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	Kommentare zu: Hofheim: Mehrere über 90-Jährige wollen in den Ortsbeiräten mitmischen	</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		<title>
		Von: Thomas Ruhmöller		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/10/90-jaehrige-fuer-ortsbeirate/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 11:27:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hk-newsletter.de/2021/02/10/90-jaehrige-fuer-ortsbeirate/#comment-51&quot;&gt;Andreas Nickel - Fraktionsvorsitzender FWG Hofheim&lt;/a&gt;.

Ach, Herr Nickel, wir sprachen doch längst darüber: Ich habe größte Hochachtung vor dem Alter, zolle fleißigen und engagierten Lokalpolitikern jederzeit meinen allergrößten Respekt, dies ganz unabhängig von ihrem Lebensalter. Dazu gehört, Sie wissen es wie gesagt, wir sprachen ja schon mal darüber, ausdrücklich Herr Tadewald.

Das Hochjubeln von jungen Teams, das Sie zu stören scheint, können Sie bei mir nicht gefunden haben, schon gar nicht unreflektiert.

Ich setze mich mit lokalpolitischen Themen seit vier Jahrzehnten auseinander. Ein weiterer Unterschied zu Ihnen besteht darin, dass ich nicht nur die Hofheimer Brille aufhabe, sondern andere Parlamente in ganz Deutschland kennengelernt habe, in großen Städten wie in kleinen Dörfern.

Auch deshalb nehme ich mir als Journalist das Recht, gewisse Dinge zu beleuchten und zu hinterfragen. Und ich finde auch: Einen kritisch-nachdenklichen Blick auf die Kandidatenliste sollte ein lokaler Parteiführer doch aushalten können! Wenn mehr als ein Dutzend 90-Jähriger in das Rennen um die Plätze in den Ortsbeiräten geschickt wird, muss doch die Frage erlaubt sein: Ist das den Parteien wirklich ernst? Sogar ein 93-Jähriger will demnach gewählt werden! Ich kenne den Mann nicht, ich will seine Leistungskraft (oder Leidensfähigkeit?) auch gar nicht bewerten, allein: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der die nächsten fünf Jahre, am Ende dann mit 98 Jahren, regelmäßig lange Abende mit Ihnen oder sonstwem diskutieren will und wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/10/90-jaehrige-fuer-ortsbeirate/#comment-51">Andreas Nickel &#8211; Fraktionsvorsitzender FWG Hofheim</a>.</p>
<p>Ach, Herr Nickel, wir sprachen doch längst darüber: Ich habe größte Hochachtung vor dem Alter, zolle fleißigen und engagierten Lokalpolitikern jederzeit meinen allergrößten Respekt, dies ganz unabhängig von ihrem Lebensalter. Dazu gehört, Sie wissen es wie gesagt, wir sprachen ja schon mal darüber, ausdrücklich Herr Tadewald.</p>
<p>Das Hochjubeln von jungen Teams, das Sie zu stören scheint, können Sie bei mir nicht gefunden haben, schon gar nicht unreflektiert.</p>
<p>Ich setze mich mit lokalpolitischen Themen seit vier Jahrzehnten auseinander. Ein weiterer Unterschied zu Ihnen besteht darin, dass ich nicht nur die Hofheimer Brille aufhabe, sondern andere Parlamente in ganz Deutschland kennengelernt habe, in großen Städten wie in kleinen Dörfern.</p>
<p>Auch deshalb nehme ich mir als Journalist das Recht, gewisse Dinge zu beleuchten und zu hinterfragen. Und ich finde auch: Einen kritisch-nachdenklichen Blick auf die Kandidatenliste sollte ein lokaler Parteiführer doch aushalten können! Wenn mehr als ein Dutzend 90-Jähriger in das Rennen um die Plätze in den Ortsbeiräten geschickt wird, muss doch die Frage erlaubt sein: Ist das den Parteien wirklich ernst? Sogar ein 93-Jähriger will demnach gewählt werden! Ich kenne den Mann nicht, ich will seine Leistungskraft (oder Leidensfähigkeit?) auch gar nicht bewerten, allein: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der die nächsten fünf Jahre, am Ende dann mit 98 Jahren, regelmäßig lange Abende mit Ihnen oder sonstwem diskutieren will und wird.</p>
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		<title>
		Von: Andreas Nickel - Fraktionsvorsitzender FWG Hofheim		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/10/90-jaehrige-fuer-ortsbeirate/#comment-51</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Nickel - Fraktionsvorsitzender FWG Hofheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 10:54:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=7829#comment-51</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Herr Ruhmöller, ja ich hatte bislang abgewartet und gehofft, dass sich evtl. die Wahlberichterstattung im HK-Newsletter ein wenig austarieren, ausheilen, also insgesamt fairer werden könnte. Nun haben aber Ihre Beiträge zunehmend das Potential, verdiente Menschen in den Vereinen und im politischen Ehrenamt ehrverletzend zu kränken und gerade den so wichtigen potentiell jüngeren Nachwuchs in manchen Bereichen abzuschrecken. 

Das eher unreflektiert erscheinende Hochjubeln von jungen Teams mag dem Zeitgeist und dem Kampagnedenken entsprechen, hilft aber denen, die in den Ehrenämtern die tägliche Last tragen überhaupt nicht! &quot;Junges Alter&quot; ist nun mal genauso wenig ein Verdienst wie &quot;altes Alter&quot;. Es geht doch um Leistungen, erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und Ideen. Wie wertvoll sind doch unsere älteren Erfahrungsträger in den Vereinen und im politischen Ehrenamt auch als Ratgeber und Informationsquellen. Was Sie Herr Ruhmöller für pfiffig, frisch und interessant erachten mögen, zaubert dem ein oder anderen &quot;alten Hasen&quot; mitunter gerade mal ein müdes Lächeln in Gesicht. 

So vieles wiederholt sich, spätestens in jeder halben Generation. Ich halte Ihnen zugute, dass Sie mit der lokalpolitischen Berichterstattung möglicherweise Neuland betreten und manches einfach fachlich nicht adäquat bewerten können. Wirklich übel wäre aber, Sie würden bewusst und gewollt die Gefühle anderer verletzen, um durch scharfe Polarisierung die Frequenz Ihres Newsletters zu erhöhen.

An einer Stelle ist aber meine Langmut wirklich erschöpft. Und zwar bei den Spitzen gegen meinen Vorgänger im Fraktionsvorsitz Bodo Tadewald. Das ist der 84-Jährige, dem Sie u.a. das Recht aberkennen wollen, den erworbenen Titel &quot;Elektro-Ingenieur&quot; auch im Rentenalter weiter zu führen. Bodo Tadewald steht seit 52 Jahren im politischen Ehrenamt. Er nimmt aktuell hochfrequent als Kreistagsabgeordneter, Stadtverordneter und  stellv. Fraktionsvorsitzender an den Sitzungen von Ausschüssen, dem Kreistag, von Betriebskommissionen, Fraktionssitzungen und Stadtverordnetenversammlungen teil. Er ist stets pünktlich, bestens vorbereitet, setzt inhaltliche Akzente und steht auch 4-stündige Sitzungen am Stück locker durch. Ich lerne immer noch von Bodo und profitiere von seiner Erfahrung. Er ist sich zudem nicht zu schade, mich als Stellvertreter im &quot;Backoffice&quot; bei den leidigen Themen &quot;Fraktionskasse&quot;, &quot;Einreichung von Sitzungsgeldern&quot; usw. zu unterstützen. Bodo kommuniziert über WhatsApp, nimmt an Telefon- und Videokonferenzen mit unterschiedlichen Anbietern teil. agiert in Versammlungen teilweise mit zwei digitalen Endgeräten um Vorlagen  und Tagesordnung zu verfolgen, aber auch Hintergrundrecherchen parallel durchführen zu können, er spricht mit &quot;Google&quot;, erstellt Powerpointvorlagen und würde auch noch Plakate in schwindlicher Höhe aufhängen sowie Flyer austragen, wenn wir es ihm denn erlauben täten. Ich möchte - dieses Beispiel an Lebensleistung stellvertretend für unseren älteren verdienten Mitmenschen vor Augen - die herzliche Bitte an Sie richten, eine Neuausrichtung Ihrer bisherigen Fokussierung zu prüfen. 

Viele Grüße

Andreas Nickel
Fraktionsvorsitzender der FWG Hofheim e.V.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Ruhmöller, ja ich hatte bislang abgewartet und gehofft, dass sich evtl. die Wahlberichterstattung im HK-Newsletter ein wenig austarieren, ausheilen, also insgesamt fairer werden könnte. Nun haben aber Ihre Beiträge zunehmend das Potential, verdiente Menschen in den Vereinen und im politischen Ehrenamt ehrverletzend zu kränken und gerade den so wichtigen potentiell jüngeren Nachwuchs in manchen Bereichen abzuschrecken. </p>
<p>Das eher unreflektiert erscheinende Hochjubeln von jungen Teams mag dem Zeitgeist und dem Kampagnedenken entsprechen, hilft aber denen, die in den Ehrenämtern die tägliche Last tragen überhaupt nicht! &#8222;Junges Alter&#8220; ist nun mal genauso wenig ein Verdienst wie &#8222;altes Alter&#8220;. Es geht doch um Leistungen, erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und Ideen. Wie wertvoll sind doch unsere älteren Erfahrungsträger in den Vereinen und im politischen Ehrenamt auch als Ratgeber und Informationsquellen. Was Sie Herr Ruhmöller für pfiffig, frisch und interessant erachten mögen, zaubert dem ein oder anderen &#8222;alten Hasen&#8220; mitunter gerade mal ein müdes Lächeln in Gesicht. </p>
<p>So vieles wiederholt sich, spätestens in jeder halben Generation. Ich halte Ihnen zugute, dass Sie mit der lokalpolitischen Berichterstattung möglicherweise Neuland betreten und manches einfach fachlich nicht adäquat bewerten können. Wirklich übel wäre aber, Sie würden bewusst und gewollt die Gefühle anderer verletzen, um durch scharfe Polarisierung die Frequenz Ihres Newsletters zu erhöhen.</p>
<p>An einer Stelle ist aber meine Langmut wirklich erschöpft. Und zwar bei den Spitzen gegen meinen Vorgänger im Fraktionsvorsitz Bodo Tadewald. Das ist der 84-Jährige, dem Sie u.a. das Recht aberkennen wollen, den erworbenen Titel &#8222;Elektro-Ingenieur&#8220; auch im Rentenalter weiter zu führen. Bodo Tadewald steht seit 52 Jahren im politischen Ehrenamt. Er nimmt aktuell hochfrequent als Kreistagsabgeordneter, Stadtverordneter und  stellv. Fraktionsvorsitzender an den Sitzungen von Ausschüssen, dem Kreistag, von Betriebskommissionen, Fraktionssitzungen und Stadtverordnetenversammlungen teil. Er ist stets pünktlich, bestens vorbereitet, setzt inhaltliche Akzente und steht auch 4-stündige Sitzungen am Stück locker durch. Ich lerne immer noch von Bodo und profitiere von seiner Erfahrung. Er ist sich zudem nicht zu schade, mich als Stellvertreter im &#8222;Backoffice&#8220; bei den leidigen Themen &#8222;Fraktionskasse&#8220;, &#8222;Einreichung von Sitzungsgeldern&#8220; usw. zu unterstützen. Bodo kommuniziert über WhatsApp, nimmt an Telefon- und Videokonferenzen mit unterschiedlichen Anbietern teil. agiert in Versammlungen teilweise mit zwei digitalen Endgeräten um Vorlagen  und Tagesordnung zu verfolgen, aber auch Hintergrundrecherchen parallel durchführen zu können, er spricht mit &#8222;Google&#8220;, erstellt Powerpointvorlagen und würde auch noch Plakate in schwindlicher Höhe aufhängen sowie Flyer austragen, wenn wir es ihm denn erlauben täten. Ich möchte &#8211; dieses Beispiel an Lebensleistung stellvertretend für unseren älteren verdienten Mitmenschen vor Augen &#8211; die herzliche Bitte an Sie richten, eine Neuausrichtung Ihrer bisherigen Fokussierung zu prüfen. </p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Andreas Nickel<br />
Fraktionsvorsitzender der FWG Hofheim e.V.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: M.v.Ziethen		</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/10/90-jaehrige-fuer-ortsbeirate/#comment-50</link>

		<dc:creator><![CDATA[M.v.Ziethen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 10:10:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=7829#comment-50</guid>

					<description><![CDATA[Natürlich hat man Respekt älteren Mitbürgern gegenüber, so wurden wir erzogen.
Aber wie will ein Mitte/Ende der 1930-er Jahre geborener noch die Perspektive und die geistige Flexibilität haben, um in Sachen Jugend, Erneuerung, Verkehrsführung, Baurecht und sonstigen Neuheiten stets auf dem Laufenden zu sein, bzw. das alles zu verstehen? Oder gar die vielen Gesetzesänderungen zu lernen? Und den Bedarf Anderer einzuschätzen?
Ich verstehe auch nicht, warum diese Leute so an ihrem Posten kleben. Fast alle Menschen sind doch froh, wenn sie mit um die 65 Jahre in Rente/Pension gehen können. 
Ich denke, sie kandidieren nur, weil sie´s &quot;schon immer gemacht hatten&quot;!
Wie mein Opa zu sagen pflegte: 
&quot;Laß das mal die Jungen machen!&quot;
Nur glaube ich, es gibt zZt. gar nicht genug &quot;Junge&quot;, weil vielen das offensichtlich  viel zu anstrengend ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich hat man Respekt älteren Mitbürgern gegenüber, so wurden wir erzogen.<br />
Aber wie will ein Mitte/Ende der 1930-er Jahre geborener noch die Perspektive und die geistige Flexibilität haben, um in Sachen Jugend, Erneuerung, Verkehrsführung, Baurecht und sonstigen Neuheiten stets auf dem Laufenden zu sein, bzw. das alles zu verstehen? Oder gar die vielen Gesetzesänderungen zu lernen? Und den Bedarf Anderer einzuschätzen?<br />
Ich verstehe auch nicht, warum diese Leute so an ihrem Posten kleben. Fast alle Menschen sind doch froh, wenn sie mit um die 65 Jahre in Rente/Pension gehen können.<br />
Ich denke, sie kandidieren nur, weil sie´s &#8222;schon immer gemacht hatten&#8220;!<br />
Wie mein Opa zu sagen pflegte:<br />
&#8222;Laß das mal die Jungen machen!&#8220;<br />
Nur glaube ich, es gibt zZt. gar nicht genug &#8222;Junge&#8220;, weil vielen das offensichtlich  viel zu anstrengend ist&#8230;</p>
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