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	<title>Piazzi Harald &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Piazzi Harald &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
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		<category><![CDATA[Zöll Helmut]]></category>
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					<description><![CDATA[Offen will keiner drüber reden: Wulf Baltruschat könne, heißt es, ziemlich unangenehm reagieren. Jetzt aber übertreibt er's wohl, und die Kritik an ihm wächst: Der Lokalpolitiker müsste als Mitglied des Magistrats eigentlich an allen Stadtverordnetenversammlungen teilnehmen – das verlangt die Gemeindeordnung. Doch Baltruschat fehlt fast immer. Nach den Gründen befragt, gibt der CDU-Stadtrat  eigenartige Erklärungen ab.

Bonus-Bericht I: Zwei langjährige Stadtverordnete geben ihr Mandat ab und bekommen nicht ein einziges Wort des Dankes zu hören. Selbst schuld, heißt es. Die CDU reagiert eiskalt.

Bonus-Bericht II: Christian Vogt ist nicht mehr CDU-Chef – Jens Fleck übernimmt den "Männerclub". Zahlen zeigen: Frauen haben in Hofheims CDU-Vorstand nichts zu sagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In Hofheims sind einige Stadtpolitiker ziemlich stinkig. Ein Mitglied des Magistrats führt öffentlich vor, was er von der parlamentarischen Kärrnerarbeit hält: nämlich gar nichts. Regelmäßig schwänzt er die Stadtverordnetenversammlung, obwohl seine Anwesenheit vorgeschrieben ist. Auf Anfrage offenbart der Mann ein eigenartiges Verständnis von der Gemeindeordnung und seinen Pflichten.</strong></p>



<p>Nach jeder Sitzung des <strong>Hofheimer Stadtparlaments</strong> wird ein <strong>Protokoll</strong> angefertigt. Obenan stehen die Namen der <strong>anwesenden Mandatsträger</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, untendrunter wird festgehalten, wer <strong>nicht</strong> <strong>erschienen</strong> ist.</p>



<p>So haben wir <strong>schwarz</strong> <strong>auf</strong> <strong>weiß</strong>, was unter Lokalpolitikern zunehmend <strong>für</strong> <strong>Verärgerung</strong> sorgt: <strong>Fast immer fehlt</strong> – offiziell natürlich entschuldigt – <strong>Wulf Baltruschat, Stadtrat der CDU</strong>.</p>



<p>Ausgerechnet <strong>Baltruschat</strong>! Der Mann war mal in der <strong>SPD</strong> und wollte unbedingt <strong>hauptamtlicher Beigeordneter</strong> im Rathaus werden. Weil <strong>Hofheims Genossen</strong> ihm den Job <strong>verwehrten</strong> – sie favorisierten<strong> Bernhard Köppler</strong> –, warf Baltruschat ihnen <strong>unter Absingen schmutziger Lieder</strong> das Parteibuch vor die Füße. Und lief schnurstracks zur <strong>CDU</strong> über.</p>



<p>Vorher saß der Mann <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>SPD</strong> im Magistrat. Jetzt steht er dort für die <strong>Politik der Christdemokraten</strong>. <em>&#8222;Ich kann mit denen“,</em> tat er markig-trotzig kund.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg" alt="Wulf Baltruschat 2018" class="wp-image-35801" style="aspect-ratio:1;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat: Früher war er in der SPD&#8230;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg" alt="Stadtrat
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</div>
</div>



<p>Nach den <strong>Wahlen im März 2021</strong> zeigte sich der heute 57-Jährige noch ein paar Mal im Stadtparlament. Genauer: Er kam zu den <strong>ersten vier Sitzungen</strong>. Dann hatte er wohl keine Lust mehr. In den <strong>Protokollen</strong> ist es dokumentiert:</p>



<p><strong>23 Mal tagte das Stadtparlament</strong> in dieser Legislaturperiode. <strong>18 Mal fehlte Baltruschat</strong>.</p>



<p><strong>Ein trauriger Spitzenwert.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Polizist, der sich seine eigenen Regeln gibt</h2>



<p>Es ist eindeutig geregelt: <strong>Ein Stadtrat</strong> <span style="text-decoration: underline;">muss</span> an den Sitzungen des Stadtparlaments <strong>teilnehmen</strong>. In der <a href="https://www.hofheim.de/download/zentraler-dienst/A02_Geschaeftsordnung_Stvv.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung</a> heißt es unter Berufung auf die <strong>Hessische Gemeindeordnung</strong>: Mitglieder des Magistrats sind <em>&#8222;zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Verpflichtet&#8220;</em> – das Wort ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen.</strong></p>



<p>Baltruschat – er ist <strong>Polizist von Beruf</strong> – teilt auf Anfrage mit, er könne nicht immer an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, weil er noch andere <strong>Ehrenämter</strong> innehabe. Vereinsring, Schützenverein, Polizeigewerkschaft, dazu kämen <em>&#8222;Urlaub, Krankheit, wichtige dienstliche Termine&#8220;</em>.</p>



<p>Dass sein <strong>ständiges Fehlen</strong> mit der Geschäftsordnung <strong>nicht in Einklang</strong> zu bringen ist, scheint den Mann <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>kümmern</strong>. <em>&#8222;Der will nur den Titel. Arbeit ist seine Sache nicht&#8220;</em>, sagt ein Stadtpolitiker, er klingt <strong>biestrig</strong>.</p>



<p>Tatsächlich hat Baltruschat für sich selbst eigene Regeln geschaffen: Als <strong>Stadtrat</strong>, so teilt er mit, habe er im Parlament <strong>kein Rederecht</strong>, könne also nicht zur Meinungsbildung beitragen. <em>&#8222;Daher entsteht durch das Fehlen von ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern kein Nachteil für eine Stadtverordnetenversammlung.&#8220;</em></p>



<p>Soll heißen: <strong>Auch wenn&#8217;s vorgeschrieben ist – da gehe ich nicht hin.</strong></p>



<p>Er hat für sich einen weiteren Grund gefunden, den nennt er ganz unverhohlen: <em>&#8222;Ich bekomme dafür auch kein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung.&#8220; </em>Und dann sagt er auch noch: Was in der <strong>Hessischen</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> stehe – also die <strong>Pflicht zur Anwesenheit</strong> –, das sei für ihn <em>&#8222;eher symbolischer Natur&#8220;</em>. </p>



<p>Der Mann redet wie ein Autofahrer, der von der Polizei <strong>mit Tempo 100</strong> vor einer Kita<strong> </strong>gestoppt wird und sich <strong>rauszureden</strong> versucht: Er habe es <strong>eilig</strong>, es sei doch <strong>nichts passiert</strong>, und überhaupt, die Temp-30-Schilder, die hätten doch nur <strong>Symbolwert</strong>.</p>



<p>Wie die Polizei <strong>auf solche Sprüche</strong> reagiert, können wir uns denken. <strong>In Hofheims Stadtpolitik</strong> ist der Mann bislang damit <strong>durchgekommen</strong> – zumindest<strong> bei der CDU.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der älteste Stadtrat fehlte nicht ein einziges Mal</h2>



<p>Blättern wir noch ein bisschen in den Protokollen: Auf der <strong>Abwesenheitsliste</strong> ebenfalls <strong>ganz oben</strong> – allerdings deutlich unter Baltruschat – steht<strong> Dr. Manuela Hoffmann</strong> (49), auch sie von der <strong>CDU</strong>: Sie fehlte bei acht Sitzungen des Stadtparlaments.</p>



<p>Dicht hinter ihr zwei Grüne: <strong>Helmut Zöll</strong> (70) fehlte in sechs, <strong>Marion Michel</strong> (69) in vier Sitzungen.</p>



<p>Daneben gibt es aber auch <strong>richtige Positiv-Beispiele</strong>, die wir gerne nennen:</p>



<p>Ältester im Magistrat ist <strong>Wolfgang Sittig (CDU)</strong>. Mit seinen <strong>82 Jahren</strong> ist der Mann ein Vierteljahrhundert älter als <strong>Dauerschwänzer Baltruschat</strong>. Sittig, seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtliches Mitglied der Verwaltungsspitze, nahm <strong>an allen Sitzungen des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode teil. <strong>Vorbildlich!</strong></p>



<p>Neben ihm ganz oben auf der Bestenliste: <strong>Matthias Hees</strong> von der <strong>FWG</strong>. Der 71-Jährige fehlte ebenfalls in keiner der <strong>23 Stadtverordnetenversammlungen</strong>.</p>



<p><strong>Waldemar Haux</strong> von den Grünen, <strong>76</strong> <strong>Jahre alt</strong>, versäumte bisher nur eine Sitzung. Das gilt auch für <strong>Jens Fleck</strong> von der CDU, der mit 37 Jahren der<strong> Jungspunt im Magistrat </strong>ist.</p>



<p>Im guten Mittelfeld finden wir <strong>Elvira Neupert-Eyrich </strong>(71, SPD), <strong>Helmut Henrich</strong> (66, BfH) und <strong>Thomas Jung </strong>(57, FDP), die jeweils an zwei Parlamentssitzungen nicht teilnehmen konnten, sowie <strong>Harald Piazzi</strong> (76, SPD), der bei drei Sitzungen nicht anwesend war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeit der Linken im Magistrat unerwünscht</h2>



<p>Warum die <strong>Linken</strong> hier nicht auftauchen? Sie sitzen zwar <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong>, sind aber <strong>im</strong> <strong>Magistrat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>vertreten</strong>. Ihre unstrittig stets fleißige, für viele aber zu kritische Mitarbeit wurde <strong>mit einem simplen Trick</strong> verhindert:</p>



<p><strong>Gleich nach der Kommunalwahl </strong>hatte die <strong>CDU </strong>beantragt, dass der Magistrat <strong>zwölf Mitglieder</strong> haben solle. Die Mehrheit stimmte zu. Sodann wurden die Plätze nach der Größe der Fraktion verteilt: 4 Sitze für die <strong>CDU</strong>. 3 für die <strong>Grünen</strong>. 2 für die <strong>SPD</strong>. Und je einen für <strong>FDP</strong>, <strong>FWG</strong> und <strong>BfH</strong>.</p>



<p>Damit waren alle zwölf Plätze vergeben. Und die Linken draußen.</p>



<p>Würde der Magistrat <strong>13 Mitglieder</strong> haben, wären <strong>alle Fraktionen</strong> drin. Die <strong>Linken</strong> versuchten es letztens: In der<strong> September-Sitzung</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> beantragten sie eine <strong>Erweiterung des Magistrats</strong> um einen Sitz.</p>



<p>Die Mehrheit stimmte dagegen bzw. enthielt sich: Antrag abgelehnt!</p>



<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>hat&#8217;s miterlebt: Es war <strong>die fünfte Stadtverordnetenversammlung</strong>, an der er teilnahm.</p>



<p>In der Oktober-Sitzung <strong>fehlte er schon wieder</strong>.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:14px">Das Foto ganz oben zeigt Wulf Baltruschat am Untertorplatz: Dort hat der Vereinsring einen Bienenfutterautomaten aufgestellt.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="danke202311"><a href="#danke202311">Zwei Stadtverordnete gehen – und kriegen nicht einmal ein Dankeschön</a></h1>



<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> hat kürzlich <strong>zwei streitbare Lokalpolitiker</strong> verloren. Sie gingen nach <strong>vielen Jahren aktiver Mitarbeit</strong>:</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/27/stadtparlament-live/#kurz202309">Alexander Kurz</a> saß seit <strong>2001</strong> für die <strong>CDU</strong> in der Stadtverordnetenversammlung und war zuletzt ihr <strong>Fraktionsvorsitzender</strong>. Er ist mit Frau und neugeborenem Sohn nach Wiesbaden-Breckenheim <strong>umgezogen</strong>, musste deshalb sein Mandat abgeben.</p>



<p>Der <strong>Linke</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#">Bernd Hausmann</a> gehörte <strong>zwölf Jahre</strong> dem Parlament an. Er wurde unlängst <strong>75 Jahre </strong>alt und befand, es sei genug: <em>&#8222;Nicht nur in der Politik soll man gehen, solange noch ein paar Leute sagen: ‚Eigentlich schade, dass er weg ist.'&#8220;</em></p>



<p>Warum gibt es selbst für derart <strong>langjährige Parlamentarier</strong> nicht zumindest <strong>ein</strong> <strong>paar nette Worte zum Abschied</strong>? Das haben wir <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) gefragt, und der hat diese Frage so beantwortet:</p>



<p>&#8222;<em>Wenn seitens der ausscheidenden Stadtverordneten eine Verabschiedung gewünscht wird findet dies auch statt.&#8220; </em>Herr Kurz habe <strong>nicht den Wunsch</strong> dazu gehabt, und Herr Hausmann habe ihn <strong>vorab nicht informiert</strong>.</p>



<p><strong>Wir lernen: </strong>Wer der Stadt Hofheim als Stadtverordneter <strong>dient</strong> und nach vielen Jahren <strong>aufhört</strong>, muss schon selbst sagen, dass er eine <strong>Verabschiedung</strong> wünscht. Sonst gibt&#8217;s nicht&#8217;s. Keine <strong>Blumen</strong>, keine <strong>Flasche</strong> <strong>Wein</strong>, nicht mal ein <strong>Wort</strong> <strong>des</strong> <strong>Dankes</strong>.</p>



<p>Übrigens: Auf der Webseite der <strong>Linken</strong> hat <strong>Kreisvorsitzender Thomas Völker</strong> einen freundlichen Artikel zu <strong>Hausmanns Abschied</strong> aus der Stadtpolitik veröffentlicht: <a href="https://dielinke-mtk.de/ein-grosser-dank-an-bernd-hausmann/" target="_blank" rel="noopener">Ein großer Dank an Bernd Hausmann!</a></p>



<p><strong>Die CDU</strong> dagegen reagierte eiskalt: Der Name von Alexander Kurz wurde auf der CDU-Webseite umgehend aus der Liste der Fraktionsmitglieder <strong>eliminiert</strong>. Sein langjähriges Engagement<strong> </strong>wird mit <strong>keinem einzigen Wort </strong>mehr erwähnt.</p>



<p><strong>Aus den Augen, aus dem Sinn.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="cdu202311"><a href="#cdu202311">Christian Vogt nicht mehr CDU-Chef: Jens Fleck übernimmt den &#8222;Männerclub&#8220;</a></h1>



<p>Vor einem Monat hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter von <strong>Gerüchten</strong> berichtet, dass <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht länger der <strong>Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes</strong> bleiben wolle. Es werde ihm <strong>alles zu viel</strong>, der Job fordere ihn <strong>mehr als erwartet</strong>, und zu Hause warteten <strong>Frau und zwei kleine Kinder</strong>&#8230;</p>



<p>Vogt hatte sich zu dem Gerücht nicht äußern wollen – jetzt ist klar: <strong>Die Information stimmte</strong>! Vogt hat sein Amt <strong>niedergelegt</strong>; zum neuen Vorsitzenden wurde <a href="https://jens-fleck.de/wordpress/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jens Fleck</a> gewählt. Der 37-Jährige arbeitet bei der <strong>Rheingauer Volksbank</strong> und ist seit vielen Jahren <strong>in der Partei aktiv</strong>. Er gehört schon lange dem <strong>Hofheimer CDU-Vorstand</strong> an, saß auch mal im <strong>Stadtparlament</strong> und ist heute – siehe oben – <strong>ehrenamtliches Mitglied des Magistrats</strong>. </p>



<p><strong>Jens Fleck</strong> eilt nicht der Ruf voraus, ein Erneuerer zu sein. <strong>Gradlinig</strong>, <strong>pflichtbewusst</strong>, durchaus auch <strong>nachdenklich</strong> – so wird er <strong>charakterisiert</strong>. Klingt erst einmal&nbsp; <strong>nicht so schlecht!</strong></p>



<p>Gleichzeitig machte der Abend deutlich, dass die <strong>CDU in der Kreisstadt</strong> ein <strong>Männerclub</strong> ist: Dem Vorstand des Stadtverbandes gehören <strong>16 Männer</strong> an – und gerade mal 2 Frauen (<strong>Dr. Kristin Seitz</strong> als stellv. Vorsitzende und <strong>Hannelore Cuntze</strong> als Beisitzerin). Das wiederum muss als Armutszeugnis gewertet werden:</p>



<p>Im vergangenen Herbst hatte der <strong>CDU-Bundesparteitag</strong>  beschlossen, <strong>30 Prozent der Posten und Listenplätze mit Frauen zu besetzen</strong>. Das gilt aber erst<strong> ab Kreisebene</strong>.  </p>



<p>Im <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> ist man davon weit entfernt: Hier begnügt man sich mit einem <strong>Frauenanteil von 11 Prozent</strong>. Dabei leben in Hofheim mehr Frauen als Männer: <strong>20.267 Frauen</strong> und <strong>19.437 Männer</strong> nennt die MTK-Einwohnerstatistik (Stand Ende 2021). </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona: Neue Details aus dem Tagebuch des Landrats</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/24/corona-tagebuch-des-landrats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 16:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Carleo Giuseppe]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitz Carsten]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 24. November. Landrat Michael Cyriax schreibt in seinem Internet-Tagebuch erneut nachdenklich-kritisch über die bevorstehenden Corona-Impfungen, welche Räumlichkeiten er dafür sucht, welche offene Frage ihn umtreibt... Außerdem: Die wohl teuerste Wohnung Hofheims sucht einen Mieter. SPD stellt Kandidatenliste auf. MTK-Kliniken mit neuem Mini-Schrittmacher. CDU startet Umfrage im Internet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> veröffentlicht jeden Tag eine Art Tagebuch auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a>, in dem er neue Informationen zur Corona-Pandemie mitteilt. Manchmal übt er auch, ganz sachte natürlich nur, Kritik an den offiziellen Maßnahmen. Das macht seine Texte angenehm ehrlich, authentisch und unbedingt lesenswert. </p>



<p>So erfuhren wir von ihm gestern am späten Nachmittag, dass – Überraschung! – die Impfungen schon <a aria-label="Mitte Dezember (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Mitte Dezember</a> starten sollen. Dass der Kreis noch ein Gebäude als Impfzentrum suche. Und dass es vielleicht schwierig werden könne, auf die Schnelle ausreichend Personal zu finden.</p>



<p>Heute gibt es neue Details. Er habe, schreibt Cyriax, <em>&#8222;meine Kolleginnen und Kollegen Bürgermeister gebeten, mir geeignete kommunale Liegenschaften vorzuschlagen. Die Anforderungen sind</em></p>



<p><em>&#8211; Mindestgröße Nutzfläche 1.200 Quadratmeter<br>&#8211; Parkplatzsituation mind. 100 Parkplätze<br>&#8211; Ausreichende Lüftungssituation (Frischluft)<br>&#8211; Ausreichende Heizungssituation<br>&#8211; Gute Infrastruktur (Internetanbindung, Strom, Wasser)<br>&#8211; Sanitäranlagen auch für Personal<br>&#8211; ÖPNV-Anbindung.&#8220;</em></p>



<p>Ansonsten wisse er derzeit keine weiteren Einzelheiten, teilt er mit, und deshalb könne er die <em>&#8222;zahlreiche Fragen, wer wann geimpft wird und wie das mit den Einladungen funktionieren wird&#8220;,</em> nicht beantworten. <em>&#8222;Alles hängt von der Auslieferung des zugelassenen Impfstoffes ab. Verbindliche Informationen liegen mir noch keine vor.&#8220;</em></p>



<p>Für die geschätzten mehr als 20 Millionen Risikopatienten arbeite wohl die Entwicklungsabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin an einem Modell. Die Entscheidung über die bevorrechtigte Impfung solle demnach bei den Hausärzten liegen, die ihren jeweiligen Patienten je nach persönlichem Risiko einen QR-Code zuweisen könnten. Mit diesem Code kann sich der Bürger einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren.</p>



<p>Und wieder sind, ganz leise, kritische Untertöne zu hören, wenn der Landrat schreibt:</p>



<p><em>&#8222;Wenn sämtliche Risikopatienten in den nächsten Wochen ihren Hausarzt aufsuchen müssen, frage ich mich, warum die niedergelassenen Ärzte im Bedarfsfall nicht gleich auch die Impfung für diese Personengruppe vornehmen können&#8230; Es scheint zwischenzeitlich gesichert, dass selbst der Biontech-Impfstoff einige Tage in einem haushaltsüblichen Kühlschrank aufbewahrt werden kann.&#8220;</em></p>



<p>Viele hätten sich inzwischen gemeldet, um bei der Impfaktion mitzuhelfen. <em>&#8222;Ich bitte hier noch um ein wenig Geduld.&#8220; </em>Erst müsse das Betriebskonzept nicht erstellt werden. <em>&#8222;Möglicherweise werden wir auch einen Kooperationspartner gewinnen können, der das Impfzentrum betreibt (also auch Personal einstellt.&#8220;</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg" alt="Tagebuch
" class="wp-image-2864" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-Corona-Zahlen-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Die Grafik des Landratsamtes zeigt den Inzidenzwert seit Ausbruch der Pandemie bis heute an.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Zahlen: 56-Jährige ist gestorben</h2>



<p>Die neuen Corona-Zahlen sehen unverändert ernst aus: Im Main-Taunus-Kreis wurden seit gestern 25 neue Covid-19-Befunde registriert. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt relativ stabil bei 145 (landesweit: 171). Aktuell sind derzeit in MTK 588 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.</p>



<p>In Hofheim gibt es aktuell 82 Infizierte (im Vergleich zu gestern plus 2), in Kriftel 34 (plus 1)</p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 29 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. 6 Patienten müssen beatmet werden.</p>



<p>Es gibt vier weitere Sterbefälle, darunter eine 56-jährige Frau, die bereits seit mehreren Tagen in der Uni Klinik Mainz beatmet wurde, sowie 2 Bewohner des Altenheims in Schwalbach.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Hofheimerin vermietet Wohnung: für 38 Euro/qm</h1>



<p>Heute Vormittag tauchten in der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> zwei Posts hintereinander auf. Gesendet worden waren sie von einer Hofheimerin und einem Hofheimer, und zwar unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten. Die Inhalte ihrer Post haben auch nichts miteinander zu tun, also wenigstens kaum etwas. Sie lassen allerdings kurz innehalten, auch ein wenig nachdenklich werden:</p>



<p><a href="https://www.facebook.com/mona.krutsch?fref=gs&amp;__tn__=%2CdC-R-R&amp;eid=ARCYkU_u9YbCA4xFMpsIEGzrKesaGMmMHcnWBj4PcWzJOqEK3gpPFMh0zNOLR_yUHAUfnCcGGZZ8z7Tj&amp;hc_ref=ARSyi1mJa-VI3kG-bRVeVMp-EDQaUwNZqPYUSNCLNWTyq2nkTuPUqEtbb5YKjlpTsCA&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Mona Krutsch</strong></a> bietet eine Wohnung an. Es handelt sich um ein Minihäuschen, schreibt sie, gelegen am Steinberg. 18 Quadratmeter groß, für gerade mal eine Person geeignet. Toilette und Dusche sind links vom Eingang (können durch einen Vorhang abgetrennt werden), rechts steht eine Mini-Küche (augenscheinlich schon etwas in die Jahre gekommen). Dazu ein Mini-Tisch, natürlich ein Bett – viel Platz bleibt da nicht.</p>



<p>Wer einziehen will: Die Monatsmiete beträgt 700 Euro. Warm und incl. Internet.&nbsp;Das macht einen Quadratmeterpreis von 38 Euro. Es dürfte sich damit um eine der teuersten Mietwohnungen Hofheims handeln. Wenn nicht die teuerste.</p>



<p>Nur unweit entfernt taucht in der Facebookgruppe ein Post auf, den <a href="https://www.facebook.com/thomas.volker.1?fref=gs&amp;__tn__=%2CdlC-R-R&amp;eid=ARAo_rmWz4sq97uttcZQMnUJ75fHykoC86obFzBqFj3qRUQFMnfpL5KJ4dz79pHvMZR8TfLSVIQIGRGx&amp;hc_ref=ARQvxEPZmdL4qhCNz0oyVdV6M328nAEmiNChD-NA4E9c1Cr8SPIZAkTD8FhpEnHZwtg&amp;ref=nf_target&amp;dti=125504704267921&amp;hc_location=group" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Thomas Völker</strong></a> zuvor abgesetzt hatte. Der Mann steht auf der Kandidatenliste der Hofheimer Linken für die Kommunalwahl im März 2021, er weist auf einen Bericht in der <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/kirchen-und-gewerkschaften-fordern-mehr-geld-fuers-wohnen-90106101.html?fbclid=IwAR2_9CDA1HkD8vwRCpPD6w3180UWMs-tEVE6hY1-6nq5R3fWt0wnU4beP4Q" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> hin:</p>



<p>Danach zahlt der Main-Taunus-Kreis für die Unterbringung von Geringverdienenden und Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, maximal 7,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter beziehungsweise acht Euro für größere Wohnungen. Der Betrag habe sich seit zehn Jahren nicht verändert, schreibt die Zeitung. Die katholische und die evangelische Kirche, der DGB-Kreisverband und Flüchtlingshelfer:innen, die im runden Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“ zusammenarbeiten, hätten das deutlich kritisiert. Die Linken hatten deshalb Anfang November im Kreistag beantragt, dass man den Betrag erhöhe. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, nur die SPD stimmte zu.</p>



<p>Die Zeitung zitiert Kreissprecher<strong> Johannes Latsch</strong> mit dem Satz: <em>„Auswertungen einschlägiger Internetportale ergeben regelmäßig, dass Angebote nach unseren Sätzen zu finden sind.“</em> Die Sätze für die Kaltmietpreise seien angemessen, es seien keine Anpassungen nötig.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Mini-Herzschrittmacher in MTK-Kliniken</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg" alt="20201124 MTK Kliniken" class="wp-image-2853" width="643" height="384" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201124-MTK-Kliniken-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a><figcaption>Screenshot vom Facebook-Eintrag der MTK-Kliniken: Mediziner präsentierten in einem Operationssaal den neuen Mini-Herzschrittmacher.</figcaption></figure></div>



<p>Im Mai dieses Jahres hatten die Kliniken des Main-Taunus-Kreises „Micra VR“ vorgestellt, den kleinsten&nbsp;Herzschrittmacher der Welt (<a href="https://hk-newsletter.de/2020/05/08/herzschrittmacher" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Er ist so groß wie eine Ein-Euro-Münze, funktioniert kabellos und verursacht dem Patienten nach der OP kaum Einschränkungen. Einziger Haken: Er eignet sich nicht für alle Patient:innen, da er nur in der Herzhauptkammer arbeiten kann.</p>



<p>Jetzt aber – so verkünden die Kliniken auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/a.119158942955647/207926514078889/?type=3&amp;theater" target="_blank" class="rank-math-link">Facebook</a> – kommt „Micra VDD“: Er ist ebenso klein, funktioniert aber sowohl in der Herzhauptkammer als auch in der Vorkammer und erweitert somit den Kreis an Herz-Patienten, die von dieser Technik profitieren können.&nbsp;</p>



<p>Die Kliniken: <em>&#8222;Bundesweit gibt es bisher nur wenige Kliniken, die diese neuartige Technik anwenden. In Hessen haben die Kliniken des MTK sogar die Vorreiterrolle übernommen und sind die erste Klinik hessenweit, die einen solchen Schrittmacher implantiert hat!&#8220;</em> Wow!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg" alt="20200507 herzschrittmacher3" class="wp-image-572" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/05/20200507_herzschrittmacher3-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Micra, der kleinste Herzschrittmacher der Welt. Zum Vergleich daneben eine 1-Euro-Münze.</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">SPD setzt Alexander Tulatz auf Platz 1</h1>



<p>Jetzt hat auch die Hofheimer SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 benannt, genauer: Es geschah bereits am letzten Freitag, heute steht’s groß im Kreisblatt und inzwischen auch auf der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/23/hofheimer-spd-nominiert-ihr-team-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank">Webseite der Partei</a>: Der Jurist&nbsp;<strong>Alexander Tulatz</strong>&nbsp;ist zum Spitzenkandidaten&nbsp;gewählt worden. Er sagt, es soll sicher spannend klingen: <em>“Im Wahlkampf müssen wir andere Wege bestreiten als sonst, aber ich denke, wir haben bereits einige interessante Ideen.“</em></p>



<p>Auf Listenplatz 2 folgt <strong>Britta Schäfer</strong> aus Lorsbach, sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende, was auf der SPD-Webseite mit &#8222;Konstanz an der Spitze&#8220; beschrieben wird. Auf Listenplatz 3 folgt mit <strong>Aaron Kowacs </strong>aus Langenhain der neue stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende.</p>



<p>Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Förderschulrektorin <strong>Anette Wenzel</strong>, der Wallauer Ortsgerichtsvorsteher und SPD-Ortsbezirksvorsitzende <strong>Harald Piazzi </strong>und der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses <strong>Rolf Engelhard</strong> aus der Kernstadt.&nbsp;</p>



<p>Auffällig sind etliche junge Kandidat:innen auf der Liste –&nbsp;und viele Frauen, womit man sich deutlich von der CDU absetzt, die aus <a aria-label="mittlerweilen bekannten Gründen  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mittlerweile bekannten Gründen</a> nur wenige Kandidatinnen nominierte.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">CDU startet Hofheim-Umfrage im Internet</h1>



<p>Der Wahlkampf zieht an: Die CDU wird aktiv und veröffentlicht zwei weitere Meldungen auf ihrer Webseite:</p>



<p>Weil Corona normale Begegnungen mit Bürger:innen nicht möglich macht, wurde – Bericht Nummer 1 –&nbsp;eine Umfrage im Internet gestartet: Die Fragen lauten beispielsweise: Fühlen Sie sich in Hofheim wohl? Was gefällt Ihnen besonders in Hofheim? Was gefällt Ihnen weniger? Welche Ideen und Anregungen haben Sie?</p>



<p>Etwas aus der Art schlägt die Frage: Wie empfinden Sie das politische Klima in Hofheim und seinen Stadtteilen? Was soll man denn darauf ernsthaft antworten?</p>



<p>Die Umfrage ist anonym, nur Alter und Stadtteil sollen angegeben werden. Unklar ist, ob eine mehrfache Teilnahme möglich ist, was das Ergebnis fragwürdig machen könnte. Direkt zur Umfrage geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.survio.com/survey/d/S5Z6G1B9Y5E7N5K6V" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>In einem zweiten <a aria-label="Bericht auf der CDU-Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.cdu-hofheim.de/2020/11/24/kw21-senioren-union-hofheim-bereit-fuer-die-kommunalwahl/" target="_blank" class="rank-math-link">Bericht auf der CDU-Webseite</a> wird die Senioren-Union mit ihren Zielen vorgestellt. Die Namen von Mitgliedern – <strong>Armin Thaler</strong>, <strong>Giuseppe Carleo</strong> sowie <strong>Dieter Kugelmann</strong> – stehen auf aussichtsreichen Listenplätzen für die Kommunalwahl 2021.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Großes Drama um kleine Kinder</strong></p>



<p><em>&#8222;Dramatisch spitzt sich die Lage in der Kindertagesstätte Lorsbach zu.&#8220;</em> So aufgeregt beginnt ein Bericht von <strong>Sonja Lehnert </strong>in der <a aria-label="Hofheimer Zeitun (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/es-wird-untragbar_22649529" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a>. Darum geht&#8217;s: Eine geplante Aufstockung der Kita war aus statischen Gründen nicht machbar, das Jugendamt reduzierte deshalb die zulässige Kinderzahl von 100 auf 60 Plätze. Eltern beschwerten sich bei <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong>, <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> und dem Träger, die Evangelische Kirchengemeinde in Lorsbach. Am heutigen Dienstagabend will man sich zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Unter den Lorsbacher Eltern entstehe Verzweiflung, soll die Elternbeiratssprecherin <strong>Tina Morscheck</strong> an den Bürgermeister geschrieben haben. Jetzt gibt es wohl Hoffnung:<em> „Es bewegt sich viel“, </em>wird <strong>Wolfgang Nothdurft</strong> zitiert, der Vorsitzende des Kirchenvorstands.</p>



<p><strong>Der für die Senioren kämpft</strong></p>



<p>Die <a aria-label="Hofheimer Zeitung  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/altere-mussen-ernst-genommen-werden_22649533" target="_blank">Hofheimer Zeitung</a> veröffentlicht ein Porträt über <strong>Volker Gebhardt</strong>: Der ist im Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde und als Sicherheitsberater engagiert, seit Beginn des Jahres zudem Mitglied des Seniorenbeirats. „<em>Ich glaube, dass die Belange älterer Mitbürger allzu oft nicht den richtigen Stellenwert genießen und daher vernachlässigt werden. Leider nicht nur in der ‚großen Politik’, sondern auch im kommunalen Bereich“</em>, lautet eine seiner Erfahrungen.&nbsp;</p>



<p><strong>128 Lorsbacher wollten Apfelbaum pflanzen</strong></p>



<p>Als vollen Erfolg preisen die <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/renaissance-fuer-den-quotgold-von-tannquot-90110059.html" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> wie auch das Kreisblatt (nur in der gedruckten Ausgabe) eine Aktion des Lorsbacher Heimatvereins: &#8222;Gold-von-Tann&#8220;-Apfelbäume wurden vor etwa 150 Jahren in Lorsbach eingeführt und anschließend auf den Streuobstwiesen veredelt. <em>&#8222;Wir wollen nun helfen, das Gold von Tann zu bewahren&#8220;,</em> wird Vereinsvorsitzender <strong>Carsten Zeitz </strong>zitiert.&nbsp; Anfang des Jahres wurde den alten Bäumen Edelreiser entnommen, die von einer Baumschule zu 45 kleinen Bäumchen veredelt werden konnten. 128 Bestellungen gingen dazu ein! &#8222;<em>Die Aktion wird im kommenden Jahr weitergehen. Wer jetzt keinen Baum bekommen hat, der ist für 2021 vorgemerkt&#8220;,</em> so Zeitz.</p>



<p><strong>Besuch im Bahnhofskiosk</strong></p>



<p>Das Kreisblatt hat in Kriftel <strong>Hans und Usch Willig </strong>besucht. Die beiden betrewiben das Bistro am Bahnhof, wo natürlich kaum noch Kunden kommen. Ein Trend macht beiden Mut: Sie bieten frisch gekochte Mittagessen an, zum Abholen natürlich. Die Zahl der Kunden, die sich das Essen abholen, sei im Lockdown spürbar gestiegen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Männer greifen 44-Jährigen an</h2>



<p>Aus unbekannten Gründen wurde am Montagabend ein 44-jähriger Mann in Hofheim von drei Männern angegriffen. Er sei im Hundshager Weg im Bereich des Wildschweingeheges unterwegs gewesen, als er dem Trio begegnete. Die Männer sollen ihn zunächst angesprochen und ihm dann unvermittelt Reizstoff ins Gesicht gesprüht und ihn zudem geschlagen haben. Es soll sich um Osteuropäer gehandelt haben, wobei einer eine gelb-weiße Laufjacke trug. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und nimmt sachdienliche Hinweise unter Telefon 06192 2079 0 entgegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auto des Ordnungsamtes beschädigt</h2>



<p>In der Nacht zum Montag haben Unbekannte einen Stein auf die Windschutzscheibe eines in der Rudolf-Mohr-Straße geparkten Skoda geworfen. Es handelt sich um ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wasserhähne auf Friedhof zu</h2>



<p>Die Wasserentnahmestellen auf allen Friedhöfen Hofheims werden am Dienstag, 1. Dezember, abgestellt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085961.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>
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