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	<title>Milioto Enzo &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Milioto Enzo &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Spender gesucht – damit Jens (8) aus Lorsbach weiterhin lachen kann</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/03/13/spenden-fuer-jens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jenning Jan]]></category>
		<category><![CDATA[Jenning Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Jenning Nataliya]]></category>
		<category><![CDATA[Milioto Enzo]]></category>
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					<description><![CDATA[Der achtjähriger Jens aus Lorsbach ist ein fröhlicher Junge, ein echter Sonnenschein – und seit seiner Geburt schwerbehindert. Jetzt läuft ihm die Zeit davon: Damit ihn seine Großeltern tagsüber betreuen können, muss er ins obere Stockwerk getragen werden, wird aber langsam zu schwer. Ein Außenlift wird benötigt, doch der ist teuer. Können wir dem Jungen und seiner Familie nicht gemeinsam helfen? 

Dazu: Der Unternehmer Enzo Milioto plant ein Weinfest in Lorsbach – der Erlös ist für Jens.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>20. Juli 2014 </strong>war ein Tag, der sich unauslöschlich in das Gedächtnis von<strong> Jan und Nataliya Jenning</strong> eingebrannt hat. Alles Helle wurde <strong>dunkel</strong>. Das Lachen <strong>verstummte</strong>, jede Freude <strong>erlosch</strong>.&nbsp;</p>



<p>Einen Monat zuvor waren sie Eltern von <strong>zwei Jungen</strong> geworden, Zwillinge, die wegen einer Infektion der Mutter viel zu früh auf die Welt geholt werden mussten.<strong> Jens und Max</strong>, geboren noch vor dem siebten Schwangerschaftsmonat, wogen nur <strong>1.500 Gramm</strong> und waren ganze <strong>42 Zentimeter</strong> groß. Zwei Handvoll Mensch, die gleichwohl vom ersten Tag an <strong>einen</strong> <strong>starken</strong> <strong>Lebenswillen</strong> zeigten. Sie legten jeden Tag zu, <em>„sie entwickelten sich einfach prächtig“</em>, sagt die Mutter.</p>



<p>Nur vier Wochen später, es war jener 20. Juli, bekam Jens <strong>hohes Fieber</strong>. Als die Eltern ins Krankenhaus kamen, wo die beiden Winzlinge auf der <strong>Station für Frühgeborene</strong> lagen, durften sie ihr Baby <strong>nicht</strong> <strong>streicheln</strong>, geschweige auf den Arm nehmen. Eine Ursache für den <strong>Fieberschub</strong> konnten die Ärzte nicht ausmachen. Es dauerte  Tage, bis sie das richtige <strong>Antibiotika</strong> gefunden hatten. </p>



<p>Heute weiß man: <strong>Nervenwasser</strong> hatte sich, vereinfacht formuliert, <strong>im Kopf gesammelt</strong> und konnte nicht abfließen. Bakterien hatten begonnen, am Hirnstamm <strong>Zysten</strong> zu bilden. Das Eingreifen der Ärzte kam <strong>zu spät</strong>: Der Kopf des Babys wuchs unförmig, die Augen erblindeten. Jens zeigte <strong>keine Reaktionen </strong>mehr.&nbsp;</p>



<p><strong>Posthämorrhagischer multizystischer Hydrozephalus</strong>&nbsp;heißt eine solche Erkrankung in der Sprache der Ärzte. Die Folgen sind oftmals dramatisch: <strong>lebenslange Behinderung</strong>. Wobei lebenslang, so wurde den Eltern erklärt, auch <strong>eine sehr kurze Zeitspanne</strong> bedeuten könne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jennings.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="477" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jennings.jpg" alt="202303 Familie Jennings" class="wp-image-29758" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jennings.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jennings-300x224.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Familienbild mit Jens: Auf den Knien von Nataliya und Jan Jenning sitzen Vanessa (7) und Max (8).</figcaption></figure>
</div>


<p>Monatelang lag der Junge auf der <strong>Intensivstation</strong>, die Eltern verbrachten jeden Tag am Krankenhaus. Sie begannen, im Internet nach Erklärungen zu suchen – und wurden fündig: In <strong>Wiesbaden</strong> entdeckten sie einen Chirurgen, der sich auf Kopfoperationen bei Kleinkindern spezialisiert hat. Jens wurde verlegt.</p>



<p>Der Arzt operierte das Baby mehrmals am Kopf, entfernte die Zysten. <em>„Der Arzt hat ein Wunder vollbracht“</em>, sagt Jan Jenning heute. Der Erfolg: Jens konnte <strong>weiterleben</strong>. Aber er wird zeitlebens <strong>schwerstbehindert</strong> bleiben. Er braucht sein ganzes Leben lang <strong>Betreuung</strong>, und er ist trotzdem unentwegt<strong> in größter Gefahr</strong>. <em>„Die Anlage zu Zysten ist in Jens’ Kopf drin&#8220;</em>, sagen die Eltern. &#8222;<em>Sie können jederzeit wieder zu wuchern beginnen. Dann müssen wir schnellstens in Krankenhaus – und können nur hoffen…“</em></p>



<p>Das ist <strong>die Wahrheit</strong>, mit der die Familie seither leben muss. Wie viel Zeit dem Jungen bleibt, kann<strong> niemand vorhersagen</strong>. <em>„Wir sind in ständiger Sorge, dass es Jens wieder schlec</em><strong><em>hter gehen könnte“</em></strong>, sagt die Mutter leise. Dann schaut sie <strong>ihren Sohn </strong>an, und sie strahlt dabei<strong> eine beeindruckende Kraft und starken Lebensmut </strong>aus:</p>



<p><em>„Wir haben uns fest vorgenommen, dass wir die fröhlichen Momente genießen wollen. Jeden Tag.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wunsch der Eltern: Jens soll selbständig werden</h2>



<p>Wir sind bei <strong>Familie Jenning</strong>, die vor etwas mehr als zehn Jahren in dem <strong>Dörfchen Lorsbach</strong> ihr neues Zuhause gefunden hat. <strong>Vater Jan</strong>, 44, arbeitet als Zahntechniker in Wallau, <strong>Mutter Nataliya</strong>, 38, ist Kindergärtnerin in Marxheim. 2011 heirateten sie, 2012 zogen sie nach Lorsbach.</p>



<p>Am <strong>20. Juni&nbsp; 2014</strong> schien das Glück perfekt: Die Zwillinge wurden geboren…</p>



<p>Heute ist nichts mehr normal bei den Jennings. Und doch: <strong>Kein Wort des Jammerns</strong> ist zu hören,<strong> keine Traurigkeit</strong> zu spüren. <em>„Wir können uns nicht hängen lassen. Wir müssen stark sein, das sind wir unseren Kindern schuldig“,</em> sagen sie.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Jens-Geschwister.jpg"><img decoding="async" width="640" height="558" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Jens-Geschwister.jpg" alt="Jens" class="wp-image-29760" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Jens-Geschwister.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Jens-Geschwister-300x262.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Verstehen sich: Die Zwillingsbrüder Max und Jens mit Schwester Vanessa.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wir sitzen am Esstisch, <strong>Jens im Rollstuhl</strong> am Kopfende, er malt und lächelt immerzu Er macht einen zufriedenen Endruck. Ab und zu kommt Max herein, der <strong>Zwillingsbruder</strong>. Er bleibt kurz stehen, klopft <strong>kumpelhaft</strong> seinem Bruder auf die Schultern, der mit einem <strong>strahlenden Lächeln</strong> reagiert.&nbsp;</p>



<p>Dann und wann hüpft <strong>Vanessa</strong> um den Tisch, sieben Jahre alt, das jüngste Kind der Jennings.&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Max und Vanessa kommen natürlich oftmals etwas zu kurz&#8220;,</em> sagt die Mutter. Aber beide würden ganz toll&nbsp; mitziehen, <em>„sie sind mit Jens ein Herz und eine Seele&#8220;</em>.</p>



<p>Nataliya Jenning wirkt, wenn sie auf Jens schaut, alles andere als <strong>betrübt</strong> oder gar <strong>unglücklich</strong>. Sie ist eine Mutter, die ihr Kind <strong>liebt</strong>, so, wie es ihr gegeben wurde:</p>



<p>Jens sitzt im <strong>Rollstuhl</strong>, die Brust und die Füße <strong>festgeschnallt</strong>, der rechte Arm <strong>fixiert</strong>. Das rechte Auge ist nahezu <strong>erblindet</strong>. Sein <strong>Kurzzeitgedächtnis</strong> funktioniert nicht: Er kann inzwischen lesen, aber <strong>vergisst</strong> das Gelesene sofort wieder. Er besucht eine <strong>Förderschule</strong> und nimmt <strong>Therapiestunden</strong>. Er kann in Begleitung mit einem <strong>Therapierad</strong> kleine Ausflüge machen. Aber er wird nie allein leben können.</p>



<p><em>„Es ist uns wichtig, dass er möglichst selbständig wird“, </em>sagen die Eltern. Je mehr das gelinge, desto besser könne ihr Sohn eines Tages <strong>durchs Leben</strong> kommen.&nbsp;</p>



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<h4 class="has-text-align-center has-black-color has-text-color wp-block-heading">Enzo Milioto lädt zum Weinfest ein</h4>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="enzomilioto"><a href="#enzomilioto">Delikatessen genießen &amp; Jens helfen</a></h1>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jenning.jpg"><img decoding="async" width="640" height="414" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jenning.jpg" alt="202303 Familie Jenning" class="wp-image-29607" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jenning.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Familie-Jenning-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Coppola.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Coppola.jpg" alt="202303 Coppola" class="wp-image-29615" width="111" height="160" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Coppola.jpg 443w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/202303-Coppola-208x300.jpg 208w" sizes="(max-width: 111px) 100vw, 111px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Das Logo der Firma von Enzo Milioto</figcaption></figure>
</div>


<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<p class="has-text-align-left"><strong>Enzo Milioto</strong> (im Bild stehend), der diesen Bericht initiierte, setzt sich für Jens ein. Der Multi-Unternehmer aus Lorsbach (sizilianische Weine &amp; Delikatessen, Harley-Davidson) lädt für <strong>Freitag, 24. März, </strong>auf den Zimmerplatz in Lorsbach ein: <strong>Von 17 bis 22 Uhr</strong> schenkt er dann seine <strong>Weine</strong> aus und serviert <strong>Leckereien</strong> (u.a. Salsiccia-Bratwurst mit gehobeltem Räuschen- Käse, dazu Brötchen von einer italischen Bäckerei). Der Erlös des Abends geht auf das <strong>Spendenkonto</strong> zur Anschaffung eines Lifts für Jens.</p>
</div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie haben inzwischen<strong> das Haus</strong> in Lorsbach gekauft, weil eine passende Wohnung mit den speziellen Anforderungen für ein <strong>behindertes Kind </strong>nicht zu finden war. Sie sind dafür <strong>finanziell an ihr Limit </strong>gegangen. Mit sehr viel <strong>Eigenleistung</strong> und tatkräftiger <strong>Unterstützung von Verwandten und Bekannten </strong>schafften sie es, die Wohnung behindertengerecht umzubauen. In die Wohnung im Obergeschoss zogen die <strong>Großeltern</strong> ein: Sie sind für <strong>Jens</strong> da, wenn die Eltern bei der Arbeit sind.</p>



<p>Und genau da tut sich heute ein <strong>Problem</strong> auf, das die Familie allein nicht mehr lösen kann: Der Weg <strong>in die obere Wohnung </strong>ist kaum noch zu schaffen. Mal trägt der Vater seinen Sohn die Treppe hoch, manchmal die <strong>Mutter</strong>. <em>„Aber ich schaff das bald nicht mehr“,</em> sagt sie, <em>„er wiegt jetzt  über 25 Kilo, er wird einfach zu schwer für mich&#8220;.</em></p>



<p><strong>Ein Aufzug</strong> würde das Problem lösen. Außen ans Haus gesetzt, könnte Jens damit in die obere Wohnung gelangen, <strong>auch im Rollstuhl</strong>, eines Tages vielleicht sogar allein. Aber das kostet – 50, vielleicht <strong>60.000 Euro</strong>. <em>„Das schaffen wir nicht“</em>, sagt Jan Jenning. <em>„Es wird alles zu viel für uns“</em>, sagt Mutter Natalyia. Sie wischt sich eine Träne aus den Augen.</p>



<p>Nur in diesen seltenen Augenblicken wird <strong>die unsichtbare Last</strong> erkennbar, die auf den Eltern lastet. Es hört ja auch nicht auf, geht immerzu weiter: Demnächst muss Jens wieder <strong>operiert</strong> werden, zum siebten Mal: Die &#8222;Leitungen&#8220; in seinem Kopf, medizinisch <strong>&#8222;Shunts&#8220;</strong> genannt, die das Hirnwasser in den Bauchraum ableiten, wachsen natürlich nicht mit. Sie müssen wieder erneuert werden.</p>



<p>Eine Operation am <strong>Kopf des Kindes</strong>. Wer könnte die <strong>Ängste und Nöte</strong> der Mutter und des Vaters nicht verstehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verband Kinderhospiz richtete Spendenkonto ein</h2>



<p>Lässt sich Hilfe finden für diese Familie? Die <strong>Krankenkasse</strong> wird nur einen kleinen Betrag beisteuern, vielleicht 4000 Euro. Und der Rest?&nbsp;</p>



<p>Vielleicht gibt es hier Menschen, die<strong> ein großes Herz</strong> haben – und von ihrem Geld etwas geben können, um dieser Familie zu helfen. Wenn alle ein wenig beisteuern, könnte <strong>das Leben der Familie Jenning</strong> deutlich leichter werden.&nbsp;</p>



<p>Viele Lorsbacher haben sich schon engagiert. Die ersten Spenden sind eingegangen. Der <a href="https://www.bundesverband-kinderhospiz.de/?gclid=Cj0KCQiAx6ugBhCcARIsAGNmMbiTwigjwPLWvRMGQPScttCF-_G7ggeiGl6mEB61Zjd3ifTeK6SGzQgaAlnAEALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesverband Kinderhospiz</a>, der sich für bessere Bedingungen in der <strong>Kinderhospizarbeit</strong> einsetzt und betroffenen Familien beisteht, engagiert sich für die Familie Jennings. Diese Organisation bittet<strong> </strong>ganz offiziell darum, <strong>Jens und die Familie</strong> zu unterstützten. Ein <strong>Spendenkonto</strong> wurde eingerichtet, Spendenquittungen werden ausgestellt:</p>



<p><strong>Empfänger: Bundesverband Kinderhospiz</strong><br><strong>Sparkasse Olpe</strong> – <strong>IBAN DE03 4625 0049 0000 0290 33</strong><br><strong>Betreff: „Lift für Jens“.&nbsp;</strong></p>



<p>Jens sitzt am Tisch, malt und lacht immer wieder. Er verbreitet einfach gute Laune. <em>„Er ist ist immer fröhlich, immer positiv“,</em> sagt die Mutter, <em>„er ist einfach unser Sonnenschein.“</em></p>



<p>Wenn der Junge nur nicht <strong>diese verfluchte Krankheit</strong> in sich hätte, die sein Leben und auch das seiner Familie bestimmt&#8230;</p>



<p>Die Jennings haben’s trotzdem geschafft: Die <strong>Helligkeit</strong> kehrte zurück, auch das <strong>Lachen</strong> und die <strong>Freude</strong>.</p>



<p>Es bedarf gar nicht viel <strong>zu einem glücklichen Leben</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hofheim plant Riesen-Unterführung – und keiner weiß es</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/11/17/hofheim-plant-riesen-bruecke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 10:28:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbach Gerhard]]></category>
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					<description><![CDATA[Stell dir vor, in Hofheim soll eine neue Straße gebaut werden – mit einer Riesen-Unterführung unter dem Gelände des Unternehmens Polar Mohr (Bild). Das wüssten Sie, sagen Sie? Wenn Sie sich da nur nicht irren: In Hofheim funktionieren Transparenz und Offenheit in der Politik etwas anders. Selbst Stadtverordnete waren schwer irritiert, als sie von dem Projekt hörten. Dabei soll dafür schon im nächsten Jahr viel Geld fließen.

Außerdem: Lokalpolitik am Limit - Neues aus Schilda-Hofheim - Eiszauber auf Rollen &#038; Geschäftemacherei - Persiflage auf Bürgermeisters Freitagsblicke – Aus den Akten der Polizei – Vorweihnachtliche Nachrichten u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[



<p><strong>Im Hofheimer Rathaus wird über ein gewaltiges Straßenbauwerk gearbeitet, das die Kreisstadt für alle Ewigkeit verändern würde: In Höhe des Unternehmens Polar Mohr soll eine Straße unter(!) der Hattersheimer Straße und den Bahngleisen bis nach Marxheim gebaut werden. Für erste Pläne soll bereits im nächsten Jahr viel Geld ausgegeben werden. Das ist Offenheit und Transparenz, wie sie im Rathaus Hofheim gepflegt wird: Vorher gesprochen wird darüber nicht, und schon gar nicht diskutiert. Nur durch Zufall kam jetzt alles heraus.</strong></p>



<p>Es ist nur <strong>ein</strong> <strong>Satz</strong>, doch er birgt <strong>Sprengstoff</strong>: <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>hat in seinen Entwurf für den <strong>Haushaltsplan 2023 </strong>einen Betrag in Höhe von<strong> 50.000 Euro</strong> eintragen lassen – mit dieser Begründung: <em>„für Planungsleistungen hinsichtlich einer zusätzlichen Straßenanbindung der Hattersheimer Straße in Höhe der Fa. Polar Mohr, voraussichtlich in Form einer Unterführung“.</em></p>



<p>Den Satz muss man sicher <strong>zweima</strong>l lesen, um ihn zu verstehen – und versteht dann <strong>gar nichts</strong> mehr: <strong>Eine</strong> <strong>Unterführung der Hattersheimer Straße ist geplant? </strong></p>



<p>Es war im <strong>Haupt- und Finanzausschuss</strong> und später auch im <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong>, als über den Etat 2023 beraten wurde: In dem<strong> dicken Stapel von Finanzunterlagen</strong> entdeckten einige Lokalpolitiker den <strong>Satz mit der Unterführung</strong>, und sie schauten <strong>verwundert</strong> und <strong>irritiert</strong> auf: Eine Unterführung der Hattersheimer Straße – was soll das denn? Davon hatten sie ja <strong>noch nie etwas gehört!</strong></p>



<p>Eine neue Straße mitten in Hofheim &#8222;<em>voraussichtlich in Form einer Unterführung</em>“: Was sind denn das<strong> für Pläne? </strong>wollten sie <strong>wissen</strong>.</p>



<p>Jetzt war es an Vogt, den <strong>Ahnungslosen</strong> zu geben: Das sei doch <strong>bekannt! </strong>Eines Tages werde das große <strong>Wohngebiet</strong> <strong>Römerwiesen</strong> (früher Marxheim II) gebaut, und das müsse natürlich an die <strong>Innenstadt angeschlossen</strong> werden. Die Rheingaubrücke reiche bei weitem nicht: Deshalb werde man<strong> eine weitere Brücke</strong> bauen müssen – oder eben eine <strong>Unterführung unter Straße und Gleisen</strong>.</p>



<p>Entsprechende Informationen seien bereits <strong>vor Monaten</strong> im Zuge der <strong>Marxheim-II-Diskussionen</strong> gegeben worden, behauptete Vogt. Jetzt müsse man die <strong>Planung</strong> vorantreiben, und das koste natürlich <strong>Geld</strong>&#8230;</p>



<p>Die meisten Lokalpolitiker aller Fraktionen zeigten sich <strong>rat- und ahnungslos</strong>: <strong>Davon hätten sie noch nie gehört!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Brücke oder Unterführung – riesig wird&#8217;s auf jeden Fall</h2>



<p>Tatsächlich war im letzten <strong>Wahlkampf</strong> die Forderung laut geworden, mit einer weiteren Brücke <strong>Marxheim und Kernstadt</strong> besser zu verbinden. Später, in den parlamentarischen Gremien, war dann aber nur von einer <strong>Fußgänger- und Radfahrerbrücke</strong> die Rede: Die soll Kernstadt und Marxheim in Höhe des <strong>Bahnhof-Parkhauses</strong> verbinden. Sie soll von Marxheim aus über die Gleise und Hattersheimer Straße bis in die Parkanlage zwischen Shell-Tankstelle und Rathaus führen. Dort soll sie in<strong> einer gewaltigen Spindel</strong> enden. Erste Überlegungen, wie das aussehen könnte und was das kosten würde, waren <strong>im</strong> <strong>April dieses Jahres</strong> vorgestellt worden (Bericht <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/#Fußgängerbrücke20221118" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<p>Danach wurde es still um<strong> Römerwiesen/Marxheim II</strong>. Im Rathaus wird <strong>das stark umstrittene Baugebiet</strong> seither behandelt wie <strong>eine geheime Kommandosache</strong>. So wurde die schlichte Frage, wie <strong>der aktuelle Stand der Planung</strong> sei, von der Rathaus-Pressestelle erst <strong>nach zehn Tagen</strong> beantwortet – an diesem Freitag mit dem lapidaren Satz: Man bereite <em>&#8222;aktuell die nächsten Schritte vor, ein Zeitplan wird hierzu noch erarbeitet&#8220;.</em></p>



<p><strong>Transparenz und Offenheit</strong>, wie sie die Stadtspitze im Rathaus bevorzugt: Jetzt wird offenbar <strong>nur wenige hundert Meter </strong>hinter der Fußgänger- und Radfahrerbrücke noch eine zweite <strong>Verbindung nach Marxheim </strong>geplant – und keiner weiß es. Es soll eine Straße <strong>für alle Verkehrsteilnehmer</strong> werden, sagte Vogt, also auch für Autos. Ausgangspunkt sei der Parkplatz der <strong>Firma Polar Mohr</strong> (Vogt: <em>„Der Parkplatz auf der Seite des Showspielhauses“</em>): Von dort aus soll die neue Straße nach Marxheim führen – über eine <strong>Brücke</strong> oder eben unter den Bahngleisen hindurch, durch eine <strong>Unterführung</strong>.</p>



<p>Es würde <strong>ein gewaltiges Bauwerk</strong> werden, das ist klar, mit Auswirkungen auf die gesamte Kernstadt – und <strong>für alle Zeiten</strong>. Konkret sei aber noch gar nichts, wiegelte Vogt <strong>aufkeimende Unruhe</strong> ab. Erst einmal müsse das <strong>Projekt auf Machbarkeit </strong>abgeklopft werden, und eben dafür brauche man <strong>Geld</strong>. Wobei wir hier naturgemäß von <strong>viel</strong> <strong>Geld</strong> sprechen:</p>



<p>Die Finanzplanung sieht Planungskosten in Höhe von <strong>150.000 Euro</strong> im nächsten Jahr sowie weitere <strong>200.000 Euro</strong> in 2024 vor. Plus die <strong>50.000 Euro</strong>, die der Bürgermeister in seinem <strong>Entwurf für den Haushaltsplan 2023</strong> zusätzlich eingestellt hat.</p>



<p>Diesem Plan soll schon <strong>sehr bald</strong> das Stadtparlament seine <strong>Zustimmung</strong> geben: <strong>am 7. Dezember. </strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Lokalpolitik am Limit</h1>



<p>Der <strong>Haushaltplan 2023</strong> der Stadt Hofheim umfasst <strong>625 Seiten </strong>und hat ein Volumen von <strong>109 Millionen Euro.</strong> Es geht um <strong>viel</strong> <strong>Geld</strong>, und es geht dabei auch um <strong>die Zukunft</strong> <strong>dieser Stadt:</strong> Die <strong>Lokalpolitiker aller Fraktionen </strong>täten also gut daran, <strong>sehr genau</strong> hinzuschauen und sich mit dem Zahlwerk <strong>kritisch</strong> auseinanderzusetzen.</p>



<p>Die ersten Beratungen in den <strong>städtischen Gremien </strong>haben bereits stattgefunden, weitere folgen übernächste Woche (ab 28. November). Am <strong>7. Dezember</strong> soll die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> den Etat beschließen.</p>



<p>Jetzt ist unter den <strong>Lokalpolitikern der Opposition</strong> Unmut laut geworden: Die Tagesordnungen der anstehenden Sitzungen wurden vollgepropft mit weiteren Themen. Darunter auch wichtige Bebauungspläne, Grundstücksgeschäfte, Jahresabschlüsse&#8230; </p>



<p>Die Masche ist durchschaubar: Hofheims <strong>Lokalpolitiker</strong> müssten, wenn sie ihr Amt ernst nehmen, in diesen Tagen <strong>den dicken Haushaltsplan</strong> durcharbeiten – und jetzt sollen sie auch noch <strong>Berge von Planungsunterlagen</strong> studieren und bewerten. Das sind oftmals komplexe Texte, sie vernünftig in kurzer Zeit zu studieren und zu bewerten: unmöglich!</p>



<p>Der Verdacht: Will die Stadtspitze vielleicht gar nicht, dass genauer hingeschaut wird?</p>



<p>Die <strong>Linke Barbara Grassel</strong>, die zu den fleißigsten Akten-Lesenden im Stadtparlament zählt, hat – auch im Namen der Oppositionsfraktionen – <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>(CDU) und die<strong> Vorsitzenden der Ausschüsse </strong>angeschrieben: Sie bittet, die Tagesordnungen <strong>abzuspecken</strong>. Die Themen seien <em>&#8222;auch bei einem Beginn 18 Uhr nicht in der notwendigen Tiefe zu beraten, vor allem aber nicht im erforderlichen Maße vorzubereiten!&#8220;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119stolberg"><a href="http://20221119stolberg">Neues aus Schilda-Hofheim: Wir schreiben die Stolbergstraße mit zwei &#8222;l&#8220; – basta!</a></h1>


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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-Stollbergstrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-Stollbergstrasse.jpg" alt="20221119 Stollbergstrasse" class="wp-image-25606" style="width:640px;height:480px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-Stollbergstrasse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-Stollbergstrasse-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick in die Stollbergstraße von der Langgasse aus.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Hofheim</strong> liegt in direkter <strong>Nachbarschaft zu Schilda</strong>. So machte sich unlängst die große FAZ über die kleine Kreisstadt <strong>lustig</strong>: Es ging um den<strong> CDU-Plan</strong>, eine gewaltige <strong>Baummaschine</strong> mitten in der City aufzustellen, die für <strong>Frischluft in der Stadt </strong>sorgen sollte.&nbsp;</p>



<p>Jetzt gibt’s eine neue Folge aus <strong>Schilda-Hofheim</strong>, und wieder ist&#8217;s eine<strong> echte Klamotte</strong>: Diesmal geht es um die <strong>Stollbergstraße</strong>, die sich in einer Länge von gerade mal 120 Metern durch die Altstadt zieht, von der <strong>Hauptstraße</strong> über die Langgasse bis zur <strong>Stephanstraße</strong>.</p>



<p>Schauen Sie bitte genau hin: Wir schreiben hier <strong>Stollbergstraße mit zwei „l“</strong>.</p>



<p>Auf dem Straßenschild an dem einen Ende der Straße – <strong>Ecke Stephanstraße</strong> – steht: <strong>„Stollbergstraße“</strong> (mit<strong> zwei „l“</strong>).</p>



<p>Doch auf dem einen <strong>zweiten Straßenschild</strong> an der <strong>Ecke</strong> <strong>Langgasse</strong> lesen wir „<strong>Stolbergstraße</strong>“ (mit nur <strong>einem „l“</strong>.</p>



<p>Was ist <strong>richtig</strong>, was ist <strong>falsch</strong>?&nbsp;</p>



<p><strong>Cornelia Theisen-Niederastroth </strong>von der FDP hatte das Thema im August 2021(!) im <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> vorgetragen. Sie hatte sich zuvor schlau gemacht: <em>„Der Name Stolberg ist abgeleitet vom Hause zu Stolberg in Eppstein. Er hat nichts mit einem Stollen zu tun.“</em> Sie fügte eine kurze geschichtliche Erklärung hinzu: <em>„Universalerbe von Eberhard IV. von Eppstein (gest. 1535) wurde Ludwig zu Stolberg, der die Grafschaft Königstein testamentarisch übernahm. Nachfolger wurde Christoph zu Stolberg.“</em></p>



<p>Die &#8222;Stolbergstraße&#8220; soll also an ein mittelalterliches Adelsgeschlecht erinnern. Dann ist das Straßenschild &#8222;<strong>Stollbergstraße</strong>&#8220; an der Ecke Stephanstraße <strong>eindeutig</strong> <strong>falsch</strong>. Der Straßenname müsse, beantragte Frau Theisen-Niederastroth, in &#8222;<strong>Stolbergstraße</strong>&#8220; geändert werden.</p>



<p>Eigentlich ein glasklarer Fall, oder? <strong>Im Ortsbeirat</strong> wurde abgestimmt: <strong>Alle waren dafür</strong>.</p>



<p>Also: <strong>go, Stadtverwaltung, go</strong>!</p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437.jpg" alt="20221119 stollberg e1668864469437" class="wp-image-25609" style="width:328px;height:495px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437.jpg 424w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ecke Stephanstraße: Auf dem Schild steht &#8222;Stollbergstraße&#8220; (mit zwei &#8222;l&#8220;).</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg.jpg" alt="20221119 stolberg" class="wp-image-25608" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg.jpg 424w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ecke Langgasse: Auf dem Schild steht &#8222;Stolbergstraße&#8220; (mit einem &#8222;l&#8220;). </figcaption></figure>
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<p><strong>Gemach!</strong> Wir sind in Hofheim, da gibt sich das Rathaus gerne <strong>eigene Regeln</strong>, und es lässt sich schon gar nicht das <strong>Arbeitstempo</strong> vorgeben.</p>



<p><strong>In dieser Woche</strong> tagte der Ortsbeirat Kernstadt, und es stand – <strong>nach über einem Jahr!</strong> – das Thema wieder auf der Tagesordnung. Dummerweise hatten sich die Mitglieder des Gremiums zu lange mit dem <strong>Haushaltsplan 2023</strong> befasst, es ging bereits auf 22 Uhr zu: Deshalb wurde gut die Hälfte der Tagesordnung – darunter auch die angeblich falsch geschriebene &#8222;Stollbergstraße&#8220; – vertagt: <strong>auf das nächste Jahr.</strong></p>



<p>Aber wir können Ihnen <strong>schon heute</strong> sagen, wie’s weitergeht:</p>



<p>Der <strong>Magistrat</strong> will an der falschen Schreibweise <strong>festhalten</strong>. So steht es in einem Rathaus-Papier mit dem Aktenzeichen Kern2022/070. Als Begründung heißt es: <strong>Im amtlichen Liegenschaftskataster</strong> werde die &#8222;<strong>Stollbergstraße</strong>&#8220; <strong>mit zwei „l“</strong> geschrieben.</p>



<p>Soll heißen: Wenn eine Behörde <strong>Stollberg mit zwei &#8222;l&#8220; </strong>schreibt, dann hat das <strong>gefälligst richtig</strong> zu sein. Basta!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-alte-Karte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="964" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-alte-Karte.jpg" alt="20221119 alte Karte" class="wp-image-25632" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-alte-Karte.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-alte-Karte-300x289.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-alte-Karte-768x740.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Typisch Hofheim: Auf einer Straßenkarte, die von der Stadtverwaltung erstellt wurde, wird die Stollbergstraße mit nur einem &#8222;l&#8220; geschrieben.</figcaption></figure>
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<p>Bei einer Änderung des Straßennamens, schreibt der Magistrat weiter, müssten die Anwohner ihre <strong>Ausweise</strong> auswechseln, <strong>Banken</strong> und <strong>Versicherungen</strong> informieren usw. <em>„Der Umfang wäre vergleichbar mit einem Umzug.“</em> Das will man den paar Anwohnern <strong>wegen eines kleinen „l“-Buchstabens</strong> wohl nicht zumuten. Dann lieber den Straßennamen weiter falsch schreiben&#8230;</p>



<p>Warum auf dem <strong>zweiten Straßenschild</strong> (Ecke Langgasse) <strong>die &#8222;Stolbergstraße&#8220; mit</strong> <strong>nur einem &#8222;l&#8220;</strong> geschrieben wird: Dazu sagt das Magistratspapier nichts.</p>



<p>Damit wir das alles richtig verstehen, noch einmal kurz zusammengefasst: Hofheims <strong>&#8222;Stollbergstraße&#8220;</strong> wurde <strong>nach dem uralten gräflichen Geschlecht derer von Stolberg</strong> benannt. Die Straße müsste deshalb <strong>mit einem „l“</strong> geschrieben werden.</p>



<p>So steht’s auch <strong>richtig</strong> auf dem ersten Straßenschild (Ecke Langgasse). Aber das ist in der Logik von Hofheims Magistrat <strong>falsch</strong>: </p>



<p>Denn wir hier in Hofheim schreiben „Stolberg“ im Straßennamen weiterhin <strong>mit Doppel-“l“</strong>: Weil es irgendwer <strong>beim amtlichen Liegenschaftskataster</strong> irgendwann so hat eingetragen lassen.</p>



<p>Das ist zwar <strong>falsch</strong>. Aber das heißt in Hofheim noch lange nichts:</p>



<p>Hier ist das <strong>richtig</strong>.</p>



<p><strong>PS</strong>:</p>



<p>Straßen, benannt nach den <strong>Grafen von Stolberg</strong>, finden sich in ganz Deutschland. In <strong>Berlin</strong>, <strong>Hamburg</strong>, <strong>Essen</strong>, <strong>Münster</strong>, <strong>Eutin</strong>, <strong>Bad Bramstedt</strong>… Alle schreiben Stolberg <strong>mit einem „l“</strong>. </p>



<p>Nur wir in Hofheim nicht.</p>



<p>In <strong>München</strong> gibt’s übrigens eine <strong>Stollbergstraße</strong> <strong>mit zwei „l“</strong>. Die ist allerdings nicht nach einem mittelalterlichen Adelsgeschlecht benannt, sondern nach <strong>Georg Stollberg</strong>, der vor mehr als hundert Jahren in München als <strong>Theaterintendant</strong> gewirkt hat.</p>



<p><strong>Vorschlag zur Güte</strong>: Wenn einer fragt, warum wir Stollbergstraße falsch schreiben, sagen wir einfach, <strong>unsere</strong> <strong>Stollbergstraße</strong> ist nach einem Münchener <strong>Intendanten</strong> benannt&#8230;</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119eiszauber"><a href="#20221119eiszauber" data-type="internal" data-id="#20221119eiszauber">Eiszauber auf Rollen &amp; Geschäftemacherei</a></h1>



<p>Der <strong>Eiszauber</strong> geht wieder los: Diesmal gibt&#8217;s keine Eisfläche (Energie soll gespart werden), dafür wird eine <strong>Rollschuhbahn</strong> <strong>vom 24. November bis 8. Januar</strong> auf dem Kellereiplatz stehen. Dazu werden <strong>ein</strong> <strong>paar</strong> <strong>Buden</strong> aufgestellt, und für die Kleinen gibt&#8217;s <strong>ein</strong> <strong>Karussel</strong>. Die Stadtverwaltung informiert nicht nur <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000098079.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">per Pressemitteilung</a>, sondern <strong>plünderte die Portokasse </strong>und verschickte zusätzlich einen <strong>Brief</strong> <strong>per Post</strong> an alle Haushalte. <strong>Image-Politur für den Bürgermeister</strong>: Er wünscht <em>&#8222;eine besinnliche Adventszeit&#8220; </em>und freut sich auf <em>&#8222;reges vorweihnachtliches Treiben&#8220;</em>.</p>



<p>Dagegen wird in der Hofheimer <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> Tacheles geredet: Der Eiszauber sei <strong>Geschäftsmacherei!&nbsp;</strong>Jede Menge User beschweren sich: Kinder hätte heutzutage <strong>Inliner</strong>, die aber seien auf der Rollschuhbahn <strong>verboten</strong>. Jetzt müssten sie sich für den Eiszauber extra Rollschuhe<strong> </strong>ausleihen – <strong>natürlich gegen teures Geld</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Was der Spaß kostet?</strong> Für den Eintritt auf die Rollschuhbahn müssen Kinder bis 12 Jahren <strong>5 Euro</strong> bezahlen, alle Älteren <strong>5,50 Euro.</strong> Fürs <strong>Ausleihen</strong> <strong>von</strong> <strong>Rollschuhen</strong> werden weitere <strong>5 Euro</strong> fällig. Diese Informationen finden sich auf der Webseite <a href="http://www.eiszauber-hofheim.de/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Eiszauber Hofheim&#8220;</a>. </p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119videos"><a href="#20221119videos">Videos der Woche</a></h1>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_12979"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/ab7baMm3P3E?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das allwöchtliche <strong>Freitagsblick-Video</strong>, mit dem <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Internet für sich wirbt, wird zur <strong>Persiflage</strong>: Die bunte Comedy- und Musik-Truppe <a href="https://sonnenkind-lgh.jimdofree.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Sonnenkind&#8220;</a> hat ein Video bei Youtube hochgeladen, in dem in bester Bürgermeister-Vogt-Manier (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/27/wahrheit-ueber-vogts-freitagsblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Und wo stehe ich hier?&#8220;</a>) das 70-jährige Bestehen eines Vereins namens <strong>Lorsbacher Hupfdohlen</strong> vorgestellt wird. Erkenntnis: Auch wenn die Lorsbacher in diesen Tagen <strong>Weltuntergangs-Stimmung </strong>verbreiten – <strong>feste feiern </strong>können sie offenbar <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Das<strong> Original-Freitagsblick-Video</strong> des Bürgermeisters ist übrigens <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/5373833206062391" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden.</p>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_39333"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/YUZ3gkPxV_A?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<p><strong>Ein paar Hofheimer Jungs</strong> zeigen auf Youtube, was sie tagsüber so treiben. <em>&#8222;Eine geile Session&#8220;</em> nennen sie ihre Sprungübungen mit dem MTB, diesmal <strong>vorm Rathaus Hofheim</strong> und <strong>im</strong> <strong>Stadtwald</strong>. Ruhig mal reinschauen: Die Kids freuen sich <strong>über jeden Klick!</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119polizei"><a href="#20221119polizei">Aus den Akten der Polizei</a></h1>



<p><strong>Drei Einbrüche in einer Woche in Marxheim: </strong>Aus einem Reihenhaus am Thüringer Weg wurden Schmuck und Taschen für 1.000 Euro geklaut. Aus einem Einfamilienhaus an der Römerstraße in Marxheim verschwand Schmuck. Und in der Frankfurter Straße hebelten Täter die Terrassenttür einer Erdgeschoßwohnung auf und entwendeten Schmuck, Dokumente und eine Umhängetasche. In allen drei Fällen entstand nicht unerheblicher Sachschaden.</p>



<p><strong>Bei</strong> <strong>einem</strong> <strong>Brand auf einer Baustelle</strong> an der Frankfurter Straße in Kriftel wurde eine Holzhütte, ein Verteilerkasten sowie ein Container beschädigt. Schaden: rund 10.000 Euro.</p>



<p><strong>Schlägerei</strong> <strong>auf</strong> <strong>dem</strong> <strong>Sportplatz zwischen&nbsp;Nordring und Katharina-Kemmler-Straße</strong>: Als die Polizei kam, reagierte ein 18-Jähriger weiter aggressiv und schubste sogar einen Polizeibeamten. Er wurde am Boden fixiert, gegen ihn läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren.</p>



<p><strong>Kickender Junge (9) mit Messer bedroht: </strong>So verlangten drei Jugendliche, dass er ihnen seinen Fußball gibt. Die Täter – sie sollen eine <strong>osteuropäische Sprache</strong> gesprochen haben –&nbsp;verschwanden dann allerdings ohne Beute. Einer trug eine rote Mütze, eine grüne Jacke, Jeans und schwarz-weiße Schuhe, ein zweiter – <strong>circa 15 Jahre alt </strong>– hatte eine Zahnspange. </p>



<p><strong>Fahrerflucht in der Wilhelmstraße</strong> <strong>in Hofheim:</strong> Ein schwarzer Skoda wies, als sein Fahrer nach einigen Tagen wiederkam, starke Beschädigungen auf. Vom Verursacher <strong>fehlt jede Spur</strong>.</p>



<p><strong>Radfahr-Unfall in Lorsbach: </strong>Auf der Straße Im Lorsbachtal übersah ein 62 Jahre alter Autofahrer eine Rennradfahrerin (54), als er abbiegen wollte. Die Frau musste in ein Krankenhaus gebracht werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119hundewiese"><a href="#20221119hundewiese">Hundewiese: Bald Dackeltreffen – irgendwann Umzug</a></h1>



<p><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100001634497710/?__cft__%5B0%5D=AZWMZAojOu384F2B6kYAxt9cO2YglYcGJJbfHFIvBIbt0VDhiqBMaBB3Y7LdQ6IlETRKFmE8SVo7Wcyn2I_33TGTheqEFgIOBlUFGwEKz_raUULGe23yjAX6_9embyHAyNn64CKS5aH087ryh7THYnwE&amp;__tn__=-%5DC%2CP-R" target="_blank" rel="noopener">Jenni Rubal</a>&nbsp;suchte via Facebook Gleichgesinnte: Sie möchte ein <strong>Dackeltreffen</strong> auf der Hundewiese veranstalten. Wer einen Teckel zum Freund hat, soll vorbeischauen: <strong>Sonntag, 27. November</strong>, 13 Uhr.</p>



<p>Die <strong>Hundewiese</strong> war auch kurz Thema im Ortsbeirat Kernstadt: Sie sei&nbsp;als Probelauf gestartet, so <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong>, werde gut angenommen und soll bleiben. Gleichwohl wird&#8217;s <strong>Veränderungen</strong> geben – irgendwann: Der benachbarte <strong>Kinderspielplatz</strong> ist in die Jahre gekommen, muss erneuert werden und soll dann<strong> auf Wunsch vieler Eltern</strong> näher an die &#8222;Viehweide&#8220; rücken. Der Hundeplatz müsste entsprechend umziehen. Problem: <strong>Die Kosten für den Platztausch</strong> beziffert die Verwaltung auf <strong>rund 70.000 Euro</strong>, davon 30.000 für Spielgeräte und Zäune. Das Geld ist fürs nächste Jahr <strong>nicht eingeplant </strong>– deshalb: &#8222;irgendwann&#8220;.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119ausgezeichnet"><a href="#20221119ausgezeichnet">Ausgezeichnete Hofheimer</a></h1>



<p>Den <strong>Preis für das Lebenswerk im Sport</strong> – erstmalig von der Stadt vergeben – hat<strong> Horst Emrich</strong> zugesprochen bekommen: Er gründete 2001 die <strong>Badmintonabteilung im TV Hofheim</strong>, leitet sie seither und machte sie – so <a href="https://tvhofheim.de/horst-emrich-fuer-sein-lebenswerk-geehrt?fbclid=IwAR0LbmEIGZ4_wIr4P5FvcoLhPQRwYYato5gld5A0h_3rO-9f3vNV3uje4kY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Verein</a> – <em>&#8222;zu einem Aushängeschild des Vereins&#8220;.</em></p>



<p>Über eine Ehrung von drei verdienten Ehrenamtlern informiert <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097955.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Stadt:</a> <strong>Achim Holler </strong>ist seit Gründung der <a href="https://www.narrengilde-diedenbergen-2011.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Narrengilde Diedenbergen</a> im Jahr 2011 ihr Vorsitzender, bekam die<strong> Ehrennadel der Stadt in Bronze</strong>.</p>



<p><strong>Hans Piatkowski&nbsp;</strong>wie auch <strong>Gerhard Eisenbach</strong> sind seit Jahrzehnten im <a href="https://wsv-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersportverein Hofheim</a> (WSV) aktiv. Bei der Feier zum 70. WSV-Bestehen wurden sie mit der <strong>Ehrennadel der Stadt in Silber</strong> ausgezeichnet.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119nachrichten"><a href="#20221119nachrichten">Nachrichten kurz &amp; bündig</a></h1>



<p>Mit dem<strong> Fotografen Ramin Mohabat </strong>hat die Bürgerstiftung Hofheim erneut einen <strong>Kalender mit Hofheimer Motiven</strong> aufgelegt. Er wird für <strong>10 Euro</strong> in den Buchhandlungen Tolksdorf und „Am Alten Rathaus“ verkauft, außerdem kann er per E-Mail (<a href="mailto:buergerstiftung@hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">buergerstiftung@hofheim.de</a>) oder unter 06192 / 202 393 im Rathaus bestellt werden. Der Gewinn geht an die Bürgerstiftung. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097839.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>internationale</strong> <strong>Frauengruppe</strong> lädt am Samstag,<strong> 26. November</strong>, ab 15 Uhr zum offenen Treff ein. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000098123.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Im Rathaus Hofheim werden <strong>Holzlesescheine</strong> für November verkauft. Preis: <strong>25 Euro/Raummeter</strong>.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000098107.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Repaircafé</strong> im Gemeindehaus der Evang. Kirchengemeinde Diedenbergen (Casteller Str. 37) ist am Samstag, 26. November, bis 15 Uhr geöffnet. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=8208261479245833&amp;set=gm.2487409034744131&amp;idorvanity=125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>&#8222;<strong>Hofheim bewegt sich</strong>&#8220; lädt ein zur nächsten <strong>Fahrrad-Demo</strong> am 26 November. Treffen um 11 Uhr auf dem Chinonplatz.</p>



<p><strong>Gemeindesprecherin Tina Schehler</strong> schreibt auf der Rathaus-Webseite über Veranstaltungen in Kriftel: über den Informationstag an den Schulen (<a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/drei-schulen-unter-einem-dach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Drei Schulen unter einem Dach&#8220;</a>), über die Abschlussveranstaltung der „Spiele im Park“ (<a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/julinas-ballon-flog-367-kilometer-weit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Julinas Ballon flog 367 Kilometer weit&#8220;</a>) und über die Gedenkstunde zum Trauertag (<a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/trauertag-es-zerreisst-uns-das-herz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Es zerreißt uns das Herz&#8220;</a>)</p>



<p><strong>Hildegard Steinfurth</strong> ist seit Anfang Oktober im <strong>Krifteler Bürgerservice</strong> tätig. <em>„Ich fühle mich sehr wohl“</em>, sagt sie. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/verstaerkung-im-buergerservice/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Chor „SoundWERK“</strong> gibt am Samstag, 26. November, um 19 Uhr ein Konzert im Landratsamt. Karten kosten ab 25 Euro, der Erlös kommt der <strong>Main-Taunus-Stiftung </strong>zugute. Mehr <a href="https://www.mtk.org/SoundWERK-im-Landratsamt-10848.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Die <strong>Vereinigung Krifteler Selbständiger</strong> (VKS) sucht einen neuen Vorsitzenden. <strong>Björn Hellmich</strong> will sich bei der nächsten Wahl Anfang 2023 nicht weitermachen. Mehr <a href="https://vks-kriftel.de/2022/11/16/newsletter-vom-15-11-2022/" data-type="URL" data-id="https://vks-kriftel.de/2022/11/16/newsletter-vom-15-11-2022/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119weihnachten"><a href="#20221119weihnachten">Infos &amp; Termine: Bald ist Weihnachten!</a></h1>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/Flyer_Adventsmarkt_Gerardo_2022_Seite1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="454" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/Flyer_Adventsmarkt_Gerardo_2022_Seite1.jpeg" alt="Flyer Adventsmarkt Gerardo 2022 Seite1" class="wp-image-25583 size-full" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/Flyer_Adventsmarkt_Gerardo_2022_Seite1.jpeg 454w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/Flyer_Adventsmarkt_Gerardo_2022_Seite1-213x300.jpeg 213w" sizes="(max-width: 454px) 100vw, 454px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>In der Stadt Hofheim findet am <strong>2. Advents-Wochenende</strong> (3./4. Dezember) der <strong>Adventmarkt</strong> statt: Über 60 Teilnehmer, darunter Schulen, Vereine, Gewerbetreibende und Hobbykünstler bieten eine Vielfalt von Geschenkideen, Speisen und Getränken an. </p>



<p>Traditionell kommt der <strong>Weihnachtsmann</strong> dann auch immer in die Bärengasse: <strong>Gerardo Knoblauch </strong>(Bild) lädt ein – zu wärmenden Getränken vom Apfel, zu Odenwälder Lebkuchen und weiteren Leckereien. Besondere Attraktion: <strong>Bergschmied Alfred Müller </strong>fertigt Weihnachtsgeschenke nach alter Schmiedekunst an. </p>
</div></div>



<p class="has-text-align-center">*  * *</p>



<p>Schon am nächsten Wochenende ist <strong>wieder großer Adventsmarkt </strong>in Kriftel. Er startet mit einem <strong>Glühweinabend</strong> am Samstag, 26. November. Am Sonntag ist der eigentliche <strong>Adventsmarkt</strong>; gleichzeitig wird in der St. Vitus-Kirche <strong>adventliche</strong> <strong>Musik</strong> geboten (mehr <a href="https://www.liederkranz-kriftel.de/2022/11/08/krifteler-adventsmarkt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>



<p class="has-text-align-center">*  * *</p>



<p><strong>IHH-Adventsaktion</strong> für Hofheimer Kids: Bei Lederwaren Wischert können am<strong> Samstag, 26. November</strong>, zwischen 12 und 14 Uhr <strong>Kinderschuhe</strong> abgegeben werden, Die werden in Schaufenstern Hofheimer Geschäfte versteckt, wo sie zum <strong>Weihnachtsmarkt am 2. Advent</strong> abgeholt werden können. Mehr <a href="https://ihhhofheim.squarespace.com/events-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">*  * *</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>TIPP: Wenn Sie eine vorweihnachtliche Information und oder einen adventlichen Termin im Hofheim/Kriftel-Newsletter veröffentlichen möchten: Schicken Sie einfach eine E-Mail an <a href="mailto:mail@hk-newsletter.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mail@hk-newsletter.de</a>.</strong></p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="20221119werbung"><a href="#20221119werbung">Kostenlose Werbung</a></h1>



<p><strong>Enzo Milioto</strong>&nbsp;lädt wieder zu einem <strong>Pup-up-Tasting</strong> in seinen <a href="https://www.coppolads.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Coppola Distribution Service</a> ein: Sizilianische Weine und Delikatessen (Käse, Schinken, Olivernöl) können am 25. November von 16 bis 19.15 Uhr am <strong>Holzweg 28-32 in Kriftel</strong> probiert werden.</p>



<p><strong>Anja Weber</strong> aus Wehrheim ist Vocal-Coach für Pop- und Rock-Gesang. Im März 2023 veranstaltet sie einen <strong>Gesangsworkshop</strong> in Hofheim, bietet jetzt vorweihnachtliche Sonderpreise an. Mehr <a href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988/user/100000685479029/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Tropica-Kriftel </strong>lädt wieder ein zur <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=543290104471420&amp;set=a.458873212913110" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Adventsausstellung</a>. Sie geht bis zum 26. November. Und: An diesem Sonntag, 20. November, ist <strong>Familiensonntag</strong> und deshalb von 11 bis 17 Uhr geöffnet!</p>



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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Erste CDU-Lokalpolitiker begehren gegen Hofem-Schlofem-Rathaus auf</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Batinic P. Anto]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadtverwaltung Hofheim kommt aus dem Hofem-Schlofem-Modus einfach nicht heraus. Das wollen immer mehr Lokalpolitiker der Kreisstadt nicht klaglos hinnehmen. Jetzt mokieren sich sogar die ersten CDU-Mandatsträger über Schludrian und Schlendrian im Rathaus. 

Ein zweites Politik-Thema: Vorderheide II – die Opposition setzte eine Sondersitzung des Stadtparlaments durch. Das könnte die Todesstunde des Baugebiets werden. Es gibt allerdings die Sorge, dass die CDU versuchen wird zu tricksen, um das Parlament auszuhebeln. 

Dazu: Hofheim &#038; Kriftel im Einsatz für die Ukraine. -- Neuer Krankenhaus-Name kostet 220.000 Euro. -- Jetzt auch SPD gegen Luxus-Dachgarten auf Kreishaus. -- 18-Meter-Klotz in der Landschaft, ein pastoraler Pendler, Corona-Update u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><strong>Die Lokalpolitik in der Kreisstadt scheint langsam aufzuwachen</strong>: Es regt sich <strong>Unmut</strong> und <strong>Widerstand</strong> unter Hofheims Stadtverordneten – gegen eine Stadtverwaltung, die es nicht schafft, aus dem <strong>Hofem-Schlofem-Modus</strong> herauszukommen. Immer wieder und viel zu oft werden im Rathaus wichtige Aufgaben <strong>vergessen</strong>, Aufträge <strong>nicht</strong> <strong>ausführt</strong>, Anfragen über Jahre hinweg <strong>nicht</strong> <strong>beantwortet</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>Bisher übten nahezu ausschließlich die Linken <strong>Kritik</strong> am Verhalten – besser: Versagen der Stadtspitze. Inzwischen klagen zunehmend auch <strong>Vertreter der anderen Fraktionen</strong> über eine allzu <strong>schlafmützige kommunale Behörde.</strong> </p>
</p>
<p>Sogar die ersten <strong>CDUler</strong> mucken auf. Und auch bei den <strong>Freien Wähler</strong>n, deren Führung sich nahezu devot an die Stadtspitze anzuschmiegen versucht, <strong>brodelt&#8217;s</strong>. Die Lokalpolitiker erkennen, dass ihr eigener Ruf<strong> Schaden nimmt</strong>, wenn sie auf <strong>Schludrian und Schlendrian</strong> in der Stadtverwaltung nur mit <strong>Schweigen</strong> und <strong>Wegschauen</strong> reagieren.</p>
</p>
<p>Unmittelbar zu erleben war das im <strong>Ortsbeirat Marxheim</strong>. Als Gasthörer dabei: <strong>Armin Thaler</strong>, ein <strong>Polit-Haudegen der CDU</strong>, der im Wahlkampf versprochen hatte, sich für das <strong>Ehrenamt</strong> stark zu machen. Konsequenterweise dürfte er nicht tatenlos zuschauen, wenn der <strong>ehrenamtliche</strong> <strong>Einsatz</strong> von engagierten Lokalpolitikern im <strong>Bürokratie-Sumpf</strong> der Stadtverwaltung untergeht. </p>
</p>
<p>Und tatsächlich: Diesmal <strong>reagierte</strong> Thaler. Zumal auch Mitglieder des Ortsbeirats gleich mehrmals und gut begründet <strong>aufbegehrten</strong>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Lokalpolitiker kritisieren Untätigkeit des Magistrats</h2>
</p>
<p>Man habe <strong>Wartehäuschen</strong> aufstellen wollen, erstmals im Jahre <strong>2019</strong>. Jetzt sind drei Jahre um, wir haben März <strong>2022</strong>: Ob der Magistrat mittlerweile geklärt habe, wo die Wartehäuschen stehen können? Diese Frage stellte <strong>Kristin Seitz </strong>für die CDU.</p>
</p>
<p>Stadtrat <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) als Vertreter des hauptamtlichen Magistrats zeigte sich ahnungslos: <em>&#8222;Tut mir leid, dazu habe ich keine Informationen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Im März <strong>2020</strong> habe der Ortsbeirat eine <strong>Gaststättensatzung</strong> vorgeschlagen, um Ärger zwischen Betreibern und Anliegern zu vermeiden. Nochmal Kristin Seitz: <em>&#8222;Wurde eine entsprechende Vorlage inzwischen eingebracht?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Köppler zog erneut blank: <em>&#8222;Dazu weiß ich nichts.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Vor einem Jahr habe die Verwaltung versprochen, dass Vorschläge zur <strong>Sanierung des Ehrenmals</strong> in der ersten Jahreshälfte <strong>2021</strong> vorgelegt werden. <strong>Vinzent Weber</strong> von der SPD wollte wissen, es ist schließlich schon März 2022: <em>&#8222;Wann ist denn damit zu rechnen?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Köppler wusste es nicht: <em>&#8222;In der nächsten Sitzung bekommen Sie Bescheid.&#8220;</em></p>
</p>
<p>So ging es weiter. Schließlich die Altstadtleuchten in Marxheim: Wie <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Leuchten22020226">berichtet</a>, hatte die Stadtverwaltung vor kurzem <strong>langstielige LED-Lampen</strong> aufstellen lassen, sie verschandeln das Bild des alten Dorfes. Die Wünsche des Ortsbeirats waren bei der Leuchtenauswahl nicht berücksichtigt worden, wie <strong>Silvia Stengel </strong>von der FWG nicht müde wird zu kritisieren.</p>
</p>
<p>Diesmal wurde es grundsätzlich: Wie arbeiten Stadtverwaltung und Ortsbeiräte eigentlich zusammen? <strong>Alle</strong> <strong>Fraktionen</strong> hatten diese Frage unterzeichnet: Welche Ansätze gebe es für die Zukunft für eine <strong>bessere</strong> <strong>Kommunikation</strong> und <strong>Partizipation</strong>? </p>
</p>
<p><strong>Bernhard Köppler</strong>, der völlig <strong>unvorbereitet</strong> in die Sitzung gekommen zu sein schien, flüchtete ins <strong>Bürokratische</strong>, zitierte aus der <strong>Gemeindeordnung</strong>. Einen Satz betonte er, er ist für den Magistrat offenbar wesentlich: <em>&#8222;Der Ortsbeirat ist in allen wichtigen Angelegenheiten zu hören – was wichtig ist entscheidet die Verwaltung.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Erst am Ende seiner langatmigen Ausführungen zeigte Köppler einen <strong>Anflug von Entgegenkommen</strong>: Er versprach eine <em>&#8222;erhöhte Aufmerksamkeit&#8220; </em>seitens des Magistrats.</p>
</p>
<p><strong>Sie sind wirklich nett</strong>, die Mitglieder des Marxheimer Ortsbeirats: Sie hielten sich mit weiterer Kritik zurück. Nur<strong> Armin Thaler</strong>, der in der zweiten Reihe saß, <strong>brummelte </strong>unüberhörbar, woraus zu schließen ist, dass der<strong> Frust über die Verwaltung </strong>auch bei CDU-Mitgliedern längst ziemlich tief sitzen muss:</p>
</p>
<p>Es könne nicht sein, dass man im Ortsbeirat nachfragen müsse, was aus einer Anfrage geworden sei, die <strong>vor drei Jahren</strong> gestellt wurde, so der CDU-Mann. <em>&#8222;Wenn wir nicht nachfragen, würden weitere Jahre vergeben.&#8220; </em>Es fehle eine <strong>Übersicht und Kontrolle </strong>über noch <strong>offene</strong> <strong>Anfragen</strong> und <strong>fehlende</strong> <strong>Beschlüsse</strong>. Das müsse endlich her, &#8222;<em>das muss eine Verwaltung <em>doch</em></em> <em>leisten können&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Köppler gab sich <strong>einsichtig</strong>, was blieb ihm auch anderes übrig: <em>&#8222;Ich werde es mit den Kollegen besprechen.&#8220;&nbsp;</em></p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Hofheimer Treppenwitz</h1>
</p>
<p>Die Sitzungen der Ortsbeiräte sind <strong>nicht geheim</strong>. Nur <strong>nicht</strong> <strong>bekannt</strong>. Die Rathaus-Pressestelle, die selbst für kleinste Kita-Veranstaltungen ausführliche Pressemitteilungen verschickt, <strong>verschweigt</strong> die offiziellen Zusammenkünfte der Lokalpolitiker. Wer ihre Termine <strong>erfahren</strong> will, muss sich nahezu <strong>detektivisch</strong> durch die städtische Webseite arbeiten.</p>
</p>
<p><strong>Tipp für alle Lokalpolitiker, </strong>die sich<strong> über mangelndes Interesse</strong> an ihrer Arbeit beklagen: <strong>Sorgt dafür, dass eure Termine endlich bekannt gemacht werden!</strong></p>
</p>
<p>Wir sind dabei gerne behilflich: Nach dem <strong>Ortsbeirat Marxheim</strong> tagen am Dienstag der <strong>Ortsbeirat Wildsachsen</strong> (20 Uhr, Wildsachsenhalle), am Mittwoch die <strong>Ortsbeiräte Kernstadt</strong> und <strong>Lorsbach</strong> (jeweils 19 Uhr in der Stadthalle) und dann am Donnerstag der <strong>Ortsbeirat Diedenbergen</strong> (20 Uhr, ev. Gemeindezentrum).</p>
</p>
<p>Sitzungen der Ortsbeiräte sind <strong>Graswurzel-Politik.</strong> Es geht um Themen, die den Bürger unmittelbar betreffen. Man erfährt, wo <strong>den Leuten &#8222;der Schuh drückt&#8220;.</strong></p>
</p>
<p>Zugleich lässt sich hautnah beobachten, wie der Magistrat mit den <strong>Wünschen und Sorgen</strong> der Bürger umgeht.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg" alt="Lokalpolitiker" class="wp-image-20001" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Friedhof Lorsbach: Wer diese Stufen nicht schafft, kommt nicht an die Urnenwand.  (Foto: Stadt) </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Auf der Tagesordnung des <strong>Lorsbacher Ortsbeirat</strong>s steht beispielsweise eine Treppe auf dem <strong>Friedhof</strong>: Sie ist der einzige Weg zur <strong>Urnenwand</strong>. Im Juni 2021 hatte der Ortsbeirat <strong>einstimmig</strong> beantragt, den Zugang <strong>barrierearm</strong> umzugestalten.</p>
</p>
<p>Nach neun Monaten(!) wird die Stadtverwaltung jetzt mitteilen: Eine Rampenlösung koste rund <strong>40.000 Euro,</strong> das Geld sei  <strong>nicht</strong> <strong>vorhanden</strong>, deshalb müsse es bei der Treppe bleiben. Ist halt Pech für<strong> alte</strong> <strong>Menschen</strong> und <strong>Behinderte</strong>: Sie werden sich <strong>nach dem Willen des Magistrats </strong>die Urnengräber nur <strong>aus der Entfernung</strong> anschauen können.</p>
</p>
<p>An dieser Stelle <strong>erinnern</strong> wir uns an den Neubau der <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/25/treppenumbau-fuer-280-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rathaustreppe</a></strong>: Mitarbeiter in der Behörde hatten sich daran gestört, dass auf den Stufen zwischen <strong>Stadtverwaltung</strong> und <strong>Stadthalle</strong> ab und zu ein paar <strong>Kids</strong> herumlungerten. Also beschloss man zur Vertreibung der Jugendlichen einen aufwendigen Umbau der Treppe. Das kostete mehr als <strong>300.000 Euro</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Hofheimer Treppenwitz:</strong> Für den Umbau der Rathaustreppe war das Geld da. Natürlich.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg" alt="20220318 Treppe Esso Tankstelle" class="wp-image-19924" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Treppe führt zum Schwarzbach. Sie sieht gefährlich aus, ist seit langem gesperrt.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Im <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> wollen die Grünen wissen, was mit <strong>der Treppe</strong> passieren soll, die neben der Esso-Tankstelle zum <strong>Schwarzbach</strong> führt. Sie <strong>verfällt</strong> zusehends, seit Jahren schon. Sie sieht völlig <strong>verwahrlost</strong> aus. Sie ist längst <strong>abgesperrt</strong>: Betreten wohl <strong>nicht ungefährlich</strong>.</p>
</p>
<p>Und die Stadtverwaltung? Tut nichts.</p>
</p>
<p>Die Grünen schlagen vor: <strong>Treppe in Ordnung</strong> bringen – oder <strong>komplett beseitigen.</strong> Offen, wie die Diskussion ausgeht.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<hr class="wp-block-separator"/>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Jetzt fetzen sich die Stadtpolitiker</h1>
</p>
<p><strong>Baugebiet Vorderheide II – das Thema bleibt spannend. Der aktuelle Sachstand, kurz zusammengefasst:</strong></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Hessische Verwaltungsgerichtshof</strong> hatte Ende 2021 ein vernichtendes Urteil über den Bebauungsplan gesprochen.</li>
<li><strong>Die Stadtverwaltung</strong> räumte danach ein, bereits 1,5 Millionen Euro für Anwälte, Gerichte und Planung ausgegeben zu haben. Steuergelder, für immer weg! Und es wird noch viel mehr werden, das steht bereits fest.</li>
<li><strong>Der Magistrat</strong> beschloss trotzdem, vors Bundesverwaltungsgericht zu ziehen: Das kostet zwar, aber die Stadt müsse Schadensersatzansprüche abwehren bzw. geltend machen können.</li>
</ul>
</p>
<p>Die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim (BfH) und Linke </strong>– sind <strong>gegen</strong> <strong>das</strong> <strong>Baugebiet</strong>, und sie sind auch gegen weiteres <strong>Geldausgeben</strong> <strong>für</strong> <strong>aussichtslose</strong> <strong>Gerichtsverfahren</strong>. Sie beantragten jetzt eine <strong>Sondersitzung</strong> <strong>des Stadtparlaments</strong>. Die soll nächsten Freitag stattfinden, die Opposition wird die Mehrheit stellen: Es müsste die <strong>Todesstunde</strong> fürs Baugebiet werden.</p>
</p>
<p>Doch schon wird gemunkelt, der CDU-geführte Magistrat plane, einen  <strong>Beschluss des Parlaments </strong> gegen Vorderheide II <strong>auszuhebeln</strong>.  Die Klage vorm Bundesverwaltungsgericht soll durchgezogen werden, um jeden Preis.</p>
</p>
<p><strong>Der nächste Freitag</strong> wird zeigen, ob sich <strong>die Stadtspitze</strong> an <strong>demokratische</strong> <strong>Spielregeln</strong> hält &#8211; oder nicht.</p>
</p>
<p><strong>Schon im Vorfeld fetzen sich die Lokalpolitiker.</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="20220318 Vorderheide1" class="wp-image-19939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vorderheide II am Kapellenberg: Hier möchte die CDU ein Villenviertel errichtet sehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Bei Vorderheide II fallen die Masken</h2>
</p>
<p>Mal wieder krawallig drauf: <strong>Ralf Weber</strong>, für die FDP im Stadtparlament. Als Makler verfolgt er ureigene Interessen; auf Facebook pöbelte er gegen <strong>Kritiker</strong> des Baugebiets und auch gegen <strong>Umweltvereine</strong>: Sie würden &#8222;<em>zynisch</em>”, &#8222;<em>egoistisch</em>”, ja <em> &#8222;menschenverachtend</em>” handeln.</p>
</p>
<p><strong>Beim Thema Vorderheide II werden jetzt die Masken abgenommen.</strong></p>
</p>
<p>Nur noch <strong>Hofheims Regierungskoalition</strong> will das Baugebiet. Es darf vermutet werden, dass es den  Mandatsträgern von <strong>CDU, FWG und FDP </strong>dabei weniger um das Wohl der Stadt und auch nicht um den dringend benötigten Wohnraum geht. Zu offensichtlich sind handfeste <strong>privatwirtschaftliche Interessen</strong> durchscheinbar:</p>
</p>
<p>In Vorderheide II will das<strong> Unternehmen</strong> <strong>EGH</strong> ein Luxusviertel mit relativ wenigen <strong>Villengrundstücken</strong> realisieren. Beteiligt an der EGH ist die <strong>Frank Heimbau</strong>. Deren Geschäftsführer heißt <strong>Michael Henninger,</strong> und der sitzt für Hofheims CDU im Stadtparlament.</p>
</p>
<p><strong>Das Baugebiet Vorderheide II: e</strong><strong>in</strong> <strong>Deal unter</strong> <strong>Parteifreunden,</strong> <strong>auf</strong> <strong>Kosten der Allgemeinheit?</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Befangenheit sorgt für neue Mehrheiten </h2>
</p>
<p><strong>Problem</strong> aus Sicht der Koalition: <strong>CDU, FDP und FWG</strong> haben im Stadtparlament keine Mehrheit mehr. Wenn sich die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim (BfH) und Linke </strong>– einig ist, und das ist sie in ihrer Ablehnung von Vorderheide II, dann hat sie eine Stimme mehr.</p>
</p>
<p>Dazu kommt: Henninger, der Immobilien-Lobbyist mit CDU-Mandat im Stadtparlament, darf in diesem Fall wegen  <strong>Befangenheit</strong> nicht an den (offiziellen) Beratungen und Abstimmungen teilnehmen. Heißt: noch eine Stimme weniger für die Regierungskoalition. Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> will zudem wissen, dass FWG-Fraktionschef <strong>Andreas Nickel</strong> aus verwandtschaftlichen Gründen befangen sei.</p>
</p>
<p><strong>So schrumft die Koalition</strong>. Wohl deshalb dürfte <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) letztens im Hauptausschuss die Frage aufgeworfen haben, wer eigentlich noch befangen sei. Ein durchschaubarer Versuch, die Opposition zu schwächen.</p>
</p>
<p>Hegeler zielte offensichtlich auf <strong>Tanja Lindenthal</strong> ab: Die BfH-Stadtverordnete ist in einer <strong>Bürgerinitiative</strong> gegen das Baugebiet aktiv. Eigentlich dürfte eine solche Mitgliedschaft<strong> kein Grund für Befangenheit</strong> sein. Weil das nicht geklärt wurde, verließ Frau Lindenthal nach kurzer Debatte den Sitzungstisch. </p>
</p>
<p>Über das<strong> Vorgehen</strong> Hegelers empörte sich später der <strong>Linke Bernd Hausmann:</strong><em> &#8222;Fies&#8220;</em> und <em>&#8222;hinterhältig&#8220;</em> nannte er Hegelers Auftritt. <em>&#8222;Der Stadtverordnetenvorsteher hat mit einem bewusst falschen Vorwurf eine Stadtverordnete der Opposition dazu gebracht, dass sie entnervt auf ihren Sitz im Ausschuss verzichtete.&#8220; </em>Eine öffentliche <strong>Entschuldigung</strong> Hegelers, schrieb Hausmann auf der <a href="https://dielinke-mtk.de/stadtverordnetenvorsteher-hegeler-verletzt-sein-neutralitaetsgebot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken-Homepage</a>, <em>&#8222;wäre das mindeste&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Hegeler wiederum gibt den <strong>Arglosen</strong>. Er habe doch nur eine Frage gestellt, tat er kund. Ihm daraus <em>&#8222;Falsches behaupten&#8220;</em> oder <em>&#8222;Lügen&#8220;</em> zu unterstellen: Das werde er <strong>nicht hinnehmen</strong>.</p>
</p>
<p>Eigentlich hätte man übrigens erwarten können, dass der<strong> Magistrat</strong> bei Fragen zur Befangenheit für <strong>Klarheit</strong> sorgt. In diesem Fall hielt sich <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong> zurück. Aber ach, er ist ja auch von der <strong>CDU</strong>&#8230;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg" alt="20220318 VVorderheide 2" class="wp-image-19936" width="640" height="289" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ein Idyll für Pflanzen und Tiere, ein &#8222;faktisches Vogelschutzgebiet&#8220;, urteilte ein Gericht, das nicht zerstört werden darf: Hofheims Stadtspitze will aber weiter klagen, damit hier ein Baugebiet entstehen kann. </figcaption></figure>
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</p>
<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister irritiert selbst die CDU</h2>
</p>
<p>Das Verhalten von <strong>Christian Vogt </strong>sorgt zunehmend für <strong>Iritationen</strong>. Letzte Woche hatte er in einem <strong>Internetvideo</strong> behauptet, <strong>Magistrat</strong> <span style="text-decoration: underline" class="underline">und</span> <strong>Hauptausschuss</strong> hätten entschieden, vors Bundesverwaltungsgericht zu ziehen. Das war nachweislich nicht wahr. Die Entscheidung, weiter zu klagen, hatte <strong>ausschließlich</strong> <strong>der</strong> <strong>Magistrat</strong> getroffen.</p>
</p>
<p>Als <strong>Begründung</strong> für die weitere Klage gab Vogt an: Es gelte, <strong>Haftungsansprüche</strong> von der Stadt <strong>abzuwenden</strong> und gegenüber Dritten zu <strong>wahren</strong>.</p>
</p>
<p>Da reagierten selbst <strong>führende CDU-Mitglieder</strong> mit verblüfftem Erstaunen. <strong>Heinz Steinle</strong>, Mitglied im <strong>Vorstand der CDU Hofheim</strong>, kommentierte bei Facebook:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Ich bin sehr gespannt, ob das Bundesverwaltungsgericht unter diesen Voraussetzungen eine Revision, die nur zur Verhinderung oder Minimierung von Schadensersatzansprüchen erfolgen soll, überhaupt zulässt. Das würde letztlich bedeuten, dass gegen jedes Urteil bis zur völligen Ausschöpfung des Rechtsweges geklagt werden kann.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Bleibt noch die Frage: Kann eigentlich der <strong>Magistrat</strong> ganz allein über eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden, also ohne die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> einzubeziehen? Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> zeigte sich beschlagener als die <strong>Spitze von Hofheims Stadtverwaltung</strong>:</p>
</p>
<p>Über einen Rechtsstreit <strong>von größerer Bedeutung</strong> darf laut <a href="http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=146137,63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paragraf 51 der Hessischen Gemeindeordnung</a> ausschließlich das <strong>Stadtparlament</strong> entscheiden. Hausmann wörtlich: Falls dies nicht beachtet werde, <em>&#8222;wird die Linke gezwungen sein, rechtliche Schritte einzuleiten, damit auch in Hofheim nach Recht und Gesetz verfahren wird&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Das klingt gar nicht gut. Sollte Hausmann die Magistratsentscheidung <strong>anfechten</strong>, könnte es – wieder einmal – <strong>peinlich</strong> für die Stadtspitze werden.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Opposition setzt Sondersitzung durch</h2>
</p>
<p>Soweit wird&#8217;s erst einmal nicht kommen. Denn Hofheims <strong>Oppositionsparteien</strong> sprachen sich in den letzten Tagen untereinander ab: Und dann beantragten sie eine <strong>Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments. Ein solcher Antrag muss von mehr einem<strong> Viertel der 45 Stadtverordneten</strong> unterzeichnet sein.</p>
</p>
<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> <strong>Hegeler</strong> versuchte zu tricksen, diesmal auf ganz billige Weise: Er verlangte <strong>zwölf persönliche</strong> <strong>Unterschriften</strong> unter dem Antrag. Das wurde schnell erledigt, er bekam sogar zwanzig, und natürlich innerhalb der vorgeschriebenen Zeit.</p>
</p>
<p>Daraufhin verschickte das Rathaus im Auftrag Hegelers an diesem <strong>Freitag kurz nach 13 Uhr</strong> eine <strong>E-Mail an alle Stadtverordneten</strong>:</p>
</p>
<p><strong>Eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung findet am <strong>nächsten Freitag, 25. März, ab 18 Uhr</strong> in der Stadthalle statt</strong>.</p>
</p>
<p>Einige Mitgliedern der Opposition bleiben misstrauisch. Sie befürchten, dasss der Magistrat die Anwälte jetzt <strong>umgehend</strong> losschickt – und in der Sondersitzung verkünden wird, die <strong>Klage</strong> sei längst auf den Weg gebracht, sie sei auch nicht mehr zu <strong>stoppen</strong>, ganz egal, was die <strong>Mehrheit</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> beschließt&#8230;</p>
</p>
<p>Spätestens <strong>Freitag</strong> wissen wir mehr. Die Sitzung ist <strong>öffentlich</strong>. Wer sie miterleben möchte:<strong> herzlich willkommen!</strong></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel im Einsatz für die Ukraine</h1>
</p>
<p>Die städtische <strong>Mahnwache</strong> vorm Rathaus am letzten Sonntag war schwach besucht.<strong> Tanja Weber </strong>schrieb in der Facebook-Gruppe<a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>:<em> &#8222;Die Teilnehmerzahl war ziemlich beschämend für eine Stadt wie Hofheim.&#8220;</em> Liegt&#8217;s vielleicht auch an den Rednern? Die Auswahl wirkt CDU-lastig; zudem musste <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> öffentlich Kritik einstecken für die Formulierung, dass <em>&#8222;der Russe&#8220;</em> den Krieg führe.</p>
</p>
<p>Das ist aber nicht der Grund, weshalb an diesem Sonntag (20. März) <strong>keine Mahnwache</strong> stattfindet. Die Rathaus-Pressestelle teilt mit: In vielen Kinos – auch im <strong>Movies im Chinon Center </strong>– werde am Sonntag ein <strong>Dokumentarfilm</strong> über die Klitschko-Brüder gezeigt. Der Erlös werde für die Ukraine gespendet. </p>
</p>
<p>Der <strong>Dokumentarfilm &#8222;Klitschko&#8220;</strong> beginnt am Sonntag um 19 Uhr. Der Trailer ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1pSLQdWNVz4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden, Karten gibt&#8217;s <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/reservierung/1460624/Klitschko-(Spendenaktion,-Dokumentation)/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p>Das <a href="https://www.mtk-taekwondo.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traditional Taekwon-Do-Center</a> in Kriftel bietet &#8222;Stipendien&#8220; für <strong>ukrainische Jugendliche</strong> zwischen 12 und 18 Jahre an. <em>&#8222;Wenn ihr geflüchtete Karate-, Taekwon-Do-Kampfsportler oder Kick-Boxer aus der Ukraine beherbergt oder betreut, dann könnt ihr dieses Angebot gerne weiterleiten&#8220;,</em> schreibt <strong>Oliver Lehmann </strong>auf seiner <a href="https://www.facebook.com/sahbumnim.yongtong/videos/499486608236481" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a>.</p>
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<p><strong>Langenhain läuft für die Ukraine-Hilfe! </strong>Via <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=10226889274394821&amp;set=pcb.2275498172601886" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> ruft <strong>Dirk Horn</strong> für Sonntag, <strong>27. März,</strong> zu einem Spendenlauf auf. Start ist zwischen 10 und 12 Uhr. Der Erlös geht an die <strong>Hilfsaktion</strong> <strong>für ukrainische Geflüchtete </strong>in der Hofheimer Partnerstadt <strong>Pruszcz Gdański </strong>in Polen. Startgebühr: 20 Euro. Anmeldung vorab per E-Mail (<a href="mailto:spendenlauf_langenhain_ukraine@yahoo.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">spendenlauf_langenhain_ukraine@yahoo.com</a>) oder vor Ort am 27.März.</p>
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<p><div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_35411"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/6z_6Y7B871I?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</p>
<p>Eine ganz andere Form der <strong>Mahnwache</strong> bietet das Team des <strong>Exerzitienhauses</strong>: Die Franziskaner haben zusammen mit Misereor eine <strong>Friedensandacht</strong> gestaltet und als <a href="https://youtu.be/6z_6Y7B871I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video</a> aufgenommen. 15 Minuten des <strong>Innehaltens</strong> und der <strong>Nachdenklichkeit</strong>: Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6z_6Y7B871I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>„Ein Pfand von Kindern für Kinder“ </strong>–&nbsp;unter diesem Motto organisiert die Betreuung der <strong>Heiligenstockschule</strong> eine Spendenaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. Geht einfach: Man kann vom<strong> 21. März bis 1. April </strong>Pfandflaschen am Königsberger Weg 29 abgeben – die Kinder bringen sie weg, der Erlös wird an ein <strong>Projekt für traumatisierte Kinder</strong> aus der Ukraine überwiesen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093205.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>Kriftel ist fix: </strong>Am Mittwoch war im <strong>Rathaus</strong> über eine Hilfsaktion für die polnische Partnergemeinde <strong>Pilawa Gorna</strong> gesprochen worden – schon am Montag kamen 16 Tonnen Hilfsgüter an. <strong>Tina Schehler</strong> veröffentlichte über die Aktion einen Artikel auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/spenden-kamen-in-pilawa-gorna-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite der Gemeinde</a>. </p>
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<p><strong>Leckere Ukraine-Taler </strong>haben die Kinder vom Lerchenweg in Marxheim verkauft. Die blau-gelb überzogenen Plätzchen gingen allesamt weg – <strong>856 Euro</strong> wurden dabei eingenommen. Das Geld wird an die <strong>Kinder- und Bildungsstätte Hedwig </strong>in Schlesien überwiesen und kommt <strong>geflüchteten Müttern und Kindern </strong>aus der Ukraine zugute.</p>
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<p><strong>Michael Clasen </strong>lädt über die Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/108542621131371" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Lorsbach im Herzen&#8220;</a> zu einem Charity-Weinstand am Zimmerplatz in Lorsbach ein. Termin: 1. April, ab 17 Uhr. Der Erlös geht an die Kriegsopfer.  <em>&#8222;Die ersten 10 Kisten Wein werden von mir in voller Höhe gespendet. Ihr sorgt dafür, was dann zum Schluß hängen bleibt&#8220;</em>, schreibt er.</p>
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<p><strong>Tropica in Kriftel </strong>hat eine Spendenaktion gestartet: <em>&#8222;Wir sehen uns in der Verpflichtung, die Menschen in der Ukraine durch die Aktion ,Deutschland hilft&#8216; zu unterstützen&#8220;,</em> heißt es auf <a href="https://www.facebook.com/tropica.kriftel/?pageid=231737593612565&amp;ftentidentifier=2079607795492193&amp;padding=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Für jedes ausgefüllt abgegebene Blütensparbuch spendet Tropica <strong>10 Euro</strong>. An den Kassen stehen Spendenboxen, jeder Kunde kann was geben: <strong>30.000 Euro</strong> sollen zusammenkommen.</p>
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<p><strong>Die Stadt Hofheim </strong>hat auf der städtische Webseite eine <a href="https://www.hofheim.de/leben/ukraine-hilfe-03-2022.php#c8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersichtsseite</a> zum Thema <strong>Ukraine-Hilfe </strong>veröffentlicht: Dort werden Informationen gegeben für alle, die helfen wollen.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Neuer Name für MTK-Kliniken kostete 220.000 Euro</h1>
</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="382" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg" alt="20220318 Varisano" class="wp-image-19938" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p><strong>&#8222;Varisano&#8220;</strong> nennen sich die Kliniken des Main-Taunus-Kreises seit einigen Monaten. Über dem Portal des <strong>Hofheimer Krankenhauses</strong> wurde eine neue <strong>Lichtwerbung</strong> mit dem Schriftzug angebracht, <strong>Flaggen</strong> mit dem neuen Namen wurden gehisst, neue Hinweisschilder aufgestellt, Briefbögen, Kuverts, Visitenkarten und Broschüren ausgetauscht&#8230;</p>
</p>
<p>Was hat das eigentlich <strong>gekostet</strong>, wollten die <strong><a href="https://dielinke-mtk.de/220-000-euro-fuer-einen-neuen-namen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken</a></strong> im Kreistag wissen.</p>
</p>
<p>Nun ist es heraus: <strong>220.000 Euro </strong>wurden dafür ausgegeben<strong> </strong>– Stand Dezember letzten Jahres.</p>
</p>
<p>Für <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> ist das nicht viel Geld: <em>&#8222;Als Investition für die nächsten Jahrzehnte – in Relation zum jährlichen Etat des Klinikverbundes betrachtet – liegen die Umbenennungs-Kosten im Promillebereich&#8220;,</em> teilt er mit.</p>
</p>
<p>In einem <strong>Rundschreiben an die Mandatsträger</strong> war der neue Name so begründet worden: Man müsse <em>&#8222;Patientenorientierung, Effizienz und Sympathiewerte messbar erhöhen, um die Zukunftsperspektiven unserer Einrichtungen im dynamischen Umfeld weiter zu verbessern&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Die Linken sehen das <strong>wenig überraschend </strong>etwas anders: <em>&#8222;Personal gewinnt und hält man nicht durch ein schickes Logo und einen trendigen Namen, sondern durch gute Arbeitsbedingungen, wertschätzenden Umgang und höhere Löhne.&#8220;</em></p>
</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">SPD gegen Luxus-Dachgarten und für Photovoltaik auf dem Kreishaus</h1>
</p>
<p>Wer soll das noch verstehen? <strong>Hofheims Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) präsentiert in seinem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=y0lO5eVa3CQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freitagsblick-Video</a> stolz die <strong>Photovoltaik-Anlagen</strong> auf dem Dach des Rathauses. Anlass: die <a href="https://www.hofheim.de/leben/Planen_Bauen_und_Umwelt/Umwelt/Klimakampagne/klimakampagne-basistext-2021-05-26.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Klimakampagne</a>, die am Montag in der Kreisstadt startet und zu der er alle Bürger einlädt.</p>
</p>
<p>Im zweiten großen Verwaltungsgebäude in der Kreisstadt, im <strong>Landratsamt</strong>, tickt man offenbar ganz anders. Die Behörde wird derzeit erweitert; auf dem Dach des Neubaus will <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> – auch <strong>CDU</strong> – allerdings <strong>keine</strong> Photovoltaikanlage installieren. Dort will er, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Landratsamt20220226">berichtet</a>, einen Luxus-Dachgarten anlegen lassen – <strong>ausschließlich</strong> für Mitarbeiter der Behörde. Der CDU-Landrat wie auch seine <strong>Erste Beigeordnete Madlen Overdick </strong>(eine <strong>Grüne</strong>!?) sprechen sogar von einem <em>&#8222;ökologischen Mehrwert&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Mit etwas <strong>Verspätung </strong>meldet sich jetzt die SPD des Kreises. <strong>Fraktionschef Dr. Philipp Neuhaus </strong>bezeichnet die Pläne der Kreisbehörde als <em>„aus der Zeit gefallen“</em>. Bislang sei von der 4500 Quadratmeter großen Dachfläche nur ein Viertel für Photovoltaik vorgesehen.&nbsp; <em>„Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht mehr aus. Wir brauchen endlich ein tatsächliches Handeln auf allen Ebenen.“</em></p>
</p>
<p>Die SPD schlägt vor, <strong>Photovoltaikanlagen</strong> auf das Dach zu setzen und dafür die <strong>Außenflächen</strong> rund um das Landratsamt <strong>umzugestalten</strong>. Dann könne der Kreis <em>&#8222;seinen Beschäftigten und auch der Nachbarschaft ein gutes Angebot machen, ohne bei der Photovoltaik Abstriche vorzunehmen.“</em></p>
</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei: Jetzt kommen die Sprit-Diebe!</h1>
</p>
<p><strong>Benzin ist teuer geworden</strong> – jetzt kommen die <strong>Sprit-Diebe</strong>! Die Polizei in Hofheim hat ungewöhnliche Straftaten zu bearbeiten: Unbekannte haben in Hattersheim und Schwalbach auf Baustellen zugeschlagen. Sie pumpten aus zwei Kippladern, einem Teleskoplader und einem Bagger insgesamt<strong> rund 1.000 Liter Diesel</strong> ab. Wer was gesehen hat: Die Polizei sucht Zeugen.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Betrunkener prügelt sich mit Polizei</h4>
</p>
<p><strong>Betrunken</strong> Auto gefahren, dann auch noch zwei Polizisten <strong>verletzt</strong>: Diese Fahrt dürfte einem 29-Jährigen <strong>teuer</strong> zu stehen kommen. Der Mann war in Eppstein losgefahren. An der Tankstelle in <strong>Lorsbach</strong> wurde er von der Polizei gestoppt, leistete dann aber <strong>massiven Widerstand</strong>. Verstärkung musste anrücken, <strong>Schlagstöcke</strong> wurden eingesetzt – Ergebnis: Zwei <strong>verletzte Polizisten</strong>, eine Beamtin musste sogar <strong>ambulant</strong> behandelt werden. Auf der Fahrt zur Polizeiwache <strong>beleidigte</strong> und <strong>bedrohte</strong> der Mann noch die Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wieder E-Bike geklaut</h4>
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<p>Schon wieder wurde <strong>ein E-Bike gestohle</strong>n. Es verschwand aus einem Vorgarten in der Paul-Duden-Straße in <strong>Kriftel</strong>, wo es hinter einer Mülltonne <strong>abgeschlossen</strong> abgestellt worden war. Es handelt sich um ein schwarzes Fahrrad des Herstellers &#8222;NCM Moscow&#8220;. <strong>Wert: rund 1.000 Euro.</strong></p>
</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tödlicher Unfall: Trauer um einen 12-Jährigen</h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg" alt="20220317 Unfall Kriftel" class="wp-image-19904" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Blumen und Kerzen zum Abschied: An diesem Bahnübergang in Kriftel starb ein 12-jähriger Junge.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Blumen wurden hingelegt, Kerzen entzündet.</strong> Eine Schulklasse hat ein Bild gemalt, die Kinder haben <strong>persönliche Abschiedsgrüsse</strong> für Mohammad geschrieben: Der Junge, gerade mal <strong>12 Jahre</strong> alt, war am Bahnübergang in Kriftel von einem Zug überfahren worden.</p>
</p>
<p>Es ist ein Drama, das sprachlos macht: Es gab wohl <strong>Streit</strong> in der Familie, die <strong>Polizei</strong> wurde gerufen, die Beamten sprachen mit dem <strong>Jungen</strong> und seiner <strong>Mutter</strong>. Dann gingen sie.</p>
</p>
<p>Wenig später, gegen 19 Uhr, wurde der Junge von der Bahn <strong>überfahren</strong>. Der Bahnübergang befindet sich <strong>unweit</strong> <strong>der</strong> <strong>Wohnung</strong>, eine <strong>Schranke</strong> sperrt die Straße zwar nur zur Hälfte ab, es gibt aber noch ein <strong>rotes</strong> <strong>Warnsignal</strong>. Und eigentlich ist ein ankommender Zug <strong>nicht zu überhören</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Die</strong> <strong>Ermittlungen</strong> sind noch nicht abgeschlossen, so die Polizei. <strong>Vor acht Jahren</strong> war schon einmal<strong> ein Kind </strong>in Kriftel von einem Zug <strong>überrollt</strong> worden: Im Januar 2014 hatte eine 20-Jährige ihren<strong> 14-jährigen Bruder </strong>in ein Heim für geistig behinderte Kinder bringen wollen. Er riss sich los und wurde zunächst <strong>vermisst</strong>. Am Abend,<strong> in der Dunkelheit</strong>, erfasste ihn ein Zug.</p>
</p>
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</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Informationen aus den Rathäusern</h1>
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<p><strong>Mit einer</strong> <strong>&#8222;Earth Hour&#8220;</strong> wird weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz gefordert: Symbolisch sollen am <strong>26. März ab 20.30 </strong>Uhr für eine Stunde alle Lichter ausgehen. Hofheim stellt die Beleuchtung von Bergkapelle und Kellereigebäude aus. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093135.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Mit einer Klimakampagne</strong> will die Stadt Hofheim auf die Folgen des Klimawandels reagieren.&nbsp;Die Online-Auftaktveranstaltung beginnt am 21. März um 17 Uhr. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093201.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>In der Reihe „Spotlights“ </strong>stellt das Stadtarchiv neue Fundstücke vor – diesmal  die digitalisierten Jahrgangsbände der Hofheimer Zeitung von 1927 bis 1943. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Hinter dem Friedhofsparkplatz Marxheim</strong> wird ab Montag, 21. März, ein Wildstaudenbeet angelegt. Radfahrer und Fußgänger müssen einen Umweg machen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093202.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Das  Hofheimer Standesamt</strong> bleibt am 23. und 30. März wegen Fortbildungsveranstaltungen geschlossen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093200.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Tropica-Geschäftsführung</strong> hat der Gemeinde ein imposantes „Nützlingshotel“ im Wert von 1.000 Euro übergeben.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/insektenhotel-am-bahnhof-aufgestellt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Kita Vogelnest </strong>in Kriftel hat ein Baumhaus für die Kleinen freigegeben. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kita-vogelnest-baumhaus-ist-freigegeben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Das Stadtmuseum Hofheim</strong> bleibt an diesem Sonntag (20. März) wegen Krankheit geschlossen. </p>
</p>
<p><strong>Der Amselweg in Kriftel</strong> wird vom 21. bis 25. März voll gesperrt. Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.764177640423973/2226302240878165/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Rechenzentrum Marxheim: 18-Meter-Klotz in der Landschaft</h1>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg" alt="20220318 Suewag Rechenzentrum" class="wp-image-19908" width="640" height="408" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>So sieht das Süwag-Rechenzentrum in der Computer-Darstellung aus.</figcaption></figure>
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<p>Eine kleine Nachricht zog große Kreise: Ein <a href="https://www.facebook.com/hofheimkriftelnewsletter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Post des HK-Newsletters</a> zum Neubau des <strong>Rechenzentrums in Marxheim </strong>erreichte mehr als <strong>5000 Menschen</strong>. In einer <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/noris-network-ag/Rechenzentrum-fuer-Metropolregion-Frankfurt-Rhein-Main-geht-in-Planungsphase/boxid/1103438?fbclid=IwAR2k7YqhiKxI23ZZSljEV_znth-e6zUDDTnA6cMdkFciPOiE53az_RTd3ZE" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> hatten die drei beteiligten Unternehmen (Süwag, DC-Datacenter-Group GmbH, Noris Network AG) ihr Projekt in <strong>üblicher</strong> <strong>PR-Manier</strong> bejubelt – als <em>&#8222;ökologisch&#8220;, &#8222;nachhaltig&#8220;, &#8222;energieeffizient&#8220;, &#8222;hochmodern&#8220;, &#8222;hochsicher&#8220;, &#8222;zukunftsorientiert&#8220;, &#8222;exzellent&#8220;, &#8222;erstklassig&#8220;&#8230;</em></p>
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<p>Mit der Planung wurde jetzt begonnen. <strong>90 Millionen Euro </strong>will man investieren, schrieb die Lokalzeitung. Ein mehrteiliger Gebäudekomplex, bis zu <strong>18 Metern hoch</strong>, werde abschnittsweise gebaut, je nach Nachfrage.&nbsp;</p>
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<p><strong>Ein Klotz in der Landschaft: </strong>Die Reaktionen fielen erwartungsgemäß unterschiedlich aus. <strong>Iris Stadie </strong>beispielsweise schrieb: <em>&#8222;Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.&#8220;</em></p>
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<p><strong>Dominik Denn</strong>y dagegen kommentierte: <em>&#8222;Schlimm, Albtraum und böse rufen und dann bei der nächsten Karnevalssitzung nach 27 Bier darüber beschweren, dass Deutschland Internet hat von 1990. Die Denkweise passt wieder super zusammen in der heilen Welt der Gutverdiener in Hofheim und Kriftel.&#8220;</em></p>
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<p>Und <strong>Nicolas Valmont </strong>befand: <em>&#8222;Is doch super. Das bedeutet Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen aus einer Zukunftstechnologie. Die Welt wandelt sich eben.&#8220;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein pastoraler Pendler für Peter und Paul</h1>
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<p>Die katholische Pfarrgemeinde <strong>Peter und Paul</strong> erwartet Verstärkung: <strong>P. Anto Batinic OFM </strong>kommt ab dem 4. April – als <strong>Kooperator</strong>, schreibt <strong>Pfarrer Helmut Gros</strong> im Pfarrblättchen. Katholiken wissen vermutlich, was ein Kooperator ist: ein Geistlicher ohne Leitungsgewalt. Batinic war Pfarrer in Frankfurt und gehört zur <strong>kroatischen Franziskanerprovinz</strong>. Er wird in Frankfurt wohnen bleiben.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Weniger Infizierte, aber höherer Inzidenzwert</h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="567" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg" alt="22020318 freitags zahlen corona 1" class="wp-image-20097" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1-300x213.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
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<p>An der <strong>Corona-Front </strong>geht&#8217;s auf und ab: <strong>Bundesweit</strong> stieg der Inzidenzwert an diesem Freitag auf <strong>1.706</strong>, in <strong>Hessen</strong> liegt er bei <strong>1.256</strong>. Für den<strong> Main-Taunus-Kreis</strong> wird er mit &#8222;nur&#8220; <strong>976</strong> angegeben. Vor einer Woche betrug der MTK-Wert noch <strong>853</strong>.</p>
</p>
<p>Gleichzeitig ist die <strong>Zahl</strong> <strong>der</strong> <strong>Infizierten</strong> zurückgegangen: In <strong>Hofheim</strong> waren an diesem Freitag <strong>739</strong> Menschen mit einer Corona-Erkrankung gemeldet – vor einer Woche waren es noch 881. In <strong>Kriftel</strong> sind&#8217;s derzeit <strong>256</strong> (319).</p>
</p>
<p>Im gesamten <strong>Kreisgebiet</strong> sind aktuell <strong>4671</strong> Menschen infiziert gemeldet, am Freitag vor einer Woche waren es 5.940.</p>
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<p>In den <strong>MTK-Kliniken</strong> liegen derzeit <strong>19</strong> Corona-Patienten, vier von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="511" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020318 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz-300x192.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>
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<p><strong>Die Evangelische Thomasgemeinde</strong> in Marxheim feiert den 337. Geburtstag von Johann Sebastian Bach am <strong>21. März</strong> um 19.30 Uhr mit einem Kirchenkonzert. Anmeldung erforderlich. Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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<p><strong>&nbsp;„Hofheim bewegt sich“</strong> nennt sich eine privat organisierte Gruppe von Fahrrad-Freunden. Sie lädt mit dem &#8222;Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club&#8220; und der &#8222;Hofheimer Lokalen Agenda&#8220; zur Rad-Demo für mehr Sicherheit und mehr Rechte im Straßenverkehr ein: Start ist am <strong>26. März</strong> um 11 Uhr vorm Rathaus Hofheim.</p>
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<p><strong>Die Saison der Weinstände </strong>geht wieder los. <strong>Karl Kurjak,</strong> Eventmanager und Chef der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>, lädt ab <strong>2. April</strong> jeden Samstag ins Haus am Bach in Weilbach ein. Ab <strong>22. April</strong> schenken er und sein Team jeden Freitag an der Kirche St.Georg in Marxheim aus.</p>
</p>
<p>Die <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/?__cft__[0]=AZVAjH5ZyJAOpwDFQXMecLOnTvoGBhjpVxDmX6_BD7qFbrK9L7I6MWsiB6bRd7D-0S8pLWAP2k4Qmxt9oDbbTohZuJ79MfD9eG6XZ1rpCZ7otyuSiJDOVuk3RSDV4onTKHqjmg_rIaH3i3Dps2NCVq_I&amp;__tn__=-UC%2CP-R" target="_blank" rel="noopener"><strong>Coppola Distribution Service</strong></a> (Sitz: Lorsbach) kündigt ein Pop-up-Tasting sizilianischer Weine an: <strong>Enzo Milioto </strong>präsentiert am<strong> 25. März</strong> exklusive Weine in den Geschäftsräumen am Holzweg 28-32 in Kriftel. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Der TV 1885 Lorsbach</strong> veranstaltet nach zweijähriger Zwangspause am <strong>3. Juni</strong> wieder seinen Schinderwaldlauf. Weitere Infos und Anmeldung auf der Vereins-Webseite (<a href="https://tvlorsbach.de/schinderwaldlauf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
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<p><strong>Zum Internationalen Umweltschutztag </strong>wird an den Weilbacher Kiesgruben am 24. April von 13 bis 17 Uhr ein buntes Programm geboten. Veranstalter ist u.a. die MTK-Volkshochschule. Mehr <a href="https://www.vhs-mtk.de/fileadmin/naturschutzhaus/aktuelles/2022_04_24_tag_der_erde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Der Obsthof an der Kirche </strong>in Kriftel wurde komplett erneuert. Neben Obst, Gemüse, Eiern und Blumengestecken gibt&#8217;s künftig auch Käse- und Wurstspezialitäten. In einer Woche, am<strong> 24. März</strong>, ist Eröffnung.</p>
</p>
<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
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