<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hoffmann Dr. Manuela &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/hoffmann-dr-manuela/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Nov 2023 02:43:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Hoffmann Dr. Manuela &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cuntze Hannelore]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Haux Waldemar]]></category>
		<category><![CDATA[Hees Matthias]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henrich Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffmann Dr. Manuela]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Marion]]></category>
		<category><![CDATA[Neupert-Eyrich Elvira]]></category>
		<category><![CDATA[Piazzi Harald]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Sittig Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Zöll Helmut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=35677</guid>

					<description><![CDATA[Offen will keiner drüber reden: Wulf Baltruschat könne, heißt es, ziemlich unangenehm reagieren. Jetzt aber übertreibt er's wohl, und die Kritik an ihm wächst: Der Lokalpolitiker müsste als Mitglied des Magistrats eigentlich an allen Stadtverordnetenversammlungen teilnehmen – das verlangt die Gemeindeordnung. Doch Baltruschat fehlt fast immer. Nach den Gründen befragt, gibt der CDU-Stadtrat  eigenartige Erklärungen ab.

Bonus-Bericht I: Zwei langjährige Stadtverordnete geben ihr Mandat ab und bekommen nicht ein einziges Wort des Dankes zu hören. Selbst schuld, heißt es. Die CDU reagiert eiskalt.

Bonus-Bericht II: Christian Vogt ist nicht mehr CDU-Chef – Jens Fleck übernimmt den "Männerclub". Zahlen zeigen: Frauen haben in Hofheims CDU-Vorstand nichts zu sagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In Hofheims sind einige Stadtpolitiker ziemlich stinkig. Ein Mitglied des Magistrats führt öffentlich vor, was er von der parlamentarischen Kärrnerarbeit hält: nämlich gar nichts. Regelmäßig schwänzt er die Stadtverordnetenversammlung, obwohl seine Anwesenheit vorgeschrieben ist. Auf Anfrage offenbart der Mann ein eigenartiges Verständnis von der Gemeindeordnung und seinen Pflichten.</strong></p>



<p>Nach jeder Sitzung des <strong>Hofheimer Stadtparlaments</strong> wird ein <strong>Protokoll</strong> angefertigt. Obenan stehen die Namen der <strong>anwesenden Mandatsträger</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, untendrunter wird festgehalten, wer <strong>nicht</strong> <strong>erschienen</strong> ist.</p>



<p>So haben wir <strong>schwarz</strong> <strong>auf</strong> <strong>weiß</strong>, was unter Lokalpolitikern zunehmend <strong>für</strong> <strong>Verärgerung</strong> sorgt: <strong>Fast immer fehlt</strong> – offiziell natürlich entschuldigt – <strong>Wulf Baltruschat, Stadtrat der CDU</strong>.</p>



<p>Ausgerechnet <strong>Baltruschat</strong>! Der Mann war mal in der <strong>SPD</strong> und wollte unbedingt <strong>hauptamtlicher Beigeordneter</strong> im Rathaus werden. Weil <strong>Hofheims Genossen</strong> ihm den Job <strong>verwehrten</strong> – sie favorisierten<strong> Bernhard Köppler</strong> –, warf Baltruschat ihnen <strong>unter Absingen schmutziger Lieder</strong> das Parteibuch vor die Füße. Und lief schnurstracks zur <strong>CDU</strong> über.</p>



<p>Vorher saß der Mann <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>SPD</strong> im Magistrat. Jetzt steht er dort für die <strong>Politik der Christdemokraten</strong>. <em>&#8222;Ich kann mit denen“,</em> tat er markig-trotzig kund.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg" alt="Wulf Baltruschat 2018" class="wp-image-35801" style="aspect-ratio:1;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat: Früher war er in der SPD&#8230;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg" alt="Stadtrat
" class="wp-image-35800" style="aspect-ratio:1.001564945226917;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;dann kandidierte er für die CDU.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p>Nach den <strong>Wahlen im März 2021</strong> zeigte sich der heute 57-Jährige noch ein paar Mal im Stadtparlament. Genauer: Er kam zu den <strong>ersten vier Sitzungen</strong>. Dann hatte er wohl keine Lust mehr. In den <strong>Protokollen</strong> ist es dokumentiert:</p>



<p><strong>23 Mal tagte das Stadtparlament</strong> in dieser Legislaturperiode. <strong>18 Mal fehlte Baltruschat</strong>.</p>



<p><strong>Ein trauriger Spitzenwert.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Polizist, der sich seine eigenen Regeln gibt</h2>



<p>Es ist eindeutig geregelt: <strong>Ein Stadtrat</strong> <span style="text-decoration: underline;">muss</span> an den Sitzungen des Stadtparlaments <strong>teilnehmen</strong>. In der <a href="https://www.hofheim.de/download/zentraler-dienst/A02_Geschaeftsordnung_Stvv.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung</a> heißt es unter Berufung auf die <strong>Hessische Gemeindeordnung</strong>: Mitglieder des Magistrats sind <em>&#8222;zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Verpflichtet&#8220;</em> – das Wort ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen.</strong></p>



<p>Baltruschat – er ist <strong>Polizist von Beruf</strong> – teilt auf Anfrage mit, er könne nicht immer an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, weil er noch andere <strong>Ehrenämter</strong> innehabe. Vereinsring, Schützenverein, Polizeigewerkschaft, dazu kämen <em>&#8222;Urlaub, Krankheit, wichtige dienstliche Termine&#8220;</em>.</p>



<p>Dass sein <strong>ständiges Fehlen</strong> mit der Geschäftsordnung <strong>nicht in Einklang</strong> zu bringen ist, scheint den Mann <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>kümmern</strong>. <em>&#8222;Der will nur den Titel. Arbeit ist seine Sache nicht&#8220;</em>, sagt ein Stadtpolitiker, er klingt <strong>biestrig</strong>.</p>



<p>Tatsächlich hat Baltruschat für sich selbst eigene Regeln geschaffen: Als <strong>Stadtrat</strong>, so teilt er mit, habe er im Parlament <strong>kein Rederecht</strong>, könne also nicht zur Meinungsbildung beitragen. <em>&#8222;Daher entsteht durch das Fehlen von ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern kein Nachteil für eine Stadtverordnetenversammlung.&#8220;</em></p>



<p>Soll heißen: <strong>Auch wenn&#8217;s vorgeschrieben ist – da gehe ich nicht hin.</strong></p>



<p>Er hat für sich einen weiteren Grund gefunden, den nennt er ganz unverhohlen: <em>&#8222;Ich bekomme dafür auch kein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung.&#8220; </em>Und dann sagt er auch noch: Was in der <strong>Hessischen</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> stehe – also die <strong>Pflicht zur Anwesenheit</strong> –, das sei für ihn <em>&#8222;eher symbolischer Natur&#8220;</em>. </p>



<p>Der Mann redet wie ein Autofahrer, der von der Polizei <strong>mit Tempo 100</strong> vor einer Kita<strong> </strong>gestoppt wird und sich <strong>rauszureden</strong> versucht: Er habe es <strong>eilig</strong>, es sei doch <strong>nichts passiert</strong>, und überhaupt, die Temp-30-Schilder, die hätten doch nur <strong>Symbolwert</strong>.</p>



<p>Wie die Polizei <strong>auf solche Sprüche</strong> reagiert, können wir uns denken. <strong>In Hofheims Stadtpolitik</strong> ist der Mann bislang damit <strong>durchgekommen</strong> – zumindest<strong> bei der CDU.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der älteste Stadtrat fehlte nicht ein einziges Mal</h2>



<p>Blättern wir noch ein bisschen in den Protokollen: Auf der <strong>Abwesenheitsliste</strong> ebenfalls <strong>ganz oben</strong> – allerdings deutlich unter Baltruschat – steht<strong> Dr. Manuela Hoffmann</strong> (49), auch sie von der <strong>CDU</strong>: Sie fehlte bei acht Sitzungen des Stadtparlaments.</p>



<p>Dicht hinter ihr zwei Grüne: <strong>Helmut Zöll</strong> (70) fehlte in sechs, <strong>Marion Michel</strong> (69) in vier Sitzungen.</p>



<p>Daneben gibt es aber auch <strong>richtige Positiv-Beispiele</strong>, die wir gerne nennen:</p>



<p>Ältester im Magistrat ist <strong>Wolfgang Sittig (CDU)</strong>. Mit seinen <strong>82 Jahren</strong> ist der Mann ein Vierteljahrhundert älter als <strong>Dauerschwänzer Baltruschat</strong>. Sittig, seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtliches Mitglied der Verwaltungsspitze, nahm <strong>an allen Sitzungen des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode teil. <strong>Vorbildlich!</strong></p>



<p>Neben ihm ganz oben auf der Bestenliste: <strong>Matthias Hees</strong> von der <strong>FWG</strong>. Der 71-Jährige fehlte ebenfalls in keiner der <strong>23 Stadtverordnetenversammlungen</strong>.</p>



<p><strong>Waldemar Haux</strong> von den Grünen, <strong>76</strong> <strong>Jahre alt</strong>, versäumte bisher nur eine Sitzung. Das gilt auch für <strong>Jens Fleck</strong> von der CDU, der mit 37 Jahren der<strong> Jungspunt im Magistrat </strong>ist.</p>



<p>Im guten Mittelfeld finden wir <strong>Elvira Neupert-Eyrich </strong>(71, SPD), <strong>Helmut Henrich</strong> (66, BfH) und <strong>Thomas Jung </strong>(57, FDP), die jeweils an zwei Parlamentssitzungen nicht teilnehmen konnten, sowie <strong>Harald Piazzi</strong> (76, SPD), der bei drei Sitzungen nicht anwesend war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeit der Linken im Magistrat unerwünscht</h2>



<p>Warum die <strong>Linken</strong> hier nicht auftauchen? Sie sitzen zwar <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong>, sind aber <strong>im</strong> <strong>Magistrat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>vertreten</strong>. Ihre unstrittig stets fleißige, für viele aber zu kritische Mitarbeit wurde <strong>mit einem simplen Trick</strong> verhindert:</p>



<p><strong>Gleich nach der Kommunalwahl </strong>hatte die <strong>CDU </strong>beantragt, dass der Magistrat <strong>zwölf Mitglieder</strong> haben solle. Die Mehrheit stimmte zu. Sodann wurden die Plätze nach der Größe der Fraktion verteilt: 4 Sitze für die <strong>CDU</strong>. 3 für die <strong>Grünen</strong>. 2 für die <strong>SPD</strong>. Und je einen für <strong>FDP</strong>, <strong>FWG</strong> und <strong>BfH</strong>.</p>



<p>Damit waren alle zwölf Plätze vergeben. Und die Linken draußen.</p>



<p>Würde der Magistrat <strong>13 Mitglieder</strong> haben, wären <strong>alle Fraktionen</strong> drin. Die <strong>Linken</strong> versuchten es letztens: In der<strong> September-Sitzung</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> beantragten sie eine <strong>Erweiterung des Magistrats</strong> um einen Sitz.</p>



<p>Die Mehrheit stimmte dagegen bzw. enthielt sich: Antrag abgelehnt!</p>



<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>hat&#8217;s miterlebt: Es war <strong>die fünfte Stadtverordnetenversammlung</strong>, an der er teilnahm.</p>



<p>In der Oktober-Sitzung <strong>fehlte er schon wieder</strong>.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:14px">Das Foto ganz oben zeigt Wulf Baltruschat am Untertorplatz: Dort hat der Vereinsring einen Bienenfutterautomaten aufgestellt.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="danke202311"><a href="#danke202311">Zwei Stadtverordnete gehen – und kriegen nicht einmal ein Dankeschön</a></h1>



<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> hat kürzlich <strong>zwei streitbare Lokalpolitiker</strong> verloren. Sie gingen nach <strong>vielen Jahren aktiver Mitarbeit</strong>:</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/27/stadtparlament-live/#kurz202309">Alexander Kurz</a> saß seit <strong>2001</strong> für die <strong>CDU</strong> in der Stadtverordnetenversammlung und war zuletzt ihr <strong>Fraktionsvorsitzender</strong>. Er ist mit Frau und neugeborenem Sohn nach Wiesbaden-Breckenheim <strong>umgezogen</strong>, musste deshalb sein Mandat abgeben.</p>



<p>Der <strong>Linke</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#">Bernd Hausmann</a> gehörte <strong>zwölf Jahre</strong> dem Parlament an. Er wurde unlängst <strong>75 Jahre </strong>alt und befand, es sei genug: <em>&#8222;Nicht nur in der Politik soll man gehen, solange noch ein paar Leute sagen: ‚Eigentlich schade, dass er weg ist.'&#8220;</em></p>



<p>Warum gibt es selbst für derart <strong>langjährige Parlamentarier</strong> nicht zumindest <strong>ein</strong> <strong>paar nette Worte zum Abschied</strong>? Das haben wir <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) gefragt, und der hat diese Frage so beantwortet:</p>



<p>&#8222;<em>Wenn seitens der ausscheidenden Stadtverordneten eine Verabschiedung gewünscht wird findet dies auch statt.&#8220; </em>Herr Kurz habe <strong>nicht den Wunsch</strong> dazu gehabt, und Herr Hausmann habe ihn <strong>vorab nicht informiert</strong>.</p>



<p><strong>Wir lernen: </strong>Wer der Stadt Hofheim als Stadtverordneter <strong>dient</strong> und nach vielen Jahren <strong>aufhört</strong>, muss schon selbst sagen, dass er eine <strong>Verabschiedung</strong> wünscht. Sonst gibt&#8217;s nicht&#8217;s. Keine <strong>Blumen</strong>, keine <strong>Flasche</strong> <strong>Wein</strong>, nicht mal ein <strong>Wort</strong> <strong>des</strong> <strong>Dankes</strong>.</p>



<p>Übrigens: Auf der Webseite der <strong>Linken</strong> hat <strong>Kreisvorsitzender Thomas Völker</strong> einen freundlichen Artikel zu <strong>Hausmanns Abschied</strong> aus der Stadtpolitik veröffentlicht: <a href="https://dielinke-mtk.de/ein-grosser-dank-an-bernd-hausmann/" target="_blank" rel="noopener">Ein großer Dank an Bernd Hausmann!</a></p>



<p><strong>Die CDU</strong> dagegen reagierte eiskalt: Der Name von Alexander Kurz wurde auf der CDU-Webseite umgehend aus der Liste der Fraktionsmitglieder <strong>eliminiert</strong>. Sein langjähriges Engagement<strong> </strong>wird mit <strong>keinem einzigen Wort </strong>mehr erwähnt.</p>



<p><strong>Aus den Augen, aus dem Sinn.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="cdu202311"><a href="#cdu202311">Christian Vogt nicht mehr CDU-Chef: Jens Fleck übernimmt den &#8222;Männerclub&#8220;</a></h1>



<p>Vor einem Monat hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter von <strong>Gerüchten</strong> berichtet, dass <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht länger der <strong>Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes</strong> bleiben wolle. Es werde ihm <strong>alles zu viel</strong>, der Job fordere ihn <strong>mehr als erwartet</strong>, und zu Hause warteten <strong>Frau und zwei kleine Kinder</strong>&#8230;</p>



<p>Vogt hatte sich zu dem Gerücht nicht äußern wollen – jetzt ist klar: <strong>Die Information stimmte</strong>! Vogt hat sein Amt <strong>niedergelegt</strong>; zum neuen Vorsitzenden wurde <a href="https://jens-fleck.de/wordpress/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jens Fleck</a> gewählt. Der 37-Jährige arbeitet bei der <strong>Rheingauer Volksbank</strong> und ist seit vielen Jahren <strong>in der Partei aktiv</strong>. Er gehört schon lange dem <strong>Hofheimer CDU-Vorstand</strong> an, saß auch mal im <strong>Stadtparlament</strong> und ist heute – siehe oben – <strong>ehrenamtliches Mitglied des Magistrats</strong>. </p>



<p><strong>Jens Fleck</strong> eilt nicht der Ruf voraus, ein Erneuerer zu sein. <strong>Gradlinig</strong>, <strong>pflichtbewusst</strong>, durchaus auch <strong>nachdenklich</strong> – so wird er <strong>charakterisiert</strong>. Klingt erst einmal&nbsp; <strong>nicht so schlecht!</strong></p>



<p>Gleichzeitig machte der Abend deutlich, dass die <strong>CDU in der Kreisstadt</strong> ein <strong>Männerclub</strong> ist: Dem Vorstand des Stadtverbandes gehören <strong>16 Männer</strong> an – und gerade mal 2 Frauen (<strong>Dr. Kristin Seitz</strong> als stellv. Vorsitzende und <strong>Hannelore Cuntze</strong> als Beisitzerin). Das wiederum muss als Armutszeugnis gewertet werden:</p>



<p>Im vergangenen Herbst hatte der <strong>CDU-Bundesparteitag</strong>  beschlossen, <strong>30 Prozent der Posten und Listenplätze mit Frauen zu besetzen</strong>. Das gilt aber erst<strong> ab Kreisebene</strong>.  </p>



<p>Im <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> ist man davon weit entfernt: Hier begnügt man sich mit einem <strong>Frauenanteil von 11 Prozent</strong>. Dabei leben in Hofheim mehr Frauen als Männer: <strong>20.267 Frauen</strong> und <strong>19.437 Männer</strong> nennt die MTK-Einwohnerstatistik (Stand Ende 2021). </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CDU-Spitzenkandidat sagt: Frauen wollen nicht gern vorn stehen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 00:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffmann Dr. Manuela]]></category>
		<category><![CDATA[Holtz Janko]]></category>
		<category><![CDATA[Krämer Birgit]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Soucek Stefanie]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kira]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=1172</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 15. Oktober. Andreas Hegeler ist der neue Spitzenmann der CDU für die Kommunalwahl im März 2021. Auf der Kandidatenliste der Partei sind Frauen äußerst schwach vertreten, wofür Hegeler eine überraschende Erklärung hat, die ihn eigentlich sofort disqualifiziert. Plus: Corona-Meldungen über neue Schließungen und Absagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Andreas Hegeler </strong>ist der CDU-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl am 21. März 2021! Das verkündet das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-stadtverordnetenvorsteher-hegeler-wird-spitzenkandidat-der-cdu-90069335.html" target="_blank" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> heute ganz groß &#8211; und drängt <strong>ein viel spannenderes Thema</strong> an den Rand:</p>



<p>Frauen stehen bei der Hofheimer CDU offensichtlich nicht sonderlich hoch im Kurs. Unter den ersten 20 Plätzen auf der Kandidatenlisten finden sich gerade mal drei Bewerberinnen: auf Platz 3 <strong>Dr. Manuela Hoffmann</strong> (sie ist auch die einzige Frau unter den zehn ehrenamtlichen Stadträten Hofheims, auch das eine Männerdomäne), auf Platz 6 folgt <strong>Birgit Krämer</strong> und auf Platz 11 <strong>Stefanie Soucek</strong>.</p>



<p>Vielsagend sind die Kommentare der CDU-Frontmänner. <strong>Christian Vogt</strong>, Bürgermeister und auch Parteichef der CDU, sieht mit der Kandidatenliste die Forderung erfüllt, dass der Frauenanteil zumindest bei einem Drittel der Plätze liegen soll. Wie kommt der Mann nur zu dieser Aussage? Und warum hinterfragt das Kreisblatt sie nicht? Vogts Rechnung trifft nur dann zu, wenn man die ersten sechs Plätze der Kandidatenliste nimmt: Dann liegt der Frauenanteil tatsächlich bei 33%). Aber schon bei Betrachtung der ersten zehn Kandidatenplätze stimmt Vogts Rechnung nicht mehr: Dann sinkt der Frauenanteil auf magere 20 Prozent.</p>



<p><strong>Bei 20 Kandidatenplätzen liegt der Frauenanteil bei kümmerlichen 15 Prozent. </strong></p>



<p>Andreas Hegeler, der neue Spitzenmann, weiß, warum das so ist. Er wird mit der Aussage zitiert, <strong>dass</strong> <strong>Frauen häufig nicht gern weit vorn stehen</strong> <strong>wollen</strong>.</p>



<p>Die Quelle dieser Weisheit, also woher der 54-Jährige CDU-Spitzenkandidat dieses Wissen hat, verrät er leider nicht bzw. schreibt das Kreisblatt nicht.</p>



<h1 class="has-text-align-left wp-block-heading">Corona-Nachrichten</h1>



<p><strong>Hofheim schließt Außenstellen&nbsp;</strong></p>



<p>Immer mehr Corona – deshalb schließt die Stadt Hofheim die ehrenamtlich geführten <strong>Außenstellen in Langenhain, Lorsbach und Wallau</strong> bis vorerst 31. Oktober 2020. Auf der <a aria-label="städtischen Homepage (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="http://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=http://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085476.php" target="_blank" class="rank-math-link">städtischen Homepage</a> heißt es: In dringenden Angelegenheiten können Termine im Bürgerbüro Hofheim erledigt werden – nach vorheriger Vereinbarung zum Beispiel unter Tel. 06192 202270</p>



<p><strong>Bürgerservice Kriftel nur nach Anmeldung</strong></p>



<p>Auch die Gemeinde Kriftel reagiert und verkündet auf ihrer Facebookseite: Der <strong>Bürgerservice</strong> ist nur noch nach <strong>Voranmeldung</strong> zu erreichen. Die Terminvergabe habe schon im Frühjahr reibungslos geklappt, wird Bürgermeister <strong>Christian Seitz </strong>zitiert: &#8222;Alle Dienstleisztungen werden weiterhin angeboten.&#8220; </p>



<p><strong>Vernissage vorm Rathaus geplatzt</strong></p>



<p>Noch am Samstag hatte das Kreisblatt in seiner gedruckten Ausgabe die <strong>Vernissage des Kulturkreises Wallauer Fachwerk</strong> groß angekündigt: Am Sonntag sollte die Ausstellung <strong>&#8222;Afrika – Kontinent der Gegensätze&#8220; </strong>im Rathaus Hofheim eröffnet werden. Umfangreiche Vorbereitungen waren getroffen worden: Vor der Verwaltung sollten mehrere Zelte aufgebaut werden, Desinfektionsspender standen bereit, Musiker waren eingeladen worden&#8230;</p>



<p>Jetzt lesen wir im <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/rathausverwaltung-untersagt-vernissage_22415025" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a>: Auf dem letzten Drücker hatte die Stadtverwaltung die Eröffnung der Ausstellung wegen Corona abgesagt. <strong>Führungen durch die Ausstellung</strong> in kleinen Gruppen dürfen allerdings weiterhin stattfinden – nach Voranmeldung. Termine können auf der<a aria-label=" Webseite des Vereins (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://wallauer-fachwerk.de/ausstellungen/" target="_blank" class="rank-math-link"> Webseite des Vereins</a> reserviert werden.</p>



<p><strong>Wanderung fällt aus</strong></p>



<p><strong>Kira Steffen</strong> schreibt auf der Facebookseite der <strong>Krifteler Familienkultour</strong>: Die Familienwanderung, die für den 18. Oktober geplant war, habe man &#8222;schweren Herzens&#8220; abgesagt – wegen Corona.</p>



<p><strong>Besuchsverbot im Krankenhaus</strong></p>



<p>Die <strong>Krankenhäuser Hofheim und Bad Soden</strong> haben einen Besuchsstopp verhängt: Der gilt ab Donnerstag, 15. Oktober. Auf der <a href="https://www.kliniken-mtk.de/cipp/mtk/lib/pub/tt,oid,8486/lang,1/ticket,guest" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite der MTK-Kliniken</a> wird informiert: Lediglich in besonderen Situationen (z. B. bei palliativen Patienten) gelten <strong>Sonderregelungen</strong>, die der behandelnde Arzt genehmigen kann. <strong>Werdende Mütter</strong> dürfen &#8211; wie bisher &#8211; während der Geburt von einer Person begleitet werden, die Mutter und Neugeborenes an den folgenden Tagen auch besuchen darf.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drohung mit Schreckschusswaffe</h2>



<p>In der <strong>Parkstraße in Kriftel</strong> getrieten zwei Gruppen in Streit. Ein 21-Jähriger zog plötzlich eine Waffe und bedrohte damit seine Kontrahenten. Die <strong>Polizei</strong> wurde alarmiert; bei der Durchsuchung eines Fahrzeugs fanden die Beamten eine <strong>Schreckschusswaffe</strong>, die sichergestellt wurde. Gegen den 21-Jährigen ermittelt nun die Hofheimer Polizei wegen Bedrohung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kirschgartenstraße wird halbseitig gesperrt</h2>



<p>Die <a href="http://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=http://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085475.php" target="_blank" aria-label="Stadt Hofheim (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Stadt Hofheim</a> teilt mit: Die <strong>Kirschgartenstraße</strong> wird vor den Häusern 7 bis 9 die Fahrbahn halbseitig gesperrt, und zwar <strong>für gut ein Jahr</strong> vom 30. Oktober 2020 bis voraussichtlich Ende Oktober 2021. Grund ist der Neubau eines Wohnhauses.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Weihnachtsmarkt kommt an die Haustür</strong></p>



<p>Das ist dörflicher Gemeinsinn: Der zweite Weihnachtsmarkt, den der erst 2019 gegründete <strong>Wildsächser Weihnachtsmarktverein</strong> in diesem Jahr ausrichten wollte, muss wegen Corona ausfallen. Gleichwohl will man für <strong>weihnachtliche Stimmung</strong> im Ort sorgen – mit einem <strong>mobilen Weihnachtsmarkt</strong>, der von Haus zu Haus fährt und Glühwein, Punsch, Plätzchen und Holzkunst anbietet. Das Kreisblatt stellt die Pläne vor und berichtet auch: Die 1500 Euro, die der Verein beim Weihnachtsmarkt im letzten Jahr einnahm, übergab Vorsitzender <strong>Janko Holtz</strong> als Spende an den &#8222;<strong>Reifegrad 50plus</strong>&#8222;.</p>



<p><strong>25 Senioren mit Corona infiziert</strong></p>



<p>Aus Kriftel berichtet das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/kriftel-das-virus-im-altenheim-25-senioren-und-mitarbeiter-infiziert-90070038.html" target="_blank">Kreisblatt</a> über die vielen Corona-Fälle im<strong> Seniorenheim Kursana am Freizeitpark</strong>. 25 Senioren und 7 Mitarbeiter sind dort infiziert, bisher habe es<strong> keine kritischen Verläufe </strong>gegeben.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
