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	<title>Becker Torsten &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Becker Torsten &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Kellereiplatz: Hotel-Pläne dürften jetzt nur noch Makulatur sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2022 09:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bartsch Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Becker Torsten]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Strunk Roland]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste Runde der Bürgerbeteiligung zum Grundstück Elisabethenstraße 3 brachte erwartungsgemäß kein klares Ergebnis – außer dieses: Die Hotel-Pläne von Bürgermeister Christian Vogt dürften jetzt Makulatur sein. Die anwesenden Städteplaner sprachen sich unisono gegen ein zu großes Gebäude auf dem Platz aus. Und die Bürger äußerten vor allem und immer wieder einen Wunsch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie haben schon wieder versucht zu <strong>tricksen</strong>. Aber diesmal ging es <strong>voll in die Hose</strong>! Bei der <strong>Bürgerbeteiligung</strong> <strong>zum südlichen Kellereiplatz </strong>präsentierte Hofheims Stadtverwaltung ihre <strong>aktuelle Planung</strong> groß auf einer Leinwand:</p>



<p>Auf der zentralen Folie war das <strong>Grundstück</strong> <strong>Elisabethenstraße 3</strong> überwiegend weiß-grau dargestellt: Damit wurde der Bereich gekennzeichnet, auf dem <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> ein Hotel errichtet sehen will.</p>



<p>Mit hellgrüner Farbe waren mögliche <strong>Grünflächen</strong> markiert: 1.200 Quadratmeter hinter dem geplanten Hotel und weitere 400 Quadratmeter vor dem alten Wasserschloss.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="457" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2.jpg" alt="Kellereiplatz" class="wp-image-23216" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-300x171.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Diesen Plan präsentierte die Stadtverwaltung: 1 = Elisabethenstraße; 2 = Sparkassen-Gebäude; 3 = Bücherei; 4 = Kellereigebäude; 5 = altes Wasserschloss; 6 = der Standort der alten Stadtbücherei: Das Gebäude, in dem Bürgermeister Vogt ein Hotel sehen will, wurde hier bereits eingezeichnet.</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ein <strong>Bürger</strong> meldete sich: Es sei <strong>eine</strong> <strong>freie</strong> <strong>und</strong> <strong>offene</strong> <strong>Diskussion</strong> versprochen worden. Doch der gezeigte Plan <strong>suggeriere</strong>, dass ein großer Neubau bereits <strong>fest eingeplant</strong> sei&#8230;.</p>



<p><strong>Schweigen</strong> im Saal. Die Vertreter der Verwaltung wirkten <strong>überrumpelt</strong> und <strong>ratlos</strong>. Im Publikum meldete sich ein weiterer Bürger: Wie groß die Grünflächen denn seien, wenn man auf eine Bebauung des Grundstücks verzichte? Die Vertreter der Verwaltung: <strong>ahnungslos</strong>. Man einigte sich auf<strong> über 3000 Quadratmeter</strong>. Es klang wie: ohne Gewähr.</p>



<p>Der <strong>1. Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> gab sich ob der Fragerei schnell genervt: Der Plan zeige <strong>die aktuelle Beschlusslage</strong>, eingezeichnet sei <strong>die größtmögliche Grundfläche eines Baukörpers</strong>. Und überhaupt, man müsse die Sache <strong>ganzheitlich</strong> sehen&#8230; Der Mann redete sich in Rage, drohte mal wieder die Contenance zu verlieren.</p>



<p>Moderator <strong>Roland Strunk </strong>aus Frankfurt, erfahren in der Leitung solcher Veranstaltungen, sorgte für den Befreiungsschlag: <em>&#8222;Die Folie ist wirklich außerordentlich unglücklich&#8220;, </em>räumte er ein. Das wirkte souverän. Die Stimmung im Saal, die sich gerade <strong>aufzuheizen</strong> drohte, <strong>kühlte</strong> rasch wieder ab.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-1.jpg"><img decoding="async" width="800" height="457" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-1.jpg" alt="20220910 Kellereiplatz 2 1" class="wp-image-23218" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-1-300x171.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220910-Kellereiplatz-2-1-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>So hätte der Plan für die Bürgerbeteiligung aussehen müssen: Es geht um die grüne Fläche: Ob hier eine Grünanlage entsteht oder gebaut werden kann – und wenn ja: wie groß – sollte eigentlich noch völlig offen sein.</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>So fing sie an, die Bürgerbeteiligung zur <strong>Zukunft</strong> des städtischen Grundstücks <strong>Elisabethenstraße 3</strong>. Bürgermeister Christian Vogt<strong> </strong>will dort, wohl auch getrieben von einigen Leuten in seiner CDU, einen <strong>Hotel-Neubau </strong>errichtet sehen. Ein <strong>gewaltiger</strong> <strong>Klotz</strong> soll entstehen, <strong>fünf Stockwerke</strong> hoch, lediglich die oberste Etage etwas zurückgesetzt.</p>



<p>Seit der Hofheim/Kriftel-Newsletter diese Planung <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">öffentlich</a> gemacht hat, brodelt es in Hofheim-City. Ständig werden <strong>neue Ideen</strong> geboren, wie man das Grundstück viel besser nutzen könne: <strong>Seniorenwohnungen</strong> könnten hier entstehen, die <strong>Musikschule</strong> sollte umziehen, eine <strong>Markthalle</strong> wäre doch ganz nett, auf alle Fälle müsse endlich <strong>ganz</strong> <strong>viel</strong> <strong>Grün</strong> her&#8230;</p>



<p> Jetzt soll die Bürgerbeteiligung<strong> Klarheit</strong> bringen. Ein aufwendiger Prozess, der sich hinziehen wird bis <strong>Ende nächsten Jahres</strong>, mindestens.</p>



<p>Dass den Beteuerungen des Bürgermeisters, er wolle <strong>ergebnisoffen</strong> diskutieren, nur mit <strong>großer</strong> <strong>Vorsicht</strong> zu glauben ist, hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/06/hotel-plaene-und-buergerbeteiligung/">aufgezeigt</a>. Das Folien-Desaster untermauerte den Verdacht, dass Vogt weiterhin seine Hotel-Pläne <strong>durchzudrücken</strong> versucht. Das aber dürfte ihm jetzt, nach der ersten Runde der Bürgerbeteiligung, <strong>nicht mehr ganz so leicht fallen</strong>.</p>



<p>Dafür sorgte vor allem ein Mann, der als <strong>Kapazität auf dem Gebiet des Städtebaus</strong> gilt: <strong>Prof. Klaus Trojan</strong> aus Darmstadt. Der Mann hatte vor rund 15 Jahren die Pläne für den Bereich entlang der Elisabethenstraße entworfen, die erst allseits <strong>hochgelobt</strong> und dann derart <strong>zerpflückt</strong> und <strong>abgeändert</strong> wurden, dass er sich schleunigst <strong>zurückzog</strong>. </p>



<p>Die <strong>Deutlichkeit</strong>, mit der dieser <strong>renommierte</strong> <strong>Fachmann</strong> jetzt mit der Hofheimer Planungspolitik abrechnete, dürften die anwesenden Lokalpolitiker als <strong>äußerst</strong> <strong>schmerzhaft</strong> empfunden haben. Zumal das Publikum Trojans Ausführungen wiederholt <strong>mit Beifall </strong>honorierte. </p>



<p>In Kürze: Der <strong>fünfeckige Kellereiplatz</strong> werde derzeit begrenzt durch das <strong>Chinon-Center</strong>, die Fronten von <strong>Sparkasse/Bücherei</strong>, das <strong>Kellereigebäude</strong> und das <strong>ehemalige Wasserschloss</strong>. Die <strong>Grenze zum Grundstück</strong>, auf dem heute noch die alte Bücherei steht, müsse – wenn der <strong>Kellereiplatz</strong> als echter Platz, als<em> &#8222;Bühne zur Altstadt&#8220;</em> wahrgenommen werden soll – eine <strong>deutliche</strong> <strong>Abgrenzung</strong> erfahren. Das könne durchaus eine grüne <strong>Baumreihe</strong> sein, so Trojan. Wenn ein Gebäude geplant sei, dann nur eins <em>&#8222;im angemessenen Maßstab&#8220;.&nbsp;</em><strong>Beifall</strong> im Saal!</p>



<p>Trojan: Dass die <strong>Denkmalschützer</strong> auf dem Grundstück <strong>vier Geschosse</strong> plus Sattelgeschoss erlauben, sei städtplanerisch nicht nachvollziehbar.<em> &#8222;Es ist nicht immer richtig, was die Behörden sagen&#8220;, </em>und in diesem Fall sei es <em>&#8222;einfach falsch&#8220;.</em> Wieder <strong>Beifall</strong>!</p>



<p>Dass entlang des Gemäuers des <strong>alten</strong> <strong>Wasserschlosses</strong> auf Grün verzichtet werde, nannte Trojan <strong>&#8222;</strong><em>katastrophal</em>&#8222;.  <strong>Das Wasserschloss verdiene Grün</strong>, &#8222;<em>da sollen sich die Menschen wohl fühlen und nicht von grauer Schlacke begrüßt werden&#8220;.</em> Noch mehr <strong>Beifall</strong>!</p>



<p>Die weiteren Teilnehmer auf dem Podium waren nicht weit von diesen Überlegungen entfernt. Beispiele:</p>



<p><strong>Andreas Friedrich von der <a href="https://www.facebook.com/BVHofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bürgervereinigung Altstadt</a></strong>, die sich unlängst noch für Vogts Hotel-Pläne ausgesprochen hatte, stellte klar: Im Verein gebe es durchaus unterschiedliche Meinungen. Man habe einen Minimalkonsens gefunden: Bebauung ja, aber maximal dreigeschossig mit Staffelgeschoss. <em>&#8222;Eine Baumreihe an der Elisabethenstraße muss möglich sein.&#8220;</em></p>



<p><strong>Architekt Norbert Bartsch</strong>, der in der Innenstadt wohnt, schlug vor: Man solle erst einmal <strong>Freiflächen</strong> und <strong>Grünanlagen</strong> schaffen. <em>&#8222;Wenn man jetzt baut, kriegt man es nie wieder weg.&#8220;</em> Wichtig sei ihm: Der Platz müsse als <strong>Festplatz</strong> weiter zur Verfügung stehen.</p>



<p>Der <strong>Städteplaner Thorsten Becke</strong>r aus Frankfurt weitete den Blick: Die Welt habe sich geändert, man müsse sich freimachen von alten Plänen. Sei ein Festplatz wirklich noch notwendig? Brauche man hier wirklich Platz für <strong>Fahrgeschäfte</strong>, was Zufahrtswege für <strong>Sattelschlepper</strong> verlange und Bäume <strong>verhindere</strong>? Eigentlich müsse man erst einmal klären: Welche <strong>Erwartungen</strong> bestehen an den Plätzen in Hofheim? Danach kläre sich vieles. Vielleicht sei dann an der Elisabethenstraße sogar ein <strong>superökologisches Holzhaus</strong>, auch fünf Stockwerke hoch, machbar&#8230;</p>



<p>Eine ganze Reihe Bürger kam zu Wort, immer wieder wurde dabei diese Forderung gestellt: Hofheim brauche Grün, viel mehr Grün – und endlich ein aktuelles <strong>Leitbild</strong>, eine klare <strong>Vision</strong>: Welche <strong>Klimaziele</strong> gelten für die Altstadt? Welche <strong>ökologischen Bedingungen</strong> müssen erfüllt werden? Welchen Stellenwert soll die <strong>Aufenthaltsqualität</strong> in der Stadt für die Menschen haben? Erst wenn Antworten auf diese Fragen gefunden seien, könne man eine <strong>zukunftsfähige</strong> <strong>Lösung</strong> für das Grundstück finden.</p>



<p>Am Ende der Versammlung konnten die Bürger <strong>konkrete</strong> <strong>Vorschläge für das Grundstück </strong> auf eine <strong>Zettelwand</strong> pinnen. Der <strong>Redakteur der Lokalzeitung</strong> notierte anderntags, es klang nahezu <strong>depressiv</strong>: <em>&#8222;Nein, der Auftakt der Bürgerbeteiligung ist nicht gelungen.&#8220; </em>Es sei ja gar nicht über konkrete Ideen gesprochen worden: Die Stadtverordnetenversammlung könnte nach dem ergebnislosen Verlauf dieser Sitzung <em>&#8222;irgendwann eine Entscheidung fällen, auch unter der Überschrift, dass jetzt endlich etwas passieren muss mit dem Grundstück&#8220;.</em></p>



<p>Das klingt arg <strong>pessimistisch</strong>. Kaum vorstellbar ist, dass die Stadtverordnetenversammlung erst eine Bürgerbeteiligung <strong>inszeniert</strong> – und sich dann breitbeinig darüber <strong>hinwegsetzt</strong>.</p>



<p>Die <strong>optimistische Betrachtung</strong>: Nach dieser Bürgerbeteiligung dürften die Hotel-Pläne von Bürgermeister Christian Vogt nur noch <strong>Makulatur</strong> sein. Jetzt besteht endlich die Chance, dass  eine Verwendung für das innerstädtische Grundstück gefunden wird, hinter der sich die <strong>Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger Hofheims</strong> versammeln kann. </p>



<p><strong>Roland Strunk,</strong> der Moderator, fasste die Diskussion so zusammen: Welche <strong>Nutzungen</strong> sich für das Grundstück aus dieser Diskussion ableiten ließen – das könne man nach diesem Abend<strong> nicht so genau feststellen</strong>. Man habe eine <strong>ganz andere</strong> <strong>Flughöhe</strong> eingenommen. <em>&#8222;der Betrachtungsrahmen ist jetzt ein völlig anderer&#8220;.</em> </p>



<p><a href="https://www.hofheim.de/leben/Planen_Bauen_und_Umwelt/buergerbeteiligungsverfahren-grundstueck-elisabethenstrasse-3.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Und so geht&#8217;s jetzt weiter</a>: Die <strong>Aufzeichnung</strong> dieses Abends wird an mehrere&nbsp; <strong>Planungsbüros</strong> übergeben. Das wurde leider nicht preisgegeben: Wer wählt die Büros auf, wer instruiert sie? Sind es <strong>Landschaftsarchiteken</strong> – oder <strong>Ingenieurbüros</strong>? Der Auftrag lautet: aus dem <strong>Zusammenschnitt</strong> des Abends <strong>Ideenskizzen</strong> für das Grundstück zu entwickeln. Die werden dann bei einem <strong>zweiten Bürgerforum</strong> vorgestellt – wahrscheinlich im Februar 2023.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Marxheim II: Viel Prospekt-Prosa – und ganz viel Unbehagen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 23:53:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becker Torsten]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Sonntag, der 8. November: Zwei Tage nach der speziellen Bürgerinformation schauen wir uns das Mega-Bauprojekt Marxheim II etwas genauer an. Und entdecken Hinweise auf ein echtes Skandalstück: Die Stadtspitze spielt nicht offen, verzögert, trickst. Außerdem: Ein dreister Telefonbetrüger zockt bei einem Hofheimer 5000 Euro ab. Die Lions werben für ihren Adventskalender.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das<strong> Großbauprojekt Marxheim II</strong> – oder wie Hofheims Stadtvorderen neuerdings lieber sagen: das <strong>&#8222;Wohnquartier Römerwiesen&#8220;</strong> – bewegt die Stadt. Wir fassen an diesem Sonntag etwas ausführlicher zusammen, was seit Freitag passiert ist.</p>



<p>Dazu auf vielfachen Wunsch und vor allem für alle &#8222;Neuen&#8220; ein wenig Hintergrund:</p>



<p>In <strong>Hofheim-Marxheim</strong> – genauer: links der Rheingaustraße Richtung stadtauswärts, direkt an der Grenze zu Kriftel, dort, wo heute Wiesen und Felder sind – soll ein <strong>riesiges Neubaugebiet</strong> entstehen. Auf <strong>30 Hektar</strong> sollen <strong>1400 Häuser und Wohnungen</strong> für mehr als <strong>3000 Menschen</strong> gebaut werden.</p>



<p>Über ein solches Projekt lässt sich natürlich vortrefflich streiten. Die einen sagen, damit werde die <strong>Wohnungsnot</strong> in der Region wenigstens ein wenig gelindert. Andere geben großes Interesse an der Entwicklung der Stadt vor, sind aber nur auf <strong>dicke Geschäfte</strong> aus. Wieder andere treibt die Sorge um unsere Natur, die geopfert werde; sie sehen den <strong>Wohlfühlfaktor in der Stadt</strong> zunehmend minimiert, und sie befürchten einen <strong>Verkehrskollaps</strong>.</p>



<p>Unterschiedliche Blickwinkel, die zu ganz unterschiedlichen Bewertungen führen. Nicht unnormal bei einem Projekt dieser Größenordnung.</p>



<p>Es wurde eine <strong>Machbarkeitsstudie</strong> in Auftrag gegeben, und in diesem Zusammenhang wurde erstmals offensichtlich, dass <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> <strong>bei Marxheim II nicht ganz sauber </strong>spielt. Dazu gleich mehr, hier nur kurz: Ein solches Verhalten von Lokalpolitikern schürt <strong>Misstrauen</strong>, denn es bestätigt das <strong>Gefühl des Unbehagens</strong>, dass im Hintergrund <strong>unheilvolle Kräfte</strong> wirken könnten, die das Wohl der Stadt vorgeben, in Wahrheit aber allein ihre ureigenen Interessen verfolgen.</p>



<p>Mit den ersten Überlegungen zu Marxheim II gründete sich eine <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://marxheimzwei.de/" target="_blank" class="rank-math-link">Bürgerinitiative</a></strong>, die kritisiert, dass die <strong>Natur am Stadtrand zugepflastert</strong> werden soll. Vor allem aber weisen die BI-Mitglieder beharrlich auf ein Problem hin, für das die Stadtverwaltung und die verantwortlichen Politiker bis heute keine Lösung nennen – vielleicht gibt es auch gar keine:</p>



<p><strong>Was ist eigentlich mit dem Verkehr in der Stadt, wenn mehr als 1400 Häuser und Wohnungen an die Stadtgrenze angeflatscht werden? </strong>Die Rheingaustraße ist heute schon überlastet: Und demnächst sollen über 3000 neue Anwohner dazukommen? Tausende Autofahrer mehr in der Stadt: Wie, bittschön, soll das funktionieren?</p>



<p>Neuerdings geht das Gerücht um, die <strong>Bürgerinitiative</strong> wolle bei den <strong>Kommunalwahlen im März 2021</strong> antreten. Man darf davon ausgehen, dass solche Pläne den <strong>führenden Stadtpolitikern</strong> schon heute <strong>schlaflose Nächte </strong>bereiten. Vielleicht deshalb ihr neuester Trick:</p>



<p>Der <strong>Name Marxheim II </strong>soll fortan nicht mehr verwendet werden, so ihr Beschluss. Das <strong>Mega-Bauprojekt</strong> soll künftig auf den wohlfeilen Namen<strong> &#8222;Römerwiesen&#8220;</strong> hören. Motto: Wer will schon gegen Wiesen demonstrieren? Das Kreisblatt sprach in der Samstagausgabe nahezu anerkennend von einem <strong>&#8222;Coup der Stadt&#8220;:</strong> Als sei es eine<strong> respektable Leistung</strong> einer Stadtverwaltung, wenn sie ihren eigenen Bürgerinnen und Bürger so tricky begegnet.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="640" height="271" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Marxheim2.jpg" alt="Marxheim
" class="wp-image-1983" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Marxheim2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Marxheim2-300x127.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das Quartett, das via Internet zu Marxheim II informieren sollte: Wolfgang Exner, Andreas Hegeler, Kristina Oldenburg und Torsten Becker in der Stadthalle (v.l.).</figcaption></figure></div>



<p>Am Freitagabend nun fand im Rahmen des Planungsverfahrens eine <strong>Bürgerinformation</strong> statt. Wegen Corona war das keine Versammlung mit den Bürgern, sondern eine Art <strong>zweistündiger Vortrag</strong> in der Stadthalle, dem man online beiwohnen konnte. Man konnte auch Fragen stellen, das anonymisierte Procedere wirkte allerdings sehr undurchsichtig.</p>



<p>Wir haben umgehend <a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/06/burgerinformation/" target="_blank" class="rank-math-link">berichtet</a> – übrigens mit der Folge, aber das nur am Rande, dass unser Hofheim/Kriftel-Newsletter noch in der Nacht jede Menge neuer Abonnenten fand. Was deutlich macht, dass <strong>das Interesse an einer lebendigen und offenen kommunalpolitischen Auseinandersetzung in Hofheim wacher und lebendiger</strong> ist, als allwöchentliche &#8222;#hofheimstehtzusammen&#8220;-Youtube-Ansprachen aus dem Rathaus zu suggerieren versuchen.</p>



<p>Am Samstag berichteten auch die gedruckten Zeitungen. Die Überschrift der <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/naturnah-wohnen-an-der-roemerallee-in-hofheim-90093179.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Frankfurter Rundschau&#8220;</a> klingt, als sei sie von einem Immobilieninvestor diktiert worden: <strong>&#8222;Naturnah wohnen an der Römerallee&#8220;.</strong> Der Text enthält Passagen, die jeder Planungsbeauftragte eines Baulöwen nicht schöner hätten formulieren können:</p>



<p><em>Verankert sind auch Begriffe wie Dorfanger und Grüner Anger, Streuobstwiese, grüne Blickachsen und Quartiersgärten, unbedingt soll die Vision von einem Wohngebiet mit naturnahem Charakter vermittelt werden. Grün, ökologisch hochwertig, vielfältig. Mit vielen „Freiräumen für Begegnungsflächen“, Wasserspielen am Dorfplatz und einem „sanften bepflanzten Übergang“ von der bestehenden Bebauung zu den Römerwiesen.</em></p>



<p><strong>Prospekt-Prosa, die sich als Journalismus tarnt.</strong></p>



<p>Das Kreisblatt gibt sich eine Spur nüchterner. <strong>Barbara Schmidt</strong> beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Wiedergabe der Ausführungen von Stadtplaner <strong>Torsten Becker</strong>. Die Redakteurin hatte bereits in der <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-knackpunkt-des-neubaugebiets-bleibt-der-verkehr-90092107.html" target="_blank" aria-label="Freitagausgabe (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Freitagausgabe</a> ausführlich berichtet; wer diesen Artikel nicht gelesen hatte, dem blieben diesmal wesentliche Informationen vorenthalten: Der vorgestellte Rahmenplan steckt nur grob ab, wie das Gebiet erschlossen werden kann und wo welche Bebauung denkbar wäre. Am Ende werden Bebauungspläne die Details regeln, über die wiederum in den politischen Gremien entschieden wird. Im Klartext: <strong>Alles kann so sein, wie am Freitagabend erzählt wurde. Alles kann aber auch noch ziemlich anders werden.</strong></p>



<p>Insofern scheint <strong>kritische Beobachtung der Entscheidungswege und auch der Entscheider dringend geboten. </strong>Wobei es bis zur Realisierung von Marxheim II noch <strong>ein längerer Weg</strong> ist: Das Kreisblatt zitiert den <strong>Ersten Beigeordneten Wolfgang Exner</strong>, der eine abschnittweise Umsetzung für vorstellbar hält, <em>&#8222;allerdings werde während seiner Amtszeit, die noch drei Jahre währt, kaum der erste Bagger rollen&#8220;</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Marxheim4.jpg" alt="20201108" class="wp-image-1982" width="640" height="360" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Marxheim4.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Marxheim4-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Unsere Fotos zu diesem Bericht sind Screenshots von der Internet-Übertragung. Hier eine Szene, wie sich Stadtplaner Torsten Becker das neue Wohngebiet vorstellen könnte. </em></figcaption></figure></div>



<p>Wenn sich aktuell das Verfahren unerwartet hinzieht, liegt das nicht an den Kritikern, auch wenn entsprechende Gerüchte aus der Stadtverwaltung gestreut werden. Fakt ist:</p>



<p><strong>Die Verantwortlichen im Hofheimer Rathaus haben ein ziemlich unsauberes Spiel versucht. Und sie sind damit böse auf den Bauch gefallen.&nbsp;Das rächt sich jetzt.</strong></p>



<p>Fangen wir mit der erwähnten <strong>Machbarkeitsstudie</strong> sind:&nbsp;</p>



<p>Die war zum Baugebiet Marxheim II erstellt worden, lag bereits 2018 vor – und wurde <strong>im Rathaus unter Verschluss</strong> genommen. Das war schon sehr merkwürdig: Die Mitglieder des Stadtparlaments, die verantwortlich sind und über das Großprojekt entscheiden müssen, wurden <strong>mit kargen Informationen</strong> abgespeist. Noch merkwürdiger: Die <strong>Rathauskoalition aus CDU, SPD, FWG und FDP</strong> verzichtete bereitwillig darauf, die Langfassung einsehen zu können.&nbsp;</p>



<p><strong>Das riecht verdächtig: Warum beschließen Mitglieder einer Rathaus-Koalition, dass sie bei einem derart wichtigen Mega-Projekt wie Marxheim II nicht umfassend informiert werden wollen?</strong></p>



<p>Natürlich drängt sich da sofort die Frage auf: Gibt&#8217;s denn was zu verbergen?</p>



<p>Die <strong>Fraktion der Linken</strong> wehrte sich gegen die Rathaus-Mauschelei, zog vor Gericht – und bekam Recht: Die Stadt musste ihnen die Studie aushändigen. <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong> eierte nach dem Prozessniederlage gewaltig herum: Man habe sich, <em>&#8222;trotz großer Erfolgsaussichten in der nächsten Instanz, laut Bekunden unseres Rechtsbeistandes, dazu entschieden, auf eine weitere Beschreitung des Rechtswegs zu verzichten“,</em> ließ er per <a aria-label="Pressemitteilung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000084561.php" target="_blank" class="rank-math-link">Pressemitteilung</a> ausrichten. Und einmal mehr sprach er davon, <em>&#8222;dass unser Verwaltungshandeln von größtmöglicher Transparenz ist&#8220;</em>. Eine Aussage, die quasi per Gerichtsbeschluss ad absurdum geführt wurde.</p>



<p>So geht es nun munter weiter:&nbsp;</p>



<p>Die Linken monierten: Es habe einen Auftrag zur Vorbereitung des Baugebietes Marxheim II gegeben, um den sich mehrere Firmen beworben hätten. <strong>Den Zuschlag habe eine Firma bekommen, die nicht alle Ausschreibungskriterien erfüllt und außerdem nicht das günstigste Angebot gemacht habe. </strong>Das Kreisblatt schreibt heute (leider nur in der gedruckten Ausgabe): Bürgermeister Vogt habe davon ebenso gewusst wie seine Beigeordneten <strong>Wolfgang Exner</strong> und <strong>Bernhard Köppler</strong>.</p>



<p><strong>Vorsätzliche Mauschelei in der Spitze des Rathauses?</strong></p>



<p>Die Linken haben deswegen <strong>eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Magistrat</strong> bei der Kreisverwaltung eingereicht: Darin forderten sie <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> &nbsp;(CDU) auf, den fragwürdigen Vorgang  zu überprüfen. Cyriax wiederum forderte die Stadt zu einer Stellungnahme auf.</p>



<p>Im Sommer dieses Jahres erklärte Bürgermeister Vogt, man werde die Stellungnahme <strong>fristgerecht</strong> (bis Ende Oktober) abgegeben.&nbsp;</p>



<p><strong>Was für ein &#8222;Spiel&#8220; treibt der Mann da nur? Tatsache ist: Bis heute – wir haben November – wurde die Stellungnahme nicht abgegeben!</strong></p>



<p>Die Stadt hat eine Verlängerung beantragt, schreibt das Kreisblatt an diesem Wochenende, und der Kreis habe deshalb <strong>die Frist bis zum 20. November verlängert</strong>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Rathaus.jpg" alt="20201108 Rathaus" class="wp-image-1986" width="640" height="427" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Rathaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-Rathaus-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das Hofheimer Rathaus: Warum rückt die Verwaltung nicht mit der Wahrheit zu Marxheim II heraus?</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wir lernen: Der Fall könnte ganz schnell aufgeklärt werden – theoretisch. Die Chefs der Stadtverwaltung müssten sich nur mal erklären, wie das mit dem Vergabeverfahren genau gelaufen ist. Aber genau das scheinen sie nicht wollen.</strong></p>



<p>Die Verzögerungstaktik könnte, so lesen wir aktuell im Kreisblatt, Gründe haben, die der Partei des regierenden Bürgermeisters eines Tages richtig weh tun könnten:</p>



<p>Es soll sich bei der Firma, die der Magistrat nach der Ausschreibung favorisiert habe,<em> &#8222;um ein Unternehmen aus einer großen Firmengruppe aus dem Immobilienbereich handeln. Und in einem anderen Unternehmen dieser Firmengruppe ist <strong>ein CDU-Stadtverordneter in leitender Funktion tätig</strong>&#8222;. </em></p>



<p>Deshalb also das organisierte Schweigen im Rathaus! Zitat Kreisblatt:<em> &#8222;Der Hofheimer CDU kann es kaum recht sein, wenn diese Konstellation wenige Monate vor der Kommunalwahl zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen wird.&#8220;</em></p>



<p>Bereits vor ein paar Wochen waren Immobilienspekulationen eines führenden CDU-Mannes zum <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-am-taunus-gesellschaft-spekuliert-neues-bauland-norden-13872150.html" target="_blank" aria-label="Gegenstand öffentlicher Diskussionen (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Gegenstand öffentlicher Diskussionen</a> geworden. <strong>Michael Henninger</strong>, Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens in Hofheim, Stadtverordneter der CDU und &#8211; passt doch! – Mitglied im Bauausschuss, hatte gemeinsam mit der Firma<strong> Weiß Grundbesitz</strong>, die zur Firmengruppe des Bau- und Projektentwicklers Michael Weiß gehört, die <strong>&#8222;<a aria-label="Projektgesellschaft Auf dem Gleichen (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.northdata.de/Projektgesellschaft+Auf+den+Gleichen+mbH,+Hofheim+a.+Taunus/Amtsgericht+Frankfurt+am+Main+HRB+119831" target="_blank" class="rank-math-link">Projektgesellschaft Auf dem Gleichen</a>&#8220; </strong>gegründet. Die soll eines Tages im Hofheimer Norden (unweit der Therme) ein Baugebiet erschließen und bebauen will. Dabei ist dieses Gebiet noch gar nicht als Bauland ausgewiesen ist. Aber das scheint nicht zu stören. Weiß man mehr?</p>



<p><strong>Fassen wir zusammen: Vorsätzliche Nicht-Information des Stadtparlaments, mutmaßliche Mauschelei bei einer Auftragsvergabe, tricky Umbenennung eines großen Bauprojekts, unverständliches &#8222;auf Zeit spielen&#8220; bei einer Dienstaufsichtsbeschwerde –  Hofheims Rathausführung gibt wahrlich kein gutes Bild ab. Marxheim II wird, noch bevor der erste Bagger rollt, zu einem echten Skandalstück. </strong></p>



<p>Das Thema wird weitergehen, wir bleiben am Ball. Wer sich über die aktuelle Planung aus städtischer Sicht informieren möchte, für den haben wir zwei Links parat:</p>



<p>Die sogenannte Bürgerinformation von Freitagabend ist als <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=uCJhFeBaSLA" target="_blank" class="rank-math-link">Youtube-Video ins Internet</a></strong> gestellt worden. Der Film dauert 2 Stunden und sechs Minuten und wurde bisher rund 1000 Mal angeklickt. Er bekam 15 &#8222;Daumen hoch&#8220; und 11 &#8222;Daumen runter&#8220;: So wenig Reaktionen lassen vermuten, dass sich kaum einer den ganzen Film angetan hat.</p>



<p>Dazu hat die Stadtverwaltung eine neue Internetseite erstellen lassen, sie heißt www.hofheim-roemerwiesen.de. Darauf findet sich der Punkt &#8222;FAQ&#8220;, wo häufig gestellte Fragen beantwortet werden sollen, derzeit aber noch nichts steht. Wir sind gespannt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background is-style-wide" style="background-color:#f8850a;color:#f8850a"/>



<h1 class="wp-block-heading">Telefonbetrüger zockte 5000 Euro ab</h1>



<p>Manchmal ist man sprachlos, wie leicht <strong>Telefonbetrüger</strong> immer wieder an ihre Beute kommen. Folgendes ist laut Polizei in Hofheim passiert: Ein <strong>angeblicher Microsoft-Mitarbeiter</strong> rief einen Mann an, der in der Straße Im Langgewann lebt. Es war um die Mittagszeit, der Anrufer sagte, er müsse <strong>einen Virus auf dem Compute</strong>r entfernen. Dafür benötige er erstens Zugriff auf den Computer, dann das Internet und vor allem die <strong>Zugangsdaten zum Bankkonto.</strong> Der Hofheimer rückte alle Daten heraus, der Fremde buchte <strong>5000 Euro vom Konto</strong> ab – und beendete das Gespräch. Jetzt wurde auch der Hofheimer misstrauisch und kontaktierte die Polizei. Zu spät&#8230;</p>



<p><strong>Den Fall nimmt die Polizei zum Anlass, darauf hinzuweisen:&nbsp;</strong></p>



<p>⮕ Mitarbeiter von Unternehmen wie Microsoft rufen nicht unaufgefordert bei ihren Kunden an. Eine Ferndiagnose ohne Auftrag, bei der ein Virenbefall bekannt wird, gibt es nicht!&nbsp;</p>



<p>⮕ Wenn solche Typen anrufen: sofort auflegen!</p>



<p>⮕ Gewähren Sie nie,<strong> niemals!</strong> einem unbekannten Anrufer Zugriff auf Ihren Rechner&nbsp;durch Installation einer Fernwartungssoftware.</p>



<p><strong>⮕ Und geben Sie vor allem am Telefon nie private Daten preis. NIEMALS!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Diebe klauten Katalysator aus Auto</h2>



<p>Ungewöhnlicher Diebstahl in Hofheim am Brandenburger Weg: Dort montierten Unbekannte den Katalysator eines Fahrzeuges ab und verschwanden damit. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1100 Euro.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriftel: Höchster Straße voll gesperrt</h2>



<p>Die <strong>Höchster Straße </strong>wird an diesem Montag vor dem Grundstück „Höchster Straße 21“ <strong>voll</strong> <strong>gesperrt</strong>: Ein Wasserhausanschluss wird erneuert. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis 14. November, die Einbahnstraßenregelung wird in dieser Zeit aufgehoben.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Landrat: Corona-Zahlen deutlich gestiegen</h1>



<p>An Wochenenden werden vom Landratsamt keine neuen Corona-Zahlen mitgeteilt. Gleichwohl wollen wir noch einmal die neuesten nennen (Stand Freitag 17 Uhr): In Hofheim gibt es inzwischen <strong>98 Neuinfizierte</strong> (+12 zum Vortag), in <strong>Kriftel 52 </strong>(+11).</p>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> schreibt jetzt auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/posts/210310423798881" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>:</p>



<p><strong><em>In Hofheim, Kriftel und Bad Soden sind die Fallzahlen am Freitag deutlich angezogen. Das Gesundheitsamt hat dafür keine Erklärung.</em></strong></p>



<p>Cyriax schreibt auch, es gebe es keinen konkreten Hotspot – Altenheim, Asylunterkunft o.ä –, vielmehr verbreite sich das Virus unkontrolliert aus. </p>



<p>Gleichzeitig hat das Land Hessen, darauf macht der Landrat auch aufmerksam, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus verändert:</p>



<p><em>&#8222;Demnach ist es künftig wieder für Amateur- und Freizeitsportler möglich, alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands auf und in allen Sportanlagen Sport zu treiben. Also: Tennishallen, Reitplätze &amp; Co dürfen wieder geöffnet werden&#8230;</em></p>



<p><em>Gute Nachrichten zum Wochenende auch für alle Musikschüler. Denn das hessische Betätigungsverbot für Musik- und Kunstschulen ist ebenfalls gelockert worden. Die privaten Musikschulen werden ab Montag im gewohnten Rahmen in den Schulen des Kreises Räume nutzen können.&#8220;</em></p>



<h1 class="wp-block-heading">Lions verkaufen Adventskalender</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-lions.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="467" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-lions.jpg" alt="20201108 lions" class="wp-image-1974" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-lions.jpg 467w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201108-lions-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 467px) 100vw, 467px" /></a></figure></div>



<p>Immobilienmakler <strong>Haydn Crossfield</strong> hat in der Facebook-Gruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> für den neuen Adventskalender des Hofheimer Lions-Clubs geworben. Man verkaufe ihn auf dem Wochenmarkt, außerdem werde er in vielen Hofheimer Geschäften angeboten. Im letzten Jahr hatte der Verkauf des Kalenders einen Erlös von 4000 Euro erbracht: Das Geld wurde als Spende dem ärztlichen Leiter des Palliative Care-Teams Main-Taunus der Kliniken, Professor Michael Booke, übergeben.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Marxheim II: So lief das mit der Bürgerinformation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 15:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becker Torsten]]></category>
		<category><![CDATA[Brandes Hans]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Guckler Maya Penelope]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Jirasek Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
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		<category><![CDATA[Neupert-Eyrich Elvira]]></category>
		<category><![CDATA[Oldenburg Kristina]]></category>
		<category><![CDATA[Reiter-Mollenhauer Rita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 6. November. Wir berichten über die recht spezielle Online-Bürgerinformation zum Baugebiet Marxheim II, das ab sofort nur noch "Römerwiesen" heißen soll. Außerdem: Ein Makler pöbelt offentlich gegen eine Bürgerinitiative. Die Corona-Zahlen sehen in Hofheim und Kriftel gar nicht gut aus, steigen stark an. In Kriftel wird trotzdem fröhlich gespielt.  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bürgerinformation online: Geht das überhaupt? Die Stadt Hofheim wollte ihre Planung für Marxheim II vorstellen, wo eines Tages auf <strong>30 Hektar 1400 neue Wohnungen für 3100 Menschen</strong> entstehen sollen. Wegen Corona konnte keine Versammlung stattfinden. Deshalb also, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/03/marxheim-ii/" target="_blank" aria-label="angekündigt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">angekündigt</a>, online an diesem Freitagabend.</p>



<p>Erster Eindruck: Technisch war es perfekt. In der Stadthalle saßen Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, Erster Stadtrat <strong>Wolfgang Exner</strong>, Stadtplaner <strong>Torsten Becker</strong> und Moderatorin <strong>Kristina Oldenburg</strong>. Gut ausgeleuchtet, perfekte Tonqualität. Orangefarbene Sessel in gebogener Reihe, natürlich mit Corona-Abstand.&nbsp;Aber eben: Sie waren allein. Ganz allein.</p>



<p>Der zweite Eindruck: Das war nur Information. Und <strong>keine lebhafte, keine offene, keine ehrliche Diskussion</strong> unter interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Rund 220 Menschen saßen zeitweilig vor einem Computer (nach der ersten Stunde gingen mehr als 50): Zwar konnte man Fragen einreichen, sehr schön, aber dann erklärte Frau Oldenburg die Bedingungen: Man müsse einen <strong>zweiten Computer</strong> nehmen und einen <strong>QR-Code </strong>abfotografieren,  oder aber eine <strong>neue Webseite</strong> aufrufen und dort den Code 8608742 eingeben&#8230;</p>



<p>Mal ehrlich: Wer macht das schon? Wer kann das schon? Was dann an Fragen kam, verlas Frau Oldenburg <strong>anonym</strong>. Traf sie eine <strong>Auswahl</strong>? Und wenn ja: nach welchen <strong>Kriterien</strong>? Wurden <strong>kritische Fragen</strong> vielleicht aussortiert? Man weiß es nicht, als Zuschauer konnte man das nicht erkennen: Frau Oldenburg hatte einen Computer auf ihrem Schoß, wo die Fragen offenbar einliefen. Daraus las sie vor. Nach welchen Regeln sie auswählte, wurde nicht gesagt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Information.jpg" alt="20201106 Information" class="wp-image-1946" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Information.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Information-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>So sah die Bürgerinformation am Bildschirm aus: Torsten Becker stellte die Planung vor</figcaption></figure>



<p>Frau Oldenburg wirkte auffallend bemüht, kritische Fragen abzumildern, umschrieb sie stets langatmig. Torsten Becker zeigte sich sichtlich genervt, als nach <strong>der künftigen Verkehrsbelastung</strong> gefragt wurde – eines der wichtigsten Themen für viele Menschen, das an diesem Abend aber schnell weggeschoben wurde: Kommt später mal.</p>



<p>Einer Frage lautete, ob die jetzt genannten <strong>Grünflächen</strong> wirklich Bestand haben würden oder sich das später ändern könne. Wie mit spitzen Fingern reichte Oldenburg die Frage weiter an Becker. Und der sagte erst ja, natürlich, der Plan sei<strong> eine zentrale Grundlage</strong> – um dann einzuschränken, dass es natürlich immer wieder <strong>Änderungen</strong> geben könne, und über die müsse dann die Politik entscheiden.</p>



<p>Das war das Niveau. <strong>Es wurde viel geredet. </strong>Es wurde deutlich, wie die <strong>Planer sich ein solches Gebiet vorstellen</strong>, also <strong>ganz grob</strong> wenigstens. Es fiel das Wort <strong>&#8222;Kreativitäts-Optionen&#8220;,</strong> Hegeler sagte, dass er sich noch ein Gotteshaus vorstellen könne, Exner sah Plätze, an denen Jugendliche chillen könnten. Und er war ganz happy, als er verkünden durfte, dass die <strong>Kleingärten</strong> nicht angetastet würden. </p>



<p><strong>Der Abend war ein Versuch, in Corona-Zeiten Informationen weiterzugeben. Gut gemeint – aber für Zuschauer am Ende doch ziemlich unbefriedigend. Zu kalt, zu distanziert, zu unbeteiligt. Ein Austausch, gerne auch ein kritisch-lebendiger, hatte nicht stattgefunden. Die Bürgerinitiative, die das ganze Projekt sehr kritisch sieht, dürfte viele weitere Fragen haben, die an diesem Abend nicht einmal gestellt werden konnten.</strong></p>



<p>Ach ja, das soll nicht vergessen werden:<strong> Das Baugebiet Marxheim II heißt ab sofort Baugebiet Römerwiesen.</strong> Als Erinnerung an die Soldaten, die dort vor 2000 Jahren ein Camp hatten. Wobei es natürlich äußerst ungewöhnlich ist, nach jahrelanger Planung plötzlich mit einem neuen Namen um die Ecke zu kommen&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Makler pöbelt gegen Marxheim-II-Bürgerinitiative</h2>



<p>Der Hofheimer Makler <strong>Ralf Weber </strong>macht im Kreisblatt mal wieder mit einem rüpelhaften Leserbrief auf sich aufmerksam. Diesmal stänkert er <strong>gegen die Bürgerinitiative</strong>, die sich kritisch zum geplanten Bauprojekt <strong>Marxheim II</strong> geäußert hat. Der Immobilienverkäufer sieht sich wohl als eine Art <strong>Mini-Trump</strong>, er <strong>pöbelt ungeniert und völlig faktenfrei</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Hinter dem Deckmäntelchen einer Gruppierung, die sich angeblich dem Naturerhalt verschreibt, verstecken sich in Wirklichkeit Anlieger, die später mal 200 Meter weiter mit ihrem Hund laufen müssen&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Nun hat sich der Mann längst den <strong>Ruf eines verbalen Schlägers </strong>erworben<strong>,</strong> insofern verwundern seine Ausfälle längst nicht mehr. Vielleicht ist <strong>Triebfeder seines Wütens </strong>auch sein&nbsp;Hoffen auf neue Geschäfte im geplanten Baugebiet.</p>



<p>Aber warum die Zeitung <strong>solche dummdreisten Sprüche</strong> in die Öffentlichkeit trägt,&nbsp;bleibt rätselhaft&#8230;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Video des Tages</h1>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_52460"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/eQw2vHpTyqU?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div></figure>



<p>Neues Freitags-Video von <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong>, viel Neues hat er nicht zu erzählen: ein bisschen <strong>Corona</strong>, ein bisschen <strong>Lieferservice</strong>. Stille <strong>Gedenktage</strong> im November. <strong>Islamistische</strong> <strong>Verbrechen </strong>in Frankreich und Österreich. Da kommt naturgemäß wenig Freude auf, weshalb seine <strong>Vorschläge fürs Wochenende</strong> etwas trist ausfallen: Man könne den <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheim.de/tourismus/Archaeologischer_Rundweg/archaeologischer-rundweg.php" target="_blank" class="rank-math-link">archäologischen Rundweg</a></strong> am Kapellenberg erforschen. Oder den <strong>Lehrpfad Mensch und Erde </strong>am Parkplatz des Waldfriedhofs. Naja&#8230;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Die aktuellen Corona-Zahlen</h1>



<p>Im Main-Taunus-Kreis ist die Zahl der aktuell Infizierten <strong>deutlich zurückgegangen</strong> – in Hofheim und Kriftel dagegen sind die Zahlen <strong>deutlich angestiegen</strong>:</p>



<p>Hofheim wird am Wochenende vermutlich die Marke von 100 Infizierten knacken: <strong>98 Menschen sind derzeit in der Stadt infiziert</strong>, das sind <strong>12 mehr</strong> als am Donnerstag.</p>



<p><strong>In Kriftel sind aktuell 52 Menschen erkrankt</strong>, das sind <strong>11 meh</strong>r als am Vortag.</p>



<p>Der <strong>Inzidenzwert ist auf 152</strong> gefallen, gestern lag er noch bei 158. Gleichwohl: An Entwarnung ist natürlich nicht zu denken.&nbsp;Zur Erinnerung: <a aria-label="Vor genau einem Monat (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/" target="_blank" class="rank-math-link">Noch vor einem Monat</a>, am 6. Oktober, lag der Inzidenzwert knapp über 20. In Hofheim waren &#8222;damals&#8220;, also vor vier Wochen, ganze 14 Menschen an dem Virus erkrankt&#8230;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading" id="block-12d88725-ee6c-4cc6-a2f9-b46bf93cb61b">Kriftel: Gedränge auf den Spielplätzen</h1>



<figure class="wp-block-image" id="block-78e9ba21-f04b-4772-8323-7c668b9dbe3e"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Spielplatz.jpg" alt="Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 20201106-Spielplatz.jpg"/><figcaption>Szene vom Krifteler Spielplatz im Freizeitpark an diesem Freitagnachmittag.</figcaption></figure>



<p id="block-22f9f52b-eeca-41c6-b920-96d8d8c1f830"><strong>Sportplatz, Sporthallen, Bolzplätze, öffentliche Versammlungsräume</strong> – alles wurde in Kriftel dicht gemacht. „Weiterhin geöffnet bleiben die <strong>Spielplätze</strong>“, frohlockt der <strong>Erste Beigeordnete</strong> <strong>Franz Jirasek</strong> in einer <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/spielplaetze-bleiben-geoeffnet/" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a>, die auf der Homepage der Gemeinde zu finden ist. Jirasek betont: Auch auf den Spielplätzen &#8222;gelten natürlich die Abstandsregeln.“</p>



<p id="block-5f3decd0-c40b-48a7-8292-e57d7b670894">Das klappt aber wohl nicht so richtig! Eine Leserin schickte uns am Nachmittag zwei Fotos, die jede Menge spielende Kinder zeigen – und überall Erwachsene, die dazwischen stehen, miteinander reden&#8230;<em> &#8222;Wenn solche Ansammlungen auf dem Spielplatz erlaubt sind, dann werden viele andere Verbote nicht mehr nachvollziehbar&#8220;</em>, schrieb die Leserin dazu. Da hat sie nicht ganz unrecht&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image" id="block-4a987ea0-45e0-42c2-af7e-9fde2af9333e"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/e2d77252-2ccd-4ba2-a764-07936c8dfc69.jpg" alt="Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist e2d77252-2ccd-4ba2-a764-07936c8dfc69.jpg"/><figcaption>Kinder und Eltern knubbeln sich im Freizeitpark: Ist ja so schönes Wetter&#8230;</figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Rechtsradikale Sprüche an Bushaltestelle</strong></p>



<p>Mit rechtsradikalen Sprüchen fiel ein betrunkener Mann an der Bushaltestelle Frankfurter Straße derart unangenehm auf, dass die Polizei gerufen wurde. Die nahm den Wohnsitzlosen mit nach Hofheim. Nach einem Akoholtest (über 1 Promille) und Zahlung einer Sicherheitsleistung durfte der 49-Jährige wieder gehen. Auf ihn wartet jetzt ein Strafverfahren.</p>



<p><strong>Teures Elektrofahrrad gestohlen</strong></p>



<p>Ein schwarzes &#8222;Pegasus&#8220;-Pedelec wurde in der Hofheimer Krebsgasse gestohlen. Es war an einer Laterne angeschlossen, die Diebe knackten das Schloß und radelten weg. Das Rad hatte einen Wert von rund 2.800 Euro.&nbsp;</p>



<p><strong>Frau übersah Frau: Beide schwer verletzt</strong></p>



<p>Ein schwerer Unfall hat sich auf der Hattersheimer Straße in Kriftel ereignet: Eine 54-jährige Hofheimerin wollte mit ihrem Fiat nach links auf den Zubringer zur Autobahn einbiegen. Dabei stieß sie mit einem Audi zusammen, in dem eine 25-Jährige hinterm Steuer saß. Beide Frauen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Hans Brandes bleibt Chor-Chef in Langenhain Chor</strong></p>



<p>Zwei Berichte über die Mitgliederversammlung des <strong>Gesangvereins 1844 Langenhain</strong> finden sich in den Lokalzeitungen: Das Kreisblatt berichtet kurz und knapp (nur in der gedruckten Zeitung), die Hofheimer Zeitung schreibt lang und breit. Wichtigste Info: <strong>Hans Brandes bleibt Vorsitzender</strong>. Quelle beider Berichte ist die <a aria-label="Webseite des Chores (opens in a new tab)" href="https://www.chormusik-langenhain.de/2020/10/31/kurz-vor-knapp-gerade-noch-so-geschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite des Chores</a>: Dort ist der Text im Original zu lesen, dazu sind etliche Fotos der wegen Corona ungewöhnlichen Veranstaltung zu sehen.</p>



<p><strong>SPD Ortsbezirk Kernstadt/Marxheim wählte Vorstand</strong></p>



<p>Die beiden <strong>SPD-Ortsbezirke Kernstadt und Marxheim</strong> haben fusioniert und ihren ersten <strong>gemeinsamen Vorstand</strong> gewählt. Das Kreisblatt berichtet; Quelle dieses Berichts ist in diesem Fall eine Parteiveröffentlichung <a aria-label="Parteiveröffentlichung im Internet (opens in a new tab)" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/05/ortsbeiratslisten-die-hofheims-vielfalt-zeigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">im Internet</a>. Danach heißt die neue Vorsitzende <strong>Elvira Neupert-Eyrich</strong>. Stellvertreterin wurde <strong>Maya Penelope Guckler</strong>, und <strong>Rita Reiter-Mollenhauer</strong> ist 2. Stellvertreterin und Schriftführerin. Weitere Infos und vor allem viele Namen sind <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.spd-hofheim.de/2020/11/05/ortsbeiratslisten-die-hofheims-vielfalt-zeigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus dem Hofheimer Rathaus</h1>



<p>Die <strong>Stadtverwaltung</strong> hatte zwei Tage lang<strong> Probleme mit ihrer Webseite</strong> – jetzt funktioniert sie offenbar wieder richtig. Jedenfalls wurden ein paar mehr Meldungen mehr als üblich online gestellt:</p>



<p>Die<strong> Sperrung der Straße Alt Lorsbach</strong> wird voraussichtlich am 20. November beendet. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085831.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>In der <strong>Rudolf-Diesel-Straße in Wallau</strong> wird Telefonschächten gearbeitet – vom 16. November bis 4. Dezember. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085830.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>Die <strong>Casteller Straße in Diedenbergen</strong> wird vor Haus Nr. 51 vom 10. bis 12. November halbseitig gesperrt. Hier muss ein Hydrant repariert werden. Details zur Umleitung <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085829.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>Die vom 6. bis 8. November geplanten <strong>Tage der offenen Ateliers</strong> werden wegen Corona nicht stattfinden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085828.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>20 Jäger </strong>wollten am 13. November <strong>Wildschweine am Kapellenberg</strong> zwischen Meisterturm und Gundelhard jagen. Wegen Corona wird daraus nichts: Die Schweine kriegen eine Schonfrist – bis Dezember. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085788.php" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Blumige Verwaltungsarbeit</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="324" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Stadtblumen-e1604685997987.jpg" alt="20201106 Stadtblumen e1604685997987" class="wp-image-1935" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Stadtblumen-e1604685997987.jpg 630w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201106-Stadtblumen-e1604685997987-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption>Stadtrat Köppler und Michael Lang vom Rathausteam Stadtgrün posieren für den Fotografen. Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure></div>



<p>Womit sich <strong>Hofheims Verwaltungsspitze </strong>nicht alles beschäftigen muss! Es grünt noch immer in einigen Blumenkästen entlang der Hattersheimer Straße, heißt es in einer offiziellen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000085789.php" target="_blank" aria-label="Rathaus-Pressemitteilung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Rathaus-Pressemitteilung</a>, und das habe seinen Grund: Die Stadt teste verschiedene Stauden, weil man bei der Bepflanzung nachhaltiger werden wolle.</p>



<p>Das ist natürlich ein <strong>komplexer Vorgang</strong>, um den sich Chefs selber kümmern müssen. So trafen sich <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> und <strong>Michael Lang</strong> <strong>vom Team Stadtgrün</strong> an den Blumenkästen. Das Wetter war schön, zufällig (?) war ein Fotograf in der Nähe, und wir erfahren: Die Stadt will herausfinden, <strong>wie  Stauden mit beengten Pflanzverhältnissen in Kisten zurechtkommen</strong>. Das klingt in der Tat spannend! Woanders fragt man einen Gärtner danach; in Hofheim werden &#8222;die gewonnenen Kenntnisse in die Arbeit des Teams Stadtgrün und des Bauhofs einfließen&#8220;. Wichtig!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Nachdenken übers Reisen</h1>



<p>Ein interessanter Bericht ist auf der <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.main-taunus-schule.de/unsere-schule/news/klassen-10ebei-erasmus-seminar-der-europaeischen-akademie/" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite der Main-Taunus-Schule</a></strong> zu finden: Die <strong>Erasmus-Klasse 10e</strong> musste eine Rumänien-Reise canceln und machte stattdessen ein Seminar im Internet: Online beschäftigten sich die jungen Leute mit der Frage, was <strong>freies Reisen durch ganz Europa</strong> eigentlich für sie persönlich bedeutet. Das muss ziemlich gut angekommen sein: Die Jugendlichen seien dazu gebracht worden, <strong>Barrieren jeglicher Art abzubauen</strong>, <strong>sprachliche Hürden zu überwinden</strong> und sich <strong>füreinander zu öffnen</strong>, sich <strong>mitzuteilen</strong> und <strong>zuzuhören</strong>, so dass <strong>Verständnis</strong> und oft sogar <strong>Freundschaft</strong> entsteht, heißt es in dem Bericht. <strong>&#8222;Hier entsteht die Europäische Union der Zukunft!&#8220;</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Marxheim II: Versucht die Stadt, kritische Bürger auszutricksen?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/03/marxheim-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 16:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becker Torsten]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Buckpesch-Seelbach Jan]]></category>
		<category><![CDATA[Dehner Jonathan]]></category>
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		<category><![CDATA[Stegbauer Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 3. November: Zu Marxheim II will die Stadt Hofheim eine Bürgerinformation veranstalten, schon in den nächsten Tagen, per Videokonferenz. Eine Bürgerinitiative hinterfragt das Vorgehen kritisch, vermutet, dass  die Stadt die Corona-Krise nutzt, um Bürgerinteressen zu umgehen. Außerdem: Die neuesten Corona-Zahlen. Kein Eiszauber in 2020. Tolles Video eines Chores. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesen Tagen werden vermehrt Stimmen laut, dass unsere Demokratie in Gefahr sei: weil die Regierenden immer wieder die gewählten Parlamentarier übergehen. Als&nbsp;Grund wird dann der Kampf gegen die Corona-Pandemie genannt, was manche Kritiker schnell verstummen lässt.</p>



<p>Und <strong>jetzt blicken wir auf Hofheim</strong> – und erschrecken uns heftig:</p>



<p>Das stark umstrittene <strong>Bauprojekt Marxheim II</strong> soll offenbar ganz schnell an kritischen Bürgern vorbei <strong>durchgepeitscht</strong> werden. Und das auch noch auf derart <strong>komplizierte Weise</strong>, dass viele Bürger:innen das vielleicht gar nicht mitbekommen. Die Corona-Pandemie muss als Grund herhalten.</p>



<p>So läuft das ab:</p>



<p>Ende letzter Woche, am 30. Oktober, veröffentlichte die Stadtverwaltung folgende Information:&nbsp;</p>



<p><em>Stadtverordnetenvorsteher<strong> Andreas Hegeler</strong> lädt am Freitag, 6. November 2020, 18 Uhr, zur ersten <strong>Bürgerversammlung via Live-Stream</strong> ein. Präsentiert und zur Diskussion gestellt wird der Entwurf des Rahmenplans für das geplante Neubaugebiet Marxheim II. Bürgerinnen und Bürger können die Vorstellung am heimischen PC verfolgen, dazu Fragen stellen und ihre Meinung abgeben.</em></p>



<p>Wie genau das funktioniert? Dazu gibt&#8217;s vorab keine Information. Im Rathaus-Text heißt es lediglich:</p>



<p><em>Der Link zur Veranstaltung wird am Freitag, 6. November 2020, auf dieser Seite veröffentlicht und mit Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr freigeschaltet. Eine Anmeldung zum Live-Stream ist nicht notwendig.</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/20201004-Rathaus.jpg" alt="Marxheim II" class="wp-image-800" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/20201004-Rathaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/20201004-Rathaus-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Nutzt man im Hofheimer Rathaus die Corona-Pandemie, um die Bürgerinformation umgehen zu können? Die Bürgerinitiative zu Marxheim II wittert unsaubere Polit-Tricksereien. </em></figcaption></figure></div>



<p>Ein solches Verhalten ist vielleicht rechtlich sauber, aber es wirft natürlich Fragen auf. Die drängendste hat die <a href="https://marxheimzwei.de/news/nutzt-hofheim-die-corona-krise-um-eine-wirklich-aufrichtige-buergerbeteiligung-zu-umgehen/" target="_blank" aria-label="Bürgerinitiative &quot;Feld statt Beton - Stoppt Marxheim II&quot;  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bürgerinitiative &#8222;Feld statt Beton &#8211; Stoppt Marxheim II&#8220; </a>jetzt ganz laut gestellt:&nbsp;</p>



<p><em><strong>Nutzt Hofheim die Corona-Krise, um aufrichtige Bürgerbeteiligung zu umgehen?</strong></em></p>



<p>In einem naturgemäß etwas trockenen Text übt die Bürgerinitiative deutliche Kritik am Verhalten der Rathaus-Verantwortlichen. Und es werden Fragen gestellt:</p>



<p><em>Tragfähige Informationen zur Vorgehensweise, zum Tool, zum Link und ob Bürger aus der&nbsp; Chat-Funktion sprechen dürfen, welche Redezeit es gibt usw.&nbsp;– diese Informationen liegen nicht vor.</em></p>



<p><em>Warum kann die Bundesregierung ein ganzes Land in den Teil-Lockdown schicken, und die Hofheimer Verwaltung organisiert dennoch ihre Vorstellung des Rahmenplans und deklariert sie zur Bürgerbeteiligung?</em></p>



<p><em>Wird hier die Corona-Situation genutzt, um Marxheim II ohne eine wirkliche Bürgerbeteiligung im Sinne von direkten Reaktionen, Argumenten und Emotionen aus der Veranstaltung herauszuhalten?</em></p>



<p>Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> – der neue CDU-Spitzenkandidat bei den Kommunalwahlen 2021 <a aria-label="mit dem verschrobenem Frauenbild (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mit dem arg verschrobenem Frauenbild</a>&nbsp;&#8211;&nbsp;soll am 6. November auf dem Podium sitzen, neben Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (ebenfalls CDU) und Stadtrat <strong>Wolfgang Exner</strong> (ebenfalls CDU). Dazu sollen <strong>Kristina Oldenburg</strong> von Kokonsult (Offenbach) und <strong>Torsten Becker</strong> von tobeSTADT (Frankfurt) anwesend sein.</p>



<p>Fragen zu stellen erscheint nicht unberechtigt: Warum muss die <strong>Internet-Veranstaltung</strong> <strong>gerade jetzt </strong>stattfinden? Warum kann die Bürgerinformation nicht warten, bis auch jene Interessierte, die <strong>nicht so technikaffin </strong>sind, mitmachen können? <strong>Will die Stadtverwaltung etwa kritische Bürger austricksen?</strong></p>



<p>Der Bericht auf der <a aria-label="Webseite der Bürgerinitiative  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://marxheimzwei.de/news/nutzt-hofheim-die-corona-krise-um-eine-wirklich-aufrichtige-buergerbeteiligung-zu-umgehen/" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite der Bürgerinitiative </a>schließt mit einer Mutmaßung, die naheliegend ist:</p>



<p>&#8222;<em>Wir vermuten deshalb, dass die bevorstehende Kommunalwahl am 14. März 2021 die Ursache dafür ist.</em>&#8220; Denn danach könnten<em> &#8222;die politischen Begleitumstände es schwerer machen, Großprojekte dieser Art einfach durchzuwinken&#8220;.</em></p>



<h1 class="wp-block-heading">Aktuelle Corona-Zahlen</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="342" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Corona-Bild.jpg" alt="Corona Bild" class="wp-image-344" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Corona-Bild.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Corona-Bild-300x160.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure></div>



<p><strong>Der Schrecken bleibt auf hohem Niveau konstant:</strong> Die 7-Tage-Inzidenz im Main-Taunus-Kreis liegt an diesem Dienstag (Stand 17 Uhr) bei 159 (am Montag: 158). <strong>Aktuell sind im Kreisgebiet 586 Infizierte registriert, das sind fünf mehr als am Montag. </strong></p>



<p>In der<strong> Stadt Hofheim sind derzeit 82 Menschen infiziert</strong>, das sind elf mehr als am Montag.<strong> In Kriftel sind 42 erkrankt</strong>, das sind 4 mehr als am Tag zuvor. Mehr Infizierte als Hofheim werden nur aus Flörsheim gemeldet: Dort sind aktuell 92 Menschen erkrankt.</p>



<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> in Bad Soden und Hofheim werden derzeit 39 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. <strong>Vier Menschen müssen beatmet werden</strong>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Leuchtreklame an Stadthalle kommt später</strong></p>



<p>Das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-das-neue-gesicht-der-stadthalle-90088619.html" target="_blank" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> schreibt über den Umbau der <strong>Stadthallen-Fassade</strong>: Die Arbeiten seien weitgehend abgeschlossen. Der Einbau einer<strong> LED-Leinwand</strong> an der Fassade, auf der künftig Veranstaltungen beworben werden sollen, wird sich um einige Wochen <strong>verzögern</strong>. Die Sanierung der Stadthalle wird r<strong>und 4,6 Millionen</strong> <strong>Euro</strong> kosten. Hinzu kommen <strong>280.000 Euro</strong> für die <strong>Sanierung des Durchgangs</strong> zwischen Stadthalle und Rathaus.&nbsp;</p>



<p><strong>Ortschronist fotografierte aus Vogelperspektive</strong></p>



<p>Ein nettes Geschichtchen hat das Kreisblatt aus Kriftel geschrieben: Ortschronist <strong>Gerhard Jäger</strong> – immerhin 86 Jahre alt – wurde mit einem <strong>Hubwagen von Baumpflege Bechstein</strong> knapp 30 Meter hochgehoben. So konnte er das <strong>bebaute Gebiet der ehemaligen Ziegelei </strong>aus der <strong>Vogelperspektive</strong> fotografisch festhalten. Der Bericht ist nur in der gedruckten Ausgabe zu finden.</p>



<p><strong>Felicitas Held ist neue CVJM-Vorsitzende</strong></p>



<p>Die <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/staffelstab-ist-ubergeben_22531783?origin=cce" target="_blank" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> berichtet über die Mitgliederversammlung des <strong>CVJM Hofheim</strong> in der Johanneskirche (CVJM steht für <strong>Christlicher Verein Junger Menschen</strong>).&nbsp;Einstimmig wurde <strong>Felicitas Held</strong> als Vorsitzende und <strong>Jonathan Dehner</strong> als ihr Stellvertreter gewählt. Kassenführer wurde <strong>Jürgen Stegbauer</strong>, Beisitzer sind<strong> Jan Buckpesch-Seelbach</strong>,<strong> Jannik Schaefers</strong>, <strong>Stefanie Marsall</strong>, <strong>Frauke Groth</strong>, <strong>Dominik Ritzheim</strong> und <strong>Charlotte Sperzel</strong>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Eiszauber fällt in diesem Jahr aus</h1>



<p>Das war eigentlich zu erwarten: Der <strong>Eiszauber</strong> fällt aus, teilt die <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/index.php" target="_blank" aria-label="Stadtverwaltung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Stadtverwaltung</a> mit. Die <strong>Helmiss Event Agentur</strong> als Organisator, die <strong>Roie Wellenflug GmbH </strong>als Betreiber und die <strong>Stadt Hofheim</strong> als Veranstalter haben entschieden, das <strong>Eisbahn-Event </strong>abzusagen. Die Auflagen waren einfach zu hoch: &#8222;Der Betrieb der Eisbahn hätte unter den aktuellen Bedingungen täglich mehr gekostet, als zu erwirtschaften wäre&#8220;, wird Rathaussprecherin <strong>Iris Bernardelli&nbsp;</strong>zitiert.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Video des Tages</h1>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_78265"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/wajoJ0K4c-w?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div></figure>



<p>Der <strong>Wallauer Chor Soundwerk </strong>veröffentlicht auf seiner <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.soundwerk-chor.com/" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite</a> ein toll gemachtes Video von einer sehr ungewöhnlichen Chorprobe unter Corona-Bedingungen in einem Parkhaus. Dazu zwei kurze Sätze, die alles sagen:<em> &#8222;In dunklen Tagen sehen wir Licht! Bleibt gesund, ihr hört von uns!&#8220;</em> </p>



<p><strong>Prädikat: unbedingt ansehen!</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">Aus den Polizei-Akten</h1>



<p><strong>Navigationsgerät aus LKW gestohlen</strong></p>



<p>Unbekannte haben in der Nassaustraße in Wallau die Scheibe eines weißen Iveco einer Mietwagenfirma zerstört. Anschließend klauten sie das mobile Navigationsgerät im Wert von etwa 200 Euro aus dem Handschuhfach.</p>



<p><strong>Schon wieder Schule beschädigt</strong></p>



<p>Bereits am letzten Samstag haben Unbekannte in Hofheim-Marxheim ein Fenster an einer Schule beschädigt. Jetzt wurde der Polizei erneut ein zerstörtes Fenster einer anderen Schule gemeldet. In der Rudolf-Mohr-Straße in Hofheim wurde ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro verursacht. Inwieweit die beiden Taten in Zusammenhang stehen, konnte bislang nicht geklärt werden.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Gesundheit!</h1>



<p><strong>Kinderosteopath in Kriftel</strong></p>



<p><strong>Christian Lellek</strong>, der in Kriftel eine Praxis für Physiotherapie und Naturheilkunde betreibt, hat vom Verband Freier Osteopathen das<strong> Zertifikat Kinderosteopathie </strong>erhalten. Die entsprechende Urkunde hat er auf seiner <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://physio-kriftel.de/christian-lellek-hat-zertifikat-kinderosteopathie-erhalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> veröffentlicht.</p>



<p><strong>Augenarzt sucht neue Mitarbeiter</strong></p>



<p>Die <strong>Augenarztpraxis Dr. Stephan Kehrein</strong> in Kriftel hat Jobs zu vergeben: Für <em>&#8222;unsere stetig wachsende Praxis für Augenheilkunde mit 3 Ärzten</em>&#8220; werden <strong>medizinische Fachangestellte</strong> in Teil-/Vollzeit gesucht. &#8222;<em>Wenn Sie Teil unseres freundlichen und dynamischen Teams mit einem tollen Arbeitsklima werden möchten, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!&#8220;</em> Bei Interesse: <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.augenarzt-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dipl.-Psychologin an Weingartenschule</h2>



<p>Die&nbsp;<strong>Weingartenschule in Kriftel&nbsp;</strong>hat ihr&nbsp;<a href="https://www.weingartenschule.de/weingartenschule/weinblaettchen" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Weinblättchen</a> (November-Ausgabe) veröffentlicht. Darin findet sich eine kleine Personalie:&nbsp;<strong>Lea Saller</strong>, Diplom-Psychologin und Mutter zweier Mädchen, berät und unterstützt die Lehrkräfte. Sie fördert Schüler so, dass ein sonderpädagogischer Förderbedarf nicht notwendig wird oder dass Schüler&nbsp;mit Förderbedarf gemeinsam mit den anderen in der Regelschule beschult werden können.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Neue Bücherei bekommt Kreativraum</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Buecherei.jpg" alt="20201103 Buecherei" class="wp-image-1744" width="640" height="392" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Buecherei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Buecherei-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Die HWB redet nur von der neuen Bücherei (links im Bild). Dabei baut sie direkt daneben ein viel größeres Gebäude: Das wird an die Sparkasse vermietet.</em></figcaption></figure>



<p>Die <strong>HWB</strong> berichtet stets nur von der neuen Bücherei, die sie für Hofheim bauen darf. Kein Wort über das monströse Gebäude nebenan, das die Elisabethenstraße zur Schlucht macht: Hier wird die Sparkasse eines Tages einziehen.</p>



<p>Aber darüber spricht man wohl nicht so gerne. Die neueste Info der HWB auf ihrer <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.hwb-hofheim.de/hwb/aktuelles/stadtbuecherei-mit-studiolo-idee-aus-der-renaissance-wird-im-neubau-umgesetzt/" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite</a> lautet: In der neuen <strong>Stadtbücherei</strong> wird es einen <strong>Kreativraum</strong> und zwei <strong>Studioli</strong> geben. Die Studiolo-Räume sind zum gemeinsamen Lernen oder Arbeiten gedacht. <em>„Es können sich Schülergruppen treffen, aber auch einzelne Personen, die in Ruhe arbeiten oder lesen wollen. Sie eignen sich ebenso für Nachhilfeunterricht oder Hausaufgabenhilfe“</em>, wird Bücherei-Leiterin <strong>Nicole Dietzel</strong> zitiert. Beide Räume könnten verbunden werden, so dass  auch eine ganze Schulklasse Platz findet. Im <strong>Kreativraum</strong> wird eingerichtet zum Malen, Basteln und Werken mit verschiedenen Materialien. Auch können hier Workshops mit digitalen und analogen Themen stattfinden. </p>
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