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	<title>Stewen Dr. Susanne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Stewen Dr. Susanne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Polizei gesteht: Kriminalstatistiken waren falsch &#8211; 5.000 Straftaten fehlten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 16:11:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Egert Urban]]></category>
		<category><![CDATA[König Stefanie]]></category>
		<category><![CDATA[Stewen Dr. Susanne]]></category>
		<category><![CDATA[Wollmann Jens]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich liegt die Wahrheit auf dem Tisch: Polizei und Politik haben jahrelang falsche Zahlen in der offiziellen Kriminalstatistik veröffentlicht - unter anderem für den Main-Taunus-Kreis und damit auch für Hofheim. Jetzt hat das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden ein umfassendes Geständnis abgelegt: Die Zahl der Straftaten wurde in den letzten Jahren zu niedrig angegeben, die Aufklärungsquote dagegen zu hoch. Politiker und Polizeiführung ließen sich dafür feiern - und nun?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong><br>Endlich liegt die Wahrheit auf dem Tisch: Polizei und Politik haben jahrelang falsche Zahlen in der offiziellen Kriminalstatistik veröffentlicht &#8211; unter anderem für den Main-Taunus-Kreis und damit auch für Hofheim. Jetzt hat das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden ein umfassendes Geständnis abgelegt: Die Zahl der Straftaten wurde in den letzten Jahren zu niedrig angegeben, die Aufklärungsquote dagegen zu hoch. Politiker und Polizeiführung haben sich dafür feiern lassen. Und jetzt?</strong></p>



<p>Ausgewiesene Sportfans erinnern sich bestimmt noch an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serhij_Bubka" target="_blank" rel="noopener">Sergej Bubka</a>: Der<strong> Stabhochspringer </strong>war einfach nicht zu schlagen. Hatte er alle Konkurrenten <strong>hinter sich gelassen</strong>, ließ er die Latte nur <strong>einen Zentimeter höher</strong> legen, sprang darüber &#8211; wieder ein <strong>neuer Weltrekord!</strong> Auf diese Weise stellte Bubka insgesamt <strong>35 Weltrekorde</strong> auf &#8211; und kassierte jedesmal <strong>dicke Prämien</strong>.</p>



<p>Bei der <strong>Vorstellung der Kriminalstatistik im Main-Taunus-Kreis</strong> lief&#8217;s ähnlich ab: Jahr für Jahr verkündeten <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> und der zuständige <strong>Kriminaldirektor der Polizeidirektion Hofheim</strong>, dass die Polizei <strong>mehr Straftaten aufgeklärt</strong> habe. Meist waren es nur ein paar Fälle mehr als im Vorjahr, aber es reichte: <strong>ein neuer Rekord!</strong> Gleichzeitig seien <strong>weniger Straftaten</strong> registriert worden, hieß es zudem, zwar nur ein paar weniger als im Vorjahr, aber egal:<strong> noch&#8217;n Rekord! </strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="444" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik2021-.jpg" alt="Kriminalstatistik2021" class="wp-image-54844" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik2021-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik2021--300x208.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Landrat Michael Cyriax und Kriminaldirektor Urban Egert präsentierten 2022 ein dreifaches Rekordjahr bei der Polizei. Inzwischen bestehen Zweifel, dass die Zahlen korrekt waren. Foto: MTK</figcaption></figure>
</div>


<p>Im Jahr 2022 ließen sich <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> und <strong>Kriminaldirektor Urban Egert</strong> für nie dagewesene Superzahlen feiern: <strong>Die</strong> <strong>Zahl der Straftaten</strong> sei weiter gesunken, verkündeten sie, <strong>die</strong> <strong>Aufklärungsquote</strong> sei so gut <em>&#8222;wie noch nie&#8220;</em>, und auch die Zahl der statistisch erfassten <strong>Straftaten pro 100.000 Einwohner</strong> sei <em>&#8222;auf das tiefste jemals erreichte Niveau&#8220; </em>gesunken.</p>



<p><em>&#8222;Dreifaches Rekordjahr bei der Polizei&#8220;</em>, jubilierte das <strong>Landratsamt </strong>per <a href="https://www.mtk.org/Dreifaches-Rekordjahr-bei-der-Polizei-10452.htm" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a>.</p>



<p>Cyriax kassierte viel Lob für eine <strong>erfolgreiche Sicherheitspolitik</strong> (ein Jahr später wurde er prompt <strong>wiedergewählt</strong>), Egert ging mit <strong>Schulterklopfen in den Ruhestand</strong> (Cyriax: <em>&#8222;Die erfolgreiche Arbeit der Polizei ist letztlich auch sein Verdienst.&#8220;</em>) &#8230;</p>



<p>&#8230; uns aber beschlich ein <strong>leises Misstrauen</strong>, <a href="https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/">wir schrieben</a>: <em>&#8222;Im Sport würde man sofort Doping mutmaßen, also die Nutzung unerlaubter Methoden zur Steigerung der Leistung. Hier drängt sich diese Frage auf: Können wir der Statistik, können wir den Zahlen unserer Polizei eigentlich noch Glauben schenken?&#8220;</em></p>



<p>Jetzt steht fest: <strong>Unsere Zweifel</strong> waren mehr als berechtigt. Die Polizeibehörde hat <strong>ein umfassendes Geständnis</strong> abgelegt:</p>



<p><strong>Die Kriminalstatistiken der letzten Jahre mit all ihren schönen Rekorden waren offenbar Schmu! Die Zahlen waren falsch.</strong></p>



<p>Im offiziellen Behördendeutsch klingt das so: <em>&#8222;In der Vergangenheit wurden vermehrt Fälle festgestellt, bei denen keine PKS-Erfassung erfolgte.&#8220;</em> <strong>PKS</strong> ist die Abkürzung für <strong>Polizeiliche Kriminalstatistik</strong>:</p>



<p>Es gab demnach über Jahre hinweg <em>&#8222;vermehrt&#8220;</em> Straftaten, die von der Polizei <strong><span style="text-decoration: underline;">nicht</span> in die Statistik</strong> aufgenommen wurden. Wie konnte das passieren? Die Rede ist von einer <strong>Art technischer Fehler. </strong>Wörtlich heißt es:<em> &#8222;Bedauerlicherweise kam es in den Vorjahren zu einem Stau von – überwiegend ungeklärten – Vorgängen in einer elektronischen Schnittstelle.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ein Stau in einer Schnittstelle,</strong> und das <strong>seit Jahren</strong>  &#8211; und <strong>niemand bei der Polizei</strong> will es bemerkt haben?</p>



<p>Das sollen wir jetzt so glauben?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlechte 24er-Bilanz: Mehr Straftaten, weniger Aufklärung</h2>



<p>Im Sport werden Rekorde, die auf <strong>nicht korrekte Weise</strong> erzielt wurden, sofort <strong>annulliert</strong> &#8211; auch rückwirkend. In der <strong>Politik</strong> und bei der <strong>Polizei</strong> macht man weiter <strong>wie immer</strong>:</p>



<p>Zu Beginn dieser Woche wurde in Wiesbaden die <strong>Kriminalstatistik 2024</strong> für das <a href="https://ppwh.polizei.hessen.de/Startseite/" target="_blank" rel="noopener">Polizeipräsidium Westhessen</a> vorgestellt. Der Einzugsbereich der Behörde umfasst neben dem <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> die Landeshauptstadt <strong>Wiesbaden</strong> sowie die Landkreise <strong>Hochtaunus</strong>, <strong>Limburg-Weilburg</strong> und <strong>Rheingau-Taunus</strong>.</p>



<p>Die Eckdaten der Kriminalstatistik sehen diesmal <strong>alles andere als gut</strong> aus: Während hessenweit die <strong>Gesamtkriminalität</strong> im letzten Jahr um <strong>2,3 Prozent zurückging</strong>, wird für Westhessen ein <strong>Anstieg um</strong> <strong>0,5 Prozent</strong> ausgewiesen.</p>



<p>Und während die <strong>Aufklärungsquote</strong> hessenweit bei<strong> 61,9 Prozent</strong> lag, rutschte sie in Westhessen auf <strong>55,4 Prozent</strong> ab.</p>



<p>Nach all den <strong>Rekord-Meldungen</strong> der letzten Jahre ist das ein <strong>Einbruch</strong>, der dringend nach einer Erklärung verlangt. Sie wurde auch gegeben, in Kurzform lautet sie:</p>



<p><strong>Die Polizei-Zahlen der letzten Jahre waren nicht korrekt.</strong></p>



<p>Wir reden hier übrigens <strong>nicht über ein paar Straftaten</strong>, die im Computersystem hängen geblieben sind. Es geht um<strong> mehr als 5.000 Fälle</strong>, die in den letzten Jahren <strong>statistisch nicht erfasst</strong> worden waren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024.jpg"><img decoding="async" width="640" height="376" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024.jpg" alt="Straftaten Kriminalstatistik 2024
" class="wp-image-54829" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sie stellten die &#8211; hoffentlich ehrliche &#8211; Kriminalstatistik 2024 vor: Polizeivizepräsidentin Dr. Susanne Stewen (Mitte), Abteilungsdirektorin Stefanie König und der Leiter der Kriminaldirektion Jens Wollmann. (Foto: Polizeipräsidium Westhessen)</figcaption></figure>
</div>


<p>Statistiken, die<strong> auf falschen Zahlen</strong> basieren, gelten gemeinhin als wertlos. Die alten Kriminalstatistiken gehörten demnach <strong>in den Schredder</strong>. Davon aber will man im <strong>Landespolizeipräsidium</strong> offenbar nichts wissen:</p>



<p>Die 5.000 Straftaten wurden einfach <strong>nachträglich</strong> in die Statistik 2024 aufgenommen, die &#8211; siehe oben &#8211; entsprechend <strong>schlecht aussieht</strong>, was die Polizei <strong>verklausuliert</strong> so formuliert: <em>&#8222;Hieraus resultiert ein – deliktisch und regional unterschiedlich ausgeprägter &#8211; statistischer Anstieg in den Fallzahlen bei gleichzeitigem Rückgang der Aufklärungsquote in diesem Jahr.&#8220;</em></p>



<p>Immerhin zeigt man sich <strong>einsichtig</strong> und <strong>reumütig</strong>: <em>&#8222;Auch wenn es sich um eine rein statistische Thematik handelt, die keinerlei Auswirkungen auf die Strafverfolgung und somit die tatsächliche Sicherheit im Polizeipräsidium Westhessen hat, bedauern wir diesen Umstand sehr.&#8220; </em>So steht es in der aktuellen Kriminalstatistik. Und weiter: Man habe <em>&#8222;zahlreiche Maßnahmen ergriffen, damit solche statistischen Verzerrungen in der Zukunft nicht mehr vorkommen&#8220;</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Main-Taunus-Kreis: 882 Straftaten wurden unterschlagen</h2>



<p>Betrachten wir an dieser Stelle die <strong>Zahlen für den</strong> <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> etwas genauer &#8211; und angesichts der statistischen &#8222;Umbuchungen&#8220; mit großer Vorsicht: Allein hier im Kreisgebiet waren in den letzten Jahren <strong>882 Straftaten </strong>nicht erfasst worden.</p>



<p>Die Statistik 2024 weist für das Kreisgebiet <strong>10.712 Straftate</strong>n aus &#8211; ein <strong>Plus von 3,8 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr. </p>



<p>Gleichzeitig ist die <strong>Aufklärungsquote</strong> abgerutscht: auf <strong>53,3 Prozent</strong>, ein <strong>Minus von 6,5 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr.&nbsp;</p>



<p>Unter normalen Umständen, also ohne die nachgemeldeten Fälle, könnte die Polizei für den Main-Taunus-Kreis eine <strong>Aufklärungsquote von 56,5 Prozent</strong> angeben. Auch das wäre kein Ruhmesblatt: <strong>Vor zehn Jahren</strong> lag die Aufklärungsquote bei <strong>57,5 Prozent</strong>, sie stieg dann von Jahr zu Jahr auf nahezu magische Weise an, bis sie <strong>im Triple-Rekord-Jahr 2021 fast 65 Prozent</strong> erreichte.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://ppwh.polizei.hessen.de/icc/ppwh/broker.jsp?uCon=9d4203d2-9a71-0781-8ddb-bc718d0f9f22&amp;uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="450" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/PPWH-Pressepapier-2024.jpg" alt="PPWH Pressepapier 2024" class="wp-image-54877" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/PPWH-Pressepapier-2024.jpg 450w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/PPWH-Pressepapier-2024-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Deckblatt der Kriminalstatistik 2024. Ein Klick aufs Bild führt Sie zu den Unterlagen des Polizeipräsidiums Westhessen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Weitere ausgesuchte Daten aus dem Main-Taunus-Kreis an:</p>



<p><strong>1.186 Fälle von</strong> <strong>Sachbeschädigung </strong>wurden registriert. Aufklärungsquote: 21,1 Prozent (=250 Fälle).</p>



<p><strong>595 Fälle</strong> von <strong>&#8222;Diebstahl an Kraftfahrzeugen&#8220;</strong> wurden angezeigt. Aufgeklärt werden konnten nur 47 (7,9 Prozent).</p>



<p>Die <strong>Rauschgiftkriminalität</strong> stieg von 190 in 2023 auf<strong> 373 Fälle in 2024</strong>.</p>



<p><strong>320 Wohnungseinbrüche</strong> wurden angezeigt. Die Aufklärungsquote lag bei <strong>12,2 Prozent</strong>: Gerade mal jeder zehnte Einbrecher konnte gefasst werden.&nbsp;</p>



<p>Es gibt in der Westhessen-Statistik einen deutlichen Ausreißer, der erwartbar war: <strong>1.717 Fälle von Fahrraddiebstahl </strong><em>&#8222;unter erschwerten Umständen&#8220;</em> (also wenn das Fahrrad abgeschlossen oder fest versperrt war) wurden im Gebiet des Polizeipräsidiums registriert. Diese Zahl steigt seit Jahren kontinuierlich an: 2021 wuden <strong>950</strong> Fälle registriert, 2022 waren es <strong>1.250</strong>, 2023 bereits <strong>1.316</strong>&#8230;</p>



<p>Allein im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> wurden im letzten Jahr <strong>473 Fahrräder</strong> geklaut (2023: 336).</p>



<p>Gleichzeitig ist die<strong> gemeldete Schadenssumme</strong> geradezu explodiert, was angesichts der immer teurer werdenden Fahrräder nicht verwundert: Vor fünf Jahren lag der Schaden bei einer Million Euro, für das letzte Jahr wird er im Bereich Weshessen mit <strong>vier Millionen Euro </strong>beziffert. Die Polizei schreibt: <em>&#8222;Der Fahrraddiebstahl wird häufig dadurch begünstigt, dass auch hochwertige Fahrräder oftmals nur durch unzureichende Sicherungsmaßnahmen, mit kostengünstigen und einfach zu öffnenden Schlössern, gesichert werden.&#8220;</em></p>



<p>Steigen wir noch tiefer in die Niederungen der Statistik, ist zu erkennen: <strong>Hofheim</strong> ist nach wie vor <strong>Spitzenreiter bei der &#8222;Kriminalitätsbelastung&#8220;</strong> im Kreisgebiet: <strong>1.920 Straftaten</strong> wurden im letzten Jahr gemeldet. Das sind im Schnitt <strong>fünf Straftaten pro Tag.</strong></p>



<p><strong>Bezogen auf 100.000 Einwohner</strong> liegt die Kreisstadt allerdings im <strong>Mittelfeld</strong>. Spitzenreiter bleibt <strong>Sulzbach</strong> mit fast 7.998 gemeldeten Straftaten, was auf das Main-Taunus-Zentrum und die vielen Ladendiebstähle zurückzuführen ist. Es folgen <strong>Eschborn</strong> (umgerechnet 6.909 Straftaten pro 100.000 Einwohner) und <strong>Flörsheim</strong> (4.781). An vierter Stelle im Kreis: <strong>Hofheim</strong> (4751).</p>



<p>Am sichersten lebt es sich übrigens in <strong>Eppstein</strong> (2.558) &#8211; vor <strong>Kelkheim</strong> (2.848) und <strong>Liederbach</strong> (2.876).</p>



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