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	<title>Seelbach Bernd &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Seelbach Bernd &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Corona-Leugner in Hofheim: Ohne Masken – dafür mit Polizeischutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 11:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 18. Januar. Es war schon dunkel, und es war auch etwas gespenstisch heute Abend in Hofheims Innenstadt. 50, vielleicht auch 60 Menschen zogen durch die Altstadt. Sie trugen Kerzen in den Händen – und keine Masken. Dafür wurden sie beschützt von der Polizei: Die Corona-Leugner lassen nicht locker, wollen weiter demonstrieren - unter anderem gegen die Impfung. Ironie der Geschichte: Das MTK-Impfzentrum ist zwar fertig,. Aber es gibt keinen Impfstoff. Alles steht erstmal still. –– Außerdem: In Kriftel gibt's Ärger mit Paketen, die keiner bestellt hat. Hahn Flecko aus Marxheim ist happy. Kreisblatt berichtet über Schlafmützigkeit im Rathaus. Künstler klagen über gekappte Wäscheleine. Ein Video von zwei verrückten Jungs. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war eine gespenstische Veranstaltung, die an diesem Montagabend um 19 Uhr in Hofheims Stadtmitte begann: 50 bis 60 Menschen waren in der Dunkelheit auf dem Untertorplatz zusammengekommen. Einige hatten Kerzen in der Hand, eine ältere Dame hielt sich an ihrem Rollator fest, einige Kinder sprangen umher.</p>



<p>Ein Fahrzeug der Polizei und ein Wagen der Ordnungspolizei parkten direkt daneben.</p>



<p>Es handelte sich um eine Veranstaltung der <strong>Hofheimer Corona-Leugner</strong>. Katja, eine Frau mittleren Alters, stellte sich als Organisatorin der Demo vor. Ihren Nachnamen wollte sie nicht nennen, auch nicht ihren Beruf: &#8222;Ich will meinen Job nicht verlieren.&#8220; Sie sagte, sie habe vor einigen Wochen erstmals eine solche Veranstaltung gemacht, &#8222;da war ich noch allein mit zwei, drei Freundinnen&#8220;. Mit der Zeit seien immer mehr gekommen, inzwischen melde sie jede Demo im Rathaus an, &#8222;alles ganz ordnungsgemäß&#8220;. Sie seien &#8222;Freiheitsboten&#8220;, und ganz unterschiedlichen Motive würde die Menschen zu diesen Versammlungen treiben: Einige hätten Angst um den Job. Andere akzeptierten die &#8222;völlig überzogenen Maßnahmen&#8220; nicht. Sie schaut sich um: &#8222;Und hier sind wohl alle gegen die Impfung, also mindestens 99 Prozent.&#8220;</p>



<p>Nur wenige Minuten blieben sie an diesem Abend am Untertor zusammen, dann zogen sie los. In kleinen Grüppchen über den Parkplatz, rechts ab in die Hauptstraße – eine lange dunkle Prozession in dunkler Innenstadt. Es ging weiter durch die Burgstraße, bis zum Kellereigebäude, von dort aus wieder Richtung Untertor.</p>



<p>Vornweg Katja, eine Kerze in der Hand. Es wird geredet, es wird gelacht. Mit Abstand zueinander? Erkennbar nein, und gegen Ende der Demo sind die meisten eng beieinander. Mundschutz? Nein, kein einziger.</p>



<p>Ganz hinten sichert das Polizeifahrzeugr mit eingeschalteten Warnblinkern den Marsch der Hofheimer Corona-Leugner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg" alt="Corona-leugner" class="wp-image-5297" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Coronaleugner-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Am Untertor: Katja (Mitte) hatte die Demo angemeldet.</figcaption></figure></div>



<p>Gruppierungen der &#8222;Freiheitsboten&#8220; existieren in etlichen Städten Deutschlands. Ursprünglich waren sie vom umstrittenen Arzt Bodo Schiffmann, der als eine der Führungsfiguren der deutschen Corona-Leugner-Szene gilt, ins Leben gerufen worden. Inzwischen werden ihnen Verbindungen in ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Meinungsmachern und Anwälten nachgesagt, auch eine Nähe zur Querdenken-Szene und in Kreise, in denen teilweise Verschwörungsmythen verbreitet werden.</p>



<p>&#8222;Die Verbreitung von Desinformation mag keine Straftat sein.&nbsp;Aber sie kann Gesellschaften&nbsp;spalten, Angst und Hetze verbreiten und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten&#8220;, schreiben die Faktenchecker der <a href="https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/12/18/flyer-maschinerie-corona-gegner-freiheitsboten-desinformation/" target="_blank" aria-label="Recherche-Gesellschaft Correctiv, (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Recherche-Gesellschaft Correctiv,</a> die den Hintergrund der &#8222;Freiheitsboten&#8220; intensiv ausgeleuchtet haben. Dabei agierten Corona-Leugner durchaus konspirativ: Sie organisieren sich über &#8222;Telegram&#8220;, einem sozialen Netzwerk, das anders als Facebook, Whatsapp oder Twitter bislang nichts gegen Desinformation unternimmt.&nbsp;</p>



<p>Auf dem Untertorplatz sagte Katja an diesem Abend, alle Informationen über die Hofheimer Freiheitsboten könne man auf einer Webseite im Internet nachlesen. Den Namen der Seite will sie allerdings nicht verraten. Die Google-Suche zeigte später kein Ergebnis – außer Seiten, die lediglich auf die Telegram-Gruppe der &#8222;Hofheimer Freiheitsboten&#8220; verweisen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona in MTK: Die Zahlen gehen zurück – etwas</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg" alt="Heute ist Montag, der 18. Januar. Es war dunkel, und es war auch etwas gespenstisch. 50, vielleicht auch 60 Menschen zogen am Abend durch Hofheims Innenstadt. Einige mit Kerzen in der Hand – alle ohne Masken. Dafür geschützt von der Polizei. Die Corona-Leugner lassen nicht locker: Woche für Woche treffen sie sich am Untertor und demonstrieren – unter anderem gegen die Impfung. Ironie der Geschichte: Das Impfzentrum des Kreises ist fix und fertig, aber es gibt noch immer keinen Impfstoff. Außerdem: In Kriftel gibt's wieder Ärger mit Paketen, die keiner bestellt hat. " class="wp-image-5305" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Corona-Infizierten in den einzelnen Orten des Landkreises (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



<p>Im <strong>Impfzentrum in Hattersheim</strong> hatte es am Wochenende eine Übung gegeben. DRK und ASB, die für die Durchführung der Impfungen engagiert wurden, probten den &#8222;Ernstfall&#8220;. Es klappte angeblich alles. &#8222;Ich konnte mich davon überzeugen, dass alles reibungslos und gut funktionierte. Herzlichen Dank an alle Beteiligte, die daran mitwirkten&#8220;, schreibt Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> in seinem <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a> auf Facebook.</p>



<p>Aber sich dort impfen lassen? Das geht noch nicht! Und keiner kann sagen, wann es losgeht.</p>



<p>Bisher haben im ganzen Main-Taunus-Kreis erst 1.923 Personen eine Impfung erhalten. Das sind nicht mal ein Prozent der Menschen, die im Kreisgebiet leben.</p>



<p>In einer Altenpflegeeinrichtung wurde am Wochenende die Zweitimpfung gegeben. Danach musste die Arbeit wieder eingestellt werden: &#8222;Heute wird es mangels Impfstoffs keine Impfungen geben&#8220;, heißt es lapidar in einer Mitteilung des Landratsamtes.</p>



<p>Dafür gibt es Nachrichten, die uns vielleicht ein wenig beruhigter stimmen können: Die aktuellen Corona-Zahlen deuten auf eine leichte Entspannung hin. Die <strong>7-Tage-Inzidenz</strong> im Main-Taunus-Kreis sinkt wieder etwas und beträgt 105 (Hessen: 129).&nbsp;</p>



<p>In den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises </strong>liegen aktuell 25 Patienten mit Covid-19, acht von ihnen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Anfang Januar waren es noch 48 Patienten.</p>



<p>In den <strong>Alteneinrichtungen</strong> sind „nur“ noch 35 Bewohner und 15 Beschäftigte infiziert. In der Dorea Familie Hattersheim wurden übers Wochenende ein Bewohner und eine Pflegekraft als infiziert gemeldet. In Eppstein wurden in der Seniorenresidenz Main-Taunus-Kreis zwei Pflegekräfte als infiziert gemeldet. Cyriax: &#8222;Vor einer Woche hatten wir fast drei Mal so hohe Fallzahlen in den Einrichtungen.&#8220;</p>



<p>Ein 72-Jähriger aus Liederbach verstarb mit Corona: Damit wurde übers Wochenende &#8222;nur&#8220; ein neuer Todesfall gemeldet. Diese Angabe ist allerdings wie alle anderen Montags-Zahlen nur mit großer Vorsicht zu betrachten: Die Zahlen zum Wochenbeginn sind in der Regel &#8222;geschönt&#8220;, weil nicht alle Daten vom Wochenende vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg" alt="20210118 corona2" class="wp-image-5306" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den MTK-Kommunen. Schwalbach liegt immer noch über 200. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Ärger mit Paketen, die nie bestellt wurden</h1>



<p><strong>Christine Koeth</strong>&nbsp;macht auf in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> auf ein großes Ärgernis aufmerksam: <em>&#8222;Aktuell bekomme ich Pakete mit hochwertiger Ware auf meine Rechnung geschickt, die ich nie bestellt habe. Der Sinn dahinter ist, dass die Betrüger versuchen, die Pakete vor der Zustellung beim Paketboten abzugreifen. Ist hier im Umkreis noch jemand betroffen?&#8220;</em></p>



<p>Die Empörung in der Facebook-Gruppe ist verständlicherweise groß. Ylva Grundstein kommentierte: <em>&#8222;Wir waren letztes Jahr betroffen. Das nennt sich Warenkreditbetrug und war in Kriftel damals sehr verbreitet gewesen (mehrere hundert Fälle im Laufe von 2 Wochen, laut Polizei damals). Wichtig ist, dass man umgehend die Polizei informiert. Diese kommt dann, kümmert sich um die Pakete und nimmt die Anzeige auf.&#8220;</em></p>



<p>Sie hat Recht! Die <strong>Betrugsmasche</strong> grassiert seit ein paar Jahren, die Fälle haben stetig zugenommen. Im Mai 2019 berichtete die Polizei von Vorkommnissen in Kriftel und bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach den Tätern:</p>



<p>Es gab damals rund 30 <strong>Ermittlungsverfahren</strong>, der <strong>Gesamtschaden</strong> lag bei mindestens 5.000 Euro. Die Polizei: <em>&#8222;Die Vorgehensweise bei diesen Taten war immer sehr ähnlich: Es wurden Pakete auf einen fiktiven Namen mit einer Anschrift im Krifteler Wohngebiet bestellt und im Rahmen des im Vorfeld bekannten Zustellungstermins an der Adresse abgegriffen.&#8220;</em> Zeugen hatten damals aufgerissene und leere Pakete im Bereich des Schwarzbaches und auf dem Hattersheimer Weg in Kriftel gefunden. Auch wurden zwei Männer beobachtet, die auf dem Spielplatz &#8222;An der Landwehr 114&#8220; Pakete öffneten.</p>



<p>Monate später meldete die Polizei in einem ähnlichen Fall einen <strong>Fahndungserfolg</strong>: Ein 38-jähriger Frankfurter hatte im Internet unter falschem Namen Smartphones im Wert von einigen tausend Euro bestellt und diese an eine Adresse in Hattersheim schicken lassen. An der Lieferanschrift nahm er die Pakete vor dem Eingang eines Mehrfamilienhauses entgegen, wobei er einen gefälschten Ausweis vorlegte. Irgendwann schöpfte der Paketbote <strong>Verdacht</strong> und informierte vorab die Polizei in Hofheim. Daraufhin konnten Polizeibeamte den 38-Jährigen <strong>auf frischer Tat festnehmen</strong>.</p>



<p>Vor einem Jahr veröffentliche <strong>Tina Schehler</strong> auf der Homepage der Gemeinde den Bericht &#8222;<a aria-label="Betrug per Identitätsklau (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/pressearchiv/betrug-per-identitaetsklau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Betrug per Identitätsklau</a>&#8222;: Senioren hatten jede Menge Rechnungen von online bestellten Kleidungsstücken und Schuhen bekommen. Dabei hatten sie die Waren weder bestellt noch geliefert bekommen. Insgesamt handelte es sich um eine Summe von mehreren hundert Euro.</p>



<p>Der Rat von <strong>Ylva Grundstein </strong>auf Facebook sollte unbedingt beherzigt werden:<em> &#8222;Bitte niemals Pakete annehmen, die man nicht bestellt hat. Und falls man doch betroffen sein sollte (indem man ein nicht-bestelltes Paket geliefert bekommen hat oder eine unbegründete Mahnung erhält): umgehend die Polizei verständigen!&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Dieb wollte Elektroschrott klauen</strong></p>



<p>Ohne um Erlaubnis zu fragen hat sich ein Mann am Elektromüll eines Marktes an der Straße Am Wandersmann in Hofheim bedienen wollen. Doch auch vermeintlicher Müll ist eine <strong>fremde Sache</strong>: Wer die mitnehmen will, sollte vorher die <strong>Eigentumsverhältnisse</strong> klären. Dies tat der 34-jährige Wiesbadener nicht und lud mehrere <strong>defekte Elektrogeräte </strong>in seinen Transporter, was allerdings das Wachunternehmen des Marktes bemerkte. Das Unternehmen hat zur Entsorgung der Gegenstände einen Vertrag mit einer speziellen Firma, die die im Schrott enthaltene Rohstoffe ausbaut und die Edelmetalle verwertet. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Verdacht des <strong>Diebstahls</strong> und <strong>Hausfriedensbruchs</strong> eingeleitet.</p>



<p><strong>Auto vorm Einkaufsmarkt zerkratzt</strong></p>



<p>Nach einem Besuch in einem <strong>Einkaufsmarkt in Kriftel</strong> stellte die Halterin einer schwarzen Mercedes A-Klasse <strong>Kratzer</strong> an ihrem Fahrzeug fest. Der Sachschaden wird mit 150 Euro beziffert. Die Polizeistation Hofheim nimmt Hinweise auf den Täter unter Tel. 06192 20790 entgegen.</p>



<p><strong>Baum kippte um – Bahnhof gesperrt</strong></p>



<p>Wegen eines umgestürzten Baumes mussten am Samstag der<strong> Bahnhof Hofheim</strong> und die <strong>Bahnstrecke Richtung Lorsbach</strong> gesperrt werden. Der Baum war mittags in die Oberleitung gestürzt und hatte dabei Feuer gefangen. De Feuerwehr Hofheim löschte; erst nach Beendigung der notwendigen Reparatur der Oberleitung konnte die Sperrung des Bahnhofs und der Strecke zwischen Hofheim und Lorsbach wieder aufgehoben werden.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video des Tages</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MZE1-4TTK6Q" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach.jpg" alt="20210118 Schwarzbach" class="wp-image-5262" width="640" height="359" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Schwarzbach-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mit dem Kajak den Schwarzbach bezwungen</h2>



<p>Wie verrückt ist das denn! Zwei junge Männer – sie heißen <strong>Jonas</strong> und <strong>Kevin</strong>, nennen sich<strong> JK lives</strong> – sind mit ihren Kajaks auf dem <strong>Schwarzbach</strong> von Eppstein bis nach Hofheim gefahren, bei Hochwasser, durch wilde Strudel und unter umgestürzten Bäumen hindurch&#8230; Das Video ist auf <a aria-label="Youtube (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=MZE1-4TTK6Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube</a> zu sehen: Kalt war&#8217;s und streckenweise auch ganz schön ruppig, die Jungs wollen es aber noch einmal wagen: &#8222;Es wird noch einen zweiten Teil geben&#8220;, versprechen sie, nachdem sie in Hofheim gestrandet waren. Okriftel heißt das Ziel, da mündet der Schwarzbach in den Main.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Mülldeponie: So teuer waren die Ex-Geschäftsführer</h1>



<p>Die <strong>SPD im Main-Taunus-Kreis</strong> hatte eine Anfrage an die Kreisverwaltung zu den Kosten der Mülldeponie in Flörsheim-Wicker gestellt. Jetzt hat die Partei die Antwort ins Internet gestellt – zusammengefasst: 1,5 Million Euro kosteten die drei Geschäftsführer, die zeitweise gleichzeitig seit 2017 tätig waren und jetzt allesamt nicht mehr für die RMD tätig sind. Dazu kommen 173.000 Euro Kosten für Rechtsstreite und eine Abfindungssumme für den ehemaligen Geschäftsführer Töpfer, deren beträchtliche Höhe öffentlich nicht genannt werden darf.&nbsp;Die ganze Antwort steht <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.spd-fraktion-mtk.de/2021/01/06/beantwortung-spd-anfrage-belastungen-der-rmd-aus-rechtsstreiten-und-der-gescheiterten-deponieerweiterung-ka-2020-369-18-wp/?fbclid=IwAR0_ygY9lULUDEzd8M3Pa2pP-0pH1jRrzgDZiSycwv5lkdnr5wPaXeZYH3Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hahn Flecko happy: Es darf weiter gekräht werden!</h1>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="591" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg" alt="20210118 Flecko" class="wp-image-5275" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko.jpg 591w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210118-Flecko-277x300.jpg 277w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></figure></div>



<p>Darauf erst einmal ein Glas Sekt! <strong>Flecko</strong>, der stolze Hahn von Marxheim, darf weiter krähen! Besitzerin <strong>Silvia Stengel</strong> verkündete glücklich via Facebook, dass der seit drei Jahren schwelende Nachbarschaftsstreit nun endlich ein Ende gefunden habe. Das Urteil war bereits Anfang Dezember letzten Jahres ergangen, aber die Kläger hätten noch Widerspruch einlegen können. Jetzt ist die Frist abgelaufen, der Richterspruch rechtswirksam.</p>



<p>Die Geschichte ist schon etwas <strong>irre</strong>: Familie Stengel wohnt <strong>mitten in Marxheim</strong> und hält sich seit vielen Jahren ein paar Tiere, darunter Hühner und eben Hahn Flecko. Der kräht, wie Hähne es eben tun, und kein Mensch hatte etwas dagegen – bis ein älteres Ehepaar aus Bayern in die Nachbarschaft zog, sich von Flecko gestört fühlte und auf Ruhe in Stall und Garten klagte.</p>



<p>Vor zwei Jahren sagte das Gericht, dass die Kläger ihre Vorwürfe schon nachweisen müssten. Und das geht nur mit einem <strong>Gutachten</strong>, das ein Sachverständiger erstellen muss – was nicht ganz billig ist. In den Kosten und vielleicht auch in der Erkenntnis, dass eine unzumutbare Lärmbelästigung wohl kaum vorliege, mag der Grund zu finden sein, weshalb die Kläger nie einen Gutachter engagierten. Und so blieb dem Gericht keine andere Wahl: Die Klage wurde abgewiesen. Und: &#8222;Die Kläger haben die Kosten des Rechtssteit zu tragen.&#8220;</p>



<p><strong>Familie Stengel happy.</strong> Der Stress, den ein Gerichtsverfahren macht, ist vergessen. Auch das Kreisblatt freut sich und schreibt heute: &#8222;Für Tochter Kiara, die den stolzen Hahn und zwei weitere weibliche Küken mit Hilfe einer Wärmeplatte in ihrem Zimmer ausgebrütet hatte, ist es ein tolles Geburtstagsgeschenk. Heute wird sie 14 Jahre alt.&#8220;</p>



<p>Silvia Stengel will sich nun verstärkt für etwas größere Ziele als Fleckos gelegentliches Krähen im kleinen Marxheim einsetzen: Sie rief übers Internet eine Online-Petion ins Leben. Der Gesetzgeber solle dafür sorgen, dass die üblichen Geräusche des Landlebens als <strong>kulturelles Erbe </strong>geschützt werden. <em>&#8222;Ein Gesetz, das die Nutztierhaltung sowie alle anderen ortsüblichen Emissionen unter ,kulturellen Schutz&#8216; stellen würde, würde den Gerichten viel Zeit sparen. Zudem würde die Existenz von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetrieben gesichert und die private Nutztierhaltung gefördert werden, die vielerorts zum Glück noch die Ortskerne prägen&#8220;</em>, schreibt Frau Stengel im Internet.</p>



<p><strong>50.00 Stimmen </strong>braucht sie, <strong>knapp 12.000 </strong>hat sie bereits zusammen. Wer unterschreiben will: Zur Online-Petition geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-des-landlebens-als-kulturelles-erbe-schuetzen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>CDU Hofheim: Laschet ist &#8222;auch kein Falscher&#8220;</strong></p>



<p>Vor der Wahl des CDU-Vorsitzenden hatte das <strong>Kreisblatt</strong> ein paar lokale Politgrößen <a aria-label="gefragt (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/08/stadt-sucht-freiwillige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gefragt</a>, nach der Wahl machte die Redaktion erneut eine Umfrage. Stadtverbandsvorsitzender <strong>Christian Vogt</strong> tendierte bislang zu Norbert Röttgen, aber die CDU habe ja ausgemacht, nach der Wahl gemeinsam nach vorn schauen zu wollen. <strong>Stefanie Soucek</strong>, Vorsitzende der Frauen-Union in Hofheim und im Kreis, wird mit Worten zitiert, die nicht gerade Begeisterung verraten: „Wir können mit Herrn Laschet leben.“ Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, Fraktionschef <strong>Alexander Kurz </strong>und die Ortsvorsteherin der Kernstadt, <strong>Elli Wagner</strong>, waren für Merz: Laschet sei aber &#8222;auch kein Falscher&#8220;, wird Hegeler zitiert. Lediglich <strong>Axel Wintermeyer</strong>, CDU-Kreisvorsitzender aus Hofheim und Landesminister in Wiesbaden, der sich vor der Wahl nicht festlegen wollte, fand uneingeschränkt positive Worte: Laschet sei „eine richtige Entscheidung“, denn jetzt würden Leitungs- und auch Regierungserfahrung gebraucht.&nbsp;</p>



<p><strong>Feuerwehr Marxheim wird 120</strong></p>



<p>Die <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.feuerwehr-marxheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Freiwillige Feuerwehr Marxheim</a></strong> wird 120 Jahre alt. Das Kreisblatt schaut zurück: Fleißig werden die Namen all der Männer aufgezählt, die seit 1901 Führungsaufgaben innehatten. Die Zeitung kündigt zudem ein weiteren Bericht an: &#8222;Blick auf Gegenwart und Zukunft&#8220;.</p>



<p>Den <strong>Krifteler werden Gratis-Berichte verkauft</strong></p>



<p>Die Krifteler Leser sind an diesem Montag arm dran: Im <strong>2,20 Euro teuren Kreisblatt</strong> finden sie nur zwei Berichte, die sie auch auf der <a aria-label="Homepage (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/bald-online-terminvergabe-moeglich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Homepage</a> und <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde lesen können – völlig kostenlos: Ehrenamtliche Wahlhelfer werden gesucht. Und: Rathaus vergibt Termine bald online.</p>



<p><strong>Neues Buch über das alte Hofheim</strong></p>



<p>In der Samstagsausgabe stellte das Kreisblatt groß das Buch vor, in dem sich die drei Hofheimer <strong>Dieter Bender, Bernd Seelbach</strong> und <strong>Peter Kolar</strong> an ihre Kindheit erinnern. Es erschien bereits vor sechs Wochen, die Autoren hatten damals mit einem Video dafür geworben (<a aria-label="HK-Newsletter vom 6. Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/08/hofheim-corona-leugner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter vom 6. Dezember</a>). Wer das Buch noch nicht hat:&nbsp;„Dehaam, uff de Gass un in de Schul“ kann weiterhin für 14,60 Euro nach Vorbestellung in den Buchhandlungen am Alten Rathaus und Tolksdorf abgeholt werden.</p>



<p><strong>Klage über Schlafmützigkeit im Rathaus</strong></p>



<p>Ab und zu finden sich auch im Kreisblatt kritische Anmerkungen zur <strong>Hofem Schlofem-Stadtverwaltung</strong>. Am Samstag zum Beispiel: Vor vier Monaten hatte es einen Workshop in Diedenbergen zur Zukunft des <strong>ehemaligen Feuerwehrhauses</strong> gegeben. Eigentlich sollte dort das Stadtarchiv einziehen, das aber nach Bürgerprotesten im Neubau der Sparkasse/Bücherei seinen Platz finden wird. Bis heute liege kein Protokoll des Workshops vor, kritisiert laut Kreisblatt <strong>Michael Müller</strong>, der CDU-Fraktionschef im Ortsbeirat und und Vorsitzender des Vereinsrings ist. Unterstützung findet er in Stadtverordneten-Vorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> (CDU), der eine etwas schnellere Gangart der Verwaltung ebenfalls für notwendig hält: „In einem halben Jahr weiß ja keiner mehr, was wir dort gesagt haben.“ Hofheims CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>hingegen, als Chef der Stadtverwaltung für deren Schlafmützigkeit verantwortlich, will keinen Grund zur Eile erkennen: Die Ideen, die Ende August genannt worden seien, müssten erst einmal auf ihre Umsetzungsmöglichkeit geprüft werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Zuschuss vom Land für TV 1860 </strong></p>



<p>5740 Euro erhält der <strong>TV 1860 Hofheim</strong> aus dem Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert!“ des Landes Hessen. Von dem Geld soll ein Programm angeschafft werden, dass die bisher dezentrale Verwaltung der neun Abteilungen in dem 2300 Mitglieder zählenden Verein vereinheitlicht und damit vereinfacht. Das Fördergeld „erleichtert uns die dringend notwendige Transformation all unserer Geschäftsprozesse in die digitale Zukunft“, werden die Vorstandsvorsitzenden <strong>Dr. Peter Sander</strong> und <strong>Michael Schwerdtfeger</strong> im Kreisblatt zitiert. – Die Mitteilung des Landes ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/tv-hofheim-fuer-engagement-ausgezeichnet-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu lesen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Künstler klagen über gekappte Wäscheleine</h1>



<p>Mitglieder des <strong>Kulturkreises Wallauer Fachwerk </strong>hatten vor einiger Zeit eine Wäscheleine im Mini-Park an der Wilhelmstraße von Baum zu Baum gezogen und ein paar Bilder aufgehängt, wetterfest verschweißt in Plastikfolie. Sie sprachen von einem <strong>Kunstinstallation</strong> und nannten sie &#8222;<strong>Miteinander</strong>&#8222;. Später wurden auch Bilder von Kindern dazugehängt.</p>



<p>Vor einer Woche hat jemand die Wäscheleine gekappt, die Bilder lagen am Boden: Da war die Empörung unter den Kunstschaffenden sehr groß. Von &#8222;<em>Vandalismus</em>&#8220; und &#8222;<em>Zerstörung</em>&#8220; sprachen am Wochenende Kreisblatt (nur in der gedruckten Zeitung) und<a aria-label=" Frankfurter Rundschau  (opens in a new tab)" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kunstinstallation-ueber-nacht-zerstoert-90169200.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> Frankfurter Rundschau </a>in identischen Artikeln. <em>„Der Täter oder die Täterin ist sehr gezielt vorgegangen“,</em> zitieren beide Blätter die Aktion-Initiatorin <strong>Lara Mouvée</strong>. Wobei: Blinde Zerstörungswut sei es wohl nicht gewesen, schreiben die Zeitungen dann auch, denn die Arbeiten selbst seien schließlich nicht beschädigt worden. </p>



<p>Heute Nachmittag, eine Woche nach dem mutwilligen Zerstörungswerk bis heute Unbekannter,  hat dann auch die Stadtverwaltung einen Empörungsbericht auf ihrer <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086589.php" target="_blank" aria-label="Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> veröffentlicht. Und wieder wird Frau Mouvée zitiert: Sie hätte nie gedacht, <em>&#8222;dass alle drei Schnüre mit jeweils nur einem Schnitt durchtrennt würden und jemand so die Arbeiten, die darin enthaltenen Gefühle und Gedanken und die Kunst einfach fallen lässt&#8220;</em>.</p>



<p> Auf Facebook fragte letztens einer: Könnte nicht auch heftiger Wind dafür gesorgt haben, dass die Wäscheleine riss? Widerspruch gab&#8217;s keinen, es klang ja auch nicht völlig abwegig&#8230;&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Spielenachmittag per Zoom</h2>



<p>Kriftels Gemeindeverwaltung macht schon heute darauf aufmerksam: Am Sonntag, den 31. Januar, geht es von 16 bis 17 Uhr mit den <strong>„Online-Spielenachmittagen“</strong> weiter: Familienzentrum und Spiel-Punkt laden zum <strong>„3. Familien-Bingo“</strong> per Zoom ein. Rechtzeitig anmelden per E-Mail an <a aria-label="info@familienzentrum-kriftel.de (opens in a new tab)" href="mailto:info@familienzentrum-kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">info@familienzentrum-kriftel.de</a> – dann wird der Link zur Zoom-Sitzung zugemailt.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Diedenbergen: Fasse-Netz-Sitzung</h2>



<p>Der Vorstand der <strong>Narrengilde Diedenbergen</strong> will seiner Fangemeinde wenigstens ein bisschen Fassenachts-Feeling bieten – und lädt zur <strong>1. Fasse-Netz-Sitzung</strong> ein. Termin unbedingt vormerken: 2. Februar, 19.11 Uhr. Details folgen.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Geisenheimer Weg gesperrt</h2>



<p>Der Geisenheimer Weg in Wallau ist in Höhe der Hausnummer 18 voraussichtlich bis 25. Januar vollgesperrt.&nbsp;Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086588.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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		<title>Hofheim: Corona-Leugner rufen zu Montags-Spaziergängen auf</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/12/08/hofheim-corona-leugner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 16:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baron Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Bender Dietrich]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Diaz Jessica]]></category>
		<category><![CDATA[Kolar Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Seelbach Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmermann Gerd]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 8. Dezember. Corona-Leugner zeigen sich in Hofheim jetzt ganz offen auf der Straße, rufen auf zu Montags-Spaziergängen. Die neuesten Corona-Zahlen – es gibt vier weitere Tote im Main-Taunus-Kreis – werden sie kaum beeindrucken. Und die Sorgen vieler Menschen wohl auch nicht:  In der Hofheimer Facebook-Gruppe klagen User über Corona-Ängste im Supermarkt. Außerdem: 50-Jährige baut volltrunken Unfall und rastet auf Polizeistation völlig aus.  Schönes Video von Hofheim-Autoren. Immer neue Kommunikationsprobleme im Rathaus – und was der Bürgermeister dazu sagt. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es muss am Montagabend gewesen sein, es war schon dunkel. Da wurden etliche Menschen – es sollen 20 bis 30 gewesen sein – dabei beobachtet, wie sie sich auf dem Marktplatz am Untertor in einem Kreis aufstellten. Sie entzündeten Kerzen. Sie hielten keinen Abstand zueinander ein, und sie trugen auch keine Masken.</p>



<p>Corona-Leugner zeigen sich – jetzt auch in Hofheim. Und sie treten öffentlich auf. Sie verteilten Flugzettel, auf denen es heißt: Sie wollten jetzt jeden Montag von 19 bis 20 Uhr einen Spaziergang durch die Altstadt von Hofheim machen (Treffpunkt am Untertor). Und sie schreiben auch: <em>&#8222;Wir stehen für Grundrechte, Demokratie, Freiheit &amp; Gesundheit&#8220;.</em></p>



<p>Das Flugblatt hat ein Logo: Ein Herz, darin eine Zeichnung der Hofheimer Altstadt.<em> &#8222;Hofheim steht auf Freiheit&#8220;,</em> heißt es ganz groß, und kleiner: <em>&#8222;Hofheimer Freiheitsboten&#8220;</em>.</p>



<p>Auch sonst zeigen sich die Kritiker der Corona-Maßnahmen in der Stadt aktiv: Sie steckten ungefragt Flugblätter in diverse private Briefkästen. In diesen Pamphleten werden ebenfalls vorgebliche &#8222;Freiheitsboten&#8220; genannt; Auszug aus einem der kruden Texte:</p>



<p><em>&#8222;Es besteht die Gefahr, dass künftig auf jegliche Infektionswellen reagiert wird, indem man Alte wegsperrt, Jungen die Bildungschancen raubt und die übrigen in den Lockdown schickt.&#8220;</em></p>



<p>Immerhin, das Flugblatt hat einen Absender: Es sind<em> </em>die<em> &#8222;Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie</em>&#8222;, die sich in einem Verein in Passau zusammengeschlossen haben. Eine obskure Vereinigung, die das Covid-19-Virus für ungefährlich erklärt, sich gegen Maskenpflicht und Impfungen ausspricht und auch sonst allerhand pseudowissenschaftlichen Tinnef verbreitet.</p>



<p>Mit Argumenten ist diesen Kritikern der Corona-Maßnahmen vermutlich kaum beizukommen. Und auch die Zahlen interessieren sie vermutlich herzlich wenig.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Corona-Zahlen2.jpg" alt="Corona-Leugner
" class="wp-image-3612" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Corona-Zahlen2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Corona-Zahlen2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Zahl der Infizierten in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die aktuellen Corona-Zahlen</h1>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 43 Menschen mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. Aktuell müssen bereits 10 Patienten beatmet werden.</p>



<p>Erneut gibt es <strong>vier neue Todesfälle</strong> im Main-Taunus-Kreis. Zwei davon, eine 90-Jährige und eine 79-Jährige, waren Bewohnerinnen eines Altenheimes in Hattersheim. In Bad Soden sind ein 80-jähriger Mann und eine 91-jährige Frau verstorben.&nbsp;Insgesamt starben bisher 68 Menschen in MTK an Covid-19.</p>



<p>Das Gesundheitsamt hat heute <strong>34 Neuinfektionen</strong> bei insgesamt 529 Infizierten registriert. 11 Bewohner einer Einrichtung für Behinderte in Hattersheim wurden positiv getestet. Insgesamt gibt es Ausbrüche in 5 Alten- und Pflegeheimen sowie der Behindertenhilfe.</p>



<p>Die <strong>7-Tage-Inzidenz </strong>ist wieder leicht angestiegen, liegt jetzt bei 124 und damit weiter unter dem Landesdurchschnitt.</p>



<p>In Hofheim sind 57 Menschen infiziert, einer mehr als gestern. In Kriftel sind aktuell 19 Menschen erkrankt.</p>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> beschreibt in seinem <a aria-label="Corona-Tagebuch auf Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" class="rank-math-link"><strong>Corona-Tagebuch</strong> auf Facebook</a> ausführlich die Reihenfolge, nach der demnächst die Impfungen durchgeführt werden sollen. Es wird allerdings wohl noch ein bisschen dauern, bis es losgeht:</p>



<p><em>&#8222;Ende der Woche wird das Impfzentrum in Hattersheim bezugsfertig sein. Für Ende Dezember rechnen wir mit der Betriebsaufnahme, soweit bis dahin die ersten Impfstoffe gegen das Coronavirus verfügbar sind.&#8220;</em></p>



<p>Und dann schreibt er auch:</p>



<p><em>&#8222;Mit den Infektions- und Todesfällen in Altenheimen kann und will ich mich nicht abfinden. Es geht auch besser, wie das Beispiel aus Tübingen zeigt (&#8230;) Bei uns in Hessen verteilt das Sozialministerium Tests und keiner weiß so richtig, wie das in den Heimen umgesetzt wird. Wir werden das Thema nochmals im Verwaltungsstab erörtern.&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Corona-Zahlen.jpg" alt="20201208 Corona Zahlen" class="wp-image-3611" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Corona-Zahlen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diese Grafik zeigt den Inzidenzwert in den einzelnen Kommunen an.</figcaption></figure>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Corona-Ängste im Supermarkt</h1>



<p>Eine spannende Diskussion hat <strong>Frank Martin</strong> in der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> angestoßen,<em> &#8222;einfach nur zum Nachdenken&#8220;</em>, wie er schreibt:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Am Samstag war ich im Chinon-Center bei Edeka einkaufen. Ich war sehr geschockt, wie wenig dort auf die Abstände geachtet wurde. Trotz 3-4 Leuten mit der Aufschrift „,Security&#8216; auf schwarzen Jacken: Leute sind ohne durch den Markt gelaufen. Ich war sehr froh, als ich wieder da raus war.</em></p>



<p><em>Gegen 13.20 Uhr war ich noch kurz bei Rewe in Kriftel (Oberweidstraße). Ohne Einkaufswagen keinen Eintritt. Sehr disziplinierter Ablauf.&#8220;</em></p>



<p>Jeder, der im Supermarkt einkaufen geht, wird derartige Beobachtungen bestätigen können. Fast 100 Kommentare auf Facebook zeigen, wie stark das Thema bewegt. Viele bestätigen, was Frank Martin schrieb. Und wiederholt wurde auch darauf hingewiesen, dass einige Supermärkte sehr genau darauf achteten, dass Kunden nur mit Einkaufswagen das Geschäft betreten: Das verhindere zu viele Menschen im Laden, helfe zudem, andere Kunden auf Abstand zu halten.&nbsp;</p>



<p>Zur Vollständigkeit gehört, dass sich einige der Schreiber auf Facebook von den Maßnahmen nicht überzeugt zeigen und verstörende Kommentare hinterließen. <a href="https://www.facebook.com/jessica.diazgonzalez.5?__cft__%5B0%5D=AZXAKrxrDAAl8bGT05VEeIsXhZS-FyMYYal3_R559NHoyD4zZrdO_25CbvwVOtkCelhXqOSu0IKxI_GlBxDfJmE9ZDujBjRBctTcy_EHlu5UexlokW-taEpuX457XZlwnbJ89XCspuMLHlHzrBWW5X_K&amp;__tn__=R%5D-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Jessica Diaz</strong></a> zum Beispiel vertrat diese Meinung: <em>&#8222;Ach Leute übertreibt doch nicht alle&#8230; Chillt mal ein wenig. Ihr tut alle so, als ob euch morgen die Pest holen würde.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://www.facebook.com/zimmermann.gerd?__cft__%5B0%5D=AZXAKrxrDAAl8bGT05VEeIsXhZS-FyMYYal3_R559NHoyD4zZrdO_25CbvwVOtkCelhXqOSu0IKxI_GlBxDfJmE9ZDujBjRBctTcy_EHlu5UexlokW-taEpuX457XZlwnbJ89XCspuMLHlHzrBWW5X_K&amp;__tn__=R%5D-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Gerd Zimmermann</strong></a>&nbsp;schrieb: <em>&#8222;Das ist scheinbar eine weitere wissenschaftliche Erkenntnis: Das Virus kann man nicht nur durch Alkoholentzug bekämpfen, sondern auch mit Einkaufswagen?&#8220;</em></p>



<p>Geben wir <strong>Martin Frank</strong> das Schlusswort, in der Hoffnung, dass Vernunft und Empathie am Ende obsiegen: <em>&#8222;Es gibt immer jemanden, der etwas will. Es geht aber zur Zeit nicht nur um das Wollen von einzelnen Nasen, sondern um Respekt, Rücksicht und Schutz von Menschen, die nicht mehr alles können.&#8220;</em></p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Video des Tages</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Buchvorstellung.jpg" alt="20201208 Buchvorstellung" class="wp-image-3610" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Buchvorstellung.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201208-Buchvorstellung-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Klick aufs Bild führt direkt zum Video: Vorlesestunde aus dem Buch über Hofheim in den 50er Jahren.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Hofheimer <strong>Dietrich Bender, Peter Kolar</strong> und <strong>Bernd Seelbach</strong> haben gemeinsam ein Buch geschrieben: <em>&#8222;Dehaam, uff de Gass un in de Schul&#8220;</em>. Sie berichten darin über ihre Kindheit im Hofheim der 50er Jahre. Da derzeit keine Lesungen stattfinden können, gehen sie eben ins Internet: In einem <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=0e1o96k5H9k&amp;feature=emb_logo" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Youtube-Video</a></strong> geben sie Kostproben ihrer aufgezeichneten Erinnerungen zum Besten. Ruhig mal reinhören – und dann das Buch kaufen: Ist doch ein schönes Weihnachtsgeschenk!</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">50-Jährige verursacht volltrunken Unfälle</h1>



<p>Eine 50-jährige Frau aus Hofheim hat volltrunken Verkehrsunfälle verursacht und sich später gegen polizeiliche Maßnahmen gewehrt. In ihrem Pkw saßen ihre zwei minderjährigen Kinder&#8230;</p>



<p>Zeugen hatten beobachtet, wie die Frau mit ihrem Chevrolet einen in der &#8222;Zeil&#8220; geparkten Audi angefahren und dabei einen Schaden in Höhe von über 10.000 Euro verursacht hatte. Sie wollte flüchten, blieb aber nach einem weiteren Crash auf einer Verkehrsinsel stehen. Zeugen hielten sie auf, bis die Polizei kam.</p>



<p>Da ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von knapp zwei Promille ergab, wurde die 50-Jährige zur Polizeistation nach Hofheim gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Dabei zeigte sich die Frau immer aggressiver, weshalb sie zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden sollte. Dabei setzte sie sich so rabiat zur Wehr, dass zwei Beamte verletzt wurden.</p>



<p>Gegen die Frau wurden nun zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet,  unter anderem wegen Unfallflucht und Angriff auf Vollstreckungsbeamte.</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Kurznachrichten aus Hofheim</h1>



<p><strong>Müllabfuhr-Termine geändert </strong></p>



<p>Einige Termine der <strong>Müllabfuhr</strong> werden im Stadtgebiet Hofheim vor den Feiertagen um einen Tag vorverlegt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086170.php" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>FWG mit Internet-Infos</strong></p>



<p>Geht doch: Die <strong>FWG</strong> wird online aktiv und hat mal wieder zwei Berichte auf ihrer Webseite veröffentlicht. Übersichtlich sind alle Kandidaten für die Ortsbeirätswahlen 2021 aufgelistet. Und ein Artikel nennt die Ziele und Leitlinien der Wählergemeinschaft. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://fwg-hofheim.de/aktuelles" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Schulradeln: Wenige strampelten ganz schön viel</h1>



<p>82.911 Kilometer wurden von Schulen im Main-Taunus-Kreis bei der dreiwöchigen Aktion „Schulradeln“ zurückgelegt, 40 Prozent mehr als letztes  Jahr. Das teilte Kreisbeigeordneter <strong>Johannes Baron</strong> mit. Zur Wahrheit gehört auch: Es haben nur fünf Schulen mitgemacht. Von den 762 Teilnehmern kamen allein 687 Schüler, Lehrer und Eltern von der <strong>Heinrich-Kleist-Schule Eschborn</strong>, radelten 72.301 Kilometer und siegten in der Kategorie „Radaktivste Schule“ und „Größtes&nbsp;Team“. Die meisten Kilometer pro Teilnehmer hingegen brachte die <strong>Heiligenstockschule aus Hofheim</strong>: Durchschnittlich wurden pro Kopf rund 233 Kilometer zurückgelegt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.mtk.org/Mehr-Schuler-mehr-Kilometer-9196.htm" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Loopschal vom Lindenhof</strong></p>



<p>Nette Geste: Der <strong>Lindenhof</strong> schreibt auf Facebook, dass ab sofort <em>&#8222;jeder Kunde beim Einlösen eines Kundenscheins unseren Lindenhof Kriftel einen Loopschal als Geschenk&#8220;</em>&nbsp;erhält. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=208293184224988&amp;id=101817518205889" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Obsthof hat länger geöffnet</strong></p>



<p>Der <strong>Krifteler Obsthof an der Kirche</strong> informiert, dass kurz vor Weihnachten die Öffnungszeiten angepasst werden: vom 21. bis 23. Dezember kann man von 8 bis 18.30 Uhr einkaufen, am 24. Dezember immerhin noch von von 8 bis 13 Uhr. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.facebook.com/obstauskriftel/photos/pcb.200363331620755/200359104954511/" target="_blank">hier</a>.</p>



<p><strong>Leckere Spirituosen</strong></p>



<p>Familie Schwabe betreibt erst seit kurzem den <strong>Landgasthof Burkhartsmühle</strong>. Kaum übernommen, mussten sie schon wieder schließen. Jetzt versucht sie&#8217;s mit dem Verkauf von Spirituosen der Marke Moonshiner. Sehr lecker! Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=184251410022060&amp;id=101351271645408" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Antwort: Darum dauern Antworten aus dem Rathaus so lange</h1>



<p>Was ist nur im Hofheimer Rathaus los? Als Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> zum Bürgermeister gewählt werden wollte, letztes Jahr war&#8217;s, lockte er die Wähler mit dem Versprechen, für Offenheit und Transparenz zu stehen. Waren das nur leere Worte? Wahlkampf-Floskeln, die mit dem Bezug des Chefzimmers vergessen wurden?</p>



<p>Schauen wir uns die Realität an: Gestern berichteten wir im <a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/07/magistrat-bei-zahlentricksereii-erwischt/" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, dass gewählte Bürgervertreter – zugegeben: nicht die der Großen Koalition, sondern nur der Opposition – sechs Monate lang auf Antworten warten mussten. Dabei schreibt die Geschäftsordnung zwingend vor, dass Antworten binnen vier bis sechs Wochen gegeben werden müssen!</p>



<p>Gestern dann berichtete das Kreisblatt (nur in der gedruckten Zeitung) über die seit langem bekannten beengten Verhältnisse an der Kita in Lorsbach (<em>&#8222;Raumnot lässt Kita-Eltern verzweifeln&#8220;</em>). In dem Artikel zitiert die Lokalzeitung auch eine Elternsprecherin, die sich über die mangelhafte Kommunikation des Hofheimer Rathauses beklagt: <em>&#8222;Seit September haben wir keine Informationen bekommen.&#8220;</em></p>



<p>Und auch die Redaktion selbst hat offenbar bittere Erfahrungen mit der Öffentlichkeitsarbeit unter Rathauschef Vogt machen müssen: Die Kita-Eltern stünden nicht alleine dar, schreibt Redakteur <strong>Manfred Becht</strong>. <em>&#8222;Eine Anfrage dieser Zeitung in der Angelegenheit ließ die Stadt mehr als eine Woche unbeantwortet. Schließlich wurde auf erneute Nachfrage um Geduld gebeten.&#8220;</em></p>



<p>Wir haben gestern im Rathaus nachgefragt: Wie erklärt ein Bürgermeister, der den Bürgern Transparenz und Offenheit vor seiner Wahl versprochen hat, eine solche Kommunikation seiner Verwaltung? Woran hapert’s, was läuft schief?</p>



<p>Zur Wahrheit gehört nämlich auch:&nbsp;Das Hofheimer Rathaus leistet sich inzwischen für eine Stadt dieser Größenordnung eine ziemlich <strong>opulente Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing</strong>. Sechs Mitarbeiter arbeiten dort, drei in Vollzeit und drei in Teilzeit. Dem Anschein nach ist das Team täglich vor allem intensiv damit beschäftigt, die Stadtspitze ins rechte Licht zu rücken: Wir haben <a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/01/landrat-sucht-aerzte-und-pfleger/" target="_blank" class="rank-math-link">schon einmal</a> darüber gestaunt, wieviel Zeit ein vorgeblich viel beschäftigter Bürgermeister für Foto-, Film- und Facebook-Aktivitäten findet.</p>



<p>Gestern Abend, nach sieben Stunden, wurde unsere Anfrage aber dann doch ungewöhnlich schnell beantwortet. Wir geben ungekürzt wieder, was Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> schreibt:</p>



<p><em>&#8222;Was die Kommunikation der Hofheimer Stadtverwaltung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, den städtischen Gremien und der Presse betrifft, haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung.</em></p>



<p><em>Ich behaupte nicht, dass im Rathaus fehlerfrei gearbeitet wird, aber widerspreche Ihrer Behauptung, dass die Kommunikation „schiefläuft“. Wir informieren (im Übrigen beteiligen wir Bürgerinnen und Bürger auch sehr häufig an den verschiedensten Projekten) immer dann über die verschiedensten Kanäle (Presse, Internet, Social Media, Postwurf), wenn die Nachricht gesichert und nicht nur „halbgar“ ist. Das kann manchmal etwas länger dauern, aber uns ist Qualität wichtiger als Schnelligkeit.&#8220;</em></p>



<p>Nun ja, dazu wollen wir jetzt lieber nichts sagen. Und schon gar nicht hinweisen auf <a rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/07/magistrat-bei-zahlentricksereii-erwischt/" target="_blank" class="rank-math-link">unsere gestrige Berichterstattung</a> über die vielen Fehlern in Berechnungen der Stadtverwaltung&#8230;</p>



<p class="has-text-align-center">+ + +</p>



<p>Gestern erschien im Hofheim/Kriftel-Newsletter der Bericht über das &#8222;On Demand&#8220;-Projekt des RMV, an dem Hofheim sich beteiligt: Wir hatten <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/07/magistrat-bei-zahlentricksereii-erwischt/" target="_blank" class="rank-math-link">berichtet</a>, dass Hofheims Stadtverwaltung erneut bei Zahlentricksereien erwischt worden war – und dass Fragen der Linken erst nach sechs Monaten beantwortet wurden.</p>



<p>Erst nach sechs Monate beantwortet das Rathaus Fragen von Stadtverordneten! Wie konnte das passieren, fragten wir Stadtsprecherin<strong> Iris Bernadelli</strong>. Sie benötigte zwei Tage, um folgende Antwort zu geben (die wir hier gekürzt wiedergegeben und unkommentiert wirken lassen wollen):</p>



<p>Grundsätzlich gebe es nach der Hessischen Gemeindeordnung keine Pflicht, innerhalb eines konkreten Zeitraums auf Anfragen zu antworten. <em>&#8222;Dies ist in Hofheim jedoch im Innenverhältnis (Geschäftsordnung) so geregelt. Der Magistrat bemüht sich stets diese Frist auch einzuhalten. Bei der Mithilfe bzw. Mitwirkung der Beantwortung von anderen Behörden (hier u.a. MTV, Bereich ÖPNV) ist dies eben komplexer und dauert länger.</em></p>



<p><em>Losgelöst davon, dass wir aktuell in Zeiten leben, die alles andere als normal sind, bemühen wir uns, Fragen, die wir aus eigener Kraft beantworten können, auch in dem vorgegebenen Zeitraum zu beantworten.</em>&#8222;</p>
]]></content:encoded>
					
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