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	<title>Müller Dr. Thomas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Müller Dr. Thomas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Beschlossen: Krankenhaus Hofheim macht Notaufnahme und Pneumologie dicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 17:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Dr. Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Osypka Michael]]></category>
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					<description><![CDATA[Schlimmste Befürchtungen werden wahr: Zwei wichtige Abteilungen des Hofheimer Krankenhauses werden geschlossen – der Kreisstadt verbleiben  nur noch die Geriatrie (Altersmedizin) und die Psychiatrie. Die Geschäftsführung der Varisano-Kliniken präsentierte heute ihr Sparprogramm, das neben einem Umbau der Abteilungen auch Personalabbau im großen Stil vorsieht. Und das sei, hieß es, vermutlich noch nicht das Ende.

UPDATE im Dezember 2024: Kliniken bestätigen Schließung der Notaufnahme zum 31. Dezember 2024.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Jetzt ist es heraus: Das Sparprogramm in den Varisano-Kliniken wird für das Hofheimer Krankenhaus dramatisch! Schlimmste Befürchtungen werden wahr: Zwei wichtige Abteilungen werden komplett geschlossen, außerdem sollen im Konzern über 300 Stellen abgebaut werden. Erste Einzelheiten des Krankenhaus-Umbaus wurden heute vorgestellt, und es ist kein Ende in Sicht: Weitere Einsparmaßnahmen wurden ausdrücklich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> ausgeschlossen.</strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + + + </strong></p>



<p style="font-size:19px"><strong><a href="#dezember2024">UPDATE im Dezember 2024:</a> Kliniken bestätigen Schließung der Notaufnahme zum 31. Dezember 2024.</strong></p>



<p class="has-text-align-center">+ + + + </p>



<p>Die <strong>Varisano-Geschäftsführung</strong> und der <strong>Aufsichtsrat</strong> <strong>der</strong> <strong>Kliniken</strong> haben an diesem Freitag das lang erwartete <a href="https://www.varisano.de/aktuelles/news/meldung/varisano-stellt-restrukturierungskonzept-vor" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Restrukturierungskonzept&#8220;</a> vorgestellt. Bekanntlich verursachen die drei Kliniken in <strong>Hofheim</strong>,<strong> Bad Soden</strong> und Frankfurt-Höchst ein <strong>Defizit in Millionenhöhe</strong>, das vom <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> und von der <strong>Stadt Frankfurt</strong> ausgeglichen werden muss. So kann&#8217;s angeblich <strong>nicht</strong> <strong>weitergehen</strong>: Jetzt soll <strong>gespart</strong> werden.</p>



<p>Für das <strong>Krankenhaus Hofheim </strong>heißt das konkret:&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Zentrale Notaufnahme</strong> wird, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/">befürchtet</a>, <strong>geschlossen</strong>: Patienten mit <strong>akuten medizinischen Problemen</strong> müssen dann künftig weite Wege fahren. In einer Mitteilung der Kliniken heißt es <strong>beschwichtigend</strong>: &#8222;<em>Die qualifizierte Versorgung von Notfallpatienten übernehmen die Notaufnahmen in den wenige Kilometer entfernten Schwesterkrankenhäusern Bad Soden und Frankfurt-Höchst.&#8220; </em>Der angehängte Nachsatz <em>&#8222;&#8230;um auch weiterhin eine gute Notfallversorgung in der Region sicherzustellen&#8220;</em> ist sicher als <strong>Beruhigungspille für besorgte Bürger</strong> zu werten.</p>



<p>Auch die <strong>Klinik für Pneumologie</strong> (Lungenheilkunde) mit dem neuen <strong>Chefarzt Dr. Gerasimos Varelis</strong> – Nachfolger des allseits geschätzten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/">Dr. Thomas Müller</a> – wird <strong>aus Hofheim abgezogen</strong>: Sie siedelt wie erwartet nach <strong>Höchst</strong> um, wo bereits eine starke <strong>Lungenkrebsabteilung</strong> besteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krankenhaus Hofheim bleibt Geriatrie und Psychiatrie </h2>



<p><strong>Ein erster Schwerpunkt des Hofheimer Krankenhauses</strong> soll künftig auf der <strong>Geriatrie</strong> (Altersmedizin) liegen. Die bisher teilweise auch in<strong> Bad Soden</strong> angesiedelte Geriatrie wird komplett nach Hofheim <strong>umziehen</strong>; eine zweite geriatrische Klinik bleibt in <strong>Höchst</strong>.</p>



<p>Die <strong>Allgemeine Innere Medizin</strong> in Hofheim soll künftig durch die <strong>Geriatrie</strong> mit abgedeckt werden.</p>



<p><strong>Als zweiter Schwerpunkt des Hofheimer Krankenhauses</strong> wird die <strong>Psychiatrie</strong> genannt. Eine  <strong>Vernetzung</strong> mit <strong>Höchst</strong>, wo die psychiatrische Klinik <strong>erhalten</strong> bleibt, soll <strong>intensiviert</strong> werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim.jpg" alt="Krankenhaus" class="wp-image-34538" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Hofheimer Krankenhaus: Künftig werden hier keine Notfallpatienten mehr behandelt.</figcaption></figure>
</div>


<p>In Hofheim bleiben dürfen zudem das <strong>Weaningzentrum</strong>, wo Patienten von der Beatmungsmaschine entwöhnt werden, das kleine <strong>Therapiezentrum</strong> <strong>für</strong> <strong>außerklinische</strong> <strong>Beatmung</strong> und das <strong>Schlaflabor</strong>.</p>



<p>Eine <strong>Entscheidung</strong> ist noch <strong>offen</strong>, sie sei abhängig von der <strong>Krankenhausreform</strong> <strong>des</strong> <strong>Bundes</strong>, heißt es: In <strong>Hofheim</strong> könnte eine <strong>pflegerische</strong> <strong>Versorgungseinheit mit medizinischer Mitbetreuung</strong> eingerichtet werden. Dort erhalten <strong>Patienten</strong> beispielsweise nach einem stationären Aufenthalt <strong>eine heimatnahe pflegerische Anschlussversorgung</strong>. Oder es werden Patienten versorgt, die <strong>einer klassischen stationären Behandlung </strong>nicht bedürfen, ambulant aber <strong>nicht</strong> <strong>adäquat</strong> <strong>betreut</strong> werden können.</p>



<p>Die weiteren <strong>Umbau-Maßnahmen</strong> betreffen <strong>Höchst</strong> und <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong>: So wird die <strong>interventionelle kardiologische Versorgung</strong> (minimalinvasive Behandlung von Herzerkrankungen) künftig komplett <strong>in</strong> <strong>Höchst</strong> <strong>konzentriert</strong>. In <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> Angebote verbleibt die <strong>ambulante kardiologische Versorgung</strong>.</p>



<p><strong>Komplexe</strong> <strong>chirurgische</strong> <strong>Eingriffe</strong> wie etwa Operationen der Bauchspeicheldrüse übernimmt künftig das <strong>Klinikum Höchst</strong>. Allgemeinchirurgische Eingriffe sollen&nbsp; weiterhin im <strong>Krankenhaus</strong> <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> möglich sein.</p>



<p>Zudem soll in <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> <strong>ein orthopädischer Schwerpunkt </strong>mit eher planbaren Eingriffen entstehen, während man sich in <strong>Höchst</strong> auf die nicht planbare Unfallchirurgie konzentriert.</p>



<p>Am Standort <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> ist zudem die <strong>Klinik für Augenheilkunde</strong> vorgesehen, dort wird auch die <strong>Urologie</strong> konzentriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klinik-Verbund: Jeder 10. Mitarbeiter muss gehen</h2>



<p>Neben dem Umbau soll auch <strong>Personal</strong> <strong>abgebaut</strong> werden. <em>„Auch wenn dies ein unbequemer Teil der Wahrheit ist: Wir werden in nahezu allen Bereichen die Stellenpläne genauestens überprüfen und hinterfragen müssen“</em>, teilte die Geschäftsführung der Belegschaft mit. Um <strong>wirtschaftlicher</strong> zu werden – im Klartext: <strong>um</strong> <strong>Geld</strong> <strong>zu</strong> <strong>sparen</strong> –, sei ein <strong>Personlabbau</strong> <strong>&#8222;von etwas mehr als 10 Prozent&#8220; </strong>notwendig. Insgesamt sollen <strong>deutlich</strong> <strong>mehr als 300 Mitarbeiter</strong> ihre Jobs verlieren.</p>



<p>Als <strong>Gegenleistung</strong> versprach die Geschäftsführung,&nbsp; künftig den <strong>Großteil der Beschäftigten</strong> nach dem <strong>Tarifvertrag</strong> des öffentlichen Dienstes bzw. des TV-Ärzte/VKA zu bezahlen.</p>



<p><strong>Ein Ende der &#8222;Restrukturierung&#8220;</strong> ist mit all diesen Maßnahmen noch nicht in Sicht: Es werde <strong>weitere Veränderungen</strong> geben, weil die finale Version der <strong>bundesweit geplanten Krankenhausreform</strong> noch ausstehe. Man könne nicht in eine <strong>Kristallkugel</strong> schauen, sagte <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Teilzeit-Geschäftsführer Michael Osypka</a>. Deswegen sei absehbar, <em>&#8222;dass wir mit dem endgültigen Beschluss der Krankenhausreform noch einmal nachjustieren müssen“.</em></p>



<p>Die <strong>Politik</strong> zeigte sich heute bemüht, um <strong>Verständnis für die Maßnahmen</strong> zu werben. So wird <strong>MTK-Landrat Michael Cyriax</strong> zitiert: <em>„Eines ist klar: Die Krankenhauslandschaft in Deutschland und auch bei uns in der Region wird nicht bleiben, wie sie war. Alle Abteilungen müssen sich verändern.“</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + + + +</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-left" id="dezember2024">Dezember 2024: Kliniken bestätigen Schließung der Hofheimer Notaufnahme </h1>



<p style="font-size:17px"><strong>Fast genau ein Jahr nach unserem Bericht informiert Varisano die Öffentlichkeit: <a href="https://www.varisano.de/klinikum-frankfurt-hoechst/ueber-uns/aktuelles-news/meldung/hofheimer-notaufnahme-schliesst-zum-31122024" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hofheimer Notaufnahme schließt zum 31.12.2024&#8220;</a>. Hier die Mitteilung <strong>vom 13. Dezember 2024</strong> im Wortlaut:</strong></p>



<p>Die varisano Kliniken Frankfurt-Main-Taunus schließen die Notaufnahme am Krankenhaus Hofheim zum 31.12.2024. Diese musste aufgrund von Personalmangel bereits seit längerem immer wieder und zuletzt dauerhaft von der Notfallversorgung abgemeldet werden.</p>



<p>Der Verbund folgt mit der Schließung dem Ende 2023 durch den Aufsichtsrat grundsätzlich verabschiedeten varisano-Medizinkonzept und setzt nun die entsprechenden Maßnahmen um. Das Konzept wurde erarbeitet, um den in finanzielle Schieflage geratenen kommunalen Verbund durch unterschiedliche Maßnahmen perspektivisch wieder auf finanziell stabile Füße zu stellen, und den Anforderungen der zwischenzeitlich auf Bundesebene verabschiedeten Krankenhausreform besser gerecht zu werden. Unterschiedliche Restrukturierungsmaßnahmen des medizinischen Leistungsangebotes der drei varisano-Krankenhausstandorte sind ein wesentlicher Baustein des zukunftsweisenden Konzeptes, das die Steuerzahler entlasten sowie den Erhalt der Kliniken und somit die medizinische Versorgung der Region sichern soll.</p>



<p>Der Betriebsrat sowie die varisano-Mitarbeitenden wurden bereits über den jüngsten Umsetzungsschritt informiert. Die drei verbliebenen Mitarbeitenden der Hofheimer Notaufnahme wechseln im Verbund in einen neuen Aufgabenbereich.</p>



<p>„Wir können nachvollziehen, dass das Thema der Notfallversorgung ein emotionales ist und die Schließung Ängste weckt. Aber die Bürgerinnen und Bürger der Region sind durch die umliegenden Notaufnahmen gut versorgt. Dazu zählen unsere Zentralen Notaufnahmen in Bad Soden und Frankfurt Höchst ebenso wie diejenigen anderer Krankenhäuser, wie zum Beispiel in Wiesbaden“, so Dr. med. Patrick Frey, einer der beiden varisano-Geschäftsführer. „Zusätzliche Versorgungsstabilität bringt die Nachbesetzung der Chefarztposition am varisano-Standort Frankfurt Höchst zum 1. Januar 2025. Mit Dr. Matthias Seidel konnten wir einen erfahrenen Notfallmediziner gewinnen, der seine überzeugenden innovativen Ideen ganz im Sinne der bestmöglichen Patientenversorgung einsetzen wird. Zusammen mit der durch Dr. Ulf Waldmann seit vielen Jahren erfolgreich geleiteten und ständig weiterentwickelten Zentralen Notaufnahme in Bad Soden sind wir für die Notfallversorgung der Region hervorragend aufgestellt.“</p>



<p>Bekannt ist dem Verbund auch, wie schnell die Bevölkerung der Region nach einer Schließung der Hofheimer Notaufnahme belegbar ein anderes Notfallkrankenhaus erreichen könnte. Das Ergebnis: Für 72,4 Prozent der Bürgerinnen und Bürger aus dem Einzugsgebiet beträgt die Fahrtzeit nach Schließung unter 15 Minuten, für 26,7 Prozent zwischen 16 und 20 Minuten und weniger als 1 Prozent müssen für eine Fahrt zwischen 20 und 25 Minuten einplanen. Fahrtzeiten von über 30 Minuten entstünden nicht.</p>



<p>Eine massive Verlängerung der Wartezeiten – insbesondere auch für den wichtigen Rettungsdienst – in den varisano-Notaufnahmen in Bad Soden und Frankfurt Höchst befürchtet die varisano-Geschäftsführung für Notfallpatienten nicht: „Zum einen war das Patientenaufkommen in der Hofheimer Notaufnahme mit durchschnittlich fünf bis sechs Rettungsdienstanfahrten am Tag in den letzten Jahren und Monaten nicht sonderlich hoch. Zum anderen investieren wir viel Energie und Engagement unserer Mitarbeitenden in die stetige Verbesserung der Prozesse und Strukturen in unseren verbleibenden Zentralen Notaufnahmen – auch in der eingespielten Zusammenarbeit mit den Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen der Kassenärztlichen Vereinigung an beiden Standorten in Bad Soden und Frankfurt-Höchst. Und wie überall in Deutschland gilt auch in unseren Notaufnahmen: Je schwerer der Notfall, desto schneller die Behandlung! Patienten werden nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens behandelt, sondern nach dem eingeschätzten Schweregrad ihrer Erkrankung bzw. der Dringlichkeit der Behandlung. Lebensbedrohliche und schwerwiegende Erkrankungen werden zu jeder Tages- und Nachtzeit unverzüglich versorgt“, ergänzt Dr. Frey.</p>



<p>In der Hofheimer Notaufnahme waren seit 2009 bereits nur noch internistische Fälle versorgt worden, da es dort seitdem in der Klinik keinen chirurgischen Fachbereich mehr gab.</p>



<p>Psychiatrische Notfallpatienten werden auch weiterhin in Hofheim behandelt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sorgen ums Krankenhaus Hofheim: Chefarzt hört auf – Notfallambulanz in Not!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 09:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Dr. Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Völker Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmermann Dr. Gerd]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Serie schlechter Nachrichten aus dem Klinik-Verbund Varisano reißt nicht ab: Nach Meldungen über Management-Problemen, Millionen-Defizit und drohender Pleite muss das Krankenhaus Hofheim auch noch den Verlust von ausgewiesener medizinischer Kompetenz verkraften: Ein Chefarzt hört auf. Das könnte weitreichende Folgen haben für die Gesundheitsversorgung in der Kreisstadt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es gibt neue Nachrichten aus dem Klinik-Konzern Varisano, sie kommen zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt: Nach Meldungen über Management-Problemen, Millionen-Defizit und drohender Pleite muss das Krankenhaus Hofheim auch noch den Verlust von ausgewiesener medizinischer Kompetenz verkraften: Ein hochangesehener Chefarzt hört auf. Das wiederum könnte für das ganze Krankenhaus – und damit für die Gesundheitsversorgung aller Bürger in der Kreisstadt – weitreichende Folgen haben.</strong></p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Stellenanzeige des Varisano-Konzerns</strong> erschien vor wenigen Wochen auf diversen <strong>Job-Portalen im Internet</strong>: Gesucht werde ein <em>&#8222;Oberarzt für die Klinik für Pneumologie (w/m/d)</em>”.</p>



<p>Dahinter stand der <strong>Halbsatz</strong>: <em>&#8222;mit der Option zur Chefarztnachfolge</em>”.</p>



<p>Dann gab&#8217;s noch zwei Worte, deren <strong>tiefere</strong> <strong>Bedeutung</strong> sich erst heute erschließt – nach einem <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>: <em>&#8222;In Vollzeit&#8220;</em> müsse der neue Klinikarzt arbeiten. Ein <strong>Teilzeit-Job</strong> wird im <strong>Varisano-Konzern </strong>wohl nur der <strong>Geschäftsführung</strong> zugestanden&#8230;&nbsp;</p>



<p>Seit Erscheinen der Stellenanzeige ist klar: <strong>Dr. Thomas Müller</strong>, der im Hofheimer Krankenhaus die <strong>Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin</strong> leitet, hört auf. Der Mediziner, der wegen seiner<strong> ausgewiesenen Kompetenz</strong> und seines stets <strong>freundlichen und zugewandten Auftretens </strong>bei Patienten wie Kollegen und Mitarbeitern <strong>höchstes Ansehen</strong> genießt, geht<strong> in den Ruhestand</strong>. Und das auch schon sehr bald: Er wird nur noch bis <strong>Ende Oktober</strong> als Chefarzt tätig sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano.jpg"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-300x300.jpg" alt="Dr Thomas Mueller Varisano" class="wp-image-34164" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-1024x1024.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano-768x767.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Dr_Thomas_Mueller-Varisano.jpg 1380w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Thomas Müller, Chefarzt im Krankenhaus Hofheim. Foto: Varisano</figcaption></figure>
</div>


<p>Mit <strong>Dr. Müller</strong> geht <strong>eine</strong> <strong>Institution</strong>. Der <strong>Internist und Pneumologe</strong> (Lungenarzt) ist im Krankenhaus Hofheim seit nahezu <strong>35 Jahren</strong> tätig. 2018 war er zum <strong>Chefarzt </strong>ernannt worden; damals gab er als <strong>seine Ziele </strong>aus: <em>„Erfolg für die Kliniken, respektvoller Umgang mit allen Mitarbeitern und verantwortungsvolle Versorgung der Patienten“</em>.</p>



<p>Alle, die ihn kennen, sagen: Das waren <strong>keine leeren Worte</strong>. Der Mann lebt seine Maxime vor, jeden Tag. Und so mischt sich in den <strong>Wehmut</strong> <strong>über seinen bevorstehenden Abschied</strong> die bange Frage:</p>



<p>Wie wird&#8217;s nur nach Dr. Müller<strong> weitergehen</strong>?</p>



<p>Das ist die große Sorge: Wird die <strong>Geschäftsführung</strong> die Gelegenheit nutzen und Abteilungen aus Hofheim nach Bad Soden und/oder Höchst <strong>verschieben</strong> – allein aus dem Grund, um<strong> Kosten zu senken</strong>? </p>



<p>Aus <strong>kaufmännischer Sicht</strong> mag eine Konzentration medizinischer Leistungen vielleicht <strong>sinnvoll erscheinen</strong>.</p>



<p>Für die Kreisstadt könnte es <strong>ein</strong> <strong>Drama</strong> werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Notfallversorgung in Hofheim droht das Aus</h2>



<p>In der<strong> Jobanzeige</strong> wurden die<strong> Aufgaben des künftigen Oberarztes</strong> unter anderem so vorgestellt: <em>&#8222;Schwerpunktmäßig werden Patient:innen mit Krankheiten aus dem Bereich der Lungen- und Bronchialheilkunde behandelt.&#8220;</em></p>



<p>Und dann war da auch zu lesen: <em>&#8222;Die Gründung eines Lungenzentrums in Kooperation mit der Thoraxchirurgie des Varisano Klinikums Frankfurt Höchst wird angestrebt.&#8220;</em></p>



<p>Es sind Sätze, die im Hofheimer Krankenhaus für <strong>schwere</strong> <strong>Irritationen </strong>sorgen: Warum wird in einer <strong>Oberarzt-Stellenausschreibung</strong> die <strong>Gründung eines Lungenzentrums</strong> erwähnt?  Soll die <strong>Klinik für Pneumologie</strong> etwa nach Höchst umziehen, wo bereits ein <strong>Varisano-Lungenkrebszentrum</strong> besteht?</p>



<p>Wenn das geschieht, könnte der Abbau medizinischer Leistungen in Hofheim schnell weitergehen: Denn die <strong>Klinik für Lungenheilkunde </strong>ist nicht das einzige Feld, das Dr. Müller<strong> seit vielen Jahren</strong> &#8222;beackert&#8220;. Er ist zugleich <strong>Chefarzt der &#8222;Inneren Medizin&#8220;</strong> im Krankenhaus.  Wenn mit Dr. Müller &#8222;die Innere&#8220; <strong>aufgelöst wird</strong>, stünde auch die Notfallambulanz <strong>vor dem Aus</strong>&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915.jpg"><img decoding="async" width="640" height="272" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-34167" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Pneumologie-Krankenhaus-Hofheim-20230915-300x128.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im zweiten Obergeschoss des Hofheimer Krankenhauses: Hier befindet sich die Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin von Chefarzt Dr. Thomas Müller.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Thomas Völker</strong> kennt sich aus: Er ist <strong>Referent für Gesundheit</strong> im Wiesbadener Rathaus; als <strong>Vorsitzender</strong> <strong>der Linken im Main-Taunus-Kreis</strong> initiierte er unlängst <strong>ein</strong> <a href="https://dielinke-mtk.de/wp-content/uploads/2023/08/Gruendungserklaerung-Buendnis-fuer-eine-sichere-Gesundheitsversorgung-im-MTK-und-Frankfurter-Westen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aktionsbündnis</a>, dass sich parteiübergreifend für die <strong>Rettung der drei Varisano-Klinikstandorte</strong> stark macht.</p>



<p>Völker sagt: <em>&#8222;Für eine funktionierende Notfallversorgung braucht es eine gut aufgestellte Innere Medizin, auch damit nach der intensivmedizinischen Versorgung eine Vor-Ort-Weiterbehandlung möglich ist.&#8220;</em></p>



<p>Und was passiert, wenn Hofheim mit dem Abschied von Dr. Müller <strong>die Innere Medizin</strong> <strong>verliert</strong>?</p>



<p><em>&#8222;Das lässt mich befürchten, dass über kurz oder lang die Notfallversorgung in Hofheim eingestellt werden soll. Das wäre eine Hiobsbotschaft für eine wohnortnahe Versorgung im Kreisgebiet.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>Ähnlich <strong>pessimistisch</strong> – oder realistisch? – meldete sich vergangene Woche ein <strong>Mediziner</strong> zu Wort, der viele Jahre als <strong>Ärztefunktionär</strong> tätig gewesen war: <strong>Dr. med. Gerd Zimmermann</strong>, Facharzt für Allgemeinmedizin in Hofheim, kommentierte auf <a href="https://www.facebook.com/zimmermann.gerd" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> den Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter über das <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">&#8222;Chaos im Krankenhaus&#8220;</a> mit den Worten: </p>



<p><em>&#8222;Das stimmt leider alles. Das Hofheimer Krankenhaus wird nie schwarze Zahlen schreiben, und die Geduld von Bad Soden und Höchst wird Grenzen haben.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlechte Kommunikation verschärft Klinik-Krise</h2>



<p>Lungen-Klinik weg! Innere Medizin weg! Notfallambulanz weg! Noch sind solche <strong>Hiobsbotschaften</strong> Mutmaßungen, sie umtreiben vor allem <strong>besorgte Mediziner und Klinikmitarbeiter</strong>, die auf Antworten drängen – und nicht bekommen. Das lässt ein weiteres Problem im Varisano-Konzern erkennbar werden:</p>



<p>Die <strong>Kommunikation</strong> <strong>in dem Unternehmen</strong> schlingert derzeit zwischen <strong>Geheimnistuerei</strong> und <strong>Falschdarstellung</strong>. Das kann sich durchaus noch <strong>verschärfend auf die aktuelle Krisensituation</strong> auswirken:</p>



<p>Kürzlich hatte man per <a href="https://www.varisano.de/klinikum-frankfurt-hoechst/ueber-uns/aktuelles-news/meldung/auf-stefan-schad-folgt-michael-osypka-als-interimsgeschaeftsfuehrer" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> verbreiten lassen, dass ein neuer <strong>Geschäftsführer</strong> eingestellt worden sei: Der bald 60-Jährige <strong>Michael Osypka</strong> solle helfen, den Verbund <strong>&#8222;entschlossen&#8220;</strong> zu steuern.</p>



<p>Der Mann wird dem Klinikverbund allerdings <strong>nur</strong> <strong>zeitweilig</strong> zur Verfügung stehen, weil er <strong>weitere Jobs </strong>angenommen hat. <strong>Diese wichtige Information</strong> wurde in der Varisano-Pressemeldung <strong>unterschlagen</strong>. Auf diese Weise verkommt die Öffentlichkeitsarbeit der Kliniken zur <strong>Desinformation</strong>: Fakten werden <strong>vorsätzlich</strong> <strong>unterdrückt</strong>, um Menschen <strong>gezielt</strong> <strong>zu</strong> <strong>täuschen</strong> – ein solches Verhalten <strong>untergräbt jedes Vertrauen</strong> in das Unternehmen, was sich noch <strong>rächen</strong> könnte: Wer will schon<strong> in einem Krankenhaus arbeiten</strong>, in dem die Geschäftsführung <strong>mit der Wahrheit schludert</strong>?</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="su-divider su-divider-style-dotted" style="margin:25px 0;border-width:1px;border-color:#f8850a"></div>



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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522.jpg" alt="hoechster kreisblatt 01.09.2023 8 e1694885534522" class="wp-image-34375" style="width:328px;height:149px" width="328" height="149" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522-300x137.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/hoechster-kreisblatt-01.09.2023_8_-e1694885534522-768x349.jpg 768w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 1. September wurde Osypka auf den MTK-Seiten im Höchster Kreisblatt als neuer Geschäftsführer begrüßt. So hatte man sich das bei Varisano gewünscht: ohne Hinweis auf den Teilzeitjob.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_.jpg" alt="frankfurter neue presse 16.09.2023 11" class="wp-image-34376" style="width:328px;height:149px" width="328" height="149" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_-300x137.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/frankfurter-neue-presse-16.09.2023_11_-768x349.jpg 768w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine Woche nach dem Bericht im <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> erfuhren auch die Leser der Lokalzeitung vom Teilzeitjob Osypkas – aber nicht auf den MTK-Seiten, sondern im Frankfurt-Teil der Zeitung.</figcaption></figure>
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<div class="su-divider su-divider-style-dotted" style="margin:25px 0;border-width:1px;border-color:#f8850a"></div>



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<p>Als der Hofheim/Kriftel-Newsletter jetzt <strong>Fragen zu Chefarzt Dr. Müller</strong> sowie zur <strong>Zukunft des Krankenhauses Hofheim</strong> stellte, machte die Pressesprecherin des Konzerns <strong>sofort</strong> <strong>dicht</strong>: Sie wollte nicht einmal <strong>bestätigen</strong>, dass Dr. Müller <strong>in</strong> <strong>den</strong> <strong>Ruhestand</strong> <strong>geht</strong>. Offenbar glaubt man im Konzern, Nachrichten über die Medien <strong>nach Gutdünken</strong> steuern zu können: Eine Veröffentlichung, teilte die Pressesprecherin mit, werde es erst in der nächsten Woche geben.</p>



<p>Was soll diese <strong>Geheimnistuerei</strong>, wenn die Nachricht doch längst <strong>die Runde macht</strong>?</p>



<p><em>&#8222;Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter&nbsp;Schrei&#8220;</em>, sagte der griechische <strong>Dichter Sophokles</strong>.</p>



<p>Die Erkenntnis ist <strong>2.500 Jahre</strong> alt. Sie gilt noch <strong>heute</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">klitzekleiner Lichtblick in düsteren Zeiten</h2>



<p>Auch <strong>Dr. Thomas Müller </strong>will nicht viel sagen, was in seinem Fall verständlich ist: Seine Zurückhaltung zeugt von <strong>Loyalität</strong> gegenüber dem Arbeitgeber. Immerhin bestätigt der Mediziner das baldige <strong>Ende seiner Chefarzt-Laufbahn</strong>: Mit <strong>65</strong>, sagt er, habe er doch sicher Anspruch darauf, <strong>kürzer zu treten</strong>. Aber er wolle einer Veröffentlichung durch die <strong>Geschäftsführung</strong> natürlich nicht vorgreifen&#8230;</p>



<p><strong>Eine</strong> <strong>Information</strong> gibt er dann doch noch <strong>preis</strong>: Ja, er gehe <strong>in den Ruhestand</strong>, werde aber <strong>weiterhin als Arzt arbeiten.</strong> Mehr will er noch nicht verraten. Ob seine künftige Praxis im Krankenhaus <strong>Hofheim</strong> sein wird? Oder im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in <strong>Kelkheim</strong>, wie gemunkelt wird? Warten wir&#8217;s ab:</p>



<p>Für Menschen, die auf die <strong>ärztliche Kunst dieses Mannes</strong> vertrauen, ist die Botschaft ein <strong>klitzekleiner Lichtblick </strong>in diesen <strong>düsteren Klinik-Zeiten</strong>.</p>



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<p class="<div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;"><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Am Montag im Hofheim/Kriftel-Newsletter:</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">



<p>Was tun eigentlich Hofheims Lokalpolitiker für &#8222;ihr&#8220; Krankenhaus? Setzen sie sich für den Erhalt ein – oder sagen sie: Geht uns nix an, der Kreis ist zuständig? Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat eine Umfrage im Stadtparlament gemacht. Alle antworteten – nur einer duckte weg.</div></div>



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