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	<title>Feist Alexander &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Feist Alexander &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten 350.000 Euro ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 14:01:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beisheim Monika]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 24. März. In der neuen Kriminalitätsstatistik der Hofheimer Polizei  findet sich eine ziemlich widerwärtige Masche ausländischer Betrügerbanden. Als angebliche Polizisten oder Enkel rufen sie ältere Menschen an und quatschen ihnen alles Geld und Wertgegenstände ab. Mit der Beute verschwinden sie auf Nimmerwiedersehen. Im Schnitt wird täglich ein Mensch im Kreisgebiet von solchen Anrufern traktiert, und es scheint sich auch zu lohnen. Die Täter sackten 350.000 Euro ein. Mindestens! -- Außerdem: Impfzentrum läuft nur schleppend weiter. Schweigeminute auch für die 174 Corona-Toten bei uns. Verlorene Mieterschutzrechte in Hofheim: Der Ausschuss, der Bürgermeister und der Lügen-Verdacht u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Falsche Polizisten</strong> haben im letzten Jahr im Main-Taunus-Kreis <strong>150.000 Euro</strong> erbeutet – <strong>mindestens</strong>. Falsche Enkel kassierten sogar noch mehr ab: Sie erbeuteten weitere <strong>200.000 Euro</strong> – auch hier: <strong>mindestens</strong>.</p>



<p>Das geht aus der <strong>Kriminalstatistik 2020 </strong>hervor, die von der Kriminalpolizei in Hofheim jetzt vorgelegt wurde. Allein<strong> 360 Anrufe </strong>von falschen Polizisten wurden gemeldet, im Schnitt also jeden Tag einer. Das sind weniger als in den Jahren zuvor, aber offenbar lohnt sich die Masche noch immer:</p>



<p>Die Täter, so die Kripo, rufen meist aus Callcentern an, die sich im Ausland befinden. Sie sprechen natürlich perfekt deutsch, die Namen ihrer Opfer haben sie sich aus Telefonbüchern herausgesucht. Angerufen werden in der Regel Frauen, die <strong>älter als 70 Jahre </strong>alt sind.</p>



<p>Die Anrufer, also die <strong>angeblichen</strong> <strong>Polizisten</strong>, erzählen ihren Opfern, dass sie eine <strong>Einbrecherbande</strong> festgenommen hätten. Einige der Täter hätten in den <strong>Vernehmungen</strong> gestanden, dass <strong>weitere</strong> <strong>Einbrüche</strong> stattfinden würden. Auf der Liste stünde auch der Name der Angerufenen, die deshalb um ihre <strong>Wertsachen</strong> fürchten müsse. Aber die Polizei helfe natürlich und biete an,<strong> Geld und Schmuck </strong>vorübergehend sicher aufzubewahren. Ein Beamter werde gleich vorbeikommen und alles abholen&#8230;</p>



<p>So arbeiten die <strong>Betrüger</strong>. Das mag auf dem ersten Blick <strong>dummdreist</strong> klingen, aber die Täter sind <strong>geschult</strong> und <strong>raffiniert</strong>. In der Polizeistatistik wird dazu ausgeführt:</p>



<p>In <strong>stundenlangen</strong>, sich zum Teil <strong>über Tage erstreckenden Telefongesprächen</strong> werden die Opfer derart <strong>manipuliert</strong> und unter Druck gesetzt, dass sie zunächst Angaben zu ihren <strong>Vermögensverhältnissen</strong> machen. Anschließend übergeben sie aus <strong>Furcht</strong> vor bevorstehenden <strong>Einbrüchen</strong> und Überfällen ihren <strong>Schmuck</strong> und alles <strong>Bargeld</strong> an die angeblichen Polizisten – zur vermeintlich sichereren Verwahrung.</p>



<p>Wiederholt kassierten die <strong>kriminellen Abholer</strong> auf diese Weise Wertsachen und Geld im hohen fünfstelligen Bereich ab.</p>



<p>Ähnlich funktioniert die <strong>Masche</strong> mit dem <strong>Enkel-Trick</strong>. 101 Personen meldeten sich im letzten Jahr bei der Polizei (sechs mehr als 2019) und berichteten von solchen Anrufern. Nur ein <strong>Bruchteil</strong> <strong>der</strong> <strong>Angerufenen</strong> zahlte, das aber ordentlich: Die <strong>200.000 Euro,</strong> die von der Kripo genannt werden, wurden von nur drei Personen an die Betrüger übergeben.</p>



<p>Wenn&#8217;s denn dabei bliebe, wäre es ja gut! <strong>Sehr wahrscheinlich</strong> aber ist, dass der Polizei längst nicht alle<strong> Falsche-Enkel- und Falsche-Polizisten-Anrufe</strong> gemeldet werden. Die Betrüger dürften mit ihrer Masche weitaus mehr Erfolg und <strong>viel mehr abkassier</strong>t haben. Denn vielfach verdrängen die <strong>Opfer</strong>, was ihnen widerfahren ist – auch aus <strong>Scham</strong>.</p>



<p>Die <strong>Kriminalpolizei</strong> ahnt, dass da noch einiges schlummert. In der <strong>Polizeistatistik</strong> heißt es: <em>&#8222;Es ist davon auszugehen, dass sich ein weitaus höherer Teil der Angerufenen nicht bei der Polizei gemeldet hat, weshalb das Dunkelfeld deutlich höher liegen dürfte.&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Impfzentrum läuft noch nicht auf Hochtouren</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg" alt="20210324 Corona1" class="wp-image-11857" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Corona-Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises (Stand heute).</figcaption></figure></div>



<p>Es herrscht eine bedrückende Ruhe an der <strong>Corona-Front</strong>: Die Zahlen gehen weiter nach oben, langsam nur, aber offenbar unaufhaltsam.</p>



<p>Es gibt <strong>56 neue Infektione</strong>n. Der <strong>Inzidenzwert</strong> wurde heute mit <strong>103</strong> angegeben (gestern: 100). Aktuell sind <strong>477</strong> Menschen an Covid-19 erkrankt</p>



<p>In Hofheim gibt es drei neue Infektionen, aktuell sind in der Kreisstadt <strong>72</strong> Menschen erkrankt. In Kriftel sind es 19 Menschen (+1)</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken liegen<strong> 23 Patienten</strong>, davon werden sechs beatmet.</p>



<p>Das <strong>MTK-Impfzentrum</strong> läuft noch immer nicht &#8222;auf Hochtouren&#8220;: Gestern wurden in Hattersheim und durch ein mobiles Impfteam insgesamt <strong>801</strong> Personen geimpft, davon haben 451 die Erstimpfung erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2.jpg" alt="20210324 Corona2" class="wp-image-11856" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik nennt den aktuellen Inzidenzwert in den Orten des Main-Taunus-Kreises (Grafiken: MTK).</figcaption></figure>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Eine Minuten Schweigen – auch für die 174 Toten im Main-Taunus-Kreis</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/281578440047029/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="640" height="320" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken.jpg" alt="Falsche Polizisten" class="wp-image-11839" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot der Facebookseite von den MTK-Kliniken.</figcaption></figure></div>



<p>Heute um <strong>12 Uhr</strong> haben viele Menschen kurz innegehalten: Zum Gedenken an die <strong>Corona-Toten</strong> gab es eine <strong>Schweigeminute</strong>. Dazu hatte das europäische <strong>Städtenetzwerk &#8222;Eurocities&#8220;</strong> aufgerufen, in dem rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern zusammengeschlossen sind. <strong>2,7 Millionen Tote</strong> weltweit, fast <strong>75.000</strong> in ganz Deutschland. Im Main-Taunus-Kreis sind bisher <strong>174 Menschen</strong> der Pandemie zum Opfer gefallen. Die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> riefen via <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/281578440047029/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> zur Schweigeminute auf: Die Zahl der Toten mache uns allen noch einmal bewusst, <em>&#8222;wie wichtig es ist, jetzt zusammenzuhalten – auch wenn das Jeder und Jedem aktuell viel Kraft kostet. Diesen Marathon schaffen wir – aber nur gemeinsam.&#8220;&nbsp;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="ausschuss20210324"><a href="#ausschuss20210324">Der Ausschuss, der Bürgermeister und der Lügen-Verdacht</a></h1>



<p><strong>Christian Vogt</strong> wurde vor genau zwei Jahren zu <strong>Hofheims Bürgermeister</strong> gewählt, ist seit anderthalb Jahren im Amt. Er ist nahezu täglich auf allen möglichen <strong>Internetkanälen</strong> unterwegs und zeigt sich dort <strong>sichtlich bemüht</strong>, als <strong>netter Mensch </strong>wahrgenommen zu werden. Aber was nutzt das? <strong>Fachlich</strong> hat sich Christian Vogt in eine<strong> sehr unangenehme Lage</strong> manövriert: Er musste bereits <strong>eingestehen</strong>, dass er seine Verwaltung <strong>nicht in Griff</strong> hat und dass es dort gravierende organisatorische Mängel gibt. Dazu zeigt er sich erschreckend <strong>vergesslich</strong>. Er musste auch einräumen, dass er seine <strong>E-Mails nicht</strong> liest. </p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Diese Frage schickte CDU-Mann<strong> Armin Thaler</strong> gleich mehrmals durch den großen Saal der Stadthalle, er gab sich dabei sehr empört. Es war am Dienstag in der Sitzung des <strong>Akteneinsichtsausschusses</strong>: Der tagte nun schon <a aria-label="zum zweiten Mal (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">zum zweiten Mal</a>, um die Hintergründe der <strong>verlorenen Mieterschutzrechte </strong>aufzuklären. Die Noch-Koalitionäre von <strong>CDU, SPD, FDP und FWG </strong>(sie bestimmen die Politik in Hofheim noch bis Ende dieses Monats) stellten sich schützend vor Vogt: Alles sei gesagt, versuchten sie zu vermitteln, alles sei geklärt. Die <strong>Opposition</strong> hingegen stellte unbeeindruckt drängende Fragen, die auch ziemlich naheliegend klangen. Das gefiel Sitzungsleiter Thaler ganz offensichtlich nicht:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Keiner antwortete mit klarem<strong> &#8222;ja&#8220;</strong>. Aber gedacht haben dürften es einige in der Runde<strong> </strong>– aus gutem Grund:</p>



<p>Gleich<strong> drei Schreiben</strong> des hessischen <strong>Wirtschaftsministeriums</strong> waren, wie <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>, im Hofheimer Rathaus unbeantwortet geblieben: Sie gingen angeblich <strong>verloren</strong> oder aber wurden <strong>nie gesehen</strong>. Das sei ein <strong>organisatorisches Versagen</strong> gewesen, hatte Vogt dargestellt, und er hatte auch Mitarbeiter <strong>persönlicher Versäumnisse </strong>bezichtigt. So will er das erste Schreiben aus Wiesbaden an die <strong>&#8222;zuständige Mitarbeiterin&#8220; </strong>im <strong>Fachbereich Bürgerdienste</strong> weitergeleitet haben, wo es allerdings versandet sein soll. Die Frau arbeitet heute nicht mehr in der Stadtverwaltung; <strong>ihre Vorgesetzte</strong>, die von dem Vorgang hätte wissen müssen, konnte zur <strong>Aufklärung</strong> nichts beitragen: Sie wusste offenbar nichts, konnte auch keine schriftlichen Vermerke finden, die Vogts Aussage hätten stützen können.</p>



<p>Das ist äußerst <strong>ungewöhnlich</strong> für eine Verwaltung: Alle Papiere <strong>verschwunden</strong>? Das kam <strong>Grünen wie Linken </strong>mindestens merkwürdig vor. Seither steht ein unangenehmer<strong> Verdacht</strong> im Raum: Hat Vogt die Unterlagen vielleicht gar<strong> nicht weitergeleitet</strong>?</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Eine weitere Frage war bisher noch offen, jetzt allerdings könnte eine <strong>Antwort</strong> gefunden sein:</p>



<p>Wenn die Geschichte von einer Mitarbeiterin, die Unterlagen vom Bürgermeister bekam und sich nicht darum kümmerte, nur ein Märchen wäre: Was könnte denn dann, diese Frage stellt sich natürlich, Christian Vogt veranlasst haben, durch <strong>Nicht-Handeln</strong> die Mieterschutzrechte <strong>auszuhebeln</strong>? Die Mieterschutzrechte sollten doch einem <strong>Großteil der Bürger seiner Stadt</strong> zugute kommen&#8230;</p>



<p>Die Antworf auf diese Frage könnte jetzt gefunden worden sein: Der <strong>Hofheimer Magistrat</strong> hatte sich bereits <strong>2019</strong> gegenüber dem <strong>Hessischen Städtetag </strong>sehr deutlich <strong><em>gegen</em></strong> <strong>Mietobergrenzen</strong> ausgesprochen. Das kam im <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> heraus:<em> &#8222;Die Stadt Hofheim befürchtet, dass durch die Beschränkung Neubauprojekte gehemmt und somit der Nachfragedruck noch verschärft werden könnte&#8220;</em>, hieß es damals in einem<strong> Verwaltungs-Papier</strong>.</p>



<p>Exakt so argumentiert die <strong>Immobilienbranche</strong>, wenn sie versucht, mehr Rechte für Mieter abzuwehren.&nbsp;</p>



<p>Dieser <strong>neue Kenntnisstand</strong> – Hofheims<strong> Magistra</strong>t hat sich bereits 2019<strong> gegen bessere Mieterrechte</strong> ausgesprochen – könnte erklärlich machen, weshalb heute die Mieterschutzrechte in Hofheim nicht gelten. Es war ja auch ganz einfach: Die <strong>drei Schreiben </strong>des Wirtschaftsministeriums im Jahr 2020 mussten einfach <strong>nicht beantwortet</strong> werden. Schon waren die Mieterrechte weg, und die <strong>Immobilienbranche</strong> war zufrieden.</p>



<p>Das Beste: Keiner hat&#8217;s gemerkt! Wenigstens lange Zeit nicht. Dann kamen die Linken dahinter und machten den Vorgang öffentlich. Jetzt steht fest:</p>



<p>Erst spricht sich der <strong>Magistrat gegen Mieterrechte </strong>aus. Dann <strong>verschwinden</strong> drei Schreiben, in denen es um die <strong>Verbesserung</strong> der Mieterrechte geht.</p>



<p>Wie <strong>unbedarft</strong> und <strong>vertrauensselig</strong> muss man sein, um hier an ein &#8222;<strong>Verwaltungsversagen</strong>&#8220; zu glauben?</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em> </p>



<p>Die <strong>Akteneinsicht</strong> endete wie erwartet: Details wurden nicht aufgearbeitet. In dem Abschlussbericht heißt es lapidar, die Mieterschutzrechte seien wegen <strong>&#8222;organisatorischer Mängel in der Stadtverwaltung&#8220; </strong>verloren gegangen. Das muss wohl reichen, die Mehrheit im Ausschuss wollte das so.</p>



<p>Lediglich in einem kleinen Punkt konnten <strong>Grüne und Linke </strong>eine Änderung erreichen: Ursprünglich wollte der Bürgermeister den Verlust der Mieterschutzrechte auch<strong> Mitarbeitern seiner Verwaltung</strong> – die namentlich nicht genannt wurden – in die Schuhe schieben. Dann wäre er<strong> nicht allein schuld</strong> gewesen. Im Entwurf des Abschlussberichts war der Satz bereits zu lesen: &#8222;<em>Ebenso gab es Versäumnisse von Mitarbeitern.&#8220;</em> Grüne und Linke protestierten: Das habe vielleicht der Bürgermeiser so erzählt. Für eine solche <strong>Schuldzuweisung</strong> aber habe es in den Akten <strong>keinerlei Hinweise</strong> gegeben. Der Satz wurde gestrichen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipp des Tages</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rsnapRwrXBI&amp;t=3s" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video.jpg" alt="20210324 Huskie Video" class="wp-image-11838" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>



<p>Mit dem <strong>Husk</strong>y den Kapellenberg hoch – und dann mit der <strong>Drohne</strong> die Welt von oben betrachten: Meisterturm, Bergkapelle, Kreisstadt Hofheim&#8230; Kleines nettes Filmchen, bei Youtube entdeckt. Ruhig mal reinschauen, macht Spaß: <a aria-label="Hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=rsnapRwrXBI&amp;t=3s" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier</a> geht&#8217;s lang.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Zentrum der Behandlung von Menschen mit Diabetes</h2>



<p>Gute Nachricht für die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>: Die <strong>Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie und Endokrinologie</strong> in Bad Soden wurde erneut von der <strong>Deutschen Diabetes Gesellschaf</strong>t (DDG) als Zentrum für die stationäre Behandlung von <strong>Menschen mit Diabetes</strong> ausgezeichnet. <strong>Klinik-Leiter Professor Clemens Jaeger</strong> sagt: <em>&#8222;Die Versorgung von Patienten mit Diabetes im Akutkrankenhaus stellt eine besondere Herausforderung dar. Oft müssen Patienten mit Diabetes wegen ganz anderer Erkrankungen in einer Klinik behandelt werden und liegen daher in unterschiedlichen Abteilungen des Krankenhauses, verteilt auf die verschiedensten Stationen.“</em> Das <strong>Diabetes-Team im Krankenhaus</strong> habe sich deshalb zum Ziel gesetzt, neben den <strong>Patienten</strong> der eigenen Abteilung auch diejenigen zu erkennen und aufzusuchen, die <strong>außerhalb</strong> <strong>der</strong> <strong>Abteilung</strong> behandelt werden und einer <strong>intensiven Betreuung</strong> bedürfen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kliniken-mtk.de/cipp/mtk/lib/pub/tt,oid,8554/lang,1/ticket,guest" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Dr. Neuhaus nach SPD-Schlappe wiedergewählt</strong></p>



<p>Was sagt man, wenn man bei einer Wahl ganz böse abgestraft wurde? Zum Beispiel dieses: Der Wahlsonntag habe ein<strong> SPD-Ergebnis für den Kreistag</strong> <em>„ziemlich exakt im hessischen Mittel gebracht und spiegele den landesweiten Trend der Partei bei dieser Kommunalwahl wieder“</em>. Deshalb kann man natürlich weitermachen wie bisher: Die SPD-Kreistagsfraktion hat <strong>Dr. Philipp Neuhaus </strong>zu ihrem Fraktionschef wiedergewählt, schreibt das Kreisblatt. Man werde wohl die Rolle der <strong>Oppositionsführerschaft</strong> übernehmen, sagte Neuhaus, <em>„weiterhin beharrlich, aber immer konstruktiv und sachbezogen&#8220;. </em>Soll heißen: Wir ändern nichts. Wohin soll das noch führen, SPD?</p>



<p><strong>CDU-Männer bekabbeln sich in Wallau</strong></p>



<p>Als großes Thema hat das Kreisblatt den<strong> Ortsbeirat Wallau</strong> ausgemacht: In dem Dörfchen hatte vor fünf Jahren eine <strong>Wählergemeinschaft</strong> für etwas <strong>Unruhe</strong> gesorgt; in diesem Jahr trat sie nicht an, was ebenfalls für etwas <strong>Unruhe</strong> sorgt. Die <strong>CDU</strong> heimste diesmal für den Ortsbeirat satte <strong>42,3 Prozent </strong>der Stimmen ein (vorher: 26,9%), was normalerweise Grund zur Freude ist, aber wohl nicht in Wallau: Dort bekam <strong>Herwart Goldbach</strong> – bislang CDU-Vorsitzender des Gremiums – weniger Stimmen als seine Parteifreunde <strong>Anja Hauzel</strong> und<strong> Jörg Ströhmann</strong>. Woraufhin Ströhmann erzählte, er sei darauf angesprochen worden, ob er nicht den<strong> Posten des Ortsvorstehers </strong>annehmen wolle. Er sei da nicht abgeneigt, sagte er wohl auch, obwohl er eigentlich gar nicht in den Ortsbeirat gewollt habe. Aber jetzt müsse man <strong>Wählers Willen </strong>natürlich beachten&#8230; Was wiederum Goldbach nicht gefällt: Er kündigte an, sein <strong>Mandat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>annehmen</strong> zu wollen. Sein Nachrücker würde<strong> Majo Stoll.</strong></p>



<p><strong>Alexander Feist wird Vorsitzender der Gemeindevertretung</strong></p>



<p>Eine Polit-Personalie hat das Kreisblatt auch in Kriftel gefunden: <strong>CDU-Parteichef Alexander Feist </strong>soll <strong>Bodo Knopf </strong>als Vorsitzender der Gemeindevertretung beerben. Das beschloss die <strong>Fraktion</strong>. Der 53-jährige Geschäftsführer einer IT-Firma wird bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am <strong>22. April</strong> gewählt. Fraktionsvorsitzenden bleibt <strong>Dr. Frank Fichert</strong>. Der 52 Jahre alte Professor für Volkswirtschaftslehre gehört seit 1993 der Gemeindevertretung an. In den Gemeindevorstand wurden <strong>Ferdinand Dillmann, Edelbert Hoss, Erhard Koch, Silvia May und Monika</strong> <strong>Beisheim</strong> geschickt.</p>



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			</item>
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		<title>Der alte Mann und sein Kampf um jeden Baum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 13:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anderlohr Katja und Daniel]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 26. Januar. Es ist ein Thema, über das sich immer mehr Hofheimer beklagen: Die Natur in der Stadt – sie fehlt zusehends. Immer weniger Bäume, immer weniger Grünflächen in der Innenstadt. Dafür viel Beton. Und ganz viel Platz für Autos. Ein Mann, inzwischen schon 82 Jahre alt, kein Politiker, einfach nur ein Bürger, wird nicht müde, öffentlich zu mahnen: Der Erhalt von Bäumen und Grün müsse Priorität haben! Es ist leider zu befürchten, dass seine Warnrufe verhallen. Wir haben mit ihm gesprochen. –– Außerdem: Dichtung und Wahrheit am Sparkassen-/Bücherei-Neubau. Polizei jagte Handysünder. Jetzt über 150 Corona-Tote. Schild soll Radfahrern das Leben retten. Ein neues Brot für Hofheim. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Manchmal droht <strong>Eberhard Schmidt</strong> an dieser Stadt zu verzweifeln. Mehr als 50 Jahre lebt er in Hofheim. Und obwohl ihn das Thema seit vielen Jahren intensiv beschäftigt, hat er bis heute keine Antwort auf die Frage gefunden:</p>



<p><strong>Warum will man in Hofheim eigentlich jeden Baum fällen?</strong></p>



<p>&#8222;Sehen die Verantwortlichen denn nicht, dass eine Stadt ohne Grün auf Dauer nicht lebenswert ist?&#8220; sagt er mit leiser Verzweiflung in der Stimme.</p>



<p>Eberhard Schmidt ist jetzt <strong>82 Jahre</strong> alt. Wir sprachen heute mit ihm: Er könnte die ihm verbleibenden Lebensjahre doch in Ruhe und Gelassenheit genießen. Er könnte zusehen, wie sich die <strong>Generationen nach ihm</strong> für ein gesundes, gerechtes Leben in dieser Stadt einsetzen. </p>



<p>Aber er kann wohl nicht anders: Er kämpft weiter um jeden Baum in der Stadt. Heute hat er seine <strong>Empörung</strong>, wieder einmal, in einem Leserbrief öffentlich gemacht:<em> &#8222;Man muss endlich begreifen, dass die Natur vorrangig geschützt werden muss, dass jede Baumfällung infrage gestellt wird&#8220;, </em>schreibt er. Es gehe um das <strong>Stadtklima</strong> und die <strong>Aufenthaltsqualität</strong> und um den <strong>Lebensraum</strong> der bedrohten <strong>Kleintierwelt</strong>. &#8222;<em>Wir schreiben das Jahr 2021; 2050 wollen wir klimaneutral sein. So wird das aber nichts&#8220;,</em> schreibt er in der Lokalzeitung.</p>



<p>Der alte Mann spricht inzwischen vielen Hofheimern aus der Seele. Seit Jahren dokumentiert er, mit welcher <strong>Rigorosität</strong> die Hofheimer alles Grün in ihrer Stadt ausmerzen:</p>



<p>Ganz aktuell &#8211; Beispiel <strong>Steinbergschule</strong>: Die wird derzeit erweitert, das finden alle gut. Damit die Schule mehr Platz bekommen kann, müssen die bisherigen Lehrer-Parkplätze weichen. Sie werden auf einem Nachbargrundstück neu angelegt. Da steht allerdings, neben allerlei anderem Grün, ein <strong>30 Jahre alter Ahornbaum</strong>: Muss jetzt alles weg! Die Nachbarn, die ein wenig spät aufwachten – die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gange – sagen: Würde man einen Parkplatz weniger anlegen, könnte der Baum überleben. &#8222;So weit denken die Verantwortlichen in Hofheim nicht – leider&#8220;, sagt Eberhard Schmidt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201118-Steinberg-Baum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201118-Steinberg-Baum.jpg" alt="Baum" class="wp-image-2492" width="640" height="440" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201118-Steinberg-Baum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201118-Steinberg-Baum-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>So kämpften die Anlieger der Steinbergschule im Herbst letzten Jahres um einen alten Ahornbaum. Inzwischen haben hier die Baumaschinen das Sagen.</figcaption></figure></div>



<p>Beispiel <strong>Elisabethenstraße/Pfarrgasse:</strong> Da setzt die städtische Wohnungsbaugesellschaft HWB einen gewaltigen <strong>Sparkassenbau</strong> hin. Nebenan darf die städtische <strong>Bücherei</strong> neue Räume beziehen, womit jede Kritik an dem <strong>monströsen Baukörper</strong> abgeblockt wird. Die großen Bäume, die bis Baubeginn am Straßenrand standen, sollten erst erhalten bleiben und mussten dann doch weichen. Dafür werde eine &#8222;Piazza&#8220; angelegt, schwärmten die &#8222;Macher&#8220; aus Lokalpolitik und HWB damals. Und nur zu gerne gaben sie weiter, was die Architekten ihnen erzählten: Dass auf dieser Piazza ein &#8222;<strong>Platanenhain</strong>&#8220; gepflanzt werde. Sie zeigten auch Skizzen, wonach eines Tages großkronige Bäume die Gebäudeseiten flankieren sollen. &#8222;Wenn ich mir heute die Baustelle vor Ort anschaue, ist für die versprochenen Bäume aber nicht mehr richtig viel Platz da&#8220;, sagt Eberhard Schmidt.</p>



<p>Beispiel <strong>Kellereiplatz</strong>: Das ist eine öde Parkplatzfläche, die an wenigen Tagen im Jahr für Veranstaltungen genutzt wird. Deshalb musste jedes Grün im Umfeld verschwinden. Schmidt: &#8222;Früher standen hier <strong>stattliche Bäume</strong>. Heute präsentiert sich der Platz mit einer <strong>Aufenthaltsqualität gegen Null</strong>.&#8220;</p>



<p>Beispiel <strong>Cohausen-Tempel</strong>: Da wurden mit dem Segen des Ortsbeirates jede Menge Bäume gefällt – Begründung: Die Aussicht sollte verbessert werden. Schmidt findet dafür kein Verständnis: &#8222;Und deshalb holzt man so viele Bäume ab?&#8220;</p>



<p>Beispiel <strong>Busbahnhof</strong>: Seit Monaten wird über eine Umgestaltung diskutiert. &#8222;Weil Zuschüsse winkten, war man sofort bereit, 30 Bäume in zentraler Lage zu fällen&#8220;, empört sich Schmidt. Aktuell ruhten die Pläne zwar, &#8222;aber ganz vom Tisch ist das Thema leider nicht. Wir müssen sehr achtsam sein!&#8220;</p>



<p>Eberhard Schmidt kann aus dem Stand heraus weitere Beispiele nennen. Die Verantwortlichen würden immer erst reagieren, wenn Bürger protestierten, sagt er: Nur so habe man verhindern können, dass elf über 25 Jahre alte und <strong>gesunde Ahornbäume</strong> an einem Sportplatz gefällt wurden. Eine <strong>Allee japanischer Kirschbäume</strong> sollte verschwinden, weil die Bäume angeblich krank seien. &#8222;Und dann stellt sich heute ein Stadtrat hin und behauptet, seine Mitarbeiter würden alles tun, um Bäume zu erhalten. Das glaube ich einfach nicht mehr&#8220;, sagt Schmidt.</p>



<p>Er verweist nach <strong>Kriftel</strong>: Dort leiste man sich einen – gemessen an der Größe der Gemeinde – sehr üppigen <strong>Freizeitpark mit prachtvollem Baumbestand</strong>. &#8222;In Hofheim hätte man den sicher schon überbetoniert und bebaut&#8220;, sagt er mit leichtem Sarkasmus. Und er fordert, wieder einmal: Hofheim müsse seinen <strong>eigenen Anspruch</strong>, eine <strong>grüne Insel</strong> in der Rhein-Main-Region zu sein, endlich erfüllen.&nbsp;</p>



<p>&#8222;Es geht um <strong>unsere</strong> <strong>Zukunft</strong>&#8222;, betont der alte Mann im Gespräch mehrmals, wobei es kaum seine eigene Zukunft sein dürfte, an die er dabei angesichts seiner über 80 Lebensjahre denkt. &#8222;Wenn die <strong>Erderwärmung</strong> zunimmt, wenn das Klima in den Innenstädten immer heißer wird, dann sind es doch die Bäume, die uns Schatten und Abkühlung schenken.&#8220;</p>



<p>Was können wir tun?&nbsp;&#8222;Wir – und vor allem die Verantwortlichen in der Politik – müssen endlich begreifen, dass die Natur <strong>vorrangig geschützt</strong> werden muss&#8220;, sagt er. Jede Baumfällung müsse erst einmal infrage gestellt werden. Und wenn sie sich wirklich als unumgänglich erweisen sollte: Dann müssten <strong>gleichwertige Neuanpflanzungen</strong> vorgenommen werden, also bittschön nicht irgendwo mickrig kleine Bäumchen hinsetzen, die Jahrzehnte brauchen, um die Größe der gefällten Bäume zu erreichen.</p>



<p>&#8222;Der<strong> Erhalt von Bäumen und Stadtgrün</strong> muss endlich <strong>Priorität</strong> genießen&#8220;, sagt Eberhard Schmidt Die Politik müsse dem Rechnung endlich tragen – nicht mit leeren Worten, sondern mit Taten. &#8222;Noch ist Zeit dafür.&#8220;</p>



<p class="has-text-align-center">+++ Das Illustration-Foto oben hat <strong>Ramin Mohabat</strong> gemacht. Es zählt zu einer Serie von Hofheim-Impressionen, die der Fotograf auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/Raminmohabatfoto" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> und bei <a aria-label="Instagram (opens in a new tab)" href="https://www.instagram.com/p/CKD8oqgnMB9/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Instagram</a> veröffentlicht hat. Beeindruckende Fotos –  schauen Sie ruhig mal rein! +++</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Dichtung und Wahrheit?</h1>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Dichtung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="633" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Dichtung.jpg" alt="20210126 HWB Dichtung" class="wp-image-5988" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Dichtung.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Dichtung-300x190.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Dichtung-768x486.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Die versprochene &#8222;Piazza&#8220; in der Architektendarstellung, weit und luftig.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Wahrheit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Wahrheit.jpg" alt="20210126 HWB Wahrheit" class="wp-image-5989" width="328" height="215" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Wahrheit.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Wahrheit-300x197.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-HWB-Wahrheit-768x504.jpg 768w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>Die Realität: Zwischen den mehrstöckigen Mauern soll die Piazza mit dem &#8222;Platanenhain&#8220; entstehen.</figcaption></figure>
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<p>Wir haben uns angesichts der aufkommenden Diskussion um <strong>mehr Grün in der Innenstadt</strong> noch einmal die &#8222;Verkaufsprospekte&#8220; vom Sparkassen-/Bücherei-Neubau angeschaut: Darin schwärmen die Architekten tatsächlich von einer &#8222;<strong>Piazza</strong>&#8222;, die zwischen den Gebäuden angelegt werden soll. Auf der &#8222;Piazza&#8220;, so versprachen sie sogar, solle ein &#8222;Platanenhain&#8220; angepflanzt werden.</p>



<p>Ein <strong>Hain</strong>, das ist doch etwas Herrliches! Laut Duden ist ein Hain ein <strong>kleiner Wald</strong>. Und der soll mitten in Hofheim entstehen? Hoffentlich haben die Macher den Mund nicht zu voll genommen&#8230;</p>



<p>Auf ihren bunten <strong>Zeichnungen</strong> flankierten die Bauverantwortlichen den<strong> gewaltigen Sparkassen-Neubau</strong> entlang der Elisabethenstraße mit weiteren <strong>sechs Bäumen</strong>, und drei malten sie auch wie eine grüne Grenze zwischen<strong> Neubau und Kellereiplatz.</strong> All diese Bäume haben auf den Bildern ziemlich <strong>große Kronen</strong>.</p>



<p>Die HWB nannte den Neubau daraufhin einen &#8222;<strong>Gewinn für das Kleinklima</strong> in der Stadt&#8220;.&nbsp;</p>



<p>Ob uns die <strong>Realität</strong> diese Freude eines Tages wirklich schenkt? Vor Ort sieht der Platz an der Pfarrgasse, wo Hofheims &#8222;Piazza&#8220; entstehen soll, eher eng und gedrungen aus. An drei Seiten stehen gewaltige Mauern: Hier soll eines Tages wirklich ein &#8222;Platanenhain&#8220; stehen? Schwer vorstellbar! Aber vielleicht wird ja noch ganz viel Raum frei, wenn erst die Gerüste verschwunden sind&#8230;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei erwischt jede Menge Handysünder</h1>



<p>Bei zwei Verkehrskontrollen in Hofheim haben Polizeibeamte am Montag zwischen 12 und 15.30 Uhr über ein Dutzend Handyverstöße festgestellt. IIn der Niederhofheimer Straße im Bereich der Therme und auf dem Schmelzweg stoppten sie etwa 40 Fahrzeuge. In einer Pressemitteilung heißt es: &#8222;Dabei lässt das Ergebnis aufhorchen: Insgesamt 15 Fahrer bedienten während der Fahrt nachweislich ihr Mobiltelefon, acht weitere waren nicht angeschnallt. &#8222;</p>



<p>Die Beamten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Darüber hinaus wurden sieben weitere Mängel festgestellt, die bis zum Ablauf einer gesetzten Frist durch die Fahrzeugnutzer behoben werden müssen, um weitere Konsequenzen zu vermeiden.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Jetzt über 150 Tote im Kreisgebiet</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona-1.jpg" alt="20210126 corona 1" class="wp-image-6006" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Die Zahl der Corona-Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



<p>Einerseits sieht die Lage an der Corona-Front nicht schlecht aus: Nur noch 354 Infizierte sind aktuell im Kreisgebiet registriert, das sind 24 weniger als am Montag. </p>



<p>In Hofheim sind aktuell noch 67 Menschen an Covid-19 erkrankt, das ist einer mehr als gestern. In Kriftel liegt die Zahl der Infizierten unverändert bei 15.</p>



<p>Der Inzidenzwert ist wieder um einen Punkt herunter gegangen: Er liegt bei 72. Keine Kommune im Kreisgebiet liegt mehr über einer 7-Tage-Inzidenz von 200.</p>



<p>Aber – es gibt ein großes Aber: Es wurden <strong>drei neue Todesfälle </strong>gemeldet. In Hofheim verstarb eine <strong>81-jährige</strong> <strong>Frau</strong>, in Hochheim ein <strong>81-jähriger</strong> <strong>Mann</strong>, in Schwalbach eine <strong>78-jährige Frau</strong>.</p>



<p>Damit forderte das Virus jetzt schon <strong>151 Tote im Kreisgebiet</strong>. Die Statistik weiß: 99 von ihnen, also zwei Drittel, waren über 80 Jahre alt. 46 waren zwischen 60 und 79 Jahren alt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona2.jpg" alt="20210126 corona2" class="wp-image-6007" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises: Inzwischen sind wieder alle Orte deutlich unter die 200er Marke gerutscht. (Grafik: MTK)</figcaption></figure>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: Jetzt nur nicht an der Lunte zündeln!</h2>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax </strong>versucht heute in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> eine Bewertung der aktuellen Situation. Er schreibt:</p>



<p><em>Nach Einschätzung unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel leben wir durch die Virus-Mutationen alle ,auf einem Pulverfass&#8216;. Ich vermag die Gefährlichkeit der sicherlich schon zahlreich in Deutschland vorhanden Virusvarianten und Mutanten nicht zu beurteilen. Was wir gesichert wissen, sind die stetig und langsam sinkenden Fallzahlen: Bei uns, in Hessen und in Deutschland. Was wir noch wissen: Wenn wir weiter umsichtig sind und nicht an der Lunte zündeln, wird sich das Pulverfass auch nicht explosionsartig entladen.</em></p>



<p>Zum Start der Impfungen schreibt Cyriax:</p>



<p><em>&#8222;2.012 Personen sind durch die MTK-Impfteams geimpft worden. Das sind 75 Prozenz der Bewohner in den Altenheimen. Wir werden hier nicht auf 100 Prozent kommen, da (ehemals) Infizierte nicht geimpft werden. Auch ist die Impfung bei Altenheimbewohner freiwillig. 949 Mitbürger (in 8 Alteneinrichtungen) haben seit gestern den die 2. Impfdosis erhalten, so dass sie über vollen Impfschutz verfügen.</em></p>



<p><em>Heute gibt es auch wieder Nachschub an Impfstoff, der unter anderem an Klinikbeschäftigte und ambulante Pflegedienstmitarbeiter verimpft werden soll.</em>&#8222;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Licht zum Gedenken an die vielen Toten</h1>



<p>Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises erinnern auf ihrer <a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/248136800057860/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a> daran: &#8222;Heute vor einem Jahr hat Corona Deutschland erreicht. Der erste Fall in der Bundesrepublik wurde gemeldet. Mittlerweile sind weltweit über 2 Millionen Menschen mit oder an SARS-CoV-2 gestorben. Im Andenken an die Verstorbenen und als Zeichen der Anteilnahme beteiligen wir uns genau an diesem Tag zumindest virtuell an der Aktion <a href="https://www.facebook.com/hashtag/lichtfenster?__eep__=6&amp;__cft__[0]=AZVF83x4iltwoveWP-_AfOnUQwlFvJQzyJCPfMeSF8nGCx1DnPfrV3LstOt0dz3lKN_FjABJPs6llvMOuLqB3S1u2vau3CGak619lA5_mrOMmjyhCvYue9PyemF-niRmNl_ig0go8WKtBRPeM2MegG-J&amp;__tn__=*NK-R" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">#lichtfenster</a> von <a href="https://www.facebook.com/Bundespraesident.Steinmeier/?__cft__[0]=AZVF83x4iltwoveWP-_AfOnUQwlFvJQzyJCPfMeSF8nGCx1DnPfrV3LstOt0dz3lKN_FjABJPs6llvMOuLqB3S1u2vau3CGak619lA5_mrOMmjyhCvYue9PyemF-niRmNl_ig0go8WKtBRPeM2MegG-J&amp;__tn__=kK-R" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier</a> Bleibt gesund! Bleibt solidarisch!&#8220;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schild soll Radfahrer aus Lebensgefahr retten</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberholverbot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="250" height="223" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberholverbot.jpg" alt="ueberholverbot" class="wp-image-6012"></a></figure></div>



<p>Hier sehen Sie das Schild, dass die Grünen unten und oben auf der <strong>Brücke der Rheingaustraße</strong> aufstellen lassen wollen. Es bedeutet: Autos dürfen Radfahrer und Motorradfahrer nicht überholen. Es gibt auf der Brücke zwar eine <strong>farblich markierte Radfahrspur</strong>, die Grünen sehen Radler aber weiterhin in größter Gefahr: Wenn jemand aus körperlichen oder technischen Gründen die Brücke nicht hochkomme und absteigen und schieben müsse, könne er sich wegen <strong>der durchgängigen Leitplanken</strong> nicht auf den Fußgängerweg retten: Er<strong> </strong>müsse<strong> &#8222;unter größter Lebensgefahr&#8220; </strong>schieben, bis er die Fahrbahn verlassen könne. Fehlt eigentlich noch die Frage: Muss erst was passieren, bevor die Stadtverordneten &#8222;in die Pötte kommen&#8220;? Der Grünen-Antrag lag schon in drei Sitzungen vor, wurde aber jedes Mal vertagt. Jetzt ein neuer Versuch: Am 1. Februar kommt er im <strong>Ausschuss für Planung, Bauen und Wohnen</strong> auf den Tisch. Beginn ist um 19.30 Uhr im Obergeschoss der Stadthalle.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Mieterschutzrechte weg: Keine gute Ausrede vom Bürgermeister</strong></p>



<p>Jetzt erfahren die Leser des Kreisblatts doch noch, was der HK-Newsletter aufgedeckt hatte (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" class="rank-math-link">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/21/ministerium-und-mieterschutz/" class="rank-math-link">hier</a>): dass wichtige <strong>Mieterschutzrechte</strong> in Hofheim aufgrund von Schlamperei im Rathaus außer Kraft gesetzt worden sind. Die Zeitung veröffentlicht heute einen Leserbrief des Stadtverordneten <strong>Bernd Hausmann</strong> (Linke). Auszug: &#8222;<em>Die Version des Bürgermeisters, dass auf das Anschreiben des Ministeriums rein versehentlich nicht reagiert wurde, erscheint unhaltbar angesichts von drei(!) Mahnschreiben des Ministeriums, die Stadt möge doch endlich antworten. Der Vorwurf, der Bürgermeister und sein zuständiger Dezernent hätten hier vorsätzlich gehandelt zum Nachteil der Hofheimer Mieter, drängt sich förmlich auf.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>Bürgermeister <strong>Christian Vog</strong>t hatte behauptet, seine Verwaltung habe wegen Corona ein Schreiben des Landes nicht beachtet, weshalb die Mieterschutzrechte incl. Mietpreisbremse in Hofheim jetzt nicht mehr gelten. Hausmanns kommentiert kurz und knapp: <em>&#8222;Ich habe schon bessere Ausreden gelesen.&#8220;</em></p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>Geht doch! Größere Mülleimer in der Kernstadt</strong></h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Muelleimer2-20200425.jpg" alt="Mülleimer" class="wp-image-333" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Muelleimer2-20200425.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Muelleimer2-20200425-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Dieses Foto zeigte der HK-Newsletter im April 2020&#8230;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201122-Muell2.jpg" alt="20201122 Muell2" class="wp-image-2673" width="327" height="245" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201122-Muell2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201122-Muell2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><figcaption>&#8230;und dieses im November2020. Jetzt tut sich endlich was!</figcaption></figure>
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<p>Seit Jahren fordert der Ortsbeirat Kernstadt <strong>größere Abfalleimer</strong>, nun soll es sie endlich geben! Noch im November war im Hofheim/Kriftel-Newsletter zu lesen: <a aria-label="Dirty Hofheim: Altstadt vermüllt – Stadtverwaltung macht nichts (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/22/dirty-hofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Dirty Hofheim: Altstadt vermüllt – Stadtverwaltung macht nichts</a>. Unsere Bilder von überquellenden Mülleimern in der Altstadt haben die Stadtspitze offensichtlich endlich zum Handeln bewegt: Der Ortsbeirat wurde laut Kreisblatt aufgefordert, Standorte für größere Abfalleimer zu nennen. Was <strong>Elli Wagner</strong>, die robuste CDU-Vorsitzende, allerdings auch etwas verschnupft reagieren ließ: „Wir haben schon mehrfach gesagt, wo’s klemmt.“ Sie bat, im alten Antrag des Ortsbeirats nachzuschauen.&nbsp;</p>



<p><strong>CDU Kriftel mit Neujahrsempfang zufrieden</strong></p>



<p>Mit rund 60 Teilnehmern hat die Krifteler CDU einen Neujahrempfang veranstaltet – im Internet natürlich. Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> präsentierte die Pläne für das geplante Kreishallenbad, das bis 2022 in Kriftel entstehen soll. <strong>Hans-Jürgen Mock</strong> und <strong>Bernhard Westenberger</strong> vom Hofheimer Showspielhaus erzählten von ihren Sorgen und Nöten: Rund eine Million Umsatz sei ihnen wegen der Schließung verloren gegangen. Und ein Teil der CDUler, die am 14. März für das Gemeindeparlament kandidiert, stellte sich vor. CDU-Vorsitzender <strong>Alexander Feist</strong> moderierte und zeigte sich zum Abschluss zufrieden, schreibt das Kreisblatt: „Meine Frau Gaby hat mich zum Glück unterstützt, aber es war trotzdem erschöpfend.“&nbsp;</p>



<p><strong>Wie vor vielen vielen Jahren Eis gesammelt wurde</strong></p>



<p>Der heutige große Artikel im Kreisblatt ist schon recht spezieller Natur und sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt: Redakteur <strong>Manfred Becht</strong> fasst einen Aufsatz zusammen, den Hofheims frühere Stadtarchivarin<strong> Roswitha Schlecker</strong> für die aktuelle Ausgabe des Main-Taunus-Jahrbuches geschrieben hat: Wie Bierbrauer und Gastworte in früheren Jahren im Winter Eis horteten, um es bis in den Sommer hinein nutzen zu können.</p>



<p><strong>Kükentagebuch über eine alte Hühnerrasse</strong></p>



<p>Geht&#8217;s noch spezieller? Ja, in der Hofheimer Zeitung! Die veröffentlicht eine Serie „Kükentagebuch“, in der über die Zucht des Hühnerjahrgangs 2020 der alten Hühnerrasse „Deutsche Sperber“ berichtet wird. <strong>Dr. Helga Marie Huber</strong> züchtet das Gefieder im Kleintierzuchtverein Marxheim. Wer sich für die Einzelheiten interessiert: Der Artikel ist online <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/morgens-kam-der-grosse-schreck_23028791" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden. </p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Bücherei weiter geöffnet</h2>



<p>&#8222;Die Bücherei ist weiterhin normal geöffnet!“ darauf weist Leiterin <strong>Ursel-Renate Hadiprono</strong> auf der Facebookseite der Gemeinde hin. Und: Den Bestand an Büchern und Medien habe man in den letzte Wochen weiter aufstocken können. Weitere Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">KKK-Vorstand auf Rundreise</h2>



<p>Klasse Aktion! Der Vorstand des Krifteler Karnevals-Klub unternimmt per Internet eine Rundreise durch die einzelnen Gruppen. &#8222;Diesmal waren neben unseren Tanzsternchen  auch zwei Backstageteams an der Reihe: unsere guten Geister ,Die Pagen&#8216; und das Garderobenteam&#8220;, heißt es auf der <a href="https://www.facebook.com/KriftelerKarnevalKlub/" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Karnevalisten. Dazu gibt&#8217;s Fotos von dem Zoom-Meeting, wo sie alle zu sehen sind: &#8222;Kriftel ist ein Gefühl&#8220;, kommentiert prompt Bürgermeister <strong>Christian Seitz</strong>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=4157339604295429&amp;set=gm.1935722126579494" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="335" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-Hofheimer-Brot.jpg" alt="20210126 Hofheimer Brot" class="wp-image-6075" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-Hofheimer-Brot.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210126-Hofheimer-Brot-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Der Hofheimer&#8220; jetzt auch als Brot</h2>



<p><strong>Katja und Daniel Anderlohr</strong> vom <strong><a href="https://www.konditorei-cafe-altes-rathaus.de/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Café Altes Rathaus</a></strong> haben für das Label<strong> „Der Hofheimer&#8220; </strong>ein neues und sehr leckeres Brot entwickelt und gebacken. Darauf weist Label-Erfinder <strong>Karl Kurjak</strong> in seiner Facebookgruppe &#8222;<a aria-label="Wir in Hofheim  (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Wir in Hofheim</a>&#8220; hin. Das Brot gibt&#8217;s ab sofort immer zu den Markttagen (Mittwoch u. Samstag ) im Rathaus Cafe.</p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bauernhof hat Job zu vergeben</h2>



<p><strong>&#8222;Paul&#8217;s Bauernhof&#8220; </strong>in Wallau sucht einen kaufmännischen Mitarbeiter (natürlich m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Die Anzeige veröffentlicht das Familienunternehmens, das vor allem Beeren anbaut, auf seiner Webseite. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.pauls-bauernhof.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Altstadt-Geschäft muss schließen: &#8222;Corona hat uns kaputt gemacht&#8220;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/07/altstadt-geschaeft-muss-schliessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 18:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beuth Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Domann Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Feist Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Feist Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Gulina Elena]]></category>
		<category><![CDATA[Jirasek Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Lorz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Prins Walter]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Bernhard und Milka]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=4609</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Donnerstag, der 7. Januar. Das erste Ladengeschäft in Hofheims Altstadt muss wegen Corona schließen. Beste Lage, gutes Konzept, große Kundschaft – es nutzte alles nichts: Der zweite Lockdown hat Elena Gulina mit ihrem Familienzentrum-MTK fertig gemacht, sie gibt auf. Für die Geschäftsräume wird ein Mieter gesucht. Außerdem: Corona fordert zwei weitere Menschenleben. Landrat Cyriax zu den neuesten Schul-Plänen. Innenminister Beuth zu Stadtverordneten-Sitzungen. Drohnenflug über Sparkasse/Bücherei. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das <strong>Familienzentrum-MTK </strong>in Hofheims Stadtmitte ist seit längerem geschlossen – wegen des Lockdowns. Es wird allerdings auch nicht wieder aufmachen – wegen der Corona-Pandemie. &#8222;<em>Wir können nicht mehr&#8220;</em>, sagt Geschäftsführerin <strong>Elena Gulina</strong>. <em>&#8222;Die zweite Welle war zu viel. Sie hat uns fertig gemacht.&#8220;</em></p>



<p>Ist es das erste Geschäft in Hofheims Altstadt, das wegen der Pandemie schließen muss? Und werden weitere folgen?</p>



<p>Das, was dem Familienzentrum-MTK widerfahren ist, wirft ein grelles Schlaglicht auf die wahre Situation vieler kleinen Innenstadtgeschäfte: Trotz Top-Lage in der Fußgängerzone (gegenüber vom alten Rathaus), trotz einer Geschäftsidee, die seit Jahren sehr gut funktionierte, trotz vieler Interessenten nicht nur aus Hofheim: Die Pandemie erwies sich als stärker. Und sie wirkt zerstörerisch.</p>



<p>Das Virus hat das Familienzentrum-MTK kaputt gemacht.</p>



<p>Vor genau zehn Jahren hatte Elena Gulina sich mit einem Beratungsangebot in Hofheim selbständig gemacht: Mit ihrer <strong>Familienzentrum-MTK GmbH</strong> bot sie Familien-, Paar-, Erziehungs- und Gesundheitsberatung an. Dazu Kurse und Seminare wie Heilfasten, Hypnose, Tiefenentspannung, Raucherentwöhnung, Mentaltraining und Yoga: Das Programm ist äußerst vielfältig. Und es kam gut an:</p>



<p><em>&#8222;Vor fünf Jahren zogen wir in die Altstadt um. Wir wollten eine direkte Anlaufstelle für die Menschen sein&#8220;,</em> sagt Frau Gulina. Sie habe viel Geld in den Laden investiert: <em>&#8222;Wir haben alles renoviert, das war richtig teuer.&#8220;</em> Aber es lief ja auch gut. Ihr Angebot wurde angenommen. Im März kam Corona – und trotzdem ging es weiter: <em>&#8222;Wir fanden viel Unterstützung. Unsere Kurse wurden weitergebucht.&#8220;</em></p>



<p>Aber dann rauschte die zweite Welle an, <em>&#8222;und die machte alles kaputt&#8220;</em>. Die Menschen seien verunsichert. Sie wüssten ja nicht, wie es weitergehe. Es gebe einfach kein Licht am Ende des Tunnels. <em>&#8222;Wir mussten erneut schließen und alle Termine absagen. Die Unterstützung, von der immer gesprochen wird, war lächerlich. Jetzt mussten wir einfach die Reißleine ziehen: Es ging nicht mehr.&#8220;</em> Keine Einnahmen mehr seit fast einem Jahr – nur noch hohe Kosten:<em> &#8222;Das kann doch nicht funktionieren!&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>Die Miete für das Ladengeschäft muss sie noch bis Mai berappen. Elena Gulina hofft, das sich möglichst schnell ein Interessent findet und ihre Geschäftsräume übernimmt:</p>



<p>Es sind 140 Quadratmeter, und der Vermieter möchte dafür 1.600 Euro/Monat haben. In der <a aria-label="Immobilien-Anzeige (opens in a new tab)" href="https://www.betterhomes.de/de/immosearch/detail/id/86de6fefedded811fd70d67307350935" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Immobilien-Anzeige</a> wird die attraktive Top-Lage erwähnt, dazu die große Laufkundschaft, die Schaufensterfront. &#8222;<em>Vielseitige Nutzung denkbar z. B. als Ladengeschäft für Mode oder Sport, Büro für Versicherung, Bäckerei mit kleinem Cafe, Kosmetikstudio oder Friseur&#8220;</em>, heißt es im Internet-Inserat. Vier Parkplätze könnten angemietet werden.</p>



<p>Und was geschieht mit ihr, mit ihren Ideen? <em>&#8222;Ich mache weiter&#8220;</em>, sagt Elena Gulina. Vorerst nur im Internet. Wenn sie sich vom Ballast der Mietzahlungen befreit habe, dann wolle sie sich umsehen nach einem kleineren Ladenlokal, <em>&#8222;möglichst in der Innenstadt, da gehören wir einfach hin&#8220;</em>. Ansonsten wolle sie ihr Angebot auf jeden Fall im Internet weiterführen, hier zu finden:&nbsp;<a aria-label="www.familienzentrum-mtk.de  (opens in a new tab)" href="http://www.familienzentrum-mtk.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">www.familienzentrum-mtk.de </a>und <a aria-label="elena-gulina.de (opens in a new tab)" href="https://elena-gulina.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">elena-gulina.de</a></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona1.jpg" alt="20210107 Corona1" class="wp-image-4615" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt die Zahl der aktuell Infizierten in den MTK-Kommunen.</figcaption></figure>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Wieder starben zwei alte Männer</h1>



<p>Der Inzidenzwert im Main-Taunus-Kreis geht weiter herunter, die Zahl der Toten nach oben:</p>



<p>Die 7<strong>-Tage-Inzidenz</strong> liegt jetzt nur noch bei 74. <em>&#8222;Damit liegt sie zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder unter der Grenze von 75, was aber noch im Zusammenhang mit den geringeren Testungen während der zurückliegenden Feiertage zu sehen ist&#8220;,</em> schreibt die Kreisverwaltung dazu.</p>



<p>Die Zahl der Toten erhöhte sich erneut: Ein 74-jähriger Mann aus Hofheim und ein 83-Jähriger aus Schwalbach verstarben. Die Pandemie forderte damit bereits <strong>122 Todesopfer</strong> im Main-Taunus-Kreis.</p>



<p>Diese Zahlen nannte heute das Landratsamt. In Hofheim sind aktuell 56 Menschen infiziert, das sind sechs mehr als am Mittwoch. Insgesamt sind in der Stadt bisher 745 Menschen am Covid-19-Virus erkrankt.</p>



<p>In Kriftel liegt die Zahl der Infizierten unverändert bei 233.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona2.jpg" alt="20210107 Corona2" class="wp-image-4614" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den MTK-Kommunen.</figcaption></figure></div>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Cyriax: Schulbesuch für Kinder ist freiwillig</h1>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> schreibt in seinem Corona-Tagebuch auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>, dass verbindliche Rechtsverordnungen zum neuen Lockdown noch nicht vorlägen. Dafür habe sich Kultusminister <strong>Alexander Lorz</strong> an Schulen und Eltern gewandt. Auszug aus dem Cyriax-Text:</p>



<p><em>&#8222;In Hessen bleiben Kindertagesstätten und Schulen der Klassen 1 bis 6 für die Kinder weiter offen! Das gilt selbst für schulische Ganztagsangebote. Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder schicken. Die Anwesenheitspflicht der Klassen 1 bis 6 wird aufgehoben. Eltern haben bis jeweils Freitags die Wahl, ob ihr Nachwuchs in der darauffolgenden Woche die Schule besuchen soll. Es kann also in den kommenden Wochen gewechselt werden. Ministerpräsident Volker Bouffier appelliert an uns Eltern, die Kinder wenn möglich zu Hause zu lassen.</em></p>



<p><em>Ab der Klasse 7 gibt es Distanzunterricht für alle. Ausnahme: Die Abschlussklassen bekommen weiterhin Präsenzunterricht.</em></p>



<p><em>Für die Kinder, Eltern und Lehrer werden dies erneut sehr fordernde Wochen. Wir werden den gewohnten Schulunterricht vermissen. Ob es besser als im Frühjahr laufen wird? Vielleicht kann sich zur Unterstützung des häuslichen Lernens unser Hessischer Rundfunk ein Beispiel an den Kollegen von der britischen Insel nehmen. Um britische Schulen während des Lockdowns zu unterstützen, sendet die <a aria-label="BBC (opens in a new tab)" href="https://www.bbc.com/news/entertainment-arts-55552962" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">BBC</a> jeden Tag mehrere Stunden Unterricht. Bestimmt besser als Lern-Plattformen, die wegen (zeitweiser) Überlastung nicht funktionieren.&#8220;</em></p>



<p>Der ganze Bericht des Landrats ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> nachzulesen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Innenminister: Stadtverordnete müssen öffentlich tagen</h1>



<p>Im Hofheimer Rathaus liegt ein Brief, den Hessens Innenminister <strong>Peter Beuth</strong> geschrieben hat. Das sechsseitige Schreiben könnte einen Streit befrieden, der Ende des letzten Jahres unter den Fraktionen des Stadtparlaments ausgebrochen war: Sollen Stadtverordnete angesichts der Corona-Pandemie überhaupt noch tagen? Und wenn ja: unter welchen Bedingungen? Beuth, ein strammer CDU-Mann, liefert jetzt eine Antwort, die vor allem den Linken in Hofheim gefallen dürfte. Tenor seines Schreibens: Natürlich muss ein kommunales Parlament tagen, und zwar öffentlich: Das sei notwendig, gerade in dieser Krisenzeit!&nbsp;</p>



<p>In Hofheim war bei einer Telefonkonferenz der Fraktionsvorsitzenden diskutiert und wohl auch <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/29/knatsch-in-hofheims-cdu/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gestritten</a> worden: Vor allem CDU und SPD wollten am liebsten gar nicht mehr in 2020 zusammenkommen. Die Begründung klang nachvollziehbar: Viele Stadtverordnete seien im höheren Alter, die müsse man nicht unnötig gefährden.</p>



<p>Die Linken waren anderer Meinung. Auch weil man mit der Stadthalle über einen Tagungsort verfüge, in dem alle Hygienevorschriften und Mindestabstände eingehalten werden könnten. Und nicht zuletzt weil etliche wichtige Entscheidungen anstanden, manche seit Monaten.</p>



<p><em>&#8222;Volksvertretungen sollten gerade in Krisenzeiten in ihren öffentlichen Sitzungen unter unmittelbarer Beobachtung des Volkes tagen, um durch Ansprechbarkeit und Transparenz Vertrauen zu schaffen&#8220;</em>, ließ der Innenminister jetzt allen Kommunen über ein Schreiben an den Hessischen Städte- und Gemeindebund mitteilen. Für die vom Volk unmittelbar gewählten Vertretungen gelte nichts Anderes als für Gerichtsverhandlungen, bei denen die Urteile &#8222;im Namen des Volkes&#8220; und grundsätzlich öffentlich verkündet würden.</p>



<p>Videokonferenzen erteilte Beuth eine klare Absage: Es gebe zu viele ungelöste Rechtsfragen. <em>&#8222;Was ist, wenn die Verbindung abbricht und ein Zugeschalteter just während der Abstimmung ,aus der Leitung fliegt'&#8220;?</em> Und wie könne sichergestellt werden, dass ein zugeschalteter Mandatsträger, der bei einem Thema befangen sei, tatsächlich vom Beratungsraum ausgeschlossen sei?</p>



<p>Ähnliches gilt laut Beuth für die Sitzungen eines Magistrats, die grundsätzlich nicht-öffentlich sind: Ein Gemeindevorstand habe weniger Mitglieder, der Mindestabstand könne also eingehalten werden. Und dann nennt der CDU-Innenminister noch dieses Argument: Die Erfahrungen zeigten, dass Videokonferenzen <em>&#8222;immer den Sitzungsleiter begünstigen und kritische Geister eher benachteiligen&#8220;</em>. Das aber, betonte er, sei nicht im Sinne der hessischen Kommunalverfassung.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Der Video-Tipp des Tages</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.hwb-hofheim.de/bauen/laufende-projekte/stadtbuecherei/blog/drohne-dach/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="356" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Drohnenflug.jpg" alt="Altstadt" class="wp-image-4620" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Drohnenflug.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210107-Drohnenflug-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem Drohnenvideo. Mit einem Klick aufs Bild kommen Sie zum Video.</figcaption></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Drohnenflug über Stadtsparkasse und Bücherei</h3>



<p>Wenn Sie sich mal die <strong>Sparkassen- und Bücherei-Baustelle </strong>an der Elisabethenstraße von oben anschauen wollen: Die <strong>HWB</strong> hat die Dächer des gewaltigen Objekts mittels einer Drohnen filmen lassen. Dort wurde ein Substrat aufgebracht, das als Grundlage für die Begrünung der Flachdächer dient. Um die Biodiversität zu fördern, wird dann eine spezielle Samenmischung mit Sedum, Dachkräutern und vielen blühenden Pflanzen ausgebracht. Durch diese höhere Artenvielfalt wird den Insekten ein besserer Lebensraum ermöglicht. Der Drohnenflug startet <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hwb-hofheim.de/bauen/laufende-projekte/stadtbuecherei/blog/drohne-dach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheims Rathaus baut Internet-Service aus</h1>



<p>Hofheims Rathaus wird digital: Eine neue Internet-Plattform soll künftig Verwaltungsprozesse elektronisch erledigen. Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> verspricht zudem, &#8222;in naher Zukunft weitere Dienstleistungen&#8220; digital anzubieten. Vor dem Start müssten jetzt allerdings erst die Rathaus-Mitarbeiter geschult werden.</p>



<p>Auch <strong>digitale Behördenpost</strong> ist jetzt möglich. Die Stadtverwaltung verfügt über das De-Mail Postfach <a href="mailto:rathaus@hofheim.de-mail.de" target="_blank" aria-label="rathaus@hofheim.de-mail.de (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">rathaus@hofheim.de-mail.de</a>. Darüber können Dokumente genauso sicher wie über den Postweg ans Rathaus geschickt werden.</p>



<p>Mit 70.000 Euro bezuschusst das Land das Digital-Projekt. Gleichzeitig würden die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass mehr Mitarbeiter „<strong>Home-Office</strong>“ machen können.</p>



<p>Der ausführliche Pressetext ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086491.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">FDP-Mann für Luftreiniger in Wallau</h1>



<p>Spannendes Thema: Können Luftreiniger in den Schulen das Infektionsrisiko in Klassenzimmern reduzieren? Auf seiner Webseite &#8222;<a aria-label="Neuigkeiten aus Wallau &amp; Marxheim (opens in a new tab)" href="http://blog.wallau.news/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Neuigkeiten aus Wallau &amp; Marxheim</a>&#8220; veröffentlicht<strong> Ralf Domann</strong> einen kleinen Text: <em>&#8222;Atmosphärenforscher an der Goethe-Universität empfehlen Luftreiniger&#8220;</em>, schreibt er, der Main-Taunus-Kreis als verantwortlicher Schulträger dagegen halte (Quer-)Lüften für die beste Maßnahme. Domann, der im Vorstand der FDP Hofheim sitzt und bei den Kommunalwahlen antritt, schreibt: <em>&#8222;So ist z.B. in der Taunusblick-Schule in Wallau aus baulichen Gründen Querlüften nicht möglich – die Fenster befinden sich nur auf einer Seite des Klassenraums</em>&#8220; – gleichzeitig verbiete der Kreis das Aufstellen von gespendeten Geräten. &#8222;<em>Haarsträubend</em>&#8222;, so Domann.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Autoscheibe wurde eingeschlagen</strong></p>



<p>Unbekannte Täter haben mutwillig die Scheibe eines Pkw zerstört, der &#8222;Am Freizeitpark&#8220; abgestellt war.&nbsp;Der Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt.</p>



<p><strong>Alle Autofahrer waren nüchtern</strong></p>



<p>Bei einer nächtlichen <strong>Verkehrskontrolle</strong> in Kriftel hatten die Polizeibeamten aus Hofheim nur wenig zu beanstanden. Zwischen 22.30 Uhr und Mitternacht wurden Autofahrer auf der Hattersheimer Straße gestoppt: Keiner hatte Alkohol oder Drogen konsumiert. Lediglich in einem Fahrzeug saßen fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten: Es wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der<strong> Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen </strong>eingeleitet.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Gastronomen hoffen aus Frühjahr</strong></p>



<p>Das <strong>Kreisblatt</strong> hat mit ein paar Gastronomen gesprochen. <strong>Bernhard und Milka Schmidt </strong>vom <strong>Restaurant „Zum Taunus“ </strong>in der Oberen Hauptstraße freuen sich über eine treue Kundschaft, die den Abholservice nutzt. Aber es ist natürlich eng:<em> </em>Allein die Getränke machten normalerweise 50 Prozent des Umsatzes – <em>&#8222;das fehlt komplett“.</em> <strong>Walter Prins </strong>vom <strong>Weinlokal &#8222;Zum Türmchen&#8220;</strong> setzt auf das Frühjahr: <em>&#8222;Wir gehen davon aus, dass wir im März, wenn die Terrassen-Saison beginnt, wieder arbeiten können.“</em></p>



<p><strong>Stühlerücken im Rathaus</strong></p>



<p>Krifteler Leser erfahren im <strong>Kreisblatt</strong>, dass im Rathaus ein Stühlerücken stattfand: Das hatte organisatorische Gründe – einige Aufgabenbereiche wurden neu zugeordnet –, war aber auch eine Konsequenz aus der Corona-Krise: <em>&#8222;Wir haben versucht, die Mitarbeiter möglichst alleine in Büros unterzubringen, damit sie die Abstandsregeln einhalten können&#8220;</em>, wird der Erste Beigeordnete <strong>Franz Jirasek</strong> zitiert.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftels CDU mit neuer Webseite</h2>



<p>Der Wahlkampf beginnt allmählich: Die CDU Kriftel hat ihrer etwas in die Jahre gekommene Webseite eine Rundum-Erneuerung spendiert. Jede Menge Fotos, nicht zu lange Texte: Die Seite sieht jetzt ziemlich frisch und modern aus. Laut Impressum haben Ortsvorsitzender <strong>Alexander Feist</strong> und <strong>Gabriele Feist</strong> die Porträts gemacht: bravo!</p>
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		<title>Corona: Zahl der aktuell Infizierten in einem Monat verzehnfacht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/02/aktuell-infizierte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 15:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feist Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Fichert Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Knopf Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Kramer Dr. Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Mock Hans-Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Sittig Gerlinde]]></category>
		<category><![CDATA[van de Loo Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Westenberger Bernhard]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 2. November: Wir haben jede Menge Corona-Informationen – neueste Zahlen von Infizierten, die wieder erschrecken,  dazu Mitteilungen von Behörden, Schulen und Vereinen. Außerdem: Ein Top-Urologe geht in den Ruhestand, bleibt aber bemerkenswert aktiv. Eine Nachwuchsband sucht dringend Unterstützung. Und wir machen jede Menge kostenloser Werbung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir sind wieder da! Nach einer Woche technischer Umbauarbeiten melden wir uns, wie angekündigt, zurück – pünktlich mit dem zweiten Lockdown. Wenn auch Vieles in der Stadt und Gemeinde nicht mehr wie gewohnt funktioniert: Da sollen Sie wenigstens auf dem Laufenden bleiben – mit dem Hofheim-Kriftel-Newsletter!</p>



<p>Wir haben uns für den heutigen HK-Newsletter auch die letzten Tage angeschaut, deshalb gibt&#8217;s etwas mehr zu berichten. Zentrales Thema ist und bleibt, allüberall, natürlich Corona. Wir fangen an mit den neuesten Zahlen:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Corona-Zahlen.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Corona-Zahlen.jpg" alt="20201102 Corona Zahlen" class="wp-image-1662" width="640" height="415" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Corona-Zahlen-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption><em>Schaut auf diese Grafik: Sie zeigt die Entwicklung des Inzidenzwerts seit März in MTK. Links der kleine Berg – der hat uns damals so rieisge Angst gemacht. Aktuell sind wir ganz rechts&#8230;</em></figcaption></figure>



<p><strong>Der Inzidenzwert liegt heute bei 158</strong> (Stand Montag, 17 Uhr). Im ganzen Main-Taunus-Kreis sind aktuell <strong>581 Menschen infiziert</strong>, das sind 30 mehr als am Freitag.</p>



<p>Die Zahl der coronabedingten <strong>Todesfälle in MTK</strong> stieg um 2 auf 24.</p>



<p>Die Wucht, mit der die Pandemie über uns herfällt, wird deutlich, wenn wir ältere Zahlen daneben legen:</p>



<p>Am 3. Oktober – also vor einem Monat – waren im Main-Taunus-Kreis gerade mal 57 Menschen aktuell an Corona erkrankt.</p>



<p>Am 19. Oktober – das war vor gerade mal zwei Wochen – wurde die Zahl der aktuell Infizierten im Main-Taunus-Kreis mit 271 angegeben. Der Inzidenzwert lag damals bei 68.</p>



<p><strong><strong>Noch einmal, weil es so unglaublich ist: Vor vier Wochen wurde die Zahl der aktuell Infizierten im Main-Taunus-Kreis mit 57 angegeben. Vor zwei Wochen waren es 271. Und jetzt sind es schon 581! Damit hat sich die Zahl der aktuell Infizierten innerhalb eines Monats verzehnfacht!</strong></strong></p>



<p>Am 6. Oktober titelten wir im HK-Newsletter: &#8222;<a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/06/corona/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona: Erstes Alarmzeichen im Main-Taunus-Kreis</a>&#8222;. Grund: Der Inzidenzwert war auf 21 angestiegen. Jetzt beträgt er 158 – er hat sich also in weniger als einem Monat versiebenfacht!</p>



<p><strong>In Hofheim sind aktuell 86 Menschen mit Corona infiziert, in Kriftel 40. </strong>Die meisten Erkrankten in MTK werden aus Flörsheim gemeldet: Dort sind 89 Menschen erkrankt.</p>



<p>Der heutige Tagesreport der Kreisverwaltung nennt noch einige Details: Bei den beiden Toten handelt es sich um eine 67-Jährige aus Flörsheim und einen 95-Jähriger aus Bad Soden.</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken, also in den Krankenhäusern in Bad Soden und Hofheim, werden insgesamt 33 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt,<strong> von denen vier beatmet werden müssen.</strong></p>



<p><strong>Stadt und Gemeinde informieren per Internet</strong></p>



<p>Die <strong>Stadt Hofheim</strong> hat eine prima Internetseite zusammengestellt, auf der schnell zu finden ist, welche Einrichtungen geschlossen wurden bzw. noch offen sind. Zusätzlich gibt&#8217;s Infos rund um aktuelle Corona-Bestimmungen. Mehr hier.</p>



<p>Auch die <strong>Gemeinde Kriftel </strong>bietet einen Info-Service: Auf einer Internetseite der Gemeinde wurden alle wichtigen Informationen übersichtlich zusammengestellt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/aktuelle-informationen-zum-corona-virus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Haus der Vereine geschlossen</strong></p>



<p>Der <strong>Hofheimer Vereinsring</strong> verkündet auf seiner Webseite, dass das <strong>Haus der Vereine</strong> für Sportarten und Freizeitzbeschäftigungen geschlossen wurdew. Offen bleiben das<strong> SNH-Büro</strong>, der <strong>Hospizverein</strong>, die <strong>Musikschule</strong>. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://vereinsring-hofheim.de/" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>VHS: Mund-Nasen-Schutz im Unterricht</strong></p>



<p>Die <strong>Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises</strong> gibt weiter Unterricht. Kurse mit hoher <strong>Bewegungsintensität</strong> wurden für den November allerdings abgesagt. Und es gilt: Ein <strong>Mund-Nasen-Schutz</strong> muss während des Unterrichts getragen werden. Mehr hier.</p>



<p><strong>Musikschule ist dicht</strong></p>



<p>Die <strong>Musikschule Hofheim</strong> gibt derzeit keinen Unterricht: Der<strong> Pfälzer Hof </strong>und das <strong>Kellereigebäude</strong> bleiben im November geschlossen. Mehr <a href="https://www.die-musikschule-hofheim.de/unterrichtsbetrieb-vom-02-bis-30-november-2020-eingestellt/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Lyra sagt Konzert ab</strong></p>



<p><strong>Monika Wondrak</strong>, die Vorsitzende des <strong>1. Hofheimer Akkordeon-Vereins „Lyra“ von 1893</strong>, sagt <strong>&#8222;schweren Herzens&#8220;</strong> das für den 21. November geplante Konzert ab. Mehr <a href="https://www.lyra1893.de/termine" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Konfirmanden werden unterrichtet</strong></p>



<p>Die <strong>Kirchengemeinde Wallau</strong> teilt mit: Alle Veranstaltungen und Gruppenangebote sind abgesagt – nur <strong>Konfirmandenunterricht</strong> findet statt. Mehr hier.</p>



<p><strong>Exerzitienhaus geschlossen</strong></p>



<p>Das Hofheimer <strong>Exerzitienhaus</strong> schließt: Alle <strong>Seminare und Veranstaltungen</strong> sind damit abgesagt. Jeden Samstag findet um 18 Uhr ein <strong>Wort-Gottes-Feier in der Kapelle</strong> statt – Teilnahme ist nur nach Anmeldung per <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="mailto:gottesdienstanmeldung@exerzitienhaus-hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">E-Mail</a> möglich. Mehr <a href="https://www.exerzitienhaus-hofheim.de/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Fotoclub im Cafe Virtuell</strong></p>



<p>Der Foto- und Filmclub Kriftel sagt alle Termine ab – aber online trifft man sich regelmäßig im <strong>Cafe Virtuell</strong>: Beim nächsten Treffen am 4. November um 20 Uhr wird auch das <strong>Bild des Monats November</strong> vorgestellt.&nbsp;Mehr <a href="https://ffc-kriftel.de/index.php" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Stille in der Rhein-Main-Terme</strong></p>



<p>In der <strong>Rhein-Main-Therme</strong> herscht Stille: Sie hat komplett dicht gemacht, incl.<strong> Vital Hotel </strong>und <strong>VitaSpa</strong>. Kaufgutscheine werden automatisch über die Dauer der Schließung verlängert. Alle Schwimmkurse pausieren und werden nach Wiedereröffnung nachgeholt. Kursteilnehmer werden per E-Mail informiert. Mehr <a href="https://www.rhein-main-therme.de/gaesteinformationen.html#infos" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Spark-Konzert angesagt</strong></p>



<p>Die <strong>Kreisverwaltung</strong> teilt mit, dass das für den 8. November geplante Konzert mit dem <strong>Ensemble &#8222;Spark&#8220;</strong> abgesagt wurde. Auch eine Führung durch die <strong>Ausstellung &#8222;Wirklich?&#8220;</strong> im Landratsamt wurde gestrichen. Und die Turnhallen bleiben, außer für den Schulsport, geschlossen. Weitere Informationen, auch zur Erstattung bereits bezahlter Tickets, gibt der Kreis auf seiner <a aria-label="Internetseite (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Veranstaltungen-abgesagt-Hallennutzung-9131.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Internetseite</a>.</p>



<p><strong>Metropol ist wieder auf Youtube aktiv</strong></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_62416"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/Vgg2MTQnzeQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div></figure>



<p>Der <strong>Tanzsportclub Metropol in Hofheim</strong> war schon beim ersten Lockdown megaaktiv und  veranstaltete regelmäßig <strong>Live-Meetings</strong> – per Internet natürlich. Jetzt, da erneut alle gemeinsamen Sportaktivitäten untersagt wurden, plant der Verein ein neues <strong>Livestream-Angebot </strong>– kostenlos! In einem kleinen Video wird es angekündigt; zu finden sein werden die Fitnessangebote auf YouTube unter <a aria-label="live-metropolhofheim.de  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.youtube.com/channel/UCXmNz9-FuVS--s3iGHqHk-Q/" target="_blank">live-metropolhofheim.de</a>. Wer sich für dieses Engagement bedanken will, kann sich mit einer Spende erkenntlich zeigen (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=U7WDKK2QMRDHW&amp;source=url&amp;fbclid=IwAR2nK0EFscWacbkjIp6Vv-172aEIQR9uQU4SBI04pVauhr76xzb939Pt0Bg" target="_blank">hier</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriftel: Müllabfuhr wird teurer</h2>



<p>Weil in den letzten Monaten deutlich mehr Hausmüll, Biomüll und Sperrmüll produziert wurde und außerdem das <strong>Entsorgungsunternehmen</strong> Preiserhöhung angekündigt hat, sollen in Kriftel die <strong>Müllgebühren</strong> erhöht werden. Alle Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/2021-abfallgebuehren-werden-angepasst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solarinvest will weiter investieren</h2>



<p>Die&nbsp;<strong>SolarInvest Main-Taunus eG</strong> hielt unlängst ihre Generalversammlung im Bürgerhaus Marxheim&nbsp;ab. Seit 2011 ist die<strong> Bürger-Energiegenossenschaft</strong> aktiv, hat aktuell ca. 250 Mitglieder, davon sieben Gemeinden des MTK sowie den Main-Taunus-Kreis selbst. Wen&#8217;s interessiert: Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/solarinvest-baut-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> und <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.solarinvest-main-taunus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Adventskalender mit 280 Gewinnen</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Kriftel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Kriftel.jpg" alt="20201102 Kriftel" class="wp-image-1665" width="640" height="305" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201102-Kriftel-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption><em>Präsentation des neuen Adventskalenders. Foto: Gemeinde Kriftel</em></figcaption></figure>



<p>Der Adventskalender des <a aria-label="Lions Club Hattersheim-Kriftel (opens in a new tab)" href="https://sites.google.com/site/lionsclubhattersheimkriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Lions Club Hattersheim-Kriftel</a> ist fertig. <strong>280 Gewinne </strong>im Wert von über <strong>22.000 Euro </strong>sind darin. <strong>5.000 Exemplare</strong> wurden produziert, Stückpreis fünf Euro. Wo es ihn gibt, was man gewinnen kann: Darüber berichtet <strong>Alexander van de Loo</strong> auf der Webseite der Gemeinde Kriftel (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/lions-adventskalender-erhaeltlich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langenhainer Unterschriftenaktion</h2>



<p>Die <strong>Langenhainer</strong> kämpfen, dass in ihrem kleinen Ortsteil weiterhin vernünftige Finanzdienstleistungen angeboten werden: Sparkasse und Volksbank haben sich zurückgezogen, nur ein Automat zum Geldabheben ist geblieben – zu wenig, gerade für Senioren. <strong>Unterschriften</strong> werden gesammelt, um diese prekäre Situation zu ändern: <a aria-label="Hier mitmachen.&nbsp; (opens in a new tab)" href="https://www.langenhain.com/meldung_volltext.php?si=5f9fdedee48c1&amp;id=5f9d3ce300aee&amp;view=&amp;lang=1&amp;k1=main&amp;k2=langenhain&amp;k3=infos_news&amp;k4=" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier mitmachen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">St. Martin wegen Corona etwas anders </h2>



<p>Martinszug ist dieses Jahr nicht: wegen Corona. Die katholische Gemeinde St. Peter und Paul lädt deshalb zur Aktion &#8222;Zünd ein Lichtlein an&#8220; ein. Der Grundgedanke wird so beschrieben: : &#8222;Man kann Freude bringen und den Tag eines anderen Menschen erhellen. Man kann Wärme und Geborgenheit ausstrahlen. Auch das kann St. Martin sein. Verbinden können wir uns mit dem Licht. Wir zeigen, wir denken aneinander.&#8220; Alle Details gibt&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://stpup.de/index.php/aktuelles-pfarrblatt/633-st-martin-was-geht" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Urologe geht in den Ruhestand</h1>



<p>Die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> verabschieden <strong>Privatdozent Dr. Wolfgang Kramer</strong> in den Ruhestand. In einer Pressemitteilung heißt es, fast 20 Jahre habe er die <strong>Urologische Klinik am Krankenhaus Bad Soden</strong> geleitet. Beachtlich seine medizinischen Leistungen, beeindruckend sein Engagement als <strong>Vorsitzender im Förderkreis der Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>. Außerdem widmete der Urologe einen Teil seines Urlaubs <strong>humanitären Einsätzen in Ghana</strong>, wo er Patienten operiert, die ansonsten keine Möglichkeit einer urologischen Versorgung haben. Sein Engagement in Afrika will er auch im Ruhestand fortführen.</p>



<p>Zukünftig werden die urologischen Kliniken am Klinikum Frankfurt Höchst und im Krankenhaus Bad Soden im Rahmen des <strong>Klinikverbundes Frankfurt-MainTaunus </strong>unter einer gemeinsamen chefärztliche Leitung stehen. Das <strong>Auswahlverfahren</strong> für die Besetzung der neuen Chefarztposition wird in Kürze abgeschlossen sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachwuchsband braucht schnelle Unterstützung </h2>



<p><a aria-label="Delay Approx  (opens in a new tab)" href="https://www.backstagepro.de/delay-approx" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Delay Approx </a>nennt sich eine junge Band aus Hofheim, die progressiven Metal spielt. Jetzt schreiben sie auf <a href="https://www.facebook.com/delayapprox/" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>: &#8222;Wir haben die Möglichkeit, in der Frankfurter Jahrhunderthalle zu spielen. Die Süwag AG hat ein <strong>Bandcontest auf Instagram </strong>ins Leben gerufen, bei dem 10 Bands um einen Gig auf der großen Bühne der Jahrhunderthalle kämpfen. Die zwei Bands mit den meisten Likes auf ihren Post gewinnen.&#8220; Klarer Fall: <strong>Liken</strong>! Und zwar <strong>schnell</strong>! Der Contest geht nur noch <strong>bis zum 4. November</strong>. <a aria-label="Hier (opens in a new tab)" href="https://www.instagram.com/p/CG5K9U5hMEa/?igshid=1svzhv0ejftio&amp;fbclid=IwAR0dH1jT0yjVc2vsDxQq1m8sjUOGxBkpFu2O4LUevEYXT5w3pgpxPbD7P40" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier</a> klicken.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier gestöbert</h1>



<p><strong>TV Hofheim finanziell gesundet</strong></p>



<p>Das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheims-groesster-verein-ist-auf-einem-guten-kurs-90087595.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> schreibt über Hofheims größten Verein <strong>TV 1860 Hofheim</strong>, der vor nicht allzu langer Zeit arg ins Schlingern geraten war: <strong>Weniger Ausgaben</strong> und ein <strong>verbessertes Kostenbewusstsein </strong>in allen neun Abteilungen hätten zur <strong>finanziellen Gesundung</strong> verholfen. Sportlich sei man erfolgreich gewesen, so konnte die <strong>Badminton-Abteilung</strong> nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga die Klasse halten. Und sogar die <strong>Mitgliederzahl</strong> habe man steigert können – auf nunmehr <strong>2150</strong>. </p>



<p><strong>CDU zieht in den Wahlkampf</strong></p>



<p>Die <strong>CDU in Kriftel</strong> setzt auf Teamlösung, berichtet das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/kriftel-cdu-setzt-wieder-auf-das-ganze-team-90087536.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a>:&nbsp;Parteivorsitzender <strong>Alexander Feist </strong>wurde zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen im März nächsten Jahres gewählt. Auf Platz 2: Fraktionsvorsitzender <strong>Frank Fichert</strong>. 70 Namen umfasst die Kandidatenliste, daunter auch <strong>Gerlinde Sittig</strong> (Platz 66) und Parlamentschef <strong>Bodo Knopf</strong> (67), die sich von der kommunalpolitischen Bühne veranschieden. Bürgermeister <strong>Christian Seitz </strong>freute sich, mit einem &#8222;tollen Team&#8220; in den Wahlkampf zu ziehen.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Lieferservice: HK-Newsletter informiert</strong></p>



<p>Lieferservice ist für viele Gastronomen die einzige Chance, den November einigermaßen schadlos zu überstehen. Im HK-Newsletter veröffentlichen wir alle Angebote, die wir im Internet finden bzw. die uns per E-Mail mitgeteilt werden. Heute gefunden: <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/Dolce-Casa-im-Waldeck-1363122993735450/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Dolce Casa im Waldeck</a>. <a aria-label="Momenti di Vita (opens in a new tab)" href="https://www.momenti-restaurant.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Momenti di Vita</a>. <a aria-label="Eiscafe Venezia (opens in a new tab)" href="https://www.venezia-eiscafe.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Eiscafe Venezia</a>. <a aria-label="Die Scheuer (opens in a new tab)" href="https://www.die-scheuer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Die Scheuer</a>. Tennis Oase Kriftel.</p>



<p>Die Liste der Lieferdienste finden Sie künftig in der rechten Randspalte unserer Webseite. Sie wird regelmäßig aktualisiert; Hinweise an <a class="rank-math-link" href="mailto:mail@hk-newsletter.de">mail@hk-newsletter.de</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Showspielhaus.jpg" alt="20201103 Showspielhaus" class="wp-image-1667" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Showspielhaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Showspielhaus-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das Showspielhaus in Kriftel.</figcaption></figure>



<p><strong>Showspielhaus: Ungewöhnliche Spenden-Sammlung</strong></p>



<p>Das <strong>Showspielhaus</strong> in Kriftel ist geschlossen, und das bringt die Macher an die Grenze ihrer Kräfte. Sie wollen sich aber nicht geschlagen geben. Im <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/corona-coronavirus-pandemie-kulturbranche-gastronomie-wirtschaft-schliessungen-teil-lockdown-hofheim-showspielhaus-90085310.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> kritisiert<em> </em>Showspielhaus-Chef <strong>Bernhard Westenberger</strong> die wiederholten Corona-Einschränkungen heftig: In seinem Showspielhaus habe er mit seinem Geschäftspartner <strong>Hans-Jürgen Mock</strong> eine moderne <strong>Klima- und Filteranlage</strong> eingebaut, zwischen den Reihen <strong>Plexiglas-Abtrennungen</strong> angebracht, ein dreiseitiges <strong>Hygienekonzept</strong> geschrieben, pro Show seien nur 100 statt 200 Besucher eingelassen worden&#8230; Finanziell sei er am Ende: Die&nbsp;<strong>Corona</strong>-Ausfälle hätten sich auf über 400.000 Euro summiert. Dafür habe er einen Kredit, für den der Bund bürgt, bei der kfw-Bank in Anspruch genommen und sich mit 250.000 Euro verschuldet&#8230;</p>



<p>Auf seiner Webseite veröffentlicht das Showspielhaus jetzt eine Art <strong>Spendenaufruf</strong>: Man möge doch bitte Karten kaufen für eine <strong>Veranstaltung am 24. Dezember</strong>, die garantiert niemals stattfinden wird.&nbsp;Mindesteinsatz 10 Euro – dafür erhält man ein Ticket zum Selbstausdrucken und das Wissen, <strong>Teil einer Gemeinschaft</strong> <strong>zu sein, der das Showspielhaus am Herzen liegt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gutscheine &#8222;von hier&#8220; zu Weihnachten verschenken!</h2>



<p><strong>Karl Kurjak</strong>, Hofheimer <strong>Veranstaltungs-Guru</strong> und <strong>Facebook-Aktivist</strong>, ist knüppelhart von Corona getroffen: Ein halbes Dutzend Veranstaltungen musste er canceln, zuletzt das originelle <strong>Wein-Outlet</strong> in der Stadthalle, geplant für nächstes Wochenende. Doch der Mann gibt nicht auf, macht sich sogar stark für andere – und postet bei Facebook einen Aufruf, den wir gerne im Wortlaut verbreiten:</p>



<p>&#8222;<strong>Weihnachten rückt immer näher und ihr überlegt, was ihr wem schenken könnt? Wie wäre es denn, wenn es dieses Jahr einfach nur ein paar Gutscheine werden. Ja, der gute, alte, „langweilige“ Gutschein <img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="&#x1f609;" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf6/2/16/1f609.png"> Aber nicht irgendwelche von großen Ketten. Schenkt die von eurem Lieblingsrestaurant, der Bar um die Ecke, dem Kino in der Stadt oder dem hiesigen Theater. Gerade zu Zeiten des Lockdowns unterstützt ihr damit viele kleine Unternehmen, und wer weiß, vielleicht geht ihr zusammen mit den Beschenkten den Gutschein dann einlösen und verbringt eine schöne Zeit mit euren Liebsten. Bleibt gesund.&#8220;</strong></p>
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