fortan mit Kinderpornografie beschäftigt. Die Richterin soll laut Zeitung darüber irritiert gewesen sein, dass sich zwar einige Kinder ihren Eltern anvertraut hätten, aber nie Ermittlungen eingeleitet wurden, die zu einem Prozess führten.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mufflons sorgen für Gänsehautmoment</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Mufflons.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Mufflons.jpg" alt="20210108 Mufflons" class="wp-image-4713" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Mufflons.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210108-Mufflons-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<p>Eine Foto-Meldung sorgt seit heute Nachmittag in der Facebook-Gruppe<a aria-label=" &quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> für großes Erstaunen: <strong>Kira Steffen</strong> war im Hofheimer Wald einer <strong>Herde Mufflons</strong> begegnet. Von Lorsbach kommend, Louisenhöhenweg ( schmaler Weg) Richtung Kaisertempel, dann auf&nbsp; einer größeren Lichtung: &#8222;Gänsehautmoment!&#8220; Sie machte gleich ein paar Bilder, die sie in der Gruppe teilte.</p>
<p>&#8222;Die leben hier wild?&#8220; schrieb sogleich <strong>Ramona Sperber</strong>. &#8222;Ich dachte, das seien Gebirgsbewohner.&#8220; <strong>David Le Plant</strong> fragte nach: &#8222;Freilebend? Oder im Gehege?&#8220; Und <strong>Florian Sprenger </strong>schrieb: &#8222;Waoh, das ist ja toll. Ich bin täglich mehrfach mit Hund in und um Langenhain unterwegs&#8230; Leider noch nie gesehen.&#8220;<strong> Chris Liebs</strong>: &#8222;Seit 1984 in Hofheim, aber davon noch nie gehört.&#8220;</p>
<p><strong>Britta Schäfer</strong> konnte schließlich die Aufklärung bieten: &#8222;Die Tiere wurden vor vielen Jahren mal hier angesiedelt. Früher sah man sie auch oft auf den Feldern der Gundelhard. Da waren aber auch noch nicht so viele Fußgänger, Radfahrer und Hunde unterwegs.&#8220;</p>
<p>Und <strong>Gesine Weber</strong> wusste weitere Wahrheiten: &#8222;Vor vielen, vielen Jahren gab es eine heiße Diskussion, da die Muffins große Schäden anrichteten ( durch Abknabbern), man erwog, sie abzuschießen. Ein Argument war, dass sie ja eben nicht heimisch sind und hier nur zu Jagdzwecken ausgewildert wurden. Wie die Diskussion ausging, sieht man ja jetzt an den schönen Bildern.&#8220;</p>
<p>Wer mehr wissen will: 2016 schrieb Redakteur <strong>Frank Weiner</strong> im <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kelkheim-ort95937/frankfurts-filiale-staufen-1-10590396.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> über &#8222;die seltenen Tiere im Taunus&#8220;: Kelkheim, Hofheim und einige Jäger setzten damals vor Gericht durch, dass man die Tiere jagen dürfe – es gab zu viele Verbissschäden.&nbsp; (Foto: pixabay)</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Letzte Meldung: Stadtverwaltung bedauert + löscht Pressemitteilung</h1>
<p>Sie erinnern sich: Am Montag (4. Januar) berichtete der <a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/04/zahl-der-infizierten-steigt-rasant-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter</a> unter der Überschrift: <strong>&#8222;Hofheimer Magistrat droht hohe Geldstrafe – oder Haft!&#8220;</strong>: Der Magistrat hatte eine Pressemitteilung mit falschen Behauptungen gegen den Linken-Politiker <strong>Bernd Hausmann</strong> auf der städtischen Webseite veröffentlicht. Dabei lag seit Monaten ein Gerichtsurteil vor, mit dem die Äußerungen verboten wurden. Daraufhin hatte Hausmann jetzt einen Anwalt eingeschaltet&#8230;</p>
<p>Nach Erscheinen des HK-Newsletters ließ die Stadtverwaltung die Pressemitteilung am frühen Morgen des 5. Januar löschen. Zugleich behauptete sie, das Hausmann-Schreiben liege dem Anwalt der Stadt noch nicht vor (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p>Heute nun meldet sich die Pressestelle der Stadtverwaltung erneut. Die Mitteilung im Wortlaut:</p>
<p>„Das Schreiben des Rechtsbeistands von Herrn Hausmann erreichte uns am Mittwoch, 6. Januar, zwei Tage nach der Veröffentlichung der Presseinfo der Stadtverordnetenfraktion Die Linke Hofheim. Wir bedauern, dass die strittige Pressemitteilung aus dem Jahr 2018 bis zum vergangenen Montag im Pressearchiv unserer Internetseite abrufbar war. Diesen Umstand haben wir umgehend korrigiert und die Pressemitteilung aus dem Archiv gelöscht.“</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was erzählte Exner unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/12/04/exner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Deubel Leonie]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kortenbusch Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Lehnert Sonja]]></category>
		<category><![CDATA[Mohr Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Orth Sebastian]]></category>
		<category><![CDATA[Richter Dennis]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Völker Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 4. Dezember. Es ist eine Geschichte, die das Polit-Klima in Hofheim widerspiegelt: Die FDP behauptet, der Erste Beigeordnete Exner (CDU) habe die Liberalen bereits im Juli über Details zum Rahmenplan Marxheim II informiert, und zwar "unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit". Was gab's denn da  Geheimes? Hat Exner etwa vertrauliche Informationen ausgeplaudert? Es war die Zeit, als er den Stadtverordneten die Machbarkeitsstudie nicht zeigen wollte (was die Linken dann aber vor Gericht erzwangen). Außerdem: Marxheim-II-Antworten sind da! Die neuesten Corona-Zahlen. Das Tagebuch von Landrat Cyriax geht weiter. Kurznachrichten uvm.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein Thema nicht ohne Brisanz: Hofheimer FDP-Mitglieder behaupten, der städtische Planungsdezernent Wolfgang Exner (CDU) habe ihnen Informationen zu Marxheim II &#8222;unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit&#8220; zukommen lassen. Die Stadtverwaltung bestreitet die Weitergabe vertraulicher Informationen, will aber mehr nicht sagen. Spurensuche im Hofheimer Polit-Dickicht</strong>.</p>
<p><strong>Wolfgang Exner</strong> ist erst seit gut einem Jahr als Dezernent für Stadtplanung in Hofheim zuständig. Eine entsprechende Ausbildung oder Erfahrungen auf diesem komplexen Gebiet kann er ausweislich seiner Selbstdarstellung auf der <a aria-label="Webseite der Stadt (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/Erster-Stadtrat.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite der Stadt</a> nicht vorweisen, weshalb es nicht sonderlich überrascht, dass er oftmals ohne Fortune agiert. Vor allem beim geplanten Mega-Bauprojekt Marxheim II (&#8222;Römerwiesen&#8220;) beweist er ein ums andere Mal keine glückliche Hand:</p>
<p>Erst die Blamage mit der Machbarkeitsstudie, bei der die Stadtspitze vor Gericht eine <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/hofheim-linke-bekommt-marxheim-studie-90031385.html" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Niederlage</a> einstecken musste.</p>
<p>Dann das <a aria-label="Desaster mit der Bürgerinformation (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/11/schwarzer-peter/" target="_blank">Desaster mit der Bürgerinformation</a> per Internet, nach der sich sogar sein Chef und Parteifreund, CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong>, öffentlich distanzierte.</p>
<p>Und jetzt steht auch noch ein schwerwiegender Verdacht im Raum: Exner&nbsp; soll Hofheimer FDP-Politiker vorab mit Informationen zu Marxheim II versorgt haben – <em>&#8222;unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit&#8220;,</em> wie es bei den Liberalen heißt.</p>
<p>Strengste Verschwiegenheit? Das klingt ja wie Omertà, dem Gesetz des Schweigens bei der Mafia! Warum diese Geheimnistuerei? Hat Exner etwa vertrauliche Informationen durchgesteckt?</p>
<p>Die Stadtverwaltung zeigt sich gestern sehr zurückhaltend. Fragen wurden nicht beantwortet, Pressesprecherin <strong>Iris Bernardell</strong>i teilte lediglich lapidar mit: Herr Exner habe über den aktuellen Bearbeitungsstand des Rahmenplans Marxheim II&nbsp; informiert, <em>&#8222;ohne ,vertrauliche Informationen&#8216; weiter zu geben&#8220;.</em></p>
<p>Aber warum wurde dann <em>&#8222;strengste Verschwiegenheit&#8220;</em> vereinbart? Die Rathausspitze – allen voran Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> – hat sich angeblich Offenheit und Transparenz auf die Fahnen geschrieben: Warum wird dann über ein umstrittenes Bauprojekt in kleinem Kreis <em>&#8222;unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit&#8220; </em>gesprochen?</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Rathaus.jpg" alt="20201108 Rathaus" class="wp-image-1986" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Rathaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Rathaus-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das Rathaus in Hofheim.</figcaption></figure>
<p>Gepusht wird der Verdacht, dass vertrauliche Informationen gezielt durchgesteckt wurden, ausgerechnet durch einen Bericht, den die Liberalen selbst veröffentlicht haben. Er ist seit Ende November auf der <a aria-label="Webseite der Hofheimer FDP (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://fdp-hofheim.de/news/roemerwiesen-stadtentwicklung-neu-gedacht/" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite der Hofheimer FDP</a> zu lesen, die Überschrift lautet: <em>&#8222;Römerwiesen – Stadtentwicklung neu gedacht&#8220;</em>. In dem Artikel äußern sich die Ortsvorsitzende <strong>Michaela Schwarz</strong> und der Makler <strong>Ralf Weber</strong> (früher CDU, neuerdings FDP) erwartungsgemäß lobend über die Ausweisung neuer Wohngebiete. Und dann heißt es in dem FDP-Bericht wörtlich:</p>
<p>&#8222;<em>Bereits im Juli hatte Erster Stadtrat Wolfgang Exner auf Einladung der Freien Demokraten in Hofheim dem Vorstand und der Fraktion den Rahmenplan vorgestellt. Seinerzeit noch unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit.</em>&#8222;</p>
<p>Hallo! Was war das denn für ein Date? Exner traf sich demnach nicht nur mit der FDP-Fraktion, also den vier Stadtverordneten der Liberalen. Sondern man hatte gleich den ganzen Parteivorstand dazugeholt.</p>
<p>Und vor diesem exklusiven Kreis soll Exner über den aktuellen Bearbeitungsstand des Rahmenplans Marxheim II informiert haben, nach FDP-Darstellung streng vertraulich. Der Vorgang als solcher ist unstrittig, ihn räumte Stadtsprecherin Bernardelli auf Fragen ein. Allerdings ließ sie offen: Warum mussten, wenn denn alles rechtens war, die Teilnehmer des Treffens <em>&#8222;strengste Verschwiegenheit&#8220;</em> geloben? Hat Wolfgang Exner ihnen geheime Informationen zugespielt, was kein Außenstehender erfahren sollte? Beispielsweise die Namen der aktuellen Grundstückseigentümer von Marxheim II  (die zu kennen etwa einem Immobilienmakler  schnelleren Zugang zum großen Geschäft ermöglicht)?</p>
<p>Das angesichts der Schweigeverpflichtung durchaus anrüchig wirkende Treffen fand bereits Mitte Juli statt. Es war die Zeit, in der die Wogen um Marxheim II heftig hochschlugen. <em>&#8222;<a aria-label="Magistrat stärkt Exner den Rücken (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://marxheimzwei.de/site/assets/files/1030/hk_03jul20.jpg" target="_blank" class="rank-math-link">Magistrat stärkt Exner den Rücken</a>&#8222;</em> überschrieb die Lokalzeitung am 3. Juli einen Bericht:</p>
<p>Der Linke <strong>Bernd Hausmann</strong> hatte die Herausgabe einer Machbarkeitsstudie zu dem Bauprojekt verlangt, Exner verweigerte ihm die Unterlagen mit der zweifelhaften Begründung, eine umfassende  Information der Stadtverordneten könne sich für die Stadt nachteilig auswirken. Unterstützung fand der Beigeordnete bei der allmächtigen Rathauskoalition: CDU, SPD, FDP und FWG verzichteten angeblich freiwillig auf einen Einblick in die vollständige Studie. Oder waren sie – wie die FD – bereits umfassend und natürlich unter strengster Geheimhaltung informiert worden?</p>
<p>Es folgte eine bittere, aber wohl dringend notwendige Lehrstunde in Sachen Recht und Gesetz für das Parlament und Verwaltung: <strong>Bernd Hausmann</strong> klagte vor dem Verwaltungsgericht auf Herausgabe der Studie – und bekam umfassend Recht. Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> schurigelte nach dem Urteilsspruch, dass man <em>&#8222;trotz großer Erfolgsaussichten in der nächsten Instanz, laut Bekunden unseres Rechtsbeistandes&#8220;</em> den Rechtswegs nicht weiter beschreiten wollte. Das war allerdings nur Augenwischerei: Die Stadtverwaltung hatte gar keine andere Wahl als die Studie umgehend herauszurücken. Das Urteil war vorläufig vollstreckbar: Wenn die Stadt die Unterlagen nicht freiwillig gegeben hätte, hätten die Linken einen Gerichtsvollzieher beauftragen können, sie im Rathaus abzuholen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund – Stadtverwaltung verweigert den Stadtverordneten umfassende Information, Koalition akzeptiert das – und angesichts des Geheimnisschwurs wirkt Exners Juli-Treffen bei den Liberalen schon äußerst merkwürdig, ja verdächtig.&nbsp;Und Fragen stellen sich:</p>
<p>Wurden auch die anderen Fraktionen der Rathaus-Koalition oder auch deren Parteivorstände exklusiv vorab informiert? Und wann geschah dies? Stadtsprecherin Bernardelli wollte auf diese Fragen keine Antworten geben.</p>
<p>Dann fragen wir natürlich auch andersherum: Wenn denn, wie die Stadt jetzt behauptet, Herr Exner keine vertraulichen Informationen durchgesteckt haben sollte – dann könnte man die Darstellung der FDP vom <em>&#8222;Siegel strengster Verschwiegenheit&#8220;</em> durchaus als rufschädigend einstufen. Denn sie impliziert nachdrücklich, das vertrauliche Informationen übermittelt wurden. </p>
<p>Frage also an die Stadtverwaltung: Da der FDP-Artikel ja angeblich ein völlig falsches Bild vermittelt – was unternimmt die Rathausspitze zur Ehrenrettung von Wolfgang Exner?</p>
<p>Die Antwort von Frau Bernardelli war kurz und knapp, aber durchaus vielsagend: &#8222;Sie haben unsere Antwort erhalten, der wir aktuell nichts hinzuzufügen haben.&#8220;</p>
<p>Das Thema wird die Stadtverordneten noch einmal beschäftigen. <strong>Dr. Barbara Grassel,</strong> Fraktionschefin der Linken, hat Fragen an den Magistrat geschickt. Sie möchte unter anderem eine Antwort darauf haben, welche Partei/ Fraktion außer der FDP noch Vorab-Informationen über den Rahmenplan erhalten hat, eventuell auch &#8222;unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit&#8220;.</p>
<p>(Unser Bild oben zeigt den Ersten Beigeordneten Wolfgang Exner, es handelt sich um einen Screenshot aus der Videoübertragung der Bürgerinformation)</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Marxheim II: Die Antworten sind online!</h1>
<p>Die Stadtverwaltung hat&#8217;s geschafft! Nach vier Wochen stehen die versprochenen Antworten auf alle Fragen zu Marxheim II (&#8222;Römerwiesen&#8220;) jetzt online. Verschwunden ist dafür das Video mit der &#8222;verkorksten&#8220; Internet-Übertragung, stattdessen ist jetzt ein hübsches Landschaftsfotos und ein Bild von der Übertragung in der Stadthalle zu sehen. Dazu: die Präsentation zum Rahmenplan, die während des Livestreams gezeigt wurde. Zur Römerwiesen-Webseite geht&#8217;s hier lang.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Die neuesten Corona-Zahlen</h1>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen.jpg" alt="20 1204 coronazahlen" class="wp-image-3448" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik zeigt die Zahl der aktuellInfizierten in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>
<p>Nur nicht den Tag vor dem Abend loben! Die Zahl der aktuell Infizierten im Main-Taunus-Kreis ist erneut um 11 zurückgegangen, aktuell sind 522 Menschen an Corona erkrankt. In Hofheim gab es drei weitere Fälle, jetzt sind in der Stadt 54 Corona-Kranke registriert. In Kriftel sind aktuell 23 erkrankt (+3)</p>
<p>Der Inzidenzwert ist weiter gesunken, er liegt jetzt bei 130.</p>
<p>Allerdings gibt es vier neue Todesfälle: Verstorben sind ein 60- und ein 71-Jähriger aus Eschborn, ein 91-Jähriger aus Schwalbach und ein 86-Jähriger aus Hattersheim.</p>
<p>In den Main-Taunus-Kliniken in Bad Soden und Hofheim liegen 37 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden acht beatmet.</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen2.jpg" alt="20 1204 coronazahlen2" class="wp-image-3449" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20-1204_coronazahlen2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt den Inzidenzwert in den Kommunen. Am höchsten ist er nach wie vor in Hattersheim.</figcaption></figure>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: So geht das mit den Schnelltests</h1>
<p><strong>Michael Cyriax</strong>, Landrat des Main-Taunus-Kreises, setzt sein <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Corona-Tagebuch auf Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch auf Facebook</a> fort. Und hat, rechtzeitig zum Wochenende, einige ganz gut klingende Nachrichten. Auszüge:</p>
<p><em>Seit vergangenem Freitag hat das engagierte Team des Gesundheitsamtes insgesamt zehn Neuinfektionen von Schülern, Lehrern und sonstigen Personen wie z.B. Betreuungskräften registriert. Wie angekündigt haben wir mit Beginn dieser Woche damit begonnen, Schüler auf Covid-19 zu testen, wenn diese in Kontakt mit einem infizierten Mitschüler gekommen sind. Nach meinen Informationen ist das gut angelaufen.</em></p>
<p><em>Letzte Woche haben sich Bund und Länder auf Schnelltests für Schüler und Kindergartenkinder verständigt. Innerhalb weniger Tage hat der Bund die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen. Seit 1. Dezember gibt es die „neue“ Testverordnung. Ich finde die neuen Regeln können sich sehen lassen. Chapeau Herr Spahn!</em></p>
<p><em>Grundsätzlich haben alle Schüler, Kindergartenkinder oder von der Corona-Warnapp gewarnte (mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ – soll es tatsächlich geben) Personen Anspruch auf einen Schnelltest! Das finde ich mal eine klare Aussage. Der Kreis der Anspruchsberechtigten ist größer. Aus Zeitgründen kann ich das nicht vollständig darlegen.</em></p>
<p><em>Naturgemäß gilt es dafür einige Voraussetzungen zu erfüllen, die ich kurz skizzieren möchte:</em></p>
<p><em>1. Zuallererst muss ein Schnelltest tatsächlich verfügbar sein. Klingt logisch, ist in der Realität aber nicht ganz selbstverständlich. Denn in den letzten Wochen waren Schnelltests noch ein rares Gut. Nach meinen heutigen Informationen können heimische Apotheken jedoch kurzfristig größere Mengen liefern.</em></p>
<p><em>2. Das Gesundheitsamt muss festgestellt haben, dass das Kind (das getestet werden soll) in den letzten zehn Tagen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte. Sollte gegenüber dem testenden Arzt gut mit dem „Quarantänebescheid“ belegt werden können. Die Testung kann zur Verkürzung der Absonderungszeit erfolgen. Eine Verkürzung der Quarantänezeit ist in Hessen in der Praxis derzeit eher unwahrscheinlich, da es noch an klaren Regelungen fehlt.</em></p>
<p><em>3. Kontaktpersonen im Sinne der Testverordnung sind Personen, die sich mit einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person für eine Zeit von über 30 Minuten ,in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation&#8216; aufgehalten haben. Die Testverordnung nennt ausdrücklich Schulklassen und Gruppenveranstaltungen.</em></p>
<p><em>Bei wem kann man sich nach Testverordnung testen lassen? In Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren, in den zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die von ihnen betriebenen Testzentren. </em></p>
<p><em>Das Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises betreibt derzeit noch kein Testzentrum. Darum könnten Test-Interessierte, die die Voraussetzungen erfüllen, Kontakt mit den niedergelassen Ärzte aufnehmen. In der nächsten Woche werde ich hausintern klären, wie die „zuständigen Stellen“ des öffentlichen Gesundheitsdienstes an den Testungen mitwirken könnten bzw. sollten.</em></p>
<p><em>Nach meiner ersten Einschätzung wird die neue Testverordnung auch bei einem anderen hier oft kontrovers diskutierten Thema neuen Schwung bringen. Ich meine damit die oft geübte „Praxis“ in weiterführenden Schulen, keine Klassenkameraden eines infizierten Mitschülers in Quarantäne zu schicken. Es braucht jetzt die rechtsverbindliche Umsetzung der von den Regierungschefs am 25. November verabredete 5-Tage Quarantäne einer gesamten Klasse. Ich höre, dass das Land daran arbeitet. Trotz meiner Nachfragen kann ich noch keine Details (ab wann, wie genau?) berichten.</em></p>
<p><em>Der Aufbau des Impfzentrums in Hattersheim schreitet mit großen Schritten voran. Besonders danken möchte ich für die sehr große Bereitschaft mitzuhelfen. Über 200 „Bewerbungen“ haben wir schon erhalten. Herzlichen Dank dafür!&#8220;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurznachrichten aus Hofheim</h1>
<p><strong>Lese-Tipps aus erster Hand</strong></p>
<p>Gute Idee: Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei nennen ihre Lieblingsbücher als Tipp zu Nikolaus. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/kultur/Stadtbuecherei/nikolaus-aktion.php" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Es wird weiter gebuddelt&nbsp;</strong></p>
<p>Die Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes in den Hofheimer Stadtteilen Wildsachsen, Lorsbach und Langenhain gehen weiter.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086122.php" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bürgermeisters Freitags-Video</h2>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/christian.vogt.524/posts/10208363567004541" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="408" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Vogt.jpg" alt="20201204 Vogt" class="wp-image-3456" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Vogt.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Vogt-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p>Immer wieder schön, wenn Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> sich die Zeit nimmt und erzählt, was es so gab und geben wird. Sein neuestes <a aria-label="Freitags-Video  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/christian.vogt.524/posts/10208363567004541" target="_blank" class="rank-math-link">Freitags-Video </a>im Schnell-Überblick: Tannenbaum schlagen am 12. Dezember, Vorlesestunden, Schnee-Zauber in der Altstadt, Tannenbaum im Rathaus, Stadtratssitzung nächste Woche, Finanzpunkt in Lorsbach, Arbeitslosenzahl. Und dann die Helden der Woche – die Männer vom Bauhof.  </p>
<p><strong>Hofheimer führt Linken-Kreisverband</strong></p>
<p><strong>Thomas Völker</strong> führt die Linken im Main-Taunus-Kreis: Er wurde zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. <strong>Sebastian Orth</strong> ist sein Stellvertreter. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/DieLinkeMainTaunus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Zwei neue Azubis bei der HWB</strong></p>
<p>Bei der Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) haben mit <strong>Leonie Deubel</strong> und <strong>Dennis Richter </strong>zwei weitere Auszubildende angefangen. Damit beschäftigt die HWB nun insgesamt fünf junge Menschen in der Ausbildung. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hwb-hofheim.de/hwb/aktuelles/start-der-ausbildung-hwb-begruesst-zwei-weitere-gesichter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Shoppen im Museum</strong></p>
<p>Der Museumshop macht darauf aufmerksam: Hier gibt&#8217;s Geschenke – schwedisches Kunsthandwerk, Bücher, Spiele und Weihnachtskarten.Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/stadtmuseum.hofheim/posts/1718554288311382" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurznachrichten aus Kriftel</h1>
<p><strong>Frankfurter Straße länger gesperrt</strong></p>
<p>Die Frankfurter Straße 11 ist derzeit halbseitig gesperrt. Die Arbeiten ziehen sich noch bis zum 11. Dezember hin. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Telefonieren gegen Einsamkeit</strong></p>
<p><strong>Gabriele Kortenbusch</strong>, Seniorenberaterin im Krifteler Rathaus, hat eine Idee: Menschen, die sich einsam fühlen, könnten sich zu einer Telefonpartnerschaft zusammentun. Bürgermeister <strong>Christian Seitz</strong> findet die Idee gut und veröffentlichte alle Informationen dazu auf der Webseite der Gemeinde. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/mit-telefonpartner-in-weniger-einsam/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Masken-Grüße an gute Freunde</h2>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Seitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="389" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Seitz.jpg" alt="20201204 Seitz" class="wp-image-3455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Seitz.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201204-Seitz-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Christian Seitz mit der Maske für Freunde.</figcaption></figure>
</div>
<p><em>&#8222;Wir hätten Euch gerne alle einmal wiedergesehen, gesprochen und ja, auch umarmt – so wie es Freunde untereinander tun“,</em> schreibt Bürgermeister <strong>Christian Seitz</strong> in seiner Funktion als Erster Vorsitzender des Partnerschaftsvereins an die Freunde in Pilawa Gorna. Zusammen mit Weihnachtsgrüßen hat der Partnerschaftsverein Kriftel 20 Masken in die polnische Partnergemeinde geschickt &#8211; bedruckt mit dem Partnerschaftslogo. Auch nach Airaines ist ein Paket unterwegs. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/masken-fuer-partnerstaedte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Bauamt organisiert sich neu</strong></p>
<p>Die Zuteilung von Sachgebieten und Aufgaben im Bauamt&nbsp;wurden geändert. Wofür <strong>Martin Mohr</strong> und <strong>Michael Walter</strong> jetzt zuständig sind: Alle Infos <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/fachbereiche-neu-organisiert/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Bücherei geht in Ferien</strong></p>
<p>In den Weihnachtsferien vom 19. Dezember bis zum 09. Januar bleibt die Bücherei geschlossen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://webopac.winbiap.de/kriftel/index.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Kunstaktion im kleinen Park</strong></p>
<p><strong>Sonja Lehnert </strong>schrieb für die <a aria-label="Hofheimer Zeitung  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/kunst-fur-alle-am-schwarzbach_22721496" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> einen Bericht über die <strong>Kunstaktion</strong>, die verschiedene Künstler:innen zusammen mit dem <a aria-label="Kunstkreis Wallauer Fachwerk  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="http://www.wallauer-fachwerk.de" target="_blank" class="rank-math-link">Kunstkreis Wallauer Fachwerk</a> im kleinen Park an der Wilhelmstrasse gestaltete. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail an <a href="mailto:kunst-aktion@gmx.de" class="rank-math-link">kunst-aktion@gmx.de</a></p>
<p><strong>Privatschule hat schnell reagiert</strong></p>
<p>Die private <strong>Elisabethenschule</strong> hat alle Klassen- und Fachräume, das Lehrerzimmer und die Cafeteria mit Luftfiltergeräten ausgestattet. <strong>Barbara Schmidt </strong>hat sich fürs <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-die-elisabethenschule-hat-die-nase-vorn-90121174.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> dort umgesehen und auch die Ausrüstung mit digitaler Technik bestaunt. Probleme gibt&#8217;s offenbar auf unerwartetem Gebiet: Wenn zu viele in der Schule online gehen, ruckelt das Netz. Und Schwierigkeiten beklagen auch Schüler in den Ortsteilen, wo die Internetversorgung recht dürftig ist.</p>
<p><strong>Heller Asphalt wird diskutiert</strong></p>
<p>Die Hofheimer Linken schlagen vor, bei künftigen Straßenbaumaßnahmen hellen Asphalt zu verwenden: Die Kosten seien zwar um ein bis zwei Prozent höher, aber die Oberflächen würden nicht mehr so heiß, was dem Stadtklima gut täte. Das Kreisblatt berichtet, dass der Magistrat Bedenken hat – und sich jetzt erst einmal der Bauausschuss damit befassen soll.&nbsp;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>
<p><strong>Glühwein to go vorm Rathaus</strong></p>
<p>Das <a href="https://www.facebook.com/BeefnBeer/?__cft__[0]=AZX1Y4ImuugNbhUjFE6GmN1F5zB-r4CT0z_HpZvR_KHBDy86BKkEji00biYWYKtdhcsJv2CxrxlTRTC4O6n6kTMAWo-8jNG3N0dhdmACzeey6kg-il9LOMU8rrvsG99a9cIeQMfu7jqtBcNEfPLRRtJy7RbtPibuQqwB-Twg4E9kngteGTGq7pB7cEUo8cnAs8s&amp;__tn__=kK-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Beef&#8217;n Beer</a> zwischen Rathaus und Chinon Center öffnet ab sofort durchgehend von 11:30 bis 21:00 Uhr: Ein &#8222;Weihnachtsstand to go&#8220; wurde eingerichtet, wo Glühwein ausgeschenkt wird. Und natürlich können auch die bekannten Burger und Sandwiches geordert werden.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Corona: Neue Details aus dem Tagebuch des Landrats</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/24/corona-tagebuch-des-landrats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 16:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Carleo Giuseppe]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitz Carsten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=2847</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 24. November. Landrat Michael Cyriax schreibt in seinem Internet-Tagebuch erneut nachdenklich-kritisch über die bevorstehenden Corona-Impfungen, welche Räumlichkeiten er dafür sucht, welche offene Frage ihn umtreibt... Außerdem: Die wohl teuerste Wohnung Hofheims sucht einen Mieter. SPD stellt Kandidatenliste auf. MTK-Kliniken mit neuem Mini-Schrittmacher. CDU startet Umfrage im Internet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> veröffentlicht jeden Tag eine Art Tagebuch auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a>, in dem er neue Informationen zur Corona-Pandemie mitteilt. Manchmal übt er auch, ganz sachte natürlich nur, Kritik an den offiziellen Maßnahmen. Das macht seine Texte angenehm ehrlich, authentisch und unbedingt lesenswert. </p>
<p>So erfuhren wir von ihm gestern am späten Nachmittag, dass – Überraschung! – die Impfungen schon <a aria-label="Mitte Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mitte Dezember</a> starten sollen. Dass der Kreis noch ein Gebäude als Impfzentrum suche. Und dass es vielleicht schwierig werden könne, auf die Schnelle ausreichend Personal zu finden.</p>
<p>Heute gibt es neue Details. Er habe, schreibt Cyriax, <em>&#8222;meine Kolleginnen und Kollegen Bürgermeister gebeten, mir geeignete kommunale Liegenschaften vorzuschlagen. Die Anforderungen sind</em></p>
<p><em>&#8211; Mindestgröße Nutzfläche 1.200 Quadratmeter<br />&#8211; Parkplatzsituation mind. 100 Parkplätze<br />&#8211; Ausreichende Lüftungssituation (Frischluft)<br />&#8211; Ausreichende Heizungssituation<br />&#8211; Gute Infrastruktur (Internetanbindung, Strom, Wasser)<br />&#8211; Sanitäranlagen auch für Personal<br />&#8211; ÖPNV-Anbindung.&#8220;</em></p>
<p>Ansonsten wisse er derzeit keine weiteren Einzelheiten, teilt er mit, und deshalb könne er die <em>&#8222;zahlreiche Fragen, wer wann geimpft wird und wie das mit den Einladungen funktionieren wird&#8220;,</em> nicht beantworten. <em>&#8222;Alles hängt von der Auslieferung des zugelassenen Impfstoffes ab. Verbindliche Informationen liegen mir noch keine vor.&#8220;</em></p>
<p>Für die geschätzten mehr als 20 Millionen Risikopatienten arbeite wohl die Entwicklungsabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin an einem Modell. Die Entscheidung über die bevorrechtigte Impfung solle demnach bei den Hausärzten liegen, die ihren jeweiligen Patienten je nach persönlichem Risiko einen QR-Code zuweisen könnten. Mit diesem Code kann sich der Bürger einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren.</p>
<p>Und wieder sind, ganz leise, kritische Untertöne zu hören, wenn der Landrat schreibt:</p>
<p><em>&#8222;Wenn sämtliche Risikopatienten in den nächsten Wochen ihren Hausarzt aufsuchen müssen, frage ich mich, warum die niedergelassenen Ärzte im Bedarfsfall nicht gleich auch die Impfung für diese Personengruppe vornehmen können&#8230; Es scheint zwischenzeitlich gesichert, dass selbst der Biontech-Impfstoff einige Tage in einem haushaltsüblichen Kühlschrank aufbewahrt werden kann.&#8220;</em></p>
<p>Viele hätten sich inzwischen gemeldet, um bei der Impfaktion mitzuhelfen. <em>&#8222;Ich bitte hier noch um ein wenig Geduld.&#8220; </em>Erst müsse das Betriebskonzept nicht erstellt werden. <em>&#8222;Möglicherweise werden wir auch einen Kooperationspartner gewinnen können, der das Impfzentrum betreibt (also auch Personal einstellt.&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg" alt="Tagebuch
" class="wp-image-2864" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Die Grafik des Landratsamtes zeigt den Inzidenzwert seit Ausbruch der Pandemie bis heute an.</figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading">Neue Zahlen: 56-Jährige ist gestorben</h2>
<p>Die neuen Corona-Zahlen sehen unverändert ernst aus: Im Main-Taunus-Kreis wurden seit gestern 25 neue Covid-19-Befunde registriert. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt relativ stabil bei 145 (landesweit: 171). Aktuell sind derzeit in MTK 588 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.</p>
<p>In Hofheim gibt es aktuell 82 Infizierte (im Vergleich zu gestern plus 2), in Kriftel 34 (plus 1)</p>
<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 29 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. 6 Patienten müssen beatmet werden.</p>
<p>Es gibt vier weitere Sterbefälle, darunter eine 56-jährige Frau, die bereits seit mehreren Tagen in der Uni Klinik Mainz beatmet wurde, sowie 2 Bewohner des Altenheims in Schwalbach.</p>
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<h1 class="wp-block-heading">Hofheimerin vermietet Wohnung: für 38 Euro/qm</h1>
<p>Heute Vormittag tauchten in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> zwei Posts hintereinander auf. Gesendet worden waren sie von einer Hofheimerin und einem Hofheimer, und zwar unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten. Die Inhalte ihrer Post haben auch nichts miteinander zu tun, also wenigstens kaum etwas. Sie lassen allerdings kurz innehalten, auch ein wenig nachdenklich werden:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/mona.krutsch?fref=gs&amp;__tn__=%2CdC-R-R&amp;eid=ARCYkU_u9YbCA4xFMpsIEGzrKesaGMmMHcnWBj4PcWzJOqEK3gpPFMh0zNOLR_yUHAUfnCcGGZZ8z7Tj&amp;hc_ref=ARSyi1mJa-VI3kG-bRVeVMp-EDQaUwNZqPYUSNCLNWTyq2nkTuPUqEtbb5YKjlpTsCA&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Mona Krutsch</strong></a> bietet eine Wohnung an. Es handelt sich um ein Minihäuschen, schreibt sie, gelegen am Steinberg. 18 Quadratmeter groß, für gerade mal eine Person geeignet. Toilette und Dusche sind links vom Eingang (können durch einen Vorhang abgetrennt werden), rechts steht eine Mini-Küche (augenscheinlich schon etwas in die Jahre gekommen). Dazu ein Mini-Tisch, natürlich ein Bett – viel Platz bleibt da nicht.</p>
<p>Wer einziehen will: Die Monatsmiete beträgt 700 Euro. Warm und incl. Internet.&nbsp;Das macht einen Quadratmeterpreis von 38 Euro. Es dürfte sich damit um eine der teuersten Mietwohnungen Hofheims handeln. Wenn nicht die teuerste.</p>
<p>Nur unweit entfernt taucht in der Facebookgruppe ein Post auf, den <a href="https://www.facebook.com/thomas.volker.1?fref=gs&amp;__tn__=%2CdlC-R-R&amp;eid=ARAo_rmWz4sq97uttcZQMnUJ75fHykoC86obFzBqFj3qRUQFMnfpL5KJ4dz79pHvMZR8TfLSVIQIGRGx&amp;hc_ref=ARQvxEPZmdL4qhCNz0oyVdV6M328nAEmiNChD-NA4E9c1Cr8SPIZAkTD8FhpEnHZwtg&amp;ref=nf_target&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Thomas Völker</strong></a> zuvor abgesetzt hatte. Der Mann steht auf der Kandidatenliste der Hofheimer Linken für die Kommunalwahl im März 2021, er weist auf einen Bericht in der <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kirchen-und-gewerkschaften-fordern-mehr-geld-fuers-wohnen-90106101.html?fbclid=IwAR2_9CDA1HkD8vwRCpPD6w3180UWMs-tEVE6hY1-6nq5R3fWt0wnU4beP4Q" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> hin:</p>
<p>Danach zahlt der Main-Taunus-Kreis für die Unterbringung von Geringverdienenden und Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, maximal 7,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter beziehungsweise acht Euro für größere Wohnungen. Der Betrag habe sich seit zehn Jahren nicht verändert, schreibt die Zeitung. Die katholische und die evangelische Kirche, der DGB-Kreisverband und Flüchtlingshelfer:innen, die im runden Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“ zusammenarbeiten, hätten das deutlich kritisiert. Die Linken hatten deshalb Anfang November im Kreistag beantragt, dass man den Betrag erhöhe. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, nur die SPD stimmte zu.</p>
<p>Die Zeitung zitiert Kreissprecher<strong> Johannes Latsch</strong> mit dem Satz: <em>„Auswertungen einschlägiger Internetportale ergeben regelmäßig, dass Angebote nach unseren Sätzen zu finden sind.“</em> Die Sätze für die Kaltmietpreise seien angemessen, es seien keine Anpassungen nötig.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">Mini-Herzschrittmacher in MTK-Kliniken</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg" alt="20201124 MTK Kliniken" class="wp-image-2853" width="643" height="384" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a><figcaption>Screenshot vom Facebook-Eintrag der MTK-Kliniken: Mediziner präsentierten in einem Operationssaal den neuen Mini-Herzschrittmacher.</figcaption></figure>
</div>
<p>Im Mai dieses Jahres hatten die Kliniken des Main-Taunus-Kreises „Micra VR“ vorgestellt, den kleinsten&nbsp;Herzschrittmacher der Welt (<a href="https://hk-newsletter.de/2020/05/08/herzschrittmacher" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Er ist so groß wie eine Ein-Euro-Münze, funktioniert kabellos und verursacht dem Patienten nach der OP kaum Einschränkungen. Einziger Haken: Er eignet sich nicht für alle Patient:innen, da er nur in der Herzhauptkammer arbeiten kann.</p>
<p>Jetzt aber – so verkünden die Kliniken auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a> – kommt „Micra VDD“: Er ist ebenso klein, funktioniert aber sowohl in der Herzhauptkammer als auch in der Vorkammer und erweitert somit den Kreis an Herz-Patienten, die von dieser Technik profitieren können.&nbsp;</p>
<p>Die Kliniken: <em>&#8222;Bundesweit gibt es bisher nur wenige Kliniken, die diese neuartige Technik anwenden. In Hessen haben die Kliniken des MTK sogar die Vorreiterrolle übernommen und sind die erste Klinik hessenweit, die einen solchen Schrittmacher implantiert hat!&#8220;</em> Wow!</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg" alt="20200507 herzschrittmacher3" class="wp-image-572" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Micra, der kleinste Herzschrittmacher der Welt. Zum Vergleich daneben eine 1-Euro-Münze.</figcaption></figure>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">SPD setzt Alexander Tulatz auf Platz 1</h1>
<p>Jetzt hat auch die Hofheimer SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 benannt, genauer: Es geschah bereits am letzten Freitag, heute steht’s groß im Kreisblatt und inzwischen auch auf der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/23/hofheimer-spd-nominiert-ihr-team-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank">Webseite der Partei</a>: Der Jurist&nbsp;<strong>Alexander Tulatz</strong>&nbsp;ist zum Spitzenkandidaten&nbsp;gewählt worden. Er sagt, es soll sicher spannend klingen: <em>“Im Wahlkampf müssen wir andere Wege bestreiten als sonst, aber ich denke, wir haben bereits einige interessante Ideen.“</em></p>
<p>Auf Listenplatz 2 folgt <strong>Britta Schäfer</strong> aus Lorsbach, sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende, was auf der SPD-Webseite mit &#8222;Konstanz an der Spitze&#8220; beschrieben wird. Auf Listenplatz 3 folgt mit <strong>Aaron Kowacs </strong>aus Langenhain der neue stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende.</p>
<p>Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Förderschulrektorin <strong>Anette Wenzel</strong>, der Wallauer Ortsgerichtsvorsteher und SPD-Ortsbezirksvorsitzende <strong>Harald Piazzi </strong>und der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses <strong>Rolf Engelhard</strong> aus der Kernstadt.&nbsp;</p>
<p>Auffällig sind etliche junge Kandidat:innen auf der Liste –&nbsp;und viele Frauen, womit man sich deutlich von der CDU absetzt, die aus <a aria-label="mittlerweilen bekannten Gründen  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mittlerweile bekannten Gründen</a> nur wenige Kandidatinnen nominierte.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">CDU startet Hofheim-Umfrage im Internet</h1>
<p>Der Wahlkampf zieht an: Die CDU wird aktiv und veröffentlicht zwei weitere Meldungen auf ihrer Webseite:</p>
<p>Weil Corona normale Begegnungen mit Bürger:innen nicht möglich macht, wurde – Bericht Nummer 1 –&nbsp;eine Umfrage im Internet gestartet: Die Fragen lauten beispielsweise: Fühlen Sie sich in Hofheim wohl? Was gefällt Ihnen besonders in Hofheim? Was gefällt Ihnen weniger? Welche Ideen und Anregungen haben Sie?</p>
<p>Etwas aus der Art schlägt die Frage: Wie empfinden Sie das politische Klima in Hofheim und seinen Stadtteilen? Was soll man denn darauf ernsthaft antworten?</p>
<p>Die Umfrage ist anonym, nur Alter und Stadtteil sollen angegeben werden. Unklar ist, ob eine mehrfache Teilnahme möglich ist, was das Ergebnis fragwürdig machen könnte. Direkt zur Umfrage geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.survio.com/survey/d/S5Z6G1B9Y5E7N5K6V" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p>In einem zweiten <a aria-label="Bericht auf der CDU-Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.cdu-hofheim.de/2020/11/24/kw21-senioren-union-hofheim-bereit-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank" class="rank-math-link">Bericht auf der CDU-Webseite</a> wird die Senioren-Union mit ihren Zielen vorgestellt. Die Namen von Mitgliedern – <strong>Armin Thaler</strong>, <strong>Giuseppe Carleo</strong> sowie <strong>Dieter Kugelmann</strong> – stehen auf aussichtsreichen Listenplätzen für die Kommunalwahl 2021.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Großes Drama um kleine Kinder</strong></p>
<p><em>&#8222;Dramatisch spitzt sich die Lage in der Kindertagesstätte Lorsbach zu.&#8220;</em> So aufgeregt beginnt ein Bericht von <strong>Sonja Lehnert </strong>in der <a aria-label="Hofheimer Zeitun (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/es-wird-untragbar_22649529" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a>. Darum geht&#8217;s: Eine geplante Aufstockung der Kita war aus statischen Gründen nicht machbar, das Jugendamt reduzierte deshalb die zulässige Kinderzahl von 100 auf 60 Plätze. Eltern beschwerten sich bei <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong>, <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> und dem Träger, die Evangelische Kirchengemeinde in Lorsbach. Am heutigen Dienstagabend will man sich zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Unter den Lorsbacher Eltern entstehe Verzweiflung, soll die Elternbeiratssprecherin <strong>Tina Morscheck</strong> an den Bürgermeister geschrieben haben. Jetzt gibt es wohl Hoffnung:<em> „Es bewegt sich viel“, </em>wird <strong>Wolfgang Nothdurft</strong> zitiert, der Vorsitzende des Kirchenvorstands.</p>
<p><strong>Der für die Senioren kämpft</strong></p>
<p>Die <a aria-label="Hofheimer Zeitung  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/altere-mussen-ernst-genommen-werden_22649533" target="_blank">Hofheimer Zeitung</a> veröffentlicht ein Porträt über <strong>Volker Gebhardt</strong>: Der ist im Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde und als Sicherheitsberater engagiert, seit Beginn des Jahres zudem Mitglied des Seniorenbeirats. „<em>Ich glaube, dass die Belange älterer Mitbürger allzu oft nicht den richtigen Stellenwert genießen und daher vernachlässigt werden. Leider nicht nur in der ‚großen Politik’, sondern auch im kommunalen Bereich“</em>, lautet eine seiner Erfahrungen.&nbsp;</p>
<p><strong>128 Lorsbacher wollten Apfelbaum pflanzen</strong></p>
<p>Als vollen Erfolg preisen die <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/renaissance-fuer-den-quotgold-von-tannquot-90110059.html" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> wie auch das Kreisblatt (nur in der gedruckten Ausgabe) eine Aktion des Lorsbacher Heimatvereins: &#8222;Gold-von-Tann&#8220;-Apfelbäume wurden vor etwa 150 Jahren in Lorsbach eingeführt und anschließend auf den Streuobstwiesen veredelt. <em>&#8222;Wir wollen nun helfen, das Gold von Tann zu bewahren&#8220;,</em> wird Vereinsvorsitzender <strong>Carsten Zeitz </strong>zitiert.&nbsp; Anfang des Jahres wurde den alten Bäumen Edelreiser entnommen, die von einer Baumschule zu 45 kleinen Bäumchen veredelt werden konnten. 128 Bestellungen gingen dazu ein! &#8222;<em>Die Aktion wird im kommenden Jahr weitergehen. Wer jetzt keinen Baum bekommen hat, der ist für 2021 vorgemerkt&#8220;,</em> so Zeitz.</p>
<p><strong>Besuch im Bahnhofskiosk</strong></p>
<p>Das Kreisblatt hat in Kriftel <strong>Hans und Usch Willig </strong>besucht. Die beiden betrewiben das Bistro am Bahnhof, wo natürlich kaum noch Kunden kommen. Ein Trend macht beiden Mut: Sie bieten frisch gekochte Mittagessen an, zum Abholen natürlich. Die Zahl der Kunden, die sich das Essen abholen, sei im Lockdown spürbar gestiegen.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Drei Männer greifen 44-Jährigen an</h2>
<p>Aus unbekannten Gründen wurde am Montagabend ein 44-jähriger Mann in Hofheim von drei Männern angegriffen. Er sei im Hundshager Weg im Bereich des Wildschweingeheges unterwegs gewesen, als er dem Trio begegnete. Die Männer sollen ihn zunächst angesprochen und ihm dann unvermittelt Reizstoff ins Gesicht gesprüht und ihn zudem geschlagen haben. Es soll sich um Osteuropäer gehandelt haben, wobei einer eine gelb-weiße Laufjacke trug. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und nimmt sachdienliche Hinweise unter Telefon 06192 2079 0 entgegen.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Auto des Ordnungsamtes beschädigt</h2>
<p>In der Nacht zum Montag haben Unbekannte einen Stein auf die Windschutzscheibe eines in der Rudolf-Mohr-Straße geparkten Skoda geworfen. Es handelt sich um ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Wasserhähne auf Friedhof zu</h2>
<p>Die Wasserentnahmestellen auf allen Friedhöfen Hofheims werden am Dienstag, 1. Dezember, abgestellt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085961.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>
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