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	Kommentare zu: CDU-Bürgermeister will Stadtwald in ein Unternehmen stecken	</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		Von: Edith Kirchner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Edith Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2023 16:57:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hk-newsletter.de/2023/03/28/stadtwald-wird-unternehmen/#comment-2489&quot;&gt;Anita Vogt für den BUND Ortsverband Hofheim a. Ts.&lt;/a&gt;.

Ich kann mich der Meinung von Anita Vogt voll und ganz anschließen. Als Nutzerin und Liebhaberin des Hofheimer Waldes seit über 40 Jahren und als sehr umweltbewussster Mensch emfände ich es als eine Katastrophe, wenn der Wald nur noch nach wirtschaftlichen Interessen betrachtet und genutzt werden sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/28/stadtwald-wird-unternehmen/#comment-2489">Anita Vogt für den BUND Ortsverband Hofheim a. Ts.</a>.</p>
<p>Ich kann mich der Meinung von Anita Vogt voll und ganz anschließen. Als Nutzerin und Liebhaberin des Hofheimer Waldes seit über 40 Jahren und als sehr umweltbewussster Mensch emfände ich es als eine Katastrophe, wenn der Wald nur noch nach wirtschaftlichen Interessen betrachtet und genutzt werden sollte.</p>
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		Von: db		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[db]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 22:53:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hk-newsletter.de/2023/03/28/stadtwald-wird-unternehmen/#comment-2489&quot;&gt;Anita Vogt für den BUND Ortsverband Hofheim a. Ts.&lt;/a&gt;.

Eine bestürzende Entwicklung eines sehr wichtigen Themas, danke für die Infos!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/28/stadtwald-wird-unternehmen/#comment-2489">Anita Vogt für den BUND Ortsverband Hofheim a. Ts.</a>.</p>
<p>Eine bestürzende Entwicklung eines sehr wichtigen Themas, danke für die Infos!</p>
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		Von: Anita Vogt für den BUND Ortsverband Hofheim a. Ts.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anita Vogt für den BUND Ortsverband Hofheim a. Ts.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 11:36:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wir sind auf direktem Weg zu einem unbewohnbaren Planeten“. Dieser Satz stammt nicht von einem Spinner, sondern vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres. So fasste er dieses Jahr die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Welträte für Klima und für Biodiversität, IPCC und IPBES, in einem einzigen Satz zusammen.
Um dem hohen Artensterben etwas entgegenzusetzen, fordert die Biodiversitätsstrategie der EU 10 Prozent der Landesfläche aller EU-Staaten aus der Nutzung zu nehmen. Weitere 30 Prozent sollen nur noch eingeschränkt genutzt werden. Ganz konkret wird der Schutz der old-growth forests, also alter und naturnaher Wälder gefordert.
Damit steht der Forst- und Holzwirtschaft ein fundamentaler Wandel bevor. Die konventionelle Holz- und Forstwirtschaft hat aber andere Vorstellungen als die EU. Das erzeugt harte Widerstände. Statt neue Standards für eine sanftere Waldbewirtschaftung oder mehr Schutzflächen zu etablieren, will die Branche den Wald insgesamt stärker nutzen und noch mehr Holz ernten. So sollen jüngere Wälder mit weniger Holzvorrat entstehen. Auf den freiwerdenden Flächen sollen dann mehr nichtheimische Wirtschaftsbaumarten eingebracht werden.
In dieser Konfliktsituation wird die Idee des natürlichen Klimaschutzes besonders mit alten und naturnahen Wäldern zur Systemfrage. Diese Systemfrage spiegelt sich auch im neuen, noch nicht beschlossenen Forsteinrichtungswerk in Hofheim wider. Die Frage ist: Wie wollen wir Hofheimer unseren Wald zukunftsfähig gestalten? 
Der vom Hofheimer Bürgermeister Vogt angedachte Eigenbetrieb ist eine eigenständige Betriebsform. Dies bedeutet, dass kaum noch öffentliche Diskussionen stattfinden, weil die Kommissionsmitglieder nicht öffentlich tagen und zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Über die Ziele und Art der Waldbewirtschaftung wird dann in der Betriebskommission hinter verschlossenen Türen entschieden. Betriebswirtschaftlich werden die Leistungen des Waldes Kohlenstoffspeicher und Senke, Grundwasserbildung, Hochwasserschutz, Biodiversität, Kühlung, Sauerstoffproduktion, Erholung usw. nicht abgebildet. Bleibt also für den Erfolg des Betriebs lediglich die Holznutzung. 
Dem Waldzustandsbericht ist zu entnehmen, dass schon heute nur noch jeder 5. Baum gesund ist. Eine gewinnorientierte Beförsterung wird dem Klimawandel nichts entgegensetzen können, sondern nur zu einer weiteren Verschlechterung der Wälder führen.
In Zeiten des Klimawandels den Wald durch die Überführung in einen Eigenbetrieb zukünftig aus der gesellschaftlichen Diskussion zu nehmen, ist der falsche Weg. 
Wir appellieren an die zuständigen Politiker und Politikerinnen, dem Eigenbetrieb nicht zuzustimmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wir sind auf direktem Weg zu einem unbewohnbaren Planeten“. Dieser Satz stammt nicht von einem Spinner, sondern vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres. So fasste er dieses Jahr die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Welträte für Klima und für Biodiversität, IPCC und IPBES, in einem einzigen Satz zusammen.<br />
Um dem hohen Artensterben etwas entgegenzusetzen, fordert die Biodiversitätsstrategie der EU 10 Prozent der Landesfläche aller EU-Staaten aus der Nutzung zu nehmen. Weitere 30 Prozent sollen nur noch eingeschränkt genutzt werden. Ganz konkret wird der Schutz der old-growth forests, also alter und naturnaher Wälder gefordert.<br />
Damit steht der Forst- und Holzwirtschaft ein fundamentaler Wandel bevor. Die konventionelle Holz- und Forstwirtschaft hat aber andere Vorstellungen als die EU. Das erzeugt harte Widerstände. Statt neue Standards für eine sanftere Waldbewirtschaftung oder mehr Schutzflächen zu etablieren, will die Branche den Wald insgesamt stärker nutzen und noch mehr Holz ernten. So sollen jüngere Wälder mit weniger Holzvorrat entstehen. Auf den freiwerdenden Flächen sollen dann mehr nichtheimische Wirtschaftsbaumarten eingebracht werden.<br />
In dieser Konfliktsituation wird die Idee des natürlichen Klimaschutzes besonders mit alten und naturnahen Wäldern zur Systemfrage. Diese Systemfrage spiegelt sich auch im neuen, noch nicht beschlossenen Forsteinrichtungswerk in Hofheim wider. Die Frage ist: Wie wollen wir Hofheimer unseren Wald zukunftsfähig gestalten?<br />
Der vom Hofheimer Bürgermeister Vogt angedachte Eigenbetrieb ist eine eigenständige Betriebsform. Dies bedeutet, dass kaum noch öffentliche Diskussionen stattfinden, weil die Kommissionsmitglieder nicht öffentlich tagen und zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Über die Ziele und Art der Waldbewirtschaftung wird dann in der Betriebskommission hinter verschlossenen Türen entschieden. Betriebswirtschaftlich werden die Leistungen des Waldes Kohlenstoffspeicher und Senke, Grundwasserbildung, Hochwasserschutz, Biodiversität, Kühlung, Sauerstoffproduktion, Erholung usw. nicht abgebildet. Bleibt also für den Erfolg des Betriebs lediglich die Holznutzung.<br />
Dem Waldzustandsbericht ist zu entnehmen, dass schon heute nur noch jeder 5. Baum gesund ist. Eine gewinnorientierte Beförsterung wird dem Klimawandel nichts entgegensetzen können, sondern nur zu einer weiteren Verschlechterung der Wälder führen.<br />
In Zeiten des Klimawandels den Wald durch die Überführung in einen Eigenbetrieb zukünftig aus der gesellschaftlichen Diskussion zu nehmen, ist der falsche Weg.<br />
Wir appellieren an die zuständigen Politiker und Politikerinnen, dem Eigenbetrieb nicht zuzustimmen.</p>
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