<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pollok-Müller Anne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/pollok-mueller-anne/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 Dec 2023 10:05:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.3</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Pollok-Müller Anne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vereinsring &#038; Weinstand: Welche Geschäfte laufen im &#8222;Chalet&#8220; wirklich ab?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/12/11/vereinsring-und-chalet/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/12/11/vereinsring-und-chalet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Haindl Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Hofmann Renate]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Ottlik Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Pollok-Müller Anne]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=37103</guid>

					<description><![CDATA[Mit seinem Versuch, eine Lokalpolitikerin mundtot zu machen, hat sich Wulf Baltruschat als Vorsitzender des Vereinsrings selbst ein Problem geschaffen. Denn jetzt werden viele Fragen gestellt, die ihm nicht gefallen dürften: Kommt der umstrittene Weinstand "Chalet" wirklich nur Vereinen zugute – oder werden dort auch private Geschäfte getätigt? Und was passiert mit dem vielen Geld, das dort eingenommen wird? Spurensuche in einem Verein, dessen Vorstand sich plötzlich abschottet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong><strong>Es war das große Gesprächsthema am Wochenende beim Weihnachtsmarkt: Das Vorgehen eines CDU-Stadtrats gegen eine BfH-Stadtverordnete, die sich kritisch zu &#8222;seinem&#8220; Weinstand geäußert hatte. Inzwischen zeichnet sich ab: Wulf Baltruschat hat sich mit seinem brachialen Verhalten selbst ein Problem geschaffen. Denn jetzt werden Fragen laut, die ihm als Vorsitzenden des Vereinsrings nicht gefallen dürften: Kommt das &#8222;Chalet&#8220; wirklich nur Vereinen zugute – oder werden dort auch private Geschäfte getätigt, die indirekt aus der Stadtkasse gesponsert werden? Und was passiert mit dem vielen Geld, das eingenommen wird? Schätzungen zufolge soll der bisherige Umsatz im &#8222;Chalet&#8220; etliche zehntausend, vielleicht sogar weit über hunderttausend Euro betragen. Spurensuche.</strong></strong></p>



<p><strong>Kurzer Rückblick: </strong>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte letzte Woche <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">berichtet</a>, dass <strong>CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</strong> die <strong>Stadtverordnete Tanja Lindenthal </strong>massiv unter Druck zu setzen versucht. Die Frau – sie gehört der <strong>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; (BfH)</strong> an – hatte sich als <strong>Mandatsträgerin</strong> im Ortsbeirat Kernstadt <strong>kritisch</strong> <strong>zum &#8222;Chalet&#8220;-Standort </strong>geäußert: Die etwas <strong>heruntergekommene Holzbude</strong> in der kleinen Parkanlage des Untertorplatzes störe den <strong>Blick</strong> <strong>auf die historische Häuserfassade mit dem &#8222;Türmchen&#8220;</strong>. Es gebe, sagte sie, sicher <strong>geeignetere Plätze</strong>&#8230;</p>



<p>Lindenthal war nicht die einzige, die solche Überlegungen äußerte. Auch <strong>Peter Ottlik </strong>von der <strong>SPD</strong> und <strong>Martin Haindl</strong> von den <strong>Grünen</strong> plädierten im Ortsbeirat <strong>für einen anderen &#8222;Chalet&#8220;-Standort.</strong> Baltruschat aber nahm nur Lindenthal ins Visier:</p>



<p>Als <strong>Vorsitzender des Vereinsrings</strong> teilte er dem <a href="https://www.bund-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</a> (BUND) schriftlich mit, dass man die Hofheimer Ortsgruppe aus dem Vereinsring <strong>ausschließen</strong> werde, wenn sich Tanja Lindenthal – sie sitzt im örtlichen BUND-Vorstand – noch einmal<strong> kritisch zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>äußern sollte.</p>



<p>Der <strong>BUND</strong> informierte Lindenthal und die <strong>BfH-Fraktion</strong>, und die rief <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) </strong>an. Der wiederum muss seinen <strong>Parteifreund</strong> <strong>Baltruschat</strong> informiert haben, denn der schickte umgehend<strong> eine neue E-Mail an den BUND</strong>, in der er behauptete: Mit der Weitergabe seines ersten Schreibens sei <strong>gegen</strong> <strong>das</strong> <strong>Datenschutzgesetz</strong> verstoßen worden.</p>


<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Stadtparlament tagt am Dienstag und Mittwoch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">An diesem Dienstag und Mittwoch tagt das Stadtparlament zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Tagesordnung ist lang, sie beginnt mit der Verpflichtung des neuen Ersten Stadtrats Daniel Philipp (Grüne), der im neuen Jahr antritt. Ansonsten geht&#8217;s viel um Bau- und Finanzthemen.<br />
<br />
Mit einer gewissen Spannung wird erwartet, ob CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat kommt. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte kürzlich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">aufgedeckt</a>: 23 Mal tagte das Stadtparlament in dieser Legislaturperiode – 18 Mal fehlte Baltruschat. Dabei ist eine Teilnahme für Stadträte Pflicht&#8230;<br />
<br />
Interessant wird auch zu beobachten sein, wie Tanja Lindenthal (BfH) sich verhält: Im Verlauf einer hitzigen Ausschuss-Debatte hatte sie versehentlich gesagt, sie bekomme Drohmails von der CDU-Fraktion (sie meinte: von CDU-Stadtrat Baltruschat). Wegen des kleinen Versprechers machte der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Härder einen <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">Riesen-Aufstand</a>: Er drohte Lindenthal mit Klage (Rufschädigung! Üble Nachrede!) und verlangte, dass sie sich entschuldige. Das tat sie umgehend, aber das reichte den CDU-Mannen nicht: Sie verlangen eine öffentliche Erklärung von ihr. An diesem Dienstag, im Stadtparlament.<br />
<br />
Die Sitzungen beginnen jeweils um 18 Uhr in der Stadthalle. Wer Interesse hat, kann gerne kommen: Zuhören und zugucken ist erlaubt. Mitreden nicht.</div></div>



<p><strong>Juristen</strong>, um Einschätzung gebeten, sagen unisono, ein solcher Vorwurf <strong>entbehre jeder Grundlage</strong>. Die unterschwellige Klageandrohung, sagte einer, sei wohl eher als ein <strong>Versuch der</strong> <strong>Einschüchterung</strong> zu werten.</p>



<p>Auch im <strong>BUND</strong> deutet man die Mails des CDU-Stadtrats als <strong>Drohung</strong> und Versuch, eine Stadtverordnete <strong>zum Schweigen zu bringen.</strong></p>



<p><strong>Baltruschat</strong>, vom Hofheim/Kriftel-Newsletter <strong>um Beantwortung einiger Fragen gebeten</strong>, wollte <strong>nichts sagen</strong>: Das gehe nur den <strong>Vorstand</strong> etwas an. Mit der Lokalzeitung aber, die sich <strong>Tage später</strong> angesichts der breiten öffentlichen Erregung <strong>gezwungen</strong> sah, das Thema <strong>aufzugreifen</strong>, redete er dann doch noch, wenigstens kurz:</p>



<p>Der Ausschluss des BUND aus dem Vereinsring sei <strong>keine Drohung</strong> gewesen, sondern <strong>eine Ankündigung</strong>, soll er gesagt haben.</p>



<p>Und auch diese Information ließ er via Zeitung verbreiten: <strong>Alle</strong> <strong>Vorstandsmitglieder</strong> hätten seiner Vorgehensweise <strong>zugestimmt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Altstadtverein bekam (noch) keinen Drohbrief</h2>



<p><strong>Da wird&#8217;s interessant! </strong>Denn dem Vereinsring-Vorstand gehört <strong>als Beisitzerin</strong> auch <strong>Renate Hofmann</strong> an. Sie ist die <strong>Vorsitzende </strong>des Vereins <a href="https://www.historisches-hofheim.de/Buergervereinigung-Hofheimer-Altstadt-e-V/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bürgervereinigung Altstadt Hofheim&#8220;</a>.</p>



<p>Bekannt ist auch: Mindestens ein <strong>Vorstandsmitglied</strong> des Altstadt-Vereins hat sich bereits öffentlich kritisch über den &#8222;Chalet&#8220;-Standort geäußert. In einem Leserbrief an die Lokalzeitung schrieb <strong>Anne Pollok-Müller</strong>: <em>&#8222;Wir appellieren somit an die Verwaltung, den Vereinsring als Betreiber des Häuschens dazu zu veranlassen, den Weinstand aus Gründen des Gemeinsinns und der Vernunft auf den Tiverton-Platz umzuziehen – das wäre eine Win-win-Situation!&#8220;</em></p>



<p>Der Leserbrief erschien am<strong> 15. November</strong>. Dass Baltruschat daraufhin <strong>Drohmails</strong> an den Altstadtverein geschickt hätte, ist <strong>nicht bekannt</strong>.</p>



<p>Das wiederum schürt <strong>Mutmaßungen unter Stadtverordneten</strong>, weshalb der Mann so <strong>massiv</strong> gegen <strong>Lindenthal</strong> und den <strong>BUND</strong> vorgeht:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211.jpg" alt="Chalet 20231211" class="wp-image-37273" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-20231211-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein kleiner Park vor historischen Fachwerkhäusern – und mittendrin eine Bretterbude: Hier schenkt der Vereinsring regelmäßig Wein aus.</figcaption></figure>
</div>


<p>Baltruschat, der vor wenigen Jahren <strong>von der SPD zur CDU</strong> übergewechselt war, wolle vor allem <strong>den BUND</strong> <strong>abstrafen</strong>. Denn der habe mit einer Klage vor Gericht das <strong>Luxus-Baugebiet &#8222;Vorderheide II&#8220;</strong> auf dem Kapellenberg verhindert, wo einige von Baltruschats neuen <strong>Parteifreunden</strong> so gerne gebaut hätten.</p>



<p>Und jetzt fängt Lindenthal auch noch an, das geplante <strong>Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;</strong> kritisch zu hinterfragen (<a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/05/milllionen-coup-eines-cdu-politikers/">hier</a>). Das war <strong>von einem führenden CDU-Stadtverordneten</strong> jahrelang geplant worden, alles ganz stiekum. Eigentlich sollte die <strong>Aufstellung eines Bebauungsplanes</strong> noch vor dem Jahresende ganz schnell durchs Stadtparlament <strong>gepeitscht</strong> werden.</p>



<p>Das wurde im Bau- und Planungsausschuss jetzt erst einmal <strong>gestoppt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nur Vereinsförderung? Oder auch Geschäftsmodell?</h2>



<p>Die <strong>Gemengelage von Lokalpolitik, Vereinsmeierei und persönlicher Übergriffigkeit </strong>wird inzwischen um einen <strong>Fragenkomplex</strong> erweitert, der die Zukunft des &#8222;Chalet&#8220; mehr <strong>gefährden</strong> könnte als<strong> zugestellte Sichtachsen</strong> auf eine historische Häuserzeile:</p>



<p><strong>Das ist jetzt die zentrale Frage: </strong>Dient der Vereinsring-Weinstand wirklich<strong> ausschließlich Hofheimer Vereinen</strong> als Geldquelle – oder werden hier auch regelmäßig<strong> private Geschäfte getätigt</strong>?&nbsp;</p>



<p><strong>Das sind die Fakten:</strong></p>



<p>Wer das &#8222;Chalet&#8220; <strong>anmieten</strong> will, muss über das Internet <strong>einen Antrag an den Vereinsring</strong> schicken. Zuständig fürs &#8222;Chalet&#8220;: <strong>Wulf Baltruschat</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Schon etwas merkwürdig: </strong>Der gesamte Buchungsvorgang wird <strong>unter dem Logo der Musikschule </strong>abgewickelt. Vor dem Einloggen heißt es auch: <em>&#8222;Ihre Anmeldung muss von Musikschule Hofheim bestätigt werden&#8220;</em>.</p>



<p>Wir hätten vom <strong>Geschäftsführer der städtischen Musikschule</strong> gerne mehr über das offensichtlich enge Zusammenspiel von <strong>Musikschule und Weinausschank </strong>erfahren.<strong> Profitiert</strong> er vielleicht davon,&nbsp;kriegt die Musikschule <strong>Geld aus den Weinverkäufen</strong>?</p>



<p>Doch <strong>Sven Müller-Laupert </strong>reagiert nicht: Er ist <strong>Kassierer</strong> im Vereinsring. Wir hätten auch schon gerne von ihm gewusst, warum er sich an der <strong>Abstrafungsaktion gegen den BUND</strong> beteiligt.</p>



<p>Aber der Mann antwortet auch nicht auf <strong>nochmalige Aufforderung</strong>. Vielleicht muss er ja schweigen&#8230;</p>



<p>Auch ohne Auskünfte von Müller-Laupert <strong>erfahren wir</strong>:</p>



<p><strong>Vereinsmitglieder</strong> müssen bei der &#8222;Chalet&#8220;-Buchung als Gebühr <strong>40 Euro pro Tag</strong> zahlen, macht zusammen <strong>mindestens 80 Euro,</strong> weil der Weinstand nur <strong>für zwei Tage</strong> gebucht werden kann. Nicht-Mitglieder müssen laut Satzung <strong>60 Euro pro Tag</strong> zahlen.</p>



<p><strong>Längst nicht für jedes Wochenende</strong> findet sich ein Verein. Dann wird aus der <strong>Vereinsförderung</strong> ein <strong>Geschäftsmodell</strong>: Eine <strong>Gelegenheits-Gastronomin</strong> aus Rüsselsheim übernimmt den Ausschank. Sie betreibt laut Medienberichten auch den <strong>Weinausschank in Flörsbach-Weilbach</strong>.</p>



<p>Dass sich in <strong>der kleinen Nachbarstadt Flörsheim</strong> das <strong>Weingut Flick</strong> befindet, ist sicher <strong>nur ein Zufall</strong>. Der Winzer hat mit zwei Kollegen aus Flörsheim-Wicker und Hochheim <strong>das exklusive Recht,</strong> den Hofheimer Weinstand zu beliefern.* <strong>Kein Verein</strong> <strong>darf eigene Weine</strong> im Chalet <strong>ausschenken</strong>, selbst wenn&#8217;s <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Vereinskasse</strong> besser wäre. Angeblich nicht einmal <strong>caritativen Organisationen</strong> wird das erlaubt.</p>



<p><strong>Baltruschat passt auf!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312.jpg"><img decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312.jpg" alt="Chalet 2 202312" class="wp-image-37112" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-2-202312-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Seit Monaten immer wieder als Stolperfalle kritisiert: Die Zuleitungen für den Weinstand überm Gehweg. Jetzt will die Stadtverwaltung investieren.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Die</strong> <strong>Gastronomen</strong> rund um den Untertorplatz sehen den Weinstand längst <strong>mit gemischten Gefühlen</strong>: Natürlich sind sie bereit,<strong> Vereine zu unterstützen</strong>! Sie haben, beteuern sie, überhaupt nichts gegen einen <strong>gelegentlichen Weinausschank für einen guten Zweck</strong>!</p>



<p>Aber haben sie&#8217;s nicht schon schwer genug? Erst <strong>Corona</strong>! Demnächst <strong>Mehrwertsteuer-Erhöhung</strong>! Dass die Stadt in dieser Situation <strong>dauerhaft einen Ausschank</strong> direkt vor ihren Lokalen zulässt: Das verstehen <strong>die</strong> <strong>Wirte</strong> <strong>nicht</strong>. Offen gegen das &#8222;Chalet&#8220; zu <strong>protestieren</strong> wagen sie aber nicht: <strong>Die Furcht ist zu groß</strong>, dass der bisweilen <strong>mit unangenehmer Hemdsärmeligkeit</strong> auftretende Baltruschat auch gegen sie <strong>wüten</strong> könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Winzer-Deal: Gibt&#8217;s Profiteure außerhalb des Vereinsrings?</h2>



<p><strong>Die Stadtspitze duckt sich weg. </strong>Von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> ist kein klärendes Wort zu vernehmen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter schickte deshalb <strong>Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>ans Rathaus, um <strong>Licht</strong> <strong>in die verworrene Situation </strong>zu bringen.</p>



<p>Wir wollten zum Beispiel wissen: Während und auch nach der Corona-Pandemie <strong>lobte sich der Magistrat </strong>für seine Unterstützung der Gastronomen. <strong>Die klagen heute, </strong>dass <strong>ein permanenter Wochenend-Weinausschank</strong> direkt vor ihren Lokalen alle Bemühungen <strong>konterkariere</strong>. Wie bewertet der Magistrat das?</p>



<p>Wir wollten auch wissen: Was sagt der Magistrat <strong>zur geschäftlichen Nutzung des Weinstandes</strong>? In diesem Zusammenhang wäre interessant zu wissen: Wer kommt eigentlich für den <strong>Wasser- und Strom-Verbrauch im &#8222;Chalet&#8220; </strong>auf? Etwa die Stadt? Zahlt sie auch dann, wenn das &#8222;Chalet&#8220; <strong>geschäftlich genutzt</strong> wird?</p>



<p>Wir wollten wissen: <strong>Schläuche und Leitungen,</strong> die zum Weinstand führen, liegen auf Gehwegen und werden seit Monaten als gefährliche <strong>Stolperfallen</strong> moniert. Kürzlich teilte der <strong>Magistrat</strong> mit, dass die Leitungen <strong>unter die Erde</strong> verlegt würden. <strong>Erste Kostenberechnungen</strong> gehen von einem<strong> fünfstelligen Betrag </strong>aus: Kommt <strong>die Stadt</strong> etwa dafür auf? Sponsert sie damit nicht indirekt auch die <strong>geschäftlichen &#8222;Chalet&#8220;-Aktivitäten</strong>?</p>



<p>Wir wollten auch wissen: Wenn der Magistrat das &#8222;Chalet&#8220; als <strong>Beitrag zur Vereinsförderung </strong>erlaubt – warum lässt er zu, dass nur <strong>Weine ausgesuchter Winzer</strong> ausgeschenkt werden dürfen? Ist eine solche<strong> Exklusiv-Belieferung</strong> wirklich im Sinne einer <strong>Vereinsförderung</strong> – oder gibt&#8217;s<strong> Profiteure des Deals mit dem Winzer</strong>?</p>



<p>Unsere Fragen liegen <strong>im Rathaus</strong> vor. Seit <strong>zwei Wochen</strong> schon. Man tut sich wohl sehr schwer mit <strong>Antworten</strong>: Bis heute gibt es keine.&nbsp;</p>



<p>Auch <strong>Wulf Baltruschat</strong>, dem wir Fragen geschickt hatten, <strong>meldete sich nicht mehr.</strong> Transparenz und Offenheit, mehr denn je notwendig in einer<strong> Interessenvertretung aller Hofheimer Vereine</strong>, scheinen <strong>nicht</strong> <strong>zu seinen Stärken zu zählen</strong>. Nicht einmal eine ganz simple Frage beantwortete er:</p>



<p><strong>Warum eigentlich wurde der Vereinsring – anders als bei öffentlichen Vereinen üblich – <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> in das behördliche Vereinsregister eingetragen?</strong></p>



<p>Der Volksmund hätte eine Antwort parat: <strong>Im Dunkeln ist gut munkeln.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p style="font-size:16px">* In einer ersten Fassung hieß es, dass nur ein Winzer das Chalet beliefere. Ein Leser weist darauf hin, dass Weine von drei Winzern ausgeschenkt werden dürfen: vom Weingut Joachim Flick und Weingut Hans Jörg Venino (beide Flörsheim-Wicker) sowie Weingut Peter Flick (Hochheim).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2023/12/11/vereinsring-und-chalet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
