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	<title>Lindscheid Brigitte &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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		<title>Dienstaufsichtsbeschwerde! Hausmann attackiert Hofheims Stadtspitze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Lindscheid Brigitte]]></category>
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					<description><![CDATA[Bernd Hausmann macht den Behörden in Hofheim  Druck: Der Stadtverordnete der Linken hat bei der Kommunalaufsicht eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Es geht um das Sparkassen-Gebäude auf dem Kellereiplatz, das unter Missachtung des Bebauungsplanes und unter Umgehung des Stadtparlaments viel zu nah an die Elisabethenstraße herangebaut wurde. Hausmann befürchtet, dass die Stadtspitze auf ähnliche Weise ein Neubau-Projekt durchsetzen könnte – gegen den erklärten Willen vieler Hofheimer.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Bernd Hausmann macht den Behörden in Hofheim wieder Druck: Der Stadtverordnete der Linken hat eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Es geht um die Bauaufsicht des Main-Taunus-Kreises, aber auch um den Magistrat der Stadt Hofheim und die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB): Diese hatten, das ist unstrittig, hinter dem Rücken der Stadtverordneten gekungelt – zum Nachteil der Stadt. Hausmann sagt, er wolle mit der Dienstaufsichtsbeschwerde vor allem ein Ziel erreichen: dass beim Grundstück Elisabethenstraße 3 – wo die Stadtspitze unbedingt ein Hotel sehen will – nicht schon wieder getrickst und gemauschelt wird.&nbsp;</strong></p>



<p>Der Vorgang liegt nur wenige Jahre zurück: Die <a href="https://www.hwb-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HWB</a> plante und errichtete <strong>den gewaltigen Neubaukomplex</strong> für Bücherei und Sparkasse auf dem Kellereiplatz. Der <strong>Bebauungsplan</strong> sah vor, dass die Fassade <strong>einen deutlichen Abstand</strong> zur Elisabethenstraße hin haben muss: Dort sollte <strong>ein begrünter &#8222;Vorgarten&#8220;</strong> entstehen, wie er bereits vor dem HWB-Verwaltungsgebäude (gegenüber vom Rathaus) zu finden ist.</p>



<p>Die <strong>Städteplaner</strong> hatten es sich&nbsp;so schön vorgestellt: Ein breiter <strong>Grünstreifen</strong> vom HWB-Gebäude bis hoch zur Pfarrgasse würde den <strong>schluchtartigen</strong> <strong>Straßenraum</strong> aufweiten – gut für die <strong>Ästhetik</strong> und wichtig für die <strong>Stadt-Belüftung</strong>.</p>



<p><strong>Hofheims</strong> <strong>Stadtspitze</strong> aber wollte der <strong>Sparkasse</strong> etwas mehr Platz und der <strong>HWB</strong> bessere Mieteinnahmen gönnen. Deshalb wurde mit dem Segen der <strong>MTK-Bauaufsicht </strong>die Vorgarten-Idee kurzerhand beerdigt: Die Sparkassen-Gebäudefront durfte <strong>so nah wie eben möglich</strong> an die Fahrbahn rücken – <strong>die befürchtete Straßenschlucht</strong> entstand. Für die ursprünglich <strong>versprochenen Bäume</strong> entlang der Fahrbahn ist heute kein Platz mehr: Es konnten nur <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/22/sparkasse-und-baeume/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bäumchen in großen Kübeln</a> aufgestellt werden.</p>



<p>Es klingt <strong>durchtrieben</strong>, aber so funktioniert Politik in Hofheim: Die Gebäudegrenze wurde <strong>klammheimlich</strong> verlegt. Weder <strong>die städtischen Gremien</strong> noch die <strong>Öffentlichkeit</strong> wurden informiert. Den Stadtverordneten wurden nur Pläne vorgelegt, wonach das Sparkassen-Gebäude <strong>innerhalb der festgesetzten Baugrenzen</strong> entstehen sollte.</p>



<p>Erst als die Bauzäune fielen, kam <strong>die Wahrheit</strong> ans Licht.</p>



<p>Da war&#8217;s <strong>zu</strong> <strong>spät</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dienstaufsichtsbeschwerde soll Hotel-Klotz verhindern </h2>



<p>Dass die <strong>MTK-Bauaufsicht</strong> eine derartige Bebauung genehmigte, hält Hausmann für <strong>rechtswidrig</strong>. <em>&#8222;Wenn derart weitreichend von den Grundzügen der Planung abgewichen werden soll, ist zwingend eine Planänderung erforderlich</em>“, schreibt er an das <a href="https://rp-darmstadt.hessen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regierungspräsidium</a> in Darmstadt. Für eine Planänderung wäre demnach nicht die <strong>Kreisbehörde</strong>, sondern allein das <strong>Stadtparlament</strong> zuständig gewesen.</p>



<p>Im feinsten Juristendeutsch schreibt Hausmann auch: <em>&#8222;Der von der Gemeindevertretung als Satzung beschlossene Bebauungsplan ist Ausdruck der demokratisch legitimierten Willensäußerung der Gemeinde und kann nicht durch einen Verwaltungsakt der Baugenehmigungsbehörde verändert werden, selbst dann nicht, wenn der Gemeindevorstand keine Einwände gegen eine solche Befreiung erheben sollte.&#8220;</em></p>



<p>Nun kann eine <strong>Bauaufsicht</strong> durchaus Planänderungen zulassen: Dann nämlich, wenn ein Festhalten an den Vorgaben des Bebauungsplans <strong>zu nicht akzeptablen Härten</strong> führen würde. Die lagen hier offensictlich nicht vor: Als Hausmann vor Monaten im Stadtparlament eine Begründung verlangte, weshalb die zulässige Gebäudegrenze verändert worden sei, hatte <strong>Hofheims Stadtverwaltung</strong> nur einen läppischen Satz parat: <em>&#8222;Die Befreiungen sind vom Magistrat und der Bauaufsicht als städtebaulich vertretbar beurteilt worden.&#8220;</em> </p>



<p>Dass Hausmann jetzt mit einer <strong>Dienstaufsichtsbeschwerde</strong> kontert, will er nicht als <strong>das</strong> <strong>Weiterführen einer</strong> <strong>längst verlorenen Schlacht</strong> sehen.<em> &#8222;Ich möchte die Sicherheit haben, dass der Bebauungsplan demnächst für das Grundstück Elisabethenstraße 3 nicht erneut ausgehebelt wird.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221019-Dienstaufsichtsbeschwerde1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221019-Dienstaufsichtsbeschwerde1.jpg" alt="Dienstaufsichtsbeschwerde" class="wp-image-24965" width="554" height="217" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221019-Dienstaufsichtsbeschwerde1.jpg 554w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221019-Dienstaufsichtsbeschwerde1-300x118.jpg 300w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /></a><figcaption>Dieses Panoramabild zeigt die alte Stadtbücherei, die deutlich zurückgesetzt liegt. Hier möchte die Stadtspitze nach wie vor ein Hotel errichtet sehen. –&nbsp;Das Bild ganz oben zeigt die Fassade der Sparkasse, die viel zu dicht an die Elisabethenstrasse herangebaut wurde. </figcaption></figure>
</div>


<p>Der Linke befürchtet nämlich dieses <strong>Horror-Szenario</strong>: Im CDU-geführten Rathaus hält man – allen Beteuerungen von Bürgerbeteiligung <strong>zum Trotz</strong> – stur an den umstrittenen <strong>Hotel-Plänen </strong>fest. Man würde deshalb eines Tages die Festsetzungen des Bebauungsplanes – wie schon beim Sparkassen-Neubau – von <strong>einer willigen Kreisbauaufsicht </strong>außer Kraft setzen lassen. Und dann könnte dort ein richtig großer <strong>Hotelkasten</strong> gebaut werden, mit Restaurant, Tagungsräumen und vielen Zimmern&#8230;</p>



<p>Kritik an einem solchen Vorgehen würde die Stadtspitze routiniert mit der Floskel <strong>abbürsten</strong>: <em>&#8222;Die Befreiungen sind vom Magistrat und der Bauaufsicht als städtebaulich vertretbar beurteilt worden.&#8220;</em></p>



<p>Wenn dann auf noch –&nbsp;Hausmanns Alptraum geht weiter – das Grundstück <strong>&#8222;drittverwendungsfähig&#8220;</strong> wäre, würde sich jeder <strong>Investor</strong> die Hände reiben: Er könnte, sollte sich das Hotel nicht rechnen, die Gästezimmer zu schönen Innenstadt-Wohnungen umgestalten,<strong> einfach</strong> und <strong>schnell</strong> und vor allem <strong>mega-gewinnbringend</strong>&#8230;</p>



<p>Genau das will Hausmann mit der Diensaufsichtsbeschwerde zu verhindern versuchen. Im letzten Satz seines Schreibens bittet der Linke, den Kreisausschuss und den Hofheimer Magistrat &#8222;<em>nachdrücklich auf die Rechtswidrigkeit einer solchen Befreiungspraxis hinzuweisen&#8220;.</em></p>



<p>Jetzt müssen die <strong>Juristen</strong> in der <strong>Oberen Kommunalaufsichtsbehörde </strong>in Darmstadt darüber befinden. </p>
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