<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Neuhaus Dr. Philipp &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/neuhaus-dr-philipp/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Sep 2024 09:46:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Neuhaus Dr. Philipp &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Erste CDU-Lokalpolitiker begehren gegen Hofem-Schlofem-Rathaus auf</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Batinic P. Anto]]></category>
		<category><![CDATA[Clasen Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gros Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Lehmann Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Milioto Enzo]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Dr. Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Schehler Tina]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Vinzenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=19845</guid>

					<description><![CDATA[Die Stadtverwaltung Hofheim kommt aus dem Hofem-Schlofem-Modus einfach nicht heraus. Das wollen immer mehr Lokalpolitiker der Kreisstadt nicht klaglos hinnehmen. Jetzt mokieren sich sogar die ersten CDU-Mandatsträger über Schludrian und Schlendrian im Rathaus. 

Ein zweites Politik-Thema: Vorderheide II – die Opposition setzte eine Sondersitzung des Stadtparlaments durch. Das könnte die Todesstunde des Baugebiets werden. Es gibt allerdings die Sorge, dass die CDU versuchen wird zu tricksen, um das Parlament auszuhebeln. 

Dazu: Hofheim &#038; Kriftel im Einsatz für die Ukraine. -- Neuer Krankenhaus-Name kostet 220.000 Euro. -- Jetzt auch SPD gegen Luxus-Dachgarten auf Kreishaus. -- 18-Meter-Klotz in der Landschaft, ein pastoraler Pendler, Corona-Update u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Lokalpolitik in der Kreisstadt scheint langsam aufzuwachen</strong>: Es regt sich <strong>Unmut</strong> und <strong>Widerstand</strong> unter Hofheims Stadtverordneten – gegen eine Stadtverwaltung, die es nicht schafft, aus dem <strong>Hofem-Schlofem-Modus</strong> herauszukommen. Immer wieder und viel zu oft werden im Rathaus wichtige Aufgaben <strong>vergessen</strong>, Aufträge <strong>nicht</strong> <strong>ausführt</strong>, Anfragen über Jahre hinweg <strong>nicht</strong> <strong>beantwortet</strong>&#8230;</p>



<p>Bisher übten nahezu ausschließlich die Linken <strong>Kritik</strong> am Verhalten – besser: Versagen der Stadtspitze. Inzwischen klagen zunehmend auch <strong>Vertreter der anderen Fraktionen</strong> über eine allzu <strong>schlafmützige kommunale Behörde.</strong> </p>



<p>Sogar die ersten <strong>CDUler</strong> mucken auf. Und auch bei den <strong>Freien Wähler</strong>n, deren Führung sich nahezu devot an die Stadtspitze anzuschmiegen versucht, <strong>brodelt&#8217;s</strong>. Die Lokalpolitiker erkennen, dass ihr eigener Ruf<strong> Schaden nimmt</strong>, wenn sie auf <strong>Schludrian und Schlendrian</strong> in der Stadtverwaltung nur mit <strong>Schweigen</strong> und <strong>Wegschauen</strong> reagieren.</p>



<p>Unmittelbar zu erleben war das im <strong>Ortsbeirat Marxheim</strong>. Als Gasthörer dabei: <strong>Armin Thaler</strong>, ein <strong>Polit-Haudegen der CDU</strong>, der im Wahlkampf versprochen hatte, sich für das <strong>Ehrenamt</strong> stark zu machen. Konsequenterweise dürfte er nicht tatenlos zuschauen, wenn der <strong>ehrenamtliche</strong> <strong>Einsatz</strong> von engagierten Lokalpolitikern im <strong>Bürokratie-Sumpf</strong> der Stadtverwaltung untergeht. </p>



<p>Und tatsächlich: Diesmal <strong>reagierte</strong> Thaler. Zumal auch Mitglieder des Ortsbeirats gleich mehrmals und gut begründet <strong>aufbegehrten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lokalpolitiker kritisieren Untätigkeit des Magistrats</h2>



<p>Man habe <strong>Wartehäuschen</strong> aufstellen wollen, erstmals im Jahre <strong>2019</strong>. Jetzt sind drei Jahre um, wir haben März <strong>2022</strong>: Ob der Magistrat mittlerweile geklärt habe, wo die Wartehäuschen stehen können? Diese Frage stellte <strong>Kristin Seitz </strong>für die CDU.</p>



<p>Stadtrat <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) als Vertreter des hauptamtlichen Magistrats zeigte sich ahnungslos: <em>&#8222;Tut mir leid, dazu habe ich keine Informationen.&#8220;</em></p>



<p>Im März <strong>2020</strong> habe der Ortsbeirat eine <strong>Gaststättensatzung</strong> vorgeschlagen, um Ärger zwischen Betreibern und Anliegern zu vermeiden. Nochmal Kristin Seitz: <em>&#8222;Wurde eine entsprechende Vorlage inzwischen eingebracht?&#8220;</em></p>



<p>Köppler zog erneut blank: <em>&#8222;Dazu weiß ich nichts.&#8220;</em></p>



<p>Vor einem Jahr habe die Verwaltung versprochen, dass Vorschläge zur <strong>Sanierung des Ehrenmals</strong> in der ersten Jahreshälfte <strong>2021</strong> vorgelegt werden. <strong>Vinzent Weber</strong> von der SPD wollte wissen, es ist schließlich schon März 2022: <em>&#8222;Wann ist denn damit zu rechnen?&#8220;</em></p>



<p>Köppler wusste es nicht: <em>&#8222;In der nächsten Sitzung bekommen Sie Bescheid.&#8220;</em></p>



<p>So ging es weiter. Schließlich die Altstadtleuchten in Marxheim: Wie <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Leuchten22020226">berichtet</a>, hatte die Stadtverwaltung vor kurzem <strong>langstielige LED-Lampen</strong> aufstellen lassen, sie verschandeln das Bild des alten Dorfes. Die Wünsche des Ortsbeirats waren bei der Leuchtenauswahl nicht berücksichtigt worden, wie <strong>Silvia Stengel </strong>von der FWG nicht müde wird zu kritisieren.</p>



<p>Diesmal wurde es grundsätzlich: Wie arbeiten Stadtverwaltung und Ortsbeiräte eigentlich zusammen? <strong>Alle</strong> <strong>Fraktionen</strong> hatten diese Frage unterzeichnet: Welche Ansätze gebe es für die Zukunft für eine <strong>bessere</strong> <strong>Kommunikation</strong> und <strong>Partizipation</strong>? </p>



<p><strong>Bernhard Köppler</strong>, der völlig <strong>unvorbereitet</strong> in die Sitzung gekommen zu sein schien, flüchtete ins <strong>Bürokratische</strong>, zitierte aus der <strong>Gemeindeordnung</strong>. Einen Satz betonte er, er ist für den Magistrat offenbar wesentlich: <em>&#8222;Der Ortsbeirat ist in allen wichtigen Angelegenheiten zu hören – was wichtig ist entscheidet die Verwaltung.&#8220;</em></p>



<p>Erst am Ende seiner langatmigen Ausführungen zeigte Köppler einen <strong>Anflug von Entgegenkommen</strong>: Er versprach eine <em>&#8222;erhöhte Aufmerksamkeit&#8220; </em>seitens des Magistrats.</p>



<p><strong>Sie sind wirklich nett</strong>, die Mitglieder des Marxheimer Ortsbeirats: Sie hielten sich mit weiterer Kritik zurück. Nur<strong> Armin Thaler</strong>, der in der zweiten Reihe saß, <strong>brummelte </strong>unüberhörbar, woraus zu schließen ist, dass der<strong> Frust über die Verwaltung </strong>auch bei CDU-Mitgliedern längst ziemlich tief sitzen muss:</p>



<p>Es könne nicht sein, dass man im Ortsbeirat nachfragen müsse, was aus einer Anfrage geworden sei, die <strong>vor drei Jahren</strong> gestellt wurde, so der CDU-Mann. <em>&#8222;Wenn wir nicht nachfragen, würden weitere Jahre vergeben.&#8220; </em>Es fehle eine <strong>Übersicht und Kontrolle </strong>über noch <strong>offene</strong> <strong>Anfragen</strong> und <strong>fehlende</strong> <strong>Beschlüsse</strong>. Das müsse endlich her, &#8222;<em>das muss eine Verwaltung <em>doch</em></em> <em>leisten können&#8220;</em>.</p>



<p>Köppler gab sich <strong>einsichtig</strong>, was blieb ihm auch anderes übrig: <em>&#8222;Ich werde es mit den Kollegen besprechen.&#8220;&nbsp;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Hofheimer Treppenwitz</h1>



<p>Die Sitzungen der Ortsbeiräte sind <strong>nicht geheim</strong>. Nur <strong>nicht</strong> <strong>bekannt</strong>. Die Rathaus-Pressestelle, die selbst für kleinste Kita-Veranstaltungen ausführliche Pressemitteilungen verschickt, <strong>verschweigt</strong> die offiziellen Zusammenkünfte der Lokalpolitiker. Wer ihre Termine <strong>erfahren</strong> will, muss sich nahezu <strong>detektivisch</strong> durch die städtische Webseite arbeiten.</p>



<p><strong>Tipp für alle Lokalpolitiker, </strong>die sich<strong> über mangelndes Interesse</strong> an ihrer Arbeit beklagen: <strong>Sorgt dafür, dass eure Termine endlich bekannt gemacht werden!</strong></p>



<p>Wir sind dabei gerne behilflich: Nach dem <strong>Ortsbeirat Marxheim</strong> tagen am Dienstag der <strong>Ortsbeirat Wildsachsen</strong> (20 Uhr, Wildsachsenhalle), am Mittwoch die <strong>Ortsbeiräte Kernstadt</strong> und <strong>Lorsbach</strong> (jeweils 19 Uhr in der Stadthalle) und dann am Donnerstag der <strong>Ortsbeirat Diedenbergen</strong> (20 Uhr, ev. Gemeindezentrum).</p>



<p>Sitzungen der Ortsbeiräte sind <strong>Graswurzel-Politik.</strong> Es geht um Themen, die den Bürger unmittelbar betreffen. Man erfährt, wo <strong>den Leuten &#8222;der Schuh drückt&#8220;.</strong></p>



<p>Zugleich lässt sich hautnah beobachten, wie der Magistrat mit den <strong>Wünschen und Sorgen</strong> der Bürger umgeht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg" alt="Lokalpolitiker" class="wp-image-20001" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Friedhof Lorsbach: Wer diese Stufen nicht schafft, kommt nicht an die Urnenwand.  (Foto: Stadt) </figcaption></figure></div>



<p>Auf der Tagesordnung des <strong>Lorsbacher Ortsbeirat</strong>s steht beispielsweise eine Treppe auf dem <strong>Friedhof</strong>: Sie ist der einzige Weg zur <strong>Urnenwand</strong>. Im Juni 2021 hatte der Ortsbeirat <strong>einstimmig</strong> beantragt, den Zugang <strong>barrierearm</strong> umzugestalten.</p>



<p>Nach neun Monaten(!) wird die Stadtverwaltung jetzt mitteilen: Eine Rampenlösung koste rund <strong>40.000 Euro,</strong> das Geld sei  <strong>nicht</strong> <strong>vorhanden</strong>, deshalb müsse es bei der Treppe bleiben. Ist halt Pech für<strong> alte</strong> <strong>Menschen</strong> und <strong>Behinderte</strong>: Sie werden sich <strong>nach dem Willen des Magistrats </strong>die Urnengräber nur <strong>aus der Entfernung</strong> anschauen können.</p>



<p>An dieser Stelle <strong>erinnern</strong> wir uns an den Neubau der <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/25/treppenumbau-fuer-280-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rathaustreppe</a></strong>: Mitarbeiter in der Behörde hatten sich daran gestört, dass auf den Stufen zwischen <strong>Stadtverwaltung</strong> und <strong>Stadthalle</strong> ab und zu ein paar <strong>Kids</strong> herumlungerten. Also beschloss man zur Vertreibung der Jugendlichen einen aufwendigen Umbau der Treppe. Das kostete mehr als <strong>300.000 Euro</strong>.</p>



<p><strong>Hofheimer Treppenwitz:</strong> Für den Umbau der Rathaustreppe war das Geld da. Natürlich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg" alt="20220318 Treppe Esso Tankstelle" class="wp-image-19924" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Treppe führt zum Schwarzbach. Sie sieht gefährlich aus, ist seit langem gesperrt.</figcaption></figure></div>



<p>Im <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> wollen die Grünen wissen, was mit <strong>der Treppe</strong> passieren soll, die neben der Esso-Tankstelle zum <strong>Schwarzbach</strong> führt. Sie <strong>verfällt</strong> zusehends, seit Jahren schon. Sie sieht völlig <strong>verwahrlost</strong> aus. Sie ist längst <strong>abgesperrt</strong>: Betreten wohl <strong>nicht ungefährlich</strong>.</p>



<p>Und die Stadtverwaltung? Tut nichts.</p>



<p>Die Grünen schlagen vor: <strong>Treppe in Ordnung</strong> bringen – oder <strong>komplett beseitigen.</strong> Offen, wie die Diskussion ausgeht.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Jetzt fetzen sich die Stadtpolitiker</h1>



<p><strong>Baugebiet Vorderheide II – das Thema bleibt spannend. Der aktuelle Sachstand, kurz zusammengefasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Der Hessische Verwaltungsgerichtshof</strong> hatte Ende 2021 ein vernichtendes Urteil über den Bebauungsplan gesprochen.</li><li><strong>Die Stadtverwaltung</strong> räumte danach ein, bereits 1,5 Millionen Euro für Anwälte, Gerichte und Planung ausgegeben zu haben. Steuergelder, für immer weg! Und es wird noch viel mehr werden, das steht bereits fest.</li><li><strong>Der Magistrat</strong> beschloss trotzdem, vors Bundesverwaltungsgericht zu ziehen: Das kostet zwar, aber die Stadt müsse Schadensersatzansprüche abwehren bzw. geltend machen können.</li></ul>



<p>Die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim (BfH) und Linke </strong>– sind <strong>gegen</strong> <strong>das</strong> <strong>Baugebiet</strong>, und sie sind auch gegen weiteres <strong>Geldausgeben</strong> <strong>für</strong> <strong>aussichtslose</strong> <strong>Gerichtsverfahren</strong>. Sie beantragten jetzt eine <strong>Sondersitzung</strong> <strong>des Stadtparlaments</strong>. Die soll nächsten Freitag stattfinden, die Opposition wird die Mehrheit stellen: Es müsste die <strong>Todesstunde</strong> fürs Baugebiet werden.</p>



<p>Doch schon wird gemunkelt, der CDU-geführte Magistrat plane, einen  <strong>Beschluss des Parlaments </strong> gegen Vorderheide II <strong>auszuhebeln</strong>.  Die Klage vorm Bundesverwaltungsgericht soll durchgezogen werden, um jeden Preis.</p>



<p><strong>Der nächste Freitag</strong> wird zeigen, ob sich <strong>die Stadtspitze</strong> an <strong>demokratische</strong> <strong>Spielregeln</strong> hält &#8211; oder nicht.</p>



<p><strong>Schon im Vorfeld fetzen sich die Lokalpolitiker.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="20220318 Vorderheide1" class="wp-image-19939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vorderheide II am Kapellenberg: Hier möchte die CDU ein Villenviertel errichtet sehen.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Vorderheide II fallen die Masken</h2>



<p>Mal wieder krawallig drauf: <strong>Ralf Weber</strong>, für die FDP im Stadtparlament. Als Makler verfolgt er ureigene Interessen; auf Facebook pöbelte er gegen <strong>Kritiker</strong> des Baugebiets und auch gegen <strong>Umweltvereine</strong>: Sie würden &#8222;<em>zynisch</em>”, &#8222;<em>egoistisch</em>”, ja <em> &#8222;menschenverachtend</em>” handeln.</p>



<p><strong>Beim Thema Vorderheide II werden jetzt die Masken abgenommen.</strong></p>



<p>Nur noch <strong>Hofheims Regierungskoalition</strong> will das Baugebiet. Es darf vermutet werden, dass es den  Mandatsträgern von <strong>CDU, FWG und FDP </strong>dabei weniger um das Wohl der Stadt und auch nicht um den dringend benötigten Wohnraum geht. Zu offensichtlich sind handfeste <strong>privatwirtschaftliche Interessen</strong> durchscheinbar:</p>



<p>In Vorderheide II will das<strong> Unternehmen</strong> <strong>EGH</strong> ein Luxusviertel mit relativ wenigen <strong>Villengrundstücken</strong> realisieren. Beteiligt an der EGH ist die <strong>Frank Heimbau</strong>. Deren Geschäftsführer heißt <strong>Michael Henninger,</strong> und der sitzt für Hofheims CDU im Stadtparlament.</p>



<p><strong>Das Baugebiet Vorderheide II: e</strong><strong>in</strong> <strong>Deal unter</strong> <strong>Parteifreunden,</strong> <strong>auf</strong> <strong>Kosten der Allgemeinheit?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Befangenheit sorgt für neue Mehrheiten </h2>



<p><strong>Problem</strong> aus Sicht der Koalition: <strong>CDU, FDP und FWG</strong> haben im Stadtparlament keine Mehrheit mehr. Wenn sich die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim (BfH) und Linke </strong>– einig ist, und das ist sie in ihrer Ablehnung von Vorderheide II, dann hat sie eine Stimme mehr.</p>



<p>Dazu kommt: Henninger, der Immobilien-Lobbyist mit CDU-Mandat im Stadtparlament, darf in diesem Fall wegen  <strong>Befangenheit</strong> nicht an den (offiziellen) Beratungen und Abstimmungen teilnehmen. Heißt: noch eine Stimme weniger für die Regierungskoalition. Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> will zudem wissen, dass FWG-Fraktionschef <strong>Andreas Nickel</strong> aus verwandtschaftlichen Gründen befangen sei.</p>



<p><strong>So schrumft die Koalition</strong>. Wohl deshalb dürfte <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) letztens im Hauptausschuss die Frage aufgeworfen haben, wer eigentlich noch befangen sei. Ein durchschaubarer Versuch, die Opposition zu schwächen.</p>



<p>Hegeler zielte offensichtlich auf <strong>Tanja Lindenthal</strong> ab: Die BfH-Stadtverordnete ist in einer <strong>Bürgerinitiative</strong> gegen das Baugebiet aktiv. Eigentlich dürfte eine solche Mitgliedschaft<strong> kein Grund für Befangenheit</strong> sein. Weil das nicht geklärt wurde, verließ Frau Lindenthal nach kurzer Debatte den Sitzungstisch. </p>



<p>Über das<strong> Vorgehen</strong> Hegelers empörte sich später der <strong>Linke Bernd Hausmann:</strong><em> &#8222;Fies&#8220;</em> und <em>&#8222;hinterhältig&#8220;</em> nannte er Hegelers Auftritt. <em>&#8222;Der Stadtverordnetenvorsteher hat mit einem bewusst falschen Vorwurf eine Stadtverordnete der Opposition dazu gebracht, dass sie entnervt auf ihren Sitz im Ausschuss verzichtete.&#8220; </em>Eine öffentliche <strong>Entschuldigung</strong> Hegelers, schrieb Hausmann auf der <a href="https://dielinke-mtk.de/stadtverordnetenvorsteher-hegeler-verletzt-sein-neutralitaetsgebot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken-Homepage</a>, <em>&#8222;wäre das mindeste&#8220;.</em></p>



<p>Hegeler wiederum gibt den <strong>Arglosen</strong>. Er habe doch nur eine Frage gestellt, tat er kund. Ihm daraus <em>&#8222;Falsches behaupten&#8220;</em> oder <em>&#8222;Lügen&#8220;</em> zu unterstellen: Das werde er <strong>nicht hinnehmen</strong>.</p>



<p>Eigentlich hätte man übrigens erwarten können, dass der<strong> Magistrat</strong> bei Fragen zur Befangenheit für <strong>Klarheit</strong> sorgt. In diesem Fall hielt sich <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong> zurück. Aber ach, er ist ja auch von der <strong>CDU</strong>&#8230;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg" alt="20220318 VVorderheide 2" class="wp-image-19936" width="640" height="289" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ein Idyll für Pflanzen und Tiere, ein &#8222;faktisches Vogelschutzgebiet&#8220;, urteilte ein Gericht, das nicht zerstört werden darf: Hofheims Stadtspitze will aber weiter klagen, damit hier ein Baugebiet entstehen kann. </figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister irritiert selbst die CDU</h2>



<p>Das Verhalten von <strong>Christian Vogt </strong>sorgt zunehmend für <strong>Iritationen</strong>. Letzte Woche hatte er in einem <strong>Internetvideo</strong> behauptet, <strong>Magistrat</strong> <span style="text-decoration: underline" class="underline">und</span> <strong>Hauptausschuss</strong> hätten entschieden, vors Bundesverwaltungsgericht zu ziehen. Das war nachweislich nicht wahr. Die Entscheidung, weiter zu klagen, hatte <strong>ausschließlich</strong> <strong>der</strong> <strong>Magistrat</strong> getroffen.</p>



<p>Als <strong>Begründung</strong> für die weitere Klage gab Vogt an: Es gelte, <strong>Haftungsansprüche</strong> von der Stadt <strong>abzuwenden</strong> und gegenüber Dritten zu <strong>wahren</strong>.</p>



<p>Da reagierten selbst <strong>führende CDU-Mitglieder</strong> mit verblüfftem Erstaunen. <strong>Heinz Steinle</strong>, Mitglied im <strong>Vorstand der CDU Hofheim</strong>, kommentierte bei Facebook:</p>



<p><em>&#8222;Ich bin sehr gespannt, ob das Bundesverwaltungsgericht unter diesen Voraussetzungen eine Revision, die nur zur Verhinderung oder Minimierung von Schadensersatzansprüchen erfolgen soll, überhaupt zulässt. Das würde letztlich bedeuten, dass gegen jedes Urteil bis zur völligen Ausschöpfung des Rechtsweges geklagt werden kann.&#8220;</em></p>



<p>Bleibt noch die Frage: Kann eigentlich der <strong>Magistrat</strong> ganz allein über eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden, also ohne die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> einzubeziehen? Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> zeigte sich beschlagener als die <strong>Spitze von Hofheims Stadtverwaltung</strong>:</p>



<p>Über einen Rechtsstreit <strong>von größerer Bedeutung</strong> darf laut <a href="http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=146137,63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paragraf 51 der Hessischen Gemeindeordnung</a> ausschließlich das <strong>Stadtparlament</strong> entscheiden. Hausmann wörtlich: Falls dies nicht beachtet werde, <em>&#8222;wird die Linke gezwungen sein, rechtliche Schritte einzuleiten, damit auch in Hofheim nach Recht und Gesetz verfahren wird&#8220;</em>.</p>



<p>Das klingt gar nicht gut. Sollte Hausmann die Magistratsentscheidung <strong>anfechten</strong>, könnte es – wieder einmal – <strong>peinlich</strong> für die Stadtspitze werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition setzt Sondersitzung durch</h2>



<p>Soweit wird&#8217;s erst einmal nicht kommen. Denn Hofheims <strong>Oppositionsparteien</strong> sprachen sich in den letzten Tagen untereinander ab: Und dann beantragten sie eine <strong>Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments. Ein solcher Antrag muss von mehr einem<strong> Viertel der 45 Stadtverordneten</strong> unterzeichnet sein.</p>



<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> <strong>Hegeler</strong> versuchte zu tricksen, diesmal auf ganz billige Weise: Er verlangte <strong>zwölf persönliche</strong> <strong>Unterschriften</strong> unter dem Antrag. Das wurde schnell erledigt, er bekam sogar zwanzig, und natürlich innerhalb der vorgeschriebenen Zeit.</p>



<p>Daraufhin verschickte das Rathaus im Auftrag Hegelers an diesem <strong>Freitag kurz nach 13 Uhr</strong> eine <strong>E-Mail an alle Stadtverordneten</strong>:</p>



<p><strong>Eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung findet am <strong>nächsten Freitag, 25. März, ab 18 Uhr</strong> in der Stadthalle statt</strong>.</p>



<p>Einige Mitgliedern der Opposition bleiben misstrauisch. Sie befürchten, dasss der Magistrat die Anwälte jetzt <strong>umgehend</strong> losschickt – und in der Sondersitzung verkünden wird, die <strong>Klage</strong> sei längst auf den Weg gebracht, sie sei auch nicht mehr zu <strong>stoppen</strong>, ganz egal, was die <strong>Mehrheit</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> beschließt&#8230;</p>



<p>Spätestens <strong>Freitag</strong> wissen wir mehr. Die Sitzung ist <strong>öffentlich</strong>. Wer sie miterleben möchte:<strong> herzlich willkommen!</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel im Einsatz für die Ukraine</h1>



<p>Die städtische <strong>Mahnwache</strong> vorm Rathaus am letzten Sonntag war schwach besucht.<strong> Tanja Weber </strong>schrieb in der Facebook-Gruppe<a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>:<em> &#8222;Die Teilnehmerzahl war ziemlich beschämend für eine Stadt wie Hofheim.&#8220;</em> Liegt&#8217;s vielleicht auch an den Rednern? Die Auswahl wirkt CDU-lastig; zudem musste <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> öffentlich Kritik einstecken für die Formulierung, dass <em>&#8222;der Russe&#8220;</em> den Krieg führe.</p>



<p>Das ist aber nicht der Grund, weshalb an diesem Sonntag (20. März) <strong>keine Mahnwache</strong> stattfindet. Die Rathaus-Pressestelle teilt mit: In vielen Kinos – auch im <strong>Movies im Chinon Center </strong>– werde am Sonntag ein <strong>Dokumentarfilm</strong> über die Klitschko-Brüder gezeigt. Der Erlös werde für die Ukraine gespendet. </p>



<p>Der <strong>Dokumentarfilm &#8222;Klitschko&#8220;</strong> beginnt am Sonntag um 19 Uhr. Der Trailer ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1pSLQdWNVz4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden, Karten gibt&#8217;s <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/reservierung/1460624/Klitschko-(Spendenaktion,-Dokumentation)/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Das <a href="https://www.mtk-taekwondo.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traditional Taekwon-Do-Center</a> in Kriftel bietet &#8222;Stipendien&#8220; für <strong>ukrainische Jugendliche</strong> zwischen 12 und 18 Jahre an. <em>&#8222;Wenn ihr geflüchtete Karate-, Taekwon-Do-Kampfsportler oder Kick-Boxer aus der Ukraine beherbergt oder betreut, dann könnt ihr dieses Angebot gerne weiterleiten&#8220;,</em> schreibt <strong>Oliver Lehmann </strong>auf seiner <a href="https://www.facebook.com/sahbumnim.yongtong/videos/499486608236481" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Langenhain läuft für die Ukraine-Hilfe! </strong>Via <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=10226889274394821&amp;set=pcb.2275498172601886" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> ruft <strong>Dirk Horn</strong> für Sonntag, <strong>27. März,</strong> zu einem Spendenlauf auf. Start ist zwischen 10 und 12 Uhr. Der Erlös geht an die <strong>Hilfsaktion</strong> <strong>für ukrainische Geflüchtete </strong>in der Hofheimer Partnerstadt <strong>Pruszcz Gdański </strong>in Polen. Startgebühr: 20 Euro. Anmeldung vorab per E-Mail (<a href="mailto:spendenlauf_langenhain_ukraine@yahoo.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">spendenlauf_langenhain_ukraine@yahoo.com</a>) oder vor Ort am 27.März.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_48015"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/6z_6Y7B871I?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<p>Eine ganz andere Form der <strong>Mahnwache</strong> bietet das Team des <strong>Exerzitienhauses</strong>: Die Franziskaner haben zusammen mit Misereor eine <strong>Friedensandacht</strong> gestaltet und als <a href="https://youtu.be/6z_6Y7B871I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video</a> aufgenommen. 15 Minuten des <strong>Innehaltens</strong> und der <strong>Nachdenklichkeit</strong>: Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6z_6Y7B871I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>„Ein Pfand von Kindern für Kinder“ </strong>–&nbsp;unter diesem Motto organisiert die Betreuung der <strong>Heiligenstockschule</strong> eine Spendenaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. Geht einfach: Man kann vom<strong> 21. März bis 1. April </strong>Pfandflaschen am Königsberger Weg 29 abgeben – die Kinder bringen sie weg, der Erlös wird an ein <strong>Projekt für traumatisierte Kinder</strong> aus der Ukraine überwiesen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093205.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Kriftel ist fix: </strong>Am Mittwoch war im <strong>Rathaus</strong> über eine Hilfsaktion für die polnische Partnergemeinde <strong>Pilawa Gorna</strong> gesprochen worden – schon am Montag kamen 16 Tonnen Hilfsgüter an. <strong>Tina Schehler</strong> veröffentlichte über die Aktion einen Artikel auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/spenden-kamen-in-pilawa-gorna-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite der Gemeinde</a>. </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Leckere Ukraine-Taler </strong>haben die Kinder vom Lerchenweg in Marxheim verkauft. Die blau-gelb überzogenen Plätzchen gingen allesamt weg – <strong>856 Euro</strong> wurden dabei eingenommen. Das Geld wird an die <strong>Kinder- und Bildungsstätte Hedwig </strong>in Schlesien überwiesen und kommt <strong>geflüchteten Müttern und Kindern </strong>aus der Ukraine zugute.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Michael Clasen </strong>lädt über die Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/108542621131371" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Lorsbach im Herzen&#8220;</a> zu einem Charity-Weinstand am Zimmerplatz in Lorsbach ein. Termin: 1. April, ab 17 Uhr. Der Erlös geht an die Kriegsopfer.  <em>&#8222;Die ersten 10 Kisten Wein werden von mir in voller Höhe gespendet. Ihr sorgt dafür, was dann zum Schluß hängen bleibt&#8220;</em>, schreibt er.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Tropica in Kriftel </strong>hat eine Spendenaktion gestartet: <em>&#8222;Wir sehen uns in der Verpflichtung, die Menschen in der Ukraine durch die Aktion ,Deutschland hilft&#8216; zu unterstützen&#8220;,</em> heißt es auf <a href="https://www.facebook.com/tropica.kriftel/?pageid=231737593612565&amp;ftentidentifier=2079607795492193&amp;padding=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Für jedes ausgefüllt abgegebene Blütensparbuch spendet Tropica <strong>10 Euro</strong>. An den Kassen stehen Spendenboxen, jeder Kunde kann was geben: <strong>30.000 Euro</strong> sollen zusammenkommen.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Stadt Hofheim </strong>hat auf der städtische Webseite eine <a href="https://www.hofheim.de/leben/ukraine-hilfe-03-2022.php#c8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersichtsseite</a> zum Thema <strong>Ukraine-Hilfe </strong>veröffentlicht: Dort werden Informationen gegeben für alle, die helfen wollen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Neuer Name für MTK-Kliniken kostete 220.000 Euro</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="382" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg" alt="20220318 Varisano" class="wp-image-19938" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>&#8222;Varisano&#8220;</strong> nennen sich die Kliniken des Main-Taunus-Kreises seit einigen Monaten. Über dem Portal des <strong>Hofheimer Krankenhauses</strong> wurde eine neue <strong>Lichtwerbung</strong> mit dem Schriftzug angebracht, <strong>Flaggen</strong> mit dem neuen Namen wurden gehisst, neue Hinweisschilder aufgestellt, Briefbögen, Kuverts, Visitenkarten und Broschüren ausgetauscht&#8230;</p>



<p>Was hat das eigentlich <strong>gekostet</strong>, wollten die <strong><a href="https://dielinke-mtk.de/220-000-euro-fuer-einen-neuen-namen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken</a></strong> im Kreistag wissen.</p>



<p>Nun ist es heraus: <strong>220.000 Euro </strong>wurden dafür ausgegeben<strong> </strong>– Stand Dezember letzten Jahres.</p>



<p>Für <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> ist das nicht viel Geld: <em>&#8222;Als Investition für die nächsten Jahrzehnte – in Relation zum jährlichen Etat des Klinikverbundes betrachtet – liegen die Umbenennungs-Kosten im Promillebereich&#8220;,</em> teilt er mit.</p>



<p>In einem <strong>Rundschreiben an die Mandatsträger</strong> war der neue Name so begründet worden: Man müsse <em>&#8222;Patientenorientierung, Effizienz und Sympathiewerte messbar erhöhen, um die Zukunftsperspektiven unserer Einrichtungen im dynamischen Umfeld weiter zu verbessern&#8220;.</em></p>



<p>Die Linken sehen das <strong>wenig überraschend </strong>etwas anders: <em>&#8222;Personal gewinnt und hält man nicht durch ein schickes Logo und einen trendigen Namen, sondern durch gute Arbeitsbedingungen, wertschätzenden Umgang und höhere Löhne.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">SPD gegen Luxus-Dachgarten und für Photovoltaik auf dem Kreishaus</h1>



<p>Wer soll das noch verstehen? <strong>Hofheims Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) präsentiert in seinem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=y0lO5eVa3CQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freitagsblick-Video</a> stolz die <strong>Photovoltaik-Anlagen</strong> auf dem Dach des Rathauses. Anlass: die <a href="https://www.hofheim.de/leben/Planen_Bauen_und_Umwelt/Umwelt/Klimakampagne/klimakampagne-basistext-2021-05-26.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Klimakampagne</a>, die am Montag in der Kreisstadt startet und zu der er alle Bürger einlädt.</p>



<p>Im zweiten großen Verwaltungsgebäude in der Kreisstadt, im <strong>Landratsamt</strong>, tickt man offenbar ganz anders. Die Behörde wird derzeit erweitert; auf dem Dach des Neubaus will <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> – auch <strong>CDU</strong> – allerdings <strong>keine</strong> Photovoltaikanlage installieren. Dort will er, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Landratsamt20220226">berichtet</a>, einen Luxus-Dachgarten anlegen lassen – <strong>ausschließlich</strong> für Mitarbeiter der Behörde. Der CDU-Landrat wie auch seine <strong>Erste Beigeordnete Madlen Overdick </strong>(eine <strong>Grüne</strong>!?) sprechen sogar von einem <em>&#8222;ökologischen Mehrwert&#8220;.</em></p>



<p>Mit etwas <strong>Verspätung </strong>meldet sich jetzt die SPD des Kreises. <strong>Fraktionschef Dr. Philipp Neuhaus </strong>bezeichnet die Pläne der Kreisbehörde als <em>„aus der Zeit gefallen“</em>. Bislang sei von der 4500 Quadratmeter großen Dachfläche nur ein Viertel für Photovoltaik vorgesehen.&nbsp; <em>„Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht mehr aus. Wir brauchen endlich ein tatsächliches Handeln auf allen Ebenen.“</em></p>



<p>Die SPD schlägt vor, <strong>Photovoltaikanlagen</strong> auf das Dach zu setzen und dafür die <strong>Außenflächen</strong> rund um das Landratsamt <strong>umzugestalten</strong>. Dann könne der Kreis <em>&#8222;seinen Beschäftigten und auch der Nachbarschaft ein gutes Angebot machen, ohne bei der Photovoltaik Abstriche vorzunehmen.“</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei: Jetzt kommen die Sprit-Diebe!</h1>



<p><strong>Benzin ist teuer geworden</strong> – jetzt kommen die <strong>Sprit-Diebe</strong>! Die Polizei in Hofheim hat ungewöhnliche Straftaten zu bearbeiten: Unbekannte haben in Hattersheim und Schwalbach auf Baustellen zugeschlagen. Sie pumpten aus zwei Kippladern, einem Teleskoplader und einem Bagger insgesamt<strong> rund 1.000 Liter Diesel</strong> ab. Wer was gesehen hat: Die Polizei sucht Zeugen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Betrunkener prügelt sich mit Polizei</h4>



<p><strong>Betrunken</strong> Auto gefahren, dann auch noch zwei Polizisten <strong>verletzt</strong>: Diese Fahrt dürfte einem 29-Jährigen <strong>teuer</strong> zu stehen kommen. Der Mann war in Eppstein losgefahren. An der Tankstelle in <strong>Lorsbach</strong> wurde er von der Polizei gestoppt, leistete dann aber <strong>massiven Widerstand</strong>. Verstärkung musste anrücken, <strong>Schlagstöcke</strong> wurden eingesetzt – Ergebnis: Zwei <strong>verletzte Polizisten</strong>, eine Beamtin musste sogar <strong>ambulant</strong> behandelt werden. Auf der Fahrt zur Polizeiwache <strong>beleidigte</strong> und <strong>bedrohte</strong> der Mann noch die Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wieder E-Bike geklaut</h4>



<p>Schon wieder wurde <strong>ein E-Bike gestohle</strong>n. Es verschwand aus einem Vorgarten in der Paul-Duden-Straße in <strong>Kriftel</strong>, wo es hinter einer Mülltonne <strong>abgeschlossen</strong> abgestellt worden war. Es handelt sich um ein schwarzes Fahrrad des Herstellers &#8222;NCM Moscow&#8220;. <strong>Wert: rund 1.000 Euro.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tödlicher Unfall: Trauer um einen 12-Jährigen</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg" alt="20220317 Unfall Kriftel" class="wp-image-19904" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Blumen und Kerzen zum Abschied: An diesem Bahnübergang in Kriftel starb ein 12-jähriger Junge.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Blumen wurden hingelegt, Kerzen entzündet.</strong> Eine Schulklasse hat ein Bild gemalt, die Kinder haben <strong>persönliche Abschiedsgrüsse</strong> für Mohammad geschrieben: Der Junge, gerade mal <strong>12 Jahre</strong> alt, war am Bahnübergang in Kriftel von einem Zug überfahren worden.</p>



<p>Es ist ein Drama, das sprachlos macht: Es gab wohl <strong>Streit</strong> in der Familie, die <strong>Polizei</strong> wurde gerufen, die Beamten sprachen mit dem <strong>Jungen</strong> und seiner <strong>Mutter</strong>. Dann gingen sie.</p>



<p>Wenig später, gegen 19 Uhr, wurde der Junge von der Bahn <strong>überfahren</strong>. Der Bahnübergang befindet sich <strong>unweit</strong> <strong>der</strong> <strong>Wohnung</strong>, eine <strong>Schranke</strong> sperrt die Straße zwar nur zur Hälfte ab, es gibt aber noch ein <strong>rotes</strong> <strong>Warnsignal</strong>. Und eigentlich ist ein ankommender Zug <strong>nicht zu überhören</strong>.</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Ermittlungen</strong> sind noch nicht abgeschlossen, so die Polizei. <strong>Vor acht Jahren</strong> war schon einmal<strong> ein Kind </strong>in Kriftel von einem Zug <strong>überrollt</strong> worden: Im Januar 2014 hatte eine 20-Jährige ihren<strong> 14-jährigen Bruder </strong>in ein Heim für geistig behinderte Kinder bringen wollen. Er riss sich los und wurde zunächst <strong>vermisst</strong>. Am Abend,<strong> in der Dunkelheit</strong>, erfasste ihn ein Zug.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Informationen aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Mit einer</strong> <strong>&#8222;Earth Hour&#8220;</strong> wird weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz gefordert: Symbolisch sollen am <strong>26. März ab 20.30 </strong>Uhr für eine Stunde alle Lichter ausgehen. Hofheim stellt die Beleuchtung von Bergkapelle und Kellereigebäude aus. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093135.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Mit einer Klimakampagne</strong> will die Stadt Hofheim auf die Folgen des Klimawandels reagieren.&nbsp;Die Online-Auftaktveranstaltung beginnt am 21. März um 17 Uhr. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093201.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Reihe „Spotlights“ </strong>stellt das Stadtarchiv neue Fundstücke vor – diesmal  die digitalisierten Jahrgangsbände der Hofheimer Zeitung von 1927 bis 1943. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Hinter dem Friedhofsparkplatz Marxheim</strong> wird ab Montag, 21. März, ein Wildstaudenbeet angelegt. Radfahrer und Fußgänger müssen einen Umweg machen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093202.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das  Hofheimer Standesamt</strong> bleibt am 23. und 30. März wegen Fortbildungsveranstaltungen geschlossen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093200.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Tropica-Geschäftsführung</strong> hat der Gemeinde ein imposantes „Nützlingshotel“ im Wert von 1.000 Euro übergeben.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/insektenhotel-am-bahnhof-aufgestellt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Kita Vogelnest </strong>in Kriftel hat ein Baumhaus für die Kleinen freigegeben. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kita-vogelnest-baumhaus-ist-freigegeben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Stadtmuseum Hofheim</strong> bleibt an diesem Sonntag (20. März) wegen Krankheit geschlossen. </p>



<p><strong>Der Amselweg in Kriftel</strong> wird vom 21. bis 25. März voll gesperrt. Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.764177640423973/2226302240878165/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Rechenzentrum Marxheim: 18-Meter-Klotz in der Landschaft</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg" alt="20220318 Suewag Rechenzentrum" class="wp-image-19908" width="640" height="408" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>So sieht das Süwag-Rechenzentrum in der Computer-Darstellung aus.</figcaption></figure></div>



<p>Eine kleine Nachricht zog große Kreise: Ein <a href="https://www.facebook.com/hofheimkriftelnewsletter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Post des HK-Newsletters</a> zum Neubau des <strong>Rechenzentrums in Marxheim </strong>erreichte mehr als <strong>5000 Menschen</strong>. In einer <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/noris-network-ag/Rechenzentrum-fuer-Metropolregion-Frankfurt-Rhein-Main-geht-in-Planungsphase/boxid/1103438?fbclid=IwAR2k7YqhiKxI23ZZSljEV_znth-e6zUDDTnA6cMdkFciPOiE53az_RTd3ZE" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> hatten die drei beteiligten Unternehmen (Süwag, DC-Datacenter-Group GmbH, Noris Network AG) ihr Projekt in <strong>üblicher</strong> <strong>PR-Manier</strong> bejubelt – als <em>&#8222;ökologisch&#8220;, &#8222;nachhaltig&#8220;, &#8222;energieeffizient&#8220;, &#8222;hochmodern&#8220;, &#8222;hochsicher&#8220;, &#8222;zukunftsorientiert&#8220;, &#8222;exzellent&#8220;, &#8222;erstklassig&#8220;&#8230;</em></p>



<p>Mit der Planung wurde jetzt begonnen. <strong>90 Millionen Euro </strong>will man investieren, schrieb die Lokalzeitung. Ein mehrteiliger Gebäudekomplex, bis zu <strong>18 Metern hoch</strong>, werde abschnittsweise gebaut, je nach Nachfrage.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein Klotz in der Landschaft: </strong>Die Reaktionen fielen erwartungsgemäß unterschiedlich aus. <strong>Iris Stadie </strong>beispielsweise schrieb: <em>&#8222;Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.&#8220;</em></p>



<p><strong>Dominik Denn</strong>y dagegen kommentierte: <em>&#8222;Schlimm, Albtraum und böse rufen und dann bei der nächsten Karnevalssitzung nach 27 Bier darüber beschweren, dass Deutschland Internet hat von 1990. Die Denkweise passt wieder super zusammen in der heilen Welt der Gutverdiener in Hofheim und Kriftel.&#8220;</em></p>



<p>Und <strong>Nicolas Valmont </strong>befand: <em>&#8222;Is doch super. Das bedeutet Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen aus einer Zukunftstechnologie. Die Welt wandelt sich eben.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein pastoraler Pendler für Peter und Paul</h1>



<p>Die katholische Pfarrgemeinde <strong>Peter und Paul</strong> erwartet Verstärkung: <strong>P. Anto Batinic OFM </strong>kommt ab dem 4. April – als <strong>Kooperator</strong>, schreibt <strong>Pfarrer Helmut Gros</strong> im Pfarrblättchen. Katholiken wissen vermutlich, was ein Kooperator ist: ein Geistlicher ohne Leitungsgewalt. Batinic war Pfarrer in Frankfurt und gehört zur <strong>kroatischen Franziskanerprovinz</strong>. Er wird in Frankfurt wohnen bleiben.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Weniger Infizierte, aber höherer Inzidenzwert</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="567" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg" alt="22020318 freitags zahlen corona 1" class="wp-image-20097" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1-300x213.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<p>An der <strong>Corona-Front </strong>geht&#8217;s auf und ab: <strong>Bundesweit</strong> stieg der Inzidenzwert an diesem Freitag auf <strong>1.706</strong>, in <strong>Hessen</strong> liegt er bei <strong>1.256</strong>. Für den<strong> Main-Taunus-Kreis</strong> wird er mit &#8222;nur&#8220; <strong>976</strong> angegeben. Vor einer Woche betrug der MTK-Wert noch <strong>853</strong>.</p>



<p>Gleichzeitig ist die <strong>Zahl</strong> <strong>der</strong> <strong>Infizierten</strong> zurückgegangen: In <strong>Hofheim</strong> waren an diesem Freitag <strong>739</strong> Menschen mit einer Corona-Erkrankung gemeldet – vor einer Woche waren es noch 881. In <strong>Kriftel</strong> sind&#8217;s derzeit <strong>256</strong> (319).</p>



<p>Im gesamten <strong>Kreisgebiet</strong> sind aktuell <strong>4671</strong> Menschen infiziert gemeldet, am Freitag vor einer Woche waren es 5.940.</p>



<p>In den <strong>MTK-Kliniken</strong> liegen derzeit <strong>19</strong> Corona-Patienten, vier von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="511" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020318 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz-300x192.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p><strong>Die Evangelische Thomasgemeinde</strong> in Marxheim feiert den 337. Geburtstag von Johann Sebastian Bach am <strong>21. März</strong> um 19.30 Uhr mit einem Kirchenkonzert. Anmeldung erforderlich. Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>&nbsp;„Hofheim bewegt sich“</strong> nennt sich eine privat organisierte Gruppe von Fahrrad-Freunden. Sie lädt mit dem &#8222;Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club&#8220; und der &#8222;Hofheimer Lokalen Agenda&#8220; zur Rad-Demo für mehr Sicherheit und mehr Rechte im Straßenverkehr ein: Start ist am <strong>26. März</strong> um 11 Uhr vorm Rathaus Hofheim.</p>



<p><strong>Die Saison der Weinstände </strong>geht wieder los. <strong>Karl Kurjak,</strong> Eventmanager und Chef der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>, lädt ab <strong>2. April</strong> jeden Samstag ins Haus am Bach in Weilbach ein. Ab <strong>22. April</strong> schenken er und sein Team jeden Freitag an der Kirche St.Georg in Marxheim aus.</p>



<p>Die <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/?__cft__[0]=AZVAjH5ZyJAOpwDFQXMecLOnTvoGBhjpVxDmX6_BD7qFbrK9L7I6MWsiB6bRd7D-0S8pLWAP2k4Qmxt9oDbbTohZuJ79MfD9eG6XZ1rpCZ7otyuSiJDOVuk3RSDV4onTKHqjmg_rIaH3i3Dps2NCVq_I&amp;__tn__=-UC%2CP-R" target="_blank" rel="noopener"><strong>Coppola Distribution Service</strong></a> (Sitz: Lorsbach) kündigt ein Pop-up-Tasting sizilianischer Weine an: <strong>Enzo Milioto </strong>präsentiert am<strong> 25. März</strong> exklusive Weine in den Geschäftsräumen am Holzweg 28-32 in Kriftel. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1885 Lorsbach</strong> veranstaltet nach zweijähriger Zwangspause am <strong>3. Juni</strong> wieder seinen Schinderwaldlauf. Weitere Infos und Anmeldung auf der Vereins-Webseite (<a href="https://tvlorsbach.de/schinderwaldlauf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<p><strong>Zum Internationalen Umweltschutztag </strong>wird an den Weilbacher Kiesgruben am 24. April von 13 bis 17 Uhr ein buntes Programm geboten. Veranstalter ist u.a. die MTK-Volkshochschule. Mehr <a href="https://www.vhs-mtk.de/fileadmin/naturschutzhaus/aktuelles/2022_04_24_tag_der_erde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Obsthof an der Kirche </strong>in Kriftel wurde komplett erneuert. Neben Obst, Gemüse, Eiern und Blumengestecken gibt&#8217;s künftig auch Käse- und Wurstspezialitäten. In einer Woche, am<strong> 24. März</strong>, ist Eröffnung.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten 350.000 Euro ab</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 14:01:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beisheim Monika]]></category>
		<category><![CDATA[Dillmann Ferdinand]]></category>
		<category><![CDATA[Feist Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Fichert Dr. Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Goldbach Herwart]]></category>
		<category><![CDATA[Hauzel Anja]]></category>
		<category><![CDATA[Hoss Edelbert]]></category>
		<category><![CDATA[Jäger Prof. Clemens]]></category>
		<category><![CDATA[Knopf Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Koch Erhard]]></category>
		<category><![CDATA[May Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Dr. Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Stoll Majo]]></category>
		<category><![CDATA[Ströhmann Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=11834</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 24. März. In der neuen Kriminalitätsstatistik der Hofheimer Polizei  findet sich eine ziemlich widerwärtige Masche ausländischer Betrügerbanden. Als angebliche Polizisten oder Enkel rufen sie ältere Menschen an und quatschen ihnen alles Geld und Wertgegenstände ab. Mit der Beute verschwinden sie auf Nimmerwiedersehen. Im Schnitt wird täglich ein Mensch im Kreisgebiet von solchen Anrufern traktiert, und es scheint sich auch zu lohnen. Die Täter sackten 350.000 Euro ein. Mindestens! -- Außerdem: Impfzentrum läuft nur schleppend weiter. Schweigeminute auch für die 174 Corona-Toten bei uns. Verlorene Mieterschutzrechte in Hofheim: Der Ausschuss, der Bürgermeister und der Lügen-Verdacht u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Falsche Polizisten</strong> haben im letzten Jahr im Main-Taunus-Kreis <strong>150.000 Euro</strong> erbeutet – <strong>mindestens</strong>. Falsche Enkel kassierten sogar noch mehr ab: Sie erbeuteten weitere <strong>200.000 Euro</strong> – auch hier: <strong>mindestens</strong>.</p>



<p>Das geht aus der <strong>Kriminalstatistik 2020 </strong>hervor, die von der Kriminalpolizei in Hofheim jetzt vorgelegt wurde. Allein<strong> 360 Anrufe </strong>von falschen Polizisten wurden gemeldet, im Schnitt also jeden Tag einer. Das sind weniger als in den Jahren zuvor, aber offenbar lohnt sich die Masche noch immer:</p>



<p>Die Täter, so die Kripo, rufen meist aus Callcentern an, die sich im Ausland befinden. Sie sprechen natürlich perfekt deutsch, die Namen ihrer Opfer haben sie sich aus Telefonbüchern herausgesucht. Angerufen werden in der Regel Frauen, die <strong>älter als 70 Jahre </strong>alt sind.</p>



<p>Die Anrufer, also die <strong>angeblichen</strong> <strong>Polizisten</strong>, erzählen ihren Opfern, dass sie eine <strong>Einbrecherbande</strong> festgenommen hätten. Einige der Täter hätten in den <strong>Vernehmungen</strong> gestanden, dass <strong>weitere</strong> <strong>Einbrüche</strong> stattfinden würden. Auf der Liste stünde auch der Name der Angerufenen, die deshalb um ihre <strong>Wertsachen</strong> fürchten müsse. Aber die Polizei helfe natürlich und biete an,<strong> Geld und Schmuck </strong>vorübergehend sicher aufzubewahren. Ein Beamter werde gleich vorbeikommen und alles abholen&#8230;</p>



<p>So arbeiten die <strong>Betrüger</strong>. Das mag auf dem ersten Blick <strong>dummdreist</strong> klingen, aber die Täter sind <strong>geschult</strong> und <strong>raffiniert</strong>. In der Polizeistatistik wird dazu ausgeführt:</p>



<p>In <strong>stundenlangen</strong>, sich zum Teil <strong>über Tage erstreckenden Telefongesprächen</strong> werden die Opfer derart <strong>manipuliert</strong> und unter Druck gesetzt, dass sie zunächst Angaben zu ihren <strong>Vermögensverhältnissen</strong> machen. Anschließend übergeben sie aus <strong>Furcht</strong> vor bevorstehenden <strong>Einbrüchen</strong> und Überfällen ihren <strong>Schmuck</strong> und alles <strong>Bargeld</strong> an die angeblichen Polizisten – zur vermeintlich sichereren Verwahrung.</p>



<p>Wiederholt kassierten die <strong>kriminellen Abholer</strong> auf diese Weise Wertsachen und Geld im hohen fünfstelligen Bereich ab.</p>



<p>Ähnlich funktioniert die <strong>Masche</strong> mit dem <strong>Enkel-Trick</strong>. 101 Personen meldeten sich im letzten Jahr bei der Polizei (sechs mehr als 2019) und berichteten von solchen Anrufern. Nur ein <strong>Bruchteil</strong> <strong>der</strong> <strong>Angerufenen</strong> zahlte, das aber ordentlich: Die <strong>200.000 Euro,</strong> die von der Kripo genannt werden, wurden von nur drei Personen an die Betrüger übergeben.</p>



<p>Wenn&#8217;s denn dabei bliebe, wäre es ja gut! <strong>Sehr wahrscheinlich</strong> aber ist, dass der Polizei längst nicht alle<strong> Falsche-Enkel- und Falsche-Polizisten-Anrufe</strong> gemeldet werden. Die Betrüger dürften mit ihrer Masche weitaus mehr Erfolg und <strong>viel mehr abkassier</strong>t haben. Denn vielfach verdrängen die <strong>Opfer</strong>, was ihnen widerfahren ist – auch aus <strong>Scham</strong>.</p>



<p>Die <strong>Kriminalpolizei</strong> ahnt, dass da noch einiges schlummert. In der <strong>Polizeistatistik</strong> heißt es: <em>&#8222;Es ist davon auszugehen, dass sich ein weitaus höherer Teil der Angerufenen nicht bei der Polizei gemeldet hat, weshalb das Dunkelfeld deutlich höher liegen dürfte.&#8220;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Impfzentrum läuft noch nicht auf Hochtouren</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg" alt="20210324 Corona1" class="wp-image-11857" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Corona-Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises (Stand heute).</figcaption></figure></div>



<p>Es herrscht eine bedrückende Ruhe an der <strong>Corona-Front</strong>: Die Zahlen gehen weiter nach oben, langsam nur, aber offenbar unaufhaltsam.</p>



<p>Es gibt <strong>56 neue Infektione</strong>n. Der <strong>Inzidenzwert</strong> wurde heute mit <strong>103</strong> angegeben (gestern: 100). Aktuell sind <strong>477</strong> Menschen an Covid-19 erkrankt</p>



<p>In Hofheim gibt es drei neue Infektionen, aktuell sind in der Kreisstadt <strong>72</strong> Menschen erkrankt. In Kriftel sind es 19 Menschen (+1)</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken liegen<strong> 23 Patienten</strong>, davon werden sechs beatmet.</p>



<p>Das <strong>MTK-Impfzentrum</strong> läuft noch immer nicht &#8222;auf Hochtouren&#8220;: Gestern wurden in Hattersheim und durch ein mobiles Impfteam insgesamt <strong>801</strong> Personen geimpft, davon haben 451 die Erstimpfung erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2.jpg" alt="20210324 Corona2" class="wp-image-11856" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik nennt den aktuellen Inzidenzwert in den Orten des Main-Taunus-Kreises (Grafiken: MTK).</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Eine Minuten Schweigen – auch für die 174 Toten im Main-Taunus-Kreis</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/281578440047029/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="320" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken.jpg" alt="Falsche Polizisten" class="wp-image-11839" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Kliniken-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot der Facebookseite von den MTK-Kliniken.</figcaption></figure></div>



<p>Heute um <strong>12 Uhr</strong> haben viele Menschen kurz innegehalten: Zum Gedenken an die <strong>Corona-Toten</strong> gab es eine <strong>Schweigeminute</strong>. Dazu hatte das europäische <strong>Städtenetzwerk &#8222;Eurocities&#8220;</strong> aufgerufen, in dem rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern zusammengeschlossen sind. <strong>2,7 Millionen Tote</strong> weltweit, fast <strong>75.000</strong> in ganz Deutschland. Im Main-Taunus-Kreis sind bisher <strong>174 Menschen</strong> der Pandemie zum Opfer gefallen. Die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> riefen via <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.173195027552038/281578440047029/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> zur Schweigeminute auf: Die Zahl der Toten mache uns allen noch einmal bewusst, <em>&#8222;wie wichtig es ist, jetzt zusammenzuhalten – auch wenn das Jeder und Jedem aktuell viel Kraft kostet. Diesen Marathon schaffen wir – aber nur gemeinsam.&#8220;&nbsp;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="ausschuss20210324"><a href="#ausschuss20210324">Der Ausschuss, der Bürgermeister und der Lügen-Verdacht</a></h1>



<p><strong>Christian Vogt</strong> wurde vor genau zwei Jahren zu <strong>Hofheims Bürgermeister</strong> gewählt, ist seit anderthalb Jahren im Amt. Er ist nahezu täglich auf allen möglichen <strong>Internetkanälen</strong> unterwegs und zeigt sich dort <strong>sichtlich bemüht</strong>, als <strong>netter Mensch </strong>wahrgenommen zu werden. Aber was nutzt das? <strong>Fachlich</strong> hat sich Christian Vogt in eine<strong> sehr unangenehme Lage</strong> manövriert: Er musste bereits <strong>eingestehen</strong>, dass er seine Verwaltung <strong>nicht in Griff</strong> hat und dass es dort gravierende organisatorische Mängel gibt. Dazu zeigt er sich erschreckend <strong>vergesslich</strong>. Er musste auch einräumen, dass er seine <strong>E-Mails nicht</strong> liest. </p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Diese Frage schickte CDU-Mann<strong> Armin Thaler</strong> gleich mehrmals durch den großen Saal der Stadthalle, er gab sich dabei sehr empört. Es war am Dienstag in der Sitzung des <strong>Akteneinsichtsausschusses</strong>: Der tagte nun schon <a aria-label="zum zweiten Mal (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">zum zweiten Mal</a>, um die Hintergründe der <strong>verlorenen Mieterschutzrechte </strong>aufzuklären. Die Noch-Koalitionäre von <strong>CDU, SPD, FDP und FWG </strong>(sie bestimmen die Politik in Hofheim noch bis Ende dieses Monats) stellten sich schützend vor Vogt: Alles sei gesagt, versuchten sie zu vermitteln, alles sei geklärt. Die <strong>Opposition</strong> hingegen stellte unbeeindruckt drängende Fragen, die auch ziemlich naheliegend klangen. Das gefiel Sitzungsleiter Thaler ganz offensichtlich nicht:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Keiner antwortete mit klarem<strong> &#8222;ja&#8220;</strong>. Aber gedacht haben dürften es einige in der Runde<strong> </strong>– aus gutem Grund:</p>



<p>Gleich<strong> drei Schreiben</strong> des hessischen <strong>Wirtschaftsministeriums</strong> waren, wie <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>, im Hofheimer Rathaus unbeantwortet geblieben: Sie gingen angeblich <strong>verloren</strong> oder aber wurden <strong>nie gesehen</strong>. Das sei ein <strong>organisatorisches Versagen</strong> gewesen, hatte Vogt dargestellt, und er hatte auch Mitarbeiter <strong>persönlicher Versäumnisse </strong>bezichtigt. So will er das erste Schreiben aus Wiesbaden an die <strong>&#8222;zuständige Mitarbeiterin&#8220; </strong>im <strong>Fachbereich Bürgerdienste</strong> weitergeleitet haben, wo es allerdings versandet sein soll. Die Frau arbeitet heute nicht mehr in der Stadtverwaltung; <strong>ihre Vorgesetzte</strong>, die von dem Vorgang hätte wissen müssen, konnte zur <strong>Aufklärung</strong> nichts beitragen: Sie wusste offenbar nichts, konnte auch keine schriftlichen Vermerke finden, die Vogts Aussage hätten stützen können.</p>



<p>Das ist äußerst <strong>ungewöhnlich</strong> für eine Verwaltung: Alle Papiere <strong>verschwunden</strong>? Das kam <strong>Grünen wie Linken </strong>mindestens merkwürdig vor. Seither steht ein unangenehmer<strong> Verdacht</strong> im Raum: Hat Vogt die Unterlagen vielleicht gar<strong> nicht weitergeleitet</strong>?</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em></p>



<p>Eine weitere Frage war bisher noch offen, jetzt allerdings könnte eine <strong>Antwort</strong> gefunden sein:</p>



<p>Wenn die Geschichte von einer Mitarbeiterin, die Unterlagen vom Bürgermeister bekam und sich nicht darum kümmerte, nur ein Märchen wäre: Was könnte denn dann, diese Frage stellt sich natürlich, Christian Vogt veranlasst haben, durch <strong>Nicht-Handeln</strong> die Mieterschutzrechte <strong>auszuhebeln</strong>? Die Mieterschutzrechte sollten doch einem <strong>Großteil der Bürger seiner Stadt</strong> zugute kommen&#8230;</p>



<p>Die Antworf auf diese Frage könnte jetzt gefunden worden sein: Der <strong>Hofheimer Magistrat</strong> hatte sich bereits <strong>2019</strong> gegenüber dem <strong>Hessischen Städtetag </strong>sehr deutlich <strong><em>gegen</em></strong> <strong>Mietobergrenzen</strong> ausgesprochen. Das kam im <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> heraus:<em> &#8222;Die Stadt Hofheim befürchtet, dass durch die Beschränkung Neubauprojekte gehemmt und somit der Nachfragedruck noch verschärft werden könnte&#8220;</em>, hieß es damals in einem<strong> Verwaltungs-Papier</strong>.</p>



<p>Exakt so argumentiert die <strong>Immobilienbranche</strong>, wenn sie versucht, mehr Rechte für Mieter abzuwehren.&nbsp;</p>



<p>Dieser <strong>neue Kenntnisstand</strong> – Hofheims<strong> Magistra</strong>t hat sich bereits 2019<strong> gegen bessere Mieterrechte</strong> ausgesprochen – könnte erklärlich machen, weshalb heute die Mieterschutzrechte in Hofheim nicht gelten. Es war ja auch ganz einfach: Die <strong>drei Schreiben </strong>des Wirtschaftsministeriums im Jahr 2020 mussten einfach <strong>nicht beantwortet</strong> werden. Schon waren die Mieterrechte weg, und die <strong>Immobilienbranche</strong> war zufrieden.</p>



<p>Das Beste: Keiner hat&#8217;s gemerkt! Wenigstens lange Zeit nicht. Dann kamen die Linken dahinter und machten den Vorgang öffentlich. Jetzt steht fest:</p>



<p>Erst spricht sich der <strong>Magistrat gegen Mieterrechte </strong>aus. Dann <strong>verschwinden</strong> drei Schreiben, in denen es um die <strong>Verbesserung</strong> der Mieterrechte geht.</p>



<p>Wie <strong>unbedarft</strong> und <strong>vertrauensselig</strong> muss man sein, um hier an ein &#8222;<strong>Verwaltungsversagen</strong>&#8220; zu glauben?</p>



<p><em>&#8222;Bezichtigen Sie den Bürgermeister einer Lüge?&#8220;</em> </p>



<p>Die <strong>Akteneinsicht</strong> endete wie erwartet: Details wurden nicht aufgearbeitet. In dem Abschlussbericht heißt es lapidar, die Mieterschutzrechte seien wegen <strong>&#8222;organisatorischer Mängel in der Stadtverwaltung&#8220; </strong>verloren gegangen. Das muss wohl reichen, die Mehrheit im Ausschuss wollte das so.</p>



<p>Lediglich in einem kleinen Punkt konnten <strong>Grüne und Linke </strong>eine Änderung erreichen: Ursprünglich wollte der Bürgermeister den Verlust der Mieterschutzrechte auch<strong> Mitarbeitern seiner Verwaltung</strong> – die namentlich nicht genannt wurden – in die Schuhe schieben. Dann wäre er<strong> nicht allein schuld</strong> gewesen. Im Entwurf des Abschlussberichts war der Satz bereits zu lesen: &#8222;<em>Ebenso gab es Versäumnisse von Mitarbeitern.&#8220;</em> Grüne und Linke protestierten: Das habe vielleicht der Bürgermeiser so erzählt. Für eine solche <strong>Schuldzuweisung</strong> aber habe es in den Akten <strong>keinerlei Hinweise</strong> gegeben. Der Satz wurde gestrichen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipp des Tages</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rsnapRwrXBI&amp;t=3s" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video.jpg" alt="20210324 Huskie Video" class="wp-image-11838" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210324-Huskie-Video-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>



<p>Mit dem <strong>Husk</strong>y den Kapellenberg hoch – und dann mit der <strong>Drohne</strong> die Welt von oben betrachten: Meisterturm, Bergkapelle, Kreisstadt Hofheim&#8230; Kleines nettes Filmchen, bei Youtube entdeckt. Ruhig mal reinschauen, macht Spaß: <a aria-label="Hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=rsnapRwrXBI&amp;t=3s" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier</a> geht&#8217;s lang.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Zentrum der Behandlung von Menschen mit Diabetes</h2>



<p>Gute Nachricht für die <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>: Die <strong>Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie und Endokrinologie</strong> in Bad Soden wurde erneut von der <strong>Deutschen Diabetes Gesellschaf</strong>t (DDG) als Zentrum für die stationäre Behandlung von <strong>Menschen mit Diabetes</strong> ausgezeichnet. <strong>Klinik-Leiter Professor Clemens Jaeger</strong> sagt: <em>&#8222;Die Versorgung von Patienten mit Diabetes im Akutkrankenhaus stellt eine besondere Herausforderung dar. Oft müssen Patienten mit Diabetes wegen ganz anderer Erkrankungen in einer Klinik behandelt werden und liegen daher in unterschiedlichen Abteilungen des Krankenhauses, verteilt auf die verschiedensten Stationen.“</em> Das <strong>Diabetes-Team im Krankenhaus</strong> habe sich deshalb zum Ziel gesetzt, neben den <strong>Patienten</strong> der eigenen Abteilung auch diejenigen zu erkennen und aufzusuchen, die <strong>außerhalb</strong> <strong>der</strong> <strong>Abteilung</strong> behandelt werden und einer <strong>intensiven Betreuung</strong> bedürfen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kliniken-mtk.de/cipp/mtk/lib/pub/tt,oid,8554/lang,1/ticket,guest" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Dr. Neuhaus nach SPD-Schlappe wiedergewählt</strong></p>



<p>Was sagt man, wenn man bei einer Wahl ganz böse abgestraft wurde? Zum Beispiel dieses: Der Wahlsonntag habe ein<strong> SPD-Ergebnis für den Kreistag</strong> <em>„ziemlich exakt im hessischen Mittel gebracht und spiegele den landesweiten Trend der Partei bei dieser Kommunalwahl wieder“</em>. Deshalb kann man natürlich weitermachen wie bisher: Die SPD-Kreistagsfraktion hat <strong>Dr. Philipp Neuhaus </strong>zu ihrem Fraktionschef wiedergewählt, schreibt das Kreisblatt. Man werde wohl die Rolle der <strong>Oppositionsführerschaft</strong> übernehmen, sagte Neuhaus, <em>„weiterhin beharrlich, aber immer konstruktiv und sachbezogen&#8220;. </em>Soll heißen: Wir ändern nichts. Wohin soll das noch führen, SPD?</p>



<p><strong>CDU-Männer bekabbeln sich in Wallau</strong></p>



<p>Als großes Thema hat das Kreisblatt den<strong> Ortsbeirat Wallau</strong> ausgemacht: In dem Dörfchen hatte vor fünf Jahren eine <strong>Wählergemeinschaft</strong> für etwas <strong>Unruhe</strong> gesorgt; in diesem Jahr trat sie nicht an, was ebenfalls für etwas <strong>Unruhe</strong> sorgt. Die <strong>CDU</strong> heimste diesmal für den Ortsbeirat satte <strong>42,3 Prozent </strong>der Stimmen ein (vorher: 26,9%), was normalerweise Grund zur Freude ist, aber wohl nicht in Wallau: Dort bekam <strong>Herwart Goldbach</strong> – bislang CDU-Vorsitzender des Gremiums – weniger Stimmen als seine Parteifreunde <strong>Anja Hauzel</strong> und<strong> Jörg Ströhmann</strong>. Woraufhin Ströhmann erzählte, er sei darauf angesprochen worden, ob er nicht den<strong> Posten des Ortsvorstehers </strong>annehmen wolle. Er sei da nicht abgeneigt, sagte er wohl auch, obwohl er eigentlich gar nicht in den Ortsbeirat gewollt habe. Aber jetzt müsse man <strong>Wählers Willen </strong>natürlich beachten&#8230; Was wiederum Goldbach nicht gefällt: Er kündigte an, sein <strong>Mandat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>annehmen</strong> zu wollen. Sein Nachrücker würde<strong> Majo Stoll.</strong></p>



<p><strong>Alexander Feist wird Vorsitzender der Gemeindevertretung</strong></p>



<p>Eine Polit-Personalie hat das Kreisblatt auch in Kriftel gefunden: <strong>CDU-Parteichef Alexander Feist </strong>soll <strong>Bodo Knopf </strong>als Vorsitzender der Gemeindevertretung beerben. Das beschloss die <strong>Fraktion</strong>. Der 53-jährige Geschäftsführer einer IT-Firma wird bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am <strong>22. April</strong> gewählt. Fraktionsvorsitzenden bleibt <strong>Dr. Frank Fichert</strong>. Der 52 Jahre alte Professor für Volkswirtschaftslehre gehört seit 1993 der Gemeindevertretung an. In den Gemeindevorstand wurden <strong>Ferdinand Dillmann, Edelbert Hoss, Erhard Koch, Silvia May und Monika</strong> <strong>Beisheim</strong> geschickt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtrat Köppler: Märchenstunde zum teuersten Treppenumbau von Hofheim</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/24/stadtrat-koeppler-maerchenstunde/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/02/24/stadtrat-koeppler-maerchenstunde/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 13:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bouffier Volker]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Glück Heike]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kunze Robin]]></category>
		<category><![CDATA[List Christina]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Dr. Philipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=9313</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 24. Februar. Zwischen Hofheims Rathaus und der Stadthalle wurde mit dem Umbau des Durchgangs begonnen. Ursprünglich hieß es, man wolle herumlungernde Jugendliche von den Treppen vertreiben. Nachdem aber bekannt geworden war, dass der Umbau fast 300.000 Euro kostet, hat Stadtrat Bernhard Köppler der Öffentlichkeit überraschend eine ganz neue Geschichte erzählt. Aber ist die auch wirklich wahr - oder eher ein Märchen? --- Außerdem: Corona-Zahlen sind stabil, jetzt können Gastronomen auf erste Lockerungen hoffen. Landrat weist Kritik aus Straßenverkehrsbehörde zurück. Keine Chance für "Nette Toilette" u.v.m]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Umbauarbeiten im Durchgang zwischen Rathaus und Stadthalle haben begonnen. Kurz vor Beginn der Baumaßnahme hat die Stadtspitze versucht, der Öffentlichkeit eine neue Begründung für den wohl teuersten Treppenumbau in der Geschichte Hofheims zu &#8222;verkaufen&#8220;. Was Stadtrat Köppler (SPD) allerdings verbreitete, könnte den Tatbestand der vollendeten Täuschung der Öffentlichkeit erfüllen. Er erklärte die Berichte in den Lokalzeitungen in den letzten Jahren zu Märchen – und verkündete seine ganz eigene Geschichte. Aber ist die überhaupt wahr?</strong></p>



<p>Die E-Mail wurde an diesem Dienstagnachmittag von der <strong>Rathaus-Pressestelle </strong>abgeschickt, es war genau 17.47 Uhr. Sie enthielt ein Word-Dokument mit einer Pressemitteilung, die ungewöhnlich <strong>kurzatmig</strong> ausfiel. Verkündet wurde darin die <em>&#8222;finale Phase im Rahmen der energetischen Sanierung der Stadthalle&#8220;.</em></p>



<p>Magere 14 Zeilen mussten reichen für den <strong>Startschuss</strong> des wohl teuersten Treppenumbaus ever ever: Es geht um den Durchgang zwischen Rathaus und Stadthalle, der für fast 300.000 Euro komplett neu <strong>gestylt</strong> werden soll.</p>



<p>Bereits vor Weihnachten war die Treppe abgeriegelt worden, in dieser Woche fingen die Arbeiten an. In <strong>diversen Veröffentlichungen</strong> war stets nur ein Grund für den Umbau genannt worden: <strong>Jugendliche</strong> hätten in dem Durchgang geraucht, getrunken und (angeblich, so genau weiß man das schließlich nicht)  <strong>Drogen</strong> konsumiert. Und das alles vor den Augen von Rathaus-Mitarbeitern!</p>



<p>Die <strong>baulichen Veränderungen</strong>, so lautete der gern erzählte Plan, sollten dafür sorgen, dass die Jugendlichen <strong>verschwinden</strong>. Das würde zugleich das <strong>Sicherheitsempfinden</strong> von Treppenbenutzern erhöhen, wurde stets beteuert.</p>



<p>Die Botschaft war klar: Fast <strong>300.000 Euro </strong>für die <strong>Vertreibung einiger Jugendlicher</strong> – wir können&#8217;s uns ja wohl leisten!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe.jpg" alt="20210224 Rathaustreppe" class="wp-image-9317" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Rathaustreppe-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Rathaus-Parkplatz: Die Umbauarbeiten an der Treppe haben begonnen.</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtrat Köppler: Zeitungsberichte waren nur Märchen</h2>



<p>Normalerweise <strong>feiert</strong> das Rathaus den Start einer derart teuren Maßnahme als <strong>Aufbruch in glanzvolle Zeiten</strong>, auch werden die Lokalzeitungen dazugerufen, um den <strong>gewichtigen Augenblick</strong> mit Texten und Fotos zu dokumentieren.</p>



<p>Aber diesmal ist alles anders, für die <strong>behördliche Zurückhaltung</strong> lassen sich die Gründe auch leicht erkennen: Die Baumaßnahme sollte eigentlich schon<strong> 2020 </strong>abgeschlossen sein. Jetzt, so kurz vor den <strong>Kommunalwahlen</strong>, wollte man das Projekt lieber<strong> ohne jedes Aufsehen</strong> durchziehen.</p>



<p>Denn es sind nicht nur die<strong> immensen Koste</strong>n und die <strong>abstruse Begründung</strong>, die für <strong>Kopfschütteln</strong> bei vielen Menschen sorgen: <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> hatte zuletzt Aussagen gemacht, die wenig glaubhaft klingen. Seither steht der Verdacht im Raum, dass der SPD-Mann die <strong>Öffentlichkeit</strong> bewusst zu täuschen versucht hat.</p>



<p>Köppler hatte im Januar dieses Jahres behauptet: Berichte, wonach mit dem Treppenumbau Jugendliche vertrieben werden sollen, seien eine &#8222;<strong>Mär</strong>&#8222;. Ein <strong>Märchen</strong> also. Eine <strong>frei erfundene Geschichte.</strong></p>



<p>Als angeblich wahren Grund für die Umbaumaßnahme gab der SPD-Stadtrat an: <strong>Wasser</strong> sei durch die Treppe in die darunter liegenden Räume <strong>eingedrungen</strong>. Eine Beseitigung der Schäden hätte <strong>150.000 Euro </strong>gekostet. <em>&#8222;Da habe man sich lieber für eine komplette Neuanlegung entschieden, die zwar teurer, aber dafür nachhaltiger sei&#8220;,</em> schrieb das Kreisblatt am 25. Januar dieses Jahres.&nbsp;</p>



<p>Schauen wir zurück auf die letzten zwei, drei Jahre, kommen große Zweifel an der Darstellung des SPD-Stadtrats auf: Über Jahre hinweg war die <strong>Vertreibung einiger herumlungernder Jugendlichen </strong>als einziger Grund für den Treppenanbau angegeben worden. Jetzt soll das eine <strong>Phantasiegeschichte</strong> gewesen sein?&nbsp;</p>



<p>Was ist denn nun wirklich wahr? <strong>Spurensuche</strong> im Archiv des Rathauses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Treppenumbau war 2018 als &#8222;optische Maßnahme&#8220; geplant</h2>



<p>Am <strong>7. September 2018</strong> wurde in einer Sitzung des Stadtparlaments die Magistratsvorlage mit der <strong>Nummer 2018/093</strong> an die Stadtverordneten verteilt: Auf zweieinhalb Seiten wurde die energetische Modernisierung der Stadthalle vorgestellt. Der <strong>Umbau der Treppe</strong> wurde in dem Papier erwähnt, allerdings <strong>ohne Angaben der Kosten</strong>.</p>



<p>Unter der Überschrift <em>&#8222;geplante optische Maßnahmen&#8220;</em> hieß es in dem Papier wörtlich: <em>&#8222;Unter anderem ist geplant, die Durchgangssituation zwischen Rathaus und Stadthalle zu optimieren, um so die Aufenthaltsqualität für Jugendliche dahingehend zu verschlechtern, dass weniger Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsecken zur Verfügung stehen.&#8220;</em></p>



<p>Halten wir fest: Es ist das <strong>Jahr 2018</strong>, die Treppe soll umgebaut werden, damit die Jugendlichen verschwinden. Der Treppenumbau wird ausdrücklich als eine <strong>&#8222;optische Maßnahme&#8220;</strong> eingestuft. Kein Wort von Undichtigkeiten oder Wasserschäden!</p>



<p>Exakt zwei Jahre später – <strong>September 2020</strong>: Die Stadtverordneten sollen die Treppenpläne&nbsp; absegnen. In der Vorlage des Magistrats mit der <strong>Nummer 2020/120</strong> wird auf die Unterlagen aus dem Jahr 2018 verwiesen. Die Stadtverordneten sollten dem&nbsp; geplanten Umbau zustimmen – wörtlich: <em>&#8222;Somit verliert der Durchgang an Sitz- und Aufenthaltsqualität&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>Wie gesagt: Wir sind jetzt im <strong>Jahr 2020</strong>. Und wieder findet sich in der Vorlage des Magistrats kein Wort von einer Durchfeuchtung oder gar von einem Wassereinbruch. </p>



<p>Die <strong>Stadtverordneten</strong> kamen Ende letzten Jahres nicht mehr dazu, über diese Magistratsvorlage zu sprechen: Wegen <strong>Corona</strong> fielen Sitzungen aus.</p>



<p>Im<strong> Dezember 2020</strong> tagte der <strong>Ältestenrat</strong>: Die Verwaltung berichtete, die Planung sei abgeschlossen, man werde mit dem Umbau beginnen, ohne dass die Bürgervertreter noch etwas dazu sagen könnten. Die <strong>Linken</strong> protestierten &#8211; vergeblich.</p>



<p>Am <strong>14. Dezember 2020 </strong>erschien der Hofheim/Kriftel-Newsletter mit dem Bericht: <a href="https://hk-newsletter.de/2020/12/14/neue-treppe-fuer-280-000-euro/">&#8222;Rathaus gönnt sich neue Treppe für fast 300.000 Euro&#8220;</a>. Erstmals erfuhr eine <strong>breite Öffentlichkeit</strong> von den wahren Kosten. Das Kreisblatt schrieb wenig später, dass <strong>Empörung</strong> in der Stadt herrsche.</p>



<p><strong>Anfang Januar 2021</strong> stellen die <strong>Linken</strong> einen Antrag (Nr. KERN2020/049): Die <strong>Entscheidung</strong> des Magistrats, die Treppe <strong>für viel Gel</strong>d umbauen zu lassen, sei <strong>nie</strong> <strong>öffentlich</strong> diskutiert worden. Über das Projekt solle zumindest noch im <strong>Ortsbeirat</strong> <strong>Kernstadt</strong> beraten werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="453" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung.jpg" alt="Stadtrat Köppler" class="wp-image-4022" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201214-Treppen-Zeichnung-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Einer der Entwürfe für den Treppenumbau: Blumenkübel entlang der Stadthalle sollen den Jugendlichen den Aufenthalt vermiesen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Damit sind wir angekommen <strong>in diesem neuen Jahr</strong>. Im Rathaus hat man wohl erkannt, dass die bisherige Begründung &#8222;Jugendliche vertreiben&#8220; angesichts der <strong>horrend hohen Kosten</strong> bei den Bürgern nicht sonderlich gut ankommt – und das ausgerechnet jetzt, kurz vor Kommunalwahlen,</p>



<p>Als am <strong>20. Januar</strong> der Ortsbeirat Kernstadt tagte, tischte <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> ganz überraschend die Geschichte von eindringendem Wasser auf. Und behauptete zugleich, die bisherigen Berichte über die <strong>beabsichtigte</strong> <strong>Vertreibung</strong> <strong>der</strong> <strong>Jugendlichen</strong> seien eine &#8222;<strong>Mär</strong>&#8222;, ein frei erfundenes Märchen. </p>



<p>Am nächsten Tag fragten wir im Rathaus nach. Wenn die bisherige Begründung falsch war: Wann wurde denn der <strong>Wasserschaden</strong> festgestellt? Welche <strong>Gremien</strong> wurden informiert? Und woher stammt die <strong>Kosteneinschätzung</strong> von 150.000 Euro?</p>



<p>Hofheims Rathausführung ist wohl nicht gewohnt, dass <strong>Verlautbarungen</strong> von Stadträten auf ihre <strong>Wahrhaftigkeit</strong> überprüft werden. Man brauchte ungewöhnlich lange, um Antworten auf unsere Fragen zu finden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtrat Köppler: 150.000-Euro-Angabe ohne Gutachten</h2>



<p>Erst ging es noch ganz fix: <em>&#8222;Im Zuge der Optimierung der Durchgangssituation werden sinnvollerweise auch bauliche Schäden, wie eindringendes Wasser im Platz- und Durchgangsbereich fachgerecht mitsaniert&#8220;</em>, teilte <strong>Pressesprecherin Iris Bernardelli</strong> mit. Das ist sicher richtig, sollte auch eine Selbstverständlichkeit sein: Wenn man Schäden festgestellt, sollte man sie beseitigen. Aber das war natürlich <strong>keine</strong> <strong>Antwort</strong> auf unsere Fragen. Deshalb hakten wir nach, wollten&#8217;s schon etwas genauer wissen.</p>



<p>Und wieder reagierte die <strong>Pressestelle</strong> <strong>des</strong> <strong>Rathauses</strong> ganz schnell, schrieb anderntags: <em>&#8222;Wir haben noch keine Antwort für Sie und können zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sagen, wann Sie damit rechnen können.&#8220;</em></p>



<p>Drei Wochen vergingen! Am <strong>18. Februar</strong> schrieb Frau Bernardelli: Man habe über die energetische Sanierung der Stadthalle in <strong>zahlreichen</strong> <strong>Gremien</strong> gesprochen. <em>&#8222;Hier ist es üblich, dass viele Aspekte eines solchen Vorhabens neben den eigentlichen Vorlagen auch mündlich vorgetragen werden.&#8220;</em> Die <strong>Schwerpunkte</strong> <strong>der</strong> <strong>Berichterstattung</strong> hätten nicht in den Undichtigkeiten des Durchgangs gelegen, <em>&#8222;allerdings wurde auch hierüber bereits 2018 in den Sitzungen berichtet&#8220;.</em></p>



<p>Das sollen wir glauben? Kommunale Gremien wurden über <strong>Undichtigkeiten </strong>seit drei Jahren nur mündlich informiert? Ein <strong>Wasserschaden</strong>, dessen alleinige Reparatur angeblich<strong> 150.000 Euro</strong> kosten sollte, wurde über Jahre hinweg <strong>nicht</strong> weiter thematisiert und deshalb auch <strong>nicht</strong> in den Protokollen erwähnt?&nbsp;</p>



<p>Die von Köppler genannten angeblichen <strong>Sanierungskosten in Höhe von 150.000 Euro </strong>scheinen übrigens nicht sonderlich belastbar. Es handelt sich wohl eher um eine <strong>Schätzung</strong>. Bernardelli: <em>&#8222;Da wir einen Architekten mit den Arbeiten beauftragt haben, war ein Gutachten hierfür nicht erforderlich.&#8220;</em></p>



<p>Wir haben inzwischen <strong>mehrere Stadtverordnete </strong>gefragt: Wurde im Zusammenhang mit dem fast 300.000 Euro teuren Treppenumbau jemals über <strong>Undichtigkeiten</strong> der Treppe oder eindringendes <strong>Wasser</strong> informiert?</p>



<p>Keiner konnte sich daran erinnern.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Landrat Cyriax: Wir benötigen Perspektiven</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1.jpg" alt="20210224 Corona1" class="wp-image-9329" style="width:640px;height:480px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>
</div>


<p>Und wieder gibt es <strong>zwei Corona-Todesfälle </strong>zu vermelden: In Eschborn verstarb ein <strong>84-jähriger Mann</strong>, in Hochheim eine <strong>81-jährige Fra</strong>u. Die Pandemie hat damit inzwischen <strong>170 Todesopfer</strong> im Kreisgebiet gefordert.</p>



<p>Dabei ist der <strong>Inzidenzwert</strong> heute &#8211; mal wieder – auf dem Rückzug. Er wird mit <strong>54</strong> angegeben, drei weniger als gestern.</p>



<p>Es gibt <strong>19 neue Infektionen</strong> im Kreisgebiet, aktuell sind <strong>245 Menschen</strong> an Corona erkrankt. In <strong>Hofheim</strong> sind derzeit <strong>50 Menschen</strong> infiziert (einer mehr als gestern), in <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>8</strong> (+2).</p>



<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> liegen derzeit sechs Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, nur noch <strong>einer muss beatmet</strong> <strong>werden</strong>.</p>



<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> versucht in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>, die Zahlen einzuordnen: In Bayern dürften ab Montag nicht nur Friseursalons, sondern auch Baumärkte und Nagelstudios öffnen dürfen. Hessen wolle jetzt auch handeln.&nbsp;</p>



<p>&#8222;<em>Morgen wird Ministerpräsident Volker Bouffier seinen ,Perspektivplan für eine verantwortungsvolle Öffnung&#8216; vorstellen.&#8220;</em> Auch wolle sich der Ministerpräsident nicht länger nur an Inzidenzen orientieren.</p>



<p>Landrat Cyriax: <em>&#8222;Bemerkenswerte Aussagen, die ich teile. Der tägliche Blick, ob die Inzidenz 55 oder 40 beträgt, bringt uns keinen großen Erkenntnisgewinnung. Wir haben letzte Woche gesehen, dass binnen weniger Tage die Fallzahlen in diesem Korridor schwanken. Die Diskussion und die Vorschläge für weitere Öffnungen sind wichtig und richtig. Wir benötigen Perspektiven. Öffnungen sollten von einem schlüssigen nationalen Testkonzept begleitet werden. Ich bin gespannt, was morgen genau vorgestellt und anschließend tatsächlich umgesetzt wird. &#8222;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2.jpg" alt="20210224 Corona2" class="wp-image-9330" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210224-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Kreisgebiets. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Land plant Lockerungen: Für Gastonomie ist &#8222;Land in Sicht&#8220;</h1>



<p>Welche <strong>Lockerungen</strong> plant der <strong>hessische Ministerpräsident Volker Bouffier</strong>? Übereinstimmend berichten Medien :</p>



<p>Dem <strong>Einzelhandel</strong> soll &#8222;Click and Meet&#8220; gestattet werde. Heißt: Kunden dürfen einen <strong>Beratungstermin</strong> in Geschäften und Kaufhäusern ausmachen. Das werde man am <strong>4. März</strong> beschließen, so Bouffier. Die Forderung ist nicht neu, Hessen hatte sich damit nicht durchsetzen können, weshalb derzeit nur Bestellen und Abholen erlaubt ist.</p>



<p>Vom <strong>1. April </strong>ab soll die <strong>Außenbewirtschaftung</strong> von Restaurants, Gaststätten und Cafes erlaubt sein. Wenn das funktioniert, dann könne man über eine komplette Öffnung reden.</p>



<p>Die aktuellen <strong>Kontaktbeschränkungen</strong> – erlaubt sind derzeit nur Treffen eines Hausstandes mit einer Person – sollen gelockert werden: Für <strong>private Treffen </strong>sollen wieder<strong> zwei Hausstände </strong>zusammenkommen dürfen.</p>



<p>Weitere Informationen zu diesem Thema bietet zum Beispiel die Hessenschau auf ihrer <a aria-label="Interneseite (opens in a new tab)" href="https://www.hessenschau.de/politik/bouffier-kuendigt-lockerungen-fuer-handel-und-gastronomie-an,bouffier-corona-lockerungen-100.html?fbclid=IwAR113g45i4J91MLRJguIram96uiNdQt2KiqZcjSKtAhUhBo8OfDTpAwCNLE" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Internetseite</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Drei Verletzte bei Auffahrunfall</h1>



<p>Drei Verkehrsteilnehmer mussten in <strong>Kriftel</strong> nach einem Verkehrsunfall medizinisch behandelt werden. Ein <strong>59-jähriger VW-Fahrer</strong> aus Budenheim war mittags auf der Hattersheimer Straße in Richtung Hofheim unterwegs. An der Einmündung der Gutenbergstraße fuhr er auf den Seat eines <strong>48-jährigen Hofheimers </strong>auf, der vor der Ampel warten musste. Der Aufprall war so heftig, dass der <strong>Seat</strong> auf einen vor ihm wartenden <strong>Citroen</strong> geschoben wurde. Alle drei beteiligten Autofahrer klagten über <strong>Schmerzen</strong> und wurden an der Unfallstelle untersucht; der 48-Jährige wurde ins <strong>Krankenhaus</strong> gebracht. Die Feuerwehr musste später noch Öl und Benzin von der Straße beseitigen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Corona-Ausbruch in Behörde: Landrat weist Vorwürfe zurück</strong></p>



<p>Ein anonymer Mitarbeiter der <strong>Straßenzulassungsstelle</strong> hatte beim Kreisblatt &#8222;Anzeige erstattet&#8220;: Dass es zu einem <strong>Corona-Ausbruch</strong> in der Hofheimer Behörde gekommen sei, sei auch der <strong>mangelnden Fürsorge</strong> des Kreises zuzuschreiben, unter der die Mitarbeiter leiden mussten. Im Wiesbadener Kurier bestätigte der <strong>Personalratsvorsitzende</strong> im Kreishaus, <strong>Volker Schütz</strong>, die Vorwürfe, er sprach zudem von einer<strong> schlechten Stimmung</strong> unter den 1300 Mitarbeitern der Behörde. <strong>SPD-Fraktionschef Philipp Neuhaus</strong> verlangte daraufhin umgehende Aufklärung. <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> &#8211; bekanntlich CDU – lieferte jetzt, und zwar offenbar so umfassend, dass Neuhaus sich beeindruckt zeigte: <em>„Es hat sich für mich überzeugend angehört“,</em> zitiert ihn das Kreisblatt. Cyriax nannte unter anderem die <strong>genaue Anzahl</strong> <strong>der</strong> <strong>Masken</strong>, die an die Mitarbeiter verteilt wurden, und dass <strong>Trennwände</strong> aufgestellt worden seien. Zur Stimmung in der Belegschaft verwies der Landrat darauf, dass die bei einer anonymen Umfrage mit &#8222;<strong>gut</strong>&#8220; bewertet worden sei.&nbsp;</p>



<p><strong>Übernachtungsgäste blieben 2019 aus</strong></p>



<p>Diese Zahlen dürften nicht überraschen: Im letzten Jahr hat es laut dem <strong>Statistischen Landesamt </strong>weitaus weniger <strong>Übernachtungsgäste</strong> im Main-Taunus-Kreis gegeben als im Jahr zuvor, schreibt das Kreisblatt. So wurden nur 381.368 Übernachtungen gezählt, das sind 55 Prozent weniger als 2019. Die <strong>Bettenauslastung</strong> lag im Vorjahr im MTK bei 20 Prozent, somit 17,5 Prozentpunkte unter dem Wert von 2019.&nbsp;</p>



<p><strong>Keine Chance für &#8222;Nette Toilette&#8220;</strong></p>



<p>Eine<strong> Aktion &#8222;Nette Toilette&#8220;</strong> hat in Hofheim keine Chance, konstatiert das Kreisblatt. Es war ein Vorschlag von <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> für die Linken-Fraktion im Stadtparlament: In der Stadt gebe es zu wenig öffentliche Toiletten, was nicht nur Geschäftskunden und Besucher der Stadt betreffe, sondern auch die Nutzer von Bus und Bahn sowie Bus- und Taxifahrer. Andernorts hängten freundliche Gastronomen einen Aufkleber an die Tür: <strong>&#8222;Nette Toilette&#8220;,</strong> die dürfe man dort benutzen. In <strong>Idstein</strong> funktioniert das, dort spricht man sogar von einer &#8222;<a aria-label="Erfolgsgeschichte (opens in a new tab)" href="https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/idstein/kooperation-zwischen-stadt-idstein-und-gastronomiebetrieben-in-sachen-nette-toilette-ist-eine-erfolgsgeschichte_18103871" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Erfolgsgeschichte</a>&#8222;. In Hofheim erlitt der Antrag das <strong>Schicksal</strong> nahezu aller Vorschläge, die von den Linken stammen: Die Mehrheit <strong>lehnte</strong> ab.</p>



<p><strong>Friseure freuen sich auf den 1. März</strong></p>



<p>Kreisblatt-Redakteur <strong>Robin Kunze</strong> hat sich unter Kriftels Friseuren umgehört: Seit Mitte Dezember sind ihre Geschäfte dicht, zum 1. März dürfen sie wieder öffnen. Freude pur: <em>„Die ersten zwei März-Wochen sind wir quasi komplett ausgebucht, und bis Ende März sind nur noch vereinzelt Termine verfügbar“</em>, sagt <strong>Heike Glück</strong>. Bei <strong>Christina List </strong>kann man übers Internet einen Termin buche; einige hat sie extra frei gehalten für Menschen, die mit der Technik nicht so vertraut sind. Man habe schon Angst um die Existenz bekommen, sagen beide. Völlige Normalität wird es vorerst nicht geben: Masken müssen beim Haare schneiden getragen werden, die Anzahl der Kunden im Salon ist begrenzt, und jeder Besuch muss protokolliert werden.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/02/24/stadtrat-koeppler-maerchenstunde/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dicker Knatsch in Hofheims CDU um Sitzung des Stadtparlaments</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/29/knatsch-in-hofheims-cdu/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2020/11/29/knatsch-in-hofheims-cdu/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 13:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barone Rocco]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Mock Hans-Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Dr. Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhlmiller Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=3188</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Sonntag, der 29. November. In der Hofheimer CDU-Spitze ist ein ziemlich unadventlicher Streit ausgebrochen. Es geht um eine geplante Sitzung des Stadtparlaments noch im Dezember, in der wichtige Entscheidungen gefällt werden sollten. CDU-Bürgermeister Vogt will die Sitzung unbedingt durchführen, CDU-Fraktionschef Kurz aber ist strikt dagegen. An diesem Montag soll die Entscheidung in einer Telefonkonferenz fallen: Wer setzt sich durch? Außerdem: Drei Video-Tipps "von hier" haben wir an diesem 1. Advent für Sie entdeckt: Chorgesang, Rapp-Musik und was zum Lachen. Die Feuerwehr Kriftel befreite eine Familie aus einem Aufzug. Und das Showspielhaus sucht Tannenbaum-Fotos.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir müssen kurz ausholen: Für Anfang November war eine Sitzung des Kreistages angesetzt. Das ist das höchste parlamentarische Gremium im Main-Taunus-Kreis. Die SPD wollte wegen Corona nur eine Sitzung in &#8222;Kurzfassung&#8220;, völlig absagen aber wollte sie die Sitzung auf keinen Fall: Es sei der SPD &#8222;sehr wichtig zu zeigen, dass unsere Demokratie in dieser Zeit weiterhin handlungsfähig bleibt, auch an der Basis“, ließ sich <strong>SPD-Fraktionsvorsitzender</strong> <strong>Dr. Philipp Neuhaus</strong> in einer <a aria-label="Pressemitteilung (opens in a new tab)" href="https://www.spd-fraktion-mtk.de/2020/11/01/pressemitteilung-kreistagssitzung-trotz-corona-lockdown/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Pressemitteilung</a> zitieren.</p>



<p>Die SPD konnte sich mit ihrem Vorschlag nicht durchsetzen: Der Kreistag tagte am 2. November ganz normal, in voller Besetzung, wie immer. Die Demokratie hatte sich als stark und kraftvoll beweisen können. </p>



<p>Und damit blenden wir nach Hofheim: Hier ist für Dezember eine Vollversammlung der Stadtverordneten geplant. Das ist das höchste parlamentarische Gremium der Stadt. Weil jede Menge wichtiger Themen zur Entscheidung anliegt, wurden gleich zwei Sitzungsabende terminiert,  und zwar für den 8. und für den 9. Dezember </p>



<p>Doch jetzt plötzlich der Schwenk: <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> hatte die Vorsitzenden der Fraktionen zu einer Telefonkonferenz zusammengerufen. Dieses Gremium nennt sich Ältestenrat, und da zeigte sich die CDU überraschend uneins, wie Teilnehmer berichteten: <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> wollte unbedingt die Sitzung durchführen – der <strong>CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Kurz</strong> aber wollte das auf keinen Fall. Unterstützung fand er – ausgerechnet – bei der SPD, die doch auf Kreisebene noch für eine handlungsfähige Demokratie &#8222;an der Basis&#8220; plädiert hatte.</p>



<p>Die Hofheimer Rathaus-Koalition, zu der neben CDU und SPD auch die FDP und FWG zählen, hat natürlich auch im Ältestenrat die absolute Mehrheit. Und nun? CDU-Bürgermeister Vogt völlig überkreuz mit CDU-Fraktionschef Kurz, dafür unerwartet stramm – das erlebt man in Hofheim äußerst selten, eigentlich noch nie! – an der Seite von <strong>Dr. Barbara Grassel</strong>.</p>



<p>Die Fraktionsvorsitzende der Linken verlangt vehement, dass die gewählten Bürgerverteter auch an Entscheidungsprozessen teilnehmen, dass sie ihre Rechte und Pflichten auch in Sitzungen wahrnehmen können. Sie wies darauf hin, dass der Kreistag ohne Probleme im Plenum habe tagen können (und dieses Jahr auch noch einmal zusammenkommen will). Und dass auch in anderen Orten des Landkreises Sitzungen von Stadtparlamenten ganz selbstverständlich stattgefunden haben und weiter stattfinden werden.</p>



<p>Nur in Hofheim soll das nicht möglich sein?</p>



<p>Grassel argumentierte: Die Stadthalle ist frisch renoviert und mit einer neuen Belüftungsanlage ausgestattet. Dort sei das Stadtparlament bereits Ende Oktober zusammengekommen, um den Doppelhaushalt zu verabschieden. Warum soll das jetzt auf einmal nicht mehr möglich sein?&nbsp;</p>



<p>In der Telefonkonferenz des Ältestenrats, die statt der ursprünglich vereinbarten 30 Minuten am Ende über eine Stunde gedauert hat, wurde noch über mögliche Alternativen diskutiert: Eine Stadtverordnetenversammlung kann schließlich auch in reduzierter Form stattfinden oder als &#8222;Sonderausschuss&#8220; mit minimaler Besetzung. Aber diesmal fand man keinen Konsens.</p>



<p>Jetzt soll Hegeler an diesem Montag den Ältestenrat noch einmal zu einer Telefonkonferenz zusammenrufen und versuchen, einen Ausweg aus der vertrackten Situuation zu finden. Es wird spannend: Kann sich Hofheims CDU-Bürgermeister durchsetzen und die Sitzung stattfinden lassen? Oder wird sich CDU-Fraktionschef Kurz über das eindeutige Votum der Rathausspitze hinwegsetzen und, Seit&#8216; an Seit&#8216; mit seinen Koalitionspartnern von SPD, FDP und FWG, die wichtige Sitzung doch noch ins nächste Jahr verschieben? Dann würde er allerdings &#8222;seinen&#8220; Bürgermeister schwer beschädigen&#8230;</p>



<p>Ausschusssitzungen, die für diese Woche terminiert worden waren, wurden bereits von ihren Vorsitzenden kurzerhand abgesagt: An diesen Montag sollten der Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Integration sowie der Ausschuss für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr tagen. Und am Dienstag dieser Woche hätte der Haupt- und Finanzausschuss zusammenkommen sollen. Die Termine sind gestrichen.&nbsp;</p>



<p>Die Linken haben ihren Unmut darüber an diesem Wochenende in einer Pressemitteilung offen geäußert. Eine naheliegende, wenngleich ziemlich provozierende Frage konnten sie sich darin wohl nicht verkneifen: &#8222;Wenn den Kolleginnen und Kollegen aus CDU, SPD, FWG und FDP die Arbeit im Stadtparlament so lästig ist, dass sie am liebsten überhaupt nicht mehr tagen wollen: Ja, warum kandidieren sie dann überhaupt bei der Kommunalwahl?&#8220;</p>



<p>Zugleich verweisen sie darauf, dass das Absagen von Ausschussitzungen für die Bürger ebenso wenig nachvollziehbar sei wie eine Entscheidung <em>gegen</em> die geplante Sitzung des Parlament :</p>



<p>&#8222;Politiker haben keinerlei Probleme damit, 30 Schüler:Innen sechs Unterrichtsstunden lang in 60-qm-Klassenzimmern einzupferchen (in denen sich oftmals die Fenster gar nicht richtig öffnen lassen oder ein Querlüften unmöglich ist). Aber 60 Stadtverordnete, Magistratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter vier Stunden lang mit Lüftungspausen in der 800 qm großen Stadthalle tagen zu lassen: Das soll unzumutbar und ein schlechtes Signal an die Bürger:Innen sein?&#8220;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Zum 1. Advent: drei Video-Tipps</h1>



<p>Am heutigen 1. Advent haben wir im Internet nach netten Nachrichten aus Hofheim und Kriftel gefahndet und sind fündig geworden. Gleich drei neue Videos haben wir für Sie entdeckt:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video-Dreh in Wallauer Kirche</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aRJwU2bzsF8&amp;fbclid=IwAR3enIaQvmQ66Ozqn_WpJM_8PBdi8UK5n6-k3sNWZqQ6XAyrk0WUrjhaJr8" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129-Soundwerk-Video.jpg" alt="20201129 Soundwerk Video" class="wp-image-3192" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129-Soundwerk-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129-Soundwerk-Video-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem neuesten Soundwerk-Video.</figcaption></figure></div>



<p>Der Wallauer <strong>Chor Soundwerk</strong> hat einen neuen Film erstellt. Die 50 Sängerinnen und Sänger arbeiten seit April an einem digitalen Programm und präsentieren auf <a aria-label="Youtube (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=aRJwU2bzsF8&amp;fbclid=IwAR3enIaQvmQ66Ozqn_WpJM_8PBdi8UK5n6-k3sNWZqQ6XAyrk0WUrjhaJr8" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Youtube</a> einen ersten Einblick. Dazu das Versprechen: &#8222;Das ist erst der Anfang – ihr hört von uns!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wilhelm Schultze rappt schon wieder</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=vIec6xFp6jM" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129-Schultze-Video.jpg" alt="hofheims cdu
" class="wp-image-3191" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129-Schultze-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129-Schultze-Video-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem neuen Video von Wilhelm Schultze</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> hat&#8217;s wieder getan. Er rappt wieder. Unvergessen das Video, mit dem er 2019 im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt Stimmen sammelte (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wVPvi8-UtWA" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Am Freitag wurde er 25 Jahre alt, und zum Geburtstag präsentierte er sein neuestes Werk: <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=vIec6xFp6jM" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Nicht richtig erwachsen&#8220;</a></strong>.</p>



<p>Schultze tritt <a aria-label="bekanntlich (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">bekanntlich</a> als Spitzenkandidat der <strong>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> bei den Kommunalwahlen im März 2021 an. Mit dem anstehenden Wahlkampf, beteuert er, habe sein Video nichts zu tun: Es mache ihm einfach Spaß zu texten, die Filmaufnahmen fanden bereits vor längerer Zeit statt, und der Geburtstag erschien ihm als der richtige Zeitpunkt, das Video zu veröffentlichen. Aufgenommen, produziert, gemixt und gemastert wurde es vom Hofheimer Rapper und Produzenten <strong>Barré</strong>.</p>



<p>Auf Youtube schreibt der Jung-Politiker: &#8222;Ich glaube, jeder in den Zwanzigern kennt das Gefühl, weder noch richtig jung noch richtig erwachsen zu sein. Mich erwischt es auch hin und wieder, und so habe ich es mal in diesem Song festgehalten. Ich hoffe, einige finden Gefallen daran!&#8220; Nicht nur Mitt-Zwanziger sollten sich das Video anschauen: Einige Szenen – zum Beispiel die Drohnen-Aufnahmen oben am Meisterturm oder mit Schultze auf einem Kamin – sind durchaus beeindruckend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hier werden neue Clowns gemacht</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/user/ClownschuleMainz?fbclid=IwAR2mbXyXo1Me6KgUE9dAheJHNx6ZCrKYOriM4u1NyMu5GdTn0vdh_Ax08H8" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129Clown-Video.jpg" alt="20201129Clown Video" class="wp-image-3193" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129Clown-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201129Clown-Video-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem Video der Clownschule in Lorsbach.</figcaption></figure></div>



<p>Und dann sei Ihnen noch ein Video aus der <strong>Clownschule in Lorsbach</strong> empfohlen: <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.michael-stuhlmiller.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Michael Stuhlmiller</a></strong>, Schauspieler, Autor und immer wieder und vor allem Clown, schreibt auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/michael.stuhlmiller/posts/3721026891282231" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>, dass die für den 5. Dezember geplante <strong>Show &#8222;Der Charakterclown&#8220;</strong> wegen Corona ausfallen müsse. Man werde dennoch spielen, die Show filmen und danach online setzen: &#8222;Wer will, kann uns dann auf unserem Youtube-Kanal besuchen und sich das Programm auf seinem Bildschirm anschauen&#8220;. Wer wissen will, wie Clownschule und Clown-Werden funktioniert, kann sich heute schon auf dem Youtube-Kanal umschauen und sollte sich zum Beispiel das 2019 produzierte Video anschauen: Viel Spaß!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video-Tipp für Ihren Terminkalender</h2>



<p>Und dann noch dieser Tipp, wobei das Video erst in drei Wochen zu sehen ist, und es kostet auch Geld: Die <strong>Musikschule</strong> <strong>Hofheim</strong> präsentiert als Ersatz für ihr alljährliches Benefizkonzert in der Thomaskirche am Sonntag, 20. Dezember, auf YouTube einen Film &#8222;mit einem abwechslungsreichen Programm&#8220;, wie es in der <a aria-label="Vorschau (opens in a new tab)" href="https://www.die-musikschule-hofheim.de/benefizkonzert-am-20-12-2020-online/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Vorschau</a> heißt. Wer dabei sein will, muss sich ein Ticket im Internet kaufen – für 15 Euro. Der Erlös geht wie jedes Jahr in das Programm „du bist dabei: Musik für alle“, mit dem die Musikschule Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien Musikschulunterricht ermöglicht.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Familie im Aufzug eingeschlossen</h1>



<p>Die<strong> Freiwillige Feuerwehr Kriftel</strong> berichtet auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> von einem ungewöhnlichen Einsatz: Am Samstag wurde sie zum Bahnhof gerufen – dort war ein Ehepaar mit einem Kleinkind im Aufzug eingeschlossen und kam nicht wieder heraus. Die Feuerwehrmänner mussten die Tür öffnen: &#8222;Alle waren wohlauf&#8220;, heißt es in der Meldung.</p>



<p>Etwas dramatischer liest sich ein<a aria-label=" Einsatz in der Kapellenstraße (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/freiwillige.feuerwehr.kriftel/posts/683726132532823" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> Einsatz in der Kapellenstraße</a>: Dort stand ein Fahrzeug lichterloh in Flammen. Die Straße wurde voll gesperrt; um zu verhindern, dass giftige Stoffe in die Kanalisation gelangen, mussten zudem die Kanaleinläufe verschlossen werden.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Einbrecher im Mehrfamilienhaus</strong></p>



<p>Einbrecher waren in den vergangenen Tagen in der Altkönigstraße unterwegs. Im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses brachen sie eine Terrassentür auf, durchsuchten alle Räume der Wohnung und verschwanden unerkannt. Der Sachschaden beträgt gut 500 Euro, das genaue Stehlgut ist noch nicht bekannt. </p>



<p><strong>Auto fing nach Unfall Feuer</strong></p>



<p>Auf der Straße zwischen Langenhain und Lorsbach ist ein 24-jähriger Autofahrer mit einem Citroen Berlingo in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen prallte gegen einen Baum und fing Feuer, das die Feuerwehr schnell löschen konnte. Der Fahrer musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.</p>



<p><strong>Unfall unter Drogen-Einfluss und ohne Führerschein</strong></p>



<p>Bei einem Auffahrunfall auf der Landstraße zwischen Kriftel und Hattersheim stellte die Polizei beim Unfallverursacher gleich mehrere strafrechtliche Verstöße fest. Der 49-jährige Fahrer eines VW Tourans war bei einem Skoda Fabia aufgefahren, der aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens anhalten musste. Weil der Mann vermutlich unter Drogeneinfluss stand, wurde er zur  Blutentnahme  auf die Polizeistation Hofheim gebracht. Dort stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besitzt.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Rettungswache wird besser ausgestattet</strong></p>



<p>Das Kreisblatt berichtet, dass der Main-Taunus-Kreis beim Rettungsdienst nachbessern muss. Das habe ein Gutachten aufgezeigt: So werden statt der aktuell vorgehaltenen 15 Fahrzeuge 26 für notwendig erachtet. Außerdem sei eine „technische Reserve“ von sieben Mehrzweckfahrzeugen und zwei Notarzteinsatzwagen erforderlich. Entsprechend müsse auch deutlich mehr Personal in den fünf Rettungswachen und an den drei Notarztstandorten eingesetzt werden. Im ersten Schritt soll die Rettungswache Hofheim besser ausgestattet werden. Auch die Zahl der Krankentransportwagen soll erhöht werden. Starten will der Kreis damit zum 1. Januar 2021.</p>



<p><strong>Sternsinger singen nicht</strong></p>



<p>Die Aktion Sternsinger 2021 soll auch im kommenden Jahr stattfinden, schreibt das Kreisblatt. Am 9. und 10. Januar bringen die Kinder der Kernstadt-Gemeinde „Peter und Paul“ wieder den traditionellen Segen – diesmal ohne Gesang. Wer den Besuch wünscht, kann sich bis zum 27. Dezember anmelden. Infos bei Heike Boldt unter Telefon 0170 6488675.</p>



<p><strong>&#8222;Trio&#8220;-Kunstwerk muss saniert werden</strong></p>



<p>Für seine Krifteler Leser hat das Kreisblatt an diesem Wochenende eine eigene Geschichte &#8222;ausgegraben&#8220;: Die Skultur &#8222;Trio&#8220; im Ziegeleipark ist einsturzgefährdet und deshalb mit Gittern eingezäunt. Das Werk des Krifteler Künstlers <strong>Rocco Barone</strong> besteht aus drei Holzarten, die in Blöcken aufeinandergesetzt wurden.  Der Künstler möcht die Holzskulpturen durch eine Trockeneis-Methode vom Pilzbefall zu befreien und in einem zweiten Schritt die verfallenen Holzstücke durch Ziegel ersetzen. Zuletzt sollen zwischen den Skulpturen neue junge Bäume gepflanzt werden. Das alles kostet über 10.000 Euro, die Hessische Kulturstiftung und die Naspa haben schon 2500 Euro überwiesen. Barone sucht jetzt Spender: 9000 Euro möchte er einsammeln.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Tannenbaum-Fotos gesucht</h1>



<p>Das Showspielhaus macht – wie berichtet – erst einmal dicht in diesem Jahr. Aber die Macher bleiben natürlich aktiv: Jetzt veranstaltet <strong>Geschäftsführer Hans-Jürgen Mock</strong> auf seiner <a href="https://www.facebook.com/hansjuergen.mock" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a> ein kleinen Gewinnspiel: Bisher stand alljährlich ein 4-Meter-Tannenbaum im Foyer des Theaters, unter dem sich viele Gäste fotografiert haben. Unter allen, die ein solches Bild bei Facebook posten,  werden 10 x 2 Eintrittskarten für die August-Weihnachts-Show in 2021 verlost. Genaue Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/showspielhaus/posts/3082382245194796" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Apotheke ist wieder geöffnet</strong></p>



<p>Das <a href="https://www.facebook.com/ChinonCenter/posts/2778257562493175" target="_blank" aria-label="Chinon Center (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Chinon Center</a> meldet: Die Apotheke in der Einkaufspassage ist wieder geöffnet. Sie ist durchgehend geöffnet 9 bis 19 Uhr.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2020/11/29/knatsch-in-hofheims-cdu/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
