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Hofheim: Ein neues Hotel im Zentrum – und ein Brandbrief

Posted in Allgemein

Das Thema wabert wieder einmal durch Hofheim: Ein neues Hotel soll an der Elisabethenstraße auf dem Grundstück der heutigen (alten) Stadtbücherei errichtet werden. Erste Pläne wurden schon vor vielen Jahren gesponnen, vor gut zehn Jahren wurde SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang konkreter, zuletzt bemächtigte sich Bürgermeister Christian Vogt (CDU) der Idee. Derzeit wird im Rathaus die Realisierung vorbereitet, allerdings weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dabei gibt es gut begründete Einwände gegen den Hotel-Neubau, die jedoch ignoriert werden. Jetzt hat ein Hotelier einen Brandbrief geschrieben.

Die E-Mail war an die Spitzen des Rathauses, einige Stadtverordnete sowie die Verantwortlichen der lokalen Wirtschaftsförderung adressiert. Ein längeres Schreiben lag im Anhang bei: Auf vier Din-A4-Seiten hatte Frank Laur zusammengefasst, weshalb er einen Hotelbau an der Elisabethenstraße 3 für äußerst problematisch hält. Der Inhaber des Hotels Dreispitz erläutert in dem Schreiben ausführlich seine Bedenken; zum Schluss bittet er darum, dass man seine Hinweise bei der weiteren Planung mit einbeziehen möge.

Diese Bitte ist überraschend, denn eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein, dass die Lokalpolitik die Bedenken von Bürgern beachtet und in ihre Überlegungen einbezieht. Andererseits: Über das Thema „Hotelneubau in der Elisabethenstrasse“ wurde bislang nicht allzu viel gesprochen, und wenn, dann vor allem in vertraulichen Hinterzimmer-Runden und verschlossenen Rathausbüros. Dabei wäre es längst an der Zeit, die breite Öffentlichkeit an den Plänen umfassend teilhaben zu lassen: zu zentral ist das Grundstück an der Elisabethenstraße, zu wichtig seine künftige Verwendung für die gesamte Stadtentwicklung. 

Hotel-Neubau: Schon vor über zehn Jahren fand sich kein Investor

Der Traum von einem Hotel-Neubau mitten in Hofheims Innenstadt umtreibt einige Hofheimer Lokalpolitiker schon seit vielen Jahren. Zu ihrem Leidwesen ließ sich jedoch kein Investor finden, der ein solches Projekt wirtschaftlich machbar fand und realisieren wollte.

2008 beschloss das Stadtparlament, für die Stadtbücherei an der Elisabethenstrasse 3 ein ganz neues Gebäude auf dem Kellereiplatz errichten zu lassen. Das Grundstück wäre dann frei…

Schon ein Jahr später – 2009 – legte Hofheims damalige SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang den Stadtverordneten ein Papier vor, das überschrieben war mit „Vermarktung Grundstück Elisabethenstraße 3“. Damit nahm die Hotel-Planung erstmals konkretere Form an, wenngleich noch wenig erfolgreich.

Hotel
Diese Darstellung lag der Ausschreibung bei, mit der die Stadt im Jahr 2009 einen Investor für das Grundstück Elisabethenstraße 3 (rot eingekreist) suchte.

Aktenzeichen 2009/146: Das Grundstück solle europaweit ausgeschrieben werden, schlug Stang vor. Als Nutzung könne man sich Betreutes Wohnen für Senioren, ein Gesundheitszentrum mit Arztpraxen, ein Bürogebäude oder aber eben ein Hotel vorstellen. Nur minimale Flächen sollten für Gastronomie genutzt werden: Die sei – so hieß es damals – „überreich“ in Hofheim vorhanden.

Im Juni 2010 stimmten die Stadtverordneten der Ausschreibung zu. Sie wurde vier Monate später veröffentlicht, die Größe des Grundstücks wurde darin mit 1.600 Quadratmetern angegeben.

Danach wurde es aber schnell wieder still um das Thema. Ergebnisse der Ausschreibung sind nicht bekannt, von einem neuen Hotel wurde öffentlich nicht mehr gesprochen – bis zum Bürgermeister-Wahlkampf im Jahr 2019. Da verteilte Christian Vogt einen Flyer, in dem zu lesen war: „Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.“

Es klang, als sei alles längst beschlossene Sache.

Nur ab und zu gibt’s kleine Info-Häppchen zum Hotel-Neubau

Wenig später, wir sind jetzt im Sommer 2020, poppte das Thema in den parlamentarischen Gremien wieder auf. Es wurde allerdings derart verklausuliert vorgetragen, dass nur Eingeweihte den tieferen Sinn ausmachen konnten:

„Weiterführung des Verfahrens zum Bebauungsplan Nr. 75 ,Alte Bleiche‘, 1. Änderung Teilbereich B, Teilbereich der Flur 17, Gemarkung Hofheim“ lautete der Tagesordnungspunkt einer Stadtverordnetenversammlung im Juni 2020. Dass es um das Grundstück Elisabethenstrasse 3 und um den Neubau eines Hotels ging, wurde erst ganz zum Schluss ersichtlich, als CDU-Fraktionschef Alexander Kurz eine Erweiterung des Beschlusses beantragte: Der Magistrat solle die Ansiedlung eines mittelständischen Hotel- und Gastronomiegewerbes sondieren und eine Konzeptvergabe vorbereiten. Die Mehrheit im Stadtparlament stimmte zu.

Elisabethenstr3 2
Das Grundstück Elisabethenstraße 3: In diesem Teil des Gebäudes ist noch die Stadtbücherei untergebracht.

Seither ist ein Jahr vergangen. Für den Magistrat ist das nicht unbedingt ein Zeitraum, in dem er Beschlüsse der Stadtverordneten umzusetzen pflegt. Beim Hotel-Neubau aber, so heißt es im Rathaus, mache der Bürgermeister höchstpersönlich Druck. Inzwischen soll eine Machbarkeitsstudie auf Vogts Schreibtisch liegen, die – wenig überraschend – seine Hotel-Pläne unterstützt.

Eine Anfrage dazu bei der Verwaltung brachte keine Klarheit: Deike Wichmann von der Rathaus-Pressestelle versprach zwar Klärung und einen Rückruf, meldete sich aber nicht mehr.

Das Schweigen befeuert die Gerüchteküche. Alles sei, typisch Hofheim, längst entschieden, heißt es. Als Investor, wollen die einen wissen, solle ein stadtbekanntes Bauunternehmen „bedient“ werden. Andere nennen als designierten Hotelbetreiber den Namen einer Familie, die in der Umgebung mehrere Restaurants betreibt.

Wirklich alles nur Gerüchte?

Die Sorge: Hotelzimmer werden wieder in Luxus-Wohnungen umgewandelt

Dass sich in einer solchen Situation die Hoteliers der Stadt viele Gedanken machen, dürfte nicht verwundern. Bei ihnen stehen viele Betten leer, und das nicht erst seit Ausbruch von Corona (siehe unten). „Dreispitz“-Inhaber Frank Laur hat die Sorgen jetzt zu Papier gebracht. In seinem Brandbrief stellt er gleich zu Anfang die richtige Frage: „Was wollen wir mit einem Hotelbau für Hofheim erreichen?“

Erste Antworten auf diese Frage habe ihm Bürgermeister Vogt in einem Gespräch gegeben, schreibt er weiter: Mit dem Hotelneubau wolle man die Stadthalle optimaler nutzen. Man wolle Arbeitsplätze schaffen, und man wolle lokale Handwerker mit dem Neubauprojekt unterstützen.

Laur zerpflückt diese Argumentation Punkt für Punkt, im Brief wie im Gespräch: Stadthalle besser nutzen, mit Tagungen, kleinen Messen und Ausstellungen: Dafür bedürfe es zuallererst eines umfassenden Marketingkonzepts. Das aber fehle bereits seit Jahren und sei auch nach der teuren Sanierung des Gebäudes nicht ansatzweise zu erkennen. Schon der Name „Stadthalle“ sei nicht gerade lockend, ja, es gebe noch nicht einmal eine eigene Webseite für den Veranstaltungsort. Dort Räume zu mieten sei zudem umständlich und aufwändig: Die Politiker sollten es einfach mal selbst testen, schreibt Laur, „Sie werden verwundert sein, welche Wege Sie in Zeiten der Digitalisierung gehen müssen“.

Wenn es denn wirklich ein ernsthaftes Anliegen der Stadtführung sei, mehr Besucher für die Stadthalle und damit mehr Gäste für die Stadt zu gewinnen: Dann solle man zunächst mal mit den Hoteliers der Stadt reden. Man könne auch über eine Kooperation mit dem RMV nachdenken, damit Stadthallen-Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen können: „Dies kann durch Zuschüsse der Hotelbetreiber oder über gewisse ,Gutscheinlösungen‘ finanziert werden.“

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Frank Laur vor seinem Hotel an der Niederhofheimer Straße. In diesen Tagen beging er recht still das 40-jährige Jubiläum: Am 13. November 1981 war das Haus eröffnet worden. Frank Laur bedankte sich auf Facebook bei seiner Großmutter Erna Kyritz (†2005) und seinen Eltern Hannelore Laur und Konrad Laur (†2016), die es erbaut und die ersten Jahrzehnte geführt hatten. Er leitet jetzt das Hotel seit 20 Jahren, investierte die letzten Monate viel in Umbauarbeiten und Modernisierung. Das Jubiläum habe er sich zwar anders vorgestellt, schreibt er, „aber wir werden bestimmt noch die Zeit bekommen, diesen Anlass frisch, fromm, fröhlich und frei zu feiern“.

Die weiteren Argumente für einen Hotel-Neubau – Arbeitsplätze schaffen, lokale Handwerker unterstützen – zeugen nach Ansicht von Frank Laur von mangelnder Kenntnis des Hotelgewerbes. Wirtschaftlich interessant sei ein solches Hotel in der Regel erst ab 80 bis 100 Betten, auch benötige es Tagungsräume und Gastronomie. Investoren würden solche Hotels heute in Modul-Bauweise errichten: Dass lokale Handwerker davon profitieren, sei kaum anzunehmen.

Die Nutzungszeit eines solchen Hotel werde mit 15 bis 20 Jahren berechnet. Und was geschieht danach? Laur befürchtet: Der Investor könnte eines Tages den Hotelbetrieb einstellen und „Luxuswohnungen im Stadtkern von Hofheim“ anbieten. Der Rosenberg-Deal lässt grüßen: Das sollten die Verantwortlichen unbedingt bei ihren Planungen berücksichtigen.

Laur weist schließlich noch darauf hin, dass der geplante Hotel-Standort der einzige Platz sei, an dem Feste ungezwungen stattfinden könnten. Kreisstadtsommer, Gallusmarkt, Eiszauber… Mit einem Hotel-Neubau gleich nebenan sei Dauerstress zwischen Gästen und Feiernden vorprogrammiert. 

Dazu eine vielbefahrene Straße direkt vor dem Haus, dazu die Parkplatz-Problematik, dazu fehlende Grünflächen. Schon werde von einem „Hotel Zum Steingarten“ gespottet: Haben potentielle Gäste nicht vielleicht doch etwas andere Ansprüche an ein Hotel in einer Kleinstadt?

Laur versichert: Er habe nichts gegen ein weiteres Hotel in Hofheim. Aber auf diesem Grundstück, an der Elisabethenstraße 3, und ohne Abwägung aller Interessen, dazu ohne nachhaltiges Marketingkonzept der Stadt – das sei ihm nicht durchdacht genug. Damit würde sich Hofheim nur selbst schaden.

Und daran habe er als Hofheimer nun wirklich kein Interesse.

Für 10.000 Euro: Hochtaunus-Verein soll für mehr Gäste in Hofheim sorgen

Hofheims Hotels darben, und das nicht erst seit Corona. Gerade mal 30.000 Übernachtungen wurden bis Juli dieses Jahres gezählt – das markiert einen neuen Tiefstand. Vor einem Jahr war’s ähnlich schlimm: Nur 82.337 Übernachtungen wurden in 2020 gezählt. Verteilt auf den im Corona-Jahr zur Verfügung stehenden 425 Betten waren das umgerechnet weniger als 200 Übernachtungen pro Bett. 

In den Jahren zuvor kamen zwar doppelt so viele Gäste, aber dafür standen auch doppelt so viele Betten zur Verfügung. 2019 wurden beispielsweise 163.837 Übernachtungen registriert. Verteilt auf 938 Betten macht das 175 Übernachtungen pro Bett. Das ist eine Belegung von gerade mal sechs Monaten – oder auch sechs Monate Leerstand. 2018 sah’s genauso traurig aus.

Um neue Gäste in die Stadt zu lotsen, will Hofheims Bürgermeister Christian Vogt nicht nur ein Hotel neu bauen, sondern verkündete letzten Monat auch: Die Stadt sei dem touristischen Dachverband „Taunus Touristik Service“ (TTS) wieder beigetreten. Das kostet 10.000 Euro im Jahr, im Gegenzug verspricht TTS, Werbung für Hofheim zu machen (wie für 36 andere Gemeinde auch).

Ob dieser Plan für Hofheim wohl aufgeht?

20211115 TTS Beitritt

Erinnerungsfoto auf dem Rathausdach bei Bekanntgabe der 10.000-Euro-Mitgliedschaft im Taunus-Tourismus-Verein. von rechts: Hofheims Bürgermeister Vogt neben seiner Tourismusbeauftragten Petra Fuchs, TTS-Vorsitzender Roland Seel und TTS-Mitarbeiterin Sarah Menzebach.

Beim Taunus-Touristik-Service handelt es sich um einen eingetragenen Verein, der seinen Schwerpunkt im Hochtaunus hat. Zwar darf sich MTK-Landrat Michael Cyriax Stellvertretender Vorsitzender nennen. Das war’s aber auch schon: Vorsitzender ist Roland Seel, im Hauptberuf Bürgermeister von Grävenwiesbach im Hochtaunuskreis. Als weitere Stellvertreterin fungiert Gertrud Stöckl, die Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Taunus: Sie betrieb mal ein Restaurant in Weilrod, heute wirbt sie für ihre Ferienwohnung auf der „Stöckl-Alm“ im Usinger Land.

Der Verein unterhält ein Büro in Oberursel. TTS-Geschäftsführerin ist Daniela Krebs, die aber in Bad Homburg arbeitet. Denn dort leitet sie den Fachbereich Tourismus und Wirtschaftsförderung in der Verwaltung des Hochtaunuskreises. Derzeit ist sie in Elternteilzeit. Wird sie künftig Übernachtungsgäste wirklich nicht nach Bad Homburg, sondern nach Hofheim schicken? Schwer vorstellbar.

Dass die Stadt Hofheim angesichts der Hochtaunus-Dominanz in der Vereinsspitze nicht allerhöchsten Stellenwert beim TTS genießt, könnte ein naheliegender Verdacht sein. Der findet sich bestätigt, wenn man auf der TTS-Internetseite nach „Hofheim“ sucht. Normalerweise müsste Werbung für die Kreisstadt erscheinen. Aber es werden nur diese Themen angezeigt:

  • Kelkheimer Luftsportclub (liegt zwischen Kelkheim und Hofheim)
  • Evangelische Kirche Oberliederbach (liegt an der Niederhofheimer Straße)
  • Galerie Elzenheimer in Bad Soden (hat mal eine Ausstellung in Hofheim gemacht) und
  • Gasthaus Rudolph (liegt in Alt-Niederhofheim in Liederbach).

Der neue 10.000-Euro-Mitgliedschaft der Stadt Hofheim, unlängst in diversen Medien laut verkündet, war bestimmt Monate vorher bekannt. Aber besondere Vorbereitungen, dem neuen Mitglied einen guten Start zu verschaffen, hat man beim TTS offensichtlich nicht für notwendig befunden. Das lässt die Aktivität und auch Attraktivität des Hochtaunus-Vereins in keinem besonders guten Licht erscheinen.

8 Comments

  1. Ron

    Danke für diese Informationen, die woanders nicht publiziert werden. Hofheim will, einmal wieder, mit den großen Hunden pinkeln, koste es, was es wolle. Der Bürgermeister als Star unzähliger Provinzpossen, Satire vor der eigenen Haustür- leider auch auf unsere Kosten.

    15. November 2021
    |antworten
  2. Stengel Silvia

    Ein Antrag für einen Hofheimer Bürgerpark seitens der FDP läuft ja schon😉- warum nicht mal mehr Grün und Erholungswert IN die Stadt?

    Die Lage wäre optimal für eine grüne Erweiterung des Festplatzes!

    Hofheim fehlt eine grüne Lunge!

    -hier wäre die ideale Lage!

    Ringsherum gibt es genug grün und Erholungswert in echter Natur.

    Auch könnte dieser Grünraum zugleich die Funktion der Regenrückhaltung, Kühlung und Verbesserung des städtischen Kleinklimas erfüllen.

    Bei der zunehmenden innerstädtischen Versiegelung wäre dies das Mindeste, was der Natur und den Menschen zurückgegeben werden müsste.

    Unsere nachkommenden Generationen werden es uns danken!

    15. November 2021
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    • Am Stephansberg

      Hallelujah! Ich hoffe, es klappt mit dem Park. Wir brauchen ganz sicher nicht noch mehr Beton in der Innenstadt 🙄

      15. November 2021
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  3. B.Veit

    Auch von Frankfurter Hotels ist zu hören, dass zukünftig mit hohem Bettenleerstand zu rechnen ist. Hotelneubauten bieten aktuell keine Rentabilität.
    Wie wäre es, in Hofheim mit der Zeit zu gehen und endlich eine Parkfläche für die Stadt anzulegen, die dann sogar eine Kühlung für den Chinonplatz bieten könnte, der in heißen Sommern wahrscheinlich kaum zu betreten ist. Nach zahlreich beschlossenen Versiegelungsaktionen in Hofheim (Landratsamt, Gelände neue Bücherei, Mega -Baugebiet Römerwiesen etc.) sind Beschlüsse zum besseren Stadtklima unabdingbar!

    15. November 2021
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  4. Am 23.11. um 19 Uhr hat jeder die Möglichkeit der öffentlichen Diskussion zuzuhören…
    Das Thema steht auf der Tagesordnung des Bauausschusses, da wir bereits am 01.07. beantragt haben statt eines Hotels einen Park anzulegen.
    Wir freuen uns über jeden Gast. Die Sitzung ist öffentlich ohne Voranmeldung und findet im Obergeschoss der Stadthalle statt.
    Stadtverordnete
    Tanja Lindenthal
    Bürger für Hofheim

    15. November 2021
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  5. Rudi

    Ein Überangebot an Hotelbetten in Hofheim (Kernstadt) sehe ich nicht, wo sollte das sein? Neben der etwas außerhalb gelegenen Dreispitz müsste man schon weiter suchen – oder habe ich da ein Hotel in der Kernstadt übersehen?
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein nettes Übernachtungs-Angebot sehr gut angenommen würde. Besucher von Veranstaltungen und Festen in Hofheim, seiner Stadthalle und den Restaurants in der Kernstadt, aber auch familiäre Besucher in den zahlreichen Wohngebieten und den Seniorenheimen Hofheims wären potentielle Gäste.
    Eine fundierte Bedarfsanalyse wäre sicher ein nötiger Vertiefungsschritt in diesem Vorhaben.

    16. November 2021
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    • Thomas Ruhmöller

      Es gibt beispielsweise noch das (relativ neue) Vital-Hotel an der Rhein-Main-Therme mit fast 100 Zimmern. Und die (etwas in die Jahre gekommene) Burkartsmühle. Dazu natürlich noch ein gutes Dutzend Hotels in den Stadtteilen. Eine Bedarfsanalyse ist immer gut, einen ersten Eindruck vermitteln sicher die tatsächlichen Übernachtungszahlen (nachzulesen beim Hessischen Statistischen Landesamt): Die sind nicht gerade beeindruckend.

      16. November 2021
      |antworten

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