<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Balcioglu Selim &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/balcioglu-selim/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Sat, 14 Oct 2023 17:39:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Balcioglu Selim &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Von schwarzen Trugbildern, einem Bauexperten ohne Job, heißen CDU-Gerüchten&#8230;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Wazir Tarek]]></category>
		<category><![CDATA[Balcioglu Selim]]></category>
		<category><![CDATA[Bergmann Gerhard]]></category>
		<category><![CDATA[Gottas Carola]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Strauß Bianca]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=35124</guid>

					<description><![CDATA[Jede Menge Wochenend-Lektüre mit exklusiven Informationen:
⇨ Hofheims neuer Erster Beigeordnete kriegt versprochene Blumen erst später.
⇨ Warum die RMV-Zentrale plötzlich ganz schwarz aussieht.
⇨ Ein CDU-Bauexperte ist seinen Geschäftsführer-Posten los.
⇨ Die zornigen Lorsbacher zeigen sich überraschend zahm.
⇨ Ganz heiße Gerüchte um den CDU-Parteivorsitz: Übernimmt bald eine Frau das Kommando?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:17px"><strong>Eine Woche nach der Landtagswahl. CDU-Wintermeyer triumphiert, auch die AfD zeigt sich zufrieden, alle anderen plagt ganz böser Katzenjammer. Die Wähler straften die Grünen ein bisschen und die SPD ganz doll ab. Es waren natürlich &#8222;nur&#8220; Landtagswahlen. Aber ein bisschen zu denken geben wird das Ergebnis den Lokalpolitikern an der Basis sicher auch. Hoffentlich</strong>.</p>



<p><strong>Das Beste in den Tagen danach: Die Wahlplakate, die <strong>in Hofheim und Kriftel </strong>an nahezu jedem Laternenpfahl hingen, waren anderntags verschwunden. Nicht alle, aber die meisten. Das ging echt flott, alle Achtung!</strong></p>



<p><strong>Jetzt hat der Alltag uns wieder – und wir haben allerhand zu berichten:</strong></p>






<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="beigeordneter202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#beigeordneter202310">Das fängt ja gut an: Erster Beigeordnete kriegt versprochene Blumen erst später</a></h1>



<p>Erster Gedanke: <strong>Das fängt ja gut an!</strong> Vor zweieinhalb Wochen haben Hofheims Stadtverordnete <strong>Daniel Philipp </strong>zum neuen <strong>Ersten Beigeordneten</strong> gewählt. Ein <strong>Grüner</strong> ganz oben im Rathaus, er wird Stellvertreter des CDU-Bürgermeisters:<strong> Das gab&#8217;s noch nie in Hofheim!</strong></p>



<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> <strong>(CDU)</strong> wandte sich unmittelbar nach dem Wahlakt an das über hundertköpfige Publikum und erklärte: <em>&#8222;Wir werden heute Abend nicht die Einführung haben.&#8220;</em> Deshalb bekomme Philipp, der das Amt zum 1. Januar 2024 antrete, auch noch <strong>keinen</strong> <strong>Blumenstrauß</strong> von ihm: Die Einführung, so Hegeler wörtlich, <em>&#8222;wird in der nächsten Stadtverordnetenversammlung sein&#8220;.</em></p>



<p>Die nächste <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> findet am kommenden <strong>Mittwoch, 18. Oktober</strong> statt (ab 18 Uhr, Stadthalle). Das Thema <em>&#8222;Einführung des neuen Ersten Beigeordneten&#8220; </em>steht allerdings <strong>nicht auf der Tagesordnung</strong>. Nur ein <strong>Versehen</strong>? Oder eine kleine<strong> Vorab-Schikane</strong>, um dem Mann zu zeigen, wer im Rathaus <strong>das Sagen hat</strong>?</p>



<p>Wir haben in der Stadtverwaltung nachgefragt, was da wieder los ist. <strong>Behördensprecher Jonathan Vorrath</strong> reagierte <strong>schmallippig</strong>: Herr Philipp werde<em> &#8222;bis Ende des Jahres in einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in sein Amt eingeführt&#8220;</em>, teilte er mit.</p>



<p><strong>Dann ist ja gut.</strong> Wir wollen nur hoffen, dass unsere<strong> Hofem-Schlofem-Verwaltung</strong> die Einführung <strong>nicht verschläft</strong>. Elf Wochen bleiben ihr noch&#8230;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="rmv-zentrale202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#rmv-zentrale202310">RMV-Zentrale in Schwarz: So täuschen uns die Computer-Bilder der Architekten</a></h1>



<p>Jeder <strong>Enttäuschung</strong> geht eine <strong>Täuschung</strong> voraus. Wer aus dem Bahnhof kommt, sieht die <strong>neue RMV-Zentrale </strong>wachsen. <strong>Ecke Alte Bleiche/Seilerbahn</strong> – ein  neuer<strong> mächtiger Klotz</strong> ist entstanden, schwarz-drohend erhebt er sich am Straßenrand,<strong> sechs Stockwerke</strong> hoch.</p>



<p>Die neue <strong>RMV-Zentrale in Schwarz</strong>? Das haben wir<strong> ganz anders</strong> in Erinnerung: Auf den Bildern, die uns das Unternehmen <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/02/neue-rmv-zentrale/">seinerzeit</a> zukommen ließ, wirkte die Fassade noch <strong>hell und leuchtend</strong>, richtig <strong>freundlich</strong>.</p>



<p>Wir hätten&#8217;s uns aber auch denken können: Die <strong>Visualisierung</strong> <strong>geplanter Gebäude</strong> sieht oftmals völlig anders aus als die spätere Realität. <strong>Computerdarstellungen</strong> <strong>von Architekten</strong> sind nicht selten reine <strong>Fiktion</strong>. </p>



<div class="wp-block-ideabox-image-comparison"><div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Realität" data-after="Computer" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/RMV-20231010-1.jpg" alt="RMV 20231010 1" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/RMV-202321010-2.jpg" alt="RMV 202321010 2" class="ib-image-comparison-img"></div></div>



<p>Seit die Rechenleistung von Hard- und Software eine<strong> digitale Simulation</strong> mit <strong>detail-fetischistischer Bilderzeugung</strong> ermöglicht, sind Anschauungen der Architektur nahezu <strong>unberechenbar</strong>. <em>&#8222;Wir verstehen ein gelungenes Bild als eine atmosphärische Absichtserklärung&#8220;</em>, sagen Architekten ganz unverblümt. </p>



<p>So vermitteln denn auch die Bilder der <strong>RMV-Zentrale</strong> eher die <strong>Idee</strong>, wie&#8217;s werden könnte, als das <strong>Versprechen</strong>, wie&#8217;s aussehen wird. Das ist <strong>kein Einzelfall</strong>. Erinnern Sie sich noch, mit welch&#8216; <strong>stolzen Bäumen</strong> die <strong>Elisabethenstraße</strong> ausgestattet werden sollte? Die <strong>Architektenzeichnungen</strong> versprachen uns <strong>zwischen Sparkassen-Neubau und Chinon-Center </strong>eine einladende grüne <strong>Allee</strong>.</p>



<p>Heute säumen ein paar <strong>mickrige Bäumchen in Kästen</strong> den Straßenrand.</p>



<div class="wp-block-ideabox-image-comparison"><div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Before" data-after="After" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Sparkasse1.jpg" alt="Sparkasse1" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/elisabethenstrasse-202310-2.jpg" alt="elisabethenstrasse 202310 2" class="ib-image-comparison-img"></div></div>



<p>Wir müssen erkennen: Architekten und Investoren zeigen uns ein <strong>Trugbild</strong>. Eine Welt, wie wir sie <strong>sehen sollen</strong>. Und eines Tages – vielleicht – auch wirklich <strong>sehen können</strong>:</p>



<p>In einer <strong>Zukunft</strong>, die gar nicht mehr so weit entfernt sein muss, werden wir nicht nur mit dem <strong>Display</strong> <strong>in der Hand </strong>herumlaufen, sondern vielleicht auch mit einer <strong>Datenbrille vor den Augen</strong>. Die spiegelt uns<strong> eine virtuelle Realität auf die Netzhaut</strong> – und dann kann&#8217;s uns egal sein, wie die reale Welt um uns herum aussieht.</p>



<p>Dann wird die <strong>Elisabethenstraße</strong> zur <strong>grünen</strong> <strong>Allee</strong>, und <strong>der schwarze RMV-Klotz</strong> erstrahlt leuchtend-hell.</p>



<p><strong>Sieht doch gut aus, oder?</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="frank202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#frank202310">Frank in der Krise? CDU-Bauexperte ist als Geschäftsführer ausgestiegen</a></h1>



<p>Was ist nur los mit dem einst <strong>stolzen Immobilien-Unternehmen Frank</strong>? Gleich mehrere <strong>Geschäftsführer weg</strong>, eine <strong>Firmenschließung droht</strong> – dazu gilt offenbar das Motto: <strong>Nur nix sagen! </strong>Offenbar soll <strong>keiner</strong> <strong>erfahren</strong>, was bei der Firma wirklich <strong>abgeht</strong>. </p>



<p>Das Unternehmen mit <strong>Zentrale in Hamburg</strong> beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und verwaltet laut <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frank-Gruppe_(Immobilien)" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> rund <strong>7.800 Einheiten</strong> aus eigenem und fremdem Bestand. In <strong>Hofheim</strong> gibt es eine Niederlassung gegenüber vom Bahnhof: im halbrunden Bau an der Ecke <strong>Kirschgartenstraße/Alte Bleiche</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-1.jpg" alt="frank 202310 1" class="wp-image-35156" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">In diesem Gebäude an der Kirschgartenstraße hat das Unternehmen Frank seine Büros. Als Geschäftsführer residierte hier mehr als 20 Jahre lang Michael Henninger.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Michael Henninger </strong>war hier mehr als 20 Jahre lang als <strong>Geschäftsführer</strong> tätig. Jetzt ist er <strong>raus</strong>. Und zwar aus <strong>allen</strong> <strong>Unternehmen</strong>, bei denen er für Frank mitgewirkt hat: &#8222;Frank Projektentwicklung Rhein-Main GmbH&#8220;, &#8222;Frank Main/Taunus Verwaltungs GmbH&#8220;, &#8222;Frank Am Urselbach GmbH&#8220;, &#8222;Projektgesellschaft Auf den Gleichen mbH&#8220;&#8230;</p>



<p>Im Gespräch versichert Henninger, er sei <strong>aus freien Stücken </strong>gegangen: <em>&#8222;Ich mache das, was ich will.&#8220;</em> Außerdem wolle er sich <strong>um seine Eltern</strong> kümmern, die seien 85: <strong>Die</strong> <strong>Zeit</strong>, die ihm mit ihnen verbleibe, wolle er <strong>nutzen</strong>.</p>



<p><strong>Henningers Abgang</strong> aus der Frank-Gruppe ist deshalb eine Erwähnung wert, weil der Mann eine nicht ganz unwichtige<strong> Politgröße in der Kreisstadt</strong> ist. Er gilt als <strong>die graue Eminenz in Hofheims CDU</strong>. Als Bauexperte vertritt er seine Partei in den lokalen <strong>Bau- und Planungsgremien</strong>, wobei oftmals unklar bleibt, ob ihn das <strong>Wohl</strong> <strong>des</strong> <strong>Gemeinwesens</strong> antreibt oder die <strong>Interessen &#8222;seiner&#8220; (Ex-)Firma</strong> oder aber <strong>schnöder</strong> <strong>Eigennutz</strong>.</p>



<p>Der Mann gilt auch als <strong>eng verbandelt</strong> mit den großen <strong>Projektentwicklern</strong> der Region, was ihm heute helfen könnte, seinen <strong>Alltag neu zu gestalten</strong>. Er sagt selbst, er mache jetzt <strong>Consulting</strong>. Auf deutsch: Er arbeitet als Berater. &#8222;<em>&#8222;Manchmal ist meine Expertise gefragt&#8220;</em>, sagt Henninger. <em>&#8222;Und es macht ja auch Spaß.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger.jpg" alt="CDU Henninger" class="wp-image-29280" style="width:250px;height:undefinedpx" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Henninger auf einem CDU-Plakat.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ein solcher Berater-Job funktioniert so: Sollte – nur mal als Beispiel – der <strong>Kelkheimer Immobilien-Unternehmer Horn</strong> bei seinem<strong> Groß-Projekt </strong>an der Hattersheimer Straße (fast 500 Wohnungen) <strong>Umsetzungsprobleme</strong> oder <strong>besondere Wünsche</strong> haben, könnte er künftig Henninger <strong>engagieren</strong>. Der würde sich im<strong> Rathaus</strong> und bei den <strong>Stadtverordneten</strong> dafür einsetzen, dass alles nach des <strong>Investors</strong> <strong>Vorstellungen</strong> geschieht.</p>



<p>Das nennt sich Lobbyismus, also <strong>Einflussnahme auf politische Entscheidungen</strong> zur <strong>Durchsetzung</strong> <strong>geschäftlicher Interessen</strong>. Damit dürfte sich Henninger bestens auskennen. Er ist Vorsitzender im &#8222;Landesverband Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland&#8220;, und auf der <a href="https://www.bfw-hrs.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Verbands</a> <strong>offeriert</strong> er ganz offen: <em>&#8222;Wir bieten unseren mittelständischen Mitgliedsunternehmen eine hervorragende Vernetzung und verfügen über beste Kontakte zu wirtschaftlich und politisch entscheidenden Persönlichkeiten und Institutionen.&#8220;</em></p>



<p>Das alles ist <strong>ganz</strong> <strong>legal</strong> und <strong>mitnichten</strong> <strong>unüblich</strong>. Umso wichtiger ist: Wenn ein solcher Akteur <strong>bei Entscheidungen </strong>in den lokalpolitischen Gremien <strong>mitmischt</strong>, sollte man immer ganz genau hinschauen. Geht es dem CDU-Mann wirklich um <strong>das</strong> <strong>Wohl des Gemeinwesens</strong>? Oder vertritt er nicht doch nur <strong>die wirtschaftlichen Interessen eines Investors</strong>?</p>



<p>Zurück zur<strong> Hofheimer Frank-Niederlassung</strong>: Im Handelsregister werden heute als neue Geschäftsführer unter anderem die Namen der Hamburger <strong>Marc und Ulf Schauenburg</strong> genannt, die Miteigentümer des Unternehmens sind. Etwas irritierend: Auf der <strong>Unternehmens-Webseite</strong> sind für Hofheim zwei andere Namen – <strong>Frank Bösch</strong> und <strong>Guido Kany</strong> – angegeben.&nbsp;</p>



<p><strong>Spätestens jetzt</strong> drängt sich die Frage auf: <strong>Was ist los</strong> in dem Unternehmen? Ist angesichts der widrigen Situation in der Baubranche etwa eine <strong>Konzentration am Stammsitz Hamburg</strong> geplant – vielleicht sogar ohne den <strong>Standort Hofheim</strong>?</p>



<p>Wir hätten dazu gerne Informationen erhalten, aber wie gesagt: Das Unternehmen zeigt sich verschlossen.<strong> Clemens Thoma,</strong> der bei Frank als <em>&#8222;Leiter der Kommunikation&#8220;</em> fungiert, war am Telefon <strong>nicht zu sprechen</strong>. Seine Mail-Adresse auf der Frank-Webseite ist <strong>gesperrt</strong>. Bitten um Rückruf, bei der Firmenzentrale hinterlegt, blieben <strong>unerhört</strong>.</p>



<p>Das ist ziemlich <strong>viel</strong> <strong>Verschwiegenheit</strong>. Und das wiederum ist in der Regel <strong>kein</strong> <strong>gutes</strong> <strong>Zeichen</strong> für ein Unternehmen.</p>



<p>Schauen wir noch kurz rüber zur <strong>Frank Immobilien Service GmbH</strong>, die im Geschäft der <strong>Wohnungsverwalter</strong> mitmischt. Erst vor wenigen Monaten war diese Frank-Firma umgezogen: Im ehemaligen Möbelgeschäft <em>&#8222;Quadrat Einrichtungen&#8220;</em> an der Ecke <strong>Alte Bleiche/Kirschgartenstraße</strong> gönnte man sich <strong>niegelnagelneue und richtig schnieke Büros</strong>.</p>



<p>Wenig später allerdings <strong>brach der Laden zusammen</strong>. Jede Menge <strong>Wohnungsbesitzer</strong>, die die Frank-Hausverwaltung <strong>engagiert</strong> hatten, wurden zwar weiter <strong>abkassiert</strong>, aber <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>bedient</strong>. Unterlagen wurden, wenn überhaupt, <strong>mit Wochen Verzögerung</strong> <strong>bearbeitet</strong>, <strong>gesetzlich</strong> <strong>vorgeschriebene</strong> <strong>Eigentümerversammlungen</strong> wurden <strong>nicht</strong> <strong>abgehalten</strong>, <strong>Abrechnungen</strong> nicht pflichtgemäß vorgelegt&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2.jpg" alt="frank 202310 2" class="wp-image-35157" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In Großschrift steht an der Eingangstür zur Hausverwaltung Frank: &#8222;Hallo und willkommen.&#8220; Das gilt inzwischen nur noch stark eingeschränkt: Klein steht darunter, dass nur noch eingelassen wird, wer einen Termin hat.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dann verschwand der <strong>Geschäftsführer</strong>, wenig später setzte sich auch <strong>die</strong> <strong>zweite</strong> <strong>Reihe</strong> ab. Auf der Strecke blieben Wohnungsbesitzer, die dem &#8222;großen&#8220; Namen Frank <strong>vertraut</strong> <strong>hatten</strong>. </p>



<p>&#8222;<em>Einlass nur nach vorheriger Terminvereinbarung&#8220;</em> steht neuerdings auf einem <strong>Schild an der Eingangstür</strong>. Darunter der Zusatz: <em>&#8222;Wir bitten von Klopfen an die Scheiben etc. abzusehen.&#8220; </em>Offenbar hatten<strong> Wohnungseigentümer</strong>, die sich von der Frank-Hausverwaltung <strong>über den Tisch gezogen</strong> fühlten, direkt vorsprechen wollen: Da hat man sie kurzerhand <strong>ausgesperrt</strong> und die Eingangstür <strong>dicht gemacht.</strong></p>



<p>Inzwischen wird gemunkelt,<strong> Ende des Jahres </strong>werde die Frank-Wohnungsverwaltung komplett von Hofheim <strong>abgezogen</strong>. Auch hier: <strong>Keine Auskunft</strong> – siehe oben.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-black-color has-text-color" id="lorsbach202310"><a href="#lorsbach202310">Von wegen sauer auf die Politik: Lorsbacher zeigen sich bei der Wahl ganz zahm</a></h1>



<p><em>&#8222;Die Wähler haben sich eine Suppe eingebrockt, die ihnen selbst nicht schmeckt.&#8220; </em>Der Satz stammt von<strong> ARD-Wahlmoderator Jörg Schönenborn</strong>, und viele Lorsbacher werden <strong>zustimmend nicken</strong>. Hadern sie doch seit Monaten mit Politikern, die sie <strong>selbst gewählt</strong> haben. Die Gründe sind schnell erzählt:</p>



<p><strong>Die Landstraße L3011</strong> wurde von der zuständigen Landesbehörde <strong>&#8222;Hessen Mobil&#8220; </strong>direkt vorm Ortseingang <strong>abgesperrt</strong>, weil eine in die Jahre gekommene Stützmauer am Straßenrand erneuert werden muss. Unterhalb der Stützmauer fließt <strong>ein kleines Bächlein</strong>, das angeblich erhalten bleiben muss – Naturschutz! –, und das macht die Bauarbeiten offenbar <strong>enorm aufwändig</strong>. Mindestens Jahr lang soll die Straße teilweise <strong>voll gesperrt</strong> bleiben müssen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Lorsbach-202310.jpg" alt="Lorsbach 202310" class="wp-image-35213" style="aspect-ratio:1.7777777777777777;width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Lorsbach-202310.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Lorsbach-202310-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Lorsbacher Großbaustelle auf der L3011: Hier werden 98 Röhren ins Erdreich gerammt, bis zu 13 Meter tief, und mit Beton gefüllt. Der Aufwand sei notwendig, heißt es, weil ein kleines Bächlein neben der Fahrbahn nicht verrohrt werden darf: Naturschutz!</figcaption></figure>
</div>


<p>Letztes Wochenende waren <strong>Landtagswahlen</strong> in Hessen. Tage zuvor hatte das<strong>&nbsp;„Aktionsbündnis L3011“</strong>, das gegen die Baustelle kämpft, in einem Aufruf geschrieben:&nbsp;<em>„Es dürfte nicht überraschen, wenn zahlreiche Wählerinnen und Wähler aus der Region bei der Landtagswahl am 8. Oktober 2023 ihre Konsequenzen ziehen.“</em></p>



<p>Offenbar wurde erwartet, dass<strong> die vermeintlich zornigen Lorsbacher</strong> ihren <strong>Unmut an der Urne</strong> zum Ausdruck bringen. Doch die Ergebnisse <strong>aus den zwei Wahllokalen </strong>des Ortsteils zeigen ein ganz anderes Bild:</p>



<p>Die Dorfbewohner gaben sich <strong>zahm und brav</strong>. Von Protestwahl kann wirklich <strong>nicht die Rede sein:</strong></p>



<p><strong>CDU-Kandidat Axel Wintermeyer</strong>, der sich als Minister der Landesregierung für Lorsbach hätte einsetzen können, aber bis heute <strong>nicht erkennbar kümmert </strong>– ihn wählten die Lorsbacher mit starken <strong>36,71 bzw. 38,37 Prozent</strong>. Zwar bekam der Mann in anderen Wahlkreisen Hofheims deutlich mehr Stimmen. Aber wenn das Lorsbacher Ergebnis <strong>eine Abstrafung</strong> gewesen sein soll&#8230;</p>



<p>Der <strong>Grüne Landesminister Tarek Al-Wazir</strong> zeichnet verantwortlich für die Straßenbaubehörde <strong>&#8222;Hessen Mobil&#8220;</strong>, weshalb die <strong>Baustellen-Kritiker</strong> vor allem die grüne Politik <strong>ins Visier nehmen</strong>. Für diese Partei kandidierte <strong>Bianca Strauß</strong>, die bisher so gut wie <strong>keine Anteilnahme</strong> für das <strong>Leiden der Lorsbacher</strong> gezeigt hat. Sie schielt auf eine späte Politkarriere, da legt man sich natürlich nicht<strong> mit dem eigenen Minister</strong> an.</p>



<p><strong>Im Ortsteil Wallau,</strong> wo sie lebt und wo man sie kennt, musste sich die angebliche Journalistin <strong>mit mageren 13,88 bzw. 15,37 Prozent</strong> begnügen. In Lorsbach kam sie auf <strong>20,77 bzw. 19,68 Prozent</strong>.</p>



<p>Ein unbekannter Sprayer hat mal auf eine Wand gesprüht: <em>&#8222;Wer seine Stimme abgibt, hat nichts mehr zu sagen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Das gilt mehr denn je in Lorsbach.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="cdu202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#cdu202310">Heiße Gerüchte um CDU-Parteivorsitz: Wird Vogt von einer Frau abgelöst?</a></h1>



<p>Zum Schluss noch ein <strong>Gerücht</strong>, also eine <strong>unverbürgte Nachricht</strong>, die von größerem <strong>öffentlichem Interesse</strong>, aber eben auch <strong>ungesichert</strong> ist:</p>



<p>Es heißt, dass<strong> Christian Vogt </strong>– er ist bekanntlich auch Hofheims Bürgermeister – sein Amt als <strong>CDU-Parteivorsitzender</strong> loswerden will. Auf Fragen dazu reagiert er ungewohnt <strong>wortkarg</strong>, will eigentlich <strong>nichts sagen</strong> – außer: <em>&#8222;Wo haben Sie das her?&#8220;</em> </p>



<p>Und dann verweist er auf eine Versammlung seiner Stadtpartei am <strong>2. November</strong>: &#8222;<em>Da finden Vorstandswahlen statt, da wird entschieden.</em>&#8220; Ob er wieder <strong>antritt</strong> und <strong>kandidiert</strong>? Keine Antwort, nur: <em>&#8222;Warten Sie&#8217;s ab.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ein klares Dementi </strong>hört sich anders an. Ein überzeugendes <strong>Bekenntnis zur Führung der Stadtpartei</strong> auch.&nbsp;</p>



<p>Spricht man mit <strong>Parteimitgliedern</strong>, heißt es, <em>&#8222;dem Christian&#8220;</em> werde alles <strong>ein bisschen zu viel.</strong> Der<strong> Job als Bürgermeister</strong> fordere ihn offenbar mehr, als er gedacht habe.</p>



<p>Und außerdem müsse der Mann, darauf wird unisono verwiesen, neben Job und Partei mit <strong>nie zuvor gekannten Stress</strong> im Privatleben in Diedenbergen fertig werden: Vor einem Jahr bekam seine Frau <strong>Zwillinge</strong>. Heißt: <strong>viel ungewohnte Unruhe im Hause Vogt</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="435" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310.jpg" alt="Vogt 202310" class="wp-image-35210" style="aspect-ratio:1.471264367816092;width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mann im Stress: Christian Vogt auf dem Weg zur Wahlurne. An jeder Hand eine Tochter. Und hinterher musste er auch noch das Foto auf Facebook posten (hier ein Screenshot).</figcaption></figure>
</div>


<p>Man kann sich gut vorstellen, dass für den Mann alles <strong>ein bisschen viel</strong> wird. Aber wer bitte soll denn dann die Partei<strong> künftig führen</strong>?</p>



<p>Ein Name wird heiß gehandelt: <strong>Dr. Kristin Seitz</strong>, Juristin bei einer Bank in Frankfurt und Ortsbeirätin in Marxheim. Sie war <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/03/erster-stadtrat-cdu-kandidatin/">Vogts Favoritin</a> für das Amt des Ersten Beigeordneten. Weniger ihre <strong>mangelnde Qualifizierung</strong> für das Amt als vielmehr die <strong>Mehrheitsverhältnisse</strong> <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong> gaben der Frau von vornherein null Chancen. Trotzdem kam sie dem <strong>Drängen der Männer </strong>in der Parteiführung nach und stellte sich der Wahl.</p>



<p>Im Gegenzug soll sie jetzt, heißt es, mit dem <strong>Vorsitz der Stadtpartei </strong>bedacht werden. Ein kleines <strong>Dankeschön</strong> sozusagen. <strong>Netter</strong> <strong>Nebeneffekt</strong>:</p>



<p>Der unvergessliche <a href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/">Ausspruch</a> von <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong>, dass Frauen häufig nicht gern weit vorn stehen wollen, wäre endgültig als das entlarvt, was er ist:<strong> m</strong><strong>achohafter Unsinn.</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
