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	<title>Menger Martin &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Menger Martin &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Chaos im Krankenhaus: Pleite droht – und der neue Chef will nur Teilzeit arbeiten</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2023 14:40:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Dreizehnter Dr. Dorothea]]></category>
		<category><![CDATA[Frey Patrick]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltenbach Dr. Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Menger Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Osypka Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Steinmüller Dr. Thomas]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klinik-Verbund Frankfurt/Main-Taunus, zu dem auch das Krankenhaus in Hofheim zählt, fährt riesige Verluste ein: Angeblich droht die Pleite, wenn nicht regelmäßig Millionen an Steuergeldern fließen. Jetzt wurde wieder mal ein neuer Geschäftsführer vorgestellt – Nr. 7 in 7 Jahren. Was die Verantwortlichen in Politik und Konzern unter der Decke halten wollten: Der neue Krankenhaus-Chef arbeitet noch in anderen Firmen, ist unweit von Hofheim als Geschäftsführer eines Caféhauses tätig – und will in den Kliniken nur Teilzeit arbeiten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Den Varisano-Kliniken fehlen Millionen! Schon macht das Wort &#8222;Pleite&#8220; die Runde, über die Schließung von ganzen Abteilungen wird gemunkelt – die Patientenversorgung in Hofheim ist in akuter Gefahr. Kürzlich wurde wieder ein neuer Geschäftsführer eingestellt, der angeblich die Wende bringen soll. Was keiner erfahren sollte und deshalb bei der offiziellen Vorstellung des Mannes verschwiegen wurde: Er will hier nur einen Teilzeitjob machen. Er will nebenbei für andere Unternehmen arbeiten, dazu verkauft er unweit von Hofheim allerlei Leckereien. Report über einen Klinik-Konzern, in dem ziemlich viel Chaos herrscht: Wer ist verantwortlich – und wie soll es nur weitergehen?</strong></p>



<p>Die Situation klingt nicht nur dramatisch, sie ist es auch. &#8222;<a href="https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/klinikverbund-varisano-haeuft-verluste-von-160-millionen-euro-an-50246#:~:text=Frankfurt-Main-Taunus%20Klinikverbund%20Varisano,Die%20Gesellschafter%20steuern%20jetzt%20gegen." target="_blank" rel="noopener">Klinikverbund Varisano häuft Verluste von 160 Millionen Euro an</a>”, schrieb &#8222;kma”, ein Fachmagazin für Krankenhaus-Manager. &#8222;<a href="https://www.fr.de/frankfurt/klinik-verbund-droht-die-pleite-buendnis-will-varisano-retten-92486757.html" target="_blank" rel="noopener">Klinik-Verbund droht die Pleite</a>”, schlagzeilte die Frankfurter Rundschau. Und das Kreisblatt titelte: &#8222;<a href="https://www.fnp.de/frankfurt/sorgen-im-hoechster-krankenhaus-dem-klinikverbund-varisano-geht-das-geld-aus-92384690.html" target="_blank" rel="noopener">Dem Klinikverbund Varisano geht das Geld aus</a>”.</p>



<p>Vor zwei Wochen wurde ein neuer <strong>Geschäftsführer</strong> eingestellt. Sein Name: <strong>Michael Osypka</strong>. Gegenüber Behörden gibt er seinen Vornamen auch schon mal mit &#8222;<em>Michael Maria</em>&#8220; an, in diesem Monat wird er <strong>60 Jahre alt</strong>. </p>



<p>In einer <strong>Klinik-Pressemitteilung</strong> zu seinem Amtsantritt wird der Mann <strong>in den höchsten Tönen</strong> gelobt: Er sei <em>&#8222;ein erfahrener Krankenhausmanager&#8220;, &#8222;ein Experte, der das Know-how für die aktuellen Herausforderungen einbringt&#8220;</em>, <em>&#8222;hervorragend in der Krankenhauslandschaft vernetzt&#8220;</em>, <em>&#8222;in der Region verwurzelt&#8220;</em>&#8230;</p>



<p><strong>MTK-Landrat Michael Cyriax</strong> begrüßte den neuen Varisano-Chef mit den Worten: Es sei wichtig, dass der Klinik-Verbund durch die Geschäftsführung <strong>entschlossen</strong> gesteuert werde – das sei auch <strong>ein</strong> <strong>wichtiges Signal</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Beschäftigten</strong>.</p>



<p>In der Pressemitteilung, nachzulesen <a href="https://www.varisano.de/aktuelles/news/meldung/auf-stefan-schad-folgt-michael-osypka-als-interimsgeschaeftsfuehrer" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, wurden allerdings <strong>wichtige Informationen</strong> zu Herrn Osypka <strong>unterschlagen</strong>. Erstmals werden sie in diesem Bericht genannt – auch das dürfte <strong>ein wichtiges Signal für die Beschäftigten</strong> sein: So erfahren sie, wie&#8217;s wirklich um <strong>&#8222;ihr&#8220; Krankenhaus</strong> steht – und um ihren <strong>neuen Chef. </strong></p>



<p>Sie müssen jetzt <strong>ganz stark</strong> sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Teurer Phantasiename brachte keine Verbesserung</h2>



<p>Um das Ausmaß des <strong>klinischen Katastrophenzustands</strong> zu begreifen, müssen wir etwas ausholen:</p>



<p><strong>3.800 Mitarbeiter</strong> arbeiten in den Kliniken in <strong>Hofheim</strong>, <strong>Bad Soden</strong> und <strong>Frankfurt-Höchst</strong>. Sie gehören dem<strong> Main-Taunus-Kreis</strong> und der <strong>Stadt Frankfurt</strong>.</p>



<p><strong>2016 </strong>wurden sie zu einem Unternehmen namens <strong>&#8222;Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH&#8220; </strong>zusammengeschlossen.</p>



<p><strong>2022</strong> gab man sich für viel Geld – <strong>über 220.000 Euro</strong> – den Phantasie-Namen <strong>&#8222;Varisano&#8220;</strong>. Der Öffentlichkeit wurde das <strong>im feinsten Marketing-Sprech</strong> so verkauft: Man wolle <em>&#8222;die Zukunftsperspektiven unserer Einrichtungen im dynamischen Umfeld weiter verbessern“</em>.</p>



<p><strong>Ein Jahr später</strong> wissen wir: So richtig gelungen ist das<strong> nicht.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Klinik.jpg" alt="Krankenhaus Hofheim" class="wp-image-33663" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Klinik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Klinik-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Portal zum Krankenhaus Hofheim: 220.000 Mark kostete es, die früheren MTK-Kliniken und das Klinikum Höchst in &#8222;Varisano&#8220; umzubenennen.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Der Krankenhaus-Konzern</strong> wäre heute pleite, wenn nicht die öffentliche Hand – also wir <strong>Steuerzahler</strong> – regelmäßig <strong>Millionen</strong> nachschießen würde. Die Gründe für das finanzielle Desaster? <strong>Corona-Folgen</strong>, heißt es. Die bekannten <strong>Steigerungen bei den Personal-, Sach- und Energiekosten</strong>. Dazu <strong>Personalmangel</strong>, weshalb Betten <strong>leer blieben</strong>, weshalb Einnahmen <strong>fehlten</strong>&#8230;</p>



<p><strong>In der freien Wirtschaft</strong> gelten <strong>Fehler des Management</strong> oftmals als mitverantwortlich für eine unternehmerische <strong>Schieflage</strong>. Davon wurde hier bisher nicht geredet, zumindest <strong>nicht öffentlich</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beruhigungspillen für die Bevölkerung</h2>



<p>Verantwortlich für die Kliniken im Main-Taunus-Kreis ist der <strong>MTK-Kreistag</strong>, in dem ein Bündnis aus <strong>CDU</strong>, <strong>Grünen</strong> und <strong>FDP</strong> das Sagen hat. In den <strong>Aufsichtsrat der Kliniken</strong>, der die Arbeit der Geschäftsführung <strong>überwachen</strong> sollte, schickte die Kreistags-Koalition statt ausgewiesenem Sachverstand die verbeamtete Behördenleitung: Landrat <a href="https://hk-newsletter.de/tag/cyriax-michael/">Michael Cyriax</a> (CDU) sowie die Kreisbeigeordneten <a href="https://hk-newsletter.de/tag/overdick-madlen/">Madlen Overdick</a> (Grüne) und<strong> </strong><a href="https://hk-newsletter.de/tag/baron-johannes/">Johannes Baron</a> (FDP).</p>



<p>Angesichts immer neuer <strong>Hiobsbotschaften</strong> aus der Finanzabteilung des Krankenhaus-Konzerns wirken die Kreistagspolitiker inzwischen wie <strong>vollnarkotisiert. </strong>Gleichzeitig werden der Bevölkerung <strong>verbale Beruhigungspillen</strong> verabreicht. So schreiben die <strong>MTK-Grünen</strong> auf ihrer <a href="https://gruene-mtk.de/2023/08/01/kreistagskoalition-besonnen-und-verantwortungsbewusst/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a>: Es sei &#8222;<em>auch in der aktuellen Situation oberstes Prinzip, weiter wie bisher besonnen und verantwortungsbewusst die Gesundheitsversorgung der Menschen im Main-Taunus-Kreis zu sichern&#8220;.</em> Das sei <em>&#8222;konstruktiv&#8220;, &#8222;lösungsorientiert&#8220;, &#8222;realistisch&#8220;, &#8222;zukunftsfest&#8220;</em>&#8230; </p>



<p><em>Besonnen &amp; verantwortungsbewusst, konstruktiv</em> <em>&amp; zukunftsfest</em>: Die Realität hat diese Polit-Phrasen längst als <strong>platt und hohl</strong> entlarvt. <strong>Tragfähige Konzepte</strong>, die den finanziellen <strong>Absturz der Kliniken</strong> stoppen und ihre <strong>Zukunft</strong> <strong>sichern</strong> könnten, sind bis heute <strong>nicht</strong> <strong>erkennbar</strong>. Stattdessen fließt weiter <strong>das Geld der Steuerzahler</strong>, als hätten wir im Übermaß davon:</p>



<p>Der MTK-Kreistag genehmigte unlängst <strong>acht Millionen Euro </strong>&#8222;<em>als Verlustausgleich&#8220;</em>.</p>



<p>Bis <strong>Ende 2024</strong>, heißt es, würden den Kliniken rund <strong>90 Millionen Euro</strong> fehlen, knapp die Hälfte davon muss der Main-Taunus-Kreis aufbringen.</p>



<p>Und es geht weiter. Bis <strong>2028</strong> werden Verluste in Höhe von<strong> rund 160 Millionen Euro</strong> erwartet – Stand heute. Ob das wirklich alles ist?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-style:normal;font-weight:500">
<p class="has-luminous-vivid-orange-color has-text-color">Wenn sich bis zur Umsetzung der Reform nichts ändert, besteht die ernsthafte Gefahr, dass zunächst das Krankenhaus in Hofheim, dann das in Bad Soden und dann das in Höchst vom Markt verschwinden.</p>
<cite>Georg Schulze von Verdi Hessen in der FNP vom 11. September</cite></blockquote>



<p>Die <a href="https://www.fr.de/frankfurt/varisano-klinikverbund-in-schwierigkeiten-92384388.html" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> berichtete, dass die <strong>Zusammenlegung von</strong> <strong>Stationen</strong> nicht mehr ausgeschlossen werde. Auf den Fluren des Krankenhauses tuscheln sie, der <strong>Notfallambulanz in Hofheim</strong> drohe die <strong>Schließung</strong>, intern werde bereits an Formulierungen gearbeitet, wie man die<strong> unpopuläre Entscheidung </strong>den Menschen in der Kreisstadt vermitteln könne.</p>



<p>Mit der Verkündung der schlechten Nachrichten, heißt es auch, solle auf jeden Fall noch ein bisschen gewartet werden – bis <strong>nach den hessischen Landtagswahlen</strong>, die Anfang Oktober stattfinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition will mit Aktionsbündnis die Kliniken retten</h2>



<p>Neuerdings versucht die <strong>Kreistags-Opposition</strong>, Druck zu machen und die Verantwortlichen wachzurütteln: <strong>Gewerkschafter </strong>und <strong>Linke</strong> haben ein &#8222;<a href="https://dielinke-mtk.de/wp-content/uploads/2023/08/Gruendungserklaerung-Buendnis-fuer-eine-sichere-Gesundheitsversorgung-im-MTK-und-Frankfurter-Westen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Bündnis für eine sichere Gesundheitsversorgung im Main-Taunus-Kreis und im Frankfurter Westen</a>&#8220; gegründet. Zu den Unterzeichnern gehören auch <strong>Michael Antenbrink</strong>, der Vorsitzende der MTK-SPD, und <strong>Philipp Neuhaus</strong>, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag. Einige <strong>Grüne</strong> und Vertreter des <strong>Marburger Bundes</strong> hätten sich ebenfalls angeschlossen, heißt es.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Landrat-Michael-Cyriax.jpg" alt="Landrat Michael" class="wp-image-33758" style="width:200px;height:225px" width="200" height="225" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Landrat-Michael-Cyriax.jpg 356w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Landrat-Michael-Cyriax-267x300.jpg 267w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Landrat Cyriax informierte die Kreistagsabgeordneten sehr spät über die Millionen-Verluste. Foto: MTK</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Zusammenschluss soll ein Weckruf sein – und ist zugleich <strong>Protest</strong> gegen das<strong> Vorgehen</strong> von MTK-Landrat <strong>Michael Cyriax</strong>. Der informierte die Kreistagsabgeordneten über den <strong>Notstand der Kliniken </strong>erst, als es unausweichlich war:</p>



<p>Das gewaltige Millionen-Defizit sei bereits <strong>im Mai</strong> dieses Jahres intern bekannt gewesen, wusste die <a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/wie-sich-die-varisano-kliniken-nach-der-rettung-neu-strukturieren-wollen-19141913.html" target="_blank" rel="noopener">FAZ</a>. Der <strong>Aufsichtsrat</strong> sei damals umgehend zu einer <strong>Sondersitzung</strong> zusammengekommen.</p>



<p>Die Millionen-Verluste wurden danach noch wochenlang <strong>unter der Decke</strong> gehalten, wofür es im Rückblick nur eine Erklärung gibt: Im Main-Taunus-Kreis standen <strong>Landratswahlen</strong> an. <strong>CDU-Mann Cyriax</strong> wollte seine Wiederwahl nicht mit <strong>schrecklich schlechten Krankenhaus-Zahlen</strong> gefährden.</p>



<p>Selbst als am 26. Juni der <strong>MTK-Beteiligungsausschuss</strong> tagte, jenes Gremium des Kreistags, das für die Krankenhäuser zuständig ist, wurde über <strong>das Ausmaß des finanziellen Dramas</strong> nicht informiert – obwohl ein <strong>Klinik-Geschäftsführer</strong> anwesend war. Im Protokoll der Sitzung heißt es lediglich: Es sei &#8222;<em>kein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erwarten”</em>, und &#8222;<em>aktuell bestehe ein Liquiditätsbedarf</em>”.</p>



<p><strong>Erst</strong> <strong>im Juli</strong> erfuhren die MTK-Kreistagsabgeordneten <strong>die bittere Wahrheit</strong>: In einer &#8222;Tischvorlage&#8220; wurden ihnen die <strong>Millionen-Verluste</strong> <em>&#8222;kurzfristig untergejubelt&#8220;</em> (ein Kreispolitiker). Es blieb keine Zeit, sich damit auseinanderzusetzen: Die <strong>Millionen</strong> mussten schleunigst <strong>bewilligt</strong> werden. Sonst wären die Kliniken <strong>am Ende</strong> gewesen.</p>



<p>Das Aktionsbündnis hat inzwischen einen <strong>Forderungskatalog</strong> vorgelegt, in dem es unter anderem heißt: Eine <strong>solide</strong> <strong>Bedarfsanalyse</strong> sei dringend vonnöten, um die <em>&#8222;unumgängliche Restrukturierung&#8220;</em> vorantreiben zu können. Gleichzeitig müsse die <strong>Personalnot</strong> endlich beseitigt werden, sonst könnten die <strong>Einnahmen</strong> nicht verbessert werden. Auf jeden Fall müssten <strong>alle drei Kliniken</strong> bestehen bleiben – <em>&#8222;als Teil der Notfallversorgung und öffentlichen Daseinsvorsorge&#8220;</em>. </p>



<p>Vertreter von <strong>SPD, Linken und Die Partei </strong>verlangen zudem in einem gemeinsamen Antrag <strong>Auskunft</strong> darüber, wie es zu der finanziellen <strong>Schieflage</strong> kommen konnte, warum nicht <strong>rechtzeitiger</strong> eingegriffen wurde und welche <strong>Frühwarnmechanismen</strong> nicht funktionierten.</p>



<p>Das alles hört sich <strong>recht vernünftig an.</strong> Von den verantwortlichen Politikern von <strong>CDU/Grünen/FDP</strong> hören wir: nichts. Wenn sie nicht bald <strong>zu Potte kommen</strong>:</p>



<p>Es könnte <strong>ein</strong> <strong>Ende mit Schrecken</strong> geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krankenhaus-Dilemma: 7 Geschäftsführer in 7 Jahren</h2>



<p>Wenn wir uns die <strong>Vorgänge in den Kliniken</strong> etwas genauer anschauen, entdecken wir einen möglichen weiteren Grund für die <strong>desaströse Lage</strong>: In der <strong>Geschäftsführung</strong> herrscht <strong>ein Kommen und Gehen</strong>. Der Verdacht, dass sich das <strong>Elend der Kliniken</strong> auch mit der <strong>Qualität des Managements</strong> erklärt, scheint nicht ganz unbegründet:</p>



<p>In den letzten <strong>sieben Jahren</strong> gab es <strong>sieben Geschäftsführer</strong> in dem Klinik-Konzern. <strong>Nachhaltige Unternehmensführung</strong> sieht anders aus.</p>



<p>2016 kam <strong>Dr. Thomas Steinmüller</strong> (64) und blieb gerade mal einen Monat. An seiner Seite damals: <strong>Dr. Tobias Kaltenbach</strong> (63), der 2018 ging. Dritte im Bunde war <strong>Dr. Dorothea Dreizehnter </strong>(58), die es immerhin bis 2020 aushielt.</p>



<p>2018 wurden mit <strong>Martin Menger</strong> (64) und <strong>Stefan Schad </strong>(41) zwei neue Geschäftsführer eingestellt.</p>



<p>Menger verließ das Unternehmen Anfang dieses Jahres. Für ihn folgte <strong>Patrick Frey</strong> (47).</p>



<p><strong>Mit schlechter Bezahlung</strong> lässt sich die <strong>Fluktuation in der Geschäftsführung</strong> kaum erklären. Menger beispielsweise bekam mehr als <strong>360.000 Euro</strong> im Jahr. Das liegt deutlich über dem <strong>Grundgehalt des Bundeskanzler.</strong> </p>



<p>Kürzlich hat Schad – Jahresgehalt des 41-Jährigen: rund <strong>250.000 Euro</strong> – seine Kündigung eingereicht. Er hat <strong>einen neuen Job</strong> gefunden: Er heuerte bei einem Beratungsunternehmen an. Das wird ihn künftig für teures Geld <strong>an notleidende Kliniken</strong> &#8222;ausleihen&#8220;, die er dann <strong>sanieren</strong> soll.</p>



<p>Nun sollen wohl andere<strong> an ihn glauben</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der neue Geschäftsführer hat noch drei weitere Jobs</h2>



<p>Als Nachfolger von Schad – und damit<strong> neuer zweiter Geschäftsführer neben Patrick Frey</strong> – wurde jetzt <strong>Michael Osypka</strong> vorgestellt. Man kennt sich aus früheren Jahren gemeinsamer Arbeit. <strong>Best Buddies</strong> eben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Osypka-Michael-Varisano.jpg" alt="Osypka Michael Varisano" class="wp-image-33749" style="width:200px" width="200" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Osypka-Michael-Varisano.jpg 426w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Osypka-Michael-Varisano-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Osypka wurde Ende August 2023 Geschäftsführer in Teilzeit im Varisano-Klinikverbund. Foto: Varisano</figcaption></figure>
</div>


<p>Branchenkenner <strong>staunten</strong> über die Wahl des Neuen: Kann der bald 60-jährige Osypka wirklich für eine <strong>Wende</strong> sorgen? Großes Fragezeichen! Dem Mann eile der Ruf voraus, ziemlich <strong>umtriebig</strong> zu sein, sagt ein Krankenhaus-Fachmann, <em>&#8222;der verbreitet gerne viel heiße Luft&#8220;</em>.</p>



<p>Auf der <a href="https://www.varisano.de/aktuelles/news/meldung/auf-stefan-schad-folgt-michael-osypka-als-interimsgeschaeftsfuehrer" target="_blank" rel="noopener">Varisano-Internetseite</a> wird Osypka mit allerlei<strong> Nettigkeiten</strong> vorgestellt: Er sei <strong>verheiratet</strong>, habe <strong>zwei Kinder </strong>und lebe in <strong>Frankfurt</strong>&#8230; Die wichtigste Information aber wird verschwiegen:</p>



<p><strong>Osypka ist noch in drei(!) anderen Firmen als Geschäftsführer tätig.</strong></p>



<p>Seit<strong> Mitte 2021</strong> ist er bei der <strong>Gesundheitszentrum Spaichingen</strong> <strong>GmbH</strong> beschäftigt. Das Unternehmen, <strong>300 Kilometer </strong>von Hofheim entfernt, gehört dem <strong>Landkreis Tuttlingen</strong>. Auf der Webseite wird Osypka mal <a href="https://www.gesundheitszentrum-spaichingen.de/" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsführer</a>, mal <a href="https://www.gesundheitszentrum-spaichingen.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Bevollmächtigter</a> der Gesellschaft genannt.</p>



<p>Erst vor wenigen Monaten – im Mai dieses Jahres – übernahm er dazu einen Job bei der <strong>HRZ Krankenhaus Verwaltungs GmbH in </strong>Schwetzingen: Auch hier stieg er als Geschäftsführer ein, nachzulesen im <strong>Amtsgericht Mannheim</strong> unter dem Firmen-Code HRB 732475. Osypka zeichnet für eine <a href="https://www.psychiatrische-tagesklinik-saeckingen.de/impressum/" target="_blank" rel="noopener">Psychiatrische Tagesklinik</a> in<strong> Bad Säckingen</strong> zuständig. Die Kleinstadt liegt direkt an der Grenze zur Schweiz, <strong>360 Kilometer</strong> sind&#8217;s bis dahin. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Für 100.000 Euro &#8222;Genusswerk&#8220; eingerichtet</h2>



<p>Vor wenigen Jahren war der Mann noch als Geschäftsführer für das<strong> Flörsheimer Marienkrankenhauses</strong> zuständig. Es war ihm kein Erfolg beschieden: Das Haus wurde <strong>geschlossen</strong>.</p>



<p>Flörsheim aber muss es dem <strong>Krankenhaus-&#8222;Sanierer&#8220;</strong> angetan haben: Kurz vor Weihnachten 2021 meldete Osypka eine <strong>Unternehmergesellschaft</strong> beim Handelsregister in Wiesbaden an (HRB 33230), ernannte sich selbst zum <strong>Geschäftsführer</strong> und eröffnete im <strong>Bahnhofsgebäude</strong> des 20.000-Einwohner-Städtchens den Laden &#8222;<strong>Genusswerk</strong>”.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Backgenuss-Floersheim-2.jpg" alt="Backgenuss Floersheim 2" class="wp-image-33659" style="width:640px;height:545px" width="640" height="545" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Backgenuss-Floersheim-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Backgenuss-Floersheim-2-300x255.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Caféhaus der &#8222;Genusswerk UG (haftungsbeschränkt)&#8220; in Flörsheim. Als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen: Michael Osypka.</figcaption></figure>
</div>


<p>Es handelt sich um ein <strong>Caféhaus</strong> mit Backwaren, einem überschaubaren Weinangebot und wenigen Lebensmitteln. <strong>100.000 Euro </strong>will Osypka nach eigenen Angaben investiert haben, abends sollte sich der Laden in eine <strong>Wein- und Tapas-Bar </strong>verwandeln. <em>&#8222;Ich werde auch ab und zu hinter der Theke stehen&#8220;</em>, ließ er via Lokalzeitung verbreiten. Denn: <em>&#8222;Gastronomie und Wein waren schon immer mein Faible.&#8220;</em></p>



<p>So richtig gut läuft das &#8222;Genusswerk&#8220; wohl nicht. Vor einiger Zeit kündigte Osypka an, er werde den Bahnhof <strong>trotz seiner hohen Investitionen</strong> wieder räumen. Mit seinem &#8222;Genusswerk&#8220; wolle er in das neue <strong>Gesundheitszentrum</strong> umziehen. Die Location kennt er: Sie befindet sich im <strong>ehemaligen</strong> <strong>Flörsheimer</strong> <strong>Marienkrankenhaus</strong>, das derzeit umgebaut wird.</p>



<p>Gleichzeitig bemüht sich der Mann gerade verstärkt, im <strong>Internet</strong> Kundschaft für seine <strong>Leckereien</strong> zu finden: Er richtete einen <a href="https://www.genusswerk-shop.eu/" target="_blank" rel="noopener">Online-Shop</a> ein, über den er seine <strong>hochpreisigen Lebensmittel</strong> und <strong>alkoholische</strong> <strong>Getränke</strong> zu verkaufen versucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seine Bezahlung will der neue Chef nicht verraten</h2>



<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte dazu <strong>einige Fragen</strong> an die Varisano-Pressestelle geschickt: Wie soll ein <strong>Mann mit so vielen Jobs</strong> es schaffen, einen <strong>schwerkranken Krankenhaus-Konzern</strong> aus der Krise zu führen? </p>



<p>Daraufhin meldete sich <strong>Herr Osypka</strong> persönlich per Telefon. Er räumte ein: Ja, er arbeite nicht in Vollzeit für die Kliniken. Vereinbart seien <strong>nur drei Tage pro Woche</strong>. Er sei auch <strong>nicht festangestellt</strong>, sondern im Auftrag des Beratungsunternehmens <a href="https://www.diomedes.de/" target="_blank" rel="noopener">Diomedes</a> im Einsatz. </p>



<p><strong>Über seine weiteren Jobs</strong> – Osypka nannte sie <em>&#8222;Projekte&#8220;</em>, es soll <strong>noch mehr</strong> geben, er will sie aber <strong>nicht nennen</strong> – habe er den <strong>Aufsichtsrat</strong> informiert. Man könne sicher sein, dass er sich seiner <strong>Verantwortung</strong> bewusst sei und der Gesellschaft <strong>mit seiner ganzen Kraft</strong> zur Verfügung stehen werde: &#8222;<em>Ich bin an sieben Tagen erreichbar, rund um die Uhr.&#8220;</em></p>



<p>Was kostet denn sein <strong>Halbtags-Job</strong> dem Klinik-Verbund? <strong>200.000 Euro? </strong>Oder eher <strong>300.000 Euro</strong> pro Jahr (die Beratungsfirma will schließlich auch <strong>mitverdienen</strong>)? Dazu will er nichts sagen: <em>&#8222;Keine Auskunft&#8220;.</em></p>



<p>Dass er nebenbei in Flörsheim ein <strong>Caféhaus</strong> betreibt, nun, das sei sein <strong>Hobby</strong>, dafür habe er Personal. Seine Aussage, er werde ab und zu hinterm Tresen stehen, solle man nicht ernst nehmen: <em>&#8222;Das habe ich doch nur so zu einem Lokalredakteur gesagt.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach den Landtagswahlen wird&#8217;s Veränderungen geben</h2>



<p>Und dieser Mann soll jetzt neben seinen vielen Jobs die <strong>Kraft und die Zeit</strong> aufbringen, einen von <strong>Pleite bedrohten Krankenhaus-Verbund</strong> zu retten?</p>



<p><strong>Harald Schmidt</strong> lebt in Schwalbach, er ist <strong>65 Jahre</strong> alt, war mal <strong>Wirtschaftsprüfer</strong> und <strong>Steuerberater</strong> – jetzt ist er Vorsitzender des <strong>Varisano-Aufsichtsrats</strong>. Auch diese Tätigkeit wird nicht schlecht honoriert: Rund <strong>50.000 Euro</strong> kassiert er pro Jahr.</p>



<p>Von Herrn Schmidt lesen wir diese Worte auf der <strong>Varisano-Webseite</strong>: Der neue Geschäftsführer – gemeint ist <strong>Michael Osypka</strong> – werde <em>&#8222;aktiv gegen die prognostizierten hohen Defizite der kommenden Jahre arbeiten&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>Mit keinem Wort verrät Herr Schmidt, dass<strong> &#8222;sein&#8220; neuer Klinik-Chef</strong> nur einen <strong>Teilzeitjob</strong> macht. Und <em>&#8222;kommende Jahre&#8220;</em>? Das kann so <strong>nicht ganz stimmen</strong>: Osypka bekam erst einmal einen <strong>Ein-Jahres Vertrag</strong>. Ob er danach bleibt? Oder ob dann wieder ein neuer, natürlich wie üblich: erfahrener Krankenhausmanager eingestellt wird, es wäre die <strong>Nr. 8 in 8 Jahren</strong>: Das ist noch offen.</p>



<p>So kann das mit der <strong>Rettung der Kliniken</strong> wohl kaum etwas werden. Derzeit werde angeblich an einem <strong>Restrukturierungsprogramm</strong> gearbeitet, heißt es. Schon wird gestreut, dass es <strong>Veränderungen</strong> geben werde, <strong>unangenehme Veränderungen</strong>, darauf müsse man sich <strong>einstellen</strong>. Aber natürlich erst, wie gesagt, wenn die <strong>Landtagswahlen</strong> <strong>vorbei</strong> sind&#8230;</p>



<p>Angesichts seiner <strong>vielen bezahlten Tätigkeiten</strong> und eines neuen <strong>Teilzeit-Jobs </strong>im Main-Taunus-Kreis bei gleichzeitigem <strong>Genuss-Engagement</strong> in Flörsheim werden die Worte von <strong>Michael Osypka </strong>verständlich, mit denen er sich <strong>zu seinem Amtsantritt</strong> zitieren ließ:</p>



<p>Er wolle, kündigte er an, <strong>seine neue Aufgabe</strong> mit <em>&#8222;Kreativität und Humor&#8220;</em> angehen.</p>



<p><strong>Humor in der Geschäftsführung</strong> – das ist genau das, was die <strong>Varisano-Kliniken</strong> in diesen Zeiten brauchen!</p>



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		<title>Eine typische Hofheim-Geschichte: Das Stadtparlament und die Gelbe Tonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 12:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barth Dorothea]]></category>
		<category><![CDATA[Clasen Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenkopf Axel]]></category>
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		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Irani Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzlich hatten wir in diesem Newsletter über eine Facebook-Diskussion berichtet: Ein junger Student hatte wissen wollen, wo man in Hofheim größere Mengen gelber Säcke bekommen könne. Umweltbewusste User zeigten dafür kein Verständnis: Er solle doch besser eine Gelbe Tonne ordern, schrieben sie ihm. Wenn&#8217;s denn nur so einfach wäre in Hofheim! Das Thema &#8222;Gelbe Tonne&#8220; steht heute in der Sitzung der Stadtverordneten auf der Tagesordnung. Es führt uns vor Augen, wie Politik in Hofheim funktioniert –&#160;oder besser: Es beweist, dass die Stadt die wenig schmeichelhafte Charakterisierung &#8222;Hofem Schlofem&#8220; offenbar vor allem einigen verantwortlichen Lokalpolitikern zu verdanken hat. Auf der Tagesordnung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kürzlich hatten wir in diesem Newsletter über eine Facebook-Diskussion <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/26/stadtmuseum-altbau-100-jahre-aelter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>: Ein junger Student hatte wissen wollen, wo man in Hofheim größere Mengen gelber Säcke bekommen könne. Umweltbewusste User zeigten dafür kein Verständnis: Er solle doch besser eine Gelbe Tonne ordern, schrieben sie ihm.</p>



<p>Wenn&#8217;s denn nur so einfach wäre in Hofheim!</p>



<p>Das Thema &#8222;Gelbe Tonne&#8220; steht heute in der <strong>Sitzung der Stadtverordneten</strong> auf der Tagesordnung. Es führt uns vor Augen, wie Politik in Hofheim funktioniert –&nbsp;oder besser: Es beweist, dass die Stadt die wenig schmeichelhafte Charakterisierung &#8222;Hofem Schlofem&#8220; offenbar vor allem einigen verantwortlichen Lokalpolitikern zu verdanken hat.</p>



<p>Auf der Tagesordnung steht die<strong> Vorlage 2020/110 </strong>zur Diskussion. Die Linken – ja genau, wieder einmal diese nervige oppositionelle Truppe um Fraktionschefin <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> – haben einen Antrag gestellt: Sie hatten festgestellt, dass es auf der städtischen <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="http://www.hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> keinen Hinweis gebe, wo und wie man eine Gelbe Tonne bekommen könne. Dabei sei die gerade in Mehrfamilienhäuser wesentlich praktikabler als Berge gelber Säcke.</p>



<p>Die Linken bitten in ihrem Antrag, dass der Magistrat<strong> einen Hinweis in seinem Müllkalender und auch auf der städtischen Homepage </strong>aufnimmt, wie man in Hofheim eine Gelbe Tonne bestellen kann und wie teuer das ist.</p>



<p>Das klingt doch eigentlich recht vernünftig, oder? Das wäre auch nicht allzu schwierig umzusetzen: Eine clevere Stadtverwaltung hätte binnen Stunden die städtische Homepage um einen schnellen Gelbe-Tonnen-Hinweis aktualisiert (kann ja mal passieren, dass eine Information vergessen wurde) – und alles wäre gut. Und die Stadtverordneten hätten sich heute Abend <strong>dieses läppische Thema</strong> ersparen können.</p>



<p>Aber in Hofheims Kommunalpolitik läuft alles ein bisschen anders:</p>



<p>Natürlich hat die Stadtverwaltung einen Gelbe-Tonnen-Hinweis <em><span style="text-decoration: underline;">nicht</span></em> umgehend auf die Homepage gesetzt. Man findet dort viele interessante Informationen rund um Abfall und Abfallbeseitigung. Nur ein Hinweis, wo es die Gelbe Tonne zu welchem Preis gibt, fehlt bis heute.</p>



<p>Die Linken haben ihren Antrag, der die <strong>Aktennummer 2020/110</strong> bekam, bereits am <strong>10. August </strong>beim Magistrat eingereicht. Also vor genau vier Monaten! Er stand dann auch am <strong>2. September</strong> in einer Sitzung der Stadtverordneten als <strong>Thema Nr. 22</strong> auf der Tagesordnung, wurde aber zurückgestellt.</p>



<p>Am <strong>28. Oktober</strong> tagten die Stadtverordnetenversammlung erneut. Und wieder stand Antrag 2020/110 auf der Tagesordnung, dieses Mal als <strong>Thema Nr. 17</strong>. Und wieder wurde nicht darüber entschieden. Im Protokoll heißt es lapidar:<em> &#8222;Die Angelegenheit wird vertagt.&#8220;</em></p>



<p>Jetzt haben wir den <strong>9. Dezember</strong>, die Stadtverordnetenversammlung versucht ein dritten Anlauf. Die Gelbe Tonne steht als T<strong>hema Nr. 21</strong> auf der Tagesordnungpunkt. Man darf gespannt sein, zu welcher Entscheidung die Runde der Stadtverordneten diesmal kommt.</p>



<p>Oder vertagen sie das Thema am Ende doch wieder? Wir bleiben dran!</p>



<p>PS</p>



<p>Wir haben soeben nochmals nachgeschaut: Sage bitte keiner, die Stadtverwaltung informiere auf ihrer Webseite nicht äußerst umfänglich über  Abfall und Abfallbeseitigung! Wussten Sie, dass dort der zweiseitige Flyer &#8222;Abfalltrennung&#8220; in zehn(!) Sprachen hinterlegt ist? Sie können das Blatt in deutsch, englisch, französisch, spanisch und italienisch downloaden, dazu in polnisch, kroatisch, rumänisch, türkisch und nicht zuletzt arabisch. Die Abrufzahlen wären interessant zu erfahren! Es gibt auch Anmelde- und Ummelde- und Abmeldeformulare für Bio-, Papier- und Restmülltonnen – aber eben keinen Hinweis, wie man eine Gelbe Tonnen bekommt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Abbfalltrennung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Abbfalltrennung.jpg" alt="Gelbe Tonne
" class="wp-image-3676" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Abbfalltrennung.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Abbfalltrennung-300x216.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>So sieht der Flyer aus, mit dem Hofheims Stadtverwaltung für Abfalltrennung wirbt – auf arabisch.</figcaption></figure></div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="363" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg" alt="20201103 Corona" class="wp-image-1674" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Cyriax: Schutzkonzepte in Altenheimen unvöllständig umgesetzt</h1>



<p>Trotz zahlreicher massiver Einschränkungen des öffentlichen Lebens stagnieren die Infektionszahlen seit Wochen auf relativ hohem Niveau. Deswegen pocht die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina auf eine drastische Verschärfung der Corona-Beschränkungen bereits ab kommender Woche. Die Feiertage und der Jahreswechsel sollten für einen „harten Lockdown“ genutzt werden. <em>&#8222;Mir erscheint ein kurzer und umfassender Lockdown in der Weihnachtszeit zielführender als ein auf Monate ausgelegter Teil-Lockdown. Letzterer hat sich als untauglich erwiesen.&#8220;</em></p>



<p>Mit dieser persönlichen Einschätzung beginnt MTK-Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> heute sein <a aria-label="Corona-Tagebuch auf seiner Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch auf seiner Facebookseite</a>.</p>



<p>Mit Blick auf den Main-Taunus-Kreis sieht er vor allem Einrichtungen für Senioren gefährdet: <em>&#8222;Einrichtungsbezogene Schutzkonzepte scheinen mir nach wie vor nicht (oder unvollständig) umgesetzt zu sein. (&#8230;)</em></p>



<p><em>Heute wurden weitere 12 Menschen einer Einrichtung für Behinderte in Hattersheim positiv getestet. 7 Bewohner aus zwei Hattersheimer Alteneinrichtungen sind mit dem Covid-19-Virus infiziert. Ein neues Ausbruchgeschehen gibt es in einem Kelkheimer Altenheim. 2 Personen sind mit einer bestätigten Corona-Infektion verstorben. Ein Verstorbener war Bewohner eines Altenheimes.</em></p>



<p><em>Morgen erhalten wir vom Land Hessen eine Großlieferung von FFP2-Masken für Altenheime. Ich hoffe und wünsche, dass diese auch tatsächlich genutzt werden.&#8220;</em></p>



<p>Zu den aktuellen Zahlen: Das Gesundheitsamt meldet heute 47 Neuinfektionen bei insgesamt 534 Infizierten. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 125 und liegt weiter unter dem Landesdurchschnitt (157).</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 42 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. 9 Patienten müssen beatmet werden.&#8220;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schüler bitten um Spenden für Abi-Ball</h1>



<p><strong>Michael Irani</strong> macht auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/michael.irani" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> auf eine Spendenaktion im Internet aufmerksam: Die 12. Klasse der Gymnasialen Oberstufe an der Main-Taunus-Schule versucht, ihren Abi-Ball 2021 zu planen. Auf einer <a aria-label="Spendensammel-Plattform (opens in a new tab)" href="https://www.gofundme.com/f/fsksjq-abiball-2021?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=p_cp%20share-sheet&amp;fbclid=IwAR1l46uxyMjuKIjKCXw9A4vlYCrPLhcIgokPz6owh_VuBhZzGv5tFgmP6nE" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Spendensammel-Plattform</a> schreibt <strong>Aylin Gezer</strong>: <em>&#8222;Aufgrund der momentanen Situation fällt es uns sehr schwer Geld zu verdienen, um den Ball zu finanzieren, da Kuchenverkauf und Ähnliches an unserer Schule verboten ist. Wir alle erhoffen uns eine letzte unvergessliche Erinnerung an unsere Schulzeit zu machen, da die letzten paar Monate das Gegenteil für uns alle war. Für jede Hilfe sind wir unendlich dankbar!&#8220;</em></p>



<p>80 Euro sind schon zusammen, 5.000 sollen&#8217;s werden. &#8222;Doc&#8220; Irani: <em>&#8222;Wir sollten die Kinder unterstützen, sie haben momentan so wenige Möglichkeiten, ihre Abifeier zu finanzieren, und es gibt aktuell auch kaum noch Dinge, auf die sie sich freuen können.&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Weinfreunde gründen Facebook-Gruppe</h1>



<p>Wenn ich im realen Leben die Menschen nicht mehr zusammen bringen kann, dann mach ich&#8217;s eben über Facebook: Getreu diesem Motto startet Event-Unternehmer <a aria-label="Karl Kurjak (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/karl.kurjak" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Karl Kurjak</strong></a> eine neue Gruppe für Weinliebhaber. Kurjak, bereits Administrator von <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot;, (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;,</a> gründete mit <strong>Michael Clasen</strong> und <strong>Axel Eisenkopf</strong> die Gruppe <a aria-label="&quot;Weinfreunde Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/1796030673896905" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Weinfreunde Hofheim&#8220;</a>. Man darf dort über Wein plaudern, eigene Empfehlungen weitergeben, Einkauftipps verraten und natürlich träumen: Wann gibt&#8217;s endlich wieder ein richtig schönes Weinfest?</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Kriftel: SPD beklagt Ablehneritis der CDU</h1>



<p>Da hat sich eine Lokalpolitikerin aber richtig den Frust vom Leib geschrieben: <strong>Dorothea Barth</strong>, Vorsitzende der SPD Kriftel, listet in einem langen Artikel auf der <a aria-label="SPD-Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.spd-kriftel.de/2020/12/08/umgang-mit-antraegen-der-spd-in-der-gemeindevertretung-kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">SPD-Webseite</a> auf, was sie mit ihren Genossen in den letzten Jahren alles so beantragt hat – und was dann von der CDU abgelehnt wurde:</p>



<p>Die SPD wollte keine Straßenerschließungsbeiträge mehr – abgelehnt. Sie wollte die Grundsteuer senken – abgelehnt. Kriftel sollte Fairtrade-Gemeinde werden – abgelehnt. Ein öffentlicher Bücherschrank – abgelehnt. Ein Preis für ehrenamtliches Engagement – abgelehnt (später beantragte die CDU einen Tag des Ehrenamts, dem die SPD dann zustimmte).  </p>



<p>Frau Barth schreibt, die Ablehneritis der CDU bedrücke die Genossen sehr: <em>&#8222;Stellt die SPD einen Antrag, drängt sich der Eindruck auf, die CDU prüft vorrangig, ,wie können wir ihn ablehnen&#8216;. Das ist verwunderlich, setzen wir alle uns doch für das Bessere für Kriftel ein.&#8220;</em> </p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Corona belastet Klinik-Finanzen</strong></p>



<p>Im Ausschuss für Eigenbetriebe des Main-Taunus-Kreises hat<strong> Martin Menger</strong> berichtet. Er ist Sprecher der Geschäftsführung der<strong> Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> und des <strong>Klinikums Frankfurt-Höchst</strong>. Das Kreisblatt berichtet auch <a aria-label="online (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/klinik-verbund-kaempft-an-vielen-fronten-90125864.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">online</a>: 310 Covid-Patienten wurden bisher behandelt, 27 verstarben – das entspricht bundesweitem Durchschnitt. Rund 60 Mitarbeiter wurden positiv getestet, rund 200 mussten in Quarantäne. Aktuell ist die Belegung rückläufig, weshalb Einnahmen fehlen – die Hoffnung ruht auf Hilfe vom Bund.&nbsp;&#8222;Trotz aller Schwierigkeiten&#8220; gehe die Geschäftsführung von einem erneut positiven Jahresergebnis aus. Ziel sei ein Plus von 1,2 Millionen Euro. Das avisierte Ziel von vier Prozent Plus sei aber wenig realistisch. Und bleibe Corona das ganze nächste Jahr, werde es hohe Verluste geben.</p>



<p><strong>Kommunikationsprobleme um Kita Lorsbach</strong></p>



<p>In Lorsbach geht der Zoff um die zu kleine <strong>Kita</strong> weiter: Die Kinder sollten – so der Plan der Stadt – die <strong>Bücherei</strong> benutzen dürfen, die wiederum sollte in die <strong>Malschule</strong> umziehen, die wiederum sollte in den <strong>Keller</strong> des Gemeindezentrums untergebracht werden. Aber jetzt spielt der Geschichtsverein angeblich nicht mehr mit: Er sagte einen Termin ab, was die Stadtspitze laut Kreisblatt als Weigerung interpretierte, mit der Bücherei umzuziehen. Dagegen beteuert Vorsitzender <strong>Carsten Zeitz</strong> in dem Blatt, sein Verein halte an seiner Zusage fest. Es ist vermutlich alles eine Frage der Kommunikation, aber das hatten wir ja schon&#8230;</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Diebe klauten iPad aus Auto</h2>



<p>Unbekannte haben aus einem in der Delkenheimer Straße in Marxheim abgestellten weißen Peugeot einen Tablet-PC gestohlen. Die Täter schlugen zwischen 13 und 14 Uhr eine Seitenscheibe des Wagens ein und ließen anschließend das iPad mitgehen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Hofheim unter Telefon 06192 20790 in Verbindung zu setzen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Sofias-Cafe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Sofias-Cafe.jpg" alt="20201209 Sofias Cafe" class="wp-image-3666" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Sofias-Cafe.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Sofias-Cafe-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Neues Altstadt-Cafe</h4>



<p>In der Burgstraße, rechts neben dem spanischen Restaurant &#8222;<a aria-label="Tapas Bar El Cilantro (opens in a new tab)" href="https://www.el-cilantro.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Tapas Bar El Cilantro</a>&#8222;, wurde in dem alten Fachwerkgebäude jetzt ein Cafe eröffnet: <strong>Sofia&#8217;s Cafe</strong> – das gibt es bereits in Königstein und versucht jetzt auch in Hofheim sein Glück. Im Angebot: allerlei Kaffee-Spezialitäten, frisch zubereitete Limonaden, Sandwiches, jede Menge selbstgebackener Kuchen und Eis – derzeit nur &#8222;to go&#8220;. Öffnungszeiten: von Mittwoch bis Sontag jeweils von 12.30 bis 17 Uhr. Mehr Infos hier.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Schramm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="394" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Schramm.jpg" alt="20201209 Schramm" class="wp-image-3667" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Schramm.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201209-Schramm-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Süßwarenstand am Untertor</h4>



<p>Wenn Sie durch Hofheims Altstadt gehen und dann Richtung Untertor: Halten Sie doch ruhig mal an dem kleinen Büdchen an, das dort aufgebaut wurde. Die nette <strong>Vivien Schramm</strong> würde sich bestimmt ganz doll freuen, wenn sie etwas kaufen: Es ist ein kleiner Verkaufsstand mit vielen Schleckereien, mit dem die <strong>Schaustellerfamilie Schramm</strong> dort bis Anfang nächsten Jahres stehen darf. Letztes Jahr hatte sie ihren großen Wagen direkt am Hofheimer Eiszauber stehen. In diesem Jahr läuft bei den Schaustellern bekanntlich gar nichts – nur eben dieses kleine Büdchen&#8230;</p>
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