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	<title>Paulus Nadja &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Paulus Nadja &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>E-Mails wie Flammenwerfer: 2 Stadtverordnete fackelten Weihnachtsfrieden ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
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		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie wollten ein Bild vorweihnachtlicher Friedfertigkeit bieten: In ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr zeigten sich einige Hofheimer Lokalpolitiker erkennbar um ein besseres Miteinander bemüht. Doch wenig später brannte der Weihnachtsbaum lichterloh: Zwei Stadtverordnete hatten E-Mails verschickt, deren Inhalte wie Flammenwerfer wirkten. Was verheißt das für das kommende Jahr?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Sie wollten ein Bild vorweihnachtlicher Friedfertigkeit bieten: In ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr zeigten sich einige Hofheimer Lokalpolitiker erkennbar um ein besseres Miteinander bemüht. Doch wenig später brannte der Weihnachtsbaum lichterloh: Zwei Stadtverordnete hatten E-Mails verschickt, deren Inhalte wie Flammenwerfer wirkten. Was verheißt das für das kommende Jahr?</strong></p>



<p><strong>Für Hofheim sei es das Beste, </strong><em>&#8222;wenn wir unsere eigenen Egos etwas zurückstellen, unseren Fokus auf die Sachthemen setzen und im Interesse der Stadt und ihrer Bürger fruchtbare Diskussionen führen und gewissenhafte Entscheidungen treffen&#8220;.</em></p>



<p>So also sprach<strong> Wilhelm Schultze</strong> von der Wählergemeinschaft <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> (<a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noopener">BfH</a>), die Botschaft war klar und unmissverständlich, und da dürfte niemand gewesen sein, der dem jungen Stadtverordneten <strong>die Ehrlichkeit seiner Gedanken </strong>hätte absprechen wollen.</p>



<p><strong>Wirklich niemand?</strong></p>



<p>Es war in der <strong>letzten Stadtverordnetenversammlung </strong>in diesem Jahr: Ein <strong>Zwei-Jahres-Haushalt</strong> wurde verabschiedet, <strong>700 Seiten</strong> voll gepfropft mit Zahlen – richtig <strong>viel zu sagen </strong>gab&#8217;s dazu allerdings nicht mehr, denn im Vorfeld war alles <strong>besprochen</strong> und <strong>festgezurrt</strong> worden. Eher aus alter Gewohnheit hatten alle Fraktionen Reden vorbereitet. Ein bisschen <strong>Etat-Prosa</strong>, diesmal angereichert mit <strong>Benimm-Poesie</strong>.</p>



<p>Vor Schultze hatte<strong> Bettina Brestel </strong>gesprochen: Die <strong>Grünen-Fraktionsvorsitzende</strong> äußerte den Wunsch, dass <em>&#8222;in Zukunft ein wenig mehr Gelassenheit im Umgang miteinander&#8220;</em> herrschen möge.</p>



<p>Wenig später ging <strong>Michaela</strong> <strong>Schwarz</strong> ans Rednerpult. Die <strong>FDP-Fraktionsvorsitzende </strong>appellierte: <em>&#8222;Wir sollten mit Respekt miteinander umgehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Das hörte sich noch gut an&#8230;</strong></p>



<p>Dann aber sagte sie auch: Man sei hier, um <strong>Hofheim voranzubringen</strong> – &#8222;<em>und nicht, um uns wie Laiendarsteller auf einer Schulbühne zu gebärden&#8220;.</em></p>



<p>Das war <strong>eine gezielte Attacke</strong> in Richtung Opposition, mit der die FDP-Frau ihren <strong>Ruf nach Respekt</strong> als<strong> billige Heuchelei</strong> selbst entlarvte. Verstärkt wurde dieser Eindruck wenig später durch <strong>E-Mails</strong>, die zwei Stadtverordnete an <strong>einen größeren Personenkreis</strong> verschickt hatten. Mit teils <strong>infamen</strong>, teils <strong>erfundenen</strong> Beschuldigungen<strong> gegen einzelne Lokalpolitiker</strong> fackelten sie den <strong>Weihnachtsfrieden</strong> in Hofheims Stadtpolitik ab.&nbsp;</p>



<p>Der <strong>FDP-Stadtverordnete Ralf Weber</strong> verschickte die erste E-Mail, ihr Inhalt ist mit<strong> &#8222;bösartig&#8220;</strong> noch <strong>nett umschrieben. </strong>Hier eine kleine Auswahl seiner Formulierungen, mit denen er<strong> die Arbeit der Oppositionsparteien</strong> im Stadtparlament belegt:</p>



<p><em>Unsäglich – verbohrt – bösartig – Pfui – Unwahrheit – Unterstellung – pure Propaganda – ekelhaft – unangemessen &#8211; justitiabel – Unverschämtheit – Halbwahrheiten – Schmutz&#8230;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="450" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Ralf-Weber-202312.jpg" alt="Ralf Weber 202312" class="wp-image-37637" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Ralf-Weber-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Ralf-Weber-202312-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der FDP-Webseite: Ralf Weber, Makler von Beruf, äußert sich mit Vorliebe zur allerlei Bauthemen. Er ist bekennender Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters.</figcaption></figure>
</div>


<p>Man könnte die E-Mail <strong>in den untersten Ordne</strong>r verbannen oder, besser noch, gleich <strong>trashen</strong>: als Schmähwerk <strong>eines über 70-jährigen Mannes</strong>, der in seinem <strong>Furor gegen Andersdenkende</strong> jedes Maß verloren hat. Doch das Schreiben ist auch <strong>Spiegelbild</strong> <strong>eines</strong> <strong>Politikstils</strong>, der in Hofheim von zu vielen Lokalpolitikern <strong>goutiert</strong> wird. Ihre bisweilen offen gezeigte<strong> Freude</strong> am Niedermachen unliebsamer Meinungen verrät sie als<strong> Webers Komplizen im Geiste.</strong></p>



<p>Deshalb ist&#8217;s <strong>höchste Zeit</strong>, genau <strong>hinzuschauen</strong> und <strong>hinzuhören</strong>, auch und gerade jetzt in diesen Tagen, da uns allen <strong>Besinnlichkeit</strong> anempfohlen wird.</p>



<p><strong>Stille Nacht – gerne!</strong></p>



<p><strong>Aber Schweigen ist keine Option:</strong></p>



<p><strong>Willy Brandt</strong>, der große <strong>Sozialdemokrat</strong>, <strong>Bundeskanzler</strong> und <strong>Friedensnobelpreisträger</strong>, hat mal gesagt: <em>&#8222;Wer Unrecht lange geschehen lässt, bahnt dem nächsten den Weg.&#8220;</em></p>



<p>Seine Worte haben auch <strong>nach 30 Jahren</strong> nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FDP-Mann fällt per E-Mail über Frauen her</h2>



<p><strong>Ralf Weber</strong> hatte einige seiner <strong>Injurien</strong> schon einige Tage vorher in einer <strong>Sitzung des</strong> <strong>Bauausschusses</strong> von sich gegeben, derart <strong>hemmungslos</strong>, dass <strong>Ausschuss-Vorsitzender Patrick von Rosen</strong> erkennbar <strong>fassungslos</strong> sagte: &#8222;<em>Ich fange an, mich zu schämen.&#8220;</em></p>



<p>Wobei die <strong>Schmerzgrenze des CDU-Mannes</strong> sehr hoch liegen muss: Etliche <strong>Weber-Ausfälle</strong> hatte er zuvor <strong>unbeanstandet</strong> durchgehen lassen.</p>



<p><strong>Ralf Weber</strong> gehört mit seiner<strong> FDP zur &#8222;Regierungs-Koalition&#8220; </strong>in der Kreisstadt. Seine <strong>Fraktionskollegen</strong> wie auch der g<strong>rößere Koalitions-Partner</strong> <a href="https://www.cdu-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CDU</strong></a> lassen ihn stets <strong>unwidersprochen</strong> gewähren. Dem Beobachter drängt sich sogar der Eindruck auf, dass sich <strong>Abgeordnete der Koalition</strong> daran ergötzen, wenn der Mann verbal <strong>ausrastet</strong>.</p>



<p>Da ist keiner, der Weber <strong>zur Räson zu bringen versucht.</strong></p>



<p>Da ist keiner, der dem Mann <strong>die Rote Karte zeigt.</strong></p>



<p><strong>Kumpanei in Koalition:</strong> Sie lassen ihn einfach <strong>gewähren</strong>.</p>



<p>Ein aktuelles Beispiel aus der <strong>Dezember-Sitzung des Bauausschusses</strong>:</p>



<p>Weber hatte <strong>den</strong> <strong>Vorschlag</strong> gemacht, dass man die <strong>Katharina-Kemmler-Straße</strong> (die Straße vor der Feuerwehr)<strong> geradeaus weiterbauen</strong> solle, über Wiesen und Felder hinweg, in Richtung Kelkheim. Dann, so seine Begründung, werde <strong>weniger Verkehr </strong>über die<strong> Niederhofheimer und Zeilsheimer Straße</strong> fahren.</p>



<p>Eine solche Idee kann<strong> </strong>man<strong> gut finden.</strong> Muss man aber nicht: Man kann die Idee <strong>auch <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> gut finden.</strong></p>



<p><strong>Nadja Paulus von der Grünen</strong> meldete sich zu Wort: Sie habe den <strong>Eindruck</strong>, sagte sie in ihrer <strong>ruhigen, bedächtigen Art</strong>, dass mit einer solchen Straße das<strong> umstrittene Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; </strong>erschlossen werden soll. Das <strong>Mega-Projekt</strong> mit mehr als <strong>400 Wohnungen</strong> hinter der Therme hatte die <strong>CDU</strong> kurz vor Jahresende noch schnell <strong>durchpeitschen</strong> wollen, die Planung aber wurde nach einem <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/05/milllionen-coup-eines-cdu-politikers/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> erst einmal <strong>vertagt</strong>.</p>



<p>Paulus hatte <strong>kaum ausgesprochen</strong>, da meldete sich <strong>Weber</strong>. Und begann sofort laut zu <strong>toben</strong>. Später verbreitete er auch per E-Mail:</p>



<p><em>&#8222;Wie verbohrt muss man sein, wenn man dem politisch Andersdenkenden bösartig unterstellt, er würde nicht im Bürgerinteresse, sondern in einem anderen privaten Interesse handeln? Pfui, kann ich da nur sagen, ekelhaft ist das und unangemessen in jedem Fall und womöglich justitiabel.&#8220;</em></p>



<p>Hat sich der <strong>FDP-Mann </strong>erst einmal <strong>in Rage</strong> geredet, kennt er <strong>kein</strong> <strong>Pardon</strong> mehr. Wir hatten das schon mal: <strong>Auffällig, dass der Mann nur über Frauen herfällt.</strong></p>



<p><strong>Zweites &#8222;Opfer&#8220; </strong>in der Weber-Mail:<strong> Barbara Grassel</strong> von den <a href="https://dielinke-mtk.de/hofheim-2/" target="_blank" rel="noopener">Linken</a>. Die <strong>moniert</strong> des Öfteren, dass der Magistrat privaten Investoren <strong>großzügig</strong> <strong>entgegenkomme</strong> (wofür es <strong>allerhand Beispiele</strong> gibt), dagegen andere Projekte <strong>sträflich vernachlässige</strong> (wofür es ebenfalls <strong>jede Menge Belege</strong> gibt).</p>



<p>Weber hält sich nicht mit <strong>Argumenten</strong> auf. Sein Schreiben klingt wie ein <strong>Niederbrüllen</strong>:<em> &#8222;Es ist eine Unverschämtheit, die Lauterkeit des Magistrats anzuzweifeln.&#8220;</em></p>



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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="410" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Grassel-Barbara-202312.jpg" alt="Grassel Barbara 202312" class="wp-image-37549" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Grassel-Barbara-202312.jpg 410w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Grassel-Barbara-202312-192x300.jpg 192w" sizes="(max-width: 410px) 100vw, 410px" /><figcaption class="wp-element-caption">FDP-Mann Weber über Barbara Grassel (Linke): Unverschämtheit! </figcaption></figure>
</div></div>



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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="409" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-Tanja-e1703013456890.jpg" alt="Lindenthal Tanja e1703013456890" class="wp-image-37551" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-Tanja-e1703013456890.jpg 409w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-Tanja-e1703013456890-192x300.jpg 192w" sizes="(max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption class="wp-element-caption">FDP-Mann Weber über Tanja Lindenthal (BfH): Ehrabschneidend!</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="409" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Paulus-Nadja-202312-e1703013391261.jpg" alt="Paulus Nadja 202312 e1703013391261" class="wp-image-37554" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Paulus-Nadja-202312-e1703013391261.jpg 409w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Paulus-Nadja-202312-e1703013391261-192x300.jpg 192w" sizes="(max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption class="wp-element-caption">FDP-Mann Weber über Nadja Paulus (Grüne): Verbohrt! Pfui! </figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Und auch <strong>Tanja Lindenthal</strong> geht er frontal an. Die <strong>BfH-Stadtverordnete</strong> hatte unlängst gesagt, sie bekomme <em>&#8222;Drohmails von der CDU-Fraktion&#8220;</em> – ein <strong>Versehen</strong>, wie sie <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/12/die-beste-entschuldigung-hofheims/">umgehend klarstellte</a>: Sie hatte sagen wollen, sie bekomme <strong>Drohmails </strong>von<strong> </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</a>.</p>



<p>Ob des <strong>Mini-Versprechers</strong> pumpte sich Weber mit Empörung auf und verbreitete schriftlich: <em>&#8222;Ich bin fassungslos, dass so etwas Ehrabschneidendes öffentlich geäußert wird und sich im Nachhinein als pure Propaganda und Unwahrheit erweist.&#8220;</em></p>



<p><strong>Debatten-Kultur a la FDP-Weber</strong>. Und seine <strong>Liberalen</strong> lassen den Mann gewähren. <strong>Frau Schwarz,</strong> seine Fraktionsvorsitzende, die eben noch <strong>Respekt</strong> eingefordert hatte, sagte bisher<strong> keinen Ton</strong>.</p>



<p>Und auch der <strong>große FDP-Partner CDU </strong>duckt sich weg. <strong>Distanziert sich nicht. </strong>Schweigt einfach.</p>



<p><strong>Stille Nacht in Hofheims Lokalpolitik.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">E-Mail von FWG-Nickel: So eifert er dem FDP-Mann nach</h2>



<p>Einen Tag nach Weber setzte sich <strong>Andreas Nickel </strong>an den Computer und verschickte ebenfalls eine E-Mail. Der Mann ist Vorsitzender der<strong> </strong><a href="https://fwg-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">FWG-Fraktion</a> im Stadtparlament, die sich ebenfalls der Koalition mit der CDU anschloss. Vor vier Jahren wollte Nickel <strong>Bürgermeister der Kreisstadt</strong> werden.</p>



<p>Jetzt schrieb er an diverse <strong>Stadtverordnete</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, dass er der Sitzung des Bauausschusses als <strong>Zuhörer</strong> beigewohnt habe: <em>&#8222;Die Wahrnehmungen – selbst aus der Distanz – haben doch starke Betroffenheit ausgelöst.&#8220;</em></p>



<p>Nickel meint allerdings nicht <strong>Webers Pöbeleien</strong>: Er greift <strong>Nadja&nbsp;Paulus </strong>an.</p>



<p><strong>An dieser Stelle ein kurzer, aber wohl wichtiger Einschub:</strong> Um <strong>keine</strong> <strong>Missverständnisse</strong> aufkommen zu lassen – man könnte ja glauben, Frau Paulus habe Webers Straßenbau-Pläne <strong>in Grund und Boden verdammt</strong> –, um also<strong> alle Unklarheiten</strong> auszuräumen, wollen wir hier die <strong>Ausführungen von Frau Paulus</strong> zitieren – <strong>wortwörtlich!</strong></p>



<p>Frau Paulus hatte laut unserer Mitschrift im Bauausschuss gesagt:</p>



<p><em>&#8222;Ich hab mir dieses neue Straßenbauprojekt genau auf der Karte angeschaut. Da ist mir aufgefallen, ich weiß nicht, ob ich die einzige bin, der das so auffällt, mir kam dabei der Gedanke, dass es weniger um die Entlastung der Anwohner von Zeilsheimer- und Niederhofheimer Straße geht, als vielmehr um die verkehrsmäßige Erschließung für das forcierte Baugebiet ,Auf den Gleichen&#8216;. Das wäre ja sehr komfortabel. Den Gedanken habe ich bekommen – Entschuldigung.&#8220;</em></p>



<p><strong>Weber tobt </strong>daraufhin (siehe oben): <em>&#8222;Entgleisung&#8220;</em> und <em>&#8222;pfui&#8220;</em> und <em>&#8222;ekelhaft&#8220;</em>.</p>



<p><strong>FWG-Mann Nickel</strong> schreibt in <strong>seiner Rund-Mail</strong>: Paulus&#8216; Aussagen seien <em>&#8222;aus meiner Sicht inhaltlich abstrus, klar inakzeptabel&#8220;</em>, und sie hätten <em>&#8222;vom Vorsitzenden&nbsp;durchaus auch gerügt werden können&#8220;.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Nickel-Andreas-202312.jpg" alt="Mail" class="wp-image-37545" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Nickel-Andreas-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Nickel-Andreas-202312-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gibt sich öffentlich als Biedermann und betätigt sich als Brandstifter: Andreas Nickel auf einem Flyer der Hofheimer FWG. </figcaption></figure>
</div>


<p>Auch sonst <strong>eifert</strong> der FWG-Mann dem FDP-Mann nach: Er <strong>klagt an</strong>, dass Mitglieder der Opposition den Hofheimer Magistrat <strong>kritisieren</strong> würden. Kleiner Unterschied: Während Weber eher <strong>schlichtes Vokabular </strong>bemüht, ergeht sich<strong> FWG-Mann Nickel regelmäßig in umständlich-unsinnigen Formulierungen</strong>. Er schreibt in seiner Rund-Mail:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Das zweite, sich wiederholende Verhaltensmuster ist die von unbotmäßigem Verfolgungseifer geprägte Dauerattacke gegen den Magistrat und die Verwaltungsebene mit dem stets immanenten Vorwurf der unterlassenen oder fehlerhaften Aufgabenerledigung. Nichts gegen eine pointierte Spitze bei hoher Relevanz des Sachgegenstandes, wie befremdlich muss doch aber diese dauerhafte Gängelung gerade den hauptamtlich Tätigen erscheinen.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstprofilierung und Diffamierung</h2>



<p>Jetzt haben wir <strong>kurz vor Weihnachten</strong>. Das Bild von einem ehrlichen <strong>Bemühen um Hofheim</strong>, das uns einige Stadtverordnete vermitteln wollten, wurde <strong>von der Realität geschreddert</strong>.</p>



<p><strong>Die beiden E-Mails</strong> gingen an ein <strong>größeres Publikum</strong>: Weber wie auch Nickel schickten ihre Schreiben an ihre Parteifreunde sowie an CDU-Mitglieder, dazu an ausgewählte Stadtverordnete der <strong>Grünen</strong>, der <strong>SPD</strong> und der <strong>BfH</strong>.&nbsp; Auch <strong>Mitarbeiter</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverwaltung bekamen das Schreiben zugesandt</strong>, darunter <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> (CDU) und der <strong>Beigeordnete Bernhard Köppler </strong>(SPD).</p>



<p>Die <strong>E-Mails</strong> wurden von Stadtverordneten an den <strong>Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> weitergeleitet – <strong>mehrfach</strong>.<strong> Die Empörung ist groß.</strong></p>



<p><em>&#8222;Das sind Hass-Mails! Einzelne Stadtverordnete sollen diskreditiert werden. Das empfinde ich als unerträglich&#8220;, </em>schreibt ein <strong>Lokalpolitiker</strong>.</p>



<p><strong>Ein anderer Stadtverordneter </strong>schreibt: <em>&#8222;Machen Sie das bitte öffentlich: Einen solchen Politikstil wollen wir in unserer Stadt nicht!&#8220;</em></p>



<p><strong>Vertreter der Stadtspitze</strong> und vor allem die <strong>Lokalpolitiker in der Koalition</strong> wollen die unappetitliche Angelegenheit am liebsten mit dem <strong>Mantel des Schweigens</strong> zudecken.<strong> Keiner dürfe es  erfahren</strong>, drängeln sie untereinander: <strong>Wie stehe denn sonst das Stadtparlament dar?</strong></p>



<p>Aber ist <strong>Verschweigen</strong> wirklich der richtige Weg? Lässt sich <strong>Respekt</strong> und <strong>Anstand</strong> im Umgang miteinander herstellen, wenn wir vor der Wirklichkeit <strong>die Augen fest verschließen</strong>? Die <strong>Ohren</strong> <strong>zuhalten</strong> und die Hand <strong>vor den Mund pressen</strong>?</p>



<p>Zitieren wir hier nochmals den <strong>BfH-Stadtverordneten Wilhelm Schultze</strong>, er hat das treffend formuliert in seiner <strong>Haushaltsrede</strong>:</p>



<p><em>&#8222;In den letzten Jahren beobachte ich vor allem zwei Dinge: überflüssige Selbstprofilierung und gleichzeitige Diffamierung der politischen Gegenseite. Im Grunde ist mir meine Zeit dafür zu schade.&#8220;</em></p>



<p>Der Mann hat ja <strong>völlig recht.</strong> Leider ist <strong>nicht absehbar</strong>, dass sich die Lokalpolitik in Hofheim<strong> in absehbarer Zeit</strong> ändert. </p>



<p>Auch nicht, wenn wir uns jetzt erst einmal <strong>Weihnachten</strong> feiern:</p>



<p><strong>Stille Nacht, heilige Nacht.</strong></p>



<p><strong>Und dann?</strong></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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