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	<title>Winkler Andy &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Winkler Andy &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Von 5 auf 20 Mio Euro: Brücken-Neubau kommt bei Hofheimern nicht gut an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 15:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Hofheimer Stadtpolitik rumort es gewaltig, und Bürgermeister Christian Vogt ist - salopp formuliert - ganz schön durch den Wind: Anfang dieser Woche ließ er sichtlich stolz die Pläne für eine gigantische Fußgänger- und Radfahrerbrücke vorstellen. Die Freude währte nur kurz: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete (hier) - seitdem schwappt eine Welle aus aufgeregter Empörung und sarkastischem Spott durch die Stadt. Immer wieder geht es dabei auch um ein Thema, zu dem Vogt vor der letzten Bürgermeisterwahl ein großes Versprechen abgegeben hatte - das er aber, kaum war er gewählt, brach. Und heraus kommt auch: Die Kosten für die Brücke waren ursprünglich deutlich niedriger angegeben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In der Hofheimer Stadtpolitik rumort es gewaltig, und Bürgermeister Christian Vogt ist &#8211; salopp formuliert &#8211; ganz schön durch den Wind: Anfang dieser Woche ließ er sichtlich stolz die Pläne für eine gigantische Fußgänger- und Radfahrerbrücke von seinem Ersten Beigeordneten Daniel Philipp vorstellen. Die Freude währte nur kurz: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/10/8-meter-hohe-bruecke-durch-hofheim/">hier</a>) &#8211; seitdem schwappt eine Welle aus aufgeregter Empörung und sarkastischem Spott durch die Stadt. Immer wieder geht es dabei auch um ein Thema, zu dem Vogt vor der letzten Bürgermeisterwahl ein großes Versprechen abgegeben hatte &#8211; das er aber, kaum war er gewählt, brach. Und jetzt kommt auch noch heraus: Die Kosten für die Brücke waren ursprünglich deutlich niedriger angegeben.</strong></p>



<p>Selten haben Hofheimer Stadtpolitiker <strong>eine solche Klatsche</strong> kassiert. Unisono hatten sich die Stadtverordneten aller Fraktionen für den <strong>Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke</strong> von Marxheim in die Kernstadt ausgesprochen. Jetzt liegt der neueste Plan vor: <strong>263 Meter lang</strong> soll die Brücke werden, bis zu <strong>8 Meter hoch</strong> und <strong>5 Meter breit.</strong></p>



<p>Die Kosten sind <strong>geradezu explodiert</strong>: In einer <strong>Magistratsvorlage aus dem Jahre 2022</strong> hieß es noch, dass <em>&#8222;die geschätzten Baukosten der Brücke bei 5 Millionen Euro&#8220;</em> liegen.</p>



<p>Geschätzt <strong>5 Millionen</strong> &#8211; das war <strong>eine klare Ansage! </strong></p>



<p>Heute, drei Jahre später, werden die Kosten allein für die bisherige Grobplanung &#8211; bei der nur die Wegführung definiert wurde &#8211; mit <strong>1,7 Millionen Euro</strong> angegeben. Das Geld ist bereits weg. Insgesamt soll die Brücke eines Tages rund <strong>20 Millionen Euro</strong> kosten (Stand heute).</p>



<p><strong>Die Kostenexplosion</strong> wurde bisher noch nicht weiter thematisiert, geschweige kritisch beleuchtet oder den Bürgern erklärt.<strong> Aus 5 werden 20 Millionen</strong> &#8211; einfach so. In nur drei Jahren! Und was sagt  <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> dazu, der doch sonst zu jedem Thema was sagen will? Genau: <strong>Kein Wort. Nichts.</strong> </p>



<p><strong>Die öffentliche Aufregung </strong>hat aber noch einen anderen Grund: Viele Bürger fühlen sich von der Stadtpolitik <strong>übergangen</strong>, ja geradezu <strong>überfahren</strong>.</p>



<p>Im eigentlich zuständigen <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong>, der <strong>öffentlich</strong> tagen muss und wo interessierte Bürger <strong>zuhören</strong> und sich <strong>informieren</strong> können, wurden die bisherigen Pläne <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> diskutiert. Die Hofheimer Stadtverordneten taten das, was sie inzwischen <strong>immer öfter</strong> tun: Sie gründeten einen <strong>Arbeitskreis</strong>. Dann dürfen sie <strong>geheim</strong> tagen und sich untereinander absprechen, ohne dass der Bürger was mitkriegt. So wurden auch alle Details zum Brücken-Neubau<strong> hinter verschlossenen Türen</strong> untereinander ganz stiekum ausgehandelt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Fussgaengerbruecke-2025-02.jpg" alt="Fussgaengerbruecke 2025 02" class="wp-image-53700" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Fussgaengerbruecke-2025-02.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Fussgaengerbruecke-2025-02-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Pressekonferenz im Rathaus: Hofheims Erster Beigeordnete Daniel Philipp stellte den Plan für das Brücken-Bauwerk vor.</figcaption></figure>
</div>


<p>Hätte die Stadtspitze die Bürgerinnen und Bürger <strong>frühzeitig</strong> in die Diskussion einbezogen, wäre <strong>das</strong> <strong>Desaster</strong> vielleicht vermieden worden. Das haben sie nun davon:</p>



<p>Kaum wurden die Brückenpläne auf dieser Webseite vorgestellt, ging&#8217;s in den großen Hofheimer Facebook-Gruppen ab, aber richtig. <strong>Über 200 Kommentare</strong> wurden allein in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gepostet. Eine schnelle Auswertung ergab: In über 90 Prozent der Kommentare sprechen sich Hofheimer <strong><span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den Brückenbau</strong> aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brücken-Protest: Geldverschwendung! Hybris!  </h2>



<p>Beispielhaft ein paar Stimmen:</p>



<p><strong>Wolfgang Ziller</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Der Größenwahn der Stadtoberen ist schon lange vor Ort zu sehen. Sollten sich lieber mal Gedanken machen um den KFZ-Verkehr.&#8220;</em></p>



<p><strong>Petra Pätzold: </strong><em>&#8222;Nicht nur Deutschland schafft sich ab, auch Hofheim. (&#8230;) Da fehlen einem die Worte. Das Geld könnte man sich sparen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Joachim C. Deutenberg:</strong> <em>&#8222;</em><em>Diese Brücke wird von Radfahrern wahrscheinlich genauso wenig genutzt, wie die Radfahrstrasse in Lorsbach. Reine Geldverschwendung.&#8220;</em></p>



<p><strong>Isi Wei:</strong> <em>&#8222;Man kommt doch wunderbar nach Marxheim. Für was das also? Derartige Projekte werden immer erheblich teurer als geplant &#8211; und wir zahlen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Thomas Konetzki</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Bin 1952 in Hofheim geboren, habe viele Jahrzehnte in Hofheim gelebt, wohne jetzt auf dem Land, Gottseidank etwas weiter weg, bin heilfroh, diesen ganzen Mumpitz, den ich seit Jahren beobachte, nicht mehr hautnah erleben zu müssen.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="709" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Bruecke-202502.jpg" alt="Facebook Bruecke 202502" class="wp-image-53754" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Bruecke-202502.jpg 709w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Bruecke-202502-266x300.jpg 266w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Post zu unserem Brücken-Bericht: Allein in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> wurde er bereits mehr als 200 Mal kommentiert (Stand Freitag, 15 Uhr).</figcaption></figure>
</div>


<p>Natürlich gab es auch <strong>Stimmen für die Brücke,</strong> aber die gingen im Proteststurm unter: Auf einen <strong>Pro-Kommentar</strong> kamen schätzungsweise zehn <strong>Contra-Kommentare.</strong> Unermüdlich hielt <strong>Sascha Bronte, bekennender Zweirad-Freund,</strong> den Kritikern und Skeptikern vor: <em>&#8222;Man könnte das Gefühl bekommen, dass viele Kommentatoren sehr selten auf dem Rad sitzen und dementsprechend nicht nachvollziehen können, wie wichtig eine bessere Infrastruktur für die Radler ist!&#8220;</em></p>



<p><strong>Joe Jackson </strong>schrieb: <em>&#8222;Die Brücke wäre eine enorme Aufwertung für Marxheim, den Fahrrad- und Fußverkehr. Absolut sinnvoll.&#8220;</em></p>



<p><strong>Renate Hofmann</strong> &#8211; sie ist die Vorsitzende des <a href="https://historisches-hofheim.de/Buergervereinigung-Hofheimer-Altstadt-e-V/" target="_blank" rel="noopener">Altstadtvereins</a> &#8211; kommentierte: <em>&#8222;Seit mehr als 20 Jahren wird über die Brücke diskutiert. Sie könnte längst stehen und Fußgänger und Radfahrer entlasten. Wie lange soll das noch dauern? Denke, ich erlebe das nicht mehr.&#8220;</em></p>



<p>Ansonsten aber schwankt die Stimmungslage zwischen <strong>Belustigung</strong> (<strong>Annette Haagen:</strong><em> &#8222;Ist schon 1. April?&#8220;</em>),<em> </em><strong>Verärgerung</strong> (<strong>Sissi Potthoff:</strong> <em>&#8222;Was für ein Schwachsinn&#8220;</em>)&nbsp;und <strong>schwarzem</strong> <strong>Sarkasmus</strong><em> </em>(<strong>Torsten Raab:</strong> <em>&#8222;Ach Gott, hört auf zu Flennen&#8230; bis das fertig wird, sind 50% des Hofheimer Wahlvolkes schon unter der Erde.&#8220;</em>)</p>



<p>Die Stadtspitze versuchte, <strong>die negative Stimmung</strong> einzufangen: <strong>Pressesprecher Jonathan Vorrath</strong> veröffentlichte auf allen Internet-Kanälen die offizielle <a href="https://www.hofheim.de/artikel/neue-bruecke-soll-marxheim-und-die-innenstadt-verbinden/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> des Rathauses. Es nutzte nichts, im Gegenteil: Er heizte damit die Protest-Welle nur noch weiter an.</p>



<p><strong>Mel Schiela</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Was ein Blödsinn. Hofheim und Marxheim sind doch gut verbunden, hinten übers Kreishaus und schon ist man am Bahnhof.&#8220;</em></p>



<p><strong>Sybille Dömel</strong><strong>:</strong> <em>&#8222;</em><em>Ist dieses Hybrisprojekt nicht überflüssig? Man kommt ja auch ohne Brücke von Marxheim in die Hofheimer Innenstadt.&#8220;</em></p>



<p><strong>Nicole Schneider</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Also wenn die Dimensionen auf dem Bild stimmen, muss man ca. den 4- fachen Weg in Kauf nehmen. Für so einen Unsinn ganz schön weit.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="636" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Stadt-Bruecke-.jpg" alt="Brücke
" class="wp-image-53756" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Stadt-Bruecke-.jpg 636w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Facebook-Stadt-Bruecke--239x300.jpg 239w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rathaussprecher Vorrath postete die Pressemitteilung &#8211; vergebens: In den meisten Kommentaren sprechen sich die Hofheimer gegen das Millionen-Projekt aus.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Inge Pillitteri</strong><strong>:</strong> <em>&#8222;</em><em>Die Hofheimer Steuerzahler können nur hoffen, dass dieser Unsinn niemals genehmigt wird! Es gibt vieles, in das investiert werden müsste (z. B. in unsere Jugend etc). Aber solch ein die Landschaft verschandelndes Monstrum&#8230; einfach unglaublich!&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Millionen für Brücke? Besser: Wahlversprechen halten!</h2>



<p>Auffallend häufig erwähnten viele Kommentatoren ein Thema, das ihnen offensichtlich <strong>sehr unter den Nägeln brennt</strong>: Viel zu viele Straßen in Hofheim seien <strong>in einem erbärmlichen Zustand.</strong>  Es sei <strong>viel sinnvoller</strong>, die 20 Millionen in die <strong>Sanierung der Straßen</strong> zu investieren, als eine riesige Brücke zwischen der Innenstadt und Marxheim zu bauen.</p>



<p><strong>Monika Schmelz</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Das ist doch nur Geldverschwendung und Umweltverschandelung. Lasst alles so wie es ist und macht erst mal die kaputten Straßen wieder ganz: überall Löcher!&#8220;</em></p>



<p><strong>Marc Skydreamer</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Geld lieber verwenden, um die vielen Schlaglochpisten mal zu sanieren.&#8220;</em></p>



<p><strong>Caro Pier</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Wer braucht diese Brücke? Wie wäre es denn mit mal mit den dringenderen Dingen, wie zum Beispiel Instandhaltung von Straßen und Gehwegen&#8230;&#8220;</em></p>



<p><strong>Stefan Schenker</strong><strong>: </strong><em>&#8222;</em><em>Erstmal die Rheingaustrasse und die Gehwege sanieren, bevor mit so einem Schwachsinn angefangen wird.&#8220;</em></p>



<p>Diese Äußerungen dürften vor allem<strong> dem amtierenden CDU-Bürgermeister</strong> sauer aufstoßen. <strong>Christian Vogt</strong> hatte 2019, vor der letzten Bürgermeisterwahl,&nbsp; <strong>ein großes Versprechen</strong> abgegeben &#8211; Zitat: <em>&#8222;In Hofheim muss ein Anti-Schlaglochprogramm aufgesetzt werden, um die Straßenqualität zu verbessern. Bereits im ersten Jahr meiner Amtszeit werde ich ein Programm für die Erneuerung von Straßendecken starten.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Bereits im ersten Jahr meiner Amtszeit&#8220;</em>: Die Bürger <strong>glaubten</strong> dem Mann, <strong>wählten</strong> ihn zum Bürgermeister &#8211; und wurden <strong>enttäuscht</strong>: Die Straßenqualität hat sich seitdem <strong>nicht</strong> <strong>verbessert</strong>, sondern ist <strong>eher noch</strong> <strong>schlechter</strong> geworden. Das von Vogt versprochene&nbsp; Schlaglochprogramm gibt es <strong>bis heute nicht.</strong></p>



<p>Dabei ist der Mann<strong> seit sechs Jahren im Amt!</strong></p>



<p>Damals hatte er übrigens auch <strong>angekündigt</strong>: <em>&#8222;Ich möchte kontinuierlich Fahrradwege ausbauen.&#8220;</em> Auch das hat er nie umgesetzt. Hat er deshalb jetzt die Brückenpläne präsentiert? Um kurz vor der Bürgermeisterwahl <strong>die Radfahrern zu bezirzen</strong>? Weil er ihre Stimme haben will? </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="394" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg" alt="Schlagloch Bild2" class="wp-image-41648" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2-300x148.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch-Bild2-768x378.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Große Worte: Als er 2019 Bürgermeister werden wollte, versprach Christian Vogt ein &#8222;Anti-Schlagloch-Programm für ganz Hofheim&#8220;. Hier ein Ausriss aus seinem damaligen Wahlkampf-Flyer. Nach der Wahl passierte: nichts.</figcaption></figure>
</div>


<p>Bei der <strong>Bürgermeisterwahl am 16. März</strong> will Vogt wiedergewählt werden, es gibt zwei Gegenkandidaten: Die Bürger für Hofheim schicken <strong>Wilhelm Schultze</strong> ins Rennen, für die SPD kandidiert <strong>Tobias Undeutsch</strong>.</p>



<p>Aber wird es <strong>besser</strong>, wenn es <strong>anders</strong> wird?</p>



<p><strong>Ylva Grundstein </strong>stellte auf Facebook <strong>diese Frage</strong><em>: &#8222;Weiß zufällig jemand, welche der Bürgermeister-Kandidaten dafür und welche dagegen sind?&#8220; </em>Und<em> </em><strong>Andy Winkle</strong>r wollte wissen:&nbsp; <em>&#8222;Kann mir jemand sagen, welche Partei spricht sich gegen dieses Projekt aus bzw. gibt es schon eine Interessengemeinschaft gegen dieses Vorhaben?&#8220;</em></p>



<p>Die Antwort wird die beiden kaum glücklich machen: <strong>Alle Stadtverordneten</strong> waren dafür. Im <strong>April 2022</strong> beschloss die Stadtverordnetenversammlung, eine <strong>&#8222;interfraktionelle Arbeitsgruppe&#8220; , </strong>einzurichten, die <strong>vertraulich</strong> das Thema <em>&#8222;Rad- und Fußgängerbrücken&nbsp;in Stahl-, Beton- und ggfs. Holzbauweise&#8220;</em> vorbereiten sollte.&nbsp;</p>



<p><strong>Belastbare Zahlen</strong>, wie viele Fußgänger und Radfahrer die Brücke nutzen würden, lagen und liegen nicht vor. Über <strong>Alternativen</strong> wurde bis heute nicht nachgedacht.</p>



<p>Trotzdem fiel die Entscheidung einstimmig: <strong>Alle Stadtverordneten waren für den Neubau einer Brücke.</strong></p>



<p>Ob es dabei bleibt?</p>



<p>Geben wir heute <strong>Manfred Becht</strong> das Schlusswort, er ist Redakteur bei der Lokalpresse und <strong>ein aufmerksamer Beobachter der Lokalpolitik.</strong> Er kommentierte <strong>die Kommentarflut zu unserem Bericht</strong> so:</p>



<p><em>&#8222;Spannend, wie sehr die Meinungen auseinander gehen. Die Parteien waren sich bisher ja allesamt einig, dass die Brücke gebaut werden soll. Bin gespannt, ob das so bleibt.&#8220;</em></p>



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