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	<title>Werner Yvonne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Werner Yvonne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Hofheim: Wie das Rathaus die beliebte Pizzeria &#8222;da Rita&#8220; zerstörte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 11:45:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Magliari Luca]]></category>
		<category><![CDATA[Magliari Rita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus und vorbei: Die traditionsreiche Pizzeria "da Rita", seit Jahrzehnten ein Herzstück der kleinen Wallauer Gastronomieszene, hat ihre Türen geschlossen, für immer. Das wäre kaum eine Nachricht, wenn sich dahinter nicht eine schaurig-schmutzige Geschichte verbergen würde: Dokumente, Briefe und Protokolle belegen, dass der beliebte gastronomische Treffpunkt über Jahre hinweg von der Hofheimer Stadtverwaltung systematisch zugrunde gerichtet wurde. Von der Tradition zur Trümmerlandschaft - es ist ein Drama, das dem Schicksal der Waldgaststätte Meisterturm frappierend ähnelt und nun ans Licht kommt. Zugegeben: zu spät.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Aus und vorbei: Die traditionsreiche Pizzeria &#8222;da Rita&#8220;, seit Jahrzehnten ein Herzstück der kleinen Wallauer Gastronomieszene, hat ihre Türen geschlossen, für immer. Das wäre kaum eine Nachricht, wenn sich dahinter nicht eine schaurig-schmutzige Geschichte verbergen würde: Dokumente, Briefe und Protokolle belegen, dass der beliebte gastronomische Treffpunkt über Jahre hinweg von der Hofheimer Stadtverwaltung zugrunde gerichtet wurde. Von der Tradition zur Trümmerlandschaft &#8211; es ist ein Drama, das dem Schicksal der Waldgaststätte Meisterturm frappierend ähnelt und nun ans Licht kommt. Zugegeben: zu spät.</strong></p>



<p>Es war Anfang letzter Woche, als <strong>Rita Magliari ihr Schweigen brach.</strong> Zu viel war passiert, über Jahre hinweg, sie konnte und wollte es <strong>nicht mehr ertragen. </strong>Auf Facebook veröffentlichte die <strong>55-Jährige</strong>, was ihr widerfahren war, es klang wie <strong>ein verzweifelter Hilfeschrei:</strong></p>



<p><em>&#8222;Seit über 30 Jahren führe ich mein Familienunternehmen mit Leidenschaft, harter Arbeit und unermüdlichem Einsatz (&#8230;) Jetzt stehe ich vor dem Aus. Nicht, weil ich wirtschaftlich gescheitert bin. Sondern weil die Stadt Hofheim, mein Vermieter, mich systematisch in die Knie zwingt.&#8220;</em></p>



<p><strong>Von der Stadt Hofheim</strong> hat Rita Magliari kleine Räumlichkeiten in Wallau angemietet, in denen sie <strong>seit </strong>Anfang der 90er Jahre ein kleines <strong>Eiscafé</strong> mit einer <strong>Mini-Pizzeria</strong> betreibt. Einen Tag vor ihrem Facebook-Post hatte es ein <strong>Treffen mit Vertretern der Stadt</strong> gegeben. Sie schrieb weiter:</p>



<p><em>&#8222;Es war ein Termin, auf den ich so lange gewartet habe &#8211; voller Hoffnung, endlich gehört zu werden.&#8220; </em><strong>Sechs Mitarbeiter des Rathauses</strong> seien gekommen &#8211; doch wieder: <strong>kein Ergebnis.</strong> Wie immer. Wie schon <strong>seit Jahren:</strong></p>



<p><em>&#8222;Kein Dialog. Keine Lösung. Nur Macht. Kälte. Erniedrigung.&#8220;</em></p>



<p>Wenn <strong>eine erfahrene und beliebte Gastwirtin</strong> auf diese Weise öffentlich zusammenbricht: <strong>Was ist da nur passiert?</strong></p>



<p>Wir sind dem Fall nachgegangen und haben die Hintergründe erfahren. <strong>Die Geschichte von Rita Magliari</strong> erinnert fatal an das Schicksal der <strong>Eheleute König</strong>, den Pächtern der <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Waldgaststätte Meisterturm&#8220;</a>, mit denen die Stadt <strong>zutiefst unwürdig</strong> umging, jahrelang. Nur noch bis Ende Juni dürfen die Königs bleiben, <strong>nur noch 66 Tage</strong>, dann wird das <strong>Restaurant auf dem Kapellenberg</strong> geschlossen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a>). Wie&#8217;s weitergeht? Keiner weiß es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein lebendiger Dorfmittelpunkt &#8211; das war mal der Plan&#8230;</h2>



<p>Schauen wir nach <strong>Wallau</strong>: Das Dörfchen (4.500 Einwohner) hat &#8211; neben <strong>Ikea</strong> &#8211; einen wunderschönen <strong>Ortskern</strong> mit gepflegten <strong>Fachwerkhäusern</strong> zu bieten. Mittendrin befindet sich der <strong>Recepturhof</strong>, ein sehenswertes Gebäudeensemble, <strong>denkmalgeschützt</strong> selbstverständlich und<strong> im Besitz der Stadt Hofheim</strong>. Die <strong>Alte Schule</strong> gehört dazu, das <strong>Alte Rathaus</strong> &#8211; und auch das <strong>Alte Milchhäuschen</strong>, um das es hier geht:<br><br>Die eine Hälfte des Gebäudes <strong>war an Vereine vermietet (DLRG, Kulturkreis Wallauer Fachwerk)</strong>, im anderen Teil des Gebäudes hatten die Magliaris <strong>vor mehr als drei Jahrzehnten</strong> ihre <strong>Eisdiele</strong> eingerichtet, die sie später um eine <strong>Pizzeria</strong> erweiterten. Wobei &#8222;erweitern&#8220; etwas übertrieben ist: Die Räumlichkeiten sind <strong>keine 50 Quadratmeter</strong> groß, da gibt es nicht viel zu erweitern. Der <strong>Gastraum</strong> ist entsprechend beengt, die <strong>Küche</strong> gerade mal zwei Quadratmeter groß. Vor langer Zeit wurde ein <strong>Wintergarten</strong> angebaut, der mehr Licht, aber nicht viel mehr Platz bringt.</p>



<p>Draußen vor dem Häuschen ist noch eine kleine <strong>Holzterrasse</strong>, ein paar Sitzplätze nur, etwas erhöht und mit einem Holzgeländer gesichert. Seit der Corona-Pandemie steht ein <strong>Pavillon</strong> daneben.</p>



<p>Die Enge hat die Gäste nie gestört. Egal, wen man man fragt: Alle schwärmen <strong>von der leckeren Pasta und den köstlichen Pizzen</strong>, die Rita Magliari zu zaubern versteht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-Magliari-2025.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="437" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-Magliari-2025.jpg" alt="Rita Magliari 2025" class="wp-image-54974" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-Magliari-2025.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-Magliari-2025-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rita Magliari in ihrem kleinen Laden im Herzen von Wallau. Das Foto ist schon etwas älter, aber sie hat sich nicht viel verändert&#8230; Das Eiscafé und die Pizzeria allerdings schon, die sind jetzt dicht.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wie überall in den Dörfern wird es auch in Wallau auf den Straßen <strong>zunehmend still.</strong> Die Geschäfte <strong>sterben</strong>. Die Gastronomie <strong>macht dicht</strong>. Rita Magliari stemmte sich<strong> gegen den traurigen Trend:</strong> Ihr Lokal war ein Ort der Gastlichkeit, <strong>der Leben in das beschauliche Örtchen brachte.</strong></p>



<p>Allerdings ist längst nicht mehr zu übersehen: Der Recepturhof ist in die Jahre gekommen, eine <strong>Renovierung überfällig</strong>. Seit mehr als zehn Jahren wird im Wallauer Ortsbeirat darüber diskutiert, dass die Stadt <strong>etwas tun müsse, dringend. </strong>Schon jetzt sind etliche Räume nicht mehr nutzbar, die Anlage verkommt zusehends. <strong>Verfall und Leerstand </strong>verstärken das Gefühl <strong>zunehmender Verödung im Dorf.</strong></p>



<p>Rita Magliari, geschieden und Mutter von zwei erwachsenen Kindern, wollte sich damit<strong> nicht abfinden</strong>.<em> &#8222;Ich habe gekämpft bis zum Umfallen&#8220;</em>, sagt sie heute. Sie schrieb <strong>Briefe ans Rathaus. </strong>Immer wieder beklagte sie <strong>Mängel am und im Gebäude</strong>. Und sie wies auch auf die beengten Verhältnisse hin: Sie hätte längst <strong>erweitern</strong> müssen, sagt sie heute, weil sich der ganze Aufwand <strong>kaum noch gelohnt</strong> habe. Im Haus sei ja eigentlich auch <strong>genug Platz</strong>: Wenn die Stadt nur mitgezogen hätte, dann hätte sie ihr Restaurant <strong>ausgebaut</strong>, und es würde <strong>einen richtig schönen, lebendigen Dorfmittelpunkt</strong> geben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-und-Luca-Magliari.jpg"><img decoding="async" width="640" height="475" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-und-Luca-Magliari.jpg" alt="Rita" class="wp-image-54979" style="width:605px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-und-Luca-Magliari.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Rita-und-Luca-Magliari-300x223.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aus dem Familienalbum: Rita Magliari mit ihrem Sohn Luca in ihrem kleinen Lokal in Wallau. Im Hintergrund läuft der Eisverkauf durchs Fenster des ehemaligen Milchhäuschens. </figcaption></figure>
</div>


<p>Alle waren damit einverstanden &#8211; die <strong>Wallauer</strong> sowieso, aber auch im zehn Kilometer entfernten <strong>Rathaus der Kreisstadt</strong> zeichnete sich <strong>Zustimmung</strong> ab. In einem <strong>Magistratsschreiben aus dem Jahre 2015</strong> &#8211; heute zehn Jahre alt! &#8211; heißt es: <strong>Eine Erweiterung von &#8222;da Rita&#8220;</strong> sei <em>&#8222;aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich&#8220;</em>, und außerdem sei es <em>&#8222;für die Stadt Hofheim sehr wichtig, die Gastronomie an dieser Stelle zu erhalten, weil diese ein wesentlicher Teil des Platzcharakters darstellt&#8220;.</em></p>



<p>So schrieb damals der <strong>Magistrat</strong>, und die <strong>Wallauer Lokalpolitiker</strong> nickten zustimmend. Doch wie so oft in Hofheim: Danach passierte <strong>nichts</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbst die CDU in Wallau ärgert sich über das Rathaus</h2>



<p><strong>2019</strong> standen in Hofheim Bürgermeisterwahlen an. <strong>Christian Vogt, der Kandidat der CDU, </strong>erzählt gerne und überall, dass er aus Wallau stammt. <strong>Luca Magliari, </strong>der Sohn der Gastronomin, erinnert sich, dass Vogt ihm damals gesagt habe<strong>: &#8222;Wählt mich, dann kümmere ich mich darum, dass ihr endlich erweitern könnt.&#8220;</strong> Luca Magliari: <em>&#8222;Natürlich haben wir ihn gewählt. Und wir haben auch darauf vertraut, dass es dann endlich losgeht.&#8220;</em></p>



<p><strong>Vogt wurde Bürgermeister,</strong> und er machte den <strong>Beigeordneten Bernhard Köppler</strong> für das Thema zuständig. Die Zeit verging, und es passierte: <strong>nichts</strong>. Rita Magliari:<em> &#8222;Ich bekam nicht einmal mehr eine Antwort, wenn ich an die Stadt schrieb.&#8220;</em></p>



<p>Sie wandte sich <strong>hilfesuchend an einen Rechtsanwalt.</strong> Der schrieb &#8211; wir sind jetzt im Jahre <strong>2022</strong> &#8211; in einem<strong> Brief an Bürgermeister Vogt</strong>: Wie der Stadt bekannt sei, weise das Gebäude mit der Pizzeria <em>&#8222;nicht unerhebliche bauliche Mängel auf&#8220;.</em> Der Wintergarten <strong>verrotte</strong> langsam <em>&#8222;und ist auch nicht mehr dicht&#8220;</em>, die Bohlen der Terrasse seien <strong>morsch</strong>, und das Geländer biete <strong>keinen Halt </strong>mehr<em>. </em>Es habe seitens der Stadt <strong>verbindliche Zusagen</strong> gegeben, die aber <strong>nicht eingehalten</strong> worden seien. <em>&#8222;Wenn sich hier die Situation verschlechtert, ist ein Betrieb des Restaurants überhaupt nicht mehr möglich. Derartiges kann sicherlich nicht im Interesse der Stadt Hofheim sein.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/da-Rita-in-Wallau-2-2025.jpg"><img decoding="async" width="640" height="365" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/da-Rita-in-Wallau-2-2025.jpg" alt="da Rita in Wallau 2 2025" class="wp-image-54973" style="width:644px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/da-Rita-in-Wallau-2-2025.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/da-Rita-in-Wallau-2-2025-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da hätte man mehr draus machen können, wenn die Stadt sich nur einen Ruck gegeben hätte: Das Restaurant &#8222;da Rita&#8220; war über Jahrzehnte beliebter Treffpunkt in Wallau. Nun ist es geschlossen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Lokalpolitiker von <strong>SPD, FWG und Grüne</strong> versuchten die Stadt zu bewegen, etwas zu unternehmen. Selbst die örtliche CDU zeigte sich <strong>verärgert</strong> über die Untätigkeit der Stadtverwaltung ihres eigenen Bürgermeisters: <em>&#8222;Die nach wie vor ansässige seit Jahren etablierte und sehr beliebte Gastronomie wartet nach wie vor auf eine Zusage durch die Stadt bzgl. eines Ausbaues der Innenräume&#8220;</em>, heißt es in einer <strong>Anfrage vom April 2023</strong>. Die Pächter hätten auch <em>&#8222;mit der Stadt Kontakt aufgenommen. Bis dato ohne Reaktion&#8220;.</em></p>



<p><strong>Vogt</strong> hat sich dann doch mal gemeldet: Er schickte dem <em>&#8222;lieben Luca&#8220; </em>&#8211; man kennt sich in Wallau und duzt sich &#8211; per Mail ein paar Zeilen, die <strong>hoffnungsvoll</strong> klangen: Er, <strong>Vogt</strong>, habe mit <strong>Köppler</strong> gesprochen, der sich bemühen wolle,<em> &#8222;dass euer Projekt alsbald auf den Weg gebracht wird&#8220;</em>. Auch <strong>Wolfgang Exner</strong> (damals 1. Beigeordneter im Rathaus) sei dabei: <em>&#8222;Er wie ich befürworten das Projekt.&#8220;</em></p>



<p><strong>Freude im Hause Magliari. </strong>Wenn der <strong>Bürgermeister</strong> und sein <strong>1. Beigeordneter</strong> ein Projekt befürworten, <strong>dann müsste es doch endlich was werden!</strong></p>



<p>Die <strong>Ernüchterung</strong> folgte auf dem Fuße. Denn wieder passierte: <strong>nichts</strong>.</p>



<p>Im Frühjahr letzten Jahres setzte sich eine Frau auf die Terrasse und brach mit ihrem Stuhl <strong>durch eine morsche Holzbohle</strong> ein. Sie habe sich <strong>am</strong> <strong>Bein</strong> <strong>verletzt</strong>, schrieb sie an Vogt: <em>&#8222;Als Bürgermeister tragen Sie die Verantwortung, zumal Sie nachweislich mehrfach auf diesen Missstand hingewiesen wurden.&#8220;</em></p>



<p>Es passierte: <strong>nichts</strong>.</p>



<p>Der Anwalt wirkte zunehmend <strong>entnervt</strong>. <em>&#8222;Der Mietgegenstand&#8220;</em> sei <em>&#8222;mittlerweile kaum noch benutzbar. Der Großteil der Terrasse ist wegen Baufälligkeit gesperrt&#8220;</em>, schrieb er im Sommer vergangenen Jahres. Es bestehe <em>&#8222;die Gefahr, dass der Wintergarten alsbald einstürzt&#8220;.</em> Und weiter: <em>&#8222;Grundsätzlich muss sich die Stadt einmal erklären, ob sie eigentlich noch Interesse daran hat, dass das Gebäudes saniert wird (&#8230;) So kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Abwasserrohre brachen &#8211; die Stadt unternahm nichts</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Terrasse-da-Rita-2025.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Terrasse-da-Rita-2025.jpg" alt="Terrasse da Rita 2025" class="wp-image-54981" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Terrasse-da-Rita-2025.jpg 360w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Terrasse-da-Rita-2025-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Terrasse ist längst gesperrt: Sie droht einzubrechen &#8211; Verletzungsgefahr.</figcaption></figure>
</div>


<p>Monate später, September 2024: Ein <strong>Besichtigungstermin</strong> war angesetzt worden. Hofheims Stadtverwaltung reiste <strong>mit einem Großaufgebot</strong> an: Neben <strong>Vogt</strong> kamen auch die <strong>beiden</strong> <strong>Dezernenten</strong>, dazu der <strong>Leiter der Fachbereichs &#8222;Zentrales&#8220;</strong>, der <strong>Wirtschaftsförderer</strong> und die <strong>Leiterin des städtischen Bauamts</strong>. Ein &#8222;Letter of Intent&#8220; sollte erstellt werden, heißt es im Protokoll, also <strong>eine gemeinsame Absichtserklärung</strong>, in der festgelegt werden sollte, was die Stadt zu tun hat und was Rita Magliari.</p>



<p>Doch dazu kam es <strong>nicht mehr</strong>. Dafür kam es erst einmal<strong> noch ärger:</strong></p>



<p>Im Keller des Gebäudes hatten die Magliaris<strong> einen Kühlraum</strong> unter anderem für die Eislagerung hergerichtet. Dann waren <strong>morsche Rohre in der Wand</strong> gebrochen, und <strong>stinkendes Abwasser</strong> breitete sich aus. Die Stadt als Besitzerin des Hauses unternahm nichts. <strong>Monatelang.</strong></p>



<p>Kurz nach dem September-Termin schrieb <strong>Yvonne Werner,</strong> die Leiterin der Bauabteilung im Rathaus, <strong>an Rita Magliari</strong>:</p>



<p>Sie sei als Pächterin für den Schaden <strong>selbst verantwortlich</strong> &#8211; <em>&#8222;durch die von Ihnen nicht sachgerecht eingebaute und betriebene Kühlzelle, sowie die nicht sachgerecht verlegten und komplett verstopften Abwasserrohre&#8220;.</em> <strong>Innerhalb eines Monats</strong> müsse &#8222;<em>die von Ihnen ohne unsere Zustimmung und ohne unser Wissen installierte Kühlzelle im Keller&#8220;</em> <strong>vollständig und fachgerecht</strong> zurückgebaut werden &#8211; dies werde <em>&#8222;unsererseits überwacht und abgenommen&#8220;.</em></p>



<p><strong>Unbewiesene Vorwürfe, Schuldzuweisungen, Druck: </strong>Darf eine Stadtverwaltung so mit ihren Bürgern umgehen?&nbsp;</p>



<p>Glücklicherweise hatte Frau Magliari <strong>die</strong> <strong>alten Unterlagen und Rechnungen </strong>aufbewahrt und konnte nachweisen, dass <strong>lokale Fachfirmen</strong> den Kellerraum umgebaut hatten. Sie fand auch die <strong>Baugenehmigung</strong> wieder: Die Stadt hatte die Arbeiten erlaubt! <strong>Der behördliche Vorwurf einer illegalen Baumaßnahme</strong> erwies sich damit als <strong>unwahr</strong> <strong>und</strong> <strong>frei erfunden</strong>, im Rathaus machte man auch flugs <strong>eine</strong> <strong>Kehrtwende</strong> und ließ den Magliaris über eine <strong>Juristin </strong>mitteilen: <em>&#8222;Die Stadt möchte sich grundsätzlich, ohne Anerkennung einer Schuld, bereit erklären, die Kosten für die erforderlichen Maßnahmen für die Renovierung des Kellers vollständig zu übernehmen.&#8220;</em></p>



<p>Und es passierte, man ahnt es: <strong>nichts</strong>. Die Rohre wurden <strong>nicht</strong> <strong>repariert</strong>, bis heute nicht.</p>



<p>Der Anwalt schrieb noch einmal ans Rathaus, es war im <strong>Januar dieses Jahres</strong>, der Jurist war sichtlich <strong>am Ende mit seinem Verständnis</strong>: Wieder seien nur <em>&#8222;leere Versprechungen&#8220;</em> gemacht worden. <em>&#8222;Wenn die Stadt möchte, dass das Gebäude und die darum liegende Anlage verkommt, dann mag es so sein. Aber in diesem Falle sollte man es auch deutlich kommunizieren.&#8220; </em>Und weiter: <em>&#8222;Die Wallauer werden sich dann aber auch daran gewöhnen müssen, dass sie eben keinen lebhaften Recepturhof mehr haben.&#8220;</em></p>



<p><strong>Das war&#8217;s dann.</strong></p>



<p>Für Montag vergangener Woche war ein Ortstermin angesetzt. <strong>Ein letzter Versuch, </strong>doch noch eine Lösung zu finden. <strong>Es kam zum</strong> <strong>Crash</strong>. Und Rita Magliari schrie wenig später <strong>ihren angestauten Frust, ihre ganze Enttäuschung und wohl auch ihre Wut</strong> über das Verhalten dieser Stadtverwaltung in den sozialen Netzwerken heraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadt wartet jetzt auf ein Protokoll, das niemand braucht</h2>



<p>Nach unserem Gespräch mit den Magliaris haben wir <strong>die Stadtverwaltung</strong> angeschrieben und <strong>um</strong> <strong>eine</strong> <strong>Stellungnahme</strong> <strong>gebeten</strong>: Warum hat<strong> </strong>Bürgermeister Christian Vogt <strong>seine Versprechen nicht eingehalten?</strong> Wie erklärt er <strong>die jahrelange Untätigkeit der von ihm geführten Stadtverwaltung</strong>? Warum hat er als Bürgermeister<strong> nichts unternommen</strong>, wenn es doch um <strong>die Existenz eines gastronomischen Betriebes</strong> ging, der <strong>ein beliebter und belebender Treffpunkt</strong> in einem kleinen Ortsteil war?</p>



<p>Die Antwort aus dem Rathaus: <strong>Es gibt keine Antwort.</strong></p>



<p><strong>Der Ortstermin</strong> sei <em>&#8222;ein Gespräch auf Arbeitsebene&#8220;</em> gewesen, lässt uns <strong>Christian Vogt</strong> wissen, und weil es <em>&#8222;noch kein mit beiden Seiten abgestimmtes Protokoll&#8220;</em> gebe, werde man <strong>nichts sagen.</strong></p>



<p><strong>Zynischer</strong> geht es nicht. Wozu noch ein Protokoll? <strong>Mit wem will die Stadt denn noch was abstimmen?</strong></p>



<p>Rita Magliari hat endgültig <strong>einen Schlussstrich gezogen:</strong></p>



<p>&#8222;<em>Meine Pizzeria in Wallau gibt es nicht mehr. Aus und vorbei.</em>&#8222;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Schluss: Neue Versprechen vom Bürgermeister</h2>



<p><strong>Rita Magliari </strong>geriet nach ihrem Facebook-Post in einen Shitstorm: <strong>Wüste Beschimpfungen </strong>erreichten sie, <strong>ein CDU-Stadtverordneter </strong>droht ihr sogar <strong>mit Klage.</strong></p>



<p>Die Gastronomin &#8211; inzwischen betreibt sie mit ihrer Tochter in Eddersheim ein zweite <a href="https://darita-eddersheim.de/de" target="_blank" rel="noopener">Pizzeria &#8222;da Rita&#8220;</a> &#8211; versichert: <em>&#8222;Ich habe doch gar nichts mit Wahlkampf zu tun!&#8220; </em>Den Termin am vergangenen Montag habe <strong>das Rathaus festgelegt:</strong> Es war der <strong>Tag nach dem ersten Wahlgang</strong>, man habe wohl gedacht, dann stünde<strong> der alte als der neue Bürgermeister </strong>fest.</p>



<p><strong>Die Wähler </strong>aber entschieden bekanntlich anders: <strong>Vogt verfehlte die absolute Mehrheit</strong> und muss am kommenden <strong>Sonntag in</strong> <strong>die</strong> <strong>Stichwahl</strong>. Frau Magliari:  <em>&#8222;Muss ich denn schweigen, nur weil der Bürgermeister wiedergewählt werden will?&#8220; </em></p>



<p><strong>Christian Vogt,</strong> der aus Wallau längst weggezogen ist und heute<strong> in Diedenbergen</strong> lebt, hat rechtzeitig zur Bürgermeisterwahl <strong>ein neues Versprechen</strong> abgegeben, nachzulesen auf seiner Webseite: <em>&#8222;Ich unterstütze die Entwicklung neuer Dorfmitten und Wohnprojekte, um ein lebenswerteres Umfeld für alle Generationen zu schaffen.&#8220;</em></p>



<p>Auch <strong>Axel Wintermeyer</strong>, der CDU-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete in Hofheim, verkündet in einer Vogt-Wahlkampfbroschüre: <em>&#8222;Sie können sich auch weiterhin darauf verlassen, dass wir wie gewohnt für Sie da sind und uns besonders für Ihre Belange in unserer Kreisstadt und den Ortsteilen einsetzen.&#8220;</em></p>



<p>Wir sollen uns <strong>verlassen auf die CDU</strong> und ihre Versprechungen: <strong>Ernsthaft?</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
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		<title>Hofheim/Kriftel: Warum der Frust vieler Geschäftsleute wächst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 10:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demuth Susanne]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 27. Januar. Wer soll das nur verstehen? In Hofheim wie in Kriftel müssen alle möglichen Geschäfte geschlossen bleiben. Corona, na klar, vollstes Verständnis! Aber nur ein paar Kilometer weiter, Richtung Wiesbaden: Da gibt es alles zu kaufen, da kann nach Herzenslust geshoppt werden. Wir haben uns dort umgesehen: der Parkplatz rappelvoll, das riesige Geschäft auch. Klamotten, Schuhe, Spielsachen, Elektro – alles da! Die Ungleichbehandlung der Geschäftswelt ist völlig absurd, der Frust vieler Geschäftsleute nachzuvollziehen. –– Außerdem: Landrat will Bundeswehr für Altenheime zu Hilfe holen. Baumschutzsatzung wird gefordert. Gesundheitsakademie zieht nach Hofheim. Trotz Wohnungsnot baut HWB nicht in Marxheim. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute morgen war in einem bundesweit erscheinenden Newsletter (&#8222;<em>Morning-Briefing</em>&#8220; von Gabor Steingart) ein interessanter Beitrag zu lesen: Ein Unternehmer berichtete von dem Frust vieler Geschäftsleute, die vom Lockdown betroffen sind. Seine Darstellung trifft auch auf Hofheim und Kriftel zu, deshalb geben wir sie hier wieder,  in leicht abgewandelter Form:</p>



<h3 class="has-text-align-left wp-block-heading"><strong>Paradoxie in Zeiten des Lockdowns – Beobachtungen in Hofheim und Kriftel</strong></h3>



<p>Im Einkaufszentrum Chinon Center. Mittagszeit. Sound of Silence. Nur eine Handvoll Besucher im Erdgeschoss. Eine Mutter drückt ihr kleines Kind auf ein wackelndes Spielgerät. Ein älterer Mann sitzt auf der Bank an der Säule, er schnauft hinter seiner Maske.</p>



<p>Schuhe für die Enkel bei Deichmann besorgen? Geht nicht: <strong>Geschlossen</strong>!</p>



<p>Ein paar Socken, einen warmen Pullover und Handschuhe bei H&amp;M kaufen? Geht nicht: <strong>Geschlossen</strong>!</p>



<p>In Bücher stöbern bei Weltbild? Geht nicht:<strong> Geschlossen</strong>.</p>



<p>Rüber in die Altstadt. Nasskaltes Winterwetter. Es nieselt unaufhörlich. </p>



<p>Wiederaufladbare Batterien fürs Festnetztelefon im Elektroladen besorgen? <strong>Geschlossen</strong>.</p>



<p>Eine Jacke in der Boutique kaufen? <strong>Geschlossen</strong>!</p>



<p>Kinderanziehsachen in der Hauptstrasse bei &#8222;Ernsting’s family&#8220; besorgen? <strong>Geschlossen</strong>!</p>



<p>Also dann – schnell zum Auto: Keine zehn Kilometer fahren. Globus-Markt in Wiesbaden-Nordenstadt. Der Parkplatz: <strong>rappelvoll</strong>, das <strong>riesige Geschäft </strong>auch. Im Erdgeschoß gibt es alles:<br>– Bekleidung <br>– Schuhe <br>– Haushaltswaren<br>– Kosmetika<br>– Unterhaltungselektronik<br>– Spielsachen</p>



<p>Eigentlich fehlt nur noch ein offener Friseur&#8230;</p>



<p>Man würde gerne verstehen, was der Grund für diese <strong>Absurdität der Ungleichbehandlung </strong>ist. Angesichts dieses Kuddelmuddels bei den Anti-Corona-Maßnahmen kann man wachsenden Frust bei Geschäftsleuten auch in Hofheim und Kriftel nur zu gut nachvollziehen!</p>



<p><strong>Eva Rembser,</strong> die Vorsitzende des Gewerbevereins IHH, findet für die unterschiedlichen Lockdown-Regelungen für Geschäfte (&#8222;<em>Hier geschlossen, da geöffnet: Da blickt doch keiner mehr durch!</em>&#8222;) wenig Verständnis: Das sei &#8222;<em>völlig unmöglich</em>&#8222;.</p>



<p><em>&#8222;Das ist irgendwie nicht mehr gerecht&#8220;, </em>sagt auch <strong>Bernd Wischert</strong>, der das Lederwarengeschäft in Hofheims Stadtmitte betreibt und gleich zu Beginn des ersten Lockdowns mit der Webseite &#8222;Hofheim liefert&#8220; den lokalen Einzelhandel zu unterstützen versuchte. Man habe sich inzwischen auf den Lockdown <em>&#8222;so gut es geht&#8220;</em> eingestellt, aber natürlich sei die Lage des Einzelhandels <em>&#8222;alles Andere als prickelnd&#8220;</em>. Die ungleiche Behandlung sei keinem Menschen mehr verständlich zu machen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Bundeswehr soll in Altenheimen helfen</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona1.jpg" alt="20210127 Corona1" class="wp-image-6179" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Zahl der Corona-Infizierten in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Eigentlich entwickeln sich die Corona-Zahlen ziemlich positiv. Die &#8222;50&#8220; rückt immer näher! Der Inzidenzwert im Main-Taunus-Kreis ist weiter gefallen, er liegt jetzt bei 68. Gestern wurde er noch mit 72 angegeben.</p>



<p>Gleichwohl will Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> auf das Angebot der Bundesregierung eingehen und <strong>Bundeswehrkräfte</strong> zur Unterstützung in den Altenheimen anfordern. <em>&#8222;Die regelmäßigen Tests von Bewohner und Beschäftigten binden gehörige zeitliche Kapazitäten in den Einrichtungen. Die Heime melden mir einen großen Unterstützungsbedarf&#8220;</em>, schreibt er in seinem aktuellen <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>. Der Einsatz der Bundeswehr werde <strong>zeitlich befristet </strong>sein. Parallel dazu sollen <strong>zivile Kräfte</strong> gesucht und ausgebildet werden, um die Alteneinrichtungen dauerhaft von dieser Aufgabe zu entlasten.</p>



<p>Die weiteren Zahlen aus der aktuellen Statistik des Landratsamts: Es gibt <strong>34 neue Infizierte </strong>im Kreisgebiet, damit sind derzeit 357 Menschen an Covid-19 erkrankt. In <strong>Hofheim</strong> ist die Zahl noch einmal um 8 angestiegen, im Stadtgebiet sind aktuell <strong>70</strong> Menschen infiziert. In <strong>Kriftel</strong> sind derzeit <strong>15</strong> Infizierte gemeldet (+2).</p>



<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> in Bad Soden und Hofheim liegen 22 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden fünf beatmet.</p>



<p>In Bad Soden verstarb eine 94-jährige Frau. Damit sind im Kreisgebiet inzwischen <strong>152 Menschen</strong> der Pandemie zum Opfer gefallen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona-2.jpg" alt="20210127 Corona 2" class="wp-image-6178" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Corona-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik gibt den Inzidenzwert in den einzelnen MTK-Kommunen an. In den ersten Gemeinden liegt er bereits unter 50. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;In Hofheim fehlt eine Baumschutzsatzung&#8220;</h1>



<p>Der Bericht &#8222;<a aria-label="Der alte Mann und sein Kampf um jeden Baum (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/26/kampf-um-jeden-baum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Der alte Mann und sein Kampf um jeden Baum</a>&#8220; im gestrigen HK-Newsletter hat vielen Menschen in Hofheim und Kriftel zu denken gegeben. Der 82 Jahre alte <strong>Eberhard Schmidt </strong>setzt sich für den Erhalt der Bäume in der Stadt ein, seit Jahren schon.</p>



<p>Bei Facebook füllten sich die Kommentarspalten, und der Linke Stadtverordnete <strong>Bernd Hausmann</strong> erinnerte zudem daran: <em>&#8222;Wir haben allein in dieser Wahlperiode zwei Anläufe unternommen, um eine Baumschutzsatzung für Hofheim zu bekommen. Allesamt abgelehnt, und zwar mit den seltsamsten Begründungen.&#8220;</em></p>



<p>Wir haben das überprüft, es ist wahr: Der erste Linken-Antrag stammt aus <strong>Mai 2019,</strong> darin heißt es, dass in den letzten fünf Jahren allein in der Innenstadt auf städtischen Grundstücken 120 große Stadtbäume gefällt, aber nur 70 kleine nachgepflanzt wurden. Deshalb müsse man Bäume schützen. Der Antrag wurde <strong>abgelehnt</strong>.</p>



<p>Im<strong> Juli 2020</strong> versuchten es die Linken noch einmal. Und wieder setzte die <strong>Große Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG </strong>im Stadtparlament ihre geballte Mehrheit dafür ein, eine Satzung zum <strong>Schutz der Bäume</strong> im Stadtgebiet zu <strong>verhindern</strong>. </p>



<p>Die meisten Menschen finden für diese Art von Politik <strong>kein Verständnis</strong> mehr. Hier eine Auswahl der Kommentare in den Facebookgruppen &#8222;<a aria-label="Wir in Hofheim (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Wir in Hofheim</a>&#8220; und &#8222;<a aria-label="Kriftel/Hofheim/Hattersheim (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kriftel/Hofheim/Hattersheim</a>&#8222;:</p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100002616186890/?__cft__%5B0%5D=AZUsAy1z8ZWg53_rEiCEEYGvTblopwk_wy4HwTL6sT78DJ1kQzE2wC3nDL0pmnG62FkC29FEUTt_LoEozAbDUAmmod8NrHf5SSJ03zka6gwrMYNuGe91fSfFvvxinCh4hUlL2WNm9yjLWOVvVMT_SpnCKcMz7lnwhoFTRQULYdR58foa0rDb_uaWWWbADZQAETk&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Tatjana Sonnentag</a>: <em>&#8222;Er spricht auch mir aus der Seele!&#8220;</em> (mit &#8222;er&#8220; ist Eberhard Schmidt gemeint)</p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1315613337/?__cft__%5B0%5D=AZUsAy1z8ZWg53_rEiCEEYGvTblopwk_wy4HwTL6sT78DJ1kQzE2wC3nDL0pmnG62FkC29FEUTt_LoEozAbDUAmmod8NrHf5SSJ03zka6gwrMYNuGe91fSfFvvxinCh4hUlL2WNm9yjLWOVvVMT_SpnCKcMz7lnwhoFTRQULYdR58foa0rDb_uaWWWbADZQAETk&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Tanja Weber</a>: <em>&#8222;Absolut wahr! Stadtgrün ist in Hofheim Fehlanzeige.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100002106452831/?__cft__%5B0%5D=AZUsAy1z8ZWg53_rEiCEEYGvTblopwk_wy4HwTL6sT78DJ1kQzE2wC3nDL0pmnG62FkC29FEUTt_LoEozAbDUAmmod8NrHf5SSJ03zka6gwrMYNuGe91fSfFvvxinCh4hUlL2WNm9yjLWOVvVMT_SpnCKcMz7lnwhoFTRQULYdR58foa0rDb_uaWWWbADZQAETk&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Sara Wsara</a>: <em>&#8222;Das Zubetonierte hat mich immer gestört an Hofheim.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100014913669158/?__cft__%5B0%5D=AZUsAy1z8ZWg53_rEiCEEYGvTblopwk_wy4HwTL6sT78DJ1kQzE2wC3nDL0pmnG62FkC29FEUTt_LoEozAbDUAmmod8NrHf5SSJ03zka6gwrMYNuGe91fSfFvvxinCh4hUlL2WNm9yjLWOVvVMT_SpnCKcMz7lnwhoFTRQULYdR58foa0rDb_uaWWWbADZQAETk&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Jimena Suerte</a>: <em>&#8222;Hofheim ist schon lange nicht mehr schön und liebenswert.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100002260679220/?__cft__%5B0%5D=AZUsAy1z8ZWg53_rEiCEEYGvTblopwk_wy4HwTL6sT78DJ1kQzE2wC3nDL0pmnG62FkC29FEUTt_LoEozAbDUAmmod8NrHf5SSJ03zka6gwrMYNuGe91fSfFvvxinCh4hUlL2WNm9yjLWOVvVMT_SpnCKcMz7lnwhoFTRQULYdR58foa0rDb_uaWWWbADZQAETk&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Jürgen Bartsch</a>: <em>&#8222;Als gebürtiger Hofheimer spricht mir der Mann aus der Seele. Die ,Seele unserer Stadt&#8216; ist es auch, die hier auf dem Spiel steht. Klar gibt&#8217;s immer Entwicklung in einer Stadt wie unserer. Veränderungen mit Herz, Verstand und &#8211; vor allem &#8211; Augenmaß wären hier angebracht. Damit wir nicht irgendwann aufwachen und unsere Stadt wie wir sie lieben, in der wir aufgewachsen sind &#8211; einfach ,weggebaut&#8216; wurde.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1314016623/?__cft__[0]=AZXfl9_7LFe1uy9wAuctGJgAC_5f5qZOdYOkip72-8LNUfOI63SBgmNFr2PUnA9XY5EP1uI6ByNJgmhI99WcY0KxKw46TRaT29HHeYQEOaAwZZAjWDO7xe1MgTfQtCkPxLlIkrURqzmtDgwSJEjFiMKA-9aplh1t2uzej707Ar988W7R6qwlRarvRl36RPoeoec&amp;__tn__=R]-R" target="_blank" rel="noopener">Silvia Stengel</a>: <em>&#8222;Leider gibt es hier immer noch keine Baumschutzsatzung und es ist auch keine gewollt. Von mehreren wurde das schon gefordert – immer abgelehnt! Eine Metropole wie Frankfurt hat das schon seit Jahren und wurde sogar zur „European City of Trees“ gekürt! Das kann Hofheim nicht passieren. Selbst Frankfurt ist im Straßenbild grüner als Hofheim – eigentlich unglaublich!&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100013670387190/?__cft__%5B0%5D=AZUsAy1z8ZWg53_rEiCEEYGvTblopwk_wy4HwTL6sT78DJ1kQzE2wC3nDL0pmnG62FkC29FEUTt_LoEozAbDUAmmod8NrHf5SSJ03zka6gwrMYNuGe91fSfFvvxinCh4hUlL2WNm9yjLWOVvVMT_SpnCKcMz7lnwhoFTRQULYdR58foa0rDb_uaWWWbADZQAETk&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Mari Anne</a>: <em>&#8222;Ich kapiere nicht, was sich die Verantwortlichen denken. Die Zukunft ihrer Kinder scheint ihnen jedenfalls irgendwie etwas gleichgültig zu sei.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/100002304333279/?__cft__%5B0%5D=AZWoBMvMeQ02puiHFxDOeWg-xUy4lv2_EcSKgiK-5GcaaxAPrF2c99tIok26EqZ7jHuW5uRysPNTg5AMe5r5HwumrdQtVh_hQkeiye_6qQhWaDjbIAOPcwIxTqe39p-BbfQFL7t1tiONVof1HiALqQ9CBre8Shg6p9nZoKSUsqVMRHOBnKVXAOJwl4z_3ym4Seo&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Volker Kleespies</a>: <em>&#8222;In der Beziehung könnte sich die Kreisstadt wirklich etwas von den Nachbar-Gemeinden abschauen.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/user/100007125940401/?__cft__%5B0%5D=AZWoBMvMeQ02puiHFxDOeWg-xUy4lv2_EcSKgiK-5GcaaxAPrF2c99tIok26EqZ7jHuW5uRysPNTg5AMe5r5HwumrdQtVh_hQkeiye_6qQhWaDjbIAOPcwIxTqe39p-BbfQFL7t1tiONVof1HiALqQ9CBre8Shg6p9nZoKSUsqVMRHOBnKVXAOJwl4z_3ym4Seo&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Thms Krck</a>: <em>&#8222;Bin schon mehr als froh, dass ich anstatt nach Hofheim nach Kriftel gezogen bin.&#8220;</em></p>



<p>Nur ein einziger Kommentar klingt anders. <em>&#8222;In Hofheim will man nicht jeden Baum fällen. Schaut euch um! Es geht um Einzelfälle. Bitte weiterhin Bäume fällen, wenn es notwendig ist!&#8220;</em> schreibt ein Mann. Er wirkt recht grimmig. Er ist, wie gesagt, ganz allein.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gesundheits-Akademie zieht nach Hofheim</h1>



<p>Die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> betreiben eine <strong>Ausbildungseinrichtung für Pflegeberufe,</strong> und die zieht jetzt von Bad Soden nach Hofheim. Darüber informiert eine Pressemitteilung der Kliniken. Die Schule wird im ehemaligen Verwaltungsgebäude der <strong>Firma Polar Mohr</strong> an der Hattersheimer Straße zwei Etagen beziehen. Den 64 Auszubildenden und acht Mitarbeitern stehen hier Unterrichts- und Übungsräume auf rund <strong>800 Quadratmeter Fläche</strong> für den theoretischen Teil ihrer Ausbildung zur Verfügung. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kliniken-mtk.de/cipp/mtk/lib/all/lob/return_download,ticket,guest/bid,12905/no_mime_type,0/~/2021_01_27_pi_umzug_gamt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Trotz Wohnungsnot: HWB baut nicht in Marxheim</strong></p>



<p>Die angeblich so große Wohnungsnot&nbsp; in der Stadt könnte ein bisschen, also wenigstens ein ganz kleines Bisschen gemildert werden, wenn die Stadt bauen würde, wo sie kann und darf: Zum Beispiel auf dem früheren Bolzplatz am Thüringer Weg in Marxheim. Dort sollte die HWB längst preiswerten Wohnraum geschaffen haben, doch geschehen ist bis heute nichts. Im Ortsbeirat kam das Thema zur Sprache, schreibt das Kreisblatt. Und Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>– der auch Aufsichtsratsvorsitzender der HWB ist – soll als Grund für die Untätigkeit der städtischen Baufirma genannt haben: <em>„Wir sehen, dass es im Zusammenhang steht mit einer möglichen Entwicklung des Baugebiets Römerwiesen.“</em></p>



<p>Das Kreisblatt schreibt, dass das schon verwundert. Und dass angesichts dieser Einstellung so schnell wohl kein Bagger rollen werde, <em>&#8222;obwohl die Liste der Wohnungssuchenden bei der städtischen Gesellschaft länger ist denn je.&#8220;</em> Selbst innerhalb der CDU wird man offenbar nachdenklich angesichts der Haltung des eigenen Bürgermeisters: Das Projekt am Thüringer Weg <em>„in Abhängigkeit von den Römerwiesen zu sehen“</em>, das könne er nicht ganz nachvollziehen, wird der Stadtverordnete <strong>Armin Thaler </strong>(CDU) zitiert.</p>



<p><strong>Magistrat verhindert bessere Information</strong></p>



<p>So läuft das immer wieder in der Stadt Hofheim: <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> von den Linken hatte im Bauausschuss darum gebeten, dass der Kreis seine Pläne für die Erweiterung des Landratsamtes auch den Stadtverordneten vorstelle: Schließlich sei ein neues <strong>Bürogebäude für 200 Mitarbeiter</strong> <em>&#8222;für Hofheim bedeutend und Stadtbild-prägend&#8220;</em>, da wolle man doch gerne informiert sein. Das wird allerdings nicht geschehen, das Kreisblatt nennt den Grund: Der Kreis sei bereit zur Information, allerdings habe die Stadtverwaltung die Bitte der Stadtverordneten einfach nicht weitergeleitet. Dem zuständigen Verwaltungsmitarbeiter habe das grüne Licht des Magistrats gefehlt. </p>



<p><strong>Das traurige Leben der Reiseveranstalter in der Pandemie</strong></p>



<p>Redakteurin<strong> Ulrike Kleinekoenen </strong>hat in Kriftel <strong>Jan und Tamara Gabriel</strong> besucht, die das <strong>Krifteler Reisebüro</strong> in der Galeriepassage seit 2019 betreiben. Mit Corona brach ihr Geschäft zusammen: Sie konnten kaum noch Reisen vermitteln, sondern mussten sich überwiegend mit Stornierungen und Rückabwicklungen beschäftigen. Jetzt zehren sie von <strong>Rücklagen</strong>, hoffen auf <strong>staatliche Hilfen </strong>und versuchen, auf allen digitalen Kanälen den Kontakt zu den Kunden zu halten. <strong>Optimismus</strong> ist angesagt: Wenn erst richtig geimpft werde, dann sei <em>&#8222;im Sommer Reisen wieder möglich“.&nbsp;</em></p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video als Neujahrsempfang</h2>



<p>Die <strong>Stadt Hofheim</strong> verzichtet auf einen Neujahrsempfang, zeigt stattdessen ein <strong>Video</strong>, zu dem <strong>50 Vereine</strong> Gastbeiträge eingereicht haben. Das Video wird am Samstag, 30. Januar, ab 11 Uhr erstmals zu sehen sein: auf einer <a aria-label="Seite der städtischen Homepage (opens in a new tab)" href="http://www.hofheim.de/service/videos.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Seite der städtischen Homepage</a> sowie auf dem <a aria-label="Youtube-Kanal (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/channel/UC-NlTFt1WueNuTqJPU2RteQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube-Kanal</a> und auf der <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/stadthofheim" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Stadt. </p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Langenhain: Mit 87 Jahren in den Ruhestand</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Hallenwart.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="282" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Hallenwart.jpg" alt="20210127 Hallenwart" class="wp-image-6147" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Hallenwart.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127-Hallenwart-300x132.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong> Johann Lorenz</strong> hat als Beschäftigter der Stadt Hofheim die <strong>Wilhelm-Busch-Halle in Langenhain</strong> als Hausmeister betreut  – seit 2001. Ende letzten Jahres legte der mittlerweile 87-Jährige seinen &#8222;Job&#8220; nieder. Für sein besonderes Engagement dankte ihm Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (li.) im Beisein seiner Frau <strong>Brigitte Lorenz</strong> und den Fachbereichsleiterinnen <strong>Yvonne Werner</strong> (2. von re.) und <strong>Susanne Demuth</strong> (re.). – (Foto: Stadt Hofheim)</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bauarbeiten am späten Abend</h2>



<p>Das <strong>Ordnungsamt Kriftel </strong>teilt auf der <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde mit: Am Donnerstag- und am Freitagabend finden bis 22 Uhr Arbeiten auf der Baustelle in der <strong>Bahnhofstraße 39 bis 41</strong> (ehemaliges ROWG-Gelände) statt.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Familien spielen online &#8222;Bingo&#8220;</h2>



<p>Das <strong>Familienzentrum Kriftel</strong> meldet: Am  Sonntag findet von 16 bis 17 Uhr das „3. Familien-Bingo“ per Zoom statt. Es gibt auch etwas zu gewinnen! Anmeldung unter <a aria-label="info@familienzentrum-kriftel.de (opens in a new tab)" href="mailto:info@familienzentrum-kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">info@familienzentrum-kriftel.de</a> – dann gibt&#8217;s den Bingozettel und den Link für die Zoom-Sitzung.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">&nbsp;Kindergarten beschmiert</h2>



<p>Die Fassade des Hofheimer <strong>Kindergartens an der Fichtestraße</strong> ist von Unbekannten in der Nacht zum Dienstag mit Farbe besprüht worden. Eine Mitarbeiterin der Kindertagesstätte in der Fichtestraße meldete den Schaden bei der Polizei und erstattete <strong>Anzeige</strong>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gärtner-Arbeiten am Wegesrand</h2>



<p>Die Stadt Hofheim lässt am Donnerstag, 4. Februar, am <strong>Lärmschutzwall</strong> an der Querspange in Diedenbergen und Freitag, 5. Februar, am <strong>Richard-Zorn-Weg</strong> gärtnerische Arbeiten durchführen. Es kann zu <strong>Behinderungen</strong> für Radfahrer und Fußgänger kommen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086743.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Infos für Eltern mit kleinen Kindern</h2>



<p>Eltern, die eine <strong>Betreuung für ihr Kind</strong> suchen,&nbsp;können sich ab Ende Januar im Internet über die Kindertagesstätten und Tagespflegeangebote im Hofheimer Stadtgebiet informieren. Dazu wurde ein <strong>Flyer</strong> erstellt, der alle Kontaktdaten nennt. Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086710.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>; direkt zum Download des Flyers geht es <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086710.php.media/86711/26-01_flyer_kitas_offene_tueren_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zaun beschädigt und weitergefahren</h2>



<p>Vermutlich ein Lkw hat am Dienstag in Diedenbergen einen Zaun beschädigt und dabei rund <strong>2.500 Euro Sachschaden </strong>verursacht. Der Unfall muss zwischen 9 und 10.30 Uhr passiert sein: Das Fahrzeug touchierte in der Casteller Straße den Zaun und beschädigte einen Teil der Begrünung. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Autofahrer weg.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Ab Sommer Brautgeschäft im Jean-Hammel-Haus</strong></p>



<p>Der kleine Brautladen &#8222;<strong><a href="http://www.zauberhaft-mode.de/home.html" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Zauberhaft</a></strong>&#8220; von <strong>Loreta Scherer-Amin</strong> in der Hauptstraße 28, erst vor wenigen Wochen liebevoll eröffnet, kriegt jetzt ganz schnell Konkurrenz: Die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) hat das erste Obergeschoss des bisherigen &#8222;Jean Hammel-Hauses&#8220; an <strong>Nicole Reinhard</strong> vermietet. Die will mit ihrem Brautmodengeschäft <a href="https://www.facebook.com/Main-Braut-400822597058322/?__cft__[0]=AZW-t-KBor8HJxGgF38BsB3tO61pqFyi9gXUN7m11yyPMEmYu1-K2Ms795-QfX94viK0cJA_-KNm8_-BHhJ-qn6_H_ShA8NRwBi7hezDuUrMRNRTbTK24ifTzUIhigNrQuJF4j022pM2gCevtrBZJnj12CpMYsoUs7twQ-wTnMq93IBdj5aybBJ80s-QNe0N720&amp;__tn__=kK-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Main</a><a href="https://www.mainbraut.com/?fbclid=IwAR0Re5NCV94EzuzZAyuUTYMZIHaFkXqUO7EkMRU4SLPvNo6zN_Bmb_Nnhwc" target="_blank" aria-label="  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> </a><a href="https://www.facebook.com/Main-Braut-400822597058322/?__cft__[0]=AZW-t-KBor8HJxGgF38BsB3tO61pqFyi9gXUN7m11yyPMEmYu1-K2Ms795-QfX94viK0cJA_-KNm8_-BHhJ-qn6_H_ShA8NRwBi7hezDuUrMRNRTbTK24ifTzUIhigNrQuJF4j022pM2gCevtrBZJnj12CpMYsoUs7twQ-wTnMq93IBdj5aybBJ80s-QNe0N720&amp;__tn__=kK-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Braut</a> aus Frankfurt dorthin umziehen. Das Geschäft soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2021eröffnen. Bis dahin saniert die HWB das Ladenlokal und trennt es von der Fläche im Erdgeschoss – dort zieht bekanntlich Sudir Anand mit einem Textilgeschäft ein..</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Letzte Meldung: Wie heißt das noch?</h1>



<p>Auf die Idee muss man erst mal kommen: <strong>Karl Kurjak</strong> zeigte in der Facebookgruppe &#8222;<a aria-label="Wir in Hofheim (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Wir in Hofheim</a>&#8220; das abgeschnittene Ende eines Brotlaibs und schrieb dazu: <em>&#8222;Also jetzt mal ,Butter bei die Fische&#8216;, diese Frage beschäftigt uns doch irgendwie alle. Wie heißt es denn nun, das berühmte Endstück vom Brot?&#8220;</em></p>



<p>Diese Frage scheint tatsächlich eines der großen Themen zu sein, die die Menschheit beschäftigt: 187 Kommentare wurden innerhalb weniger Stunden bis heute Mittag geschrieben! Kleine Auswahl gefällig? Bittschön:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127_brotlaib.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="387" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127_brotlaib.jpg" alt="20210127 brotlaib" class="wp-image-6144" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127_brotlaib.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210127_brotlaib-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Knätzchen. Kramperl. Knäppken. Knäppchen. Knuus. Krüstchen. Knärzje. Brotendstück. Ränftel. Kristel. Owenner. Fietze. Gneischen.</p>



<p>Oder auch (Kommentar von Ciro Pagnozzi): &#8222;Abschlusskomponente des axial verlaufenden Teigproduktes im gebackten Zustand&#8220;.</p>



<p>Weil dieses Thema von großer Bedeutung zu sein scheint, verweisen wir auf eine Experten-Seite im Internet, die sich mit der Frage bereits intensiv auseinander gesetzt hat. Im &#8222;<a aria-label="Atlas der Alltagssprache (opens in a new tab)" href="http://www.atlas-alltagssprache.de/r10-f3h/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Atlas der Alltagssprache</a>&#8220; ist eine ausführliche Abhandlung zum &#8222;<strong>Anfangs- und Endstück des Brotes</strong>&#8220; erschienen.</p>



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