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	<title>List Christina &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>List Christina &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Stadtrat Köppler: Märchenstunde zum teuersten Treppenumbau von Hofheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 13:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bouffier Volker]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 24. Februar. Zwischen Hofheims Rathaus und der Stadthalle wurde mit dem Umbau des Durchgangs begonnen. Ursprünglich hieß es, man wolle herumlungernde Jugendliche von den Treppen vertreiben. Nachdem aber bekannt geworden war, dass der Umbau fast 300.000 Euro kostet, hat Stadtrat Bernhard Köppler der Öffentlichkeit überraschend eine ganz neue Geschichte erzählt. Aber ist die auch wirklich wahr - oder eher ein Märchen? --- Außerdem: Corona-Zahlen sind stabil, jetzt können Gastronomen auf erste Lockerungen hoffen. Landrat weist Kritik aus Straßenverkehrsbehörde zurück. Keine Chance für "Nette Toilette" u.v.m]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Umbauarbeiten im Durchgang zwischen Rathaus und Stadthalle haben begonnen. Kurz vor Beginn der Baumaßnahme hat die Stadtspitze versucht, der Öffentlichkeit eine neue Begründung für den wohl teuersten Treppenumbau in der Geschichte Hofheims zu &#8222;verkaufen&#8220;. Was Stadtrat Köppler (SPD) allerdings verbreitete, könnte den Tatbestand der vollendeten Täuschung der Öffentlichkeit erfüllen. Er erklärte die Berichte in den Lokalzeitungen in den letzten Jahren zu Märchen – und verkündete seine ganz eigene Geschichte. Aber ist die überhaupt wahr?</strong></p>



<p>Die E-Mail wurde an diesem Dienstagnachmittag von der <strong>Rathaus-Pressestelle </strong>abgeschickt, es war genau 17.47 Uhr. Sie enthielt ein Word-Dokument mit einer Pressemitteilung, die ungewöhnlich <strong>kurzatmig</strong> ausfiel. Verkündet wurde darin die <em>&#8222;finale Phase im Rahmen der energetischen Sanierung der Stadthalle&#8220;.</em></p>



<p>Magere 14 Zeilen mussten reichen für den <strong>Startschuss</strong> des wohl teuersten Treppenumbaus ever ever: Es geht um den Durchgang zwischen Rathaus und Stadthalle, der für fast 300.000 Euro komplett neu <strong>gestylt</strong> werden soll.</p>



<p>Bereits vor Weihnachten war die Treppe abgeriegelt worden, in dieser Woche fingen die Arbeiten an. In <strong>diversen Veröffentlichungen</strong> war stets nur ein Grund für den Umbau genannt worden: <strong>Jugendliche</strong> hätten in dem Durchgang geraucht, getrunken und (angeblich, so genau weiß man das schließlich nicht)  <strong>Drogen</strong> konsumiert. Und das alles vor den Augen von Rathaus-Mitarbeitern!</p>



<p>Die <strong>baulichen Veränderungen</strong>, so lautete der gern erzählte Plan, sollten dafür sorgen, dass die Jugendlichen <strong>verschwinden</strong>. Das würde zugleich das <strong>Sicherheitsempfinden</strong> von Treppenbenutzern erhöhen, wurde stets beteuert.</p>



<p>Die Botschaft war klar: Fast <strong>300.000 Euro </strong>für die <strong>Vertreibung einiger Jugendlicher</strong> – wir können&#8217;s uns ja wohl leisten!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe.jpg" alt="20210224 Rathaustreppe" class="wp-image-9317" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Rathaus-Parkplatz: Die Umbauarbeiten an der Treppe haben begonnen.</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtrat Köppler: Zeitungsberichte waren nur Märchen</h2>



<p>Normalerweise <strong>feiert</strong> das Rathaus den Start einer derart teuren Maßnahme als <strong>Aufbruch in glanzvolle Zeiten</strong>, auch werden die Lokalzeitungen dazugerufen, um den <strong>gewichtigen Augenblick</strong> mit Texten und Fotos zu dokumentieren.</p>



<p>Aber diesmal ist alles anders, für die <strong>behördliche Zurückhaltung</strong> lassen sich die Gründe auch leicht erkennen: Die Baumaßnahme sollte eigentlich schon<strong> 2020 </strong>abgeschlossen sein. Jetzt, so kurz vor den <strong>Kommunalwahlen</strong>, wollte man das Projekt lieber<strong> ohne jedes Aufsehen</strong> durchziehen.</p>



<p>Denn es sind nicht nur die<strong> immensen Koste</strong>n und die <strong>abstruse Begründung</strong>, die für <strong>Kopfschütteln</strong> bei vielen Menschen sorgen: <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> hatte zuletzt Aussagen gemacht, die wenig glaubhaft klingen. Seither steht der Verdacht im Raum, dass der SPD-Mann die <strong>Öffentlichkeit</strong> bewusst zu täuschen versucht hat.</p>



<p>Köppler hatte im Januar dieses Jahres behauptet: Berichte, wonach mit dem Treppenumbau Jugendliche vertrieben werden sollen, seien eine &#8222;<strong>Mär</strong>&#8222;. Ein <strong>Märchen</strong> also. Eine <strong>frei erfundene Geschichte.</strong></p>



<p>Als angeblich wahren Grund für die Umbaumaßnahme gab der SPD-Stadtrat an: <strong>Wasser</strong> sei durch die Treppe in die darunter liegenden Räume <strong>eingedrungen</strong>. Eine Beseitigung der Schäden hätte <strong>150.000 Euro </strong>gekostet. <em>&#8222;Da habe man sich lieber für eine komplette Neuanlegung entschieden, die zwar teurer, aber dafür nachhaltiger sei&#8220;,</em> schrieb das Kreisblatt am 25. Januar dieses Jahres.&nbsp;</p>



<p>Schauen wir zurück auf die letzten zwei, drei Jahre, kommen große Zweifel an der Darstellung des SPD-Stadtrats auf: Über Jahre hinweg war die <strong>Vertreibung einiger herumlungernder Jugendlichen </strong>als einziger Grund für den Treppenanbau angegeben worden. Jetzt soll das eine <strong>Phantasiegeschichte</strong> gewesen sein?&nbsp;</p>



<p>Was ist denn nun wirklich wahr? <strong>Spurensuche</strong> im Archiv des Rathauses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Treppenumbau war 2018 als &#8222;optische Maßnahme&#8220; geplant</h2>



<p>Am <strong>7. September 2018</strong> wurde in einer Sitzung des Stadtparlaments die Magistratsvorlage mit der <strong>Nummer 2018/093</strong> an die Stadtverordneten verteilt: Auf zweieinhalb Seiten wurde die energetische Modernisierung der Stadthalle vorgestellt. Der <strong>Umbau der Treppe</strong> wurde in dem Papier erwähnt, allerdings <strong>ohne Angaben der Kosten</strong>.</p>



<p>Unter der Überschrift <em>&#8222;geplante optische Maßnahmen&#8220;</em> hieß es in dem Papier wörtlich: <em>&#8222;Unter anderem ist geplant, die Durchgangssituation zwischen Rathaus und Stadthalle zu optimieren, um so die Aufenthaltsqualität für Jugendliche dahingehend zu verschlechtern, dass weniger Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsecken zur Verfügung stehen.&#8220;</em></p>



<p>Halten wir fest: Es ist das <strong>Jahr 2018</strong>, die Treppe soll umgebaut werden, damit die Jugendlichen verschwinden. Der Treppenumbau wird ausdrücklich als eine <strong>&#8222;optische Maßnahme&#8220;</strong> eingestuft. Kein Wort von Undichtigkeiten oder Wasserschäden!</p>



<p>Exakt zwei Jahre später – <strong>September 2020</strong>: Die Stadtverordneten sollen die Treppenpläne&nbsp; absegnen. In der Vorlage des Magistrats mit der <strong>Nummer 2020/120</strong> wird auf die Unterlagen aus dem Jahr 2018 verwiesen. Die Stadtverordneten sollten dem&nbsp; geplanten Umbau zustimmen – wörtlich: <em>&#8222;Somit verliert der Durchgang an Sitz- und Aufenthaltsqualität&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>Wie gesagt: Wir sind jetzt im <strong>Jahr 2020</strong>. Und wieder findet sich in der Vorlage des Magistrats kein Wort von einer Durchfeuchtung oder gar von einem Wassereinbruch. </p>



<p>Die <strong>Stadtverordneten</strong> kamen Ende letzten Jahres nicht mehr dazu, über diese Magistratsvorlage zu sprechen: Wegen <strong>Corona</strong> fielen Sitzungen aus.</p>



<p>Im<strong> Dezember 2020</strong> tagte der <strong>Ältestenrat</strong>: Die Verwaltung berichtete, die Planung sei abgeschlossen, man werde mit dem Umbau beginnen, ohne dass die Bürgervertreter noch etwas dazu sagen könnten. Die <strong>Linken</strong> protestierten &#8211; vergeblich.</p>



<p>Am <strong>14. Dezember 2020 </strong>erschien der Hofheim/Kriftel-Newsletter mit dem Bericht: <a href="https://hk-newsletter.de/2020/12/14/neue-treppe-fuer-280-000-euro/">&#8222;Rathaus gönnt sich neue Treppe für fast 300.000 Euro&#8220;</a>. Erstmals erfuhr eine <strong>breite Öffentlichkeit</strong> von den wahren Kosten. Das Kreisblatt schrieb wenig später, dass <strong>Empörung</strong> in der Stadt herrsche.</p>



<p><strong>Anfang Januar 2021</strong> stellen die <strong>Linken</strong> einen Antrag (Nr. KERN2020/049): Die <strong>Entscheidung</strong> des Magistrats, die Treppe <strong>für viel Gel</strong>d umbauen zu lassen, sei <strong>nie</strong> <strong>öffentlich</strong> diskutiert worden. Über das Projekt solle zumindest noch im <strong>Ortsbeirat</strong> <strong>Kernstadt</strong> beraten werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung.jpg"><img decoding="async" width="640" height="453" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung.jpg" alt="Stadtrat Köppler" class="wp-image-4022" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Einer der Entwürfe für den Treppenumbau: Blumenkübel entlang der Stadthalle sollen den Jugendlichen den Aufenthalt vermiesen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Damit sind wir angekommen <strong>in diesem neuen Jahr</strong>. Im Rathaus hat man wohl erkannt, dass die bisherige Begründung &#8222;Jugendliche vertreiben&#8220; angesichts der <strong>horrend hohen Kosten</strong> bei den Bürgern nicht sonderlich gut ankommt – und das ausgerechnet jetzt, kurz vor Kommunalwahlen,</p>



<p>Als am <strong>20. Januar</strong> der Ortsbeirat Kernstadt tagte, tischte <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> ganz überraschend die Geschichte von eindringendem Wasser auf. Und behauptete zugleich, die bisherigen Berichte über die <strong>beabsichtigte</strong> <strong>Vertreibung</strong> <strong>der</strong> <strong>Jugendlichen</strong> seien eine &#8222;<strong>Mär</strong>&#8222;, ein frei erfundenes Märchen. </p>



<p>Am nächsten Tag fragten wir im Rathaus nach. Wenn die bisherige Begründung falsch war: Wann wurde denn der <strong>Wasserschaden</strong> festgestellt? Welche <strong>Gremien</strong> wurden informiert? Und woher stammt die <strong>Kosteneinschätzung</strong> von 150.000 Euro?</p>



<p>Hofheims Rathausführung ist wohl nicht gewohnt, dass <strong>Verlautbarungen</strong> von Stadträten auf ihre <strong>Wahrhaftigkeit</strong> überprüft werden. Man brauchte ungewöhnlich lange, um Antworten auf unsere Fragen zu finden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtrat Köppler: 150.000-Euro-Angabe ohne Gutachten</h2>



<p>Erst ging es noch ganz fix: <em>&#8222;Im Zuge der Optimierung der Durchgangssituation werden sinnvollerweise auch bauliche Schäden, wie eindringendes Wasser im Platz- und Durchgangsbereich fachgerecht mitsaniert&#8220;</em>, teilte <strong>Pressesprecherin Iris Bernardelli</strong> mit. Das ist sicher richtig, sollte auch eine Selbstverständlichkeit sein: Wenn man Schäden festgestellt, sollte man sie beseitigen. Aber das war natürlich <strong>keine</strong> <strong>Antwort</strong> auf unsere Fragen. Deshalb hakten wir nach, wollten&#8217;s schon etwas genauer wissen.</p>



<p>Und wieder reagierte die <strong>Pressestelle</strong> <strong>des</strong> <strong>Rathauses</strong> ganz schnell, schrieb anderntags: <em>&#8222;Wir haben noch keine Antwort für Sie und können zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sagen, wann Sie damit rechnen können.&#8220;</em></p>



<p>Drei Wochen vergingen! Am <strong>18. Februar</strong> schrieb Frau Bernardelli: Man habe über die energetische Sanierung der Stadthalle in <strong>zahlreichen</strong> <strong>Gremien</strong> gesprochen. <em>&#8222;Hier ist es üblich, dass viele Aspekte eines solchen Vorhabens neben den eigentlichen Vorlagen auch mündlich vorgetragen werden.&#8220;</em> Die <strong>Schwerpunkte</strong> <strong>der</strong> <strong>Berichterstattung</strong> hätten nicht in den Undichtigkeiten des Durchgangs gelegen, <em>&#8222;allerdings wurde auch hierüber bereits 2018 in den Sitzungen berichtet&#8220;.</em></p>



<p>Das sollen wir glauben? Kommunale Gremien wurden über <strong>Undichtigkeiten </strong>seit drei Jahren nur mündlich informiert? Ein <strong>Wasserschaden</strong>, dessen alleinige Reparatur angeblich<strong> 150.000 Euro</strong> kosten sollte, wurde über Jahre hinweg <strong>nicht</strong> weiter thematisiert und deshalb auch <strong>nicht</strong> in den Protokollen erwähnt?&nbsp;</p>



<p>Die von Köppler genannten angeblichen <strong>Sanierungskosten in Höhe von 150.000 Euro </strong>scheinen übrigens nicht sonderlich belastbar. Es handelt sich wohl eher um eine <strong>Schätzung</strong>. Bernardelli: <em>&#8222;Da wir einen Architekten mit den Arbeiten beauftragt haben, war ein Gutachten hierfür nicht erforderlich.&#8220;</em></p>



<p>Wir haben inzwischen <strong>mehrere Stadtverordnete </strong>gefragt: Wurde im Zusammenhang mit dem fast 300.000 Euro teuren Treppenumbau jemals über <strong>Undichtigkeiten</strong> der Treppe oder eindringendes <strong>Wasser</strong> informiert?</p>



<p>Keiner konnte sich daran erinnern.&nbsp;</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Landrat Cyriax: Wir benötigen Perspektiven</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1.jpg"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1.jpg" alt="20210224 Corona1" class="wp-image-9329" style="width:640px;height:480px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>
</div>


<p>Und wieder gibt es <strong>zwei Corona-Todesfälle </strong>zu vermelden: In Eschborn verstarb ein <strong>84-jähriger Mann</strong>, in Hochheim eine <strong>81-jährige Fra</strong>u. Die Pandemie hat damit inzwischen <strong>170 Todesopfer</strong> im Kreisgebiet gefordert.</p>



<p>Dabei ist der <strong>Inzidenzwert</strong> heute &#8211; mal wieder – auf dem Rückzug. Er wird mit <strong>54</strong> angegeben, drei weniger als gestern.</p>



<p>Es gibt <strong>19 neue Infektionen</strong> im Kreisgebiet, aktuell sind <strong>245 Menschen</strong> an Corona erkrankt. In <strong>Hofheim</strong> sind derzeit <strong>50 Menschen</strong> infiziert (einer mehr als gestern), in <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>8</strong> (+2).</p>



<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> liegen derzeit sechs Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, nur noch <strong>einer muss beatmet</strong> <strong>werden</strong>.</p>



<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> versucht in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>, die Zahlen einzuordnen: In Bayern dürften ab Montag nicht nur Friseursalons, sondern auch Baumärkte und Nagelstudios öffnen dürfen. Hessen wolle jetzt auch handeln.&nbsp;</p>



<p>&#8222;<em>Morgen wird Ministerpräsident Volker Bouffier seinen ,Perspektivplan für eine verantwortungsvolle Öffnung&#8216; vorstellen.&#8220;</em> Auch wolle sich der Ministerpräsident nicht länger nur an Inzidenzen orientieren.</p>



<p>Landrat Cyriax: <em>&#8222;Bemerkenswerte Aussagen, die ich teile. Der tägliche Blick, ob die Inzidenz 55 oder 40 beträgt, bringt uns keinen großen Erkenntnisgewinnung. Wir haben letzte Woche gesehen, dass binnen weniger Tage die Fallzahlen in diesem Korridor schwanken. Die Diskussion und die Vorschläge für weitere Öffnungen sind wichtig und richtig. Wir benötigen Perspektiven. Öffnungen sollten von einem schlüssigen nationalen Testkonzept begleitet werden. Ich bin gespannt, was morgen genau vorgestellt und anschließend tatsächlich umgesetzt wird. &#8222;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2.jpg" alt="20210224 Corona2" class="wp-image-9330" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Kreisgebiets. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
</div>


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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Land plant Lockerungen: Für Gastonomie ist &#8222;Land in Sicht&#8220;</h1>



<p>Welche <strong>Lockerungen</strong> plant der <strong>hessische Ministerpräsident Volker Bouffier</strong>? Übereinstimmend berichten Medien :</p>



<p>Dem <strong>Einzelhandel</strong> soll &#8222;Click and Meet&#8220; gestattet werde. Heißt: Kunden dürfen einen <strong>Beratungstermin</strong> in Geschäften und Kaufhäusern ausmachen. Das werde man am <strong>4. März</strong> beschließen, so Bouffier. Die Forderung ist nicht neu, Hessen hatte sich damit nicht durchsetzen können, weshalb derzeit nur Bestellen und Abholen erlaubt ist.</p>



<p>Vom <strong>1. April </strong>ab soll die <strong>Außenbewirtschaftung</strong> von Restaurants, Gaststätten und Cafes erlaubt sein. Wenn das funktioniert, dann könne man über eine komplette Öffnung reden.</p>



<p>Die aktuellen <strong>Kontaktbeschränkungen</strong> – erlaubt sind derzeit nur Treffen eines Hausstandes mit einer Person – sollen gelockert werden: Für <strong>private Treffen </strong>sollen wieder<strong> zwei Hausstände </strong>zusammenkommen dürfen.</p>



<p>Weitere Informationen zu diesem Thema bietet zum Beispiel die Hessenschau auf ihrer <a aria-label="Interneseite (opens in a new tab)" href="https://www.hessenschau.de/politik/bouffier-kuendigt-lockerungen-fuer-handel-und-gastronomie-an,bouffier-corona-lockerungen-100.html?fbclid=IwAR113g45i4J91MLRJguIram96uiNdQt2KiqZcjSKtAhUhBo8OfDTpAwCNLE" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Internetseite</a>.</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Drei Verletzte bei Auffahrunfall</h1>



<p>Drei Verkehrsteilnehmer mussten in <strong>Kriftel</strong> nach einem Verkehrsunfall medizinisch behandelt werden. Ein <strong>59-jähriger VW-Fahrer</strong> aus Budenheim war mittags auf der Hattersheimer Straße in Richtung Hofheim unterwegs. An der Einmündung der Gutenbergstraße fuhr er auf den Seat eines <strong>48-jährigen Hofheimers </strong>auf, der vor der Ampel warten musste. Der Aufprall war so heftig, dass der <strong>Seat</strong> auf einen vor ihm wartenden <strong>Citroen</strong> geschoben wurde. Alle drei beteiligten Autofahrer klagten über <strong>Schmerzen</strong> und wurden an der Unfallstelle untersucht; der 48-Jährige wurde ins <strong>Krankenhaus</strong> gebracht. Die Feuerwehr musste später noch Öl und Benzin von der Straße beseitigen.</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Corona-Ausbruch in Behörde: Landrat weist Vorwürfe zurück</strong></p>



<p>Ein anonymer Mitarbeiter der <strong>Straßenzulassungsstelle</strong> hatte beim Kreisblatt &#8222;Anzeige erstattet&#8220;: Dass es zu einem <strong>Corona-Ausbruch</strong> in der Hofheimer Behörde gekommen sei, sei auch der <strong>mangelnden Fürsorge</strong> des Kreises zuzuschreiben, unter der die Mitarbeiter leiden mussten. Im Wiesbadener Kurier bestätigte der <strong>Personalratsvorsitzende</strong> im Kreishaus, <strong>Volker Schütz</strong>, die Vorwürfe, er sprach zudem von einer<strong> schlechten Stimmung</strong> unter den 1300 Mitarbeitern der Behörde. <strong>SPD-Fraktionschef Philipp Neuhaus</strong> verlangte daraufhin umgehende Aufklärung. <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> &#8211; bekanntlich CDU – lieferte jetzt, und zwar offenbar so umfassend, dass Neuhaus sich beeindruckt zeigte: <em>„Es hat sich für mich überzeugend angehört“,</em> zitiert ihn das Kreisblatt. Cyriax nannte unter anderem die <strong>genaue Anzahl</strong> <strong>der</strong> <strong>Masken</strong>, die an die Mitarbeiter verteilt wurden, und dass <strong>Trennwände</strong> aufgestellt worden seien. Zur Stimmung in der Belegschaft verwies der Landrat darauf, dass die bei einer anonymen Umfrage mit &#8222;<strong>gut</strong>&#8220; bewertet worden sei.&nbsp;</p>



<p><strong>Übernachtungsgäste blieben 2019 aus</strong></p>



<p>Diese Zahlen dürften nicht überraschen: Im letzten Jahr hat es laut dem <strong>Statistischen Landesamt </strong>weitaus weniger <strong>Übernachtungsgäste</strong> im Main-Taunus-Kreis gegeben als im Jahr zuvor, schreibt das Kreisblatt. So wurden nur 381.368 Übernachtungen gezählt, das sind 55 Prozent weniger als 2019. Die <strong>Bettenauslastung</strong> lag im Vorjahr im MTK bei 20 Prozent, somit 17,5 Prozentpunkte unter dem Wert von 2019.&nbsp;</p>



<p><strong>Keine Chance für &#8222;Nette Toilette&#8220;</strong></p>



<p>Eine<strong> Aktion &#8222;Nette Toilette&#8220;</strong> hat in Hofheim keine Chance, konstatiert das Kreisblatt. Es war ein Vorschlag von <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> für die Linken-Fraktion im Stadtparlament: In der Stadt gebe es zu wenig öffentliche Toiletten, was nicht nur Geschäftskunden und Besucher der Stadt betreffe, sondern auch die Nutzer von Bus und Bahn sowie Bus- und Taxifahrer. Andernorts hängten freundliche Gastronomen einen Aufkleber an die Tür: <strong>&#8222;Nette Toilette&#8220;,</strong> die dürfe man dort benutzen. In <strong>Idstein</strong> funktioniert das, dort spricht man sogar von einer &#8222;<a aria-label="Erfolgsgeschichte (opens in a new tab)" href="https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/idstein/kooperation-zwischen-stadt-idstein-und-gastronomiebetrieben-in-sachen-nette-toilette-ist-eine-erfolgsgeschichte_18103871" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Erfolgsgeschichte</a>&#8222;. In Hofheim erlitt der Antrag das <strong>Schicksal</strong> nahezu aller Vorschläge, die von den Linken stammen: Die Mehrheit <strong>lehnte</strong> ab.</p>



<p><strong>Friseure freuen sich auf den 1. März</strong></p>



<p>Kreisblatt-Redakteur <strong>Robin Kunze</strong> hat sich unter Kriftels Friseuren umgehört: Seit Mitte Dezember sind ihre Geschäfte dicht, zum 1. März dürfen sie wieder öffnen. Freude pur: <em>„Die ersten zwei März-Wochen sind wir quasi komplett ausgebucht, und bis Ende März sind nur noch vereinzelt Termine verfügbar“</em>, sagt <strong>Heike Glück</strong>. Bei <strong>Christina List </strong>kann man übers Internet einen Termin buche; einige hat sie extra frei gehalten für Menschen, die mit der Technik nicht so vertraut sind. Man habe schon Angst um die Existenz bekommen, sagen beide. Völlige Normalität wird es vorerst nicht geben: Masken müssen beim Haare schneiden getragen werden, die Anzahl der Kunden im Salon ist begrenzt, und jeder Besuch muss protokolliert werden.&nbsp;</p>



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