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	<title>Henrich Helmut &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Henrich Helmut &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
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					<description><![CDATA[Offen will keiner drüber reden: Wulf Baltruschat könne, heißt es, ziemlich unangenehm reagieren. Jetzt aber übertreibt er's wohl, und die Kritik an ihm wächst: Der Lokalpolitiker müsste als Mitglied des Magistrats eigentlich an allen Stadtverordnetenversammlungen teilnehmen – das verlangt die Gemeindeordnung. Doch Baltruschat fehlt fast immer. Nach den Gründen befragt, gibt der CDU-Stadtrat  eigenartige Erklärungen ab.

Bonus-Bericht I: Zwei langjährige Stadtverordnete geben ihr Mandat ab und bekommen nicht ein einziges Wort des Dankes zu hören. Selbst schuld, heißt es. Die CDU reagiert eiskalt.

Bonus-Bericht II: Christian Vogt ist nicht mehr CDU-Chef – Jens Fleck übernimmt den "Männerclub". Zahlen zeigen: Frauen haben in Hofheims CDU-Vorstand nichts zu sagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In Hofheims sind einige Stadtpolitiker ziemlich stinkig. Ein Mitglied des Magistrats führt öffentlich vor, was er von der parlamentarischen Kärrnerarbeit hält: nämlich gar nichts. Regelmäßig schwänzt er die Stadtverordnetenversammlung, obwohl seine Anwesenheit vorgeschrieben ist. Auf Anfrage offenbart der Mann ein eigenartiges Verständnis von der Gemeindeordnung und seinen Pflichten.</strong></p>



<p>Nach jeder Sitzung des <strong>Hofheimer Stadtparlaments</strong> wird ein <strong>Protokoll</strong> angefertigt. Obenan stehen die Namen der <strong>anwesenden Mandatsträger</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, untendrunter wird festgehalten, wer <strong>nicht</strong> <strong>erschienen</strong> ist.</p>



<p>So haben wir <strong>schwarz</strong> <strong>auf</strong> <strong>weiß</strong>, was unter Lokalpolitikern zunehmend <strong>für</strong> <strong>Verärgerung</strong> sorgt: <strong>Fast immer fehlt</strong> – offiziell natürlich entschuldigt – <strong>Wulf Baltruschat, Stadtrat der CDU</strong>.</p>



<p>Ausgerechnet <strong>Baltruschat</strong>! Der Mann war mal in der <strong>SPD</strong> und wollte unbedingt <strong>hauptamtlicher Beigeordneter</strong> im Rathaus werden. Weil <strong>Hofheims Genossen</strong> ihm den Job <strong>verwehrten</strong> – sie favorisierten<strong> Bernhard Köppler</strong> –, warf Baltruschat ihnen <strong>unter Absingen schmutziger Lieder</strong> das Parteibuch vor die Füße. Und lief schnurstracks zur <strong>CDU</strong> über.</p>



<p>Vorher saß der Mann <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>SPD</strong> im Magistrat. Jetzt steht er dort für die <strong>Politik der Christdemokraten</strong>. <em>&#8222;Ich kann mit denen“,</em> tat er markig-trotzig kund.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg" alt="Wulf Baltruschat 2018" class="wp-image-35801" style="aspect-ratio:1;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat: Früher war er in der SPD&#8230;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg" alt="Stadtrat
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</div>
</div>



<p>Nach den <strong>Wahlen im März 2021</strong> zeigte sich der heute 57-Jährige noch ein paar Mal im Stadtparlament. Genauer: Er kam zu den <strong>ersten vier Sitzungen</strong>. Dann hatte er wohl keine Lust mehr. In den <strong>Protokollen</strong> ist es dokumentiert:</p>



<p><strong>23 Mal tagte das Stadtparlament</strong> in dieser Legislaturperiode. <strong>18 Mal fehlte Baltruschat</strong>.</p>



<p><strong>Ein trauriger Spitzenwert.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Polizist, der sich seine eigenen Regeln gibt</h2>



<p>Es ist eindeutig geregelt: <strong>Ein Stadtrat</strong> <span style="text-decoration: underline;">muss</span> an den Sitzungen des Stadtparlaments <strong>teilnehmen</strong>. In der <a href="https://www.hofheim.de/download/zentraler-dienst/A02_Geschaeftsordnung_Stvv.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung</a> heißt es unter Berufung auf die <strong>Hessische Gemeindeordnung</strong>: Mitglieder des Magistrats sind <em>&#8222;zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Verpflichtet&#8220;</em> – das Wort ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen.</strong></p>



<p>Baltruschat – er ist <strong>Polizist von Beruf</strong> – teilt auf Anfrage mit, er könne nicht immer an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, weil er noch andere <strong>Ehrenämter</strong> innehabe. Vereinsring, Schützenverein, Polizeigewerkschaft, dazu kämen <em>&#8222;Urlaub, Krankheit, wichtige dienstliche Termine&#8220;</em>.</p>



<p>Dass sein <strong>ständiges Fehlen</strong> mit der Geschäftsordnung <strong>nicht in Einklang</strong> zu bringen ist, scheint den Mann <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>kümmern</strong>. <em>&#8222;Der will nur den Titel. Arbeit ist seine Sache nicht&#8220;</em>, sagt ein Stadtpolitiker, er klingt <strong>biestrig</strong>.</p>



<p>Tatsächlich hat Baltruschat für sich selbst eigene Regeln geschaffen: Als <strong>Stadtrat</strong>, so teilt er mit, habe er im Parlament <strong>kein Rederecht</strong>, könne also nicht zur Meinungsbildung beitragen. <em>&#8222;Daher entsteht durch das Fehlen von ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern kein Nachteil für eine Stadtverordnetenversammlung.&#8220;</em></p>



<p>Soll heißen: <strong>Auch wenn&#8217;s vorgeschrieben ist – da gehe ich nicht hin.</strong></p>



<p>Er hat für sich einen weiteren Grund gefunden, den nennt er ganz unverhohlen: <em>&#8222;Ich bekomme dafür auch kein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung.&#8220; </em>Und dann sagt er auch noch: Was in der <strong>Hessischen</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> stehe – also die <strong>Pflicht zur Anwesenheit</strong> –, das sei für ihn <em>&#8222;eher symbolischer Natur&#8220;</em>. </p>



<p>Der Mann redet wie ein Autofahrer, der von der Polizei <strong>mit Tempo 100</strong> vor einer Kita<strong> </strong>gestoppt wird und sich <strong>rauszureden</strong> versucht: Er habe es <strong>eilig</strong>, es sei doch <strong>nichts passiert</strong>, und überhaupt, die Temp-30-Schilder, die hätten doch nur <strong>Symbolwert</strong>.</p>



<p>Wie die Polizei <strong>auf solche Sprüche</strong> reagiert, können wir uns denken. <strong>In Hofheims Stadtpolitik</strong> ist der Mann bislang damit <strong>durchgekommen</strong> – zumindest<strong> bei der CDU.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der älteste Stadtrat fehlte nicht ein einziges Mal</h2>



<p>Blättern wir noch ein bisschen in den Protokollen: Auf der <strong>Abwesenheitsliste</strong> ebenfalls <strong>ganz oben</strong> – allerdings deutlich unter Baltruschat – steht<strong> Dr. Manuela Hoffmann</strong> (49), auch sie von der <strong>CDU</strong>: Sie fehlte bei acht Sitzungen des Stadtparlaments.</p>



<p>Dicht hinter ihr zwei Grüne: <strong>Helmut Zöll</strong> (70) fehlte in sechs, <strong>Marion Michel</strong> (69) in vier Sitzungen.</p>



<p>Daneben gibt es aber auch <strong>richtige Positiv-Beispiele</strong>, die wir gerne nennen:</p>



<p>Ältester im Magistrat ist <strong>Wolfgang Sittig (CDU)</strong>. Mit seinen <strong>82 Jahren</strong> ist der Mann ein Vierteljahrhundert älter als <strong>Dauerschwänzer Baltruschat</strong>. Sittig, seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtliches Mitglied der Verwaltungsspitze, nahm <strong>an allen Sitzungen des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode teil. <strong>Vorbildlich!</strong></p>



<p>Neben ihm ganz oben auf der Bestenliste: <strong>Matthias Hees</strong> von der <strong>FWG</strong>. Der 71-Jährige fehlte ebenfalls in keiner der <strong>23 Stadtverordnetenversammlungen</strong>.</p>



<p><strong>Waldemar Haux</strong> von den Grünen, <strong>76</strong> <strong>Jahre alt</strong>, versäumte bisher nur eine Sitzung. Das gilt auch für <strong>Jens Fleck</strong> von der CDU, der mit 37 Jahren der<strong> Jungspunt im Magistrat </strong>ist.</p>



<p>Im guten Mittelfeld finden wir <strong>Elvira Neupert-Eyrich </strong>(71, SPD), <strong>Helmut Henrich</strong> (66, BfH) und <strong>Thomas Jung </strong>(57, FDP), die jeweils an zwei Parlamentssitzungen nicht teilnehmen konnten, sowie <strong>Harald Piazzi</strong> (76, SPD), der bei drei Sitzungen nicht anwesend war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeit der Linken im Magistrat unerwünscht</h2>



<p>Warum die <strong>Linken</strong> hier nicht auftauchen? Sie sitzen zwar <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong>, sind aber <strong>im</strong> <strong>Magistrat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>vertreten</strong>. Ihre unstrittig stets fleißige, für viele aber zu kritische Mitarbeit wurde <strong>mit einem simplen Trick</strong> verhindert:</p>



<p><strong>Gleich nach der Kommunalwahl </strong>hatte die <strong>CDU </strong>beantragt, dass der Magistrat <strong>zwölf Mitglieder</strong> haben solle. Die Mehrheit stimmte zu. Sodann wurden die Plätze nach der Größe der Fraktion verteilt: 4 Sitze für die <strong>CDU</strong>. 3 für die <strong>Grünen</strong>. 2 für die <strong>SPD</strong>. Und je einen für <strong>FDP</strong>, <strong>FWG</strong> und <strong>BfH</strong>.</p>



<p>Damit waren alle zwölf Plätze vergeben. Und die Linken draußen.</p>



<p>Würde der Magistrat <strong>13 Mitglieder</strong> haben, wären <strong>alle Fraktionen</strong> drin. Die <strong>Linken</strong> versuchten es letztens: In der<strong> September-Sitzung</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> beantragten sie eine <strong>Erweiterung des Magistrats</strong> um einen Sitz.</p>



<p>Die Mehrheit stimmte dagegen bzw. enthielt sich: Antrag abgelehnt!</p>



<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>hat&#8217;s miterlebt: Es war <strong>die fünfte Stadtverordnetenversammlung</strong>, an der er teilnahm.</p>



<p>In der Oktober-Sitzung <strong>fehlte er schon wieder</strong>.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:14px">Das Foto ganz oben zeigt Wulf Baltruschat am Untertorplatz: Dort hat der Vereinsring einen Bienenfutterautomaten aufgestellt.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="danke202311"><a href="#danke202311">Zwei Stadtverordnete gehen – und kriegen nicht einmal ein Dankeschön</a></h1>



<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> hat kürzlich <strong>zwei streitbare Lokalpolitiker</strong> verloren. Sie gingen nach <strong>vielen Jahren aktiver Mitarbeit</strong>:</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/27/stadtparlament-live/#kurz202309">Alexander Kurz</a> saß seit <strong>2001</strong> für die <strong>CDU</strong> in der Stadtverordnetenversammlung und war zuletzt ihr <strong>Fraktionsvorsitzender</strong>. Er ist mit Frau und neugeborenem Sohn nach Wiesbaden-Breckenheim <strong>umgezogen</strong>, musste deshalb sein Mandat abgeben.</p>



<p>Der <strong>Linke</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#">Bernd Hausmann</a> gehörte <strong>zwölf Jahre</strong> dem Parlament an. Er wurde unlängst <strong>75 Jahre </strong>alt und befand, es sei genug: <em>&#8222;Nicht nur in der Politik soll man gehen, solange noch ein paar Leute sagen: ‚Eigentlich schade, dass er weg ist.'&#8220;</em></p>



<p>Warum gibt es selbst für derart <strong>langjährige Parlamentarier</strong> nicht zumindest <strong>ein</strong> <strong>paar nette Worte zum Abschied</strong>? Das haben wir <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) gefragt, und der hat diese Frage so beantwortet:</p>



<p>&#8222;<em>Wenn seitens der ausscheidenden Stadtverordneten eine Verabschiedung gewünscht wird findet dies auch statt.&#8220; </em>Herr Kurz habe <strong>nicht den Wunsch</strong> dazu gehabt, und Herr Hausmann habe ihn <strong>vorab nicht informiert</strong>.</p>



<p><strong>Wir lernen: </strong>Wer der Stadt Hofheim als Stadtverordneter <strong>dient</strong> und nach vielen Jahren <strong>aufhört</strong>, muss schon selbst sagen, dass er eine <strong>Verabschiedung</strong> wünscht. Sonst gibt&#8217;s nicht&#8217;s. Keine <strong>Blumen</strong>, keine <strong>Flasche</strong> <strong>Wein</strong>, nicht mal ein <strong>Wort</strong> <strong>des</strong> <strong>Dankes</strong>.</p>



<p>Übrigens: Auf der Webseite der <strong>Linken</strong> hat <strong>Kreisvorsitzender Thomas Völker</strong> einen freundlichen Artikel zu <strong>Hausmanns Abschied</strong> aus der Stadtpolitik veröffentlicht: <a href="https://dielinke-mtk.de/ein-grosser-dank-an-bernd-hausmann/" target="_blank" rel="noopener">Ein großer Dank an Bernd Hausmann!</a></p>



<p><strong>Die CDU</strong> dagegen reagierte eiskalt: Der Name von Alexander Kurz wurde auf der CDU-Webseite umgehend aus der Liste der Fraktionsmitglieder <strong>eliminiert</strong>. Sein langjähriges Engagement<strong> </strong>wird mit <strong>keinem einzigen Wort </strong>mehr erwähnt.</p>



<p><strong>Aus den Augen, aus dem Sinn.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="cdu202311"><a href="#cdu202311">Christian Vogt nicht mehr CDU-Chef: Jens Fleck übernimmt den &#8222;Männerclub&#8220;</a></h1>



<p>Vor einem Monat hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter von <strong>Gerüchten</strong> berichtet, dass <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht länger der <strong>Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes</strong> bleiben wolle. Es werde ihm <strong>alles zu viel</strong>, der Job fordere ihn <strong>mehr als erwartet</strong>, und zu Hause warteten <strong>Frau und zwei kleine Kinder</strong>&#8230;</p>



<p>Vogt hatte sich zu dem Gerücht nicht äußern wollen – jetzt ist klar: <strong>Die Information stimmte</strong>! Vogt hat sein Amt <strong>niedergelegt</strong>; zum neuen Vorsitzenden wurde <a href="https://jens-fleck.de/wordpress/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jens Fleck</a> gewählt. Der 37-Jährige arbeitet bei der <strong>Rheingauer Volksbank</strong> und ist seit vielen Jahren <strong>in der Partei aktiv</strong>. Er gehört schon lange dem <strong>Hofheimer CDU-Vorstand</strong> an, saß auch mal im <strong>Stadtparlament</strong> und ist heute – siehe oben – <strong>ehrenamtliches Mitglied des Magistrats</strong>. </p>



<p><strong>Jens Fleck</strong> eilt nicht der Ruf voraus, ein Erneuerer zu sein. <strong>Gradlinig</strong>, <strong>pflichtbewusst</strong>, durchaus auch <strong>nachdenklich</strong> – so wird er <strong>charakterisiert</strong>. Klingt erst einmal&nbsp; <strong>nicht so schlecht!</strong></p>



<p>Gleichzeitig machte der Abend deutlich, dass die <strong>CDU in der Kreisstadt</strong> ein <strong>Männerclub</strong> ist: Dem Vorstand des Stadtverbandes gehören <strong>16 Männer</strong> an – und gerade mal 2 Frauen (<strong>Dr. Kristin Seitz</strong> als stellv. Vorsitzende und <strong>Hannelore Cuntze</strong> als Beisitzerin). Das wiederum muss als Armutszeugnis gewertet werden:</p>



<p>Im vergangenen Herbst hatte der <strong>CDU-Bundesparteitag</strong>  beschlossen, <strong>30 Prozent der Posten und Listenplätze mit Frauen zu besetzen</strong>. Das gilt aber erst<strong> ab Kreisebene</strong>.  </p>



<p>Im <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> ist man davon weit entfernt: Hier begnügt man sich mit einem <strong>Frauenanteil von 11 Prozent</strong>. Dabei leben in Hofheim mehr Frauen als Männer: <strong>20.267 Frauen</strong> und <strong>19.437 Männer</strong> nennt die MTK-Einwohnerstatistik (Stand Ende 2021). </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Landrat Cyriax: Corona-Impfungen beginnen am 15. Dezember</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 11:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aßmann Rainer]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Djakeli Alexandra]]></category>
		<category><![CDATA[Gottschalk Tobias]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 23. November. Die Nachricht kam kurz vor 17 Uhr: Am 15. Dezember sollen die Corona-Impfungen in MTK beginnen, teilte Landrat Michael Cyriax mit. Es gibt aber ein Problem: Ärzte werden gesucht! Weitere Themen: Der Kommunalwahlkampf in Hofheim könnte richtig unterhaltsam werden – die "Bürger für Hofheim" kürten Wilhelm Schultze zum Spitzenkandidaten. Und: Plätzchen-Lieferservice hilft Wildpark. Polizei schnappt falsche Bettler. Hofheimer Künstlerin in Frankfurt und Zürich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Überraschende Nachrichten aus dem Hofheimer Landratsamt:</p>



<p>⇨ Mitte Dezember beginnen die Corona-Impfungen!</p>



<p>⇨ Der Kreis sucht eine Immobilie für ein Impfzentrum.</p>



<p>⇨ Mobile Impf-Teams kommen.</p>



<p>⇨ Großes Problem: Personal muss jetzt her!</p>



<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> hatte diese Informationen an diesem Montag  kurz vor 17 Uhr auf seiner <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a> veröffentlicht. Zuvor hatte seine Behörde die neuesten Zahlen bekannt gegeben:</p>



<p>Übers Wochenende hat die Zahl der aktuell Infizierten im Main-Taunus-Kreis wieder einen großen Sprung nach oben gemacht: 49 neue Infizierte im Kreisgebiet – damit sind aktuell 643 Menschen in MTK an Covid-19 erkrankt.</p>



<p>In Hofheim wurden 20 weitere Menschen als infiziert registriert, aktuell sind damit 87 erkrankt.</p>



<p>In Kelkheim sind 9 weitere Menschen infiziert, aktuell sind dort 37 Erkrankte gemeldet.</p>



<p>Der Inzidenzwert steigt nicht, er bewegt sich seitwärts: Er wird mit 156 angegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen.jpg"><img decoding="async" width="640" height="420" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen.jpg" alt="Corona-Impfungen" class="wp-image-2759" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt die Entwicklung des Inzidenzwerts in MTK. Deutlich zu erkennen: Die Zahlen steigen nicht, sie bewegen sich seitwärts – allerdings auf einem sehr hohen Niveau.</figcaption></figure></div>



<p>Diese Zahlen ergänzte Michael Cyriax wenig später um diese Informationen:</p>



<p>Am 15. Dezember sollen die kostenfreien Impfungen im Main-Taunus-Kreis starten. Ein Impfzentrum soll an 7 Tagen die Woche von 7 bis 22 Uhr tätig sein. Daneben sollen mobile Teams zum Beispiel zu Senioren- und Altenheimen fahren oder zu Personen in privaten Haushalten, die mobil sind.</p>



<p>Cyriax: &#8222;Unsere Projektgruppe hat die Arbeit aufgenommen und sichtet in einem der ersten Schritte geeignete Immobilien.&#8220;</p>



<p>Nach dem landesweit festgelegten Konzept sollen die „Impfberechtigten“ eingeladen werden. Allerdings werde es die größte Herausforderung sein, eine ausreichende Anzahl von Ärzten und medizinisch geschultem Personal zu gewinnen.</p>



<p>Cyriax: &#8222;Möge es in der relativ kurzen Zeit gelingen, die hierfür nötige Softwarelösung erfolgreich zum Einsatz zu bringen. In deutschen Gesundheitsämtern läuft ohne Faxgerät ja bislang gar nichts.&#8220;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Bürger für Hofheim nominieren Wilhelm Schultze</h1>



<p>Am 14. März 2021 werden die Kommunalparlamente in Hessen neu gewählt. Für Hofheim stand bisher fest:</p>



<p>Die CDU wählten <strong>Andreas Hegeler</strong> zum Spitzenkandidaten, einen Banker mit ziemlich <a aria-label="antiquiertem Frauenbild (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">antiquiertem Frauenbild</a>.&nbsp;Dementsprechend sind Frauen auf der Kandidatenliste eine echte Rarität.</p>



<p>Die FDP setzt mit <strong>Michaela Schwarz</strong> eine Bankfachfrau auf den ersten Listenplatz.</p>



<p>Die Linken wählten Rechtsanwältin <strong>Barbara Grassel</strong> zu ihrer Nr. 1.</p>



<p>Mit diesem Kandidatenangebot drohte der Wahlkampf um den Einzug ins Hofheimer Stadtparlament die Wirkkraft eines starken Narkotikums zu entfalten: Null Veränderung in Sicht für &#8222;Hofhem Schlofem&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Wilhelm-Schultze.jpg" alt="20201123 Wilhelm Schultze" class="wp-image-2751" width="640" height="382" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Wilhelm-Schultze.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Wilhelm-Schultze-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Wilhem Schultze, Spitzenkandidat der &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;. </figcaption></figure>



<p>Doch jetzt ist alles anders, ja, es könnte sogar noch richtig unterhaltsam werden: <strong>Wilhelm Schultze</strong> wurde zum Frontmann der unabhängigen Bürgerverteinigung<a aria-label=" &quot;Bürger für Hofheim (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://bürger-für-hofheim.de" target="_blank" class="rank-math-link"> &#8222;Bürger für Hofheim</a>&#8222;, kurz BfH, ernannt. Der 26-jährige Student war vor anderthalb Jahren bekannt geworden, als er von Lorsbach aus in den Hofheimer Bürgermeister-Wahlkampf einzog. Er mischte er die dröge Polit-Szene in der Stadt richtig auf, die Frankfurter Rundschau jubilierte <a aria-label="&quot;Alle in Hofheim wollen Willi&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fr.de/rhein-main/alle-wollen-willi-12005529.html" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Alle in Hofheim wollen Willi&#8220;</a>, er selbst drehte ein <a aria-label="Youtube-Vide (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=pMX8H1g6dgQ&amp;feature=emb_logo" target="_blank" class="rank-math-link">Youtube-Video</a>, das 20.000 Mal aufgerufen wurde und schnell Kult-Status erreichte. Am Ende bekam der damals 23-Jährige stolze 12,3 Prozent – ein beachtlicher Erfolg für einen Newcomer!</p>



<p>Inzwischen lebt er mitten in Hofheim, in der Kurhausstrasse. Nach einem Jahr Verwaltungsarbeit in Hattersheim studiert er wieder Medien- und Kommunikationsmanagement. Und trat der BfG bei.&nbsp;Diese Wählergemeinschaft wurde vot 20 Jahren gegründet, Erster Vorsitzender ist heute <strong>Tobias Gottschalk</strong>, als Stellvertreter fungiert <strong>Helmut Henrich</strong>. Beide sitzen auch im Stadtparlament.&nbsp;</p>



<p>Mit frischem Schwung will man in die Zukunft gehen: Hinter Wilhelm Schultze – gerne auch Willi Schultze gerufen – wurde Projektmanagerin Katharina Eitel (38) auf den zweiten Platz gewählt. Listenplatz 3 besetzt Helmut Henrich (63). &#8222;Mit <strong>Tanja Lindenthal</strong> (41), Hausverwalterin und Heilpraktikerin, <strong>Michael Schulze </strong>(61), Angestellter, und <strong>Rainer Aßmann</strong> (46), Regionalgeschäftsführer einer Krankenkasse, konnten mit großer Freude drei weitere „Politikneulinge“ für die Listenplätze 3-6 gewonnen werden, die sich schon über viele Jahre durch ihre vielfältigen ehrenamtlichen Engagements in der Stadtgesellschaft auszeichnen.&#8220;, heißt es in einer <a href="https://www.facebook.com/buergerfuerhofheim/" target="_blank" aria-label="BfG-Pressemitteilung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">BfG-Pressemitteilung</a>.</p>



<p>Und was will man für Hofheim erreichen? Man setze &#8222;vor allem einen Fokus auf soziale Themen, den Umweltschutz und die Digitalisierung&#8220;, heißt es noch etwas weitschweifig. Das soll demnächst etwas konkreter werfen: Dann soll das Wahlprogramm ausgestaltet werden.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_22706"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/wVPvi8-UtWA?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Mit diesem Video überraschte Wilhelm Schultze im Bürgermeister-Wahlkampf. Es wurde inzwischen bereits rund 20.000 Mal aufgerufen.</figcaption></figure>



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<h1 class="wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Corona-Verstöße und Schlägerei</strong></p>



<p>In der Nacht zum Sonntag hatten sich mehrere&nbsp; junge Leute in Langenhain auf dem Grillplatz am Viehweideweg versammelt. Ein klarer Verstoß gegen die Corona-Regeln: Die Polizei, von einem Zeugen informiert, schaute sich das genauer an und leitete Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Einen Tag später meldete sich ein 21-jähriger Mann bei der Hofheimer Polizei: Er sei auf dem Grillplatz von zwei jungen Männern angegriffen worden, wobei er im Gesicht verletzt worden sei. Er stellte Strafantrag gegen die Tatverdächtigen. Es soll sich um zwei Brüder gehandelt haben, etwa 17 bis 20 Jahre alt, wobei der Jüngere größer sei als der Ältere. Zudem seien beide dunkelhäutig gewesen. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden (Tel. 06192 2079 0).</p>



<p><strong>Taubstumme Bettler waren Betrüger</strong></p>



<p>Zwei junge Leute wurden von der Polizei in Kriftel festgenommen: Sie hatten versucht, in betrügerischer Absicht Spenden zu sammeln. Sie hatten mittags auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes in der Hattersheimer Straße mehrere Kunden um Geld angebettelt, sich dabei als taub und stumm ausgegeben. Zeugen alarmierten die Polizei, die zwei 18 und 20 Jahre alte Männer aus Rumänien festnahm. Die beiden waren wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt. Weitere Geschädigte sollen sich bei der Polizei in Hofheim melden (Tel 06192 2079 0).</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Nur in Hofheim: Plätzchen-Lieferservice</h2>



<p>Tolle Idee der Hofheimer Wildpark-Retter: Der Verein, der sich für den Erhalt des Tiergeheges am Kapellenberg einsetzt und aktuell 130 Mitglieder zählt, liefert auf Bestellung leckere Plätzchen bis vor die Haustür (ab einem Mindestbestellwert von zehn Euro). Initiatorin <strong>Alexandra Djakeli</strong> sagt, das man bislang auf dem Wochenmarkt gestanden habe und über den Plätzchenverkauf Einnahmen generiert habe. Das sei nicht mehr möglich, deshalb jetzt der Liefer-Service. Wie&#8217;s geht, wird auf der <a aria-label="Vereins-Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.wildpark-retter.de/" target="_blank" class="rank-math-link">Vereins-Webseite</a> beschrieben: Es gibt diverse Plätzchen-Sorten, dazu Stollen gestiftet vom <strong>Cafe Kreiner</strong> in Königstein. Special Angebot: ein Bambus-Mehrwegbecher mit dem Logo der Wildpark-Retter, gefüllt mit Plätzchen, für zehn Euro.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">TV Diedenbergen mit Internet-Training</h2>



<p>Wenn die Leute nicht mehr zum Training kommen können, dann kommt der TV Diedenbergen eben zu ihnen: Ab sofort bietet der Verein neben diversen Videos auch ein Live-Training im Internet an. &#8222;Wir bemühen uns dieses Angebot auszuweiten, solange uns Corona einschränkt&#8220;, heißt es auf der Vereins-Webseite. Auf <a aria-label="Youtube (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UCj0i_C75PJIu7swD-jI9XQg/videos" target="_blank" class="rank-math-link">Youtube</a> sind bereits ein halbes Dutzend neuer (!) Übungsvideos zu sehen, die in der vergangenen Woche eingestellt wurden. Wer am Live-Training mitmachen möchte, kann sich von den Übungsleitern einen Zugangslink schicken lassen. Los geht es an diesem Dienstag um 10 Uhr mit &#8222;Knuddel dich fit&#8220;. Alle Infos hier.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Ottilie W. Roederstein in Zürich und Frankfurt </strong></p>



<p>In Hofheim lebte vor mehr als hundert Jahren die Künstlerin, <strong>Ottilie W. Roederstein</strong>: Sie gilt als einer der bedeutendsten Malerinnen ihrer Generation und wichtigste Porträtistin der frühen Moderne, stellte ab 1883 ihre Gemälde erfolgreich in Paris, London, Frankfurt am Main und Chicago aus. Als erste Frau wurde sie in Hofheim mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. Trotz ihrer einst internationalen Wertschätzung geriet sie fast unmittelbar nach ihrem Tod in Vergessenheit geraten.&nbsp;</p>



<p>Einer ihrer Nachbarn am Kapellenberg, <strong>Hermann Wilhelm Junghenn</strong>, war Hobbymaler, Kunstsammler und später auch enger Vertrauter von Frau Roederstein. Herr Junghenn hatte eine Tochter, die hieß <strong>Liselotte</strong>. Deren Tochter wiederum, also die Enkelin von Herrn Junghen, heißt heute <strong>Ingeborg Luijendijk</strong>.</p>



<p>Das sind die Hauptpersonen einer Geschichte, die heute im Kreisblatt steht. Die ist etwas schwierig zu lesen, die Kernaussage lautet:</p>



<p>Als Frau Röderstein 1937 starb, begann Herr Junghenn ihr Leben aufzuzeichnen, in 42 Bänden. Die schlummerten auf dem Dachboden, bis sich das Frankfurter Städel über das Hofheimer Museum bei der Enkelin meldete. Die stellte dem ihre vielen Roederstein-Erinnerungen gerne zur Verfügung, wurden sie doch endlich wissenschaftlich aufgearbeitet.</p>



<p>Demnächst sind sie in großen Roederstein-Ausstellungen zu sehen: im <a aria-label=" Kunsthaus Zürich (opens in a new tab)" href="https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/ottilie-w-roederstein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kunsthaus Zürich</a> vom 18. Dezember und im <a aria-label="Frankfurter Städel (opens in a new tab)" href="https://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/frei-schaffend" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Frankfurter Städel</a> vom 19. Mai.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/frei-schaffend" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Staedel.jpg" alt="20201123 Staedel" class="wp-image-2747" width="328" height="239" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Staedel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Staedel-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>Die Webseite des Frankfurter Städel.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/ottilie-w-roederstein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="470" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Zuerich.jpg" alt="20201123 Zuerich" class="wp-image-2748" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Zuerich.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Zuerich-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Webseite des Kunsthauses Zürich.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Korrektur</h2>



<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> machte darauf aufmerksam, dass er mit einem anderen Video als das gezeigte in den Bürgermeister-Wahlkampf eingezogen ist. Oben nun das richtige – es wurde auch 20.000 Mal aufgerufen.  </p>



<p><strong>Zeitung verkauft Pressemeldungen</strong></p>



<p>Ansonsten verkauft das Kreisblatt seinen Hofheimer Leser überwiegend Pressemeldungen, die im Internet kostenlos zu finden sind: Der Main-Taunus- Kreis beteiligt sich an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“, die Volkshochschule gibt deshalb online Tipps zur Abfallvermeidung (mehr hier). Die Pressemitteilung des Kreises zu 15 Jahren Familienrat übernimmt die Zeitung fast wortwörtlich (Original <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Aus-eigener-Kraft-Konflikte-losen-9148.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Und der Hofheimer Lions-Adventskalender ist noch bis Samstag zu haben (alle Infos hier).</p>



<p>Auch die Krifteler Leser kriegen nur schmale Kost – heute im Blatt: der Artikel über den Filmemacher <strong>Hans-Karl Post</strong>, der seiner Gemeinde seine Filme schenkte. Das Original ist seit fast einer Woche auf der <a aria-label="Homepage der Gemeinde (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/19/advents-aktionen/" target="_blank" class="rank-math-link">Homepage der Gemeinde</a> zu lesen – kostenlos.</p>



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<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Korrektur</h1>



<p>Das Video &#8222;Für immer Hofheim&#8220;, das ursprünglich im Beitrag <em>&#8222;Bürger für Hofheim nominieren Wilhelm Schultze&#8220;</em> zu finden war, ist nicht das Video, mit dem Wilhelm Schultze 2019 in den Bürgermeister-Wahlkampf gezogen war. Darauf wurden wir soeben hingewiesen. Oben sehen Sie jetzt das richtige Video: Es wurde bereits 20.000 Mal aufgerufen.</p>



<p>Das zweite Video &#8222;Für immer Hofheim&#8220; des neuen BfH-Spitzenkandidaten soll Ihnen deshalb nicht vorenthalten werden&#8230;</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube aligncenter wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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