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	<title>Taysi Ferhat &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Taysi Ferhat &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Bürgermeister contra Personalrat: Wie mies ist die Stimmung im Rathaus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 16:15:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Taysi Ferhat]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Tief aus dem Inneren des Rathauses hat uns eine Nachricht erreicht: Der Personalrat wollte, so heißt es, eine Mitarbeiterumfrage zur Zufriedenheit mit der Arbeit in der Stadtverwaltung durchführen. Der Bürgermeister war dagegen, habe sogar ein Verbot ausgesprochen. Für den heutigen Mittwoch hat der Personalrat zu einer Personalversammlung eingeladen, ein Gewerkschaftssekretär aus Frankfurt hat sein Kommen angekündigt: Was ist da nur los?]]></description>
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<p style="font-size:19px"><strong>Tief aus dem Inneren des Rathauses hat uns eine Nachricht erreicht. Sie kursiert seit Tagen unter den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und beschäftigt inzwischen auch Stadtverordnete: Der Personalrat wollte, so heißt es, eine Mitarbeiterumfrage zur Zufriedenheit mit der Arbeit in der Stadtverwaltung durchführen. Der Bürgermeister war dagegen, habe sogar ein Verbot ausgesprochen. Für den heutigen Mittwoch hat der Personalrat zu einer Personalversammlung eingeladen, ein Gewerkschaftssekretär aus Frankfurt hat sein Kommen angekündigt: Was ist da nur los?</strong></p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Stimmung im Hofheimer Rathaus</strong> ist, glaubt man den Schilderungen vieler Mitarbeiter, <strong>ganz unten</strong> angelangt. Die Gründe sind vielfältig: Von <strong>permanenter Überlastung </strong>durch<strong> zu hohe Personalausfälle und Krankenstände </strong>ist die Rede, von<strong> ständigen Veränderungen der Organisationsabläufe</strong>, die kaum noch nachvollziehbar sind und immer wieder zu <strong>Fehlern bei der Arbeit </strong>führen.<strong> Mangelnde Wertschätzung</strong> wird beklagt, <strong>ein schlechtes Betriebsklima, unzureichende Kommunikation&#8230;</strong></p>



<p>Hinzu kommt, dass sich die <strong>drei Herren</strong> an der Spitze der Verwaltung &#8211; <strong>der schwarze Vogt</strong> (Bürgermeister), <strong>der grüne Philipp</strong> (Erster Beigeordneter) und <strong>der rote Köppler </strong>(Beigeordneter) &#8211; ständig zoffen. Die Mitarbeiter bekommen das natürlich mit, manche sagen: Die <strong>bekriegen</strong> sich regelrecht. Auch von <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Kita-Notstand_Mobbing-Attacke_auf_der_Rathaus-Chefetage">Mobbing auf der Chefetage</a> wurde schon berichtet. <em>&#8222;Das wirkt sich bis nach unten aus&#8220;</em>, sagt eine Mitarbeiterin.</p>



<p>Der vor gut einem halben Jahr gewählte <strong>Personalrat</strong> wollte mit einer Umfrage versuchen, die<strong> Ursachen für die Unzufriedenheit </strong>herauszufinden. Er wollte auf diese Weise dazu beitragen, dass <strong>Lösungsansätze</strong> <strong>für mehr Zufriedenheit aller Mitarbeiter </strong>und damit auch <strong>für</strong> <strong>mehr</strong> <strong>Effizienz</strong> <strong>der Stadtverwaltung </strong>entwickelt werden können.</p>



<p>Der Plan kam <strong>bei den Beschäftigten</strong> offenbar gut an. Nicht aber beim <strong>Rathauschef</strong>. Der Personalrat, so wird berichtet, habe sich mit seinem Vorhaben <strong>den Unmut</strong> &#8211; manche sagen auch: <strong>den Zorn des CDU-Bürgermeisters</strong> zugezogen:</p>



<p>Als <strong>Christian Vogt </strong>von der Umfrage erfuhr, soll er <strong>äußerst ungehalten</strong> reagiert haben. Eine mögliche und naheliegende Erklärung: Im <strong>Frühjahr nächsten Jahres</strong> sind <strong>Bürgermeisterwahlen</strong>. Sollte jetzt bei einer Umfrage <strong>herauskommen</strong>, dass Vogt <strong>mit seinem Führungsstil </strong>zunehmend für <strong>Frust</strong> und <strong>Demotivation</strong> bei den Mitarbeitern sorgt &#8211; das käme <strong>dem CDU-Mann</strong> vermutlich <strong>nicht gelegen.</strong></p>



<p>Wir fragten <strong>offiziell im Rathaus</strong> nach, was es mit der Umfrage und dem Verbot auf sich habe. Und bekamen <strong>zur Antwort:</strong> <em>&#8222;Der Bürgermeister begrüßt eine Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit.&#8220;</em> <strong>Ein großes Aber</strong> folgte sogleich: Eine Umfrage könne <em>&#8222;laut Hessischem Personalvertretungsgesetz (HPVG) jedoch nicht durch den Personalrat erfolgen&#8220;.</em> Er, Vogt, nehme die Anregung aber <strong>gerne</strong> auf und werde <em>&#8222;eine gemeinsame Umfrage mit dem Personalrat durchführen&#8220;.</em> <strong>Termin:</strong> <em>&#8222;gegen Mitte kommenden Jahres&#8220;.</em></p>



<p>Das hätten wir gerne <strong>etwas genauer gewusst:</strong> Wo genau steht denn <strong>im</strong> <strong>Gesetz</strong>, dass ein <strong>Personalrat</strong> die Mitarbeiter <strong>nicht befragen</strong> darf?</p>



<p>Wir haben die Frage <strong>schriftlich ans Rathaus</strong> geschickt und auch noch einmal <strong>telefonisch </strong>nachgefragt.</p>



<p><strong>Eine Antwort haben wir</strong> bisher <strong>nicht bekommen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gewerkschafter: Personalrat muss sich um Mitarbeiter kümmern</h2>



<p>Wir haben deshalb die <a href="https://hessen.verdi.de/" target="_blank" rel="noopener">Gewerkschaft Verdi</a> <strong>um Rat gefragt</strong> &#8211; und eine <strong>ganz andere Auskunf</strong>t erhalten:</p>



<p><strong>Gewerkschaftssekretär Ferhat Taysi</strong> sagt: Nach dem <strong>Hessischen Personalvertretungsgesetz</strong> sei ein Personalrat <strong>nicht nur berechtigt,</strong> die Beschäftigten zu befragen. Er sei <strong>dazu sogar</strong> <strong>verpflichtet.</strong></p>



<p>Taysi verweist auf <a href="https://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=10316539,61" target="_blank" rel="noopener">Paragraph 60 des HPVG</a>: Demnach gehört es zu den allgemeinen<strong> Aufgaben des Personalrats</strong>, <em>&#8222;Anregungen und Beschwerden von Beschäftigten entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit der Dienststellenleitung auf ihre Erledigung hinzuwirken&#8220;.</em></p>



<p>Wie, so <strong>Gewerkschaftssekretär Ferhat Taysi,</strong> soll ein Personalrat <strong>die Sorgen und Nöte der Beschäftigten </strong>erfahren, wenn er sie <strong>nicht befragen</strong> darf? Wie soll ein Personalrat die <strong>Anregungen und Beschwerden der Beschäftigen</strong> aufnehmen, wenn nicht durch eine Befragung (die natürlich <strong>anonym</strong> sein muss und <strong>alle datenschutzrechtlichen Anforderungen</strong> zu beachten hat)?</p>



<p>Nur am Rande: Es gab schon einmal den Versuch, eine <strong>Umfrage bei der Stadt</strong> durchzuführen. Vor drei Jahren beantragten die <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong>, dass die <strong>Erzieherinnen in den Kindertagesstätten</strong> befragt werden. Ziel sollte es sein, <strong>Ursachen</strong> und <strong>Lösungen</strong> für den <strong>Personalmangel</strong> in diesem Bereich zu finden. Der Magistrat lehnte ab: <strong>Das sei allein Sache der Verwaltung.</strong></p>



<p>Dass <strong>der Bürgermeister </strong>nun eine Umfrage <em>&#8222;gemeinsam mit dem Personalrat&#8220;</em> durchführen will, wirft <strong>neue Fragen</strong> auf: Sind dann überhaupt <strong>objektive Ergebnisse</strong> zu erwarten? Denn das ist bekannt: Wenn man<strong> Fragen &#8222;richtig&#8220; formuliert</strong>, kann das Ergebnis einer jeden Befragung<strong> beeinflusst</strong> werden. Vogt sieht da <strong>kein Problem</strong>: Ein <em>„regelndes Eingreifen“ </em>des Bürgermeisters sei <em>&#8222;weder vorgesehen, noch möglich&#8220;.</em></p>



<p>Und überhaupt: Dass <strong>die Stimmung im Rathaus</strong> schlecht sei &#8211; davon will er <strong>nichts wissen</strong>. Zwar würden <em>&#8222;Veränderungsprozesse wie beispielsweise Büroumzüge, Anpassungen der Organisationsstruktur o.ä.&#8220; </em><strong>nicht von allen Mitarbeitern</strong> gleichermaßen positiv aufgenommen.&nbsp;Aber: <em>&#8222;Die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für den gesamten Verwaltungsvorstand an oberster Stelle.&#8220;</em> Vogt: Es gebe nicht nur Angebote wie <strong>Homeoffice</strong>, <strong>Gesundheitstage</strong> und <strong>Yogakurse</strong>. Neue Mitarbeiter würden <strong>persönlich begrüßt</strong>, &#8222;<em>dazu kommen feierliche Würdigungen von Dienst- und Stadtjubiläen, Sommerfeste und Betriebsausflüge&#8220;.</em></p>



<p>Und was sagt der<strong> Personalrat</strong> zu alledem? Wir hatten ihn noch<strong> gar nicht gefragt</strong>, da bekamen wir diese Nachricht: <em>„Bezüglich der aktuellen Presseanfrage möchte das Personalratsgremium sich davon distanzieren, politisch instrumentalisiert zu werden.“</em></p>



<p>Die Nachricht hat uns <strong>die Rathaus-Pressestelle</strong> (untersteht dem Bürgermeister) geschickt &#8211; <strong>unaufgefordert</strong> und <strong>ohne Namensnennung.</strong></p>



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