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	<title>Ziesling Volker &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Ziesling Volker &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Neuer Polit-Krimi: Wer steckt wirklich hinter den Kritzeleien am Gartentor des CDU-Försters?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leonhardt Leif]]></category>
		<category><![CDATA[Ziesling Volker]]></category>
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					<description><![CDATA[Es wird immer bizarrer! Das Kreisblatt will einen neuen Kriminalfall in Hofheim aufgedeckt haben, der wieder im Umfeld der CDU angesiedelt ist: Kritzeleien in schwarzer Schrift am Gartentor des CDU-Försters - das sei ein Fall für die Landespolizei, nein, eigentlich sogar für den Staatsschutz, schreibt die Zeitung - und gibt zugleich detaillierte Hinweise auf die mutmaßlichen Täter. Unerwähnt bleiben wesentliche Informationen, die den Fall in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Es wird immer bizarrer! Das Kreisblatt will einen neuen Kriminalfall in Hofheim aufgedeckt haben, der wieder im Umfeld der CDU angesiedelt ist: Kritzeleien in schwarzer Schrift am Gartentor des CDU-Försters &#8211; das sei ein Fall für die Landespolizei, nein, eigentlich sogar für den Staatsschutz, schreibt die Zeitung &#8211; und gibt zugleich detaillierte Hinweise auf die mutmaßlichen Täter. Unerwähnt bleiben wesentliche Informationen, die den Fall in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen.</strong></p>



<p>Es sind <strong>vier Worte</strong>, geschrieben in Großbuchstaben <strong>mit schwarzem Filzstift</strong> auf hellbraunes Holz:</p>



<p>&#8222;HIER WOHNT DER WALDZERSTÖRER&#8220;.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="380" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg" alt="Leif Leonhardt 062024" class="wp-image-43506" style="width:200px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg 380w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024-300x268.jpg 300w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Förster Leif Leonhardt (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Ein Unbekannter</strong> &#8211; oder war es <strong>eine</strong> <strong>Unbekannte</strong>? &#8211; hat diese Worte auf das Gartentor des <strong>Hofheimer Revierförsters Leif Leonhardt</strong> gekritzelt, vor dem Forsthaus oben auf dem Kapellenberg.</p>



<p><strong>Nur eine kindische Schmiererei?</strong> Eine Bagatelle?</p>



<p><strong>Nicht für das Kreisblatt!&nbsp;</strong></p>



<p>Die Zeitung hat <a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/04/hofheim-vor-wahlen/">bekanntlich</a> eine <em>&#8222;zunehmende Verrohung&#8220;</em> in Hofheim ausgemacht, und auch eine <em>&#8222;Enthemmung&#8220;</em>. Sie zeichnet &#8211; kaum zufällig kurz vor der Bürgermeisterwahl &#8211; <strong>ein düster-depressives Bild </strong>von der Stimmung in Hofheim: <em>&#8222;Hass und Hetze&#8220;</em> herrschen demnach <em>&#8222;in allen gesellschaftlichen Bereichen&#8220;</em>. Stets <strong>in der Opferrolle</strong>: Stadtpolitiker, männlich, CDU. Auch <strong>die Bösen</strong> sind identifiziert: Die <strong>Grünen</strong>. Die <strong>Linken</strong>. Mal die kleine Wählergemeinschaft <strong>&#8222;Bürger für Hofheim</strong>&#8222;, mal die<strong> Medien im Internet</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Die erste Folge</strong> <strong>dieser bizarren Zeitung-Krimis</strong> war überschrieben mit <em>&#8222;Entsetzen über Nagel-Attacke&#8220;</em>. Jetzt die Fortsetzung &#8211; Überschrift: <em>&#8222;Gartentor des Försters beschmiert&#8220;</em>. Inzwischen ist der Bericht auch in der &#8222;Hofheimer Zeitung&#8220; und in der &#8222;Frankfurter Rundschau&#8220; erschienen: Wo früher<strong> redaktionelle Vielfalt</strong> herrschte, wird heute <strong>publizistischer Einheitsbrei</strong> serviert &#8211; aber das ist ein anderes Thema, das hatten wir schon (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/29/lokalzeitungen-kreisblatt/">hier</a>).</p>



<p>Der Bericht über die <strong>Kritzelei an des Försters Gartentor</strong> ist groß, aber noch größer ist die <strong>zur Schau gestellte Empörung</strong> über den angeblichen <strong>Verfall der politischen Kultur</strong>. So kann es nicht weitergehen &#8211; es muss gehandelt werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="398" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250206.jpg" alt="Förster" class="wp-image-53535" style="width:550px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250206.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250206-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dokumentiert: So sieht Lokaljournalismus in der Kreisstadt Hofheim aus. Das Kreisblatt berichtet auf einer dreiviertel Seite von Kritzeleien auf der Gartentür des Försters.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Die zuständigen Behörden</strong> seien informiert, schreibt die Zeitung.</p>



<p>Es sei <strong>Anzeige wegen Sachbeschädigung</strong> erstattet worden.</p>



<p>Die Ermittlungen lägen nun bei der <strong>Landespolizei</strong>.</p>



<p><strong>Mögliche Zeugen </strong>würden gebeten sich zu melden.</p>



<p>Fehlt noch etwas?</p>



<p>Aber ja!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Täter wendeten einen ganz fiesen Trick an</h2>



<p>Es gebe <em>&#8222;die Information, der Polizeiliche Staatsschutz sei eingeschaltet worden&#8220;,</em> schreibt <strong>das Kreisblatt</strong>.</p>



<p>Der Staatsschutz! Die <strong>Abteilung für politisch motivierte Kriminalität</strong> soll sich offenbar um eine <strong>Gartentor-Schmiererei in Hofheim</strong> kümmern.</p>



<p><strong>Im Ernst?&nbsp;</strong></p>



<p>Die Staatsschutz-Information wird &#8211; wie die Redaktion <strong>einräumen</strong> muss &#8211; von der Polizei <strong>nicht bestätigt</strong>. Das ist auch nicht sonderlich überraschend: Der Staatsschutz wird bei Allgemeinkriminalität eingeschaltet, wenn diese dazu dient, <strong>die staatliche Grundordnung Deutschlands</strong> <strong>zu</strong> <strong>beschädigen</strong> oder deren Fundamente zu <strong>gefährden</strong>. So formuliert es ein Jurist. </p>



<p><strong>Gefährdet die Kritzelei am Gartentor eines Försters wirklich unsere freiheitlich-demokratische Ordnung?</strong></p>



<p>Unbestritten dagegen dürfte sein: Die Ermittlungen dürften sich <strong>schwierig</strong> gestalten. Denn der Täter &#8211; oder die Täterin &#8211; hat <strong>einen ganz fiesen Trick</strong> angewendet:</p>



<p>Er/sie benutzte<strong> einen abwaschbaren Filzstift.</strong></p>



<p><strong>Die Schmiererei</strong> ist längst wieder <strong>verschwunden</strong>. Wie soll die Polizei da nur den Fall aufkären?</p>



<p>Und dann ist da auch noch die <strong>Frage eines juristischen Laien:</strong></p>



<p>Ist es eigentlich <strong>Sachbeschädigung</strong>, wenn eine Sache <strong>nicht beschädigt</strong> wurde?</p>



<p>Doch nur um Sachbeschädigung geht&#8217;s<strong> längst nicht mehr&#8230;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zeitung hat gesät &#8211; die Hatz geht los</h2>



<p>Das eigentlich Spannende an diesem Fall ist nicht <strong>das (verschwundene) Gekritzel </strong>auf dem Gartentor. Sondern: <strong>Wer sind die Menschen</strong>, die so etwas tun?</p>



<p>Das Kreisblatt gibt vor,<strong> die Antwort</strong> zu kennen<strong>:</strong> <em>&#8222;Wer immer die Hofheimer Waldbewirtschaftung kritisiert, muss sich auf die Unterstellung gefasst machen, er könnte es ja gewesen sein, der da das Eingangstor beschriftet hat.&#8220;</em></p>



<p>Das ist ein <strong>deutlicher Fingerzeig:</strong> Denn nur wenige Tage vor dem Auftauchen der Kritzelei hatten die Ortsgruppe des <a href="https://www.bund-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND)</a> und die <a href="https://hla21.de/" target="_blank" rel="noopener">Hofheimer Lokale Agenda</a> einen <strong>&#8222;Waldspaziergang&#8220;</strong> organisiert. <strong>Mehr als</strong> <strong>100 Menschen</strong> kamen,<strong> ein ausgewiesener Forstexperte</strong> erläuterte ihnen den <strong>Zustand des Hofheimer Stadtwaldes</strong>, er fand <strong>kritische Worte für die Waldbewirtschaftung:</strong> <strong>Viel zu viele Bäume</strong> würden im Stadtwald aus rein wirtschaftlichem Interesse <strong> gefällt.</strong></p>



<p><em>&#8222;Wer immer die Hofheimer Waldbewirtschaftung kritisiert&#8230;&#8220;</em>: <strong>In der Logik des Kreisblatts</strong> dürfte damit geklärt sein, wer <strong>als Gartentor-Beschmierer unter Verdacht</strong> steht:</p>



<p>Es müssen die Naturschützer gewesen sein! Natürlich!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/202502-Waldspaziergang.jpg"><img decoding="async" width="640" height="397" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/202502-Waldspaziergang.jpg" alt="202502 Waldspaziergang" class="wp-image-53627" style="width:637px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/202502-Waldspaziergang.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/202502-Waldspaziergang-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beim &#8222;Waldspaziergang&#8220;: Volker Ziesling, der als einer der führenden Experten für nachhaltige Forst- wirtschaft gilt, übte vor über 100 Teilnehmern deutliche Kritik am Zustand des Stadtwaldes. </figcaption></figure>
</div>


<p>Die Folgen <strong>der öffentlichen Verdächtigung</strong> sind bereits sichtbar.<strong> Ralf Weber,</strong> der 75 Jahre alte FDP-Stadtverordnete, der es mit seinen verbalen Ausfällen <strong>zu trauriger Berühmtheit in der Stadt </strong>gebracht hat, polterte auf Facebook:</p>



<p><em>&#8222;Wenn Gutmenschentum und angelesenes Halbwissen, politisches Sendungsbewusstsein und Respektlosigkeit sowie völlige Intoleranz zusammenkommen&#8230;&#8220;</em>, und wenn diese Mischung dann noch <em>&#8222;befeuert und geschürt wird&#8220;</em> vom Hofheim/Kriftel-Newsletter&#8230;</p>



<p>Es geht schon los&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach Heckenrodung trat der Förster in die CDU ein</h2>



<p>Sowohl die Lokalpresse als auch Weber <strong>unterschlagen</strong> Informationen, die der Geschichte eine völlig<strong> neue Wendung geben</strong> könnten. Sie könnten <strong>zu einer sachgerechten Beurteilung des Geschehens</strong> beitragen und vielleicht auch <strong>wertvolle Hinweise auf den oder die wahren Urheber der Schmierereien </strong>liefern:</p>



<p><strong>Stadtförster Leif Leonhardt</strong> trat im Herbst 2021 seinen Dienst bei der Stadtverwaltung an. Genau seit dieser Zeit gibt es immer wieder <strong>negative Meldungen rund um das Forsthaus</strong>:</p>



<p><strong>In den sozialen Netzwerken</strong> ist Leonhardt mehrfach <strong>unangenehm aufgefallen</strong>, weil er mit <strong>aggressiver Rabauzigkeit </strong>über&nbsp;Grüne, SPD und Linke herzog.</p>



<p>Auch <strong>Katzen</strong> kann der Förster <strong>nicht leiden:</strong> Er bezeichnet sie als <strong>&#8222;Serienmörder&#8220;.</strong></p>



<p>Längst empfinden viele Menschen das Verhalten des Mannes im Stadtwald als<strong> rabiat und rücksichtslos</strong>. Erinnern wir uns: <strong>Um einen blickdichten Zaun vor &#8222;seinem&#8220; Forsthaus</strong> errichten zu können, ließ er im vergangenen Sommer <strong>eine große Hecke roden </strong>&#8211; ausgerechnet zur besten <strong>Brut- und Setzzeit</strong>. Dabei ist das Roden von Hecken in dieser Zeit<strong> streng verboten</strong> ist &#8211;&nbsp; zum Schutz der brütenden Vögel und der Kleintiere, die ihre Jungen aufziehen. Doch das scheint den Hofheimer Förster <strong>nicht zu interessieren</strong>.</p>



<p>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/22/stadtwald-foerster-magistrat/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> hat über die Rodungsaktion berichtet, die Reaktion folgte nur wenig später: Leonhardt trat in die <strong>Hofheimer CDU</strong> ein und postete das gleich auf <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=1712456589497336&amp;set=a.143148519761492" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>.</p>



<p>Die Botschaft war klar: <strong>Ihr könnt mich mal!</strong></p>



<p>Oder auch: <strong>Jetzt könnt ihr mir nichts mehr.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4.jpg" alt="Foersterei 4" class="wp-image-43500" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Forsthaus vor einem halben Jahr: Damals hatte Förster Leonhardt zur besten Brut- und Setzzeit eine große Hecke roden lassen, um einen blickdichten Gartenzaun aufstellen zu können. Ganz oben ein aktuelles Bild mit der (inzwischen gereinigten) Gartentür.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im Archiv findet sich <strong>eine weitere Episode aus Leonhardts Hofheimer Wirken</strong>: Schon wenige Wochen nach seinem Amtsantritt &#8211; es herrschte damals noch Corona-Pandemie &#8211; war er im Stadtwald mit<strong> Impfgegnern (&#8222;Querdenkern&#8220;) </strong>aneinandergeraten. Man <strong>beschimpfte</strong> sich gegenseitig, dem Vernehmen nach <strong>ziemlich heftig</strong>. Leonhardt gilt, siehe seine Auftritte im Internet, als <strong>nicht gerade zimperlich</strong> bei seiner Wortwahl.</p>



<p><strong>Nur kurze Zeit später passierte folgendes: </strong>Leonhardt alarmierte die <strong>Polizei</strong> und behauptete, am Gartenzaun des Forsthauses mit Reizgas attackiert worden zu sein. Von den Tätern keine Spur. Dennoch verbreitet die Stadtspitze, der Förster sei <strong>von Querdenkern </strong>angegriffen worden. Die <strong>Lokalpresse</strong> übernahm diese Darstellung ungeprüft. <strong>Beweise gab es nicht.</strong> Aber die Impfgegner waren<strong> als aggressive Gewalttäter verunglimpft&#8230;</strong></p>



<p><strong>Zurück in die Gegenwart: </strong>Im Vorfeld des &#8222;<strong>Waldspaziergangs&#8220; von BUND und Lokaler Agenda</strong> soll Leonhardt im Rathaus versucht haben, <strong>die Veranstaltung zu</strong> <strong>verhindern</strong>. Er ahnte wohl, dass seine Arbeit im Stadtwald von den Natur- und Umweltschützer<strong> deutlich kritisiert</strong> werden würde. Die Veranstaltung müsse <strong>verboten</strong> werden, soll Leonhardt <strong>gefordert</strong> haben: Schließlich hätten die Veranstalter k<strong>eine Genehmigung</strong> eingeholt.</p>



<p>Doch da war er <strong>schlecht informiert:</strong> Eine Genehmigung war <strong>nicht erforderlich.</strong></p>



<p>Der &#8222;Waldspaziergang&#8220; konnte <strong>stattfinden</strong>.</p>



<p><strong>Kurz darauf passierte es wieder: </strong>Anzeige bei der Polizei, diesmal wegen <strong>angeblich politisch motivierter Schmiererei</strong> am Gartentor von Leif Leonhardt. Dazu <strong>ein kleiner Tipp </strong>an die Lokalzeitung, die den Fall wie gewünscht einordnete und <strong>die Natur- und Umweltschützer an den Pranger</strong> stellte. Der Redakteur schreibt dazu: <em>&#8222;Wie blöd muss man eigentlich sein, um wegen der Diskussion um die Waldbewirtschaftung die Tür des Försters zu beschmieren?&#8220; </em></p>



<p><strong>Ziel erreicht: </strong>Naturschützer, die den Zustand des Hofheimer Stadtwaldes kritisieren, wurden <strong>erfolgreich verunglimpft.</strong></p>



<p>Stadtförster Leonhardt <strong>postet</strong> <strong>den Zeitungsartikel</strong> auf Facebook und schreibt <strong>treuherzig</strong> dazu:</p>



<p><em>&#8222;Bitte Argumente statt Hetze&#8230;&#8220;</em></p>



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