<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Niendorf Mark &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/niendorf-mark/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2021 19:11:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.3</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Niendorf Mark &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Hofheimer &#8222;Freiheitsboten&#8220; von Rechtsextremisten unterwandert?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 14:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Jimenez Carmen]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Niendorf Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=10371</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 10. März. Die wöchentlichen Anti-Corona-Demonstrationen in Hofheim haben das Bündnis "Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts" alarmiert. Es hat die Kundgebungen in der Altstadt wie auch die interne Kommunikation der selbsternannten "Freiheitsboten" über einen längeren Zeitraum beobachtet und analysiert. Erkenntnis: Die Demonstranten machten sich "mit rechtsextremen Haltungen und Verschwörungserzählungen gemein". Auch könnten sie zur Verbreitung des Virus beitragen, weil sie ohne Masken demonstrieren und dabei immer wieder die Abstandsregeln missachten. Die Stadt wird zum Eingreifen aufgefordert. -- Außerdem: Akteneinsichtsausschuss zu verlorenen Mieterschutzrechten: Verlorene Dokumente, fehlende Erinnerungen. MTK-Kliniken schaffen bezahlbaren Wohnraum für Mitarbeiter u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit Wochen demonstrierten Gegner der Corona-Regeln jeden Montag auf dem Untertorplatz. Sie nennen sich verharmlosend &#8222;Freiheitsboten&#8220;, lehnen die Maskenpflicht ab und missachten vielfach die Abstandsvorschriften. Das Bündnis <a rel="noreferrer noopener" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts&#8220;</a> hat sich die Kundgebungen mehrmals angesehen und auch die interne Kommunikation der Demonstranten analysiert. Erschreckende Erkenntnis: Ganz offen würden menschenfeindliche Ideologien wie auch rechtsextremes Gedankengut verbreitet. Und die Stadt schaue zu&#8230;</strong></p>



<p><strong>#Hofheimstehtzusammen</strong> ist ein Schlagwort, dass einige Lokalpolitiker immer wieder gerne zitieren. Wir haben es in diesem Blog einmal &#8222;entliehen&#8220;, um eine unerträgliche Situation zu demaskieren: <strong>#Hofheimstehtzusammen</strong> – jeden Montag am Untertorplatz.<strong> Ohne Masken</strong> und unter <strong>provokanter</strong> <strong>Missachtung</strong> <strong>der</strong> <strong>Abstandsvorschriften</strong> protestieren <strong>selbsternannte &#8222;Freiheitsboten&#8220;</strong> gegen die <strong>Diktatur</strong> <strong>der &#8222;Corona-Regeln&#8220;</strong> (nachzulesen <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> und <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/22/freiheitsboten-demo-und-gift-in-masken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<p>Wenn auf demselben Platz ein <strong>Wochenmarkt</strong> stattfindet, gilt<strong> strenge Maskenpflicht</strong>, und ihre Einhaltung wird auch regelmäßig kontrolliert. Die <strong>Demonstranten</strong> dagegen stehen oftmals <strong>eng an eng </strong>zusammen – <strong>allesamt ohne Maske</strong>. Die Behörde hat das genehmigt. Die Polizei steht daneben und schaut zu.</p>



<p>Und die<strong> verantwortlichen Politiker</strong> in der Stadt? Sie schweigen.</p>



<p>Jetzt allerdings erhebt sich <strong>Protest</strong>: Das Bündnis <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts&#8220;</a></strong> hat sich wiederholt die <strong>Kundgebungen</strong> angeschaut und auch die internen Mitteilungen im Telegram-Kanal der <strong>&#8222;Freiheitsboten Hofheim&#8220; </strong>ausgewertet. Das Urteil fällt <strong>vernichtend</strong> aus:</p>



<p>Die Demonstranten machten sich <em>&#8222;mit rechtsextremen Haltungen und Verschwörungserzählungen gemein&#8220;</em>, heißt es in einer Erklärung des Bündnisses. Und weiter:<em> &#8222;Zum anderen halten nicht alle Teilnehmenden die Abstandsregeln ein, was zu einer Verbreitung des Virus beitragen könnte.&#8220;</em></p>



<p>Das sind <strong>schwere Vorwürfe</strong>, die auch in Richtung <strong>Stadt Hofheim</strong> zielen. Während in vielen anderen Kommunen bei Kundgebungen Maskenpflicht gelte, <em>&#8222;wurde das in Hofheim von den Behörden bisher nicht zur Auflage gemacht&#8220;</em>, schreibt das Bündnis. Bei der Kundgebung am vergangenen Montag sei dieses <strong>großzügige Entgegenkommen</strong> sogar von einer Rednerin gefeiert worden als <em>&#8222;ein Luxus, für den man dankbar sei&#8220;</em>.</p>



<p>Die <strong>Befreiung von der Maskenpflicht</strong> dürfte mit dazu beitragen, dass inzwischen vermehrt Demonstranten <strong>von außerhalb des Main-Taunus-Kreises</strong> nach Hofheim anreisen. Das <strong>Tragen</strong> <strong>einer</strong> <strong>Maske</strong> bei den Kundgebungen müsste endlich zur <strong>Auflage</strong> gemacht werden, appelliert das MTK-Bündnis an die Verantwortlichen in der Stadt Hofheim. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg" alt="Rechtsextremisten" class="wp-image-9212" width="640" height="338" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Szene einer &#8222;Freiheitsboten&#8220;-Demo in Hofheim. Offenbar wirken im Hintergrund rechtsextreme Kräfte mit.</figcaption></figure></div>



<p>Zugleich wird auch auf eine <strong>eine offensichtliche Nähe</strong> vieler Demonstranten zur <strong>äußerst rechten Szene und zu Verschwörungstheoretikern</strong> hingewiesen.</p>



<p>Hofheims selbsternannte &#8222;Freiheitsboten&#8220; von Rechtsextremisten unterwandert? Es sieht ganz danach aus:</p>



<p>Im <strong>Telegram-Kanal der &#8222;Freiheitsboten Hofheim</strong>&#8220; entdeckte das MTK-Bündnis <em>&#8222;zahlreiche Personen und Medien, die dem äußerst rechten oder verschwörungstheoretischen Spektrum zugeordnet werden können&#8220;</em>.  Bei <strong>Telegram</strong> handelt es sich um einen Messenger, der wie Whatsapp funktioniert, aber als sicherer gilt und deshalb auch von <strong>politischen</strong> <strong>Extremisten</strong> und <strong>Kriminellen</strong> benutzt wird.</p>



<p>Derzeit würden die &#8222;Freiheitsboten Hofheim&#8220; für eine <strong>Demo am 13. März</strong> in Wiesbaden werben, bei der unter anderem der <strong>ehemalige AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner</strong> auftreten soll, der Inhalte der <strong>rechtsextremen</strong> <strong>QAnon-Bewegung</strong> und den Sturm auf das Kapitol unterstützt.</p>



<p>Das Bündnis kommt zu dem Schluss: &#8222;<em>Unter dem Deckmantel einer Relativierung und Leugnung der Corona-Pandemie verbreiten die Freiheitsboten Hofheim Ideologien gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die in einer vielfältigen, toleranten und offenen Gesellschaft keinen Platz haben.&#8220;</em></p>



<p>Selbstverständlich sei es legitim, die staatlichen Corona-Maßnahmen <strong>kritisch</strong> zu hinterfragen, betont das <strong>Bündnis „Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts</strong>“. Auch stehe es jedem Menschen frei, sich für oder gegen eine Corona-Impfung zu entscheiden. <em>&#8222;Doch dies darf nicht dazu führen, dass menschenfeindliche Stimmungen geschürt und die Vorgaben des Infektionsschutzes ignoriert werden, so wie dies derzeit in Hofheim geschieht.&#8220;</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + +&nbsp;</strong></p>



<p><strong>INFO:</strong> Das Bündnis „Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts“ ist nach eigener Darstellung  <em>&#8222;ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis für Demokratie und Vielfalt&#8220;</em>. <strong>Vereine</strong> und <strong>Wohlfahrtsverbände</strong> haben sich hier zusammengefunden, ebenso unabhängige <strong>Initiativen</strong>, <strong>Jugendorganisationen</strong>, <strong>Parteien</strong>, <strong>Schülervertretungen</strong>, <strong>Gewerkschaften</strong> und <strong>Religionsgemeinschaften</strong>.&nbsp;Auf der Webseite des Bündnisses heißt es: <em>&#8222;Uns verbindet der Widerstand gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung. Gemeinsam engagieren wir uns gegen menschenfeindliche Stimmungen, die auch im Main-Taunus-Kreis wieder verstärkt um sich greifen.</em>&#8220; Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Es ist angenehm ruhig</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg" alt="20210310 corona1" class="wp-image-10400" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Ktreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>An der Corona-Front sieht es heute angenehm ruhig aus. Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Main-Taunus-Kreis rückt auf 52 hoch (+1).</p>



<p>Es gibt <strong>25 neue Infektionen</strong>, die Zahl der Infizierten liegt jetzt bei <strong>282</strong>.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind <strong>52</strong> Menschen mit dem Covid-19-Virus infiziert, das sind vier mehr als gestern. In <strong>Kriftel</strong> sind <strong>7 </strong>Menschen erkrankt (+1).</p>



<p>Gestern wurden im Impfzentrum und durch ein mobiles Impfteam <strong>693</strong> Menschen geimpft, davon haben 522 die Erstimpfung erhalten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg" alt="20210310 Corona2" class="wp-image-10401" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Karte gibt den heutigen Inzidenzwert in allen MTK-Kommunen an.</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akteneinsichtsausschuss: Verlorene Dokumente – und fehlende Erinnerungen</h1>



<p><strong>Die verlorenen Mieterschutzrechte können für viele Hofheimer Bürger zu einem teuren Ärgernis werden. Für die Stadtverwaltung unter CDU-Bürgermeister Christian Vogt sind sie längst zu einem gewaltigen Polit-GAU geworden: Gestern tagte ein Akteneinsichtsausschuss zu dem Thema. Der Bürgermeister musste öffentlich eingestehen, dass in seiner Verwaltung Unterlagen verschwinden. Er selbst zeigte auffällige Erinnerungslücken – und einige schwer nachvollziehbare Handlungsweisen.</strong></p>



<p>Es war eine emotionsgeladene Sitzung, zeitweilig war die Stimmung explosiv. Beim CDU-Bürgermeister wie auch bei seinen Parteifreunden liegen die Nerven offensichtlich blank. Selbst der sonst um Besonnenheit bemühte Stadtverordnetenvorsteher<strong> Andreas Hegeler</strong> verlor zeitweilig die Contenance und bezichtigte die Grande Dame der Grünen einer <em>&#8222;bodenlosen Frechheit&#8220;</em>. Dabei hatte <strong>Marianne Knöß</strong> nur ein paar Fragen gestellt, wie es sich für jedes Mitglied eines Akteneinsichtsausschusses gehört. Die aber gefielen dem Christdemokraten wohl nicht.</p>



<p>Ergebnis der<strong> zweistündigen Sitzung</strong>: Der ganze Vorgang bleibt <strong>undurchsichtig</strong>. Und auch das steht fest: In der Hofheimer <strong>Stadtverwaltung</strong> geben sich <strong>Schlendrian und Schludrian</strong> die Hand. Zur &#8222;Tatzeit&#8220; vor einem Jahr ganz sicherlich; ob sich das gebessert hat, ist nicht klar erkennbar und muss hier offen bleiben.</p>



<p>Die <strong>Ausgangssituation</strong> ist bekannt: Ende 2020 sollten hessenweit die <strong>Mieterschutzrechte incl. Mietpreisbremse </strong>verlängert werden, allerdings nur in <strong>Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt.</strong> Hofheim zählt unstreitig dazu, ein Gutachten hatte das auch bestätigt. Die betroffenen Kommunen mussten gegenüber dem Land nur noch eine <strong>&#8222;qualifizierte Stellungnahme&#8220;</strong> abgeben, was die allermeisten taten (unter anderem auch <strong>Kriftel</strong>). Hofheim aber tat das nicht, hier gelten die Mieterschutzrechte seit Ende letzten Jahres <strong>nicht</strong> mehr.</p>



<p>Die <strong>Stadtführung</strong> hielt diese brisante Information monatelang &#8222;unter der Decke&#8220;. Die beiden Linken-Politiker <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> und <strong>Bernd Hausmann</strong> kamen dahinter und machten den Vorgang öffentlich. Inzwischen hat sich <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>öffentlich <strong>entschuldigt</strong>: In seiner Verwaltung seien mehrere E-Mails des zuständigen Landesministeriums <strong>verloren</strong> gegangen. Die Grünen und die Linken im Stadtparlament aber wollten das nicht so ohne weiteres glauben. Deshalb: Akteneinsicht! </p>



<p><strong>Die Fakten</strong>, wie sie sich nach der <strong>Sitzung des Ausschusses</strong> darstellen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 1: Dazu konnte nichts gefunden werden</h2>



<p>Am <strong>3. April 2020</strong> um 16.43 Uhr schickte das <strong>Wirtschaftsministerium</strong> <strong>Hessen</strong> die <strong>erste E-Mail</strong> an die Stadtverwaltung: Die Stadt wurde darin aufgefordert, zu den Mieterschutzrechten – wenn man die denn haben wollte – eine &#8222;qualifizierte Stellungnahme&#8220; abzugeben.</p>



<p>Diese erste E-Mail wurde im Akteneinsichtsausschuss vorgelegt. Aber was geschah mit ihr damals innerhalb der Verwaltung? Das liegt weiterhin im <strong>Dunkeln</strong>: Angeblich wurde die E-Mail <strong>ausgedruckt</strong>, mit einem <strong>Bearbeitungsvermerk</strong> versehen und an die <strong>zuständige Stelle</strong> geschickt. Wie gesagt: <strong>angeblich</strong>. Vogt im Ausschuss: <em>&#8222;Wir haben dazu nichts gefunden. Das muss ich Ihnen so mitteilen.&#8220;</em></p>



<p>Es gibt keine weiteren Aufzeichnungen, es gab damals weder ein Fristenbuch noch eine Wiedervorlagen-Planung. Die leitende Sachbearbeiterin im <strong>Fachbereich Bürgerdienste</strong>, der die ausgedruckte E-Mail angeblich übermittelt worden war, wurde nicht befragt: Sie wechselte im Sommer 2020.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 2: Dazu wurde keine Dokumentation gefunden</h2>



<p>Am <strong>5. Mai 2020</strong> schickte das Ministerium eine <strong>zweite E-Mail</strong> an die Stadtverwaltung: Darin wurde an die Stellungnahme <strong>erinnert</strong>. Die müsse spätestens am 18. Mai in Wiesbaden vorliegen.</p>



<p>Auch was mit dieser <strong>zweiten</strong> <strong>E-Mail</strong> geschah, konnte im Ausschuss <strong>nicht</strong> geklärt werden. Vogt: <em>&#8222;Ich habe dazu keine Dokumentation vorgefunden, kann mich auch nicht erinnern.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 3: Die hat der Bürgermeister nie gelesen</h2>



<p>Am <strong>20. Mai 2020</strong> wurde eine <strong>dritte E-Mail</strong> verschickt, da war die Frist schon abgelaufen. Diese <strong>dritte E-Mail</strong> kam in einem<strong> privaten E-Mail-Account</strong> des Bürgermeisters an. Vogt will sie angeblich nie gesehen haben: <em>&#8222;Ich habe die E-Mail auch nicht wissentlich gelesen, habe zumindest keine Erinnerung daran.&#8220;</em></p>



<p>Warum er heute trotzdem von der <strong>Existenz dieser E-Mail</strong> weiß? Für den Akteneinsichtsausschuss wurden im Rathaus die Unterlagen zusammengesucht, aber nur wenige gefunden. Weil zuletzt wiederholt von vier E-Mails aus Wiesbaden die Rede war, habe man im <strong>Wiesbadener Ministerium </strong>nachgefragt, sagte Vogt. So habe man erst vor kurzem, genau am 1. März 2021, erfahren, dass insgesamt drei E-Mails verschickt worden waren.</p>



<p><strong>Vogt wie seine Parteifreunde</strong> versuchten im Akteneinsichtsausschuss, die Landesbehörde als Schuldigen darzustellen: Die habe E-Mails <strong>nicht korrekt</strong> adressiert, zuletzt sogar an Vogts private E-Mail-Adresse geschickt.</p>



<p>In diesem Zusammenhang kam es zu dem erwähnten Ausrasters von CDU-Mann Hegeler gegenüber die Grüne Knöß: <em>&#8222;Dass Sie hier Verfehlungen des Ministeriums unserem Bürgermeister anlasten, ist eine bodenlose Frechheit&#8220;</em>, wetterte der CDU-Mann. Dabei hatte Knöß lediglich wissen wollen, ob Vogt das Ministerium inzwischen darauf hingewiesen habe, dass man ihm dienstliche E-Mails auf seinen privaten Account zugestellt habe. Erst auf wiederholte Nachfrage von Frau Knöß sagte Vogt dann, dass er dazu bisher <strong>keinen Anlass</strong> gesehen habe. Er wolle es aber vielleicht nun tun, demnächst, bei Gelegenheit&#8230;</p>



<p><strong>Offen</strong> blieb am Ende, warum der Bürgermeister auf <strong>die E-Mail</strong> eines Ministeriums, die an seine Privat-Account ging, damals nicht reagiert hat. Dass Vogt, der sich regelmäßig in allen möglichen Social-Media-Foren <strong>zu Wort meldet</strong>, diese E-Mail einfach nicht gesehen haben will: Ist das noch glaubhaft?</p>



<p>In der Ausschusssitzung wurden entsprechende Fragen nicht beantwortet. Vogt reagierte vielmehr zunehmend dünnhäutig und wurde zuletzt immer lauter: Es gehe hier <strong>allein</strong> um <strong>Akteneinsicht</strong>. Die Fragen an ihn würden nur gestellt, um <strong>Schlagzeilen</strong> zu produzieren. <em>&#8222;Langsam reicht&#8217;s mir&#8220;,</em> polterte er, hier werde <em>&#8222;ein Schauspiel oder was auch immer&#8220;</em> aufgeführt.</p>



<p>Zwischendurch versuchte er auch mal die <strong>Mitleidstour</strong>: Ein ums andere Mal erinnerte er daran, dass vor einem Jahr der erste <strong>Lockdown</strong> das Land überrollt und die <strong>Pandemie</strong> damals die ganze Verwaltung <strong>gefordert</strong> habe. Dem sei das <strong>Durcheinander</strong> in seinem <strong>Rathaus</strong> zuzuschreiben.</p>



<p>In angenehm ruhiger Tonart, sehr cool, konterte der Grüne <strong>Günter Mohr</strong>: <em>&#8222;Herr Vogt, fast 50 Kommunen konnten damals die gewünschte Stellungnahme abgeben. Gehe ich recht in der Annahme, dass all diese Kommunen ebenfalls von der Pandemie betroffen waren? Warum konnten diese Verwaltungen reagieren – und Hofheim nicht?&#8220;</em></p>



<p>Auch diese Frage blieb unbeantwortet.</p>



<p>Am <strong>23. März</strong> – wenn die Kommunalwahlen vorbei sind, die aktuelle Stadtregierung aber noch im Amt ist – findet eine weitere <strong>Sitzung</strong> des Akteneinsichtsausschusses statt. Dann soll ein <strong>Abschlussbericht</strong> vorgelegt werden. Über dessen Inhalt wird abgestimmt, die <strong>Mehrheit</strong> entscheidet also. Das Ergebnis dürfte kaum überraschen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">MTK-Kliniken schaffen bezahlbare Wohnungen für Mitarbeiter</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x.jpg" alt="21" class="wp-image-10390" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Die <strong>Gesundheitsakademie Main-Taunus</strong> war im Januar in neue Schulungsräume nach <strong>Hofheim</strong> umgezogen. Jetzt werden die bisherigen Räumlichkeiten in <strong>Bad Soden</strong> saniert: Dort sollen <strong>bezahlbare Wohnungen</strong> für Fachkräfte und Auszubildende der <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> geschaffen werden, um sie an die Kliniken binden zu können. Auszubildende der Gesundheitsakademie, die bislang dort wohnten, ziehen während der Bauarbeiten  in Wohnungen auf dem Gelände der <strong>Fachklinik in Hofheim</strong>. Das alte Gebäude soll bis Ende des Jahres<strong> 43 Einzimmerapartments</strong> und dazu <strong>Gemeinschaftsräume</strong> bieten, investiert werden rund <strong>3,3 Millionen Euro</strong> (mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Neuer-Wohnraum-fur-Klinikangehorige-9484.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>veröffentlicht auf seiner Facebookseite zudem eine kleine <strong>Video-Animation</strong>, wie es im Eingangsbereich des Gebäudes aussehen soll (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/videos/285977462963863" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Autokran in der Rathausstraße</h2>



<p>In der <strong>Wallauer Rathausstraße </strong>stehen Dacharbeiten an, für die ein Autokran benötigt wird. Vom 15. März bis voraussichtlich zum 11. April wird ein Teil der Straße <strong>gesperrt</strong>. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087134.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einbrecher in Kriftel ohne Erfolg</h2>



<p>In einem Mehrfamilienhaus an der Oberweidstraße in Kriftel versuchten <strong>Einbrecher</strong>, in die Wohnung im <strong>Erdgeschoss</strong> einzudringen. Sie scheiterten allerdings und verschwanden mit <strong>leeren</strong> <strong>Händen</strong>. Der <strong>Sachschaden</strong> an der Wohnungstür wird als gering bezeichnet.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zusammenstoß: 10.000 Euro Schaden</h2>



<p>Eine <strong>20-jährige Opel-Fahrerin</strong> aus Kriftel fuhr mittags auf der Kapellenstraße in Richtung Schmelzweg und musste verkehrsbedingt im Kreuzungsbereich Kapellenstraße / Oberweidstraße halten. Zeitgleich war eine <strong>32-jährige Hofheimerin</strong> am Steuer eines Range Rovers auf der Oberweidstraße unterwegs. Sie wollte nach links auf die Kapellenstraße einzubiegen.Dabei <strong>kollidierte</strong> sie aus bislang nicht bekannten Gründen mit dem Opel. Die jüngere Frau musste zur weiteren Behandlung in ein <strong>Krankenhaus</strong> gebracht werden. Der <strong>Sachschaden</strong> an den beiden Autos wird auf <strong>knapp 10.000 Euro</strong> geschätzt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zahnabteilung der Tierklinik jetzt noch größer</h2>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim</strong> ist noch keine fünf Jahre in ihren neuen Räumen – jetzt musste die <strong>Zahnabteilung</strong> umziehen. 2016 waren ein eigener &#8222;<strong>Zahnraum</strong>&#8220; mit zwei OP-Tischen eine echte Verbesserung. Doch die <strong>Patientenzahlen</strong> stiegen rasant, die Zahl der <strong>Mitarbeiter</strong> auch. Deshalb wurde jetzt innerhalb der Klinik umgezogen – und <strong>vier OP-Tische</strong> stehen ab sofort zur Verfügung. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.tierklinik-hofheim.de/aktuelles/nachrichten/details/unsere-zahnabteilung-ist-umgezogen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Die letzten Infos vor den Wahlen</h2>



<p>Neue Informationen zu den Wahlen am kommenden Sonntag, <strong>14. März, </strong>hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> auf ihrer Webseite zusammengestellt. Darin wird auch erklärt, wie die <strong>Auszählung</strong> der Stimmen erfolgt und ab wann Ergebnisse abrufbar sind. Alle Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087137.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p></p>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Golf-Club feiert Silbernes Jubiläum</strong></p>



<p>Für die <strong>Golfbranche</strong> war das Corona-Jahr 2020 ein <strong>erfolgreiches Jahr</strong>. Auf <strong>Hof Hausen</strong> wurden mehr Golfrunden gespielt als all die Jahre zuvor. Das berichtet <strong>Mark Niendorf,</strong> der Vorstand der <strong>Hof Hausen vor der Sonne Golf AG</strong>, dem Kreisblatt. Im Laufe der Saison habe sich gezeigt, <em>&#8222;dass ganz viele Leute Golf als eine der wenigen ,sicheren‘ Sportarten entdeckt beziehungsweise wiederentdeckt haben.&#8220;</em></p>



<p>Der Golf-Club feiert in diesem Jahr sein silbernes Jubiläum: Im <strong>Februar 1966 </strong>startete die Aktengesellschaft, 1997 erfolgte der erste Spatenstich für den 18-Loch-Platz. Inzwischen hat der Club <strong>1200 Mitglieder</strong>, darunter 220 Kinder und Jugendliche. Der ausführliche Kreisblatt-Bericht ist kostenfrei im Internet zu lesen. (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-golf-boom-in-der-corona-krise-90236235.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).&nbsp;</p>



<p><strong>Krifteler Ausländerbeirat erhofft zweistelliges Ergebnis</strong></p>



<p>Für seine Leser in Kriftel stellt das Kreisblatt den <strong>Ausländerbeirat</strong> vor, der am Sonntag, 14. März, ebenfalls gewählt wird. <strong>Carmen Jimenez,</strong> die amtierende Beiratsvorsitzende, die auch jetzt wieder an der Spitze der „<strong>Multikulturellen</strong> <strong>Liste</strong>“ steht, hat die Latte für den Wahlsonntag hochgelegt. „<em>Wir würden gerne bei der Wahlbeteiligung wieder zweistellig werden.“ </em>Mit 11 Prozent hatte man 2015 das <strong>beste Ergebnis </strong>im Main-Taunus-Kreis erzielt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
